
Gelesen 20. 4. 26

(tutut) - Müsste nicht der 20. April verboten werden, da vor allem Deutsche an diesem Datum auf schlimme Gedanken kommen und der Ruf nach einem Retter aus Krisen ertönen könnten? Gab es schon einmal in der Geschichte einem Volk die gewohnte Sprache zu nehmen und durch eine andere zu ersetzen, weil irgendwelche Übeltäter sie verwendet haben? KI: "In einer Demokratie ist das Verbot eines Datums oder einer gesamten Sprache aufgrund ihrer Nutzung durch Übeltäter rechtlich kaum möglich und historisch meist ein Zeichen von Unterdrückung. 1. Ein Verbot des 20. April?Ein Kalenderdatum als solches kann in Deutschland nicht verboten werden. Das Grundgesetz garantiert die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG), solange keine Straftaten begangen werden.Rechtliche Grenzen: Verboten sind nicht Tage, sondern konkrete Handlungen wie die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen oder Volksverhetzung (§ 86a, § 130 StGB). Gedankenfreiheit: 'Schlimme Gedanken' oder der Wunsch nach einem 'Retter' sind moralisch oder politisch kritisierbar, aber solange sie nicht in verfassungsfeindliche Taten umschlagen, sind sie durch die Gedankenfreiheit geschützt. Prävention: Statt Verboten setzt der Staat auf politische Bildung und den Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung, etwa durch Instrumente wie den Entzug staatlicher Finanzierung für verfassungsfeindliche Parteien.2. Sprachverbote in der Geschichte - Die Idee, eine Sprache zu ersetzen, weil sie von Verbrechern genutzt wurde, ist historisch meist ein Werkzeug von Kolonialismus oder totalitären Regimen – nicht von Demokratien.

Umerziehung und Kolonialismus: In der Geschichte gab es Versuche, Völkern ihre Sprache zu nehmen, um sie zu assimilieren. Ein bekanntes Beispiel ist Hawaii, wo 1896 Englisch als einzige Schulsprache vorgeschrieben und die hawaiianische Sprache verboten wurde. Ähnliches geschah bei indigenen Völkern in Nordamerika oder Australien. Totalitäre Einflüsse: Regime wie die Nationalsozialisten haben die Sprache nicht abgeschafft, sondern instrumentalisiert und umgedeutet (Euphemismen wie 'Schutzhaft'), um ihre Ideologie zu verankern. Demokratischer Umgang: Nach 1945 wurde im deutschen Sprachraum nicht die Sprache gewechselt, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit der 'Sprache des Unmenschen' (LTI – Lingua Tertii Imperii) geführt, um belastete Begriffe zu identifizieren.Ein generelles Sprachverbot würde die Identität und Kultur eines ganzen Volkes kollektiv bestrafen, was völkerrechtlich und menschenrechtlich als Form des kulturellen Genozids gewertet werden kann". Ist die immer noch verbreitete Genderei nicht ein Anschlag auf die Sprache und deren Umwandlung in allgemeine Begriffsverwirrung? "Das Thema Gendern wird in der Tat sehr leidenschaftlich diskutiert. Die Kritik, die Sie ansprechen, teilen viele Menschen: Sie empfinden Gender-Sonderzeichen (wie das Sternchen oder den Doppelpunkt) als künstliche Eingriffe, die den Lesefluss stören und die Grammatik unnötig verkomplizieren. Hier sind die zwei Hauptperspektiven, die in dieser Debatte oft aufeinanderprallen: Die Kritiker: Sie sehen im Gendern eine Ideologisierung der Sprache [2, 5]. Das 'generische Maskulinum' (z. B. die Leser) wird hier als neutrale Form verstanden, die alle einschließt. Die Umwandlung in Formen wie Lesende oder Leser:innen empfinden viele als Begriffsverwirrung, die die Klarheit und Ästhetik des Deutschen zerstört. Die Befürworter: Sie argumentieren, dass Sprache unser Denken formt. Wenn nur die männliche Form genutzt wird, entstehen im Kopf oft auch nur männliche Bilder ('Gender Data Gap'). Ziel ist es, durch sichtbare Sprache für mehr Gerechtigkeit und Inklusion zu sorgen, auch wenn dies eine Umgewöhnung erfordert.Der aktuelle Stand: Während viele Institutionen und Medienhäuser Gendersprache nutzen, zeigen Umfragen regelmäßig, dass eine Mehrheit der Bevölkerung sie ablehnt. Auch Sprachwahrer wie der Rat für deutsche Rechtschreibung haben sich bisher gegen die Aufnahme von Sonderzeichen in das offizielle Regelwerk ausgesprochen, da sie die Verständlichkeit und Barrierefreiheit einschränken können.Es bleibt also ein Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach gesellschaftlichem Wandel und dem Bedürfnis nach einer beständigen, klaren Sprache".

Nach historischer Wahlschlappe
SPD in BW stellt sich neu auf: Was ist der Weg in die Zukunft der Arbeiterpartei?
Die SPD Baden-Württemberg will sich erneuern. Im Juni soll eine neue Parteispitze gewählt werden. Dafür plant die Partei nun eine Mitgliederbefragung..
(swr.de. Umgefallen? Was hat die SPD mit Arbeit zu tun? Murks mit Marx.)

Experten untersuchen Fischkadaver
Tote Karpfen im Bodensee bei Friedrichshafen: Gibt es eine natürliche Ursache?
Im Uferbereich des Bodensees bei Friedrichshafen wurden tote Fische entdeckt. Untersuchungen laufen, doch vieles deutet auf natürliche Ursachen hin. Was steckt dahinter?.
(swr.de.de. Jeder Fischesser ein Experte?)

Hinweise auf geplanten Auftritt von Martin Sellner
Duldet die AfD in Baden-Württemberg Extremisten?
Die AfD präsentiert sich als Partei der bürgerlichen Mitte und grenzt sich offiziell von Extremisten wie der Identitären Bewegung ab. Verstöße dagegen haben nicht immer Folgen..
(swr.de. Linkspopulismus ist nicht extremistisch?)

Podcast zu lokalen Themen
"Östringen inside" - Wie zwei junge Frauen das Ortsblatt neu erfinden
Weg vom staubigen Ortsblatt, hin zu einem neuen Format: In Östringen gibt es jetzt eine digitale Version. Zwei motivierte Frauen erfinden in einem Podcast das Dorfblättchen neu..
(swr.de. Können die kein Deutsch? Geschwätz ist Geschwätz.)

Anwohner klagte gegen die Stadt
Wegfall von Parkplätzen in Freiburg: Verwaltungsgericht weist Klage ab
Ein Anwohner klagte, weil die Stadt Freiburg in seiner Straße Parkplätze gestrichen hat. Nun wurde die Klage abgewiesen. Beendet ist der Rechtsstreit damit aber noch nicht..
(swr.de. Wer will denn in Freiburg parken?)

Guter Rückhalt in der Bevölkerung
Windpark in Bingen wird eingeweiht - Bürger können sich einkaufen
Acht Windräder werden in Bingen (Kreis Sigmaringen) an diesem Wochenende eingeweiht. Am neuen Windpark kann nicht nur die Gemeinde verdienen - auch Bürger können Geld anlegen..
(swr.de. Die übrigen finanzieren das. Religiöse Glaubenssache.)

"Sie scheißen alles zu"
Boris Palmer ist für den Abschuss der Nilgänse in Tübingen
Nilgänse sorgen in Tübingen für Ärger. Die invasive Art verdrängt heimische Enten. Oberbürgermeister Boris Palmer will die Gänse loswerden - im Zweifel durch Abschuss...
(swr.de. Für jeden Scheiß ein Schuss? Auch 'ne Möglichkeit. Dann muss er aber aufpassen.)

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NACHLESE
Keine Kernkraft, keine Kohle – kein Gas?
Von der Krise zur Depression – keine Energiewende in Sicht
Von Frank Hennig
Der klimaideologisch begründete Hass auf unsere einheimischen Energierohstoffe, die reaktionäre 80er-Jahre Anti-Atompolitik und blinder Glaube an den Ökostrom haben uns in ein prekäres globales Abhängigkeitsverhältnis unserer Energieversorgung geführt. Es gibt keinerlei Anzeichen politischen Willens der Regierungsparteien, Änderungen herbeizuführen..
(Tichys Einblick. Triumpf der Idiokratie, ein Volk, nicht reich, verführt.)
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Bei „Reformen“ genau hinschauen!
Von WOLFGANG HÜBNER
Es wäre falsch zu behaupten, im deutschen Gesundheitswesen gäbe es nichts zu reformieren. Zum Beispiel bei der Finanzierung der verursachten Kosten von Menschen, die nie etwas ins Sozialsystem eingezahlt haben. Das müsste nämlich vollständig aus den Steuereinnahmen geschehen. Der nützliche Nebeneffekt: Der Staat würde gezwungen, sich sehr genau zu überlegen, wen, warum und wie lange er Menschen außerhalb der Sozialsysteme subventionieren wolle, ohne sich finanziell noch mehr zu übernehmen als das ohnehin schon der Fall ist. Sollte das bei der beabsichtigten „Gesundheitsreform“, die faktisch eine großangelegte Einsparmaßnahme sein wird, nicht zum verordneten politischen Rezept gehören, wäre diese Reform nicht glaubwürdig und folglich abzulehnen. Es lohnt also der nähere Blick auf die vorgesehenen Maßnahmen, die Millionen Deutschen im System der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich belasten werden. Ähnliches Misstrauen ist angeraten bei den zu erwartenden Vorschlägen einer Fachkommission für die „Rentenreform“. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Mitglieder solcher Kommissionen fast ausschließlich aus Menschen bestehen, die nicht gesetzlich, sondern weit komfortabler privat versichert sind. Und die keine Rente im Ruhestand beziehen werden, sondern deutlich höhere Pensionen. Da bekanntlich das materielle Sein das individuelle gesellschaftlich Bewusstsein mit zu bestimmen pflegt, sind Mitglieder von Kommissionen für Gesundheit oder Renten mit großer Sicherheit nicht potentiell Betroffene der Maßnahmen, die sie vorschlagen. Ihre Entscheidungen werden auch davon geprägt.
(pi-mews.net)

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DAS WORT DES TAGES
Gott ist widerlegt, der Teufel nicht.
(Friedrich Nietzsche)
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Die V. Internationale in Barcelona
Klingbeils Komintern 2.0 kämpft gegen die Demokratie
Von Barcelona weht ein totalitäres Lüftchen nach Deutschland: Dort traf sich die linke Internationale – mit dabei Lars Klingbeil. Nicht als SPD-Vorsitzender, sondern als Vizekanzler, wie er selbst dokumentiert, reiste Klingbeil dorthin. Dass er nicht zwischen Regierungs- und Parteiamt unterscheidet, zeigt, wie gefährdet die Demokratie durch die Wiederkehr des Kommunismus ist. ..
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Verrückter geht's nicht. Einen Vizekanzler gibt es nicht. Verrat an Deutschland.)

Linken-Treffen in Barcelona
SPD-Chef Klingbeil sagt der „globalen Rechten“ den Kampf an
Bei einem Treffen in Barcelona haben linksgerichtete Staats- und Regierungschefs aus zahlreichen Ländern ihren Zusammenhalt zum Schutz der Demokratie vor Rechtspopulisten beschworen, unter den Teilnehmern war auch Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD). Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez warnte am Samstag beim vierten sogenannten „Treffen zur Verteidigung der Demokratie“ vor „Angriffen auf das multilaterale System“, vor einer Untergrabung des Völkerrechts und „einer gefährlichen Normalisierung des Einsatzes von Gewalt“...
(welt.de. Demokratie links? Kann Springer nicht Links und Rechts unterscheiden? Links böse, Rechts gut. 100 Millionen Tote reichen nicht? Was erlauben Merz! Ist er auch Kommunist, denn früher war die CDU rechtskonservativ und er müsste nun Klingbeil entlassen.)

Salvinis Heimspiel
Mailand: Europas Konservative formieren sich
Von Giovanni Deriu
Matteo Salvini mobilisiert Zehntausende und attackiert Brüssel. Auf der Piazza del Duomo inszeniert der Lega-Chef den Anspruch der konservativen Parteien auf ein anderes Europa. „Senza paura“, ohne Angst, ist das Motto, mit dem die europäischen Konservativen die Macht erobern wollen..
(Tichys Einblick. Merz als Weltkleinkind in der Mitten?)

Jörg Dittrich
„Unredliche Idee“: Handwerk fordert sofortigen Stopp der 1.000-Euro-Prämie
Von Redaktion
Handwerkspräsident Jörg Dittrich fordert die Streichung der geplanten „Entlastungsprämie“. Der Staat wälze damit die Verantwortung auf die ohnehin stark belasteten Betriebe ab. Er fürchtet zudem um den sozialen Zusammenhalt – „das letzte, was wir jetzt brauchen“...
(Tichys Einblick. Wer Hobel wählt, kiegt Späne.)

Redefreiheit
Wenn legale Meinungen bei Meldestellen landen
Meldestellen als Machtinstrument: Bei zahlreichen Portalen können Bürger vermeintliche Fälle von „Hass und Hetze“ melden. Doch prominente Beispiele zeigen, dass auch völlig legale Meinungen ins Visier geraten..
(Junge Freiheit. Wie Demokratie aussieht, muss auch niemand wissen.)

DER PODCAST AM MORGEN
„Zensursulas“ neue Internetschranke: Die EU-Passkontrolle im Netz – TE-Wecker am 19. April 2026
VON Holger Douglas
Freies Internet lebt davon, dass der Zugang grundsätzlich offen ist. Die EU will dieses Prinzip umdrehen: Zugang nur noch nach Nachweis. Unter dem Etikett „Kinderschutz“ baut Brüssel die nächste digitale Schranke: erst Ausweis, dann Zugang...Heute heißt es Altersnachweis. Morgen digitales Wallet, Plattformpflichten und noch mehr Zugangskontrollen. Das freie Netz verschwindet nicht auf einen Schlag, sondern scheibchenweise. Und wir müssen im TE-Wecker auch noch einmal an „Zensursula“ erinnern...
(Tichys Einblick. Wer stoppt Uschi?)
EU scheitert auch an Überwachung
Von der Leyen blamiert: Alters-Kontroll-App floppt
Von Richard Schmitt
Peinlich für die Europäische Kommission und Ursula von der Leyen: Nur wenige Stunden nach der Präsentation ihrer neuen Altersverifikations-App steht das Projekt massiv in der Kritik. IT-Sicherheitsexperten äußern erhebliche Zweifel an der technischen Reife und Sicherheit der Anwendung..
(Tichys Einblick. Brüssler Stumpfsinn.)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 16 – Gaga statt Maga?
Von Stephan Paetow
Diese Frage spaltet Amerika: Ist Donald Trump verrückt oder ein Meisterschüler des alten Sun Tsu (Die Kunst des Krieges)? Bei uns ist alles eine Nummer kleiner. Wir müssen uns mit billigen Gauklertricks der Regierung abspeisen lassen...Der Iran gibt die Straße von Hormus frei, dafür blockiert nun der Donald den Schiffsverkehr. Außerdem will er in „gemächlichem Tempo“ in den Iran einrücken, wenn der ihm nicht das dortige angereicherte Uran übergibt. Wird am Wochenende weiterverhandelt (Trump) oder rückt er gemächlich ein? Das wissen wir am Montag..
(Tichys Einblick. 1000 und 1 Umnachtung.)

Robert Habeck in Berkeley
Vom Minister zum Schreibdozenten – und plötzlich ergibt alles Sinn
..Wir können nur ahnen, wie sich ein Student fühlen mag, der in Berkeley einige Zehntausend Dollar pro Semester hinblättert, um dann herauszufinden, dass sein Creative-Writing-Professor Robert Habeck heißt. Im Tandem mit seiner Frau Andrea Paluch unterrichtete der ehemalige Vizekanzler an der kalifornischen Eliteuni jetzt ein Seminar mit dem Titel „Writing Together – How We Did It“, also: „Gemeinsam schreiben – Wie wir das geschafft haben“. Die Anspielung auf Nietzsche ist unüberhörbar. Der Philosoph unterteilte sein Buch „Ecce Homo“ in Kapitel wie „Warum ich so weise bin“, „Warum ich so klug bin“ oder „Warum ich so gute Bücher schreibe“. Selbstbeschreibungen, die auch einem Robert Habeck behagen mögen, obwohl dazugesagt werden muss, dass Nietzsche alsbald dem Wahnsinn verfiel. Böse Zungen behaupten, dass der damalige Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister das schon hinter sich habe, etwa bei der Einführung des Heizungsgesetzes oder bei dem sturen Festhalten an der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke..
(welt.de. Wer hat ihm seine Reden de Bach na geschrieben?)

Krieg in Nahost
Iraner bedrohen TUI-Schiff: "Werden schießen und euch zerstören"
Hormus-Sperre als Hebel gegen Sanktionen
Während der Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon öffnet der Iran am Freitag die Straße von Hormus. Am Samstagmorgen machen sie die Öffnung wieder rückgängig. Das TUI-Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 4" ist nach Angaben der Sicherheitsfirma Vanguard Tech beim Durchqueren der Straße von Hormus von iranischen Revolutionsgarden bedroht worden. Das Schiff war ohne Passagiere unterwegs. Die Revolutionsgarden hätten laut dem Kapitän gesagt: "Wir führen einen Einsatz aus, wir werden schießen und euch zerstören." In der Nähe der "Mein Schiff 4" sei ein Einschlag gemeldet worden, Schäden gab es nicht. Mittlerweile sind "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" von TUI Cruises und die "MSC Euribia der Schweizer Gesellschaft MSC wieder auf dem Weg nach Europa. Die Schiffe seien am Samstag im Konvoi durch die Meerenge vor dem Iran gefahren, sagte ein MSC-Sprecher...
(focus.de. Mehr Meer kennen die nicht? Was pfuschen eigentlich die Amis gegen den Iran herum?)

Der schwarze Kanal
Correctiv-Urteil: Was vom "Masterplan" übrig bleibt
Millionen gingen gegen angebliche Remigrations-Pläne der AfD auf die Straße. Sie wurden offenbar getäuscht. FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer kritisiert vor allem den Umgang der Medien mit der Correctiv-Recherche. Vor zwei Jahren ging ein Aufschrei durchs Land. Nach der Veröffentlichung der Recherche von Correctiv zum angeblichen "Geheimplan gegen Deutschland" gingen rund drei Millionen Menschen gegen rechts auf die Straße. Viele Medien sprangen auf den Zug auf. Heute weht ein anderer Wind. Das Landgericht Berlin II geht davon aus, dass Leser durch die Darstellung eines "Masterplans" in die Irre geführt wurden. Ein Plan zur Ausbürgerung Deutscher mit Migrationshintergrund ließ sich nicht belegen. Im Podcast "Der schwarze Kanal" wird FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer deutlich: "Ohne den Spiegel, ohne die Süddeutsche, ohne dpa und ohne die Zeit wären die drei Millionen nicht auf die Straße gekommen." Die Dynamik sei erst durch die breite mediale Verstärkung entstanden. Mit dem heutigen Wissen erkenne man, "wie da manipuliert wurde". ...Die schärfste Kritik des Kolumnisten richtet sich deshalb nicht nur an Correctiv, sondern an die Medien. Viele hätten die Geschichte erst "zum Riesenthema gemacht, ohne eben mal ganz genau hinzugucken". ..
(focus.de. Ob Rattenfänger von Hameln oder Hammel in einer Herde, die Masse läuft gerne Führern hinterher. Danach hat niemnd was gewusst, obwohl eres hätte wissen können, nicht wahr, ihr Bürgermeister, Landräte und andere Volksvertreter?)

Fridays for Future
„Erneuerbare Energien verteidigen“ – Neubauer mobilisiert Tausende zu Demos gegen Reiche
Bis zu 80.000 Demonstranten wollen die Veranstalter mobil gemacht haben: In Berlin und anderen Großstädten wurde am Samstag für die Energiewende und gegen Ministerin Katherina Reiche protestiert.In mehreren Großstädten haben Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. In Berlin versammelten sich nach Polizeiangaben rund 9000 Demonstranten.
Die Veranstalter selbst wollen deutschlandweit 80.000 Teilnehmer gezählt haben, offiziell bestätigt ist dies nicht. .
(welt.de. No future für die Doofen und das Kartell. Was ist mit den restlichen 84 Millionen? Gehüpft und gespringert. Siehe oben.)

Rauchzeichen der Klimakämpfer
Zahnloser Mittelstand sucht Schulterschluss mit der Bundesregierung
Von Thomas Kolbe
Auf dem Zukunftstag des Mittelstandsverbands BVMW in Berlin legen Funktionäre und Regierungsvertreter demonstrativ ihren Streit bei. Mit der allgemein schlechten Verfassung der Welt ist ein gemeinsamer Feind schnell identifiziert. Ideologische Infantilisierung und Harmoniesucht ergeben eine toxische Mischung...
(Tichys Einblick. Nazis und Sozis lieben Planwirtschaft.)

Ukraine
„Perfekter Sturm in der Fraktion“ – Jetzt bröckelt Selenskyjs Machtbasis
Der Machtkampf zwischen Präsident Selenskyj und dem ukrainischen Parlament spitzt sich zu. Seine Fraktion blockiert unbeliebte Schlüsselgesetze, sein Berater droht Abgeordneten mit Schlägen. Inzwischen herrscht im Parlament Angst, überhaupt abzustimmen..
(welt.de. Merz-Kumpel? Dann braucht Deutschland keine Fende mehr.)

„Gute Lobby, schlechte Lobby“ – wie die deutsche Energiepolitik zugunsten einer Branche verbogen wurde
Während Fridays for Future gegen „fossile Lobbyisten“ mobilisiert und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche in die Kritik gerät, bleibt ein zentraler Teil der Realität weitgehend ausgeblendet: Ausgerechnet im Namen der Energiewende hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz ein System geschaffen, das Milliarden verteilt, Renditen absichert – und eine neue, politisch bestens vernetzte Lobby hervorgebracht hat...
(apollo-news.net. Am deutschen Verwesen soll die Welt genesen.)

Ab 1. Mai
Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch und fossile Energien – kommt das auch nach Deutschland?
Ab dem 1. Mai tritt in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam ein Werbeverbot für Fleisch und Produkte, die fossile Energien benötigen, in Kraft. Das Verbot wurde von der Partei GroenLinks vorangetrieben, die auch die Bürgermeisterin der Stadt stellt...
(apollo-news.net. Von Amsterdam nach Tuttlingen, Kannitverstan wird es schon schaffen.)

Satire
Der Sonntagsfahrer: Die Berliner Müll-Tour
Von Dirk Maxeiner • Um Deutschland besser zu verstehen und sich nachhaltige Gedanken zu machen, sollen Berlin-Touristen beim Einsammeln von Müll tiefe Einblicke in die deutsche Gesellschaft erleben. Eine prima Idee, die ausbaufähig ist und noch viel konsequenter umgesetzt werden sollte. ..
(achgut.com. Wird der Rest des Landes dann vor Berliner Müll verschont?)

Nüchternheit bleibt auf der Strecke
Papst Leo XIV. und Donald Trump und irdische Erlösungssehnsüchte
In den Dunkelheiten der täglichen Nachrichten sehnen sich viele nach Erlösung. Papst Leo XIV. malt den Menschen populistisch im Geiste von John Lennons „Imagine“ eine friedliche und harmonische Welt vor Augen, in der das Böse sich in Wohlgefallen auflöst. Trump inszeniert sich populistisch als Supermann, der mit brutal-harter Hand das Böse niederkämpft und so die Welt erlöst. ..
VON Achijah Zorn
(Tichys Einblick. Engel und Teufel, es war schon immer so seit dem Paradies, das nächste soll kommen.)

Krieg in Nahost
„Weit von einer Einigung entfernt“ – Iran sieht große Differenzen bei Verhandlungen mit USA
Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Mittlerweile gilt eine Waffenruhe. Am Freitag kündigte der Iran an, die wochenlange Blockade der Straße von Hormus aufzuheben, doch am Samstag hob das Militär das Vorhaben auf. ..
(welt.de.War da nicht Krieg - oder alles Simulation?)

Nikolassee
Kurzzeitiger Stromausfall in Berlin – 1314 Haushalte wieder versorgt
Rund drei Monate nach dem tagelangen Stromausfall im Berliner Südwesten ist in einem Teil des damals betroffenen Gebiets erneut der Strom ausgefallen. Die Störung in Nikolassee konnte laut des Netzbetreibers Stromnetz Berlin GmbH jedoch zeitnah behoben werden. Gegen 23.35 Uhr waren nach Angaben eines Sprechers alle 1314 betroffenen Haushalte wieder am Netz. ..
(welt.de. Dunkel war's, wann werden sie helle?)

Queerbeauftragter Ludger Schepers
Katholische Kirche: Gottes Plan ist queer
Kurswechsel der Kirche? Der Essener Weihbischof Ludger Schepers ist seit 2023 der Queerbeauftragte der katholischen Kirche. Nun korrigiert er Gottes „Schöpfungsplan“...Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat einen Queerbeauftragten – und seit der Osterwoche weiß das nun auch ganz Deutschland. Denn am Dienstag nach dem Fest forderte der nichts weniger als einen Kurswechsel der Kirche. Beziehungsweise er verkündete ihn gleich selbst. Gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur KNA erklärte Ludger Schepers: „Die Vielfalt menschlicher Identitäten, ob homo-, trans- oder intergeschlechtlich“, sei „kein modernes Konstrukt“, sondern vielmehr „Teil des Schöpfungsplans“. Hingegen warnte er vor dem „Irrweg“ einer Rückkehr zu alten Geschlechterbildern, die er als patriarchale Strukturen definierte...
(Junge Freiheit. Wo bleibt das Kreuz?)

Redefreiheit
Wenn legale Meinungen bei Meldestellen landen
Meldestellen als Machtinstrument: Bei zahlreichen Portalen können Bürger vermeintliche Fälle von „Hass und Hetze“ melden. Doch prominente Beispiele zeigen, dass auch völlig legale Meinungen ins Visier geraten..
(Junge Freiheit. Orwell war ein Waisenknabe.)

Mittendurch?
Messias müssen wir selbst sein!
Von RAINER K. KÄMPF
In Zeiten der Krise, des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Abstiegs, kommen tatsächlich Leute auf die Idee, die unsinnige Diskussion nach der imaginären politischen Mitte wieder aufzuwärmen. Man setzt noch einen drauf, und sehnt sich nach einem Messias. Das ist von vornherein unsinnig, weil der Messias vor 2000 Jahren alles andere als mittig war. Der hat polarisiert bis zur letzten Konsequenz.
Das Schwafeln von einer „Mitte“ machte sich breit, nachdem Willy Brandt 1972 auf dem Dortmunder Wahlparteitag der SPD, woher soll der Unsinn auch kommen, die schwammige Zielsetzung formulierte und in Umlauf brachte. Seitdem geht dieser Begriff in Deutschland nicht nur um, sondern zieht es, wie alle feststellen können, permanent nach unten.
Selbst die Bundeszentrale für Politische Bildung meint zu diesem Thema:
„Eine politische Mitte zu definieren, erscheint aus ähnlichen Gründen problematisch, zumal sie sich im Rahmen des gesellschaftlichen und politischen Wandels inhaltlich kaum festmachen lässt.“
Inhaltlich kaum festzumachen. Genau dieser Umstand macht die Idee einer politischen Mitte so beliebig wie billig. Dahinter kann alles und nichts versteckt werden. Die Protagonisten legen sich nicht fest, alles ist willkürlich zu interpretieren, und geht dann was schief, wie meistens, ist der Verursacher kaum dingfest zu machen. Weil eben die Mitte keine Konturen hat. Die herbeiphantasierte Komfortzone für Weicheier, Feiglinge und Hasardeure auf Kosten der Gesellschaft.
Ob Deutschland einen Messias braucht oder nicht, sei dahingestellt. Was es dringend braucht, sind Politiker und Macher, die sich nicht unpositioniert durchlavieren wollen, sondern Männer und Frauen, die einer Konfrontation nicht aus dem Weg gehen und sich klipp und klar bekennen.
Die neue Marschrichtungszahl muß uns konsequent und unbeirrt gegen den Strom führen. Alles andere landet über kurz oder lang ganz weit links. Also da, wo das gesamte systemkonforme Establishment zu verorten ist.
Es braucht Politiker mit Ecken und Kanten, Sturköpfe, die nicht „Everybodys Darling“ sein wollen, sondern aus der Konfrontation mit dem politischen Gegner die Kraft und Zuversicht schöpfen, Deutschland aus dem Tal der Tränen herauszuführen.
Denen man zweifellos abkauft, daß sie sich für eine Erneuerung einsetzen, den rechten Weg beschreiten und das Land zurückführen zu den Werten einer konservativ geprägten Gesellschaft, die einst die sichere und geliebte Heimat aller Deutschen garantierte.
Den messianischen Glauben, die Hoffnung und die erforderliche Tatkraft auf dem Weg dahin, sollten wir uns allerdings bewahren!
(pi-news.net)
Die „Regeln“ anpassen!
Der Phantasie sind dabei keine demokratischen Schranken mehr gesetzt
Von CONNY M. MEIER
Wenn die „Regeln“ den Vertretern UnsererDemokratie™ nicht passen, dann werden sie eben angepasst. Es ist wie beim Kartenspiel. Es wird gelogen und betrogen, um zu gewinnen. Notfalls werden die Spielregeln mitten im Spiel geändert, damit die „Falschen“ nicht gewinnen können. Wenn das Ergebnis die Herrschenden nicht zufriedenstellt, wird eben so lange „gewählt“ oder die Verfassung geändert, bis es den Kakistokraten gefällt und das gewünschte Resultat dabei herauskommt. Beispiele gefällig?
Im Europäischen Parlament wird die mehrfach abgelehnte Vorlage zur unsäglichen Chatkontrolle fast jeden Monat erneut in leicht geänderter Form wieder zur Abstimmung gestellt, wenigstens solange, bis noch ein paar Abgeordnete „gewonnen“ werden könnten, die erpressbar, bestechlich oder beides sind. Falls dies dennoch nicht möglich ist, so will der Bundeskanzler die Chatkontrolle „national“ umsetzen. Etwas, was in anderen Zusammenhängen behauptet wird, nicht möglich wäre, nämlich „nationale Alleingänge“, zum Beispiel bei der Grenzsicherung und der Migrationspolitik.
In Thüringen hat 2020 die damalige Bundeskanzlerin (CDU) von Südafrika aus die demokratische Wahl des Kandidaten Thomas Kemmerich (FDP) zum Ministerpräsidenten rückgängig gemacht, um stattdessen einem Kommunisten namens Bodo Ramelow (SED-LINKE) ins Amt zu verhelfen.
In Rumänien wurde 2024 die ordnungsgemäße Wahl zum Staatspräsidenten durch die EU-Oligarchen mit Hilfe eines willfährigen „Gerichts“ rückgängig gemacht und der Gewinner der Wahl vom zweiten Wahlgang, der parteilose Calin Georgescu, ausgeschlossen und verhaftet.
Im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen wurde der aussichtsreiche AfD-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Joachim Paul, durch den SPD-dominierten Wahlausschuss freihändig die Wählbarkeit aberkannt. Der SPD-Landesinnenminister und das mehrheitlich von der SPD besetzte Landesverfassungsgericht halten das für „demokratisch“ regelkonform. Von einer Verhaftung Pauls sah man bisher ab.
Ebenfalls in Rheinland-Pfalz möchte nun die bereits abgewählte ökosozialistische, de-facto Blockparteienkoalition mithilfe des alten Landtags nachträglich die Landesverfassung ändern, um die AfD-Opposition im künftigen Landtag daran zu hindern, einen lange überfälligen Corona-Untersuchungsausschuss einzusetzen (PI-NEWS berichtete).
In Ungarn hat der Wahlsieger vom vergangenen Sonntag erklärt, dass für ihn die Erwartungen des Volkes nach der Wahl nichts mehr wert sind, sondern „in Bezug auf die Migration ‚müssen die Regeln so angepasst werden, dass sie den Erwartungen der Europäischen Union entsprechen’“. Wie sollen die Regeln angepasst werden? Im Stil von Friedrich Merz. Die Ungarn werden es demnächst am eigenen Leib spüren. Als Erstes will er alle seine Feinde, oder wen er dafür hält, verhaften lassen und die Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens abschalten und seinem leiblichen Bruder unterstellen.
Im März 2025 wurde ebenfalls von einem bereits abgewählten Bundestag die Verfassung geändert, um die verfassungsgemäße Schuldenbremse weitgehend aufzuheben und es der Klingbeil-Regierung mit dem Erfolgsgaranten Merz zu ermöglichen, gigantische Schulden für die Militarisierung und die Infrastruktur aufzunehmen. Nur etwa fünf Prozent der zusätzlichen Kredite wurden für Infrastrukturmaßnahmen ausgegeben. Der große Rest wurde zum Stopfen der Haushaltslöcher, für die Ukraine und zur weltweiten Klimarettung ausgegeben.
Im Regeln ändern haben die Deutschen reichlich Erfahrung. Das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 gab den damals Herrschenden die Macht, den Reichstag aufzulösen und per Notverordnung bestehende Gesetze auszuhebeln und neue Bestimmungen zu erlassen. Die kaiserlichen Kriegskredite 1914 zur Herstellung der „Kriegstüchtigkeit“ des Deutschen Reiches wurden von fast allen Parteien des damaligen Blockparteienstaates begrüßt. Das Volk wurde zwar nicht befragt, zog aber – mit „Hurra“-Propaganda aufgehetzt – in den mörderischen Weltkrieg.
Auch 1933 gab es Deutsche, die meinten, „So schlimm wird es schon nicht kommen“. Es kam schlimmer. 1938 dachten dieselben „Deutschen“, es sei eine gute Sache, wenn „der Jude“ mal „zurechtgestutzt“ werde. 1942 glaubten viele Deutschen, es wäre doch richtig, „das „Gesindel“ in Konzentrationslager zu stecken und „arbeiten“ zu lassen. Es endete in Millionen ermordeter Juden und der Verfolgung, Verhaftung und Ermordung anderer gesellschaftlich unerwünschter Gruppen. Genauso wünschen sich heutzutage manche grünverstrahlte Ökosozialisten, dass die Opposition gegen ihre Politik nicht auf demokratische Weise bekämpft werden soll, sondern durch die Vernichtung der Gegner. Auch jetzt gewinnen schon wieder diejenigen Aufwind, die aus Selbstschutzgründen behaupten: „So schlimm wird es schon nicht kommen.“ Eines ist klar. Die Geschichte lehrt: Es wird noch schlimmer kommen.
Der immer noch bei erstaunlichen 19 Prozent der Bürger populäre Kriegskanzler Friedrich Merz hat nun anlässlich des aktuellen Bettelbesuchs des Clowns aus Kiew öffentlich das verkündet, was seit 2021 im Wesentlichen die deutsche Außen- und Innenpolitik bestimmt.
Die Bedürfnisse der Ukraine sind dem Kanzler viel wichtiger als die Bedürfnisse des deutschen Volkes, dessen Nennung mittlerweile schon so verpönt ist, dass es schon als „rechtsextremistischer Verdachtsfall“ gilt. Die Regeln werden eben immer dann angepasst, wenn die Realität nicht dem staatlich verordneten Wunschdenken entspricht. Der Phantasie sind dabei keine demokratische Schranken mehr gesetzt.
(pi-news.net)
Leselust?

China nach Mao: -
Von Frank Dikötter
»Ein revolutionäres Buch« Sunday Times
Frank Dikötter, der »Historiker des modernen Chinas«, hat das künftige Standardwerk zum Aufstieg Chinas zu der Supermacht des 21. Jahrhunderts vorgelegt. Eine mutige, facettenreiche Darstellung Chinas, das seine inneren Schwächen mit einer expansiven Wirtschafts- und Außenpolitik und aggressiven Maßnahmen in und außerhalb der Volksrepublik überdeckt.
Frank Dikötter zeichnet den Weg Chinas zur Wirtschafts- und Weltmacht nach. Es handelt sich in der gesamten Geschichte um einen einzigartigen Aufstieg mit dem Ziel, der mächtigste und einflussreichste Staat der Welt zu werden. China aber ist ein Drache, der größer scheint, als er ist und weltweit Respekt erhalten will und daher nicht selten mit den Ängste vor seiner Größe spielt.
Das Kernstück des Buchesbilden die Jahre des fulminanten Aufstiegs seit 1976, eine herausragende Darstellung, wie sie in den kommenden Jahren unter XI Jinping nicht mehr möglich sein wird, weil China zum Überwachungsstaat mutiert ist. China möchte sich abschotten, um seine Mängel zu kaschieren, dennoch autark werden und die Fäden der künftigen Welt- und Machtpolitik den USA aus den Händen nehmen.
Dikötter stellt gleichhzeitig Stärken und Schwächen Chinas heraus – eine schonungslose Warnung vor der chinesischen Machtpolitik. Die eigentliche Weltmacht des 21. Jahrhunderts ist viel gefährlicher als bekannt, weil China seine Schwächen bewusst verschleiert. Ein Buch, das man heute lesen muss, um morgen nicht ähnliche Schrecken erleben zu müssen, wie derzeit mit Russland.
»Der Historiker von China« Spectator
»Ein pulsierender Bericht, der deutlich macht, wie wichtig es ist, unter die Oberfläche zu blicken, wenn es um irgendeine Periode oder Region in der Geschichte geht – aber vor allem um China.« Peter Frankopan, Times Literary Supplement. (Amazon)
Gefragt
Haben Sie auch schon bemerkt, dass sich mit der Zunahme der handys die telefonische Erreichbarkeit deren Besitzer verringert hat?
Jenseits von Siebenbergen

Gelesen 19. 4. 26

(tutut) - Wenn Karl Marx den Kommunismus ein Gespenst genannt hat, war dies dann nicht der Prophet einer neuen Religion, die immer wieder aufs Neue versucht wird, um der Menschheit nach bisher 100 Millionen Toten einen lebenswerten Weg in die Zukunft zu zeigen? KI: "Das Bild vom 'Gespenst', das Marx im Das Bild vom 'Gespenst', das Marx im Kommunistischen Manifest (1848) heraufbeschwor, war ursprünglich weniger religiös als vielmehr taktisch gemeint: Er wollte damit sagen, dass die herrschenden Mächte Europas bereits Angst vor einer Bewegung hatten, die noch gar nicht voll organisiert war. Religiöse Struktur: Viele Historiker und Soziologen (wie Raymond Aron) bezeichnen den Marxismus als 'Säkularreligion'. Er bietet eine Heilsgeschichte: Das 'Paradies' ist die klassenlose Gesellschaft, der 'Sündenfall' ist die Einführung des Privateigentums, und das 'Jüngste Gericht' ist die Revolution. Der prophetische Anspruch: Marx verstand sich zwar als Wissenschaftler, doch sein deterministischer Glaube, dass der Sieg des Proletariats unvermeidlich sei, hat den Charakter einer Prophezeiung. Die Opferzahlen: Die von dir genannten 100 Millionen Toten (oft zitiert aus dem Schwarzbuch des Kommunismus) sind das Resultat von Versuchen, diese Theorie mittels totalitärer Staatsgewalt zu erzwingen. Kritiker argumentieren, dass der Versuch, den 'neuen Menschen' künstlich zu erschaffen, zwangsläufig in Gewalt enden muss, da er die individuelle Natur des Menschen ignoriert.Ob man Marx als Propheten oder gescheiterten Sozialtheoretiker sieht, hängt oft davon ab, ob man die

Utopie (die Idee der Gerechtigkeit) oder die historische Realität (die Diktaturen des 20. Jahrhunderts) in den Vordergrund stellt". Wie bewerten moderne Philosophen heute das Verhältnis zwischen der ursprünglichen Theorie von Marx und den späteren Gewaltregimen? "In der modernen Philosophie gibt es keine einheitliche Meinung, aber die Debatte lässt sich im Wesentlichen in drei Strömungen unterteilen: Strukturelle Kritik (Kontinuitätsthese): Denker wie Karl Popper oder Hannah Arendt argumentieren, dass Marx’ Theorie bereits den Keim des Totalitarismus in sich trug. Durch den Anspruch, geschichtliche Gesetzmäßigkeiten ('historischer Materialismus') absolut zu kennen, werde politischer Widerspruch als 'falsches Bewusstsein' delegitimiert, was Gewalt zur Durchsetzung der 'Wahrheit' logisch begünstige. Die 'Verzerrungs'-These (Bruch-These): Viele moderne Marxisten und Philosophen der Frankfurter Schule (wie Habermas) betonen, dass die stalinistischen Regime eine Perversion der ursprünglichen Idee waren. Sie argumentieren, Marx habe eine radikale Demokratisierung und die Befreiung des Individuums angestrebt, während die Gewaltregime einen autoritären Staatskapitalismus errichteten, der Marx’ Konzept der 'Selbstbefreiung der Arbeiterklasse' widersprach. Postmarxistische Perspektive: Philosophen wie Slavoj Žižek oder Alain Badiou sehen in den Gewaltregimen eher ein Scheitern an der praktischen Umsetzung der radikalen Lücke in Marx’ Theorie. Sie versuchen, den "emanzipatorischen Kern" zu retten, indem sie Marx’ Kritik am Kapitalismus von den gescheiterten Staatsmodellen des 20. Jahrhunderts entkoppeln. Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die Philosophie die historische Verantwortung von Marx' Ideen kritisch prüft, wird seine Kapitalismuskritik heute oft getrennt von den politischen Verbrechen des Realsozialismus betrachtet". Ja, der Sozialismus, ist in der Praxis auch nicht das, was sich ein Theoretiker mal ausgedacht hat. Mehr zu als auf. Zweifrau: "Nur noch Postbank - Post ist plötzlich geschlossen: Einiges ändert sich für Kunden - Das kam überraschend: Die Tuttlinger Post-Filiale in der Bahnhofstraße ist seit Dienstag zu, nur die Postbank bleibt. Kunden werden an andere Stellen verwiesen". Ein Nachbarkreis bietet mehr: "Nach Unfall - Lkw verliert literweise Diesel - direkt auf dem Supermarkt-Parkplatz - Hunderte Liter Diesel ausgelaufen: Bei einem Unfall wurde der Tank eines Lastwagens aufgeschlitzt. Und das bei den Benzinpreisen: Der Tank eines Lastwagens ist am Freitag in Tuningen durch einen Unfall

beschädigt worden. Die Folge: ein Dieselsee". Schicksal, wie das tägliche von frau, wieder hat es zugeschlagen: "Schicksal - Der Oberarzt gab ihm keine Überlebenschance: Ein gemütlicher Sonntag nahm Anton alles - Anton war sportlich und selbstbewusst. Heute kann der 25-Jährige weder sprechen noch sich selbst bewegen. Ein einziger Tag hat sein Leben verändert". Immer wieder sonntags? "Bereits im Tuttlinger Krankenhaus erhielt die Mutter die Diagnose: Ihr Sohn hatte mehrere Schlaganfälle erlitten. Dort wurde Anton stabilisiert, bevor er per Helikopter in die Uniklinik Freiburg geflogen wurde". Nun hängt auch Tuttlingen an einer Brücke. "Große Sorgen" hat frau: "Hauptverkehrsachse: Vierspuriger Brücke droht Vollsperrung und Abriss - Wenn es gut läuft, müssen nur die Brückenköpfe saniert werden - wenn jedoch mehr beschädigt ist, steht eine sofortige Vollsperrung an. Ab der kommenden Woche wird die Brücke untersucht. Es kann sein, dass sie sofort gesperrt werden muss: Große Sorgen gibt es um die Wöhrdenbrücke. Die Hauptverkehrsachse wird aufwändig untersucht - und es gibt schlimme Befürchtungen".Befürchtet wird, dass der Stahl, der in die Brücke eingearbeitet ist, dabei ist, zu rosten und sich zu zersetzen. Sollte sich diese Befürchtung bewahrheiten, gäbe es keine andere Alternative als die sofortige Sperrung der Brücke...Rund 50.000 Euro wird die Stadt die Prüfung kosten". Aufi mit ihr: "Neuer Eigentümer - Leerstand beendet: Nachbar kauft ehemaliges Druckereigebäude -Ende März 2025 war bei der Firma Typodruck in Tuttlingen Schluss. Danach stand das Gebäude an der Rudolf-Diesel-Straße 9, in dem die Druckerei ihren Sitz hatte, leer. Anfang des Jahres verkündete dann ein Banner die Nachricht 'Erfolgreich vermittelt'. Und nun weiß man auch, wer dort einziehen wird. 'Das Geheimnis ist gelüftet', sagt Monika Auer am Telefon. Das gleichnamige Küchenmöbelgeschäft wird in das ehemalige Typodruck-Gebäude einziehen. Aktuell hat Auer Küchen seinen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft - 'vis a vis, im Gebäude von Euronics', sagt Geschäftsführer Siegbert Auer". Aber: "Das schöne Wetter in Baden-Württemberg 'steht auf wackligen Beinen'“. Petrus scheint in die Jahre gekommen sein. Wer hätte dies gedacht: "Beim Leberkäswecken gibt‘s nur eine echte Variante". Der Schreiber ist, was er isst. "Drei Metzgereien, viermal Mittagessen. Bei den Preisen schmeckt's dem Autor doch gleich viel besser. Das immer wiederkehrende Dilemma bei der Arbeit: Nicht viel Zeit, natürlich trotzdem Hunger und warm sollte die Mahlzeit dann bitteschön auch irgendwie sein – ist doch schließlich Mittagszeit. Ganz schön hohe Ansprüche. Aber kein Beinbruch, zum Glück gibt's noch den Leberkäswecken (LKW). - Ob man das Ding jetzt Fleischkäsebrötchen (geht eigentlich wegen der LKW-Abkürzung schon nicht) oder Leberkäswecken nennt, geschenkt. Aber dass wir uns bei einer Sache nicht falsch verstehen. Es gibt natürlich nur einen echten Leberkäswecken. Leberkäs, normales Weckle und Senf. Fertig. Oder? Alles andere kommt mir in der Regel nicht in die Tüte bzw. auf die Hand. Wenn's nur noch einen mit Zwiebel gibt - na gut. Aber bei Pizzaleberkäse? Und tschüss". Aber langsam, irgendwann muss es doch klappen mit dem grünen Käs, der immer mehr auf die Leber schlägt: "Ein Tempolimit taugt nichts, wir müssen das Übel an der Wurzel packen - Ein Tempolimit auf Autobahnen als Heilmittel gegen gnadenlos hohe Spritpreise? Gute Frage. Verfolgt man die Diskussion der vergangenen Tage, könnte man tatsächlich meinen, damit ließe sich etwas gewinnen. Nun werden viele Befürworter eines solchen Limits im guten Glauben davon predigen. Nur ist es eben ein Irrglaube – und damit zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch überflüssig wie ein Kropf. Prinzipiell gestaltet sich die Lage nämlich recht simpel. Einmal abgesehen vom Diesel fehlt es in Deutschland nicht an Sprit auf dem Markt. Der Krieg in Nahost hat ihn nur sehr verteuert. Ölmultis nutzen dabei offenbar die Chance, so richtig Reibach zu machen, wie Wirtschaftsinformationen besagen". Glaubt der, was in der Zeitung steht? Eigentlich sind es die Bürger, die sich selbst schröpfen, nennen das Staat und halten es für was ganz anderes. Und was den Diesel betrifft. Davon gibt's ganze Seen.

23 Tage lang Rummel
Frühlingsfest Stuttgart auf dem Cannstatter Wasen eröffnet
Nach einem Besucherrekord spricht der Veranstalter nun selbstbewusst vom "weltgrößten Frühlingsfest". Bis zum 10. Mai locken rund 250 Betriebe und Attraktionen auf das Festgelände..
(swr.de. Was werden die Chinesen dazu sagen?)

"Apokalyptische Situation"
Kommt es auch in BW und RLP zum Maikäfer-Massenflug?
In Hessen soll es zu einem Massenflug von Maikäfern kommen. Die Tiere leben als Larven jahrelang im Boden und graben sich dann heraus und fliegen scharenweise. Auch in BW und RLP?..
(swr.de. Weg mit der Natur.)

Karlsruhe bleibt Hotspot für invasive Art
Asiatische Hornisse in BW: Gefahr für Bienen und Landwirtschaft wächst
In Baden-Württemberg breitet sich die Asiatische Hornisse rasant aus. Experten warnen vor zunehmenden Risiken für heimische Bienen und Landwirtschaft..
(swr.de. Migration nix gut?)

Pollenallergie im Frühling
Explosiver Pollenflug: Baden-Württemberg kämpft mit Allergie-Wetter
Die frühlingshaften Temperaturen in Baden-Württemberg sorgen für warme Tage - doch für Allergiker bringen sie vor allem Leid. Der Anstieg an Birkenpollen setzt Betroffenen stark zu..
(swr.de. Lieber tot als lebendig?)

Medizinische KI-Chatbots
"Doktor KI" – Wenn Patienten zuerst KI-Chatbots fragen
Es gibt immer mehr KI-Sprachmodelle gezielt für Medizin- und Gesundheitsfragen. Wie gut sind diese KI-Chatbots und wie verändern sie die Beziehung zwischen Patienten und Arztpraxen?..
(swr.de. Vielleicht hat KI mehr Zeit für Patienten?)

Pilotprojekt am Bodensee
Kampf gegen Kormorane: Mit Drohnen den Fischbestand retten
Erstmals wurden am Bodensee Drohnen eingesetzt, um den Bestand von Kormoranen einzudämmen. Dafür wurden die Eier in den Nestern mit Öl besprüht. Ziel ist es, bedrohte Fischarten besser zu schützen..
(swr.de. Hat der Mensch Sonderrechte?)

Kantinen zeigen, wie gutes Essen im Job heute geht
Currywurst war gestern: Baden-Württemberg räumt bei Deutschlands besten Kantinen ab
Die bundesweite Initiative Food & Health hat jetzt die 50 besten Kantinen Deutschlands ausgezeichnet. 18 kommen aus Baden-Württemberg - so viel wie aus keinem anderen Bundesland..
(swr.de. Wer länger lebt isst richtig.)

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NACHLESE
Umfrage Allensbacher Institut
Grünen-Anhänger regen sich häufiger über andere Meinungen auf
Von Redaktion
Kaum ein politisches Lager, das sich nicht für Meinungsfreiheit ausspricht. Doch ein genauerer Blick auf die Daten einer aktuellen Allensbach-Umfrage zeigt: Anspruch und Realität klaffen oft weit auseinander. Vor allem bei denen, die sich für besonders tolerant halten..
(Tichys Einblick. Andere Meinungen wären Demokratie.)
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„Achtung, Reichelt!“:
EU-Horrorplan! Meinungsfreiheit nur noch mit Zertifikat wie bei Corona
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich selbst übertroffen. In einer Pressekonferenz verglich sie die freie Meinungsäußerung mit dem Kauf einer Flasche Schnaps. Wer künftig auf Social Media seine Meinung sagen will, soll eine EU-App herunterladen, seinen Ausweis scannen und sich ausweisen – genau wie im Laden vor dem Alkoholregal. „Keine Ausreden mehr“, tönte die CDU-Politikerin, die nie ein Mensch in Europa direkt gewählt hat. Das Vorbild? Das Corona-Impfzertifikat, mit dem sie einst das Leben von 450 Millionen Europäern kontrollierte. Jetzt soll dieselbe Technik die Meinungsfreiheit regeln. Das vor fünf Jahren noch als Verschwörungstheorie abgetan worden wäre, ist Realität. In Brüssel herrscht eine Frau über die Worte von Hunderten Millionen, die sie nie gefragt hat. Die App sei „anonym“ und „datenschutzkonform“, verspricht sie mit siegessicherem Grinsen. Doch wer glaubt noch an Anonymität, wenn man erst den Pass vorzeigen muss? Es ist der größte Angriff auf die Meinungsfreiheit in der Geschichte der EU – getarnt als Jugendschutz. Die linientreue Tagesschau serviert den Spin gleich im ersten Satz: „Zum Schutz der Jugend“. Dabei geht es um viel mehr. Neue Medien, kritische Kanäle und unabhängige Stimmen wachsen auf Social Media. Genau die will von der Leyen mit dem Digital Services Act und „schädlichen Inhalten“ mundtot machen. Kritik an der EU? Schädlich. Humor über die Mächtigen? Schädlich. Nur die alte Medienwelt soll bleiben – gefüttert und gesteuert von Brüssel. Schauen Sie nach Ungarn: Dort gratulierte von der Leyen dem Wahlsieger mit einem Video, das den Sieg mit dem Volksaufstand 1956 verglich und Viktor Orbán mit sowjetischen Panzern. Kaum im Amt, kündigte der Neue an, unliebsame öffentlich-rechtliche Sendungen abzusetzen, bis die Redaktionen „unabhängig“ sind. Genau das ist von der Leyens Verständnis von Freiheit: gesteuert, gefördert, überwacht – nur nicht frei. Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, Spiegel-Bestseller-Autor und Kämpfer für die Meinungsfreiheit, nennt es bei „Achtung, Reichelt!“ beim Namen: „Das ist semitotalitär. Die Grundrechte stehen unter Vorbehalt staatlicher Erfassung.“ Im Grundgesetz Artikel 5 steht klipp und klar: Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern und sich ungehindert zu informieren. In Zeiten, in denen 95 Prozent der jungen Menschen Social Media nutzen, ist eine Ausweispflicht dafür ein brutaler Eingriff.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
NGO bedeutet Nichtregierungsorganisation – also eine Organisation, die unabhängig vom Staat arbeiten soll. Und genau deshalb wirkt es auf mich fast schon wie ein schlechter Witz, wenn solche Gruppen dann doch staatlich finanziert werden. Wer Unabhängigkeit groß auf die Fahnen schreibt, aber gleichzeitig am staatlichen Geldhahn hängt, liefert aus meiner Sicht ein ziemlich widersprüchliches Bild. Deshalb sollte aus meiner Sich die Finanzierung aller NGOs gestoppt werden.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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DER PODCAST AM MORGEN
Geheimplan geplatzt: Gericht zerlegt Correktiv-Erzählung – TE-Wecker am 18. April 2026
Von Holger Douglas
Im Januar 2024 löste der Correktiv-Bericht über das Potsdamer Treffen eine politische Schockwelle aus. Millionen gingen auf die Straße, Medien und Politik sprachen von einem „Geheimplan gegen Deutschland“. Doch je mehr Gerichte sich mit dem Fall befassen, desto deutlicher werden die Zweifel an zentralen Behauptungen. Das Landgericht Berlin II hat nun zentrale Aussagen des Berichts als unwahr oder unzulässig bewertet. Was bleibt von einer Geschichte, die wie eine Enthüllung begann und immer stärker wie ein politisch-mediales Konstrukt wirkt? Darüber sprechen wir jetzt mit Ulrich Vosgerau...
(Tichys Einblick. Wer will denn die Wahrheit wissem, wenn er schon in die Irre gerannt ist?)

Ursulas Passkontrolle im Internet – als Gute-Nacht-Geschichte
Von Martina Binnig • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte in Brüssel die Einführung einer App zum Altersnachweis im Internet an. Wer freiwillig die App benutzt und sein Alter mit einem persönlichen Dokument nachweist, darf Onlineplattformen wie bisher nutzen. Wer sich weigert, verzichtet „freiwillig“ darauf. So einfach ist das. Wir dokumentieren ihre Gute-Nacht-Geschichte hier im Originaltext-Gesäusel. ..
(achgut.com. Auf welcher Sonderschule war die?)

Für Bürger sind Demokratie und Staat eins
Wie sich die Demokratie selbst beschädigt
Von Wolfgang Herles
Der Staat und seine Institutionen erscheinen den Bürgern inzwischen als natürlicher Fressfeind. Es sei denn, sie sind von ihm abhängig, leben von ihm oder beherrschen ihn - Parteien, Regierungsapparat, öffentlicher Dienst, NGOs. Machen wir uns nichts vor! Immer mehr Bürger zweifeln nicht nur an der gegenwärtigen Regierung, so wie sie bereits an deren Vorgängerinnen zweifeln mussten. Sie misstrauen mittlerweile auch der Demokratie, obwohl sie es niemals zugeben würden. Weil: Es gehört sich nicht...
(Tichys Einblick. Alle reden von ihr, keiner kennt sie. In Deutschland wurde sie nie eingeführt.)

Sonntagsfrage
Umfragen mit Sprengkraft – Union und SPD stürzen ab, AfD vorne
Von Redaktion
Die aktuellen Sonntagsfragen zeichnen ein bemerkenswert einheitliches Bild – und eines, das politisch Sprengkraft hat. Die AfD führt, trotz aller Versuche, sie aus dem Wettbewerb der Parteien auszugrenzen.
Sowohl das ZDF-Politbarometer als auch die INSA-Umfrage für die BILD am Sonntag sehen die AfD mit 26 beziehungsweise 27 Prozent als jeweils stärkste Partei. Dahinter folgt die Union mit 25 beziehungsweise 24 Prozent auf Platz 2. Rechnet man die CSU heraus hätte die CDU gerade noch 20 Prozent. Damit hat sich ein Zweikampf an der Spitze etabliert, bei dem die AfD – je nach Institut – leicht führt oder zumindest gleichauf liegt, aber politisch erstmals die AfD klar als dominierende Kraft wahrgenommen wird..
(Tichys Einblick. Juckt's den Merz?)

Diesen Zirkus beenden
EU predigt Bürgern und Staaten Spritsparen – Parlamentarierer gondeln weiter zwischen Brüssel und Straßburg
Von Redaktion
Niederländische EU-Abgeordnete greifen den massiven Pendler-Zirkus der EU-Parlamentarier zwischen Brüssel und Straßburg frontal an. Während diese überall Energiesparen predigen, lassen sie sich weiter ihren teuren Wanderbetrieb durch Europa vergolden..
(Tichys Einblick. Lustig ist das Zigeunerleben, sonst haben sie ja nichts fürs viele Geld.)

Umfrage
Unsicherheit in Deutschland wächst – viele verschieben Anschaffungen und Lebensentscheidungen
Die unsichere politische und wirtschaftliche Lage lässt viele Menschen wichtige Entscheidungen aufschieben. In einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag von Bearingpoint sagten 17 Prozent der Befragten, dass sie in den vergangenen 12 Monaten deswegen größere Anschaffungen wie Auto, Haushaltsgeräte oder Elektronik aufgeschoben haben. 8 Prozent sagten das über Geldanlagen und Altersvorsorge, 6 Prozent über ihre Lebensplanung und je 5 Prozent über Jobwechsel und Karriereschritte beziehungsweise Immobilienkäufe oder Miete..
(welt.de. Lieber tot als rot?)

Schweden setzt in den Schulen auf Bücher statt auf Tablets
Die konservative Regierung hat die Digitalisierung in den Klassenzimmern stark zurückgefahren. Aus der Wirtschaft gibt es Kritik: Die jungen Schweden seien nicht bereit für die Arbeitswelt..
(Neue Zürcher Zeitung. Denken schadet der Wirtschaft?)

Die Maulheldin am Samstag: Entlastungs-Simulanten
Von Achgut.tv • Ein Hütchenspiel ist bekanntlich kein Glücksspiel, sondern organisierter Betrug durch Ablenkung und Manipulation. Wenn man obendrein Politikwissenschaft studiert hat, wie unser Finanzminister, kann man dabei zu großer Form auflaufen. .
(achgut. com. Was haben die anderen studiert, wenn überhaupt?)

Prioritäten der Politkaste
Deutschland kapituliert vor realer Gewaltkriminalität, die Regierung hat digitale Prioritäten
Bundesjustizministerin Hubig drückt beim Gesetz gegen „digitale Gewalt“ aufs Tempo. Während reale Messergewalt, sexuelle Übergriffe und Ladendiebstähle explodieren und sich Terrornetzwerke ausbreiten, baut diese Regierung am Schutzwall gegen digitale Kritik - weil jeder ihr Versagen sehen kann.
VON Sofia Taxidis
(Tichys Einblick. Sie ist Juristin. Bildung hat sie auch schon gemacht.)

Nach JF-Recherche
Wie der Schulskandal von Sachsen verharmlost wird
Von wegen „Versehen“: Die Indoktrination von Schülern durch Linksextremisten hat längst System. Auch jetzt wird alles versucht, um vom eigentlichen Skandal abzulenken. Doch der Widerstand gegen die skandalösen Exzesse wächst. Ein Kommentar..
(Junge Freiheit. Das Abnorme ist immer normal?)

Test Audi Q5 Spützback
Warum ein Diesel das beste E-Auto ist
Von Don Alphonso
Nie wieder Reichweitenangst: Der Flüssigakku des Audi Q5 nimmt jetzt auch erneuerbare Energien an. Der Brüsseler Unzeitgeist entpuppt sich damit als technologischer Irrweg.
(welt.de. Die in der Klimakammer glauben an den Nikolaus.)

„Gerechte Energiewende“
470 Millionen Euro aus Deutschland für Energiewende in Südafrika – „anhaltende Bemühungen“ trotz geringen Erfolgs
Johann Wadephul hat dem südafrikanischen Außenminister bei einem Treffen viel Geld versprochen. Insgesamt fließen 470 Millionen Euro für die „gerechte Energiewende“ in das korrupte afrikanische Land, das nach wie vor fast ausschließlich Kohle verstromt..
(apollo-news.net. Irgendwo muss es doch klappem, auch wenn daheim die Leut sterbe.)

Beitragsfreie Mitversicherung
Krankenkassen-Hammer: Die neue 3,5-Prozent-Abgabe für Ehepaare
Die Gratis-Familienversicherung für Ehepartner wackelt. Ab 2028 plant der Bund einen Beitragszuschlag von 3,5 Prozent. Wir sagen Ihnen, wer zahlen muss und wer spart..
(focus.de. Noch gesund?)

"Historische Trendwende"
Moor-Milliarden sollen große deutsche CO2-Bombe stoppen
Pflanzen für Papier oder Kartons, Fleisch von Wasserbüffeln: auch mit Mooren lässt sich Geld verdienen. Damit das mehr Landwirte tun, gibt es nun Geld vom Bund. Das soll dem Klima helfen. ..
(focus.de. In die Binsen. Wer sagt dem Burda, was Klima ist und wer seinen Wein macht?)

Anwohnerinitiative
Linke Aktivisten markieren Nius-Redaktion in Kreuzberg und fordern ihren Rauswurf
Eine linksradikale Initiative will die Redaktion von Nius aus ihren Räumen im Berliner Stadtteil Kreuzberg vertreiben. Nius solle „weder in Kreuzberg noch sonst in der Stadt oder irgendwo im Internet Räume erhalten“..
(apollo-news.net. Presse zum Fressen gern. Widerstand ist rechts und gut.)

Migrationsvereinbarung
USA schieben Migranten aus Lateinamerika in den Kongo ab
Migranten aus Lateinamerika wurden von den USA in den Kongo geschickt. Grundlage ist ein Abkommen mit dem afrikanischen Staat. Die Betroffenen sollen vorübergehend im Land bleiben, weitere Schritte sind offen..
(welt.de. Was wird aus den deutschen Auswanderern?)

Zukunft der Allianz
Nato-Chef Rutte fordert ein stärkeres Europa – und sieht Deutschland als Vorbild
(welt.de. Sagt der Blinde über die Nacht. Wenn's um Geld geht.)

Konferenz in Paris
Mehrere Länder einigen sich auf Hormus-Mission – Merz bietet Hilfe bei Minenräumung an
Unter starkem wirtschaftlichem Druck durch die wochenlange Blockade der Straße von Hormus haben Dutzende Länder in Paris über eine mögliche Militärmission nach dem Iran-Krieg beraten. Nach der von Frankreich und Großbritannien initiierten Konferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach der französische Präsident Emmanuel Macron von einer „neutralen Mission, die sich klar von den Kriegsparteien abgrenzt“. ..
(welt.de. Wer legt sie?)

Regime-Kampagne
Rekrutiert der Iran in Deutschland Kindersoldaten?
Die iranische Botschaft in Berlin ruft ihre Staatsbürger in Deutschland dazu auf, sich online zu registrieren, um ihr Leben für den Iran „zu opfern“. Mitmachen können schon Kinder ab zwölf Jahren. Werden die Teilnehmer in den Krieg geschickt? Und was sagt das Auswärtige Amt dazu?..
(Junge Freiheit. Nicht Klappe zu?)

Parteifreunde und Ehefrau betroffen
Spaniens Ministerpräsident Sánchez kämpft mit Korruptionsskandalen
Für Spaniens Regierungschef Sánchez läuft es nicht rund. Nicht nur seine PSOE-Parteifreunde sorgen mit Korruptionsprozessen für Negativschlagzeilen. Auch seine Ehefrau muss sich nun vor Gericht verantworten. Doch das ist nicht alles..
(Junge Freiheit. Kommt das niemand spanisch vor?)

Reitz-Thema
"Beim Umgang mit dem Islam biegt der Papst falsch ab"
...Laut Reitz ist der Papst bei seiner Strategie des uneingeschränkten Dialogs mit dem Islam „falsch abgebogen“. Reitz mahnt zur Besinnung auf Kernkompetenzen und zitiert zustimmend Kardinal Robert Sarah: „Die katholische Kirche ist keine NGO und die sollte sich auch nicht wie ein linker Aktivistenverein verhalten.“..
(focus.de. Wer sitzt denn zur Rechten Gottes?)

Herzrasen in Rottweil
Über eine Brücke soll man gehen - vielleicht der Liebe wegen

(gh) - In Rottweil des Weges go. Während Deutschlands Brücken zusammenkrachen, gesperrt oder repariert werden, macht sich das Deutsche Volk auf schwankende Wege. Die Römer kamen in Rottweilnoch ohne aus, verließen den Ort aber bald wieder, nicht ohne Ruinen zu hinterlassen und Museumsstücke. Nun erwarten sie die nächste Invasion: von Touristen. Für Eintrittsgeld. Über eine Hängebrücke sollen sie gehen. 606 Meter lang und 60 Meter hoch.
KI, worin liegt der Sinn, über eine Hängebrücke aus Spaß ́zu gehen? "Der Spaß am Überqueren einer Hängebrücke liegt vor allem in der Kombination aus Nervenkitzel, einem Erfolgserlebnis und einer intensiven Naturerfahrung. Hier sind die zentralen Gründe, warum wir uns freiwillig dieser wackeligen Erfahrung aussetzen: 1. Der Adrenalin-Kick (Nervenkitzel) - Das Gehirn stuft das Betreten einer schwankenden Brücke oft als potenzielle Gefahr ein, was zur Ausschüttung von Adrenalin führt. Dieser Zustand der körperlichen Erregung – Herzklopfen und Kribbeln im Bauch – wird in einer sicheren Umgebung oft als angenehmer Nervenkitzel empfunden.


Nem tudom
Wer ist wessen Trojanisches Pferd in Ungarn?
Von Vera Lengsfeld
Nach dem Wahlsieg der Herausforderer der Tisza-Partei von Peter Magyar bei der Parlamentswahl in Ungarn am 12.04.2026 passierten erwartete und unerwartete Reaktionen, die uns die Situation dort nicht aus den Augen verlieren lassen sollten.
Nachdem Wochen vor der Wahl sich in deutschen Massenmedien der Ruf nach Orbans Abwahl mehrten und er dafür als putingetreuer Autokrat und Diktator dargestellt wurde, zeigten erste Reaktionen nach der Wahlniederlage der Fidesz-Partei die Abkehr von den Restruinen des journalistischen Handwerks verschiedener Blätter.
Besonders beachtenswert ist der Artikel mit der Überschrift „Putins trojanisches Pferd ist gestoppt“ von Sven Christian Schulz in der Sächsischen Zeitung. (1)
Im Text selbst geht es noch martialischer zur Sache, der Schreibende schreibt „Putins trojanisches Pferd in der EU ist enthauptet.“. Dass es keinen Aufschrei in der schreibenden Zunft zu diesen Worten der Entmenschlichung und Entgleisung gibt, macht betroffen. Die Sächsische Zeitung brachte damit ein beredtes Beispiel, was man eigentlich unter dem Kampfbegriff „Hass & Hetze“ verstehen kann. Wer so schreibt, rennt als Journalierender in die totalitäre Abseitsfalle. Im Fußball würde man also sagen, dass er sich wie ein Stürmer böse verdribbelt hat.
War Orban nun der Autokrat und Vasall Moskaus, als den ihn die EU-hörige Presse dargestellt hat? Orban hat sich bereits zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale als lupenreiner Demokrat vor die Mikrofone begeben und erklärte, dass er den Herausforderer Peter Magyar angerufen und ihm zum Wahlsieg gratuliert hat. So handelt kein Diktator, der angeblich seine Macht mit Händen und Füßen verteidigen will.
Die Besonderheit des ungarischen Wahlsystems, dass 106 Direktmandate und 93 Parteienmandate (Zweitstimme) möglich sind und „Bruchteilstimmen“ verrechnet werden, (2) führte 2022 zu einer Zweidrittelmehrheit für Orban, die seine Fidesz-Partei für Verfassungsänderungen nutze. Man unterstellte Orban den Staat rechtswidrig umzubauen.
Skandal-Rufe aus Brüssel! Die Brüsseler Eurokraten haben dann festgelegt, dass die souveränen Entscheidungen innerhalb Ungarns nicht zu „Unserer Demokratie“ passen und deshalb zwischen 15-18 Milliarden Euro EU-Gelder für Ungarn eingefroren. Dass die Ungarn Orban in die Zweidrittelmehrheit gewählt haben und ihm damit das Mandat gaben, war in Brüssel egal. So weit geht „unsere Demokratie“ eben nicht.
Dass jetzt die Tisza-Partei mit etwas über 50% der Stimmen ebenfalls Zweidrittel der Sitze im Parlament hat und ebenso die Verfassung ändern will, ist plötzlich kein Aufreger mehr.
Ein interessanter und erwartbarer Effekt der verweigerten EU-Mittel war dadurch eine schleppende wirtschaftliche Entwicklung, weil für mehr das Geld fehlte. Genau dieses Stocken wurde zum Wahlkampfthema gegen Orban thematisiert. Orban wiederum betonte, dass man lieber eine Mio. Euro pro Tag an die EU Strafe zahlt, weil man die Grenzen gegen Massenmigration geschlossen hält.
Peter Magyar war vor zwei Jahren noch Teil von Fidesz und damit im Machtzirkel von Viktor Orban verortet. Verheiratet war er bis zum skandalträchtigen Ende 2024 mit der damaligen Justizministerin Judit Varga. und ist von Fidesz zur Tisza-Partei gewechselt, um diese wieder zu beleben. So etwas kostet Geld, viel Geld. Tisza sagt, das kam von Spendern und nicht vom Staat. Kritiker sagen, es kam von den NGOs, die von EU und Soros unterstützt wurden. Beschlagnahmte Transporter mit 80 Mio. Euro in bar, mit Gold und ukrainischen Geheimdienstlern, die nicht etwa in Richtung Ukraine fuhren, sondern ins ungarische Binnenland, sorgen für weitere Blickwinkel und Gerüchte. Aufgeklärt ist dieser Vorfall längst noch nicht. Hauptsache der europäische Bürger muss bald bei seiner Bank begründen, wofür er 3.000 EUR Bargeld abheben will.
Werner Patzelt, Politikprofessor in Dresden, wunderte sich in der Weltwoche darüber, dass Peter Magyar keine eigentlichen Themen hatte, sondern nur mit den Schlagworten „Orban abwählen“, „Korruption bekämpfen“ und „Neuanfang“ die Wähler hinter sich brachte. Welche Handlungen werden aus diesen Parolen folgen?
Mancher rieb sich kurz nach der Wahl verwundert die Augen und Ohren, denn man sah Peter Magyar im Geiste brav auf dem Schoß von Ursula von der Leyen sitzen, der nach dem Wahlsieg als das Trojanische Pferd der Brüsseler Spitze der EU nicht nur die Hindernisse für das 90 Milliarden Euro Kredit-Geschenk an die Ukraine aus dem Weg räumt, sondern auch einen der letzten für seine Souveränität einstehenden Staat an die europakonforme Kandare nimmt.
Aber in seiner Erklärung am 14.04.26 betonte Magyar, dass man an der Asylpolitik nichts ändern wolle, sich auch wie die Slowakei und Tschechien nicht finanziell an den 90 Milliarden für die Ukraine beteiligen wolle und auch bei der Energieversorgung doch ebenfalls weiterhin die Diversität der Lieferanten aus allen Himmelsrichtungen beibehalten wolle. Drushba heißt bekanntlich Freundschaft und diese Pipeline soll bitte sehr weiter Öl nach Ungarn liefern.
Nun kursieren bereits Darstellungen in den sozialen Medien, die nicht alle durch den Digital Services Act eingeschränkt werden können, dass Magyar womöglich vom ungarischen Silberrücken Orban als Trojanisch-ungarisches Pferd gezielt aufgebaut ins Rennen geschickt wurde. Eine echte Opposition, die den Eurokraten der Linkswoken passen könnte, gab es 2024 nicht. Also habe man vor zwei Jahren den Orban-Vertrauten Magyar mit Entrüstung und Empörung gegen die korrupte Orban-Regierung losgeschickt, die erlahmte Tisza-Partei in der politischen Arena zu übernehmen. So die Erzählung.
Die anderen rufen entrüstet in die Runde, dass Peter Magyar natürlich von George Soros und seinen NGOs mit Millionen unterstützt wurde, um Orban zu stürzen und selbst Einfluss in Ungarn zu bekommen. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht, wenn man in Berichten verschiedener NGOs sucht, die Bezug nehmen auf Finanzunterstützung durch EU und der Soros-NGO „Open Society“. Ein weites Feld für investigative und bezahlte Journalisten.
Währenddessen saß Magyar im staatlichen ungarischen Fernsehen und verkündete, er werde unverzüglich die Nachrichtensendung des öffentlichen Rundfunks in Ungarn aussetzen, da dieser nur Propaganda und einseitige Desinformation liefere. Man müsse das komplett neu aufbauen.
Man weiß gar nicht mehr wie viele Trojanische Pferde wie die russischen Matroschkas ineinanderstecken. Willkommen im Informationskrieg der Halbwahrheiten und gestreuten Gerüchte. Matroschka? Das zeigt wieder auf Putin und der Kreisel dreht die nächste Runde.
Was ist nun die ungarische Wahrheit dieser Parlamentswahl? Nem tudom. Ich weiß nicht.
(1) Ungarn-Wahl: Orban abgewählt – Putins trojanisches Pferd ist gestoppt
(2) Wahlsystem: Ungarn – Országgyűlés (Nationalversammlung)
(vera-lengsfeld.de)
