ANGST in der Pandemie und im Nationalsozialismus Schwierige Aufarbeitung nach dem Krieg; so lautet die Überschrift im Heuberger Boten am 29. Mai 2026
Es geht um das Thema Euthanasie und die Rolle von Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb.
Schon zu Zeiten der Pandemie in 2021 habe ich oft an die Zeit im Nationalsozialismus gedacht. Ich habe für mich oft Parallelen gezogen und mir Fragen gestellt wie: Habt ihr Euch ähnlich gefühlt, wie ich mich ab 2021? Was ist an mir heute anders als gestern, bin ich nicht mehr dieselbe? Nur weil ich eine andere Meinung habe, ich mich bewusst gegen diesen "Impfstoff" entscheide? Warum werde ich angeschrieen, ausgegrenzt, bespuckt bei einem Montagsspaziergang?
Ich sehe unglaubliche Angst in manchen Augen, ich teile diese Angst nicht. Warum diese unglaublich große Wut auf mich, dieser Hass? Auch diesen Hass teile ich nicht. Die Menschen sind wie ferngesteuert, angestachelt durch die Presse und Social Media. Viele Prominente machen mit, lassen sich vor diesen Karren spannen, wie damals im Nationalsozialismus, denke ich bei mir und hoffe, ich komme elegant durch diese Zeit.
Aber der Druck wird immer größer und größer, viele meiner damaligen Kollegen geben dem Druck nach und machen mit, geben sich diesem Impfwahn hin, in der Hoffnung, er möge ihnen wieder eine normale Zeit bescheren. Sie kommen mit dem Zug nicht zur Arbeit, 2 G - ihr erinnert Euch?
Einkaufen und das Restaurant besuchen.... Ich denke, VERrückte Welt. und das hat sich auch heute in 2026 nicht geändert.
Damals nach dem Krieg kam es zu einzelnen Prozessen, mann kann es nachlesen im Heuberger Boten. Was nochmal führte zu der damaligen zurückhaltenden Strafverfolgung? Wie sieht es heute aus? Wie geht es dem Pflegepersonal, deren geliebter Beruf auch Berufung war, sie hatten Verfahren am Hals, Job verloren usw.
Mitten in der Pandemie gab es auch schöne gemeinsame Momente und die Zeit zum Tanzen, Erinnerungskultur gefällig: Jerusalema - locker flockiger Hüftschwung. Heute tanzt das niemand mehr. Heute ist dazu keine Zeit mehr, neue Schritte einzustudieren.
Aber genau das wäre meiner Meinung nach nötig!!! Neue Schritte gehen, diese nicht aus der Angst heraus. ANGST war noch nie ein guter Ratgeber damals wie heute.
Flucht auch ein GeDANKE der viele in Deutschland umtreibt, ICH bleibe - das steht für mich FEST. Was auch immer kommen mag.
(tutut) - Hieß früher das Lied "Die Partei, die Partei hat immer recht", so singen sie heute "Das Kartell hat immer recht", das Kartell von Politik und Medien. Es ist ebenfalls links. Denn Rechts ist gut. Die Erklärbärin KI: "Der AusdruckPolitikkartell (oft synonym als Parteienkartell bezeichnet) geht in seiner modernen wissenschaftlichen Form auf die Politikwissenschaftler Richard S. Katz und Peter Mair zurück. Sie führten das zugrundeliegende Konzept der 'Kartellpartei' im Jahr 1995 in die akademische Debatte ein. Im deutschen Sprachraum wurde die Kritik an solchen kartellartigen Strukturen vor allem durch den Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim populär gemacht. Bedeutung des Begriffs - Der Begriff überträgt das ökonomische Prinzip eines Wirtschaftskartells (illegitime Absprachen zur Ausschaltung des Wettbewerbs) auf das politische System. Er beschreibt einen Zustand, in dem etablierte politische Parteien den politischen Wettbewerb untereinander einschränken, um ihre eigene Macht und Ressourcen zu sichern. Das Konzept umfasst im Wesentlichen drei Kernmerkmale: Verschmelzung mit dem Staat: Die Parteien lösen sich von ihrer Basis (den Bürgern) und verlagern ihren Schwerpunkt komplett in den Staatsapparat. Sie finanzieren sich primär über staatliche Mittel statt über Mitgliedsbeiträge. Absicherung gegen Konkurrenz: Die
etablierten Akteure nutzen staatliche Institutionen, Gesetze (wie das Wahlrecht oder Regeln zur Parteienfinanzierung) und Medienzugänge so, dass es für neue, alternative Parteien extrem schwer wird, Fuß zu fassen. Gemeinsames Interesse überwiegt:Ungeachtet inhaltlicher Unterschiede arbeiten die etablierten Parteien informell zusammen, wenn es um den Erhalt des Systems und ihrer eigenen Privilegien geht. Verwendung im Alltag und in der Politik - Während der Begriff in der Politikwissenschaft als analytisches Modell zur Beschreibung des Parteienwandels genutzt wird, hat er im alltäglichen politischen Diskurs eine stark abwertende und populistische Konnotation erhalten. Er wird heute häufig von Oppositionsparteien (in Deutschland insbesondere von der AfD) und Systemkritikern als Kampfbegriff verwendet, um den etablierten Parteien (den sogenannten 'Altparteien') vorzuwerfen, sie würden die Macht unter sich aufteilen und die Interessen der Bürger ignorieren". Wer kommt auf sowas?
Nun das passende Lied dazu, KI!
Das Kartell hat immer recht
1. Strophe Sie hat uns niemals mit Worten betrogen, sie hatte für uns immer Nutzen und Rat. Und wenn wir auch manchen Gewinn verbogen, sie wusste den Ausweg, die Absprache, die Tat. Sie sprach uns die Märkte, die Preise, die Kunden, sie hat uns die lästige Freiheit geraubt. Sie hat uns in Treue zusammengebunden, weil sie an die Macht der Monopole glaubt.
Refrain Das Kartell, das Kartell, das hat immer recht! Und, Genossen, es bleibe dabei. Denn wer für das Geld und die Pfründe ficht, der hat schon von selber das Recht. Gegen Markt und Gesetze und Heuchelei hilft nur Absprache schlau und gerecht. Aus Shareholder-Value gewoben,
|: das Kartell, das Kartell, das Kartell! 😐
2. Strophe So stehen die Riesen im Bunde zusammen, und niemand zerschlägt uns die ewige Pflicht. Wir löschen der freien Fusionen Flammen, wo Absprache herrscht, da versagt das Gericht. Es wachsen die Margen, die Bilanzen erglänzen, der DAX wird von unserer Weisheit gelenkt. Wir setzen dem Wettbewerb eiserne Grenzen, weil uns nur die Einheit den Reichtum schenkt.
Refrain Das Kartell, das Kartell, das hat immer recht! Und, Genossen, es bleibe dabei. Denn wer für das Geld und die Pfründe ficht, der hat schon von selber das Recht. Gegen Markt und Gesetze und Heuchelei hilft nur Absprache schlau und gerecht. Aus Shareholder-Value gewoben,
|: das Kartell, das Kartell, das Kartell! 😐
Umfrage unter Städten und Gemeinden Kommunen in Finanznot: Schließen bald Kultureinrichtungen oder Schwimmbäder? Vieles könnte unter den knappen Kassen der Kommunen leiden. Eine Umfrage zeigt, welche Folgen Städte und Gemeinden ohne Entlastung erwarten..
(swr.de. Wo, in der Sahara?)
Unfall in Schweizer Alpen 47-jähriger Deutscher kurz nach Start abgestürzt: Tödlicher Wingsuit-Unfall Ein deutscher Wingsuit-Flieger ist am Freitag in den Alpen im Schweizer Kanton St. Gallen tödlich verunglückt. Der 47-Jährige war nach Angaben der Polizei zusammen mit einem 37 Jahre alten anderen Deutschen im Gebiet Vättis oberhalb von Bad Ragaz auf rund 2.080 Metern Höhe gestartet. Der Mann sei als Erster gesprungen und kurz nach dem Start abgestürzt, so die Polizei im Kanton St. Gallen. ..In der Schweiz war erst am Donnerstag ein 29-Jahre alter Mann bei einem Wingsuit-Flugversuch im Unterwallis abgestürzt und ums Leben gekommen. Vor knapp einem Monat waren zwei Frauen beim Wingsuit-Springen in Vorarlberg verunglückt. Beide überlebten schwerverletzt. ..Wingsuits sind fledermausartige Anzüge, bei denen Stoff zwischen Rumpf, Armen und Beinen wie Tragflächen dienen soll. Vor der Landung wird ein Fallschirm geöffnet. .
(swr.de. Wenn der Mensch fliegen soll, hätte er Flügel bekommen. Wie war das eigentlich mit der Himmelfahrt?)
Unfallverursacher im Auto war betrunken Traktor überschlägt sich: Fahrer stirbt bei Unfall Ein Traktorfahrer ist bei einem Unfall auf der Bundesstraße 294 bei Schiltach im Kreis Rottweil ums Leben gekommen. Ein Auto sei hinten auf den Traktor aufgefahren, wodurch dieser ins Schleudern geriet und sich überschlug, so eine Sprecherin der Polizei. Der Traktorfahrer sei dabei eingeklemmt und schwer verletzt worden. Der 43-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden und starb nach erfolglosen Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort. ..Der 30-jährige Fahrer des Autos stand laut den Angaben der Sprecherin unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab 2 Promille, ..Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge und der Straßenreinigung blieb der Kirchbergtunnel bis zum frühen Samstagmorgen gesperrt. (swr.de)
Junger Mann mit ambitioniertem Plan Gibt es bald einen "Dreifach-Bürgermeister" im Kreis Tuttlingen? Bürgermeister von Bärenthal ist er schon. Am Sonntag kandidiert Morris Stoupal auch in Egesheim. Sogar Reichenbach könnte noch hinzukommen. Warum will er diese Herausforderung?.
(swr.de. Nichts Neues. Worin besteht die Herausforderung in Dörfern, die bei der Verwaltungsreform übersehen wurden wie offenbar tout ein Kreis?)
Raupe mit Gifthaaren Mehr als 50 Nester: Weinheimer Waidsee wird von gefährlichem Eichenprozessionsspinner befreit Am Weinheimer Waidsee hat sich der Eichenprozessionsspinner breit gemacht. Jetzt werden die Nester der für Menschen gefährlichen Raupen entfernt. Das wird noch einige Tage dauern. .
(swr.de. Begegnung der zweiten Art.)
Neue "360 Grad"-Folge auf Youtube Arbeiten in der Schweiz: Deutsche Pendler in der Grenzregion Die Schweiz ist ein Sehnsuchtsort für viele, um gutes Geld zu verdienen. Tausende Menschen arbeiten in der Schweiz, leben aber in Deutschland - oder gehen zumindest dort einkaufen. .
(swr.de. Wer rechnen kann, rechnet ab.)
Studentischer Verein Nicaria hat gewonnen Stocherkahnrennen in Tübingen: Wohl Sabotage an mehreren Booten Mehr als 40 Teams haben vor Tausenden Zuschauern um die Wette gestochert. Die gute Stimmung konnte auch nicht durch Sabotageakte an den Booten und Kritik an dem Event getrübt werden..
(swr.de. Sabotageland, sonst wäre hier Baden-Württemberg und nicht THE LÄND.)
Schlagring, Messer und Pfefferspray im Einsatz In Hinterhalt gelockt? Prügelei unter Jugendlichen auf Gaildorfer Schulgelände Auf einem Schulgelände in Gaildorf gab es eine Prügelei unter vier Jugendlichen. Könnte die Tat Absicht gewesen sein? Auch eine Mutter hat sich wohl zu Wort gemeldet.
(swr.de. Normales Leben ist immer Absicht.)
Dreitägige Veranstaltung in Herrenberg Heilung durch Gebet? Umstrittener Gottesdienst der Bewegung "Wendepunkt" In Herrenberg verspricht ein Gottesdienst Heilung für Kranke. Hunderte Menschen aus ganz Europa nehmen teil. Die evangelische Landeskirche sieht das Heilungsversprechen kritisch..
(swr.de. Hauptsache heile, heile Segem. Was können denn Ärzte und ihre juristische Ministerin besser? Wer an Corona-Impfungennglaubt, kann der nicht alles?)
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Explosion Albstadt: Gasleck bestand seit mehr als 60 Jahren Nach der Explosion eines Wohnhauses in Albstadt mit drei Toten hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Sie geht davon aus, dass ein Gasleck den Unfall ausgelöst hat..
(swr.de. Auf der Alb gibt's keine Sünder?)
Motto 2026: "Queer minds matter" CSD-Wochenende in Karlsruhe: Alles Wichtige zu Musik, Events und Pride Meile Demo, Party und Info-Meile - am Wochenende wird es wieder bunt in Karlsruhe: beim Christopher Street Day. Welche Aktionen geplant sind und wo die Events sind, lest ihr hier..
(swr.de. Deutsch können sie auch nicht mehr?)
=========== NACHLESE Konkurrenz der Ungerechtigkeiten Von Thilo Sarrazin • Viele wollen der ungleichen Vermögensverteilung mit höheren oder neuen Steuern zu Leibe rücken. Dem können die Reichen leicht entgehen, indem sie Deutschland verlassen, und viele tun das bereits seit Jahrzehnten. Wer glaubt denn, dass das dem Wirtschaftswachstum in Deutschland und den breiten Arbeitnehmerschichten nützt? ..
(achgut.com. Abgeschafft und ausgereist, sind wir nicht alle Weltbürger?) =============
Verlorene Generation? Von HANS-PETER HÖRNER Angeregt durch Meldungen aus Großbritannien, wo fast eine Million junger Leute sogenannte NEETs sind – Not in Education, Employment or Training – nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung –, wurde die Lage hierzulande diesbezüglich mal interessehalber geprüft. Und, man höre und staune, auch in der Bundesrepublik meldete die Bundesagentur für Arbeit rund 1,2 Millionen NEETs im Alter 15 bis 29 für das Jahr 2025. Junge Menschen also, die weder eine abgeschlossene Ausbildung haben noch ökonomisch aktiv sind. Wenn man den Zeitraum der 15 bis 24-Jährigen nimmt, kommt man auf 650.000 deutsche NEETs, was laut BA eine NEET-Quote von nahezu acht Prozent bedeutet. Offenbar haben also nicht nur die Insel, sondern auch Deutschland steigende Probleme bei den genannten jungen Menschen. Laut BA hatte die Jugendarbeitslosigkeit 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht: 273.000 Arbeitslose unter 25, Quote 5,7 Prozent und ganze drei Viertel der jungen Arbeitslosen hatten keinen Berufsabschluss. Das muss man sich im besten Deutschland, das es je gegeben hat, mal auf der Zunge zergehen lassen. Anders als offenbar in Großbritannien werden Deutsche in den Einstiegsjobs nicht durch die Massenmigration verdrängt, weil die Arbeitgeber die billigen, rasch verfügbaren Migranten bevorzugen – so handelt jedenfalls angeblich ein Großteil der britischen Arbeitgeber. Nein, denn der Anteil junger Arbeitsloser von 15 bis unter 25 mit ausländischem Pass hat sich von 2015 bis 2025 um 53.000 mehr als verdoppelt. Die Bundesagentur für Arbeit stellte fest, dass 2025 mehr als ein Drittel der jungen Arbeitslosen einen ausländischen Pass hatte. Das Problem ist also nicht ein Verdrängungswettbewerb „Ausländer vs. Deutsche“, sondern es sind insgesamt fehlende Qualifikationen, Ausbildungsabbrüche, Integrationsprobleme und eine immer schwächer werdende Konjunktur, die alles verkomplizieren. Ausländische Bewerber sind sogar seltener erfolgreich: 2025 fanden 33 Prozent der ausländischen gemeldeten Bewerber eine Ausbildungsstelle, gegenüber 46 Prozent der deutschen Bewerber. Das widerspricht klar der Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 23.11.2021, das in einer Pressemeldung behauptete: „Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Personen bliebe das Arbeitskräfteangebot bis 2060 nahezu konstant.“ Und was macht man mit den rund 1,2 Millionen NEETs im Alter von 15 bis 29 Jahren, die aktuell „ökonomisch inaktiv“ sind? Und was macht man überhaupt, wenn das Land wirtschaftlich an die Wand gefahren wird? Jedes Jahr ohne Sinn und Verstand 400.000 meist unserer Kultur Fremder „importieren“? Neben der dringend notwendigen Konjunkturbelebung und dem Wiedererstarken des Wirtschaftsstandorts Deutschland müssen wirtschaftliche und persönliche Perspektiven der NEETs entwickelt werden. Das erfordert eine grundlegende Reform der deutschen Wirtschafts- und Bildungspolitik. Eine verlorene Generation wollen und können wir uns nicht leisten. (pi-news.net)
************ DAS WORT DES TAGES Deutschland hat bei den wichtigsten Standortbedingungen den Anschluss an das internationale Mittelfeld verloren, von früheren Spitzenpositionen ganz zu schweigen.
(Christine Ostermann, Verband der Familienunternehmer, in einem Brief an die Regierung, Sommerpause im Bundestag ausfallen zu lassen) *************
Herles fällt auf Das liberale Dilemma Von Wolfgang Herles Franziska Brantners Satz „Frei sind wir nur im Wir“ ist die Formel eines autoritären Kollektivismus. Wo Grüne Freiheit sagen, meinen sie Anpassung, Gleichschritt und die Entmündigung des Einzelnen. Wer wissen will, weshalb die demokratische Gesellschaft nicht ohne Liberalismus auskommt, muss nur die Grundsatzrede der Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner hören, die in dem skandalösen Satz gipfelt: „Frei sind wir nur im Wir.“ Die Partei, die sich ja ebenfalls für für bürgerlich liberal hält, propagiert ein kollektivistisches Menschenbild. Liberal ist das schiere Gegenteil: Frei sein kann nur das Ich, niemals ein Wir...
(Tichys Einblick. Was nun, Ihr, Herr Palmer? Wer hat nicht verstanden? Hat sie doch jahrelang Politik studiert. KI ist dabei: "Der Kommunismus ist theoretisch das radikale 'Wir', führt in der Praxis jedoch historisch oft zur Unterdrückung des 'Ich'. Die Idee basiert auf der Vorstellung einer klassenlosen Gesellschaft, in der es kein Privateigentum an Produktionsmitteln (wie Fabriken oder Grundstücken) gibt. Alles gehört dem Kollektiv, also der Gemeinschaft. Das 'Wir' in der Theorie - In der von Karl Marx und Friedrich Engels begründeten Theorie steht das Gemeinwohl im Zentrum: Gemeinsames Eigentum: Produktionsmittel gehören allen Menschen zusammen. Kollektive Solidarität: Die Menschen arbeiten nach ihren Fähigkeiten und konsumieren nach ihren Bedürfnissen. Keine Klassen: Die Spaltung zwischen reichen Besitzern (Kapitalisten) und armen Arbeitern wird aufgehoben. Gas individuelle 'Ich' soll sich in dieser Theorie nicht auflösen, sondern sich durch die Befreiung von wirtschaftlicher Ausbeutung erst richtig entfalten können. Das Ziel war eine freie Entwicklung des Einzelnen als Bedingung für die freie Entwicklung aller.In der Realität verschob sich das Gleichgewicht bei realen Umsetzungsversuchen (wie in der Sowjetunion oder der DDR) drastisch: Erzwungenes Kollektiv: Das „Wir“ wurde staatlich verordnet und über die persönlichen Freiheiten des Einzelnen gestellt. Unterdrückung des „Ich“: Individuelle Meinungen, Kritik am System, Reisefreiheit und Privateigentum wurden massiv beschnitten. Diktatur statt Freiheit: Anstelle der versprochenen herrschaftsfreien Gesellschaft entstanden totalitäre Einparteiendiktaturen, die Abweichungen vom kollektiven Kurs gewaltsam bestraften.Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Kommunismus versteht sich selbst als das ultimative, solidarische Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Kommunismus versteht sich selbst als das ultimative, solidarische 'Wir'. Weil dieses System in der Praxis jedoch oft erzwungen werden musste, endete es historisch meist in einer Diktatur, die das individuelle 'Ich' rücksichtslos unterdrückte. Warum werden die Grünen nicht längst vom Verfassungsschutz als Linksextreme beobachtet und verboten? )
Extremismusvorwürfe Und dann vergleicht die Behörde den „Stolzmonat“ mit NS-Symbolik Nachdem einem Mitarbeiter des Bamf wegen einer „Stolzmonat“-Fahne in Diensträumlichkeiten gekündigt wird, hebt ein Gericht die Entlassung im April auf. Wie stehen das Bundesamt und die Ministerien zu den Nationalfarben? Die JUNGE FREIHEIT hat nachgefragt.
(Junge Freiheit. Sind nicht alle Preußen, die kennen ihre Farben?)
Extremismus Neuer Höchststand bei politisch motivierten Straftaten – größter Zuwachs im linksextremen Spektrum Deutschland erlebt einen neuen Höchststand bei Extremismus, Hass und politischer Gewalt. Nach Recherchen von WELT AM SONNTAG registrierten die Bundesländer 2025 mindestens 85.000 politisch motivierte Straftaten. Damit übertrifft das Land den bisherigen Rekordwert von 84.172 Fällen aus dem Jahr 2024. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl dieser Straftaten mehr als verdoppelt. .
(welt.de. Politik muss verboten werden.)
Energiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom Endlich wieder Sonne – und auch die Solarstrombetreiber durften sich über das Wetter freuen. Doch eine Entlastung für die Bürger entstand dadurch nicht. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.
(Junge Freiheit. Zahlen muss das Volk.)
INSA Der CDU/CSU-Absturz setzt sich fort – CDU deutlich unter 20 Prozent Von Redaktion Die Union fällt im INSA-Sonntagstrend auf 21 Prozent. Friedrich Merz schrumpft die Partei von Monat zu Monat weiter. Ebenso wie die industrielle Basis des Landes. Der Kanzler ist für seine Partei zur Belastung geworden, wie man in Sachsen-Anhalt weiß. Dort will die eigene Partei nicht mit Merz auf einer Bühne stehen...Im neuen INSA-Sonntagstrend steht CDU/CSU nur noch bei 21 Prozent. Rechnet man die relativ hohen CSU-Werte heraus dürfte die CDU in ihren Bundesländern bereits deutlich unter 20 Prozent liegen; und zwar bei kläglichen 16-18 Prozent. ..In Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut der zitierten INSA-Umfrage bei 42 Prozent, ..
(Tichys Einblick. Mit Umfragen ist kein Blumentopf zu gewinnen.)
Kommentar Das gruselige Weltbild der Anja Reschke: Das Geld der Bürger gehört dem Staat Anja Reschke wollte in ihrer jüngsten Folge von „Reschke Fernsehen“ Familienstiftungen entlarven. Sie entlarvte sich allerdings selbst, indem sie ihr gruseliges Weltbild offenbarte: Das Geld der Bürger gehört in diesem zuallererst dem Staat...
(apollo-news.net. Nicht nur das Geld, sondern wohl wie ihrerseits auch Bürgermeinungen?)
Letzte Hoffnung auf Kanzler-Verbannung aus dem Wahlkampf? Von Peter Grimm • Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Woidke wollte 2024 keine Auftritte seines Genossen und Bundeskanzlers Scholz im Wahlkampf. Er fürchtete dessen schlechten Ruf. Woidke gewann, Scholz verlor einige Monate später sein Amt. Jetzt will Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Schulze im Wahlkampf auf Abstand zu seinem Parteifreund und Kanzler Merz gehen..
(achgut.com. Auf den Kanzler kommt es an.)
Ende August CDU sagt Klausur in Sachsen-Anhalt ab – aus Sorge, dass die Bundespartei dem Wahlkampf schaden könnte Das Präsidium der CDU-Bundespartei wollte sich eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in Magdeburg treffen. Das sollte eine Unterstützung im Wahlkampf sein. Nun wurde die Veranstaltung abgesagt. Denn aus der Landespartei heißt es, dass ein negativer Einfluss befürchtet wurde..
(apollo-news.net. Können sie nicht einmal recht haben?)
DER PODCAST AM MORGEN Der Sonnenstaat wackelt: Überraschende Vorwahl in Kalifornien – TE-Wecker am 6. Juni 2026 Von Holger Douglas Kalifornien gilt als Hochburg der Demokraten. Doch bei der Gouverneurs-Vorwahl liegt derzeit der Republikaner Steve Hilton vorn. Noch wird gezählt, aber das Signal ist deutlich. Im Top-2-System Kaliforniens kommen nicht die stärksten Kandidaten jeder Partei weiter, sondern schlicht die zwei Stimmenstärksten. Genau das macht diese Vorwahl politisch so brisant, und die ersten Ergebnisse deuten auf eine kleine Sensation hin, wie TE-Korrespondentin Suse Heger im Gespräch mit Holger Douglas berichtet. In den USA ist politisch nichts mehr selbstverständlich. Klar ist: Diese Primary wird über den Bundesstaat hinaus genau beobachtet...
(Tichys Einblick. Wo's immer brennt und nie regnet?)
Behörden Welch Gnade: Rentner darf doch Pfandflaschen sammeln Von Richard Schmitt Im einst wohlhabenden Deutschland muss ein 75-jähriger Hamburger dafür kämpfen, dass er ohne Abzüge bei der Grundsicherung weiter Pfand für gesammelte Flaschen behalten darf: Hans S. aus dem Bezirk Altona kämpfte monatelang gegen die Sozialbürokratie - weil er ehrlich handelte..
(Tichys Einblick. Regieren Flaschen?)
Ein- und Ausreise „Auch in Deutschland angebracht“ – EU-Kommission drängt auf Abbau der Grenzkontrollen
(welt.de. Grenzenlos dumm?)
Reformstreit bei der Koalition „Spahn will erkennbare Akzente setzen“ Die Bundesregierung ringt um ein Reformpaket für die Sozialversicherungen. CDU-Politiker Jens Spahn setzt auf Konfrontation, die SPD zeigt Beratungsbedarf. „Ohne Kompromisse wird es nicht gehen“, sagt Robin Alexander, Kolumnist und Podcaster..
(welt.de. Kartellsport.)
TE-Interview Vergesst Rechtsradikale: Die wahre Gefahr sind Islamisten, so Prof. Susanne Schröter
Von Redaktion
„Islamismus ist die größte rechtsradikale Bewegung“ – Im Gespräch mit Roland Tichy und Firuze Bespinar-Schiller erklärt Susanne Schröter, warum ausgerechnet jene Milieus, die einst Aufklärung und Frauenrechte verteidigten, heute den Islamismus verharmlosen und seine Opfer im Stich lassen..
(Tichys Einblick. Rechts ist, wo der Daumen links ist. Ws gibt keinen Islamismus, sagt Erdogan, und der kennt den Islam.)
Ohne Begründung Russland stuft deutschen Vertriebenenverband als „unerwünscht“ ein Jetzt landet die Landsmannschaft Ostpreußen auf einer langen Feindesliste des Kreml. Russlands Staatsbürgern und Organisationen, die mit dem Verband zusammenarbeiten, drohen hohe Strafen..
(Junge Freiheit. Muss nun meine Geburtsstadt Tilsit mir (til) den Rücken wieder zudrehen, nachdem wir uns gerade kennengelernt haben? Alles Käse.)
Clankriminalität in Berlin Erschreckender Arbeitsnachweis für die Regierung einer Millionenstadt In Berlin wird Clankriminalität zu einem immer größer werdenden Problem – das hat die Stadt nun auch amtlich. Doch mindestens ebenso bemerkenswert wie die Entwicklung der Kriminalität ist der Umgang der politisch Verantwortlichen damit..
(welt.de. Der Süden bezahlt's.)
Berliner Senat auf CSD Hauptstadt der Schwachsinnigen
Verfall und Niedergang vollziehen sich in Berlin in einem atemberaubenden Tempo. Statt arm, aber sexy ist es jetzt arm und elendig. Dass der Senat unter CDU-Person Kai Wegner trotzdem Hunderttausende Euro für einen CSD-Wagen ausgibt, kann nur einen Grund haben. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard.
(Junge Freiheit. Luft raus.)
Kulturstaatsminister Weimer will in Sachsen-Anhalt persönlich Weihnachten verteidigen Die AfD erreicht in den Ost-Bundesländern Spitzenwerte und steht teilweise kurz vor der absoluten Mehrheit. Kulturstaatsminister Weimer möchte dagegen ankämpfen. Die Partei werde „noch in dieser Legislaturperiode zusammenfallen wie ein Soufflé“..
(Junge Freiheit. Er ist noch immer da. Nun als Weihnachtsmann?)
Reise zum Westbalkangipfel Seit 13 Jahren hat die EU kein neues Mitglied mehr aufgenommen. Bundeskanzler Merz hält das für ein Versäumnis und wirbt nun für eine schnelle Erweiterung Richtung Westbalkan – dessen Staaten Milliarden erhalten haben..
(Junge Freiheit. Wenn's um Geld geht, dass er nicht hat.)
Nach Deutschlands UN-Blamage: Afrikaner treten gegen Baerbock nach
(bild.de. Wer als CDU regiert und Baerbock zur UN schickt, muss sich weiter um Spott nicht zu sorgen. Entwicklungshilfe braucht die Welt nicht aus Deutschland.)
DFB-Schock Muskelbündelriss! WM-Aus für Karl – Ouédraogo rückt nach Schock beim DFB vor dem WM-Auftakt: Lennart Karl verletzt sich im Training schwer. Leipzigs Assan Ouédraogo wird nachnominiert..
(focus.de. Wer? Gehupft wie daneben geschossen. Wieder nicht Weltmeister.)
Noch raunt man sich von Höhle zu Höhle Geschichten zu von Kjartan, dem Schamanen auf dem Heuberg. Angesichts der täglichen Klimakatastrophe ist es aber fraglich, ob diese Landschaft noch eine Zukunft hat. Was bringt der Juni für Kjartan, muss er damit rechnen, dass eines Tages wieder eine Südsee kommt und die Kalkberge in Korallenbänke zurückverwandelt?
KI weiß mehr. Nein, Kjartan muss im Juni – und auch in absehbarer geologischer Zukunft – nicht damit rechnen, dass eine neue Südsee den Großen Heuberg überflutet. Die Kalkberge der Schwäbischen Alb bestehen zwar tatsächlich aus den versteinerten Korallenriffen und Sedimenten eines jurassischen tropischen Meeres, doch eine Rückverwandlung steht nicht bevor.
Vor rund 150 Millionen Jahren (im Oberen Jura) lag die Region des heutigen Heubergs am Grund eines flachen, warmen Mittelmeers (Tethys), in dem gigantische Korallenbänke und Schwammriffe wuchsen. Durch die Kollision der afrikanischen und europäischen Erdplatten wurden diese Kalkmassen angehoben und bilden heute die Schwäbische Alb.
Geologische Prozesse bewegen sich in Jahrmillionen. Der Heuberg liegt heute mehrere hundert Meter über dem Meeresspiegel. Selbst beim vollständigen Schmelzen aller polaren Eiskappen würde der globale Meeresspiegel um maximal 60 bis 70 Meter steigen – die Kalkberge bleiben also trocken.
Für Kjartan bringt der Juni auf dem Heuberg vor allem den Sommeranfang und die Sommersonnenwende (Litha). Statt kosmischer Fluten erwarten ihn im Juni Naturrituale: Die Feier der höchsten Sonnenkraft, das Sammeln von kraftvollen Mittsommerkräutern und die spirituelle Arbeit mit den Kräften der Natur.
Die Erdgeister des Heubergs bleiben fest verankert. Die Korallen von einst bleiben versteinertes Zeugnis der Vergangenheit, behalten aber in der schamanischen Arbeit ihre uralte Meeresenergie.
250 Jahre nach seiner Veröffentlichung bleibt Edward Gibbons Verfall und Untergang des Römischen Reiches die maßgebliche Abhandlung über die Vergänglichkeit von Zivilisationen.
In den 1980er Jahren versuchte der deutsche Historiker Alexander Demandt, alle jemals vorgebrachten Erklärungen für den Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 n. Chr. zu katalogisieren. In „Der Fall Roms“ (1984) führte Demandt mehr als zweihundert Ursachen auf, die zum Zusammenbruch Roms führten, von äußerst plausiblen bis hin zu geradezu skurrilen. Dazu gehörten unter anderem militärische Überdehnung, das Christentum, Bleivergiftung, Rassenvermischung, Besteuerung, Pest, Inflation, sinkende Geburtenraten, Klimawandel und schlichtes Pech. Im Kern besagt Demandts exzentrischem Katalog nichts anderes, als dass Roms Absturz nie aufhört, weil Historiker nie aufgehört haben, darüber zu streiten, wieso es dazu kam.
Kein Werk im westlichen historischen Kanon hat diese Debatte tiefgreifender geprägt als Edward Gibbons erhabene und meisterhafte „Geschichte vom Untergang und Fall des Römischen Reiches“, deren erster Band 1776 erschien – vor genau 250 Jahren. Noch heute überragt Gibbons Magnum Opus die umfangreiche Literatur, die es inspiriert hat. Zwar haben nachfolgende Historiker neue Ursachen vorgeschlagen, alte Erklärungen revidiert und viele von Gibbons Schlussfolgerungen in Frage gestellt, doch bis heute hat ihn keiner aus dem Zentrum der Debatte verdrängt.
Antiquarisches Rätsel
Wieso waren die Denker des 18. Jahrhunderts so fasziniert vom Untergang Roms? Die Beschäftigung mit dem Thema ergab sich ganz natürlich aus der Aufklärung selbst, jener großen europäischen intellektuellen Bewegung des 17. und 18. Jahrhunderts, die sich für Vernunft, Wissenschaft und menschlichen Fortschritt begeisterte. Diese neue Philosophie des Fortschritts ermutigte die Europäer, die Vergangenheit kritisch zu sehen, insbesondere die klassische Antike und die frühe Kirche.
Die Aufklärer glaubten, dass die menschliche Gesellschaft durch Vernunft, Handel und Wissenschaft voranschreite. Fortschritt schien nicht nur möglich, sondern fast zwingend. Zugleich fragten die Nachdenklicheren sich: Hätte ein römischer Philosoph, der zur Blütezeit des Reiches lebte, nicht ähnliche Annahmen hegen können? Wie sicher also war dieser Fortschritt? Wer hätte im 2. Jahrhundert nach Christus ahnen können, dass die Zivilisation der klassischen Antike eines Tages von Barbaren überrannt werden würde, strahlende Städte zerstört und Europa in Jahrhunderte der Umnachtung gestürzt werden könnte, die spätere Generationen als ‚dunkles Zeitalter‘ bezeichnen würden? Eben das jedoch war geschehen. Und wenn Zivilisation schon einmal untergegangen sind, können sie das wieder tun.
Dieses zutiefst verstörende Potential machte den Untergang Roms zu einer der zentralen Fragen aufklärerischen Denkens. Um sich die Zukunft vorzustellen, musste man zunächst den Gang der Geschichte erhellen und herausfinden, wieso das größte Reich, das die Welt je gekannt hatte, verfallen und zusammengebrochen war.
Die Entstehung von Gibbons monumentaler Arbeit ist selbst Teil der literarischen Mythologie geworden. Am 15. Oktober 1764, während eines Besuchs in Rom, habe er „nachdenklich inmitten der Ruinen auf dem Hügel des Kapitols“, gesessen, „während barfüßige Mönche im Jupiter-Tempel die Vesper sangen“. In diesem Augenblick, so erinnerte Gibbon sich später, „kam mir zum ersten Mal der Gedanke, den Niedergang und Fall der Stadt zu schreiben“.
Doch „Verfall und Untergang“ entstand nicht nur aus einer romantischen Träumerei inmitten antiker Ruinen. Es war an sich der Ausdruck einer der großen intellektuellen Revolutionen Europas. Jahrhundertelang hatte Geschichtsschreibung weitgehend im Schatten der Theologie gestanden. Christliche Chronisten und Kirchenmänner hatten im Aufstieg und Fall von Reichen den Ausdruck des Willens Gottes gesehen. Sie blühten auf, weil die Vorsehung sie begünstigte; und sie verfielen, weil Gott über sie richtete. Die Aufgabe des Historikers war weniger, die Ursachen dafür zu ergründen, sondern darin den göttlichen Plan zu erkennen. Eusebius’ „Kirchengeschichte“ und Augustinus’ „De civitate Dei“ hatten in der Spätantike das Modell göttlicher Vorsehung etabliert: Demnach war Rom aufgestiegen, weil Gott es zuließ, und es war untergegangen, weil Gott es verurteilte. Christliche Historiker bis hin zu Jacques-Bénigne Bossuet im siebzehnten Jahrhundert folgten dieser Deutung.
Die Denker der Renaissance und frühen Neuzeit zogen die theologische Sicht zunehmend in Zweifel. Statt zu rätseln, was Gott beabsichtigte, begannen sie zu fragen, wie die Menschen sich verhalten hatten. Sie fingen an, sich für politische, wirtschaftliche, militärische und soziale Ursachen hinter historischen Abläufen zu interessieren.
Im 17. Jahrhundert dann schlug das Pendel weit in die entgegengesetzte Richtung aus, als die sogenannten Pyrrhonisten – benannt nach dem antiken griechischen Skeptiker Phyrron von Elis – vermeintliche historische Beweise unerbittlicher Kritik unterzogen. Pierre Bayles monumentales „Historisch-kritisches Wörterbuch“ (1697) war eine wahre Abrissmaschine für überlieferte Wahrheiten, in der er gefälschte Dokumente, fromme Erfindungen und überlieferte Mythen entlarvte. Obwohl derlei Kritik oft wertvoll war, warf sie zugleich die beunruhigende Frage auf: Sofern sich jede Quelle anzweifeln ließ, vermochte Geschichte dann überhaupt noch irgendetwas mit Sicherheit zu erklären?
Philosophische Geschichte
Gibbon suchte einen Weg zwischen den Extremen. Während er die Idee verwarf, dass Geschichte lediglich das Entfalten eines göttlichen Plans sei, hielt er die Vergangenheit durchaus für einen Quell der Erkenntnis. Er wandte sich dem Ansatz der „philosophischen Geschichte“ zu – der Erforschung menschlicher Ursachen hinter historischen Ereignissen. Wieso entstehen Imperien? Warum verfallen sie? Wie prägen Religion, Institutionen, Handel, Ideen und politische Macht das Schicksal von Zivilisationen? Dies wurden die Fragen, die ihn in „Verfall und Untergang des Römischen Reichs“ umtreiben sollten.
Die geistige Genealogie von Decline and Fall geht bis auf Niccolò Machiavelli zurück, der zu den ersten modernen Denkern gehört, die Geschichte nicht als Spiegel göttlicher Absichten, sondern als Folge menschlichen Handelns betrachten. Seine Discorsi sopra la storia di Tito (posthum veröffentlicht 1531) markierten eine kardinale Abkehr von der mittelalterlichen Geschichtsauffassung. Für Machiavelli entstanden Republiken durch virtù (‚Tugend‘ oder ‚Wirkungskraft‘), die er als eine Mischung aus Tatkraft, Zivilcourage und militärischer Disziplin beschreibt – und sie verfielen durch Korruption, Luxus, Fraktionskämpfe und die Abhängigkeit von Söldnern.
Machiavellis jüngerer Zeitgenosse Francesco Guicciardini trieb diesen Bruch noch weiter voran. Seine Geschichte Italiens (Storia d’Italia), veröffentlicht 1561, wandte sich von der mittelalterlichen moralischen Allegorie ab – hin zu sich dokumentierten Ereignissen und Belegen. So verband er diplomatischen Realismus mit psychologischer Analyse. Guicciardini misstraute großartigen Abstraktionen und konzentrierte sich auf Möglichkeiten, Motive und Eigeninteressen. Doch eine derart säkulare Geschichtsdeutung geriet unter enormen Druck seitens der religiösen Orthodoxie. Die Gegenreformation suchte ihre theologische Autorität im katholischen Europa wiederherzustellen. Derweil entwickelten die Protestanten ihre eigenen, damit konkurrierenden Erzählungen von der Vorsehung. Beide Seiten wetteiferten darum, Geschichtsschreibung wieder für ihre jeweilige Auslegung der göttlichen Ordnung zu vereinnahmen.
Vor diesem Hintergrund wagte Jacques Auguste de Thou eines der herausragendsten Projekte des frühneuzeitlichen Europas. Seine Historia sui temporis („Geschichte der eigenen Zeit“), veröffentlicht zwischen 1604 und 1620, ist der kühne Versuch, über die französischen Religionskriege zu berichten, ohne in konfessionellen Hass zu verfallen. Obwohl er selbst katholisch und der französischen Krone treu ergeben war, behandelte der freisinnige de Thou die protestantischen Akteure mit bemerkenswerter Fairness. Er widerstand der Versuchung, Politik auf Theologie zu reduzieren, was Eiferer beider Seiten erzürnte.
Paolo Sarpis Geschichte des Konzils von Trient von 1619 war von einem ähnlich toleranten Geist beseelt. Sarpi entkräftete die triumphale katholische Darstellung der Gegenreformation, indem er die kirchliche Machtpolitik, Fraktionsintrigen und institutionellen Eigeninteressen aufdeckte.
Der entscheidendste Vorläufer Gibbons jedoch dürfte Pietro Giannone gewesen sein. Gibbon stieß während der für ihn prägenden Jahre in Lausanne auf Giannones Zivilgeschichte des Königreichs Neapel (Istoria civile del Regno di Napoli, 1723), ein wegweisendes Werk der säkularen Geschichtsschreibung – in der Schweiz war Gibbon nach seiner eher katastrophalen Zeit in Oxford gelandet, an die er sich später mit den denkwürdigen Worten erinnerte, sie sei „von Portwein und Vorurteilen durchtränkt“ gewesen.
Giannone sah die Kirche nicht als heilige Institution, sondern als eine politische Körperschaft, die nach Reichtum, legalen Privilegien und weltlicher Macht gierte. Für diesen Frontalangriff auf die klerikale Selbstwahrnehmung zahlte er einen hohen Preis. Exkommuniziert und ins Exil getrieben, war er jahrelang auf Flucht, bis ihn ein Vertrauter unter falschen Versprechen auf savoyisches Gebiet lockte, wo man ihn Ostern 1736 verhaftete und einkerkerte. Nach zwölfjähriger Gefangenschaft starb er 1748 im Turm der Zitadelle von Turin.
Doch Charles-Louis de Montesquieu übernahm Giannones Sichtweise und entwickelte sie konsequent weiter. Seine Betrachtungen über die Ursachen der Größe der Römer und ihres Niedergangs (1734) sind das vielleicht wichtigste Modell aufgeklärter Historiografie vor Gibbon selbst.
Montesquieu analysierte Rom anhand seiner Institutionen, militärischen Organisation, seines Handels, seiner bürgerlichen Tugenden und politischen Psychologie, statt Vorsehung oder göttliche Gunst zu bemühen. Roms Größe, argumentierte er, habe in sich bereits den Keim des eigenen Verfalls getragen.
Fortsetzung folgt morgen. (vera-lengsfeld.de)
Energiewende – Mythos und Wirklichkeit - Von David G. Cohnen
„Energiewende – Mythos und Wirklichkeit. Effizienz, Kosten und globale Wirkung: im kritischen Vergleich“ untersucht die deutsche Klima- und Energiepolitik aus technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Versorgungssicherheit, der praktischen Umsetzbarkeit der Energiewende sowie ihrer langfristigen Auswirkungen auf Wirtschaft, Infrastruktur, Gesellschaft und Umwelt.
Das Buch bündelt zahlreiche Analysen und Beiträge von David G. Cohnen und wird durch mehrere Gastbeiträge externer Autoren ergänzt, die einzelne Aspekte des Themenkomplexes aus ihrer jeweiligen fachlichen Sicht beleuchten. Ziel der Veröffentlichung ist es, die aktuelle Energie- und Klimapolitik kritisch zu hinterfragen und unterschiedliche Argumentationslinien einer sachlichen Betrachtung zugänglich zu machen. - Erhältlich auch bei Amazon:
Bautzen. Deutschland ist mehr als ein paar Dialekte, da gibt es noch ganz andere Sprachen, wie beispielsweise die der Sorben. Sie siedelten hier vor den Germanen.
(tutut) - Neulich in der Sonntagsrunde von Kontrafunk kam auch die Sprache auf die Sage von Krabat, die dazu diente, um Kaptalismus zu erkären. KI: "Der Kern der Erzählung - .Die Mühle: Der junge Krabat wird Lehrling in der unheimlichen Krabat-Mühle Schwarzkollm. Die Magie: Der Meister steht im Pakt mit dem Teufel und lehrt seine Burschen die Zauberei. Das Opfer: In jeder Silvesternacht muss ein Müllerbursche sterben, damit der Meister sein Leben verlängert. Die Befreiung: Nur durch die bedingungslose
Liebe einer jungen Frau (der Kantorka) kann der Fluch gebrochen werden. Sie muss Krabat mit verbundenen Augen unter den in Raben verwandelten Gesellen herauserkennen. Der gute Zauberer: In der ursprünglichen Volkssage nutzt Krabat seine Macht danach für das Gute. Er hilft den armen Bauern, macht Felder fruchtbar und legt Sümpfe trocken. Der historische Hintergrund - Hinter der Sagengestalt steckt eine echte historische Persönlichkeit: Johann von Schadowitz: Ein kroatischer Kavallerie-Offizier (* 1624; † 1704). Der Name: Aus der sorbischen Bezeichnung für Kroat (Chorwat) entstand im Volksmund der Name Krabat. Die Taten: Kurfürst Johann Georg III. schenkte ihm wegen seiner Verdienste das Gut Groß Särchen. Schadowitz besaß großes Wissen in der Landwirtschaft, half den Bauern und wirkte auf die Landbevölkerung wegen seiner Fremdartigkeit wie ein Zauberer. Bekannte Bearbeitungen - Otfried Preußler: Sein weltberühmter Jugendroman „Krabat“ (1971) fokussiert sich stark auf den düsteren Überlebenskampf gegen den Meister. Jurij Brězan: Der sorbische Nationalautor beleuchtete den Stoff in Werken wie 'Die schwarze Mühle' stärker aus Sicht der sorbischen Kultur und Identität". Im Sonntagsgespräch des Kontrafunks, der übrigens nach eigener Aussage im Jahr 2,5 Millonen kostet, wovon 1 Million hereinkommt, den Rest bringen über 180 Aktionäre auf, fungierte die Sage als Botschaft: Der Reichtum dieses Müllers galt als Hexerei, dabei habe der einfach Betriebswirtschaft gekonnt mit Bereitschaft zum Risko. Wie heute beispielsweise ein Musk. Das sei unser Wettbewerbsnachteil heute in Deutschland, dass wir verlernt hätten, Fehler zu machen, zuzulassen und die miteinzupreisen. Wir wollten immer die fertige Lösung und entwickelten uns zu Tode, während andere uns überholten. Bloß gut, dass es Zeitung gibt. Dort sind Redaktionen gerade besonders phantasiereich. O Heimat. Es muss nicht immer der Schwarzwald sein. "Freizeitaktivitäten - Tipps der Redaktion: Ausflüge im Kreis Tuttlingen - Und schwupps ist der Sommer da! Die Natur lockt, und auch andere Aktivitäten lohnen sich, finden unsere Redakteure. Hier einige Empfehlungen". Denn draußen droht das Klima: "Düstere Wetteraussichten für den Bodensee - Die Sonne macht sich aktuell weiterhin rar". Es ist nicht die Sonne!
Sorbentracht.
Für Lokalpresse kein Thema? (gh) - Sandra Boser (Grüne) und Volker Schebesta (CDU), beide Ortenaukreis, sind nicht mehr Staatssekretäre im baden-württembergischen Kultusministerium. Beide mussten laut KI ihre Posten im Zuge der Kabinettsneubildung verlassen, da die grün-schwarze Landesregierung angekündigt hatte, aus Kostengründen die Zahl der Staatssekretäre zu re-duzieren. Waren sie so überflüssig wie die Ministerin, die grüne Dipl.-Soziologin aus Bayern, die sich nun am Wohnungsbau probieren kann? An ihren Taten sollten sie gemessen werden. BW war in Bildung mal Spitze. Wäre dies nicht ein Thema für lokale Presse, falls es so etwas noch gäbe?
Erneuerbare Energie Ettenheimer Windparks müssen bei Sonne und Wind immer öfter abgeschaltet werden Windparks in Ettenheim stehen trotz Sonne und Wind immer öfter still. Die Bürgerenergie kritisiert fehlenden Netzausbau und fordert moderne Lösungen. ..
(Badische Zeitung. Nix vrstehn?Wo bleibt erneuerbares Denken?)
Ex-Porsche-Manager spricht im Rathausfoyer Die Volkshochschule Tuttlingen und die Stadt Tuttlingen laden am Mittwoch, 10. Juni zu einem Vortrag üvwr Klimawandel und Energiewende ein. Referent ist Peter Schäfer, ehemaliger Geschäftsführer der Porsche Enggineering Group..
(Schwäbische Zeitung. 8 Euro Eintritt. Was ist daran Volk, was hoch? Grünschwätz-Propaganda. Ex und hopp? Mit 63 in den Ruhestand. Maschinenbauer. Geht es deshalb Porsche so gut, dass es keinen Platz mehr im DAX hat? Warum nicht gleich in die Kirche zum Beten?)
Großer Kampf vor großer Kulisse SC Lahr verliert Hinspiel um Aufstieg in die Oberliga Die Hausherren unterliegen gegen Bruchsal mit 1:2. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit lässt den aufopferungsvoll kämpfenden Lahrern aber noch eine Chance fürs Rückspiel..
(Lashrer Zeitung. Glauben statt Wissen- Was sollen die in der Oberliga?)
Mieter wehren sich Giftiges Blei: Mehr als 80 Wohnungen seit zwei Jahren ohne Trinkwasser In Stuttgart-Zuffenhausen müssen Mieter seit mehr als zwei Jahren ohne Trinkwasser leben. Denn das Trinkwasser ist mit Blei belastet. Eine Mietergemeinschaft wehrt sich..
(swr.de. Ja, wäre das in Afrika oder in der Ukraine...)
Kein Bekenntnis im Koalitionsvertrag Kostet das Verbrenner-Aus Jobs? Umwelthilfe-Chefin kritisiert Auto-Pläne von Grün-Schwarz Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe warnt: Nicht der Ausstieg aus der Verbrennerproduktion gefährdet Arbeitsplätze, sondern das Festhalten an dieser Technologie..
(swr.de. Vereinspropaganda statt Journalismus?)
Verein aus Gerstetten bei der Europameisterschaft Hobby Horsing: Mit dem Steckenpferd zur EM nach Prag Steckenpferde sind buchstäblich ihr Steckenpferd. Drei Mädchen aus Gerstetten haben sich im "Hobby Horsing" - also im Reiten auf dem Steckenpferd - für die Europameisterschaft qualifiziert..
(swr.de. In welchem Sport kann Deutschland noch mithalten?)
=============== NACHLESE FOCUS Briefing Deutschlands UN-GAU: Niemand will, braucht oder mag uns Erstmals scheitert die Bundesrepublik mit einer Bewerbung um einen UN-Posten. Es wird Zeit, sich in Berlin mal zu überlegen, welche Rolle die Republik international überhaupt noch spielen kann... Wofür pampert man denn die halbe Welt mit Entwicklungshilfe? Apropos: Hat sich wenigstens Peru mit einem „Ja“ für die schönen Radwege bedankt, die wir früher finanzierten?..
(focus.de. Nun fehlt auch noch das Geld, um sich Gunst zu kaufen.) ===============
Die Linkspartei wird die SPD überflügeln Von WOLFGANG HÜBNER Die Linkspartei traut sich was. Denn sie ruft unter dem Motto „Es reicht!“ zu bundesweiten Straßenprotesten gegen den unterstellten „Sozialabbau“ auf. Die ersten Kundgebungen haben nach Angaben der Partei am 1. Juni bereits an 14 Orten unter Beteiligung von 4000 Teilnehmern stattgefunden. Das ist keine allzu beeindruckende Zahl, doch die ersten Montagsdemos der Linkspartei sollen nur der Auftakt für eine Kampagne sein, die sowohl die DGB-Gewerkschaften als auch die SPD unter Druck setzt. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Auch für Nichtlinke wird immer deutlicher, dass die von CDU/CSU und dem Großteil der Medien geforderten „Reformen“ mit Einsparungsmaßnahmen und Verschlechterungen im Sozialbereich verbunden sind, die bei ihrer Durchsetzung Millionen Normalverdiener empfindlich belasten werden. Die an der Berliner Regierungskoalition beteiligte SPD tut sich sehr schwer, diese „Reformen“ zu verhindern, will sie doch fast um jeden Preis die Koalition nicht platzen lassen. Das nicht überzeugende Lavieren der SPD zwischen Blockade und Zustimmung mit schlechtem Gewissen will die Linkspartei ausnutzen. Architektin dieser gerade bei jungen Menschen erfolgversprechenden Politik ist die 36-jährige Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende neben Jan van Aken. Die erst 2023 in die Partei eingetretene, in der DDR geborene, aber in Hamburg aufgewachsene linke Journalistin hat einen noch viel zu wenig beachteten Kurswechsel durchgesetzt. Die Strategie der blonden Politikerin, die sich äußerlich wie intellektuell deutlich unterscheidet von der schrillen Tattoo-Heidi: Die Linkspartei soll von einer „Partei für urbane Linksintellektuelle“ wieder zu einer Partei der Arbeiterklasse werden. Schwerdtner kalkuliert offenbar mit der Krisenhaftigkeit des Schuldenkapitalismus, der immer weniger soziale Marktwirtschaft ist, wie auch mit den Folgen der einsetzenden KI-Revolution. Diese wird viele qualifizierte Arbeitsplätze vernichten, doch sie dürfte die Einkommensverteilung noch ungleicher machen. Die SPD hat dem nichts Überzeugendes entgegenzusetzen. Aber auch die AfD sollte sich darauf einstellen, dass die soziale Frage an Bedeutung für viele Deutsche gewinnt. Zwar hat die Linkspartei deutliche Schwachstellen beim Thema Migration und der fragwürdigen Finanzierung ihrer propagierten Sozialpolitik. Doch wenn Existenzängste und Geldnot vieler Wähler zunehmen, wird das keine große Rolle spielen. Ines Schwerdtner hat beste Aussichten, neben Alice Weidel und Sahra Wagenknecht die dritte starke Frau in der deutschen Parteipolitik zu werden. (pi-news.net)
************** DAS WORT DES TAGES Deutschland entsendet aus dem Grünenmillieu eine selbsternannte "Expertin für Völkerrecht", die über keinen Bildungsabschluss verfügt, aber dafür an Aphasie leidet und deutliche kognitiven Einschränkungen hat, und wundert sich, dass "200 professionelle Botschafter nicht gerade neue Sympathien für Deutschland" entwickeln? Die Personalauswahl, zu der auch der Aussenpolitikdarsteller Wadepudel gehört, steht sinnbildlich für den bemitleidenswerten Zustand unseres Landes.
(Leser-Kommentar, welt.de) ************
Rückzug aus Deutschland Pharma-Exodus: Eli Lilly halbiert Milliarden-Investition, Boehringer Ingelheim streicht 900 Millionen Euro Von Thomas Kolbe Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken entfaltet seine volle Wirkung, noch bevor es verabschiedet wurde. Kurz nacheinander haben zwei der bedeutendsten Pharmaunternehmen der Welt angekündigt, Milliardeninvestitionen aus Deutschland abzuziehen...
(Tichys Einblick. Schwanz einziehen statt Kopf hoch.)
Reform der Pflege: Für Kinderlose, Gutverdiener und Heimbewohner wird es teurer Gesetzentwurf ist da!: Das soll sich bei der Pflege ändern.
(bild.de. Da ist Frankreich schon viel weiter. Wer nicht gewaltig überall privat zuzahlt und nicht den Doktor selbst spielt, muss halt früher sterben. Vielleicht aber auch nicht, wenn die Natur eine Chance kriegt.)
"Pflegereform" Sechs Milliarden Euro Loch: Heimbewohner und Gutverdiener sollen für Pflegekrise zahlen Von Redaktion Gesundheitsministerin Warken (CDU) will die Milliardenlöcher der Pflegeversicherung stopfen – mit höheren Belastungen für Heimbewohner, strengeren Pflegegraden und Mehrkosten für Gutverdiener und Kinderlose...
(Tichys Einblick. Was versteht eine Juristin von unantastbarer Menschenwürde?)
Parteienstaats-Dämmerung Kaputte Brücken, marode Straßen und Bahnlinien – und der Sozialstaat wackelt Von Fritz Goergen Es knirscht und knackt auf der BRD-Titanic, die Bordkapelle der Einheits-Meinungs-Medien spielt an Oberdeck der politischen Klasse zum Tanz der rundum Versorgten und gut Ausgestatteten auf Steuerzahler Kosten im Mitteldeck auf, die zugleich auch für die sozialen Drogen der im Unterdeck blechen müssen..
(Tichys Einblick. "L'amour toujours".)
Zerfallende Infrastruktur Immer neue Wege, die Stahlproduktion aus Deutschland zu vertreiben Von Thomas Punzmann Die Klimapolitik hat zwar schon viel für die Vertreibung der Industrie erreicht, aber eben noch nicht alles. Die Deutsche Bahn hilft deshalb: Eisenerz, Kohle und Schrott erreichen die Stahlwerke nicht mehr zuverlässig. Erste Stahlwerke drosseln ihre Produktion..
(Tichys Einblick. Rettet die Idiokratie.)
Panik auf der BRD-Titanic Kein deutscher UN-Sitz, Union 23 Prozent, Bonner Rheinbrücke verrottet Von Fritz Goergen Bonner Autobahn-Rheinbrücke wegen Einsturz-Gefahr gesperrt. Kein Platz für Berlin im UN-Sicherheitsrat. Die Hälfte der Wähler gegen die Brandmauer. Union unten auf 23 Prozent. Rotgrünrot sucht vergeblich Rettung in Masseneinbürgerungen..
(Tichys Einblick. Noch weit der Wrg zu 0,0.)
„Blamage“ in New York – Jetzt stellt das erste Bundesland Deutschlands UN-Zahlungen infrage Nach dem Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat stellt Hessen die hohen Zahlungen der Bundesrepublik an die Vereinten Nationen infrage. „Wenn wir künftig dort nicht den Einfluss haben, der uns zusteht, stellt sich die Frage: Warum sollten wir dann weiterhin so viel Geld in die UN investieren?“, sagte Hessens Minister für Internationales, Manfred Pentz (CDU), der „Bild“..
(welt.de. Weil immer weniger CDU wählen wollen, warum noch was für Deutschland tun? Statt des Pflichtbeitragsvon rund 194,85 Millionen US-Dollar zahlt Deutschland 4,4 Milliarden Euro pro Jahr.)
Pakistan gnadenlos Französin vergewaltigt, zwei Todesurteile bestätigt Von Richard Schmitt Pakistan kennt keine Gnade mit Sexualverbrechern: Die Todesurteile gegen Abid Ali alias Malhi und Shafqat Ali alias Bagga wurden bestätigt. Die Männer hatten im Jahr 2020 eine Französin auf der Sialkot-Lahore-Autobahn vor ihren drei minderjährigen Kindern vergewaltigt...
(Tichys Einblick. Recht vor Gnade.Wenn schon Islam, warum nicht von Moslems lernen? Das 5. Gebot ist nicht gegen die Todesstrafe, sondern bedeutet im hebräischen Urtext "Du sollst nicht morden". Muss keine Glaubenssache sein, zu denken, wie schnell wieder Ordnung im Land herrschte?)
DER PODCAST AM MORGEN Sicherheitsrisiko Staat: Brücken kaputt, Behörden überfordert, Bürger wütend – TE-Wecker am 5. Juni 2026 Von Holger Douglas +++ Bonner Brückendesaster: Region im Verkehrsinfarkt +++ Verfassungsschutz gegen Opfergedenken: Vater widerspricht +++ Islamisten an den Schalthebeln? Selens Warnung aus dem Bundestag +++ Kalifornien kippt: Der Aufstand gegen das linke Labor +++ Susanne Schröter: „Die größte rechtsradikale Bewegung ist der Islamismus“ +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Todsichr?)
Vandalismus und Ignoranz Christen-Feindlichkeit: Eine unterschätzte Gefahr Von Anna Diouf An Fronleichnam fordert der christliche Glaube Sichtbarkeit ein. Selbstverständlich ist das nicht: Auch in Europa nimmt Feindseligkeit gegenüber dem Christentum zu..
(Tichys Einblick. Ungläubige lieben den Glaubenskrieg?)
Wo der Bock Gärtner ist Im Bundestag: Verfassungsschutz-Chef warnt vor Unterwanderung durch Muslimbrüder Von Matthias Nikolaidis Jetzt hat es auch der Verfassungsschutz gemerkt. Hinter verschlossenen Türen informierte Sinan Selen die Parlamentarier: Ihr seid von Muslimbrüdern unterwandert. Besonders linke Parteien stehen im Fokus – und der Staat finanziert die Radikalen durch „NGOs“ und Antirassismus-Vereine..
(Tichys Einblick. Wie viele Brüder und Schwestern sitzen im Bundestag?)
„Angemessener Lebensstandard“ als Richtschnur Europäischer Gerichtshof verbietet Deutschland Kürzungen von Asylleistungen Deutschland darf Asylbewerbern, die sich illegal im Land aufhalten, nicht die Leistungen kürzen, entscheidet der Europäische Gerichtshof. Für Berlin dürfte das juristischen Änderungsbedarf bedeuten..
(Junge Freiheit. Was sagt der Hühnerhof?)
Rassismus gegen Weiße Die Wut des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf Henry Nowak Geht es nach dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, ist weniger die Ermordung von Henry Nowak das Problem, als vielmehr „Rechte“, die darüber reden. Diese Leute haben kein Schamgefühl mehr. Eine Abrechnung..
(Junge Freiheit. Mauern haben keine Herzen.)
...Franz Josef Strauß wäre heute Bundeskanzler - KI weisse Bescheid
(gh) - Nur mal so gefragt, was wäre Deutschland heute, gäbe es von der Union jetzt einen Bundeskanzler Franz Josef Strauß, KI?
Franz Josef Strauß verstarb im Jahr 1988, weshalb er im Jahr 2026 rein biologisch kein Bundeskanzler sein könnte. Nimmt man die Frage als historisches Gedankenspiel („Was wäre, wenn Strauß damals Kanzler geworden wäre und seine politische Philosophie Deutschland bis heute prägen würde?“), ließen sich die hypothetischen Auswirkungen auf das heutige Deutschland in folgende Kernbereiche unterteilen:
Wirtschaft und Industrie
Starker Fokus auf High-Tech: Deutschland hätte vermutlich eine noch ausgeprägtere Ausrichtung auf Luft- und Raumfahrt, Rüstung und Großtechnologie, ähnlich wie Strauß es in Bayern mit der Förderung von MBB und Airbus vorangetrieben hat.
Weniger Fokus auf die Energiewende: Die deutsche Energielandschaft wäre wahrscheinlich weitaus atomlastiger. Strauß war ein vehementer Befürworter der Kernenergie (z. B. Wackersdorf).
Deregulierung: Die Wirtschaftspolitik wäre deutlich marktliberaler und unternehmerfreundlicher geprägt, mit weniger bürokratischen Auflagen für die Industrie.
Außen- und Europapolitik
Konsequent transatlantisch und defensiv: Eine stark pro-amerikanische Außenpolitik und eine massive Stärkung der Bundeswehr stünden im Vordergrund.
Kritischere europäische Integration: Strauß befürwortete zwar ein starkes Europa als Gegenpol zur Sowjetunion, lehnte aber eine europäische Zentralisierung ab. Ein „Europa der Vaterländer“ stünde im Fokus, vermutlich mit einer strengeren Fiskaldisziplin.
Gesellschaft und Innenpolitik
Konservativer Wertekonsens: Gesellschaftspolitisch wäre Deutschland in Fragen von Familie, Einwanderung und innerer Sicherheit spürbar konservativer. Das Prinzip „Law and Order“ wäre bundesweit Standard.
Geringerer Einfluss grüner Politik: Die Umwelt- und Klimaschutzpolitik hätte historisch einen schwereren Stand gehabt, was zu einer schwächeren Position der grünen Bewegung im heutigen Parteiensystem geführt haben könnte.
KI erweitert dieses Gedankenspiel auch konkret auf Auswirkungen einer Kanzlerschaft von Strauß auf die deutsche Wiedervereinigung oder das heutige Parteiensystem, wobei er übrigens die Grünen für keine demokratische Partei hielt:
KI: Eine Kanzlerschaft von Franz Josef Strauß (CSU) in den 1980er-Jahren hätte die deutsche Geschichte und die politische Landschaft massiv verändert.
Hier sind die konkreten Auswirkungen auf die Wiedervereinigung und das heutige Parteiensystem:
Auswirkungen auf die deutsche Wiedervereinigung
Härterer Kurs gegenüber der DDR: Strauß lehnte die sozialliberale Ostpolitik vehement ab. Seine Rhetorik war stark antikommunistisch.
Möglicher Verzug der Einheit: Helmut Kohl baute tiefes Vertrauen zu Michail Gorbatschow und George H. W. Bush auf. Strauß galt international als unberechenbarer Falke. Moskau hätte einer Wiedervereinigung unter ihm weit skeptischer gegenübergestanden.
Der Milliardenkredit-Widerspruch: Realpolitisch war Strauß pragmatischer als in seinen Reden. 1983 vermittelte er der DDR einen Milliardenkredit. Er hätte die DDR-Führung also vermutlich wirtschaftlich unter Druck gesetzt, aber gleichzeitig als Verhandlungspartner genutzt.
Keine „blühenden Landschaften“: Kohl agierte im Jahr 1990 emotional und visionär. Strauß hätte die wirtschaftliche Integration der DDR wahrscheinlich deutlich technokratischer, kühler und finanzpolitisch strenger durchgezogen.
Auswirkungen auf das heutige Parteiensystem
Kein Raum für die AfD: Strauß prägte den Satz, dass es rechts von der CDU/CSU keine demokratisch legitimierte Kraft geben darf. Er band das nationalkonservative Spektrum fest an die Union. Unter ihm hätte sich eine Partei wie die AfD vermutlich nie etablieren können.
Bundesweite Ausdehnung der CSU: Um bundesweit Kanzler zu werden und den linken Flügel der CDU auszugleichen, hätte Strauß die CSU als „Vierte Partei“ auf das gesamte Bundesgebiet ausdehnen können. Das hätte das Verhältnis zur CDU dauerhaft zerstört.
Stärkere Polarisierung: Strauß war eine Reizfigur für das linke Lager. Seine Kanzlerschaft hätte zu einer extremen Mobilisierung von SPD und Grünen geführt. Das politische Klima wäre heute blockartiger und weniger von Koalitionen der Mitte geprägt.
Schwächung der FDP: Strauß verachtete den liberalen Koalitionspartner oft. Er hätte versucht, die FDP durch absolute Mehrheiten überflüssig zu machen oder sie an die FDP-Grenzlinie zur Bedeutungslosigkeit zu drängen.