Springe zum Inhalt

Wenn die Raben rufen – zwischen Tod, Mystik und der Kraft des Neubeginns

Der Herbst ist alles andere als still. Vögel sammeln sich, ihre Rufe erfüllen die Luft, Schwärme ziehen über die Bäume. Während die Blätter in Gold, Rot und Braun leuchten, zeigt die Natur noch einmal ihre ganze Pracht, bevor der Winter Einzug hält. Überall Leben und Bewegung – und doch liegt bereits der Abschied des Sommers in der Luft. Und dann sind da die Raben.

Schwarz sitzen sie in den Bäumen, ziehen mit kräftigen Flügelschlägen über die Felder, und ihr raues Krächzen hebt sich deutlich vom Stimmengewirr der anderen Vögel ab. Seit Jahrhunderten gelten Raben in Märchen und Legenden als dunkle Begleiter von Hexen und jenen Frauen, die man fürchtete, weil sie fremd waren oder sich den Regeln entzogen. Vielleicht waren es nie die Raben, die etwas Unheimliches in sich trugen. Vielleicht war es die Angst des Menschen vor allem, was sich nicht erklären, nicht beherrschen und nicht in die gewohnte Ordnung zwingen ließ. So wurden die Raben zu Boten des Dunklen – und zum Spiegel jener Schatten, die der Mensch lieber in anderen als in sich selbst sucht.

Ich frage mich: „Sind es Munin und Hugin, Odins Raben – die Erinnerung und der Gedanke –, die heute durch den herbstlichen Himmel ziehen?“ Jeden Morgen fliegen sie in entgegengesetzte Richtungen, sammeln die Geheimnisse der Welt und kehren am Abend zurück, um Odin davon zu berichten.

Von Epoche zu Epoche ziehen Menschen in den Krieg. Grenzen verschieben sich, Herrscher beanspruchen Macht, Ideologien schaffen Feinde. Die Waffen verändern sich, die Begründungen wechseln – doch Angst, Gewalt, Verlust und Trauer bleiben. Wie kann es sein, dass wir so viel aus unserer Geschichte wissen und dennoch dieselben Fehler wiederholen?
Vielleicht, weil Wissen allein nicht bedeutet, verstanden zu haben. Wir können über Frieden sprechen und Feindbilder pflegen, uns für zivilisiert halten und dennoch zerstören. Auch in diesem Sinne könnte der Rabe ein Spiegel sein.

Er ist weder Tod noch Böses, sondern ein Lebewesen, das uns an die Dunkelheit erinnert, die jeder Mensch in sich trägt. Um zu erkennen, was wir vor uns selbst verbergen. Denn manchmal beginnt Erkenntnis genau dort, wo wir aufhören, vor uns selbst davonzulaufen.

Wir sind schnell dabei Menschen in Gut und Böse zu teilen. In Freund und Feind. In Eigen und Fremd. Und irgendwann scheint alles erlaubt, solange wir nur überzeugt genug sind, für die richtige Sache zu kämpfen. Doch wer entscheidet, was richtig ist? Und wer trägt die Verantwortung, wenn aus Überzeugung Unrecht wird?

Vielleicht liegt die wahre Mystik des Raben nicht darin, dass er zwischen den Welten wandelt, sondern darin, dass er uns zeigt, wie viel von dem, was wir fürchten, wir selbst erst mit Bedeutung versehen haben. Ich frage mich: Wie oft muss sich Geschichte wiederholen, bis der Mensch endlich aus ihr lernt? Die Natur findet nach jedem Winter die Kraft zum Neubeginn.

Wir haben die Wahl, ob wir dem Bösen folgen oder ihm mutig entgegentreten.

-

(tutut) - Sollte Politik einer Regierung in erster Linie sich ncht danach richten, was Land und Volk nützt, statt sich an persönliche Ideen von Politikern und fremden Länder zu orientoerem? "Die Frage, woran sich Regierungspolitik in erster Linie orientieren sollte, berührt eine der ältesten und zentralen Debatten der Politikwissenschaft und Staatsphilosophie", taucht KI in die Tiefe ab. "In einer Demokratie gibt es dazu verschiedene, etablierte Sichtweisen, die sich oft gegenseitig ergänzen oder im Spannungsverhältnis zueinander stehen. Nach dem klassischen Verständnis der repräsentativen Demokratie – wie es in Deutschland beispielsweise auch im Amtseid verankert ist '(..ihren Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden...') – steht das Wohl des eigenen Landes und seiner Bürger im Mittelpunkt. Politische Maßnahmen werden daraufhin überprüft, ob sie die Wirtschaft stärken, die soziale Sicherheit garantieren und die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern. Politiker werden in der Regel nicht als reine Verwalter gewählt, sondern auch für ihre politischen Visionen, Werte und Programme (z. B. soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Freiheit oder ökologische Nachhaltigkeit). Das freie Mandat (in Deutschland verankert in Artikel 38 des Grundgesetzes) besagt, dass Abgeordnete Vertreter des ganzen Volkes sind, an Aufträge und Anweisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen sind. Eigene Ideen und Grundüberzeugungen dienen Politikern oft als Kompass, um komplexe, langfristige Entscheidungen zu treffen, die über den Moment hinausgehen. Die Rolle internationaler Beziehungen ('fremde Länder'): In einer globalisierten Welt und als Teil von Bündnissen (wie der Europäischen Union oder der NATO) ist die Politik eines Landes stark mit dem Ausland verflochten. Befürworter einer international ausgerichteten Politik argumentieren, dass das nationale Wohl oft direkt von internationaler Stabilität, funktionierenden Handelswegen und globalen Kooperationen (z. B. beim Klimaschutz oder in der Sicherheitspolitik) abhängt. Die Unterstützung anderer Länder oder die Einhaltung internationaler Verträge wird in diesem Sinne oft als eine Investition in die langfristige, eigene Sicherheit und den eigenen Wohlstand verstanden. In der politischen Praxis versuchen Regierungen meist, eine Balance zwischen diesen drei Aspekten zu finden: Sie müssen den unmittelbaren Interessen der eigenen Bevölkerung gerecht werden, ihren eigenen politischen Werten treu bleiben und gleichzeitig die außenpolitischen Realitäten und Verpflichtungen berücksichtigen". Bis der Arzt kommt, solche Besuche sind meiste Frauensache: "Kalorienzählen - Arzt erschrickt, als sein Patient das zeigt: 'Das kann lebensgefährlich sein' - Als der Patient eine medizinische Beratung ablehnt und stattdessen auf eine App verweist, wird Michael Bösch stutzig. Der Arzt will es genauer wissen - und stößt auf haarsträubende Fehler bei der Anwendung". Trotzdem ist der Tod hundertprozentig. Da kann frau noch so viele Krankheiten aufspüren, am Ende wartet immer der Gevatter, sogar auf Gesunde.

Herderschule in Esslingen
Handys an der Schule: Eltern verpflichten sich, Kindern kein Smartphone zu kaufen
Smartphones sind unbestreitbar nützlich, heißt es an der Herderschule in Esslingen. Da sie aber auch erhebliche Risiken für Kinder bergen, gibt es dort nun einen Elternpakt..
(swr.de.Pack oder Pakt, was lernen die Kinder? Herder: "Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen".)

Kulturgeschichte
Offenburg benennt Salmen-Saal nach Ehrenbürgerin Eva Mendelsson
In Offenburg wird der bisher namenlose Salmen-Saal feierlich nach Ehrenbürgerin Eva Mendelsson benannt. Gleichzeitig startet die Reihe "Mittendrin: Jüdisches Leben in Baden-Württemberg"..Durch eine Idee der Offenburger Kulturchefin Carmen Lötsch wurde die feierliche Benennung des bisher namenlosen Salmen-Saals nach der Offenburger Ehrenbürgerin Eva Mendelsson am Donnerstag verbunden mit der Eröffnung einer landesweiten Veranstaltungsreihe. Titel "Mittendrin: Jüdisches Leben in Baden-Württemberg". Entsprechend hochkarätig waren die Beiträge, ..
(Badische Zeitung. Kulturen sind keine Kultur und Geschichten keine Geschichte. Gibt's schon Grüße aus Berlin?)

Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
Erstmals in Freiburg: Zentrales Gedenken an die Deportation nach Gurs
Erstmals seit 1963 hat die zentrale Gedenkfeier für die Opfer der Deportation nach Gurs in Deutschland stattgefunden. Freiburg war Gastgeber - unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen..
(swr.de. Wann werden sie mal kapieren, dass das ein franzsisches KZ war und von dort Menschen nach Auschwitz transportiert wurden? Wann arbeitrt Frankreich seine Mithilfe an Judenvernichtung auf?)

Den Ländern ist der Betrieb zu teuer:
Tausende Regio-Verbindungen sind in Gefahr.
(bild.de. Die Bahn gehört dem Volk wie der Strom, was sagt es dazu?)

Auswirkungen nach Hackerangriff auf HSZ BW
IT-Systeme der Hochschulen seit Tagen offline - Geld für Studierende und Lehrbeauftragte kann nicht ausgezahlt werden
Nach einem Cyberangriff auf das Hochschulservicezentrum BW haben mehrere Hochschulen Verwaltungsprobleme. In Schwäbisch Gmünd fehlt Studierenden teils der Zugriff auf Dokumente..
(swr.de. Von Hochschulen kann da wohl keine Rede sein. Hauptsache dumme Genderei.)

BW-Regierungschef rät von Berlin-Koalition ab
Özdemir gegen Rot-Grün-Rot im Land Berlin: "Lasst die Finger davon"
Nach dem Sondierungsdurchbruch in Berlin warnt Cem Özdemir die Grünen eindringlich vor Koalitionsverhandlungen mit der Linken. Dabei geht es um Antisemitismus- und Clan-Vorwürfe..
(swr.e. Wann arbeitet der, statt populistische Linkspropaganda zu betreiben? Kein Moslem mehr?)

Trendsport aus Ungarn
"Wie Tischtennis mit Fußball": Karlsruher Familie hat das Teqball-Fieber gepackt
In sozialen Medien erreicht Teqball Hundertausende Fans. In Deutschland ist der Mix aus Tischtennis und Fußball noch auf dem Weg zum Trendsport. Einen der wenigen Teqball-Vereine gibt es in Karlsruhe..
(swr.de. Kann D sonst noch was? Muss jeder Schwachsinn gesendet werden?)

Schwere Ausschreitungen in Frankreich
Linksextreme nehmen „offensichtlich die Machtzentren ins Visier“
Über 1.200 Festnahmen nach Eskalation in Frankreich: Hunderttausende demonstrieren gegen hohe Lebenshaltungskosten. Linksextreme Randalierer legen Brände, attackieren Behörden und Polizisten und hinterlassen eine Spur der Verwüstung von Paris bis Marseille. Migranten plündern derweil Geschäfte..
(Junge Freiheit. Darüber Volksverdummung in Deutschland, bloß keine Fakten.)

Fake Nuss Spezial
Russen-Bots und die Desinformatoren aus Fleisch und Blut
Von Alexander Wendt
Die Mär vom Kollaps „rechter“ Nutzerkonten stellte sich schnell als Unfug heraus. Aber auch als lehrreich: Die Wohlgesinnten sehen den Bürger entweder als Objekt russischer Trolle oder der eigenen Belehrung – aber auf keinen Fall als selbständiges Wesen.
(Tichys Einblick. Ist Links nicht nur böse statt gut, sondern hat auch ein IQ-Handicap?)

===========
NACHLESE
Herles fällt auf
Einba(l)samiert: Hinterlist mit Moral
Der Rücktritt von Bärbel Bas wird zur moralischen Anklage gegen die Union umgedeutet. Dahinter läuft längst das eigentliche Machtspiel: Die SPD baut Manuela Schwesig auf, bereitet den Bruch mit Merz vor – und die CDU merkt zu spät, dass sie Teil der Inszenierung geworden ist.
VON Wolfgang Herles
(Tichys Einblick. AQ statt IQ regiert schlecht.)
===========

…und dann kommt Manu
Von RAINER K. KÄMPF
Was uns bevorstehen könnte, wäre damals nicht mal Alfred Tetzlaff, seinerzeit prominentester politischer Analyst der alten Bundesrepublik, in den Sinn gekommen. Die Unionsparteien, am Gängelband geführte Frettchen sozialdemokratischer Gnade, schwelgen mal wieder in dem Traum, das Land nachhaltig reformieren zu wollen. Zum xten Mal. Das wird wie gewohnt ein Schuß in den Ofen, was jeder weiß. Hauptsache jedoch, dem restlos verblendeten Wähler wird wie üblich Sand in die Augen gestreut. Selbst wenn dummerweise die blinden Christdemokraten tatsächlich mal ein Korn finden sollten, wäre da letztendlich die regierende Splitterpartei, die ihrer Bestimmung entsprechend ein Veto einlegt.Das war und ist Usus, also im Westen nichts Neues. Oder doch? Gerade jetzt, während der ausgeprägtesten Regierungskrise seit 1945, macht sich die Gallionsfigur der sozialdemokratischen Irrläufer vom Acker und stürzt ihren Verein selbst in eine Findungskrise. Die folgerichtige Phase der egozentrisch kollektiven Selbstbeweihräucherung lädt wenig dazu ein, irgendetwas in Politik, Gesellschaft oder im Land zu bewegen. Jedenfalls nicht zum Guten. Dazu kommt, daß die SPD, wie auch die anderen verbrauchten Splitterparteien, unter einem existenziell gefährlichen Mangel an brauchbarem Personal leidet. Eigentlich. Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern droht allerdings reale Gefahr. Für die abgewirtschaftete Versagerriege bei den Sozen ohnehin. Dummerweise drohen Wolken am Himmel, die uns alle beunruhigen sollten.  Die Chancen, daß Manuela Schwesig, Nordlichtikone und femininer Rettungsanker der desaströsen deutschen Sozialdemokratie, deren Ruder übernimmt, werden zum Menetekel. Merz und seine Truppe, zum großen Teil in der mißlichen Situation, sich selbst den unverdienten Ruhestand versagt zu haben, werden gegen eine aufgehübschte SPD-Führung keinen Stich sehen. Nicht nur deshalb, weil die kühle Blonde weitaus attraktiver daherkommt, was allerdings bei der Konkurrenz im linken Pool nicht verwunderlich ist, bringt sie Eigenschaften mit, die im Umfeld des Konrad-Adenauer-Hauses schmerzlich vermißt werden.Schwesig ist agil, kämpferisch mit dem Mut zum Risiko und dem Willen zum Sieg. Gesegnet vom Karma mit dem Händchen zum Erfolg wird sie den abgewirtschafteten Opas UnsererDemokratie™ genau dieses nicht reichen.Die Generalprobe zu einer rot-rot-grünen Koalition wird in Schwerin derzeit vorbereitend inszeniert. Hat Schwesig damit Erfolg, wovon zweifellos auszugehen ist, steht Berlin die bundesweite Uraufführung bevor. Später wird es wohl heißen: „Wer hat uns verraten? Christdemokraten!“
(pi-news.net)

*************
DAS WORT DES TAGES
Das größte Problem in Deutschland ist Staatsgeld für Mediien.
(Julian Reichelt, NIUS, Chefredakteur)
*************

„Fuck AfD“: BILD-Chefin Marion Horn sorgt mit Aussagen über Weidel für Aufsehen
BILD-Chefin Marion Horn sorgt mit deutlichen Aussagen zur AfD für Aufsehen. Im Interview mit dem Mediendienst Kress sagt sie offen: „Fuck AfD – das ist meine Haltung.“ Zudem erklärt Horn, sie wolle kein Foto mit Alice Weidel und nennt diese Haltung selbst „unjournalistisch“. Wie politisch darf sich die Chefredaktion von Deutschlands größter Medienmarke positionieren?...
(Nius . Noch Fragen zu Springer?)..

Jetzt stehen SPD und Grüne in Berlin dumm da
Von Robin Alexander
Die Neuköllner Linken-Politikerin Vanessa Emde leugnet das Existenzrecht Israels – und ist damit in ihrer Partei nicht allein. SPD und Grünen ist das irgendwie peinlich. Aber Emde macht die Spielregeln..
(welt.de. Wieso erst jetzt?)

Alarmierende Haushaltszahlen
Bundesrechnungshof warnt: Bald jeder dritte Euro auf Pump
Die Bundesregierung gibt immer mehr Geld aus, das sie gar nicht hat. Der Bundesrechnungshof schlägt Alarm und wirft Finanzminister Lars Klingbeil eine fahrlässige Schuldenpolitik vor. Bis 2030 fehlen weitere 108 Milliarden Euro..
(Junge Freiheit. Wer ist Klingbeil, was hat der gelernt?)

Zerstörung des Landes
Die Shitholisierung Deutschlands schreitet voran
Von Sofia Taxidis
Die Shitholisierung Deutschlands schreitet in großen Schritten voran: Über 300.000 Flüge und 35 Millionen Sitzplätze sind bereits gestrichen, nun droht Tausenden Regionalzügen das Aus. Die Politik zerstört Deutschlands Verkehrsinfrastruktur und treibt das Land immer tiefer in den Ruin..
(Tichys Einblick. Was bringt es, darüber zu reden, warum laufen die Schuldigen noch immer frei herum?)

Landesweite Unruhen
Frankreich brennt: Randalierer zünden Rathaus an – berühmter Glockenturm stürzt ein
Die Gewalt in Frankreich erreichte am Samstag eine neue Dimension: In Limoges ging das historische Rathaus in Flammen auf, auch andernorts wurden Gebäude angezündet. Hinzu kamen gezielte Plünderungen. Vielerorts wirkte die Polizei vollkommen hilflos.
Von Redaktion
(apollo-news.net.Seit Wochen schauen Deutschland und EUdSSR dem Bürgerkrieg der Kommunisten zu. Berlin ergibt sich freiwillig?)

Ein Kompendium der Weltklugheit
Klarer Geist in wirren Zeiten
Mit seinem neuen Buch „Klarer Geist in wirren Zeiten“ bietet Alexander Wendt seinen Lesern einen geistigen Notvorrat in der Ära zeitgeistiger Dürre, schreibt Michael Klonovsky..
(Tichys Einblick.Wer kann noch lesen gegen Dummheit?)

Editorial
Ein Like für „weiße Zionisten-Ärsche“
In Berlin soll Rot-Rot-Grün kommen und SPD und Grüne bücken sich bis auf den Boden: Antisemitismus-Frage ist doch egal, dafür soll fleißig enteignet werden. Werner Graf ist das Gesicht der angeblichen Mitte, die einfach gar keine Grenzen kennt, wenn von links ein bisschen Druck kommt.
Max Mannhart
(apollo-news.net. CDU wie Communism immer dabei. THE LÄND ist schon mal weg.)
Rot-Grün-Rote Einigung
„Dammbruch“ – CDU warnt vor „verheerenden Folgen“ für Berlin
Finanzsenator Stefan Evers (CDU) sieht bei Linken, Grünen und SPD keine klare Grenze gegen Antisemitismus. Er nennt die Einigung eine „Kapitulationserklärung“..
(welt.de. Und was ist mit Baden-Württemberg? Wer arbeitet für die DDR?)

Meist aus Afghanistan
TE-exklusiv: Bundesregierung erklärt Familiennachzug zur Verschlusssache
Mehr als 20.000 Personen sind allein in diesem Jahr gesichert per Familienschutz eingereist, davon fast 16.000 aus Afghanistan. Das Innenministerium stuft die Zahlen als geheim ein – angeblich zum Schutz bilateraler Beziehungen. In Wahrheit will man wohl den Bürger nicht den tatsächlichen skandalösen Umfang offenbaren .
VON Matthias Nikolaidis
(Tichyse Einblick. Beschissmus geht weiter.)

Rekonstrutkionsdebatte
Diktatur der Lücke im Stadtbild
Nach wie vor sind Deutschlands Stadtbilder vom Weltkrieg gezeichnet. Doch Rekonstruktion scheint für Architekten wie Planer keine Option zu sein. Wieso diese Haltung nur die Zerstörung verewigt..
(Junge Freiheit. Es gibt auch neue Trümmer.)

Afrikas „Große Grüne Mauer“ aus Geld
Von Volker Seitz • Milliarden versickern im Kampf gegen die Wüste, Millionen für Berater, Konferenzen und Verwaltungsapparate. Seit fast 20 Jahren soll ein grüner Gürtel die Ausbreitung der Sahara stoppen. Nur bei den Bauern, die tatsächlich Bäume pflanzen und schützen könnten, kommt fast nichts an. Das ewige Zukunftsprojekt spielt sich vor allem in Excel-Tabellen der Entwicklungshilfe-Industrie ab. .
(achgut.com. Der weiß, wovon er spricht, war Botschafter in

Der Sonntagsfahrer:
Flasbarth – der Klimakomplex versorgt sich selbst
Von Dirk Maxeiner • Umwelt-Staatsekretär Jochen Flasbarth verlässt die Bundesregierung und wird Chef einer internationale Klimastiftung. Seine Vorgängerin verdiente zuletzt 663.500 Euro im Jahr. Das Umweltministerium unterstützte dieselbe Stiftung mit rund 665.000 Euro. Manchmal fügt sich alles auf wundersame Weise. .
(achgut.com. Deutsche brauchen Märchen.)

Buchrezension
Was, wenn der Mensch auch das Denken an Maschinen delegiert?
Rüdiger Safranski sieht in der Künstlichen Intelligenz die „vierte Kränkung“ des Menschen – und warnt davor, dass mit dem Wissen auch etwas viel Kostbareres ausgelagert wird: das Bewusstsein selbst. Matussek bespricht Safranski.
(Junge Freiheit. Wer denkt sonst?)

Lage der Nation
Merz ist Kanzler einer linken Kleinpartei
Von Roland Tichy
Nur noch 15 Prozent der Deutschen würden Merz wählen, wenn heute Bundestagswahl wäre. Die CDU zerbricht daran, dass sie unfähig ist, die neuen politischen Bruchlinien zu erkennen. Der politische Richtungskampf wird nicht mehr zwischen CDU und SPD ausgetragen, sondern zwischen Freiheit und Sozialismus – und die CDU steht auf der falschen Seite..
(Ichys Einblick. Wann stellt das Volk seine CDU'ler zur Rede wegen dieser Figur, die von Politik nicht die geringste Ahnung zu haben scheint?)

Linke Demokratieverachtung
Wie die Brandmauer „Wahrheit“ über Demokratie setzt
Mehrheit verloren? Na und! Wer sich im Besitz der politischen Wahrheit wähnt, braucht den Wählerwillen offenbar nicht mehr allzu ernst zu nehmen. Von Rousseaus „volonté générale“ über Habermas bis zur heutigen Brandmauer zieht sich eine erstaunliche Linie. Ein Essay von Konrad Adam..
(Junge Freiheit. Demokratie nach Diktat verreist.)

 Die CDU/CSU zwischen politischer Selbstbehauptung, Sozialismus und Machterhalt

Von David Cohnen

1. Berlin zeigt, wohin die politische Entwicklung führen kann

Die angestrebte Koalition aus SPD, Grünen und Linken in Berlin ist mehr als ein landespolitisches Ereignis. Sie macht einen gesellschaftspolitischen Konflikt sichtbar, der auch für die Bundespolitik von Bedeutung ist: den Gegensatz zwischen einer Ordnung, die auf individuelle Freiheit, Privateigentum und Eigenverantwortung setzt, und einem politischen Modell, das gesellschaftliche Probleme verstärkt durch staatliche Eingriffe und Umverteilung lösen will.

Besonders deutlich wird dieser Gegensatz an den Plänen zur Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände. SPD, Grüne und Linke wollen private Wohnungskonzerne mit mehr als 10.000 Wohnungen in Berlin dazu verpflichten, die darüber hinausgehenden Bestände gegen Entschädigung in öffentliches Eigentum zu überführen. Die Entschädigungssumme soll auf 16 Milliarden Euro begrenzt werden. Ein entsprechendes Gesetz soll Mitte 2028 vorgelegt werden und frühestens 2029 in Kraft treten.

Damit wird die Frage nach der Eigentumsordnung unmittelbar politisch. Wem gehören die wirtschaftlichen Güter einer Gesellschaft? Welche Rechte hat der Staat, in privates Eigentum einzugreifen? Und wo liegt die Grenze zwischen legitimer Regulierung und einer grundlegenden Veränderung der Wirtschaftsordnung?

Die Befürworter der Vergesellschaftung versprechen sich davon mehr öffentliche Kontrolle über den Wohnungsmarkt und eine Begrenzung der Mietbelastung. Die Kritiker verweisen auf die enormen Kosten, die fehlende Garantie für zusätzlichen Wohnraum und die möglichen Folgen für Investitionen.

Die Berliner Koalition setzt damit ein politisches Signal, das weit über die Stadt hinausreicht. Wenn die Vergesellschaftung als geeignetes Instrument anerkannt wird, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob vergleichbare Forderungen künftig auch in anderen Wirtschaftsbereichen erhoben werden könnten.

Eine solche Entwicklung wäre nicht allein an einzelnen Maßnahmen zu beurteilen. Entscheidend wäre, ob sich das Verhältnis zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgern grundsätzlich verschiebt.

2. Antisemitismus und die Glaubwürdigkeit politischer Grundsätze

Neben der Eigentumsfrage ist der Umgang mit Antisemitismus ein weiterer Prüfstein für die Berliner Koalition.

Die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und Linken wurden im Oktober zeitweilig unterbrochen, weil Zweifel daran aufgekommen waren, ob zuvor vereinbarte Maßnahmen gegen Antisemitismus weiterhin Bestand haben würden. Die Auseinandersetzung betraf insbesondere die politische Haltung zu Israel und die Frage, welche Positionen innerhalb der Linken akzeptiert oder zurückgewiesen werden.

Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wie konsequent verteidigen Parteien ihre demokratischen Grundsätze, wenn diese mit den Positionen einzelner Mitglieder, Strömungen oder möglicher Koalitionspartner kollidieren?

Auch die gesellschaftliche Zusammensetzung der Parteien verdient eine sachliche Betrachtung. SPD, Grüne und Linke haben Mitglieder und Wähler mit unterschiedlichen kulturellen, religiösen und familiären Hintergründen, darunter Menschen mit Migrationsgeschichte und muslimischer Religionszugehörigkeit. Untersuchungen zur Verbreitung antisemitischer Einstellungen in Deutschland zeigen, dass antisemitische Ressentiments auch unter Muslimen ein relevantes Problem darstellen. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, wie verbreitet solche Einstellungen speziell unter muslimischen Mitgliedern dieser drei Parteien sind.

Die politische Konsequenz ist dennoch eindeutig: Antisemitische Einstellungen müssen unabhängig von Herkunft, Religion und Parteizugehörigkeit beurteilt werden. Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss dies auch dann konsequent tun, wenn dadurch Konflikte mit Teilen der eigenen politischen Basis entstehen.

Der entscheidende Maßstab ist nicht, welche Partei sich besonders nachdrücklich zu demokratischen Grundsätzen bekennt. Entscheidend ist, ob sie diese Grundsätze auch dann durchsetzt, wenn es politisch unbequem wird.

3. Zwei politische Grundrichtungen in der Bundespolitik

Auf Bundesebene regieren CDU/CSU und SPD gemeinsam. Diese Koalition verbindet Parteien, deren wirtschafts- und gesellschaftspolitische Vorstellungen sich in wesentlichen Punkten unterscheiden.

Die Union beruft sich auf Marktwirtschaft, Privateigentum, Eigenverantwortung und eine konservative Gesellschaftspolitik. Die SPD legt traditionell größeres Gewicht auf soziale Sicherung, Umverteilung und staatliche Eingriffe zur Korrektur wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ungleichheiten.

Solche Unterschiede sind in einer Demokratie legitim. Sie müssen eine Koalition auch nicht grundsätzlich verhindern. Eine gemeinsame Regierung braucht jedoch einen tragfähigen politischen Kurs, verbindliche Vereinbarungen und die Bereitschaft, Kompromisse anschließend umzusetzen.

Gerade hier liegt der Kern der Kritik an der gegenwärtigen Bundesregierung. Die Auseinandersetzungen über Steuern, Sozialreformen und die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik zeigen, wie schwierig es ist, unterschiedliche Grundüberzeugungen in ein gemeinsames Regierungsprogramm zu überführen. Im Oktober 2026 berichtete das ZDF nach Beratungen des Koalitionsausschusses von erheblichen inhaltlichen Differenzen und kaum kommunizierten konkreten Ergebnissen.

Das Problem besteht nicht darin, dass die SPD andere Vorstellungen hat als die Union. Das Problem entsteht, wenn grundlegende Differenzen immer wieder zu Verzögerungen, neuen Verhandlungen und einer Abschwächung bereits vereinbarter Vorhaben führen.

Ein Kompromiss ist ein notwendiger Bestandteil demokratischer Regierungsarbeit. Er verliert jedoch seinen Wert, wenn die Beteiligten ihn nicht als verbindliche Grundlage ihrer gemeinsamen Politik behandeln. Eine Regierung kann formal bestehen und dennoch bei der Umsetzung ihres Programms an Wirksamkeit verlieren.

Aus dieser Perspektive stehen sich zwei politische Grundrichtungen gegenüber: eine konservativ-marktwirtschaftliche Vorstellung, die individuelle Freiheit und Eigenverantwortung betont, und eine stärker staatsorientierte, auf Umverteilung ausgerichtete Vorstellung gesellschaftlicher Gestaltung.

Die Begriffe Individualismus und Sozialismus bezeichnen dabei unterschiedliche politische Leitbilder. Nicht jede staatliche Leistung ist sozialistisch, und nicht jede marktwirtschaftliche Ordnung kommt ohne staatliche Eingriffe aus. Der eigentliche Konflikt betrifft die Frage, welchen Stellenwert individuelle Freiheit, Eigentum und Eigenverantwortung einerseits und staatliche Steuerung und Umverteilung andererseits erhalten sollen.

4. Wenn politische Kompromisse ihre Wirkung verlieren

Die Glaubwürdigkeit einer Koalition bemisst sich nicht allein an ihren Beschlüssen. Entscheidend ist, was daraus in der Praxis wird.

Wenn Vereinbarungen nachträglich wieder infrage gestellt, abgeschwächt oder nur teilweise umgesetzt werden, entsteht ein Zustand politischer Unverbindlichkeit. Bürger und Unternehmen können dann immer weniger darauf vertrauen, dass angekündigte Reformen tatsächlich verwirklicht werden.

Gerade bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen ist diese Verlässlichkeit von Bedeutung. Investitionen werden häufig über Jahre geplant. Unternehmen benötigen stabile Rahmenbedingungen, und Bürger müssen darauf vertrauen können, dass politische Entscheidungen nicht ständig durch neue Auseinandersetzungen entwertet werden.

Natürlich können sich Rahmenbedingungen ändern. Nicht jede Abweichung von einem Koalitionsvertrag ist deshalb ein Wortbruch. Doch wenn grundlegende Konflikte immer wieder aufbrechen und bereits ausgehandelte Kompromisse regelmäßig neu verhandelt werden müssen, stellt sich die Frage, ob die Koalitionspartner überhaupt über eine ausreichend gemeinsame politische Grundlage verfügen.

Für die Union ergibt sich daraus ein besonderes Problem: Sie muss ihren Wählern erklären, weshalb sie Regierungsverantwortung übernimmt, wenn sie ihre eigenen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ziele in wesentlichen Punkten nicht verwirklichen kann.

Regierungsbeteiligung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel zur Umsetzung politischer Vorstellungen. Wenn dieses Mittel seinen Zweck immer weniger erfüllt, muss die Strategie überprüft werden.

5. Die Union in einer selbst geschaffenen Sackgasse

Die CDU/CSU befindet sich in einer schwierigen strategischen Lage. Sie regiert mit der SPD, deren wirtschafts- und gesellschaftspolitische Prioritäten sich in wichtigen Fragen von ihren eigenen unterscheiden. Gleichzeitig schließt sie eine Zusammenarbeit mit der AfD grundsätzlich aus.

Dabei gibt es zwischen Union und AfD in einzelnen zentralen Fragen Überschneidungen, etwa bei bestimmten Forderungen zur Migrationspolitik, zur nationalstaatlichen Souveränität und zu konservativen Gesellschaftsvorstellungen. Daraus folgt nicht, dass beide Parteien in allen Fragen übereinstimmen. Es stellt sich aber die Frage, ob die Union ihre Koalitionsentscheidungen ausreichend an der inhaltlichen Nähe ihrer möglichen Partner ausrichtet.

Der politische Widerspruch liegt auf der Hand: Die Union grenzt sich von einer Partei ab, die in bestimmten Fragen Positionen vertritt, die auch unter konservativen Unionswählern verbreitet sind. Zugleich ist sie auf Bundesebene an einen Partner gebunden, mit dem sie erhebliche Konflikte über Umverteilung, Staatsausgaben und wirtschaftspolitische Reformen austrägt.

Die Abgrenzung von der AfD mag aus Sicht der Union durch politische und inhaltliche Gründe motiviert sein. Sie wird jedoch dann zum strategischen Problem, wenn sie zur obersten Maxime der eigenen Politik wird und die Frage verdrängt, welche politischen Ziele die Union selbst verwirklichen will.

Eine Partei kann ihre politische Identität nicht dauerhaft allein dadurch sichern, dass sie eine Konkurrenzpartei bekämpft. Sie muss auch durch eigene Entscheidungen und Ergebnisse überzeugen.

Hier liegt die Gefahr einer politischen Sackgasse: Die Union könnte ihre eigene politische Substanz schwächen, weil sie aus Angst vor einem Bedeutungsverlust an einer Strategie festhält, die ihre politische Stellung gerade nicht stabilisiert.

6. Selbstmord aus Angst vor dem Tod

Die Formulierung „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“ bringt die zugespitzte Kritik an der Unionsstrategie auf den Punkt.

Die Union will verhindern, dass die AfD weiter an Einfluss gewinnt. Gleichzeitig riskiert sie, durch eine Koalitionspolitik, die ihre eigenen Grundsätze nur unzureichend erkennen lässt, konservative und marktwirtschaftlich orientierte Wähler zu enttäuschen.

Der längerfristige Vergleich zwischen der Bundestagswahl 2025 und den Umfragen im Herbst 2026 gibt Anlass, diese Strategie kritisch zu überprüfen. Bei der Bundestagswahl erreichte die Union 28,5 Prozent, die AfD 20,8 Prozent. In der INSA-Erhebung vom 5. Oktober 2026 lag die Union bei 17,5 Prozent, die AfD bei 30,5 Prozent.

Einzelne Umfragen schwanken und erlauben keine sichere Vorhersage künftiger Wahlergebnisse. Der Abstand zwischen diesen beiden Zeitpunkten ist jedoch erheblich. Er wirft die Frage auf, ob die bisherige Strategie der Union tatsächlich die erhoffte Wirkung erzielt.

Die Union kann diesen Verlust an Zustimmung nicht allein mit der Existenz der AfD erklären. Sie muss sich auch fragen, ob ihre eigene Politik die Erwartungen ihrer Wähler erfüllt.

Wenn konservative Wähler den Eindruck gewinnen, dass die Union ihre wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen nicht mehr konsequent vertritt, kann die Abgrenzung von der AfD diesen Eindruck nicht beseitigen. Im Gegenteil: Sie kann den Eindruck verstärken, dass die Union ihre politische Zukunft stärker an der Verhinderung einer Konkurrenzpartei ausrichtet als an der Umsetzung ihrer eigenen Ziele.

Die zugespitzte These lautet daher: Die CDU/CSU könnte aus Angst vor dem politischen Tod ihre eigene politische Substanz preisgeben. Sie versucht, ihre Stellung zu sichern, und riskiert dabei, genau jene politische Identität zu verlieren, auf der diese Stellung beruht.

7. Wähler zwischen persönlichem Vorteil und gesellschaftlicher Ordnung

Ein weiteres Problem liegt in der Verlockung politischer Wahlversprechen. Parteien können Wähler mit Versprechen gewinnen, die einen unmittelbaren persönlichen Vorteil in Aussicht stellen: niedrigere Mieten, geringere Energie- und Kraftstoffpreise, höhere Renten oder einen früheren Renteneintritt.

Solche Versprechen sind attraktiv, weil ihr Nutzen leicht verständlich ist. Die Kosten und langfristigen Folgen sind dagegen weniger sichtbar. Sie können höhere Steuern, zusätzliche Schulden, Einsparungen an anderer Stelle oder Belastungen anderer Gruppen bedeuten.

Der kritische Punkt ist nicht, dass staatliche Leistungen grundsätzlich falsch wären. Ein leistungsfähiger Staat muss soziale Sicherung gewährleisten und kann dort eingreifen, wo es sachlich notwendig ist. Problematisch wird es, wenn der versprochene Vorteil in den Vordergrund tritt und die Frage nach seiner Finanzierung in den Hintergrund gerät.

Wähler lassen sich mit nahezu jedem Versprechen ansprechen, das ihnen einen persönlichen Vorteil verspricht. Ob sie die damit verbundenen Kosten und langfristigen Folgen ebenso sorgfältig abwägen, ist eine andere Frage.

Zugleich ist die Zustimmung zu staatlichen Leistungen nicht gleichbedeutend mit der Zustimmung zu einer sozialistischen Wirtschaftsordnung. Wer eine höhere Rente oder niedrigere Preise fordert, muss nicht dafür sein, privates Eigentum grundsätzlich infrage zu stellen. Umgekehrt kann die Summe einzelner Versprechen eine Entwicklung fördern, deren gesellschaftliche Gesamtfolgen viele Wähler nicht ausdrücklich befürworten würden.

Deshalb müssen Parteien nicht nur erklären, welche Vorteile sie anbieten. Sie müssen auch darlegen, wer dafür bezahlt und welche Folgen sich daraus für Eigentum, Freiheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ergeben.

8. Individualismus oder Sozialismus – worum es tatsächlich geht

Hinter den beschriebenen Konflikten steht eine grundsätzliche Frage nach der gesellschaftlichen Ordnung.

Eine individualistisch und marktwirtschaftlich geprägte Ordnung setzt darauf, dass Menschen eigenverantwortlich handeln, Eigentum erwerben, wirtschaftliche Entscheidungen treffen und für die Folgen ihres Handelns einstehen können. Der Staat schafft den rechtlichen Rahmen, schützt die Freiheit seiner Bürger und übernimmt Aufgaben, die gemeinschaftlich gelöst werden müssen.

Ein stärker sozialistisch geprägtes Modell misst dagegen der staatlichen Steuerung und der Umverteilung wirtschaftlicher Ressourcen eine größere Bedeutung bei. In seiner weitergehenden Form stellt es auch die Verteilung und Kontrolle von Eigentum grundsätzlich zur Diskussion.

Zwischen diesen Modellen existieren zahlreiche Mischformen. Die politische Auseinandersetzung dreht sich deshalb nicht um eine einfache Entscheidung zwischen einem völlig staatsfreien Markt und einem vollständig staatlich gelenkten Wirtschaftssystem. Sie dreht sich darum, wo die Grenzen staatlicher Macht liegen und wie viel Eigenverantwortung und wirtschaftliche Freiheit einer Gesellschaft erhalten bleiben sollen.

Die Berliner Vergesellschaftungspläne machen diese Frage konkret. Die Konflikte der Bundesregierung zeigen, dass sie auch auf Bundesebene eine zentrale Rolle spielt.

Für die Union ergibt sich daraus eine besondere Verantwortung, sofern sie ihre eigene politische Identität weiterhin in Eigentum, Marktwirtschaft und Eigenverantwortung verankert sieht. Sie muss diese Grundsätze nicht nur in Wahlprogrammen formulieren, sondern auch in ihrer Regierungspolitik erkennbar machen.

9. Die tatsächliche Strategie zur politischen Selbstrettung

Wenn die Union ihre politische Position bewahren will, reicht es nicht, die AfD zu bekämpfen und zugleich an der bestehenden Koalition festzuhalten. Sie muss zunächst klären, welche gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Ziele sie tatsächlich verwirklichen möchte und welche Kompromisse sie dafür eingehen kann, ohne ihre eigene Identität zu verlieren.

Dazu gehört, die bisherige Koalitionsstrategie anhand ihrer Ergebnisse zu überprüfen. Werden die angekündigten Reformen umgesetzt? Kann die Union ihre wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen erkennbar durchsetzen? Werden Vereinbarungen verlässlich eingehalten? Und ist die Koalition in der Lage, einen gemeinsamen politischen Kurs zu entwickeln, der über die Sicherung ihrer parlamentarischen Mehrheit hinausgeht?

Wenn die Antworten überwiegend negativ ausfallen, stellt sich die Frage nach einer anderen parlamentarischen Grundlage. Im gegenwärtigen Bundestag besteht rechnerisch eine Mehrheit aus CDU/CSU und AfD. Ob eine Zusammenarbeit politisch möglich wäre, welche Bedingungen sie voraussetzen würde und ob sie tatsächlich zu einer stabilen Regierung führen könnte, ist davon getrennt zu prüfen.

Die strategische Frage sollte jedenfalls nicht von vornherein durch die Angst vor einer politischen Konkurrenz entschieden werden. Sie sollte an den politischen Zielen, den inhaltlichen Übereinstimmungen, den tatsächlichen Möglichkeiten zur Umsetzung und der parlamentarischen Tragfähigkeit gemessen werden.

Eine Partei, die sich selbst retten will, muss nicht um jeden Preis an Regierungsämtern festhalten. Sie muss ihre politische Glaubwürdigkeit wiederherstellen. Dazu gehört, die eigenen Grundsätze klar zu benennen, sie in Verhandlungen konsequent zu vertreten und Koalitionsentscheidungen daran zu messen, ob sie zur Verwirklichung dieser Grundsätze beitragen.

10. Der Auftrag der Politik ist nicht der Selbsterhalt einer Partei

Die entscheidende Frage lautet letztlich, welchem Zweck politische Macht dienen soll.

Der Auftrag einer Bundesregierung besteht darin, die Interessen Deutschlands und seiner Bevölkerung zu vertreten. Dazu gehören wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, soziale Sicherheit, innere Sicherheit, eine verlässliche Rechtsordnung und der Schutz individueller Freiheit.

Der Erhalt einer Partei, ihrer Führungspositionen oder ihrer Regierungsbeteiligung ist dagegen kein Selbstzweck. Politische Macht ist ein Mittel zur Gestaltung des Landes. Wird der Machterhalt zum übergeordneten Ziel, droht sich das Verhältnis umzukehren: Dann werden politische Entscheidungen zunehmend danach beurteilt, ob sie die eigene Stellung sichern, statt danach, ob sie den erklärten gesellschaftlichen Zielen dienen.

Die Berliner Koalition, die Konflikte der Bundesregierung und die Entwicklung der Umfragewerte werfen deshalb eine gemeinsame Frage auf: Ist die Union bereit, ihre politischen Grundsätze konsequent zu vertreten, auch wenn sie dafür ihre bisherige Koalitionsstrategie ändern müsste?

Die Antwort darauf wird nicht allein in öffentlichen Erklärungen liegen. Entscheidend wird sein, welche politischen Vereinbarungen sie trifft, welche Ergebnisse sie durchsetzt und ob ihre Wähler darin ihre eigenen Vorstellungen wiedererkennen können.

Die Union kann ihre politische Zukunft nicht allein dadurch sichern, dass sie eine andere Partei von der Macht fernhalten will. Sie muss zeigen, wofür sie selbst die Macht einsetzen möchte.

Wenn sie aus Angst vor dem politischen Bedeutungsverlust ihre Grundsätze preisgibt, könnte sie gerade dadurch den Verlust beschleunigen, den sie verhindern will.

Das wäre der eigentliche politische Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

 

Vanessa Emde entlarvt Verlogenheit der Linkspartei

Von WOLFGANG HÜBNER

Auch wer himmelweit entfernt ist von den politischen Positionen der Berliner Linken-Abgeordneten Vanessa Emde sollte ihr eine gewisse Anerkennung nicht verwehren: Denn im Gegensatz zu ihrer regierungsgeilen Partei will Emde nach der Wahl nicht von den Aussagen abrücken, die ihr ein Direktmandat ins Berliner Abgeordnetenhaus gesichert haben. Im migrantisch geprägten Bezirk Neukölln hatte Emde erfolgreich mit dem Plakat „Freiheit für Palästina“ für sich geworben und 46,2 Prozent Erststimmen bekommen.

Niemand in der Linkspartei hatte diese Werbung kritisiert oder gar unterbunden. Nun als stärkste Partei in der Hauptstadt und auf dem Sprung zur Regierungsbildung mit vielen gutbezahlten Ämtern, wird Emde von der Parteispitze als lästiger Störfaktor angesehen, die ein Hindernis für die geplante Koalition mit SPD und Grünen ist. Diese beiden Parteien, unterstützt von den meisten Medien, wollen zwar ebenso gern mitregieren. Doch ihnen sind die Israel-kritischen Äußerungen der Linken peinlich.

Allerdings nicht peinlich genug, um die Koalitionsverhandlungen platzen zu lassen. SPD und Grüne wollen ebenso wie nun auch die Parteispitze der Linken, dass Emde besser schweigt. Offenbar haben sie in der Politikerin jedoch eine Frau mit Prinzipien zur Gegnerin, die nicht bereit ist, genau jene Positionen zu verleugnen, die entscheidenden Anteil am Wahlerfolg der Linken hatten und denen sie ihr Mandat verdankt. Damit entlarvt Emde die abgrundtiefe Verlogenheit der Linkspartei, die keinen Deut besser ist als die von ihr gerne kritisierten etablierten politischen Kräfte.

Nur wenige Tage zuvor hat die Fraktion der Linken im Landtag von Sachsen-Anhalt mit ihrer Ablehnung des friedenpolitischen Antrags von AfD und BSW gezeigt, was ihr Gerede von Kriegsgegnerschaft und Aufrüstungskritik wirklich wert ist: Überhaupt nichts. Keineswegs in Vergessenheit sollte auch geraten, wie 2025 die Linke im Bundestag mithalf, den Ukrainekanzler ins Amt zu hieven. Diese Partei ist nicht links, sondern einfach nur link!
(pi-news.net)

Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich:
Der Ökonom und Publizist Dr. Markus Krall in der Schweiz, der Historiker und Unternehmer Ronald Friedrich Schwarzer in Wien sowie der Politologe und Philosoph Prof. Uwe Steinhoff in Hongkong diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Regierungsbildung im Land Berlin, über die Liebe Merkels zur Linken, über die Liebe der Caritas zur Linken, über die Liebe der Linken zu Islamterror und organisierter Kriminalität, über die Niedrigkeit der CDU-Trickserei in Sachsen-Anhalt wie bundesweit, über Verharmlosung der entfesselten Migrantengewalt in Frankreich durch deutsche Medien sowie über den fliegenden Tesla als stupenden Beweis US-amerikanischer Innovationskraft.
(https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/die-sonntagsrunde/die-sonntagsrunde-mit-burkhard-mueller-ullrich-mauermoerder-an-die-macht)

(tutut) -  Da inzwischen jeder jeden beobachtet,  wer beobachtet eigentlich den Verfassungsschutz? Ein Fall für KI, die sich gerne herausredet, um nicht Farbe zu bekennen. "In Deutschland wird der Verfassungsschutz (sowohl das Bundesamt für Verfassungsschutz als auch die Landesämter) durch ein mehrschichtiges System aus parlamentarischen, gerichtlichen und behördlichen Instanzen kontrolliert. Da Geheimdienste tief in Grundrechte eingreifen können, ist diese Überwachung im Rechtsstaat streng geregelt. 1. Parlamentarische Kontrolle (Die Volksvertreter): Die wichtigste politische Kontrolle erfolgt durch die Parlamente (den Bundestag auf Bundesebene und die Landtage in den Bundesländern): Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr): Dies ist das zentrale Organ des Bundestages. Es besteht aus Abgeordneten verschiedener Fraktionen. Der Verfassungsschutz ist gesetzlich verpflichtet, das PKGr umfassend über seine Arbeit, aktuelle Gefahrenlagen und besondere Vorkommnisse zu informieren. Die Sitzungen sind streng geheim. Die G 10-Kommission: Diese Kommission entscheidet darüber, ob der Verfassungsschutz Post- und Telekommunikationsgeheimnisse (nach Artikel 10 Grundgesetz) überwachen darf. Ohne die vorherige Genehmigung dieser unabhängigen Kommission darf der Dienst keine Telefonate abhören oder Mails mitlesen. Untersuchungsausschüsse: Bei schwerwiegenden Fehlern oder Skandalen (wie damals beim NSU-Komplex) kann der Bundestag spezielle Untersuchungsausschüsse einsetzen, die Akten einsehen und Zeugen vernehmen dürfen. 2. Gerichtliche Kontrolle (Die Justiz): Der Verfassungsschutz steht nicht über dem Gesetz. Jede Maßnahme kann theoretisch von Gerichten überprüft werden: Verwaltungsgerichte: Bürger oder Organisationen, die vom

Verfassungsschutz beobachtet werden (z. B. politische Parteien wie die AfD oder die Linke in der Vergangenheit), können vor den Verwaltungsgerichten klagen. Die Gerichte prüfen dann, ob die Einstufung als 'Verdachtsfall' oder 'gesichert rechtsextremistisch' rechtmäßig ist. Das Bundesverfassungsgerichtat das letzte Wort, wenn es um den Einsatz von V-Leuten, Online-Durchsuchungen oder die Verhältnismäßigkeit von Geheimdienstbefugnissen geht. 3. Behördliche und Administrative Kontrolle (Die Exekutive): Die Fachaufsicht (Innenministerien): Das Bundesamt für Verfassungsschutz untersteht direkt dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Die Landesämter unterstehen den jeweiligen Landesinnenministerien. Die Ministerien können dem Verfassungsschutz direkte Weisungen erteilen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz (BfDI): Der Datenschutzbeauftragte kontrolliert regelmäßig, ob der Verfassungsschutz personenbezogene en rechtmäßig speichert, verarbeitet und löscht. Der Bundesrechnungshof: Er prüft die Finanzen des Geheimdienstes. Auch wenn die Haushaltsposten für geheime Operationen im sogenannten „Vertraulichen Gremium“ des Bundestages beraten werden, schaut der Rechnungshof genau hin, ob Steuergelder vorschriftsmäßig verwendet werden. 4. Die Öffentlichkeit (Die vierte Gewalt): Nicht zu unterschätzen ist die Kontrolle durch investigative Medien, Journalisten und Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Durch Recherchen, Leaks und Klagen auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes decken sie immer wieder Missstände oder Verfehlungen der Dienste auf und stoßen damit politische Debatten an".  Soweit die Theorie. Damit ist Linksextremismus gesichert und wird nicht beobachtet?  Wie viele Berlinwahlen braucht Deutschland, um sicher weg vom Fenster der Demokratie zu sein? Aufreger hat frau allerdings auch hier  gefunden angesichts der beliebten Kulturenfeste: "Cem Özdemirs Frau auf der Landesgartenschau: Unmöglich, was sie sich anhören muss. Wie klein die Welt für manche ist, zeigt sich mal wieder auf Instagram: Besuch der BaWü-First-Lady Flavia Zaka auf der Landesgartenschau? Nebensache. Warum sie kein Deutsch spricht? Offenbar wichtiger...Und was muss sich die gebürtige Albanierin und langjährige Wahl-Kanadierin nach ihrem Besuch auf Instagram anhören? 'Eine First Lady von BW sollte schon Deutsch sprechen' oder 'Schee wär's schon, wenn se Schwäbisch schwätze dät...' oder 'Sie wird das (Anm. d. Red.: Deutsch) schon noch lernen'...Veranstalter löscht sogar Kommentare gegen Flavia Zaka..Weitere völlig unpassende Bemerkungen dieser Art haben die Moderatoren des Instagram-Kanals der Landesgartenschau Ellwangen inzwischen unter dem entsprechenden Beitrag entfernt..." Auf Ideen kommen die Leute...

Ihr Mörder kam als „Schutzsuchender"
Heute vor 10 Jahren wurde Maria Ladenburger ermordet
Von Holger Douglas
Heute vor zehn Jahren wurde Maria Ladenburger in Freiburg vergewaltigt und ermordet. Ihr Mörder war bereits in Griechenland verurteilt worden, kam dennoch ungehindert nach Deutschland und gab sich als Minderjähriger aus. Der Fall steht bis heute für das tödliche Versagen eines Staates, der alle Warnzeichen ignorierte - und dies bis heute tut..
(Tichys Einblick.Journalismus...)
Gedenken an Freiburger Studentin
Fall Maria Ladenburger: Wie die Tat Freiburg und die Polizeiarbeit veränderte
Die 19-jährige Studentin Maria Ladenburger wurde vor zehn Jahren auf dem Heimweg von einer Party in Freiburg vergewaltigt und getötet. Der Fall erschütterte bundesweit.
(swr.de...und Staatsfunk. Ws soll sich verändert haben?)

Filmpremiere
Filmemacher bringen ein Doku-Drama über die Badische Revolution ins Offenburger und Lahrer Kino
Ein Doku-Drama über die Badische Revolution kommt in die Kinos. Gedreht haben es junge Filmemacher aus der Ortenau. Hinter "48/49 – Revolution in Baden" stecken sieben Jahre Arbeit..
(Badische Zeitung. Voll daneben. Es gab keine Badische Rvolution, denn eine Revolution ist gewaltsamer Umsturz. Der Hecker würde sich wundern.)

Insekten fressen Wiesen ab
Raupeninvasion in der Ostschweiz: Droht Kahlfraß auch am Bodensee?
Im Kanton St. Gallen haben Millionen Raupen große Wiesenflächen kahlgefressen. Eine solche Invasion gab es noch nie. Kann die Insektenplage auch Baden-Württemberg treffen?..
(swr.de. Lieber Russen?)

Landeswasserversorgung rechnet mit zunehmender Bedrohung durch Anschläge
Trinkwasser für drei Millionen Menschen: Wasserwerk Langenau wappnet sich gegen Stromausfall
Auch das Wasserwerk in Langenau, das drei Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt, sieht zunehmende Bedrohungen. Gegen Angriffe und mögliche Stromausfälle will man sich wappnen..
(swr.de. Strom weg, und nichts geht mehr.)

Steigende Temperaturen
Klimaanpassung oder Klimaschutz - was ist wichtiger?
Nach dem Hitzesommer werden Forderungen laut, dass BW mehr in Klimaanpassung investiert. Doch das Geld ist knapp und es stellt sich die Frage: Soll man beim Klimaschutz etwas langsamer machen? Oder lässt sich beides gut verbinden?..
(swr.de. Erst sollten Staatsfunker wissen, was Klima ist und Kommunisten nicht alles nachplappern.)

Wahl zur neuen Doppelspitze
Grüne BW vor Landesparteitag: Zwischen Regierungsauftrag und grüner DNA
Auf dem Landesparteitag der Grünen in Offenburg geht es um eine neue Doppelspitze, Palantir-Kritik, Satzungsreform und Wohnungspolitik..
(swr.de. Was ist aus den Kreuzzügen geworden? Doppelte Doofheit ist nicht spitze.)

Kaltfront rollt über Deutschland:
Dauerregen vermiest das Wochenende
(bild.de. Die Erde bietet nicht nur Deutschland.)

Umsatzrückgang: Firma muss sparen
Schwäbisches Traditionsunternehmen Groz-Beckert in Albstadt baut 120 Stellen ab
Schon seit einiger Zeit wird beim Strickmaschinenhersteller Groz-Beckert gespart. Doch die Geschäfte laufen so schlecht, dass jetzt Arbeitsplätze verloren gehen. .
(swr.de. Schwäbisch?)

Solvejg Bauer ohne Scheu zu Veränderungen
Neue Intendantin am Theater Heilbronn: Mit "euphorischem Wind" in eine erfolgreiche Zukunft
Seit September ist Solvejg Bauer offiziell an der Spitze des Heilbronner Theaters. Mit dem Start in die neue Spielzeit ist sie zufrieden und blickt optimistisch nach vorne. .
(swr.de.Mehr als ein Furz?)

Unterstützer sammeln 35.000 Euro für Einreise
Nach Abschiebung: Altenpflegehelfer Kijera darf nach Deutschland zurück
Nach fast drei Jahren darf Sedia Kijera voraussichtlich wieder nach Kirchheim am Neckar zurückkehren. Ein Unterstützerteam und ein Anwalt haben sich für den Gambier eingesetzt..
(swr.de.Für das Geld hätten sie zu ihm können.)

=============
NACHLESE
Terrorzelle
Die Mordpläne der Mullahs in Deutschland
Von Richard Schmitt
Sie wollten im Auftrag des iranischen Regimes den Präsidenten des Zentralrats der Juden ermorden und Anschläge in Deutschland verüben: Der Hauptangeklagte Ali S. (54) wurde nun in Hamburg zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, sein Komplize zu viereinhalb Jahren..
(Tichys Einblick. Was sagt der Koran dazu?)
===============

Merz: Rententrophäe oder Abgang!
Von WOLFGANG HÜBNER
Am Dienstag war der CDU-Bundeskanzler auf dem Arbeitgebertag in Berlin bei seinen Kumpeln vom Kapital. Dort sind all die versammelt, die feige den Mund halten, wenn wirtschaftsschädigende Sanktionen von wirtschaftsfernen Politikern beschlossen werden, aber dafür sorgen, dass demokratisch gewählte AfD-Amtsträger keinen BMW als Dienstwagen bekommen. Friedrich Merz durfte also auf einer Versammlung reden, die ihn zwar noch nicht feiern will, aber ihn auch mit Pfiffen und Buhs verschont. Das hat Pinocchio ermutigt, mal den Chef zu mimen, der endlich die ersehnte Rententrophäe präsentieren will. Dafür soll möglichst im Eiltempo der neue SPD-Arbeitsminister Alexander Schweitzer sorgen, der mit 2,06 Meter sogar Merz überragt. Doch der neue Riese im Kabinett hat das Problem, sich noch kürzlich für den Rentenbeginn nach 45 Beitragsjahren ausgesprochen zu haben. Also genau das, was Merz unter dem Jubel seiner Kapitalkumpel und der bereits gierig lauernden Finanzindustrie kippen will. Bei der zurückgetretenen Bärbel Bas hatte der Kanzler unter einer Mischung von Arbeitsverweigerung und Resten von sozialem Gewissen zu leiden, bei Schweitzer ist noch alles möglich. Denn was kümmert schließlich Karrierepolitiker ihr Geschwätz von gestern? Allerdings muss der Neue im Arbeitsministerium aufpassen: Beim Thema Rente geht es nur oberflächlich um CDU gegen SPD. Entscheidend ist vielmehr, ob sich die Interessen einer Minderheit oder die der großen Mehrheit im Volk durchsetzen. Wer diesen Konflikt nur parteipolitisch versteht, hat von dessen gesellschaftlicher Brisanz nichts begriffen. Und wer die erbärmliche Propaganda in den Massenmedien für die sogenannte „Rentenreform“ verfolgt, sollte nicht vergessen, dass für korrumpierbare Journalisten die Schleichwerbung für die Geier der Finanzindustrie wie DVAG-Generali („Deutschland macht Rente“) sehr einträglich sein kann. Nur wenn der unpopuläre Kanzler 2027 die Trophäe mit dem Wegfall des Rentenbeginns nach 45 Beitragsjahren vorzeigen kann, hat er die Chance, wenigstens von den Kapitalvertretern hierzulande akzeptiert zu werden. Wenn jedoch selbst die Merz fallen lassen, ist sein ruhmloser Abgang gewiss.
(pi-news.net)

***********
DAS WORT DES TAGES
Kein Wort der CDU und ihres Vorsitzenden zu diesen Vorgängen in Berlin. Eine Heuchelei sondergleichen, wenn der BK bei der Eröffnung einer Synagoge so tut, als sei ihm dies eine Herzensangelegenheit, aber bei den Veröffentlichungen der Abgeordneten in Berlin, wo genau das propagiert wird, was die Juden fürchten, hört man nichts.
(Leser-Kommentar, welt.de)
************

Nicht der Soldat, nicht der Waffenhersteller
Wer trägt die Verantwortung für den Krieg?
Von Gastautor Heinz Bannasch
Dass ein Staat völkerrechtlich im Recht ist, entbindet andere politische Entscheidungsträger nicht von der Verantwortung für die absehbaren Folgen ihrer eigenen Entscheidungen. Die Verantwortung liegt beim Politiker, der entscheidet, und beim Wähler, der ihm diese Entscheidungsmacht überträgt..
(Tichys Einblick. Und wer wird schuldig gesprochen?)

Berliner Linke
Die Zivilgesellschaft in Deutschland ist tot. Es gibt sie nicht mehr.
Von Ulf Poschardt
Die Linke ist die größte Bedrohung für die politische Kultur der Bundesrepublik seit 1949. Einmal mehr versagt das deutsche Bürgertum im entscheidenden Moment.
(welt.de. Welches deutsche Bürgertum?)

EU-Gipfel diskutiert Ukraine-Hilfe:
Europäer sollen „ein Bier weniger trinken“
(bild.de. Verrückt. Solange Hunderttausende Ukrainer von der Fahne flüchtennund sich im Ausland durchfüttern lassen, sollen die EUdSSRler selbst an die Front.)

„Links ist vorbei" sendet Grüße
Pferdemist für die CDU: Die Brandmauer kennt keine Dankbarkeit
Von Sofia Taxidis
Linksextreme laden Pferdemist vor CDU-Geschäftsstellen ab. Obwohl die Union sich längst Forderungen des linken Milieus unterworfen hat, den NGO-Komplex fördert und künftig auf Förderübersichten verzichten will. Den selbsternannten Demokratieverteidigern wird keine Demutsgeste genug sein. Die Brandmauer wird für die CDU verdient zum Grab..
(Tichys Einblick. Merz wiehert?)

Antwort der Bundesregierung
Kriminalität an deutschen Bahnhöfen und in Zügen reißt nicht ab – Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei Gewaltdelikten steigt
Die Kriminalität an deutschen Bahnhöfen ist weiterhin hoch – das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor. Demnach ist der Anteil ausländischer Tatverdächtiger bei Gewaltdelikten mit 57 Prozent erneut gestiegen. Auch bei Sexualdelikten sind Nichtdeutsche deutlich überrepräsentiert..
(apollo-news.net. Kein schöner Zug.)

Trittin: Der größte Kapitalkaputtmacher seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Von Manfred Haferburg • Die Energiewende kostet einen Durchschnittshaushalt nicht eine Kugel Eis pro Monat, sondern etwa 600 Euro pro Monat, respektive 7.150 Euro pro Jahr und über 20 Jahre gerechnet insgesamt 143.000 Euro. Sagt eine Studie von Prognos im Auftrag der KfW. Bedanken Sie sich bei Jürgen Trittin, dem größten Kapitalvernichter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen..
(achgut.com. Der schlägt auch Marx.)

Ministerpräsidentenwahl Sachsen-Anhalt
Boehme-Neßler zum CDU-Wahlboykott: „Hier liegt eine Nötigung vor“
Die CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt boykottiert die Ministerpräsidentenwahl. Verstößt sie damit gegen die Verfassung, gegen die Landtags-Geschäftsordnung oder sogar gegen das Strafgesetzbuch? Im JF-Interview wird der Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler deutlich..
(Junge Freiheit. Geld ist das Nötigste.)

Die Angst vor der Migrations-Bilanz
Von Peter Grimm • In Dänemark gibt es zu Kosten und Nutzen der Zuwanderung schon seit Jahren ganz offizielle Berechnungen. Hierzulande hätten viele steuerzahlende Bürger auch gern so eine Bilanz der Migrationspolitik, doch ebendiese Forderung stieß im Bundestag auf massive Abwehrreflexe. Nur weil sie von der AfD kam?..
(achgut.com.Sie säen und ernten nicht.)

Ukraine-Hilfe
156 Flaschen Bier und "simply facts" am EU-Gipfel
"Wenn alle Europäer nur auf ein Bier verzichten" könne die Ukraine-Hilfe von 70 Milliarden Euro locker finanziert werden, rechnete Lettlands Ministerpräsident Andris Kulbergs beim EU-Gipfel den Journalisten vor - die das gerne so verbreiteten. Nur: Es stimmt einfach nicht.
VON Richard Schmitt
(Tichys Einblick. Warum nicht in D, wo die Ukrainer sind?)

Gegen USA
Deutsche Ü80-Senioren gewinnen Fußball-Weltmeisterschaft
(welt.de. Erinnerungskultur.)

Der Spion am Kasernentor
In Norwegen ist das Elektroauto ein nationales Sicherheitsrisiko geworden
Spionage per Elektroauto? Die Angst davor geht derzeit in Norwegen um. Doch auch die anderen Länder Europas täten gut daran, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Das betrifft mehr als nur Fahrverbotszonen für die rollenden Überwachungsstationen..
(unge Freiheit. Irgendwann jagen Hacker die Stromer in die Luft.)

Vertrauen in die Bundeswehr durch Taten, nicht durch Befehle

Von MARIO GRÜNWALD

Berlin will das Land auf eine größere Armee vorbereiten. Junge Menschen erhalten Fragebögen, verpflichtende Musterungen werden eingeführt, und die Rückkehr zur Wehrpflicht ist längst keine theoretische Frage mehr. Doch bevor der Staat von seinen Bürgern verlangt, einen Teil ihres Lebens für ihn zu opfern, muss er eine unbequeme Frage beantworten: Warum sollen junge Menschen für jahrelange politische Fehlentscheidungen bezahlen?

Die Zahlen sprechen für sich. Von Januar bis August 2026 wurden in Deutschland 12.102 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Im gesamten Jahr 2025 waren es 3879, 2024 waren es 2249. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. Natürlich beweisen diese Zahlen nicht, dass die gesamte junge Generation den Militärdienst ablehnt. Gleichzeitig meldet die Bundeswehr steigende Bewerberzahlen. Doch der massive Anstieg der Verweigerungsanträge ist eine Tatsache, die die Regierung ernst nehmen sollte.

Stattdessen erhöht der Staat den Druck. Seit 2026 müssen 18-jährige Männer einen Fragebogen ausfüllen. Die verpflichtende Musterung der Männer des betreffenden Jahrgangs wird schrittweise eingeführt. Der eigentliche Wehrdienst ist vorerst weiterhin freiwillig. Für die Einführung einer sogenannten Bedarfswehrpflicht wäre ein gesonderter Beschluss des Bundestages erforderlich.

Für 2026 sind 82,7 Milliarden Euro im regulären Verteidigungshaushalt und weitere 25,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen vorgesehen. Zusammen sind das 108,2 Milliarden Euro. Ende 2025 dienten 184.194 Soldaten aktiv in der Bundeswehr. Bis 2035 will die Regierung ihre Zahl auf 255.000 bis 270.000 erhöhen. Zusätzlich sollen mindestens 200.000 Reservisten zur Verfügung stehen. Doch wer erklärt den Bürgern, warum jetzt eine derart massive Vergrößerung der Armee notwendig ist?

Wer übernimmt die Verantwortung für Personalprobleme, Bürokratie und organisatorische Mängel, auf die Soldaten seit Jahren hinweisen? Und warum besteht die erste Antwort auf diese Probleme darin, neue Pflichten für junge Menschen zu diskutieren, statt öffentlich Rechenschaft darüber abzulegen, wie wirksam die bereits bewilligten Milliarden eingesetzt wurden? Ein Staat kann nicht bedingungsloses Vertrauen verlangen und gleichzeitig unbequemen Fragen nach den Ergebnissen seiner eigenen Arbeit ausweichen.

Für einen 18-Jährigen ist der verpflichtende Wehrdienst keine abstrakte politische Debatte. Er kann den Beginn eines Studiums, einer Ausbildung, einer beruflichen Laufbahn und eines selbstständigen Lebens verzögern. Für den Betroffenen sind es Jahre, die er nicht zurückbekommt. Das Recht, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen zu verweigern, ist durch Artikel 4 des Grundgesetzes geschützt. Das ist entscheidend: Ein Bürger wird nicht zum Eigentum des Staates, nur weil dieser eine bestimmte Aufgabe zur Priorität erklärt.

Ja, der Ukraine-Krieg hat die Sicherheitslage in Europa verändert. Deutschland muss seine Verteidigung ernst nehmen. Doch der Verweis auf äußere Bedrohungen entbindet die Regierung nicht von ihrer Pflicht, die Notwendigkeit jeder Einschränkung zu begründen und zu erklären, warum weniger einschneidende Maßnahmen nicht ausreichen. Wenn der Staat von jungen Menschen Opfer verlangt, muss er zunächst zeigen, dass er selbst verantwortungsvoll und effizient handelt.

Vertrauen in die Bundeswehr lässt sich nicht allein durch Fragebögen, Musterungen und die Drohung mit einer Wehrpflicht schaffen. Vertrauen muss man sich durch Taten verdienen, nicht durch Befehle.
(pi-news.net)