
Lahrifahri



(tutut) - Kopf oder Herz, um die Zahl geht es schon lange nicht mehr. Es sind nicht Herzenssachen, wenn es auf den Kopf ankommt, der oft verloren geht und nie zur Fundsache wird. Das ewige Dilemma zwischen Logik und Gefühl. Wenn die rationale Kontrolle vollkommen versagt hat oder wegrationalisiert wurde und emotionale Beweggründe keine schützende Rolle spielen können, geht der Verstand verloren und wird nicht zur Fundsache, Dann bleibt oft nur ein Zustand der Orientierungslosigkeit zurück – das sprichwörtliche Durcheinander, bei dem weder das eine noch das andere Abhilfe schafft. Viele Menschen kennen diesen inneren Konflikt gut, und in der Literatur wie auch in modernen Zitaten wird dieses Spannungsfeld oft aufgegriffen: Während der Kopf versucht zu kalkulieren und zu schützen, drängt das Herz oft zu Risiken. Auf Plattformen wie Pinterest findet man unzählige Variationen des klassischen Spruchs: "Der Kopf sagt: Ich kann nicht! Doch das Herz flüstert: Riskiere es!'. Ein weiteres großes Problem dieses Konflikts ist das Timing. Wie es ein populärer Spruch auf Facebook ausdrückt: 'Der Kopf hat längst verstanden, was passiert ist. Und trotzdem braucht das Herz manchmal viel mehr Zeit, um es zu akzeptieren'. Wenn bei Ihnen gerade der Kopf 'verloren gegangen' ist, hilft oft nur eines: Den Druck herauszunehmen, nicht alles sofort logisch begreifen zu wollen und zu akzeptieren, dass manche Phasen im Leben einfach vom emotionalen Chaos regiert werden. So könnte man Politik auch bezeichnen, die gegen selbst errichtete Brandmauern die Köpfe einrennt. Nicht ohne Assistenz, wenn christliche Kultur und Politik so klingt: "Da stellt sich der Chef eines deutschen Unternehmens auf die Wahlkampfbühne Donald Trumps und schleimt bis zur Selbstverleugnung: 4,2 Milliarden Dollar für ein neues Werk, 4500 Arbeitsplätze in Amerika. Ein deutscher Spitzenmanager als Statist in der Inszenierung eines Präsidenten, der seine Verbündeten mit Zöllen und Drohungen unter Druck setzt, ihre Sicherheit bedroht. Für ein Milliardengeschäft prostituiert sich ein Weltkonzern". Wie klein doch die Welt mancher Leute in Wirklichkeit zu sein scheint: "VW schreibt im Quartal 5,8 Milliarden Euro Verlust, den zweithöchsten Verlust der Konzerngeschichte. Den Managern kommt die Misere gar nicht so ungelegen!" (welt.de)

Zuerst brannten Mülltonnen
Brand an Schule in Trossingen: Vorerst kein Unterricht möglich
Ein Brand hat an einer Schule in Trossingen (Kreis Tuttlingen) am Donnerstagabend großen Schaden verursacht. Die sonderpädagogische Schule bleibt vorerst geschlossen..
(swr.de. Sie haben doch noch eine Musikhochschule.)

Proteste am Wochenende
Gen Z-Demos in Stuttgart und BW: Was erwartet die Polizei?
Krawall wie in Frankreich oder friedlicher Protest? Das wird im Vorfeld der Demos der Initiative "Gen Z regelt" viel diskutiert. Die Polizei bereitet sich auf den Einsatz vor.
(swr. Ganz was Neues? Politik guckt zu?)

"Ein Erfolg ist jeder, der herausgeht und glückserfüllt ist"
Lego- und Klemmbaustein-Ausstellung in Karlsruhe: Nach überraschendem Erfolg doppelt so groß
Die BauStein Welten in Karlsruhe hatten letztes Mal überraschend über 30.000 Besucher. Jetzt ist die Lego- und Klemmbaustein-Ausstellung noch größer. In den Aufbau floss viel Herzblut..
(swr.de. LEGOLÄND und Blutwurscht.)

Auf dem Weg in die Nische
Volkswagen meldet Milliarden-Verlust – Auf das Theater um Audi-Chef Döllner folgt die kalte Dusche
Von Thomas Kolbe
Groß war das Theater um den Auftritt von Audi-Chef Döllner bei einer Trump-Veranstaltung. Empörte Mitarbeiter, empörte Gewerkschaften, völlig entgrenzte Medien – alle schrien sie Zeter und Mordio. Nun meldete VW am Donnerstag einen Milliardenverlust – willkommen auf dem Boden der Tatsachen..
(Tichys Einblick. Ohne Kraft keine Freude wagen.)

Gruselhäuser und mehr
Highlights zu Halloween: Wo Gäste sich 2026 in Baden-Württemberg gruseln können
Auch in BW wird es rund um den 31. Oktober schaurig: Wer Halloween feiern will, findet im Land zahlreiche außergewöhnliche Orte. Wir zeigen, wo es besonders gruselig wird..
(swr.de. Da genügt schon Sprech und Schreibe des Staatsfunksin Genderitis.)

Handelsverband erwartet deutschlandweit 537 Millionen Euro Umsatz
Boom trotz steigender Preise: Halloween bleibt ein Kassenschlager
Trotz zurückhaltender Konsumstimmung erwartet der Handel einen steigenden Umsatz durch Halloween. Auch in Heilbronn sind Kostüme, Dekorationen und Partys gefragt..
(swr.de. Mehr Grusel geht immer.)

============
NACHLESE
PR-Desaster
Elif Eralp: Kommunikationspanne offenbart Angst vor Pro-Palästina-Milieu
Eralps Büro schickte eine autorisierte Fassung eines Interviews mit dem SPIEGEL an das Magazin zurück. Darin enthalten: Interne Kommentare, die offenbaren, dass sich Eralp vor Terrorsympathisanten fürchtet – vor dem Milieu, von dem sie sich hat wählen lassen und mit dem die Linke bestens vernetzt ist.
VON Holger Dougla
(Tichys Einblick. Will Berlin eine türkische Bürgermeisterin?)
=============

Krebsgeschwür EU zerstört Europa
Das Krebsgeschwür namens EU zerstört systematisch das, was einst Europa war. Während Brüssel die nationale Souveränität der Völker mit immer neuen Reglementierungen und Migrationspakten aushöhlt, feiert Frankfurt den Kriegstreiber Selenskyj mit dem Friedenspreis und macht sich damit zum Handlanger jener, die den Konflikt in der Ukraine endlos verlängern wollen.
(Weltwoche Daily)

*************
DAS WORT DES TAGES
Dass die Energiewende der Wirtschaft massiven Schaden zugefügt hat, die Asyl-Industrie und Migranten-Politik Milliarden verbrennen oder 100 Milliarden für die Ukraine verwendet wurden, durch einen Krieg den Linke mit Verzicht auf Wehrdienst beantworten würden, ganz Klasse, und solche Idioten werden Gewählt.Unglaublich.
(Leser-Kommentar, welt.de)
**************

Halloween: RAG Experten über Dekorationen, Haftungsfragen und Nachbarschaftsrecht
Welche Regeln gelten?
(lifePR) - Halloween hat sich in Deutschland zu einem festen Bestandteil des Jahres entwickelt. Nach Angaben von Statista setzte der Einzelhandel rund um Halloween 2025 etwa 540 Millionen Euro um. Mit der wachsenden Beliebtheit des Festes nehmen auch Fragen zu Dekorationen, Kinderstreichen, Haftung und dem Zusammenleben in der Nachbarschaft zu. Die ARAG Experten erläutern, welche Regeln gelten und worauf Verbraucher achten sollten. Welche Regeln gelten für Halloween-Dekorationen? Ob Skelett im Vorgarten, Spinnennetz an der Hauswand oder Hexe am Fenster: Saisonale Dekorationen sind grundsätzlich erlaubt. Mieter und Eigentümer dürfen ihr Wohnumfeld zu Halloween schmücken, solange andere nicht gestört oder gefährdet werden oder Fluchtwege versperrt werden. Wie weit die Gestaltungsfreiheit reichen kann, zeigt ein aktueller Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen (Az.: 16 L 2124/25). In dem Fall ging es um Gruselfiguren und Spinnennetze in einer denkmalgeschützten Siedlung. Ein Bürger der Stadt hielt die Dekorationen für unvereinbar mit dem besonderen Charakter des Quartiers. Das Gericht sah das anders und bewertete die zeitlich begrenzte Halloween-Dekoration als zulässig. Ein Anspruch auf Einschreiten der Stadt bestand nicht. Für die ARAG Experten zeigt die Entscheidung, dass vorübergehender Festschmuck grundsätzlich anders zu beurteilen ist als dauerhafte Veränderungen an Gebäuden.Gelten an Halloween andere Regeln für Mieter? Nein. Auch wenn sich der Abend für viele wie ein kleiner Feiertag anfühlt, bleiben die Regeln des Miet- und Nachbarschaftsrechts unverändert bestehen. Gastgeber von Halloween-Partys müssen Rücksicht auf Nachbarn nehmen, insbesondere in Mehrfamilienhäusern. Zudem sollten Dekorationen in Treppenhäusern oder anderen Gemeinschaftsflächen nur nach Absprache angebracht werden. Die ARAG Experten empfehlen, gerade dort auf Rücksichtnahme zu setzen. So wird aus dem Gruselfest kein Streitfall für die Hausgemeinschaft.
Wo endet „Süßes oder Saures“ und wo beginnt die Sachbeschädigung?
Der bekannte Halloween-Spruch klingt harmlos, hat aber keinerlei rechtliche Bedeutung. Wer keine Süßigkeiten bekommt, darf deshalb weder Hauswände beschmieren noch Briefkästen beschädigen oder Türschlösser verkleben. Die ARAG Experten erinnern daran, dass Halloween kein rechtsfreier Raum ist. Sachbeschädigungen, Beleidigungen oder Hausfriedensbruch werden am 31. Oktober genauso geahndet wie an jedem anderen Tag des Jahres. Entsteht ein Schaden, müssen die Verantwortlichen dafür einstehen.
Wer haftet, wenn Kinder an Halloween etwas beschädigen?
Bei dieser Frage kommt es zunächst auf das Alter des Kindes an. Kinder unter sieben Jahren sind grundsätzlich nicht deliktsfähig und haften daher in der Regel nicht selbst für verursachte Schäden. Ab dem siebten Lebensjahr wird geprüft, ob das Kind die Folgen seines Handelns erkennen und entsprechend verantwortlich handeln konnte. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Eltern nicht automatisch für jedes Missgeschick ihrer Kinder einstehen müssen. Entscheidend ist vielmehr, ob sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Deshalb sollten Eltern vor dem Halloween-Abend klare Absprachen treffen und deutlich machen, welche Streiche noch als Spaß gelten und welche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
Welche Kostüme können rechtlich problematisch werden?
Die meisten Hexen, Zombies, Skelette oder Vampire müssen sich keine Sorgen machen. Rechtlich problematisch wird es aber, wenn Verkleidungen Grenzen überschreiten. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass etwa Kostüme mit verfassungswidrigen Symbolen oder Kennzeichen auch an Halloween verboten sind. Hier endet der Gruselspaß schnell und es drohen strafrechtliche Konsequenzen. Vorsicht ist zudem bei besonders realistischen Accessoires geboten. Kunstblut und Plastikzähne sind meist unproblematisch, anders sieht es bei täuschend echt wirkenden Waffenattrappen aus. Wer mit einer Pistole, einem Gewehr oder einem Messer unterwegs ist, das von echten Waffen kaum zu unterscheiden sind, riskiert nicht nur Notrufe, sondern unter Umständen auch Ärger mit den Behörden. Wer den Gruselfaktor besonders weit treiben möchte, sollte außerdem bedenken, dass Verkleidungen oder Inszenierungen nicht gezielt dazu dienen dürfen, andere Menschen massiv einzuschüchtern oder zu bedrohen. Denn auch an Halloween gelten die allgemeinen gesetzlichen Grenzen des Zusammenlebens.
Wie die EU Leistungsmissbrauch ermöglicht
Missbrauchte Freizügigkeit: Deutsche Stadtviertel verkommen, rumänische Dörfer blühen auf
Von Matthias Nikolaidis
Eine MDR-Doku zeigt, wie Kindergeld, Wohngeld und Grundsicherung aus Deutschland zum Standortvorteil für Roma-Dörfer in Rumänien werden. Das geht nur dank EU-Freizügigkeit. Doch die Kommission stellt sich taub und liefert Kauderwelsch..
(Tichys Einblick. Sind die noch nicht alle hier?)

JF-Exklusiv
Bundesregierung bestreitet Linkskurs der Bundeswehr
Um ihre Elite auszubilden, greift die Bundeswehr nach JF-Recherchen auf tendenziöse Literatur zurück. Doch als die Opposition nach Details fragt, gibt sich Pistorius’ Ministerium erstaunlich wortkarg – außer bei den Auswahlkriterien für neue Bücher..
(Junge Freiheit. Rechtsrum?)

Linke in Berlin
Der Pakt mit dem Teufel und die plötzliche Angst der Elif Eralp
Von Ulf Poschardt
Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp ist offenbar eingeschüchtert von Hamas-Sympathisanten. Sie und ihr Mann hätten „Angst vor diesen Leuten“. Eine Tragödie, die etwas ebenso Bitteres wie Hochunterhaltsames hat..
(welt.de. Was sich so alles in Politik tummelt.)

Migrationspolitik
Deutschland duldet mehr als 200.000 ausreisepflichtige Migranten
Die Zahl der Migranten ohne Aufenthaltsrecht steigt wieder deutlich an. Inzwischen sind mehr Ausreisepflichtige geduldet, als die Stadt Kassel Einwohner hat. .
(Junge Freiheit. Wer hat sie reilasse?)

Diskussion über Verbotsgesetz
Der Islam ist immer politisch
Österreich will per Gesetz den „politischen Islam“ verbieten. Doch Wien verkennt, dass der Islam keine Privatsache ist. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Wann lesen sie den Koran?)

Berlins kommende Bürgermeisterin
Die Geister, die sie rief, werden Deutschland zerstören
Der „Spiegel“ macht spektakulär öffentlich, dass Berlins nächste Linkspartei-Bürgermeisterin in Angst vor dem eigenen migrantischen Terror-Milieu lebt. Dass Elif Eralp so tut, als sei das irgendwie normal, ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was diesem Land noch blüht. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard.
(Junge Freiheit. Wer Kommunusmus wählt, wird Murks ernten.)

JF-TV-Interview
Patzelt warnt: „So manche Revolution hat ihre eigenen Kinder schon gefressen“
Die Enthüllungen über die Angst von Elif Eralp vor Hamas-Sympathisanten in ihren Reihen erschüttern den Politik-Experten Werner J. Patzelt. Beschwichtigungsversuche der Linkspartei nennt er „Placebos“ und spricht von einer „Infantilisierung“ der Politik..
(Junge Freiheit. Überraschung?)

DER PODCAST AM MORGEN
Eralp fürchtet Hamas-Sympathisanten und will gegen den SPIEGEL vorgehen – TE-Wecker am 30. Oktober 2026
Von Holger Douglas
+++ VW im Milliardenloch – Empörung über Trump rettet keinen Arbeitsplatz +++ der Goldesel schwächelt – Wolfsburg muss sparen +++ Geschlossen aus Angst: Douglas zieht Konsequenzen vor dem Protestsamstag +++ Eralps Angst-Protokoll in Berlin: Regieren wollen, Namen lieber nicht nennen +++ Eralp fürchtet das Milieu – und will gegen den SPIEGEL vorgehen +++ Wer darf noch lehren? Blume will strengere Regeln gegen Verfassungsfeinde +++ Gespräch mit Josef Franz Lindner, Berlins Enteignungspläne: Was lässt die Verfassung zu? +++ Bundeswehroffizier vor Gericht: zweimal freigesprochen – doch der Streit um den Impfbefehl geht weiter +++ Umweltminister Schneider will Audi belehren – ein Ministeramt ersetzt keine Kalkulation +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Warum setzen politische Nachfahren eines Unrechtsstaats ständig auf den Rechtsstaat?)

Der große Raubzug
Vorwand Geldwäschebekämpfung: Klingbeil will an Konten der Bürger
Unter dem Deckmantel der Geldwäschebekämpfung will Lars Klingbeil den staatlichen Zugriff auf das Vermögen der Bürger drastisch ausweiten. Konten sollen schneller eingefroren, Eigentumsverhältnisse durchleuchtet werden. Der nächste Angriff auf finanzielle Freiheit und Privateigentum.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Sozialismus statt Freiheit unter CDU.)

Staatsoberhaupt wofür?
Bundespräsident, das überflüssigste Amt der Republik
Von Alexander Heiden
Die Union feilscht um die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier wie auf einem Basar. Das unwürdige Gezerre zeigt wieder, wie unwichtig der Job im Schloss Bellevue in Wahrheit ist. Höchste Zeit, ihn zu streichen..
(Tichys Einblick. Könnte auch ein Geißbock.)

JF-Exklusiv
Wie SPD-Politiker mit Mafia-Methoden Zeugen bedrohen
Gleich zwei Korruptionsfälle erschüttern derzeit Niedersachsens SPD. Doch statt für Aufklärung zu sorgen, wird eine Zeugin massiv bedroht. Der JUNGEN FREIHEIT liegen kompromittierende Fotos vor..
(Junge Freiheit. Sozial missraten.)

„Wer seine Lebensweise durchsetzen will, muss gehen“
Der französische Philosoph Renaud Camus prägte die Formel vom „Großen Austausch“ – und beklagt eine verhängnisvolle globale Entwicklung. Migration möchte er rückgängig machen. ..
(welt.de.Das Hereinlassen ist das Problem.)

Die Sonne: launische Regentin des Erdklimas
Von Gastautor Dipl. Physiker Dr. Werner Huber
„Klimatische Folgen einer schwachen Sonne“ – so titelt ein Forschungsbericht des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung Potsdam über den Nachweis von niedriger Sonnenaktivität und gravierenden Klimafolgen. Die in Nature Geoscience publizierte Arbeit gewinnt weitere Relevanz durch neue Forschungserkenntnisse über zyklische Schwächephasen der Sonne, die, wie die Vergangenheit zeigt, bis hin zum „Großen Sonnenminimum“ gehen (Grand Solar Minimum). Mit schwerwiegenden Folgen für das Erdklima.
Die Thematik ist daher existenziell, besonders auch angesichts der Energiewende und ihrer Zentrierung auf die wetterabhängige Wind- und Solarkraft. Zunächst aber die Erkenntnisse des internationalen Potsdamer Geoforscherteams. Demnach kam es vor 2800 Jahren zu einem Großen Sonnenminimum, dem ein sehr schneller Umschlag hin zu kalt-nassem Schlechtklima folgte. Die Wissenschaftler analysierten dazu Sedimente aus dem Meerfelder Maar, einem Vulkankratersee in der Eifel. Mit modernsten Analyseverfahren konnten sie sowohl das Solarminimum wie auch den Klimaeinbruch am selben Sedimentkern nachweisen.
Für diese Zeit, 800 bis 600 v. Chr., berichtet der englische Klimageschichts-Pionier Professor Hubert Lamb von weit vorrückenden Gletschern, von nicht endenden Wintern in Skandinavien, von Kälte und Nässe in ganz Europa, vom Anstieg des Bodenseepegels um mehrere Meter und Vernichtung der Seeufersiedlungen, vom steilen Abfall der Baumgrenzen sowohl in den Alpen wie sogar auch in den kalifornischen White Mountains. Nordische Germanen setzen sich Richtung Mitteleuropa in Bewegung. Der römische Chronist Titus Livius schildert strenge Winter im frühen Rom: Sogar der Tiber sei zugefroren.
Insgesamt ergibt sich das Bild einer großräumigen Not- und Migrationszeit: Nahrungsmangel, Siedlungsabbrüche mit Brand- und Kampfspuren, Abwanderung oder Flucht, Bevölkerungsdezimierung. Nicht umsonst prägte die Forschung den Begriff „Hallstatt Disaster“, nach dem Ort in Österreich, wo ein Gräberfeld den damaligen Bevölkerungsumbruch hin zu frühen Kelten markiert.
Ein weiteres Großes Sonnenminimum ist nachgewiesen nach dem Ende der Römischen Warmzeit: in der Spätantike um 650 n. Chr. Es dauerte ein ganzes Jahrhundert. Die irdische Kaltperiode, die daraus entstand, überspannte wegen zusätzlicher Vulkanausbrüche eine endlose Leidenszeit von etwa 450 n. Chr. bis 800 n. Chr. In der Literatur wird sie als Klimapessimum der Völkerwanderungszeit bezeichnet. Belegt ist sie durch weiträumige, hochpräzise Baumringmessungen sowohl in Europa wie in Asien. „Es war die stärkste Abkühlung auf der Nordhalbkugel während der letzten 2000 Jahre“, sagt Professor Ulf Büntgen von der Universität Bern, der das Forschungsteam leitete.
Für die Menschen waren es lange Elendsjahrhunderte, ein Horrorlauf von Unheil zu Unheil: Die Julianische Pest zog ihre Todesspur in immer neuen Läufen durch Asien und Europa, forderte Millionen von Opfern, entvölkerte ganze Landstriche. Neben Hunger peinigte die Überlebenden die „Entsetzlichkeit der Kälte“: Der „grimmige Frost“ ließ die Donau oft so fest gefrieren, dass sie „sogar Fuhrwerken eine sichere Überfahrt gestattete“, so ein Zeitzeuge. Und die Robusten, die Hunger und Frost überlebten, wurden dann oft Opfer der Raub- und Eroberungszüge der Völkerwanderung. Die mörderischen Einfälle von Hunnen und Awaren, deren Vieh in der eisigen Mongolensteppe verendet war, lösten eine Kettenreaktion von Flucht- und Eroberungszügen europäischer Völkerschaften aus. Überleben in dieser Hölle auf Erden war den meisten nicht beschieden.
Nach 800 n. Chr., Regierungszeit von Kaiser Karl dem Großen, gewann die Sonne rasch an Kraft, wie hochauflösende Isotopenanalysen an Eisbohrkernen zeigen; sie ermöglichen eine Rekonstruktion der solaren Magnetfeldstärke und damit der Sonnenintensität. Sedimentanalysen der Eifel-Maare bestätigen die schnelle Erwärmung – so schnell wie beim heutigen Klimawandel. Die Mittelalter-Warmzeit brach an: eine beispiellose Aufbruchsepoche der Menschheit. Als erstes spürten es die Menschen hoch im Norden: Schmelzendes Eis entblößte Land und Wasser, mehr Solarstrahlung wurde absorbiert und eine Erwärmungsspirale in Gang gesetzt – die Albedo-Rückkopplung.
Die Nordmänner wagten sich aufs zunehmend eisfreie Meer – nicht nur zum Fischfang: In langen Serien von Überfällen beraubten sie ab 840 mit ihren flussgängigen Drachenbooten zahllose Städte, so etwa London, Hamburg, Köln, Paris, Bordeaux, Sevilla. Sie besiedelten das ergrünte Island, Grönland und schließlich Neufundland: die ersten Europäer auf dem amerikanischen Kontinent.
Ein langes Glück war den Siedlungen aber nicht beschieden. „Dieser Umstand hängt eindeutig mit der Abkühlung der Arktis zusammen“, schreibt Lamb. Wieder die Sonne. Die Aktivitätsrekonstruktion bestätigt: Um 1260 fiel die Sonne unvermittelt in ein fast hundertjähriges Großes Minimum, das Wolf-Minimum. Im hohen Norden bewirkte nun die Albedo-Rückkopplung eine schnelle Abkühlung. Nach 1300 war Grönland wegen Meeresvereisung kaum noch zu erreichen. Siedlungen samt Menschen gingen unter.
Um diese Zeit kam die Kälte auch in Europa an. Sofort mit schrecklichen Folgen: Von 1315 bis 1322 zog eine verheerende Hungerkatastrophe ihre Spur kreuz und quer durch Europa. Dazu kam eine „grausame Pestilenz“. Auch die fürchterliche Beulenpest befiel die Menschen, „sie starben tagtäglich in so großer Zahl, dass die Luft durch den Gestank faulig war.“ Die weit nach Süden vorgedrungene arktische Kaltfront zeugte schwere Sturmfluten, so die berüchtigte Große Mandränke 1362, die entlang den Nordseeküsten ganze Landstriche samt Städten und Menschen ins Meer riss.
All dies war nur der Auftakt zur Elendsepoche der insgesamt 600-jährigen Kleinen Eiszeit, deren letzte Ausläufer sogar bis zur 1900er-Schwelle andauerten. In der Kernzeit trieben Not und drückende Abgaben die Dörfler von Süddeutschland bis Thüringen zum Großen Bauernkrieg 1525 mit seinen zig-tausenden Opfern. „Grausame“ Winter, Hagelschlag im Sommer, Dauerregen, Missernten, nach Brot winselnde Kinder, Seuchen, die Vieh und Leute hinwegrafften: Die verzweifelten Menschen sahen die Schuld in teufelsbesessenen Hexen – die Scheiterhaufen loderten.
Lamb und andere Klimahistoriker sehen einen Zusammenhang zwischen Schlechtklima und Konflikten. So auch mit dem Dreißigjährigen Krieg. Die sich bekriegenden Söldnerheere rekrutierten sich zum Großteil aus entwurzelten Bauern. So traten laut Lamb Schotten – ihr Hochland nur noch Eiswüste – „besonders häufig“ dem Invasionsheer des Schwedenkönigs Gustav Adolf bei. Das den Krieg zum epochalen Schlachten steigerte, auch an der Bevölkerung. Kalte Zeit, Schreckenszeit …
Die Kleine Eiszeit trieb noch ein anderes epochales Ereignis. Im Frankreich der späten 1700er wurden die Nahrungsmittel wegen der Schlechtwetterlagen knapp. Die Preise stiegen, die einfachen Leute darbten. Das belegen die Musterungsakten französischer Rekruten aus dieser Zeit: Die Körpergröße erreichte in den 1780er-Jahren einen Tiefpunkt. Dann 1788/89: verheerender Hagelschlag vernichtet die Ernte, im Frühjahr 1789 Überschwemmungen und Viehseuchen, im Sommer Dürre. Hunger grassiert, die radikalen Jakobiner treiben die Volkswut auf das im Luxus schwelgende Königshaus auf die Spitze: am 14. Juli Sturm auf die Bastille. Klima kann Revolution …
Die Kleine Eiszeit herrschte global: in China ab 1600 mörderische Hungersnöte durch Kälte und Dürre; Mega-Dürren im afrikanischen Sahel; die Gletscher Alaskas und der Anden wuchsen massiv; das Hafenbecken von New York fror zu. Zweiflerfrage: Kann die Kleine Eiszeit auch durch Vulkanausbrüche verursacht sein? Antwort: Sie verstärkten und verlängerten das Schlechtklima, können aber wegen ihrer nur kurzen Wirkung die 600-jährige Daueranomalie nicht erklären. Dagegen überspannten die vier zwischen 1260 und 1820 hintereinander auftretenden Sonnenminima (Wolf, Maunder, Spörer, Dalton) mit ihrer jeweils sehr langen Dauer von bis zu 130 Jahren die ganze Epoche.
Nun aber: Was ist die Ursache der Minima? Und wann kommt das nächste Minimum?
„Sonnenzyklen neu gedacht“, so meldete das Helmholtz Forschungszentrum Dresden im Mai 2024 den Erkenntnisdurchbruch, warum die altbekannten 11-jährigen Sonnenzyklen eine so verblüffend präzise Periodendauer von exakt 11,07 Jahren aufweisen: Diese Aktivitätszyklik, die auf der Zyklik des von gewaltigen Plasma-Kreisläufen erzeugten Sonnenmagnetfelds beruht, wird präzis getaktet durch die um die Sonne kreisenden Planeten. Alle 11,07 Jahre stehen Venus, Erde und Jupiter so, dass ihre resultierende Gravitationskraft auf die Sonne maximal wird und damit den Plasmakreislauf in exaktem Takt hält. Dank dieser Erkenntnis konnten die Forscher auch wesentlich längere Sonnenzyklen errechnen: von rund 200 Jahren bis in den Jahrtausendbereich. In der Klimahistorie sind sie alle empirisch nachgewiesen. – Ein Gütezeichen für das Modell.
Die Ursache für die Großen Sonnen-Minima vermuten die Helmholtz-Forscher in Schwankungen der Plasma-Kreisläufe. Wann könnte so was wieder auftreten? Darüber hat der international anerkannte Schweizer Sonnenphysiker Friedhelm Steinhilber geforscht. Die im Journal of Geophysical Research publizierte Prognose basiert auf eben diesen Rekonstruktionen mit ihren charakteristischen Aktivitätsperiodizitäten, die wahrscheinlich auch künftig auftreten werden. Diese Annahme wird gestützt durch erfolgreiche hindcasting-Tests des Modells: Das Nachrechnen der früheren Aktivität erbrachte gute Übereinstimmung mit der realen Sonnenhistorie.
Das Prognoseergebnis: Die Solaraktivität sinkt bis 2100 auf einen Wert wie am Ende der Kleinen Eiszeit zwischen 1850 und 1900. Die Auswirkung auf das Erdklima ist umstritten: Forscher, die hinter der CO2-Treibhausthese von UN-Weltklimarat/IPCC stehen, prognostizieren nur eine Abschwächung des Erwärmungstrends. Jene Forscher dagegen, die einen starken Sonneneinfluss auf das Erdklima sehen, erwarten für die nächsten Jahrzehnte eine Bandbreite von leichter bis zu markanter Abkühlung. Dazu gehören etwa die bekannten Klima-Größen Judith Curry und Javier Vinos. Curry errechnet bis 2050 eine merkliche Abkühlung um bis zu minus 0,5 Grad. Vinos erwartet bis 2040 geringe Abkühlung, danach aber eine markante Kaltphase.
Steinhilber, Curry, Vinos: Sie repräsentieren eine große Zahl von Wissenschaftlern, die die Sonne vor das CO2 setzen. Viele von ihnen, darunter Nobelpreisträger, sind in der internationalen Gruppe Clintel vernetzt, haben medial aber keine Stimme. IPCC-nahe Akteure haben das Meinungsmonopol. – Obwohl die CO2-These fundamentalen Evidenzen widerspricht: beispielhaft die starken Warmzeiten der Vergangenheit oder das Versagen der IPCC-Modelle bei hindcasting-Tests. Außerdem kann laut umfangreicher Analysen der globalen Klimadaten aus Vergangenheit und Gegenwart, auch mit KI-Einsatz, die CO2-These die Daten nicht erklären – im Gegensatz zur Sonnenthese.
Belastbare Wissenschaftserkenntnisse sehen also für die kommenden Jahrzehnte einen Abkühltrend vorher. Mit Folge kälterer, schneereicher Winter und unbeständiger, nasser Sommer. Auch wenn Prognosen nie sicher sind: Muss dieses Szenario, schon des Vorsorgeprinzips wegen, nicht auch in unsere Energieplanung einfließen? Statt nur weiterhin von Gutklima auszugehen? Deutschland Elektro-Staat? In Kältewintern wird es knapp: Strombedarf für E-Mobilität, E-Wärme, Gewerbe etc. steigt, Wind-/Sonne-Stromerzeugung sinkt. Ingenieure verstehen das. Politiker sollten dies schnellstens auch tun! Und endlich auch klima-robuste Energie in Betracht ziehen wie die Kernkraft. Zumal sie dank Weiterentwicklung, wie in meinem Buch „Klima-Wahrheit“ geschildert, Eigensicherheit, Entschärfung des Endlagerproblems und Kosteneffizienz verspricht. Was sie zur gesamtheitlich günstigsten Energiequelle machen wird.
Dipl. Physiker Dr. Werner Huber ist Autor des Buchs „Klima-Wahrheit – Ewiger Wandel, Geschichtsmacht, Klimastreit, Klima- und Energiezukunft“
(vera-lengsfeld.de)
"Wohlstand ist alle" - KI darf von einem neuen Buch träumen

(gh) - Es war nicht so einfach KI in die Spur zu bekommen, hat doch Ludig Erhrd "Wohlstand für alle" nicht nur geschrieben, sondern auch gemacht. Leicht denkbar, dass ein Boch von Friedrich Merz "Wohlstand ist alle" lauten könnte. KI darf mitträumen und schafft die Sitationsbeschreibung eines linksgrünen Staates im kommunistischen Marx-Paradies:
Ein Buch mit dem Titel „Wohlstand ist alle“ würde sich mit den Ursachen und Folgen des Endes unseres gewohnten materiellen Wohlstands sowie dem Leben in einer Gesellschaft nach dem wirtschaftlichen Rückschritt befassen.
Hier sind die wahrscheinlichen Hauptkapitel und Inhalte eines solchen Buches:
1. Das Ende des Wachstums
• Endliche Ressourcen: Das Buch würde erklären, warum Erdöl, seltene Erden und sauberes Wasser knapp werden.
• Das Wachstums-Dilemma: Es zeigt auf, dass das moderne Wirtschaftssystem zwingend wachsen muss, um stabil zu bleiben, dies aber auf einem Planeten mit Grenzen unmöglich ist.
2. Der Alltag in einer Mangelgesellschaft
• Veränderter Konsum: Weg von der Wegwerfgesellschaft, hin zu Reparatur, Verzicht und strengem Sparen.
• Wohnen und Mobilität: Wie sich das Leben verteuert und wer sich Autos oder Eigenheime überhaupt noch leisten kann.
3. Krise der sozialen Systeme
• Staatspleiten: Warum Renten, Krankenkassen und staatliche Pensionen nicht mehr finanziert werden können.
• Soziale Spaltung: Der Kampf um die letzten sicheren Ressourcen und Jobs sowie die Frage, wer zuerst den Wohlstand verliert.
4. Neue Wege und Überlebensstrategien
• Post-Wachstums-Ökonomie: Konzepte, wie man mit weniger Geld und Ressourcen ein gutes Leben führen kann (Suffizienz).
• Regionale Netze: Der Rückzug auf lokale Gemeinschaften, Tauschhandel und urbane Landwirtschaft.
Ausgngssperren schließen das Volk ein, was Besseres fällt Frankreich nicht ein?


(tutut) - Kann sie weg, was wird aus der Traditionslokalpresse? Krankheitsberichte häufen sich, natürlicch hat das auch mit Wirtschaften und Nebensächlichkeiten zu tun, um ja nicht zur Hauptsache zu kommen, nämlicht berichten, was ist. Darf und kann sie das überhaupt? Nicht einfach weg, zumal das Feld leer geerntet scheint? Die traditionelle Lokalpresse in ihrer gedruckten Form durchläuft die schwerste Krise ihrer Geschichte, heißt es immer wieder. Die Zukunft des Lokaljournalismus liegt im Digitalen, getragen von E-Papern, Paid-Content-Modellen, Audioformaten und künstlicher Intelligenz, während das gedruckte Papier schrittweise zum Nischenprodukt wird., meinen Experten. Da wird es aber Zeit, die Zukunft zu entdecken. Branchenexperten und Verlage betonten gleichermaßen, dass die lokale Berichterstattung für das Funktionieren von Demokratie und Gesellschaft unverzichtbar sei. Wann fangen sie damit an? Der finanzielle Druck auf die Regionalverlage habr sich massiv erhöht. Die Kosten für Papier, Energie und insbesondere für die logistische Zustellung der gedruckten Zeitung bis an die Haustür seiendrastisch gestiegen. Zeit, dass das Internet erfunden wird. Lokale Anzeigenmärkte, Kleinanzeigen, Beilagen von Supermärkten seien fast vollständig ins Internet oder in den Briefkasten abgewandert. Die treue ältere Leserschaft bricht demografisch weg, während jüngere Generationen keine gedruckte Tageszeitung mehr abonnieren.Digitale Abos, Paid Content Verlage, verzeichnen ein starkes Wachstum bei Online-Abos und E-Papern. Digitale Bezahlschranken , Paywalls, sind mittlerweile Standard, um qualitativen Journalismus zu refinanzieren.Lokalmedien verlagern ihre Präsenz dorthin, wo sich die Nutzer aufhalten. Formate für TikTok, Instagram oder vertikale Smartphone-Inhalte gewinnen an Bedeutung, um jüngere Zielgruppen zu binden. KI wird verstärkt in Redaktionen eingesetzt – nicht um Reporter zu ersetzen, sondern um Routineaufgaben, wie das Protokollieren von Gemeinderatssitzungen oder Polizeiberichten, zu automatisieren und Kapazitäten für tiefergehende Recherchen freizumachen.Der Trend geht weg von der reinen Chronistenpflicht hin zu nutzerorientierten Angeboten: Lokale Podcasts, Newsletter und Eventberichte schaffen persönliche Nähe und stiften Identität in der Region. In der medienpolitischen Debatte wird immer wieder über

staatliche Zustellförderung für gedruckte Zeitungen oder eine stärkere Beteiligung großer Tech-Plattformen wie Google) an den Inhaltekosten diskutiert. Forschung und Praxis zeigen deutlich, was auf dem Spiel steht, wenn Lokalzeitungen aus der Fläche verschwinden: Wer schaut den Bürgermeistern, Gemeinderäten und lokalen Unternehmen auf die Finger, wenn es keine professionelle Redaktion vor Ort mehr gibt?" Ja, wenn es noch Zeitung gibt."Zieht sich der Qualitätsjournalismus zurück, entstehen Informationswüsten. Die Meinungsbildung verlagert sich dann unkontrolliert in ungeprüfte soziale Netzwerke oder private Messenger-Gruppen. Die Lokalpresse

stiftet Identität. Sie berichtet über den Sportverein, Kulturangebote, lokale Initiativen und das Leben der Menschen im Viertel. Die Traditionslokalpresse stirbt nicht zwangsläufig, aber sie transformiert sich grundlegend. Die gute lokale Geschichte bleibt der Kern, falls ihn noch jemand entdeckt, das Trägermedium Papier verliert jedoch rasant an Bedeutung. Wer als lokales Medienhaus überleben will, muss den Sprung in eine rein digitale, agile und nahbare Medienwelt erfolgreich meistern. Da muss frau noch ein bisschen üben, denn auch im ehemaligen Irrendorf kann sie sich auf Deutsch verirren, wohin Leser gelockt werden sollen: "Jede Menge Humor und gute Laune wartet (warten!) auf die Zuschauer am 8. November in der Eichfelsenhalle in Irndorf. Hier gibt es dafür Tickets zu gewinnen".

Polizei sucht Zeugen
Verdächtiger Rucksack: Freiburger Hauptbahnhof geräumt
Nach einem Hinweis auf einen abgelegten Rucksack hat die Polizei den Freiburger Hauptbahnhof vorsorglich geräumt. Gefunden wurde bisher nichts...
(swr.de. So einfach geht das?)

Ehemalige Schwarzwaldklinik verfällt
Lost Place in Bad Rippoldsau-Schapbach: Ein Alptraum für die Schwarzwald-Gemeinde
Seit 15 Jahren steht die alte Kurklinik in Bad Rippoldsau im Nordschwarzwald leer. Das verfallene Gebäude zieht immer wieder Menschen an - zum Ärger der Gemeinde...
(swr.de. Waren das noch Zeiten, als dort der russische Botschafter Valentin Falin 1975 den deutschen Staatssekretär im Außenministerium Hans-Jürgen Wischnewski zu Weltpolitik im Wolftal besuchte, der dort kurte.)

Diskussion in VW-Intranet eskaliert
Nach Auftritt bei Trump-Wahlveranstaltung: Audi mit Imageschaden?
Für Handelsexperten hat der Auftritt von Audi-Chef Döllner bei Donald Trump einen Imageschaden verursacht. Es gibt bereits "I bought this before Gernot went crazy" Aufkleber. .
(swr.de. Hat Grünfunk Probleme, lieber kein Auto?)

Behörden bereiten sich nach Ereignissen in Frankreich vor
Landesweit kündigen junge Menschen Proteste an: "Stigmatisierung der Schülerproteste ist Panikreaktion der Politik auf ihr eigenes Versagen"
In Deutschland stehen am Samstag Proteste junger Leute an. Bleiben sie friedlich? Der Landesschülerbeirat fordert, die Anliegen der jungen Generation ernst zu nehmen..
(swr.de. Für wie blöd halten sie das Volk gegenüber C wie Communism? Wer ist denn fürPolitik verantwortlich, warum werden gewählte Volksvertreter übergangen?)

Leitung bei Bauarbeiten beschädigt
Gasaustritt in Sigmaringen: Innenstadt teilweise gesperrt - mehrere Wohnungen evakuiert
Bei Bauarbeiten im Zentrum von Sigmaringen ist am Nachmittag offenbar eine Gasleitung beschädigt worden und Gas ausgetreten. Inzwischen ist das Leck laut Polizei gestoppt..
(swr.de. Noch zuviel Gas.)

MdB Kiesewetter unterliegt vor Gericht einem X-Nutzer
(gh) - Das Landgericht Ellwangen hatte die Zivilklage eines X-Nutzers gegen Kiesewetter im April 2026 abgewiesen. Der Nutzer hatte geklagt, um feststellen zu lassen, dass eine vorherige anwaltliche Unterlassungsaufforderung Kiesewetters unberechtigt war. Der Nutzer hatte zuvor einen Ukraine-Post des Politikers mit den Worten „Du hättest bestimmt im 3. Reich Karriere gemacht“ kommentiert. Das Landgericht sah diese Äußerung im April 2026 nicht mehr vom Recht auf freie Meinungsfreiheit gedeckt und wies die Klage des Nutzers endgültig ab.Das Verfahren ging anschließend in die Berufung vor das Oberlandesgericht Stuttgart. Dort gab es Ende Oktober 2026 eine Wende: Berichten zufolge erlitt Roderich Kiesewetter vor dem OLG Stuttgart eine Niederlage. Das OLG hob die Entscheidung der Vorinstanz auf bzw. entschied im Sinne des Klägers

Das große Schweigen
Massaker an Christen in Äthiopien: Mindestens 60 Tote – und das Morden geht weiter
Von Redaktion
Mindestens 60 orthodoxe Christen wurden in Äthiopien getötet, Häuser niedergebrannt und Familien vertrieben. Auch aus Nigeria, Jordanien und dem Kongo kommen neue Meldungen über mörderische Angriffe von Muslimen auf Christen. Die große politmediale Empörung bleibt aus. Es geht schließlich um Christen, nicht um Gaza. .
(Tichys Einblick. Weiter so Deutschlnd im Namen des Propheten? Hat der MP von THE Länd schon was gesagt statt zu Sachsen-Anhalt?)

===============
NACHLESE
Frei nach George Orwells „Krieg ist Frieden“
Rehlinger bei Lanz: Lügen sind Kompromisse
Anke Rehlinger auf Schlingerkurs. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende schafft es bei Lanz nicht, sich eindeutig von der SED/Die Linke zu distanzieren. Judenhass sei zwar inakzeptabel, aber eine Koalition schließt sie dennoch nicht aus. Berlin sei eben „eine Besonderheit“. Es gehe um Kompromisse.
VON Brunhilde Plo
(Tichys Einblick. Wie heißt es in "Nathn der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing: "Tut nichts! Der Jude wird verbrannt!“)
===============

Zu widersprechen verstehen
Eine große List zum Erforschen; nicht um sich, sondern um den Andern in Verwickelung zu bringen. Die wirksamste Daumenschraube ist die, welche die Affekte in Bewegung setzt: daher ist ein wahres Motiv für Geheimnisse die Lauheit im Glauben derselben: sie ist der Schlüssel zur verschlossensten Brust, und untersucht, mit großer Feinheit, zugleich den Willen und den Verstand. Eine schlaue Geringschätzung des mysteriösen Wortes, welches der andree fallen ließ, jagt die verborgensten Geheimnisse auf, bringt sie mit Süßigkeit in einzelnen Bissen zum Munde, bis sie auf die Zunge und von da ins Netz des künstlichen Betruges gerathen. Die Zurückhaltung des Aufpassenden macht, daß die des Andern die Vorsicht aus der Acht läßt, und so kommt seine Gesinnung an den Tag, wann auch sein Herz auf andere Weise unerforschlich war. Ein erkünsteltes Zweifeln ist der feinste Dietrich, dessen die Neugier sich bedienen kann, um herauszubringen was sie verlangt. Auch beim Lernen sogar ist es eine gute List des Schülers, dem Lehrer zu widersprechen, der jetzt, von größerm Eifer hingerissen, sich tiefer in die Eröffnung des Grundes seiner Wahrheiten einläßt; so daß eine gemäßigte Bestreitung eine vollendete Belehrung veranlaßt.
(Baltasar Gracian, Handorakel und Kunst der Weltklugheit)

***********
DAS WORT DES TAGES
Die Klima-und Energiepolitk der letzten 15 Jahre war kriminell.
(NIUS_LIVE )
************

Skandal-Text
Wie das Handelsblatt die USA mit Nazi-Deutschland gleichsetzt
Von Alexander Heiden
Einen „Fiebertraum“ nennt das Wirtschaftsblatt den Auftritt des Audi-Chefs in den USA. Der Kommentar offenbart das Ausmaß der geschichtsvergessenen Wahnvorstellungen der Zeitung. Protokoll eines journalistischen Totalschadens.Der Name „Hitler“ kommt zwar nicht vor. Das muss er aber auch gar nicht. Denn der Autor des Machwerks setzt ansonsten alles, aber auch wirklich alles daran, jede nur denkbare Assoziation an den „Führer“ und an das Dritte Reich zu wecken...
(Tichys Einblick. Unbildung ist der Presse Traum.Trumps Herkunft ist Deutschland. Wer liest denn sowas?)

Deutsche Kriegsbesoffenheit:
Ukrainische Frontkämpfer-Band tritt in Marburger Luther-Kirche auf
Die deutsche Kriegsbesoffenheit erreicht neue Höhen: Eine ukrainische Frontkämpfer-Band tritt in der Marburger Luther-Kirche auf und erntet tosenden Applaus. Evangelische Gotteshäuser werden zu Bühnen der Kriegspropaganda umfunktioniert, als hätten die deutschen Christen der 1930er Jahre keine abschreckende Lehre hinterlassen..
(Weltwoche Dailv..---Jesus wäre aus dieser Kirche geflogen.)

Nur Varianten von sozialistisch und autoritär
Regierungen überall bringen Bürger und Wirtschaft um Wohlstand und Freiheit
Von Fritz Goergen
Heute reist Merz von Japan nach Südkorea und Freitag an die demilitarisierte Zone zu Nordkorea. Im Berliner Bundesstadel das Übliche. Brasilien wird unter Lula, wie Venezuela unter Chávez war..
(Tichys Einblick. Warum nicht nach Nordkorea, da genügtiihm wohl Berlin?)

Brüssels Pläne
Neueste EU-Idee zur Wettbewerbsverzerrung: Kleinere Tanks für Hybrid-Pkw
Der nächste Versuch einer Erziehungsmaßnahme durch die EU-Kommission: Weil die Besitzer von Hybrid-Kraftwagen zu wenig Strom laden und fast nur mit dem Verbrennungsmotor unterwegs sind, sollen diese Pkw künftig maximal 15-Liter-Tanks haben.
VON Richard Schmitt ..
(Tichys Einblick. Klappe zu, nicht nur vom Tank. Hätte Leyen nicht noch was zu Hause zu erledigen?)

Das große Schweigen
Massaker an Christen in Äthiopien: Mindestens 60 Tote – und das Morden geht weiter
Von Redaktion
Mindestens 60 orthodoxe Christen wurden in Äthiopien getötet, Häuser niedergebrannt und Familien vertrieben. Auch aus Nigeria, Jordanien und dem Kongo kommen neue Meldungen über mörderische Angriffe von Muslimen auf Christen. Die große politmediale Empörung bleibt aus. Es geht schließlich um Christen, nicht um Gaza. .
(Tichys Einblick. Weiter so Deutschlnd im Namen des Propheten? Hat der MP von THE Länd schon wsa gesagt statt zu Sachsen-Anhalt?)

Die SPD ebnet der SED-Linken die Rückkehr zur Macht
Von Vera Lengsfeld
Im Herbst und Winter der Friedlichen Revolution 1989 war der Autoritätsverfall der SED so groß, dass man glauben konnte, kein Hund würde je wieder einen Knochen von dieser Partei nehmen.
Deshalb begingen die Bürgerrechtler am Runden Tisch ihren entscheidenden, verhängnisvollen Fehler. Als die Genossen zum letzten SED-Parteitag im Dezember 1989 nach Berlin kamen, mit dem festen Willen, die Partei aufzulösen, wurde vom damaligen SED-Chef Hans Modrow Gregor Gysi ans Mikrofon geschoben. Gysi erreichte mit seiner Rede, dass die Genossen ihren Entschluss noch einmal überdenken und nach 14 Tagen zurückkehren sollten, um über das weitere Schicksal der Partei abzustimmen. Sein Argument: Wenn die Partei aufgelöst wird, ist das Vermögen futsch. Das wirkte. Die Genossen kamen nach Berlin zurück, und die Partei blieb bestehen, wurde lediglich in SED-PDS umbenannt.
Spätestens jetzt hätten die Bürgerrechtler am Runden Tisch die Enteignung der SED beschließen müssen. Stattdessen wurde tatenlos zugesehen, wie Gysi als erste Aktion als neu gewählter Parteivorsitzender eine Arbeitsgruppe zur Sicherung des Parteivermögens bildete. Diese Gruppe arbeitete ungestört sehr effizient. Nach der Vereinigung forschte man weitgehend ergebnislos 24 Milliarden DM hinterher. Dieses Geld steht der Partei, die sich insgesamt vier Mal umbenannt hat, immer noch zur Verfügung. Gysi avancierte zum Hoffnungsträger der frustrierten Westlinken, der es nicht gelungen war, die Vereinigung zu verhindern. Aber die SED-PDS-Linkspartei-Linke hatte noch andere Helfer.
Nur vier Jahre nach dem Ende der SED-Herrschaft beschloss der Sozialdemokrat Reinhard Höppner, der unbedingt Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden wollte, mit seiner Partei aber nur Zweitplatzierter war, eine Minderheitsregierung mit den Grünen zu bilden, die sich von der PDS tolerieren ließ. Damit hatte die SED-PDS wieder einen Fuß in der Tür zur Macht.
Heute steht sie kurz vor dem ersehnten Ziel, und zwar mit dem vollen SED-Programm. Weil die Linke mit etwas mehr als 20 % die Wahl in Berlin gewonnen hat, wird sie, wenn sich nicht endlich noch Widerstand entfaltet, in Berlin ins Rote Rathaus einziehen. Ich habe bereits in meinem Artikel „Frankreich brennt und in Berlin bastelt man am Brandbeschleuniger“ darauf hingewiesen, dass SPD und Grüne mit der Linken koalieren wollen, weil sie die Pläne der Linken, in Deutschland wieder Sozialismus einzuführen, unterstützen.
Das hat sich jetzt bewahrheitet. Anlässlich der Vorstellung des Buches „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ von Isabella M. Weber, bei der die Spitzen der Möchtegern-Koalitionäre anwesend waren, wurde der Plan für die Revitalisierung des Sozialismus in Deutschland vorgestellt: Unter der falschen Flagge des Antifaschismus wurden die alten SED-Forderungen in neuem Gewand und mit neuer Sprache vorgestellt. Falsche Flagge deshalb, weil es in Deutschland nie Faschismus gab, sondern Nationalsozialismus, und neue Sprache, weil es jetzt nicht um Enteignung alles Privateigentums, sondern um die Vergesellschaftung lebensnotwendiger Güter geht, angeblich um die ärmere Bevölkerung vor den Folgen der Inflation zu schützen. Ich werde mich demnächst in einem Artikel genauer damit beschäftigen.
Hier nur so viel: Der DDR-Einheitspreis für Waren des täglichen Bedarfs soll wieder eingeführt werden, Wohnen soll mit einem Mietendeckel versehen werden. Es sei daran erinnert, wozu das in der DDR geführt hat: Das billige Brot wurde an Schweine verfüttert, die gedeckelten Mieten führten dazu, dass die Wohnhäuser zu Ruinen mutierten. Das ist noch nicht so lange her, eine Menge Leute, die das erlebt haben, leben noch. Noch absurder ist die Festlegung, dass alle Autobauer verpflichtet werden sollen, ein billiges E-Auto anzubieten. Ein Schelm, wer da an den Volkswagen der Nationalsozialisten denkt?
Seit Beginn der GroKo arbeitet die SPD darauf hin, sich von der CDU zu befreien. Friedrich Merz, der dieses Spiel nicht durchschaut oder nicht wahrnehmen will, betätigt sich seitdem als „nützlicher Idiot“ (Lenin) am Abbau der CDU. Spätestens seit der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern sollte dem Letzten klar sein, dass die SPD die Union loswerden will. Die Frage ist, ob Merz so lange an der Koalition festhält, bis die SPD den Zeitpunkt für ihren Absprung für günstig erachtet, oder ob es vorher noch genug Selbsterhaltungskräfte im einstigen Erfolgsmodell der Bundesrepublik Deutschland gibt, sich gegen den sich immer deutlicher abzeichnenden Untergang zu stemmen.
(vera-lengsfeld.de)
Merz hat die größte Verschuldung Deutschlands zu verantworten
Von PROF. EBERHARD HAMER
Vor 100 Jahren waren die Staatsziele Recht, Ordnung und Sicherheit. Permanente sozialistische Regierungen haben dann aus ihrem Verständnis sozialer Gerechtigkeit (Gleichheit der Lebensbedingungen) unseren Staat zum Sozialstaat umgebaut und die größte Umverteilung geschaffen, die wir je auf deutschem Boden hatten.
Die Staatsquote liegt inzwischen bei über 53 Prozent unseres BIP, die Selbstbehaltsquote unserer Bevölkerung ist also geringer als die Abgaben an den Staat. „Sozial“ ist der nicht mehr bestreitbare Fetisch sozialistischer Politik, und zur Ausbreitung „sozialer Gerechtigkeit“ ist nicht nur die Sozialindustrie zum größten Wirtschaftszweig, sondern auch im Sinne eines neuen Sozialfeudalismus zur Pfründe von mehr als 3,7 Millionen Sozialbetreuern geworden, die immer mehr Bevölkerungsgruppen entdeckten, die man noch betreuen, finanzieren, verwalten und sich damit selbst eine feudale, öffentlich geschützte Lebensstellung schaffen konnte (je 17 Betreute = ein Betreuer). Der Sozialfeudalismus ist die neue Form nach Adels- und Kapitalfeudalismus.
Zwei Drittel unserer Bevölkerung leben inzwischen ganz oder teilweise von öffentlichen Transferleistungen, also von Abgaben des Leistungsträgerdrittels. Unsere Sozialindustrie hat gemeinsam mit dem Großkapital unter dem Vorwand des „Fachkräftebedarfs“ und mit der Lockung von Vollkaskoversorgung mehr als 6,5 Millionen in der Welt Gescheiterte als neues Betreuungspotenzial in unser Land gelockt, die zu 70 Prozent nie arbeiten (6,5 Millionen sind Analphabeten), aber die den Kirchen, Verwaltungen und Betreuungsorganisationen mehr als drei Millionen zusätzlich gut bezahlte Sozialfunktionärsstellen ermöglichten.
Die öffentliche Verwaltung ist in unserer derzeitigen Rezession der einzige wachsende Wirtschaftsbereich. Im Boom wird das Funktionärswachstum mit zusätzlichen Wachstumsaufgaben, in der Rezession mit zusätzlichem Sozialbedarf begründet, ist Bedarf nach mehr Staat, nach mehr Gesetzen, nach mehr Staatsbürokratie und nach mehr Staatsleistungen – immer auf Kosten der immer mehr ausgeplünderten Leistungsträger (ein Drittel) unseres produktiven Mittelstandes.
Immer mehr Staat, Staatsbürokratie und Irrwege staatlicher Aufgaben kosten immer mehr Geld, mehr als sogar über eine Billion Staatseinnahmen finanzieren können. Aber auch dafür sind den Politikern Auswege eingefallen: Merz hat die größte Verschuldung Deutschlands zu verantworten. Insgesamt haben wir mehr als drei Billionen Euro Schulden, die wir nie zurückzahlen, nicht einmal mit Zinsen bedienen können, die also in den Abgrund führen.
Dargestellt wurden diese Schulden aber als „Vermögensfonds“, weil man ja daraus bezahlen kann wie aus Vermögen. Die Bevölkerung nimmt dies gläubig hin.
Ein zunehmend beliebter politischer Trick sind aber Wohltaten, mit denen sich die Politiker beliebt machen wollen, die aber andere Bevölkerungsteile – meist der werteschaffende Mittelstand – bezahlen müssen: Die ökonomisch ungebildete Sozialministerin hat die Mindestlöhne erhöhen lassen. Früher war dies Aufgabe der Sozialpartner. Inzwischen macht der Staat dies und will damit Dankbarkeit sammeln.
Gerade in den unteren Einkommensgruppen hat dies aber dazu geführt, dass massenhaft Geringverdiener das von der gleichen Regierung angebotene Angebot angenommen haben, mit Grundsicherung ohne Arbeit netto sogar mehr verdienen zu können als mit Arbeit zum Mindestlohn. So hat die Mindestlohnerhöhung das Arbeitskräftepotenzial vermindert statt erhöht, ist also den Unternehmern doppelter Schaden zugefügt worden: erhöhte Mindestlohnkosten und nicht nur Fachkräftemangel, sondern zusätzlich auch Geringverdienermangel.
(pi-news.net)
Wie verrückt ist das, wenn 30 Prozent in THE LÄND Grüne wählen wollen, nachdem das Autoland abgeschafft wurde?