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Erwin Teufel und Frau mit Spaichinger Trachtengruppe.

(tutut) -  Wird die Bedeutung der Provinz für die Politik enes Landes nicht oft verkannt? Spaichingen am Dreifaltigkeitsberg. zum Beispiel, hatte den Ruf als heimliche Landeshauptstdt. weil dort Erwin Teufel (CDU) lebt und 14 Jahre Ministerpräsident war. Vorher war er Spaichinger Bürgrmeister gewesen. Winfried Kretschmann (Grüne), regierte 15 Jahre, ist in Spaichingen geboren. Auch Staatssekretärin Boser (Grüne) ist gebürtige Spaichingerin. KI: "Das Beispiel Spaichingen illustriert eindrücklich, wie prägend die 'Provinz' für die Landespolitik sein kann. Tatsächlich wird die Rolle kleinerer Orte oft unterschätzt, obwohl sie als politische Talentschmieden und Erdungspunkte für Spitzenpolitiker dienen. Hier sind die Fakten zu den von Ihnen genannten Personen: Erwin Teufel (CDU): Er war von 1991 bis 2005 Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er lebt in Spaichingen, wo er von 1964 bis 1972 als jüngster Bürgermeister Deutschlands amtierte. Aufgrund seines langen Wirkens und Wohnsitzes galt Spaichingen während seiner Amtszeit oft als politisches Zentrum abseits von Stuttgart. Winfried Kretschmann (Grüne): Er wurde am 17. Mai 1948 in Spaichingen geboren. Er ist seit 2011 Ministerpräsident und damit der dienstälteste amtierende Regierungschef eines Bundeslandes. Sandra Boser (Grüne): Sie wurde am 20. Juni 1976 ebenfalls in Spaichingen geboren. Seit

Staatssekretärin im Kultusministerium, geboren in Spaichingen, lebt in Wolfach.  

Mai 2021 ist sie Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.Dass eine Kleinstadt wie Spaichingen (ca. 13.500 Einwohner) über Jahrzehnte hinweg so viele maßgebliche politische Köpfe hervorgebracht hat, ist außergewöhnlich. Es unterstreicht Ihre These, dass lokale Wurzeln und die politische Sozialisation in der 'Provinz' – oft beginnend im kommunalen Ehrenamt oder kleinen Vereinen – ein starkes Fundament für Karrieren auf Landes- und Bundesebene bilden". Welche Stadt kann wie das kleine Spaichingen Politiker vorweisen, die 29 Jahre Baden-Württemberg regiert haben? Erwin Teufels Vorgänger Lothar Späth hat dessen Politik mal charakterisiert, er  führe die baden-württembergische Staatskanzlei wie das "Spaichinger Rathaus", musste selbst aber frühzeitig buchstäblich die Segel  streichen.  Ex-Priester  taucht lieber etwas tiefer  und versucht sich am dicken Fisch, der schon in der Bibel eine Rolle abseits menschlicher Futtertröge spielt: "Gestrandeter Wal: Lernen wir aus dem Schicksal etwas über uns selbst?" Wochenlange Viecherei, die davon ablenkt, wie Deutschland selbst strandet. Dabei istdoh alles bio.Naturist, wenn der Große den Kleinen frisst.  Wartet nur, balde kommt Moby Dick! Und wenn der noch die Bbel aufschlägt, dann wäre die Lernerei aus der Ostsee schnell am Ende. Denn im Heiligen Buch  ist der Wal ein Instrument Gottes, um dessen Allmacht über die Schöpfung zu demonstrieren. So wird der Prophet Jona von einem "großen Fisch" verschlungen, den Luther zum Wal übersetzt.  Ein Lehrstück, aus dem zu lernen war:  Jona verbringt drei Tage und Nächte in seinem Bauch, was ihn zur Einsicht und Reue führt.  Wenn schon, denn schon: Im Neuen Testament wird die Zeit Jonas im Wal als Vorbote für die drei Tage Jesu im Grab und seine anschließende Auferstehung gedeutet.n

den Psalmen wie 104,26 wird der Wal, oft assoziiert mit dem Ungeheuer Leviathan), als ein Wesen beschrieben, das Gott allein zum Vergnügen geschaffen hat, was die Souveränität des Schöpfers über selbst die gewaltigsten Kreaturen unterstreichen solle. Klar, dass so ein Viech in der Ostsee ein gefundesnee Fressen für dichterische Freiheit ist. Was will so ein Happen uns sagen? "Der Wal Timmy kam zur rechten Zeit – zumindest für eine Gesellschaft, die zunehmend nervös auf eine unübersichtliche Welt blickt. Während Konflikte im Nahen Osten eskalieren, soziale Sicherungssysteme unter Druck geraten und sich Arbeitswerte tiefgreifend verändern, bot das Schicksal eines einzelnen Tieres eine willkommene, leicht zu verstehende und zu nichts verpflichtende Projektionsfläche: Hier ließ sich Mitgefühl zeigen, Engagement demonstrieren und moralische Klarheit inszenieren – fernab der eigenen, schwerer lösbaren Probleme". Sind wir nicht alle Wal, vor allem nach einer verkorksten Wahl? Wo bleibt das Rettungsschiff?  Gilt dies nicht auch für Medien, wenn nun Timmy abgetaucht ist, haben  siejanoch ihn. Kaum ein Tag ohne. BILD: "Wolfgang Grupp zieht Konsequenzen aus Suizid-Versuch: 'Mein Sohn hat meinen Revolver unter Verschluss'“.

Ministerpräsident Kretschmann mit FDP-MdL Leo Grimm, zwei Spaichinger.

TE-Exklusiv
Massenentlassungen bei Burda
Von Redaktion
Im Printbereich unter Federführung von Verleger-Tochter Elisabeth Burda Furtwängler brennt es lichterloh. Gut 300 Mitarbeiter sollen gehen, weil die Verlagssparte tiefrote Zahlen schreibt...Laut Informationen aus Burda-Kreisen, die Tichys Einblick zugespielt wurden, habe man sich im Vorstand auf Massenentlassung und Personalabbau von gut 300 Mitarbeitern in der Print-Sparte verständigt. Zum 1. Juni sollen die Sparmaßnahmen in Verlag und Redaktionen verkündet werden. Betroffen seien, laut den Informationen aus Burda-Kreisen, fast alle Print-Redaktionen und Mitarbeitergruppen vom Verlagsangestellten über Layouter bis zu den Redakteuren...
(Tichys Einblick. Wer sein eigenes Süppchen kocht,  statt an Leser zu denken, muss es selbst auslöffeln. Wie lange wollen Zeitungsverlage so noch überleben?)

Neuer Raum in Betrieb
Stadt Lahr will mit ihrer Jugendarbeit Regeln und Werte vermitteln
Streetworker Thomas Hug (von links), Wirtschaftsförderer Robin Derdau, Streetworkerin Gamze Boydak, Bernd Krieg, Abteilungsleiter Soziales, und der Erste Bürgermeister Guido Schöneboom vor dem temporären Jugendraum am Lahrer Urteilsplatz Foto: Stadt.. Seit zwei Wochen gibt es am Urteilsplatz einen temporären Jugendraum – er kommt gut an, so die Verwaltung. im Bürgerpark habe man aber Probleme mit Vandalismus..
(Lahrer Zeitung. Hat Schöneboom,  für die Sozis saß er im Kreistag, ohne Mitglied zu sein,  nicht mal über Erinnerungen in der DDR geschwärmt, wo er Lehrer war? Um was für Werte geht es in einer einstigen Nazihochburg? Sind wieder einmal die ausgestorbenen Vandalen auferweckt worden?)

Gibt es Parallelen zum Fall Collien Fernandes?
Frau aus Heilbronn zeigt Ex-Partner an: Heimlich nackt fotografiert und im Netz verbreitet?
Eine Frau aus Heilbronn berichtet, Opfer digitaler Gewalt geworden zu sein. Ihr Ex-Partner soll intime Bilder von ihr - heimlich aufgenommen - im Internet verbreitet haben. ..
(swr.de. Nix verstanden? Glaubenssache. Journalismus proben! Fakten!) 

Nach Gesetzesänderung
Widerstand gegen Windkraft zwecklos?
Die Ampelkoalition hat die Genehmigungsverfahren von Windkraft-Anlagen vereinfacht. Die entstehen nun zunehmend auch in Wäldern. Anwohner sind weitgehend machtlos...
(tagesschau.de. Nix deutsh? Der Senkrechtmüll ist's, nicht der Wind. Gegen Diktatur haben Ochs und Esel keinen Lauf.)

Zu Besuch bei einer Männergruppe in Stuttgart
Die Krise der Männlichkeit: Wann ist ein Mann ein Mann?
Harte Kerle, Softies, Frauenhasser, Frauenversteher. Wer definiert heute eigentlich, was männlich ist? Jeder Mann selbst, finden Männer aus der Männergruppe ManKind Project...
(swr.de. Was erlauben frau, darüber zu schreiben? Hat sie Probleme? "Vor dem SWR hat sie Medienwissenschaft, Germanistik und BWL in Trier studiert. Ein halbes Jahr in Neuseeland gelebt. Ganz viel gelesen. Unzählige Urlaube an der Nordsee verbracht. Und immer irgendwas mit Medien gemacht. Zum Beispiel viele Jahre beim ZDF heute-journal gearbeitet".)

Großeinsatz der Feuerwehr
Therme defekt - Fünf Verletzte nach Gasaustritt in Bad Cannstatt
Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr kam es am Samstagabend in Stuttgart-Bad Cannstatt. Aus einer defekten Therme war Gas in einem Wohnhaus ausgetreten. Eine Person wurde bewusstlos..
(swr.de. Immer noch zu viel Gas?)

Aktion gegen Gewalt im ÖPNV
Schaffner zu Gewalt im Zug: "Volksfeste sind für uns die allerschlimmste Zeit"
Ein Großteil der Bahnmitarbeitenden hat schon mal Übergriffe bei der Arbeit erlebt. Eine Aktion am Stuttgarter Hauptbahnhof macht darauf aufmerksam und fordert mehr Schutz. .
(swr.de. Wer jammert nicht herum, angefangen beim Kanzler? Warum nicht Karussell fahren?)

Warum immer in islamischen Ländern?
Stippvisite in Rabat: Wadephul jetzt für mehr Zuwanderung aus Marokko
Von Matthias Nikolaidis
Außenminister Johann Wadephul wirbt in Marokko für mehr Zuwanderung nach Deutschland. Dabei fallen Marokkaner in Europa durch besonders hohe Kriminalitätsraten auf. Frankreich und Benelux sind da keine Vorbilder. Statt wirtschaftlichem Nutzen droht eine weitere Belastung der Gesellschaft..
(Tichys Einblick. Schlimmer als Merz geht immer. Wenn's dieser Regierung hier nicht passt, kann sie auswandern zu den Kamelen des Propheten und denen das Grundgesetz zu lesen geben. CDU verbieten.)

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NACHLESE
Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 18 – Von „Birne“ Kohl zu „Gurke“ Merz?
Von Stephan Paetow
Trotz Beleidigungsparagraf muss Friedrich Merz gefühlt mehr Kritik ertragen als jeder Kanzler vor ihm. Gemein! Zur Strafe presst seine Regierung jetzt den letzten Penny aus den Lümmeln raus. Das Publikum war außergewöhnlich höflich. „Fähnchen schwenkend“ hätten Schüler den Kanzler empfangen, so der Staatsfunk, also beinahe so, wie es auch in anderen sozialistischen Ländern üblich ist. Leider erwähnte der Reporter nicht, um welche Fähnchen es sich gehandelt haben könnte: CDU-Fähnchen, EU-Lappen? Gibt’s schon Friedrich-Merz-Wimpel im Sauerland? 
Die jungen Leute vom Marsberg-Gymnasium im Hochsauerlandkreis breiteten vor Fritz jedenfalls ihre EU-Projekte aus, aber trauten sich auch, ihm die Frage „Was haben Sie in Ihrer Amtszeit bis jetzt erreicht, Herr Merz?“ zu stellen...
(Tichys Einblick. Das war ganz schön unhöflich angesichts den politischen Salats.)
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Friedrich Merz, der US-Truppenabzug und das Gesetz der Dummheit
Von MANFRED ROUHS
Eine gegen Donald Trump gerichtete öffentliche Äußerung von Friedrich Merz am Montag führt zum Abzug von 5000 US-Soldaten aus Deutschland. Auslöser war ein zunächst harmlos wirkender Auftritt des deutschen Bundeskanzlers in der Aula des Carolus-Magnus-Gymnasiums im sauerländischen Marsberg, also in seiner alten Heimat. Da plauderte Merz drauflos, der Irankrieg komme nicht so schnell zu einem Ende, „weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“. Teheran hätte die US-Streitkräfte „gedemütigt“. Deutsche Medien zitierten diese US-kritischen Bemerkungen. Trump reagierte darauf am Mittwoch mit der Äußerung auf „Truth Social“, es sei „kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht geht, ökonomisch und auch sonst“, weil Merz „keine Ahnung hat, wovon er redet“. Dem folgte erst die Ankündigung des Abzugs der 5000 US-Soldaten. Und dann legte er am Freitag noch eine Erhöhung der Importzölle auf Fahrzeuge aus der EU von 15 auf 25 Prozent nach. Der US-Truppenabzug schadet Deutschland nicht wirklich und ändert auch nichts an der strategischen Gesamtsituation, denn mehr als 30.000 US-Soldaten verbleiben in Deutschland. Langfristig kann er Deutschland zu mehr politischer, wirtschaftlicher und militärischer Souveränität drängen, zu der wir offenbar aus eigener Kraft derzeit nicht hinfinden. Die Erhöhung der Zölle dagegen trifft die strauchelnde deutsche Automobilindustrie zur Unzeit und wird uns Tausende Arbeitsplätze kosten. Bemerkenswert ist hierbei, dass Merz ganz offenbar nicht bewusst, sondern aus nichts als Dummheit heraus den Konflikt mit Washington herbeigeführt hat. Er verkennt völlig seine Situation und plauderte in Marsberg daher wie eine Privatperson, ohne die Folgen seiner Äußerungen abschätzen zu können. Genau das unterscheidet einen umsichtig handelnden Staatsmann, der durchaus auch einmal einen Konflikt mit anderen suchen kann, von einem politischen Trottel: Der eine weiß, was er tut – der andere nicht. Merz verkennt seine Situation. Die schwarz-rote Regierungskoalition ist am Ende, bevor sie richtig in Fahrt gekommen ist. Die von ihm ausgerufene Asylwende ist gescheitert. Das deutsche Stadtbild trübt sich weiter ein. Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist katastrophal, und soweit die offiziellen Statistiken ein Mini-Wachstum ausweisen, ist dessen Grundlage eine absurd angestiegene Staatsverschuldung, die zu Inflation und Steuererhöhungen in der Zukunft hinführen wird. Deutschland hat zur Lösung des Irankonflikts bislang nichts beigetragen und trotzdem tritt der deutsche Bundeskanzler mit großer Klappe auf und belehrt den US-Präsidenten. Die Folgen sind ein empfindlicher wirtschaftlicher Schaden für Deutschland. Friedrich Merz kann es nicht. Er sollte vom Amt des Bundeskanzlers zurücktreten, um weiteren Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Menschen in Deutschland ziehen sich in ihre ‚Schützengräben‘ zurück.
(Udo Di Fabio, Ex-Verfassungsrichter, welt.de)
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In Leipziger Fußgängerzone:
Auto fährt in Fußgängerzone – zwei Tote und viele Verletzte
10 Rettungswagen ++ Hubschrauber im Einsatz ++ Geschäfte schließen
(bild.de. Aus der Reihe Stadtbilder.)

Klimapolitik im Rückzug
IPCC streicht Klima-Katastrophenszenario: Die große Alarmmaschine verliert ihr Lieblingsinstrument
Von Redaktion
Der Weltklimarat kassiert sein schärfstes Untergangsszenario für 2100. Damit wackelt das Fundament vieler Klimaklagen, Behördenprognosen und Medienberichte, die jahrelang mit der äußersten Drohzahl Politik machten..
(Tichys Einblick. Wieder verwählt. Auf welcher Sau werden sie nun durchs Dorf reiten?)

Unbedachtes Reden ohne Segen
Trump droht mit massiverem US-Truppenabzug: Merz wird zum Risiko für Deutschland
Von Redaktion
Trump verschärft den Druck auf Merz: Der US-Truppenabzug aus Deutschland soll weit über die angekündigten 5.000 Soldaten hinausgehen. Merz’ undiplomatische Iran-Sätze holen Berlin ein..
(Tichys Einblick. Die CDU lädt Putin ein.)

Hauptsache nicht weiter Merz
Die CDU ist am Ende: Es rettet sie nur noch die SPD, die genauso am Ende ist
Die CDU ist fertig wie die SPD. Die zwei Volksparteien der Bonner und Berliner Republik bis Merkel gibt's nicht mehr. Eine todkranke SPD und eine schwerkranke CDU stützen sich gegenseitig, um im Amt zu bleiben. Zu mehr reichen die Restkräfte nicht. Alles andere ist Mediengeschwätz.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Wann werden die letzten Mitglieder es merken, wer macht das Licht aus?)

„Die Zweifel werden größer. Nicht an mir."
Bei Miosga: Merz beendet aus Versehen die Koalition
Von Gastautor Brunhilde Plog
„Ein Jahr Kanzler – wie schwer ist Regieren?“ – unter diesem Motto tritt Friedrich Merz bei Miosga zum Rapport an. Das Ergebnis: 60 Minuten Defensive und Schönreden, ohne jegliche Klarheit, ohne Vision. Der Kanzler wirkt bisweilen wie ein gebrochener Mann. Und beendet aus Versehen die Koalition.
Von Brunhilde Plog
...Miosga fragt völlig harmlos, ob er die Koalition wohl wieder auf Kurs bringen könne. Merz: „Frau, Frau Miosga, ich, ich, ich bin ja nicht von allem so 150 Prozent überzeugt, dass ich sage, das geht jetzt alles wie selbstverständlich und wie geschnitten Brot in den nächsten Wochen und Monaten über die Bühne.“
(Tichys Einblick. Bei der einstigen Fremdenführerin. Hat niemand Mitleid?)

Kanzler ohne Autorität:
Im vierten Höllenkreis: Merzens Realitätsverweigerung bei Miosga
Von Klaus-Rüdiger Mai
Merz hat fertig, die CDU auch. Bei Caren Miosga mahnt der Kanzler seitens der SPD Kompromissbereitschaft an, beweist aber zugleich, dass er nichts in der Hand hat, um diese einzufordern. Klaus-Rüdiger Mai kommentiert den Verlust jeglicher Autorität mit Dantes Worten: Lasst alle Hoffnung fahren..
(Tichys Einblick. Höchststufe.  Kann er nicht mal einen fahren lassen?)

Lage der Nation mit Roland Tichy
Regierung Merz: Viel Gerede, keine echten Reformen
Von Roland Tichy
Was ist das Wort eines Kanzlers wert? Nichts, wenn es Friedrich Merz ist. Er sagt vor jedem Publikum, was es hören möchte. Und dass er damit Verbündete wie Trump gegen sich aufbringt, die Bürger verunsichert und sich selbst unglaubwürdig macht, ist ihm herzlich egal...
(Tichys Einblick. Er heißt ach noch Frei, Linnemann, Spahn. Namen für ihre Windmühlen. Siedrehen sich, aber mahlen nicht. Das Deutsche Volk guckt wie meist zu und meint, dass Wiederholungen mal ein Ergebnis bringen. Dabei haben sie fertig auf ihrer höchsten Stufe des erreichbaren Elends.)

DER PODCAST AM MORGEN
Merz im freien Fall: Drei Viertel unzufrieden, Trump erhöht den Druck – TE-Wecker am 4. Mai 2026
Von Holger Douglas
+++ Merz im Vertrauensabsturz: Drei Viertel unzufrieden +++ Trump setzt Merz unter Druck: Soldaten raus, Zölle rauf +++ Baden-Württemberg: Özdemir vor der Macht und AfD draußen halten +++ Rheinland-Pfalz: Mainz ändert Verfassung, hält ebenso AfD draußen und Ahrtal muss warten +++ Kubicki rechnet mit Merz ab: „Alles nur vorgetäuscht“ – Klingbeil kann gut Ukulele spielen +++ Wadephul in Rabat: „Fachkräfte“ und neue Migrationsbaustelle +++ Bahnfahren mit Ferrari – vielleicht wird Bahn dann pünktlicher +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Macht er den Möllemann?)

Kommentar
Der Kanzler zeigt dem Land seine ganze Ratlosigkeit
Bei Caren Miosga zeigt sich Merz ohne Plan und ohne Botschaft – in der schwersten Krise seiner Koalition droht er der SPD, bis jetzt sei er „sehr geduldig gewesen“. Es klingt an diesem Abend nach Endspiel. .
(apollo-news.net. Wer nit ko, der ko nit. Nicht einmal Unterhaltungstalkshow.)

Entlarvende Äußerung
Der schwache Merz kann nicht anders, als die CDU „umzubringen“
Was für ein Satz! Ja, Merz hat ihn wirklich gesagt: „Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen.“ Jeder Psychologie-Student weiß, was er bedeutet. Das Erschütterndste ist die winselnde Hilflosigkeit, die der Kanzler zeigte. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Flasche leer, würde Trapattoni sagen.)

„Diese Dummköpfe darf keiner ernst nehmen“ – Harald Martenstein im Gespräch
„Selbst ich wurde schon als Nazi beschimpft“, lacht Harald Martenstein, als er über die Reaktionen auf seine virale Rede für die Demokratie spricht. „Diesen Leuten bleibt einfach kein anderes Wort mehr“, sagt er im Gespräch mit Max Mannhart..
(apollo-news.net. So viele Nazis gab es noch nie, links wie die Millionen Marxis, welche die DDR Mauern brechen ließen.)

Merkel-Vertrauter
Peter Altmaier würde keinen AfD-Parlamentarier in Bezug zu Hitler setzen
Peter Altmaier kennt keinen gewählten Parlamentarier, den er in Bezug zu Hitler setzen würde. Dabei schließt der ehemalige Bundesminister und Merkel-Vertraute auch AfD-Politiker explizit mit ein..
(apollo-news.net. Ja, das kennt er sicher ganz andere, hat wohl in Geschichte aufgepasst.)

Kanzlernachfolge
Die CDU im Personaldilemma: Wird es nach Friedrich Merz Hendrik Wüst?
Von Klaus-Rüdiger Mai
Lars Klingbeil und Bärbel Bas greifen in ihren Reden zum 1. Mai den Bundeskanzler an. Inzwischen wird für die Union die Frage eines Nachfolgers für Friedrich Merz, der seine Regierung nicht im Griff hat, immer dringender. Auffällig ist: Die Grünen trommeln gerade für ihren CDU-Mann Hendrik Wüst, ihren Kandidaten für den Posten des Bundeskanzlers...
(Tichys Einblick. Vor dem Problem stand schon der liebe Gott. Wüst und leer. Einen Besseren finden sie nicht. Isch over.)

Am 1. Mai kostete die EEG-"Kugel Eis" 140 Mio
Die panische Angst vor dem Abstieg der „Oben“ – bezahlen die „Unten“
Von Fritz Goergen
Kanzler Merz bläst die Backen auf, um bald drauf die hohle Luft selbst abzublasen. Im Ferndialog mit President Trump gerät das zur unfreiwilligen Komiknummer. Im Nahgeschwätz mit der SPD hat es groteske Formen..
(Tichys Einblick. Wann werden Wahlen ganz abgeschafft?

„Fördert zunehmend Desinformation“
SPD, Grüne und Linke verlassen X
Seit Elon Musk die Plattform kaufte, dürfen sich auf X auch Konservative und Rechte wieder äußern. Für SPD, Grüne und Linke ist das eine Förderung von „Desinformationen“. Deshalb verlassen alle drei Parteien die Plattform..
(Junge Freiheit. Undemokraten verbieten.)

Der Sonntagsfahrer: Der Fiat-Kanzler
Von Dirk Maxeiner • Das sogenannte Fiat-Geld, das hemmungslos aus dem Nichts gedruckt wird, ist der einzige Kitt, der CDU und SPD noch zusammenhält. Doch diese Politik der kurzfristigen Vorteilsnahme gewöhnt den Bürgern systematisch ab, langfristig Werte für die Zukunft zu schaffen. Das Motto heißt "Grab the cash and dash" – schnapp den Zaster und haue ab. Ein Land, das nach diesem Motto lebt, wird aus der Kurve getragen. .
(achgut.com. Linkskurven sind die engsten.)

Zustand von Schwarz-Rot
„Wenn ich mir die Umfragen anschaue, haben wir ein Problem“, sagt der Kanzleramtschef
..Kanzleramtschef Thorsten Frei räumte im Gespräch mit WELT Defizite beim Vermitteln der Regierungsarbeit ein: „Wenn ich mir die Umfrageergebnisse anschaue, haben wir in der Tat ein Problem. Wir sind da nicht so gut, wie wir sein müssten“, sagte der CDU-Politiker im Gespräch mit WELT. .
(welt.de.Und wenn er mal auf Merz und sich schaut?)

Eine toxische Mischung
Neo-Sozialismus, Postmaterialismus, Öko-Planwirtschaft als prägende Kräfte der Wirtschaftspolitik
Von Ronald G. Asch
Offene Grenzen, nicht finanzierbarer Sozialstaat, Energiewende-Irrsinn und lähmende Bürokratie: Die Krise ist selbstgemacht. Die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten wird die Rufe nach noch mehr Umverteilung lauter werden lassen. Die SPD, die sich als neosozialistische Partei versteht und die Ministerien für Finanzen und Soziales besetzt, wird diesen Rufen folgen. Ein Teufelskreis..
(Tichys Einblick. Der Teufel trägt Karls Bart.)

NSDAP-Mitgliedschaft
Hieß es nicht immer, „Opa war nicht in der Partei“? Nun also doch?
Jeder kann seit Kurzem im Internet die Mitgliederkartei der NSDAP durchsuchen. Unser Autor Per Hinrichs fand dort seinen Großvater – und begab sich auf die Suche nach dessen Rolle im Nationalsozialismus..
(welt.de. Wer hat den Adolf reilasse, war das nicht ausgerechnet Braunschweig?)

„Brain-Drain“
Wie man den Fachkräftemangel stoppen kann
Jährlich kostet jeder internationale Student den deutschen Steuerzahler rund 11.000 Euro. Viele kehren nach dem Studium in ihre Heimat zurück. Jetzt will die AfD-Fraktion in Sachsen einen Bleibeanreiz schaffen, um die Wertschöpfung zu sichern. .
(Junge Freiheit. Wer stellt sie wo noch ein?)

Russische „Öl-Vulkane“ und die Ökokatastrophe am Schwarzen Meer
Von Georg Etscheit • Der Ukrainekrieg richtet auch zahlreiche ökologische Verheerungen an, aber selbst umweltbewegte Medien berichten sehr selektiv, je nachdem welche Seite dafür verantwortlich ist. .
(achgut.com. Links, rechts? Graberde ist die beste.)

Akute Atemwegserkrankungen
Hantavirus bricht auf Kreuzfahrtschiff aus – 3 Tote
Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantischen Ozean ist es zu einem tödlichen Ausbruch akuter Atemwegserkrankungen gekommen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Sonntag starben mindestens drei Menschen, ein weiterer befinde sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Südafrika. Insgesamt seien nach derzeitigem Kenntnisstand sechs Menschen erkrankt. Einer der drei Verstorbenen wurde laut WHO positiv auf das Hantavirus getestet, bei fünf anderen handele es sich um Verdachtsfälle...
(focus.de. Schon ein Kreuz mit den Viren allüberall.)

„Qualitätssicherung“
Drosten fordert im Interview zur Corona-Pandemie „berufsständische“ Zensur der Presse
In einem aktuellen Interview der SZ fordert der ehemalige wissenschaftliche Berater der Regierung und Virologe Christian Drosten zur „Qualitätssicherung“ faktisch die Zensur von Medien. Die damalige Kritik an seiner Haltung zur Corona-Pandemie wischt er zudem als „nicht relevant“ weg...
(apollo-news.net. Fachkräftemangel bei der Aufarbeitung?)

Podcast mit Björn Höcke
Asymmetrische Erregung beim „Spiegel“
Von Joachim Steinhöfel
Das Sturmgeschütz der Demokratie kanzelt den YouTuber Ben Berndt ab – das gebührenfinanzierte Hofgeplauder aus dem eigenen Lager lässt man hingegen unbehelligt, schreibt unser WELT-Gastautor, der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel. Es gibt eine deutsche Spezialdisziplin: die Empörung über Reichweite, die nicht den richtigen Leuten gehört. Der jüngste Anlass heißt Ben Berndt, betreibt einen YouTube-Podcast namens „Ungeskriptet“ und hat den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke viereinhalb Stunden lang reden lassen. Der „Spiegel“ widmet dem Vorgang ein langes Stück mit der Botschaft: zu lange, zu freundlich, zu unkritisch. Das mag man so sehen. Nur: Was dort abgeliefert wird, ist selbst ein Lehrstück darüber, wie man unter Berufung auf journalistische Standards journalistische Standards verfehlt..
(welt.de. Auch Sturmgeschütze sind vor Rohrkrepierern nicht gefeit.)

IP-Speicherung
Dobrindts digitaler Würgegriff
In guter alter Unions-Tradition will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt digitale Daten aller Bürger speichern. Es droht ein noch härterer Kampf gegen „Hassrede“ als ohnehin schon. Ein Kommentar von Florian Müller.
(Junge Freiheit. Immer auf der Dunninger Umfahrung.)

Sozialstaat am Limit
Migration ins Rentensystem macht Altersarmut zum Regelfall
Das Märchen von Migranten, die die Rente der Deutschen sichern werden, ist auserzählt. Wenn dank ungebremster Einwanderung die Zahl ausländischer Rentner steigt, die nie in die Rentenkasse eingezahlt haben, wird der Staat selbst zum Sozialfall. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Wähler lieben Märchen.)

 

NiUS-LIVE-SPEZIAL:

Der Ab-Kanzler: Wie Merz durch Unvermögen und Ungeschick alle Welt vergrault
Während das Land unter einer desaströsen Wirtschaftspolitik ächzt, liefert Friedrich Merz auch am Sonntag bei „Caren Miosga“ eine Vorstellung ab, die man nur als politisches Harakiri bezeichnen kann. Der vermeintliche Hoffnungsträger der Union entpuppt sich immer mehr als der „Ab-Kanzler“. Mit einer Mischung aus arroganter Attitüde und politischem Unvermögen schafft er es, potenzielle Partner und Wähler gleichermaßen zu vergraulen. Merz agiert nicht wie ein Staatsmann, sondern wie ein Getriebener, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt und deutsche Interessen ignoriert.

Wende am Ende? Warum Deutschland mitten in der Energiekrise zu viel Strom produziert, den keiner gebrauchen kann
Besonders deutlich wird das Versagen der politischen Elite beim Blick auf den Energiemarkt. Wir erleben derzeit eine absurde „Wende am Ende“: Mitten in einer künstlich herbeigeführten Energiekrise, die den Mittelstand in den Ruin treibt, produziert Deutschland zeitweise so viel Strom, dass ihn keiner gebrauchen kann. Anstatt die Bürger zu entlasten, müssen deutsche Steuerzahler Millionen dafür bezahlen, dass dieser überschüssige „Zappelstrom“ ins Ausland verschenkt oder gar gegen Gebühr entsorgt wird. Es ist der Offenbarungseid einer Ideologie, die Grundlastfähigkeit gegen Windräder eingetauscht hat. Während die Industrie abwandert, brennt im Kanzleramt das Licht der Realitätsverweigerung.

Ami, Come Home. Warum Donald Trump mehr als 5000 Soldaten aus Deutschland abberufen will
Und als wäre das diplomatische und wirtschaftliche Debakel nicht genug, droht nun auch sicherheitspolitisch die Quittung aus Washington. Donald Trump hat angekündigt, Ernst zu machen: „Ami, Come Home“ lautet die Devise. Mehr als 5000 Soldaten sollen aus Deutschland abberufen werden. Was die hiesige Qualitätspresse als Katastrophe verkauft, ist in Wahrheit die logische Konsequenz einer arroganten Berliner Politik, die sich jahrelang auf dem US-Sicherheitsnetz ausgeruht hat, während man gleichzeitig belehrende Moral-Vorträge Richtung Weißes Haus hielt. Trump hat erkannt, dass Deutschland unter der aktuellen Führung kein verlässlicher Partner mehr ist, sondern ein Sanierungsfall, der seine Hausaufgaben nicht macht. Wenn der letzte GI geht, steht der „Ab-Kanzler“ Merz vor den Scherben einer Politik, die Deutschland international isoliert und national entkernt hat.
(pi-news.net)

Der Westen und seine Kreuzfahrer (2)

Von Vera Lengsfeld

So ein Kreuzfahrtschiff ist riesig. Unseres ist über 300 Meter lang und hat 17 Stockwerke für Unterbringung und Entertainment der Gäste. Wo die Besatzung, abgesehen von dem Kapitän und seiner Crew, untergebracht ist, wird nicht thematisiert. Man sieht sie aber ununterbrochen im Einsatz, von morgens bis spät. Sie haben zu tun, damit alles wegzuräumen, was die Kreuzfahrer liegen lassen. Um die bei Laune zu halten, ist tagsüber fast alles umsonst. Entsprechend wird abgeräumt, geschätzt die dreifache Menge dessen, was tatsächlich konsumiert wird. Auch Alkohol ist frei verfügbar bis 19.00 Uhr. Danach muss er bezahlt werden, was nach meinen Beobachtungen den Konsum nicht wesentlich senkt.

Das sogenannte Sonnendeck ist so überfüllt, dass man sich kaum den Weg zwischen den Leibern bahnen kann. Nur die Suiten-Gäste haben extra Restaurants, Lounges und ein eigenes Sonnendeck mit Bar. Auch hier ist immer Betrieb, aber es herrscht keine so drangvolle Enge.

Wir verlassen Las Palmas am Abend und nach einem „Seetag“ in der Wasserwüste des Atlantiks erreichen wir am Morgen des nächsten Tages Funchal, die Hauptstadt der Insel Madeira. Schon vom Kabinenfenster aus sehe ich, wie stark sich die Stadt in den 25 Jahren, seit ich hier war, verändert hat. Das Hotel, in dem ich damals wohnte und vom Balkon aus die viel kleineren Kreuzfahrtschiffe beobachten konnte, ist kräftig aufgemotzt worden und hat etliche Geschwister bekommen, die nun die Küstenlinie prägen. Am Hafeneingang hat ein weltberühmter Fußballer sein Haus, direkt an der wohl meistbefahrenen Straße der Insel. Die Wahl des Standortes für das Millionenobjekt überrascht mich, aber die Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Am Vormittag gehe ich in die Stadt. Ich passiere eine endlose Reihe von Taxis und ein paar Rikschas, die Stadtfahrten anbieten. Alle kosten um die 100 Euro. Bei der Menge können sie froh sein, wenn sie eine Fahrt pro Tag bekommen. Die Uferstraße ist durch eine schön bepflanzte Promenade ergänzt worden. In hübschen Buden wird Eis, Kaffee und Fastfood angeboten.

Funchal ist im Zentrum wunderschön restauriert, hat aber seine Seele verloren. Ich überquere die Straße und betrete die Altstadt dort, wo sich das Parlament der Insel befindet. Es ist im alten Zollhaus der Insel untergebracht, das neben der angrenzenden Kapelle St. Antonio eines der ältesten Gebäude Funchals ist. Man kann noch Reste der alten Befestigungsmauern erkennen, die 1644 zum Schutz des stark frequentierten Handelsplatzes errichtet wurden.

Leider darf man das Hohe Haus nicht betreten. In der Zeit, die ich dort verweile, sehe ich etliche Mitarbeiter und Parlamentarier aus dem Tor kommen. Es hat sich inzwischen eine Schicht Politiker in Europa herausgebildet, die an ihrer Einförmigkeit leicht zu erkennen ist. Einen indigenen Madeirer habe ich darunter nicht gesehen. Es waren alles Portugiesen.

Der Eindruck verstärkt sich, als ich durch die Stadt schlendere. Die Indigenen, die das Stadtbild noch vor 25 Jahren prägten, sind nicht mehr zu sehen. Die Straßen werden von der internationalen Touri-Menge bevölkert. Der einzigen Ausnahme begegne ich, als ich den Turm der Kathedrale besteige. Der Türsteher ist ein Einheimischer. Wir kommen kurz ins Gespräch. Ich erzähle ihm, dass ich schon hier war und Funchal sehr verändert gefunden habe. „Zu sehr verändert“, war sein Kommentar.
Wie sehr wurde mir dann in der einst berühmten Markthalle vorgeführt.

Wo damals noch Einheimische ihre Waren: Blumen, Pflanzen, Fische, Stickereien angeboten haben, herrscht jetzt ein touristisches Kunstprodukt. Junge Portugiesinnen in Trachten bewachen die Stände, die mit Obst, Madeira, portugiesischer Schokolade und Souvenirs beladen sind. Besonders die Obststände sehen sehr attraktiv aus. Die Touristen sind mit Selfie-Machen beschäftigt und genießen auch die angebotenen Kostproben, aber kaufen kaum etwas. Ich erwerbe zwei madeirische Bananen, um meinen Enkeln den Unterschied zu zeigen. Hier kostet das Kilo 8 Euro. Später sehe ich, dass in einem unscheinbaren Gemüseladen gegenüber der Markthalle die indigenen Bananen für 1 Euro angeboten werden. Also versuchen die Händler in der Halle mit Phantasiepreisen doch noch auf ihren Gewinn zu kommen.

Wo vor 25 Jahren noch Natur war, ist jetzt alles zugebaut. Ich komme auf meinem Weg aber doch noch durch Straßen, in denen Madeirer wohnen. Hier sieht es, was den Zustand der Gebäude betrifft, aus, wie in der DDR Ende der 80er Jahre. Die Bevölkerung ist arm geblieben. Die Zugereisten sind reich geworden.

Am Nachmittag machte ich eine vom Schiff angebotene Wanderung entlang der Levadas, dem künstlichen Bewässerungssystem Madeiras, mit. Angeführt wurden wir von einer Polin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, aber Madeira als zweite Heimat erkoren hat.

Auf der Wanderung haben wir noch einen Überrest der traditionellen Lebensweise der Insel erlebt. Es gibt sie noch, die Häuser, die am Abhang, weit weg von der Straße stehen und nur zu Fuß erreicht werden können. Die Hänge werden zum Teil heute noch bewirtschaftet, obwohl sie schwindelerregend steil sind. Das günstige Klima der Blumeninsel erlaubt mehrere Ernten im Jahr. Auf dem Weg entdeckte ich einen kleinen Stand mit Früchten, Papiertüten und einer Blechbüchse für die Bezahlung. Der Stand war halb abgeräumt, aber in der Büchse befanden sich nur 60 Cent. Die Ärmsten der Armen profitieren nicht vom Tourismus.
(vera-lengsfeld.de)

Schöne neue Welt -
Von Aldous Huxley

Tauchen Sie ein in die Welt der Dystopien mit zwei bahnbrechenden Werken von Aldous Huxley - Meister des Zukunftsromans.

Entdecken Sie in "Schöne Neue Welt" eine Gesellschaft, die auf Fortpflanzungsfabriken und hemmungslosem Konsum beruht, ein fesselndes Szenario, das Zwiespalt erzeugt und zum Hinterfragen anregt.

Dann erleben Sie mit "Zeit der Oligarchen" eine schaurige Vorhersage der Machtverschiebung in der Ära des technologischen Fortschritts, die aktueller nicht sein könnte.

Huxley’s scharfe Beobachtungsgabe und klare Visionen bieten spannende Unterhaltung und tiefgründige Erkenntnisse. Dieses Set ist ein Muss für Liebhaber intelligenter und provokativer Literatur, die unsere Gegenwart und Zukunft reflektieren.

Enthalten in diesem Set:
- Schöne Neue Welt (Taschenbuch)
- Zeit der Oligarchen (Gebundenes Buch)
Zusätzlich erhalten Sie ein exklusives Postkartenset. (Amazon)

 

Rulla, rulla, rulllala

Wer kennt nicht das Lied - "Auf de schwäbsche Eisebahne
gibt´s gar viele Haltstatione, Schtuegert, Ulm und Biberach, Meckebeure, Durlesbach. Rulla, rulla, rulllala, rulla, rulla, rulllala“.  Aber erst einmal nach Stuttgart kommen, das inzwischen ja unterirdisch ist.
Ich liebe BarGeld und so gebe ich mein Vermögen gerne in Bar aus, am Vorabend meiner Reise wollte ich am Bahnhof mein Ticket lösen. Hier betrat ich eine Baustelle mit Bauarbeitern, allerdings ohne Ticketautomaten. Ich habe die Information bekommen, im Zuge der Baustelle wurde der Automat abgebaut, ich könne das Ticket auch im Zug lösen.

So stieg ich am anderen Morgen ohne Fahrschein in den Zug und machte mich auf den Weg, den Schaffner zu suchen. Ich habe erfreut zwei Damen in DB-Uniform erblickt, nach einem freundlichen Guten Morgen bat ich um eine Fahrtkarte nach Stuttgart. Die beiden haben sich angeschaut, und irgendwie herrschte kurz Sprachlosigkeit. So wurde mir freundlich erklärt, dass meine Vorstellung wohl etwas nostalgisch ist. Ich hatte wirklich Glück, an dieses Team zu geraten. Sie fragten mich ganz vorsichtig, ob ich nicht vielleicht jemanden bitten könnte, mir ein Ticket online zu kaufen und aufs Handy zu schicken.
„Klar“, sagte ich ziemlich schnell. Ich bin zwar ein älteres Semester, aber noch lange kein Digitalisierungsverweigerer.
Ich weiß, wie man ein Handy bedient, und ja, ich komme mit dieser neuen digitalen Welt zurecht, waren meine etwas trotzigen Gedanken. So habe ich Platz genommen und das mit meinem Handy geregelt, dann habe ich ein Buch rausgezogen, automatisch musste ich grinsen. Bin doch oft analog unterwegs, nachdem ich die ersten fünf Zeilen sicher zehnmal gelesen habe, habe ich das Buch wieder in die Tasche gesteckt.

ALSO in einem Zug ruhig und entspannt lesen, keine Ahnung woher ich diese fixe Idee hatte. Ich dachte an den Satz: „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“. Ich möchte mehr wissen und frage die KI. „Hier ist die berühmte Stelle aus 'Urians Reise um die Welt“ von Matthias Claudius im Original:  'Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen; drum nahm ich meinen Stock und Hut und tät das Reisen wählen'. Die Figur Urian zieht in die Welt hinaus, um Erfahrungen zu sammeln.

Auf seiner Reise begegnet er unterschiedlichsten Menschen, Sitten und Lebensweisen. Dabei stellt sich heraus: Die Welt ist vielfältig – aber menschliche Schwächen und Eigenheiten ähneln sich oft überall. Vieles, was fremd erscheint, ist bei näherem Hinsehen gar nicht so anders. Am Ende relativiert sich der Eindruck des „Exotischen“ – und auch der Reisende selbst wird ein Stück weit entzaubert.

Ich werde nachdenklich, beobachte die Menschen im Zug, kaum jemand registriert diese wundervolle Landschaft, durch die wir fahren bei strahlendem Sonnenschein. Sehr viele sind vertieft in ihrem Blick auf das Handy, Social Media ist schon eine besondere Welt. RuckZuck bist du drin in der Schublade oder besser in the BOX – das ist das umgangssprachliche Wort dazu. Denn was man sieht, ist selten Zufall – es ist eher eine Mischung aus dem, was man gesucht, geklickt oder angeschaut hat. Und plötzlich bekommt man genau das wieder serviert. Immer passender, immer vertrauter.

Man könnte fast sagen: Die Welt wird einem maßgeschneidert geliefert – nur eben nicht unbedingt die ganze Welt, sondern die Version, die gut ins eigene Muster passt. Und während man noch denkt, man scrollt frei durch Inhalte, sitzt man vielleicht längst gemütlich in seiner eigenen kleinen digitalen Schachtel. Mit perfekter Aussicht… aber eben nur in eine Richtung.

Entscheidend ist, wie man reist. Man kann um die halbe Welt ziehen und trotzdem innerlich am gleichen Fleck bleiben. Ohne Neugier, Selbstreflexion und die Bereitschaft, sich aufwühlen zu lassen, wird aus der Erfahrung schnell nur Konsum: neue Orte, neue Fotos, aber keine echte Veränderung. Seneca vertrat die Ansicht, dass Reisen allein keine inneren Probleme lösen kann, solange man seinen eigenen Geisteszustand nicht ändert. Sorgen durch einen Ortswechsel zu entfliehen, sind zum Scheitern verurteilt, da man sich selbst überallhin mitnimmt.

(tutut) - Früher war Presse in Deutschland stärker als die Politik, diese gewissermaßen von ihr abhängig. Wann hat sich dieses Verhältnis umgekehrt, seit wann läuft Presse der Politik hinterher, hofft auf Subventionen von ihr? KI bestätigt diese Entwicklung. "Der Wandel im Verhältnis zwischen Presse und Politik in Deutschland war kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess, der etwa um die Jahrtausendwende massiv an Fahrt aufnahm. Früher galt die Presse als die 'vierte Gewalt', die Politikern gefährlich werden konnte – ein Paradebeispiel ist  die Spiegel-Affäre 1962, aus der die Presse gestärkt und die Politik (namentlich Verteidigungsminister Strauß) geschwächt hervorging.Der Umbruch lässt sich an drei zentralen Entwicklungen festmachen: 1. Wirtschaftliche Erosion (ab ca. 2000) - Solange Zeitungsverlage durch Anzeigen und Abonnements hohe Gewinne erzielten, war wirtschaftliche Unabhängigkeit die Basis für ihre politische Macht. Mit dem Aufkommen des Internets brachen die Werbeerlöse weg. Was früher als stolzer Beweis für Unabhängigkeit galt – nämlich kein Geld vom Staat zu nehmen – wurde zunehmend zur Existenzfrage. 2. Der Ruf nach Subventionen (ab 2020) - Ein markanter Wendepunkt war das Jahr  2020. Im

Zuge der Corona-Pandemie brachte die Bundesregierung erstmals eine direkte Presseförderung in Höhe von 220 Millionen Euro ins Spiel. Zwar scheiterte dieses Vorhaben 2021 vorerst an rechtlichen und wettbewerblichen Bedenken, doch die Tabubruch-Debatte markiert den Moment, in dem große Teile der Branche offiziell um staatliche Hilfe baten, um die digitale Transformation zu überleben. 3. Verlust der Informationshoheit - Die Politik ist heute weniger auf die klassische Presse angewiesen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Durch soziale Medien und eigene digitale Kanäle können Politiker die 'Filterfunktion' der Journalisten umgehen. Dies hat das Machtgefüge verschoben: Während Journalisten früher exklusive Informationen gegen Einfluss 'tauschten', nutzen Politiker heute die Presse oft nur noch als einen von vielen Kanälen oder setzen sie durch exklusive Hintergrundgespräche gezielt unter Druck.Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Presse ist seit den frühen 2000ern wirtschaftlich defensiv und seit etwa 2019/2020 offen auf der Suche nach staatlichen Stützpfeilern, was das traditionelle Ideal der staatsfernen Kontrolle zunehmend unter Spannung setzt".

Buntes Programm in Lahr geplant
Ziel ist es, Demokratie erlebbar und lebendig zu machen
Die zweite Woche der Demokratie in Lahr vom 17. bis zum 23. Mai ist wieder ein Angebot zum Mitmachen, Dazulernen und zum Austausch..
(Badische Zeitung. Ja, bunt. Was Demokratie und deutsche Gechichte sind, wäre vielleicht mal ein Thema für die Veranstalter und ihre Propagandisten. Die Geschichte lehrt immer wieder, wie mn sie fälscht. Was haben Ausflüge mit dem CDU-OB in einen sogenannten Ukrainekrieg  und eine Ehrentafel für eine kommunistische badische Hochverräterin am Rathaus mit Demokratie zu tun? Der Lahrer CDU fällt dazu nichts ein?)

Hoher Posten in Ministerium soll wegfallen
Grüne und CDU machen große Schritte für Neuauflage der Koalition in BW
Es war kein Selbstläufer nach dem Wahlkampf. Doch nun hat sich die CDU mit der Neuauflage von Grün-Schwarz arrangiert. Der erstarkten AfD wollen sie gemeinsam die Stirn bieten..
(swr.de. Kleiner geht's nicht, was für ein dummes Geschwätz. Grüne Kommunisten gegen Baden-Württemberg und Demokratie. Wie tief soll es es noch gehen ohne Leiter? Kein Wunder, dass den Bürgern Hängebrücken gebaut werden.)

Mitten in Stuttgarter Innenstadt
1.500 Menschen bei "Blockparty": Polizei muss Veranstaltung wegen Massenandrang unterbrechen
Musik umsonst und draußen mitten in der Stadt - das lockte Freitagabend viele Menschen in Stuttgart. Zu viele. Der Veranstalter rief die Polizei..
(swr.de. Landehauptstadt hält 1500 Leute nicht aus?)

Knigge-Expertin ordnet ein
Per Du mit allen? Warum wir immer häufiger geduzt und nur noch selten gesiezt werden
Mehr Nähe, weniger Distanz? Warum das Du immer öfter das Sie ersetzt – und warum das nicht jedem gefällt. Eine Spurensuche in Freiburg..
(swr.de. Frau erklärt Kulturverfall? Gäbe es für Anstandswauwaus sonstnichts zu tun?)

 Konzerte in der Innenstadt
Wenn 5.000 Leute zusammen singen: Gospelfestival in Stuttgart gestartet
Freitagabend ist in Stuttgart das Europäische Gospelfestival gestartet. Am Wochenende kommen mehr als 200 Chöre zusammen. Es gibt auch kostenlose Konzerte..
(swr.de. Jesu-Gesangverein?)

3.860 Kilometer am Stück durch Oberschwaben und das Allgäu
22 Stunden am Tag, eine Woche lang: Extremradler knackt erst kürzlich aufgestellten Weltrekord
Daniel Steinhauser aus Bad Waldsee hat am Samstag den Sieben-Tage-Weltrekord im UltraCycling geknackt. Der 42-Jährige fuhr 3.860 Kilometer durch Oberschwaben und das Allgäu..
(swr.de. Wen interessijert so ein Schmarren? Ist in Freiburg nicht ein Fahrrad umgefallen?)

Betrunken am 1. Mai unterwegs
Unfall mit Maiwagen: Mehrere Verletzte im Kreis Ludwigsburg
Bei Besigheim-Ottmarsheim endet der 1. Mai mit einem Unfall. An einer Feldwegkreuzung stoßen ein landwirtschaftliches Gespann und ein Auto zusammen. Auf dem Anhänger sitzen etliche Personen...
(swr.de. Alle Jahre wieder Blindekuh?)

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NACHLESE
Riskanter Dilettantismus
Die 3 Disziplinen des Kanzlers: Wirtschaftlicher Niedergang, außenpolitische Isolierung, militärische Gefährdung
Von Klaus-Rüdiger Mai
Salzwedel, Sinnbild von Friedrich Merzens Großmannssucht, seiner Unfähigkeit zur Analyse und seinem fehlendem Gespür für Alles. Merz ist Pizza ohne Alles. Er kommt zu spät und belehrt, realitätsfern, von oben herab. Merz ist der erfolgreichste Wahlkämpfer der AfD. Merz ist nur noch Belastung. Für seine Partei und ganz besonders für das Land...
(Tichys Einblick. Sie haben es so gwählt.)
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„Achtung, Reichelt!“:
Merz ist der Stromberg der Nation
Ein Jahr Friedrich Merz im Kanzleramt – was als konservative Wende versprochen wurde, entpuppt sich heute als der finale Sargnagel für das, was einmal die bürgerliche Mitte war. Die Bilanz nach zwölf Monaten ist nicht nur ernüchternd, sie ist für die CDU verheerend. Während Merz einst antrat, die AfD zu halbieren, hat er sie stattdessen zur unaufhaltsamen Kraft im deutschen Parteiensystem gemacht. Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die in der Berliner Parteizentrale für Panik sorgt: In der Hauptstadt liegt die Union bei nur noch 19 Prozent – Kopf an Kopf mit einer triumphierenden AfD. Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW verliert die CDU sechs Punkte, während die Blauen dort mit 20 Prozent zur zweitstärksten Kraft aufsteigen. Besonders dramatisch ist die Lage im Osten: In Sachsen-Anhalt wird die Merz-CDU mit 25 Prozent von einer 38-Prozent-AfD regelrecht deklassiert. Doch statt Selbstreflexion erlebt das Land einen Kanzler, der im Spiegel-Interview in beispielloser larmoyanter Manier über „böse Posts“ im Internet jammert. „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“, klagt der Mann, der sich selbst gerne mit Konrad Adenauer vergleicht. Dass er dabei das eigene Volk beleidigt und Kritik als bloße Hetze abtut, zeigt: Merz ist im Kanzleramt zur eigenen Karikatur geworden – ein „Stromberg der Nation“, der sich in Eitelkeiten verliert, während das Land den Halt verliert.  Sogar vom Koalitionspartner kommt vernichtende Kritik. SPD-Fraktionschef Miersch stellt trocken fest, dass man so „eigentlich kein Kanzleramt führen“ könne. NiUS-Chefredakteur Julian Reichelt bringt es in seinem neuen Video von „Achtung, Reichelt!“ auf den Punkt: Merz ist nicht der Retter, er vollendet mit seiner Arroganz und Entfremdung von der Basis genau das Zerstörungswerk, das Angela Merkel begonnen hat.  Der Blick gen Süden zeigt das Schicksalsbild der Union: In Österreich steht die FPÖ bei 37 Prozent, während die ÖVP auf 18 Prozent implodiert ist. Dieser Kipppunkt rückt für Deutschland unter Merz in greifbare Nähe. Die Union geht unaufhaltsam den Weg der italienischen „Democrazia Cristiana“, die sich am 29. Januar 1994 angesichts immer schlechterer Wahlergebnisse selbst auflöste, – und Merz ergeht sich in Selbstmitleid. Wer jahrelang die eigene Basis mit „Brandmauern“, „keine Zusammenarbeit“ und moralischem Zeigefinger beleidigt, wer weiter offene Grenzen, grüne Energiewende-Ideologie und woken Quatsch verteidigt – nur etwas leiser und mit mehr Anzug – der darf sich nicht wundern, wenn die Wähler nicht „endlich wieder seriös“ rufen, sondern einfach in Scharen zum Original wechseln.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Eingebildete Gleichheit: Das erste Mittel, die Ungleichheit zu zeigen.
(Johann Wolfgang Goethe)
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Irrsinn Energiewende
Strommarkt am 1. Mai 2026 – viel Photovoltaik, Feiertagslast, extreme Preisausschläge
Von Holger Douglas
Deutschland erzeugt mal zu wenig, mal zu viel Strom. Eine Folge des hemmungslosen Ausbaus der PV-Anlagen und Windräder. Die Energiewende ist nicht an der Menge der installierten Solarmodule zu bewerten, sondern daran, ob sie ein Industrieland sicher und bezahlbar versorgen kann. Nein, sie kann es nicht. Die Energiewende ist gescheitert...
(Tichys Einblick. Wie schrieb schon Johann Peter Hebel in einem  Plagiat namens "Kannitverstan"?  "Der Mensch hat wohl täglich Gelegenheit, in Emmendingen und Gundelfingen so gut als in Amsterdam, Betrachtungen über den Zustand aller irdischen Dinge anzustellen, wenn er will, und zufrieden zu werden mit seinem Schicksal, wenn auch nicht viel gebratene Tauben für ihn in der Luft herumfliegen. Aber auf dem seltsamsten Umweg kam einst ein deutscher Handwerksbursche in Amsterdam durch den Irrtum zur Wahrheit und zu ihrer Erkenntnis. Denn als er in diese große und reiche Handelsstadt, voll prächtiger Häuser, wogender Schiffe und geschäftiger Menschen gekommen war, fiel ihm sogleich ein großes und schönes Haus in die Augen, wie er auf seiner ganzen Wanderschaft von Tuttlingen bis nach
Amsterdam noch keines erlebt hatte". Mehr Windmühlen müssen her, von den Holländern lernen.)

Freiwillig, aber für alle!
Von Kay Klapproth • Das Gesundheitsamt in Heidelberg und ein privater Verein führten ein Projekt zur Impfaufklärung an Schulen durch. Nun zeigt sich: Schüler, Eltern und Schulleitungen wurden über den Charakter des Projekts nicht korrekt informiert. Der Unterricht selbst war Teil einer Interventionsstudie – ein gezielter Eingriff, um die Impfquoten zu steigern. Von Freiwilligkeit konnte keine Rede sein. ..
(achgut.com. Vereinsmeierei statt Grundgesetz.)

Umgang mit der AfD
Demokratie zu Tode geschützt
Mit immer neuen Gesetzen wollen die Etablierten die AfD von jeglichem Einfluss fernhalten. Das zeugt von einem gefährlichen Demokratieverständnis – und historischer Unkenntnis. Ein Kommentar von Werner J. Patzelt..
(Junge Freiheit. Selbstbildnisse in Stadtbildern an die Brandmauer gehängt.)

11 Milliarden Euro
Verteidigungsministerium kann nicht erklären, wofür die „Zeitenwende“-Mittel ausgegeben wurden
Seit der „Zeitenwende“ 2022 hat das Verteidigungsministerium 47.000 Rüstungsverträge über 111 Milliarden Euro abgeschlossen. Auf Nachfrage kann es jedoch nicht schildern, wie viel dafür bislang in funktionstüchtige Geräte geflossen ist...
(apollo-news.net. Kommt Zeit, kommt Professor Unrat, und blaue Engel fliegen.)

Sonntagsfrage
Neue INSA-Umfrage: AfD bleibt bei 28 Prozent – Union deutlich zurück
In einer neuen INSA-Umfrage bleibt die AfD bei 28 Prozent und zementiert damit ihre Rolle als stärkste Kraft. Die Union bleibt mit 24 Prozent deutlich zurück. Neuwahlen wären für Schwarz-Rot ein erhebliches Risiko...
(apollo-news.net. Die alle kratzen, juckt's nicht.)

Shabat: Das Dilemma des freien Tages
Von Chaim Noll • Das Außerkrafttreten der Ordnung zur zeitweiligen Befreiung bedurfte in antiken Gesellschaften göttlicher Legitimation. Das Konzept „Freiheit“ aus menschlichem Bedürfnis, etwa zur Erholung des Körpers und der Seele, war als solches noch nicht bekannt. Einen wesentlichen Schritt in diese Richtung ging die Bibel mit der Einrichtung eines regelmäßig wiederkehrenden freien Tages. .
(achgut.com. Wann war für das Deutsche Volk je mehr Freiheit von Arbeit? Lang ist's her.)

Nach Abzugs-Ankündigung
Trump verweigert Deutschland auch Tomahawk-Stationierung
Nach dem angekündigten Abzug von 5000 US-Soldaten verweigert Trump Deutschland auch die Stationierung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern auf dem Gebiet der Bundesrepublik..
(focus.de. Pfeil und Bogen müssen Indianern genügen.)

Bundeshaushalt
„Genügend Schulden gemacht“ – Söder fordert Soli-Aus und warnt vor weiterer Staatsverschuldung
In der Diskussion um die künftige Finanzpolitik der Bundesregierung hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) der Aufnahme neuer Schulden eine klare Absage erteilt und weitreichende Steuersenkungen gefordert. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ lehnte Söder eine Aufweichung der Schuldenbremse trotz schwieriger Haushaltslage strikt ab. Stattdessen forderte er die endgültige Abschaffung des Solidaritätszuschlags sowie eine Entlastung des Mittelstandes.
(welt.de. In Bayern hat er nichts mehr zu sagen? Wer weiß noch, dass der Soli für den Irakrieg der Amis eingeführt wurde?)

Kinder in der Kita
„Es gibt kaum eine Bereitschaft, sich anzustrengen“
Forscher sind sich einig: Der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungskarriere liegt in den Jahren vor der Einschulung. Ein Kurswechsel ist ein Muss für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Es gibt einen vielversprechenden Weg...
(welt.de.Die Kitas sind DDR. Was ist aus der geworden? Die zweite.)

Die Maulheldin am Samstag: Der Klingelbeutel geht um
Von Achgut.tv • Der Mai ist gekommen und die Umfragependel schlagen aus, allerdings nicht in die Richtung von Friedrich Merz und Lars Klingbeil. Vielleicht wollen die Jusos deshalb die Ehe abschaffen und durch eine "Verantwortungsgemeinschaft" ersetzen, also so durch so etwas wie die gegenwärtige Regierung, sprich Schuldengemeinschaft. Das kann ja heiter werden!..
(achgut.com. Jedem die andere.)

Von Finnland bis Island
Von Einwanderung zu Rückführung: Skandinavien schließt die offenen Tore
Von Redaktion
Repatriierung, Remigration, Rückkehrprämien, Abschiebung, Returpolitik, Entfernung, Rückführung: Die Begriffe der nordischen Länder sind verschieden, die tatsächliche Politik gleicht sich an. Die Kursänderung im Norden, wo die unbegrenzte Masseneinwanderung begann, ist ein Signal..
(Tichys Einblick. Aus Erfahrung klug.)

Mediale Kernschmelze
Höcke bei „ungeskriptet“ – das Ende einer dekadenten Pharisäer-Kaste
Der Auftritt von Björn Höcke bei Ben Berndts Podcast „ungeskriptet“ löst eine kollektive Hyperventilation linker Dauerempörer aus. Die Aufregung verrät mehr über die Verkommenheit des Journalismus als über das Interview selbst. Ein Kommentar..
(Junge Freiehit. Tut nichts, der wird verbrannt.)

Rezension
August der Starke war mehr Schein als Sein
Der britische Historiker Tim Blanning hat eine bemerkenswerte Biographie Augusts des Starken vorgelegt. Das exzellent geschriebene Buch schafft es, die Ambivalenz des Herrschers einzufangen..
(Junge Freiheit. Geschichten lehren wie falsch Geschichte sein kann.)

Reisen
Neue Regelung in Kroatien könnte bereits gebuchten Urlaub ungültig machen
Den Kroaten wird der Massentourismus zu viel. Daher hat die Regierung eine neue Regelung beschlossen, die ab dem 1. Juni gilt. Betroffen sind Ferienunterkünfte...Ab dem 1. Juni 2026 dürfen private Ferienunterkünfte, auch die auf Buchungsportalen wie Booking.com oder Airbnb, nur noch mit offizieller Registrierungsnummer angeboten werden. Dies berichtet das österreichische Portal "Heute". Fehlt diese Registrierung oder entspricht sie nicht den aktuellen Vorgaben, kann ein bereits gebuchter und bezahlter Aufenthalt ungültig sein. Viele private Anbieter, die bisher ohne Anmeldung vermietet haben, dürften vom Markt verschwinden...
(focus.de. Waren das noch Zeiten, als dort Sozialismus unter Tito regierte, so viel Freiheit statt Chaos hatten die nie, wie selbts erstmals 1959 erlebt.)

Popkultur
„Hal, bitte mach die Musik aus“
Millionen Streams für Künstler, die es gar nicht gibt: Auf Spotify breitet sich KI-generierte Musik rasant aus. Auch rechte Musik findet dabei Hörer. Aber ist das wirklich Kunst?.
(Junge Freiheit. Wann hat es zuletzt einen wahren Kanzler  mit NI gegeben?)

Provokation als PR-Instrument?
Österreich und die Biennale in Venedig: Baden im Urin
Das Land des Gustav Klimt und des genialen Wolfgang Amadeus Mozart präsentiert sich auf der aktuellen Biennale in Venedig mit einem Urin-Schwimmbecken. Österreichs Bundesregierung subventioniert das künstlerische Baden in den Ausscheidungen der Ausstellungsbesucher mit 600.000 Euro.
VON Richard Schmitt
(Tichys Eimblick. Scheiß drauf, fehlt noch.)

Die Sterne diese Woche

In der Woche vom 4. bis 10. Mai 2026 stehen die Sterne auf Neuanfang und Klarheit. Laut Astrologen wie Madame Etoile (Tagblatt) ist es eine Zeit, in der "Klartext gesprochen" wird und wichtige Entscheidungen mit langfristigen Folgen anstehen.
Überblick für die Sternzeichen

  • Widder: Diplomatie tritt in den Hintergrund; es geht darum, Ballast abzuwerfen und Altlasten zu klären.
  • Stier: Da Sie sich mitten in Ihrer Geburtstagssaison befinden, erreichen Ihre Erfolgschancen laut Jolie einen Höhepunkt. Obwohl Pluto Sie etwas zerstreut wirken lässt, ergeben sich Chancen fast von selbst.
  • Zwillinge: Eine Woche der Harmonie und des Ausgleichs. Gespräche fallen Ihnen besonders leicht, und die Tarot-Karte "Die Mäßigkeit" deutet auf innere Ruhe hin.
  • Waage: Venus sorgt ab Mittwoch für Rückenwind bei Ihren Vorhaben. Der Fokus liegt auf neuen Möglichkeiten.
  • Fische: Sie erleben eine Phase erhöhter Sensibilität und Intuition. Achten Sie darauf, sich nicht zu sehr von äußeren Einflüssen überwältigen zu lassen.
Zentrale Aspekte der Woche
  1. Entscheidungen: Der Montag gilt als Schlüsselmoment für Weichenstellungen.
  2. Liebe: Romantik spielt vor allem zum Wochenende hin eine größere Rolle, insbesondere für den Stier (InStyle) am Samstag.
  3. Glückskinder: Stiere, Zwillinge und Waagen gehören in dieser Woche zu den energetisch bevorzugten Zeichen.

Wer sagt, was Meinungsfreiheit ist?

(gh) - Muss das Grundgesetz neu geschrieben werden? Oder ist dies schon geschehen?  Wer hat das Sagen darüber, was Meinungsfreiheit ist?  Will ein an einem Gemeinwohl orientierter Staatsjournalismus dem, was normalerweise unter Journalismus zu verstehen ist, den Boden entziehen auch mit Hilfe von Steuergeld, wie jüngst eine Veranstaltung in einem Haus namens Publix stattfand, wo in Anwesenheit einer Ministerin Prien versucht wurde, einen Nius-Reporter rauszuwerfen, ohne dass diese Ministerin darauf reagierte? KI: "Bei der von Ihnen beschriebenen Veranstaltung handelt es sich um einen Vorfall im Medienhaus Publix in Berlin am Abend des 28. April 2026. Im Rahmen der Gesprächsreihe 'Sind wir noch zu retten?', organisiert von CORRECTIV und Publix, wurde der NIUS-Reporter Jens Winter des Hauses verwiesen, während Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) auf dem Podium saß. 

Hier sind die Details zum Vorfall und dem Kontext: Der Vorfall im Haus Publix - Rauswurf und Hausverbot: Der Reporter Jens Winter sowie die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss nahmen an der öffentlichen Diskussion teil. Nach etwa 20 Minuten wurde Winter von Veranstalterinnen aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Ihm wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Begründung der Veranstalter: Als Grund wurde angeführt, Winter habe bei einem früheren Besuch (einem Tag der offenen Tür) „unsauber recherchiert“ und sich für die aktuelle Veranstaltung nicht ordnungsgemäß angemeldet. Rolle der Ministerin: Ministerin Karin Prien reagierte während der laufenden Veranstaltung nicht unmittelbar auf den Vorgang im Zuschauerraum. In der anschließenden Berichterstattung wurde ihr Schweigen dazu kritisiert.
Hintergrund: Gemeinwohl und Steuergelder - Finanzierung von Publix: Das Haus Publix versteht sich als Innovationszentrum für 'gemeinwohlorientierten Journalismus' und wird maßgeblich durch die Schöpflin Stiftung getragen. Kritiker wie NIUS verweisen jedoch darauf, dass das Projekt sowie dort ansässige Organisationen (wie CORRECTIV oder HateAid) auch von erheblichen staatlichen Fördermitteln (Steuergeldern) profitieren.
Debatte um 'Staatsjournalismus': Der Begriff wird oft von Kritikern verwendet, um eine ihrer Meinung nach zu große Nähe zwischen staatlich geförderten Medienprojekten und der Regierungspolitik zu beschreiben. Befürworter des Modells hingegen sehen darin eine notwendige Stärkung der Demokratie gegen Desinformation.
Der Vorfall hat eine Debatte darüber befeuert, ob öffentlich oder durch Stiftungen geförderte Institutionen, die sich der 'Stärkung der Demokratie' verschreiben, Kritiker von ihren Veranstaltungen ausschließen dürfen".
Vielleicht ist es dringlh angebracht, zu definieren, was unter Demokratie verstanden werden soll, denn da konkurrieren die Definitionen mit allen Windrichtungen.Kein Wunder, dass sich auch das, was einmal unter Journalismus verstanden wurde, sich nach dem Wind dreht, mit dem Geld in immer leerere Kassen weht.