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Wer schützt uns vor wildgewordenen Radfahrern?

Probleme mit Fahrradfahrern im Straßenverkehr werden oftmals nicht thematisiert

Von CANTALOOP

Unbestreitbar hat so ein Rad viele Vorteile und nützliche Eigenschaften. Von gesundheitsförderlichen Aspekten einmal ganz abgesehen. Doch darum soll es hier nicht gehen. Thema ist vielmehr, dass der vom grünlinken Zeitgeist mächtig befeuerte Fahrrad-Hype durchaus auch Probleme mit sich bringt, deren Erwähnung alleine viele Betroffene in Schnappatmung versetzt.

So ist es längst Usus geworden, dass man beim sonntäglichen Spaziergang mit der Familie einem regelrechten Spießrutenlauf mit blitzschnell daherflitzenden und laut klingelnden Mountainbikern ausgesetzt ist, um derentwillen es sich auch empfiehlt, keinen Hund mehr von der Leine zu lassen. Bei so manch hochfrequentierten Ausflugszielen wäre es sogar gut, Augen am Hinterkopf zu besitzen. Es ist eben auch in diesem Bereich wie im richtigen gesellschaftlichen Leben, manche der strampelnden Zeitgenossen sind rücksichtsvoll, andere hingegen weniger. In Großstädten jedoch können hochaggressive Kampfradler schon eine ernstzunehmende Herausforderung für jeden Fußgänger sein.

Landstraßen als neuzeitliche Herausforderung für den Gewerbe- und Lieferverkehr
Doch das Hauptaugenmerk liegt, auch in Ermangelung von geeigneten Radwegen sicherlich darin, dass insbesondere die in Gruppen auftretenden Radsportler nicht selten den gesamten Verkehr auf Landstraßen ausbremsen und gefährden, indem diese häufig nebeneinander unterwegs sind. Ist es mit Pkws zuweilen schon schwierig, diese mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand zu überholen, sieht dies bei größeren Gefährten noch ganz anders aus. Der Alptraum eines jeden Lkw- oder Busfahrers ist es, einer solchen, meist sportlich ambitionierten Schar, im Verkehr zu begegnen.

Auch auf Feld- bzw. Waldwegen können Landwirte ein Lied davon singen, wie viele uneinsichtige Radler ihnen ihr in Sommer- und Erntezeiten ohnehin schon stressiges Landleben zusätzlich noch erschweren, in dem sie den großen und unübersichtlichen Traktoren und Mähdreschern nicht mit dem gebotenen Respekt begegnen. Speziell beim Abbiegen unterschätzen viele Zweiradler die Größendimensionen eines solchen Gerätes. Nicht selten endet deshalb so eine Begegnung mit Konflikten, Geschrei und ähnlichen Unannehmlichkeiten, die eigentlich kein Mensch braucht.

Zeit für einen Konsens
Längst gelten Fahrradfahrer hierzulande fast als Heilige, darüber hinaus als besonders vernünftig, nachhaltig und vorbildlich. Ganze Städte werden ihnen zuliebe umgebaut – die Fahrradbranche insgesamt schreibt Rekordumsätze. Der Rad fahrende Moralmensch mit Helm und Sicherheitsweste gilt nicht wenigen als Synonym für eine neue, grün geprägte Republik. Analog zu den ebenfalls expansiven Windrädern und Solarparks. Und es geht noch weiter; über kurz oder lang soll der urbane Drahtesel gar ein Substitut fürs Kfz werden. Wer einmal in grünen Fahrrad-Städten wie Freiburg, Tübingen, etc. unterwegs war, weiß, dass es dort in der „Rush-Hour“ zuweilen zugehen kann wie in Peking zu Maos unseligen Zeiten. Tausende von fanatischen Radlern, die so fahren, wie sie gerade wollen, keine Pflichten wahrnehmen – und in den Autofahrern keinen Partner, sondern vielmehr ein Feindbild erkennen. Vielerorts also ein Chaos sondergleichen, das dringend einer klaren Regulierung bedarf.
(pi-news.net)

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