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„Wir haben einen Generationenkonflikt. Dieser war schon immer da“

Von Lothar W. Pawliczak

Simon Mariam Hoffmanns Aufstand der Jugend ist eigentlich einer Beachtung nicht wert

Ein Buch zum gleichnamigen Film () oder der Film zum Buch. Filme und Bücher sind unterschiedliche Genres. Jedes muß für sich stehen und daher sei hier nur vom Buch die Rede.

Hoffmann lädt ein, „an der Perspektive eines jungen Menschen teilzunehmen“ (S. 9), nämlich seine eigene. Und er lobt sich gleich: „Das Aufstand der Jugend -Buch begründet die Philosophie der Jugend und leistet einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Menschen.“ (ebd.) Jugendlichem Überschwang mag man das durchgehen lassen, aber mit inzwischen 30 Jahren sollte die Eigenbewertung wohl etwas nüchterner sein. Mit 28 Jahren habe er beschlossen, die Welt zu verändern. Ups, hatten wir nicht mal einen, der bekannte, beschlossen zu haben, Politiker zu werden? Mindestens hier hätte ein Lektor zweimal zum Rotstift raten müssen. Dann S. 29: „Dies ist kein Aufschrei. Dies ist ein Aufbrüllen! Es ist ein Aufstand der seinesgleichen sucht.“ Geht es nicht eine Nummer kleiner?

Der studierte Philosoph weiß offensichtlich, daß Philosophie „Arbeit am Begriff“ (Hegel) ist, definiert einige Begriffe, die er benutzt. Das ist ihm positiv anzurechnen, zumal heutzutage viele glauben, mit einem Wort einen Begriff zu haben, glauben, etwas erkannt zu haben, ohne daß klar zu definieren, wovon die Rede ist. Jugend ist der Altersabschnitt von 14 bis 28 Jahren (dazu S. 63f, 73), davor liegt die Kindheit (S. 10, dazu S. 83-85); einige selbst kreierte Begriffe werden S. 20f definiert. Die sind hier schon aus Platzgründen nicht zu diskutieren.

Zu diskutieren wären auch Hoffmanns Thesen:

  1. Es gäbe einen Aufstand der Jugend: „Wir empfinden uns nicht mehr als Teil dieser gewordenen Welt … Wir haben uns auf verschiedene Weise davon distanziert“ (S. 12).
  2. „Die Jugend bringt das Neue auf die Welt … Wir können oftmals besser wahrnehmen, was nicht stimmig ist“ (ebd.).
  3. „Die Jugend ist die Transformationskraft der Gesellschaft und wir haben diese Krisen, weil wir die Jugend benutzen, um unsere alten Systeme zu erhalten, anstatt ihnen die Möglichkeiten zu lassen, neue, bessere Ordnungen zu schaffen.“ (S. 13)
  4. „Wir alle haben einen inneren Jugendlichen und dieser sollte jetzt aufstehen und zu den Unstimmigkeiten, die wir wahrnehmen, ‚Stopp‘ sagen (S. 13f; zum „Inneren Jugendlichen“ dann S. 21-25)
  5. „Die Jugend ist nicht nur Gegenstand der Erziehung oder Rebellion, sondern eine Akteurin und stetige Transformationsquelle für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse.“ (S. 16)
  6. „Die Jugend entscheidet, ob die Gesellschaft eine Zukunft hat oder nicht.“ (S. 17) Es sei dies ihre Aufgabe (S. 18).

Hoffmanns Deklarationen, Schilderungen persönlicher Erfahrung (S. 26-28, 52-54, 59-63, 106-108, 112f), persönlicher Befindlichkeiten (passim) und Vorwürfe an die Altvorderen (S. 44-50) sind für die Diskussion seiner Thesen kaum interessant. Nach der Einleitung, die man noch wohlwollend gelesen hat, auch die Gendersternchen großzügig ignorierend, folgt ein „Manifest jugendlicher Visionen“ (S. 55-99).

Der Satz, mit dem sich das ganze Buch zusammenfassen läßt, steht S. 64: „Wir brauchen eine physisch und geistig junge Jugend, die sich aktiv für die Welt einsetzt und sich in der Jugendbewegung verbindet.“ Wird da unterstellt, die heutige Jugend sei „physisch und geistig“ irgendwie alt? Trifft sich der Autor da mit anderen, die den jüngeren Generationen vorwerfen, wenig Leistungswillen zu haben und eine allgemeine Chill-out-Kultur zu pflegen? Es sei „Hauptaufgabe der Jugend“, „die Gesellschaft zu transformieren und die Impulse der Zukunft in die Kultur zu tragen.“ (S. 72) Lassen wir es mal dahingestellt, wie man „Impulse der Zukunft“, die ja noch nicht da ist, irgendwo hintragen kann. Ist da „Hereintragen“ im Sinne von Georg Lukács (Geschichte und Klassenbewußtsein, 1923) gemeint? Man meint, in eine soziale Gruppe, die man als Träger von „Hauptaufgaben“ auserkoren hat, „progressive“ Ideen hereintragen so müssen.

Projekte werden als „eine gesunde Jugendhochkultur“ deklariert (S. 79), bundesweite Kampagnen (S. 89f, 136-140). Was wird damit als „ungesund“ abgewertet? Wissen „wir“ wirklich „nicht, wie wir mit Kindern würdevoll umgehen können“ (S. 103)? Schließt da der Autor aus dem Versagen von Eltern – vielleicht auch seinen und seinem eignen – bei der Heranführung der Kinder an die Wirklichkeit auf alle?

Hinreichend bekannte Forderungen kommen als „neue Jugendkultur“ daher:

  • Ein Deutscher Jugendrat (S. 92) ist eine Spezifizierung der Forderung nach Bürgerräten, zu denen Bürger ausgelost und ausgewählt – von wem? – werden sollen.
  • Das Kinderwahlrecht (S. 92-94) ist eine Variante des geforderten modernen Ständewahlrechts mit Quotierungen für Frauen und bestimmte soziale Gruppen.
  • Die Jugendrente (S. 94-97) ist eine andere Variante des bedingungslosen Grundeinkommens.

Gegen Projekte für und mit Jugendlichen ist nichts einzuwenden. Warum aber müssen die in einem ideologischen Gewand daherkommen? Während Jugendeinrichtungen geschlossen werden, weil die Kommunen kein Geld haben, werden Millionen für Ideologieprojekte ausgegeben. Dazu von Herrn Hoffmann kein Wort.

Wir brauchen soziologische Analysen zur Generationenfrage, kein klagendes Geschwätz – „Die Welt der Menschen ist eine Wüste geworden“ (S. 123) – mit draufgesetzten Visionen: „Flowtopia ist jener Geisteszustand der absoluten Fülle, des Einklangs und der Liebe“ (S. 126). Stimmt es, „dass wir momentan einen Generationenkonflikt haben, der unsere Entwicklung als Gesellschaft behindert“? Wenn ein Generationenkonflikt „schon immer da“ war, wie Hoffmann selbst feststellt (S. 11), wo ist dann unser spezielles Problem? Stimmt das?: „Die Jugend darf ihre Aufgabe nicht erfüllen und kann nicht in die Zukunft führen.“ (S. 152) Ist es überhaupt irgendeines Menschen Aufgabe, in die Zukunft zu führen? Die Zukunft kennt niemand, denn sie ist ja noch nicht da. Was wir vor uns haben, sind vergangene Ereignisse und aktuelle Aufgaben. Es braucht gesellschaftliche Akteure und Regierungen, die die heutigen Probleme lösen. Zukunftsbeschwörungen und Fortschrittsbehauptungen helfen dabei wenig (Dazu: Wieso der Glaube an den Fortschritt uns regelmäßig in der Irre führt. Sehen Sie die goldenen Zeiten? In: Junge Freiheit Nr. 4/25 vom 17. Januar 2025, S. 18; erweitert hier: https://www.academia.edu/127300170/Was_ist_Fortschritt).

Wer von Hoffmanns Buch einen Beitrag zur soziologischen Analyse unserer heutigen Jugendlichen erwartet, wird enttäuscht: Nichts zu den 14 bis 28jährigen, die also zwischen 1998 und 2012 geboren sind!
(vera-lengsfeld.de)

 

In der Woche vom 18. bis 24. Mai 2026 sorgt eine kraftvolle Venus-Konstellation zusammen mit sanften Neptun-Einflüssen für emotionale Klarheit, neue Chancen und jede Menge Frische im Liebes- und Beziehungsleben.
Hier ist die Übersicht, welche Sternzeichen laut den aktuellen astrologischen Prognosen von Medien wie Elle und Brigitte in dieser Woche besonders im Fokus der Sterne stehen: [1, 2]
🌟 Die Top 3 Glückskinder der Woche
Drei Sternzeichen starten jetzt besonders durch, spüren emotionale Klarheit und bekommen vom Kosmos lang ersehnte Wünsche erfüllt:
    • Stier: Als Zeichen, das von Venus regiert wird, bescheinigt das Elle Wochenhoroskop dem Stier eine fast magnetische Anziehungskraft. Singles ziehen andere Menschen mühelos an, während Paare eine Phase tiefer, sinnlicher Verbundenheit erleben.
    • Waage: Auch die Waage profitiert doppelt von der Venus-Energie. Ihr natürlicher Charme und ihre Eleganz sind verstärkt. Missverständnisse in Beziehungen lösen sich wie von selbst auf, und Singles machen vielversprechende Begegnungen im kulturellen Umfeld.
    • Fische: Neptun schärft die Intuition der Fische in dieser Woche enorm. Um die Wochenmitte (Dienstag bis Donnerstag) wartet eine überraschende Nachricht oder Geste, die für Herzklopfen sorgt.


📅 Wichtige kosmische Tendenzen für alle Zeichen
  • Liebe & Partnerschaft: Für Paare bringt die Woche frischen Wind in alte Routinen. Alltägliche Momente bekommen einen romantischen Glanz. Spannungen lassen sich durch die leichtere Kommunikation unkompliziert aus dem Weg räumen.
  • Für Singles: Die Tage am Mittwoch und Donnerstag stehen unter einem besonders guten Stern für schicksalhafte Begegnungen. Achten Sie auf vermeintlich beiläufige Kontakte. [1]

Auch Kirchentage haben nichts mit den Kirchen zu tun

(gh) - Wie Fußballfans laufen sie wider mit ihren Schals durch die Bilder,  und Politiker immer vorne  dabei, denn es könnte ihnen ja noch jemand zuhören, wenn sie den Prediger spielen. Katholikentag in Würzburg. Krigserklärung gegen Amerika, denn haben die nicht besonders gewütet gegen dese Stadt. Ws geht das de Kirchen an. Die haben mit Kirchentagen nichts zu tun. Vereine regieren das Land. Jesus war in keinem, sieht mal von den Juden ab.

Frage an KI: Werden  Kirchentage von Kirchen organisiert? "Nein, Kirchentage werden nicht von den verfassten Kirchen organisiert. nSie sind strukturell unabhängig. Sowohl der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) als auch der Katholikentag werden von eigenständigen Laienbewegungen getragen. Sie sind als freie, eingetragene Vereine organisiert und rechtlich keine Organe der offiziellen Amtskirche.

Wer genau organisiert die großen Kirchentage?  Der Evangelische Kirchentag: Er wird vom Verein zur Förderung des Deutschen Evangelischen Kirchentages e. V. mit Sitz in Fulda geleitet. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei einem ehrenamtlichen Präsidium. Der Katholikentag: Dieser wird vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) veranstaltet, einer eigenständigen Vertretung der katholischen Laien.
  • Der Ökumenische Kirchentag: Tritt dieser seltene Fall ein, arbeiten die Laienorganisationen des ZdK und des DEKT in einer gemeinsamen Rechtsform zusammen. Welche Rolle spielen die Kirchen dann überhaupt? Obwohl die Kirchen nicht die Veranstalter sind, gibt es eine sehr enge und unverzichtbare Zusammenarbeit: Die Einladung: Ein Kirchentag findet immer auf offizielle Einladung der jeweiligen regionalen Landeskirche (oder des Bistums) statt, die mit der gastgebenden Stadt und dem Bundesland ausgesprochen wird.
  • Finanzierung: Die gastgebende Kirche steuert erhebliche finanzielle Mittel bei. Der Rest der Kosten wird durch öffentliche Gelder (Bund, Land, Kommune) sowie Ticketverkäufe gedeckt. Infrastruktur & Personal: Regionale Gemeinden vor Ort stellen Räume bereit. Tausende Mitglieder der Kirchengemeinden engagieren sich zudem ehrenamtlich bei der Durchführung".

Wer will das schon so genau wissen. Statt dass Medien noch über die Eisheiligen wettern, hätten sie mal den Papst fragen können, wann gewisse Lostage wirklich fällig sind. Unter Berücksichtigung der gregorianischen Kalenderreform von 1582 lägen die „richtigen“ Eisheiligen heute etwa 10 bis 13 Tage später, also im Zeitraum vom 21. bis 28. Mai.

Die traditionellen Gedenktage der Eisheiligen (Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „Kalte Sophie“) sind fest im Kirchenkalender verankert und finden jedes Jahr vom 11. bis 15. Mai statt. Dass diese Termine heute meteorologisch oft nicht mehr mit den tatsächlichen Kälteeinbrüchen übereinstimmen, hat historische und astronomische Gründe.

(tutut) - Selbstverständlich ist das Leben eines der schwierigsten. Sprüche darüber gibt es viele. Der Sinn des Lebens ist es, dem Leben einen Sinn zu geben. "Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es aber vorwärts". (Søren Kierkegaard)." Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist Dein Leben". (unbekannt). "Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende". (Oscar Wilde). "Es sind nicht die Jahre Deines Lebens, die zählen. Was zählt, ist das Leben innerhalb dieser Jahre". (Abraham Lincoln) . "Wer einmal sich selbst gefunden, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren". (Stefan Zweig).  Ist der Umgang mit Vergangenheit und Zukunft nicht am leichtesten, wenn man erkennt, dass das Leben jetzt ist? Welche Philosophie zeigt diesen Weg, KI? "Ja. Die Erkenntnis, dass das Leben ausschließlich im gegenwärtigen Moment stattfindet, löst die Bindung an Vergangenheitsreue und Zukunftssorgen auf. Mehrere philosophische und spirituelle Denkschulen stellen diesen Weg in das Zentrum ihrer Lehre: 1. Zen-Buddhismus - Kernkonzept: Die Lehre von der Leerheit (Shunyata) und dem ständigen Wandel. Fokus: Das reine Gewahrsein des aktuellen Augenblicks ohne filternde Gedanken. Praxis: Zazen (Sitzmeditation) schult das Geist-Präsent-Sein im Alltag. Wirkung: Vergangenheit und Zukunft werden als bloße mentale Konstrukte entlarvt. 2. Stoxismus (Stoa) - Kernkonzept: Die Unterscheidung zwischen Kontrollierbarem und Unkontrollierbarem (Dichotomie der Kontrolle). Fokus: Nur das eigene Handeln im Jetzt ist kontrollierbar. Zitat (Marc Aurel): 'Bedenke, dass der Mensch nur in der Gegenwart lebt, in diesem kurzen Augenblick'.  Wirkung: Befreit von Angst vor der Zukunft

und Groll über die Vergangenheit. 3. Advaita Vedanta & Westliche Nondualität - Kernkonzept: Das Konzept der Nicht-Dualität und des reinen Bewusstseins. Fokus: Die Zeit ist eine Illusion des Verstandes; das Ich existiert immer nur Jetzt. Bekannte Vertreter: Eckhart Tolle ('Jetzt! Die Kraft der Gegenwart') prägte diesen Ansatz modern. Wirkung: Psychologische Zeit wird transzendiert, was tiefen inneren Frieden bringt.  4. Existenzialismus - Kernkonzept: Der Mensch ist zur Freiheit verdammt und erschafft sich selbst. Fokus: Die Vergangenheit ist fixiert, die Zukunft ungewiss; Relevanz hat nur die aktuelle Wahl. Vertreter: Jean-Paul Sartre, Albert Camus. Wirkung: Radikale Eigenverantwortung im gegenwärtigen Moment", Wenn gerade Franzosen dran sind,die haben zur Zeit nichts zu lachen, im Elend sind sie Deutschland voraus, dafür deckt ihre Presseagentur Deutschland  den Tisch ab: "Wirtschaftszweig in der Krise - Energie-Schock in Deutschland: Mehr als 50.000 Jobs weg – ganze Industriezweige brechen ein".Ätsch, das kommt davon.  Wer jagt schon seine Atomkraftwerke in die Luft. Andererseits, lassen sich mit dem umeltfreundlichen Strom rheinquer gute Geschäfte machen. "Die energieintensiven Industriezweige in Deutschland - Hersteller etwa von Zement, Glas oder Papier - haben wegen höherer Kosten in den vergangenen vier Jahren die Produktion stark zurückgefahren und zehntausende Jobs gestrichen. Von Februar 2022 bis März 2026 schrumpfte die Produktion um 15,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten sank um 6,3 Prozent oder 53.300".

Größte Reiterprozession Europas
So war der Blutritt in Weingarten
Rund 1.800 Reiterinnen und Reiter sowie tausende Pilger: Sie sind alljährlich beim Blutritt in Weingarten dabei. Am Freitagvormittag sind sie wieder durch die Stadt gezogen. Im Mittelpunkt der Prozession stand eine Reliquie, die der Überlieferung nach einen Blutstropfen Jesu enthält. Sie wurde vor der Weingartener Barockbasilika, die Teil des ehemaligen Weingartener Klosters ist, dem Heilig-Blut-Reiter übergeben...
(swr.de. Glaubenssache.)

Mit 25 Kilometer pro Stunde auf Langstreckentour
Mit dem Mofa auf dem Schneckenweg von der Alb nach Wien
(swr.de. Neue Mobilität?)

Drei Windräder bei Burladingen-Melchingen drehen sich noch immer
Ältester Windpark im Land liefert seit 30 Jahren Strom - doch die Zukunft ist ungewiss
Der Windpark bei Melchingen ist eine Pionierleistung und der älteste Windpark in Baden-Württemberg, der noch läuft. Doch der Standort auf dem Himmelberg ist problematisch..
(swr.de. Lauter Glaubenssachen.)

Raubfisch stört das Gleichgewicht
Jagd auf Welse in Walldorf: So wollen Angler die Population reduzieren
Der Hochholzer See in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein wertvolles Biotop. Doch zu viele Welse gefährden die biologische Vielfalt. Der Angelverein versucht gegenzusteuern.
(swr.de)
"Bitte nicht füttern"
Waschbären in Eberbach werden zunehmend zum Problem
Die Stadt Eberbach möchte die Waschbären-Population im Ort eindämmen. Diese Maßnahmen schlägt sie vor..
(swe.de. Naturpfuscherei?)

Mose 15,16: "Angst und Schrecken überfällt sie alle. Vor deiner großen Macht erstarren sie zu Stein...

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NACHLESE
Franziska Brantner
Warum die Grünen das „unvorhersehbare Deutschland von 2035“ im Voraus „beschränken“ wollen
An der Oxford-Universität spricht die Grünen-Chefin von wachsendem Unbehagen in Europa über die deutsche Aufrüstung – auch angesichts der AfD. Daraus leitet Brantner weitreichende Forderungen für das Deutschland von morgen ab...
(welt.de. Hat, ach, jahrelang Politik studiert. Wie das mit Palmer ausgeht, wusste sie nicht?)
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Der alltägliche Wahnsinn
Von RAINER K. KÄMPF
Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, geht bei Caren Miosga mit ihrer Partei, der SPD, ins Gericht. In Hinsicht auf die sinnbefreiten Entgleisungen ihrer Parteichefin Bärbel Bas, deren Zeichens Bundesministerin für Arbeit und Soziales, kommt sie allerdings deutlich ins Rudern. Die jedenfalls sorgte in der Bunten Republik für allgemeine Entzückung mit der Verleugnung von Einreisen in unser Sozialsystem. Eine dermaßen realitätsferne Halluzination, daß selbst die Mitarbeiter der Jobcenter offen gegen die verbale Diarrhö der Arbeitsministerin meutern. Während nun die kompetente Frauenpower der deutschen Sozialdemokratie ihren eigenen Laden öffentlich ad absurdum führt, macht sich der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, der ebenfalls diesem quirligen Verein SPD angehört, wohlweislich aus dem Staub. Er tourt derweilen durch Kiew, wartet auf den standardisierten öffentlichkeitswirksamen Luftalarm und bereitet sich darauf vor, gemeinsam mit der todgeweihten Truppe in der Bankowa Europas größte Rüstungsschmiede aus der Taufe zu heben. Unterdessen zerlegt die zum Ausführen verdammte Gefolgschaft der inkompetentesten Koalition aller Zeiten (iKaZ) den Kanzlerdarsteller auf offener Bühne nach allen Regeln der Kunst. Nach einer Marketingkampagne, der mehrheitlich somnambulen Wählerschaft einen Vertrag zu Lasten Dritter als großen Wurf der Interimsregierung zu verklickern, erfreut man sich höchster Entzückung, wie man durch diese Luftnummer den Zauberlehrling entzaubert hat. Falls es noch irgendjemanden geben sollte, der mit der aktuellen Führung des Landes sowas wie Kompetenz, sei es die der Richtlinie oder auch nur eine grundlegend erforderliche zum Staatenlenken, verknüpfen wollte, fühlt der sich ebenso ernüchtert. Szenen, die zu Zeiten Molières noch als wohlig gruseliges Kammerspiel für tosenden Applaus gesorgt hätten, gehören im heutigen Deutschland zum ganz normalen täglichen Wahnsinn. Leider nur und ausschließlich außerhalb der geschlossen, dafür prädestinierten Einrichtung.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Koalition der Unwilligen simuliert lediglich Politik, um so gut es geht von der größten Bürgerausplünderung aller Zeiten abzulenken. Bis jetzt mit Erfolg, denn der Großteil der Wähler schluckt es immer noch.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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DER PODCAST AM MORGEN
Trump bei Xi Jinping: Washington und Peking stecken ihre Claims ab – TE-Wecker am 16. Mai 2026
Von Holger Douglas
Zwei Tage Peking, roter Teppich, Staatsbankett, große Gesten: Donald Trump wurde von Xi Jinping empfangen wie ein Staatsmann, der nicht nur zu Besuch kommt, sondern mit dem über die nächste Ordnung der Welt gesprochen wird. Nach außen: Lächeln, Händedruck, warme Worte. Unter der Oberfläche: knallharte Machtpolitik.  Denn dieser Besuch war kein gewöhnlicher diplomatischer Termin. Er war ein Blick auf die neue Weltlage. Nicht mehr Brüssel und schon gleich gar nicht mehr Berlin sitzen im Zentrum der Entscheidungen. In Peking saßen sich die beiden Mächte gegenüber, die über Krieg und Frieden, Handel und Sanktionen, Taiwan und Iran, Ölwege und Chipproduktion tatsächlich etwas zu sagen haben..
(Tichys Einblick. Zwerge haben ihren Kirchentag.)

Irres Wetterphänomen:
Uns drohen zwei brutale Hitze-Sommer
Meteorologen warnen vor „Super-El-Niño“
(bild.de. Oder auch nicht. Wenn die Würfel fallen.)

Frankreich rüstet auf
„Das ist ja stylish" — wenn 13-Jährige Kampfdrohnen lenken
Während deutsche Jugendliche gegen die Musterung demonstrieren, zeigen französische Offiziere dortigen Schülern, wie man militärische Drohnen lenkt. Eine Reportage über ein Land, das seine Kinder auf einen Krieg vorbereitet, den es für möglich hält – und über die Frage, ab wann Vorsorge in Indoktrination kippt..
(focus.de. Und wohin fliegen dann die cheibe Drohnen? Über 'n Rhein.)

"Die Kultur des Miteinander"?
Die Sargnägel der Woche
Von Wolfgang Herles
Am Ende dieser Woche glauben die meisten Mainstreammedien, etwas Positives zu erkennen. Sie verwechseln Ankündigungen der CDU-SPD-Koalition mit konkretem Handeln. Zu beobachten sind zwei Selbstmordkandidaten, die nebeneinander am Abgrund stehen und darauf warten, dass der jeweils andere zuerst springt: „Bitte nach Ihnen!“.In dieser Woche beschwor der schwarz-rote Kanzler in seiner Not „die Kultur des Miteinander“. Bei genauerem Hinhören war aber nur ein Klopfen zu vernehmen, verursacht von zwei weiteren Sargnägeln, die ins Holz getrieben wurden...
(Tichys Einblick. Ebenso pocht der Holzwurm im Pfosten des grünen Betts of THE LÄND.)

Sarah Bosetti
„Zu doof für die Demokratie“ – ZDF-Moderatorin empört über AfD-Höhenflug
Sarah Bosetti rechnet in ihrer ZDF-Sendung mit der AfD Sachsen-Anhalt ab: Es handele sich um eine Partei, die nur von „reichen, weißen Nazis“ gewählt werden könne. Die geplante Abschaffung der Schulpflicht sei lediglich ein kalkuliertes Manöver..
(welt.de. Wer doof ist und offenbar nichts über Geschichte gelernt hat, wird sich doch herausstellen lassen. Filmregie hat sie in Brüssel studiert.)

Judenfeindlichkeit auf dem Vormarsch
Adolf Hitler akbar
Von Alexander Wendt
Gewalttaten gegen Juden gehören in Deutschland wieder zum Alltag, dank einer festen Allianz aus Islamisten, Hilfslinken und Wegseh-Medien..
(Tichys Einblick. Nathan dem Weisen entsprungen?)

Fast 9 Milliarden für LGBT und Antixenophobie
EU schafft Milliarden-Fonds, um die Europäer über „Vielfalt“ und Antirassismus zu belehren
Von Matthias Nikolaidis
Der zuständige EU-Ministerrat – samt Weimer als deutschem Vertreter – hat den neuen Propaganda-Topf AgoraEU durchgewunken. Gesorgt sein soll so dafür, dass Kultur und Medien sich für die Werte dieser EU engagieren: also „Vielfalt“, Antirassismus und verschriebene Islamophilie..
(Tichys Einblick. Die EUdSSR ist keine Demokratie, das sogenannte Parlament hat nichts zu sagen.)

Steuerzahler zahlen Konzern Rekordgewinne
Energiewende: RWE „Übergewinne“ nur durch Subventionen
Von Holger Douglas
RWE verdient nicht an Wind und Sonne, sondern an garantierten Erlösen, Marktprämien und staatlichen Entschädigungen. Die Energiewende wird zur Renditemaschine auf Kosten der Bürger..
(Tichys Einblick. Volksb'scheißerle. Wie sollte sonst der teuerste Strom der Welt entstehen?)

Besuch auf Katholikentag
„Würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen“, sagt Merz
Bei einer Diskussionsrunde auf dem Katholikentag in Würzburg hat Kanzler Merz mit Blick auf die USA davon gesprochen, dass seine Bewunderung für das Land nicht gerade zunähme. „Ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen“, so Merz wörtlich..
(welt.de. Er hat drei, ein Philosoph, eine Ärztin und eine Anwältin. Wann arbeitet der eigentlich für Deutschland?)

Deindustrialisierung
Die Weltfremdheit des DGB erfordert einen Aufstand der Arbeiter
Von Ulf Poschardt
Woke Gewerkschaftsfunktionäre treiben Deutschland durch ihre Blockaden in den wirtschaftlichen Ruin. Den massenhaften Verlust von Arbeitsplätzen nehmen sie in Kauf. Die Arbeiter müssen sich endlich wehren..
(welt.de. Sich wehren? Das wollen sie auch nicht und demonstrieren dagegen.)

Chatkontrolle
Datenschutzbehörden warnen EU vor anlassloser Massenüberwachung
Private Nachrichten könnten künftig automatisiert überprüft werden – auch in verschlüsselten Messengern. Die Datenschutzbehörden schlagen nun Alarm und warnen die EU vor einer „anlasslosen Massenüberwachung“..
(apollo-news.net. Diktatur geht immer.)

Bürgerproteste
Der Widerstand gegen Rechenzentren treibt Deutschland ins digitale Abseits
In zahlreichen deutschen Regionen stoppen Initiativen den Ausbau von Rechenzentren. Das schreckt Investoren ab. Trotz Rekordeinnahmen von Start-ups reichen die Gelder nicht aus, um mit den Großen mitzuhalten..
(Junge Freiheit. Nach Lesen und Schreiben gehört auch Rechnen abgeschafft, das Mittelalter ruft.)

Farbiges Plakat in Form einer Statistik, um die kulturelle und moralische Überlegenheit Deutschlands im Vergleich mit England und Frankreich zu dokumentieren

Berliner Alltagsgewalt
Syrer sticht Mann lebensgefährlich in den Nacken – nur Stunden später folgt der nächste Überfall
Von Sophia Juwien
Messergewalt, Raubüberfälle und islamistische Attacken: Gewalt wird Berliner Alltag. Menschen werden auf offener Straße niedergestochen, Gruppen treten auf Opfer ein, Täter flüchten unerkannt oder waren den Behörden längst bekannt. Immer deutlicher wird, wohin Kontrollverlust und jahrelang verfehlte Sicherheits- und Migrationspolitik führen..
(Tichys Einblick. Heimat ohne Sterne.)

Steuerstreit
ifo-Präsident sieht Neuwahlen als Option bei fehlender Reformfähigkeit
ifo-Präsident Clemens Fuest sieht die Bundesregierung unter Druck. Gelinge keine Einigung auf Reformen, seien Neuwahlen aus seiner Sicht sinnvoll. Zugleich fordert er Steuerentlastungen zur Stärkung der Konjunktur..
(welt.de. Und was sehen Blinde?)

US-Flugzeughersteller
Boeing bestätigt Großauftrag aus China über 200 Flugzeuge – „weitere Zusagen folgen“
Boeing hat eine Bestellung aus China über 200 Flugzeuge bestätigt. Während einer China-Reise von Donald Trump wurde zudem eine mögliche Ausweitung auf bis zu 750 Maschinen in Aussicht gestellt. Der Deal soll den US-Konzern stärken..
(welt. de. Bussi-Bussi Airbus. So geht Politik.)

Der Hanta-Hype
Von Jochen Ziegler • Panik wegen des bei Kreuzfahrt-Passagieren aufgetretenen Hanta-Virus ist nicht angesagt, genauso wenig wie bei COVID. Während COVID endemisch, aber weitgehend harmlos war, sind Hantaviren zwar sehr gefährlich, aber eben auch sehr selten. Keine Panik wegen Hanta – und auch keine Impfung! .
(achgut.com.Wieviele Kreuzfahrr sterben sonst so oder gehen von Bord? Manchmal reicht ja schon ein Baum in der Kurve vor dem Dorf.)

Linksextremistische Bus-Tour
Das Schulhof-Tribunal für ein AfD-Verbot
Das linksradikale „Zentrum für politische Schönheit“ nimmt Schulen ins Visier. So soll der Nachwuchs mit entsprechender Propaganda gegen die AfD in Stellung gebracht werden. Dazu steckt man dann eine Weidel-Puppe in den Käfig und inszeniert ein peinliches Verhör..
(Junge Freiheit. Wo laufen denn Ochs und Esel?)

Personelle Neuaufstellung
Kubicki übernimmt FDP-Führung: Höne zieht Kandidatur zurück
Der FDP-Machtkampf um die Parteiführung ist abgesagt. Kubicki soll die Liberalen nach dem Rückzug seines Konkurrenten Höne führen. Doch das gefällt nicht allen..
(Junge Freiheit. Reicht er bis zum Lichtschalter?)

„Kompetenzzentrum Rechtsextremismus“
Hessen: Verfassungsschutz nimmt vermehrt Schulen ins Visier
Der hessische Verfassungsschutz geht regelmäßig in Schulen, um vor Rechtsextremismus zu warnen. Jetzt veröffentlicht das Innenministerium das Ausmaß der Sache. Auch mit einer fragwürdigen NGO wurde dafür kooperiert..
(Junge Freiheit. Marx, Mao, Merz?)

Der Riss geht durch die Herzen
Der politische „Gender-Gap“ entzweit Mann und Frau
Politisierung polarisiert. Gerade zwischen Mann und Frau kommt es aufgrund des Wahlverhaltens zu schier unüberbrückbaren Gegensätzen. Eine familienfeindliche Propaganda verschärft die Krise der Geschlechter zusätzlich. Ein Kommentar von Laila Mirzo..
(Junge Freiheit.Eva links?)

Koalitionsstreit
Merkel verteidigt Grenzöffnung und stellt Medien an den Pranger
Über die unzähligen Streitigkeiten innerhalb der Großen Koalition ist überall zu lesen. Für die frühere Bundeskanzlerin Merkel ist das ein Problem, an dem besonders die freien Medien schuld seien. Zudem blickt sie auf die „Grenzöffnung“ zurück..
(Junge Freiheit. Müsste sie nicht vor Gericht stehen?)

Katholikentag
Klöckner mahnt die Kirche zur Rückbesinnung
Regelmäßig greifen die deutschen Kirchen in tagespolitische Fragen ein. Laut Bundestagspräsidentin Klöckner sollen sie sich aus den Diskussionen zurückziehen und sich stattdessen an ihre eigentliche Aufgabe erinnern..
(Junge Freiheit. Eine Ex-Weinkönigin weisse nicht Bescheid. Die Kirchen sind die mit Abstand größten NGO. Mehr Wein statt Weinen. )

 

Bei den Zwergen hinter sieben Bergen
Kjartan, der Schamane vom Heuberg, besuchte die Zwerge hinter den sieben Bergen und erzählte ihnen ein Märchen, das manchen Menchen heute noch Rätsel aufgibt. 
Es  war tief im Heuberg-Wald, da klopfte es an der winzigen Tür des Zwergenhauses. Der Schamane trat ein, schüttelte den Regen aus seinem Gewand und setzte sich zu den sieben Zwergen an den Kamin. Er blickte in die Runde und begann, mit tiefer Stimme eine Geschichte zu erzählen.
Das Märchen vom ewigen Atem der Erde
Vor langer, langer Zeit – fast drei Milliarden Jahre ist es her – war unsere Erde ein wilder, ungezähmter Ort. Damals gab es noch keine Wälder, keine Tiere und auch keine Zwerge. Die Luft war voller giftiger Gase, und der Himmel war ständig wolkenverhangen. Doch schon damals atmete die Erde. Diesen Atem nennen wir heute das Klima.
Das Klima war wie ein mächtiger Zauberer, der das Gesicht der Welt immer wieder veränderte. Manchmal war ihm kalt, und er überzog die gesamte Erde mit einer dicken Schicht aus Eis. Die Meere froren zu, und riesige Gletscher schoben sich über das Land. In diesen Zeiten zitterte die Welt vor Kälte.
Dann wieder wurde dem Zauberer warm. Er schickte die Sonne aus, um das Eis zu schmelzen. Die Täler füllten sich mit Wasser, und dichte, tropische Urwälder begannen zu wachsen. Riesige Farne und seltsame Urzeittiere bevölkerten das Land. Es war eine Zeit des Überflusses, in der die Erde glühte und schwitzte.
Dieser Wechsel von Eis und Hitze geschah über Jahrmillionen hinweg in einem ganz langsamen, stetigen Rhythmus. Die Erde passte sich immer wieder an, fand ihr Gleichgewicht und schuf neuen Raum für das Leben. Es war ein ewiges Lied von Werden und Vergehen.
Der Schamane hielt inne und sah die Zwerge an, die ihn mit großen Augen anstarrten.  „Ihr seht also“, sprach der Schamane leise, „das Klima ist kein Zustand, der für immer bleibt. Es ist eine lebendige Kraft, die älter ist als die ältesten Berge. Wir alle sind nur Gäste in diesem großen Märchen der Zeit.“
Die sieben Zwerge nickten nachdenklich, rückten näher an das warme Kaminfeuer und lauschten dem Wind, der draußen durch die Bäume des Heubergs flüsterte.

Der anhaltinische Teufelskreis

Von RAINER K. KÄMPF

Wenn das Wasser Oberkante Unterlippe steht, wird offensichtlich das Denkvermögen motiviert, bisher ungeahnte Erkenntnisprozesse in Gang zu setzen. So jedenfalls scheint das bei Juli Zeh zu sein, Schriftstellerin und ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht im Land Brandenburg. Pfingsten, Fest des Heiligen Geistes, wirft seinen erhellenden Geist voraus.

Demzufolge nun prophezeit Juli Zeh einen „schrecklichen Teufelskreis“, der nach den Landtagswahlen im Herbst über das Land hereinbrechen wird. Was Frau Zeh allerdings als Teufelskreis befürchtet, ist nichts weiter als die Realität des Faktischen und somit Hoffnung und Ziel der Menschen im Land, die an dessen Zukunft glauben wollen. Sich für diese Zukunft einsetzen und mitunter die eigene Existenz riskieren.

Zeh ist wohl klar geworden, daß die AfD, jetzt schon bei 42 Prozent in den Wählerumfragen, die besten Chancen auf eine absolute Mehrheit hat und wohl ohnehin Sachsen-Anhalt regieren wird. Um dem entgegenzuwirken, orakelt Zeh, müßten die anderen tatsächlich so etwas wie UnsereAbwehrfront™ organisieren, um der Scheindemokratie damit schlußendlich den letzten Rest zu geben. Daß damit der jetzt schon real existierenden Dysfunktionalität die gerade noch funktionierenden Rudimente der Gesellschaft geopfert würden, hat Zeh realisiert.

Genau das gäbe der Blauen Partei wiederum den Auftrieb, den das Establishment wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. Ergo, wie man es auch wendet, am Erstarken der AfD führt kein Weg vorbei, es sei denn, so Zeh, die leider noch an den Schaltstellen hockenden Politamateure befleißigten sich, für’s eigene Volk zu arbeiten.

Das, liebe Frau Zeh, wird niemals geschehen. Es wäre die Einsicht in die Notwendigkeit. Dazu sind sie nicht mehr fähig. Die einzige Einsicht, die nach Ihrer absolut zutreffenden Lagebeurteilung erfolgen müßte, wäre die bedingungslose Kapitulation vorm Volk und somit vor der deutschen Geschichte.
(pi-news.net)

Allahs mutige Kritiker: -
Von Dr. Ralph Ghadban

Kritik an der eigenen Religion und ihren führenden Protagonisten ist untrennbar mit der Geschichte des Islams verbunden. Ebenso aber auch ihre vehemente Zurückweisung, Eindämmung und schließlich völlige Unterdrückung durch konservative und reaktionäre Kräfte.

Mit dem Scheitern sowohl des arabischen Nationalismus wie auch des politischen Islams hat sich spätestens seit dem Arabischen Frühling eine neue innerislamische Islam- und Religionskritik herausgebildet.
Ralph Ghadban erläutert ihre Wurzeln, nennt ihre Protagonisten und erklärt ihre Themen. Und er zeigt, warum es gerade für uns im Westen äußerst wichtig ist, diese Stimmen wahrzunehmen. (Amazon)