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Winternacht

Von Christian Morgenstern

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie im Traum ...

Die fiel dazu wie im Traum ...
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
aus dem silbernen Sternenraum.

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
so leis als wie im Traum ...

So leis als wie im Traum ...
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.

Da war die ganze Erde weiß
als wie vom Engleinflaum.

(tutut) - Alles prima. Wirklich? "Aus der heimischen Wirtschaft": "Bombe und Hölle - In Spaichingen eröffnen zwei EscapeRooms - Die Firma 'bien plus team,' aus Spaichingen eröffnet unter dem Namen 'Trinity Mountains Adventures' zwei Escape Rooms in der Gutenbergstraße 24. Der Name spielt auf den Dreifaltigkeitsberg an. Escape und Exit Games sowie Adventure Rooms haben ihren Ursprung in Computerspielen und Kinofilmen. Danach wurden die Ideen dieses Konzepts als Brett-Spiele für Zuhause und in reale Umgebungen - eben Escape Rooms - übertragen...Ein Raum trägt den Titel 'The Bomb', der andere 'Hotter than Hell'; beide versprechen zwei gänzlich unterschiedliche spannende Spielszenarien, erklärt Barbara Bien". Hat das irgendwas mit Weihnachten zu tun? Spaichingen auf der Flucht, um "erscape" beim Wort zu nehmen. "Die Teilnehmer, eine Gruppe von drei bis sechs Spielerinnen und Spielern werden nach einer kurzen Einweisung im Raum allein gelassen, um die Aufgaben, Rätsel und Kombinationen zu lösen. Dafür bleibt eine Stunde Zeit. Ein Spieleleiter überwacht das Geschehen per Kamera und hilft gegebenenfalls mit ein paar Tipps weiter". So flieht auch die Redaktionsleiterin weiter in die Begriffsverwirrung, warum lässt sie sich nicht von ihrem Bruder, dem Wissenschaftler, erklären, was Nachhaltigkeit ist? Vom "nachhaltigen Adventskalender" macht sie nun einen Sprung: "'Das macht Mut, weiter zu machen' - Nachhaltige Erfolge bei der beruflichen, schulischen und universitären Bildung verzeichnet 'Visions for Tanzania'“.  Hilft doch alles nichts:  5 Kinder pro Frau. Das ist Afrikas Problem, aber nicht Deutschlands. Für die Katholische Kirche werden Leser weiter angebettelt: "Der harte Kampf gegen Hunger - In den Camps Bardarash - Das Camp Gavilan im Nordirak beherbergt wie auch das Camp Bardarash viele Flüchtlinge aus Syrien. Sie brauchen Unterstützung, denn sowohl Kälte als auch Hunger machen ihnen zu schaffen". Helfen ihnen die reichen und superreichen Brüder in Allah nicht, welche sich nicht nur gegenseitig bekämpfen, sondern auch die letzten Christen verjagen? Kein Thema für eine "Unabhängige Zeitung für christliche Kultur und Politik"? Apropos christlich: Jüngst war Denkingen "Bethlehem", nun ist's da: "Ganz Hausen wird wieder zu Bethlehem". Und Babel liegt nicht weit davon: "'English Christmas' in Schura - Pfarrer Bastian und seine Frau laden erstmals zum englischsprachigen Gottesdienst ein". Mit Breakfast? Ob sie das verstehen werden: "Maria und Josef ziehen durch Schura". Während auf dem Heuberg ein Schnappschuss "Kaltes Wetter, warmer Himmel" der beliebten Reihe Sonnenauf- und -untergang geknipst wurde, versucht sich eine "Pfarrerin z.A." beim "Sonntagsläuten": "Bleiben wir in der Adventszeit nicht bei den Lichtern stehen. Suchen wir Jesus, das wahre Licht, das Lebenslicht". In Tuttlingen fordern sie zum "Weihnachtsspiel" auf: "Suchen Sie das Gold". Die Evangelische Kirche in Spaichingen dagegen meldet nach einer Woche, dass bei 15,1 Prozent Beteiligung alle neun Kandidaten in den Kirchengemeinderat "gewählt" wurden. Die einstige "Spaichingen Partei" ist ebenfalls auf der Suche nach sich selbst. Da geht es ihr wie den Kirchen, welche sich zu grünen Parteien gemausert haben. Der Angestellte des CDU-Kreisverbandes und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat lässt "pm" im Lokalblatt melden, was damit der "Hechel" die Schau stiehlt:  "CDU will Identität stärken - Bürgergespräche spiegeln sich in Haushaltsanträgen". Sie verraten nun, was ihrem Sinn gemäß für Spaichingen das Wichtigste ist: "Die CDU-Fraktion möchte dabei laut ihrer Pressemitteilung insbesondere in den Themenfeldern 'Freizeit' und 'Stadtidentität' zu Verbesserungen beitragen". Haben sie Ehrenbürger und Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel /CDU) vergessen? "Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist alles nichts". Schon Helmut Kohl (CDU) hat vor "Deutschland – ein kollektiver Freizeitpark" gewarnt. Wer soll dann Dauergäste aus der Dritten Welt beherbergen? Immerhin fällt der Spaichinger Reste-CDU sowas zum Haushalt ein: "Die CDU-Fraktion sei zudem überzeugt, dass durch das sichtbare Anbringen und Hissen der Stadtflagge, wo möglich auch der Bundes-, Landes- sowie der Flagge der Europäischen Union an städtischen Gebäuden und Einrichtungen ein wichtiger Beitrag zur Identitätsstiftung und Heimatpflege geleistet werden könne". Ist Fahne nicht Nazi? Zumindest die Grüne Jugend wird denen was husten. Hat dem CDU-Angestellten etwa der Vorstand mit Volker Kauder und Guido Wolf geflüstert? Welche Sorgen treibt die um? Etwa die vom Bürgerkrieg? "Um die nach Ansicht der CDU-Fraktion besorglich steigende Zahl der Anträge auf den sogenannten 'Kleinen Waffenschein' zu regulieren, beantragt die CDU-Fraktion die Erhöhung der Gebühren des 'Kleinen Waffenscheins' auf mindestens 100 Euro". Was ist mit den Messern, dem nachdrücklichsten und verheerendsten Argument von Toleranz und Dialog? Ach ja, da ist noch das C: "Das Steinkreuz auf dem Kreuzplatz weise witterungsbedingte Schäden auf und sei nicht mehr in einem repräsentativen Zustand, so die CDU-Räte weiter. Deshalb beantragt die CDU-Fraktion, 5000 Euro für die Sanierung des Kreuzes in den Haushalt einzustellen".  Wer bisher glaubte, die CDU in Spaichingen sei total von der Rolle oder gar nicht mehr vorhanden, der wird nun keineswegs eines Besseren belehrt.  Solche Gedanken zum Spaichinger Haushalt sind in der Geschichte der Stadt noch nie gedacht worden. Aber die gibt es ja erst seit 1828. Bürgerkriegssorgen macht sich auch eine oberschwäbische Grüne und gebürtige Polin im grünen Blatt: "Grünen-Verteidigungspolitikerin Agnieszka Brugger warnt vor Versuchen von Rechtsextremen, die deutschen Sicherheitsbehörden zu unterwandern". Normalerweise wissen aber die Polen, was gesunder Menschenverstand fordert: "Eingeschränkt klimaneutral - EUGipfel verabschiedet den 2050-Plan ohne Polen", wobei zu sagen ist, dass eingeschränkt die sind, welche dauernd vom Klima reden und schreiben. Tuttlingen setzt derweil auf den Drahtesel wie Ochs vorm Berg und läst eine Redakteurin jubeln: "Gut, dass nun Taten folgen - Endlich geht es in Tuttlingen mit dem Ausbau und der Optimierung des Radwegenetzes voran. Jahrelang hatte der Radverkehr bei den städtischen Planungen keinen großen Stellenwert eingenommen – so gab es Jahre, in denen die (spärlich) bereitgestellten Gelder nicht einmal verwendet wurden. Als Radfahrer kam man in Tuttlingen zwar immer 'irgendwie' ans Ziel – war jedoch häufig unklaren und auch teils unsicheren Situationen ausgesetzt". Aufstieg aufs Rad hier, Abstieg dort, wenn auch verschleiert: "Umweltfreundlicher Mobilität gehört die Zukunft - Eine sich abkühlende Weltwirtschaft, fehlende Investitionssicherheit und der strukturelle Wandel in der eigenen Branche: Dies sind die Herausforderungen, der sich die Automobilindustrie stellen muss. Das wurde beim Automotive-Gipfel in Donaueschingen deutlich". Wissen sie noch, was sie reden über Nichtstun? "Von einer Rezession sei die Wirtschaft noch weit entfernt, schreibt der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen (WVIB) in seiner Pressemitteilung. Zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg war der Unternehmens-Zusammenschluss Gastgeber des ganzgätigen Forums". Manche sehen den Arsch der Welt nicht, wenn sie direkt davor stehen. Eine Anzeige versucht erneut, "Qualitätsjournalismus" zu plakatieren, auch wenn es mit der Technik dazu noch immer nicht ganz klappt, und da ist ja auch noch der Chefredakteur, der Leid artikelt als Nachruf auf die cleveren Briten : "Gemeinsamkeiten stärken...Es hilft jetzt nicht, über das Wahlergebnis zu lamentieren und zu betonen, dass Großbritannien tief gespalten und dass der deutliche Sieg von Boris Johnson dem Wahlsystem geschuldet sei. Fakt ist, die EU-Gegner haben sich bei dieser Unterhauswahl klar durchgesetzt". Vielleicht würde es ja mal helfen, über die EUdSSR nachzudenken, wenn die Briten schon nicht linksgrünen deutschen Medien folgen? Denen ist nämlich wurscht, was in Ravensburg gemeint wird. Die Spaichinger CDU will immerhin eine EU-Flagge hissen, auch wenn es sowas gar nicht gibt. Könnte es sein, dass noch mehr fehlt, zum Beispiel Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Diktaturen haben das nämlich so an sich.

Wollen?

Können!

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NACHLESE
Der Islam in Deutschland
Das verlorene Jahrzehnt
Vor zehn Jahren brachte Thilo Sarrazin (SPD) das Integrationsdefizit des Islams zur Sprache. Seitdem haben die politisch Verantwortlichen viele Gelegenheiten versäumt, dagegen Maßnahmen zu ergreifen. Die Bilanz der vergangenen Dekade offenbart das Versagen der Politik. Nordrhein-Westfalen macht einen Rückzieher. 2018 hieß es noch, daß man ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren in öffentlichen Bildungseinrichtungen plane. Von diesem Vorhaben ist die schwarz-gelbe Landesregierung wieder abgerückt. Gegen ein Kopftuchverbot sprächen unter anderem rechtliche Erwägungen, weswegen es vor Gericht womöglich keinerlei Bestand habe...Hätte Nordrhein-Westfalen das Verbot umgesetzt, hätte die deutsche Politik erstmals Position gegen den Islam bezogen. Aber nicht einmal dieser symbolische Erfolg war möglich...In Europa starben im vergangenen Jahrzehnt durch den islamischen Terrorismus rund 440 Menschen. Weltweit dürfte die Zahl deutlich über 100.000 liegen – der Islamische Staat ist für knapp 70.000 Tote verantwortlich. Knapp 800 Personen aus Deutschland hatten sich der Terrormiliz angeschlossen....Es bleibt tatsächlich nur ein einziges Beispiel für eine klare Haltung. Im Jahr 2016 hatte der Bundestag den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich als historische Tatsache anerkannt – ungeachtet des Protests aus der Türkei. Ganz ohne Abzüge in der B-Note ging aber auch das nicht. Wegen „anderweitiger Verpflichtungen“ konnten Kanzlerin Merkel, ihr Vize Sigmar Gabriel (SPD) und Außenminister Steinmeier nicht an der Abstimmung teilnehmen....
(Junge Freiheit. Der Islam gehört nicht nach Deutschland. Wo ist der Türkenlouis, wo Prinz Eugen? Wer rettet das Grundgesetz, wer Deutschland?)
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„Krise“ um Nord Stream 2
Wird Deutschland für einen „faulen Kompromiss“ zahlen müssen?
Von DR. VIKTOR HEESE
Auch die „Pipeline-Krise“ zeigt, wie tief unser Land gesunken ist. Selbst die 1000 Kilometer lange Pipeline kostet nur einen Bruchteil (einmalig zehn Milliarden Euro) dessen, was das Migrationsabenteuer (jährlich 40 Milliarden Euro) verschlingt. In der EU wird Deutschland nicht mehr ernstgenommen, genauso wie das deutsche Volk von den Schädlingen in eigenen Reihen. Dem Steuerzahler darf – drittens – alles zugemutet werden, weil er sich gegen eine noch so schwache Regierung nicht zur Wehr setzt. So wird er wohl den wahrscheinlichen Kompromiss in der obigen Krise bezahlen müssen.
Was ist seit der letzten Drohung Trumps im Januar passiert?
Hier eine kurze Zusammenfassung:
Russland ist ökonomisch und finanziell stärker geworden und braucht die Westdevisen weniger denn je. Balten, Polen und die bankrotte Ukraine hetzen unbeirrt gegen Moskau. Kiew braucht selbst die zwei Milliarden US-Dollar Transfergebühren – gerade fünf Prozent unserer jährlichen Asylkosten. Warschau schwimmt weiter auf der Welle seiner Russophobie. Auch bekam es etwas in die Hand gegen die Brüsseler Einmischungen (Justizreform & Co.). Beide Nachbarn wollen die alten Überlandpipelines beibehalten und beim Gastransfer nach Deutschland „mitreden“. Ihnen gelang es sogar, die EU-Justiz gegen den russischen Gasriesen Gazprom einzuspannen. Im Inland initiieren die Grünen eine künstliche „Nord Stream“-Krise wegen ihrer angeblichen Klimaschädlichkeit. Einige Mitläufer aus anderen Parteien sehen darin ebenfalls die Chance, politisches Kapital daraus zu schlagen und hängen sich dran. Last but not least merkt US-Präsident Donald Trump, dass ihm drei Monate vor der Fertigstellung der Pipeline die Zeit davonläuft und macht die Sanktionsdrohung wahr. Selbstverständlich können er und seine Mannen rechnen und er weiß, dass Moskau auf die paar dutzend Milliarden nicht angewiesen ist. Dennoch will Washington Europa generell in dem „großen Spiel“ um Irans Atombombe – um die es hier tatsächlich geht – weiter schwächen und disziplinieren.
Deutschland wird den wahrscheinlichen „Kompromiss“ bezahlen
Keiner kann in die Glaskugel schauen, dennoch scheint bei diesem Wirrwarr ein folgender „fauler Kompromiss“ realistisch, mit dem alle leben könnten: Zwischen den Parteien wird ein Vertrag oder nur eine „Absichtserklärung“ – schon hier könnte das Gerangel losgehen! – geschlossen. Am Verhandlungstisch dürften sicherlich die EU, Deutschland, Russland und die USA sitzen. Die Pipeline wird zu Ende gebaut, die Durchleitungsmenge aber reduziert (Fifty-Fifty-Lösung?). Eine Investruine auf dem Meeresboden der Ostsee wäre als abschreckendes Mahnmal gegen den „US-Wirtschaftsimperialismus“ auf Dauer ein gefährlicher Sprengstoff. Die EU, Deutschland und die USA wären damit zufrieden. Berlin, weil es eine Eskalation verhindert und einen „Kompromiss“ ausgehandelt hatte, Washington, weil es die Europäer doch noch disziplinierte. Gut möglich, dass auch die US-Konzerne in Europa bei dieser Gelegenheit von hiesigen Steuer- und Kartellbehörden noch einmal eine Schonzeit bekämen. Durch die Senkung der Durchleitung werden die maroden alten Überlandpipelines am Leben gehalten. Polen und die Ukrainer sind weiter „dabei“ und ebenfalls zufrieden. Die Gefahr bliebe groß, dass der Fall Schule macht und die beiden Provokateure – die Ukraine unter Selensky wird einsichtiger – die „Vertragsverletzung“ Russlands in Zukunft immer dann anprangern, wenn sie von Deutschland Geld brauchen. Polen glaubt aber nicht ganz an diese Trumpfkarte und will vorsichtshalber Atomkraftwerke bauen. Russland kann mit jeder Variante leben. Hauptsache die Abnahmeverträge werden eingehalten, egal ob das Erdgas über Land oder unter dem Meereswasser fließt. Moskau sitzt am längsten Hebel und kann im Ernstfall den Gashahn immer zudrehen. Drei Mal dürfen Sie raten, wer die Zusatzkosten der Modernisierung alter Pipelines, eines Umweges oder der (eventuellen) Nachlässe für das Ukraine-Gas bei neuen Verträgen bezahlen wird? Freuen wir uns dennoch: Nichts ist so teuer wie unsere Migrationsparty. Wir haben die 40 Milliarden Euro geschafft, dann schaffen wir auch noch diese paar Brocken!
Russland und China die Gewinner? Deutschland bleibt der Verlierer
Putin redet häufig mit Merkel, obwohl er als der „Sanktionierte“ beleidigt sein müsste. Auch die deutschen Wirtschaftsbosse kurbeln heimlich (Vorsicht: Das Primat der Politik!) das Geschäft mit dem „geliebten Feind“ wieder an. Dennoch werden auch sie das durch sechs Jahre Sanktionen und Misstrauen in die deutsche Vertragsfähigkeit verlorene Terrain kaum zurückgewinnen.Die Frage, ob Chinesen, Türken, Amerikaner und sanktionsbrüchige EU-Europäer den, wie immer sanktionstreuen, aber dummen Germanen, das Geschäft abjagen werden, ist noch offen. Werden sie den Russen das Know How des deutschen Mittelstandes anbieten können? Eines ist offensichtlich: Der Grundsatz pacta sunt servanda (lat.; dt. Verträge sind einzuhalten) zählt nicht mehr zu unseren edlen westlichen Werten, wenn sich bei einem solchen Riesengeschäft Dritte einmischen dürfen.Ist die „Krise“ womöglich eine künstliche? Der Gaspreis für deutsche Haushalte reagiert jedenfalls überhaupt nicht auf die schlechten Nachrichten, wie immer der Ölpreis bei solchen Anlässen. Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In einer mehr und mehr zusammenhanglosen Gesellschaft, in der sich immer mehr soziale, ethnische, kulturelle und subkulturelle, weltanschauliche, geschlechtliche, generationelle, sprachliche… Gruppen antagonistisch oder fremd gegenüberstehen und in verschiedenen Lebens- und Wertewelten leben, wird ordnendes Eingreifen bei Verstößen – gegen welche Regeln eigentlich noch? – mehr und mehr zum Risikofaktor.Dass die Tatsache der Einwanderung und der missglückten Integration dabei eine signifikante Rolle spielt, darauf weisen alle Schlussverfahren und Statistiken überzeugend hin.
(Jörg Seidel, auf eigentümlich frei und seidwalkwordpresscom)
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Polen und Tschechien halten an der Atomkraft fest – zu Recht
Mathematik, so heißt es, ist eine universale Sprache. Allerdings scheint es dabei regionale Akzente zu geben. Jedenfalls kommen unterschiedliche Staaten bei ein und derselben Gleichung zu völlig anderen Ergebnissen, wenn es um Atomkraft und Klimaschutz geht. Länder wie Polen oder Tschechien sehen nicht, wie sie ihre Kohleindustrien innerhalb weniger Jahre zum Zwecke des Klimaschutzes abwickeln sollen, ohne auf einen verlässlichen, immerhin wetterunabhängigen Stromlieferanten wie die Kernenergie zurückzugreifen...Die größte Atomstromalternative Windenergie etwa deckt derzeit lediglich drei Prozent des deutschen Primärenergiebedarfs. Die Behauptung, ausgehend von dieser dünnen Basis das größte Industrieland Europas innerhalb kürzester Zeit dekarbonisieren zu können, hat mit Mathematik wenig, mit Wunschträumen viel zu tun.Andere Länder rechnen anders, vermutlich besser. Der Weltklimarat der Vereinten Nationen hält im jüngsten IPCC-Bericht in jedem der vier Basisszenarien ein weltweites, deutliches Wachstum der Atomkraft für nötig, um die globalen CO2-Ziele zu erreichen. Deutsche und Österreicher müssen da nicht mitmachen. Sie sollten aber auch nicht versuchen, andere Länder von ihrer ganz eigenen Sicht auf die Grundrechenarten zu überzeugen.
(welt.de. Um dumme Politik zu machen, braucht manfrau Dummköpfe.Daran scheint in Deutschland kein Mangel zu sein. Linksgrüne Bildung schafft das.)

Weidel: China blamiert E-Auto-Planwirtschaft in Deutschland und EU
China wird vom kommenden Jahr an die Förderung für reine Elektroautos deutlich herunterfahren und andere alternative Antriebsformen aufwerten. Diesen Umschwung kommentiert die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel: „Ausgerechnet das kommunistische China düpiert und blamiert die E-Auto-Planungsbürokraten in Brüssel und Berlin. Mit dem Abrücken Beijings vom reinen batterieelektrischen Auto löst sich ein wesentliches Argument für die einseitige Fixierung auf Elektromobilität in Deutschland und der EU in Luft auf.Die ‚Klimaschutz‘-Ideologen sind in die Falle gelaufen. Mit unsinnigen Grenzwerten will die EU auf Biegen und Brechen den Umstieg auf E-Autos als alleinseligmachende Lehre durchsetzen. Die Bundesregierung legt dafür in Nibelungentreue die Axt an die eigenen Schlüsselindustrien.Unternehmen wie der Volkswagenkonzern, die sich dem politischen Dogma unterwerfen, haben die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors faktisch gestoppt. Die Folgen sind durch massiven Stellenabbau, Entwertung von Volksvermögen und die Vernichtung von Know-how und Entwicklungskapazitäten jetzt schon schmerzhaft spürbar.Es wäre überfällig, wie in China die CO2-Gesamtbilanz der E-Autos zu berücksichtigen. Die Folge wäre wohl auch hier eine rasche Entzauberung. Während westliche ‚Klimaschutz‘-Fetischisten und Autohasser die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Industrie ruinieren, denken andere strategisch und haben sowohl die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch ihren geopolitischen Vorteil im Blick.Die reine Elektromobilität ist ein totes Pferd. Es ist höchste Zeit abzusteigen, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird.“
(afdbundestag.de. Ladenhüter. Deutschlands Poltik und Wirtschaft im Schnarchgang der Klimakinder.)

Warum gilt da eigentlich kein normales Recht?
Eine Frau, die nie selbst etwas mit der Kirche zu tun hatte und nicht wusste, dass sie in der Kirche ist, wurde zu Zahlungen an die Evangelische Kirche verdonnert, weil sie als Säugling getauft worden war. Das sind die Methoden der Evangelischen Kirche, die einerseits mit Religion nichts mehr zu tun hat und zur linken Partei mutiert ist, andererseits aber mit solche Abofallen abkassiert wie ein Drückerverein. Eigentlich keine Kirche mehr, sondern eine linke Geldwaschmaschine. Was ich daran nicht verstehe:Normalerweise, etwa gegenüber Banken, können Eltern so etwas ohne eine vormundschaftsgerichtliche Genehmigung gar nicht. Schließen Eltern als Erziehungsberechtigte für ihr Kind einen Vertrag, dann ist der „schwebend unwirksam” – nach Eintritt der Volljährigkeit muss der Geschäftspartner nach Genehmigung nachfragen und das ehemalige Kind muss ihn innerhalb einer Frist genehmigen. Sonst ist er unwirksam. Für die Aufforderung gilt aber keine Frist.Das heißt, dass etwa eine Bank oder Versicherung oder sowas auch bei einer 66-Jährigen nachfragen müsste, und wenn die das nicht genehmigt (und es auch sonst durch konkludentes Handeln wie Zahlungen oder hier Kirchenbesuch genehmigt hat), dann ist es das nicht. Es ist ein Unding, dass Eltern ihren Säugling in eine solche Mitgliedschaft drücken können, für die man dann später zahlen muss. War das nicht so ein Deal aus der Nazi-Zeit? Nee, nicht ganz, etwas vorher schon, aber die hatten auch damit zu tun. Warum sind Kirchen nicht ganz gewöhnliche Vereine und Konzerne im Rechtssinne? Sowas wie der ADAC? Warum ist die Religion eine Sache des Standesrechts und nicht eine Vereins- oder Parteimitgliedschaft? Aus einer Partei tritt man ja auch nicht auf dem Standesamt aus.
(danisch.de.)

Henryk M. Broder
Tagesthemen gönnen Johnson den Sieg nicht
Bis zum letzten Moment haben die Vertreter der meinungsführenden Medien, ARD und ZDF vorneweg, allen Umfragen zum Trotz gehofft, dass Johnson die Wahlen verlieren würde, kurz vor dem Abpfiff verbreiteten sie noch die frohe Kunde, Labour habe „aufgeholt“. Und als das Ergebnis feststand, bekam Johnson in den Tagesthemen die gelbe Karte gezeigt.
(achgut.com.Presse ist verkommen in Pippi Langstrumpfs Welt.)

Michael Mross und Joachim Steinhöfel bringen Licht ins Propaganda-Dunkel
Der Verlierer der Wahl in Großbritannien ist die deutsche Presse
Deutsche Medien versuchten den Briten vorzuschreiben, wie sie wählen sollen. Der Versuch ist deutlich gescheitert. Während die Presse hierzulande ständig den EU-Kurs indoktrinierte, entschieden britische Wähler anders. Das empört Kommentatoren von ARD, ZDF & Spiegel.Doch anders, als die deutsche Journaille weismachen will, ist der Brexit keineswegs negativ für Großbritannien. Das zeigen die Reaktionen an den Finanzmärkten deutlich. Das britische Pfund ist stark gestiegen. Ein besseres Vertrauensvotum kann es kaum geben.Im Gegenteil: Der Brexit zerbricht nicht Großbritannien, sondern die EU. London wird sich erfolgreich von den Fesseln des Brüsseler Politbüros befreien und so neu starten und erstarken.Der Verlierer der Wahl in Großbritannien ist deshalb nicht nur Labour, sondern auch die deutsche Presse, die bis zuletzt versuchte, die britische Befindlichkeit EU-konform zu manipulieren. Tatsächlich hatte die deutsche Berichterstattung kaum noch was mit der Realität zu tun. Das hat sie jedoch sonst auch nicht.Der Vorwurf der Fake News zeigt sich aber am Beispiel Großbritannien besonders deutlich, weil den Lesern und Zuschauern des öffentlich-rechtlichen Zwangsfernsehens ständig eine andere Realiät vorgegaukelt wurde. Diese wurde jetzt durch die Wahl drastisch revidiert. Deshalb ist die Wahl auch eine Ohrfeige für deutsche Medien und deren falsche Berichterstattung – die auch nach der Wahl noch in Lehrmeistermanier anhält.Anders als in deutschen Medien dargestellt, ist der Brexit eine Chance für Großbritannien und eine existentielle Gefahr für die EU. Wer geht als Nächstes? Welche Zusatzkosten drohen Deutschland?Michael Mross und Joachim Steinhöfel bringen im Video oben Licht ins Propaganda-Dunkel.<<<(Gefunden auf mmnews.de)
(pi-news.net)

Manfred Haferburg
Frankreich im Streik – ein Bericht aus Paris
Wie stets ist wichtig, was nicht in den Deutschen Medien berichtet wird: nämlich das neue Zusammengehen der Gewerkschaften mit den Gelbwesten. Das macht die gelbe Volksbewegung noch mächtiger. Die Franzosen lassen sich nicht so widerstandslos von der Politik enteignen, wie es vielleicht in Deutschland gang und gäbe ist. Für Macron wird es eng.
(achgut.com. Sie sehen nicht, schreiben aber doch.)

Herles fällt auf
Demokratie ohne Liberalismus ist möglich, doch sinnlos
Von Wolfgang Herles
...Dass die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen ist außer allen anderen, zeigten gerade die Engländer. Aber nicht nur sie.Der Satz stammt ja auch von einem der ihren, von Winston Churchill. Die Engländer hatten nur die Wahl zwischen einem egomanischen Lügner und einem autoritären Sozialisten. Also eigentlich keine Wahl. Von Lügnern nimmt man wenigstens an, dass sie ihr Handeln ändern, wenn es ihnen nützt. Nie und nimmer werden die Tories, die mehr vom Niedergang der Labor party profitiert haben als von eigenen Stärken, die politisch heimatlos gewordenen roten Stammwähler binden. Sozialer Nationalismus ist eine propagandistische Droge, die nie lange wirkt. Eine Abstimmung über den Brexit war die Wahl auch nicht, weil ihn eigentlich beide, Johnson wie Corbyn wollten. Eher ging es um die Frage, wie lang die Blockade des Landes noch anhalten soll. Keinen Tag länger. Dafür riskieren die Engländer mittelfristig den Zerfall ihres United Kingdom. In Deutschland schaut es nicht viel besser aus. Die Sozialdemokraten haben jetzt auch noch ein ästhetisches Problem. Früher gab es Schwarzwaldhexen nur zur Fastnacht. Warum übernimmt den Fall der Sozialdemokratie nicht endlich das Zentrum für politische Schönheit? Oder ist das, was die SPD treibt, selbst schon Aktionskunst? Wenn die närrische Jahreszeit übers ganze Jahr gestreckt wird, kommt der Elferrat tatsächlich an die Regierung. Wie es sich gehört in einer Räterepublik. Was wir bald haben, ist eine Räterepublik von NGO´s, nicht von Demokraten....Demokratie ohne Liberalismus ist möglich, doch sinnlos...Sonst wäre ihnen nicht das Klimaretten wichtiger als die Freiheit...
(Tichys Einblick. Auch der Weihnachtsmann ist ein Zunftmeister in Deutschland.)

Herr Altmaier, beerdigen Sie mit Vorsatz den Mittelstand?
Von Thomas Heinlein. Der Bundes-Wirtschaftsminister hat den Mittelstand vergessen. Kann ja mal passieren. Wobei vergessen nicht ganz richtig ist. Die Wirklichkeit ist noch schlimmer. Er hat schon an ihn gedacht, aber mehr als einen Absatz in einer 15-seitigen Ausführung war ihm das Rückgrat der deutschen Wirtschaft offenbar nicht wert. Ein Bericht aus der Unternehmens-Realität fürs Raumschiff Berlin.
(achgut.com. Was versteht der Jurist vom Saarländer Wurstring von Wirtschaft?)

Intifada der Zornigen
Lauf ich weg oder kämpfe ich? Viele von uns stellen sich diese Frage, denn die dschihadistischen Attentate sind zu einer realen Gefahr geworden. Es passiert nicht nur in Paris oder London, der Terror schlägt an Bahnsteigen und am Weihnachtsmarkt zu. Drei Jahre sind nun seit dem Lkw-Attentat am Berliner Breitscheidplatz vergangen – die Kerzen brennen, der Schmerz auch. Aber Deutschland ist bunt, und wer das nicht mitträgt, der ist braun.
(Junge Freiheit. Stunde der Religioten und Doofen.)

Johannes Eisleben
Die prä-revolutionäre Herrschaft Angela Merkels
Immer mehr Bürger haben das Gefühl, nicht mehr in dem demokratischen Gemeinwesen zu leben, das die Bundesrepublik einmal war. Schnell sind Diktaturvergleiche à la „DDR 2.0“ zur Hand, um dieses Unbehagen zu beschreiben. Das ist natürlich absurd und - noch schlimmer - eine dramatische Verharmlosung der SED-Diktatur. Doch wie benennt man den gegenwärtigen Zustand des Landes zutreffend?...Unter Merkel hat sich die Delegitimierung der Herrschaft verschärft. Die verantwortungslose Teilrücknahme der Schröder’schen Agenda 2010, die Verweigerung einer echten Rentenreform, der beschleunigte Atomausstieg, die Abschaffung der Wehrpflicht, die Zersetzung der Verbrennungsmotor-Industrie, aber vor allem die verfassungswidrige „Eurorettung“, der Versuch zur Wiedereinführung der Zensur mit Hilfe des NetzDG und die Entstaatlichung mit der Grenzöffnung seit 2015 sind die wichtigsten Beiträge ihrer Regierung zur Delegitimierung ...
(achgut.com. Mit zwei Worten: Putsch und Diktatur.)

Die Antifa frisst ihre Väter
Hamburg: Anschlag auf Auto von Innensenator Grote (SPD)
Freitagmorgen machte die linksterroristische „Antifa“ das, was sie am besten kann: Feige und hinterhältig gegen Schwächere oder Arglose vorgehen. Ausgesucht hatten sie sich den Dienstwagen des Hamburger Innensenators Andy Grote. Grote wollte seinen zweijährigen Sohn in die Kita bringen, das Kind saß im Auto, als die Linksfaschisten ihre Gewaltinstinkte herausließen:
*** Der Dienstwagen des Hamburger Innensenators Andy Grote (SPD) ist am Freitagmorgen mit Steinen und Farbbeuteln beworfen worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Angriff um kurz nach 8 Uhr. Wie Grote selbst auf Twitter mitteilte, saß auch sein zweijähriger Sohn mit in dem Wagen. Der Vorfall ereignete sich, als das Auto an der Kreuzung Hein-Hoyer Straße/Simon-von-Utrecht Straße im Stadtteil St. Pauli verkehrsbedingt abbremsen musste. Mehrere maskierte Menschen hätten sich dem Fahrzeug genähert und dieses angegriffen, so die Polizei. An dem gepanzerten Dienstwagen des Innensenators entstand nur ein geringer Sachschaden. Bei einem dahinter fahrenden, zweiten Fahrzeug ging eine Scheibe zu Bruch.***
Das feige und hinterhältige, dabei offensichtlich aber gut geplante und vorbereitete Vorgehen, trägt eindeutig die Handschrift der deutschen Faschisten, die in ihrer Verkommenheit nicht zu unterbieten sind. Insbesondere die Anwesenheit eines kleinen Kindes sorgte nicht nur bei SPD und CDU für Empörung, sondern sogar bei den Linken für eine angedeutete Distanzierung:
*** „Wer keine Argumente hat, hat Steine“, sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Fabio de Masi, der selbst auf auf St. Pauli lebt. Man dürfe zwar mit Grote streiten. „Aber Gewalt endet immer im Dunkeln. Niemand darf auf St. Pauli bedroht werden – von niemandem“, meinte er. [Anm. PI-NEWS: Fehler im Text wurden übernommen.]***
Das sieht seine linke Kollegin, die Vizepräsidentin der Hamburger Bürgerschaft, nicht ganz so eng: Im März 2018 bedankte sich Christiane Schneider freundlich bei den paramilitärischen linken Schlägern der Antifa für die Kurzweil, die sie ihr (doch nicht etwa durch versuchten Mord an einem Merkel-muss-weg-Demonstranten?) verschafft hatten: „Ohne euch wär`s öde“. Und neben der roten Linksextremistin Schneider und der grünen Linksextremistin Fegebank hetzte da 2018 noch ein anderer – von der SPD – aufs Übelste gegen friedliche Demonstranten, um die linken Straßenschläger in Stimmung und in Aktion zu bringen (was auch gelang). Das war der Hamburger Innensenator Andy Grote.
(pi-news.net)

Nach Gewalt in Deutschland vom letzten Wochenende

Von CANTALOOP

Machen wir uns nichts vor. Es ist im Moment unwahrscheinlicher denn je, dass sich die in Deutschland etablierte Politik hinsichtlich ihrer desaströsen Einwanderungsphantasien und den damit verbundenen „Kollateralschäden“, die aktuell in Augsburg und auch anderswo zu beobachten sind, zu einem Umdenken bewegen lässt.

Kaum jemand mit politischer Verantwortung hat mehr den Anstand, die Würde, oder erweckt auch nur den Anschein, sich in irgendeiner Art und Weise um diejenigen Bevölkerungsteile zu kümmern, denen sie einst einen Eid geschworen haben. Heute sehen sich unsere parlamentarischen Eliten, auch auf unteren, bzw. mittleren Ebenen vielmehr ermächtigt, selbst nach größten Pleiten, Fehlentscheidungen und offensichtlichen Inkompetenzen so weiterzumachen, als ob nichts gewesen wäre.

Unsere Regierungsmaxime ist ein abstrakter Universalismus
Diese elysische Abgehobenheit, die geradezu unerträgliche Arroganz und vor allem die Distanz zur wertschöpfenden Wählerschaft war selten zuvor so deutlich sichtbar, wie im Moment. Mit dem kritischen Pöbel will man sich am liebsten gar nicht mehr abgeben, in den elitären Berliner Kreisen. Insofern bleibt man gerne unter seinesgleichen und verleiht sich gegenseitig Auszeichnungen für Courage und Haltung.

Dafür bürdet man dem Volk, Souverän und Steuerzahler Lasten und Sicherheitslücken auf, deren Dimension man sich noch vor wenigen Jahren kaum hätte vorstellen können. Gemäß dieser Logik macht man, so lange sich kein Widerstand regt damit weiter, bis keine Umkehr mehr möglich ist. Frei nach Jean-Claude Juncker.

Leugnung der Wahrheit und Tatsachenverdrehung als Prinzip – so funktioniert Politik 2019
Als Beispiel: Den vorsätzlichen Mord an einem Deutschen durch Zugewanderte erklärt man als „jugendtypisches Delikt“ und tragischen Vorfall. Eine seriöse Kritik an derzeitigen Verhältnissen von konservativer Seite indessen, wird als „unerträgliche Anfeindung“ empfunden.

Ursächlich: Die gesamte Einwanderungspolitik hat nicht erst seit 2015 eine beachtliche Schieflage bekommen. Gleichwohl beweisen auch die schon seit mehreren Generationen hier lebenden Türken und anderen Moslems immer wieder, dass viele von ihnen außer Missgunst nichts, aber auch gar nichts mit „Almanya“ verbindet. Abgesehen von Krankenversicherung, Sozialhilfe und Kindergeld vielleicht.

Man hat seine eigenen Feinde herangezüchtet
Jung, männlich, muslimisch und in einer niedrigen sozialen Stellung lebend, stellt eben mancherorts eine geradezu toxische Mischung dar. Quasi eine wandelnde Thermitladung. Im eigenen Milieu sind sie die Prinzen, in einer bildungsgeprägten Leistungsgesellschaft, wie der unsrigen, nicht selten die Nullen und Loser. Einsicht und Demut sind in solchen Kreisen leider ebenso oft Fehlanzeige, wie auch die Bereitschaft fehlt, Grundsätzliches im eigenen Wertekanon zu überdenken. Im Zweifelsfalle regeln der Clan und der Koran sämtliche Obliegenheiten. Hier wird die Borniertheit regelrecht kultiviert.

In diesem Zusammenhang erhebt sich eine interessante Fragestellung. Hätte der junge Halid S., seines Zeichens deutsch-libanesischer Türke, auch einen Landsmann, oder Glaubensbruder in Augsburg derart brutal angegriffen, wie den kartoffeldeutschen Feuerwehrmann? Oder hätte er auf dessen Ermahnung womöglich anders reagiert, als mit tödlichem Hass und gnadenlosem Vernichtungswillen? So genau will man das vermutlich gar nicht wissen, in der systemtreuen Medienlandschaft. Deshalb stellt sich diese Frage nicht.

Betreute Informationen von der vereinigten Linkspresse
Hinzu kommt die reflexhafte Bagatellisierung all dessen, was nach deutschfeindlicher Einwanderungskriminalität aussieht. So grob man seitens der „Staatsfunker“ im Phrasendreschen gegenüber der AfD ist, so sensibel und differenziert gestaltet sich der Umgang selbst mit grausamsten Verbrechen, die von unseren islamisch sozialisierten „Gästen“ begangen werden. Nur was sich absolut nicht mehr verheimlichen lässt, findet in der Berichterstattung Platz.

Ansonsten strotzen die speziell aufbereiteten Berichte von TAZ, Süddeutscher, Zeit, Spiegel und wie sie noch alle heißen mögen, geradezu vor Verharmlosungen, Ablenkungsmanövern und Schönfärbereien. Von jedweder journalistischen Präzision und Sorgfalt ist man hier weit entfernt. Und wähnt sich trotzdem im Recht.

Ein Schelm, wer ein System dahinter vermutet? Keinesfalls. Unsere Presse – zu weiten Teilen fest in SPD-Hand – ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass eine Politik-Umkehr, hin zu realistischen und plausiblen Handlungsmustern, immer fraglicher wird.

Es scheint, als gäbe es keine denkfähigen Menschen mehr
Sonst müssten ja alle, die man gemeinhin als das „linke Establishment“ bezeichnet, ihre Fehler eingestehen. Und das macht garantiert keiner von denen freiwillig. Davor relativiert man mit Sicherheit jedes weitere, furchtbare Einwandererverbrechen und baut darüber hinaus noch Wassergräben um jedes einzelne Rathaus. Dafür arbeiten sich unsere „Gesinnungsethiker“ lieber an den „Rechten“ ab, denen sie jedes Unrecht und jede Fehlbarkeit zutrauen, die sie beleidigen und mit diskreditierenden Metaphern belegen können, wie es gerade beliebt. Nicht der furchtbare Mord am lauteren Feuerwehrmann sei empörend, sondern die „Hetze“ der AfD, die nun folgen würde. So titelt zumindest die Süddeutsche.

Dementsprechend steuern wir sehenden Auges auf eine gesellschaftliche Massenkarambolage zu. Induziert von denjenigen, die zu überheblich sind, die Ansätze ihrer Ideologie auch nur zu überdenken. Diese „Moraliban“ wähnen sich stets im Recht – und gelten gleichsam als edle, gute „Migrantenschützer“. Dabei sind sie die Gefährlichen, die Wegbereiter für weitere schlimme Verbrechen, Grausamkeiten und Unmoral. Allem Anschein nach, wird dieses exemplarische Verbrechenswochenende erneut nicht als Zäsur begriffen, sondern dient vielmehr als Vorlage für ein fröhliches „Weiter so“, bzw. „mehr davon“.
(p-news.net)

30 Jahre nach der friedlichen Revolution

Von Gastautor Prof. Peter Dierich

Die beiden politischen Systeme, das damalige in der DDR und das jetzige in der Bundesrepublik, sind nicht ohne Weiteres vergleichbar. Trotzdem gibt es einige erschreckende Parallelen, die ich aus ganz persönlicher Sicht beleuchten möchte. Sie sind ja objektiv vorhanden und könnten von jedermann gesehen werden, aber die meisten schauen weg, deshalb möchte ich das Erkennen erleichtern, indem ich diese Fakten ausleuchten möchte.

In der DDR herrschte die Allmachtsmeinung der Funktionäre der Partei SED, und deren „Beachtung“ wurde durch die Staatssicherheit kontrolliert. Heute herrscht ein Meinungskartell der etablierten Parteien, das durch den Mainstream der Medien verbreitet wird. Nun höre ich schon den Aufschrei der Lesenden, wie könne man Staatssicherheit und Mainstream vergleichen. Mir ist die Unterschiedlichkeit vor allem bezüglich der Gefahr, wenn man damit in Kontakt gekommen ist/kommt, wohl klar. Den Mainstream könnte man unbeachtet lassen, der Staatssicherheit konnte man nicht entgehen.
Ein mich sehr irritierender Unterschied ist auch, wenn man damals Kritik z. B. an der (nicht vorhandenen) Umweltpolitik äußerte, bekam man – zumindest versteckt – Anerkennung für den Mut. Wenn man heute noch so berechtigte Bedenken, z. B. zu Fehlern der Klimapolitik benennt, riskiert man die Ächtung. Ich glaube, dass ist eine böse Folge des Mainstreams, der nur eine Denkrichtung kennt, oder sollte man das „Denk“ lieber noch weglassen und nur von einer Richtung sprechen?

Meine kritischen Äußerungen zu den katastrophalen Umweltzuständen in der DDR brachte mir im Juni 1989 die Androhung der Kündigung aus der Arbeit an der Hochschule ein, wohlgemerkt die Androhung (die Realisierung fand nie statt, sondern im November ´89 erhielt ich eine Art „Rehabilitierung“ wegen „veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse“). Mich beunruhigt, dass gegenwärtig Berufsverbote ausgesprochen werden oder Druck auf den Verzicht der Berufsausübung erzeugt wird, nur weil die politischen Ansichten des Betroffenen nicht die gewünschte Konformität ausstrahlen.
Verfassungsschutzpräsident Maaßen, Bischof Rentzing, Filmförderer Mendig (bei Letzterem reichte ein gemeinsames Foto mit einem AfD-Bundestagsabgeordneten) sind keine Einzelfälle, wie diese Auflistung zeigt. Es geht dabei nicht immer um ein völliges Berufsverbot. Berufliche Benachteiligungen wegen kritischer Äußerungen sind schlimm genug. Häufig wird dabei die perfide Taktik der Staatssicherheit angewendet, dass der Anschein erweckt wird, dass der Druck von der öffentlichen Meinung käme. Auch damals wurden Stellungnahmen kolportiert, die angeblich die öffentliche Meinung wiedergeben sollten, nur kannte man schon damals niemanden, der so dachte. Früher waren es bezahlte, häufig unter Druck gesetzte Spitzel, heute sind es freiwillig agierende, „gutmeinende“ Journalisten, die die Hatz eröffnen. Ich überlege, was ist eigentlich die perfidere Art …

Das ZDF-Fernsehen lässt am 14.10.19 eine grüne Bundestagsabgeordnete öffentlich dazu aufrufen, keine „AfD-Hirse“ zu kaufen, gemeint ist die Bio-Hirse der Marke „Spreewälder Hirsemühle“, deren Inhaber AfD-Mitglied ist. Dies erinnert mich schamhaft an den faschistischen Slogan „Kauft nicht bei Juden“. Noch bersten nur wenige Schaufensterscheiben, aber der linke faschistische Mob wird immer aktiver, wie sich beim Fall des Unternehmens „Hentschke Bau“ zeigt. Aber: „Wehret den Anfängen !“ …

Die mir im Herbst 1988 zufällig bekannt gewordenen Zahlen um die enorme Luftbelastung des Zittauer Raumes (zusammengestellt vom Institut für Umweltschutz Wittenberg im Auftrag des Rates des Kreises Zittau!) durften damals nicht veröffentlicht werden und hatten Verhöre bei der Staatssicherheit zur Folge; ähnlich ergeht es mir heute mit Statistiken zur Ausländerkriminalität (z.B. dass ein zugewanderter Tunesier in der Kriminalstatistik 2017 34 mal (!) häufiger als Tatverdächtiger geführt wird als ein Deutscher).

Auch dies sind offizielle Zahlen, mein Zutun besteht nur in der Quotientenbildung. In beiden Fällen ging und geht es mir nur darum, Dinge zu benennen, die im Bewusstsein verankert sein müssen, damit Fehlentwicklungen korrigiert werden können. Verschweigen, absichtliches Wegsehen haben schon zu großen gesellschaftlichen Katastrophen geführt …

Ich erinnere mich noch gut, wie in den achtziger Jahren Zwickauer Professoren sich nicht zu schade waren, die besondere Umweltfreundlichkeit der Trabantmotoren in den DDR-Tageszeitungen zu propagieren. Wissenschaft hat sich (leider) schon manchmal der Obrigkeit als dienstbar erwiesen. Das sich gegenseitige Überbieten beim Beschreiben des Klimakatastrophenszenariums treibt auch heute manche Blüte. Warum wird von den Spezialisten nicht darauf hingewiesen, dass das Milliarden schwere Klimapaket der Bundesregierung und vor allem die noch nicht explizit ausgewiesene Mehrbelastung der Bevölkerung den Welt–CO2–Ausstoß nur um wenige Promille (oder deutlicher ausgedrückt: nicht erkennbar) reduzieren wird? Der Meinungsterror lässt offensichtlich kein „Grau“ mehr zu.

Demokratiefeindliche Bewegungen, wie Extinction Rebellion, werden öffentlich hofiert, während 200 Wissenschaftlern ein Tagungsraum gekündigt wird, wenn der Besitzer erfährt, dass darunter auch welche sind, die nicht den Mainstream bezüglich der Klimapolitik frönen …

Die Gesellschaft ist gespalten. Dies ist einer der wenigen Sätze, die mehrheitsfähig sind. Wer Schuld hat, daran scheiden sich bereits die Geister. Wer jede Kritik an der Politik der etablierten Parteien in eine rechte Ecke stellt oder sogar Rechtsextremismus bzw. Rassismus unterstellt, grenzt aus und spaltet die Gesellschaft. Leider – und ich unterstreiche das „Leider“ dreimal – gibt es nur die AfD rechts von den völlig nach links abgedrifteten etablierten Parteien (die Rechts-Links-Wortwahl ist nicht glücklich, wird aber hier zur Vereinfachung benutzt). Es ist also eine Folge verfehlter undifferenzierter Politik, dass sich eine relativ große Zahl von Menschen gerade in den östlichen Bundesländern – aus Alternativlosigkeit (um auch einmal die Merkelsche Wortwahl aufzugreifen) – der AfD zuwenden.

Es könnte für die gesamte Gesellschaft ein wichtiges Signal ausgehen, wenn das mehrheitsfähig würde, was von der Sächsischen Landessynode für die Landeskirche beschlossen wurde: „Künftig verstärkt eine klare Unterscheidung zwischen wertkonservativen Christsein und Rechtsextremismus herbeiführen zu wollen“. Der Beschluss der Synode ist ein wichtiges Eingeständnis, welches in der Formulierung „künftig verstärkt“ anklingt, es wäre aber ein Schritt in die richtige Richtung …

Vielleicht gehörte dann der Geist der Etablierten auch bald der Vergangenheit an, der so treffend im Titel der wieder gezeigten Ausstellung des Stasiunterlagen-Archivs formuliert ist: „Feind ist, wer anders denkt“ (30 Jahre nach der friedlichen Revolution).

Zum Autor:
Am 13. Oktober 2009 erhielt er aus Anlass „20 Jahre Friedliche Revolution“ den Sächsischen Verdienstorden verliehen
Außerdem:
Die Sächsische Zeitung hat nichtmal den Eingang des Textes bestätigt, als er Ihnen vom Autor zugeschickt wurde.
(vera-lengsfeld.de)

Entnazifizierung ohne Ende …

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Ich stehe im 8. Lebensjahrzehnt: geboren im Jahr der Währungsreform und der Berliner Luftbrücke; fast auf den Tag drei Jahre nach dem Ende des letzten großen Krieges in Europa; zwei Jahre nach der Vertreibung meiner Eltern und Großeltern aus der Heimat; ein Jahr nach dem letzten großen Hungerwinter in Deutschland.

Aufgewachsen bin ich in der Adenauer-Ära, im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik, an dem auch meine tüchtigen Eltern als Handwerker und Kleinunternehmer tätigen Anteil hatten. Ich konnte ein (neugegründetes) Gymnasium mit hervorragenden Lehrern besuchen und dann mit einem „Einser-Abitur“ ab 1967 Medizin studieren.

Schon während des Studiums war ich in meinem fränkischen Heimatort gewählter „Stadtrat“ für die SPD. 1969 bin ich in die SPD eingetreten und habe natürlich Brandt gewählt wg. „mehr Demokratie wagen“.

Mein Engagement für die SPD und den schließlichen Bruch mit ihr in den 80er Jahren begründe ich gern mit dem angeblich von Churchill stammenden Bonmot: „Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn.“

Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts war ich dann noch für die CDU „Ratsherr“ in meiner jetzigen Heimatgemeinde. Die Merkel-CDU war meine nicht mehr, und so engagierte ich mich 2012 bei den 100 Erstzeichnern für die „Wahlalternative 2013“, aus der die AfD entstand. Aber eine nochmalige Parteimitgliedschaft brauchte ich nicht mehr. 2014 outete das Lokalblättchen in meiner früheren Heimat in Oberfranken mich, den ehemaligen SPD-Ratsherrn und Vorzeigebürger, als „Nazi“, denn man entdeckte „altmod“ und was ich dort zum Besten gebe, ist denn nicht „comme il faut“.

Sozialisiert und angekommen im „besten Deutschland, das wir je hatten“ (Volker Bouffier), die „FDGO“ quasi verinnerlicht, ohne dass mir einmal konkrete Bedenken in das Funktionieren derselben kamen. Und da muss ich jetzt nach 70 Jahren Bundesrepublik feststellen, dass ich wohl daneben liege und offensichtlich eine Fehlentwicklung durchgemacht habe.

Was muss ich nicht alles monieren:
– Rechtspolitische Aufweichung und Verstöße gegen Recht und Gesetz durch den weiblichen Bundeskanzler und ihre Entourage.

– Da erlebe ich auf Umwegen etablierte Zensur mit Rede- und Denkverboten und Verfolgung nicht-Mainstream- und Regierungskonformer Meinung durch Medien und hassvolle Politiker bis hin zum Bundespräsidenten.

– Terroristische linke Kader (Antifa) und Spitzelinstitutionen werden durch den Staat gehätschelt.

– Ein „Verfassungsschutz“, der auf dem linken Auge blind ist.

– Ausgrenzung der bürgerlichen Mitte mit ihren Werten.

– Die Mitglieder und Wähler einer demokratischen und demokratisch legitimierten Partei, bald 20% des Wahlvolkes – werden pauschal als rechtsradikal diffamiert.

– Der Antisemitismus als „Staatsräson“ (Merkel) hat ausgedient: linke und muslimische Israelhasser entscheiden den Diskurs und damit die Sicherheitslage für Juden in Deutschland.

– Fremdländische Banden und anderweitig kulturgeprägte Zuwanderer bestimmen die ausgehöhlte innere Sicherheit des Landes.

– Eine Bundes“wehr“ existiert nicht mehr und das „Verteidigungs“ministerium ist zu einer Lachnummer geworden.

– Aus klima-ideologischen Gründen wird die Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas zerstört.

– Das einstmals großartige Schulsystem, Universitäten und Hochschulen sind zugrunde „reformiert“ worden.

– Die Politische Korrektheit und der Hypermoralismus haben sich wie Mehltau auf die Gesellschaft gelegt und vernichten jeden offenen und ehrlichen Meinungsaustausch.

Mit diesen Bedenken und der Kritik – die noch nicht mal vollständig ist – bestätige ich den Generalverdacht des unbelehrbaren, neuen deutschen “Nazis“ und damit offenbart sich wohl auch bei mir das angeblich allen Deutschen inhärente Nazi-Gen. (Den ebenfalls bei uns Deutschen genetisch determinierten Antisemitismus kaschiere ich wohl nur durch eine vorgetäuschte „Judophilie“ – verbunden mit einer unverhohlenen Islamophobie.)

So wird man zu einem Fall für sozial-psychologische und -pädagogische Interventionen, die seit 1945 Tradition haben in den deutschen Landen.

Die Alliierten – und vorwiegend die Amerikaner – betrieben nach 1945 in ihrer Besatzungszone eine engagierte und sehr bürokratische Entnazifizierung. Von jedem Erwachsenen ließen die Amerikaner Bögen mit 131 von ihnen erstellten Fragen ausfüllen, was eine umfassende Definition des Status „mandatory removal“ (= entlassungspflichtig) ermöglichte. Bis Ende März 1946 wurden 1,26 von 1,39 Millionen Fragebögen durch die „Special Branch“ der sog. OMGUS-Behörde ausgewertet.

Der spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower, 1945 Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Deutschland, schätzte die Zeit, die zur Entnazifizierung und zur Umerziehung zu demokratischen Idealen nötig wäre, auf rund 50 Jahre harte Arbeit ein. US Army General Lucius D. Clay, Militärgouverneur der amerikanischen Regierung in Deutschland von 1947 bis 1949, vertrat die Ansicht, die Besatzung müsse für mindestens eine Generation aufrechterhalten werden, wenn die vorgegebenen Ziele erreicht werden sollten.

Etwas mehr als 1 Million Fragebögen konnten natürlich nicht die Gesinnung des ganzen Volkes erfassen, und so musste die Entnazifizierung auf Umwegen irgendwie weiter betrieben werden.

Dafür sorgten dann die Deutschen selbst. Nicht nur mittels der aus den USA rückimportierten marxistischen Gelehrten der Frankfurter Schule. Führende – und nicht nur linke – Politiker und Intellektuelle der Bundesrepublik waren frühzeitig und nachhaltig überzeugt, dass man Deutschland wie einen Kranken behandeln muss, der „Spritzen mit antinazistischem Serum braucht“. Solch eine „Patiententheorie“ setzt freilich eine „mystische Einheit“ der Deutschen voraus, die gar nicht existiere, schreibt Thorsten Hinz (Die Psychologie der Niederlage).

Die „mystische Einheit“ ist aber wohl im angesprochenen „Nazi-Gen“ im bio-deutschen Volkskörper verwirklicht.

Wie ist es sonst zu erklären, dass fast 75 Jahre nach Hitlers Ende sich Deutsche am (statistisch) vermuteten Nazi in der Familie – oder wohl in sich selbst? – in einer psychologischen Katharsis abarbeiten müssen.

Wie linke Politiker a la Sigmar Gabriel, Heiko Maas, Joschka Fischer.

Aber vor allem überwiegend literarisch ambitionierte Töchter oder Enkelinnen, die für ihre egoistische Sinnsuche in einem eigenen „deutschen Sündenstolz“ kaum kein anderes Thema finden, als den Nazi in der Familie oder in einem selbst. Das Staatsfernsehen und das Feuilleton räumt ihnen nahezu unbesehen Aufmerksamkeit und Platz ein. Wie z.B. der Dokumentarfilmerin Regina Schilling mit ihrem Film „Kulenkampffs Schuhe“ .

Der „Illustratorin“ Nora Krug soll mit ihrem Buch „Heimat“ eine „Selbstvergewisserung und Ortsbestimmung wie (ein) moralischer Kompass“ gelungen sein.

Die beiden Namen nur mal als Pars pro Toto.

Viele Deutsche halten sich anscheinend immer noch so tief stigmatisiert, daß sie weiterhin einen klinischen Fall darstellen, einen Fall für die Fortsetzung der „Umerziehung“.

Die anspruchsvollen Intellektuellen und die linke Polit-Schickeria, die mit der BRD groß wurden, arbeiteten und arbeiten denn unentwegt an der Charakterwäsche der Deutschen. So verlangte z.B. ein Peter Glotz (SPD) schon mal im typischen Umerziehungsjargon eine „Außenverträglichkeit“ der Deutschen.

Aber es geht nicht mehr nur um „Außenverträglichkeit“, sondern zuvorderst um eine Ausgestaltung der „Innenverträglichkeit“, wenn die Regierung, der Präsident, die Meinungs- und Kultur-Schaffenden die Deutschen, ihre Landsleute, weitgehend als politisch suspekt ansehen: als Dunkeldeutsche, Pack oder eben als Nazis.

Gar die Kirchen mit ihren Bischöfen und Kanzel-Moralisten sehen den Bedarf an Umerziehung.

Bischof Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender und damit Deutschlands oberster evangelischer Kirchenvertreter, möchte uns im Stil der „Deutschen Christen (DC)“ im Dritten Reich, der am Führerprinzip orientierten, totaltären Strömung im deutschen Protestantismus, zum Guten erziehen. So erklärte er, die Kirchen würden alle zur Rede stellen, die rechte und rechtspopulistische Ansichten duldeten, auch wenn sie selbst keine Rechten seien.

Diesen Pfaffen geht es nicht mehr um den christlichen Glauben, um Gott und die Verkündigung der Frohen Botschaft, sie sehen sich als Sachwalter und Hüter der Political Correctness und der Hypermoral. Die Politische Korrektheit als Mittel der Umerziehung, wie der Medienforscher Norbert Bolz feststellte. Und, Re-education bedeutet nichts anderes als „Entnazifizierung“.

Zurück zu meiner Erklärung am Anfang: Da bin ich bald „hochbetagt“ und soll mich nach meinem sicher doch untadeligen Werdegang unter irgendetwas unterwerfen, das mich anekelt; soll Meinungs- und Redefreiheit aufgeben?

Ich bin nicht als Nazi geboren und habe auch kein diesbezügliches Gen von meinen Vorfahren mitbekommen – nicht nur, weil es das nicht gibt. Und es gibt es auch nicht bei meinen Kindern und Enkelkindern.

Als treuer Demokrat, der schon mal aufrichtig seinen Eid auf die Verfassung geschworen hat, und der an „mehr Demokratie wagen“ glaubte und glaubt, soll ich jetzt von zweifelhaftem Ruf sein?

Muss ich von Bischöfen, der Pfarrerin von nebenan, von Politikern, Journalisten, LiteratInnen, Gretel-Anhängern etc. in die Schranken gewiesen werden, und muss sogar Bestrafung – materiell wie psychisch – erwarten, wenn ich mich nicht zum „Guten und Wahren“ bekehre?

Ich wehre mich gegen diese nicht endende Charakterwäsche.

Ich und die erdrückende Mehrheit unserer Landsleute haben diese andauernden Entnazifizierungs-Anstrengungen, diese anhaltenden Verdächtigungen nicht verdient.

Diejenigen, die glauben, uns das zumuten zu müssen, gehören an den Pranger – nicht die um ihr Land, ihre Nächsten und um ihre historisch und kulturell geprägte Lebensart besorgten Menschen.

Ich wende mich gegen die „Unsitte der Deutschen, das Bild ihrer Nation in den Dreck zu ziehen, um sich nach vollbrachter Tat als Tugendbolde präsentieren zu können. Gegen die, die es allen und jedem zeigen wollen, weil sie sich beim Aufräumen vergangener – eigener und fremder – Peinlichkeiten als nützlich erweisen und uns damit bekehren wollen.“ (Zitiert nach Schrenck-Notzing*)

Zum Schluß noch ein Zitat von Günter Maschke (1988), einem Ex-68er und rechten Renegaten:
»Wer die Verbrechen unter den Nationalsozialisten 'relativiert', wer ihre 'Einzigartigkeit' bestreitet (weil er auf die massenhaften Verbrechen im Namen der 'Humanität' hinweist, eig. Erg.), der, so hört man, verharmlost sie. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der 'Relativierer' verharmlost gar nichts, er spricht vielmehr die furchtbare Wahrheit aus, daß wir alle, alle ohne Ausnahme, im größten Stile zum Morde fähig sind. Verharmloser ist hingegen jener, der auf die Einzigartigkeit der deutschen Verbrechen pocht. Er will nämlich an der Lüge festhalten, daß der Mensch im Grunde gut sei. Nur der Deutsche ist eben schlecht.«
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* Caspar von Schrenck-Notzing: Charakterwäsche – Die Re-education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen; Graz 2004

Winterklima.

(tutut) - "Die Briten haben gewählt". Das ist die Zeitung von gestern, die im Briefkasten oder im Internet liegt. So was von gestern. Digital geht anders: "Absolute Mehrheit bei Briten-Wahl: Riesen-Erfolg für Brexit-Boris - Corbyn schmeißt hin - Die Hoffnungen auf ein zweites Brexit-Referendum sind geplatzt. Die Tory-Partei von Premierminister Boris Johnson trägt einen großen Sieg davon und kann den Brexit durchziehen. Der Wahlverlierer Corbyn kündigt einen Rückzug auf Raten an". Das ist focus.de. Und auch das Lokalblatt lässt sich selbst alt aussehen, wenn es im Internet aktuell meldet: "Freie Bahn für den Brexit - Boris Johnson holt absolute Mehrheit bei der Parlamentswahl - Das Ergebnis ermöglicht es Johnson, sein mit der EU ausgehandeltes Ausstiegsabkommen zügig vom Unterhaus verabschieden zu lassen. Damit wird Großbritannien die EU zum 31. Januar 2020 verlassen". Besser kann ein Blatt nicht vorführen, dass es mit der Zeit gehen muss, wenn es überhaupt noch eine Überlebenschance haben will. Ganze Wälder werden damit gerettet, welche ja angeblich sterben, wenn sie nicht zu Papier vermahlen werden. Was haben deutsche gleichstromige Medien doch versucht, gegen den jetzigen Wahlsieger anzuschreiben,  selbst ein krankes Klimamädchen aus Schweden musste noch hineingezogen werden. Dass all die hehren Ansprüche von "Journalismus" in den Wind geblasen sind, wenn es also um das Inhaltliche geht, führt eine Lokalseite vor. Im Aufmacher lässt der Lokalchef ihn verkünden: "Stadt: Klinikverlagerung löst keinen Verkehrsinfarkt aus - Stadtverwaltung meint, der Umzug von Abteilungen nach Tuttlingen wird Verkehrsaufkommen nur gering erhöhen". Woher wollen die das wissen, wenn jetzt schon fast die Hälfte potentieller Krankenhauskunden im Kreis ihre Heilung auswärts suchen? Oder rechnet das Tuttlinger Rathaus gar nicht damit, dass in Spaichingen verlorene Patienten sich durch den Stau auf den Straßen Tuttlingens`ins Klinikum kämpfen. Der Schreiber verzichtet auf eigene Meinung und führt damit die Jouranalsmusreklame am Fuß der Seite  ad absurdum, wo eine Kollegin behauptet: "Fake News? Hätte ich Märchen schreiben wollen, wäre ich Kinderbuchautorin geworden". Angesichts des vielen Kinderkrams in Lokalblättern wäre des sicher eine gute Voraussetzung. Wie Journalismus nicht sein sollt, davongibt der Lokalchef eine zweite Kostprobe: "DRK plant: Ein Defibrillator in jeder Landkreis-Gemeinde - Bisher gibt es in der Region blinde Flecken – Öffentlich zugänglicher 'Defi# kann Leben retten und Folgeschäden verringern". Weiß er nicht oder will er nichtwissen, was das DRK ist? Das ist ein Großkonzern und kein popeliger Ortsverein. Schon mit dessen Blutspendeaktionen ist ein knallhartes 500-Millionengeschäft verbunden, über das örtliche Spenderehrungen, meist durch Bürgermeister, hinwegtäuschen. Wenn es nun aber heißt: "Vor fünf Jahren hat der Rotary-Club Tuttlingen Geld gesammelt und sogenannte 'Laien-Defis' gekauft....An 27 Standorten sind sie im Landkreis zugänglich. Allerdings, sagt Oliver Ehret – Geschäftsführer des DRK im Kreis Tuttlingen – gebe es in der Region weiter 'blinde Flecken. Unser Ziel ist es, dass in jeder Gemeinde – bestenfalls in jedem Ortsteil – ein Gerät öffentlich zugänglich ist', erklärt er. Dies umzusetzen ist nicht leicht für das DRK. Zum einen...,'es fehlen Räume, die zu jeder Uhrzeit begehbar sind. Zum anderen kann das DRK den Betrag für die Ausrüstung aller Gemeinden mit Defibrillatoren 'nicht selbst stemmen. Dafür haben wir kein Budget. Das geht nur über Spenden', sagt Ehret. Für den 'Laien-Defi' müsse man mit Kosten von rund 1600 Euro rechnen. Zudem müsse in manchen Orten eine Station gebaut werden". Armes DRK? Soll sich Mitleid breitmachen wie gegenüber den reichen Kirchen? Der Gesamtumsatz des DRKwird auf 4,5 Milliarden Euro im Jahr geschätzt, 4 Millionen Mitgliedern stehen 140 000 hauptamtlich Beschäftigte und 400 00 Ehrenbamtliche gegenüber. Solche Daten bzw. solches Wissen darf der Leser erwarten, wenn Zeitung Zeitung sein will. Und wie steht's damit? Mit den Fakten? "Die deutsche Wirtschaft kriecht ins nächste Jahr". Wie, das verraten fast täglich gemeldete Hiobsbotschaften. Alles Einzelfälle wie dieser? "MechatronikHersteller rechnet damit, dass weniger als 600 Arbeitsplätzen verlagert werden - Der Standort von Marquardt in Rietheim soll auch in Zukunft sicher sein. Das teilt das Unternehmen mit. Klar ist: Anders als im Sommer geäußert, werden wohl weniger als 600 Arbeitsplätze ins Ausland verlagert". Woher will das die Redaktion wissen, auch in diesem Fall schreibt der Redaktionsleiter selbst. Sind nicht auch Hofberichte zunächst einmal Märchen? Werden nur 500 oder 400 Plätze ins Ausland versetzt, was hier Entlassung gleichkommt? Gibt es keine Ursachen für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands? Nix hat mit Nix zu tun? Braucht der Leser zur Verdauung der realen Welt ein paar Placebos zur Beruhigung? Hier sind sie: "Krippenfahrt geht in den Schwarzwald - Die Katholische Erwachsenenbildung lädt am Samstag, 11. Januar, und am Mittwoch, 15. Januar, jeweils zu einer ganztägigen Krippenfahrt unter der Leitung von Erwin Ulmer ein. Es geht in den Schwarzwald". Die Spaichinger Redaktion arbeitet sich weiter am täglichen falschen "nachhaltigen Adventskalender" ab und lässt den ehemaligen Direktor vom großen Online-Händler  Sparkasse als Vorsitzenden des Gewerbe- und Handelsverein über angebliche Nachteile des Online-Handels gegenüber dem örtlichen Einzelhandel fabulieren, womit er nicht auf der Höhe der Zeit ist.

Die Briten haben gewählt. Alles Nazis?

Zahlreiche Unfälle durch Wintereinbruch
Der Wintereinbruch hat am Freitag für zahlreiche Verkehrsbehinderungen und Unfälle gesorgt. Auf vielen Strecken blieben Fahrzeuge liegen. Bei Albstadt kam eine 24-jährige Autofahrerin ums Leben.
(Schwäbische Zeitung. Es ist Winter, welche Überraschung! Laufen alle hysterischen Klimakindern nach?)

Automobilkrise kommt im Schwarzwald an:
Zulieferer müssen umdenken
Radikaler Schwenk bei den Antrieben
Dutzende Firmen rutschen in Kurzarbeit
...Der Schwenk bei den Antrieben fälltso umfassend aus, weil ansonsten hohe Strafzahlungen an die EU fällg werden.
(Südkurier. Der E-Mobil-Unfug ist längst vorbei, China steuert um. Wer in der EUdSSR bleibt, ruiniert sein Land. Von der UdSSR nichts gelernt?Außer Deutschland lässt sich niemand gängeln.)

VGH-Urteil liegt vor
Diesel-Fahrverbote in Ludwigsburg sind sicher
Nun ist es endgültig: Der Verwaltungsgerichtshof verlangt Diesel-Fahrverbote für Ludwigsburg. Das Verkehrsministerium wird dieser 2020 verhängen. Dabei gibt es noch eine winzige Hintertür.
(Stuttgarter Zeitung. Wer regiert das Land? Es ist Krieg!)

Zweite Stufe des Dieselverbots in Stuttgart
663 Schilder für das neue Fahrverbot
Die Stadtverwaltung rüstet auf: Zum 1. Januar 2020 werden an rund 150 Standorten in der Innenstadt Schilder aufgestellt. Damit wird geregelt, auf welchen Strecken Diesel bis einschließlich Euro 5 nicht fahren dürfen.
(Stuttgarter Zeitung. Kann Schilda weiterhin Landeshauptstadt sein? Wo bleibt der Sektenbeauftragte?)

Gefährliche Partikel in Stuttgart
Flughafen ist große Quelle für Ultrafeinstaub
Für Feinstaub gelten EU-weit Grenzwerte, für Ultrafeinstaub nicht. Dabei ist die Belastung mit den Teilchen, die vom Körper aufgenommen werden, an bestimmten Orten sehr hoch.
(Stuttgarter Zeitung. Höhlenmenschen müssen nicht fliegen.)

Demonstration vor dem Landtag
Keine Gebührenfreiheit für Kindergärten
Ob Eltern für die Kinderbetreuung Gebühren bezahlen, dürfe nicht vom Wohnort abhängen, sagt der SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch. Bei den Beratungen des Bildungshaushaltes fand sich dafür allerdings keine Mehrheit.
(Stuttgarter Zeitung. Ist BW schon DDR 2.0?)

Singen
Polizeirevier wegen Flöhen geschlossen
Das Polizeirevier in Singen bleibt bis zum Ende der Woche geschlossen, weil es von Flöhen befallen ist. Die winzig kleinen Parasiten haben Polizeifahrzeuge und eine Zelle befallen.
(Stuttgarter Zeitung. Nachschub für Weihnachtszirkus.)

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NACHLESE
Henryk M. Broder
Steinmeiers sachliche Streitkultur
Wann immer ich unseren Bundespräsidenten reden höre, frage ich mich: Wer schreibt eigentlich seine Reden? Doch nicht etwa er selbst? Als Gastredner bei der Jahresversammlung der deutschen Hochschulrektorenkonferenz sprach er in Hamburg über tatsächliche oder angebliche Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland. Dabei sagte er u.a.: „Es gibt keine staatliche Meinungszensur und keine staatliche Sprachpolizei... Wer das behauptet, lügt und führt Menschen in die Irre. Und wer so etwas glaube, der falle auf eine bewusste Strategie interessierter verantwortungsloser Kräfte herein, und wer versucht, Verständnis aufzubringen für die angeblich gefühlte Freiheitsbeschränkung, die doch in Wahrheit nur eine massiv eingeredete ist, besorgt schon das Geschäft der Scharfmacher!“ Für einen, der ausgleichen, Brücken bauen und den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken will, ist das schon ein seltsamer Jargon, irgendetwas zwischen Karl-Eduard von Schnitzler und Franz Josef Strauß...Bei einem Besuch in der sächsischen Kleinstadt Pulsnitz forderte er eine „sachliche Streitkultur“, was sich nicht nur so anhört, sondern auch so gemeint ist wie „gepflegte Speisen und gediegenes Ambiente“. Sachliche Streitkultur, das ist wie Duschen im Regenmantel oder die Tour de France auf dem Hometrainer....
(achgut.com. Ablesen kann er ja. Mehr hat von ihm noch niemand erwartet.)
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Kommentar zum Triumph von Boris Johnson
Das britische Wahlergebnis ist der Anfang vom Ende der EU!
Von MANFRED ROUHS
Boris Johnson hat bei der Parlamentswahl in Großbritannien einen erdrutschartigen Sieg errungen. Er kann ab sofort durchregieren, die ständige Blockade seiner Regierungsarbeit durch das Unterhaus, die in den deutschen Massenmedien wieder und wieder genüsslich ausgebreitet wurde, ist beendet. Das bedeutet den Ausstieg Großbritanniens aus der EU im Januar – mit oder ohne Vertrag.Die Achse London – Paris – Berlin, um die sich ein halbes Jahrhundert lang die Europäische Union drehte, ist zerbrochen. Damit fällt die Geschäftsgrundlage der EU weg. Wer jetzt mit „Europa“ verhandeln will, wendet sich nicht mehr nur an die EU-Institutionen in Straßburg und Brüssel. Deren internationale Bedeutung, aber auch der Rest ihrer Handlungsfähigkeit nach innen, zerbröckelt. Auslöser des Untergangs der EU war ausgerechnet die Politik der offenen Grenzen der Regierung Angela Merkel. Sie, die die EU stärken wollte, bewirkte das Gegenteil. Viele politisch und historisch bewusste Menschen in Großbritannien haben sich offenbar die Frage gestellt, warum sie eigentlich im 20. Jahrhundert zwei Weltkriege gegen Deutschland gewonnen haben, wenn ihnen jetzt Berlin vorschreibt, wie viele Asylbewerber sie Jahr für Jahr aufzunehmen haben. Die Wahlentscheidung für Johnson war nicht nur, aber auch eine britische Volksabstimmung gegen Merkels Politik des Multi-Kulturalismus und der schrankenlosen Aufnahme von Arabern und Afrikanern auf unserem Kontinent.Denen, die jetzt noch die EU retten wollen, hilft wenig, dass mit der Trennung Londons von Brüssel und Straßburg auch das Vereinigte Königreich zur Disposition gestellt wird. Dessen Bestand verfällt in Irland und in Schottland. Das Gros der britischen Wirtschaftskraft und daraus resultierend auch der politischen und militärischen Bedeutung Großbritanniens machen aber England und Wales aus. Dort stand die Wiege des modernen Kapitalismus im 19. Jahrhundert. Von hier aus eroberten Dampfmaschine und Eisenbahn erst Europa und dann die ganze Welt.
Das britische Wahlergebnis markiert das Ende einer Epoche.
Europa ist dynamischer als heute all jene annehmen, die seinen Geist einfangen wollen im Dickicht von Paragraphen und einer Bürokratie, die die europäische Idee zu ersticken schien. Aus den Trümmern der EU wird ein Europa freier Völker auferstehen wie Phönix aus der Asche: Von Irland bis zum Bug, vom Nordkap bis nach Kreta – die Wiege moderner Technik und Kultur.Die Basis dieses neuen Europa wird die Vielfalt seiner Völker sein, die Pracht seiner Sprachen und ein historisches Erbe, das wir Deutschen seit dem Zerfall des Heiligen Reiches 1806 erfolglos in die Moderne zu retten versucht haben, unter furchtbaren Opfern.Der Weg ist jetzt klar und das Ziel steht vor uns wie ein Leuchtfeuer: Die EU muss sterben, damit Europa leben kann!
(pi-news.net)

Brexit now
Boris Johnson: Sein Sieg ist der EU Niederlage
Der Guardian meldete um 05.29 GMT: Conservative 363 (+66), Labour 203 (-42), SNP 48 (+13), LibDem 11 (-10), Green 1 (+0), Others 22 (-27).
VON Fritz Goergen
Später wird in den Geschichtsbüchern stehen: Nach dem klaren Wahlsieg von Boris Johnson bei der Unterhauswahl im Dezember 2019 konnten Kundige nicht mehr übersehen, dass die Ever Closer Union der Römischen Verträge als Bausatz der EU gescheitert war. Von da an wechselte die Losung auf No Ever Closer Union. Ein Volk nach dem anderen korrigierte den Irrweg zum Ersatz der Nationalstaaten durch einen Europastaat, den die Classe Politique überall lange verfolgt hatte. In den letzten Tagen vor der Wahl hatten viele Medien angefangen, den Sieg von Boris Johnson anzuzweifeln und meldeten bereits so etwas wie eine Aufholjagd durch Labour...
(Tichys Einblick. Der Sozialismus hat gesiegt. Nach Deutschland hat Merkel auch die EU geschafft.)

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DAS WORT DES TAGES
Lieber Leser, verfertigen Sie bitte eine Tabelle aller Länder der Erde und schreiben Sie in die Spalte daneben, welche davon nach dem Willen von UNO, EU und Kanzleramt durch Massenmigration künftig "bunter" werden müssen. Meditieren Sie darüber.
(Michael Klonovsky)
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Rede des AfD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag
Braun: Regierung hat kein Gespür für Freiheitsbedürfnis der Bürger
Eigentlich war es am Donnerstag eine Debatte zur Menschenrechtspolitik der Bundesregierung. Doch falls sich die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag auf vorweihnachtliche Besinnlichkeit eingestellt hatten, sahen sie sich beim Redebeitrag von Jürgen Braun (AfD) mit einer harten Realität konfrontiert. Denn dieser interpretierte die Menschenrechte als die Rechte der Bürger, die sie gegenüber ihrer Regierung haben. Dazu zitierte er aus der Rede, die Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 vor dem Bundestag gehalten hatte, das berühmte Zitat des Hl. Augustinus: „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?“ Braun wurde deutlich: „Die Regierung Merkel hatte schon damals mehrere große Rechtsbrüche auf dem Gewissen. Den illegalen Ausstieg aus der Kernkraft – ein Verfassungsbruch. Die illegale sogenannte Euro-Rettung – ein Bruch des EU-Rechts.“ Der Staat sei dazu da, die Rechte der Bürger zu schützen. Das sei, so Braun, seine Kernaufgabe, jedoch: „Schon vor acht Jahren hatte die Regierung Merkel diesen Auftrag des deutschen Volkes missachtet. Und der Papst aus Deutschland hat ihr den Spiegel vorgehalten.“ Der Unmut vor allem in der Unionsfraktion war deutlich vernehmbar. Ein CDU-Abgeordneter wollte Braun per Zwischenruf das Recht absprechen, den Papst zu zitieren. Die lebhaften Reaktionen steigerten sich nochmals, als Braun den Gründervater der CDU, Konrad Adenauer, mit dessen historischem Satz zitierte: „Die persönliche Freiheit ist und bleibt das höchste Gut des Menschen!“ Heute sei dieser Satz wichtiger denn je, so der Abgeordnete. Die Freiheit sei gefährdet durch „Sozialismus in diversen Altparteien“. Speziell hatte Braun hier das Nertwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) im Auge, das er als „Internet-Zensurgesetz“ titulierte. Braun: „Das ist eine Verhöhnung der Menschenrechte!“ Bemerkenswert, aber prinzipiell durchaus bekannt, war die klare Aussage des AfD-Mannes zum Prinzip des Nationalstaates als Gegenmodell zum Verständnis der Menschenrechte, so wie sie die GroKo in Berlin praktiziert: „Multilateralismus und globales Handeln werden angemahnt und gelobt. Dabei wird unterschlagen, dass bis zum heutigen Tag nur ein Nationalstaat wirklichen Schutz für Bürger bietet.“ Nur der Nationalstaat, der auch Grenzen kenne, sei in der Lage, die grundlegenden Rechte der Menschen zu schützen, die in ihm leben, aber: „Das verschweigt die Bundesregierung. Sie übergießt stattdessen ihren ganzen Bericht mit einer süßlichen Multilateralismus-Soße.“ Braun resümierte treffend im Bundestag: „In der Bundesregierung fehlt das Gespür für das Freiheitsbedürfnis der Menschen.“ 30 Jahre nach dem von der CDU maßgeblich gestalteten Abkehr vom DDR-Sozialismus ist das, vor allem im Bezug auf die Menschenrechte, eine deutliche Warnung, die nicht überhört werden sollte.
(pi-news.net)

"Eine Frage globaler Gerechtigkeit"
Umsiedlung in sichere Länder: Roth fordert "Klimapass" für Flüchtlinge
Die Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth fordert einen "Klimapass" für Flüchtlinge vor den Folgen der Erderwärmung. Handlungsbedarf sieht die Bundestagsvizepräsidentin besonders mit Blick auf die Bürger pazifischer Inselstaaten. Die Bewohner dürften nicht staatenlos werden, wenn es ihr Land nicht mehr geben sollte.
(focus.de. Spinnerei. Warum versucht die Frau es nicht mal mit Bildung, statt Unfug zu reden? Warum will sie Menschen ins europäische Klimanotstandsgebiet treiben?)

Es ist nur Fernsehen
Fünf Gründe, warum der Zwang zum Rundfunkbeitrag falsch ist
Von Gerd Buurmann
ARD und ZDF bieten kein unverzichtbaren Informationen, sondern sind nichts anderes als Pay-TV mit Kaufzwang. Der Zwangsbeitrag ist tatsächlich eine Wohnsteuer. Niemand sollte gezwungen werden, für Fernsehen zu bezahlen, wenn er es nicht sehen will...1. Es ist nur Fernsehen!Wer sich heute politisch bilden möchte, macht nicht nur die Glotze an, sondern geht zudem noch ganz modern ins Internet oder liest ganz altmodisch Zeitungen und Bücher.. 2. Es gibt keine objektive Berichterstattung. Jede Nachricht ist zugleich auch Meinung!..3. Zweckgebundene Steuern sind verfassungswidrig!Der sogenannte Rundfunkbeitrag ist im Grunde nichts weiter als eine Steuer, um genau zu sein eine Wohnsteuer! ..4. Die Gefahr des Fernsehens als Propagandamittel ist Dank des Internets gebannt!.. 5. Öffentlich-rechtliches Fernsehen zerstört Vielfalt und Qualität!.. Die Qualität des deutschen Fernsehens ist nur deshalb so mäßig, weil es Rundfunkgebühren gibt! Wären die Filme, Serien und Shows bei den öffentlich-rechtlichen Sendern wirklich außerordentlich gut, man müsste mich nicht mit geballter staatlicher Gewalt dazu zwingen, diese Werke zu kaufen. <<<<Zuerst bei Tapfer im Nirgendwo erschienen.
(Tichys Einblick. Ein System wie Trabikaufzwang.)