Springe zum Inhalt

Ziviler Ungehorsam

Wann besetzen  mal Patrioten den Potsdamer Platz?

Von GEORG

Extinction Rebellion, Türken, Kurden – jeder erlaubt sich derzeit seine Eskapaden, nur wir sitzen tatenlos auf dem Sofa. Warum kommen eigentlich von uns keine „spontanen Aktionen“? Warum zeigen denn wir nicht mal „zivilen Ungehorsam“? Patrioten blockieren nicht den Potsdamer Platz oder die Siegessäule in Berlin. Sie legen auch keine Großstädte lahm.

Natürlich: Die Demokratiefeinde von Extinction Rebellion lässt man aus politischen Gründen gewähren, Kurden und Türken genießen sowieso Narrenfreiheit in unserer Bunten Republik. Spontane Demos von Kritikern der Umvolkungspolitik hingegen würde die Polizei sofort brutal von der Straße prügeln. Das glauben wir jedenfalls. Und weil wir so fest daran glauben, haben wir dadurch auch eine prima Ausrede, zu Hause auf dem Sofa zu bleiben und herumzujammern. Aber haben wir es denn überhaupt mal probiert? Haben wir jemals versucht, ernsthaft über die Stränge zu schlagen?

Die Wahrheit ist: Wir haben es nie versucht, sondern immer alles erduldet und selbst dann noch brav die andere Backe hingehalten, wenn die eine schon wundgeschlagen war. Statt 2015 die Grenze nach Österreich in unangemeldeten Spontandemos mit Menschenketten und Pyrotechnik zu blockieren, haben wir gemütlich vor der Glotze gesessen und untätig zugeguckt, wie Merkel und ihre Bande die Völkerwanderung nach Deutschland winkten.

Nach der Silvesternacht von Köln hätten wir in jedem deutschem Rathaus, in jedem Amtsgericht, in jedem Ausländeramt, in jedem Pfarrhaus den verantwortlichen deutschen Mittätern kübelweise Mist vor die Füße kippen können, als Symbol für den moralischen Dreck, mit dem diese Täter unsere Frauen und unser Deutschland beschmutzt haben – statt dessen sahen wir faul und feige per Livestream zu, wie hergelaufene Araber unsere Frauen begrapschten.

Nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz hätten wir uns spontan quer über die Straßen von Berlin stellen können, symbolische Grenzen errichten, in verschiedenster Form massiven kreativen Protest gegen die staatliche Siedlungspolitik zeigen können. Stattdessen haben wir auch damals wieder nur vor der Glotze gehockt und mit der Tüte Popcorn in der Hand zugeschaut, wie die Opfer verbluteten.

Und aktuell arbeitet Seehofer als Oberschleuser der Nation schon an der nächsten Invasion, noch mehr Typen aus Nigeria, noch mehr Syrer, noch mehr Afghanen, obwohl wir die Kontrolle über das explosive Vielvölkergemisch in Deutschland schon heute verloren haben: Kurden und Türken toben sich wieder einmal auf unseren Straßen aus, und was tun wir? Wir selbst sitzen wie Zaungäste im eigenen Land faul vor der Glotze.

Was für ein erbärmliches, jämmerliches, feiges Leben führen wir!

Jeden Tag marschieren 1000 Mann im besten Kriegeralter unkontrolliert über unsere Grenze ein – sind das immer noch nicht genug, um uns vom Sessel hochzureißen? Brauchen wir sonst noch irgendeinen Grund, um endlich auch mal zu Tausenden auf die Straße zu gehen?

Dies sei uns allen gesagt: Wir können vor diesen Konflikten nicht weglaufen, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen. Diese Konflikte werden uns eines Tages einholen, sie werden uns die Tür eintreten, sie werden in unsere Häuser eindringen und in unseren eigenen Wohnzimmern stehen!
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.