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Will die Schwäz Kritiker mundtot machen?

Unterlassungserklärung wegen Urheberechtsverletzung u.a. gefordert
(tutut). Eine offenbar - so sieht es aus - wohl mitinszenierte und dann grandios fehlgeschlagene Kampagne der Schwäbischen Zeitung im Zuge der Bürgermeisterwahlen von Spaichingen und Dürbheim gegen die Amtsinhaber scheint Verlag und dessen Redakteurin so getroffen zu haben, dass sie nun anscheinend den Versuch unternehmen, Kritiker mundtot zu machen.
In diesem Zusammenhang ist Jochen Kastilan in Lahr (wieso eigentlich ihm?) das Schreiben einer Stuttgarter Anwaltskanzlei namens Thümmel, Schütze & Partner zugegangen, in dem vom Angeschriebenen die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung verlangt wird, einschließlich 1693,60 Euro Anwaltshonorar und Schadensersatz von 1000 Euro für den Verlag.
Geltend gemacht werden Verletzungen des Urheberrechts. Die in dem Schreiben erwähnten diesbezüglichen Dokumente können in der Neuen Bürger-Zeitung eingesehen werden. Es handelt sich um drei Flugblätter, in denen Redakteurin Regina Braungart Abo-Werbung betreibt, was in der NBZ deshalb angeprangert worden ist, weil hierfür Redaktionen nicht da sind.
Außerdem wird eine Urheberrechtsverletzung angemahnt wegen einer Meldung in der Schwäz, die Jochen Kastilan betroffen und nicht den Tatsachen entsprochen hat, nachdem er und seine Frau Morddrohungen bekommen haben. Auf diese Meldung ist in der NBZ geantwortet worden mit dem Hinweis auf den wahren Sachverhalt.
Da die Zeitung und die Redakteurin auch noch angeben, durch Veröffentlichungen in der NBZ beleidigt worden zu sein (Schwester Regina),ziehen sie die Angelegenheit ins Lächerliche, haben offenbar noch nie  etwas von Meinungsfreiheit gehört.
Angesichts auch wohl bewußt unvollständig und auch falsch zitierter Sätze aus dem Zusammenhang von Artikeln und dem skandalösen und lächerlichen Versuch, einem durch zweifelhafte Berichterstattung Betroffenen zu verbieten, sich dagegen zu wehren, müsste dem Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung doch noch bekannt sein, dass er im Sommer letzten Jahres von Jochen Kastilan darauf hingewiesen worden ist, dass die Spaichinger Redaktion verbotswidrig Auszüge aus der Spaichinger Stadtchronik, Autor vorwiegend Jochen Kastilan, für Zwecke der Abowerbung veröffentlicht hat. So etwas nennt man geistigen Diebstahl. Hierfür wird Jochen Kastilan ein Honorar von 5000 Euro von der Schwäbischen Zeitung fordern.
Außerdem ist der Schwäbischen Zeitung namens Chefredakteur Groth mit dem selben Schreiben verboten worden, drei noch ausstehende und zuvor angeforderte Berichte zur Geschichte des Gewerbevereins zu veröffentlichen. Die Schwäz hat sich an dieses Verbot nicht gehalten. Macht eine Honorarforderung von weiteren 1500 Euro, zusammen also 6500 Euro.