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Er war Spaichinger Stadtbaumeister von 1965 bis 1990

Hans Klugmann 1990.
Abschied und Rückblick
von Stadtbaurat Hans Klugmann
anläßlich der Verabschiedung am 9. April 1990 in den Ruhestand
Ich habe  hier im Jahr 1955 angefangen, und zwar war ich - das war damals noch nicht selbstverständlich— der erste evangelische Angestellte in dieser Stadtverwaltung! Ich war einziger Mitarbeiter von Herrn Stadtbaumeister Klink, und ich habe zwei seiner Standardaussprüche noch heute im Ohr:
1. “Ich und mein Gsell". (Der Geselle war ich}.
2. "Der Teufel hat die Welt gesehen." (Er wußte damals noch nicht, wie sehr die Teufels einmal zwar nicht die Welt, aber diese Stadt regieren werden).
Ein kurzer Rückblick auf die gute alte Zeit 1955 sei mir gestattet:
- damals war die Urzelle der Kläranlage im Bau, und es wurden die ersten Straßen im Stadtgebiet Grund erschlossen (wegen des unergründlichen Lehmbodens "Korea" genannt),
- damals erreichten die von uns zu bewältigenden Investitionen kaum 400.000 DM im Jahr. Heute der Betrag fur eine von vielen Maßnahmen,
— 1955 war die große Anschaffung fUr den Bauhof ein Bulldog mit Schneepflug und zwei Anhängern fur 35.000 DM. Bis dahin wurde noch mit einem Holzpflug geräumt. Zum Räumen auf den Berg mußte man noch die Rösser vom Bleicher vor den Bulldog spannen, und der Stadtbaumeister mnit seinem Gsell fuhr mit, damit die Aktion bis zum Abend - nach Einkehrbei Hummlers und bei der Johanna - zu einem guten Ende kam,
— damals war es noch üblich, grundsätzlich zu Fuß auf die Baustellen zu gehen und eilige Aufträge  an Handwerker zur Vesperzeit in der "Hoffnung" beim "Handwerkervesper"  zu übermitteln.
Ich wollte mit diesem Ruckblick nochmals verdeutlichen, welch ungeheurer Wandel sich in den vergangenen 35 Jahren vollzogen hat, und wie  rasant sich die Gegebenheiten innerhalb einer Generation geändert haben. Wir waren auch 1955 schon Baurechtsbehörde, und mein Chef hat in jenem Jahr 90 Baugesuche genehmigt. Heute sind es etwa 500. Unsere Baurechtler heute schütteln über den Verfahrensablauf nur den Kopf - es war alles so herrlich unbürokratisch, wie wir es uns heute gar nicht mehr vorstellen können.
Meine erste größere Planungsaufgabe war der Bau dar Leichenhalle, damals zufriedenstellend und hoch gelobt, heute zu klein und im Sanitär- und im Heizungsbereich unbefriedigend. Auch ein  Beispiel dafur, wie rasch sich die Bedürfnisse und Ansprüche weiter entwickelt haben.
Für mich war 1961 der erste Meilenstein, als ich, abweichend von den Wünschen im Hause, die Mbglichkeiten eines Sportzentrums im Unterbach zu Papier brachte. Der Gedanke fand Zustimmung, und es tut selbstverständlich gut, wenn ich jetzt sehe, wie aus der damaligen Idee heute eine brauchbare Realität geworden ist.
Weitere Meilansteine für mich waren dia Ernennung zum Stadtbaumeister 1965 und die Verleihung der Goldplakette im Bundeswettbewerb 1971 für vorbildliche Planungen und Initiativen an die Stadt Spaichingen.  Inzwischen hatte die  Entwicklung dar Stadt eine solche Dynamik erreicht, daß ich gar keine Meilensteine mehr nennen könnte. Ein Projekt
löste das andere ab, am Tage nach der Einweihung waren schon wieder Probleme der nächsten Maßnahme zu überlegen.
Im Laufe der Zeit hat sich dadurch auch die Aufgabe des Stadtbaumeisters gewandelt. Die Aufgaben sind weit vielschichtiger geworden. Die Ermessensentscheidung nach gesundem Menschenverstand wurde bedauerlicherweise immer mehr eingeengt durch Vorschriften, Gesetze, Normen und Gerichtsurteile. Diese Entwicklung ging logischerweise zu Lasten der Individualität und der Spontanität jeder Planung.
Im Bereich des Bauwesens und der Stadtplanung gilt heute doch:
— das Land bestimmt das Raumprogramm, weil es einen erheblichen Zuschuß gibt,
— der Gemeinderat wählt letztendlich das Material des Fußbodens oder der Decke,
— die Aufsichtsbehörde sagt uns, wieviel Wohn- und Industriegebiet wir auf unserer Markung ausweisen dürfen,
— die Rechtsprechung sagt uns, ob ein Altenheim neben Wohngebäuden stehen darf,
— die Bürger sagen uns, wie groß sie ihre Bauplätze haben wollen,
— der Bürger sagt uns, ob ihn ein Stadtbaum im Parkstreifen vor seinem Haus stört oder nicht.
Der Stadtbaumeister wurde zum Bauamtsleiter, der Techniker und Gestalter zum Organisator und Verwaltungsmann. Er muß heute innerhalb der vielfältigen Zwänge und Bedingungen einen akzeptablen Kompromiß suchen, das Machbare, noch Annehmbare anstreben. Er weiß, daß er bei seiner und seiner Mitarbeiter Wunschplanung  Abstriche einkalkulieren muß.
Aber auch unter diesen Bedingungen meine ich, daß Spaichingen dank guter Zusammenarbeit zwischen Stadtbauamt und einem stets aufgeschlossenen Gemeinderat zu einer durchaus vorzeigbaren Kleinstadt mit Augenmaß herangewachsen ist.
Die jeweiligen Modeerscheinungen und Stilrichtungen stören das Gesamtbild eigentlich nicht, sie tragen durch ihre Reichhaltigkeit zu einem interessanten Stadtbild bei. Wir können in unserer Stadt die verschiedenen Stiirichtungen ablesen, von der sachlichen Zweckarchitektur der 50er Jahre über die Gebiete mit braunen, schwarzen und jetzt wieder roten Dächern bis zur derzeit verspielten Architektur mit Erkern und gesuchten Dachlandschaften. Auch das wird, wie jede Modeerscheinung, wieder auf ein Normalmaß zurückgehen, wenn die Bauherren erste Erfahrungen mit den zwangsläufig hohen Unterhaltungskosten gemacht haben.
Meine Gedanken fur die Zukunftsentwicklung Spaichingens:
— die bisherigen guten Initiativen zur Vermeidung der dauernden Ausuferung unserer Siedlungsgebiete noch mehr zu verstärken. Strikte Verkaufsbeschränkungen und Bauverpflichtungen, mehr Einwohner je Hektar auch im Außenbereich, also verdichtete Bauweise, Bungalows mit Park müssen nicht unbedingt in Spaichingen, sondern können auch in Nachbargemeinden entstehen,
— Umgehungsstraße ja und rasch, aber mit Minimalquerschnitt und landschaftsgerechter Einbindung. Parallel dazu weitere einladende Rad-Wegverbindungen von allen Außenbezirken zur Stadtmitte, um auch den innerörtlichen PKW-Verkehr abzuschwächen,
— danach unseren Stadtkern fußgängerfreundlich, wohnlich und einkaufsgerecht neu zu gestalten,
— und dabei auch den Erhalt der wichtigsten alten Gebäude im Auge zu behalten. Dazu rechne ich beispielsweise das Gasthaus "Zur Traube", dessen weiteren Bestand ja umstritten ist. Denken Sie daran, wie nett das Haus Olga Honer hergerichtet werden konnte. Dasselbe werden Sie nach der Renovierung auch beim Haus Haibel erleben.
Ich möchte zum Schluß kommen und betonen, daß mir meine Arbeit in Spaichingen Freude gemacht und Befriedigung gebracht hat. Das war nur möglich durch die gute Zusammenarbeit mit dem Burgermeister, mit den Amtsleitern und last but not least mit dem Gemeinderat. Das Arbeitsklima im Gremium und in der Verwaltung war stets sachlich, angenehm und positiv. Ich habe mich bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Bauamtes und des Bauhofes für die gute und loyale Zusammenarbeit bedankt. Wenn von meinen Mitarbeitern nicht jeder sein Bestes für die Stadt und für die Verwaltungsgemeinschaft gegeben hätte und mit mir am gleichen Strang gezogen hätte, wäre die Arbeit für mich unerträglich und im Ergebnis unbefriedigend gewesen. Ich habe meine Mitarbeiter gebeten, ihre Loyalität auch auf meinen Nachfolger, Herrn Stadtbaumeister Stockburger, zu übertragen.
 
 
 
 

Anschluss des Wohngebiets Hofener Öschle soll erleichtert werden

Auch der Leiter des Polizeireviers Spaichingen, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Bitsch (rechts), wurde von der FDP-Fraktion (von rechts: Oliver Hirt, Leo Grimm, Harald Niemann) zur Information über die Vekehrssituation an den Einmündungen Hofener Öschle (Bild) und Vogesenstraße um Rat gefragt.
(tutut) - Den Bewohnern des Gebiets Hofener Öschle soll die Zufahrt auf die B 14 erleichtert werden. Hierfür, so die FDP-Gemeinderatsfraktion in einer Pressemitteilung, könnte der Bau eines Kreisels an der Einmündung Vogesenstraße/B 14 geeignet sein. Dies soll nun nach einem Antrag der FDP die Verwaltung prüfen.
Vor allem Linksabbieger in Richtung Stadt aus den Straßen Hofener Öschle und Vogesenstraße haben es schwer, auf die vielbefahrene Bundesstraße zu gelangen. Nach einem Vor-Ort-Termin der Fraktion, bei dem auch der Leiter des Polizeireviers Spaichingen, Erster Polizeihauptkommissar Gerhard Bitsch um seine Einschätzung der Situation gefragt wurde, stellte sich heraus, dass möglicherweise ein Kreisel an der Vogesenstraße, weniger aber an der Straße Hofener Öschle, die nicht ungefährliche Verkehrssituation erheblich verbessern könnte.
Deshalb, so der FDP-Antrag, möge die Bauverwaltung "die technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für die Einrichtung eines Verkehrskreisels" prüfen und darlegen. Denn "die Einmündung vom Hofener Öschle in die Hauptstraße (B 14) stellt seinen Jahren eine gefahrenträchtige und schwer zu nehmende Hürde für die Bewohner des dortigen Wohngebietes dar".
Während in der Vergangenheit sich diese Belastung im wesentlichen auf drei Kernzeiten, nämlich morgens, mittags und abends, konzentriert habe, ergebe sich dieses Problem seit der Beampelung der Hauptstraße nahezu ganztägig. "Sofern technisch, finanziell und rechtlich" ein Kreisel realisierbar sei, würde die FDP-Fraktion dies zur Entschärfung der Situation bevorzugen.


Der Tunnelbau von Döggingen, der größte Schildbürgerstreich in der Region. Das Geld für die Brückenzufahrt  der südlichen Tunnelröhre war "ausgegangen".

Stadtbaumeister a. D. Hans Klugmann stirbt mit 83
Er hat von 1955 bis 1990 die Stadt vom Straßendorf zur properen Kleinstadt geführt
(Schwäbische Zeitung. War er Bürgermeister oder der Gemeinderat? Warum wird er auf der zweiten Seite abgelegt, ohne Foto, der Ströbele als "Schlachtross" auf die erste gepackt? Klugmann war erst ab 1965 Stadtbaumeister.)
Freibad öffnet wieder am Himmelfahrtstag
Auch wenn es momentan nicht nicht nach Bikiniwetter aussieht: am morgigen Donnerstag wird das Freibad eröffnet.
(Schwäbische Zeitung. Trägt man in Spaichingen Bikini?)
Kläranlagenplanung ist jetzt auf dem Weg
Technischer Ausschuss genehmigt abgespeckten Plan für 7,1 Millionen Euro – Prim wird verlegt
(Schwäbische Zeitung. Läppische 7 Millionen - ab auf die zweite Seite, Thema immer noch nicht kapiert?)
Ein „Schlachtross“ übernimmt die Spitze
Senioren Union wählt neuen Vorstand - Roland Ströbele ist neuer Vorsitzender
Nach vielen Jahren im Amt hat Ottmar Lienhard Platz gemacht, für einen neuen Vorsitzenden der Senioren Union. Roland Ströbele, ehemaliger Landtagsabgeordneter, Bürgermeister der Gemeinden Fridingen und Bärenthal und Kämmerer in Spaichingen, führt jetzt die alteingesessenen CDUler des Landkreises an. Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Hauptversammlung haben ihm die Mitglieder ihr Vertrauen ausgesprochen. In seinem neuen Amt will er jetzt die „Ärmel hochkrempeln und was tun“.
(Schwäbische Zeitung. Schlachtross, weil es längst geschlachtet worden ist? Adenauer würde im Grab rotieren. Mit 73 wurde der erstmals Kanzler. Was macht das Ganze auf der Spaichinger Seite? Ist Kegeln ausgefallen?)
Ausgezeichnete Musik
200 Gäste hören beim Jahreskonzert der Primtalmusikschule zu
(Schwäbische Zeitung. sg-Weltklasse.)
Musiker entlocken dem Akkordeon konzertante Klänge
(Schwäbische Zeitung. Nochmal sg-Weltklasse.)
„Schöner Wohnen“
„Dekoration macht ein Zuhause wohnlicher“. Genau diesem Thema widmet sich das Spaichinger Gewerbemuseum ab dem 26. Mai. Unter dem Titel „Schöner Wohnen“ wird gezeigt, was ein Zuhause behaglich und sicher macht und wie über die Einrichtung die Persönlichkeit Ausdruck findet.
(Schwäbische Zeitung. Museal?)
Konzert drückt Lebenslust des Südens aus
Musikformationen aus Unterdigisheim und Aldingen beeindrucken beim Jahreskonzert
(Schwäbische Zeitung. BW?)
Ehemalige Bürgermeister sehen Windpark kritisch
In einem Offenen Brief nehmen sie den möglichen Standort auf dem Zundelberg unter die Lupe
(Schwäbische Zeitung. Auf dem Karpfen ist doch eine Menge Platz. Mit Natur- und Landschaftsschutz nehmen's die Grünen nicht so genau.)
„Ein Mann - (k)ein Wort“
Unter diesem Motto haben die Primtalschnecken, ein Frauenkreis der katholischen Kirche, eingeladen... Fazit: Beziehungen zueinander seien nur mit gegenseitigem Respekt, Liebe und Vertrauen möglich.
(Schwäbische Zeitung. Ganz was Neues. Schnecken sind halt nicht die Schnellsten.)
Den Stress bewältigen lernen
(Schwäbische Zeitungen. Welchen?)
Klavierschüler führen durch die Zeit
Die Geschichte des berühmten Tasteninstruments wird im Gewerbemuseum fühlbar
(Schwäbische Zeitung. Für Blinde?)
Über allem steht ein großes Fragezeichen
Rektor Scharfenort erläutert der FDP den Weg der Löhrschule zur Gemeinschaftsschule
(Schwäbische Zeitung. Gemeinschaft ist, wenn zusammengezwungen werden soll, was nicht zusammengehört, gell?)
Mundharmonika-Spieler ermitteln im Juli Stadtmeister
(Schwäbische Zeitung. Fehlt nur noch der Karneval in der täglichen TZ.)
Auch in diesem Sommer läuft Susi durchs Gymnasium
Die Sommerschule „Susi“ geht in die fünfte Runde – Sponsoren sichern die Finanzierung
(Schwäbische Zeitung. Weil Schule so schön ist: eine Zugabe in Trossingen.)
Gemeinde dankt langjähriger Mesnerin
Egesheimerin Maria Mattes setzt sich seit 1987 für die Belange der Kirche ein
(Schwäbische Zeitung. Die Kirche dankt's ja den Frauen.)
Ilg stellt Regeln für faire Feste vor
In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Tuttlingen hat Renquishausen im Foyer des Gemeindezentrums eine Informationsveranstaltung für die Vereine angeboten.
(Schwäbische Zeitung. Polizeifeste?)
Orchester geht mit Gulliver auf Reisen
Der Musikverein Rietheim-Weilheim gibt ein prachtvolles Frühjahrskonzert
(Schwäbische Zeitung. Konzertbericht als Pressemitteilung. Weit hat's die Schwäz gebracht.)
Aufzug am Schwenninger Bahnhof macht immer Ärger
(Schwäbische Zeitung. Schreibt der Schwarzwälder Bote, dem Tut geht's irgendwo vorbei.)
An manchen Schulen brechen die Anmeldezahlen ein
Werkrealschulen im Kreis Tuttlingen kämpfen um Fünftklässler, Realschulen und Gymnasien verzeichnen Zuwachs
(Schwäbische Zeitung.Nach einem jahr gibt's Heulen und Zähneklappern, wenn die Schülerwieder zurück müssen, wie in Berlin, wo die Grünen wieder die  Grundschulempfehlung zurückfordern.)
Tipp des Tages
Räumungsverkauf wegen Umzug...
(Schwäbische Zeitung, Anzeige. Empfehlung des Blattes. Räumt es auch?)
Hesse-Realschule erhält Neubau
Gemeinderat genehmigt Gebäude für die Ganztagsbetreuung
(Schwäbische Zeitung. Aufbewahrung ist kein Unterricht.Frankreich schafft's nach (altem) deutschen Muster ab.)
)

17 Millionen Euro bringt sie dem Land

(tutut). Zwar fragt sich stets so mancher, warum sich das Land Baden-Württemberg ausgerechnet eine Brauerei leisten muss, hoch droben im badischen Schwarzwald, wo die Tannen mit Zäpfle werfen und ehemalige Regierungspräsidenten oder Minister auf Braumeister umschulen. Immerhin ist dies eines der wenigen Landesgeschäfte mit Hand und Fuß. Denn die etwas altbacken aussehende und in die Jahre gekommene Reklamemaid der Rothhaus-Brauerei, Birgit Kraft, (mundartlich, abgeleitet vom hochdeutschen "Bier gibt Kraft") steht immerhin wieder für die üblichen 17 Millionen Euro Dividende.
Soviel, dies meldet Econo-Express, ist letztes Jahr für die Staatskasse erwirtschaftet worden. Wenngleich unter dem früheren Wirtschaftsminister und heutigem Brauereichef Thomas Schäuble im vergangenen Jahr erstmals seit langer Zeit weniger Bier verkauft worden ist. Um 1,45 Prozent soll der Bierausstoß auf etwa 838 000 Hektoliter und der Umsatz um 1 Prozent auf 82 Millionen Euro gesunken sein.
Grund, so Econo-Express, seien vermehrte Sonderangebote der Konkurrenz. Rothaus (232 Mitarbeiter) dagegen verzichte auf solche Ausstoßvergrößerungen durch Aktionen bzw. Preisnachlässe. Wohl in der Hoffnung, dass aus dieser Quelle weiterhin nicht nur das Land trinkt. Ob die Ländlebürger alle wissen, dass sie Mitinhaber einer Brauerei sind?


Wir sind auf jede Überraschung vorbereitet, nur die alltäglichen Dinge brechen über uns herein wie Katastrophen. (Stanislaw Jerzy Lec)
Fahrer überfährt  Baum und flüchtet
(Schwäbische Zeitung. ?)
Ein New Yorker macht im Spaichinger Krankenhaus Karriere und Furore
Chefarzt Dr. Robert Raus hat das „Kompetenzzentrum Knie“ aufgebaut und führt es mit Erfolg
(Schwäbische Zeitung. Reklame für die neue Serie "Die Albklinik in Spaichingen"? Gibt's da nur Häuptlinge, keine Indianer?)
VHS und Gymnasium kooperieren enger
Generationsübergreifendes Lernen und neue Angebote stehen im Fokus
Mit zahlreichen Firmen pflegt das Gymnasium Spaichingen Kooperationen, um die Schüler in der heimischen Wirtschaft zu verankern und Impulse der Profis aufzunehmen. Jetzt hat Schulleiter Michael Lamberty zusammen mit der Leiterin der Volkshochschule, Ina Schweizer, eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Es gibt bereits vielfache Verschränkungen der Arbeit beider Institutionen, aber jetzt soll dies intensiviert werden. Erstes Projekt: ein Zehn-Finger-Schreibkurs für Fünft- und Sechstklässler im neuen Schuljahr.
(Schwäbische Zeitung. Wann sind Bauchtanzen und madegassische Küche dran? Bildungspolitische Albernheiten.)
Besucher lassen sich vom Kegelfieber anstecken
Tag der offenen Tür anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der „Goldenen 7“
(Schwäbische Zeitung. Goldene 7 zum Dritten! Vom St. Rupertsblatt zur Kegelzeitung.)
FDP fordert Kreisverkehr
Hofener Öschle soll sicherer werden
(Schwäbische Zeitung. Steht nicht so im Text. Lesen verlernt in der Redaktion? Zuviel gekegelt, gebetet und gestorben?)
Kreiswanderfahrt lockt Radler nach Frittlingen
(Schwäbische Zeitung. Gruppenbildmit 11 Fahrradhaltern. Sonst nichts?)
TV Frittlingen sucht Gemeinsamkeiten
(Schwäbische Zeitung. Kein Verein?)
Evangelische Gemeinde feiert Weihnacht und Reformation
Der Gemeinderat stimmte auch für Wege-Erneuerungen
(Schwäbische Zeitung. Klar, wo ein Weg, da auch Reformation, Evangelische Gemeinde und Weihnachten.)
Witthohhalle soll viel teurer werden
Ungeplanter Kostensprung – Weitere Steigerung ist nicht ausgeschlossen
(Schwäbische Zeitung. Wer will das Sollen?)
Kabinett tagt in Hüfingen
Kretschmann & Co. vergeben die Heimattage
Die Regierung geht auf Reisen: Zum zweiten Mal seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr kommt die grün-rote Ministerrunde zu einer auswärtigen Sitzung zusammen. Das Kabinett unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tagt am heutigen Dienstag in Hüfingen und damit nicht, wie üblich, in der Landeshauptstadt, sagte eine Sprecherin.
(Schwäbische Zeitung. Wo Kretschmann, da Heimat? Hat die Schwäbische Zeitung einen Leser in Hüfingen?)
Zeitarbeit liegtim Trend
Sonderveröffentlichung
(Schwäbische Zeitung. Verstoß gegen Trennung von Redaktion und Anzeigen.)
Boris Grundl motiviert Schüler
Der Führungsexperte zeigt, wie man sein Schicksal selbst in die Hand nimm
(Schwäbische Zeitung. Fortsetzung Trossinger Schülerzeitung. Deutschland das Land der Führungsexperten?)
Neuer Laden bringt mehr Besucher
Trägerverein des Eine-Welt-Ladens wählt in der Hauptversammlung alle Funktionsträger wieder
(Schwäbische Zeitung. Keine Kunden?)
Roboter und Ufos landen in der Musikschule
(Schwäbische Zeitung. Na also, Musik und Schule in einem, was will der Trossinger mehr?)
Chöre singen vom Frühling und dem Frosch im Hals
Der Männergesangverein Mahlstetten ehrt in einer Konzertpause verdiente und langjährige Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Qua(r)k.)
70 junge Christen feiern in Wurmlingen ihre Firmung
Jugendliche in Seitigen-Oberflacht werden gefirmt
Konfirmation in Wurmlingen
(Schwäbische Zeitung. Gruppenbilder. Wie soll sonst Altpapier entstehen?)
Kinder sitzen besonders gern im Feuerwehrauto
(Schwäbische Zeitung. Manchmal sehen die aber wie Erwachsene aus.)
Kindertagesstätte braucht weitere Erzieherinnen
„Helene-Mauthe“-Einrichtung in VS-Schwenningen leidet unter dem Fachkräftemangel
(Schwäbische Zeitung. Interessiert dies einen Leser im Kreis Tuttlingen, was der Schwarzwälder Bote irgendwo schreibt?)
Gesundheits-Messe kommt nicht an
Obwohl an vielen Schulen rund 5000 Flyer verteilt worden sind, war der Besuch der Informationsmesse zur Zukunftsbranche Gesundheit und Pflege in der Agentur für Arbeit in Villingen verhalten.
(Schwäbische Zeitung. Man kann alles übertreiben. Wer gesund stirbt, hat nicht gelebt.)
Füchse mögen keine Radioprogramme
Anwohner in Villingen-Schwenningen sind wegen mehrerer Rotschwänze besorgt
(Schwäbische Zeitung. Wie wär's mit Fernsehen? Muss denn jeder Quark vom Schwabo abgeschrieben werden?)
Steinbruch wird zur Goldgrube
Ein Atomkraftwerk wollte Forstamtsleiter Tobias Kühn eigentlich nicht anmelden. Dennoch dauerte es sehr lange, bis der alte Steinbruch im Rötenloch wieder in Betrieb genommen werden konnte. Eine lohnenswerte Renaissance.
(Schwäbische Zeitung. Will die Schwäz unbedingt beweisen, dass auch der Schwabo Blödsinn schreiben kann?)
Für Hausaufgaben ist oft nur abends Zeit
Viele Schüler haben in ihrer Freizeit einen engen Terminkalender
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt die Kindergartenzeitung?)
Autoren präsentieren Buch über Baden
Die Buchpräsentation im Kunstmuseum Hohenkarpfen mit Dr. Christoph Graf Douglas und Bernhard Prinz von Baden ist am morgigen Mittwoch, 16. Mai, um 18 Uhr. Dr. Christoph Graf Douglas, Kunsthistoriker und Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung Hohenkarpfen, und Bernhard Prinz von Baden stellen ihr Buch „Baden ist ein Garten“ vor. Zur Kultur einer deutschen Landschaft“ vor, das Ende Mai im Hirmer-Verlag erscheinen wird.
(Schwäbische Zeitung. Auch auf dem gestrigen Adelstrip?)
Hofmanns kommen auf den Honberg
Anita und Alexandra Hofmann, besser bekannt unter dem Namen „Geschwister Hofmann“, treten zum Abschluss des Honberg-Sommers 2012 in Tuttlingen auf.
(Schwäbische Zeitung. Wann kommt Bäcker Hansy Vogt?)
Kreissparkasse eröffnet renovierte Filiale am Markt
„Zwei neue Gebäude haben wir schon, bald kommen die anderen.“ Oberbürgermeister Michael Beck (CDU) ist zuversichtlich, dass nach der Sanierung der Kreissparkassen-Filiale am Marktplatz auch das Tchibo- und das Haux-Gebäude bald saniert werden...Außerdem wurde die Dachterrasse rund um das oberste Stockwerk des 58 Jahre alten Gebäudes neu gestaltet. Zur Dachterrasse gehören auch Nistkästen für Mauersegler, denen das Gebäude als Brutplatz dient.
(Schwäbische Zeitung. Gruppenbild Tuttlinger Brüter?)
Weg für den Masterplan ist frei
Rat stimmt dem Gesamtpaket zu
(Schwäbische Zeitung. Quo vadis Tut?)
Christina Schreiber schenkt 20 Frauen aus Kenia 20 Kühe
Die Tuttlingerin gründete den Verein „Women for Women“ – Morgen ist ein Benefizkonzert im Rittergarten
(Schwäbische Zeitung. Muhtig.)

Viele Firmen stehen drauf - Rechtlich problematisch

In Spaichingen noch selten...

(tutut). Noch ist Spaichingen kein Reklame-Anhänger-Land. Was vielen gewerblichen Autobesitzern recht ist, wenn's um Werbung geht, wird immer mehr von ihnen billiger: Es tut ja auch ein Anhänger. Wohin das führen kann, wenn Räder nicht mehr rollen,sondern stillstehen, um an Straßenrändern geschäftliche Botschaften zu verkünden, kann im Freiburg bewundert werden. Dort sind schon ganze Fluchten von breiten Einfallsstraßen mit Anhängern gesäumt. Die sind nicht zufällig nicht abgeholt, sondern sicherlich bestellt. Wer in Spaichingen unterwegs ist, kennt zwar schon längst die Reklame stehenden Pkw und Lieferwagen, dagegen ist nichts zu unternehmen. Jetzt scheinen Firmen aber ihre Hänger zu haben, und die Stadt möglicherweise irgendwann ein Problem. Nämlich dann, wenn dies viele, viele bunte Nachahmer findet.
Noch, so Rudi Wenzler von der Baurechtsabteilung im Rathaus, ist solche Reklame in Spaichingen nicht zum Problemhänger der Stadt geworden. Da haben andere Städte schon den Moment des Handelns hinter sich. So geht beispielsweise die Stadt Fulda inzwischen gegen Reklame-Anhänger vor. Ein offenbar schwieriges Unterfangen.
Denn so bunt die Werbeflächen auch sein mögen, rein rechtlich parken sie wohl in einer Grauzone. Nachdem die Stadt Fulda die Halter solcher Hänger aufgefordert hatte, die "Werbeanlagen" zu entfernen und gleichzeitig ein Bußgeldverfahren einzuleiten, so berichtet die Fuldauer Zeitung, ist dort nichts geschehen.
Rein rechtlich wird es wohl um die Frage gehen, ob Anhänger nur zu Werbezwecken abgestellt worden ist. Eine Chance, des Problems Herr zu werden, verspricht sich die Stadt Fulda in der Überarbeitung einer Sondernutzungssatzung. Ob Anhänger oder Plakate, übertriebene Reklame kann ein ganzes Ortsbild verschandeln.
Es gibt aber auch schon Gerichtsurteile gegen solche Art der Sondernutzung, die dann vorliege, wenn ein Fahrzeug auf öffentlichen Plätzen nicht nur geparkt werde, sondern dadurch zusätzliche Ziele verfolgt würden, beispielsweise Reklame. Dann müsse dies behördlich genehmigt werden. Auch der Bundesgerichtshof hat sich schon damit beschäftigt, nachdem ein Landgericht im Abstellen von Anhängern mit Werbebotschaft eine wettbewernbswidrige Sondernutzung gesehen hatte, welche erlaubnispflichtig sei. Wie im Berufsungsurteil sah aber auch der Bundesgerichtshof keinen Verstoß gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs. Deshalb hatte eine Wettbewerbsklage keinen Erfolg. Allerdings sah er es als richtig an, dass das Abstellen des Anhängers als Sondernutzung angesehen worden war.
Da unter Sondernutzung jede Benutzung öffentlicher Wege verstanden wird, die über die Teilnahme am allgemeinen Verkehr hinausgeht, sollten Kommunen allerdings eine Handhabe gegen Dauerwerbung per Anhänger haben, auch wenn die normalen Abstellungsfristen von 14 Tagen eingehalten werden. Denn unter Parken ist sicher nicht zu verstehen, was mit Anhängern mit Werbeaufschriften getrieben wird, zumal diese ja auch an Straßen abgestellt werden, wo mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, und nicht irgendwo in Hinterhöfen.

...In Freiburg an manchen Straßen unübersehbare Regel: Reklame per Anhänger.


Von Freibier im Freibad steht da nix.
Troase rutscht in die neue Saison
3400 ehrenamtliche Stunden und zahlreiche Sponsoren ermöglichen neue Attraktion
Mit zwei Schlägen gelang es Bürgermeister Dr. Clemens Maier, den Zapfen ins Bierfass zu treiben und damit das Einweihungsfest sozusagen offiziell zu eröffnen.
(Schwäbische Zeitung. Gsuffa?)
„Goldene 7“ feiert humorvoll Jubiläum
Ehemaliger Vorsitzender Wolfgang Bergold erinnert an das erste Jubiläum vor 25 Jahren
(Schwäbische Zeitung. Morgen: Kind und Kegel.)
Der Verein puffert 135 000 Euro Verlust ab
Spenden und Zuschüsse der Landkreise tragen Hospiz, bis die Stiftung groß genug ist
Nachdem Bau und die ersten Monate Betrieb des Hospizes im vergangenen Jahr bewältigt worden waren, ist der Hospiz-Verein mit einem Plus von 23 075 Euro ins neue Jahr gestartet. Wie der Bericht über den Haushalt 2012 von Schatzmeisterin Helga Sander zeigte, stemmt der Verein als Träger des Hospizes eine große Last: Insgesamt dreht es sich um Einnahmen und Ausgaben von knapp 200 000 Euro.
(Schwäbische Zeitung. Puffpuff: Sterben wird erst mit dem Heuberger schön? Wo bleibt das St. Rupertsblatt?)
Primtalteufel wollen bei Umzügen noch frecher werden
Spaichinger Narrenverein begrüßt bei der Jahreshauptversammlung mehrere neue Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Hölle,Hölle. Randgruppe mit gigantischen 34 Aktiven.)
Manchmal hilft nur der Korken im Mund
Projektchor Aldingen bildet bei Workshop seine Stimmen fürs Jahreskonzert
(Schwäbische Zeitung. Zur Flasche?)
Die TG Trossingen macht erfolgreich Sonne zu Geld
Die Investition in eine Fotovoltaikanlage ist ein Volltreffer, befindet Hermann-Josef Dahmen in der Hauptversammlung
(Schwäbische Zeitung. Andere zahlen's.)
Ein besseres Zusammenleben ist das Ziel
Xenia Lauta aus Tuttlingen nimmt am dritten Jugendintegrationsgipfel in Berlin teil
(Schwäbische Zeitung.Noch nicht integriert?)
Das Thema Schokolade stößt in derKinder-Uni auf großen Zuspruch
150 Gasthörer – 100 Anmeldungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden
(Schwäbische Zeitung. Süß.)
Talheimer lehnen das Krematorium ab
Der Bürgerentscheid bringt ein eindeutiges Ergebnis
(Schwäbische Zeitung. Verascht.)
Ansichtssache
Das Thema ist vom Tisch
Von Frank Czilwa
(Schwäbische Zeitung. Mutig, mutig aus der Urne.)
Liederkranz Wurmlingen lässt den Alltag vergessen
(Schwäbische Zeitung. Haben die übrigen Phrasen sonntags frei?)

Mit Modernisierung könnte auch Spaichinger Raumprobleme gelöst werden

An der Rückseite des Gewerbemuseums wäre Platz für Fahrstuhl und einen repräsentativen Anbau.
(tutut). In Spaichingen muss nicht nur alle paar Jahre eine schlafende Jungfrau unterm Dreifaltigkeitsberg geweckt werden. Auch so manche Einrichtung hat dringend einen Prinzen nötig, der sie aus dem Dornröschenschlaf reißt. Zum Beispiel das Gewerbemuseum. Ab und an eine Ausstellung oder eine Hochzeit im Festsaal, drei Stunden sonntägliche Öffnung für ein Museum, das mit der Zeit gehen müsste, um attraktiv zu sein: Das ist zu wenig für das schönste und repräsentativste Gebäude der Stadt. Nicht erst während des Bürgermeisterwahlkampfs kamen schon recht konkrete Gedanken über den zukünftigen Status des Hauses auf. Dass die Stadt für repräsentative Zwecke unbedingt einen Raum braucht, haben zuletzt auch mehrere offizielle Veranstaltungen im (privaten) "Kreuz"-Saal gezeigt.
Im Zusammenhang mit der Herbergssuche der Volkshochschule war angeregt worden, bei der notwendigen und genehmigten Erweiterung des Gymnasiums gleich für die VHS mitzubauen. Sowohl der Standort wie auch die Verbindung mit der Schulen sprechen eigentlich wenig für diese Idee, denn die VHS braucht vor allem Verwaltungsräume. Schulbetrieb findet schon lange in Spaichinger Schulen statt. Deshalb ist die Anregung aufgekommen, endlich beim Gewerbemuseum etwas zu tun.
Einmal müsste die Stadt hier sowieso etwas tun, beispielsweise durch einen Fahrstuhlanbau, denn das Haus ist nicht behindertengerecht, auch der Transport von Ausstellungstücken u.a. über Treppen ist sehr unbequem. Über einen Anbau zum Stadtgarten hin könnte die Stadt nicht nur dringend benötigte repräsentative Räume gewinnen,sondern auch Unterkunftsprobleme der VHS lösen. Gleichzeitig würde sich anbieten, das Museumskonzept zu überdenken. Mit der Einbeziehung des Stadtgartens, der spielte auch mal eine Hauptrolle im Zusammenhang mit dem Gewerbemuseum, könnte Spaichingen hier ein kulturelles Zentrum gewinnen, welches dem Haus und seiner Umgebung angemessen wäre.
Der Gemeinderat wird sich demnächst mit dieser Frage beschäftigen, zumal endlich etwas beim Gymnasium passieren muss. Bürgermeister Schuhmacher hat das Thema wieder aufgegriffen und dabei im Zusammenhang mit der Unterbringung der VHS die Frage aufgeworfen, "ob sich Spaichingen eine Aufwertung des Stadtgartens und einen Anbau an das Gewerbemuseum leisten soll oder nicht.Wir haben keine repräsentativen Räume in Spaichingen, in denen wir Gruppen empfangen, kleinere Konzerte oder Ausstellungen ausrichten können. Wir brauchen für die Zukunft eine Begegnungsstätte, die uns auch den Stadtgarten erschließt, damit auch während des Sommers im Freien Veranstaltungen stattfinden können".
Es gebe Bauschäden im Gewerbemuseum, und um das Haus für Veranstaltungen im Stadtpark aufzurüsten, seien "veranstaltungsgerechte Sanitärräume und eine größere Küche" notwendig. Die Stadt werde in den nächsten beiden Wochen die Vorzüge der beiden Modelle, also eines Anbaus am Gewerbemuseum oder einer Aufstockung am Gymnasium, vorstellen. Alle Mitglieder des Gemeinderates hätten sich bereits zur Wichtigkeit der Bahnhofstrasse für die Entwicklung einer Ortsmitte in Spaichingen ausgesprochen. Die Bahnhofsumgebung, das Gewerbemuseum und der Stadtgarten sollten aufgewertet werden.

Tuttlingen
Junge Schläger ermittelt
Die Täter einer gefährlichen Körperverletzung hat die Polizei Tuttlingen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei am Samstagnachmittag ermitteln können. Gegen 16.15 Uhr war der Polizei zunächst eine Schlägerei zwischen ca. 10 Personen in der Weimarstraße gemeldet worden. Als sie dort eintraf, konnte nur noch der Geschädigte, der eine blutende Gesichtswunde aufwies sowie eine Zeugin angetroffen werden. Wie die ersten Ermittlungen ergaben, war der Grund der Auseinandersetzung in einem Beziehungsstreit zu suchen. Die beiden Beschuldigten im Alter von 25 und 26 Jahren konnten nach der Tat von der Bundespolizei in einem Zug Richtung Singen vorläufig festgenommen werden.
Polizei sammelt Betrunkenen auf
Auf stattliche 2,15 Promille hat es am Samstagmorgen ein Betrunkener gebracht, der auf der alten Bundesstraße 311 von Neuhausen ob Eck in Richtung Tuttlingen zu Fuß unterwegs war. Die Polizei nahm den 26-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam und lieferte ihn zuhause ab.
Versuchter Einbruch in Fahrradgeschäft
Unter dringendem Verdacht, einen Einbruchsversuch in ein Fahrrad-Fachgeschäft in der Tuttlinger Nordstadt unternommen zu haben, hat die Polizei am frühen Samstagmorgen einen 26 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen. Die Polizei wurde durch eine aufmerksame Anwohnerin verständigt, die das Klirren einer Scheibe gehört hatte. Als die Polizei das Gebäude umstellt hatte, wurde sie auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der flüchten wollte.
Wirt überrascht Einbrecher
Weil er sein Handy vergessen hatte, ist am Samstag gegen 3.30 Uhr der Betreiber einer Wirtschaft mit Kiosk in der Stuttgarter Straße zu seinem Betrieb zurückgekehrt. Er staunte nicht schlecht, als er zunächst aus dem Inneren seines Kiosks Gläserklirren vernahm und ihm kurz darauf ein Einbrecher vom Dach herab vor seine Füße sprang. Der Kioskbesitzer verfolgte den Täter bis zur Scala-Brücke. Dort gab dieser seine Flucht auf und konnte der Polizei übergeben werden.
Flüchtiger Fahrradfahrer
Zeugen einer Straßenverkehrsgefährdung, die sich am Freitag kurz nach 17 Uhr in der Nendinger Allee ereignet hat sucht die Tuttlinger Polizei.Eine Polizeistreife verfolgte einen Radfahrer, der am frühen Nachmittag schon durch einen Ladendiebstahl aufgefallen war. Bei der Verfolgung flüchtete der als Rauschgiftkonsument bekannte Tatverdächtige mit seinem Fahrrad zunächst durch ein Gartengrundstück, wo er beinahe ein spielendes Kind angefahren hätte. Im weiteren Verlauf der Flucht überquerte er die Nendinger Allee in Richtung Donau, ohne auf den Querverkehr zu achten und zwang dabei zwei Autofahrer zu einer Vollbremsung.Diese Autofahrer und auch die Eltern des in dem Gartengrundstück spielenden Kindes werden gebeten, sich bei der Polizei Tuttlingen, Tel.: 941-0, zu melden. Der Tatverdächtige konnte von der Polizei später auf dem Strahlenplatz gestellt werden.
Spaichingen
Frauen bestohlen
Zwei Frauen im Alter von 70 und 83 Jahren sind am Samstagnachmittag in der Europastraße 1 bestohlen worden. Sie waren mit der Haushaltsauflösung der 83-Jährigen beschäftigt und verschenkten dabei auch Gegenstände aus dem Haushalt.  Ein Paar, das sich für verschiedene Teile interessierte, entwendete vermutlich in einem unbeobachteten Augenblick aus der Handtasche der 70 Jahre alten Frau einen kleineren Bargeldbetrag, die Personalausweise der beiden Frauen sowie zwei EC-Karten.Das diebische Paar, das gegenüber den Geschädigten angab, aus Tuttlingen zu stammen wird wie folgt beschrieben: Mann:Ca. 1,70m groß, über 50 Jahre alt, dunkle Haare und dunkler Oberlippenbart, ungepflegte Erscheinung,Frau:Ca. 1,65m groß, 40-45 Jahre alt, mittelblonde, schulterlange Haare, schlank, gepflegtes Erscheinungsbild.Das Paar fuhr mit einem Auto samt Anhänger in Spaichingen vor, in dem Fahrzeug soll sich ein kleiner Hund befunden haben. Zeugen, die am Samstagnachmittag zwischen 15.00 und 16.30 Uhr im Bereich der Europastraße auf ein entsprechendes Fahrzeug oder auf das beschriebene Paar aufmerksam geworden sind, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Spaichingen, Tel.: 07424 / 9318-0, in Verbindung zu setzen.
Gosheim
17-Jähriger nach Discobesuch überfallen
Wegen Raubes hat die Tuttlinger Kriminalpolizei die Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Wie der Polizei angezeigt wurde, ist am Freitag gegen 1.30 Uhr ein 17 Jahre alter Jugendlicher auf dem Nachhauseweg nach dem Besuch einer Disco in der Gosheimer Daimlerstraße überfallen worden.Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde der alkoholisierte Junge von einer aus 6 bis 7 Jugendlichen bestehenden Gruppe niedergeschlagen. Die Täter nahmen dem Opfer seinen Geldbeutel ab und zwangen es zur Herausgabe der PIN seiner im Geldbeutel verwahrten EC-Karte.Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern offenbarte sich einer Streife des Polizeireviers Spaichingen ein weiterer Jugendlicher, der angab, fast im gleichen Zeitraum vor der Disco aus einer Gruppe mehrerer Jugendlicher heraus ebenfalls mit der Faust geschlagen worden zu sein. Da diesem Jugendlichen die Flucht gelang, kam es in diesem Fall zu keinen weiteren Straftaten. Die polizeilichen Ermittlungen in beiden Fällen dauern noch an.
Wehingen
Unbekannte setzen Leergut in Brand
Durch laute Geräusche ist am Samstag gegen 5.30 Uhr eine Anwohnerin in der Gosheimer Straße aus ihrem Schlaf gerissen worden. Als die Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung schaute, bemerkte sie, dass es im Bereich des Getränkelagers eines angrenzenden Lebensmittelmarktes zu einem Brand gekommen war. Nur durch das beherzte Eingreifen eines weiteren Mitbewohners, der den Brand mit einem Feuerlöscher erstickte, kam es zu keinem größeren Schaden bzw. Brand.Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandlegung durch einen unbekannten Täter aus.
Geisingen
Motorrad und Traktor stoßen zusammen
Der Fahrer eines Motorrades sowie sein Sozius sind bei einem Unfall, der sich am Freitagnachmittag auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Kirchen-Hausen und Geisingen ereignet hat, verletzt worden.Der Zweiradlenker befuhr den Verbindungsweg von Kirchen-Hausen kommend in Richtung Geisingen. Dabei wurde ihm von einem Traktorfahrer, der auf den Verbindungsweg einbog, die Vorfahrt genommen.
Der am Motorrad entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.
(Polizeidirektion Tuttlingen)