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Die Bronzeplastik von Bildhauer Ernemann Sander in Renchen aus dem Jahr 1992 zeigt eine Szene, in der ein groteskes Fabelwesen dem jungen Simplicius das Lesen lehrt.

(tutut) - Was unterscheidet die heutige Welt von der des SchriftstellerGrimmelshausen, dessen 350.Todestag die Lokalpresse entdeckt hat, dem nachzueifern es sich lohnen würde? "Die heutige Welt unterscheidet sich von der Barockzeit des Schriftstellers Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen vor allem durch  globale Vernetzung, wissenschaftlichen Fortschritt und eine offene, demokratische Gesellschaft, während seine Epoche durch die totale Zerstörung des Dreißigjährigen Krieges und religiösen Dogmatismus geprägt war.  seiner unerschrockenen, ungeschönten Wahrheitssuche und seiner Widerstandskraft (Resilienz) nachzueifern, mit der er die Schrecken seiner Zeit durch Humor und scharfe gesellschaftliche Satire bewältigte.

Bereich Grimmelshausens Welt (17. Jahrhundert) Die heutige Welt
Lebensrealität Ständige Angst vor Krieg, Hunger und Pest. Hoher Lebensstandard und medizinische Grundversorgung.
Gesellschaft Starre Ständeordnung ohne Aufstiegschancen. Demokratie und individuelle Freiheit.
Weltbild Tief religiös, oft fatalistisch ("Memento Mori"). Wissenschaftlich geprägt und säkular.
Information Lokale Gerüchte und seltene Flugblätter. Digitale Echtzeit-Kommunikation weltweit.
Warum es sich lohnt, Grimmelshausen nachzueifern: Obwohl er im Elend des Krieges aufwuchs, schuf Grimmelshausen mit dem „Simplicissimus Teutsch“ das erste große deutsche Romanwerk der Weltliteratur. Folgende Eigenschaften machen ihn zu einem zeitlosen Vorbild:Scharfer Blick für die Realität: Grimmelshausen nutzte die Sprache der Straße und brach mit höfischen Tabus. Er zeigte die Welt ungeschönt, wie sie war – eine Fähigkeit, die in Zeiten von Fake News und Filterblasen wichtiger ist denn je.Humor als Waffe gegen die Verzweiflung: Seine Romane meistern tiefste Tragik mit Witz und Satire. Er beweist, dass Humor ein mächtiges Werkzeug sein kann, um Krisen zu verarbeiten.Emanzipation durch Bildung: Aus einfachen Verhältnissen stammend, bildete er sich selbst zum "Mann von großem Geist" weiter. Er zeigt, dass Herkunft nicht das Schicksal bestimmen muss.Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen lebte an verschiedenen Orten in Deutschland, vor allem in Hessen und in der Ortenau (Baden-Württemberg). Hier ist die Übersicht seiner wichtigsten Lebensstationen: Gelnhausen (Hessen): Hier wurde er um 1622 geboren und verbrachte seine Kindheit. Nach der Zerstörung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1634 musste er fliehen. Auf Wanderschaft: Als Soldat und Trossbube zog er viele Jahre mit verschiedenen Armeen durch das Land. Offenburg und Oberkirch-Gaisbach (Baden): Nach dem Krieg ließ er sich in der Region Ortenau nieder. Er arbeitete dort als Verwalter für die Adelsfamilie von Schauenburg und betrieb zeitweise das Gasthaus 'Silberner Stern' in Gaisbach. Renchen (Baden-Württemberg): Ab 1667 arbeitete er als Schultheiß (Bürgermeister) im Dienst des Bischofs von Straßburg. In Renchen verbrachte er seine letzten Lebensjahre und starb dort am 17. August 1676". Aber andere leben und schreiben immer noch: "Schutz des Eigenheims -Gefahr durch Blitze steigt: Experte verrät, was zu tun ist - Mehr Gewitter, mehr Risiko: Warum der Blitzschutz am Haus für viele zur Pflichtfrage wird. Ein Experte ordnet ein und erklärt, woran Sie einen echten Schutz erkennen". Ei der Blitz!  Ein Nachruf ist nicht schwer, ihn aber schreiben, umso mehr. Wenn da nicht schon die Überschrift wär'. "Ein Politiker, den in der Stadt jeder kennt, ist tot- Ein Kommunalpolitiker, den in der Stadt fast jeder kennt, ist tot. 45 Jahre war er für die SPD im Gemeinderat - und bekam die höchste Auszeichnung der Partei und den Ehrenring der Stadt. Eckart Wössner, 45 Jahre im Trossinger Gemeinderat und Ehrenringträger der Stadt, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. (Foto: SPD Trossingen)". Dem Redaktör ist nichts zu schwör. Er tut es. Alle kennen Tote.

Ministerpräsident
„Hart völkischen Weg eingeschlagen“: Özdemir fordert AfD-Verbot in Brandenburg und Thüringen
Cem Özdemir fordert ein AfD-Verbotsverfahren auf Landesebene. In Thüringen und Brandenburg würde die Partei ihm zufolge einen „hart völkischen“, verfassungswidrigen Kurs verfolgen..
(apollo.de. Was erlauben? Hat er denn Abitur, würde vielleicht Strauß fragen. Was steht über dem Reichstag?)

Frust in der CDU
„Gnadenlos enttäuscht“ – einstiger Merz-Unterstützer wendet sich vom Kanzler ab
Stand: 17.08.2026Lesedauer: 2 Minuten
Ein früherer Unterstützer rechnet mit Friedrich Merz ab: Wolfgang Reinhart wirft dem Kanzler gebrochene Versprechen vor. Andere CDU-Größen in Baden-Württemberg nehmen Merz hingegen in Schutz..
(welt.de.Ist Klein groß?)

Ventilatorenhersteller ebm-papst aus Mulfingen an US-Konzern verkauft
Einen besseren Zugang zum US-Markt: Das erhofft sich das Familienunte-..Für knapp 4,8 Milliarden Euro übertragen die drei Gesellschafterfamilien das Unternehmen an den Anbieter für Luftqualitätslösungen, heißt es in einer Mitteilung von ebm-papst. ..
(swr.de. Wenn weg nicht weg?)

Rund 350 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Waldbrand bei Schramberg: Regen unterstützt Löscharbeiten
Bei Schramberg brennt eine über zehn Hektar große Waldfläche. Schwieriges Gelände erschwert die Arbeit der Feuerwehr. Inzwischen sei der Brand unter Kontrolle. .
(swr.de. Früher war's das Wasser.)

Auswertung der Arbeitsagentur
Gehälter in sozialen Berufen um 33 Prozent gestiegen - teilweise über Niveau von Industrie
In sozialen Berufen verdienten die Menschen in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren deutlich mehr als noch vor zehn Jahren. Teilweise sogar mehr als in Industrieberufen..
(swr.de. Auch Sozialismus.)

Der Klimawandel und seine Folgen im Südwesten
Dauernde Hitze, fehlender Regen: Wie die Natur darunter leidet - und was helfen könnte
Der Sommer 2026 ist geprägt von Trockenheit, großer Hitze und Niedrigwasser. Das kann langfristige Folgen für die Natur haben. Doch Lösungsansätze für die Probleme gibt es auch..
(swr.de. Sie würden es wohl auch in den nächsten 3 Millirden Jahren nicht lernen. Aber es bleibt nur noch eine.)

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NACHLESE
Wenn die Angst brennt:
Vom großen Feuer und der Macht des Ehrenamts
Von Ahmet Refii Dener • Ich habe an dieser Stelle schon einmal darüber geschrieben, was eigentlich passiert, wenn das Ehrenamt aus dem Alltag auf deutschem Boden wegbricht. Die vielen Freiwilligen, die einem während des Feuereinsatzes durch ihre pure Präsenz Mut machten, verdienen unser aller Hochachtung. Doch was kommt danach? ..
(achgut.com. Können sie nicht mehr beten?)
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Endet das deutsche Nazitrauma am 6. September 2026 in Magdeburg?
Von WOLFGANG HÜBNER
Für alle politischen Kräfte, die es gewohnt sind, die verbrecherische Vergangenheit der nationalsozialistischen Epoche in der deutschen Geschichte für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, geht es in Sachsen-Anhalt um viel mehr als nur um die Landtagswahl in einem kleinen Bundesland. Denn es geht für sie darum, ihr moralisches Herrschafts- und Druckpotential zu behalten. Die Wahl eines Mannes aus dem Wiedervereinigungsjahrgang 1990 und seiner 2013 gegründeten Partei in die Regierungsverantwortung wäre nichts weniger als der Schlussstrich unter einem schon lange verlogenen und missbrauchten Schuldkult mit Erbwirkung.Diese vielleicht irritierende These steht im krassen Widerspruch zu den erwartbaren Reaktionen auf den möglichen Erfolg von Ulrich Siegmund und der AfD am 6. September 2026. Es wird dann nämlich ein Sturm gespielter oder auch tatsächlicher Empörung durch die Bundesrepublik toben, massiv unterstützt von allen Systemmedien. Die Inszenatoren des endlosen Nazitraumas werden zweifellos noch einmal ein Hochamt der Hysterie feiern. Doch wenn dieses Schauspiel vorbei ist, wird nicht nur die „Brandmauer“ spektakulär durchbrochen sein. Nach der Ernüchterung über den Wählerwillen werden auch die Feinde der neuen Entwicklung früher oder später den Beginn eines neuen Abschnitts im Deutschland nach 1990 schwerlich leugnen können: Erstmals regiert ein weder von der Geschichte der alten Bundesrepublik noch der DDR sowie den Dogmen des Parteienstaats belasteter Mann einen Teil des Landes. Und selbst Siegmunds Eltern können wegen der „Gnade der späten Geburt“ keinen Ballast aus der NS-Zeit mitgeschleppt haben. In Siegmund können sich deshalb gleich einige nachgeborene Generationen von Deutschen wiedererkennen. Deutsche, die es leid sind, immer wieder mit dem Versagen und der Schuld mancher Groß- und Urgroßeltern wie zum Beispiel jener von Friedrich Merz in moralische, aber nicht zuletzt auch finanzielle Mithaftung gezogen zu werden. Es wird einfach nicht funktionieren, aus einem sympathisch und authentisch wirkenden jungen Politiker eine Wiedergeburt Adolf Hitlers zu konstruieren. Damit dürften sich die Profiteure des Nazitraumas zwar kaum abfinden. Doch zu alter Dominanz werden sie nicht mehr fähig sein. Auch das ist die Hoffnung des 6. Septembers 2026.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Und immer geht die Welt unter.... nach riesiegen Waldbränden nun gigantische Unwetter.
(Leser-Kommrntar, welt.de)
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DER PODCAST AM MORGEN
Friesland: Der AfD-Kandidat, den die Bürger nicht wählen dürfen – TE-Wecker am 18. August 2026
Von Holger Douglas
+++ Friesland: AfD-Abgeordneter darf nicht zur Wahl antreten +++ Thüringens Brombeer-Koalition ohne Mehrheit +++ sexuelle Belästigungsvorwürfe: Grünen-Fraktionsvorsitzende tritt zurück +++ Hannovers S-Bahn kapituliert vor Fahrzeugmangel +++ Verkehrswende ins Nichts: Fahrgäste sollen zu Hause bleiben +++ Hacker legen Berliner Senatsverwaltungen lahm – merkt überhaupt jemand den Unterschied? +++ Dreamliner hebt erst hinter dem Ende der Startbahn ab: Beinahe-Katastrophe in München +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++.
(Tichys Einblick. Miesland.)

Landtagswahl Sachsen-Anhalt
Hammer, Sichel, Klassenkampf: Macht es die CDU mit dieser Linken?
Um ihren Ministerpräsidenten im Amt zu halten, könnte die CDU in Sachsen-Anhalt nach der Wahl mit der Linkspartei kooperieren. Deren Spitzenkandidatin gibt sich einen moderaten Anstrich – doch dahinter kommen kommunistische Symbolik, Klassenkampfrhetorik und Polizistenhass zum Vorschein..
(Junge Freiheit. Ost-CDU aus dem Block.)

EU-Kreislaufwirtschaft des Irrsinns
Von Martina Binnig • Es ist eine Posse sondergleichen: Man ist zwar schon einiges an EU-Wahn gewöhnt, doch die neue EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz: PPWR), die am 11. Februar 2025 in Kraft trat und seit dem 12. August 2026 allgemein gilt, schlägt dem Fass den Boden aus. .
(achgut.com. Wann packt Leyen ein?)

Das Ende des BSW
Sahra Wagenknecht ist auf der „Farm der Tiere“ angekommen
Mit der Entscheidung für Thüringens Ministerpräsidenten Voigt ist das BSW zum Klon der etablierten Parteien geworden. Auch wenn sich Wagenknecht dagegenstemmte, ist sie mitschuldig. Wie konnte es so weit kommen? Analyse über Aufstieg und Untergang im Rekordtempo..
(Junge Freiheit. Wer? Immerhin hat sie einen Doktortitel.)

Keine Antworten auf Krisen dieser Zeit
Die woke Welt ertrinkt in ihrer eigenen Lächerlichkeit
Von Roland Tichy
Lächerlichkeit kann eine tödliche Waffe sein. Nicht nur im Kampf gegen Ulrich Siegmund begeht die rotgrünschwarze Welt von Politik und ihrer Medien gerade kulturellen Selbstmord. Und das kleine Sachsen-Anhalt wird zum Ort des Untergangs für frühere Volksparteien.-
(Tichys Einblick. Alle Ohnmacht der Doofheit.)

Grünen-Politikerin
Hier entzündet Baerbock eine Gedenkkerze für einen Hamas-Terroristen
Ein UNRWA-Schulleiter entpuppt sich als Hamas-Kommandeur. Annalena Baerbock entzündet auch für ihn eine „ewige Flamme“ der Vereinten Nationen..
(Jungeb Freiheit. Ist sie nicht selbst eine helle Kerze?)

Georg Maier
Chinesische Mauer als Vorbild: SPD-Innenminister will AfD-Regierung von Geheimdienst-Daten abschneiden
Sollte die AfD in Sachsen-Anhalt die Regierung übernehmen, will Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) den Zugang zu Verfassungsschutz-Daten beschränken. Möglichkeiten dafür hat er bereits prüfen lassen..
(Junge Freiheit. Links ist böse. Verbieten.)

Migrantenkriminalität
Allein 1.000 Personen nur in Leipzig: Brutale syrische Clans breiten sich immer weiter aus
Ein Clan-Oberhaupt hat 32 Kinder, fast zwei Drittel seiner Kernfamilie sind bereits mit Straftaten aufgefallen. Sachsens LKA spricht von Paralleljustiz und nennt erschreckende Zahlen zu Clan-Mitgliedern..
(Junge Freiheit. Das schafft die CDU.)

Statistisches Bundesamt
„Besorgniserregend“ – Jeder zehnte 20- bis 24-Jährige hat weder Job noch Ausbildung
In Deutschland steigt die Zahl junger Menschen ohne Job und Ausbildung. Für Experten ein Zeichen, dass sich die Ausbildungsplatzsituation hierzulande verschlechtert hat. Im EU-Vergleich steht Deutschland im Mittelfeld..
(welt.de. Macht nichts, Millionen Facharbeiter wandern ein.)

So lief der Angriff der Antifa auf Lebensschützer in Göttingen
Ein Antifa-Mob stürmt auf betende Lebensschützer los, Polizisten versuchen, die Linksextremisten aufzuhalten. Zwölf Beamte werden verletzt. Eine Kamera dokumentiert die dramatische Eskalation. Die JF hat die Details..
(Junge Freiheit. Wozu noch Polizei?)

 

Wie Postenorientierung politische Glaubwürdigkeit zerstören kann

Von David Cohnen 

Eine Analyse am Beispiel von Katja Wolf und Friedrich Merz

Das BSW kämpft politisch um seine Existenz, während die CDU/CSU trotz ihrer Regierungsbeteiligung in aktuellen Umfragen erheblich an Zustimmung verloren hat und die AfD deutlich vor ihr liegt.

Wie ist diese Entwicklung zu erklären?

Natürlich gibt es für den Niedergang einer Partei niemals nur eine einzige Ursache. Wahlergebnisse und Umfrageentwicklungen entstehen aus einer Vielzahl politischer, gesellschaftlicher und personeller Faktoren.

Dennoch zeigen die Entwicklungen des BSW in Thüringen und der CDU auf Bundesebene eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit:

In beiden Fällen steht die Frage im Raum, ob das Streben nach einem Regierungsamt dazu geführt hat, dass politische Grundpositionen und damit die Glaubwürdigkeit der eigenen Partei gegenüber den Wählern beschädigt wurden.

Dabei geht es nicht darum, die persönlichen Motive der handelnden Politiker als erwiesene Tatsachen darzustellen. Entscheidend ist vielmehr, welche politischen Entscheidungen getroffen wurden, welche Konsequenzen daraus entstanden und welchen Eindruck diese Entscheidungen bei Wählern und Parteimitgliedern hinterlassen konnten.

  1. Katja Wolf und das BSW – Der Preis für das Regierungsamt

Bei der Thüringer Landtagswahl im September 2024 erzielte das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 15,8 Prozent einen überraschenden Erfolg. Die Partei zog mit 15 Abgeordneten in den Landtag ein und wurde unmittelbar zu einem wichtigen Faktor für die Regierungsbildung.

Der Wahlerfolg beruhte nicht zuletzt auf dem politischen Profil des BSW. Die Partei hatte sich bewusst von den etablierten Parteien abgegrenzt und insbesondere in der Friedens-, Außen-, Migrations- und Energiepolitik Positionen vertreten, die sie von CDU und SPD unterschieden.

Gerade diese politische Abgrenzung war ein Teil ihrer Attraktivität.

Nach der Wahl stand das BSW jedoch vor einem Dilemma: Eine Regierungsbildung war ohne Kompromisse kaum möglich.

Die Thüringer Landesvorsitzende Katja Wolf setzte auf Koalitionsverhandlungen mit CDU und SPD. Damit geriet sie in einen Konflikt mit der Bundesparteiführung und insbesondere mit Sahra Wagenknecht.

Wagenknecht hatte für eine Regierungsbeteiligung des BSW weitreichende Bedingungen in der Friedenspolitik gefordert. Die Thüringer Landespartei entschied sich jedoch für eine Kompromisslösung und bildete gemeinsam mit CDU und SPD die sogenannte Brombeer-Koalition.

Katja Wolf wurde am 13. Dezember 2024 zur stellvertretenden Ministerpräsidentin und Finanzministerin Thüringens ernannt.

Damit hatte sie persönlich ein bedeutendes politisches Ziel erreicht.

Doch genau hier beginnt das politische Problem.

Eine Partei kann durch eine Regierungsbeteiligung politische Macht gewinnen und gleichzeitig einen Teil ihrer politischen Identität verlieren.

Das BSW war als politische Alternative zu den etablierten Parteien angetreten. Nun war es selbst Teil einer Regierung mit CDU und SPD. Gleichzeitig wurde der Konflikt zwischen der Thüringer Landespartei und der Bundesparteiführung öffentlich ausgetragen.

Damit entstand der Eindruck einer Partei, die nicht mehr geschlossen für die politischen Positionen stand, mit denen sie zuvor um Wähler geworben hatte.

  1. Der Preis der Regierungsbeteiligung

Die Folgen dieser Entwicklung sollten nicht allein Katja Wolf zugerechnet werden. Der spätere Niedergang des BSW hatte zweifellos mehrere Ursachen.

Dennoch lässt sich eine auffällige Entwicklung beobachten:

Wahlerfolg → Regierungsbeteiligung → innerparteilicher Konflikt → Verlust der politischen Eindeutigkeit → sinkende Zustimmung → bundespolitische Schwächung.

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 erhielt das BSW nur 4,981 Prozent der Zweitstimmen und verfehlte damit die Fünf-Prozent-Hürde um denkbar wenige Stimmen.

Es wäre falsch, daraus den Schluss zu ziehen, die Thüringer Koalitionsentscheidung sei allein für das Scheitern verantwortlich gewesen.

Aber ebenso falsch wäre es, den Zusammenhang völlig zu ignorieren.

Die Regierungsbeteiligung in Thüringen fiel zeitlich genau in die kurze Phase zwischen dem großen Wahlerfolg des BSW und seinem Scheitern auf Bundesebene.

Hinzu kam der offene Machtkampf zwischen Landes- und Bundespartei.

Damit wurde ein Problem sichtbar, das für eine junge Partei besonders gefährlich ist:

Wer sein politisches Profil verliert, verliert möglicherweise genau den Grund, aus dem Wähler die Partei ursprünglich gewählt haben.

Der persönliche politische Erfolg kann dann zum parteipolitischen Misserfolg werden.

  1. Friedrich Merz und die CDU – Der Preis für die Kanzlerschaft

Ein vergleichbares Problem zeigt sich bei Friedrich Merz und der CDU.

Die Ausgangslage war allerdings eine andere. Die CDU/CSU trat bei der Bundestagswahl 2025 mit einem deutlich veränderten politischen Kurs an. Besonders in der Migrationspolitik setzte Friedrich Merz auf klare und weitreichende Aussagen.

Am 23. Januar 2025 kündigte Merz an, im Falle seiner Wahl zum Bundeskanzler bereits am ersten Tag seiner Amtszeit Maßnahmen für dauerhaft kontrollierte deutsche Grenzen und die Zurückweisung illegal einreisender Personen anzuordnen. Er sprach von einem faktischen Einreiseverbot für Personen ohne gültige Einreisedokumente.

Diese Aussage war für die politische Auseinandersetzung von erheblicher Bedeutung.

Merz stellte damit nicht lediglich eine langfristige politische Absicht in Aussicht, sondern kündigte einen unmittelbaren politischen Kurswechsel an.

Auch bei der Schuldenbremse vertrat Merz vor der Wahl eine Position, die bei vielen Wählern den Eindruck erwecken konnte, dass eine grundlegende Aufweichung mit ihm nicht zu erwarten sei.

Nach der Wahl änderte sich die Situation jedoch grundlegend.

Merz unterstützte eine Reform der Schuldenregeln und ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Infrastruktur.

Die sachlichen Gründe, die für diese Entscheidung angeführt wurden, können politisch diskutiert werden.

Aber unabhängig davon bleibt ein anderes Problem bestehen:

Was geschieht mit der Glaubwürdigkeit eines Politikers, wenn seine Aussagen vor der Wahl und seine Entscheidungen unmittelbar nach der Wahl so deutlich auseinanderfallen?

Die Frage ist nicht, ob politische Entscheidungen an veränderte Umstände angepasst werden dürfen.

Natürlich dürfen sie das.

Die Frage ist vielmehr, ob die Wähler die ursprünglichen Aussagen als politische Zusagen verstanden haben und ob sie sich deshalb nach der Wahl getäuscht fühlen müssen.

  1. Nicht nur der Koalitionskompromiss – die Wahl des Koalitionspartners

Hier liegt ein besonders wichtiger Punkt.

Nach der Bundestagswahl entschied sich Friedrich Merz für eine Koalition mit der SPD.

Nun könnte man einwenden, Koalitionsregierungen müssten immer Kompromisse eingehen.

Das ist selbstverständlich richtig.

Aber damit ist die entscheidende Frage noch nicht beantwortet.

Denn Merz musste nicht nur Kompromisse mit der SPD eingehen. Er musste sich zunächst überhaupt für die SPD als Koalitionspartner entscheiden.

Und genau diese Entscheidung verdient eine besondere Betrachtung.

Die CDU hatte im Wahlkampf bei zentralen Themen Positionen vertreten, die sich teilweise deutlich von denen der SPD unterschieden.

Das betraf insbesondere die Migrationspolitik, aber auch Fragen der Finanz-, Energie- und Wirtschaftspolitik.

Wenn eine Partei mit einem bestimmten politischen Angebot um die Stimmen der Wähler wirbt und anschließend eine Koalition mit einem Partner bildet, der bei eben diesen zentralen Fragen deutlich andere Vorstellungen vertritt, ist ein Konflikt zwischen Wahlversprechen und Regierungshandeln absehbar.

Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht, dass Koalitionen Kompromisse erfordern. Der entscheidende Punkt ist, ob die Wahl des Koalitionspartners die Umsetzung der eigenen zentralen Wahlversprechen von vornherein erheblich erschwert.

Damit wird auch die Frage nach dem persönlichen Motiv von Merz weniger wichtig.

Man muss nicht beweisen, was in seinem Kopf vorging.

Man kann die politische Entwicklung anhand der Entscheidungen betrachten:

klare Wahlkampfaussagen → Wahlerfolg → Entscheidung für einen politisch teilweise gegenläufigen Koalitionspartner → notwendige Kompromisse → Abweichungen von zentralen Wahlkampfaussagen → Verlust an Glaubwürdigkeit.

Dass Merz durch diese Koalition sein persönliches Ziel erreichte und Bundeskanzler wurde, ist eine Tatsache.

Ob daraus der Schluss gezogen werden kann, dass die Erlangung des Kanzleramtes sein entscheidendes Motiv war, lässt sich nicht beweisen.

Politisch auffällig ist jedoch, dass der persönliche Erfolg des Kanzleramtes mit einem erheblichen Risiko für die Glaubwürdigkeit der eigenen Partei verbunden war.

  1. Die Parallele zwischen Katja Wolf und Friedrich Merz

Die Fälle Katja Wolf und Friedrich Merz sind politisch nicht identisch. Die Ausgangslagen, die Parteien und die jeweiligen politischen Ebenen unterscheiden sich erheblich. Dennoch weisen die beiden Vorgänge eine bemerkenswerte strukturelle Gemeinsamkeit auf.

In Thüringen entschied sich das BSW unter maßgeblicher Beteiligung der Landesvorsitzenden Katja Wolf für eine Koalition mit CDU und SPD. Auf Bundesebene entschied sich die CDU/CSU unter Friedrich Merz für eine Koalition mit der SPD.

Auffällig ist dabei nicht allein, dass die SPD in beiden Fällen Koalitionspartner war. Entscheidend ist, dass sie bei wichtigen politischen Fragen jeweils eine deutlich andere politische Sichtweise vertrat als die Parteien, die sich mit ihr zur Regierungsbildung zusammenschlossen.

Das galt in Thüringen für das BSW und gilt auf Bundesebene für die CDU/CSU. Die politischen Unterschiede waren also bereits bei der Bildung der jeweiligen Koalitionen bekannt und mussten nicht erst im Verlauf der Regierungsarbeit festgestellt werden.

Damit stellt sich in beiden Fällen eine grundlegende Frage:

Wenn eine Partei vor einer Wahl mit einem eigenständigen politischen Profil um die Stimmen der Wähler wirbt und anschließend eine Regierung mit einem Partner bildet, der bei wesentlichen politischen Fragen deutlich andere Vorstellungen vertritt, wie kann sie dann ihre zuvor vertretenen Positionen glaubwürdig in Regierungspolitik umsetzen?

Genau hier liegt die eigentliche Parallele zwischen Wolf und Merz.

Katja Wolf / BSW Friedrich Merz / CDU/CSU
Ausgangslage BSW mit eigenständigem politischen Profil CDU/CSU mit deutlich verändertem Wahlkampfprofil
angestrebtes persönliches Ziel Regierungsamt in Thüringen Bundeskanzleramt
Koalition BSW + CDU + SPD CDU/CSU + SPD
Gemeinsamer Koalitionspartner SPD SPD
politische Ausgangslage erhebliche Unterschiede zwischen BSW und SPD bei wichtigen Fragen erhebliche Unterschiede zwischen CDU/CSU und SPD bei wichtigen Fragen
entscheidende Frage Warum wurde trotz dieser Unterschiede eine Regierungsbeteiligung angestrebt? Warum wurde trotz dieser Unterschiede gerade diese Koalition angestrebt?
politisches Risiko Verlust des eigenständigen BSW-Profils Verlust der Glaubwürdigkeit zentraler Wahlkampfaussagen

Die Tabelle macht dabei einen entscheidenden Punkt sichtbar:

Die SPD ist in beiden Fällen der gemeinsame Koalitionspartner. Das allein sagt noch nichts über die Ursache der jeweiligen politischen Entwicklung aus. Entscheidend ist vielmehr, dass BSW und CDU sich jeweils bewusst für eine Koalition mit einem Partner entschieden haben, dessen politische Positionen bei wichtigen Fragen deutlich von ihren eigenen abwichen.

Damit verschiebt sich die Betrachtung weg von der Frage, welcher Koalitionspartner „recht“ oder „falsch“ liegt, hin zu der wesentlich wichtigeren Frage, ob die Voraussetzungen für eine tragfähige gemeinsame Regierung überhaupt gegeben waren.

Denn politische Kompromisse sind in einer Demokratie selbstverständlich notwendig. Eine Koalition muss nicht in allen Fragen übereinstimmen.

Sie muss aber bei den für das Land entscheidenden Fragen eine ausreichende gemeinsame Grundlage besitzen.

Fehlt diese Grundlage, entsteht die Gefahr, dass die Partei, die ihre Positionen im Wahlkampf besonders deutlich vertreten hat, nach der Regierungsbildung immer stärker von ihnen abrücken muss. Genau dadurch kann der persönliche politische Erfolg – das Erreichen eines Regierungsamtes – zum parteipolitischen Verlust werden.

Damit lautet die entscheidende Parallele zwischen den beiden Fällen nicht: „Die SPD war der gemeinsame Koalitionspartner.“ Sie lautet: Beide Male wurde eine Koalition eingegangen, obwohl wesentliche politische Unterschiede bereits bei ihrer Bildung erkennbar waren.

Und genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob eine Regierungsbildung tatsächlich dem Zweck dient, gemeinsame politische Ziele zum Wohle des Landes umzusetzen – oder ob die Erlangung eines Regierungsamtes ein zu großes Gewicht bekommen hat.

  1. Der eigentliche Fehler: Posten und Macht dürfen nicht zum Selbstzweck werden

Damit lässt sich die zentrale These dieser Analyse formulieren:

Politische Macht ist kein Selbstzweck. Ein Regierungsamt ist kein politisches Ziel an sich, sondern ein Instrument zur Umsetzung politischer Ziele.

Wenn ein Politiker für die Erlangung eines Regierungsamtes zentrale politische Positionen seiner Partei aufgeben oder erheblich relativieren muss, kann der persönliche Erfolg mit einem politischen Preis für die eigene Partei verbunden sein.

Dieser Preis kann aus drei Komponenten bestehen:

Verlust des politischen Profils.

Verlust der Glaubwürdigkeit.

Verlust des Vertrauens der Wähler.

Genau deshalb kann eine Regierungsbeteiligung, die auf den ersten Blick wie ein Erfolg aussieht, langfristig zum politischen Problem werden.

  1. Was eine sinnvolle Koalitionsbildung ausmachen sollte

Aus diesen beiden Fällen lässt sich ein allgemeiner Grundsatz für Koalitionsbildungen ableiten.

Eine Koalition sollte nicht danach beurteilt werden, wie viele Regierungsämter verteilt werden können, sondern danach, ob die beteiligten Parteien bei den entscheidenden Problemen des Landes über eine ausreichende gemeinsame politische Grundlage verfügen.

Es ist nicht notwendig, in allen politischen Fragen übereinzustimmen.

Das wäre bei einer Koalition ohnehin unrealistisch.

Viel wichtiger ist die Unterscheidung zwischen dem Notwendigen und dem Wünschenswerten.

Wenn zwei Parteien bei den wichtigsten Problemen übereinstimmen, können Unterschiede bei weniger wichtigen Fragen zurückgestellt werden.

Umgekehrt ist eine Koalition problematisch, wenn die beteiligten Parteien gerade bei den Fragen, die für das Land von entscheidender Bedeutung sind, grundsätzlich unterschiedliche Lösungsansätze vertreten.

Eine stabile Koalition braucht deshalb nicht maximale programmatische Übereinstimmung, sondern ausreichende Übereinstimmung bei den entscheidenden Fragen.

Für eine mögliche Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt könnten beispielsweise die Migration, die Energie- und Klimapolitik, die Russland- und Ukrainepolitik sowie die daraus resultierende Wirtschaftspolitik zu den entscheidenden Fragen gehören.

Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, ob ein Land unmittelbar oder nur mittelbar Einfluss auf einzelne Bereiche besitzt.

Auch über den Bundesrat können Länder auf die Bundespolitik Einfluss nehmen.

  1. Auch Vorschläge des politischen Gegners sollten geprüft werden

Aus diesem Grund sollte politische Zusammenarbeit auch nicht grundsätzlich davon abhängig gemacht werden, von wem ein Vorschlag kommt.

Ein weitreichender Vorschlag eines politischen Gegners kann taktisch motiviert sein.

Er kann unausgereift sein.

Er kann sich bei näherer Betrachtung als ungeeignet erweisen.

Aber:

Seine Herkunft allein darf kein Grund sein, ihn nicht zu prüfen.

Im Interesse des Landes sollte zunächst die sachliche Frage gestellt werden:

Enthält dieser Vorschlag möglicherweise einen Ansatz, der bei einem wichtigen Problem eine Lösung ermöglichen könnte?

Eine solche Prüfung bedeutet selbstverständlich nicht, dass man die Position des politischen Gegners übernimmt.

Sie bedeutet auch nicht, dass daraus eine Koalition entstehen muss.

Im Gegenteil:

Gerade wenn die politischen Gegensätze groß sind, kann ein zunächst vertrauliches persönliches Gespräch sinnvoller sein als eine öffentliche Auseinandersetzung.

Ein öffentlich vorgetragener Vorschlag erzeugt häufig sofort einen öffentlichen Rechtfertigungsdruck. Der Adressat muss sich positionieren, obwohl möglicherweise noch gar nicht geklärt ist, ob überhaupt eine gemeinsame sachliche Grundlage existiert.

Ein vertrauliches Gespräch ermöglicht dagegen zunächst eine nüchterne Prüfung:

Wo gibt es Gemeinsamkeiten?

Wo liegen unüberbrückbare Gegensätze?

Welche Vorschläge sind ernst gemeint?

Welche Probleme könnten gemeinsam gelöst werden?

Und wo ist eine Zusammenarbeit tatsächlich ausgeschlossen?

Nicht jeder politische Gegner muss zum Partner werden. Aber ein vernünftiger Vorschlag sollte zunächst nach seinem Inhalt und nicht allein nach seiner politischen Herkunft beurteilt werden.

  1. Das eigentliche Lehrstück

Damit führt die Betrachtung von Katja Wolf und Friedrich Merz über die beiden konkreten Personen hinaus.

Politik sollte nicht darin bestehen, möglichst schnell Regierungsämter zu erreichen oder Koalitionen allein deshalb zu bilden, weil sie rechnerisch möglich sind.

Regierungsämter sind kein Selbstzweck. Sie sind Mittel, um politische Ziele zum Wohle des Landes umzusetzen.

Eine Partei kann Regierungsämter gewinnen und gleichzeitig Wähler verlieren.

Eine Partei kann an der Regierung beteiligt sein und gleichzeitig ihr politisches Profil verlieren.

Und eine Partei kann Kompromisse eingehen, ohne deshalb ihre politische Identität aufgeben zu müssen.

Entscheidend ist deshalb die Reihenfolge:

Erst die gemeinsamen politischen Ziele bestimmen – dann die Frage nach der Regierungsbildung stellen.

Nicht:

Erst die Regierungsämter sichern – und anschließend versuchen, die politischen Gegensätze irgendwie zu überbrücken.

Fazit

Die Entwicklungen des BSW in Thüringen und der CDU auf Bundesebene zeigen, dass ein persönlicher politischer Erfolg nicht automatisch ein Erfolg für die eigene Partei oder ihre Wähler sein muss.

Katja Wolf erreichte ihr Regierungsamt.

Friedrich Merz erreichte das Kanzleramt.

Doch der persönliche Gewinn eines Regierungsamtes kann für eine Partei zum politischen Verlust werden, wenn dafür zentrale politische Positionen aufgegeben oder so weit verändert werden, dass die Wähler ihre eigene Wahlentscheidung nicht mehr wiedererkennen.

Das ist die eigentliche Gefahr einer postenorientierten Politik.

Politische Verantwortung verlangt deshalb, das Notwendige vom Wünschenswerten zu unterscheiden, politische Gemeinsamkeiten zu erkennen und politische Gegensätze dort zurückzustellen, wo es zum Wohle des Landes erforderlich ist.

Und sie verlangt noch etwas:

Nicht jeder Vorschlag des politischen Gegners ist deshalb falsch, weil er vom politischen Gegner kommt.

Manchmal ist es politisch klüger, einen solchen Vorschlag zunächst nicht öffentlich zurückzuweisen, sondern ihn in einem vertraulichen Gespräch auf seine tatsächliche Substanz zu prüfen.

Denn am Ende sollte nicht die Frage entscheidend sein, wer einen Vorschlag gemacht hat, sondern:

Kann dieser Vorschlag dazu beitragen, ein für das Land wichtiges Problem zu lösen?

Das sollte der Maßstab verantwortungsvoller Politik sein.

Wer erinnert sich noch an den katholischen Priester  Franz Weinmann (1909–1996) ,  der in Deilingen im  Oberamt Spaichingen (heute Kreis Tuttlingen) geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg als Stadtpfarrer und Dekan in Hausach im Kinzigtal wirkte. Er erlangte bleibende historische Bedeutung durch seinen mutigen Widerstand gegen das NS-Regime. Während der NS-Zeit äußerte er sich offen kritisch gegenüber dem Regime und verurteilte insbesondere das Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten. Nach einem Verrat ordnete Reinhard Heydrich im Mai 1942 seine Deportation an. Weinmann überlebte die Qualen im sogenannten Pfarrerblock des Konzentrationslagers Dachau.

(tutut) - Wo war eigentlich der öffentliche Volkswiderstand gegen KZ-Greuel - oder war die Bevlkerung selbst im kleinsten Nest einverstanden mit Grausamkeiten gegen Menschen in ihrem Namen? "Der offene, massenhafte Volkswiderstand gegen die Konzentrationslager blieb im Nationalsozialismus aus, da Terror, Propaganda und die eigene Ideologie der Bevölkerung die Entstehung einer breiten Protestbewegung verhinderten" , erklärt KI. "Dennoch war die Bevölkerung keineswegs eine homogene Masse, die geschlossen jede Grausamkeit feierte. Die Realität bewegte sich in einem Spektrum von fanatischer Zustimmung über wegschauenden Opportunismus bis hin zu stiller Ablehnung und vereinzelten Akten der Zivilcourage. Die Rolle der Bevölkerung: Zwischen Zustimmung und Angst - Wissen statt Unwissenheit: Die Existenz der Konzentrationslager war kein Geheimnis. Schon ab 1933 berichteten Zeitungen über Lager wie Dachau, um politische Gegner abzuschrecken. Allgegenwärtigkeit: Durch das dichte Netz aus tausenden Außenlagern in den Kriegsjahren waren KZ-Häftlinge beim Arbeitseinsatz in Fabriken, beim Trümmerräumen oder auf Todesmärschen für fast jeden Deutschen im Alltag sichtbar. Zustimmung und Profit: Viele Deutsche begrüßten die Ausschaltung von vermeintlichen 'Schädlingen' und Kommunisten. Zudem profitierten weite Teile der Bevölkerung direkt durch die 'Arisierung' von jüdischem Eigentum oder billigen Wohnraum. Der Terror-Apparat: Offener Protest

bedeutete Lebensgefahr. Die Denunziationsbereitschaft aus der Bevölkerung war hoch, und die Gestapo griff bei Kritik gnadenlos durch. Formen des Widerstands und des Widerspruchs: Ein kollektiver Aufschrei blieb aus, aber es gab punktuelle Reaktionen, die zeigen, dass die Grausamkeiten nicht überall widerspruchslos hingenommen wurden: Individuelle Zivilcourage: Menschen reichten heimlich Brot an entkräftete Häftlinge weiter, die Zwangsarbeit leisteten oder auf Todesmärschen durch die Dörfer getrieben wurden, obwohl dies strengstens verboten war. Der kirchliche Protest: Der bekannteste offene Widerstand gegen NS-Verbrechen betraf das Euthanasie-Programm ('Aktion T4'). Nach öffentlichen Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen im Jahr 1941 musste das Regime die systematische Tötung von Menschen mit Behinderungen in dieser Form vorerst stoppen. Gegen die KZ-Greuel selbst schwiegen die Kirchenleitungen jedoch weitgehend. Verweigerung im Kleinen: Manche Bauern oder Fabrikanten versuchten, die ihnen zugewiesenen Häftlinge menschlicher zu behandeln oder ihnen zusätzliche Rationierungen zukommen zu lassen, oft unter dem Vorwand, die 'Arbeitskraft zu erhalten'. Politischer und militärischer Widerstand: Gruppen wie die Weiße Rose klagten in ihren Flugblättern den Massenmord an den Juden explizit an. Das Attentat vom 20. Juli 1944 wurde von den Verschwörern auch mit dem moralischen Entsetzen über die Verbrechen im Osten begründet. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Bevölkerung war nicht 'im kleinsten Nest im Reinen' mit den Morden, aber eine Mischung aus rassistischer Indoktrination, sozialem Konformismus, der Gewöhnung an die Gewalt und der brutalen Angst vor der eigenen Verhaftung lähmte jede Form von offenem Massenprotest".  Und was ist heute? Tote Hose im Sommerloch, die sich ein Lokalchef anzieht: "'Ab und zu ein paar Desorientierte': Am Knotenpunkt treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander - Als Knotenpunkt für Mobilität ist der Tuttlinger Hauptbahnhof konzipiert. Davon ist morgens zwischen 5 und 6 Uhr wenig zu spüren. Wenige Reisende warten auf wenige Züge. Kaum was los: Am Bahnhof Tuttlingen fahren zwischen 5 und 6 Uhr vier Züge ein und aus.  Es ist ruhig, morgens um 5 Uhr am Tuttlinger Bahnhof. Die Zahl der Menschen, die in der Bahnhofshalle sitzen oder an den Bahnsteigen stehen, lässt sich noch an einer Hand abzählen". Frühaufsteher nicht nur in Sachsen-Anhalt. Überall ist Nirgendwo.

Lokalpatriotismus
Heiligsblechle mit Heimatbekenntnis
Eine neue Studie zeigt: Millionen Deutsche sehen im Ortskennzeichen an ihrem Auto mehr als bloß eine Buchstabenkombination. Für sie hat es vielmehr einen starken Bezug zur eigenen Identität. Denn seit 2012 wird eine neue Möglichkeit eifrig genutzt..
(Junge Freiheit. Glaubenssache. Der Ortenaukreis ist Fünferlei, nur TUT ist einmalig.)

"Kopfhörer mit USB-C-Anschluss"
Hefte, Ranzen, Mäppchen: Soviel kostet die Ausstattung für Grundschüler fürs neue Schuljahr
Auf den Materiallisten für Grundschüler stehen viele Dinge. Schnell kommen da einige Euros zusammen. Womit Eltern rechnen müssen und was Familien mit wenig Geld tun können..
(swr.de. Armer Kommunismus.Früher gab es Lernmittelfreiheit.)

„Wurde ihm geschenkt“ ++
„Peinlich“: Fahrer schießen heftig gegen deutschen Weltmeister
Das Formel-E-Finale wird zum absoluten Zoff-Rennen. Nachdem Jaguar-Pilot Antonio Felix da Costa den deutschen Porsche-Fahrer Pascal Wehrlein beim letzten Saisonrennen in London mehrmals blockiert hatte, um seinem Teamkollegen Mitch Evans einen Vorteil zu verschaffen, polterte Wehrlein trotz WM-Titel: „Das war eines der unfairsten Dinge, die ich in meiner Karriere erlebt habe, wie er gefahren ist. Aber ich merke mir so was.“ Doch Jaguar ist sich keiner Schuld bewusst. Es sei eine Teamstrategie gewesen, heißt es auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. „Wir haben heute hartes, aber faires Racing gesehen“, sagt Teamchef Ian James. Und Jaguar schießt zurück. Porsche habe am Wochenende selbst Wehrlein-Kollege Nico Müller strategisch eingesetzt...
(bild.de. Ist das Sport?)

Bauarbeiten im Kreis Böblingen
A8 und A81: Nächtliche Sperrungen und neue Verkehrsführung
Bei Leonberg und Böblingen/Sindelfingen kommt es auf den Autobahnen zu nächtlichen Sperrungen und geänderten Verkehrsführungen. Teilweise sind Ein- und Ausfahrten dicht..
(swr.de. Özdemirs Kindergarten.)

Wetter in BW
Abkühlung in Sicht: Regen und Gewitter beenden Hitzewelle
Nach Wochen mit Hitze und Trockenheit bringt der Sonntag Regen und Gewitter nach Baden-Württemberg. Wirklich kühler wird es wohl erst später..
(swr.de. Wo?)

Die letzte Autoreisezug-Verbindung in Baden-Württemberg
Das Beste aus zwei Welten? Warum Menschen mit dem Autoreisezug in den Urlaub fahren
Entspannt mit dem Auto in den Urlaub fahren, ohne selbst am Steuer zu sitzen: Das geht mit dem Autoreisezug. Unterwegs in Lörrach, auf der letzten Verbindung in Baden-Württemberg. .
(swr,de, Früher war mehr.)

Vor der Landtagswahl
Özdemir warnt vor möglichem Missbrauch von Geheimdienstinformationen durch die AfD
„Die Ministerpräsidenten würden alles dafür tun, dass Deutschlands nationale Souveränität gewahrt wird“, versichert Özdemir (Grüne).
„Das ist eine Frage deutscher Interessen“: Cem Özdemir sieht einen möglichen AfD-Ministerpräsidenten als Sicherheitsrisiko..
(welt.de. Wer?)

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NACHLESE
Dramatische Großwetterlage :
Wo bleibt der Regen?
Mächtige Hochdruckgebiete, an denen jedes Tief abprallt: Was in der Atmosphäre vor sich geht und wie aus einem ungewöhnlichen Sommer eine historische Dürre wurde..
(faz.net. Das war's, mit den Wetterberichten, warum nicht gleich zur Witzseite.)
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Deutscher Herbst 2026
Von RAINER K. KÄMPF
Das wird richtig spannend im Herbst. Man kann es kaum erwarten und beginnt insgeheim, die Tage zu zählen. Nicht vordergründig wegen der drei anstehenden Landtagswahlen. Nachdem das „Sturmgeschütz UnsererDemokratie™“ Ulrich Siegmund aus Sachsen-Anhalt mit einem Ritterschlag geehrt und ihn zum bekanntesten und beliebtesten Politiker weit über Deutschlands Grenzen hinaus geadelt hat, wird der Wahlsieg seiner Partei und seine Ernennung zum nächsten Ministerpräsidenten nicht mehr aufzuhalten sein. Spannend wird es auf der anderen Seite. Schafft es Friedrich Merz, zurzeit noch Kanzlersurrogat mit deutlich sozialdemokratischem Einschlag, im Ring zu bleiben? Schon jetzt ist er deutlich angezählt und krebst irgendwo zwischen sieben und neun auf den Brettern rum. Und die Aussichten, nochmal hochzukommen, schwinden wie Eis in der Augustsonne. Die SPD nämlich, Spiritus rector seiner Kanzleraufführung, hat plötzlich das Problem mit einer latenten und aufschwellenden Palastrevolution. Die junge Garde unter Philipp Türmer droht mit Basisaufstand und Revolution. Im Fadenkreuz der jungen Rotgardisten stehen Bas und Klingbeil. Denen wollen sie ans Leder. Anläßlich eines Sonderparteitages im Herbst sollen die Köpfe rollen. Die Jungsozen planen, eine feuerrote Parteiführung zu installieren, die dann eine ebenso blutrote linke Politik über die Koalition bundesweit umsetzen soll.Für die Union steht somit die jetzt schon bis zur Unkenntlichkeit verkümmerte Reputation auf dem Spiel. Da stellt sich dann die Frage, wie der Parteivorsitzende mit den schlechtesten Umfragewerten aller Zeiten überhaupt noch sowas wie ein christdemokratisches Profil wahren will. Die Unionsparteien täten spätestens dann gut daran, nicht nur ihren politisch torkelnden Frontmann aufs Altenteil zu schicken, sondern besser die Koalition des nationalen Untergangs zu verlassen. Das wäre deren allerletzte Chance, nicht mit den suizidalen Sozialdemokraten unterzugehen. Das ließe wenigstens die Möglichkeit offen, mit ganz viel Demut bei der AfD anzuklopfen, um sich, nach zwingend notwendiger Parteisäuberung, als Juniorpartner zu bewähren. So ein bis zwei Legislaturperioden, bis zum Platznehmen auf der Oppositionsbank.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter; kräht er auf dem Hühnerhaus, hält das Wetter die Woche aus.
(Weisheit)
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Eilmeldung:
Ablehnung der Eilanträge von Martin Sichert und von Stephan Bothe durch die Verwaltungsgerichte
Von Klaus-Rüdiger Mai
AfD-Politiker werden in nicht nur zweifelhaften, sondern vermutlich auch rechtswidrigen Verfahren von Wahlen ausgeschlossen. Gerichte wenden diese Gesetze an. Die Suche nach Recht scheint zweitrangig geworden zu sein. Ein weiterer trauriger Tag für den Rechtsstaat in Deutschland..
(Tichys Einblick. Kommunismus oderTalibanisierung?)

Jürgen Milski
„Gebt endlich mal das Geld für Deutschland aus und nicht dauernd für so einen Schwachsinn!“
Von Sofia Taxidis
„Seid ihr eigentlich wahnsinnig?“ Jürgen Milski reagiert fassungslos auf 612 Millionen Euro für Gender-Projekte als Entwicklungshilfe im Ausland. Seit Jahrzehnten werden immer größere Summen deutscher Steuermilliarden ins Ausland versenkt und veruntreut. Bevor den Bürgern auch nur ein weiterer Cent belastet wird, muss das sofort auf Null gefahren werden..
(Tichys Einblick. Sonderunvermögen.)

Fast 20 Prozent weniger:
Regierung bricht Abschiebe-Versprechen
Abschiebe-Flaute statt Migrationswende: Die große Rückführungsoffensive der Bundesregierung bleibt ein leeres Versprechen. Das zeigen Zahlen der WELT am Sonntag (gehört wie BILD zu Axel Springer). Im ersten Halbjahr 2026 wurden gerade einmal 9663 ausreisepflichtige Ausländer abgeschoben. Im Vorjahreszeitraum waren es 11.807. Ein Absturz um 18 Prozent..
(bild.de. Wie viele kommen rein? Welche Regierung?)

Soziologische Studie
Eine gängige Erklärung für den AfD-Erfolg gerät ins Wanken
Linke Parteien wollen AfD-Wähler mit Sozialpolitik zurückgewinnen. Eine Studie zeigt jetzt, ob die verbreitete These von AfD-Unterstützern als Modernisierungsverlierer zutrifft..
(welt.de. Es geht um Für oder Wider  Deutschland. Kommunismus ist böse.)

Es führt kein Weg zurück
Von Thilo Sarrazin • Das islamische Bevölkerungselement ist aus der deutschen Bevölkerung nicht mehr wegzudenken, da helfen alle Remigrationsträume nicht. Das Mindeste wäre heute, weitere Zuwanderungen aus islamischen Kulturen zu unterbinden. Aber auch dafür fehlt der deutschen Politik die Entschlusskraft. Ideen, wie man mit dem Islamismus umgehen könne, fehlen ihr sowieso. Insoweit führt kein Weg zurück...
(achgut.com. Nur die Wurst hat zwei Enden.)

Merkel am Beginn und Ende der Wende?
Freiheit und Wohlstand im äußeren Frieden von innen zerstört
Wie sich die Lage der Berliner Republik als klassischen Fünfakter „Deutsche Tragödie der 2020er“ zeigen lässt und welche Staatskrise nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt drohen kann.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Niemand hat eine Absicht.)

DER PODCAST AM MORGEN
Nur noch 20 Prozent Union: Schwarz-rot vor dem Kollaps – TE-Wecker am 17. August 2026
Von Holger Douglas
+++ Union stürzt auf 20 Prozent +++ SPD auf der Rennbahn: Verloren, Klingbeil übernimmt Verantwortung – und bleibt im Amt +++ Pandion insolvent: 3.800 Wohnungen betroffen, der nächste Bauriese fällt und 4,8 Milliarden Euro Projektvolumen wanken +++ Warnung vor Stromabschaltungen +++ Kohleausstieg ohne Kontrolle: Regierung missachtet erneut Prüftermin +++ E-Auto brennt beim Laden vollständig aus +++ Ceuta: Marokko verhindert den nächsten Massenansturm +++ Großbritannien am EU-Tropf: Flaute und Windkraft bricht auf ein Gigawatt ein +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++.
(Tichys Einblick. Prozente oder Protzen.)

Häuser in Grenzstadt Monschau evakuiert –
Flammen nur noch 300 Meter entfernt
Das Feuer im Hürtgenwald ist unter Kontrolle, die Bewohner der evakuierten Ortschaft Gey kehren zurück. Doch im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn breitet sich der Großbrand weiter aus: „Eine Entwarnung für die gesamte Brandlage ist ausdrücklich noch nicht in Sicht“, berichtet WELT-Reporter Gerrit Schröder. Die Lage spitzt sich wieder zu: Der Waldbrand an der deutsch-belgischen Grenze rückt immer näher an Gebäude in Monschau heran. Einzelne Siedlungen wurden evakuiert. Mehr im Liveticker..
(welt.de. Seit wann gibt es Grenzen?)

Enthüllung
Beeinflussung des TV-Duells: Chat-Nachricht belastet Manuela Schwesig
Eine Chat-Nachricht, die der Spiegel veröffentlicht hat, zeigt, dass Ministerpräsidentin Manuela Schwesig offenbar Einfluss auf den Programmdirektor von ntv/RTL genommen haben könnte. Die Sender entschieden statt eines Wahlduells mit allen Spitzenkandidaten nur Schwesig gegen AfD-Kandidat Holm antreten zu lassen..
(apollo-news.net. Was Neues in diesen unseren Landen?)

Wahlbeeinflussung
Wie die Heuschrecken fallen die NGOs jetzt in Sachsen-Anhalt ein
Ausgestattet mit vielen Millionen Euro bringen Berliner NGOs und Grüne hunderte Aktivisten nach Sachsen-Anhalt. Sie sollen einen AfD-Wahlsieg verhindern. Wie sie dabei vorgehen, zeigt eine Recherche der JUNGEN FREIHEIT.
(Junge Freiheit. Deutschland - was für ein Verein.)

Seychellen
Deutscher Regierungsflieger seit Tagen im Urlaubsparadies gestrandet
Ein AfD-Politiker entdeckt im Urlaub ein Regierungsflugzeug und vermutet eine unangekündigte Reise des Kanzlers oder eines Ministers. Tatsächlich steht die Maschine seit einigen Tagen auf den Seychellen – allerdings wegen eines technischen Problems..
(welt.de. Ach so. Wie heißt ihr technisches Problem?)

„Ein Politiker produziert nichts, nicht mal Zahnpasta.“
Von Interview • „Wozu braucht man Politiker? Ich würde sagen, man braucht sie eigentlich nicht.“ Im Gespräch mit Milena Preradovic erklärt der Philosoph Michael Esfeld, warum Machtapparate sich immer neue Aufgaben suchen – und warum er trotzdem optimistisch ist, dass eine neue Freiheitsbewegung sie zurückdrängen kann. „Es gibt genügend, die sich zur Wehr setzen“, sagt er..
(achgut.com. Wer stirbt zuletzt?)

Geschichte als Tourette
Alle Nazis, außer Mutti
Die Bundesrepublik sieht überall Weimar, Nazis und das neue 1933 aufziehen. Mit dem Werk des Historikers Ernst Nolte in der Hinterhand arbeitet sich Thorsten Hinz an einer Vergangenheit ab, die nicht vergehen will..
(Junge Freiheit. Mehr Nazis als heute waren nie.)

Die SPD begreift ihr Sterben nicht

Von WOLFGANG HÜBNER

Die politische Grundstimmung der politisch unlustigen Deutschen ist und bleibt: irgendwie sozial-demokratisch. Doch die Partei, die seit weit über 100 Jahren in ihrem Namen beansprucht, sozialdemokratisch zu sein und eine entsprechende Politik zu machen, kann immer weniger diesem Anspruch bei den Wählern gerecht werden. Die Partei, die das nun, ob bewusst oder nicht, am erfolgreichsten tut, ist die AfD.

Im Gegensatz zu ihren Feinden in Politik, Medien und Gesellschaft gilt die AfD immer mehr Deutschen als notwendige demokratische Kraft, die nicht ausgeschlossen werden darf. Und weil sie viele der zunehmenden Probleme und Nöte im Volk offen anspricht, wird sie auch als sozial wahrgenommen. All das kann die real existierende SPD für sich nicht mehr glaubwürdig beanspruchen. Sie ist nicht mehr die Partei der Arbeiter und arbeitenden Menschen, sondern bestenfalls noch Interessenvertreter des aufgeblähten öffentlichen Dienstes und von akademischen Mittelschichten.

Nichts dokumentiert das besser als die soziologische Zusammensetzung der 120-köpfigen SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Die große Mehrheit der Abgeordneten in dieser Fraktion hat einen Hochschulabschluss, die meisten als Juristen oder Sozialwissenschaftler. Beruflich waren sie vor dem Mandat im öffentlichen Dienst, in den Gewerkschaften oder als politische Angestellte im Apparat ihrer Partei tätig. Völlig unterrepräsentiert sind Arbeiter oder Angestellte aus der sogenannten freien Wirtschaft.

Geradezu repräsentativ für diese soziologische Schieflage ist der eine SPD-Parteivorsitzende und Finanzminister Lars Klingbeil, der in seinen 48 Lebensjahren nie etwas anderes als Parteipolitik betrieben hat. Untypisch hingegen ist die Karriere der aus einem Arbeiterhaushalt stammenden anderen SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas, die auch Arbeits- und Sozialministerin ist. Beide, Klingbeil und Bas, stehen nun in Gefahr, nach den drei Wahlen im Osten gestürzt zu werden, wenn diese für die SPD negativ enden sollten.

Doch mit dem Auswechseln von Personen an der Spitze ist der Sterbeprozess der traditionsreichen Partei nicht zu stoppen. Sollte das überhaupt noch möglich sein, dann nur mit zwei einschneidenden Maßnahmen: Beendigung der Koalition mit CDU/CSU und damit auch der Mitverantwortung für „Reformen“, die gegen die Interessen großer Teile der Deutschen gerichtet sind. Das Verlassen der Regierung würde allerdings zwangsläufig zu Neuwahlen führen. Wegen des Aufstiegs der AfD hat die SPD, insbesondere ihre um die einträglichen Mandate fürchtenden Bundestagsabgeordneten, davor Angst wie der Teufel vorm Weihwasser.

Programmatisch müsste sich die SPD auf ihre traditionelle Rolle als Anwalt der „kleinen Leute“ und einer Friedenspolitik im Sinne von Willy Brandt und Egon Bahr besinnen. Doch letzteres stünde im scharfen Gegensatz zu dem angeblich beliebtesten SPD-Minister und gefügigen Kriegstreiber Boris Pistorius. Aus diesen Gründen wird sich die SPD, gleich mit welcher Parteispitze, auch weiterhin weigern zu begreifen, warum sie als politische Kraft stirbt. Mitleid ist deswegen nicht angebracht.
(pi-news.net)

(tutut) - Wann werden wieder einigermaßen passende Deutschkenntnisse bei der Einstellung von Lokalredakteur*innen in Verlagen verlangt? Schlechte Beispiele sind täglich kaum die Ausnahme, aber hier wird nun   niemand verraten . Jeder Leser kann sich täglich selbst ein Bild machen. KI könnte alles nur verbessern. "Die Erwartungen an die Sprachkompetenz von Lokalredakteur*innen werden weiterhin hoch bleiben, wandeln sich jedoch durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI)", sagt KI und scheint von NI wenigzu halten. " Verlage verlangen nach wie vor exzellente Deutschkenntnisse, verlagern den Fokus im Arbeitsalltag aber zunehmend auf die finale Qualitätssicherung. Aktuelle Marktlage und Trends: Hoher Kernanspruch: Verlage setzen für die Berichterstattung über komplexe lokale Themen (Politik, Wirtschaft, Kultur) weiterhin fehlerfreies Deutsch voraus. KI als Hilfsmittel: Rechtschreib- und Grammatikprüfungen sowie KI-Textgeneratoren nehmen Redakteur*innen fehleranfällige Routinearbeiten ab. Fokus auf Stil und Recherche: Wichtiger als fehlerfreie Roh-Entwürfe wird

die Fähigkeit, Texte stilistisch zu verfeinern und Fakten präzise zu recherchieren. Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Bewerber*innen zwingt einige Verlage dazu, bei Berufsstartern Kompromisse einzugehen und sprachliche Defizite intern nachzuschulen. Was Verlage jetzt und in Zukunft fordern: Sicheres Sprachgefühl: Erkennen von stilistischen Nuancen und Ironie. KI-Kompetenz: Fähigkeit, Sprachmodelle optimal zu füttern (Prompting) und deren Ergebnisse kritisch zu lektorieren. Lokalkompetenz: Vertrautheit mit regionalen Redewendungen und der lokalen Tonalität. Rechtssicherheit: Sprachliche Präzision bei rechtlich sensiblen Themen wie der Gerichtsberichterstattung". Wenn alle tricke reißen, einfach die Leser fragen, die wissen manchmal noch, was ihre Heimat ist, meint frau gendernd.  "Wie lebt es sich als älterer Mensch in Trossingen?" Kann sie nicht warten? "Im Rahmen unserer Online-Umfrage Heimatcheck wurde unter anderem nach der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren gefragt. Das Ergebnis: Der Themenbereich wurde mit 6,26 von zehn Punkten bewertet. Im Vergleich zu anderen Kategorien ein durchschnittlicher Wert".  Die Schreiberin kriegt wie viele Punkte?

Polizei vermutet Fahrfehler
SUV erfasst mehrere Menschen: Fußgängerin und Radfahrer schwer verletzt
Eine 70-jährige Autofahrerin hat in der Tübinger Innenstadt am Haagtor mehrere Personen mit ihrem SUV erfasst. Zwei Personen wurden schwer, eine weitere Person leicht verletzt..
(swr.de. Autos in Tübingen?)

Wehrlein-Wahnsinn in der Formel E:
Deutscher Rennfahrer ist Weltmeister!
Er hat es geschafft! Pascal Wehrlein (31) ist zum zweiten Mal Formel-E-Weltmeister! Wie auch 2024 holt sich der deutsche Porsche-Pilot im zweiten Rennen des „Double-Headers“ in London die Krone. Nach seinem Sieg am Samstag geht er als Gesamtführender in das Sonntagsrennen, fährt dort nur auf Platz 14 ins Ziel. Sein größter Konkurrent Jake Dennis (Andretti) landet auf Platz 18, Jaguar-Pilot Mitch Evans, der als dritter Fahrer noch die Chance auf den Titel hatte, belegt Platz 4. Das reicht für Wehrlein! Er ist Doppel-Weltmeister!..
(bild.de. So lange noch Strom fließt in Kreuzlingen. Aufgewachsen ist er im Kreis Tuttlingen.)

Unklar, ob verbotenes Lied
Nach Goebbels-Klingelton im Rathaus Böblingen - Verfahren eingestellt.
Das Handy gehörte einer damaligen AfD-Gemeinderätin. Die Stadt Böblingen hatte nach dem Vorfall im Juni Strafanzeige gegen die Kommunalpolitikerin gestellt. Laut Staatsanwaltschaft konnte ein strafbares Verhalten der Frau aber nicht so sicher nachgewiesen werden, wie es für eine Anklageerhebung nötig gewesen wäre. Die Akte werde deshalb geschlossen, heißt es...Im Juni war aus Medienberichten bekannt geworden, dass in einer Gremiensitzung in Böblingen das Handy der AfD-Politikerin unter anderem das Zitat "Wollt ihr den totalen Krieg" in einem Klingelton abgespielt haben soll. Der Satz stammt von dem nationalsozialistischen Propagandaminister Joseph Goebbels. Über den Fall hatte damals zuerst die "Stuttgarter Zeitung" berichtet. ..
(swr.de.Kein Anschluss zum Jenseits?)

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NACHLESE
Arbeitsplatzverluste
„Strukturelle Erneuerungskrise“ – Deutschlands industrieller Kern schrumpft immer weiter
Industriearbeitsplätze in Deutschland verschwinden im Rekordtempo. Ökonomen sehen nicht nur die Politik, sondern auch die Unternehmen in der Verantwortung: Sie hätten sich auf ihren Erfolgen ausgeruht. Der Abbau von Arbeitsplätzen in der deutschen Industrie geht ungebremst weiter. Nachdem die Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe binnen eines Jahres um 144.100 auf 5,29 Millionen gesunken ist, rechnen Ökonomen nicht mit einer baldigen Trendwende. Der Niedergang trifft vor allem die Autoindustrie. Dort ist die Zahl der Mitarbeiter laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auf den Stand von 2005 gefallen. Zum Stand Ende Juni zählte die Branche demnach 691.500 Mitarbeiter. Weitere Personalkürzungen sind bereits angekündigt..
(welt.de. Ob Planwirtschaft alles wieder richtet?)
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Szenen aus dem Tollhaus im Brandmauerland
Von WOLFGANG HÜBNER
Erste Szene: Gab es hierzulande je einen selbstloseren Politiker als Björn Höcke? Er hat als AfD-Vorsitzender der in Thüringen stärksten und populärsten Partei der im fernen Saarland ansässigen Sahra Wagenknecht angeboten, sie mit den Stimmen der mit Abstand größten Fraktion im Erfurter Landtag zur Ministerpräsidentin in einem der schönsten deutschen Bundesländer zu machen. Doch was antwortete ihm die Parteigründerin des „Bündnis Sahra Wagenknecht“? Sie könne das verlockende Angebot schon deshalb nicht annehmen, weil sie nicht mit den Stimmen ihrer eigenen Parteifreunde im Landtag rechnen könne. Zweite Szene: Die schlechten Nachrichten für Höcke reißen nicht ab. Denn das Hamburger Magazin „DER SPIEGEL“ zeigt auf der Titelseite seiner aktuellen Ausgabe im Steckbriefformat das ziemlich unrasierte Gesicht des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund, versehen mit der Unterschrift „Der gefährlichste Mann Deutschlands“. Bestürzung in der AfD-Parteizentrale in Erfurt: Nicht mehr Björn Höcke, viele Jahre unbestritten die dämonischste Figur des hiesigen Politikbetriebs, hat die Spitzenposition der schlimmsten deutschen Systemgefährder inne, sondern der unheimlich freundliche Aufsteiger aus dem westsibirischen Havelberg! Höcke ist frustriert und betrinkt sich mit seinen Personenschützern. Dritte Szene: Sven Schulze, voraussichtlicher Kurzzeit-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, beweist erstaunliche mathematische Fähigkeiten mit der Behauptung, im laufenden Wahlkampf tobe ein Kopf-an Kopf-Rennen mit der AfD. Die weise laut Umfragen zwar 42 Prozent auf, seine CDU aber 22 Prozent. Auf die Frage, was mit den fehlenden 20 Prozent für die CDU und damit für seine Aussichten auf die Verteidigung seines Amtes sei, antwortet Schulze stets, auf keinen Fall werde er mit der AfD zusammenarbeiten oder gar mit ihr koalieren.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
..Föderalismus ist eine unverzichtbare, urdemokratische Methode, Macht zu teilen und zu kontrollieren. Es ist auch eine ureuropäische Eigenheit. Die große Chance der EU wäre die Stärkung weitgehend autonomer Regionen. Aber das geschieht nicht. Die EU ist ein Staatenbund, der den Irrweg eines bürokratischen Bundesstaats geht. Ein Paradox: Berlin und Brüssel stärken sich gegenseitig, weil beide auf Zentralismus setzen...
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Sind auch Sie verdächtig? Woran Linke den neuen Nazi erkennen
Der AfD-Kandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat gesagt, er wünsche sich die neunziger Jahre zurück. Damals sei es in Deutschland sicherer gewesen. Ich kenne eine ganze Reihe Menschen, die finden, dass einiges früher besser war. Messerdelikte zum Beispiel waren so gut wie unbekannt. Man brauchte auch keine Sperranlagen, um Weihnachtsmärkte zu schützen. Wenn man in der Zeitung las, dass jemand mit dem Auto von der Straße abgekommen und in eine Gruppe von Menschen gefahren war, musste es sich um ein Unglück handeln. Der Fahrer hatte entweder einen Herzinfarkt oder einen epileptischen Anfall erlitten. Dass er gezielt sein Auto in die Menge gesteuert haben könnte, darauf wäre man nicht gekommen...
(focus.de. Alles ein Problem der Unbildung. Die Nazis waren links wie jene, welche Jagd gegen Rechts machen, denn dort standen einst die Widerstandskämpfer gegen die Nazis und wurden von denen umgebracht.)

Enteignungsirrsinn der Linkspartei
Es endet in Ruinen
Im Berliner Wahlkampf macht die Linkspartei Enteignungen zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung. Dass am Ende nur Ruinen übrigbleiben, lehrt uns bereits die Geschichte. Ein Kommentar von Marcel Luthe.
(Junge Freiheit. Das Leben istWiederholung, auch in seiner Politik. Es könnte ja mal was Richtiges dabei herauskommen.)

Insa-Umfrage
Die Union ist so unbeliebt wie seit Jahren nicht mehr
Die Union ist so unbeliebt wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Wären heute Bundestagswahlen, käme die Union im Bund nur noch auf 20 Prozent, wie aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung hervorgeht. Damit verliert sie einen Prozentpunkt im Vergleich zur Umfrage in der Vorwoche und erreicht nun den niedrigsten Insa-Umfragewert seit Oktober 2021..
(Junge Freiheit. Darum schweigen die Lämmer.)

Die Steuererhöhungen da noch gar nicht drin
Bye-Bye, Wähler: Merz-Union stürzt auf 20 Prozent
Von Redaktion
CDU und CSU fallen auf den schlechtesten INSA-Wert seit Oktober 2021. Die AfD liegt acht Punkte vorn. 78 Prozent sind mit Friedrich Merz unzufrieden. Wenige Wochen vor drei Landtagswahlen wird aus dem verstetigten Umfragetief eine Existenzfrage für die Union..
(Tichys Einblick.Lasst sie fragen, Hauptsache regieren.)

Wenn die Spalter die Spaltung beklagen
Von Gastautor • Ekaterina Quehl / Der Focus bemüht sich in einem Beitrag um einen Erklärungsansatz für die zersplitterte Gesellschaft. Und übersieht, dass Andersdenkende in der Diskussion keinen Platz finden. Kann man eine Gesellschaft überhaupt zusammenführen, wenn man bestimmte Stimmen konsequent für unerwünscht erklärt?..
(achgut.com. Man muss nicht jedes Winseln zur Kenntnis nehmen.)

Die Waffe namens Generalverdacht
Von Fabian Nicolay • Welche „Waffen“ werden demnächst verboten? Autos, Medien, Demonstrationen gegen die Regierung, das Grundgesetz? Man muss doch nur Autofahrer, Journalisten, Demonstranten und alle, die sich auf die Freiheit berufen, irgendwie als Verfassungsfeinde oder nebulöse Gefahr ausdeuten. Deshalb können AfD-Mitglieder ihre waffenrechtliche Erlaubnis verlieren. Doch Prävention ohne konkrete Tat bedeutet: Der Bürger wird nicht nach seinem Handeln beurteilt, sondern nach dem, was man ihm zutraut. .
(achgut.de. Gedanken der Unfreiheit regieren.)

Der Wunsch, auf der richtigen Seite zu stehen
Bayreuth und „unsere“ Demokratie
Von Bernd Fischer
Die Repräsentanten „unserer Demokratie“ sonnten sich im Glanz Walhalls – oder besser: der Bayreuther Festspiele. Der grüne Hügel wurde mit Merkel-Pollern zur Festung aufgerüstet. Die Götter wissen, dass ihre Macht zu Ende geht - trotz Brandmauer..
(Tichys Einblick. Wer wünscht ihnen nicht Walhall?)

Alternative Youtube-Szene
Rechts, reichweitenstark, ramschig
YouTube erlebt einen Boom rechter und konservativer Kanäle. Doch wo Empörung zur Ware wird, verschwimmen die Grenzen zwischen Gegenöffentlichkeit, Geschäft und digitalem Schrott..
(Junge Freiheit. Früher kam Kasperle nur alle paar Monate ins Dorf.)

Grüner Stahl
So wird die Wasserstoff-Desinformation betrieben
Es klingt zu gut, um wahr zu sein: Primärstahlherstellung mit grünem Strom. Doch wer die dafür erforderlichen Vorgänge genau betrachtet, erkennt schnell den dahintersteckenden Schwindel, der auch mit der Wasserstofferzeugung zu tun hat. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.
(Junge Freiheit.Glaubenssache.)