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Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben

Von THOMAS K. LUTHER

Angesichts der deutschen EU-Präsidentschaft fragen sich Merkel-Skeptiker besorgt, was wird sie anrichten, jetzt, wo ganz allgemein die Party vorbei – und die Lage prekär ist? Wird sie sich an ihren Amtseid erinnern, der eher nur formal über ihre Lippen kam?

Obwohl Merkel ihre Fahne berechnend in den Wind des Mainstream hielt, blieb sie kleingeistig – und unberechenbar. Schon deshalb ist Merkels politische Beerdigung längst überfällig – auch, wenn die treuherzigen Wähler/innen der Gottesklüngel-Partei nicht wahrnahmen bzw. nicht wahrnehmen, wie schlicht die oberste Gallionsfigur geschnitzt ist – und ihre fatalen Fehlentscheidungen nicht erkennen. Es ist mehr als peinlich, dass – karnevalesk formuliert – in Nestnähe der „lame duck“ niemand fähig ist, das matte Geflügel einzusargen.

Jahrelang hat Merkel – von Insidern Ost-Wachtel genannt – männliche Konkurrenten weggepickt, mit verbissener Unterstützung ihrer Alt-Mädels-Gang ihre Alleinherrschaft aufgebaut – und so die CDU ruiniert. Ihre Wirkungsstätte, deren peinliche Eingangsfassade nicht gerade Solidität symbolisiert, war eher eine Schlangengrube. Geradezu selbstverständlich saßen an ihrem Kaffeekränzchen-Tisch auch konspirative Systemdienerinnen, die es lediglich mit urweiblicher Finesse ganz nach oben gebracht hatten. Ein Talent, mit dem Pfarrerstöchter eher nicht gesegnet sind.

Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune
Nebenbei: Die brave Partei mit dem christlichen Motto kann man auch als den subtil verlängerten Arm der Kirchen sehen – die sich ja als „Menschenfischer“ verstehen und den Einkauf von Politikern intern als „Elitenbündelung“ bezeichnen. Man darf vermuten: Die abgetakelten Gottesmänner glauben nach wie vor, eine maßgebende Elite zu sein, möchten sich „paaren“ – und der Voyeur staunt: Auf ihrer Leimrute kleben tatsächlich namhafte Politiker/innen. So überziehen, im Schatten leerer Kirchen und Dome – dieser Relikte steingewordenen Gotteswahns – viele CDU-Seilschaften das Land.

Das „hohe C“ in der Firmierung ist also kein Zufall. Nicht nur in früheren Zeiten gab es von Kirchenkanzeln Wahlhilfe für die gläubigen Schafe. So hat das über viele Jahrhunderte von der Kirche geformte Duckmäusertum den angepassten Menschen der „Mitte“ produziert. Wer die Partei der Dienlichen nicht sonderlich mag, kann spotten: Würde die „unbemannte“ Partei ihr Logo mit einem „K“ wie Kapaun (kastrierter Hahn) ergänzen und künftig als CDKU firmieren, wäre sie zumindest gendermäßig up to date.

In der Metapher bleibend erkennt man: Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune steht nach wie vor nackt in der politischen Landschaft und ist völlig ratlos, weil die Gallionsvögelin nach Ablage ihrer Windeier immer noch im Nest sitzt. Ihre Drift zur Backbordseite hat die Partei ins seichte Wasser gelenkt – mit der Aussicht, auf die linke Sandbank zu laufen. Das merkelsche Aufsitzen auf der von Ängstlichen geschürten Furcht vor Atomkraft und ihre Verbeugungen in Richtung des grünen Unkrauts waren schon fatal, wurden aber übertroffen von dem krönenden Abschluss ihrer Ära: Sie erlaubte die Flutung Deutschlands mit zehntausenden potenziellen Terroristen, hunderttausenden künftiger Hartz-IV-Empfänger – und vorhersehbar: Mit reichlich Nachwuchs für die kriminellen Sparten und ihre Randbereiche – als ob es nicht schon genug Bodensatz im Land gäbe.

Mit den Fremdkulturellen kommen Kriminalität und Deutschfeindlichkeit
Seit Merkels Kapitulation vor den Horden der Afrika-Deserteure drängt der mitgebrachte muslimische Theismus massiv ins aufgeklärte Europa – und: Infolge unbedarfter Staatsführung zielgerichtet nach Deutschland. Leider erkennen weder die politisch Verantwortlichen, noch die dressierten Gutmenschen nicht, was der Invasion innewohnt. Schon lange arbeiten die Organisatoren des Islams an ihrem Machtgewinn und freuen sich über die Naivität rot-grün-linker Politbrut. Nachdem Merkel ungebremst ins linke Lager gedriftet ist und die Gutmenschflagge gehisst hat, dürfte sich das Glücksgefühl der islamischen Gottesagenten noch gesteigert haben.

Mit der „Zuwanderung“ gewinnt ein fremdes Wertesystem an Gewicht: Der Islam, in seiner unausrottbaren totalitär-fatalistischen Prägung. Diese Ideologie kollidiert mit der freiheitlichen europäischen Weltanschauung und den hier gültigen Menschenrechten. Die Folgen der Distanz der Systeme zeigt sich im Bereich der Kriminalität und Deutschfeindlichkeit einer auffälligen Schicht Fremdkultureller. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die islamische Kultur viele gewalttätige Jugendliche hervorbringt. Die höchste Gewalttäterquote gibt es unter sehr religiösen muslimischen Jugendlichen mit 23,5 Prozent. Wenn es zum islamischen Wertesystem gehört, unverschleierte Frauen als „Schlampen“ zu verachten, dann verwundert es nicht, wenn in Ballungsgebieten wie Köln mehr als 70 Prozent der Vergewaltiger aus diesem Kulturkreis kommen. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleines Schlaglicht auf das Niveau des muslimischen Nachwuchses.

Parteien-Geisterbahn und ihre verbrannten Gestalten
Nach der unvergessenen Kölner Nacht gibt’s nun eine Stuttgarter und Frankfurter Variante in vergleichbarer Besetzung. Weitere Loser-Mob-Exzesse – inszeniert von Merkel-Importen und Antifa – werden folgen. Und der sprichwörtliche deutsche Michel dämmert dahin. Nun, dass die Michel/div/line Deutschlands nicht per se zu den Ausgeschlafenen gehören, ist nichts Neues. Ebenfalls nicht neu, doch nach wie vor erschreckend, sind die intellektuellen Defizite der ideologieverseuchten Altparteien-Politkaste. Dort ist man am „EndeGelände“ seiner Begabungen und quasi nicht mehr handlungsfähig.

Verbrannte Gestalten einer ausgeleierten Parteien-Geisterbahn werden dem Volk als Heilsbringer verkauft – und die druckende, funkende Systempropaganda ist bemüht, sie hochzujubeln. Schon seit Jahrzehnten betrachtet das Parteienkartel CDU/CSU/SPD den Staat als Beute. Die Volksvertretung ist übel verfilzt mit TV-Anstalten und Pressehäusern, mit Lobbyisten und schillernden NGOs, mit opportunistischen „Kulturorganen“ wie Stiftungen – und auch mit beiden Kirchen, die immer noch vom Staat getragen werden, obwohl schon 1919 in der Verfassung der Weimarer Republik bestimmt wurde, die Staatsleistungen zu streichen. Dieses Gebot wurde 1949 in das Grundgesetz übernommen – aber nicht verwirklicht.

Diktatur der schlichten Masse
Kronprinzen – oder gar Prinzessinnen mit überzeugendem Kanzlerformat sucht man in den Altparteien vergeblich. Quasi führerlos und aus Verzweiflung spielen hilflose Staatsfiguren mit immer höherem Finanzeinsatz, bei sinkendem Durchblick. Es sind halt Durchschnitts-Typen aus trüben Parteitümpeln, die systembedingt agieren dürfen. Unsere „Demokratie“ ist nichts weiter, als eine Diktatur der schlichten Masse, überwiegend ausgestattet mit Herdeninstinkt oder Schwarm-Intelligenz. Derzeit herrscht ein Rudel von 398 Abgeordneten aus SPD-CDU-CSU-Parteimitgliedern über das ansässige 83-Millionen-Volk. Das bedeutet: Die Machtausübung liegt in den Händen von 0,0005 % des Volkes – obliegt einer kümmerlichen Gruppe mit überaus fragwürdiger Kompetenz. Ein Desaster.

Fazit / Vision:
Eine bisher verdrängte Ahnung schleicht durchs Land: Wann ist das Ende der Dilemma-Spirale erreicht, wann kommt der „Große Knall“? Wann wird in Europa alles wieder auf Null gesetzt und ein neuer Anfang eingeleitet? Wo ist die Zusammenarbeit der nationalen Regierungen – unter Ausschaltung der Parteivertreter-Deponie Brüssel? Wo ist die intellektuell-pragmatische Elite, die diesen notwendigen Umbruch startet und beherrscht? Wann wird unsere „Dummokratie“ durch eine Ratiokratie ersetzt? Dummokratie? – Ja, eine zutreffende Bezeichnung in Anlehnung an Albert Einsteins Erkenntnis:
„Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.“

Ratiokratie heißt: Kreative, verantwortungsbewusste ideologiefreie Spezialisten – Praktiker aus Wissenschaft, Wirtschaft und echter Kultur an die Front – sie würden in die Geschichtsbücher eingehen. Etwas Neues braucht das Land: Eine Revolution von oben – ein Bündnis der Intelligenteren steht an – wo sind die Köpfe? Es gibt sie doch.

Was allerdings, ist realistisch? – Sicher ist: Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben – ein brennendes Problem, weltweit. Ob die Vernunft einer neuen Elite siegt, oder die schlichte Masse, steht noch in den Sternen. Wenn eine ehrliche Ratiokratie, die von allen akzeptiert und getragen wird nur eine Vision bleibt, steht es schlecht um unsere Heimat.

<<<Ausschnitt des realsatirischen Essays „Systemschädlinge“ aus dem aktuellen Buch von Thomas K. Luther : THEOLOGEN – THEOLÜGEN – THEOMANIE Erhältlich u.a. bei: www.epubli.de / www.amazon.de / www.thalia.de / www.lovelynooks.de / und überall im Buchhandel (ISBN: 9783752978148)
(pi-news.net)

Corona: Gesichtsmasken für Grundschulkinder – How dare you?!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack *)

Zur Maskenpflicht in Supermärkten, bei Demonstrationen oder anderen Veranstaltungen, an denen hauptsächlich Erwachsene teilnehmen, kann man geteilter Meinung sein. Von Kindern zu verlangen, dass sie auf dem Schulhof oder im Schulgebäude außerhalb des Klassenzimmers Gesichtsmasken tragen, ist nicht einfach nur fragwürdig, sondern schädlich und nutzlos!

Der Autor dieses Artikels hat sich selbst im Frühjahr mit dem Corona-Virus infiziert. Vermutlich auch deshalb hat er sehr früh auf diesem Blog Artikel verfasst, die im Gegensatz zu denen seines Freundes und „Chefredakteurs“ David Berger standen, was gewiss den wenigsten unserer Leser entgangen sein dürfte. David hat – obwohl manches, was ich schrieb, seinen Blutdruck auf gefährliche Werte getrieben haben dürfte – die Veröffentlichung der Artikel zugelassen. So geht echte Liberalität und Diskursbereitschaft. Nun aber – im Zusammenhang mit der Diskussion um Restriktionen zum Schuljahresbeginn – platzt auch mir die Hutschnur, wie es so schön heißt.Wisst Ihr, was Ihr den Kindern antut?

Gestik und Mimik sind selbstverständlich auch für Erwachsene wichtig, um die Stimmung des Gegenübers zu erfassen. Die Stimme – das gesprochene Wort – vermittelt das, was man ausdrücken möchte, dem Gegenüber nur im Zusammenspiel mit Gestik und Mimik. Fällt diese Einordungsmöglichkeit weg, kommt es oft zu Missverständnissen. Um o wichtiger ist dies für Kinder. Sie lesen noch viel besser aus dem Gesichtsausdruck ab, wie etwas gemeint ist, als es Erwachsene tun. Ob z.B. Papa oder Mama das Kind zwar ein wenig tadeln, aber sich dennoch Güte und/oder ein wenig Schalk im Gesicht verbirgt, ist oft entscheidend. Ob also etwas sehr streng oder eher milde gemeint ist.

Auch auf dem Schulhof ist das wichtig. Sehen Kinder nicht mehr, was ihre Bekannten oder Freunde wirklich meinen oder erwarten, kommt es vermehrt zu Missverständnissen. Diese führen zu Konflikten. Eine Maske verdeckt ohnehin einen Teil des Menschen als soziales Wesen. Sie schafft Distanz. Erwachsene können damit (freilich nicht alle) besser umgehen. Bei sich anbahnenden Konflikten wägen sie häufig ab und folgen nicht dem ersten Impuls oder dem Gefühl von Wut oder Verunsicherung.

Kinder brauchen spontan Nähe, wenn es auch nur mal ein Nasenrubbeln ist. Sie brauchen Bestätigung, das Gefühl, gemocht zu werden. Ein Augenzwinkern wird oft erst durch ein Lächeln verstehbar. Aber auch die Möglichkeit, zu erkennen, dass man etwas tut, was das Gegenüber nicht möchte. Tragen jene, mit denen Kinder kommunizieren, eine Maske, fällt all das weg. Vor allem aber kann es zu Missinterpretationen führen, die hineinwirken in das Miteinander in der maskenfreien Unterrichtszeit oder nach Schulschluss!

Grundschulkinder können das nicht leisten
Nähe ist wichtig. Das gegenseitige Rubbeln der Nasen, das Streichen durchs Haar, das gegenseitige Anstupsen. Die Ermutigung, etwas MITEINANDER zu tun, erfolgt auch oft durch kurze Berührungen. Grundschulkinder werden keinen Mindestabstand halten. Ohne Mindestabstand aber ist die Maskenpflicht sinnlos. Kinder schauen sich ziemlich tief in die Augen, wenn sie dem Gegenüber spaßeshalber oder auch ernstgemeint die Zunge herausstrecken. Sie werden also auch immer mal wieder zwischenzeitlich die Maske herunternehmen.

Auch bewegen sich Kinder dieses Alters oft noch ungestüm. Die Masken werden verrutschen. Manche nehmen sie absichtlich herunter. Wie will man das verhindern? Das komplette Lehrpersonal in jeder großen Pause auf dem Schulhof ordnungsamtsmäßig durch die Reihen schreiten und (ohne dass die Kinder die Mimik der Lehrer erkennen können) „zuwiderhandelnde Elemente“ streng ermahnen oder gar bestrafen lassen? Werden auch die Toiletten mit Lehrpersonal bestückt, damit sich dort die Kinder beim Händewaschen nicht zu nah kommen können?

Keine Masken im Unterricht
Auch daran zeigt sich die Sinnlosigkeit der Maskenpflicht auf dem Schulhof. Selbst wenn man wieder auf Frontal-Unterricht umstellt (vorn der Lehrer und in den hintereinander aufgestellten Bänken die „braven“ Schüler) lässt sich nicht vermeiden, dass Schüler sich ungesehen und „unerlaubt“ Mitschülern zuwenden, wenn sie etwas nicht verstanden haben oder vielleicht auch nur heimlich unter der Bank „Schiffe versenken“ spielen wollen.

Schaut man sich allerding die aktuellen Lehrpläne und Schulbücher an, so spielt (und das ist auch gut so) Gruppenarbeit auch in der Grundschule schon eine wesentliche Rolle. Wie will man da Nähe vermeiden? Und wie ist es mit Sportunterricht? Fällt der aus, bis ein Impfstoff gefunden ist?

Schaut zuerst auf Eure (unsere) Kinder, dann auf Euch!
Soll es wirklich so laufen: Alle Kinder blicken während des Unterrichts starr auf Lehrer und Tafel, in den Pausen läuft Jede(r) für sich auf dem Schulhof herum und pfeift oder spielt mit einen Jo-Jo? Soll das für unsere Kinder die neue Lebenswirklichkeit darstellen?

Wäre es auch nur ein Jahr so. Die Kinder erhielten eine Prägung, die das Elternhaus – so es sich denn überhaupt noch an der Erziehung beteiligt – nicht kompensieren könnte. Ein Tagesablauf zwischen staatlich verordneter Distanz und erlaubter Nähe im Elternhaus oder unter Freunden wird nicht nur nicht funktionieren, sondern uns in sagen wir mal zehn Jahren zigtausende beziehungsunfähige Jugendliche bescheren. Das kann doch niemand wollen… Oder doch?

Dafür sollten wir auf die Straße gehen. Für unser Kinder! Für die Zukunft unserer Kinder. Nicht primär für unsere Freiheit. Nicht für unser tatsächliches oder angebliches Recht zu postulieren und zu tun, was wir wollen. Doch das, fürchte ich, wird nicht passieren. Jene, die auch an diesem Wochenende (z.B. in Stuttgart) für ihre Freiheit demonstrieren werden, denken eher an ihr Recht auf Spaß als an die wahrscheinlichen Nöte ihrer Kinder!

Schlussgedanke
So sie denn Kinder überhaupt haben. Und genau hier liegt ein weiteres Problem: Die Entscheider im politischen Betrieb (ich richte meinen Fokus aktuell nur auf die Gesundheitsminister in Bund und Land und die Frau Bundeskanzlerin, die steuert) haben nur selten Kinder oder der Karriere wegen oft Erziehung an Dritte delegiert. Auch deshalb mag in diesen Tagen manche Entscheidung so getroffen worden sein, wie sie getroffen wurde! Die Erinnerung an die eigene Kindheit ist bei den meisten verblasst. Und das „Unsere Kinder sollen es besser haben!“ ist immer nur auf das Materielle ausgerichtet. Den ganzen Menschen (das ganze Kind) nimmt kaum mehr jemand in den Blick! (Original: https://philosophia-perennis.com/2020/08/08/corona-masken-fuer-grundschulkinder/)
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*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.

Kennen Sie das Motto des Kölner Karnevals seit Hunderten von Jahren? Das heißt: Jeck loss Jeck elans! Das heißt also: laß den vorbei! Sie können es feiner ausdrücken: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu. - Das Wort ist nach meiner Meinung eine der größten Lebensweisheiten!
(Konrad Adenauer)

(tutut) - Benn  "Schotts Sammelsurium" ist ein "Fischzug in den Gründen unbeachteter Kleinigkeiten. Sein Sinn und Zweck besteht darin, das Treibgut der Konversationsgezeiten einzusammeln. Wohlgemerkt, Schotts Sammelsurium erhebt kaum Anspruch darauf, erschöpfend, maßgebend oder gar praktisch zu sein. Einen Anspruch aber erhebt es doch: unverzichtbar zu sein. Möglicherweise kann man sein Leben ohne Schotts Sammelsurium leben, es wäre allerdings ein merkwürdiges und gewagtes Unterfangen". Dies lässt sich von Zeitungen nicht behaupten, seit Qualitätsjournalismus Standard geworden ist und seine Texte und Texter ohne Gewähr und Gewehr, aber  keinesfalls umstritten sind. Ganz anders dagegen "Schotts Sammelsurium": "Viele der Fakten in diesem Buch sind umstritten. Hinweise auf einige solche Fälle finden sich auf S. 153". Und da treffen sich Schott und Zeitung. "Die Recherche für dieses Buch hat gezeigt, wie ungewiss oft ist, was man für eine unumstößliche Tatsache gehalten hätte. Unten aufgeführt sind nur einige der unzähligen Streitfälle, Variationen und möglichen Ungenauigkeiten". Ein Beispiel: "133b Abracadabra: eingedeutscht auch 'Abrakadabra'." Um noch zu den "technischen Details dieses Buches" zu kommen: "% der Bundesanzler mit dem Vornamen Helmut 28,57 %, Häufigkeit des Wortes 'Kiribati' 8". Nun aber geht der Lateiner in medias res, zur Sache, was als Schätzchen unbestritten vor Tonne und Papierkorb liegt.  "pm" hat am Wochende mächtig zugeschlagen, damit Kind und Kegel einen blauen Montag haben, sie schaffen den Wald vor den Holzmichels und  -michaelas in die Briefkästen.  Vollgeschriebenes  Papier kann ganz schön leer sein. Einfach nicht an die Leser denken. "Interview: 'Jugendarbeit tut gut daran, sich für alle offen zu halten' -  Wolfgang Hauser über den Sinn von mobiler und offener Jugendarbeit und ob es unter den Jugendlichen Corona-Verlierer gibt pm". Wer in Spaichingen nicht sowas erwartet hat,  kann es damit versuchen, dazu gibt es auch ein schönes Foto wie von Altherren-Gymnastik im Freien:  "Gemeinsam Musik, Bewegung und Kabarett genießen - Vielseitiges Programm in der zweiten Woche 'Sommer im Park' - Besucherzahl teilweise wegen Corona begrenzt - Viele Bewegungsangebote stehen bei Sommer im Park an. (Foto: stadt) -  pm - Tuttlingen".  Schwereres Kaliber gewohnt?  "Trossinger erinnern an Atombombenabwürfe - Mahnwache für Hiroshima und Nagasaki - Teilnehmer machen sich Gedanken um die nukleare Zukunft - Gegen den Atomkrieg, für den Frieden setzte sich die Mahnwache vor dem Trossinger Konzerthaus ein, die trotz Ferien- und Coronazeit auf eine erstaunliche Resonanz stieß".  Die Bomben zuhause und ihre Opfer sind längst vergessen, so wie einst ein Tsunami in Japan deutsche Atomkraftwerke wegspülte, da eine Physikerin mit dem Segen von Marx und Lenin dem kommunistischen Paradies zustrebt. Friedensengel gibt es auch, sie standen kreuzlos stramm vor dem Islam in Jerusalem: "Augsburger Friedenspreis für Kardinal Marx und Bedford-Strohm - Mit Heinrich Bedford-Strohm  und Reinhard Kardinal Marx sind in diesem Jahr zwei Preisträger für den Augsburger Friedenspreis ausgewählt worden. 'Zwei Persönlichkeiten, die nicht den Blick auf die Unterschiedlichkeiten lenken, sondern das Gemeinsame betonen', sagte Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) beim Friedensfest am Samstag. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Marx, nannte den Preis eine 'wirkliche Ermutigung'. Der evangelische Landesbischof Bedford-Strohm sagte: 'Wir sind noch lange nicht am Ende'“. Wie pflegte der Monaco Franze zu sagen:  "A bisserl was geht immer". Noch haben nicht alle die Kirchen verlassen. Mit 12 500 Euro als Preisgeld lässt sich sicher was für den Anstrich der Mittelmeerflotte tun, denn der "Weg der Ökumene" ist ein Holzweg. Duldete die Katholische Kirche neben sich jemand, gäbe sie sich ja auf.  Billy Wilder: "Auszeichnungen und Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch". Ein Schweigemontag  täte Fakes und Fakten manchmal gut,  denn muss des Artiklers Leid aus einem Dauerbürgerkriegsland so enden? "Ohne Hilfe droht ein Bürgerkrieg". Prozente sind auch nicht immer gut: "Sechs Prozent der Lehrer fallen aus".  Was hat Merkels Mann für alles mit Wirtschaft und Virus zu tun? "Wirtschaft warnt vor zweitem Lockdown - Minister Altmaier nennt Corona-Zahlen 'alarmierend' - Forderung nach regionalen Lösungen". Bleibt zuhause, denn vor der Tür warten Merkel und der Nachtkrabb - "Corona-Zoff auf der Sonnenseite des Bodensees - Erst sperrt Sipplingen seine Ufer, dann hebt das Landratsamt die Verordnung wieder auf - Der Bürgermeister kontert mit einem Parkverbot, doch nicht alle halten sich daran" - "Demonstranten bremsen Ausflügler vor der Zugspitze aus - Im Zugspitzdorf Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) haben am Samstagvormittag mehrere Hundert Menschen aus der Region gegen den massiven Ausflugsverkehr demonstriert. Unter dem Motto 'Ausbremst is!' machten sie auf der Zufahrtstraße zum Eibsee und zur Zugspitz-Seilbahn zwei Stunden lang ihrem Ärger über Staus, Lärm und von Ausflüglern hinterlassenen Abfall Luft".  Eine Erde ohne Menschen, wäre das nicht fein? Das Schönste von der Alb ra bringt auch ein superaktueller Knips:  "Sonnenuntergang auf dem Heuberg - Die einheimische Natur bietet immer wieder tolle Fotomotive. So hat am Donnerstagabend unser Mitarbeiter Richard Moosbrucker in Deilingen diesen richtig schönen Sonnenuntergang fotografieren können". Geht sie auch wieder auf oder ist's seither finster? Der nächste Schnappschuss kommt bestimmt.  Ohne Wald keine Zeitung: "Kinder spielen Eichhörnchen - Bei den Waldspielen des Schwäbischen Albvereins war dieses Jahr Gedächtnistraining gefragt - Die Corona-Krise ließ Revierförster Klaus Butschle kreativ werden und ganz neue Spiele erfinden".  Wer nun noch immer nicht gemerkt hat, dass Deutschland sich selbst auskriselt, glaubt an das große Los aus der Gesundheitskasse: "Hitze und pralle Sonne nicht unterschätzen - AOK-Expertin rät: Viel zu trinken, sich im Schatten aufzuhalten und auf sich zu achten pm".  Schrott aus Absurdistan?  Nein, pardon: Greif lieber zu "Schotts Sammelsurium", laut DIE WELT  "ein Schweizer Messer in Buchform",  oder wie Thomas von Aquin warnte: "Hüte dich vor dem, der nur ein Buch besitzt". Von Zeitung wusste er da noch nichts. Ben Schott  (1974 in London geborener Autor, Fotograf, Designer und Bibliothekar) erstes Buch unnützen Wissens einer inzwischen ganzen Reihe seit 2002 verkaufte sich weltweit 2 Millionen Mal. Wer wüsste ohne Ben Schott, wie die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen heißen, die es mit Schneewittchen in Walt Disneys Film treiben? Chef/Doc, Brummbär/Grumpy, Schlafmütz/Sleepy, Hatschi/Sneezy, Pimpel/Bashful, Happy, Seppel/Dopey. Ähnlichkeiten mit lebenden Zeitgenossen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Das Paradies ist nahe. Gegenüber winkt das Kreuz. Selbst der Frieden hat seinen Preis.

Stadt verteidigt Verbot von Muezzinruf
Die badische Stadt Weinheim hat ihr Verbot eines Muezzinrufs der örtlichen moslemischen Gemeinde verteidigt. Die Stadt widerspreche der Auffassung des Moscheevereins, wonach die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit auch den islamischen Gebetsaufruf beinhalte. „Wir sehen das grundsätzlich anders.“
(Junge Freiheit. Sind mutmaßliche totalitäre Ideologien mit Religionsfreiheit zu vereinbaren?)

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NACHLESE
Im Westen der Wandel
Geschichte-Eintrag: Corona-Jahr 2020
Von Fritz Goergen
Die menschlichen und politischen Folgen der Pandemie Covid-19 sind bereits jetzt um ein Mehrfaches schlimmer als die durch das Virus verursachten gesundheitlichen - und werden noch in diesem Jahr und den kommenden um ein Vielfaches schlimmer (sein). Noch ist es voll im Gange, das Corona-Jahr 2020. In die Geschichte wird es nicht als Krankeitsereignis der Pandemie Covid-19 eingehen, sondern als der weltweite, vom politischen System nahezu unabhängige, nur noch im Detail verschiedene Versuch einer globalen, autoritären Classe Politique, ihr Diktat in praktisch allen Fragen des Lebens an die Stelle der Freiheit der Einzelnen zu setzen. Was Covid-19 genau ist, wissen die Experten auch nach einem halben Jahr nicht und können sie noch nicht wissen. Die Ehrlichen unter ihnen sagen das auch. Dass sich genügend Experten finden lassen, die so tun, als wüssten sie alles, ist nicht auf Virologen beschränkt und nicht auf Pandemien...Der neue Index misst, in welchen Ländern die Herrschenden den Bürgern unter Instrumentalisierung des Corona-Regimes am meisten oder wenigsten Freiheit und Recht weggenommen haben. Deutschland ist heißer Anwärter auf Platz 1. Andere Länder des Westens folgen leider auch – aber mit deutlichem Abstand.
(Tichys Einblick. Was einfach einmal bewiesen werden musste: "Die menschliche Dummheit ist unendlich". Nicht zu vergessen ein sogenannter Lumpenjournalismus einer selbsternannten "Qualitätspresse". Leser-Kommentar: "Nun, der Reichstagsbrand in Berlin in der Nacht vom 27./28. Februar 1933 war auch nur ein Vorwand, die Demokratie abzuschaffen. Jetzt hat man am 27. März 2020 schnell ein Gesetz geändert, welches die Grundrechte einfach abschaffte. Wie kann das sein? Schlimmer: jetzt demonstrieren Bürger dagegen und für ihre Freiheit, und diese werden – wie anno 1933 – diffamiert und denunziert. Wie kann das sein? Haben wir eine freiheitliche demokratische unabänderbare Grundordnung oder einen politischen Populismus, der dem des 3. Reiches und dem real existierenden Sozialismus der Kommunisten entspricht? Artikel 20 Abs. 4 GG 'Gegen jeden, der es unternimmt, diese (also die freiheitlich-demokratische) Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist'".)
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TE 09-2020 Interview
Raffelhüschen: Jeder Bürger hat durch Corona ein Jahresgehalt verloren
Von Redaktion
Ökonom sieht deutschen Sozialstaat an seiner Leistungsgrenze angekommen...Die auch in der Coronakrise weiter gestiegenen Rentenansprüche und die stark gestiegene Staatsverschuldung mache eine grundlegende Reform der Sozialsysteme unausweichlich, so Raffelhüschen im Gespräch mit dem Monatsmagazin Tichys Einblick. „An einer Totalrevision des Sozialstaats kommen wir in der nächsten Legislaturperiode nicht vorbei“, so der Ökonom. „Die versteckten Staatsschulden durch die Coronakrise lassen die implizite Verschuldung auf neue Rekordstände explodieren. Die gesamte Nachhaltigkeitslücke, also die Hypothek zulasten unserer zukünftigen Beitrags- und Steuerzahler, liegt jetzt bei mehr als 300 Prozent des BIP. Jeder Bürger hat durch die Coronakrise rechnerisch ein komplettes Jahresgehalt verloren.“..
(Tichys Einblick. Egal in welche Glaskugel geschaut wird, Hammer und Sichel schauen heraus.)

„Wie Rot-Rot-Grün die Polizei ausbremst“
Brutaler Linksextremismus in Berlin: Jetzt wird es sogar der ARD zu viel
Von Redaktion
In einem aktuellen ARD-Kontraste-Beitrag bildet das Zwangsgebührenfernsehen auf eine Weise Realität ab, wie man es bei linksextremistischer Gewalt nicht mehr von den Öffentlich-Rechtlichen erwartet hätte...Zwölf verstörende Minuten bundesdeutsche Realität – Zustände wie in einem Bürgerkrieg mitten in Berlin im Eck Rigaer- und Liebigstraße. Namentlich geht es um zwei extremistisch-terroristische Antifa-Hochburgen in besetzten Häusern welche die Berliner Politik allerdings kulturell für die Stadt notwendig empfindet. Verängstigte, bedrohte und terrorisierte Anwohner bekamen nach Hilferuf in einem Schreiben von linken und grünen Bezirkspolitikern erklärt: „Es handelt sich in der Tat um ein ,anarcha-queer-feministisches Hausprojekt‘, wo im Binnenverhältnis ,als Kollektiv ohne patriarchale bzw. diskriminierende Strukturen zusammengelebt werden kann’. Hiervon möchten wir nichts zurücknehmen.“..
(Tichys Einblick. Wann besetzt der Heimatschutz Berlin?)

30 Jahre Deutsche Einheit
Einheitsfeier auf 30 Tage gestreckt
Das Programm für die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung ist seit diesem Wochenende online. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Veranstaltungen über einen Zeitraum von einem Monat entzerrt, gestreckt und modularisiert. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam.
(Junge Freiheit. Tanderadei. Was gibt's zu feiern? In Stuttgart ist Bürgerkrieg daraus geworden.)

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DAS WORT DES TAGES
Jeder kennt wohl die Bilder der Testzentren und die Schutzmaßnahmen, die für Mitarbeiter und Patienten dort getroffen werden müssen. Jens Spahn will die Hausärzte dazu verpflichten, die Tests in deren Praxisräumen durchzuführen. Eine Hausärztin in Neukölln ist dazu übergegangen, die Speichelproben draußen vor der Tür zu nehmen. Wir stellen ein Kasperletheater vor der Praxis auf, und das Kasperle - mit Jens-Spahn-Maske - lassen wir die Probe nehmen. Alle in einer Reihe aufstellen, Abstand 1,5 m, die Straße entlang! Tri-tra-trullala, der Kasper Jens ist wieder da... Bei Gewitter geht die Kulisse in Richtung Titanic. Nehmen Sie Platz, für 15.- € das Ticket, die Musik spielt bis zum Schluss.
(Leser-Kommentar auf welt.de)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Nein zur „neuen Normalität“
Video. Manche Regierenden träumen schon von der „neuen Normalität“, weil sich die Gesellschaft so unglaublich schnell an den Verlust individueller Freiheit gewöhnt hat. Ich hingegen will mich nicht daran gewöhnen, dass Möchtegern-Autokraten, die völlig planlos in die Corona-Krise hineinrutschten, trotzdem immer ganz genau wussten und wissen, wie sie diese zu administrieren haben und von der Bevölkerung Gehorsam fordern. Nicht mit mir.
(achgut.com. Wer erklärt der Nachwelt C-Kanzlerin Merkel?)

Gunter Frank
Gefangen im Tunnel – Der Teufelskreis der Corona-Politik
In vielen Ländern der Welt lässt sich beobachten, wie aufgrund anfänglicher Panik sehr schnell einschneidende Massnahmen getroffen wurden. Obwohl die Faktenlage inzwischen sehr viel unspektakulärer ist, handelt die Politik weiter in einem Modus, der vom Erkenntnisfortschritt überholt ist. Und richtet dadurch Verheerungen an. Der britische Epidemiologe Carl Henegan zeigt einen Weg aus diesem Teufelskreis. Die eigentliche Bedrohung sei nicht die Krankheit, sondern die systematische Unfähigkeit, Informationen zu revidieren.
(achgut.com. Regiert der Katzenvirus Deutschland?)

Lasst meinen Jim Knopf in Ruhe!
Von Franziska Weißgerber. Jetzt wollen sie auch noch Jim Knopf an den Kragen. Unsere junge Autorin ist mit dem beliebten Kinderbuch aufgewachsen und findet: „Ein Baby strandet auf einer Insel, es sieht anders aus als die Bewohner. Doch es wird mit großer Zuneigung und Fürsorge aufgezogen und ist schnell jedermanns Freund. Was ist daran Rassismus?"
(achgut.com. Rassismus treiben Rassisten, welche sagen, sie seien Antirassisten.)

Präsidentschaftswahlen in Belarus
Letzte Diktatur oder finaler Hort der Stabilität in Europa?
Von DR. VIKTOR HEESE
Weißrussland fällt der „Brüsseler Wertegemeinschaft“ eher sporadisch auf, wie zuletzt wegen der Corona-Verweigerung vor den Präsidentschaftswahlen. Obgleich Lukaschenko kein lupenreiner Demokrat ist, passt dem Wertewächter EU vieles nicht in diesem fernen Ostland. Auffallend wird Minsk aber weder Korruption noch wirtschaftliche Misere vorgeworfen und der soziale Frieden wird ganz verschwiegen. Freiheit hin, russische Bedrohung her, zu massiv wird sich jedoch nicht eingemischt, wohl wegen der sensiblen Lage an der Ostfront der Migrationsrouten.
Kein ökonomisches Armenhaus trotz EU-Isolierung, China auf dem Vormarsch
Statistiken zeigen, dass Weißrusslands Einwohnerzahl (zehn Millionen) höher und die Volkswirtschaft etwa gleich groß ist, wie die der baltischen Staaten zusammengenommen. Das BIP pro Kopf von knapp 20 Tausend USD (2018 Platz 70. weltweit) übersteigt das der Ukraine (9.200 USD) um das Doppelte. Qualifiziertes Ausbildungsniveau, gute Fachkräfte, intakte Infrastruktur und gutes wirtschaftliches Sentiment (Doing Buissness Index Platz 37) – ein Platz besser als die Schweiz – zeichnen ebenfalls ein Positivbild.Wenn Weißrussland nicht zu den aufstrebenden Emerging Markets zählt, so liegt das an der Isolierung des Landes, dem Misstrauen internationaler Investoren, auftretender Wachstumsgrenzen und zu viel Staatskapitalismus.Es gibt einen neuen Hoffnungsschimmer. Seit einigen Jahren hat sich China stark engagiert. Die Anwesenheit der Asiaten merkt man bereits an den Schildern am Minsker Flughafen. Peking hat Belarus in das Konzept der Neuen Seidenstraße schon fest eingeplant – Russland hat nichts dagegen. Ob die „Beglückten“ auf Augenhöhe mit den roten Kapitalisten agieren, bleibt offen.
Was erwarten Weißrussen ökonomisch von der EU?
Gibt es „Chancen“ auf eine EU-Öffnung? Von Brüssel erwartet Weißrussland neben Zoll- und Arbeitsmarktöffnung auch ein investives Engagement. Theoretisch wäre die Region aufgrund ihrer geostrategischen Lage (Transitland für russische Pipelines?), den niedrigeren Lohnstückkosten als in östlichen EU-Beitrittsländern (Visegrad), der führenden Position der Digitalisierung für Werksstätten europäischer Großkonzerns gut geeignet.Das sind heute noch Traumwünsche, die die kriselnde EU nicht erfüllen kann und will. Schon mit der Ukraine kommt man nicht weiter.
Würde die PiS in Polen nicht mehr an der Macht sein….
Auch wäre ein Flüchtlingspakt mit der EU von gleicher Dringlichkeit wie mit der Türkei., wenn erste Nachrichten über die Stürmung der polnischen Grenze nach dem Vorbild von Ceuta (Spanien) und Kroatien Schlagzeilen machen sollten.Solange die PiS in Polen regiert, – gerade hat Duda die Präsidentschaftswahlen gewonnen – können wir im Westen ruhig schlaffen. Käme 2023 aber eine neue EU-hörige Regierung an die Macht, würden schnell Scharen von Migranten aus Zentralasien – wie einst 2002-2003 aus Tschetschenen – sich auf den Weg nach Deutschland machen. Die Route in den Goldenen Westen führt über Russland, Weißrussland und Polen und lässt sich aktivieren, wenn die Transitländer es zulassen.Es ist schwer vorstellbar, dass Deutschland und die EU noch neue Migranten braucht. Ob Polen auf den Schengen-Gästen sitzen bliebe, weil Deutschland sie nicht hereinließe? Muslimische Tschetschenen machen in Deutschland als Diebesbanden Schlagzeilen, Medien sprechen aber von „russischen Banden“. Auf der weißrussischen Seite gibt es schon hunderte Migranten, die mit allen Mitteln den Einlass nach Polen erzwingen wollen. Die Sperrung dieser Ost-Routen wäre nicht „billiger“ zu haben – das weiß Brüssel. Auch der heimliche Wunsch, das Ostland vom „großen Bruder“ Russland zu emanzipieren, das der größte Handelspartner, Energiegarant und militärischer Verbündeter ist, fruchtet nicht. Weißrussland ist für viele das Russland im Kleinformat. Wegen der Sprache, höheren Sicherheit und niedrigerem Preisniveau übersiedeln immer mehr russische Pensionäre in die einstige Vorzeigerepublik des zusammengebrochenen Sowjetreiches („Nostalgierentner“).
Fazit:
Das Thema Weißrussland besitzt für unsere Medien kein „Entwicklungspotential“. Die Ereignisse werden schnell in Vergessenheit geraten. Minsk wird sein politisches System nicht freiwillig öffnen, nicht zuletzt wegen der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität. Ob die Demonstranten westliche Verhältnisse oder nur „liberalere russlandähnliche“ wollen – auch das bleibt unklar. Dennoch muss das Land auf der Beobachtungsliste stehen bleiben.
(pi-news.net. Zweitletzte, der Vatikanstaat ist die allerletzte absolutistische Diktatur.)

Grüne und Fast Food
Sie predigen Salat und essen Burger
Die Grünen rufen nach einem Werbeverbot für ungesunde Ernährung wie Fast Food, da immer mehr Menschen übergewichtig sind. Es gebe einen „dringen Handlungsbedarf“, hatte die Gesundheitsexpertin der Grünen-...Doch von Führen durch Vorbild hält man in der Partei offenbar nicht viel. So kursierte am Wochenende in den sozialen Medien ein Bild der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Ricarda Lang, das sie mit einer stattlichen McDonald’s Tüte im Zug zeigt. Hämische Kommentare ließen nicht lange auf sich warten.
(Junge Freiheit. Ist das nicht eine Heldentat, die Vernichtung von "Ungesundem"? Was ist eigentlich an den Grünen gesund für Deutschland?)

Hamburg ist nicht Deutschland - Olaf Scholz als "SPD- Kanzlerkandidat"

(tutut) - DIE WELT fängt schon mal dumm an, und dann wird es nicht gescheiter: "Finanzminister und Vizekanzler - Olaf Scholz soll SPD-Kanzlerkandidat werden - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) soll seine Partei als Kanzlerkandidat in die nächste Bundestagswahl führen. Das erklärten die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans auf Twitter. Die Sozialdemokraten legen sich gut ein Jahr vor der Bundestagswahl fest". Einen Vizekanzler gibt es gar nicht, und Scholz könnte auch als Kaiser von China vorgeschlagen werden. Die Aussichtslosigkeit einer ruinierten Partei heißt Scholz. Frank Stauss, der über 20 Jahre meist erfolgreich für die SPD Wahlkämpfe führte, schildert in  "Höllenritt Wahlkampf", wie er 2011 Scholz aus derOpposition heraus zum absoluten Wahlsieger machte, nachdem die Regierungskoalion von CDU und Grünen zerbrochen war.

Dabei spielt auch Charisma eine Rolle, wobei Stauss dem eher spröden Scholz nach dem Wahlsieg schließlich attestierte: "Olav Scholz hat Charisma. Vielleicht ein anderes als es im Schulbuch steht". Aber er habe im Februar 2011 eine solche Wirkung auf die Hamburger entfaltet, dass sie mit Überzeugung und absoluter Mehrheit der Meinung gewesen seien: "Das ist der beste Mann für unsere Stadt". Die Umfragen hatten die Wahlkampfstrategen auf Sieg mit absoluter Mehrheit setzen lassen.

Zehn Jahre danach wird er nicht wie damals mit nur drei Worten zünden, die jeweils ein Plakat füllten: "Vernunft. Klarheit. Verantwortung". Die zweite Plakatwelle zeigte die drei Worte mit dem Potrait von Scholz, und am Schluss gab es nur noch groß Scholz mit der Zeile "Erster Bürgermeister für Hamburg". Alles in dunklen, kühlen Farbtönen, Seriösität ausstrahlend.

Das wird 2021 kaum möglich sein. Alle Parteien treten mit austauschbaren Kasperlköpfen aus dem einheitsgrauen Farbtopf voll bunter Vielfalt an. Unter den linksgrünen Sozialisten kann jeder der Kandidaten das Rennen machen, denn nach der Wahl darf niemand erwarten, dass gehalten wird, was versprochen wurde. Es gilt das gebrochene Wort. Tritratrulala. Alle tragen Muttis Langstrümpfe.

Mit Seriosität hat das nichts zu tun. Gewinner kann der sein, welcher am lautesten die Rettung vor dem Weltuntergang verspricht. Es wird ein Hauen und Stechen der sozialistischen und kommunistischenb Sekten, die in früheren Jahrzehnten Wahlerfolge hinter dem Komma feierten mit dem reinem Evangelium von Marx und Lenin mit Murks.

Auf einen Olaf Scholz wartet vor allem ein Kampf gegen die Seinen bzw. die, welche noch übriggeblieben sind von einer SPD, die fälschlicherweise immer als älteste deutsche Partei bezeichnet wird.In Wirklichkeit aber gründeten die Liberalen die erste Partei in Deutschland, mit der die FDP auch nicht entfernt Ähnlichkeit hat, während CDU/CSU an die "außerirdischen Kohlköpfe" aus dem Film mit Louis de Funès erinnern, von denen auch niemand erfährt, wem sie eigentlich in Wirklichkeit ähneln.

PI-NEWS-Kolumne von Martin E. Renner

Von MARTIN E. RENNER

Der „Volksmund“ hat schon immer vieles richtig gesehen und durch seine klare Sprache zum Ausdruck gebracht. Ich will hier und heute einmal auf die Frage nach dem künftigen Umgang der größten Oppositionspartei mit den Unionsparteien eingehen. Einige sprechen davon, dass man sich für eine Zusammenarbeit bereithalten sollte, viele sehen das ganz und gar nicht so.

Doch zuvor: Ich sehe mich berechtigt, als einer von sechzehn Gründern der „Alternative für Deutschland“ und dem Einzigen der ursprünglichen Gründer, der heute noch politisch aktiv in der Partei und im Bundestag wirkt, der von Anbeginn für die Gründungsideale einsteht und die ursprünglichen politischen Ziele im politischen Raum vertritt, diesen heutigen Artikel als grundsätzliche Mahnung zu veröffentlichen und als Zielsetzung zu formulieren.

Ich schrieb vor einigen Tagen: “… dass wir zukünftig nichts mit der heutigen Union zu tun haben sollten oder diese wegen ihrer früheren zu akzeptierenden Positionen in unsere politischen Zukunftsüberlegungen einbeziehen sollten. Auch wenn wir heute viele dieser früheren Positionen vertreten. Die Union hat alle, aber auch wirklich alle früheren Grundüberzeugungen verraten und für ihren Machterhalt verkauft und damit Deutschland auf das schwerste geschadet. Ein politisches Zusammenwirken mit dieser Union wäre nicht möglich.“

Machen wir uns doch nichts vor
Unionspolitiker, die seit 20 oder 30 Jahren ausschließlich ihre eigenen materiellen und finanziellen Ambitionen verwirklicht haben und die „die ethischen Grundlagen des Dienens für unsere freiheitliche Bürgergemeinschaft“ niemals verstanden haben, sind kategorisch abzulehnen. Die heutigen politischen Akteure, die die neo-marxistische Dekonstruktion der ehemaligen konservativen CDU/CSU durch eine in der DDR in Marxismus/Leninismus ausgebildete Funktionärin widerspruchlos hingenommen haben, sind charakterlich, gesinnungsethisch und ideologisch ungeeignet.

Eine „Alternative für Deutschland“, die als strukturelle Antithese im politischen Diskurs – man könnte auch im Kampf sagen – gegenüber der neuen „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (CDU, CSU, SPD, GRÜNE, LINKE, FDP) wirkt und von allen bekämpft, beleidigt und verächtlich gemacht wird, kann nicht Partner der Führungspartei dieser „Neuen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (N*SED)“ sein. Und zwar prinzipiell. Nicht als Seniorpartner und schon gar nicht als Juniorpartner.

Ich will das weiter ausführen und begründen
Selbst wenn die Union im Fortgang der desaströsen Wirtschafts- und Währungsentwicklung aufgrund der vorgeblichen und polit-medial bestens instrumentalisierten Corona-Krise grundstürzende Verluste an Wählerstimmen erleiden und ihrer Democrazia-Cristianaisierung entgegentaumeln müsste und dadurch marginalisiert würde, käme eine koalitionäre Zusammenarbeit mit einer freiheitlich, konservativ und patriotisch ausgerichteten Alternative für Deutschland nicht in Frage.

Erstens: Nun, wer glaubt denn, dass man mit diesen Unions-Charakteren des Führungskaders, die bereits oben beschrieben wurden, ernsthaft und partnerschaftlich zusammenarbeiten könnte?

Glauben Sie, dass sich diese Polit-Funktionäre erneut um 180 Grad wenden würden – also die glatten Gegenpositionen der bisher vertretenen Standpunkte – nur um weiterhin Macht ausüben und um die ergatterten materiellen Besitzstände bewahren zu können? Eine solche neuerliche Wende, weg von der bisher jahrzehntelang allfällig akzeptierten neomarxistischen, internationalsozialistischen Grundierung der jetzigen Unions-Politik? Ich denke, nein. Das würde dann doch auch dem maximal bequemlichkeitsverblödeten Wähler langsam auffallen und diesem die wahre Fratze des heutigen linksgestrickten, hypermoralisierend daher schwadronierenden und für die Korruptionsofferten des polit-kommerziellen Komplexes immer offenen Berufspolitikers, der Union, aber auch aller anderen, offenbaren.

Zweitens: Und das ist die eigentlich entscheidende Begründung für ein
„Nein“ zu jedweder koalitionären Kooperation im parlamentarischen Raum auf Bundesebene. Auf Länderebene und auf kommunaler Ebene mag das ein wenig moderater zu sehen sein.

Die Refeudalisierung des polit-medialen-kommerziellen Komplexes
Die Union hat sich in den letzten 40 Jahren eine Unterstützerumgebung von Mitprofiteuren der politischen Macht geschaffen, die nicht einfach so mal eben aufzulösen und zu marginalisieren ist. Gefolgschaftsbündnisse in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens.

Vergessen wir doch bitte nicht, dass Großparteien wie die Union heute eher als Großunternehmen zu bezeichnen sind. Mit zehntausenden, wenn nicht gar hunderttausenden direkt oder indirekt wirtschaftlich Abhängigen. So eine Art „Neo-Feudal-Kaste“ in unserer scheinbar „klassenlosen“ Gesellschaft, die sich innerhalb der letzten 30/40 Jahre gebildet hat. Und in dieser „Neo-Feudal-Kaste“ sind all jene versammelt, die von den Steuergeldern leben, die man den werteschaffenden Milieus (etwa 15-18 Millionen Personen, Arbeitnehmer, Selbständige, Unternehmer) in immer höher werdenden Quoten Monat für Monat abpresst. So viel abpresst, dass für den Aufbau einer eigenen familiären Vermögensbasis wenig bis gar nichts übrig bleibt.

Und von genau dieser „intellektuellen Kaste“ spricht Gottfried Benn, der er die Verantwortung für das Zugrundegehen des Abendlandes zuweist. Für ihn sind das die hündisch kriechenden Intellektuellen vor den politischen Opportunitäten.

Eine Alternative für Deutschland, die sich mit dieser universalistisch, globalistisch und marxistisch ideologisierten Beutegemeinschaft, bestehend aus Politikern der Union – aber auch der anderen Parteien –, dem Kirchenklerus, den Managern der internationalen Finanz- und Großkonzerne, den Gewerkschaftlern, den Aktivisten der NGOs, den Unternehmern der Sozialindustrie und den Interessensvertretern der Islamverbände, einlässt und kooperiert, kann nichts gewinnen und sich niemals mit den ureigenen und damit den essentiellen Zielsetzungen durchsetzen.

Die Marginalisierung der Beutegemeinschaft muss das oberste Ziel sein
Weil gerade die Zerschlagung und die Marginalisierung eben dieser Beutegemeinschaftsinteressen das oberste Ziel unserer fundamentalen Opposition sein muss.

Und etwas sehr Bedenkliches wird die Folge der möglicherweise angestrebten Zusammenführung und einer scheinbar kooperativen Zusammenarbeit sein. Nämlich, die Führungskader einer zur Kooperation willigen AfD werden sehr schnell den allumfassenden und vieles versprechenden Korruptionsangeboten dieser oben beschriebenen und existierenden Beutegemeinschaft erliegen. Auch bei der Alternative für Deutschland sind es ja nur Menschen.

Im Ernst, man kann doch nicht glauben, dass eine koalitionsbereite Alternative für Deutschland dann auf der Ebene der Bundespolitik noch die notwendige Streichung von Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt für Genderlehrstühle, für Integrationsplemplem, für Kultur “schaffenden Unsinn“, für Klimagaga, für Frühsexualisierung, für Islamförderung, für Energieutopien, für staatliche Medienförderung, für ideologisch erwünschtes Influencersponsoring, für Cultural-Main-Streaming, für „Keine-Kinder-Politik“ und für Mittelstandsvernichtungsprogramme der EU durchzusetzen vermag.

Und genau die alternativlose Verneinung, die grundsätzliche Streichung aller Förderprogramme und das Leeren der Fördertöpfe, die die bislang agierenden Politiker mit Steuergeldern lustvoll gefüllt haben – auch mit dem Hintergedanken, damit etwas Wichtiges für ihre eigene politische Existenzabsicherung getan zu haben – ist das grundsätzlich „Antithetische“ der AfD-Gründung und der AfD-Zielsetzung.

Verlieren wir diesen Ansatz der Alternative für Deutschland aus den Augen, geben wir erstens die „Alternative“ und zweitens den Grundsatz „für Deutschland“ verloren. Das und nur das ist die erste Forderung an die AfD. An der und nur an der wird sie sich messen lassen müssen.

Das Ende des „Marsches durch die Institutionen“
Sie muss den „Marschierern durch die Institutionen“, also den 68ern und ihren Apologeten, die in Wirklichkeit die Realisatoren des neo- und kulturmarxistischen Forderungskataloges der „Frankfurter Schule“ waren und sind, die staatlich finanzierte Existenzsicherung ein für alle Mal streitig machen und entziehen. Die Alternative für Deutschland muss die Nemesis (Göttin des gerechten Zorns) für die Hybris der neo- und kulturmarxistischen Aktivisten in unserer bisherigen bürgerlich-freiheitlichen, wettbewerbsorientierten und bildungs- und kulturbegeisterten Gesellschaft sein.

Dieser beabsichtigten und in die Wege geleiteten Transformation (A. Merkel) unseres gesellschaftlichen Lebens muss klar, unmissverständlich und fundamental entgegengehalten werden. Nur so kann die geistig-moralische Wende gelingen, von der bereits Helmut Kohl zwar schwadronierte, aber aus opportunistischer Anbiederung an den in den Abgrund führenden „Zeitgeist“ nicht wirklich etwas dagegen unternahm.

Nur dann werden wir in Deutschland als freiheitlich denkender, konservativ handelnder und patriotisch fühlender Demos, also als Staatsvolk, wieder unsere grundgesetzlich garantierte Souveränität zurück erlangen. Nur dann werden wieder die politischen Felder „Freiheit, Recht, Demokratie, Nation, Familie (Ehe, Kinder), Eigentum, Fortschritt und Sicherheit“ in den Prioritätsrang, der ihnen zukommt, zurückgeführt werden.

Ist Regierungsmacht das einzige Ziel einer Partei?
Nun könnte man einwenden, dass das hier Beschriebene doch nicht der vermutlich innewohnenden Zielsetzung einer jeden Partei entspricht, Regierungsmacht oder zumindest Regierungsbeteiligung zu erlangen.

Ich bin mir sicher, dass wir am Beginn einer grundsätzlichen Neu-Formatierung unserer parlamentarischen Demokratie stehen. Die nicht mehr existente autonome Gewaltenteilung in Exekutive, Legislative und Judikative wird wieder hergestellt werden müssen. Die heutigen „Politfeudalisten“ werden spätestens nach dem Hereinbrechen der uns bevorstehenden währungspolitischen, wirtschaftspolitischen, sicherheitspolitischen und bildungspolitischen Katastrophen klägliche Ergebnisse in zukünftigen Wahlen auf Bundes- und auf Länderebene erleben.

Und es werden neue politische Bewegungen erstarken, die neben der „Alternative für Deutschland“, die den ersten und wichtigsten parlamentarischen Brückenkopf bildet, an dieser Neuformatierung unseres politischen und gesellschaftlichen Lebens mitwirken.

Doch darüber berichte ich Ihnen ein anderes Mal. Es wird nichts mehr so sein, wie es war. Aber es wird sich in unserem Deutschland vieles verbessern.
(pi-news.net)