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Wie im Islam

Ausgegrenzte AfD einzige Alternative zur einstigen CDU

(www.conservo.wordpress.com)

Von Eberhard Heller *)

Bei den Muslimen wird die Konversion vom Islam zum Christentum (oder einer anderen Religion) mit dem Tod bestraft. So hat z.B. ein ehemaliger Kommilitone von mir, Mahmoud Zakzouk, der sich in den 60igern hier in München mit Fichtes Philosophie beschäftigt hatte, in der die Gewissensfreiheit einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, und der als freundlich und zurückhaltend galt, als nachmaliger Religionsminister in seinem Land Ägypten die Todesstrafe für diejenigen gefordert, die z.B. vom Islam zum Christentum konvertieren (wollen). In einer Fatwa wird das Töten einer vom Islam abgefallenen Person als Bewahrung der Menschenrechte bezeichnet. Diese Abtrünnigen haben also den Tod verdient, denn sie haben Allah und seine Lehren verraten. Ihr Vergehen ist todeswürdig.

Ähnlich behandeln CSU, CDU, die SPD und die anderen Parteien jene ehemaligen Mitglieder ihrer Partei, die aus berechtigten Gründen, d.h. als Konservative ihre jeweiligen Parteien verlassen und die AfD gegründet bzw. die sich dieser Partei aus Überzeugung angeschlossen haben. Sie werden als rechtsradikal beschimpft. Dabei ist jedem bekannt, daß sich das Parteiprogramm der AfD stark an die Konzepte der alten CDU anlehnt. Max Otte, selbst Mitglied der CDU, hat es auf den Punkt gebracht: Wenn du die Werte der alten CDU vertreten willst, muß du heute die AfD wählen.

Selbst die bekannte Kabarettistin Monika Gruber, die sich selbst als konservativ-liberal bezeichnet, wehrt sich gegen die Diffamierung, plötzlich rechtsradikal zu sein (vgl. YouTube Monika Gruber, Toleranz). Aber die abtrünnigen CDU-ler, diese abgefallen Verräter muß man bestrafen, muß man eliminieren. Darum werden die, die gestern noch das konservative Rückgrat in ihren Parteien gebildet hatten oder aus der Lebensrechtsbewegung kamen, heute als Nazis, Faschisten, Rechtsradikale, Antisemiten – obwohl die AfD eine eigene jüdische Fraktion beherbergt – beschimpft, ihre Aktionen gestört, ihre Wohnungen beschmiert, ihre Autos demoliert, die Aktivisten körperlich attackiert und die Informationsstände zerstört. Man will ihnen nicht nur physisch schaden – wie die Islamisten ihre Konvertiten durch physischen Tod, indem sie mit einer Fatwa gebrandmarkt werden -, nein, man will sie auch moralisch abschlachten, vernichten, indem man sie als Scheusale, als Monster hinstellt. Nach Herrn Söder darf niemand aus der CSU Kontakt mit einem dieser abtrünnigen Parias haben. Und das ist schlimmer, als sie nur physisch umzubringen. Es ist Haß pur, ja es ist sogar ein gerüttelt Maß an Selbsthaß dabei.

Ein gefundenes Fressen für diesen Versuch, die AfD moralisch zu vernichten, hat die Instrumentalisierung der Morde von Hanau gezeigt. Ein Prügelknabe mußte her, denn es durfte nicht sein, was nicht sein soll: die elf Toten von Hanau. Während früher bei den Nazis die Juden für alles herhalten mußten, wenn etwas schief lief, so ist es heute die AfD. Was nun Hanau betrifft, wo alle, aber auch alle – das sind u.a. Baerbock, K. Göring-Eckhardt, R. Habeck, A. Kramp-Karrenbauer, A. Merkel, W. Schäuble, M. Söder, F. W. Steinmeier, Petra Pau – über die AfD herfielen und sie als die neuen „Nazis, die Faschisten, die Rassisten, die Rechtsradikalen“ für diese Morde als (mit)verantwortlich beschimpften, obwohl inzwischen klar war, daß der Mörder im höchsten Maße psychisch krank und schizophren war, der dann wohl auch aus „rassistischen“ Motiven heraus seine Mutter erschoß (!!!).

Auch hier liegt in erster Linie Staatsverschulden vor, weil die angelaufene Behörde den jungen Mann, der von seinen Wahnvorstellungen berichten wollte, dreimal abgewiesen hatte. Wenn schon Mitschuld bei eindeutig rassistischen Motiven der Täter festgestellt wird/wurde, dann tragen doch gerade die politischen Eliten und die Mainstream-Medien eine gehörige Mitschuld daran mit, weil sie die Straftaten der Migranten systematisch klein geredet, sie verharmlos haben und sie rechtlich ungesühnt ließen, was die Animositäten und die Wut bei vielen Bürgern gegen diese Straftäter nur gesteigert hatten. Ihre Haltung ist nur zu verstehen als Reaktion auf die Heuchelei der Politiker. Man braucht nur deren Verhalten auf die Morde am Breitscheidplatz mit der Reaktion der gleichen Klique auf die Morde in Hanau zu vergleichen. Erst ein Jahr nach dem Breitscheid-Massaker in Berlin sah sich Frau Merkel veranlaßt, den Opfern ihr Mitgefühl auszusprechen.

Henrik M. Broder hat diese Instrumentalisierung der Hanau-Morde recht sarkastisch charakterisiert: „Der Umgang mit dieser Tat ist verheerend, absolut unsäglich. (…) Nach dem Massaker in Hanau hätte man vielleicht einen Moment schweigen können. Stattdessen begann sofort das lautstarke politische Instrumentalisieren, während bei anderen, ähnlich schrecklichen Taten – zu Recht – vor Instrumentalisierung gewarnt wird. Und unabhängig vom eigentlichen Mörder gibt es hier einen Sündenbock, auf den alle Schuld geladen werden kann. Aber wem wird das nutzen? Den trauernden Hinterbliebenen dieses Massakers und den Verletzten ganz gewiss nicht. Dem gesellschaftlichen Klima wird es auch nicht helfen. Und wahrscheinlich am Ende nicht einmal den Parteien, die sich davon jetzt einen kurzfristigen Gewinn erhoffen. (…) Das ist Leichenfledderei der miesesten Art.“ (Achgut.Pogo vom 24.2.2020)

Wie wäre es, wenn man diese Verleumder vor den Kadi schleppt?

Nachtrag
Die Ausgrenzung der AfD ist so eklatant und der Gestank, der durch das Ausgießen der Dreckkübel über den Häuptern der AfD entsteht, ist so penetrant, daß er selbst dem ehemaligen Bundespräsidenten Gauck in die Nase gestiegen ist und er sich für Toleranz gegenüber der AfD ausspricht. Er kann es nicht gutheißen, wenn man „alle Wähler der AfD als Faschisten bezeichnet“. (tz vom 2.3.2020)
*) Dr. Eberhard Heller ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Einsicht“ (www.einsicht-aktuell.de)

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