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Wer liest sowas?

324 Seiten Kampf und Krampf der Grünen - Sage hinterher niemand, er hätte nichts gewusst

Sie hatten ihre Chance.

(tutut) - Die Grünen regieren Baden-Württemberg seit 2011. Seither ist nichts besser geworden im Musterländle.Im Gegenteil.Der Rohstoff Nr.1, die Bildung steigt von Gipfeln in tiefste Täler hinab. Die Wirtschaft hat angesetzt zum Sprung zurück in die Höhle. Die Grünen sind eine politische Sekte, keine Partei, welche die Absicht hat, die Vielfalt des Landes zu vertreten, sonderne eine sozialistische Ideologie auf dem Weg ihres bunten Paradieses. Wie immer mit Marx, Lenin und Murks kann das ErWachen nur spät und furchtbar sein.

Wer lesen kann, der lese die Prophezeiungen der Grünen in einem 324seitigen Programm für die Landtagswahl 2021.Wer mit den Grünen und damit unter ihnen regieren will, wie es CDU, SPD und FDP signalisieren, denn Opposition ist nicht nur Mist, sondern auch nicht erlernt und gekonnt, sollte wissen, auf was er sich einlässt. Da dies offenbar egal ist, bieten sich die Grünen den Bürgern als ein Orchester dar mit unterschiedlich großen Flöten. Ein Ton für alle.

Auf dem Pogramm steht ein Weiter-so-an-die Wand zu einem anderen Land der Verzwergung unter dem Motto: "Wachsen wir über uns hinaus". Da es nicht der ganze Erdkreis seinkann, wird eben Baden-Württemberg zum Planeten, den die Grünen verwandeln wollen in ihre Parallelwelt. Mit all dem Kuddelmuddel im Rückwärtsgang menschlicher Entwicklung, denn wer von allem weniger will entgegen evolutionärer Natur, der beschneidet auch seine Möglichkeiten zur Veränderung,im guten wie im schlechten Sinne.

Es geht los mit dem üblichen Kasperletheater irrealer Spruchweisheiten wie "1. Umwelt, Energie und Klima – Konsequenter Klima- und Naturschutz sichert unsere Lebensgrundlagen", stetsdignorierend, was Klima ist, "2.2. Mobilität – Eine klimagerechte Mobilität für alle ist in unserem Land erreichbar", "3. Ländlicher Raum, Landwirtschaft und Tierschutz – Unsere ländlichen Räume ökologisch und lebenswert weiterentwickeln", "4. Finanzen – Mit soliden Finanzen für unsere Zukunft vorsorgen", "5.Wirtschaft und Arbeit – Grünes Wirtschaften sichert unseren Wohlstand nachhaltig", "6. Hochschule, Wissenschaft und Forschung – Gemeinsam für eine gute Zukunft in unserem Land forschen", "7. Digitalisierung – Digitalisierung soll Mensch und Umwelt dienen", "8. Wohnen und Raumplanung – Nachhaltiges Wohnen bringt Lebensqualität und Klimaschutz zusammen", "9. Kita, Schule und Bildung – Für beste Bildung von Anfang an", "10. Kinder, Jugend und Familie – Allen Kindern und Familien müssen wir gezielt den Rücken stärken", "11. Gesundheit, Pflege und Demografie – Gesundheit, Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglichen", "12. Gesellschaft, Integration und Gleichstellung – Vielfalt und Zusammenhalt gelingen nur gemeinsam", "13. Inneres, Recht und Verfassung – Ein humaner Rechtsstaat ist der Garant für Freiheit und Demokratie", "14. Kultur und Medien – Unsere Demokratie braucht eine lebendige Kultur- und Medienlandschaft", "15. Kommunen – Echter Zusammenhalt entsteht in lebenswerten Kommunen", "16. Europa und Internationales – Bleiben wir der Welt verbunden und in Europa zuhause".

Wo bleibt der Mensch, wo das Grundgesetz, wo der demokratische Rechtsstaat? Wo Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland? Wenn die grüne Fahne der Ideologie weht, von wem auch immer, wenn Fundamentalismus die Richtung bestimmt, dann werden Parteiprogramme so ausführlich kleinkariert. Dann kann auch das der SED gelesen werden und seiner Jahrespläne. Wer wissen will, ob die Grünen wirklich glauben, zu schaffen, was sie auf 324 Seiten haben zusammentragen lassen, schaue auf ihr Personal. Und auf zehn Jahre grüne Regierung in Baden-Württemberg. Wie sah das Land vorher aus? Was ist aus ihm geworden? Wer weiterhin ein ganz anderes Land will, als es je war, der wähle die Grünen. Es könnte sein, dass er in der Diktatur aufwacht. Nach zweimal Sozialismus wäre es der dritte Versuch. Einmal gilt bereits übergetreten. Das zweite Mal war die Zugabe. Muss es noch einmal sein?

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