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Wider besseren Wissens

Wenn Leistung und Kompetenz an Bedeutung verlieren

Von CANTALOOP

Etwas aufgrund der persönlichen Erfahrung besser zu wissen und demzufolge erfolgreicher zu sein, als andere, genügt als Legitimation längst nicht mehr, im Deutschland des Jahres 2018. Man muss auch über die „richtige Gesinnung“ verfügen, um dies entsprechend umsetzen zu können. These: wenn die Falschen das Richtige tun, wird dadurch das Richtige falsch.

Darüber hinaus gilt hierzulande die „Sawsan-Chebli“-Maxime; wer über Quote, positive Diskriminierung oder schlicht aus Angst vor „schlechter Presse“ in ein Amt „gehievt“ wurde, für den spielen Qualifikation, Bildung oder Engagement ohnehin nur noch eine untergeordnete Rolle, weil die Ergebnisse aus dieser „Arbeit“ in der Regel noch entsprechend „aufbereitet“ werden.

Das Stigma des Konservativen
Vieles, was die AfD und ihr Umfeld, ja fast sämtliche konservativ-liberale Institutionen und Leistungsträger, im Moment zu tun vermögen, ist per se schlecht, falsch und verwerflich. Zumindest in den Augen derer, die aktuell die gesellschaftlichen Regeln definieren und jenen, die ihren Maßgaben entsprechend darüber berichten. Selbst einen unternehmerischen Gewinn zu generieren, gilt in manchen grün angehauchten Kreisen bereits als bedenklich und ist auf jeden Fall „ungerecht“.

Wir sind in einem derart linksideologisch aufgeladenen Zeitalter angelangt, dass Inhalte, Substanz oder auch bessere Argumente innerhalb eines Diskurses absolut keine Rolle mehr spielen. Sobald einem Gesprächspartner „Unmoral“ vorzuwerfen ist, steht selbiger mit dem Rücken zur Wand.

War noch vor nicht allzu langer Zeit eine positive Rückmeldung über das eigene Handeln ein Zeichen für weitere Motivation, so hat diese bewährte Kombination merklich an Zustimmung eingebüßt. Wenn alles, was man zu tun vermag, ausschließlich zu negativen Bewertungen führt, nur weil es ideologisch eben „nicht passt“, dann verliert naturgemäß selbst eine Frohnatur irgendwann einmal den Antrieb und läuft Gefahr, in Defätismus zu verfallen.

Wer Besitz hat, muss sich rechtfertigen
Im Moment läuft es für alle konservativ denkenden Bürger im Lande ausgesprochen schlecht. Nach und nach müssen sie ohnmächtig zusehen, wie sich ihre angestammte Heimat in ein Tollhaus nach Berliner Vorbild verwandelt – und der linke Zeitgeist in seinem Wahn sämtlichen Minderheiten im Lande Genüge zu tun, alles an Werten, Errungenschaften und Traditionen in den Orkus befördert, was sich zuvor über ganze Dekaden bewährt hatte. Kulturelle Prägung gilt nur noch bei Zugewanderten als erlaubt und wünschenswert. Und je differenter sich diese zur angestammten deutschen Kultur verhält, umso besser.

Unbemerkter Paradigmenwechsel
Parallel zur Veränderung der Umwelt verschieben sich die Referenzpunkte, über die wir Veränderungen messen. Das verzerrt unsere Wahrnehmung und lässt diesen Wandel weit weniger drastisch erscheinen, als er ist.

Vereinfacht ausgedrückt: Da sich diese Veränderungen in der Politik stets sehr langsam und in kleinen Schritten gestalteten, schätzen viele Mitbürger die Gesamtlage unserer Heimat optimistischer ein, als es eigentlich geboten wäre. Das gereicht der „Obrigkeit“ erheblich zum Vorteil, die mittels Migrationspakt und weiterer Regularien dafür Sorge trägt, dass garantiert nichts so bleibt, wie es einst war – und dennoch gewählt wird. Logik, Stringenz oder Kausalität? Fehlanzeige!

Linientreue vor Qualifikation
Das „Können“ als Fähigkeit erweist sich somit als Malus, wenn die „Falschen“ darüber verfügen. Und Inkompetenz spielt keine Rolle, solange es einer „guten Sache“ dient. Dies gilt hierzulande sowohl in der großen Politik, als zunehmend auch in der Ökonomie. Deshalb hat Marxens Planwirtschaft niemals funktioniert – und gleichwohl noch jedes funktionierende Staatsgefüge in den Abgrund gerissen. Weil ein Trottel mit dem richtigen Parteibuch in manchen Kreisen eben mehr zählt, als eine Koryphäe in ihrem Fachgebiet.

Wir leben in einem High-Tech-Land, wo selbst vermeintlich „simple“ Handwerksberufe eine qualifizierte, mehrjährige Lehrzeit erforderlich machen und Bildung die nahezu einzige Landes-Ressource darstellt. Wenn nun ein zugewanderter Ziegenhirt aus Nahost, Türkei oder Afrika nur aufgrund seiner Anwesenheit hier einen höheren moralischen Stellenwert genießt als ein biodeutscher Ingenieur mit „falscher Gesinnung“, dann sind wir exakt auf dem Weg dahin. Alle werden dann über einen Kamm geschoren.

Fünf-Jahres-Plan reloaded?
Wie sonst will man es bewerkstelligen, Millionen und Abermillionen von „Glücksrittern“ auf Grundschulniveau in den laufenden Wertschöpfungsprozess, der bald keiner mehr sein wird, einzubinden, falls dies überhaupt möglich ist?

Es steht vielmehr zu befürchten, dass sich die vereinigten Linksparteien unter der verdienten Genossin Merkel in Anwesenheit des Zentralrats der Muslime in bewährter Manier der drängenden Probleme und Fragen der Zeit annehmen werden – und sicherlich willens und im Stande sind, eine zufriedenstellende Lösung zu ersinnen. So wie sie es immer getan haben [Ironie off].
(pi-news.net)

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