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(Wikipedia)

Ein Plädoyer von Philipp Lengsfeld, MdB (13-17)

Showdown im Landtagswahlkampf von Baden-Württemberg. Und die Zahlen lassen Böses ahnen: Obwohl Baden-Württemberg im Zentrum der deutschen Energie- und Industriekrise steht, trauen sich die Menschen nicht wirklich an einen radikalen Politikwechsel – obwohl das Modell Baden-Württemberg vor dem Kollaps steht: Hochwertige Industriearbeitsplätze wandern ab oder fallen weg, da Strompreise und grün-sozialer Bürokratie- u Steuerwahnsinn der Wirtschaft die sprichwörtliche Luft zum Atmen nehmen. Zusätzlich kommt noch die Migrations-, Sicherheits- Bildungs- und Wohnungskrise.

Und alles komplett selbstverschuldet: Die Rede von Marco Rubio auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat es noch mal schmerzlich deutlich gemacht: Die Europäer und insbesondere die Deutschen werden nicht unterdrückt, werden nicht fremdgesteuert, insbesondere nicht von den USA, sondern haben sich komplett kollektivistisch verrannt.

Deutschland hat sich in eine Denkfalle eingesperrt, aus der wir jetzt raus müssen.

Und das Thema Kernkraft ist der Dreh- und Angelpunkt der Diskussion.

Noch deutlicher als bei der völlig verkorksten Wind- und Solarförderung-Chaosplanwirtschaft wird das deutsche Dilemma beim Umgang mit der Kernkraft – niemand, wirklich niemand hat uns in diese Sackgasse gezwungen.

Mit Neckarwestheim II hat Baden-Württemberg eines der drei der zuletzt von Robert Habeck abgeschalteten Kernkraftwerke (die beiden anderen Standorte sind Isar 2 in Bayern und Emsland in Niedersachsen).

Dies sind die Kerndaten:
Vergleichsweise junger Standort: Beginn des Leistungsbetriebs am 14. April 1989
Gebaut innerhalb von weniger als sieben Jahren nach Baubeginn, der wiederum nur zwei Jahre auf den Bauantrag erfolgte – Zahlen wie aus einer anderen Welt
Zuletzt lieferte Neckarwestheim II bei elektrischer Bruttoleistung von 1,44 GW zuverlässig, sicher und voll allem sehr gut bezahlbar (4-6 ct/kWh) Grundlast tragenden Strom – Größenordnung 10/11 TWh im Jahr.

Vom Moment der politischen Weichenstellung (Stopp Rückbau, sofortige Planung auf Wiederinbetriebnahme) braucht man Stand heute vermutlich 3 Jahre und 3 Milliarden Euro für den Wiederbetrieb.

Betreiber von Neckarwestheim II ist die EnBW, ein staatlicher Energieversorger aus Baden-Württemberg.

Diese EnbW schickt die hochqualifizierten und mit der Technologie und dem Standort sehr eng verbundenen Mitarbeiter auf politische Vorgabe hin jeden Tag in den Standort, um die folgende „Arbeit“ zu verrichten: Die Zerstörung ihres eigenen Werkes (der Euphemismus „Rückbau“ ist zwar sachlich korrekt, aber ändert am Wahnsinn nichts):

Maschinenstürmerei, nur dass hier die Maschinen zerstört werden, die den Mitarbeitern hochklassige Jobs garantiert haben und die vor allem das industrielle Rückgrat der Region bildeten: Bezahlbaren, zuverlässigen Strom braucht wirklich jeder, ob der kleine Bäckerbetrieb, der Mittelständler oder die Großindustrie. Eine wirtschaftspolitische Todsünde.

Und wofür? Für nichts!

Ohne Kernkraft ist „Dekarbonisierung“ nichts weiter als ein brutales Deindustrialisierungsprogramm und Verarmungsprogramm für Baden-Württemberg, für ganz Deutschland. Ideologisch nicht begründbar (außer man ist deutscher Grüner).

Die Landtagswahl am 8. März könnte hier der berühmte Wendepunkt sein: Die „Rückbau“-Zerstörung wird gestoppt, im März 2029 läuft Neckarwestheim II wieder, bis dahin sendet es ein Signal der Vernunft, der Hoffnung und des Aufbruchs.

Trotz dieser Ausgangslage ist Neckarwestheim II bis eine Woche vor der Wahl ein Wahlkampf-Nichtthema – ja, die AfD redet über Kernkraft, aber im konkreten Triell diskutiert man lieber über die „rehbraunen Augen“ von Eva oder die Frage, ob Putin ein Kriegsverbrecher ist.

Und die letzten Umfragen sind ein Alarmzeichen: Die Kräfte des irgendwie „Weiter so“-Gewurstel kriegen Oberwasser, während die AfD in die Defensive gerät.

Dabei könnte Markus Frohnmaier mit einer unmissverständlichen Position zu Neckarwestheim II alle unter Druck setzen: Cem Özdemir und seine Grünen, die die Hauptverursacher der katastrophalen deutschen Energiepolitik sind, Manuel Hagel und die CDU, die rückgrats- u orientierungslose Mitläufer sind, die SPD und vor allem die FDP, die sich wieder in den Landtag schleichen will, ohne klare Ansage Richtung Kernkraft.

Die AfD Baden-Württemberg hat die Rettung von Neckarwestheim II im Wahlprogramm, die Renaissance der Kernkraft wird erwähnt und gefordert, aber trotzdem ist es bis dato noch weit davon entfernt, eine wirklich deutliche politische Botschaft für den 8. März zu sein.

Diese muss lauten: Die Zerstörung von Neckarwestheim II kann und muss am 9. März 12:00 enden. Jede Stimme für Markus Frohnmaier macht die Rettung wahrscheinlicher und schneller.

„In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod“ (Friedrich von Logau) – diesen wichtigen politischen Leitsatz sollten sich Markus Frohnmaier und die AfD Baden-Württemberg zu Herzen nehmen. Es ist aus meiner Sicht ein Elfmeter auf ein leeres Tor: Die Rettung von Neckarwestheim II wäre das Startsignal für die Renaissance der Berliner Republik, der erste, aber so wichtige Schritte für noch viele weitere Umsteuerungen: Noch ist eine Woche Zeit.

Bitte kämpfen Sie für die Rettung von Neckarwestheim II, Markus Frohnmaier.

>>>Philipp Lengsfeld war von 2013 bis 2017 für die CDU Berlin Mitglied des Bundestags. Er trat 2023 aus der Partei aus und ist heute im liberal-konservativen Spektrum aktiv. Er ist momentan nebenberuflich Referent der AG Kernkraft der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag.
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) - Unterirdisch ohne Herrenknecht, so leistet das linksgrüne Kartell von Politik und Medien sich Nichtarbeit ohne Pflichterfüllung. Hier gibt es weder  was zu lesen noch zu hören oder sehen, THE LÄND tanzt den Ländler und hält dies für einen Staatsakt. Dagegen war selbst Erwin Teufels Geburtstagsfeier im Staatstheater ein Jahrtausendereignis. Manuel Hagel? Cem Özdemir? "Ist das euer Ernst?" fragte schon Peter Hahne mit einem Buch. Sein neuesten heißt "Warum macht ihr uns kaputt?" Trotzdem werden die mit ihren Totentrompeten nicht müde, zum letzten Gefecht zu blasen, seien es Windräder als Senkrechtmüll statt Natur und Landschaft  oder Schwarzwald als entnadeltes neues taubes Erzgebirge. Tanzt THE LÄND den Ländler zur Landtagswahl? Die Dritte im Bunde mit Hirsch und Greif ist KI: "Das Wortspiel ist zwar naheliegend, aber eine offizielle 'Ländler'-Tanzaktion zur Landtagswahl 2026 gibt es vonTHE LÄND bisher nicht. Hier ist der Stand der Dinge: Zweck der Kampagne: THE LÄND ist die 2021 gestartete Dachmarkenkampagne Baden-Württembergs. Ihr primäres Ziel ist das Standortmarketing und die Anwerbung von Fachkräften, nicht die Mobilisierung für spezifische Wahlen. Wahl-Kontext: In politischen Debatten wird der Begriff 'Ländler' gelegentlich scherzhaft im Zusammenhang mit der Kampagne aufgegriffen, etwa von der Opposition im Landtag, um die hohen Kosten (ca. 21 Mio. Euro) zu kritisieren. Inhaltliche Ausrichtung: Die Kampagne nutzt Humor und Anglizismen („Any intelligent life welcome“), setzt aber eher auf digitale Präsenz und Merchandise als auf traditionelle Volkstänze wie den Ländler.

In einer Demokratie lautet die Antwort: Nein. Eine Wahl ohne echte Auswahlmöglichkeiten wird politisch und rechtlich nicht als 'freie Wahl' anerkannt.Hier sind die entscheidenden Gründe: Freiheit der Wahl: Damit eine Wahl demokratisch ist, muss sie nach Artikel 38 des Grundgesetzes frei sein. Das bedeutet, dass Wähler nicht nur ohne Zwang abstimmen dürfen, sondern auch eine echte Alternative zwischen verschiedenen Bewerbern oder Parteien haben müssen. Scheinwahlen: Fehlt die Auswahl (z. B. wenn nur eine Person oder eine Einheitsliste zur Verfügung steht), spricht man von einer Scheinwahl. Diese dient oft nur dazu, einer Regierung den Anschein von Legitimität zu verleihen, ohne dass das Volk tatsächlich Einfluss auf die Machtverteilung nehmen kann. 'Hobson’s Choice': In der Philosophie nennt man eine Situation, in der man nur 'Friss oder stirb' wählen kann, eine Hobson-Wahl – man hat zwar ein Angebot, aber keine Alternative, was den Kern des Wählens

auflöst.Zusammenfassend: Eine Wahl ohne Auswahl ist lediglich ein Akklamationsakt (Zustimmungsritual), aber keine demokratische Wahl, da das wesentliche Element der Entscheidung zwischen Alternativen fehlt".Häufige bildliche Darstellungen - Das menschliche Gehirn: Häufig als digitales Netzwerk oder leuchtendes Gehirn dargestellt, oft kombiniert mit Schaltkreis-Strukturen oder Mikrochips auf dunklem Hintergrund. Roboter-Elemente: Klassische Darstellungen umfassen Robotergesichter oder humanoide Figuren, die oft menschliche Intelligenz mit Technologie verschmelzen (z. B. eine Hand aus Metall, die eine menschliche Hand berührt). Netzwerke und Schaltkreise: Abstrakte Linien, Punkte und Gitterstrukturen symbolisieren die "neuronalen Netze" und den Datenfluss innerhalb der Systeme. Sterne und Glitzern: In modernen Nutzeroberflächen (wie bei Google Gemini oder Canva) wird KI oft durch kleine, stilisierte Sterne oder Glitzer-Icons symbolisiert, um den 'magischen' oder transformativen Charakter der Funktion zu betonen".Neue Gastronomie schließt zentrale Lücke - Es ist ein wesentlicher Leerstand gewesen in der Innenstadt. Doch nun ist er gefüllt - mit einer neuen Gastronomie an zentraler Stelle - Nguyen Bui Huu und seine Frau Quynh Anh Nguyen in ihrem neuen Restaurant auf dem Rudolf-Maschke-Platz" - nicht in Asien, sondern in Trossingen. Wer heutzutage auf dem Land kein Auto hat, müht sich mit  Quälereien solcher Art ab: "Große Änderungen im Busverkehr - Der Busverkehr im Landkreis Tuttlingen wird umgekrempelt. Buslinien werden eingestellt, dafür gibt es mehr Rufbusse. Verbessert werden sollen Regio-Linien in die Nachbarlandkreise". Wer kennt nicht das Lied von der Schwäbischen Eisenbahn. Neuer Vers: "Ohne Umsteigen per Bus von Mauenheim nach Irndorf: Das ist im Landkreis Tuttlingen derzeit möglich. Sobald der reguläre Linienverkehr Feierabend hat, fahren spätabends und an den Wochenenden sieben kleine Rufbusse die Passagiere kreuz und quer durch die Lande - ganz individuell, wie sie bestellt werden. Sind sie ausgebucht, haben diejenigen Pech, die zu spät angefragt haben". Winter mit Schnee sollte es möglichst  nicht geben, denn kann es schon mal passieren wie neulich, dass die Bussle sich auf die Seite legen. Schön, dass es noch sowas gibt, wovon frau schwärmt: "Unser großer Schatz ist die Natur' - Tourismus am Alpenrand im Wandel: von virtuellen Erlebnissen bis zum Bergbus. Experte Guido Sommer im Interview über Chancen, Konflikte und neue Lösungen... Der Tourismus prägt das Allgäu und den Bodenseeraum. Die neuesten Zahlen zeigen, immer mehr Gäste sind vergangenes Jahr in unsere Region gekommen. Ein Videocall mit Tourismusexperte Guido Sommer von der Hochschule Kempten über virtuelles Reisen, Instagram-Hotspots, Trends und Herausforderungen". Nix wie hin und weg.  Solange es noch Zeitung gibt -   als Papier  für das, was hinten rauskommt und entscheidend ist, wie der große Helmut Kohl die Spülung zog. Die "Junge Freiheit" prophezeite, wie es weitergeht: "Verleger rechnen mit dem Ende der gedruckten Tageszeitung -  Die Mindestlohnerhöhung für Zusteller und der Nachteil gegenüber der digitalen Aktualität machen die gedruckte Tageszeitung zum Auslaufmodell, sagt eine Mehrheit der Verleger. Viele Zeitungshäuser werden die Transformation nicht überleben...Nach Einschätzung der Verantwortlichen in den Zeitungshäusern werden gedruckte Zeitungen mittelfristig komplett durch digitale Auftritte abgelöst werden. 60 Prozent der Geschäftsführer gehen davon aus, daß es innerhalb der nächsten 15 Jahre keine Print-Ausgabe mehr geben wird".  Wer also morgens beim Frühstück blätternd wissen will, wer gerade gestorben ist, muss sich zu  den über 90 Prozent mit Internetanschluss zugesellen. Solle wir sie reilasse? "Robotik-Experte sieht schwarz für Europas Tech-Industrie - Roboter könnten eine Revolution auslösen, die größer ist als die industrielle – so Alexander König, Experte für Robotik und Systemintelligenz, von der Technischen Universität München...'Meine persönliche Meinung ist, dass wir vor einer Revolution der Gesellschaft stehen, die alles in den Schatten stellen wird, was die Menschheit bisher gesehen hat. Dagegen wird die industrielle Revolution wahrscheinlich wie ein Kindergarten ausschauen', sagt König".  Nicht nur neue Politiker brauchen wir, sondern ein ganz neues Deutschland.

Nordrhein-Westfalen
Katholischer Jugendverband fordert AfD-Verbot
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend spricht sich für ein Verbotsverfahren gegen die AfD aus. Bereits zuvor hatte der Verband Politiker der Partei von der Sternsingeraktion ausgeschlossen..
(Junge Freiheit. C wie Communism. Wenn das nicht verboten ist. Nichts aus der Nazizeit gelernt? Mit SA-Uniformen und Hakenkreuzbinden saßen 1933 Spaichinger Stadträte der katholischen Partei des Zentrums im Gemeinderat.)

Ländle isch over
Ob Hagel oder Özdemir: Grüne Politik schreibt rote Zahlen
Von Holger Douglas
Radwege statt Autobahnen, das gilt als Ausweis grüner Verkehrspolitik. Die Autoindustrie zählt nicht mehr. Grünen-Verkehrsminister Hermann stört es nicht, wenn Mercedes Arbeitsplätze nach Ungarn verlagert. Der Titel Musterländle ist Geschichte. Grün ist, Ländle isch over..
(Tichys Einblick. Murks mit  Marx hat immer recht.)

(Harald Welzer,"Selbst Denken - Eine Anleitung zum Widerstand")

JF-Wahlkampfreportage
Was Baden-Württemberg wirklich bewegt
Baden-Württemberg wählt am 8. März. Ein kritischer Zeitpunkt, denn das einstige Wirtschaftswunderland pfeift aus dem letzten Loch. Die JUNGE FREIHEIT hat vor Ort den Wahlkampf beobachtet und mit den Bürgern gesprochen..
(Junge Freheit. Sagen Bürger noch was, wenn se nichts zu sagen haben und stillstehen?)

Veranstaltung des AfD-Kreisverbands
4.000 Menschen demonstrieren gegen Auftritt von Höcke in Reutlingen
Tausende Menschen haben mit Sprechchören und Transparenten gegen den Auftritt von AfD-Politiker Höcke in Reutlingen protestiert. Die Polizei zeigte starke Präsenz - es gab Festnahmen..
(swr.de. Ist das irre. Antidemokraten. Die haben keine Ahnung, wer das ist und was er sagt, folgen blindlings kommunistischer Propaganda.)

Auswirkungen nach Angriffen auf Iran
Eskalation im Nahen Osten: Zahlreiche Flüge fallen aus - Demonstrationen in mehreren Städten
In Baden-Württemberg haben Hunderte Menschen nach der Eskalation im Nahen Osten demonstriert. Wegen des Konflikts entfallen zudem mehrere Flugverbindungen in die Region..
(swr.de. Nur Deutsche dürfen demonstrieren.)

Nach Anfrage von AfD-Abgeordnetem
Wie sicher sind Bahnhöfe in Baden-Württemberg?
An Bahnhöfen in Baden-Württemberg geht die Zahl der Straftaten zurück - die Gewaltkriminalität bleibt aber hoch. An welchen Bahnhöfen im Land ist die Kriminalität besonders hoch?.
(swr.de. Sicher passiert da immer wieder was.)

Zu dpa/lsw: «Rotzfrech», «nicht ehrlich» - Hagel attackiert Özdemir
Auch Rülke zweifelt an Özdemirs Redlichkeit
Grüne Ideologie wird bis zur Wahl versteckt und dann hervor geholt
(fdp. Wann sagt der Rülke mal, warum die FDP und er gewählt werden sollten? Leserbriefle zu PM anderer sind keine Politik. Die brauchen mal jemand, der Propaganda kann.)

"Schmerz über Verlust noch spürbar"
Ausgrabungen in Stuttgart zeigen: So behandelten die Römer ihre Pferde
Auf einer Baustelle in Bad Cannstatt wurde 2025 ein römischer Pferde-Friedhof entdeckt. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse über die damalige Haltung. Und eine Sache überraschte ganz besonders..
(swr.de. Heute handeln sie mit gebrauchten Autos.)

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NACHLESE
Drohnen-Abwehr über Luxusliner
"Gefängnis": Kreuzfahrt-Passagierin fleht aus Doha um Hilfe
Die Traumreise in den Orient wird für tausende Deutsche zum Albtraum. Drohnen-Angriffe versetzen auch Passagiere der „Mein Schiff 5“ in Doha in Angst. Eine Urlauberin berichtet exklusiv und fleht die Bundesregierung um Hilfe an...
(focus.de. Wie heißt es in dem Lied: "Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, ja da kann man manche Leute an der Reling spucken seh'n. Holahi, holaho, holahia, hia, hia, holaho!". Endlich was los, und dann ist's auch wieder nicht gut. Kann Merz schwimmen?)
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Gaulands Sorge um die CDU ist überflüssig
Von WOLFGANG HÜBNER
Die CDU ist in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg drauf und dran, zwei sicher geglaubte Wahlsiege gegen die ausgelaugte Konkurrenz aus dem Parteienkartell noch zu verlieren. Offenbar haben sich die Parteibürokraten darin verkalkuliert, die Mehrheit in beiden Bundesländern sozusagen im Schlagwagenverfahren zu gewinnen: Nur keine richtigen Konflikte mit den Grünen in Stuttgart, denn die wollte man als Juniorpartner nach der Wahl nicht vergrätzen – wegen der Brandmauer. Und nett sein zur SPD in Mainz, denn die braucht man auch noch – wegen der Brandmauer. Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland hat kürzlich in einem Interview geäußert: „Ich bin dagegen, die CDU zu zerstören“. Ob er mit dieser Bemerkung seine eigene Partei im Blick hatte, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass er sich um die CDU keine Sorgen machen muss: Diese Partei zerstört sich nämlich selbst. Denn das Brandmauerdogma ist eine Anleitung zum politischen Selbstmord auf Raten. Und dazu dann noch solche feigen CDU-Spitzenkandidaten wie den jungen Manuel Hagel in Baden-Württemberg, der wegen einer lächerlich harmlosen früheren Bemerkung über die schönen Augen eines Mädchens von Genderfanatikern des „Sexismus“ beschuldigt wird: Was aber macht Hagel? Statt diese verklemmten Idioten auszulachen, entschuldigt er sich demütig! Mit dem Resultat, dass der grüne Bonusmeilen-Spezialist Cem Özdemir ihn mit tückischer „Großmütigkeit“ in Schutz nimmt, damit aber Hagel noch zusätzlich wie natürlich vorsätzlich Schaden zufügt. Wer will dieses Panoptikum unfähiger Adenauer-Urenkel noch retten? Sollte die AfD wirklich den Versuch unternehmen, das zu tun, wäre ihr unheilbarer Schaden gewiss. Niemand muss bemüht sein, die CDU vor der Selbstzerstörung zu bewahren. Die Partei von Merz, Spahn, von der Leyen und Kiesewetter schadet Deutschland schon viel zu lange. Ohne ihre überfällige politische Beerdigung gibt es nur wenig Hoffnung hierzulande.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das Wadephul überhaupt Außenminister wurde, ist ein Witz der Geschichte.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Imam-Riza-Moschee
Trauergottesdienst für Diktator Chamenei in Berlin
Während viele Exil-Iraner in Berlin den Tod des Diktators feiern, findet in einer Neuköllner Moschee ein Trauergottesdienst für Ali Chamenei statt. Davor versammeln sich Demonstranten..
(Junge Freiheit. Viel Marmelade in Berlinern.)

DER PODCAST AM MORGEN
Feuerwerk statt Trauer: Iraner feiern Khameneis Tod – TE-Wecker am 2. März 2026
VON Holger Douglas
+++ Trump schlägt zu – und die Welt hält den Atem an +++ 1.000 Ziele in 48 Stunden: CENTCOM legt das Regime lahm +++ Trump meldet: Marinebasis zerstört, neun Schiffe versenkt +++ Iran schlägt zurück: Drohnen, Raketen, zivile Treffer in der Golfregion +++ VAE unter Beschuss: 541 Drohnen erfasst – 21 treffen Zivilziele +++ Kuwait im Blackout: Trümmer reißen Stromleitungen runter +++ Amazon-Rechenzentrum brennt: Cloud-Infrastruktur im Kriegsnebel +++ Erdogan kondoliert, während Raketen fliegen +++ Tel Aviv: Alarm im 10-Minuten-Takt +++ Merz trifft Trump: Hat Merz im Oval Office etwas zu bieten? +++ 345 Millionen Dollar Schadensersatz: Pipeline-Konzern gewinnt gegen Greenpeace +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Wird der Nahe Osten unser Nächster - Krieg?)

Iran-Konflikt
„Ich sehe die Sache anders“ – Wadephul geht auf Distanz zu Baerbock
Bundesaußenminister Johann Wadephul geht auf Distanz zu Annalena Baerbock. Diese hatte den Angriff der USA und Israels als „gefährliche militärische Eskalation“ verurteilt und auf das Völkerrecht sowie die Notwendigkeit diplomatischer Lösungen verwiesen...
(apollo-news.net. Der Mann ist ein Seher, der kennt sogar Geschichte anders. Wann holt Deutschland dessen Vorgängerin von der UN zurück? Das Studium von Völkerrecht hat seine Tücken.)

Behörden warnen vor „Schläfern“:
Wie gefährlich wird die Rache der Mullahs für uns?
Die Sicherheitsbehörden in Deutschland sind nach dem Angriff auf den Iran und den Drohungen und Gegenschlägen durch die Mullahs in Alarmbereitschaft. Insbesondere Staatsschutz und Verfassungsschutz analysieren stündlich die Lage in Deutschland. Warum die Bedrohungslage so ernst ist, was für die Behörden im Fokus steht und welche Maßnahmen ergriffen werden, erfahren Sie mit BILDplus...
(bild.de. Nach der NBZ langsames Aufwachen im Kartell.)

Nach Khameneis Tod:
Terroranschlag in den USA
Von Richard Schmitt
Kurz nach Bekanntwerden der Tötung des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ali Khamenei durch US-amerikanische und israelische Luftangriffe erschütterte ein islamistischer Anschlag die texanische Hauptstadt. Die ersten Schüsse fielen kurz vor 2 Uhr Ortszeit am frühen Sonntagmorgen vor dem Buford’s Backyard Beer Garden, einem beliebten Biergarten nahe der University of Texas. Der Schütze fuhr mehrmals mit seinem SUV an dem Lokal vorbei, bevor er aus dem Fenster schoss und später ausstieg, um mit Pistole und Gewehr weiter auf die Gäste auf der Terrasse und vor dem Eingang zu feuern. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen, die Menschen flohen in Panik..
(Tichys Einblick. Ein Senegalese. Auch das sind Moslems. Überraschung? Stehen Kölner Dom und Effelturm noch?)

OPEC+-Staaten erhöhen Fördermenge –
deutlicher Ölpreisanstieg wohl dennoch nicht verhinderbar
(apollo-news.net. Heute schon getankt? Mit Klopapier kommt man nicht weit.)

Kurz vor USA-Reise
„What did you say?“ – Merz erntet mit punktgenauer Trump-Imitation Lacher und Szenenapplaus
Wenige Tage vor seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington gibt Bundeskanzler Friedrich Merz seine Imitationskünste zum Besten – und macht ausgerechnet Trump nach. Im Saal erntet er dafür Jubel und kräftigen Szenenapplaus...
(welt.de. Deutschland schafft sich ab und wird komisch? Was bleibt anderes übrig außer Lili Marleen draußen vor dem Kasernentor.)

Aufbruch dort, Stillstand hier
Merz will Mittwoch bei Trump halbwegs landen – im Orient entsteht die Welt von morgen – der woke Westen klammert sich an die von gestern
Neu gewählte Landtage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März werden leider nichts ändern am falschen Kurs des leck geschlagenen Tankers Deutschland. Die Neuordnung der Welt am persischen Golf ist nicht nur eine politische, sondern vor allem weltwirtschaftliche. Den Welt-Öl-Basar beherrscht bald nur einer: die USA.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Öl für die Lampen der Welt, Deutschland zündet eine Kerze an.)

Was folgt dem Führer-Sterben in Teheran?
Von Peter Grimm • Der Führer des Mullah-Regimes Ali Chamenei ist getötet worden, wie auch der Generalstabschef der Streitkräfte und der Führer der Revolutionsgarden. Wie kann das Regime diese erfolgreichen Enthauptungsschläge überstehen? Die Führungs-Erben sehen sich im Endkampf um ihre Macht und schlagen wild um sich...
(achgut.com. Was wohl? Führer, wir folgen, oder?)

Raketen auf Israel – Hisbollah-Miliz greift an der Seite Irans in den Krieg ein
Die libanesische Hisbollah-Miliz reklamiert einen nächtlichen Raketenangriff auf Israel für sich. Damit reagiert sie nach eigenen Angaben auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei. Und: Im Zuge der Vergeltungsschläge sind auch Einrichtungen im Nahen Osten beschossen worden, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind. ..
(welt.de. Nichts Neues unter der Morgenlandsonne, Religionen bekriegen sich.)

Keine Abschiebung
„Fortschritt für Integration wird riskiert“ – SPD fordert Bleiberecht für arbeitende Asylbewerber
(welt.de. Hat jemand das Grundgesetz gesehen, wo ist es hin?)

Merz gegen die Leistungsträger
Friedrich Merz: „Da müssen wir jetzt einfach mal ein bisschen mehr tun“
Von Sofia Taxidis
Ein instinktloser Bundeskanzler Merz kann mit seinem "Work-Life-Balance"-Schmu nicht aus seiner Haut. Während eines Auftritts in Volkmarsen in Hessen verhöhnt er abermals diejenigen, die die Folgen auch seiner desaströsen Politik tragen müssen und den ganzen Laden trotzdem noch irgendwie am Laufen halten. Wie lange noch?..
(Tichys Einblick. Tusch! Narrhallamarsch!)

JF-Faktencheck
Merz macht sich über Trump lustig – liegt aber falsch
Vor seinem Flug nach Washington äfft der Kanzler Trump nach und unterstellt ihm Begriffsstutzigkeit. Allerdings grundlos: Denn bei den Zahlen zu Asylanträgen liegt nicht der US-Präsident falsch, sondern Merz, wie der JF-Faktencheck zeigt..
(Junge Freiheit. Hat Merz kein Telefon, warum ist er ständig außer Landes?)

Eine neue Zeitung mit „ostdeutscher Identität“
Von Peter Winnemöller • Eine neue Zeitung ist in unserer Zeit ein großes Risiko. Der Medienmarkt ist übersättigt. Silke und Holger Friedrich wagen es mit der Ostdeutschen Allgemeinen trotzdem. Das Blatt oder besser das Portal versucht mit ostdeutschem Kolorit zu punkten. Es könnte funktionieren..
(achgut.com. Wenn die Mitte zum Osten wird, welche Richtung hat in Deutschland der Himmel?)

Nach Sturz Chameneis
Die AfD-Führung versagt in einer historischen Stunde
Ausgerechnet vor einem möglichen Sturz des islamistischen Regimes im Iran agiert die AfD an der Stimmung vorbei. Damit verspielt sie nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch Sympathien in der Diaspora. Ein Gastbeitrag von Collin McMahon..
(Junge Freiheit. Von Weidel mehr erwartet? Überall Fachkräftemangel.)

 

Digitaler EU-Verbraucherschutz soll vor „falschen“ Meinungen schützen

Von ELISABETH DIERINGER

Im Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission 2026, das diese im Oktober 2025 dem EU-Parlament, dem Rat der EU und anderen EU-Organen mitteilte, heißt es: „Europa muss mehr tun, um […] selbst zu entscheiden, in welcher Art von Gesellschaft und Demokratie wir leben wollen.“

Dazu werden neue Initiativen entwickelt und gelistet, eine davon dient dazu, „unsere Demokratie [zu] schützen und unsere Werte [zu] wahren“. Das politische Ziel der Initiative, die unter den Verbraucherschutz fällt, besteht im Rechtsakt der EU zur digitalen Fairness. Besondere Erwähnung finden dort die sogenannten „Influencer“ im Internet.

Schon im Mai 2024 hatte der Rat der EU festgestellt: „Influencer – Personen, die Online-Inhalte auf Social-Media- und Video-Sharing-Plattformen veröffentlichen, üben einen immer stärkeren Einfluss auf die Inhalte und Informationen aus, die täglich in der EU konsumiert werden.“ Und man meinte, „dass […] Influencer […] Medienkompetenz brauchen, um zu verstehen, welche negativen Auswirkungen die Verbreitung von Falsch- und Desinformationen, Hetze im Internet, Cybermobbing und anderen schädlichen Inhalte haben kann.“ Eines ist dabei klar: Schon damals ging es nicht nur um schädliche Werbung, Pornos, das Suchtpotential des Internets und somit um den Schutz der kindlichen und jugendlichen Verbraucher.

Nein, es ging und geht dem Rat der Union und der Kommission besonders auch um das Eindämmen politischer Einflussnahme aus unerwünschter Richtung. Dazu wird mit dem juristischen Zaunpfahl gewunken oder das Angebot gemacht, über EU-Förderungen und entsprechende Vergaberichtlinien die Medienkompetenz und das Verantwortungsbewusstsein des betreffenden Influencers der Gesellschaft gegenüber zu stärken.

Der EU-Kommission ist der Punkt „Digitale Fairness und Online-Verbraucherschutz“ in ihrer Verbraucheragenda 2030 mit der konsumentenpolitischen Strategie für den Zeitraum 2026 bis 2030 extrem wichtig. Ursula von der Leyen und ihre Leute in der Kommission spüren die sich abzeichnenden Veränderungen des gesamtpolitischen Klimas. Den heraufziehenden freiheitlich-patriotischen Bewegungen der Mitgliedstaaten versuchen sie mit den Fußtruppen vor Ort – etwa mit der Verliererkoalition in Österreich – entgegenzutreten.

Beispiel: Der Streit in der österreichischen Chaos-Ampel bezüglich des „australischen Modells“, mit dem man Kindern und Jugendlichen unter 16 die Teilnahme an Social-Media-Diensten verbieten wollte. Da stand die rot-schwarze Einheitsfilzpartei selbstverständlich für die Altersverifikation durch Ausweis-Upload, biometrische Verfahren et cetera und damit für offene Türen bezüglich zensorischer Überwachung und Missbrauch von Daten – die Pinken übernahmen in einem lichten Moment dagegen halbwegs den freiheitlichen Ansatz zum Thema.

Eines ist dabei in jedem Fall klar: Die EU-Kommission baut den sogenannten „Verbraucherschutz“ zu einem Schutz der Verbraucher vor systemkritischen Meinungen um. Nicht einmal besonders subtil sollen Macht und „unser“ Demokratieverständnis so zementiert werden.
(pi-news.net)

Genuss ohne Zeigefinger

Von Vera Lengsfeld

Essen ist eine von den angebliche Woken erfundene neue Sünde. Wer nicht zu den  ca 1.5 % Veganern in Deutschland gehört, lebt verkehrt. Dabei ist es mit dem Veganismus so wie mit der wirklichen und gefühlten Temperatur. Laut Propaganda müsste mindestens die Hälfte der Bevölkerung dem Veganismus zuneigen. Firmen, die darauf reingefallen sind und ihr Angebot darauf eingestellt haben, bleiben allerdings auf ihren Produkten sitzen. In meiner Stamm-Kaufhalle begegne ich ihnen im „Nein zur Tonne“ – Regal, kann mich allerdings nicht dazu durchringen, vegane Wurst oder ebensolchen Käse zu „retten“.

Was die Propaganda allerdings bewirkt, ist ein schlechtes Gewissen, das sie auch bei jenen erzeugt, die dem Fleischgenuss nicht abgeneigt sind.

Schon vor Jahren hat Walter Krämer verdienstvolle Bücher geschrieben („Die Panikmacher“, „Warum dick nicht doof macht“) in denen er gegen die Angstmache im Ernährungsbereich kämpft. Das war poulärwissenschaftlich und hat zum Beispiel mir sehr geholfen. Aber Spass hat die Lektüre nicht gemacht, auch wenn Krämer nicht ohne Humor ist.

Anders das Buch von Georg Etscheid: „Kochen für Unbeugsame – Genuss ohne Zeigefinger“. Es kommt frech daher, nicht nur mit seinen Bemerkungen, wie der woke Zeitgeist den Genuss killt. Wer Kaffee und Speisen „to go“ zu sich nimmt, weiß gar nicht mehr, was Genuss ist. Wie heruntergekommen die Eßkultur ist, belegt folgendes Beispiel: Als Heinrich Mann nach seiner Ankunft im Exil in den USA sein künftiges Haus gezeigt wurde, fragte er: „Und wo speist man?“ Vor noch nicht allzu langer Zeit war speisen eine kulturelle Handlung in extra-Umgebung. Selbst die Armen jener Tage, zu denen meine Großeltern gehörten, hatten dafür einen Esstisch in der Küche und einen im Wohnzimmer für sonntags. Es gab feste Essenszeiten und Regeln. Meinen Großeltern wäre nie eingefallen, ihr Essen im Laufschritt zu verschlingen. Heute ist das Gang und gäbe.

Etscheid begründet nicht nur, das erlaubt ist, was schmeckt, sondern er liefert mir seinen undogmatischen Genussrezepten gleich den Beweis mit. Es handelt sich mehrheitlich nicht um die undefinierbare „Cross-over-Küche“ , sondern um traditionelle Rezepte aus den verschiedensten Gegenden. Illustriert ist das jeweilige Rezept mit lustigen Bildern. Vorsicht! Da begegnet man auch Politikern wie Josef Fischer ( Frankfurter Grüne Soße), der Ex-Kanzlerin Merkel (Kartoffelsuppe) und dem notorischen Markus Söder ( Bayrisches Strohschwein). Ich empfehle Nachkochen!

Ob Merkels Kartoffelsuppe wirklich so gut schmeckt, wie Etscheids Rezept, weiß ich nicht. Bei Fischers Grüner Soße bin ich mir sicher, denn seine Kochkünste waren schon in Bonn legendär, als er noch Oppositionsführer war. Fischer verdanke ich mein Wissen, wann Bananen wirklich genussreif sind.

Aber mein absolutes Lieblingsrezept ist mit einem anderen Politiker verbunden: Rosenkohl-Gratin mit Helmut Kohl. Kohl hat sich nicht nur um die Deutsche Einheit verdient gemacht. Von ihm stammten Tipps für die besten Restaurants in Bonn und in Washington. Er wachte bei den traditionellen Spargelessen der Unions-Bundestagsfraktion über die Qualität des servierten Edelgemüses und er war ein unterhaltsamer Tischherr: „Wissen Sie, Frau Abgeordnete, meine selige Mutter hat mir eine wichtige Lehre fürs Leben mitgegeben:'Benimm Dich beim ersten Mal so, dass Du immer ein zweites Mal kommen kannst'“-

Das ist das Gegenteil von Arroganz der Macht, in der heute die politische Kaste gefangen ist.

Zurück zum Rosenkohl-Gratin: Speckwürfel und Walnusskerne machen den Unterschied. Und die handgemachte Béchamelsauce! Himmlisch!

>>>Georg Etscheid: Kochen für Unbeugsame, achgut, 2025
(vera-lengsfeld.de)

Mark Aurel: Selbstbetrachtungen:
Von Mark Aurel, Gregory Hays

Mark Aurel ist im Jahr 121 n. Chr. in Rom geboren und war von 161 bis zu seinem Tod 180 römischer Kaiser. Er ging in die Geschichte ein als »Philosoph auf dem Kaiserthron« und gilt neben Seneca und Epiktet als wichtigster Vertreter der späten Stoa, einer philosophischen Strömung der Antike.

Auch 2000 Jahre nach ihrer Entstehung sind die Selbstbetrachtungen von Mark  Aurel als unvergängliche Sammlung von Leitsätzen noch genauso relevant für jeden, der inneren Frieden finden und ein ausgeglichenes Leben führen will.

Das philosophische Tagebuch, vom Autor nie zur Veröffentlichung bestimmt, ist ein außerordentlich intimes und ehrliches Zeugnis Mark Aurels, der trotz des sich abzeichnenden Niedergangs des Römischen Reichs unermüdlich nach Selbstbesinnung und stoischer Gelassenheit strebte.

In Gregory Hays’ Übersetzung – der ersten seit über 50 Jahren – kommen die Gedanken und Aphorismen in neuer Unmittelbarkeit zum Ausdruck.

Gregory Hays ist außerordentlicher Professor für Klassische Philologie an der Universität von Virginia, an der er forscht und Vorlesungen über klassische römische und griechische Sprache und Kultur hält. (Amazon) 

(tutut) - Da kann sich das Kartell noch so bemühen und das Volk nicht nur mit Umfragen für eine grüne Welle malträtieren. Bürger haben am 8. März in THE LÄND keine Chance, das abgeschaffte Baden-Württemberg zurückzubekommen. Denn der Sozialismus ist an der Macht und wird sich hüten, der Demokratie wieder eine Chance zu geben. Macht korrumpiert, erinnerte Kontrafunk im Sonntagsgespräch. Oder glaubt jemand, ein Özdemir oder Hagel hätten das Format, nicht aus den für sie viel zu großen Latschen zwei miteinander regierender Parteien zu kippen? Woran die Gesprächsrunde erinnerte, war das Buch des Soziologen Robert Michels "Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie" von 1911, in dem er das "eherne Gesetz der Oligarchie" entwickelte, was zu dem führt, was Deutschland heute erlebt, dass Parteien nämlich  ein Kartell entwickeln und sich die Macht des Staates unter den Nagel reißen und gar nicht daran interessiert sind, Politik für die Bürger zu machen. Deshalb gehe es ihnen darum, zu verhindern, dass die Menschen aufwachen. Z.B. gerade zu beobachten an Politikern, welche gegen die freie Räde kämpfen. Was ist denn nun "das eherne Gesetz der Oligarchie"? KI: "Das eherne Gesetz der Oligarchie ist eine 1911 von dem Soziologen Robert Michels aufgestellte These. Sie besagt, dass jede komplexe Organisation – unabhängig davon, wie demokratisch sie ursprünglich konzipiert war – unweigerlich eine oligarchische Struktur entwickelt.Kernpunkte des Gesetzes: Zwang zur Organisation: Große Gruppen benötigen eine effiziente Verwaltung und Führung, um handlungsfähig zu sein. Herausbildung einer Elite: Mit zunehmender Größe und

Komplexität bilden sich feste Führungsgremien und Bürokratien heraus. Machtkonzentration: Die Führungskräfte erlangen durch Spezialwissen, Kontrolle über Kommunikationswege und professionelle Erfahrung einen Wissensvorsprung gegenüber der Basis. Erhaltungsinteresse: Die Führungsschicht beginnt, ihre eigene Machtposition und die Stabilität der Organisation über die ursprünglichen ideologischen Ziele zu stellen.Michels folgerte daraus in seinem Hauptwerk „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie“, dass eine rein partizipative Demokratie in großen Organisationen (wie politischen Parteien) praktisch unmöglich sei. Jede Demokratie trage somit den Keim einer Herrschaft der Wenigen (Oligarchie) in sich". Jeder, der mal in einer Partei wie die CDU war oder etwa ihr noch angehört, weiß oder sollte wissen, dass die CDU nichts mehr mitursprünglichen Inhalten und Zielen zu tun hat. Sie gehört einem sozialistischen Einheitsblock gegen Demokratie an. Wer Demokratie und Baden-Württemberg am 8. März wählen will, gehört zu den Ausgegrenzten. Auf der Lauer auf der Brandmauer sitzen die Oligarchen, welche

Deutschland abschaffen.  Ist das Buch „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie" in seiner Aussage noch aktuell? "Robert Michels’ Werk „Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie“ (1911) gilt als einer der bedeutendsten Klassiker der Politikwissenschaft. Die Frage nach seiner Aktualität ist heute – in einer Zeit der Parteienverdrossenheit und des digitalen Wandels – relevanter denn je". Das Kernargument: Das „Eherne Gesetz der Oligarchie“ lasse sich so zusammenfassen: Fachwissen: Die Führung eignet sich Spezialwissen an, das die Basis nicht hat. Psychologie: Die Masse habe ein „Bedürfnis nach Führung“. Selbsterhaltung: Die Führungsschicht priorisiert irgendwann den Erhalt ihrer eigenen Macht und der Organisation über die ursprünglichen Ideale. Was heute noch immer aktuell ist - Obwohl das Buch über 110 Jahre alt ist, lassen sich viele Beobachtungen in der modernen Politik wiederfinden: Professionalisierung: Parteien werden heute von Experten (Strategen, PR-Beratern, Umfrageforschern) dominiert. Die Distanz zwischen der „Parteizentrale“ in Berlin und dem einfachen Mitglied im Ortsverein bestätigt oft Michels’ Sicht auf die Macht der Funktionäre. Machtinstinkt vs. Ideologie: Wir beobachteten oft, dass Parteien ihre Prinzipien opfern, um an der Regierung zu bleiben oder Wählerstimmen in der Mitte zu gewinnen. Dies entspreche Michels' These der „Zweckveränderung“. Strukturelle Trägheit: Große Organisationen (nicht nur Parteien, auch NGOs oder Gewerkschaften) neigten dazu, bürokratisch zu erstarren und Reformen von unten zu blockieren.

Energie
Auf der Prechtaler Schanze in der Ortenau drehen sich jetzt drei neue Windräder
Von sechs auf neun: Das E-Werk Mittelbaden hat seinen Windenergiepark auf der Prechtaler Schanze erweitert. Die drei neuen Anlagen können laut E-Werk etwa 24.000 Menschen versorgen. ..
(Badische Zeitung. Märchen für Erwachsene zum Durchdrehen.) 

DER PODCAST AM MORGEN
Iran: Khamenei tot – Sirenen in Tel Aviv – Baden-Württemberg vor der Abrechnung TE-Wecker am 1. März 2026
Von Holger Douglas
... In genau einer Woche wählt das Land einen neuen Landtag. Diese Wahl ist mehr als ein Personalwechsel – sie ist eine Abstimmung über 15 Jahre grüner Industrie- und Energiepolitik, über wirtschaftliche Substanz, kommunale Kassen, Energiepreise und den Kurs eines Landes, das einst als Musterländle galt.eiten die Darstellung – die Lage ist unübersichtlich, die Eskalation aber real...
(Tichys Einblick. Welchen Sinn hat eine Wahl zwischen zwei Mustern ohne Wert?)

Auch Ferienanlage am Meer betroffen
Mafia: 4,6 Millionen Euro von Stuttgarter Gastwirt Mario L. beschlagnahmt
Mario L. galt als eine Art Statthalter der Mafia-Organisation 'Ndrangheta im Raum Stuttgart. Nun haben italienische Behörden Millionen-Werte des früheren Promi-Gastwirts beschlagnahmt..
(swr.de. Wer übernimmt Strobl?)

Shitstorm vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg
SPD-Spitzenkandidat Stoch wegen Entenpastete: "Hatte nicht das Gefühl, ich tue was Verbotenes"
Andreas Stoch (SPD) besucht eine Tafel und bittet danach seinen Fahrer, in Frankreich Feinkost zu kaufen - vor laufender Kamera. Die Folge: ein Shitstorm. Im SWR reagiert er auf die Kritik..
(swr.de. Quak-Quak.)

Angriffe auf Iran
Krieg im Nahen Osten lässt Demonstranten in Stuttgart hoffen
Rund 300 Menschen haben auf dem Stuttgarter Schlossplatz am Samstag gegen die iranische Regierung protestiert. Viele hoffen nun auf ein schnelles Ende des Krieges und des Regimes..
(swr.de. Können die nicht bis 8. März warten? Dann wählt THE LÄND das alte.)

Bürgermeister will der Bahn Feuerwehreinsätze in Rechnung stellen
Immer Ärger mit dem Aufzug am Bahnhof Meckesheim
Bei der Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis häufen sich die Beschwerden über einen Aufzug am Bahnhof. Immer wieder muss die freiwillige Feuerwehr stecken gebliebene Bahnkunden befreien..
(swr.de. Wer ist noch ohne?)

International bekannter Fotograf Axel Hütte stellt aus
Ausstellung im Museum Villa Rot: neuer Blick auf barocke Architektur
Im Museum Villa Rot in Burgrieden (Kreis Biberach) zeigt der international bekannte Fotograf Axel Hütte barocke Innenräume. Durch seine Technik wirken sie aber wie Traumwelten..
(swr.de. Zur Wahl sonst nur Barack.)

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NACHLESE
Prozess verloren
Greenpeace muss US-Energieunternehmen 292 Millionen Euro für Schäden an Pipeline zahlen
Von Redaktion
292 Mio. Euro Schadenersatz wegen Pipeline-Beschädigung: Ein US-Richter will Greenpeace für Folgen der Proteste gegen die Dakota-Access-Pipeline haftbar machen. Greenpeace erklärt, die Summe nicht zahlen zu können, und kündigt neuen Prozessantrag plus Berufung an..
(Tichys Einblick. Wie kännen die ohne Geld prozessieren, sind da noch Spender da?)
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Peter Hahne: „Wir brauchen keine fremden Feinde – wir ruinieren uns selbst!“
In einer Zeit, in der bis zu 80 Prozent der Deutschen sich nicht mehr trauen, ihre wahre Meinung zu sagen, tritt Bestseller-Autor Peter Hahne („Warum macht ihr uns kaputt?“) bei „KLARTEXT Deutschland“ auf ServusTV den Beweis an: Klartext ist möglich – und dringend nötig. Im schonungslosen Gespräch mit David Rohde zerlegt der ehemalige ZDF-Mann die deutsche Politiklandschaft in ihre Einzelteile. Deutschland steuere nicht wegen Putins Panzern in den Abgrund, sondern wegen der eigenen Ideologen und Versager in Berlin. „Wir brauchen keine fremden Feinde – wir ruinieren uns selbst“, bringt es Hahne auf den Punkt.Die Highlights des 52 Minuten-Talks sind vernichtend: Meinungsfreiheit totgesagt: Wer heute „falsch“ denkt, braucht Mut. Wer die „richtige“ Partei wählt, riskiert den Job. Hahne: „Falsche Meinung? Das ist inzwischen ein Ritterschlag!“ Staatsstreich light: Schon zu Beginn der neuen Legislaturperiode wird die Schuldenbremse per Trick außer Kraft gesetzt. Hahne nennt es beim Namen: Staatsstreich. Und die CDU/CSU? „Die haben sich aufgegeben“, urteilt er hart. Die Merz-Regierung übertrifft die Ampel noch an Realitätsverweigerung. Migrationsdesaster: Kein Ende in Sicht. Die Politik importiert Probleme, statt sie zu lösen. Bürokraten schaffen nur noch mehr Bürokratie – nie weniger. Klimawahn als Wohlstands-Killer: Ideologische Klimamaßnahmen zerstören Industrie und Infrastruktur. „Kein Mensch glaubt ernsthaft an Klimaneutralität“, ätzt Hahne. Der Blackout droht – ideologisch herbeigeführt. ÖRR als Propagandamaschine: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk? Längst Abschied vom Fakten-Journalismus genommen. Hahne zielt scharf auf Figuren wie Dunja Hayali: Mission statt Information. Alte Standards? Geschichte. Trotz allem gibt Hahne nicht auf. Die junge Generation macht ihm Mut. Und wer zuspitzt, verschafft sich Gehör – genau das tut er in diesem Talk. Wer wissen will, warum Deutschland sich selbst zerlegt, schaut rein!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das Schlimmste am Faulenzen ist, dass man nicht weiß, wann man fertig ist.
(Volksmund)
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US-Regierung kündigt Enthüllungen an:
„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir allein im Universum sind, ist gleich null“
..och was steckt tatsächlich hinter den Berichten? Experten und Forscher diskutieren über die hohe Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens und suchen unermüdlich nach Beweisen....Was könnten wir bald erfahren und welche Hinweise gibt es bereits? Entdecken Sie die brisanten Details und die Meinungen führender Forscher – jetzt mit BILDplus.
(bild.de. Deutschland gibt es gar nicht außer Nullen.)

Sofafarben als Mediendebatte
Ein blaues Sofa macht uns Ärger und mächtige Feinde
Ein einfaches, blaues Sofa von IKEA zum Einkaufspreis von 149,- Euro soll zur Schicksalsfrage für Tichys Einblick werden. Der mächtige Medienkonzern Bertelsmann will uns wegen dieses Möbelstücks vernichten – mit einer absurd hohen Klage. Kompromisslos. Aber die Bertelsmänner haben nicht mit unseren Lesern gerechnet.
VON Roland Tichy
Bertelsmann bleibt trotz des langsamen Verglühens ein Konzern der Superlative: Sein Umsatz beträgt ungefähr das 20.000-fache von Tichys Einblick. Aber der Riesenelefant hat Angst vor der Maus. Deshalb zieht Bertelsmann mit einer gewaltigen Klage gegen TE zu Felde. .. Stein des Anstoßes: Ein blaues Sofa.. Das stand nämlich auf der Bühne der alternativen Buchmesse in Halle im vergangenen November. ..das „Blaue Sofa“ gehört dem Konzern. Und das stimmt zum Teil tatsächlich: Wolfgang Herles hatte die Idee, auf der Frankfurter Buchmesse für das ZDF Interviews zu führen – auf einem blauen Sofa. ...Was niemand wusste: Alle blauen Sofas, auf denen in der Öffentlichkeit Gespräche geführt werden, scheinen Bertelsmann zu gehören. Seit nunmehr zwei Monaten wechseln Anwälte Schriftsätze; Bertelsmann beschäftigt eine Großkanzlei, in der drei gut bezahlte Anwälte abwechselnd oder gemeinsam die Feder spitzen. Auf der Seite von TE kämpft ein Einzelanwalt. Bertelsmann will den totalen prozessualen Krieg; Streitwert satte € 300.000,00. Das maximiert Gerichts- und Anwaltskosten.Geht es danach, darf TE niemals mehr blau sitzen. ..Unsere Vermittlungsversuche wurden schnöde abgelehnt. Es geht also ins Verfahren. Und augenscheinlich um Vernichtung. Zur Debatte stehen Gesamtkosten von € 20.000 bis € 100.000...
(Tichys Einblick. Wie waren wohl Goethes letzte Worte? "Mer licht hier abber schlecht“.)

Die Rücktrittsfrage
Rotgrüne Masken der Haltungspolitik: Rücktritte statt Schonzone für Moralisten
Von Giovanni Deriu
Schamloses Gekicher und Posen mit Koffern von NS-Opfern in einer Holocaust-Ausstellung, widerwärtiges Hakenkreuz-Gekritzel auf dem Stimmzettel als „Protest“ und verlogener Tafelbesuch fürs Image, während man Pasteten-Bestellungen an den Chauffeur aufgibt: Warum auf solche Fehlverhalten ein "Sorry" ausgedient hat und wieder harte politische Konsequenzen wie Rücktritte folgen müssen..
(Tichys Einblick. Vor und hinter ihnen der Abgrund.)

Betreuung in der Grundschule
Das wackelnde Ganztags-Versprechen - und die Sorge vorneuem "Nonsens"
(welt.de. Ist nur die neue alte DDR.)

Während der Iran wankt
Israelischer Bericht: Europa liefert sich Muslimbrüdern aus
Arabische Staaten verbieten sie, der Westen macht sie zu Partnern. Ein israelischer Regierungsbericht enthüllt das „Spinnennetz“ der Muslimbrüder in Europa. Sie geben sich gesetzestreu, werden von der EU üppig finanziert und hofiert. Das Endziel bleibt ein europäischer Regime-Change hin zu Gottesstaat und Scharia.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Idioten kriegen auf die Pfoten.)

Deindustrialisierung und Kulturwandel
Jenseits von Merz´ Rüstungswunder: Endzeitstimmung in der Industrie
Von Thomas Kolbe
Die Bundesregierung freut sich über ein Konjunkturstrohfeuer mit Mini-Wachstum – eine mit hohen Schulden erkaufte, flüchtige Schlagzeile für den Wirtschaftsteil der Zeitungen. In der Realwirtschaft gehen derweil die Lichter aus; ganze Regionen befinden sich im Prozess kollabierender Wertschöpfung...
(Tichys Einblick. Dummland abgebrannt.)

Sorge vor Sicherheitslücken
Warum diese AfD-Anfrage zu einer Nato-Übung Unruhe auslöst
Im Mai 2025 hatte das Bündnis in Estland die Großübung „Hedgehog 2025“ abgehalten. Mehr als 16.000 Soldaten aus zwölf Nato-Staaten probten dort den Ernstfall unter Bedingungen moderner Drohnenkriegsführung. Ukrainische Spezialisten mit Front-Erfahrung aus dem Krieg gegen Russland simulierten Angriffe – und „vernichteten“ in dem Szenario innerhalb kurzer Zeit Nato-Verbände..
(welt.de. Hat die Kavallerie gefehlt?)

Klingbeils Haushalt
Dann kommt als Realitätsschock eine üppige Steuererhöhung
Lars Klingbeil hat Geldsorgen. Dem Bundesfinanzminister fehlen trotz der gigantischen Neuverschuldung bis 2029 rund 130 Milliarden Euro. Denn auch die gelockerte Schuldenbremse setzt dem Bund eine verfassungsmäßige Grenze für die maximale Kreditaufnahme. Der SPD-Chef stimmt deshalb die Bevölkerung auf ein großes Reformpaket ein, das jedem Bürger etwas abverlangen werde..
(welt.de. Einen Jux machen sie.)

Flugzeugträger-Killerraketen: Warum der Irankrieg jetzt begann
Von Gastautor • Michael Rubin/ Warum jetzt? Die Antwort liegt möglicherweise nicht in Washington oder Jerusalem, sondern vielmehr in Moskau und Peking. Waffenlieferungen an den Iran, darunter chinesische Flugzeugträger-Killerraketen schlossen das Zeitfenster für einen Angriff.
(achgut.com. Alles hat seine Zeit.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 9 – Zeichen an der Wand
Von Stephan Paetow
Armageddon oder brüllt bloß ein Löwe? Flüchtlingskrisenlösung oder billiges Papier? Gesichert rechtsextrem oder gesichert blöde? Wie dem auch sei, wir müssen unsere Arbeit machen… Wieder ist der Deutsche aufgefordert, sich einzureihen, hüben oder drüben. Macht Israel erneut im Iran „für uns die Drecksarbeit“ (der CDU-Kanzler)? Was sagt der SPD-Bundespräsident?..
(Tichys Einblick. Deutschland kriegt sich auch nicht mehr ein, überall wetteifern Religionen des Friedens. Sind ja alle dasselbe.)

Der Sonntagsfahrer Royal: Ein Ex-Prinz auf der Rückbank
Von Dirk Maxeiner • Ex-Prinz Andrew schaffte es wegen inniger Beziehung zu Jeffrey Epstein und polizeilicher Festnahme an die Spitze der Medienwelt. Der Verstoßene hat in der royalen Reality-Show der Windsors eine unverzichtbare Rolle. Das Haus Windsor gehört endlich richtig vermarktet – wie Olympia und die Fußball-WM. .
(achgut.com. Der kleine Prinz ganz groß.)

Prozess in Hamburg
Drosten gegen Wiesendanger: Der Prozess, der neue Fakten ausblendet
Von Thomas Punzmann
Viel Andrang, wenig Aufklärung. Im Fall Drosten gegen Wiesendanger zeigte das Landgericht Hamburg auffallend wenig Interesse, sich mit der in den letzten Jahren dramatisch geänderten Faktenlage auseinanderzusetzen...
(Tichys Einblick. Nächste Krönung von Corona?)

Mecklenburg-Vorpommern
SPD gerät wegen Vetternwirtschaftsvorwürfen unter Druck
Mehrere SPD-Politiker in Mecklenburg-Vorpommern räumen ein, Verwandte von Landtagskollegen beschäftigt zu haben. Die CDU macht einen Vergleich mit der AfD, die Sozialdemokraten weisen Vetternwirtschaftsvorwürfe zurück...
(Junge Freiheit. Was machen sie sonst so?)

Leonhard-Kreis in Berlin
Ein Alpenheiliger gegen die Sprachregeln der Hauptstadt
Leonhard gilt im Alpenraum als Schutzpatron der Gefangenen. Ihm wird nachgesagt, Ketten zu lösen und Befreiung zu ermöglichen. Unter seinem Namen hat sich 2024 in der Schweiz der Leonhard-Kreis gegründet, ein noch junges Netzwerk, das sich für individuelle Grund- und Freiheitsrechte im deutschsprachigen Raum einsetzt. Nun tritt der Verein erstmals in Berlin auf..
(Junge Freiheit. Was ist mit dem Gefangenenchor?)

 

 

 

Was man in einem Krankenhaus so erlebt

Von Antonio Santo

- Einen Aufenthalt überlebt man Dank ärztlicher Kunst
- Doch die Ablauforganisation macht einen halb krank

Wegen einer kleinen Operation musste ich ins Krankenhaus. Wenige Tage zuvor waren die Voruntersuchungen fällig. Doch anscheinend wurden alle Patienten zur gleichen Zeit einbestellt, – denn ich fand mich bei der Anmeldung in einer kleinen Schlange wieder. Was verwunderte: Die elektronische Patientenakte ist in diesem Krankenhaus wohl noch ein Fremdwort; jedenfalls würde noch nicht funktionieren, wie mir gesagt wurde – über ein Jahr nach ihrer Einführung. Es waren drei Abteilungen aufzusuchen, die Hälfte der Fragen zu persönlichen und gesundheitlichen Angaben wurden mehrfach gestellt, weil die Abteilungen untereinander noch nicht einmal miteinander verknüpft sind – 50 Jahre nach Einführung des Computers in der Verwaltung.

Am Tag der Operation musste ich um 6:30 Uhr „antanzen“. Doch die Türen der Station öffneten sich erst um 7:25 Uhr. Gibt es etwa schon frühmorgens unerklärliche Verzögerungen, so wie bei der Bahn? Die OP sollte dann 11:30 Uhr stattfinden. Zuvor wurde ich vom operierenden Chirurgen auf dem Patientenzimmer aufgesucht und es wurden Einzelheiten besprochen. Nach über drei Stunden Wartezeit war ich dann endlich dran – allerdings bei einem anderen Chirurgen, dem ich in aller Kürze zusammengefasst alles noch einmal alles sagen wollte, was ich seinen Vorgängern berichtet hatte, aber die Narkose hat das abgekürzt. Zum Glück verstand jedoch auch dieser Chirurg sein Handwerk, die OP verlief gut.

Warten auf Godot
Meine eigenen, regelmäßig einzunehmenden Medikamente sollte ich nicht mehr einnehmen, sondern nur die von der Krankenhaus-Apotheke gerichteten. Deshalb hoffte ich, ein nach der OP vorübergehend zu tragendes Hilfsmittel schon im Krankenhaus gestellt zu bekommen. Das war jedoch nicht der Fall. Gott sei Dank hatte ich vorgesorgt und dieses selbst mitgebracht. Auf einem anderen Gebiet war die Klinik dann wiederum recht großzügig: Weil ich wegen der Narkosedosis mitteilte, dass ich ein Weingenießer sei, bekam ich Weinschorle angeboten – was ich jedoch dankend ablehnte. Anscheinend ist man recht schnell als Alkoholiker abgestempelt… Wasser reichte mir, doch dieses in ein Glas einzuschenken, war aus den fehlkonstruierten Kännchen nicht möglich, ohne einen „Wasserschaden“ auf dem Nachttisch und dem Boden anzurichten. Wie man als Einkäufer solche Kännchen bestellen kann, ohne für die Fehlentscheidung haftbar gemacht zu werden?

Am Tag darauf sollte noch eine andere Untersuchung durchgeführt werden. Der Stationsarzt wollte mich bei der Sonographie anmelden, ich solle warten und würde gerufen. Nach über zwei Stunden Wartezeit begab ich mich dann selbst zur Abteilung, aber diese hatte mich noch gar nicht auf dem Schirm. Man habe vergessen, mich anzumelden, aber ohne Auftrag ging nichts. Also wieder zurück auf die Station und dort gefragt, ob jemand anders gnädigerweise den Auftrag erteilen kann, weil der Chef gerade operierte. Es fand sich schließlich ein Stationsarzt dazu bereit – und nach drei Stunden fand die Untersuchung dann endlich statt, Dauer: keine fünf Minuten. Der elektronische Befund sollte in spätestens zehn Minuten auf meiner Station sein, daraus wurde dann eine halbe Stunde, bis er endlich auf dem Bildschirm gefunden wurde. Geschenkt.

Betriebe der freien Wirtschaft wären schon pleite
Meine Entlassung verzögerte sich natürlich um diese drei Stunden – zum Ärgernis dessen, der mich abholen sollte. Zwar wurde mir der Entlassbrief ausgehändigt, aber am Ausgang fiel mir ein, dass mir eigentlich gesagt worden war, man würde mir noch Medikamente mitgeben. Die hatte mir aber keiner gegeben.. Also zurück auf die Station – und die Suche dort begann von neuem. Die postoperativen Medikamente fanden sich schließlich in einem Oberschrank, unter zig anderen vorgerichteten Medikamenten. Eine systematische Suche war der Dame in Weiß nicht möglich – weil die Boxen intelligenterweise nicht gekennzeichnet waren.

Bleibt als Fazit: Die Ärzte verstehen ihr Geschäft, soweit ich das beurteilen kann, auch die Sprachverständigung bei nichtdeutschen Medizinern in der Klinik untereinander und mit den Patienten funktioniert hier passabel – aber dafür ist die Ablauforganisation chaotisch. Früher wäre so etwas in Deutschland unvorstellbar gewesen. Ist das nur in diesem Krankenhaus so? Ich weiß es nicht, aber habe die Vermutung, dass das kein Einzelfall war. Würden jedenfalls Betriebe so arbeiten, wären sie wohl längst pleite. Hier verhindert das die Krankenhausfinanzierung…

Zuerst hier https://ansage.org/was-man-in-einem-deutschen-krankenhaus-so-erlebt/ erschienen.