Springe zum Inhalt

Wo ist Gott?

Wir Menschen stellen gern diese Frage und schauen dabei nach oben. Vor allem dann, wenn es schwierig wird. Wenn etwas geschieht, das wir nicht verstehen, wenn Unrecht passiert, wenn ein Mensch leidet. Warum lässt er das zu?
Eine ziemlich alte Frage. Und vielleicht würde Jonathan, der Engel aus der Kultserie Ein Engel auf Erden, darauf eine ziemlich einfache Antwort geben.

Er würde uns vielleicht daran erinnern, dass wir Menschen freie Wesen sind. Dass wir Entscheidungen treffen können – jeden Tag, in großen und kleinen Dingen. Und dass wir die Folgen dieser Entscheidungen irgendwann auch zu sehen bekommen. Nicht irgendwo im Himmel, sondern ganz konkret im hier und heute, in unserem Leben, in unserem Miteinander.

Wir entscheiden. Immer wieder. Und manchmal sind die Folgen unserer Entscheidungen eben nicht besonders himmlisch. Vielleicht wäre deshalb eine andere Frage hilfreicher als die ewige Frage: „Warum lässt Gott das zu?“ Eines Tages stehen wir vielleicht selbst vor der Himmelstür. Wir klopfen an und bitten um Einlass. Und was bringen wir mit? Unsere guten Vorsätze, vielleicht Entschuldigungen? Auf jedenfall all das, was aus unseren Entscheidungen entstanden ist. Alles, was wir getan und unterlassen haben. Die Menschen, die wir verletzt haben. Die Chancen, die wir vertan haben. Aber auch die guten Entscheidungen, die kleinen Gesten, die Momente, in denen wir uns für das Richtige entschieden haben.

Würde Gott uns hineinlassen? Vielleicht haben wir Glück und dürfen nochmal runter auf die Erde? Glaubst du an Reinkarnation? An Engel auf Erden?
Ich mag diese alte Kultserie aus den 80er Jahren! Ich mag den schönen GeDANKEN, vielleicht ist sie mehr als reine Unterhaltung, vielleicht WAHRheit und Inspiration!

Ich bin davon überzeugt, wir Menschen wissen genau, was richtig ist. Und trotzdem meldet sich da diese zweite Stimme. Das bequemere Ich. Die Angst. Der eigene Vorteil. Das berühmte „Das kann ich doch nicht machen“. Das sind die Momente, wo ein Engel gebraucht wird. Vielleicht einer, der plötzlich neben uns steht, einen Satz sagt, eine Tür öffnet, uns auf einen Gedanken bringt! Ich glaube Gott schickt für die ganz harten Fälle unter uns Menschen Arschengel, und allein bei dem Gedanken muss ich sofort grinsen. 😄

Die erste Folge von Ein Engel auf Erden im Deutschen „Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Im Original trug sie den Titel The Return of the Masked Rider.
Ein wunderbarer Titel, wenn man gerade über die Frage nachdenkt: Wo ist Gott? Vielleicht wäre seine Antwort manchmal erstaunlich schlicht.

Schaut doch mal rein in diese Serie. Ich freue mich auf Eure GeDANKEN unten in den Kommentaren.

(tutut) - Was würde Jesus, was würde Karl Marx als Prediger allen Menschen heute mitgeben, die Geburtstag haben? KI schlägt vor: "🕊️ Die Predigt von Jesus: Der Wert der Seele und der Nächstenliebe - Jesus würde den Geburtstag als ein Geschenk des Lebens betrachten. Er würde die Menschen daran erinnern, dass ihr wahrer Wert nicht in materiellem Besitz liegt. Kostbarkeit des Lebens: 'Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht... und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?' Ihr seid gewollt und geliebt, genau so, wie ihr geschaffen seid. Der Fokus auf das Innere: Feiert heute, aber verliert euch nicht im Konsum. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden nimmt an seiner Seele? Die Gabe der Nächstenliebe: Das größte Geschenk, das ihr an eurem Ehrentag weitergeben könnt, ist Liebe. Teilt eure Freude mit denen, die einsam sind. Schenkt Vergebung und sucht den Frieden mit euren Mitmenschen.  🛠️Marx würde den Geburtstag weniger als spirituelles Wunder, sondern als Meilenstein im menschlichen Dasein sehen. Er würde den Tag nutzen, um das Bewusstsein für Freiheit und Gemeinschaft zu schärfen. Befreiung von der Entfremdung: Ein weiteres Lebensjahr ist vergangen. Habt ihr diese Zeit wirklich für euch und eure Liebsten gelebt, oder habt ihr eure Lebenszeit nur für den Profit anderer verkauft? Nutzt das neue Jahr, um eure Selbstbestimmung zurückzufordern. Kollektive Solidarität: Kein Mensch ist eine Insel. Euer Leben verdankt ihr der Arbeit und der Gemeinschaft unzähliger anderer Menschen – von den Bauern, die euer Festessen anbauten, bis zu den Arbeitern, die eure Geschenke herstellten. Denkt heute an sie. Veränderung der Welt: Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern. Nutzt das neue Lebensjahr nicht, um euch im privaten Glück einzurichten, sondern um gemeinsam für eine gerechtere Welt ohne Unterdrückung zu kämpfen.


📊 Die Botschaften im direkten Vergleich

Thema Jesus von Nazaret Karl Marx
Bedeutung des Tages Ein göttliches Geschenk des Lebens. Ein weiteres Jahr kostbarer Lebenszeit.
Der Fokus Die persönliche Seele und die Nächstenliebe. Die Befreiung von Zwängen und Solidarität.
Die Aufforderung Liebt eure Feinde und teilt euren Wohlstand. Hinterfragt das System und verändert die Welt.

Wie würde eine Geburtstagsansprache von Seneca, dessen Büste sogar  im Ulmer Münster Platz fand, lauten? "Eine Geburtstagsansprache von Seneca würde sich drastisch von heutigen Glückwünschen unterscheiden: Sie wäre kein Grund zu unbeschwertem Jubel, sondern ein feierlicher Aufruf zur moralischen Selbstreflexion und stoischen Seelenruhe. Seneca würde das Älterwerden nicht als Verlust, sondern als Reifung der Tugend betrachten und den Fokus sofort auf das höchste stoische Gut lenken: die richtige Nutzung der Lebenszeit. Hier ist der Entwurf einer solchen Rede, stark inspiriert von seinen berühmten Moralischen Briefen an Lucilius (insbesondere über die Kürze des Lebens und das Altern). 'Vom Wert eines vollendeten Tages' - Eine gedachte Geburtstagsrede des Lucius Annaeus Seneca an einen Freund: Mein lieber Freund, du feierst heute den Tag deiner Geburt. Die Menschen um dich her eilen herbei, bringen Geschenke, kränzen dein Haupt und wünschen dir „viele Jahre“. Sie tun dies in bester Absicht, doch sie erliegen einem großen Irrtum. Sie messen das Leben an seiner Länge, statt an seiner Tiefe. Lass uns diesen Tag daher anders begehen. Nicht mit lautem Jubel über die bloße Zahl der vergangenen Jahre, sondern mit einer stillen Inventur deiner Seele. Schau zurück: Wie viele der Jahre, die du heute zählst, haben tatsächlich dir gehört? Wie viel Zeit wurde dir von der Gier geraubt, wie viel von der Angst, wie viel von belanglosen Pflichten und dem Wunsch, anderen zu gefallen? Du wirst feststellen: Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern wir verschwenden zu viel davon. Das Leben ist lang genug, wenn man es richtig zu nutzen weiß. Manche klagen über das Grau in ihrem Haar und fürchten das Alter. Wie töricht! Das Alter ist die schönste Ernte des Lebens, vorausgesetzt, der Geist ist reif. Die heftigen Begierden der Jugend, die uns wie Tyrannen hin und her peitschten, lassen endlich von uns ab. Wir gewinnen die Freiheit zurück. Jeder Tag, der vergeht, bringt uns dem Tod näher – doch der Stoiker weiß: Der Tod ist kein zukünftiges Ereignis. Er ist das, was bereits hinter uns liegt. Jeder Teil deines Lebens, der vergangen ist, gehört bereits dem Tod. Deshalb wünsche ich dir heute nicht einfach „mehr Zeit“. Ich wünsche dir die Weisheit, die verbleibende Zeit jetzt zu besitzen. Warte nicht auf morgen, um zu leben. Morgen ist das Alibi der Unentschlossenen. Tritt heute vor den Spiegel, betrachte deine Falten nicht als Makel, sondern als Siegel deiner Siege über die Schicksalsschläge. Sei dankbar für die Jahre, aber sei noch strenger mit deiner Tugend. Wenn du diesen Abend zur Ruhe gehst, frage dich: 'Welches Laster habe ich heute bekämpft? Welchen Fehler korrigiert? Inwiefern bin ich ein besserer Mensch geworden?' Wenn du diese Frage mit reinem Gewissen beantworten kannst, dann hast du nicht nur ein weiteres Jahr überlebt. Dann hast du gelebt. Trink deinen Wein, genieße die Gemeinschaft deiner wahren Freunde, aber bleibe der Herr über deine Seele. Das Schicksal gibt, und das Schicksal nimmt. Doch ein weiser, tugendhafter Geist ist unerschütterlich.
Auf dein wohlgeordnetes Leben, mein Freund. Mögest du jeden Tag so vollenden, als wäre er dein ganzer  Lebenslauf. Kernmotive der Rede im stoischen Kontext: De Brevitate Vitae (Über die Kürze des Lebens): Seneca betont stets, dass das Leben lang genug ist, wenn man es mit Philosophie und Tugend füllt, statt es mit sinnlosem Aktivismus zu vergeuden. Das Altern
als Gewinn: Nach stoischer Auffassung befreit das Alter den Menschen von den ungestümen Trieben der Jugend und führt zur wahren Ataraxie (Seelenruhe).  Memento Mori als Lebenselixier: Die Erinnerung an die Sterblichkeit dient nicht der Depression, sondern als täglicher Weckruf, das Hier und Jetzt sinnvoll und gerecht zu gestalten". Muss man sich Sorgen machen um Botin unterm Dreifaltigkeits berg? Erst Zypern, dann Krampf gegen AFD(!), nun dies: "Abschied- Wie Bestatter trösten: Warum Vanessa Schmitt Angehörigen manchmal vom letzten Anblick abrät - Was passiert wirklich hinter den Türen eines Bestattungshauses? diese Reportage zeigt den stillen Dienst an den Toten und ein Detail, das trauernden Familien später hilft". Klar, Verlage haben's nicht leicht. Der Abschied von Lesern lässt sich in Zahlen ausdrücken. "Vieles, das Bestatter und Bestatterinnen anbieten, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren, es gibt keinen festgelegten Tagesablauf. Denn so ist das Sterben. Deshalb ist Vanessa Schmitt oder ihr Team auch 24 Stunden erreichbar". 

DFB kündigt Aufarbeitung an
35 verletzte Polizisten bei Waldhof Mannheim gegen FCK: Innenminister Hagel spricht von "keinen Fans, sondern Kriminellen"
Pyrotechnik, Ausschreitungen und etliche Verletzte - das ist die Bilanz des Pokalspiels in Mannheim. Innenminister Hagel (CDU) verurteilt die Vorfälle scharf - die Polizei zieht trotzdem eine positive Bilanz..
(swr.de. Polizisten? Hagelschaden. Was kann der denn?Seine Aufgabe wäre gewesen, das zu verhindern.)

Ortenaukreis
Sabotage stoppt Windpark-Tests auf der Hummelsebene bei Oberkirch
Nach der Sabotage an den Kabelzuleitungen des neuen Windparks bei Oberkirch laufen die Reparaturen auf Hochtouren. Trotzdem halten die Betreiber an ihrem ursprünglichen Zeitplan fest..
(Badische Zeitung. Manche lernen wohl nie dazu und mühlen weiter.)

Riesen Herausforderungen auch in BW
Hitze, Wasserknappheit und Dürre: Wie sich Landwirte an den Klimawandel anpassen müssen
Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor Herausforderungen. Kühe geben weniger Milch, das Futter wird knapp - welche Konzepte gibt es?
(swr.de. Doofheit. Gibt es seit 3 Milliarden Jahren.)

Invasive Arten
Gekommen, um zu bleiben: Warum die Stadt Karlsruhe gegen Waschbären vorgehen muss
In Baden-Württemberg gibt es immer mehr Waschbären. Die invasive Art kann zum Problem werden. Karlsruhe hat Maßnahmen beschlossen und erprobt, wie man mit den Tieren umgeht..
(swr.de .Kein Platz im Zoo?)

Naturschutz und Landwirtschaft haben gemeinsames Ziel
Ausreichend Wasser für Kühe und Ziegen am Belchen – warum es hier trotz Trockenheit funktioniert
Wegen der Trockenheit gibt es fast überall auf den Weiden leere Viehtränken. Wasser muss mühsam herangefahren werden. Warum das am Belchen nicht nötig ist. .
(swr.de. Wegen der Schwebebahn?)

Ungewöhnlich tiefer Pegelstand im Sommer
Niedrigwasser am Bodensee: gefährlich für die originalen Pfahlbauten?
Beim Pfahlbau-Museum in Unteruhldingen steht fast alles auf dem Trockenen. Für die Nachbauten ist das kein Problem, doch die originalen Pfähle dürfen nicht an die Luft kommen..
(swr.de. Steinzeit geht auch anders,)

90 Prozent Migranten:
Experte: Schließt Deutschlands gefährlichste Schule!
„Brennglas einer gescheiterten Integrationspolitik“
Die Karolina-Burger-Realschule ist außer Kontrolle. Ein Drittel der Lehrer hat sich krankgemeldet. Gewalt, Vandalismus, Schlägereien sind inzwischen an der Tages(un)ordnung. Immer wieder lösen Schüler Feuer-Fehlalarme aus – als „Rache-Aktion“ gegen Lehrer und Schule. Die Probleme wurden laut Lehrerverband jahrelang von den zuständigen Behörden kleingeredet. Dazu kommt der hohe Migrationsanteil von 90 Prozent. Deshalb rät Migrations-Experte Ahmad Mansour (50) gegenüber BILD: „Ich würde die Schule vollständig schließen und die Schüler auf andere Schulen verteilen.“ 35 Jahre lang regierte in Rheinland-Pfalz die SPD, dann wurde sie von der CDU abgelöst..
(bild.de. Wo ist Deutschland?)
===========
NACHLESE
Mehr Bewegung am Golf, als berichtet wird
Sachsen-Anhalt droht – Schwarzrotgrünrot mauert und trottet weiter
Von Fritz Goergen
Mit der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem, das danach passiert, steht der Berliner Republik mehr bevor als sonst bei einer Ministerpräsidenten-Wahl. Der politmediale Komplex schwankt zwischen Panik und Trott. Es ist mit Händen nicht zu fassen, mit harten Fakten nicht zu belegen, aber mit allen Sinnen zu spüren. Mit der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem, das danach passiert, steht der Berliner Republik mehr bevor als bei jeder neuen Ministerpräsidenten-Wahl..
(Tichys Einblick. Himmel, hilf vor der Demokratie!)
============

Wenn die Boeing nicht fliegen will
Von DR. HANS HOFMANN-REINECKE
Am Flughafen München gab es am 15. August einen Zwischenfall: Eine Boeing 787 der Vietnam Airlines mit Ziel Hanoi kam beim Start erst nach dem Ende der vier Kilometer langen Bahn in die Luft. Dabei wurde der Rumpf des Flugzeugs beschädigt, es blieb aber flugtüchtig und stieg auf ausreichende Höhe, um 80 Tonnen Treibstoff abzulassen, um dann wieder in München landen zu können. Bei dieser Landung gab es dann abermals Probleme, aber Personen kamen nicht zu Schaden. Wir wissen nicht, was da schiefgegangen ist. Hier soll nur beschrieben werden, was im Cockpit normaler Weise getan wird, um genau solche Havarien zu vermeiden.
Wie geht Fliegen?
Wenn die Strömung der Luft um unser Flugzeug herum genügend Auftrieb erzeugt, um sein Gewicht zu tragen, dann fliegen wir. Dieser Auftrieb hängt hauptsächlich von Größe und Gestalt der Tragflächen ab, und er nimmt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu. Dreifache Geschwindigkeit brächte beispielsweise neunfachen Auftrieb – ceteris paribus. Im Reiseflug soll ein Flieger schnell sein, ca. 900 km/h, am Boden, bei Start und Landung aber möglichst langsam. Wie soll das gehen? Das funktioniert nur deshalb, weil die Luft am Boden etwa viermal so dicht ist wie oben und weil hier Auftriebshilfen, vulgo „Landeklappen“, ausgefahren werden, die für zusätzlichen Auftrieb sorgen – aber auch für mehr Luftwiderstand.
Wenn der Pilot also auf die Bahn gerollt ist – in München war das im erwähnten Fall die Bahn mit der Bezeichnung 26L, das ist die linke der beiden parallelen Bahnen mit ca. 260° Ausrichtung – und vom Tower die Freigabe „cleared for takeoff“ bekommt, dann schiebt er die Gashebel nach vorne. Die Maschine beschleunigt, und wenn sie schnell genug fürs Fliegen ist, zieht der Pilot am Steuer und man hebt vom Boden ab. Das ist bei Airlines mit ihren Boeings und Airbussen im Prinzip genauso wie bei diesen kleinen Fliegern mit einem Propeller, im Detail ist es aber doch etwas komplexer.
Mathematik vor dem Abheben
Vor dem Start wird eine ganze Menge gerechnet. Da werden das Gewicht des Gepäcks, das beim Einchecken auf eine Waage gestellt worden war, und das der Passagiere addiert, das pro Kopf pauschal mit 85 kg angenommen wird. Dazu addiert sich das Gewicht von Treibstoff und Flugzeug, und so ein voll beladener Dreamliner kommt dann vielleicht auf 250 Tonnen.Für den Start sind weiterhin Luftdruck und Temperatur von Bedeutung sowie Richtung und Stärke des Windes. Die Länge der Bahn, ihre Beschaffenheit und eine eventuelle Neigung gehen ebenfalls in die Rechnung ein, und man kommt schließlich auf Sollwerte für ein paar wichtige Geschwindigkeiten, die „V-Speeds“. Die sind immer gegen die Luft gemessen, nicht gegen den Boden. Deswegen verläuft der Start, wenn möglich, immer mit Gegenwind oder zumindest einer Komponente von Gegenwind; da kommt man dann mit weniger Anlauf auf die gewünschten V-Speeds.
Den Start abbrechen?
V1 ist die Geschwindigkeit, bis zu der man das Flugzeug noch auf der Bahn zum Stehen bringen kann, falls man das will. Etwa, weil ein Triebwerk ausgefallen ist oder weil sich bei der Steuerung der Maschine Probleme zeigen, die vor dem Start nicht entdeckt werden konnten. Das passiert alle tausend oder zweitausend Flüge vielleicht einmal. Die Geschwindigkeit V1 könnte bei dem erwähnten Flug bei 270 km/h gelegen haben. Sobald diese Marke erreicht wurde, gibt es keine Chance mehr, das Flugzeug noch auf der Bahn durch bremsen zum Stehen zu bringen – es würde über das Bahnende hinausschießen und möglicherweise großen Schaden verursachen. VR ist die „Rotation Speed“, bei der ein Pilot am Steuer zieht, um die Nase des Flugzeugs nach oben zu bringen und so den nötigen Auftrieb für das Abheben zu bekommen. Die VR könnte bei der 787 in München um die 300 km/h gelegen haben. Auch bei Geschwindigkeiten unter VR kann der Pilot den Flieger in die Luft zwingen, indem er stärker am Steuer zieht, um einen steileren Anstellwinkel zu bekommen. Dabei kann es dann allerdings passieren, dass das Heck zu weit nach unten gedrückt wird und mit dem Boden in Berührung kommt. Solche „Tail-Strikes“ sind nicht selten, und sie können mehr als nur einen „Blechschaden“ verursachen.
Nach 4 km noch zu langsam
So einen Tail-Strike hat es bei dem erwähnten Flug tatsächlich gegeben, und zwar am Ende der 4 km langen Piste. Das ist ein Indiz dafür, dass das Flugzeug auch hier noch zu langsam war, um regulär abzuheben! Es hatte seine VR noch nicht erreicht. Normalerweise braucht eine B787 nur 1,5 bis 2,0 km, um auf VR zu beschleunigen. Irgendetwas hat das Flugzeug also enorm gebremst und seine Beschleunigung behindert. Im Cockpit wurde das nicht bemerkt, obwohl es helllichter Tag war. Unter uns Privatpiloten, die mit ihren einmotorigen Maschinen auf recht unterschiedlichen Pisten unterwegs sind, gilt die Faustformel, dass man beim Start nach der Hälfte der Bahnlänge schon fast die nötige Geschwindigkeit zum Abheben erreicht haben muss. Ist das nicht der Fall, dann steigt man voll in die Bremsen. Solche Faustformeln wären auch in der zugegebenermaßen viel komplexeren Welt der Boeings und Airbusse hilfreich. Andererseits gibt es da noch den Spruch „Any landing you can walk away from is a good landing“, also dass jede Landung, nach der man noch auf eigenen Beinen gehen kann, eine gute Landung ist. In diesem Sinne haben die Piloten des kritisierten Fluges gute Arbeit geleistet: Passagiere und Crew kehrten alle wohlbehalten wieder nach München zurück.
Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. Weitere Artikel und Kontakt zum Autor bei www.think-again.org.
(pi-news.net)
**************
DAS WORT DES TAGES
Wir müssen erkennen: die lange Rede hat wie die kurze dasselbe Ziel.
(Epikur von Samos)
**************
Verzicht, Umkehr, Buße, Sozialismus
Apokalypse Now – aber bitte richtig
Den vier apokalyptischen Reitern (Seuchen, Krieg, Hunger, Tod) hat sich ein fünfter hinzu gesellt: die Klimakatastrophe. Zu ihnen kommen nun noch vier apokalyptische Gespenster: Verzicht, Umkehr, Buße, Sozialismus.
VON Wolfgang Herles
(Tichys Einblick. Nach und nach folgen sie alle der NBZ: Freiheit oder Sozialismus.)

Ostdeutschland ist die Avantgarde der Bundesrepublik
Von Ulf Poschardt
Die Lebenslügen der westdeutschen Eliten zerfallen jeden Tag schneller. Deshalb werden der Hass und die Ressentiments gegen den Osten immer größer..
(welt.de. Unwissenheit macht die Doofen.)

Helmholtz-Studie
Weniger Regen an der Küste, dafür zunehmend über dem Meer: Offshore-Windparks beeinflussen Niederschläge
Offshore-Windparks sorgen dafür, dass es auf dem Meer zunehmend regnet und in den Küstenregionen weniger – das hat eine aktuelle Studie ergeben. Bei einem maximalen Ausbau der Parks prognostizieren Forscher im Jahr 2025 10 bis 12 Prozent weniger Niederschläge an deutschen Küsten..
(apollo-news.net.Menschenwerk.)
Gegen Zuwanderung
Neue Jugendstudie: Deutliche Mehrheit sagt, das Boot sei voll
Von Richard Schmitt
Die oft verbreitete Aussage, junge Menschen seien für eine Fortsetzung der unkontrollierten Migration, dürfte als unwahr entlarvt sein: 65 Prozent der 16- bis 29-jährigen befragten Einheimischen sagten in der neuen Jugendstudie des Instituts t.factory, dass keine Flüchtlinge mehr aufgenommen werden sollen..
(Tichys Einblick. Vor dem Untergang. Es geht auch ohne Eisberg.)
Henryk M. Broder
„Trennung von Islam und Islamismus so willkürlich wie die zwischen Alkohol und Alkoholismus“
Zu seinem 80. Geburtstag und 40 Jahre nach Erscheinen seines Buches „Der ewige Antisemit“ zieht Kolumnist Henryk M. Broder eine ernüchternde Bilanz: „Der Kampf gegen Antisemitismus ist von einer ungeheuerlichen Hilflosigkeit gekennzeichnet.“.
(welt.de. Wenn sie wenigstens mal den Koran lesen würden und sich fragten, warum der nicht verboten ist.)
TE-Interview mit Rainer Zitelmann
„Ich werde oft gefragt, weshalb ich noch in Deutschland lebe“
Von Gastautor Sebastian Gehr.
Deutschland zerstört Wohlstand, verfolgt Kritiker und verabschiedet sich von der Marktwirtschaft. Rainer Zitelmann erlebt im Ausland nur noch Kopfschütteln und wird immer öfter gefragt, warum er diesem Land nicht längst den Rücken gekehrt hat. Rainer Zitelmann im TE-Interview mit Sebastian Gehr..
(Tichys Einblick. Wer will denn Millionen Deutsche aufnehmen?)
Migrationspolitik
33 ausreisepflichtige Migranten und 75 Polizisten im Abschiebeflug für 518.000 Euro
Deutschland schiebt weniger ab, als ausreisepflichtige Ausländer freiwillig ausreisen. Rund 9.000 Abschiebungsversuche scheitern zudem im ersten Halbjahr – trotz Millionenaufwand für Rückführungen..
(Junge Freiheit. Man gönnt sich ja sonst nichts.)

Kommentar
So stoppt ihr die AfD sicher nicht, liebe SPD
„So stoppen wir die AfD“, titelt der offizielle Account der Bundes-SPD auf Instagram. Es folgt eine wirre Rechnung und ein Aufruf zum „Haustürwahlkampf“. Der viel beschworene Kampf gegen rechts wird zur Realsatire..
(apollo-news.net. In dem Keller, wo die Marxisten hausen, ist keine AfD.)

Neue Partnerin für FDP-Politiker
Martin Hagen verliebt sich in schwangere Urlauberin
Martin Hagen ist wieder verliebt. Der FDP-Generalsekretär hat seine neue Partnerin Stephanie vor rund einem halben Jahr im Urlaub kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt war die 40-Jährige schwanger und hatte gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich, wie „Bild“ berichtet.Hagen und seine Ehefrau Anisha sind seit etwa einem Jahr getrennt. Nach rund 15 Jahren Beziehung und der Hochzeit 2011 haben sie sich entschieden, getrennte Wege zu gehen. „Nach vielen Jahren funktionierten wir zwar noch als Eltern, aber nicht mehr als Paar“, sagt er zu „Bild“...
(focus.de. Was mag nun für die FDP dabei herauskommen?)

Merz in Hürtgenwald
Auch nach der Sommerpause wollen Buhrufe und Pfeifkonzerte für Merz nicht abnehmen
Friedrich Merz will nach drei Wochen Sommerferien wieder einsteigen und wird im vom Waldbrand gezeichneten Hürtgenwald mit Pfiffen und Buhrufen empfangen. Die Kritiker kanzelt er als „Herumschreier“ ab. Anschließend liefert er, ganz in „links ist vorbei“-Manier, noch eine Klimawandel-Predigt.
VON Redaktion
(Tichys Einblick .Isch over.Pause wovon?)

„Das ist der Klimawandel!“:
Merz wendet sich nach Waldbränden in der Eifel „an alle Leugner“
Aus dem Urlaub ins Krisengebiet. Friedrich Merz (70, CDU) ist zurück aus seiner Drei-Wochen-Auszeit (u.a. Tegernsee, Bayern). Sein erster offizieller Auftritt führte den Bundeskanzler ins Waldbrandgebiet bei Hürtgenwald (NRW) in der Eifel. Dort forderte ein verheerendes Feuer vor rund einer Woche Einsatzkräfte und Einwohner über Tage heraus. Merz dankte den Einsatzkräften – trotz lautstarker Pfiffe aus der Menge...
(bild.de. Ahnungslos im Hier und Jetzt. Er ist Jurist.)


Stuttgart 21 und andere Katastrophen der Bahnplanung

Von Albrecht Künstle

Die wiederholten Verlängerungen der Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart 21 sind Anlass für diesen weiteren Artikel zum Thema Bahn. Ich habe oft schon zu diesem Komplex geschrieben, mich bisher aber über einige Hintergrunddetails zurückgehalten und lieber geschwiegen – weil ich befürchtete, dass kaum jemand mir abnehmen würde, dass ich auch auf diesem Gebiet ein ausgewiesener Kenner bin. 20 Jahre lang brachte ich mich als Mitglieder der Bürgerinitiative Bahn vor Ort und in der IG Bohr am Oberrhein aktiv in die Planung des Ausbaus der Oberrheinstrecke als komplexes Teilstück der Transversalen Bahnstrecke von Rotterdam bis Genua ein; ich war der Fachmann der Bürgerinitiative für die Berechnung von Betriebsabläufen, deren Streckenkonflikte, der schalltechnischen Ausbreitungsberechnung und Dimensionierung von Schallschutzmaßnahmen zuständig.

Ebenso arbeitete ich der beauftragten Kanzlei zu, die im Auftrag der angrenzenden Kommunen die Bahnplanung und deren Alternativen rechtlich begleitete. Dabei erwarb ich eine solide Kompetenz und viele Insider-Einblicke. Infolge dessen wurde mir sogar von den Projektverantwortlichen der Bahn eine Arbeitsaufnahme angeboten, nachdem ich 2008 im Erörterungstermin einen transparenten Zug-Zeitlauf-Rechner und dessen Ergebnisse vorgestellt hatte. Anhand dessen konnte ich darstellen, an welchen Stellen die unterschiedlichen Zuggattungen bei welcher Geschwindigkeit Streckenkonflikte auslösen würden, die durch neue Gleisanlagen zu beheben wären.

Dies Ausführungen seien hier nur zum Nachweis dessen vorangestellt, dass ich weiß, wovon ich rede, und um den folgenden Ausführungen die angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Stuttgart 21 (S21) soll hier nicht verteidigt werden, im Gegenteil. Aber der Schuldige an der Misere ist in diesem Projekt nicht die Bahn. Sie wollte dieses Projekt gar nicht! Der Stuttgarter Kopfbahnhof war so leistungsfähig wie andere Kopfbahnhöfe in Deutschland auch. Nein, es war die Stadt Stuttgart, die ein Immobilienprojekt im Kopf und auf dem Reißbrett hatte, bei dem der bisherige Bahnhof im Weg war. Das Land Baden-Württemberg wollte diesem Prestigeprojekt ihrer Hauptstadt nicht nur nicht im Wege stehen, sondern beförderte es im Gegenteil noch. Und nolens, volens machten am Ende auch die Bahnplaner mit; sie hofften wohl, mit ihren „Nettigkeiten“ gegenüber den hauptverantwortlichen Initiatoren noch staatstragender zu werden.

Übrigens bestand durchaus auch ein finanzieller Anreiz für die Planung von teurem Schnickschnack – weil die Bahnplaner 18 Prozent der Bausumme erhalten. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis des Projekts S21 war von Anfang an trotz aller Schönrechnerei bestenfalls nur leicht positiv; es hätte also besser gar nicht realisiert werden sollen. Beschlossen wurde es trotzdem – und seit nunmehr bald drei Jahrzehnten wird versucht, es zu realisieren und irgendwann fertigzustellen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, ein studierter Mathematiker, saß übrigens als Mitglied in der Verhandlungskommission. Inzwischen wird geunkt, dass mit “Stuttgart 21“ gar nicht das Jahr 2021 gemeint gewesen, sondern 2100? Doch genug des Sarkasmus.

Das Tunneldesaster von Rastatt
Kommen wir an dieser Stelle von S21 nun zu einem anderen, bereits erwähnten Desaster. Ein bedeutender Teil des Ausbaus der Güterzugstrecke Rotterdam-Genua war deren Untertunnelung in Rastatt. Solche Tunnel sind heutzutage kein “Hexenwerk” mehr (auch wenn die Bohrmaschinen des heimischen Herstellers Herrenknecht nur weibliche Namen tragen…). Wir konnten damals mit der eingangs erwähnten Bürgerinitiative den Tunnel von seiner nördlichen Seite her besichtigen – wahrlich ein Paradebeispiel deutscher Ingenieurskunst. Doch der Teufel steckt im Detail:

Zwar können sich solche Monstren von zwei Seiten her durch härtestes Gebirgsstein fressen und sich in der Mitte fast zentimetergenau treffen; doch wie bohrt man einen Tunnel durch das Kiesgestein am Oberrhein? Das ist fast so wie einen Pudding an die Wand nageln. Die Lösung: Man muss ihn dazu einfrieren. Der Kies vor dem Bohrkopf wird mit riesigen Sonden fortlaufend vereist. Am Oberrhein haben wir die größten Grundwasserbestände in Europa. Hinter dem eingefrorenen Kies wird gebohrt und gleich dahinter werden die Tübbings eingesetzt, jene exakt nach dem Bogenverlauf der Röhre vorgefertigt gebogenen Betonteile, die dann hinter dem Bohrkopf von derselben gleichen Maschine eingesetzt werden – bevor der Kies wieder auftaut.

Wie kam es aber dazu, dass am 12. August 2017 die Oströhre einbrach und die darüber kreuzenden Gleise plötzlich einen Meter durchhingen? Näheres dazu siehe hier. Das Malheur passierte nur 52 Meter vor der Stelle, wo die gewaltige “Wühlmaus” eigentlich wieder das Tageslicht erblicken sollte. „Im Be-reich der Unterfahrung war mit einer bis zu −33 °C kalten Kühlflüssigkeit der Boden eingefroren worden, um ihn zu stabilisieren. Der Maschinenvortrieb auf einer Länge von 205 m in einem vollständig gefrorenen Eiskörper stellte ein Novum im maschinellen Tunnelbau dar“, wuschen die Experten ihre Hände in Unschuld. Ich dagegen hatte sofort einen anderen Verdacht: Weil es in den Monaten zuvor, vom Herbst 2016 bis Frühling 2017, sehr wenig geregnet hatte und der geringe Regenüberschuss im Sommer 2017 eigentlich noch nicht aufs Grundwasser durchgeschlagen sein konnte, rief ich einen befreundeten Hydrologen an.

Dieser recherchierte für mich, was ich geahnt hatte: Tatsächlich lag der Grundwasserstand einen halben Meter tiefer als in den Jahren zuvor. Das erscheint zwar nicht viel, aber bei einer Gradiente (Steigung) von 12 Promille am Einsturzort macht ein halber Meter über die die Länge fast 42 Meter aus – sprich: 10 Meter bis zur vorberechneten Stelle des fertigen Tunnels. Bei normalem Grundwasserstand hätte die Vereisung unter den beiden querenden Gleisen funktioniert; aber ohne ausreichendes Grundwasser gibt es kein Eis, auch wenn die Temperatur -100 Grad betragen hätte. Die Folge des Desaster: Die Tunnelbohrmaschine musste zuerst verschüttet und dann zubetoniert werden, um dem Bahnverkehr darüber wieder zu ermöglichen. Später musste sie wieder zusammen mit dem Beton herausgemeißelt werden, um den Tunnel fertigstellen zu können.

Riesiger Vertrauensverlust
Meine Erkenntnisse der Ursache der Havarie stellte ich großen Printmedien zur Verfügung, erhielt aber leider keine Rückmeldung. Entweder hatte man dort kein Interesse, meinen Indizien weiter nachzugehen – oder man  tat es, wurde jedoch – gegen viel Geld oder unter Verweis auf was auch immer? – von interessierter Stelle zum Schweigen gebracht (ein paar Tausender fallen bei einer Milliarde Schadensumme alleine bei den Eisenbahnunternehmen, plus den Kosten eines Tunnelbohrkolosses und Betonspecht-Arbeiten, kaum ins Gewicht). Ins Gewicht fiel aber das verloren gegangene Vertrauen in die Fachkompetenz von Experten aller Beteiligten wie auch in die Aufklärungsbereitschaft von Politik und „Qualitätsmedien“; der Nord-Stream-Anschlag lässt grüßen…

Abschließend noch ein Beispiel, das Kopfschütteln auslösen müsste: Sicher haben Sie, liebe Leser, als Bahnreisende schon festgestellt, wie beängstigend hoch die Lärmschutzwände auch entlang von Bahnhöfen sind. Die Anwohner klagen zunehmend, dass für sie die Sonne später aufgeht und früher unter, und dass willkommene Luftbewegung verhindert wird, vor allem im Sommer. Lärmschutzwände werden in ihrer Höhe berechnet – und gebaut – entsprechend den Schallemissionen der Anzahl verschiedener Züge und deren Geschwindigkeit. Dabei wird jedoch nach Vorschriften verfahren, die faktisch längst überholt sind: Anhaltende Züge verursachen im Stillstand kaum Lärm, und beim Herunter- und Anfahren viel weniger, als wenn ein Zug mit gleicher Geschwindigkeit durchfährt. Beim Erlass der Berechnungsvorschrift im letzten Jahrhundert kam man überein, zum Ausgleich des geringen Lärms haltender Züge das Türenknallen der alten Waggons gegenzurechnen.

Doch jetzt knallen die Türen nicht mehr, aber trotzdem werden diese Lärmschutzmonstren – die teilweise höher sind als damals die Berliner Mauer  – so berechnet, als ob alle Züge mit der geltenden Streckengeschwindigkeit durchrasen, die meist viel höher liegt als die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten. Die zu hohen Lärmschutzwände in Bahnhofsbereichen sind für alle ein Ärgernis und kosten uns Steuerzahler viel Geld. Und: Sie werden nicht von der Bahn bezahlt, sondern aus dem Bundeshaushalt. Abgeordnete und das Verkehrsministeriums machte ich auf dieses anachronistische Relikt aufmerksam; ich habe aber erhebliche, Zweifel ob sich etwas ändert.

Ich könnte die Beispiele fortsetzen, etwa mit der Bahnplanung für den Ausbau der Rheintalbahn fast vor der Haustüre, die einen ebenfalls verzweifeln lässt, weil sie mit den geänderten verkehrspolitischen Parametern nicht kompatibel ist und unnötig viel Zeit und Geld kostet. Aus der Projektbegleitung der Rheintalbahn zog ich mich zurück, weil mir die 20 Jahre zu viele schlaflose Nächte bereitet hatten. Häme liegt mir dabei fern; es ist mehr eine tiefe Enttäuschung über unser Land. Meine Erkenntnis über den Zustand der Bahn: Ich würde inzwischen sagen, sie ist das Spiegelbild Deutschlands. Nichts läuft mehr rund. Ob die neue Bahnchefin und der neue Verkehrsminister die Wende schaffen? Wohl eher nicht, wenn man an das abschreckende Beispiel der Bundesregierung und Friedrich Merz denkt…

Dieser Artikel ist mit „KI“, mit Künstle-Intelligenz erstellt; zuerst hier https://ansage.org/stuttgart-21-und-andere-katastrophen-der-bahnplanung/

Fällt Rottweil Jesus in den Rücken?

(gh) - Keine Überraschung. In Rottweil, wo an der Decke der Predigerkirche der Papst in der Schlacht von Levante gegen die Moslems kämpft, predigen die Kirchen jetzt den Schulterschluss mit Links und halten wohl Kommunismus für den Hüter der Demokratie. Dabei hat Jesus gesagt: "Gebt dem Kaiseer, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist". In Rottweil dagegen propagieren sie  "Kirche für Demokratie“  mit dem üblichen linksgrünen Bla-Bla wie "aktiv für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Toleranz und demokratische Werte". Da es keine eigenständige Institution dieses Namens in der Stadt gibt, so KI, werde dieses Engagement durch gezielte überparteiliche Initiativen der christlichen Dekanate und Gemeinden getragen. Unter dem Motto „Meine Kirche steht auf für Vielfalt und Demokratie“ setzten die katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Rottweil ein weithin sichtbares Zeichen.

Die Aktion solle Bürger dazu anregen, in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung aktiv für eine offene und tolerante Gesellschaft einzutreten. Das Dekanat positioniere sich öffentlich klar gegen Rechtspopulismus, Rassismus und verfassungsfeindliche Strömungen. Die Kirchen unterstützten maßgeblich lokale zivilgesellschaftliche Kundgebungen wie die Demonstration „Rottweil bleibt bunt“. Wenn das nicht Populismus ist, von Links natürlich, Das Diakonische Werk Rottweil und die Kirchengemeinden veranstalten praxisnahe Trainings. Ein Beispiel ist das Argumentationstraining „Demokratie stärken – Kompetent gegen rechte Sprüche!“, das Bürgern Werkzeuge für den Alltag an die Hand gebe. Auf Landes- und Bundesebene kooperierten kirchliche Akteure mit Netzwerken wie der AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte, um demokratische Kultur gezielt zu fördern.

Und wie war das stets zwischen Kirche und Obrigkeit? Auch da weisse KI Bescheid: "Kirchen haben sich im Laufe der Geschichte meistens sehr stark an die jeweilige weltliche Obrigkeit angepasst und suchten oft deren Nähe, um die eigene Macht zu sichern. Ihr historisches Verhalten stand dabei in einem permanenten Spannungsfeld zu den radikalen, herrschaftskritischen Lehren Jesu.

Um diese Dynamik zu verstehen, muss man die Definition Jesu, die späteren theologischen Rechtfertigungen und den realen Verlauf der Kirchengeschichte betrachten. 1. Was Jesus definiert hatte – und was daraus wurde - Jesus von Nazaret vertrat eine klare Distanz zur weltlichen Macht: Er betonte, sein Reich sei 'nicht von dieser Welt' (Johannes 18,36). Er lehnte politischen Herrschaftsanspruch für seine Nachfolger ab.

Er forderte ein radikal anderes Miteinander: „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten [...] Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein“ (Matthäus 20,25-26).  Sein berühmtes Diktum „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Markus 12,17) trennte die weltliche Steuerpflicht von der absoluten Loyalität, die nur Gott gebührt. 

Die Kehrtwende in der christlichen Lehre kam erst nach Jesus durch den Apostel Paulus. Im Brief an die Römer (Kapitel 13) schrieb dieser den folgenschweren Satz: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es is keine Obrigkeit außer von Gott“. Dieser Text diente den Kirchen über Jahrhunderte als theologische Rechtfertigung, um Gehorsam gegenüber dem Staat einzufordern.  2. Die historische Entwicklung: Das Pendel zwischen Anpassung und Widerstand -Kirchen haben sich im Laufe der Jahrhunderte sehr unterschiedlich verhalten. Die meiste Zeit dominierte jedoch die Anpassung:

Epoche Verhalten der Kirche zur Obrigkeit
Frühes Christentum Distanz & Verfolgung: Die Urkirche passte sich der römischen Obrigkeit nicht an. Da Christen den Kaiserkult (die Verehrung des Kaisers als Gott) verweigerten, wurden sie als Staatsfeinde verfolgt.
Konstantinische Wende (ab 313 n. Chr.) Symbiose (Konstantinischer Pakt): Kaiser Konstantin machte das Christentum legal, bald darauf wurde es Staatsreligion. Die Kirche passte sich der kaiserlichen Macht an, im Gegenzug erhielt sie Privilegien, Reichtum und staatlichen Schutz vor „Ketzern“.
Mittelalter Die Kirche als eigene Obrigkeit: Im Westen (Vatikan) passte sich die Kirche der Obrigkeit nicht nur an – sie kämpfte mit ihr auf Augenhöhe um die Vorherrschaft (Investiturstreit zwischen Papst und Kaiser). Die Kirche wurde selbst zu einem feudalen, machtbewussten Staatsapparat.
Reformation (16. Jh.) Bündnis mit den Landesfürsten: Martin Luther schuf die Zwei-Regimente-Lehre (Trennung von geistlicher und weltlicher Macht). Um die Reformation gegen den Kaiser zu schützen, unterstellte er die evangelischen Kirchen den regionalen Fürsten (Landesherrliches Kirchenregiment). Dies führte zu einer extremen Obrigkeitshörigkeit des Protestantismus („Thron und Altar“).
20. Jahrhundert Versagen und punktueller Widerstand: Im Nationalsozialismus passten sich die großen Kirchen (Deutsche Christen) der staatlichen Obrigkeit weitgehend an oder schwiegen. Einzig die Bekennende Kirche (u.a. Dietrich Bonhoeffer) leistete theologischen und aktiven Widerstand, weil der Staat die Gewissen versklavte.

Warum passten sich die Großkirchen meistens an? Die Entwicklung der Kirche hin zu einer Masseninstitution machte Kompromisse mit den Herrschenden unumgänglich: Systemerhalt und Privilegien: Um Schulen, Krankenhäuser und Gebäude zu unterhalten, brauchten die Kirchen den Schutz und das Geld des Staates. Friedenssicherung: Ein dauerhafter Konflikt mit der Staatsgewalt führt zur Zerschlagung der Kirche. Die Anpassung sicherte das physische Überleben der Institution.  Machtmissbrauch: Sobald Kirchenführer selbst politische und wirtschaftliche Macht besaßen, teilten sie die Interessen der weltlichen Herrscher.

Fazit: Der radikale, machtkritische Impuls Jesu blitzte in der Geschichte meistens nicht in den offiziellen Kirchenapparaten auf, sondern bei Nonkonformisten, Ordensgründern (wie Franz von Assisi), Widerstandskämpfern oder in der modernen Befreiungstheologie, die sich auf die Seite der Armen gegen korrupte Regime stellte".

Doch mit der Unterstützung der katholischen Kirche der Aktion "Demokratie gegen rechts" zeigt sich wieder die Infiltration
Der Linken und Kommunisten in der Kirche. Vor Gott sind für die Kirche nicht alle gleich, es gibt schließlich welche, die gleicher sind als die Konservativen, heute Rechten. Was vor 20 Jahren noch als konservativ galt, ist heute rechts. Und da war die Pfarrerstocher mit Schuld, am Linksruck der damals konservativ orientierten CDU.

Und die Kirchen gingen mit.
Aber da hat sich in den letzten 2300 Jahren nichts geändert.
Wenn man davon absieht, daß der Text der Bibel seit dem Konzil von Nicäa Anfang des 3.Jahrhunderts schon über 1000 x geändert.Und der politischen Ausrichtung der Kirche angepasst wurde, handelt es bei der Bibel um ein einziges politisches Gebetbuch. Und die Bibel wurde politisch benutzt und missbraucht. Sei es bis Luther nurin lateinischer Schrift, damit kein normal Sterblicher es lesen konnte, oder in dieser Zeit mit dem Ablasshandel.

Oder mit der sonntäglichen Predigt von linken Pfarrern, die von der Kanzelherunter die einzige Wahrheit predigen.Doch die evangelische Kirche und die katholische Kirche haben sich selbst überlebt. Die hunderttausende Kirchenaustritte jedes Jahr
Sprechen eine deutliche Sprache. Durch die modernen Medien wie Internet können auch die Zeitungen und das Fernsehen nicht mehr in die scheinbar richtige politische Richtung manipulieren. Und mit der Unterstützung der politischen Aktion "Demokratie gegen Rechts"pinkelt sich die Kirche ans eigene Bein.

Baustelle Predigerkirche mit neuen Heiligen?

Kulturelle Selbstverständlichkeit oder Eingriff in körpereigenes Klimasystem?

Von David Cohnen

In diesem Sommer ist eine Aussage in Rundfunk, Fernsehen und Presse immer wieder zu hören: Alten- und Pflegeheime müssten besser gegen die Hitze geschützt werden; vielerorts fehlten insbesondere Ventilatoren oder es gebe nicht genügend davon. Tatsächlich werden Ventilatoren in Berichten über den Umgang von Pflegeheimen mit hohen Temperaturen ausdrücklich als eine der Maßnahmen genannt, mit denen man die Bewohner vor der Hitze schützen will.

Die Selbstverständlichkeit dieser Forderung verdient jedoch eine genauere Betrachtung. Nicht anhand einer medizinischen Studie und nicht anhand einer allgemein anerkannten Lehrmeinung, sondern zunächst ausschließlich anhand der Logik.

Denn der menschliche Körper verfügt bereits über ein eigenes Klimasystem.

Die folgende Argumentation ist keine medizinische Behauptung, sondern eine logische Hypothese, die sich aus den zugrunde gelegten Annahmen ergibt. Sie erhebt zunächst keinen Anspruch darauf, bereits wissenschaftlich bewiesen zu sein. Ihre Berechtigung besteht vielmehr darin, dass sie logisch nachvollziehbar ist und deshalb anschließend empirisch überprüft werden sollte.

Das körpereigene Klimasystem

Steigt die Körpertemperatur, reagiert der Körper darauf. Eine seiner wichtigsten Reaktionen ist die Schweißproduktion. Der Schweiß gelangt auf die Haut und verdunstet. Bei dieser Verdunstung wird Wärme abgeführt und der Körper dadurch gekühlt.

Steigt die Wärmebelastung weiter an – sei es durch eine höhere Umgebungstemperatur oder durch körperliche Anstrengung –, steigt auch die Schweißproduktion.

Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches und schon gar kein Versagen des Körpers.

Der Körper macht genau das, wofür sein eigenes Klimasystem eingerichtet ist:

Wärmebelastung → Schweißproduktion → Verdunstung → Wärmeabgabe.

Interessant wird die Sache erst dann, wenn der Mensch in diesen Regelkreis eingreift.

Was macht der Ventilator?

Ein Ventilator erzeugt einen Luftstrom über der Haut. Dieser Luftstrom beschleunigt die Verdunstung des vorhandenen Schweißes.

Das kann sich unmittelbar angenehm anfühlen. Die Haut fühlt sich kühler an. Der Mensch empfindet deshalb: Der Ventilator kühlt mich.

Doch hier beginnt möglicherweise eine Verwechslung.

Denn die Wärmebelastung, die den Körper überhaupt erst zum Schwitzen veranlasst hat, ist damit nicht verschwunden. Der Schweiß wird lediglich schneller verdunstet.

Damit lautet die logische Kette:

Ventilator → schnellere Verdunstung → schnellere Beseitigung des Schweißes von der Haut → der Körper muss bei fortbestehender Wärmebelastung erneut Schweiß bereitstellen → verstärkte beziehungsweise länger andauernde Schweißproduktion.

Der entscheidende Punkt ist deshalb: Der Ventilator beseitigt nicht die Notwendigkeit der körpereigenen Kühlung. Er greift in deren Ablauf ein.

Das angenehme Gefühl auf der Haut kann deshalb leicht mit einer allgemeinen Entlastung des Körpers verwechselt werden.

Der Mensch bemerkt sein eigenes Schwitzen oft gar nicht

Ein Beispiel aus dem Radsport macht diesen Unterschied besonders deutlich.

Ein Radrennfahrer kann während einer mehrstündigen Fahrt große Mengen Flüssigkeit trinken, ohne anschließend entsprechend häufig zur Toilette gehen zu müssen. Die logische Frage lautet: Wo bleibt diese Flüssigkeit?

Ein erheblicher Teil wird über die Haut abgegeben.

Der Radfahrer bemerkt das jedoch häufig kaum. Während der Fahrt sorgt der Fahrtwind dafür, dass der Schweiß sehr schnell verdunstet. Moderne Sportkleidung unterstützt zusätzlich den Abtransport der Feuchtigkeit.

Der Fahrer kann deshalb den Eindruck haben, kaum zu schwitzen.

Dann kommt eine rote Ampel.

Das Fahrrad steht plötzlich still. Die bisher erzeugte Luftbewegung fällt weg. Der Schweiß sammelt sich auf der Haut. Innerhalb kurzer Zeit ist der Radfahrer am ganzen Körper nass. Selbst auf der Fahrradbrille kann sich eine sichtbare Feuchtigkeitsschicht bilden.

Was hat sich verändert?

Nicht die grundsätzliche Tatsache, dass der Körper schwitzt. Verändert hat sich vor allem die Geschwindigkeit der Verdunstung und damit die Wahrnehmbarkeit des Schweißes.

Das Beispiel zeigt deshalb etwas Grundsätzliches:

Man kann erheblich schwitzen, ohne sich überhaupt als „verschwitzt“ wahrzunehmen.

Das subjektive Empfinden ist also nicht identisch mit dem tatsächlichen körperlichen Vorgang.

Das kulturelle Problem des Schwitzens

Damit kommen wir zu einer zweiten Ebene.

Der Mensch empfindet Schweiß häufig als unangenehm. Er möchte ihn abwischen, abwaschen oder möglichst gar nicht erst sichtbar werden lassen.

Aber warum eigentlich?

Schweiß ist zunächst einfach eine natürliche körperliche Erscheinung. Der Körper wird warm und produziert Schweiß. Mehr geschieht zunächst nicht.

Das unangenehme Gefühl entsteht durch die menschliche Bewertung dieses Vorgangs.

Auch die Wahrnehmung von Körpergeruch zeigt, dass Geruch und Bewertung nicht dasselbe sind. Ein fremder Körpergeruch kann als unangenehm empfunden werden, während der Körpergeruch eines nahestehenden Menschen häufig wesentlich weniger störend wirkt.

Daraus ergibt sich zumindest logisch die Möglichkeit, dass nicht der Schweiß an sich das eigentliche Problem darstellt, sondern die kulturelle und persönliche Bewertung des Schwitzens.

Der Mensch hat gelernt:

Schwitzen ist unangenehm.

Also muss etwas dagegen unternommen werden.

Der Ventilator passt perfekt in diese kulturelle Vorstellung. Er erzeugt einen spürbaren Luftstrom. Man fühlt sofort eine Veränderung. Die Haut fühlt sich angenehmer an. Man hat etwas gegen die Hitze „getan“.

Der Ventilator besitzt damit eine kulturhistorisch verständliche Funktion.

Aber genau diese Selbstverständlichkeit könnte dazu führen, dass seine tatsächliche Wirkung auf den körpereigenen Regelkreis gar nicht mehr hinterfragt wird.

Die entscheidende Frage bei alten und kreislaufschwachen Menschen

Nun wird die Frage besonders wichtig, wenn es um Menschen geht, deren körperliche Reserven bereits gering sind.

Betrachten wir zunächst den natürlichen Vorgang.

Ein älterer Mensch sitzt oder liegt ruhig in einem warmen Raum. Sein Körper wird warm. Er beginnt zu schwitzen. Die Schweißverdunstung führt Wärme ab. Der Körper reguliert seine Temperatur mit seinem eigenen System.

Dann wird ein Ventilator auf den Menschen gerichtet.

Der vorhandene Schweiß verdunstet schneller.

Wenn die Wärmebelastung weiterhin besteht, muss der Körper nach unserer logischen Ausgangsannahme erneut beziehungsweise verstärkt Schweiß bereitstellen. Die Schweißproduktion wird also nicht überflüssig, sondern kann gerade durch die beschleunigte Verdunstung weiter angeregt werden.

Damit steigt der Flüssigkeitsverlust.

Und damit steigt zugleich die Beanspruchung des körpereigenen Regelvorgangs.

Bei einem Menschen mit großen körperlichen Reserven mag eine solche zusätzliche Beanspruchung verkraftbar sein. Bei einem Menschen mit nur noch geringen Reserven ist die logische Situation eine andere.

Je länger der Vorgang anhält, desto größer wird die zusätzliche Beanspruchung:

Minuten → Stunden → Tage → Wochen.

Was kurzfristig kaum auffällt, kann sich bei dauerhafter Wiederholung zu einer erheblichen zusätzlichen Belastung summieren.

Wenn die vorhandenen körperlichen Reserven bereits weitgehend ausgeschöpft sind, kann die zusätzliche Beanspruchung diese Reserven überschreiten.

Und damit ergibt sich als äußerster logischer Grenzfall:

Überschreitung der körperlichen Reserven → Zusammenbruch der Regulation → Lebensgefahr.

In einem solchen Extremfall kann der Einsatz eines Ventilators nicht nur wirkungslos, sondern sogar tödlich sein.

Das ist ausdrücklich keine Behauptung darüber, dass jeder Ventilator bei jedem alten Menschen zum Tod führt. Es ist die logische Konsequenz unseres Gedankenmodells für den Fall, dass die zusätzliche Beanspruchung die noch vorhandenen körperlichen Reserven überschreitet.

Der Denkfehler der gefühlten Kühlung

Damit kommen wir zum Kern der Überlegung.

Der Mensch fühlt den Luftstrom und empfindet ihn als Kühlung.

Doch gefühlte Kühlung und Entlastung des körpereigenen Klimasystems sind nicht dasselbe.

Der Radrennfahrer liefert dafür ein anschauliches Beispiel. Während der Fahrt fühlt er sich vergleichsweise trocken, obwohl sein Körper große Mengen Flüssigkeit über die Haut abgibt. Erst beim Stillstand wird sichtbar, wie viel Schweiß tatsächlich produziert wurde.

Das subjektive Gefühl „Ich schwitze kaum“ kann also mit einer erheblichen Schweißproduktion gleichzeitig bestehen.

Übertragen auf den Ventilator bedeutet das:

Das angenehme Gefühl des Luftstroms beweist nicht, dass der Körper insgesamt weniger leisten muss.

Im Gegenteil: Wenn die Wärmebelastung bestehen bleibt und der Luftstrom die Verdunstung beschleunigt, kann der körpereigene Regelkreis gerade dadurch zu einer verstärkten oder länger andauernden Schweißproduktion veranlasst werden.

Damit wird ausgerechnet das, was der Mensch als „Kühlung“ empfindet, zu einer möglichen zusätzlichen Beanspruchung des körpereigenen Klimasystems.

Eine Frage, die wissenschaftlich untersucht werden sollte

Damit soll keine medizinische Erkenntnis ersetzt werden.

Die umgekehrte Forderung ist vielmehr angebracht: Diese logische Überlegung sollte wissenschaftlich überprüft werden.

Denn die verbreitete Aussage

„Es ist heiß, deshalb brauchen alte Menschen Ventilatoren“

erscheint zunächst selbstverständlich.

Sie ist es aber nur dann, wenn man die subjektiv empfundene Kühlung mit einer tatsächlichen Entlastung des Körpers gleichsetzt.

Genau diese Gleichsetzung ist der Punkt, den die vorliegende Überlegung infrage stellt.

Der menschliche Körper besitzt ein eigenes Klimasystem. Dieses System reagiert auf Wärme mit Schweißproduktion und Verdunstung. Wird die Verdunstung künstlich beschleunigt, verschwindet die Wärmebelastung nicht. Der Körper muss weiterhin auf sie reagieren.

Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht:

„Fühlt sich der Luftstrom kühl an?“

Das tut er.

Die entscheidende Frage lautet:

„Entlastet der Ventilator unter den hier betrachteten Bedingungen tatsächlich das körpereigene Klimasystem – oder beschleunigt er lediglich einen Vorgang, auf den der Körper anschließend mit einer verstärkten eigenen Leistung reagieren muss?“

Aus der hier vorgenommenen rein logischen Betrachtung ergibt sich darauf eine klare Hypothese:

Der Ventilator ist möglicherweise vor allem ein kulturell akzeptiertes Mittel gegen das unangenehme Gefühl des Schwitzens. Physiologisch könnte er bei längerem Einsatz jedoch genau den Regelkreis verstärken, den der Mensch eigentlich entlasten möchte.

Und wenn diese Überlegung zutrifft, wäre die Forderung nach „mehr Ventilatoren“ gerade dort besonders kritisch zu hinterfragen, wo Menschen über die geringsten körperlichen Reserven verfügen.

Der Ventilator wäre dann kulturhistorisch verständlich – aber möglicherweise physiologisch ein Irrweg.

Genau diese Möglichkeit sollte nicht durch die Selbstverständlichkeit der bisherigen Praxis erledigt werden. Sie sollte untersucht werden.

(tutut) -  Kommunisten haben in THE LÄND die Macht ergriffen. Die Farbe spielt keine Rolle. Einheitsgruselig. Wer es noch nicht erfasst hat, sollte sich in der Geschichte kundig  machen. Wo nichts mehr ist, rauscht dem Karle sein Bart. Er lebt, seine Phantastereien finden immer ihre Spinner.  Frage an KI: "Wann haben Kommunisten schon einmal in Baden und Württemberg etwas zu sagen gehabt? "Kommunisten hatten im Südwesten Deutschlands vor allem direkt nach dem Zweiten Weltkrieg politische Macht inne. In der Zeit von  1945 bis 1946 war die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) an der provisorischen Regierung des damaligen Landes Württemberg-Baden beteiligt. Darüber hinaus gab es weitere Phasen, in denen Kommunisten in der Region Einfluss nahmen oder Mandate besaßen. Nach dem Ende der NS-Diktatur setzten die US-Besatzer im neu gegründeten Land Württemberg-Baden eine Allparteienregierung ein. Die Koalition: Unter Ministerpräsident Reinhold Maier (Demokratische Volkspartei / DVP) regierten CDU, SPD und KPD gemeinsam. Das Ende: Mit der ersten freien Landtagswahl im November 1946 endete diese Phase der direkten Regierungsbeteiligung. Auch ohne Regierungsämter

blieben kommunistische Politiker zunächst in den Parlamenten aktiv: In Württemberg-Baden: Die KPD saß bis 1952 im Landtag, verlor jedoch kontinuierlich an Stimmen. Im neuen Bundesland: Bei der Gründung von Baden-Württemberg im Jahr 1952 zog die KPD mit vier Abgeordneten in den ersten gemeinsamen Landtag ein. Bei der Bundestagswahl 1953 und den folgenden regionalen Wahlen scheiterte die Partei an der Fünf-Prozent-Hürde. 1956 wurde die KPD in Westdeutschland verboten. Frühe Phasen und Rätebewegung (1918–1919): Direkt nach dem Ersten Weltkrieg spielten linke Kräfte eine Rolle in der Region: Arbeiter- und Soldatenräte: Während der Novemberrevolution 1918 bildeten sich auch in Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe Räte.  Ziele: Der radikale Spartakusbund (aus dem die KPD hervorging) forderte eine Räterepublik nach sowjetischem Vorbild. Sie konnten sich im Südwesten jedoch nicht gegen die gemäßigte SPD durchsetzen". 


Vergleich der politischen Einflussphasen

Zeitraum Region Status der Kommunisten
1918 – 1919 Baden / Württemberg Einfluss über revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte.
1919 – 1933 Weimarer Republik Reine Oppositionspartei in den Landtagen (ca. 5–10 % Stimmenanteil).
1945 – 1946 Württemberg-Baden Aktive Regierungsbeteiligung in der Allparteienregierung.
Wer 1952 – 1953 Baden-Württemberg Kleine Oppositionsfraktion im ersten Landtag (4 Mandate).

Wer hätte gedacht,

Wer hätte gedacht,  dass Karl Marx' Hirngespinste  einmal das Christentum vom Abendland gen Morgen blicken lassen, von wo ihnen ein roter Stern mit Hammer und Sichel winkt?  Auf die ist nicht einmal Marx gekommen, obwohl er das Paradiesin den schönsten Farben malen  konnte. Es war  der russische Maler Jewgeni Iwanowitsch Kamsolkin (1885–1951). Er entwarf die Komposition im Jahr 1918 für die Maifeiertage in Moskau. Nach der Oktoberrevolution suchte die junge sowjetische Führung unter Wladimir Lenin nach einem passenden Staatssymbol.Kamsolkin war  kein Bolschewik, er gehörte einer Künstlervereinigung an. Seine Idee, den Hammer (Symbol der Arbeiterschaft) und die Sichel (Symbol der Bauernschaft) zu kreuzen, setzte sich durch.Ursprünglich war in dem Entwurf auch ein Schwert enthalten. Lenin ließ das Schwert jedoch entfernen, da er betonte, dass der neue Staat ein Friedensstaat sein solle und kein militärischer Eroberer. Nach kleinen Nachbesserungen durch offizielle Stellen wurde das modifizierte Symbol im Sommer 1918 offiziell zum Staatssymbol Sowjetrusslands und später der Sowjetunion erklärt.  Karl Marx hat die großflächige politische und wirtschaftliche Praxis seiner Theorien – wie den Staatssozialismus oder den Realsozialismus des 20. Jahrhunderts – nicht erlebt. Er starb 1883. Die erste erfolgreiche sozialistische Revolution, die sich explizit auf ihn berief (die russische Oktoberrevolution), fand erst 1917 statt.Wer sich fragt, was aus "christlicher Kultur und Politik" gworden ist, wird vielleicht bei der Botin unterm Dreifaltgkeitsberg findig: "Kommentar - Das kann ich Ihnen jetzt nicht ersparen -  Kommentar über Grenzen, Schutz und Rassismus im Alltag. Ausgehend von Aldingen wird gezeigt, wie schnell Herkunftsfragen den Blick verstellen". Wer regiert denn so in THE LÄND? "Und wir alle können sehen, dass das Gift, dass die AFD mit ihren Unterstützern in die Gesellschaft träufelt, ohne einen einzigen vernünftigen Vorschlag zu haben, und alles auf Feindschaft zu Menschengruppen reduziert, die längst Bestandteil der Gesellschaft sind, schon tief in die Adern und Gehirne eingesickert ist". Spricht sie das als Ärztin an der Demokratie? Wenigstens den Parteinamen sollte sie schreiben können. Aber Hallo, Chefredaktion!

Polizei stellt junge Täter zur Rede
Kinder und Jugendliche in Aldingen bedrängen Postbotin - Briefe landen im Müll
Mehrere Kinder und Jugendliche sollen laut Polizei eine Briefzustellerin in Aldingen (Kreis Tuttlingen) bedrängt haben. Einige Briefe wurden später in einem Mülleimer gefunden..
(swr.de.Du, Du, Du! Wann wird das Internet erfunden?)

Soziale Netzwerke
Verfassungsschutz Baden-Württemberg betreibt Hunderte Fake-Accounts – die meisten sollen nur zum Mitlesen dienen
Der Verfassungsschutz Baden-Württemberg ist mit Hunderten Profilen in sozialen Netzwerken unterwegs. Die meisten sollen lediglich der Recherche dienen.
Von Redaktion
(apollo-news.net.Fake. THE LÄND heißt das Land.)

Invasive Arten
Albträume von Ameisen: So kämpfen Anwohner gegen die größte Kolonie der "Tapinoma magnum"
Rund 60 Kommunen in Baden-Württemberg sind schon von invasiven Ameisen betroffen. Am schlimmsten ist der Befall in Karlsruhe-Neureut. Dort kämpfen Stadt und Bürger gemeinsam gegen die Insekten..
(swr.de. Nur Ameisen?)

Polizei ermittelt wegen Nazi-Symbol
Unbekannte mähen großes Hakenkreuz in Wiese
In Bad Waldsee ist ein großes Hakenkreuz auf einer Wiese aufgetaucht. Unbekannte sollen es in den Rasen gemäht haben. Die Polizei ermittelt..
(swr.de. Antikes Glückssymbol. Grüne Nazis?)

UEFA Conference League Qualifikation
Freiburg gegen Motherwell: Wie Fans das Spiel verfolgen können
Das Qualifikationsspiel in Schottland ist weder im Free- noch im Pay-TV zu sehen. Alle Infos zu Livestream, Audiostreams und Übertragungen in Freiburger Kneipen..
(swr.de.Wer? Wen interessiert denn sowas?)

Himmelsschauspiel
Partielle Mondfinsternis Ende August belohnt Frühaufsteher
In den Morgenstunden des 28. August können Astronomie-Interessierte eine partielle Mondfinsternis beobachten. Dafür muss allerdings ein geeigneter Ort gewählt werden..
(swr.de. Staatsfunk himmlisch.)

Sperrung dauert vorerst auch am Donnerstag noch an
Wegen Gleisbruch: Keine Züge zwischen Aalen und Crailsheim
Auf der Bahnstrecke Aalen-Crailsheim fahren vorerst weiterhin keine Züge. Grund ist ein Gleisbruch. Die Reparaturarbeiten seien noch nicht abgeschlossen, so eine Bahnsprecherin..
(swr.de. Abbruch in THE LÄND.)

Weihnachten bald ohne Baum?
Junge Christbäume in der Region vertrocknen
Die Trockenheit setzt auch jungen Weihnachtsbäumen zu. Für Weihnachten 2026 gibt es noch genug, doch die Ausfälle bei Neupflanzungen könnten in einigen Jahren spürbar werden..
(swr.de.Wie's der Prophet befiehlt?)

Agrarpolitik
Ministerin Marion Gentges über regionale Ernährung: "Bircher Müsli ist gut, aber reicht nicht"
Marion Gentges (CDU) wechselt von der Justiz ins Agrarressort und entdeckt die Breite der Themen. Nach 100 Tagen im Amt erklärt sie, warum Ernährungssouveränität mehr ist als genug Äpfel und Getreide..
(Badische Zeitung. Von Justiz und Migration zur Ernährungsexpertin. In der Politik ist nichts unmglich. Warum ist sie seinerzeit in einem Teilort von Zell a.H. nicht in den Ortschaftsrat gewählt worden?)
================
NACHLESE
TICHYS Rechtsstaat
Hans-Georg Maaßen: Warum der Staat Jagd auf alternative Medien macht
Von Redaktion
Ein Gewerkschaftsfunktionär ruft zur Befehlsverweigerung auf und die Regierung macht Medienkritik zur Verschlusssache. In der neuen Folge von TICHYS Rechtsstaat analysieren Dr. Hans-Georg Maaßen und Michael R. Moser gemeinsam mit Tobias Gall, wie die politische Gesinnung zunehmend über das Recht gestellt wird..
(Tichys Einblik. Wann verstehen sie endlich den Unterschied zwischen Sozialisms und Demokratie? Ist doch ganz einfach. Schon zweimal passiert.)
=================
Weiter durchdrehen mit Windrädern?
BadenWürttemberg bleibt Stromimportland
(gh) - Wie viele Windräder braucht Baden-Württemberg, um Strom exportieren zu können? KI weisse Bescheid."Für einen dauerhaften Netto-Stromexport müsste Baden-Württemberg rechnerisch weit mehr als 3.000 moderne Windkraftanlagen betreiben. Das Land ist historisch ein klassisches Stromimportland, das erhebliche Mengen Energie aus anderen Bundesländern (wie dem windreichen Norden) oder dem Ausland zukauft, um seine starke Industrie zu versorgen. Die offiziellen Ausbaupfade der Landesregierung Baden-Württemberg sind primär darauf ausgelegt, die regionale Eigenversorgung und die gesetzlichen Klimaschutzziele zu sichern, statt Überschüsse für den Export zu produzieren.
Die aktuellen Zielmarken im Überblick
Die Dimensionen des benötigten Ausbaus lassen sich anhand der behördlichen Meilensteine ableiten: Aktueller Bestand: Derzeit drehen sich im Land knapp 850 Windkraftanlagen im aktiven Betrieb. Das Ziel für 2030 (Eigenversorgung): Laut dem aktuellen Sektorenzielgutachten der Landesregierung werden bis zum Jahr 2030 rund 1.400 Windräder benötigt. Dieses Etappenziel dient der Absicherung des heimischen Strombedarfs bei fortschreitender Dekarbonisierung. Das Ziel für 2040 (Klimaneutralität): Um bis 2040 vollständig klimaneutral zu werden, kalkuliert der Klima-Sachverständigenrat mit einer installierten Windleistung von 12,1 Gigawatt. Das entspricht etwa 3.000 modernen Windrädern der aktuellen Leistungsklassen (ca. 4 bis 5 Megawatt pro Anlage).
Warum echter Export noch weit entfernt ist
Selbst beim Erreichen der Marke von 3.000 Windrädern im Jahr 2040 ist Baden-Württemberg bilanziell kaum ein Exportland. Der Hunger der Industrie nach grünem Strom wächst durch die Elektrifizierung des Verkehrs und der Wärmeversorgung rasant an. Um nennenswerten Stromexport zu betreiben – also in Phasen normaler Windauslastung mehr zu produzieren, als das Land selbst verbrauchen kann –, müsste die Kapazität die 3.000er-Marke deutlich überschreiten und massiv durch Solarenergie sowie Speichertechnologien gestützt werden".
**************
DAS WORT DES TAGES
Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch.
(Franz Josef Strauß)
**************
Energie-Krise in Deutschland: Keiner merkt, was gerade passiert
Prof. Fritz Vahrenholt
Eigentlich sollte die Bundesregierung zum 15. August einen Prüfbericht für den Kohleausstieg vorlegen – doch es gibt noch keine ausreichenden Alternativen. Die Energiewende wird so immer mehr zu Vollkatastrophe, die die ganze Industrie in den Abgrund reißt..
(apollo-news.net. Politiker müssen nichts können. Die Quittung.)
Regionalregierung fordert Rückführung
Spanien holt hunderte Migranten von Ceuta auf das europäische Festland
Von Richard Schmitt
Was schon seit Wochen befürchtet worden ist, wird nun umgesetzt: Die spanische Regierung unter Pedro Sánchez bereitet die Verlegung von 500 jungen Migranten aus der nordafrikanischen Enklave Ceuta auf das spanische Festland vor. Damit wird die Vorgabe der EU-Kommission ignoriert..
(Tichys Einblick. Was hat ihnen der Prophet geboten? Raus aus der EU!)
Zuwanderung & Sozialsystem
Die fehlende Rechnung in der amtlichen Migrationsberichterstattung
Experten fordern die Zuwanderung von Hunderttausenden pro Jahr. Aber es kommt nicht auf die reine Zahl an, sondern auf die Fähigkeiten, schreibt Wirtschaftsprofessor Jochen Zimmermann in einer Analyse..
(welt.de. Die Wahrheit der Binse.)

Felor Badenberg
In 83 Fällen: Berliner Justizsenatorin soll bei Doktorarbeit plagiiert haben
Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg könnte laut eines Gutachtens des „Plagiatjägers“ Stefan Weber in 83 Fällen in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Teilweise stimmen ganze Sätze mit Aussagen aus älteren Werken überein.
Von Redaktion
(apollo-news.net. Nur Nackte brauchen solche Papiertüten.)

TE-Exklusiv:
Wie die Diakonie Parteipolitik über Bürgerrechte stellt
Von Klaus-Rüdiger Mai
Elf Jahre arbeitete Martina Müller für ein Hospiz der Diakonie – bis ihre AfD-Kandidatur zur fristlosen Kündigung führte. TE liegen Anhörung und Abmahnung exklusiv vor. Öffentlich erklären wollte sich zunächst niemand. Erst etliche TE-Nachfragen über mehrere Ebenen bis an die Spitze der Diakonie zwangen den Fall aus dem Schweigen..
(Tichys Einblick. Sind denn Kirchen mehr als linksgrünkommunistische NGOs unter Talaren?)

Der humanitäre Imperativ
Illegale Massenzuwanderung und kein Ende in Sicht
Von Alexander Wallasch
2015 wurde das Recht von Angela Merkel im Namen eines „humanitären Imperativs“ beiseitegeschoben, um die Grenzen zu öffnen. Heute soll dasselbe Recht verhindern, die Folgen dieser Politik rückgängig zu machen. Nach elf Jahre illegaler Massenzuwanderung: Wann gilt der humanitäre Imperativ endlich für die eigene Bevölkerung?.
(Tichys Einblick. Hochverrat, was sonst?)
Bundesweit sind es Hunderte
80 ukrainische Soldaten desertieren in Sachsen-Anhalt
Ukrainische Soldaten beim Kampftraining am deutschen Panzer
Ukrainische Soldaten nutzen ihre militärische Ausbildung in Deutschland offenbar zur Flucht vor dem Kriegsdienst. Um eine Rückkehr an die Front zu verhindern, setzen viele von ihnen auf ein Asylverfahren. Das berichtet die „Zeit“. Dem Innenministerium in Sachsen-Anhalt sind demnach allein für das Bundesland circa 80 solcher Fälle bekannt. In ganz Deutschland sollen es sogar Hunderte ukrainische Soldaten sein, die während ihrer Stationierung im Land desertiert sind.,
(focus.de. Sind es nicht sogar Hunderttausende, die zum großen Friedrich wollen? Leben statt Tod. Wenn die Russen kommen, darf niemand überrascht sein.)

Kommunen
„Willkommensbehörden“: Wo Deutschland mental noch im Jahr 2015 feststeckt
Während die Bundesregierung eine Migrationswende proklamiert, herrscht in den Kommunen zum Teil noch der Geist von 2015: Ausländerbehörden gelten als „Willkommensbehörden“, Migranten als „Kunden“, denen die Beamten dienen sollen. Die JF hat sich das genauer angesehen..
(Junge Freiheit. Kommunalpolitik abgeschafft.)

DER PODCAST AM MORGEN
Machtkampf zwischen China und EU um MediaMarkt eskaliert – TE-Wecker am 21. August 2026
Von Holger Douglas
Der Machtkampf zwischen China und der EU um die Übernahme von MediaMarkt eskaliert.
• Höhere Verbrauchssteuern auf Genussmittel würden die Landtagswahlen im Norden kaum beeinflussen.
• Die Verbraucherzentralen warnen wegen niedriger Füllstände der Speicher vor steigenden Gas-Preisen.
• 80 ukrainische Soldaten desertieren nach Deutschland.
• Und: Speedy Gonzales – Astronomen entdecken den schnellsten Stern der Galaxie..
(Tichys Einblick. Neues?)

Auswahl des UN-Generalsekretärs
„Unverantwortlich“, „Heuchelei“ – USA und Russland attackieren Baerbock scharf
Annalena Baerbock steht für ihre Rolle im Auswahlverfahren für die Nachfolge von UN-Generalsekretär Guterres in der Kritik. Die USA erkennen „Kompetenzüberschreitung“. Auch Russland zeigt sich besorgt..
(welt.de. Im Ernst?)

Nonstop Nonsens gegen Israel
Von Stefan Frank • Obwohl Dieter Hallervordens wichtigstes Steckenpferd seit Jahren die Verleumdung Israels ist, durfte er im Landtagswahlkampf von Sachsen-Anhalt für die CDU auftreten – was eine Parteiberaterin nachträglich als „Mut“ der Partei feiert. .
(achgut.com. DIE Partei.)

 

Das größte öffentliche Sparpotenzial wäre Privatisierung

Von PROF. EBERHARD HAMER (Teil 1 von 2)

In der Sucht unserer politischen Parteien, immer mehr Wählergruppen mit Wohltaten zu versorgen, um deren Stimmen bei der Wahl zu fangen, konzentriert sich die politische Auseinandersetzung fast ausschließlich auf zusätzliche Einnahmen.

Die Steuern und Sozialabgaben haben aber inzwischen nicht nur die Toleranzgrenze im Mittelstand erreicht (über 50 Prozent Abgabelast, die höchste der Welt!), sondern werden immer wieder durch rechtswidrige Verschuldung der Staaten – Merz eine Billion Euro! – ausgedehnt. Die öffentliche Finanzierung ist längst rechtswidrig, unwirtschaftlich, nicht mehr finanzierbar (Zinsen, Amortisationen) und verantwortungslose Belastung der nächsten Generation.

Ein Unternehmer hat solche illegalen Konkursverlängerungsmöglichkeiten nicht. Er kann nur ausgeben, was er vorher eingenommen hat. Und wenn die Einnahmen sinken, muss er die Kosten im Unternehmen anpassen, rationalisieren, um die Preise seiner Produkte oder Leistungen wettbewerbsfähig zu halten. Der Staat unterliegt diesem Wettbewerbsdruck nicht, auch nicht Kostenzwängen, sondern er übernimmt Aufgaben „nach politischem Willen“.

Wenn eben grüne Ideologen die weltführende deutsche Verbrenner-Autoindustrie für umweltschädlich erklärten, konnten sie eine unwirtschaftliche Elektrifizierung der Automobilwirtschaft erzwingen – auch wenn damit ein ganzer Produktionssektor „deindustrialisiert“ wurde. Und wenn schwarz-rot-grüne Regierungen die „Führung im Kampf gegen Russland“ übernehmen und finanzieren wollen, ist eben für Renten, Schulen, Krankenhäuser und Straßen für die eigenen Bürger kein Geld mehr da. Und wenn feministische und queer-sexuelle Politik die Unterrichtsziele in den Schulen von Leistung auf Ideologie umstellen, kommt es eben zu Leistungsabfall und Fehlausbildung einer ganzen Generation.

Nach klassischer Staats- und Verwaltungslehre soll der Staat Hoheitsaufgaben wie Sicherheit, Gerechtigkeit und Gesetzestreue durchführen. Der Ordnungsstaat ist aber vorbei und zum Sozialstaat geworden. Mehr als die Hälfte aller öffentlicher Einnahmen werden in Sozialzwecke und Sozialbürokratie versenkt. Die Hoheitsverwaltung macht nur noch ein Viertel des öffentlichen Sektors aus, zu drei Viertel beschäftigt sich die öffentliche Verwaltung inzwischen mit Aufgaben der Daseinsvorsorge, der Gesundheitsvorsorge, der Bildung, der Unterhaltung, der Staatspropaganda, der Meinungsbildung und der Eigenproduktion in öffentlichen Körperschaften.

Dass der Staat zunehmend in Eigenregie Gebäudereinigungen durchführt, Gartenpflege betreibt, Transporte durchführt, Formulare druckt, Schulen und Krankenhäuser unterhält, Abfallentsorgung und Straßenreinigung selbst durchführt, Wasserwerke betreibt, Friedhöfe unterhält, Ingenieurleistungen liefert, Gastronomien unterhält, Kraftfahrzeuge repariert, Kantinen oder Museen und Büchereien betreibt – mehr als eine halbe Million Betriebe – bedeutet für die mittelständische Wirtschafte eine entscheidende Konkurrenz und wird von ihr kritisiert.

Das Mittelstandsinstitut des Verfassers hat diese Problematik aufgegriffen und zur Entscheidung, welche Durchführungsform richtiger wäre – die öffentliche oder die privatwirtschaftliche – eine neutrale Privatisierungsformel entwickelt, welche die Eigenkosten des öffentlichen Regiebetriebs pro Produkt mit den Marktpreisen dieses Produkts der privaten Wirtschaft vergleicht. In 97 Prozent aller über tausend mit Hilfe unserer Privatisierungsformel errechneten Vergleiche war die öffentliche Durchführung einer Aufgabe teurer als wenn der öffentliche Verband sie aus dem Markt von der privaten Wirtschaft bezogen hätte.

Bei der Reinigung von Rathäusern und Verwaltungsgebäuden betrug der Rationalisierungswert (Einsparungsmöglichkeit) zwischen 50 bis 80 Prozent der Eigenleistungskosten. Bei Schulen und Kindergärten war die Eigenleistung der Behörden fast doppelt so teuer wie der Preis privater Gebäudereinigung. Für Sporthallen muss in Regieform ebenfalls mehr als doppelt so viel ausgeben werden wie der Marktpreis privater Reinigungsunternehmen gekostet hätte.

Die Kosten der behördeneigenen Werkstätten liegen zweieinhalbmal so hoch wie der Marktpreis. Bei Druckereien lag die Privatisierungsreserve bei ca. 50 Prozent der Regiekosten, bei Wäschereien bei 80 bis 90 Prozent. Im Schnitt waren handwerkliche Eigenleistungen des öffentlichen Verbandes etwa doppelt so teuer wie der Marktpreis bei gleicher Qualität.

Das Mittelstandsinstitut hat auch für andere Bereiche wie Schwimmbäder, Turnhallen, Kindergärten u.a. in nahezu allen Fällen einen möglichen Rationalisierungserfolg aus einer Privatisierung errechnet. Die Untersuchung kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass Privatisierung eine der erfolgversprechendsten Rationalisierungsmaßnahmen öffentlicher Körperschaften ist und dass bei insgesamt mehr als 600.000 öffentlichen Regiebetrieben manche Gemeinde allein aus Privatisierung selbst wieder finanziell gesunden könnten.
» Morgen Teil 2: Wo kann in Deutschland privatisiert werden?
(pi-news.net)