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(tutut) -  Sind Verpckungen und ihre Verschlüsse nicht die heutige Geißel der Menschheit, schlimmer als jede Seuche? "Das ist eine drastische, aber nachvollziehbare Frustration", meint KI.  "Verpackungsmüll und komplizierte Verschlüsse gehören definitiv zu den nervigsten Alltagsübeln der Moderne. Historisch gesehen hinkt der Vergleich mit echten Seuchen (wie der Pest oder Cholera) natürlich, da Seuchen Hunderte Millionen Menschenleben direkt ausgelöscht haben. Dennoch beschreiben Sie ein massives, globales Problem: die Umweltkrise durch Plastikmüll und den alltäglichen Frust der Verbraucher. Warum das Verpackungsproblem massiv ist: Riesige Müllberge: Weltweit werden jährlich Hunderte Millionen Tonnen Plastikmüll produziert. Mikroplastik: Kunststoffe zerfallen, gelangen in die Nahrungskette und schädigen Organismen. Ressourcenverbrauch: Die Herstellung verschlingt enorme Mengen an Erdöl und Energie. Langlebigkeit: Ein Plastikverschluss überdauert Jahrhunderte in der Natur. Warum der Vergleich mit Seuchen hinkt - Direkte Todeszahlen: Historische Seuchen wie die Pest oder die Spanische Grippe löschten innerhalb kürzester Zeit Millionen Menschenleben direkt aus. Medizinische Akutheit: Krankheitserreger führen zu akutem organischem Versagen, während Plastik ein schleichendes, strukturelles Umweltproblem darstellt. Der Nutzen von Verpackungen: Haltbarkeit: Sie schützen Lebensmittel vor dem Verderben und reduzieren dadurch Lebensmittelabfälle. Hygiene: Verpackungen verhindern im medizinischen Bereich die Ausbreitung von echten Keimen und Seuchen. Transportschutz: Sie sichern Waren auf langen Wegen vor Beschädigung".

Der Renten-Putsch von Merz/Bas
Von WOLFGANG HÜBNER
Vorweg: Es geht mir im folgenden Text nicht um die Inhalte der sogenannten „Rentenreform“, die jetzt von einer Kommission aus 13 Personen vorgelegt worden sind. Über diese Inhalte wird in den kommenden Wochen und Monaten noch diskutiert und gestritten werden. Es geht vielmehr erst einmal um die politische Inszenierung einer staatlichen Maßnahme, die das Leben von vielen Millionen Menschen stark mitprägen wird. Diese Inszenierung dokumentiert geradezu exemplarisch Methode und Praxis des bewusst demokratiefernen deutschen Parteienstaats. Erster Akt: Die Schuldenkoalition aus CDU/CSU und SPD ruft eine Kommission ins Leben. Zwei Vorsitzende werden bestimmt, drei Bundestagsabgeordnete aus den Regierungsparteien, niemand aus der Opposition, dazu acht Wissenschaftler. Keiner von ihnen wird jemals auf eine Rente angewiesen sein, jeder von ihnen kann als Beamter oder beamtenähnlich mit einer üppigen Altersversorgung rechnen. Niemand ist in dieser Kommission, der selbst Rentner ist oder einmal sein wird. Nur 13 Mitglieder in gleicher späterer Alterssituation, da lässt es sich trefflich über das Altersschicksal der Millionen weniger Privilegierten entscheiden. Und tatsächlich werden die jetzt vorgelegten 33 Reformpunkte einstimmig getroffen. Zweiter Akt: Bei der Präsentation der Kommissionsvorschläge am Dienstag werden die beiden Vorsitzenden Frank-Jürgen Weise und Constanze Janda umrahmt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD). Alle wirken stolz und glücklich. Die beiden Politiker betonen, das gesamte Paket der Vorschläge müsse nun auch so schnell wie möglich gesetzliche Realität werden. Kein Wort darüber, dass es einer öffentlichen Diskussion über die Vorschläge bedarf. Und sowohl für Merz als auch für Bas ist offenbar klar: Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD werden im Bundestag die Gesetzesvorlagen der Regierung nur noch abnicken. Dritter Akt: Einer der besten Kenner und Kritiker der Rentenproblematik, der Publizist Egon W. Kreutzer, hatte bereits vor Tagen vorausgesagt, dass im Fall einer Einigkeit von Merz und Bas In Sachen „Rentenreform“ von einem politischen Komplott zu Lasten der Rentner gesprochen werden könne. Kreutzer lag mit dieser Voraussage richtig.Wenn nun der von mir geschätzte AfD-Sozialexperte René Springer einwendet, die Entscheidung über die „Rentenreform“ falle allein im Bundestag, ist das richtig und falsch zugleich: Formal ist das so, doch nicht nur in Anbetracht der Mehrheitsverhältnisse dort ist die Hoffnung auf Änderungen der Kommissionsvorschläge illusorisch. Denn der Parlamentarismus ist nicht zuletzt dafür da, dem Volk auch die bitterste Medizin zu verordnen. Und die Systemmedien werden ihre Mithilfe dabei gewiss nicht verweigern.
(pi-news.net)

Der Duft  des Beifuß
Die Gipfel des Heubergs lagen im dichten Frühnebel, als der Schamane Kjartan vor seiner Hütte am Rande des Klippenecks stand. In seinen Händen hielt er keinen Stab, sondern eine einfache Schale aus Eschenholz, in der getrockneter Beifuß glimmte.
Das Flüstern der gefrorenen Zeit
Eines Morgens im Spätherbst stellte Kjartan fest, dass die Zeit im Tal der Bära stillzustehen schien. Nicht im übertragenen Sinne – die Vögel hingen wie festgefroren in der Luft, und die Bära war zu einer gläsernen Skulptur erstarrt, obwohl die Sonne warm schien.
Kjartan stieg hinab, seine Stiefel knirschten auf dem Boden, der sich wie Pergament anfühlte. Er erkannte, dass ein „Zeit-Riss“ entstanden war, verursacht durch den Zorn eines alten Erdbistes, der unter dem Heuberg schlief. Mit einem Lied, das tiefer klang als das Grollen der Erde, legte Kjartan seine flache Hand auf den nackten Fels des Lembergs. Er gab der Erde einen Teil seiner eigenen Ruhe ab. Mit einem gewaltigen Seufzer, der wie Donner durch das Tal rollte, setzte sich die Welt wieder in Bewegung. Die Vögel flogen weiter, und das Wasser stürzte tosend herab.
Der Gast aus dem Sternenmeer
In einer klaren Nacht auf dem Dreifaltigkeitsberg bemerkte Kjartan ein Licht, das nicht von den Sternen stammte. Es war ein bläuliches Glimmen, das in den Ruinen der alten Wallanlage tanzte. Als er sich näherte, fand er kein Gespenst, sondern ein Wesen aus reinem Licht, das den Weg zurück in den „Großen Fluss“ am Himmel verloren hatte.
Die Menschen im Dorf unten sahen nur ein seltsames Wetterleuchten, doch Kjartan sprach mit dem Lichtwesen in der Sprache der Stille. Er webte aus den Silberfäden des Mondlichts und dem Tau der Heuberghöhen ein Netz, das als Brücke diente. Mit einem sanften Stoß schickte er den Gast zurück in die Unendlichkeit. Zurück blieb nur ein kleiner, glühender Kieselstein, den Kjartan seither in seinem Beutel trägt – er wird immer dann warm, wenn jemand auf dem Heuberg Hilfe braucht.

(tutut) . Wenn schon Stich, aber  das können Drohnen normalerweise nicht, sondern Liebe, dann aber richtig. Wären Menschen in Deutschland Bienen. wer wären dann die Drohnen, wer die Arbeiterinnen und wer die Königin? KI weisse immer eine Anwort, aber die kann wie stets auch falsch sein. "Wenn wir Deutschland metaphorisch als einen riesigen Bienenstock betrachten, lässt sich die Struktur unseres Landes erstaunlich gut auf die drei Bienenwesen aufteilen. Hier ist eine spielerische, aber treffende Zuordnung basierend auf den realen Aufgaben im Bienenstaat: 🛠️ Die Arbeiterinnen: Die Berufstätigen und Steuerzahler - Im Bienenstock machen die Arbeiterinnen über 90 % des Volkes aus. Sie halten den Laden am Laufen, beschaffen Nahrung und pflegen die Brut. Wer sie sind: Die arbeitende Bevölkerung, Angestellte, Handwerker, Pflegekräfte und Selbstständige. Die Parallele: Sie erwirtschaften das Bruttoinlandsprodukt (den "Honig"), zahlen Steuern und halten die kritische Infrastruktur des Landes am Leben. Ohne sie bricht das System sofort zusammen.💤 Die Drohnen: Die Nutznießer und Spezialisierten - Drohnen
sind die männlichen Bienen. Sie arbeiten nicht, sammeln keinen Nektar und haben keinen Stachel. Ihre einzige Aufgabe ist die Fortpflanzung (die Paarung mit einer Königin), danach sterben sie oder werden im Spätsommer vertrieben ("Drohnenschlacht"). Wer sie sind: Eine Mischung aus der reinen Erbengeneration (die von fremder Arbeit lebt), Passiv-Aktionären und im ironischen Sinne manchen Bürokraten, die viel verwalten, aber scheinbar wenig messbaren Nutzen für die "Honigproduktion" beisteuern. Die Parallele: Sie konsumieren die Ressourcen des Stocks, ohne direkt an der täglichen Versorgung mitzuwirken, sind aber für bestimmte Systemfunktionen (wie Kapitalfluss oder Weitergabe von Vermögen) fest eingeplant. 👑 Die Königin: Das Grundgesetz und der Staat - Die Königin ist nicht die 'Diktatorin' des Stocks, sondern sein biologisches Zentrum. Sie trifft keine täglichen Entscheidungen, aber sie hält durch ihre Hormone (Pheromone) das Volk zusammen und sorgt für den Fortbestand. Wer sie ist: Nicht eine einzelne Person (wie der Bundeskanzler), sondern das Grundgesetz und die staatliche Ordnung. Die Parallele: Die Politik und die Verfassung geben den Rahmen vor, der alles zusammenhält. Wenn die 'Königin' schwach ist oder stirbt, verliert das Volk die Orientierung und der Stock verfällt ins Chaos". Dann gibt es statt Bienen- Kunsthonig, KI sei Dank.
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NACHLESE
Wir haben keinen Torwart
Mit dieser Kolumne wollte ich Hoffnung und gute Laune versprühen. Doch nach der Leistung gegen Ecuador fehlt selbst mir der Glaube. Wir haben viele Probleme, aber das größte steht zwischen den Pfosten und heißt Manuel Neuer....Also fassen wir zusammen: Ein schlechter Torwart, eine unsichere Abwehr und ein Mittelfeld, das weder Ruhe und Spielwitz ausstrahlt noch Torchancen kreiert, machen wenig Hoffnung. Dazu vorn mit Kai Havertz ein Stürmer, der auch im dritten Spiel nichts von seiner angeblichen Klasse aus der Premier League andeuten konnte. Nur auf Deniz Undav zu hoffen, der irgendwann reinkommt und irgendwie ein Tor macht, ist zu wenig.Also fassen wir zusammen: Ein schlechter Torwart, eine unsichere Abwehr und ein Mittelfeld, das weder Ruhe und Spielwitz ausstrahlt noch Torchancen kreiert, machen wenig Hoffnung. Dazu vorn mit Kai Havertz ein Stürmer, der auch im dritten Spiel nichts von seiner angeblichen Klasse aus der Premier League andeuten konnte. Nur auf Deniz Undav zu hoffen, der irgendwann reinkommt und irgendwie ein Tor macht, ist zu wenig...
(Junge Freiheit. Wir haben auch keine Mannschaft und keinenTrainer.)
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EU-Klimapolitik pfeift auf Wissenschaft
Die EU-Kommission lässt sich nicht beirren: Während 44 Autoren des Weltklimarats (IPCC) ihr Extremszenario offiziell zu Grabe tragen, hält die EU an ihren darauf aufbauenden Maßnahmen fest, wie eine Anfrage des EU-Abgeordneten Markus Buchheit (AfD) ergab. Follow the science? Dieses Postulat der Klimaszene scheint offenbar nur für Weltuntergangsvisionen zu gelten. Korrigieren die Wissenschaftler aber ihre Prognosen, spielt das keine Rolle. Erst vor Kurzem, am 7. April, erklärten 44 Autoren des Weltklimarats (IPCC) unter Prof. Detlef van Vuuren das bislang klimapolitisch maßgebliche Extremszenario RCP 8.5 (Representative Concentration Pathway 8.5) – eine Erwärmung von bis zu 5,7 °C bis 2100 – offiziell für „unplausibel”. Das wahrscheinlichste Szenario geht nunmehr von einem verbleibenden Anstieg von rund 1,1 °C bis 2100 aus. Auf das RCP 8.5 stützen sich jedoch zentrale Rechtsakte, Handelsverträge und Regelungen der EU. Auf eine Anfrage des AfD-EU-Abgeordneten Markus Buchheit stellt die EU-Kommission in aller Deutlichkeit klar, dass sie nicht gedenke, die Verordnung über das Europäische Klimagesetz und die Rechtsvorschriften, die dem Ziel für 2030 zugrunde liegen, zu überarbeiten. Auch die Nachhaltigkeits- und Klimaklauseln von Freihandelsabkommen, die darauf basieren, sollen nicht neu bewertet werden. Stattdessen herrscht große Selbstsicherheit: Die Korrekturen seien „ein Hinweis darauf, dass die Klimapolitik und der Einsatz innovativer Technologien den Anstieg der weltweiten Treibhausgasemissionen verlangsamt haben“. „Gefährliche Auswirkungen“ würden sich nur dann verhindern lassen, wenn die Klimapolitik konsequent weiterverfolgt wird – Wissenschaft hin oder her. Für Markus Buchheit ist dies bedenklich: „Die EU stützt ihre Klimamaßnahmen im weitesten Sinn wesentlich auf die Annahmen des IPCC. Da dessen Schreckensszenario nun entfällt, müssten auch die Maßnahmen überdacht werden. Sich dem zu verweigern, ist aber ein Beleg für klimaideologische Verbohrtheit.“ Statt einem blinden „Weiter so“ fordert Buchheit daher eine schnellstmögliche, vollständige Überprüfung aller Klimamaßnahmen der EU, die sich durch alle Politikfelder ziehen.
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Wir haben doch schon lange keine richtige Nationalmanschaft mehr, sondern eine dem Zeitgeist angepasste bunte Truppe. Wen wundert's.
Leser-Kommentar, welt.de)
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Weitere 50.000 Stellen sollen weg:
Neuer Sparhammer bei VW!
Die nächste Spar-Bazooka bei VW bahnt sich an! Europas größter Autobauer plant einen beispiellosen Kahlschlag. Volkswagen will in den nächsten Jahren weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze streichen – das wäre eine Verdopplung des bisherigen Abbauziels. Aktuell beschäftigt der Konzern rund 657.000..
(bild.de. Kein Volk, kein Wagen.)

Wahn um gestreckten Arm

Von WOLFGANG HÜBNER

Wenn unsereiner seine morgendlichen Gymnastikübungen macht, gibt es immer wieder kurze Momente, in denen der linke oder rechte Arm angewinkelt nach oben gestreckt wird. Sollten mich streng antifaschistisch gesinnte Nachbarn dabei beobachten und gar fotografieren, dann hätten sie Beweismaterial für meine alltägliche Einübung des sogenannten „Deutschen Grußes“. Der hatte bekanntlich zwölf Jahre im vergangenen Jahrhundert zusammen mit einem mehr oder minder lautstarken Bekenntnis eine besondere Bedeutung.

Weil diese zwölf Jahre zwar längst vergangen, aber laut ungeschriebener Staatsräson nie vergessen und vergeben werden dürfen, ist es nicht ungefährlich, das zu tun, was ich da in der Frühe des Tages tue. Zwar ist das angewinkelte Strecken des linken oder rechten Armes im Privatbereich nicht strafbar, aber bei einem ehemaligen rechtslastigen Kommunalpolitiker wie mir zumindest irgendwie verdächtig.

Wenn aber vor sechs Jahren auf einer privaten Grillparty ein wichtiger AfD-Politiker in Sachsen-Anhalt spaßeshalber den linken Arm nach oben gereckt hat, so soll aus jenem von einem Foto dokumentierten Moment nun kurz vor der Landtagswahl in diesem Bundesland ein politischer Skandal zum Schaden der in Umfragen weit führenden Partei konstruiert werden. Das beweist zum einen, dass die Verzweiflung der politischen Konkurrenz fast schon bemitleidenswert ist.

Und da diese Lächerlichkeit geradezu gierig von den Systemmedien aufgegriffen wird, kann zum anderen das Geschehen ohne Übertreibung als Symptom von nationalem Wahn begriffen werden. Der bedürfte einer intensiven psychologischen Dauerbehandlung, gäbe es einen Wunderheiler, der sich diesem hoffnungslosen Fall tollkühn zu widmen bereit wäre. Deutscher Wahn hat einst zum „Deutschen Gruß“ geführt. Aber deutscher Wahn ist es auch, der selbst dessen offensichtliche Verulkung mit dem falschen linken Arm auf einer Grillparty vor sechs Jahren zur Staatsaffäre aufblasen will.
(pi-news.net)

 

Hitze, Klimaanlagen und die übersehene Thermodynamik

Von David Cohnen

Ausgangspunkt dieser Überlegungen war die Aussage:

„Der Staat sollte nicht nur E-Autos subventionieren, sondern auch Klimaanlagen. Krankenhäuser und Altenheime sollten gekühlt werden.“

Betrachtet man diese Aussage zunächst isoliert, erscheint sie plausibel. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass Operationssäle, Intensivstationen oder andere medizinische Bereiche auf eine kontrollierte Raumtemperatur angewiesen sind. Auch bei Pflegeeinrichtungen kann die Frage des Hitzeschutzes eine wichtige Rolle spielen.

Interessant wird die Diskussion jedoch dann, wenn man die Argumentation auf die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung ausweitet. In den vergangenen Jahren wird in den Medien immer häufiger darauf hingewiesen, dass Wärmepumpen nicht nur heizen, sondern im Sommer auch kühlen können. Ebenso wird die Installation von Klimaanlagen zunehmend als sinnvolle Antwort auf steigende Temperaturen dargestellt.

Dabei fällt auf, dass häufig nur die unmittelbare Wirkung im Innenraum betrachtet wird. Der Gedanke lautet vereinfacht:

„Draußen ist es heiß. Drinnen wird es durch die Klimaanlage angenehm kühl.“

Physikalisch betrachtet endet die Betrachtung an dieser Stelle jedoch zu früh.

Eine Klimaanlage erzeugt keine Kälte. Sie transportiert Wärme von einem Ort zu einem anderen. Die Wärme, die aus einem Gebäude entfernt wird, erscheint außerhalb des Gebäudes erneut. Hinzu kommt die Antriebsenergie für Kompressoren, Ventilatoren und andere technische Komponenten. Die Gesamtwärmeabgabe nach außen ist daher sogar größer als die aus dem Gebäude abgeführte Wärmemenge.

Dies ist kein ideologischer Standpunkt, sondern eine unmittelbare Folge der Thermodynamik.

Solange man einzelne Gebäude betrachtet, erscheint dieser Effekt unbedeutend. Problematisch wird die Betrachtung jedoch dann, wenn Millionen Menschen dieselbe technische Lösung gleichzeitig anwenden.

Man stelle sich eine typische Reihenhaussiedlung vor. Jedes Haus verfügt über eine Wärmepumpe, deren Außengerät auf der Terrasse oder unmittelbar am Gebäude installiert wurde. An heißen Sommertagen werden die Anlagen nicht zum Heizen, sondern zum Kühlen eingesetzt.

Jede einzelne Anlage transportiert Wärme aus dem Gebäude nach draußen. Die Außengeräte geben diese Wärme an genau jene Umgebung ab, in der sich die Bewohner aufhalten möchten: auf Terrassen, Balkonen und in kleinen Gärten.

Je heißer es draußen wird, desto höher wird die Kühllast der Gebäude. Je höher die Kühllast, desto mehr Wärme wird von den Außengeräten abgegeben.

Die Frage lautet daher nicht, ob dieser Effekt existiert. Die Frage lautet vielmehr, welche Auswirkungen er bei einer flächendeckenden Anwendung haben wird.

Aus der Industrie und Kraftwerkstechnik sind vergleichbare Zusammenhänge seit langem bekannt. In einer Turbinenhalle wurde beispielsweise festgestellt, dass Turbinen am Ende einer Luftströmung deutlich höheren Temperaturen ausgesetzt waren als Turbinen am Beginn der Halle. Die Ursache lag darin, dass die Luft auf ihrem Weg durch die Halle kontinuierlich Wärme aufnahm. Die nachfolgenden Maschinen arbeiteten dadurch unter ungünstigeren Bedingungen.

Erst nachdem jede Turbine mit eigener Frischluft versorgt und die erwärmte Luft gezielt abgeführt wurde, konnte das Problem gelöst werden.

Zwar ist eine Wohnsiedlung keine geschlossene Turbinenhalle, das zugrunde liegende Prinzip bleibt jedoch identisch: Wärmequellen beeinflussen ihre Umgebung, und die Temperatur eines Gebietes hängt entcheidend von den Möglichkeiten des Luftaustausches ab.

Genau deshalb beschäftigen sich Stadtplaner seit Jahrzehnten mit Frischluftschneisen und Belüftungskorridoren. Städte erwärmen sich nicht nur durch die Sonneneinstrahlung selbst, sondern auch durch die Speicherung von Wärme in Asphalt, Beton und Gebäuden sowie durch technische Wärmequellen aller Art.

In diesem Zusammenhang erscheint es widersprüchlich, wenn einerseits vor städtischen Hitzeinseln gewarnt wird, andererseits jedoch die flächendeckende Klimatisierung von Wohngebäuden als naheliegende Lösung dargestellt wird.

Die zusätzliche Wärmeabgabe verschwindet nicht. Sie wird Teil desselben urbanen Systems, dessen Überhitzung bereits beklagt wird.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion häufig vernachlässigt wird: die Bauweise der Gebäude.

Traditionell werden Wohnhäuser in Deutschland überwiegend massiv errichtet. Wände aus Ziegel, Beton oder Kalksandstein verfügen über eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Sie reagieren träge auf Temperaturänderungen und können Hitzespitzen über viele Stunden oder sogar Tage abpuffern.

Anders verhält es sich bei zahlreichen nordamerikanischen Leichtbauhäusern. Dort führt die geringe Speichermasse dazu, dass Gebäude sehr schnell auf Außentemperaturen reagieren. Wird die Kühlung abgeschaltet, steigen die Innentemperaturen rasch an.

Die massive Bauweise besitzt daher einen erheblichen Vorteil: Sie verzögert die Aufheizung der Innenräume und reduziert den Bedarf an aktiver Kühlung.

Darüber hinaus existieren zahlreiche Maßnahmen des passiven Wärmeschutzes:

außenliegender Sonnenschutz,
Dachüberstände,
Verschattung durch Bäume,
begrünte Dächer,
Nachtlüftung,
helle Fassaden,
reduzierte Versiegelung von Flächen.

Solche Maßnahmen verhindern die Entstehung von Wärmeproblemen, anstatt deren Folgen technisch zu bekämpfen.

Dies bedeutet nicht, dass Klimaanlagen grundsätzlich abzulehnen sind. In Operationssälen, Intensivstationen und anderen sensiblen Bereichen sind sie oftmals unverzichtbar. Auch für besonders gefährdete Menschen können sie notwendig sein.

Problematisch wird jedoch die Vorstellung, die massenhafte Klimatisierung von Wohngebäuden sei eine einfache und folgenlose Antwort auf steigende Temperaturen. Eine solche Sichtweise betrachtet lediglich den Komfort im Innenraum. Sie blendet jedoch die Auswirkungen auf das Umfeld, das Mikroklima und die Wärmebilanz ganzer Stadtquartiere aus. Die eigentliche Herausforderung besteht daher nicht darin, möglichst viele Klimaanlagen zu installieren, sondern Gebäude und Städte so zu gestalten, dass Kühlung möglichst selten erforderlich wird.

Wer über Hitzeschutz spricht, sollte deshalb nicht ausschließlich über Klimaanlagen sprechen. Er sollte ebenso über Stadtplanung, Begrünung, Verschattung, Belüftung und intelligente Bauweisen sprechen.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass eine technische Lösung propagiert wird, die zwar das Problem im Wohnzimmer löst, gleichzeitig aber zur Verschärfung desselben Problems außerhalb des Hauses beiträgt.on

 

 

Köln: Antifa-Mob verwüstet AfD-Stand

Ein Mob von ca. 30 vermummten Antifa-Aktivisten hat am Samstag gegen 9:06 Uhr im Kölner Stadtteil Porz einen gerade erst aufgebauten AfD-Informationsstand gestürmt und ein Bild der Verwüstung angerichtet.

Kaum waren die AfD-Mitglieder fertig mit dem Aufbau am City Center, fiel die Meute über den Stand her. In Sekundenschnelle wurden Prospekte und Werbematerialien zerfetzt, Tische umgeworfen, Farbe verspritzt und der nagelneue Baldachin-Schirm niedergerissen. Die Täter hängten sich regelrecht daran und brachen ihn entzwei – ein Schaden von rund 1000 Euro allein hier. Dann waren sie so schnell verschwunden, wie sie gekommen waren. Zurück blieb ein Trümmerfeld.

AfD-Mitglied Dirk Spelsberg, der den Stand mit betreute und die Tat dokumentierte, schildert den Überfall so: „Wir hatten gerade aufgebaut, dann kam die Horde. Fünf Minuten später die Polizei. Es war wie in einem Film – wie bei einem Banküberfall. Sowas Schlimmes habe ich noch nie erlebt. Alle hatten medizinische Masken auf, junge Leute. Die hat man beauftragt, uns zu stören. Wir werden unseren Stand in Zukunft ohne Polizeischutz nicht mehr aufbauen. Es ist schlimm genug, dass wir unsere demokratische Tätigkeit nur unter Polizeischutz ausüben können.“

Aufgrund der gemachten Fotos gelang es den Beamten, am Porzer Krankenhaus zwei oder drei der Täter, die noch Farbe an den Fingern hatten, zu stellen. Ob es zu weiteren Festnahmen kommt, bleibt abzuwarten. Eine Pressemitteilung der Polizei Köln liegt noch nicht vor, auch die lokalen Zeitungen Kölner-Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und Express glänzen bislang durch Nicht-Berichterstattung.

Rollkommando-Überfälle der Antifa wie dieser sind kein Einzelfall. Sie sind Ausdruck eines linksextremen Klimas der Einschüchterung, das in Teilen Kölns angesichts wachsender AfD-Umfragewerte offenbar toleriert wird. Während AfD-Mitglieder und -Sympathisanten friedlich für ihre Positionen werben, antwortet die Antifa mit Gewalt und Zerstörung. Dass Bürger, die sich demokratisch engagieren, inzwischen Polizeischutz benötigen, um Flyer zu verteilen, ist ein Armutszeugnis für den Rechtsstaat.
(pi-nws.net)