
Gelesen 4. 11. 26

(tutut) - Welche Politik kann das Leben bestimmende System der Wiederholung unterbrechen und ersetzen? Das Konzept, ein das Leben bestimmendes System der Wiederholung,oft assoziiert mit Begriffen wie Entfremdung, Kapitalismus, Bürokratie oder dem soziologischen Begriff der Resonanzkrise, zu unterbrechen und zu ersetzen, wird in der politischen Philosophie und Theorie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Es gibt nicht die eine Politik, die dies leistet, sondern verschiedene politische und gesellschaftliche Ansätze, die jeweils unterschiedliche Hebel ansetzen: Die Politik der Arbeitszeitverkürzung und Post-Work-Ökonomie zielt darauf ab, .die repetitive Schleife aus Erwerbsarbeit und Konsum , Hamsterrad, direkt zu brechen. Zum Beispiel mit Einführung einer 4-Tage-Woche, drastischer Arbeitszeitverkürzung oder durch bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Es geht dabei um die Entkopplung von Existenzsicherung und Lohnarbeit. Indem Individuen finanzielle Sicherheit ohne den Zwang zur permanenten Verwertung ihrer Arbeitskraft erhalten, wird die strukturelle Wiederholung des Alltags durchbrochen. Es entsteht Raum für Selbstbestimmung, Muße und non-lineare Lebensentwürfe. Aus systemkritischer und marxistischer Sicht ist die Wiederholung, die zyklische Akkumulation von Kapital, die tägliche Reproduktion der Arbeitskraft, systemimmanent. Abhilfe könnten Demokratisierung der Wirtschaft, Überführung von kritischer Infrastruktur wie Wohnen, Energie, Gesundheit in Gemeineigentum bringen, um die Profitlogik durch eine Bedarfslogik zu ersetzen.

Wenn nicht mehr die endlose Wiederholung von Produktion und Konsum das Ziel der Gesellschaft ist, sondern das gute Leben, griechisch Eudaimonie, veränderten sich die Zeitstruktur des menschlichen Lebens fundamental. Ökologische Postwachstumspolitik, Degrowth. als Politik richte sich gegen den Zwang des ewigen Wirtschaftswachstums, der sich auf das Individuum als Zwang zur permanenten Selbstoptimierung und Beschleunigung übertrage. Verbunden wären Abkehr vom BIP als primärem Wohlstandsindikator, Förderung von Subsistenz, egionalisierung und Entschleunigung mit dem Ziel, das linearen/expansive Zeitgefüh, höher, schneller, weiter, durch zirkuläre, aber selbstbestimmte Lebensrhythmen zu ersetzen, die sich an planetaren Grenzen und menschlichen Bedürfnissen orientieren als Verlangsamung statt repetitive Beschleunigung. Radikale Demokratietheorie und die 'Politik des Ereignisses, : Philosophen wie Hannah Arendt oder Jacques Rancière definieren das Politische selbst als das Vermögen, etwas völlig Neues anzufangen und das Bestehende zu unterbrechen. Zu denken wäre an : Einführung von Bürgerräten, direktdemokratische Elemente und Räume für spontanes politisches Handeln abseits verkrusteter Parteistrukturen. Arendt nennt dies 'Natalität, Gebürtlichkeit), die menschliche Fähigkeit, durch Handeln eine Kette von vorhersehbaren Ereignissen zu unterbrechen. Eine Politik, die solche Räume öffnet, ersetze die bürokratische Wiederholung durch das Unvorhersehbare und Schöpferische.Um ein System der Wiederholung zu ersetzen, müsste Politik die Zeitstrukturen und die ökonomischen Zwänge der Gesellschaft verändern. Ansätze wie das Bedingungslose Grundeinkommen, Degrowth und die Demokratisierung der Wirtschaft gelten in der zeitgenössischen Debatte als die konkretsten politischen Instrumente, um sterile gesellschaftliche Routinen zu durchbrechen und durch selbstbestimmte Lebensformen zu ersetzen. Eine bietet eine "Zeitung für christliche Kultur und Politik" an, und die sieht abseits von CDU und AfD so aus: "Besser wäre, es gäbe eine Partei dazwischen, die sowohl pro-westlich agiert als zum Beispiel auch konsequent migrationskritisch und sich abgrenzend von Zeitgeist-Phänomenen. Gäbe es so eine Partei, ich bin sicher: Es würden aktuelle CDU- und AfD-Wähler in Scharen zu ihr überlaufen. Aber so bleibt nur die Wahl zwischen den zwei Übeln".

Schließt vier Standorte in Deutschland:
Job-Schock! Autozulieferer Schaeffler streicht 3460 Stellen
Die nächste Hiobsbotschaft in der deutschen Industrie: Der Autozulieferer Schäffler streich 2660 Stellen in Deutschland..
Hinter dem Sparkurs steckt die anhaltende Krise der europäischen Autoindustrie. Die Nachfrage nach Fahrzeugen schwächelt, chinesische Konkurrenten setzen die Branche unter Druck und der Umstieg auf Elektroautos läuft langsamer als erwartet. Für Schaeffler ist das besonders bitter: Während das Geschäft mit Teilen für Verbrenner zurückgeht, fahren die Elektro-Programme nicht schnell genug hoch. Die Folge sind zu große Produktions- und Entwicklungskapazitäten...
(bild.de. Betroffen von diesen Schließungen sind laut Medienberichten die Entwicklungsdependance in Berlin sowie die Werke in Dortmund, Morbach und Schwalbach. Stellenabbau in Bühl, Lahr noch einmal davongekommen?)

Kai Gniffke
SWR-Intendant ist mit mehr als 390.000 Euro Jahresgehalt der Top-Verdiener in der ARD
Stand: 02.11.2026Lesedauer: 2 Minuten
Die ARD hat die Grundvergütungen ihrer Intendanten veröffentlicht. SWR-Chef Kai Gniffke lag mit 392.530 Euro vor WDR-Intendantin Katrin Vernau..
(welt.de. Wofür? Wer braucht das 10-Milliarden-Kartell?)

BILD exklusiv:
Boris Palmer (54, parteilos) wehrt sich gegen Vorwürfe sexueller Belästigung
Seit Dienstagnachmittag kursieren in diversen Chatgruppen in der Berliner Politikszene zwei Nachrichten einer Frau, die vorgibt, mit Palmer im erotischen Chataustausch gewesen zu sein. Zusätzlich wirft die Frau Palmer vor, sie sexuell bedrängt zu haben. Sie wirft ihm auf über 40 Seiten eines von ihr verfassten Dokumentes („Meine Erfahrungen mit Boris Palmer“) vor: „sexuelle Übergriffe, emotionalen Missbrauch“. Sie schreibt von Suizidversuchen und Selbstverletzungen. Begonnen habe alles in Ulm im Juni 2024 „auf dem Gemeinderatsausflug“.--Sie selbst berichtet in dem Schreiben von ihren „Kindheitstraumata“.Von Boris Palmer kommt ein Dementi zu den Vorwürfen, das BILD exklusiv vorlag...Ich werde mich hiergegen zur Wehr setzen und lasse rechtliche Schritte prüfen. Ich habe gegenüber dem Ministerpräsidenten erklärt, dass ich mein Ehrenamt für Staatsmodernisierung und Verwaltungsvereinfachung ruhen lasse, bis die Vorwürfe aufgeklärt sind...
(bild-de. Es handelt sich um eine Ex-Gemeinderätin von Die Partei.)

Dritter Angriff in diesem Jahr
Wieder Schüsse auf Dönerfleisch-Hersteller in Ravensburg - steckt eine Bande dahinter?
In der Nacht zu Sonntag schießen Unbekannte erneut auf einen Döner-Betrieb in Ravensburg. In derselben Nacht brennt ein Auto. Steckt eine kriminelle Bande dahinter?.
(swr. de. Wo weiden die Döner-Herden?)

BW-weit 15.000 Demonstrierende
Nach Gen Z-Demos in BW: Innenministerium macht linksextremistische Szene für Eskalation verantwortlich
Nach einem bundesweiten Aufruf sind am Samstag in mehreren Städten in BW rund 15.000 Menschen auf die Straße gegangen. Zwischenfälle meldete die Polizei vor allem aus Stuttgart..
(swr.de. Keine Kinder?)

Neues "Bündnis gegen Einsamkeit" in BW
Ein Drittel von Einsamkeit betroffen - Bündnis soll Strategie erarbeiten
BW-Sozialminister Hildenbrand (Grüne) beklagt die grassierende Einsamkeit im Land. Jetzt soll das "Bündnis gegen Einsamkeit" mit einer Landesstrategie Abhilfe schaffen. .
(swr.de.In jedes Haus ein Bett für ÖZ.)

Lehrermangel an Schulen
Zu wenig Lehrer: Neunte Klasse in Dußlingen ein Jahr ohne Mathe-Unterricht
Eine neunte Klasse an einer Schule in Dußlingen (Kreis Tübingen) hatte ein ganzes Schuljahr lang keinen Mathe-Unterricht - und sollte sich den Stoff einfach selbst beibringen..
(swr.de. Wer braucht denn sowas? Den kleinen Rest können sie wohl doch auch selbst, Wie heißt noch der Ort?)

Ortsschld im Thurgau, wo Tilsiter produziert wird.
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Tilsit - nicht nur Käse
(til) - Nicht alles ist Kase, wo Tilsit draufsteht, die Stadt an der Memel feierte am 2. November das 475. Stadtjubiläum, da kennen die Russen inzwischen auch deutsche Geschichte. Und heute ist noch ein Feiertag, ein russischer, der "Tag der Einheit des Volkes". Das Stadtmuseum in meiner Geburtsstadt, auch Stadt des Filmstars Armin Müller-Stahl stammt von dort, pflegt auch die deutsche Vergangenheit in Ostpreußen, ganz im Gegensatz zu der Zeit nach Kriegsende. wo sie Sowetsk getauft wurde. Es ist besser, man redet miteinander als andere Völker zu verteufeln.
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NACHLESE
Linke Machtübernahme
Der Niedergang der Hauptstadt ist nur die Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes
Von Ulf Poschardt
Berlin ist das Laboratorium für eine linke Bundesregierung im Jahr 2029. Mit den Werten der Bundesrepublik wird sie nur noch wenig zu tun haben. Die Bürgerlichen schauen bei der Machtübernahme zu..
(welt.de.
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Nie wieder Krieg auf deutschem Boden:
Wenn Nürnbergs Fassaden reden könnten
In Nürnberg, einer Stadt voller vernarbter Fassaden, würden die Mauern schreien: „Ihr Narren, macht die Augen auf! Nie wieder Krieg auf deutschem Boden!“ Die Botschaft der Geschichte ist klar – Napoleon und Hitler scheiterten kläglich an Russland. Doch die EU-Eliten um Ursula von der Leyen und Friedrich Merz treiben Aufrüstungshysterie, Schuldenberge und Konfrontation voran. Ein Krieg, den Europa gegen die eigene Bevölkerung führt: teure Energie, marode Infrastruktur, verlorene Zukunft.
(Weltwoche Daily)
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DAS WORT DES TAGES
Männlich und weiblich kennt jeder und bis zu einem gewissen Grad kann ich noch verstehen, wenn jemand glaubt doch dem anderen Geschlecht anzugehören!. Aber, was zum Geier, ist DIVERS?
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Reicher Staat, geschröpfte Bürger
Land der Vermögenslosen: Die Deutschen sparen sich immer ärmer
Dauerrezession, hohe Abgaben und Inflation erschweren den Vermögensaufbau. Das ist umso tragischer, da die Deutschen bereits zuvor im internationalen Vergleich schlecht abgeschnitten haben. Sie lassen ihr Geld lieber auf Konten liegen, während sie bei Aktien und Wohneigentum zurückbleiben.
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Sozialismus.)

Berliner Linke
„Habe nicht die geringste Lust, in einem Außenlager des Gazastreifens zu leben“
Elif Eralp streicht den Namen des „Terrorpaten“ Ibrahim Ibrahim aus einem Interview und sagt anschließend, sie lasse sich nicht einschüchtern. „Das kennt man nur von der Mafia. Berlin darf nicht in die Hand der Linken fallen“, sagt Kolumnist Hans-Ulrich Jörges..
(welt.de.Warum kümmert sich Berlin statt Arabien um diesen Streifen Unfähigkeit?)

Internationaler Mendelssohn-Preis
Die Möchtegern-Hamburgerin: Merkels Hass auf Ostdeutschland
Merkel erhält einen Preis für Verständigung und Toleranz und spricht von Ostdeutschen als Dazugekommenen – wie von Syrern. Dass die Ostdeutschen 1989 Freiheit und Demokratie erkämpften und damit die Wiedervereinigung ermöglichten, kann Merkel nicht wissen. Sie war ja nicht dabei.
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Vor Gericht mit ihr!)

Terror gegen die Grundversorgung
50 Grad im Kühlfach: Erneut Cyber-Attacken auf Supermärkte
Von Richard Schmitt
Das wirkt wie ein Test-Angriff auf die Lebensmittelversorgung der Europäer: Nach Cyber-Attacken auf Supermärkte in Frankreich im Oktober heizten Hacker jetzt auch in Belgien und Schweden tausende Tiefkühlregale auf 50 Grad auf..
(Tichys Einblick. Lernen die nichts?)

Vor zweitägiger Konferenz
Erste CDU-Kreisvorsitzende bringt Merz-Rücktritt ins Spiel
In der CDU rumort es gewaltig. Vor der Kreisvorsitzendenkonferenz wird der Unmut der Basis über Merz lauter. Eine erste Kreisvorsitzende deutet bereits ein Szenario für einen Rücktritt des Parteichefs an...
(Junge Freiheit. Frankfurt Oder. Noch woanders Leben in dem Verein?)

Sachsen-Anhalt
SPD hat Angst vor Corona-„Tribunal“ der AfD
Die AfD will Verantwortliche für die Corona-Maßnahmen zur Rechenschaft ziehen. Sachsen-Anhalts SPD-Gesundheitsministerium kritisiert die Pläne scharf. Doch für den geplanten Untersuchungsausschuss braucht die Partei nicht die Zustimmung der Regierung..
(Junge Freiheit. Sollen mutmaßliche Sauereien nicht aufgeklärt werden?)

Ukraine soll mitverdienen
An der EU vorbei: Washington will für Europa wieder Gas aus Russland
Von Richard Schmitt
Eine der härtesteten Sanktionen gegen Russland soll auf Wunsch der US-Regierung fallen: Washington möchte eine Wiederaufnahme der Milliarden-Deals mit russischem Pipeline-Gas für Europa. Die US-Regierung hat dafür gute Gründe..
(Tichys Einblick.Die Interessen eines Landes haben vorne zu stehen und nicht hinten wie in Deutschland.)
„Genossenfilz“: Wie eine SPD-nahe Agentur in Brandenburg Millionen scheffelt
Am Geldregen der Brandenburger SPD-Regierung für eine Werbeagentur ist vieles fragwürdig. Nur eines nicht: Die Nähe der Firma zur Partei von Ministerpräsident Woidke. Eine JF-Recherche über Millionen Euro Steuergeld, vernichtete Unterlagen und Gefälligkeiten..
(unge Freiheit. Altgelernt?)

Berliner Abgeordnetenhaus
CDU will Gesinnungs-TÜV nach Vorbild von Rheinland-Pfalz
Mitarbeiter durchleuchten, Fraktionen finanziell bestrafen: Die CDU will den Verfassungsschutz in die Personalpolitik des Hauptstadtparlaments einbeziehen. Wer als „unzuverlässig“ gilt, soll seinen Arbeitsplatz verlieren..
(Junge Freiheit. Alles Nazi, oder was?)

Nach Gen-Z-Krawallen
Merz ernennt „Jugendbeauftragte“ – und verspricht harte Strafen für Randalierer
Bundeskanzler Merz kündigt Konsequenzen nach den bundesweiten sogenannten Jugendprotesten an: Einerseits brauche es eine neue „Jugendbeauftragte“, andererseits sollten Randalierer hart bestraft werden..
(Junge Freiheit. Warum hat er nicht Kindergärtner gelernt?)

GRÜN UND DUMM
DEUTSCHE POLITIK IN ZWEI WORTEN
Von Manfred Haferburg
Der Bestseller mit diesem Titel erschien vor einem Jahrzehnt. Dort erklärte Hans Hofmann-Reinecke die Zusammenhänge von Politik, Energie und Klima – endlich verständlich. Jetzt rechnet er mit der Ignoranz der vergangenen zehn Jahre ab, und die Bilanz ist verheerend.
Die Natur lässt sich nicht zum Narren machen
Über den Irrsinn der Steuerung des Erdklimas mittels einer „Energiewende“ in Deutschland wurden schon viele Bücher geschrieben. Hans Hofmann-Reinecke schrieb im Jahre 2012 ein Aufklärungsbuch zum Klimawandel. Es trug den Titel: Grün und Dumm; die Natur lässt sich nicht zum Narren halten. Es ist ein provokanter Titel, aber der Autor ist nicht aus furchtsamem Holz geschnitzt. Wer Physik in München und Berkeley studiert hat, darf keine Angst vor dem Bohren dicker Bretter haben. Mit einem „summa cum laude“-Doktortitel in der Tasche wurde er Professor an der Universität in Santiago de Chile. Danach wurde er IAEA-Sicherheitsinspektor bei der Internationalen Atombehörde in Wien. Das sind die Männer, die im umkämpften Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine die Sicherheit überwachen. Das ist nichts für Feiglinge.
Grün und Dumm war sein literarisches Debüt, in dem er sich mit der grünen Schnapsidee auseinandersetzte, die Temperatur der Erde durch das Drehen an einem planetaren Thermostat bestimmen zu wollen. Das Buch war die kritische Betrachtung einer Politik, die sich, gestützt auf eine nicht verstandene Physik, mittels untauglicher Technologie, den „Klimawandel“ untertan machen wollte. Das Buch wurde ein großer Erfolg, weil der Text für jeden verständlich geschrieben und gleichzeitig fachlich richtig war. Ach, hätten doch ein paar grüne Dummköpfe dieses Buch gelesen – Deutschland hätte heute einige Probleme weniger.
Die Kosten der Ignoranz
Es braucht schon ein bisschen Mut, mit einem solchen Buch an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Klimajünger sind nicht dafür bekannt, dass sie Spaß verstehen. Da ist ein Autor schnell „umstritten“, ein „Klimaleugner“ oder gar ein „Energiewendehasser“. Da kann man Freunde verlieren, ja sogar von nahen Verwandten gecancelt werden.
Seit dem Erscheinen des Buches ist viel geschehen. Der „Kampf der deutschen Vorreiter gegen den Klimawandel“ – welch eine absurde Idee – ist zu einer Art Staatsreligion erhoben worden. Klimarettung steht nun für jeden Politiker verpflichtend im Grundgesetz und droht das Wohlergehen der deutschen Gesellschaft zu erdrosseln. Der kollektive Irrsinn in Europa und besonders in Deutschland schreitet so zügig voran, dass der Autor sich zu einer neuen Beurteilung der Lage genötigt sah.
Das jetzt erschienene Buch „Zehn Jahre Grün und Dumm – die Kosten der Ignoranz““ hat wieder das typische Hans Hofmann-Reinecke-Alleinstellungsmerkmal – neben seinem provokanten Titel ist es frei von Fachchinesisch. Es wurde in einer Sprache geschrieben, die jeder Laie versteht. HHR ist zwar Wissenschaftler, aber einer, der es versteht, die Zusammenhänge von Physik, Klimaphänomenen und sogar Mathematik auf heitere Weise verständlich zu machen und so zu erklären, dass sich der Leser hinterher fragt: „Wieso habe ich das bisher nicht verstanden, wo es doch so einfach ist?“ Beim Lesen des Buches, abends im Bett, stupste mich meine Frau des Öfteren an: „Was kicherst du denn da immer?“
Ein nettes Beispiel aus dem Buch ist der spaßige Vergleich des Gewichtes eines Bugattis Veyron, der mit seinem 1000 PS starken Motor ungefähr halb so viel leistet, wie ein großes Windrad mit sechs MW im Jahresdurchschnitt. Zwei Bugattis erzeugen dieselbe Arbeit wie ein sechs-MW-Windrad. Die beiden Autos bringen zusammen etwa vier Tonnen auf die Waage. Das Windrad hat aber ein Gewicht von 7000 Tonnen. Vier Tonnen gegen 7000 Tonnen und dieselbe elektrische Arbeit? Da wird die absurd niedrige Energiedichte von Wind und Sonne zur Versorgung einer Industrienation sehr anschaulich. Eine Folge-Technologie, wie z. B. die Stahlerzeugung mittels Wasserstoffs, angetrieben von Windrädern, kann weder funktionieren noch wirtschaftlich sein.
Es geht um Macht und sehr viel Geld
Der Autor vermeidet in seinem Buch jede Besserwisserei. Er stellt die grünen Thesen lediglich auf einen kleinen wissenschaftlichen Prüfstand, erklärt die dahinterliegende Physik und Mathematik und überlässt es dem nunmehr aufgeklärten Leser, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. Das ist viel effektiver, als dem staunenden Publikum fertige Wissenshappen zum Runterschlucken zu servieren, die dann mangels eines Verständnisfundaments genauso schnell wieder vergessen sind, wie sie geschluckt wurden. Wer HHR liest, wird selbst zum Erklärer. Und wer ein gutes Gedächtnis hat, kann sich auch ein paar der lustigen Beispiele aus dem Buch merken, um bei der nächsten Diskussion auch als guter Unterhalter zu glänzen. Der Autor ist bestimmt nicht böse, wenn einer seiner Leser sich ein Bonmot aus seinem Buch aneignet. Was kann einem guten Spaß Besseres passieren, als dass er die Runde macht, ohne dass der Erfinder anwesend sein muss?
Ich machte die Erfahrung, dass mir beim Lesen des Buches immer klarer wurde, auf welch gigantischem Schwindel die deutsche Energiepolitik beruht. Es geht nicht um den Klimawandel, es geht um Macht und sehr viel Geld. Wenn es den Politikern mit der Kohlendioxideinsparung ernst gewesen wäre, hätten sie nicht als Erstes die Kernkraftwerke zerstört, die ja bekanntlich kein CO₂ ausstoßen. Die Energiewende des Lügners Trittin stellt sich als ein Projekt heraus, das nach einer Studie der KfW-Bank bis 2045 sechs Billionen Euro kosten wird.
Trittin hatte gesagt, dass die Energiewende eine Familie nur eine Kugel Eis – also einen Euro – im Monat kosten würde. Das wären dann für die nächsten 20 Jahre insgesamt 240 Euro. Nun stellt sich heraus, dass jeder Deutsche – vom Säugling bis zum Greis – bis dahin 70.000 Euro in den Klimareligionsklingelbeutel einzahlen muss. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das Energiewendekosten in Höhe von 280.000 Euro. Trittin hat sich um den Faktor 1000 verrechnet? Glaube ich nicht. Trittin hat gelogen, dass sich die Balken biegen, und die Bürger haben das nicht gemerkt.
Möge das soeben bei Amazon erschienene Buch „ZEHN JAHRE GRÜN UND DUMM – DIE KOSTEN DER IGNORANZ“ weite Verbreitung finden. Vielleicht finden die Deutschen dann wenigstens zu einer vernünftigen Diskussion über den Klimawandel und die Energiepolitik zurück. Zu einer Diskussion, in der Scharlatane wie Trittin ausgelacht werden.
>>>>>>Manfred Haferburg ist ein deutscher Kerntechniker. Er war Oberschichtleiter im Kernkraftwerk Greifswald während der Schneekatastrophe 1978/1979 und trug als solcher maßgeblich dazu bei, die Stromversorgung der damaligen DDR aufrechtzuerhalten. Später geriet er in Konflikt mit DDR-Staatsorganen und wurde Opfer von Zersetzungsmaßnahmen durch das Ministerium für Staatssicherheit. Mittlerweile ist er als Berater mit Sitz in Paris und als Autor für verschiedene Medien tätig. Er ist bekannt durch seinen Bestseller „Wohnhaft“.
(vera-lengsfeld.de)
„Achtung, Reichelt!“
Was ist aus unserem Land geworden?
Über 100 verletzte Polizisten, Molotowcocktails, 17 geplünderte Geschäfte und 54 Festnahmen: In der Halloween-Nacht erlebte Frankfurt Szenen, die an 2015 in Köln erinnern. Während 1300 Beamte im Einsatz waren, stand die Staatsmacht dem Mob auf der Zeil oft nur Spalier. Ein maskierter Täter zerschlug mit einer Stange die Scheibe eines Damenschuhgeschäfts. Der johlende Haufen feuerte ihn an. Wenige Meter entfernt wartete ein Zug Polizisten in voller Schutzmontur hinter einer Säule – und sah zu. Erst eine Frau im roten Mantel stürmte vorbei, stellte den Plünderer und vertrieb ihn. Der Staat ließ sie allein.
Pressefotografen kamen den Tätern näher als die Einsatzkräfte. Viele Randalierer vermummten sich nicht einmal. Die Polizei antwortete mit Lautsprecherdurchsagen: „Entfernen Sie sich von den Geschäften.“ Die Plünderer lachten. Am Ende der Nacht mussten Spezialkräfte mit Sturmgewehren Stadtteile zurückerobern. Warum braucht es plötzlich Kriegswaffen gegen „Vielfalt“? Weil hier keine Feier, sondern organisiertes Chaos herrschte – mit Palästina-Flaggen, Allahu-Akbar-Rufen und offenem Hass.
Bundeskanzler Friedrich Merz nahm „eine positive Botschaft“ mit: Die junge Generation sei politisch, die Polizei habe „vorbildlich reagiert“. Der Großteil habe friedlich demonstriert. Für Millionen Bürger, die die Videos sahen, klingt das wie Hohn. Parallel dazu jagt derselbe Staat Meme-Poster im Morgengrauen. Wer den falschen Spruch schreibt, dem durchsucht man Wohnung und Handy. Michael Ballweg saß in Stammheim, weil er eine Hundematte falsch abrechnete. Ibrahim, geistiger Hamas-Unterstützer, reist frei herum und macht Wahlkampf.
Die Frankfurter Polizei löste ihr SEK wegen angeblich extremistischer Chats auf – der Spiegel stellte später fest, die Inhalte seien überwiegend nicht strafbar. Dafür postete sie in der Horrornacht, dass Molotowcocktails auf Beamte flogen – illustriert mit einem lustigen Feuer-Emoji. Progressive Pride-Armbinden und Regenbogen-Autos statt Durchsetzung. Ein Staat, der Meinungsverbrechen härter verfolgt als Straßenterror und sich selbst lächerlich macht, schützt niemanden mehr. Er ist kein Rechtsstaat, sondern ein Schwächlingsstaat, der den Steuerzahlern 50 Prozent abnimmt und ihnen die Straße überlässt.
(pi-news.net)
Ulf Poschardt: Linke Machtübernahme
Niedergang der Hauptstadt ist nur die Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes
Von David Cohnen
Ulf Poschardt beschreibt Berlin als politisches Versuchslabor für eine mögliche linke Bundesregierung im Jahr 2029. Die geplante Zusammenarbeit von SPD, Grünen und Linkspartei ist für ihn kein gewöhnliches Koalitionsbündnis, sondern Ausdruck einer weitreichenden politischen und gesellschaftlichen Verschiebung. Eine Partei, deren radikale Kräfte Enteignungspolitik, Antisemitismus und ein antiwestliches Weltbild verkörperten, werde durch die Regierungsbeteiligung salonfähig gemacht, während ihre tatsächlichen politischen und gesellschaftlichen Milieus auf der Straße längst ihr aggressives Gesicht zeigten.
Poschardt sieht darin eine Entwicklung, die an die DDR erinnert: Aus revolutionärem Radikalismus entsteht ein autoritäres, bürokratisches Spießerprojekt. Die heutige Linke sei dabei längst nicht mehr eine Randerscheinung, sondern bilde das neue ideologische Zentrum einer politischen Bewegung, die mit den Grundwerten der Bundesrepublik immer weniger gemein habe.
Eine wesentliche Verantwortung für diese Entwicklung gibt Poschardt dem bürgerlichen Lager selbst. Die von staatsnahen Medien und staatlich finanzierten NGOs unterstützten Demonstrationen gegen rechts seien für ihn zum Instrument einer autoritären Meinungsbildung geworden. Die sogenannte Brandmauer habe den politischen Diskurs so weit nach links verschoben, dass inzwischen die politische Linke als vermeintliche Mitte gelte und alles rechts davon pauschal als nationalsozialistisch diffamiert werde. Das Bürgertum habe durch seine eigene politische Anpassung den Widerstand gegen diese Entwicklung weitgehend aufgegeben.
Besonders scharf fällt seine Abrechnung mit SPD und Grünen aus. Sie hätten ihre vermeintliche politische Mitte nicht verloren, sondern seien vielmehr bei ihren eigentlichen ideologischen Positionen angekommen: Kapitalismusfeindlichkeit, Antiamerikanismus und Antisemitismus. Dass diese politischen Kräfte überhaupt regierungsfähig seien, verdankten sie ausgerechnet jenen Bürgern, deren Leistungsbereitschaft, Innovationskraft und wirtschaftliche Produktivität die Grundlage des Wohlstands bildeten, den die Linke mit ihrer Politik gefährde.
Poschardt diagnostiziert eine intellektuell und kulturell verarmte Linke, die mit einer rückwärtsgewandten Utopie aus dem 19. Jahrhundert und einer antikapitalistischen, antikolonialen Ideologie das Land verändern wolle. Während in deutschen Städten Polizisten verletzt, Geschäfte geplündert, antisemitische Parolen gerufen und Barrikaden angezündet würden, fänden sich weiterhin Journalisten, die solche Vorgänge ideologisch rechtfertigten.
Auch die politische Rechte kommt bei Poschardt nicht ungeschoren davon. Die FDP habe sich selbst aufgegeben, die Union verliere sich in Orientierungslosigkeit und Teile ihres politischen Personals biederten sich weiterhin einem linken Medienmilieu an. Gleichzeitig sei die Rechte intellektuell und kulturell kaum in der Lage, den gesellschaftlichen Stimmungswandel für sich zu nutzen. Wer sich stattdessen in rassistischen Äußerungen über Namen und Herkunft politischer Gegner erschöpfe, habe die eigentliche politische Herausforderung nicht verstanden.
Seine wirtschaftliche Prognose ist entsprechend düster: Eine linksradikale Landesregierung in Berlin werde den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands beschleunigen. Notwendige Strukturreformen blieben aus, während die Union durch ihre Untätigkeit, insbesondere bei der staatlichen Finanzierung politisch einflussreicher NGOs, entscheidende strategische Fehler begangen habe.
Poschardts zentrale Anklage lautet damit: Der Niedergang Deutschlands ist für ihn nicht allein das Ergebnis einer verfehlten Politik der Linken. Er ist ebenso das Ergebnis eines Bürgertums, das seine eigenen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Grundlagen nicht mehr verteidigt, sondern an ihrer Demontage mitwirkt. Die politischen Gegner müssen das Land nicht erst erobern – die bürgerliche Mitte hat ihnen den Weg dafür selbst freigemacht.
Der vollständige Originalbeitrag von Ulf Poschardt erschien am 1. November 2026 in WELT:
PS: Die von Poschardt beschriebene gesellschaftliche Entwicklung lässt sich nicht losgelöst von der Migrationspolitik betrachten. Die Folgen einer ungesteuerten Zuwanderung, die damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen und die langfristigen Auswirkungen auf die Entwicklung Deutschlands verdienen eine wesentlich differenziertere Betrachtung, als sie in der politischen Auseinandersetzung üblicherweise stattfindet.
Mit diesen Fragen und ihren gesellschaftlichen Konsequenzen beschäftige ich mich ausführlicher in meinem Buch. Wer sich mit den Hintergründen und möglichen Folgen dieser Entwicklung auseinandersetzen möchte, kann unter dem folgenden Link einen Teil des Buches lesen. Das vollständige Werk ist dort auch als E-Book und gedruckte Ausgabe erhältlich:
Gefragt
Die CDU ist Friedrich Merz - noch Fragen?
Jenseits von Siebenbergen

Gelesen 3. 11. 26

(tutut) - Sind Frauen in politiscen Spitzenpositionen nicht angesichts ihrer Mitgliederzahl in Parteien übrrepräsentiert? Manche Bilder scheinen dies widerzuspiegeln, so dass man versucht ist zu fragen: Sag mir, wo die Männer sind! Gemessen nach ihrem Anteil an den Parteimitgliedern sind sie in einigen Bereichen überrepräsentiert, bezogen auf ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung jedoch eher unterrepräsentiert. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Frauen und Männer verschieden ticken. Denn sonst wäre die Menschheit wohl schnell ausgestorben gewesen. Berührt zwerden zwei verschiedene Maßstäbe der politischen Repräsentation. Betrachtet man das Verhältnis von Parteimitgliedschaft zu Spitzenämtern im Detail, ergibt sich ein Bild, nach dem Frauen in der Minderheit sind. Ende 2024 lag der Frauenanteil an den Mitgliedern der Parteien wie diese Zahlen verdeutlichen:
• Bündnis 90/Die Grünen: 45,1 %
• SPD: ca. 33 %
• CDU: ca. 26 %
• CSU: ca. 22 %
• FDP: 20,2 %
• AfD: ca. 12 %
Was Spitzenpositionen: in der Bundesregierung betrifft, stellten im Herbstt 2026 Frauen 42,6 % der

Regierungsmitglieder in Deutschland. Gemessen am durchschnittlichen Frauenanteil über alle Parteimitglieder hinweg, der deutlich unter 40 % liegt, ist dies ein überproportional hoher Wert, was vor allem an bewussten paritätischen Besetzungsregelungen einzelner Parteien wie SPD und Grünen liegt. Im Bundestag liegt der Frauenanteil bei 32,4 %. In den Landesparlamenten betrug der Anteil im Durchschnitt 33,4 %. Diese Werte entsprechen in etwa dem durchschnittlichen Frauenanteil an der Gesamtmitgliederbasis der etablierten Parteien, weisen jedoch starke Unterschiede je nach Fraktion auf. Gegen das Argument einer Überrepräsentation wird in der Politikwissenschaft und von Gleichstellungsinitiativen meist der Bezug zur Gesamtbevölkerung angeführt: Da Frauen rund 51,6 % der Staatsbürger in Deutschland ausmachen, sind sie sowohl im Bundestag (32,4 %) als auch in den Landesparlamenten (33,4 %) und auf kommunaler Ebene, wo der Frauenanteil oft noch niedriger liegt, im Verhältnis zur Bevölkerung unterrepräsentiert. Auf kommunaler Ebene zeigt sich die geringste Repräsentanz: Nur rund 9 % der Bürgermeisterämter in Deutschland sind mit Frauen besetzt.Ob Frauen in politischen Spitzenpositionen überrepräsentiert sind, hängt von der Definition ab. Wer die aktive Parteibasis als Maßstab nimmt, sieht Frauen – insbesondere in Regierungsämtern – im Verhältnis zu ihrem Anteil an den Parteibüchern stark vertreten. Wer das Demokratieprinzip der Repräsentation der gesamten Bevölkerung anlegt, stellt fest, dass Frauen in den gesetzgebenden Gremien und Spitzenämtern nach wie vor eine deutliche Minderheit bilden.


Wer erinnert sich noch an die in Pompejii?)
Gedenken an die Toten
Wenn niemand mehr da ist: Bestattungen und Trauerfeiern für einsam Verstorbene
An Allerheiligen gehen Familien gern auf die Friedhöfe, um ihren Lieben zu gedenken. Doch wer erinnert an diejenigen, die niemanden haben, der um sie trauert?..
(swr.de. Alles geht.)

Der Friedhof von morgen
Immer mehr leere Gräber in Offenburg: Feuerbestattung verändert Friedhöfe
Immer weniger Sargbestattungen führen zu ungenutzten Gräbern auf den Friedhöfen. Die Stadt Offenburg will die leeren Grabfelder künftig anders nutzen.
(swr.de. Menschen leben, solange sich jemand an sie erinnert..
(swr.de.Asche zu Asche.)

Ministerium reagiert verärgert
Verzögerung: Neue Doppelstockzüge in Baden-Württemberg kommen erst 2028
156 neue Züge hat Baden-Württemberg bestellt, doch Produktionsprobleme und das Zulassungsverfahren bremsen Alstom aus. Der Hersteller arbeitet an einem Ersatzkonzept..
(swr.de.Land am Krücken?)

Robust gegen Hitze
Hülsenfrüchte - Eine klimafreundliche Alternative zu tierischen Proteinen
Die meisten Menschen, die in ihrer Ernährung auf alle tierischen Produkte verzichten, tun dies aus Tierschutzgründen. Proteine bekommen sie etwa über Hülsenfrüchte..
(swr.de. Halali, die Bohne.)

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NACHLESE
Helds Ausblick – 7/2026
Auf der Suche nach der verlorenen Mitte
Wer die politische Unterscheidung zwischen „Mitte und Rand“ ernst nimmt, muss feststellen, dass die angeblichen Parteien der Mitte weit davon entfernt sind, ein haltbares Maß für Deutschland zu setzen.
VON Gerd Held
(Tichys Einblick. Wenn Ränder sich für Mitte halten, hat's einen Unfall gegeben.)
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DAS WORT DES TAGES
Die historischen Verdienste ehemaliger Volksparteien zählen kaum noch, wenn diese in der Gegenwart versagen und das, was sie geschaffen haben, kraftlos verkommen lassen. Parteien besitzen kein Naturrecht auf Fortbestand. Manche verschwinden einfach, andere spalten sich. Aber wo sollen bessere Parteien herkommen? Auf Reform der alten Parteien zu hoffen, wäre ebenso illusorisch wie auf neue zu hoffen. Nötig sind nicht neue Parteien, sondern andere Parteien. Vielleicht stößt aber auch die Parteiendemokratie als solche an Grenzen.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Frankfurts politischer Hochmut wurde bestraft
Von WOLFGANG HÜBNER
Die Bilder von der Gewalt und den Plünderungen in der Frankfurter Innenstadt gehen um die Welt. Das Entsetzen über die Ereignisse in der deutschen und europäischen Finanzmetropole am Wochenende ist groß. Der Hinweis, dass es sich bei den randalierenden Jugendlichen vorwiegend um solche mit migrantischen Wurzeln gehandelt hat, kann zumindest in Frankfurt niemand „beruhigen“, denn das ist die deutliche Mehrheit der jungen Generation in der Großstadt am Main. Wer verstehen will, warum es gerade in Frankfurt zu solchen Exzessen gekommen ist, darf nicht unterschlagen, was am 30. September 2010 mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linken entschieden wurde: Exemplarisch für die gesamte Bundesrepublik wurde an jenem Tag im Römer das Ende der Integration vollzogen. Ersetzt wurde diese herausfordernde gesellschaftspolitische Aufgabe durch ein sogenanntes „Diversitätskonzept“, das von Ideologen des deutschfeindlichen Multikulturalismus formuliert worden war.Die schlimmen Konsequenzen dieses Konzepts sind spätestens seit der „Halloween“-Nacht 2026 offensichtlich geworden. Es gab bei der entscheidenden, für ganz Deutschland folgenreichen Abstimmung 2010 nur eine einzige kleine Fraktion, die gegen das „Diversitätskonzept“ stimmte und dazu auch eine umfassende kritische Studie unter dem Titel „Abschied von der Integration“ vorgelegt hatte: Die unabhängige Wählergemeinschaft „Bürger Für Frankfurt“ (BFF). Obwohl allen Parteien, dem Magistrat, dem Amt für Integration und den Medien Exemplare der Studie zugegangen waren, wurden alle kritischen Einwände ignoriert und der BFF-Fraktionsvorsitzende in übelster Weise angegriffen und verleumdet. Dieser damalige Politiker ist der Verfasser dieses Textes. Da Frankfurt meine Heimatstadt ist, macht es mir keine Freude und keine Genugtuung, in allen Kritikpunkten mit meinen Mistreitern recht behalten zu haben.Es ist aber unerträglich, wenn sich nach den aktuellen schweren Ausschreitungen nun gerade jene Parteien und Personen „tief besorgt“ zeigen, die sich 2010 mit Hochmut und Arroganz von der Mühsal der Integration kulturfremder Einwanderer abgewendet haben. Wer am 30. September 2010 dem abenteuerlichen „Diversitätskonzept“ zugestimmt hat, trägt politische Mitverantwortung an den Ereignissen in der „Halloween“-Nacht: CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und Linksextreme, die damalige Oberbürgermeistern Petra Roth (CDU), die in Frankfurt beheimateten CDU-Politiker Uwe Becker (damals Stadtkämmerer) und Boris Rhein (2006 – 2009 Magistratsmitglied, ab 2010 Staatssekretär im Hessischen Innenministerium, heute Hessischer Ministerpräsident), die damalige Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne, später Bürgermeisterin).Sie alle werden beteuern: „Das haben wir doch nicht gewollt!“. Das mag sein. Aber sie haben das, was nun nicht nur in Frankfurt geschah, sehenden Auges riskiert. Deshalb sind sie mitverantwortlich für verletzte Polizisten, ausgeraubte Geschäfte und wüste Zerstörungen von privatem und öffentlichem Eigentum.
(pi-news.net)

BRÜSSELS KAMPF UM EIGENMITTEL
Weitere teure EU-Wegelagerei: Ab November greift die nächste EU-Paketabgabe
Von Thomas Kolbe
Man kann es nur noch als Wegelagerei bezeichnen: Der November bringt den Verbrauchern in der EU eine neue Abgabe. Mit der „Union Handling Fee“ sichert sich die EU-Kommission zusätzliche Milliarden an Eigenmitteln. Die Privathaushalte in der EU werden ausgequetscht wie Zitronen..
(Tichys Einblick. Wann wird Uschi an die CDU verpackt zurückgeschickt?)

Bilanz der Gen-Z-Nacht
Zerstörungs-Bilanz: Linksextreme und migrantische Gewalttäter kaperten Gen-Z-Proteste
Von Redaktion
Nach der Krawall- und Zerstörungsnacht macht Innenminister Dobrindt gewaltbereite linke Gruppen und Täter aus dem migrantischen Milieu verantwortlich. Er lobt den Polizeieinsatz und fordert harte Strafen. Jetzt muss sich zeigen, ob die Justiz seinen Ankündigungen Taten folgen lässt..
(Tichys Einblick. Wer hat sie reilasse?)

Gehört das Plündern nun auch wieder zu Deutschland?
Von Peter Grimm • Was war das für ein Tag, dieser Samstag? In verschiedenen Innenstädten gab es Krawalle bis hin zu Plünderungen und in Berlin stimmte die Linke bei einem Landesparteitag nahezu brav dem Koalitionskurs zu, um endlich enteignen zu können. .
(achgut.com. Ohne Rechtsstaat nichts unmöglich?)

Corona-Impfschäden: Was das Paul-Ehrlich-Institut lieber nicht wissen will
Von Gunter Frank • Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) veröffentlicht alarmierende Zahlen zu Verdachtsmeldungen bezüglich der Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe. Dennoch hält es an der Sicherheit der Impfungen fest, obwohl die eigenen Forschungsergebnisse dem diametral widersprechen. Anstatt die rücksichtslose Vermarktung eines Ladenhüters der Biowaffenforschung zu stoppen, nimmt man schwere Gesundheitsschäden und sogar den Tod von Bürgern weiterhin billigend in Kauf. .
(achgut.com. Wo bleibt die Corona-Aufarbeitung?)

18. Preis für CDU-Politikerin
Merkel setzt Ostdeutsche mit Syrern gleich, die drei Jahre hier sind
Der nächste Preis, die nächste Verherrlichung ihrer Migrationspolitik: Altkanzlerin Merkel mahnt, man dürfe nicht zwischen Ostdeutschen, die „erst dazugekommen“ seien, und kurz hier lebenden Migranten unterscheiden..
(Junge Freiheit. Fehlt noch einer vom Rechtsstaat?)

„Das führt in die falsche Richtung“:
Krawalle! Pistorius widerspricht Dobrindt
Zoff in der Bundesregierung nach den Ausschreitungen bei den Protesten der „Generation Z“! Verteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) distanziert sich von Innenminister Alexander Dobrindt (56, CSU). Vor allem dessen Wortwahl sorgt für Widerspruch. Dobrindt hatte in BILD nach den Krawallen gewaltbereite linke Gruppen und „migrantische Chaoten“ für die Ausschreitungen verantwortlich gemacht. Im ZDF äußerte sich Pistorius nun skeptisch zu dieser Einordnung...
(bild.de. Dummschwätz. Murks mit Marx und Merz statt Deutschland? Was kann denn der Jurist?)

Aufrüstungs-Panne
Pistorius’ neue Kampfhubschrauber können nicht schießen
Die Besatzungen der neuen Bundeswehr-Kampfhelikopter des Typs H145M können im Ernstfall relativ wenig machen: Die 20-Millimeter-Munition für die Bordkanone der Hubschrauber hat noch keine Sicherheitsfreigabe erhalten.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Hubhub.)
ubhub.)
Staat und Gesellschaft ruinieren?
Im Vorgarten die Harke gezeigt
Von RAINER K. KÄMPF
Während sich in Westeuropa und nun zunehmend auch in deutschen Großstädten (PI-NEWS berichtete) die eingefallenen Speerspitzen des Bildungsbürgertums aus dem Maghreb und dem Nahen Osten anschicken, die Machtfrage zu klären, geht Lennart Zielke in der Berliner Zeitung dem Phänomen auf den Grund, weshalb der gemeine Mitteldeutsche die Klimapartei verschmäht.
Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Weil die gemeine Population östlich von Werra und Elbe noch halbwegs bei Trost ist. Deshalb, nennen wir das Kind beim Namen, bekommen die Grünen im Blauen Habitat keinen Fuß in die Tür. Mehr noch, sie wird ihnen zugeschlagen. Das ist mehr als vernünftig. Es hat etwas mit Schwarmintelligenz, Resilienz und der Liebe zur Heimat zu tun.
Und mit dem Klima im Speziellen. Denn das wird hierzulande zunehmend besser unter politischem Hochdruckeinfluß und Blauem Himmel. Eine Partei oder was auch immer es sein mag, die unter der Tarnkappe „Klima“ genau das vergiftet, läuft Gefahr, als das erkannt zu werden, was sie ist: eine hochbrisante Gefahr für Land und Leute, für Politik und Gesellschaft.
Lennart Zielke beklagt in seinem Artikel, daß vormalige Bürgerrechtler den militanten Pseudoökos den Rücken kehrten. Das ist aus deren Sicht zwingend folgerichtig und beweist, daß sie es mit den Bürgerrechten ernst meinten.
Eine Partei politischer Minderleister, deren hehres Ziel es ist, Land und Umwelt zu zerstören, die sich als Steigbügelhalter derer outet, die Staat und Gesellschaft ruinieren werden, kann heilfroh sein, wenn sie lediglich gemieden und verabscheut wird.
Der oft beneidete Ossi möchte mehr als seinen Vorgarten sauber halten. Fängt aber damit an und sieht zu, daß die Landgewinnung unmöglich wird.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
(pi-news.net)
Auch fremdeln?
Die Amerikaner bestimmen, wie Deutsch gesprochen wird
Von David Cohnen
Wie eine Sprache durch gedankenlose Übernahme fremder Sprachgewohnheiten verunstaltet wird
Man könnte meinen, die deutsche Sprache sei inzwischen Eigentum der Amerikaner. Zumindest scheint man sich in Deutschland zunehmend daran zu orientieren, wie Amerikaner sprechen, welche Begriffe sie verwenden und wie sie ihre Gedanken formulieren. Dass dabei die Eigenheiten und Bedeutungsunterschiede der deutschen Sprache verloren gehen, scheint kaum jemanden zu interessieren. Schlimmer noch: Die sprachlichen Verirrungen werden von deutschen Medien, Rundfunk- und Fernsehsendern bereitwillig übernommen und einem Millionenpublikum als selbstverständlicher Sprachgebrauch präsentiert.
Dabei wäre es eigentlich ganz einfach, sich zunächst einmal mit der eigenen Sprache auseinanderzusetzen.
Ein besonders schönes Beispiel dafür ist die Antwort auf ein ausgesprochen alltägliches Wort: „Dankeschön“.
Die deutsche Antwort darauf lautet traditionell „Bitteschön“, „Bitte sehr“ oder „Gern geschehen“. Wer allerdings den Google Übersetzer bemüht, erlebt eine bemerkenswerte Überraschung. „Bitteschön“ wird bei isolierter Eingabe mit „please“ übersetzt, „Bitte sehr“ dagegen mit „you're welcome“. Übersetzt man „you're welcome“ zurück ins Deutsche, erhält man „Gern geschehen“.
Eine weitere englische Formulierung, die in diesem Zusammenhang gebräuchlich ist, lautet „My pleasure“ oder „It's my pleasure“. Diese Wendungen werden mit „Es war mir ein Vergnügen“ übersetzt.
Hier könnte auch der Ursprung für die zunehmende Verwendung des alleinstehenden „Gerne“ im deutschen Sprachgebrauch liegen. Es besteht zumindest der Verdacht, dass eine englische Höflichkeitsformel zunehmend wörtlich in die deutsche Umgangssprache übertragen wird.
Man muss sich diese sprachliche Entwicklung einmal vor Augen führen: Während im Deutschen seit Generationen mit „Bitteschön“ oder „Bitte sehr“ auf ein Dankeschön geantwortet wird, orientiert man sich heute offenbar zunehmend an englischen Höflichkeitsformeln. Dass diese Wendungen nicht ohne Weiteres wörtlich übersetzbar sind, scheint dabei niemanden zu interessieren.
Natürlich kann ein Mensch, der Deutsch als Fremdsprache erlernt, zunächst Schwierigkeiten haben, die Bedeutung von „Bitteschön“ oder „Bitte sehr“ zu verstehen. Aber das ist kein Grund, unsere Sprache seinen sprachlichen Gewohnheiten anzupassen. Schließlich muss auch ein Deutscher, der Englisch lernt, die englischen Höflichkeitsformeln erst einmal verstehen und erlernen.
Offensichtlich hat man sich daran gewöhnt, englische Ausdrucksweisen zu übernehmen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sie überhaupt der deutschen Sprachtradition entsprechen.
Ein weiteres Beispiel ist das englische Verb „to touch“. Der Google Übersetzer liefert dafür unter anderem die deutschen Wörter „anfassen“ und „berühren“. Übersetzt man umgekehrt beide deutschen Wörter ins Englische, erhält man wiederum „touch“.
Für Amerikaner mag das ausreichen. Für die deutsche Sprache reicht es nicht.
Anfassen und berühren sind keineswegs dasselbe. Wer etwas anfasst, stellt in der Regel einen bewussten körperlichen Kontakt her. Berühren kann dagegen bereits durch einen flüchtigen, oberflächlichen Kontakt geschehen. Es handelt sich um unterschiedliche Handlungen mit unterschiedlichen Bedeutungsinhalten.
Noch deutlicher wird die Problematik bei emotionalen Empfindungen. „Ich bin berührt“ und „Ich bin gerührt“ beschreiben nicht einfach zwei beliebig austauschbare Zustände. Sie besitzen unterschiedliche Bedeutungsnuancen. Wer gerührt ist, empfindet eine emotionale Bewegung, die häufig mit Anteilnahme, Freude oder innerer Ergriffenheit verbunden ist. Wer berührt ist, kann sich emotional angesprochen oder innerlich bewegt fühlen.
Der Google Übersetzer liefert bei Eingabe des deutschen Satzes „Ich bin angefasst“ als englische Übersetzung „I am touched“.
Genau darin liegt die Problematik: Das englische Wort „touched“ wird hier als Entsprechung für „angefasst“ verwendet, obwohl im Deutschen zwischen Anfassen und Berühren eine klare Bedeutungsunterscheidung besteht. Die englische Übersetzung verwischt diesen Unterschied und macht damit eine sprachliche Gleichsetzung, die dem herkömmlichen deutschen Sprachgebrauch nicht entspricht.
Wenn nun die englische Formulierung „I am touched“ als sprachliches Vorbild für eine deutsche Ausdrucksweise dient, kann daraus die missverständliche Formulierung „Ich bin angefasst“ entstehen. Eine solche Übernahme englischer Sprachmuster trägt dazu bei, dass ungewohnte und unpassende Ausdrucksweisen Eingang in den deutschen Sprachgebrauch finden.
Damit wird ausgerechnet die sprachliche Fehlentwicklung, die wir kritisieren, durch die englische Übersetzung scheinbar bestätigt. Drei unterschiedliche deutsche Ausdrucksweisen werden auf einen englischen Begriff reduziert. Und anschließend wird dieser englische Begriff wieder als Rechtfertigung für die Verwendung der ursprünglichen deutschen Wörter herangezogen.
Diese Ausdrucksweise, dass jemand emotional „angefasst“ sei, ist mir erstmals im Zusammenhang mit Markus Lanz begegnet. Inzwischen wird sie immer häufiger verwendet. Offenbar genügt es, dass ein prominenter Fernsehmoderator eine Formulierung benutzt, damit sie von anderen übernommen und nachgeplappert wird. Dass sie dem gewohnten deutschen Sprachgebrauch nicht entspricht, scheint dabei keine Rolle mehr zu spielen.
Man kann natürlich jede sprachliche Veränderung nachträglich als neue Ausdrucksform deklarieren. Wenn etwas nur oft genug wiederholt wird, findet es irgendwann möglicherweise sogar Eingang in den Duden. Aber seit wann ist die Häufigkeit einer sprachlichen Fehlentwicklung ein Beweis für deren Qualität?
Der Duden beschreibt Sprachgebrauch. Er ist keine Instanz, die aus jeder häufig wiederholten sprachlichen Unsitte eine sprachliche Verbesserung macht.
Die Verunstaltung der deutschen Sprache beschränkt sich allerdings keineswegs auf einzelne Verben oder Redewendungen.
Ein besonders schönes Beispiel ist der Begriff „soziale Netzwerke“. Hier wurde der englische Ausdruck „Social Networks“ praktisch unverändert ins Deutsche übertragen. Dabei wäre „gesellschaftliches Netzwerk“ die treffendere Übersetzung. Das englische Wort „social“ hat nämlich nicht ausschließlich die Bedeutung „sozial“ im deutschen Sinne, sondern bezeichnet auch gesellschaftliche Beziehungen und das gesellschaftliche Miteinander.
Im klassischen deutschen Sprachverständnis besitzt das Wort „sozial“ eine ausgeprägte mitmenschliche Komponente. Es bezeichnet insbesondere das Verhältnis zu anderen Menschen, die Anteilnahme, das Zusammenleben und die Verantwortung füreinander. Ein Netzwerk von gesellschaftlichen Kontakten ist deshalb nicht automatisch ein soziales Netzwerk im deutschen Sinne.
Ein gesellschaftliches Netzwerk beschreibt dagegen ein Geflecht zwischenmenschlicher Beziehungen und Kontakte. Genau das ist gemeint, wenn von Social Networks die Rede ist.
Anstatt sich mit solchen Bedeutungsunterschieden auseinanderzusetzen und eine sprachlich angemessene deutsche Übersetzung zu wählen, hat man den englischen Ausdruck einfach übernommen. Offenbar war es wichtiger, sich dem internationalen Sprachgebrauch anzupassen, als die Möglichkeiten der eigenen Sprache auszuschöpfen.
Ähnlich verhält es sich mit Begriffen wie „Community“, „Mindset“, „Awareness“ oder „Commitment“. Für fast jeden dieser Begriffe existieren deutsche Wörter, die den gemeinten Sachverhalt verständlich und häufig sogar präziser beschreiben: Gemeinschaft, Denkweise, Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Verpflichtung oder Engagement.
Aber offenbar gilt inzwischen: Was englisch klingt, muss modern sein. Was deutsch klingt, ist offenbar nicht mehr zeitgemäß.
Hinzu kommt die zunehmende Verwendung von Wörtern, die zwar einen lateinischen Ursprung besitzen, aber durch den englischen Sprachgebrauch in einer Häufigkeit und Selbstverständlichkeit ins Deutsche gelangen, die früher keineswegs üblich war. „Essenziell“ ist dafür ein Beispiel. Warum muss es unbedingt essenziell heißen, wenn wesentlich, entscheidend oder unverzichtbar den Sachverhalt ebenso gut oder sogar verständlicher ausdrücken?
Wie weit diese sprachliche Nachlässigkeit inzwischen geht, zeigt eine Formulierung, welche die Fernsehmoderatorin Ilmer verwendete: „Das ist essenziell wichtig.“
Offensichtlich wird nicht einmal mehr bemerkt, dass hier zwei Begriffe miteinander kombiniert werden, die im Wesentlichen dasselbe ausdrücken. Essenziell bedeutet bereits wesentlich, grundlegend oder unverzichtbar. Wenn etwas essenziell ist, muss es nicht zusätzlich noch wichtig sein. Aber offenbar reicht ein einzelnes Wort nicht mehr aus, um eine Aussage eindrucksvoll genug erscheinen zu lassen.
Es geht dabei nicht darum, jeden Fremdwortgebrauch zu verdammen. Eine Sprache lebt von Veränderungen und entwickelt sich weiter. Fremdwörter können eine sinnvolle Bereicherung sein, wenn sie tatsächlich etwas ausdrücken, wofür ein treffender deutscher Begriff fehlt. Aber genau das ist bei vielen der heute verwendeten Begriffe nicht der Fall.
Das eigentliche Problem ist die Gedankenlosigkeit, mit der sprachliche Veränderungen übernommen werden.
Besonders ärgerlich ist dabei die Rolle der deutschen Medien. Rundfunk- und Fernsehsender, die eigentlich auch eine Verantwortung für die Pflege und den angemessenen Gebrauch der deutschen Sprache haben sollten, wirken zunehmend als Multiplikatoren sprachlicher Fehlentwicklungen. Moderatoren, Journalisten und Kommentatoren übernehmen Formulierungen, ohne deren Bedeutung und Herkunft zu hinterfragen. Was heute in einer Talkshow ausgesprochen wird, findet sich morgen in anderen Sendungen und übermorgen im allgemeinen Sprachgebrauch wieder.
Der Zuschauer und Zuhörer übernimmt, was ihm täglich präsentiert wird. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Sprache findet kaum statt.
Wenn die eigene Sprache zur Fremdsprache wird
Besonders problematisch ist diese Entwicklung für einen Teil der deutschen Bevölkerung, der in der öffentlichen Diskussion kaum Beachtung findet. Gemeint sind Menschen, die mit einem regionalen Dialekt aufgewachsen sind und sich das überregionale Hochdeutsch erst im Laufe ihres Lebens angeeignet haben. Für viele von ihnen war es keineswegs selbstverständlich, die deutsche Standardsprache sicher zu beherrschen. Sie haben sich bemüht, ihre regionale Ausdrucksweise zurückzustellen, um sich überregional verständigen und am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilnehmen zu können.
Viele dieser Menschen sind froh, endlich ein gutes Hochdeutsch zu beherrschen. Und nun werden sie mit einer Sprache konfrontiert, die sich zunehmend von dem Deutsch unterscheidet, das sie mühsam erlernt haben. Englische Rückübersetzungen, veränderte Wortbedeutungen und sprachliche Konstruktionen, die sich nicht ohne Weiteres in die deutsche Sprache einfügen, werden ihnen als selbstverständlicher moderner Sprachgebrauch präsentiert.
Das betrifft keineswegs nur die ältere Generation oder Menschen mit ausgeprägtem Dialekthintergrund. Auch jüngere Menschen und Muttersprachler, die sich im privaten Umfeld selbstverständlich im Dialekt unterhalten, müssen sich im überregionalen Sprachgebrauch mit diesen Veränderungen auseinandersetzen.
Man sollte sich einmal überlegen, was das bedeutet: Menschen haben sich über Jahre bemüht, eine gemeinsame Sprache zu erlernen, um sich unabhängig von ihrer regionalen Herkunft verständigen zu können. Und ausgerechnet die Medien, die eigentlich eine gemeinsame sprachliche Verständigungsgrundlage gewährleisten sollten, verändern diese Sprache fortlaufend durch die Übernahme fremder Ausdrucksweisen und Bedeutungen.
Ich halte es durchaus für möglich, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung inzwischen Schwierigkeiten hat, den sprachlichen Ausführungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk uneingeschränkt zu folgen. Eine belastbare Größenordnung müsste allerdings erst ermittelt werden. Dass solche Verständigungsschwierigkeiten existieren, lässt sich bereits im alltäglichen Sprachgebrauch beobachten.
Man begegnet immer wieder Menschen, die Wörter verwenden, die zwar modern und gebildet klingen sollen, in den jeweiligen Zusammenhang aber überhaupt nicht passen. Offenbar werden Begriffe übernommen, ohne dass ihre eigentliche Bedeutung verstanden oder ihre Eignung für den jeweiligen Zusammenhang geprüft wird. Das Ergebnis ist eine Sprache, die nicht unbedingt mehr aussagt, sondern häufig weniger verständlich wird.
Eine zusätzliche Verschärfung erfährt dieses Problem durch die sprachliche Situation der Menschen mit Migrationshintergrund.
In Deutschland leben mehrere Millionen Menschen, die selbst zugewandert sind oder einen Migrationshintergrund haben. Ein Teil von ihnen beherrscht die deutsche Sprache auch nach vielen Jahren in Deutschland nicht oder nur rudimentär. Bereits unter diesen Voraussetzungen bestehen erhebliche sprachliche und kommunikative Schwierigkeiten im alltäglichen Zusammenleben.
Eine gemeinsame Sprache ist jedoch die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Menschen miteinander kommunizieren, Informationen aufnehmen, Sachverhalte verstehen und gesellschaftlich am Leben teilnehmen können.
Wenn nun ausgerechnet die Sprache, die diese Verständigung ermöglichen soll, fortlaufend durch fremde Sprachkonstruktionen, veränderte Wortbedeutungen und unnötige Anglizismen verändert wird, verschärft das die vorhandenen Probleme zusätzlich.
Wer ohnehin Schwierigkeiten hat, die deutsche Sprache sicher zu beherrschen, wird kaum davon profitieren, wenn vertraute deutsche Begriffe plötzlich eine andere Bedeutung erhalten oder durch englisch geprägte Ausdrucksweisen ersetzt werden. Was für den einen lediglich eine moderne Formulierung darstellt, kann für den anderen zu einer zusätzlichen Verständnishürde werden.
Man kann nicht einerseits gesellschaftliche Integration und bessere Verständigung fordern und andererseits eine Sprache fördern, die selbst für Muttersprachler zunehmend an Eindeutigkeit und Verständlichkeit verliert.
Damit wird ausgerechnet das Gegenteil dessen erreicht, was eine gemeinsame Hochsprache leisten sollte: Sie soll Menschen unterschiedlicher regionaler, gesellschaftlicher und kultureller Herkunft miteinander verbinden. Stattdessen entstehen neue Verständigungshürden, die nicht durch unterschiedliche Dialekte oder Herkunftssprachen, sondern durch eine künstlich veränderte Standardsprache verursacht werden.
Sprache ist auch ein Werkzeug des Denkens
Dabei geht es um mehr als um ein paar falsch verwendete Wörter. Sprache ist nicht lediglich ein Transportmittel für Informationen. Sie ist auch ein Werkzeug des Denkens. Wer über differenzierte Begriffe verfügt, kann Gedanken präziser formulieren und Sachverhalte genauer unterscheiden. Werden Bedeutungsunterschiede eingeebnet, geht ein Stück sprachlicher Differenzierungsfähigkeit verloren.
Man sollte sich deshalb fragen, wohin diese Entwicklung führt. Wenn selbst einfache sprachliche Unterscheidungen nicht mehr beachtet werden, wenn englische Begriffe gedankenlos übernommen und deutsche Ausdrucksweisen durch vermeintlich modernere Varianten ersetzt werden, dann ist das keine Bereicherung der Sprache. Es ist ihre schleichende Verarmung.
Das eigentlich Bedauerliche daran ist, dass viele Menschen diese Entwicklung gar nicht mehr wahrnehmen. Sie halten das, was sie täglich hören, für selbstverständlich und richtig. Wer dagegen auf sprachliche Unterschiede hinweist, gilt schnell als kleinlich, rückständig oder pedantisch.
Dabei wäre es durchaus angebracht, gelegentlich innezuhalten und sich zu fragen, ob man eigentlich noch weiß, was man sagt.
Eine Sprache muss sich entwickeln dürfen. Sie muss sich aber nicht jedem fremden Sprachmuster unterwerfen. Und schon gar nicht sollte man aus bloßer Bequemlichkeit oder gedankenloser Nachahmung ihre Eigenheiten und ihre Ausdrucksmöglichkeiten preisgeben.
Wenn wir schon nicht mehr in der Lage sind, unsere eigene Sprache angemessen zu gebrauchen, sollten wir wenigstens aufhören, uns einzubilden, wir würden sie dadurch modernisieren.
Sprache ist weit mehr als ein Mittel zur Verständigung. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur und der Identität eines Landes. In ihr spiegeln sich die Geschichte, die Traditionen, die Denkweise und die kulturelle Entwicklung seiner Bevölkerung wider. Wer eine Sprache mutwillig verändert, ihre Eigenheiten beseitigt und ihre gewachsenen Ausdrucksmöglichkeiten durch fremde Sprachmuster ersetzt, beschädigt deshalb nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern greift einen wesentlichen Bestandteil der nationalen Identität an.
Nimmt man hinzu, dass auch die historische Überlieferung und das Bewusstsein für die eigene Geschichte zunehmend an Bedeutung verlieren, ergibt sich ein noch weitreichenderes Problem. Ein Land besteht schließlich nicht nur aus seinem Staatsgebiet und seinen politischen Institutionen. Es wird auch durch seine Sprache, seine Geschichte und seine kulturelle Identität geprägt. Gehen diese Gemeinsamkeiten verloren, bleibt zwar das Land auf der Landkarte bestehen, aber es ist kulturell nicht mehr dasselbe Land. Es hat einen wesentlichen Teil seiner Identität verloren.
PS: Die Fähigkeit, Sprache differenziert zu verstehen und anzuwenden, ist eng mit kognitiven Fähigkeiten verbunden. Sprache ist nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für die Vermittlung von Wissen, das Erfassen komplexer Zusammenhänge und die Entwicklung eigenständigen Denkens. Wer sich vertiefend mit der Bedeutung kognitiver Fähigkeiten für die Entwicklung von Gesellschaften beschäftigen möchte, findet dazu weitere Überlegungen in meinem Buch Kognitive Intelligenz – Die Bedeutung kognitiver Fähigkeiten für die Entwicklung von Gesellschaften.
