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Riss durch die Gesellschaft wird tiefer und gefährlicher

Von EUGEN PRINZ

Beim Amoklauf des mutmaßlich paranoid-schizophrenen Tobias R. in Hanau werden neun Menschen getötet. Einer Netzrecherche zufolge sind zwei von ihnen türkische Staatsbürger und weitere drei dürften türkische Wurzeln haben. Auch unter den Verletzten sind Türken.

Obwohl bei Tobias R. von einer psychischen Erkrankung ausgegangen werden muss, die in der Vergangenheit bei Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund als Rechtfertigung für deren Verbrechen diente, wird hier in einer konzertierten Aktion auf breiter Front, die AfD vom polit-medialen Establishment in Mithaftung für die Morde genommen.

Die schäbige Chance ergriffen
Zugegeben, wenn man alle moralischen Erwägungen außer acht lässt und schäbigste Methoden aus der untersten Schublade akzeptiert, dann muss man ehrlicherweise einräumen, dass der politische Gegner, falls das Wort „Feind“ inzwischen nicht schon zutreffender ist, dumm gewesen wäre, diese aus seiner Sicht „einmalige Chance“ nicht zu nutzen. Es spricht für die moralische Verkommenheit der Regierenden und ihrer Hofberichterstatter, dass sie die Toten von Hanau – insbesondere im Hinblick auf die Bürgerschaftswahl in Hamburg und das Fiasko von Thüringen – für ihre Zwecke instrumentalisiert haben.

Diese Handlungsweise hat jedoch eine sehr gefährliche „Nebenwirkung“, bei der sich die Frage stellt, ob sie billigend in Kauf genommen wird oder gar beabsichtigt ist:

Sie bringt die türkische Community in Deutschland gegen die AfD in Stellung. Und das ist sehr gefährlich, weil es den Riss, der durch die Bevölkerung unseres Landes geht, noch vertieft und ethnischen Spannungen erzeugt werden, die sich schnell zu einem Flächenbrand ausweiten können.

Fake-News bei Gedenkveranstaltung
Letzten Sonntag bei der Kundgebung „Gemeinsam gegen Terror und antimuslimischen Rassismus„, bei der zahlreiche türkische Fahnen zu sehen waren, wurde das erschreckend deutlich. Ein offenbar türkisch-stämmiger Redner lieferte den Beweis, dass die „Anti-AfD Propaganda“ des polit-medialen Establishments bei der türkischen Community in Deutschland auf äußerst fruchtbaren Boden fällt.

Hier ein Auszug aus der Ansprache:
„(…) Wir sind im Stich gelassen worden und das wird mit Hanau auf jeden Fall nicht enden. Auch gestern wurde in Stuttgart eine Shisha-Bar überfallen mit eine Tote (sic) und solange AfD weiter gibt (sic) und gefördert wird, müssen wir leider und ich sag das ganz offen, wir müssen leider in Angst leben. Passt auf eure Kinder, Brüder auf, wir leben momentan sehr gefährlich. (…) Wie kann ein Land zulassen, dass so eine Partei gegründet wird!“

Die Menge quittiert diese Worte mit tosendem Beifall, obwohl der Redner hier nichts anderes tat, als „Fake-News“ zu verbreiten und seinen Zuhörern die Hucke voll zu lügen. Denn abgesehen von der Tatsache, dass die AfD für die Taten eines Wahnsinnigen nicht verantwortlich gemacht werden kann, hat sich der Vorfall in Stuttgart ganz anders zugetragen..

Loch in Fensterscheibe statt Toter
Dort wurden Schüsse auf zwei Fensterscheiben eines Gebäudekomplexes abgegeben, in dem sich unter anderem eine Shisha-Bar befindet. Der oder die Täter zielten auf eine Scheibe im Eingangsbereich des Gebäudes und auf ein Fenster der geschlossenen Shisha-Bar. Während ein Projektil die Scheibe der Bar durchschlug, hielt die Scheibe im Eingangsbereich stand. Es gab keine Verletzten, da sich zur Tatzeit niemand im Gebäude aufhielt.

Die meisten Teilnehmer der Gedenkveranstaltung wussten das sicherlich nicht. Sie haben den Eindruck mit nach Hause genommen, dass dank der AfD nun die Türken in Deutschland zum Abschuss freigegeben sind und alle paar Tage einer sein Leben lassen muss.

Die türkische Volksseele ist dafür bekannt, dass sie leicht überkocht. Insofern spielen die Verantwortlichen mit dem Feuer und setzen eine sehr gefährliche Entwicklung in Gang, an deren Ende auch das Ende des ohnehin schon fragilen inneren Friedens in unserem Landes stehen könnte.

Will man Mord und Totschlag auf Deutschlands Straßen? Die diversen, hier lebenden Ethnien aufeinander hetzen? Dann braucht man nur so weiterzumachen…
(pi-news.net)

NS-Vergleiche jetzt zum Schleuderpreis!

VON GASTAUTOR OLIVER ZIMSKI

„Je länger das Dritte Reich zurück liegt, desto stärker wird der Widerstand gegen Hitler“ lautet ein schon sprichwörtlich gewordenes Zitat des Journalisten Johannes Gross. Zu ergänzen wäre: „… und desto penetranter wird es für politische Interessen der Gegenwart instrumentalisiert“. Gerade in den vergangenen Tagen und Wochen kulminierten NS-Vergleiche zwecks Diffamierung des politischen Gegners in einem vorher nie gekannten Maß. Dabei wurde das Gedenken an die Opfer und Täter von damals konsequent mit „Hass und Hetze“ von heute verknüpft, in eindeutiger Stoßrichtung gegen die AfD.

Simulierte Selbstreflexion
Den Anfang machte Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz in Yad Vashem: „Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt. Aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten. Das kann ich nicht sagen, wenn jüdische Kinder auf dem Schulweg bespuckt werden. […] Das kann ich nicht sagen, wenn nur eine schwere Holztür verhindert, dass ein Rechtsterrorist an Jom Kippur an einer Synagoge in Halle ein Blutbad anrichtet.“

Diese in den Medien hochgelobte Rede bot bei näherem Hinsehen vor allem die für Steinmeier charakteristische Simulation von Nachdenklichkeit und Selbstreflexion. Wer ist denn in hohem Maße dafür verantwortlich, dass Juden sich in Deutschland und anderen EU-Ländern nicht mehr mit Kippa auf die Straße trauen? Wer hat auf deutschen Schulhöfen maßgeblich „Du Jude!“ als Schimpfwort etabliert? Warum wird vom höchsten Vertreter eines multikulturellen Landes, das von vielfältigen Spaltungen und auseinanderstrebenden Parallelgesellschaften geprägt ist, die heutige Bedrohung für Juden regelmäßig nur auf der rechten Seite verortet, statt an allen drei unstrittig vorhandenen Gefahrenherden (Neonazis, Islamisten, linksextreme „Israelkritiker“)?

Ein ehrliches und selbstkritisches Statement hätte lauten müssen:
„Große Sorge bereitet uns, dass durch die seit 2015 andauernde Massenzuwanderung von Muslimen, von denen viele den Judenhass quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, nun offenbar auch längst überwunden geglaubte antisemitische Ressentiments innerhalb der deutschen Gesellschaft wiederbelebt werden. Leider wird dieses Problem aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf die konservativen Islamverbände bisher tabuisiert.“

Oder: „Ich bedauere zutiefst, dass hochrangige Repräsentanten unseres Staates, wie etwa der Außenminister Maas sowie meine eigene Person, in der Vergangenheit zwar Lippenbekenntnisse gegen Antisemitismus oder für die Unterstützung Israels abgegeben, dies jedoch durch unser konkretes Handeln in höchst irritierender Weise konterkariert haben.“

Stattdessen gab es die gewohnten präsidialen Phrasen, diese aber ausdrücklich auf Englisch, um den überlebenden Opfern des Holocaust nicht die „Sprache der Täter“ zuzumuten – auch das eine opportunistische Pose, die hinter das von Steinmeiers Vorgängern Erreichte zurückfällt. So erklärte 2005 der damalige Bundespräsident Köhler bei seinem Besuch im israelischen Parlament die Verantwortung für die Shoah zu einem Bestandteil der deutschen Identität, machte dabei „klare und einfache Sätze, die aus dem Herzen gesprochen klangen. Deshalb berührten sie auch die anwesenden Gäste. Unter ihnen viele ehemalige Deutsche, die genau dem Klang seiner Worte lauschten.“ Damals kommentierte der einzige Holocaust-Überlebende im Parlament, Oppositionsführer Josef Lapid: „Deutsch ist die Sprache von Hitler, Goebbels und Eichmann, es ist aber auch die Sprache von Goethe, Schiller und Heine…“

Kopf in den Sand
Über Judenhass unter Muslimen in Deutschland gibt es meist nur dürre Meldungen, aber keine detaillierten Studien der unzähligen Institute und Initiativen, die sich ausschließlich mit antisemitischen und rechtsextremen Einstellungen in der „biodeutschen“ Bevölkerungsmehrheit beschäftigen. Dafür winken eben keine Fördergelder, außerdem drohen Ausgrenzung und Rassismusvorwürfe durch die „Schreib-positiv-über-den-Islam!“-Lobby.

Die seltenen Einblicke lassen jedoch darauf schließen, dass innerhalb des stetig wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteils in Deutschland antisemitische Vorurteile, Ressentiments gegen Andersgläubige und Hass auf Andersdenkende weit verbreitet sind und in vielen Moscheen noch geschürt werden. Angesichts dessen haben die publizistischen Vertreter der selbsternannten „Neuen Deutschen“ zwei Möglichkeiten: entweder legen sie den Finger in die Wunden (womit sie riskieren, sich sowohl in ihrer eigenen Community als auch in der harmoniesüchtigen deutschen Öffentlichkeit zu isolieren) oder sie stecken, dem Beispiel des Bundespräsidenten folgend, den Kopf in den Sand und reihen sich ein in den ebenso bequemen wie gesellschaftlich hoch anerkannten „Kampf gegen alles Rechte, sofern es nur biodeutsch ist“. Den letzteren Weg hat auch die Tagesspiegel-Kolumnistin Hatice Akyün eingeschlagen. In ihrer Kolumne vom 25.1.2020 behauptet sie, als Türkischstämmige habe sie zwar keine Tätervorfahren, übernähme aber trotzdem Verantwortung für die deutsche NS-Vergangenheit, indem sie mit ihrer Tochter regelmäßig das Holocaust-Denkmal besuche und Stolpersteine putze. Verzweifelt sei sie über die „Tausende, die zur Wahrung des Abendlandes auf die Straße gehen, […] diese Mischung aus besorgten Bürgern und rechtsradikalem Gedankengut“.

Ein cleveres Manöver: einerseits mehrere Identitäten und „Heimaten“ gleichzeitig beanspruchen („Türkin, Deutsche und Muslima“), sobald es aber um die Aufarbeitung der Vergangenheit und um aktuelle politische Bedrohungen geht, sich allein auf die NS-Zeit bzw. die Gefahr von rechts beschränken. Als Türkischstämmige keine Tätervorfahren – auch nicht im Zusammenhang mit dem nach über 100 Jahren immer noch unaufgearbeiteten Genozid an den Armeniern? In ihren Kolumnen verliert die privilegierte Intellektuelle Akyün kein kritisches Wort zu den sich rasant ausbreitenden islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland, der dort grassierenden Verachtung und Abschottung gegenüber den deutschen „Kartoffeln“, dem zunehmenden Druck auf muslimische Frauen, sich patriarchalischen Strukturen unterzuordnen. Auch nicht zu dem erschreckenden Befund, dass rund 60% aller Türkischstämmigen in Deutschland den selbsternannten Sultan Erdogan verehren, der in Syrien gerade einen heißen Krieg gegen die Kurden führt. Nein, diese angebliche „Übernahme von Verantwortung“ dient einzig und allein dazu, sich der ureigenen Verantwortung zu entziehen, nämlich die eklatanten Missstände und blinden Flecken innerhalb der eigenen Herkunfts-Community zu thematisieren.

Endstation Buchenwald
Dann begannen am 5. Februar die Thüringer Chaostage. Und wenn es noch weiterer Beweise für die Gedanken- und Schamlosigkeit bedurft hätte, mit der heute NS-Vergleiche gezogen werden, wurden diese gleich dutzendweise erbracht. Am Abend des Tages, an dem der FDP-Politiker Kemmerich überraschend mit den Stimmen von CDU, FDP und AfD zum Ein-Tages-Ministerpräsidenten gewählt wurde, kommentierte ZDF-Chefredakteur Peter Frey im „heute-journal“: „Ein Tabubruch, geschichtsvergessen. Denn es war in Thüringen, im Jahr 1924, als erstmals völkische Abgeordnete einer Regierung zur Mehrheit verhalfen. Die vertrieb zuerst das progressive Bauhaus aus Weimar und bereitete dann den Weg für die Machtübernahme der NSDAP. Endstation: Buchenwald.“ Und der scheidende thüringische Staatskanzleichef Benjamin Immanuel Hoff (Linke) gab Kemmerich einen geradezu unglaublichen Satz mit auf den Weg: „Sie müssen damit leben, ein Ministerpräsident von Gnaden derjenigen zu sein, die Liberale, Bürgerliche, Linke und Millionen weitere in Buchenwald und anderswo ermordet haben. Ich gehe guten Gewissens.“

Im KZ Buchenwald starb ein Fünftel der insgesamt über eine Viertelmillion Häftlinge an Folter, medizinischen Versuchen der SS, Typhus, Hunger oder den Strapazen der Zwangsarbeit. Die dort vor 1945 begangenen monströsen Verbrechen ernsthaft mit einer zwar populistischen, aber doch legalen und legitimen Partei zu verbinden, als deren Geburtshelferin die Kanzlerin mit der von ihr behaupteten „Alternativlosigkeit“ ihrer Politik verantwortlich zeichnet, ist „Hass und Hetze“ in Reinkultur, zudem respektlos gegenüber den damaligen Opfern und eine ungeheuerliche Verharmlosung der damaligen Täter. Wie wären eigentlich die Kommentare ausgefallen, wenn statt des biederen FDP-Mannes Kemmerich der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke zum Ministerpräsidenten gewählt worden wäre? Alle „Superlative“ sind doch längst ausgeschöpft.

Dass Kommunismusgläubige wie Hoff, der 1990 aus der FDJ nahtlos in den Unabhängigen Sozialistischen Jugendverband „Rosa Luxemburg“ überwechselte, und machtaffine Medienfunktionäre wie Frey zum Verwechseln ähnliche Kommentare abgeben, belegt eindrucksvoll, dass der verlogene DDR-„Antifaschismus“ wieder hoffähig geworden ist, der nach der Wende von 1989 restlos diskreditiert schien, mitsamt seinen Propagandabegriffen aus der SED-Mottenkiste, mit denen Andersdenkende nach Belieben als „Faschisten“, „Hetzer“ oder „Provokateure“ diffamiert werden.

Das nationalsozialistische KZ Buchenwald bildete übrigens nicht die „Endstation“ der Geschichte dieses Lagers. Teile davon wurden 1945-1950 als sowjetisches „Speziallager Nr. 2“ weitergenutzt, erst für vermeintliche oder tatsächliche Nazis, dann auch immer mehr für vermeintliche oder tatsächliche Gegner des Regimes der SED, der Partei, der Benjamin Immanuel Hoff (in unbenannter Form) heute angehört. Zu den Letzteren gehörten genau jene Gruppen, die Hoff in seiner Botschaft an Kemmerich aufzählt: „Bürgerliche, Liberale, Linke“, darunter etliche SPD-Mitglieder, ja sogar ehemalige KZ-Insassen. Von 28000 dort Inhaftierten kamen 7000 durch Folter, Hunger und Krankheiten ums Leben. Freys Vorwurf der „Geschichtsvergessenheit“ fällt daher auf ihn selbst zurück. Und das „gute Gewissen“ des thüringischen Staatskanzleichefs ist das eines mit Scheuklappen behafteten Ideologen.

Schlimmes gemacht oder Schlimmes erlebt?
In der ZDF-Talkshow von Markus Lanz am 6. Februar entschuldigte sich der TV-Comedian Atze Schröder bei der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi „für die Nazi-Verbrechen seines Vaters“, wie die „Süddeutsche“ am nächsten Tag titelte. Tatsächlich hatte Schröder am Ende der Sendung stockend und unter Tränen berichtet, sein Vater habe im Krieg „die schlimmsten Sachen gemacht“. Danach war er aufgestanden und hatte Frau Szepesi mit den Worten „Es tut mir leid!“ die Hand gedrückt. Nähere Details über die von seinem Vater begangenen Verbrechen teilte er nicht mit, nur dass dieser mit „17 in den Krieg gegangen und mit 30 zurückgekehrt“ sei, als Spätheimkehrer aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Wie sehr Atze Schröder durch die Begegnung mit der Holocaust-Überlebenden berührt war, ist nicht zu verkennen. Ob es dabei aber wirklich um eine Art stellvertretender Reue ging, darf zumindest hinterfragt werden. In einem Zeitungsinterview antwortete der Comedian 2017 auf die Frage nach seinem Vater: „Mein Vater hat im Zweiten Weltkrieg schlimme Sachen erlebt und kam erst zehn Jahre später aus russischer Gefangenschaft zurück. Trotzdem schaffte er es, für den Rest seines Lebens noch ein ganz fröhlicher Mensch zu sein und seinen Kindern viel Liebe mitzugeben. Eine starke Lebensleistung.“

War Atze Schröders Vater also eher Täter oder eher Opfer? Oder gar beides? Möglicherweise wurden die Zuschauer bei „Lanz“ Zeugen des missglückten Versuches eines Nachgeborenen, einem schier unauflöslichen Gefühlsknäuel Ausdruck zu verleihen, jener typisch deutschen Mischung aus Scham über die im Namen des eigenen Volkes begangenen Verbrechen und der Trauer über das Leid, das der eigenen Familie im Krieg widerfahren ist. Dieses Knäuel wirkt auch deshalb so verworren, weil man über seinen zweiten Bestandteil – das Leid, das den eigenen Eltern/Großeltern widerfahren ist und von diesen nicht selten unausgesprochen und unbewältigt an Kinder und Enkel „weitervererbt“ wurde – nicht öffentlich reden kann, ohne dafür sofort von zwei Seiten unter Beschuss genommen zu werden.

Die eine Seite wittert darin eine Relativierung der NS-Verbrechen, die andere Seite würde diese gern durch Kriegsverbrechen der Alliierten übertrumpfen. Wer am Jahrestag der Bombardierung Dresdens Trauernde mit „Bomber Harris, do it again!“-Plakaten verhöhnt, ist nicht besser als die Rechtsextremisten mit ihrem „Bombenholocaust“. Im Übrigen verbrannten im Feuersturm von Dresden nicht nur „Nazis“ (zu denen für die linken Demonstranten vermutlich alle damals lebenden Einwohner der Stadt zählen, vom Säugling bis zum Greis), sondern auch Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Tausende namenloser schlesischer Flüchtlinge (man werfe dazu einen Blick in die Tagebücher von Viktor Klemperer!). Wer – wie 2018 der damalige AfD-Vorsitzende Alexander Gauland – die NS-Zeit als „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte bezeichnet, weckt berechtigte Sorge, die Naziverbrechen kleinreden zu wollen und trägt dazu bei, dass in einer sich immer stärker aufheizenden politischen Atmosphäre eher die gesamte deutsche Geschichte wie ein Vogelschiss gegenüber den zwölf Jahren Nazi-Herrschaft erscheint.

Deutschland hat mit Hitlers rassistisch grundiertem Vernichtungskrieg gegen Juden und Slawen eine Bestie aus Hass und Verrohung geweckt, die sich am Ende des Krieges gegen die Deutschen selbst gewendet hat. Eigene Schuld und eigenes Leid sind untrennbar miteinander verbunden. An beides muss erinnert werden. Denn „das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“, wie ein anderer Vorgänger des jetzigen Bundespräsidenten einmal richtigerweise bemerkte. Diese Erinnerung für politische Zwecke zu instrumentalisieren, wird in Israel übrigens strafrechtlich verfolgt. Bei uns in Deutschland sollte die Instrumentalisierung der NS-Zeit zumindest gesellschaftlich geächtet werden.
(vera-lengsfeld.de)

Linksgrün-ideologische Klimaschutzziele statt nachhaltiger Energieversorgung

Bekanntlich beschloss die CDU-geführte Bundesregierung im Jahre 2011 nach der Havarie eines veralteten Atomreaktors im japanischen Fukushima, Deutschlands hochmoderne Kernkraftwerke bis 2022 stufenweise abzuschalten. Hinter dieser Entscheidung standen vor allem machttaktische Erwägungen:

Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte den sich abzeichnenden Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg unter ihrem populären Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann in letzter Sekunde vereiteln, indem sie mit dem Atomausstieg eine Kernforderung der Öko-Partei sozusagen über Nacht abräumte.

Doch Merkels Ritt auf der populistischen Angstwelle wider die Kernkraft ist bekanntlich in die Hose gegangen – und die Bürger teuer zu stehen gekommen!

Und dabei wird es nicht bleiben:
Die Folgen dieses einmaligen Experiments werden alle Bürger früher oder später zu spüren bekommen.

Die Frage ist längst nicht mehr, ober er kommt, der Blackout, sondern wann!

Was ist ein Blackout?
Unter einem »Blackout« versteht man »den plötzlichen, überregionalen und länger andauernden Stromausfall großer Stromnetze«. Bezogen auf Europa, wo die Stromsysteme auch im Zuge der Energiewende und dem Bedeutungszugewinn wetterabhängiger Energieträger wie Sonne und Wind immer stärker vernetzt werden, würde sich ein Blackout binnen weniger Sekunden transnational über weite Teile Europas ausbreiten. Man spricht dann von einer »europäischen Großstörung«. Einen Stromausfall, der mehrere Länder über mehrere Stunden gleichzeitig betraf, gab es in Europa zuletzt im November 2006. Kritiker befürchten allerdings, dass die Gefahr eines Blackouts wegen der Energiewende und der Stilllegung konventioneller Kraftwerke künftig erheblich zunehmen wird. Sie glauben: Die Frage ist nicht, ob es zu einem Blackout kommt, sondern wann!

Woran erkennt man einen Blackout?
Fällt der Strom großflächig aus, sind die Betroffenen im Regelfall auch von der Informationsversorgung durch Rundfunk, Fernsehen und Internet abgeschnitten. In dieser Situation ist es wichtig zu erkennen, ob es sich um eine lokale und zeitlich begrenzte Unterbrechung der Energieversorgung oder einen echten Blackout handelt.

Letzteres ist dann anzunehmen, wenn folgende Indikatoren gleichzeitig auftreten:
• Kein Strom – alle strombetriebenen Geräte sowohl innerhalb wie außerhalb des Hauses sind ausgefallen.
• Kein Handynetz und Internetzugang.
• Kein Empfang privater Radiosender, weil die ihren Sendebetrieb ohne Strom im Regelfall nicht aufrechterhalten können – anders als die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die einen Versorgungsauftrag haben und deshalb ihr Programm auch bei einem Blackout noch für einige Tage ausstrahlen können.

Das gemeinsame Auftreten der genannten Ereignisse ist ein Alarmsignal, auf das Sie reagieren müssen, sofern Sie Vorbereitungen für diese Extremsituation getroffen haben.

Welche Folgen hat ein Blackout im Alltag?
Schon in den ersten Minuten nach einem großflächigen Stromausfall sind chaotische Zustände zu erwarten.

• Das elektrische Licht sowie alle Geräte und andere Annehmlichkeiten des täglichen Lebens, die Strom benötigen, funktionieren nicht mehr. Das gilt auch für Herd und Kaffeemaschine, weshalb keine warmen Getränke und Speisen mehr zubereitet werden können. Kühlschrank und Gefrierschrank fallen ebenfalls aus. Schon nach wenigen Stunden beginnen die dort aufbewahrten Lebensmittel zu verderben. Sofern das Wohnhaus über einen Fahrstuhl verfügt, ist auch der außer Betrieb.

• Im Winter fällt die Heizung, im Sommer Klimaanlage und Ventilatoren aus. Das ist bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes oder extremer Hitze nicht nur unangenehm, sondern kann gesundheitlich angeschlagenen Menschen erhebliche Problemen bereiten, die in Einzelfällen auch zum Tod führen.

• In den oberen Etagen von Mehrfamilienhäusern oder in höher gelegenen Gebäuden ist die Versorgung mit Frischwasser schon kurz nach dem Stromausfall eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, weil die Pumpen nicht mehr funktionieren. Das betrifft auch die Toilettenspülung. Nach etwa einer Woche kommt überhaupt kein Wasser mehr aus den Leitungen. Die Menschen müssen sich dann über Notbrunnen versorgen, die in Deutschland für jeden Bürger in einer Entfernung von maximal zwei Kilometern erreichbar sind und die sich vor allem im Umfeld von Krankenhäusern und Altenheimen befinden.

• Dramatisch sind die Folgen für die Kommunikation: Computer lassen sich nicht einschalten, weshalb kein Zugriff auf das Internet mehr möglich ist. Auch Telefone, die heute zumeist Strom benötigen, sind außer Betrieb. Selbst Handys sind nur noch kurzzeitig nutzbar, weil Sender und Empfänger der Mobilfunknetze lediglich für 60 bis 120 Minuten mit Notstrom versorgt werden, bevor auch sie ausfallen. Bis dahin sind die Netze wegen der großen Zahl von Anrufen allerdings völlig überlastet. Gewünschte Gesprächspartner sind deshalb kaum erreichbar.
Auch nach dem Ende des Blackouts dauert es gerade in städtischen Ballungsräumen eine längere Zeit, bis die elektronische Kommunikation wieder störungsfrei funktioniert, weil das Wiederhochfahren der Systeme die Technik erheblich belastet.

• Einige Stunden nach dem Stromausfall ist auch der fernmündliche Austausch zwischen Behörden nicht mehr möglich. Das gilt etwa für Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte werden nur noch auf persönlichen Zuruf über Notfälle informiert, was die Reaktionszeiten deutlich verlängert. Das verschlechtert die Sicherheitslage der Bevölkerung, die Kriminalität steigt. Im Extremfall kann es zumindest in einigen Stadtteilen und Regionen zu einem völligen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung kommen.

• Auf den Straßen funktionieren weder Ampeln noch die Straßenbeleuchtung bei Nacht. Straßenbahnen bleiben stehen, Züge können nicht mehr weiterfahren. Die Folgen sind ein Verkehrschaos sowie ein deutlicher Anstieg der Unfallzahlen. Einsatzwagen von Polizei und Feuerwehr stehen ebenso im Stau wie Lieferfahrzeuge. Logistik und Warenverkehr brechen zusammen, und damit die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs.

• In den Supermärkten findet – solange noch Waren vorhanden sind – ein improvisierter Verkauf mit Hilfe von Taschenlampen und Handkassen statt.

• Erst nach etwa acht Stunden hat der Katastrophenschutz auf allen Ebenen seine Arbeit aufgenommen, um der Bevölkerung zu helfen.

• Viele Menschen werden versuchen, sich mit offenem Feuerstellen wie etwa Campingkochern eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Dadurch steigt die Gefahr von Bränden, die außer Kontrolle geraten können. Weil die Feuerwehr wegen des Zusammenbruchs der Kommunikation und der chaotischen Verkehrssituation allenfalls verspätet an den Einsatzort gelangt, können sich solche Feuer zur Großbränden ausweiten.

• Ohne Strom können die Zapfsäulen der Tankstellen keinen Treibstoff mehr abgeben. Von den 14.000 Tankstellen, die es in Deutschland gegenwärtig gibt, sind nur 15 mit einem Notstromaggregat ausgestattet. Und die werden Benzin und Diesel – so weit noch vorrätig – in erster Linie an Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr abgegeben.

• In der Viehwirtschaft fällt die automatisierte Stalltechnik aus. Da eine manuelle Versorgung der Tiere mit Nahrung und Wasser in der Massentierhaltung kaum möglich ist, verenden Millionen von Kühen, Schweinen und Hühnern. Das kann vor allem in den Sommermonaten schnell zu Seuchen führen, weil es oftmals nicht möglich sein wird, die Tierkadaver rechtzeitig und ordnungsgemäß zu entsorgen. Milchkühe, die nicht mehr maschinell gemolken werden können, erleiden furchtbare Schmerzen und müssen nach spätestens zwei Tagen notgeschlachtet werden. Auch bei der Nahrungsmittelerzeugung in Treibhäusern, die nach einem Blackout nicht mehr mit Lüftung und Heizung versorgt werden können, ist mit erheblichen Ausfällen zu rechnen. Tritt eine längere Stromunterbrechung in der Erntezeit auf, sind die Landwirte mangels Treibstoff nicht mehr in der Lage, ihre Feldfrüchte einzubringen.
Auch Wochen und Monate nach einem Blackout ist deshalb mit Engpässen bei der Lebensmittelversorgung zu rechnen, was zu steigenden Preise führt. Körperlich geschwächte Menschen müssen zudem mit gesundheitlichen Problemen rechnen.

• Gegen Ende der ersten Woche nach einem großen Stromausfall werden lebenswichtige Güter wie Nahrungsmittel und Medikamente knapp. Bei vielen Menschen sinkt deshalb die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt, es kommt zu Unruhen und Plünderungen. Werden im Zuge dieser Ausschreitungen Ladengeschäfte ganz oder teilweise zerstört, wird die Versorgungslage über das Ende der Krise hinaus verschärft, weil die beschädigte Infrastruktur zunächst instandgesetzt werden muss, bevor der Warenverkauf wieder aufgenommen werden kann.

Bei einer längeren, über viele Tage bzw. mehrere Wochen andauernden Unterbrechung der Energieversorgung drohen Chaos und Anarchie.

Übrigens: Einer Studie zufolge würde ein Blackout in Deutschland bereits in der ersten Stunde einen Schaden von 600 Millionen Euro verursachen. Dauert der Stromausfall länger, sind die Kosten nicht mehr zu beziffern!

Das Wiederhochfahren der komplexen Infrastruktur unserer modernen Gesellschaft und die vollständige Wiederherstellung der Versorgung der Bevölkerung nach einem Blackout dauern Wochen und zum Teil Monate. Die mittelbaren Folgen eines solchen Ereignisses können sogar noch Jahre später spürbar sein.

Unser Tipp: Bereiten Sie sich und ihre Familie rechtzeitig auf eine solche Katastrophe vor. Informieren Sie sich, was bei einem Blackout zu tun ist, um diesen GAU möglichst unbeschadet zu überstehen. Bedenken Sie, dass Ihr PC bei einem Stromausfall nicht funktioniert und Sie sich deshalb keinen Rat im Internet holen können.

Wir empfehlen deshalb: Legen Sie sich sachkundige Literatur für Ihren Bücherschrank zu, auf die Sie im Fall der Fälle jederzeit zurückgreifen können, auch ohne Strom. Wir empfehlen das Standardwerk Bedrohung Blackout von T. C. A. Greilich. Der Autor war viele Jahre in Krisen- und Katastrophengebieten sowie in Entwicklungs- und Schwellenländern tätig.

Er weiß deshalb aus eigener Erfahrung, was es heißt, wenn es ständig an Strom mangelt oder die Elektrizität ganz ausfällt – und gibt deshalb viele wertvolle Tipps für die Praxis.

Ein Sachbuch mit hohem Nutzwert für den Leser!
» E. & E. Hamer: Der große Crash-Ratgeber, 269 Seiten, 22,99 Euro
» Udo Ulfkotte: Was Oma und Opa noch wussten, 233 Seiten, 7,99 Euro
» T. C. A. Greilich: Bedrohung Blackout, 256 Seiten, 19,99 Euro
<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen.<<
(pi-news.net)

Prognos-Gutachten stellt Gesundheitspolitik des Kreises TUT ein vernichtendes Urteil aus

Nun müssen alle Osterglocken Sturm läuten, um den Kreis TUT zur Vernunft zu rufen, damit er den Weg  für eine Politik der bestmöglichen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung einschlägt. 

(tutut) - Schlechter geht Politik nicht mehr als im Kreis Tuttlingen. Verwaltung und Kreistag hatten es besonders eilig, das "Aus" für das Spaichinger Krankenhaus zu beschließen. Sie konnten das Gutachten gar nicht mehr abwarten, mit dem die Prognos AG beauftragt war. Nun liegt es vor und war am gestrigen Mittwoch dem Verwaltungs- und Finanzausschuss  des Kreistags in der Vorlage praktisch zum Durchwinken empfohlen worden. Wohlweislich fasste der Landrat die Bombe mit gewaltiger Sprengkraft nicht an, welche es enthält.

Anscheinend  in der Hoffnung, sie werde vom Kreistag übersehen, denn schließlich ist dieser mehrheitlich Landrat  Stefan Bär auf einem Irrweg gefolgt, was die bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bürger im Kreis Tuttlingen betrifft. Nimmt der Kreis das Prognos-Gutachten aber ernst, dann muss er sofort stoppen, was er fälschlicherweise in der Gesundheitspolitik mit der Schließung des Spaichinger Krankenhauses eingeleitet hat. Denn der Kreis Tuttlingen hat nach diesem Gutachten "Prognos Regionalmonitoring 2019" nicht nur zu wenige Ärzte im Vergleich mit der Region, sondern auch zu wenige Krankenhausbetten!

Da dem Kreis TUT stets seine Wirtschaftsstärke und damit verbunden Wohlstand bescheinigt wird, will die aktuelle Gesundheitspolitik gar nicht dazu passen. Politisch läuft einiges schief zwischen Heuberg und Donau. Die Bürgervertreter haben den Kontakt zu den Bürgern verloren. Dies war schon während Touren festzustellen, mit denen der Landrat für eine  alternativlose Schließung des Spaichinger Krankenhauses warb.  Er wollte den Beschluss ja schon im März und nicht erst im Oktober, aber die aktuelle Kommunalwahl im Mai machte einen Strich durch die Schnellrechnung, während ein Gutachten dann das von Verwaltung und Kreistagsmehrheit Erwartete bestätigte.

Nun aber sagt Prognos, was wirklich los ist im Kreis Tuttlingen, weshalb Verwaltung und Politik der Bevölkerung diese Frage beantworten müssen:

Wie kann ein Gutachten in Auftrag gegeben werden, um dann gesundheitspolitische Entscheidungen vorweg zu fällen?

Das Gutachten sagt:

„Unterdurchschnittliche ärztliche Versorgung bzw. Ärztedichte, erhebliche Nachfolgeproblematik bei Hausärzten, geringere Versorgung mit Krankenhausbetten  im regionalen und überregionalen Vergleich“.

Weiter stellt es fest: "schlechtere Erreichbarkeit des nächsten Krankenhauses" aus "Gemeinden im östlichen Teil des Landkreises".

Nun hat der Kreis mit der Schließung des Spaichinger Krankenhauses dafür gesorgt, dass auch vom nordwestlichen Teil des Kreises eine schlechtere Erreichbarkeit zum nächsten Krankenhaus gegeben ist.

Um eine skandalöse Gesundheitspolitik des Kreises TUT zu vervollständigen, klingt es wie Hohn, nachdem der Bevölkerung praktisch große Armut mit Mangel an Fachpersonal und Ärzten vorgerechnet worden war, wenn dann nach dem Kreistagsbeschluss der Geschäftsführer, nun plötzlich schon am Gehen, sozusagen "April, April!" dazu rief.

Und das bei einer Bevölkerung, die nach dem Prognos-Gutachten mit Wohlergehen rechnen kann und dazu entsprechende Gesundheitsversorgung erwartet:

"Positive Bevölkerungsentwicklung mit deutlichem Zuzug sowie hoher Fertilitätsrate, leichter Zuwanderungsgewinn bei jungen Erwachsenen/relativ junge Bevölkerung, hoher Wohlstand, überdurchschnittliche Kaufkraft der privaten Haushalte sowie geringer Anteil an Bedarfsgemeinschaften".

Was nun, Herr Landrat?

Was nun, Kreistag?

Schaffen Sie es noch, als  Landkreis Tuttlingen die ihr  angemessene bestmögliche Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu bieten?

(tutut) - Die wichtigste Seite erst ganz hinten: "Service für unsere Leser". Denn "Abonnenten haben's besser! Atemberaubende Unterwasserwelten". Oder nix wie weg auf eine "Leserreise - Armeniens unentdeckte Schönheiten". Dagegen schreibt ein Chefrdakteur leidartikelnd vergebens an, wenn er für eine gewesene Partei versucht, Reklame zu machen, so als gäbe es sie noch. "Für Merz geht es um alles....Damit stellt sich für die Delegierten auf dem Sonderparteitag Ende April die Frage: Wer soll denn nun die CDU retten? Denn es stimmt ja, was Merz von sich und seinen Rivalen – Norbert Röttgen erwähnte er nicht – sagt: Sie verkörpern unterschiedliche Richtungen in einer Volkspartei, die von der politischen Mitte wie von Rechtsaußen gleichermaßen in die Zange genommen wird". Um nichts geht's. Die Partei ist den Gang allen Kommunistischen gegangen, weg ist sie, obenauf sitzt wie eine Henne auf Eiern  eine linksgrüne Kanzlerin und schaut zu, wenn sich ein paar von ihr in die Wüste Geschickte um Brosamen unter dem Tisch balgen. Wenn schon der Chef offensichtliche Probleme mit der politischen Realität hat, dann seine Untergebene in Spaichingen mit Fakten umso mehr. Wer nur seine eigene Zeitung liest, kann natürlich nicht wissen - oder tut halt so - was in Hanau war. Und prompt macht sie's als Stichwortgeberein zum Fall für Moslems in Spaichingen, ihrer falschen Intension von einer "Friedensreligion" folgend, den Menschen "die Welt zu erklären". Es ist ihre Welt. No Facts? "'Die Angst ist da' - Muslime in Spaichingen nach Hanau verunsichert". Märchen aus 1000 und 1 Tag. Noch nicht genug: "Nachgefragt - 'Die Frage ist halt: warum?' - Wir haben in Spaichingen Menschen mit Migrationshintergrund gefragt, ob sie sich nach dem rassistischen Anschlag in Hanau beunruhigt oder bedroht fühlen. Auch wenn am Dienstagnachmittag in der Stadt nicht viel los war, haben wir drei Stimmen einholen können:.."  Platz für Fragen nach muslimischem Rassismus  war vermutlich nicht mehr oder gilt einfach Wegschauen?  Wie war das noch mit dem immer wieder in Anzeigen gepriesenen Journalismus? Die Gonzo-Faust mit dem Kaktus und den zwei Daumen gibt die Anwort. Wer lesen will, muss spüren. "Drogen-Problem ist größer als vermutet - Delikte, die öffentlich werden, beruhen laut Polizei auf Zufällen – Zu wenig Personal. ..Zahlen lügen nicht, heißt es im Volksmund. Die Frage ist nur: Sagen sie auch die ganze Wahrheit? Bei der Rauschgiftkriminalität in der Stadt Tuttlingen gibt es Zweifel. Die wenigen Fälle, die bekannt werden, bilden nicht die Wirklichkeit ab, heißt es aus den Reihen der Tuttlinger Polizei. Diese kann im Kampf gegen die Drogenszene wegen Personalmangels eigentlich nur auf Zufallsfunde hoffen". Da hat wohl die Binse dem Lokalchef in die Tasten gehauen, wenn er falsche Adressen erwischt: "Auch anderen auf die Füße treten - Der Verlust des Polizeipräsidiums hat Tuttlingen geschmerzt. Mit viel Einsatz hatten Oberbürgermeister Michael Beck und Landrat Stefan Bär für den Verbleib, für das Gefühl von Präsenz und Sicherheit in der Region gekämpft. Vergeblich! Angesichts der derzeitigen personellen Ausstattung der Polizei Tuttlingen schmerzt die Verlagerung an den Bodensee umso mehr. ."  Während der Tuttlinger Landtagsabgordnete und bunte Vielfaltsminister Narrensprünge übte, hätte der Redakteur den Justizminister doch mal fragen können, wie er's und sein Parteifreund Innenminister es denn so mit dem Rechtsstaat halten, der laut Seehofer seit vier Jahren weg ist. Die Polizei führt nur grüne Befehle aus. Was aber soll das Geplärr? "Unsicher muss sich deswegen kein Einwohner fühlen. Tuttlingen dürfte – die aktuellen Zahlen liegen noch nicht vor – auch weiter eine sichere Region sein. Aber: Die unzureichende Besetzung der Stellen führt auch nicht dazu, dass mehr Verbrechen aufgedeckt werden. Mehr Ermittlungsarbeit dürfte Kriminelle abschrecken und für noch mehr Sicherheit sorgen. Dafür gibt es nicht die Kapazitäten, hört man von Seiten der Polizei".  Er ist Lokalredakteur und weisse nicht Bescheid? Muss er mal Horst Schlämmer fragen! Merkt er nicht, was er schreibt? So wenig wie der, welcher als bekannter Kabarettfreund  sagt: "Coronavirus erreicht den Südwesten - 25-Jähriger aus dem Kreis Göppingen positiv getestet – Lucha mahnt zu Besonnenheit". Was kommt, das kommt, Grenzen sind offen. Fasnet muss sein: "Laut Bundesnetzagentur ist der Südwesten nicht ausreichend mit dem Mobilfunkstandard LTE versorgt – ein Umstand, der Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) veranlasst hat, sich per Brief kritisch an Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) zu wenden". Kalkutta lässt grüßen. Briefschreiber und -träger hat das Land. Nun schon DDR: "Kommunen bekommen fast 1,1 Milliarden Euro für Kleinkindbetreuung - Auf die Betreuung von Kleinkindern besteht seit August 2013 ein Rechtsanspruch". Aus der Steckdose sprudelt's nur so, denn noch immer trägt der deutsche Steuerzahler keine gelbe Weste. Kommt's ganz schlimm, dann ist da ja noch eine mögliche Endstation für alle: "'Ich bestimme'. Und so hat er den Ort und die Umstände bestimmt, um dem Tod zu begegnen; im Hospiz am Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen". Der Großbericht trägt den Titel "Vom guten Sterben - Wie will ich aus dem Leben scheiden?". Statt sich heute damit was abzubrechen, hätte man lieber gleich dem Autor "Vom guten Sterben" das Wort geben können, denn er hat darüber vor 2000 Jahren eindringlich und umfassend und wahrhaftig geschrieben und damit ganz aktuell: Seneca. Für 6 Euro bei Reclam zu haben: "Der gute Tod". Es geht auch ohne zertifzierte Sterbe- und Trauerbegleiterinnen. "Senecas Gedanken über den Tod, vor fast 2000 Jahren formuliert, sind erstaunlich zeitlos und von großer Aktualität: Nicht nur, dass wir uns mit dem Tod auseinandersetzen sollen, statt die Gedanken an ihn beiseite zu schieben, nein: Wir sollten uns freuen, dass es den Tod gibt, der manchmal eine Erlösung sein kann! Auch dafür, dass wir die Möglichkeit haben, unserem Leben ein Ende zu setzen. Wir sollten uns überlegen, wie wir sterben wollen, und entsprechende Vorkehrungen treffen. Und wer einen Freund verloren hat, der solle die Trauer irgendwann ablegen und sich dankbar der gemeinsam verlebten Zeit erinnern.." Service für unsere Leser. Egal, was regierender Justiz an der Hand von Politik sich gestern als Bundesverfassungsgericht wie oft nicht menschlich Maßgebendes zum "selbstbestimmten Sterben" hat einfallen lassen. Zuerst aber kommt das gute Leben!  Auch wenn  linksgrüne Kommunisten dies mit dem wiederholten Versprechen ihres gescheiterten Paradieses den Menschen erneut austreiben wollen. Wer stehend stirbt, lebt  länger!

Geisterfahrer auf der Gäubahn
Von Oliver Stenzel|
Die Gäubahn hat aktuell zwei große Baustellen: den seit 1996 mit der Schweiz vertraglich vereinbarten Ausbau, um Fahrzeiten zu verkürzen. Und die Frage, wie sie wegen S 21 ab 2025 an den Stuttgarter Hauptbahnhof angeschlossen werden soll. In den beiden Fällen wird wild durcheinander argumentiert....Die Gäubahn hat ein Problem, das genau genommen mit Adolf Hitler zu tun hat. Denn als Reparationsleistung für die im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht herausgerissenen Gleise zwischen Belfort und Besançon baute Frankreich 1946 einfach die Hälfte der Gleise zwischen Horb und Tuttlingen ab. Seitdem ist die Gäubahn auf diesem Abschnitt eingleisig, was ihrer verkehrlichen Kapazität, der Menge und Geschwindigkeit der auf ihr fahrenden Züge, nicht eben gut tut.
Kein Zustand, zumal wenn man mehr Menschen auf die Schiene bringen will. Ihn zu ändern, verpflichteten sich Deutschland und die Schweiz bereits 1996 im Vertrag von Lugano. Genau, das ist der Staatsvertrag, der auch den Ausbau der Rheintalbahn beinhaltet im Dienste der sogenannten Neuen Eisenbahn-Alpentransversale, die wiederum wichtiger Teil des Korridors Rotterdam-Genua ist. Bei diesem Vertragsteil hat die Schweiz schon lange ihr Soll erfüllt, während für den deutschen Teil eine Fertigstellung noch lange nicht absehbar ist und sich auf der Baustelle auch mal die Gleise biegen....Und wie sieht’s bei der Gäubahn aus? Große Überraschung: Die Schweiz hat ihren Teil der Vertragsvereinbarungen längst erfüllt, in Deutschland wurde noch nicht einmal mit dem Bauen angefangen....Nun habe es angeblich eine große Chance gegeben, den Gäubahn-Ausbau zu beschleunigen – wenn das Vorhaben auf die Projektliste von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuers neuem Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz (MGVM) gesetzt worden wäre, das die Umsetzung von Infrastrukturprojekten beschleunigen soll und jüngst die letzten Hürden von Bundestag und -rat passiert hat. ...Das Gesetz abgelehnt hatte Hermanns Ministerium schon im vergangenen Jahr, als es vor dem Bundesrat erstmals debattiert wurde. Unter anderem, weil es eine starke Beschneidung von Bürgerbeteiligungsrechten vorsieht und vermutlich grundgesetz- und europarechtswidrig ist...Scheuers juristisch bedenkliches Neuwerk wird nun ausgerechnet vom baden-württembergischen Justiz- und Tourismusminister Guido Wolf (CDU) goutiert, der als Vorsitzender des Interessenverbands Gäubahn und Abgeordneter des an der Strecke liegenden Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen hier womöglich auch als Frühwahlkämpfer auftritt....Tatsächlich ist die Gäubahn eher ein Paradebeispiel dafür, warum es so ein Gesetz eben nicht braucht – und die Debatte darüber ein Paradebespiel dafür, mit welcher inhaltlichen Schlichtheit bei gleichzeitiger Hitzigkeit argumentiert werden kann,.......Die Gäubahn, sie wird wohl noch lange eine Baustelle bleiben. Und voller Geisterfahrer.
(kontextwochenzeitung. Merkelland. Deutschland ist abgebrannt. Grünes Gras.)

„35 Jahre Amtszeit für Braun sind vielleicht doch etwas zu lang“
Zu unserem Artikel „Pöbel-Gemeinderat sorgt für erneuten Eklat“ vom 20. Februar erreichte uns folgende Lesermeinung....
(Schwäbische Zeitung. Es sollte der Redaktion zu denken geben, wenn mehr und mehr Berichte und Kommentare mit Inhalt, Stil und Niveau von Lesern kommen, während Redaktionen erwartete Leistung eher vermissen lassen. Da sieht's oft zappenduster aus, denn "Affenzirkus" gibt's nicht auf dem Heuberg, solches Vokabular beleidigt Primaten. Niemand muss sich und Zeitungslesern Irgendwasmitmedien als Zwang antun!)

Ein Spaichinger in Kanada erlebt die Freiheit und ihren Preis
Begleitet von der Sendung „Goodbye Deutschland“ ist der Spaichinger Thilo Merkt nach Kanada ausgewandert. Den Tag seiner Einbürgerung hat er sich buchstäblich unter die Haut gehen lassen.
(Schwäbische Zeitung. Wie oft noch? Einbürgerung ist eine Frage des Geldes.)

„Vieles ist dort erlaubt, was hier verboten ist“
Die Durchhauser Narrenzunft fährt jedes Jahr am Sonntag nach Aschermittwoch, dem Funkensonntag, zu ihrem letzten Umzug bei den Hohbarrer Deifel nach Savern in Frankreich. Unsere Mitarbeiterin Andrea Utz hat sich mit der 2. Vorsitzenden der Durchhauser Narrenzunft, Sophia Panagiotidou, über den Umzug in Frankreich unterhalten...
(Schwäbische Zeitung. Vielleicht lernen sie es ja noch, Saverne (deutsch: Zabern, elsässisch: Zàwere) richtig zu schreiben.)

Bericht zu Fridays for Future
Interne Dokumente zeigen Streit wegen intransparenter Finanzen
Bei Fridays for Future gibt es Auseinandersetzungen ums Geld. Die Finanz-AG der Bewegung beklagt „keinerlei Prüfungen“ und die Macht Einzelner. Falls sich die Bewegung auflösen sollte, ginge das nicht unerhebliche Vermögen an eine Organisation.In der Finanzgruppe der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung (FFF) gibt es Konflikte um intransparente Finanzen. Es gebe „keinerlei Prüfung der abgewickelten Finanzen“ und „keine beziehungsweise sehr seltene Finanzberichte“, heißt es in einem internen Dokument der Finanz-AG der Bewegung, aus dem die Wochenzeitung „Die Zeit“ zitiert. Außerdem ist in dem Dokument von „intransparenter Kackscheiße“ im Umgang mit Geld die Rede. Die Finanz-AG besteht aus gut 80 Mitgliedern und gibt Gelder frei. Im Januar lagen nach Informationen der „Zeit“ 510.000 Euro auf dem Konto von Fridays for Future Deutschland.Dazu kommen Gelder auf diversen Konten von Privatpersonen und Vereinen. Das Bundeskonto der Fridays-for-Future-Bewegung selbst wird auf Basis eines Treuhandvertrags von der Stiftung Plant-for-the-Planet betreut. ..
(welt.de. Wie naiv müssen Politiker sein, die mit sowas zusammenarbeiten und Medien, die für die Propaganda machen?)

Kontaktpersonen identifiziert
Lucha: Corona-Infektion in Baden-Württemberg ist "Einzelfall"
Nach der ersten Corona-Infektion in Baden-Württemberg spricht Sozialminister Lucha von einem "Einzelfall". Alle 13 Kontaktpersonen des betroffenen 25-Jährigen seien bereits identifiziert worden.
(swr.de. Hohoho! Fasnet ist vorbei, Minister Lucha! Grünwelsch zieht nicht mehr. Können Sie oder wollen Sie nicht? Viele, viele bunte Einzelfälle häufen sich.)

Coronavirus erreicht Landkreis Rottweil
In Rottweil gibt es den ersten bestätigten Coronafall. Nach den zwei positiven Corona-Testergebnissen am Mittwoch in Tübingen hat das Landesgesundheitsamt am Mittwochabend einen weiteren Fall in Rottweil bestätigt. Dies teilt das Sozialministerium am Mittwochabend mit. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf vier.Bei dem neuesten Fall handelt es sich laut Pressemitteilung um einen 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der am 23. Februar mit seiner Familie aus dem Risikogebiet in Italien (Provinz Lodi, Codogno) eingereist ist. Er hatte sich aufgrund der typischen grippeähnlichen Symptome beim örtlichen Gesundheitsamt gemeldet. Am frühen Mittwochabend hat sich der Verdacht schließlich bestätigt.Seine mitgereiste Ehefrau und sein Kind seien negativ getestet worden und bleiben in häuslicher Absonderung...
(Schwarzwälder Bote. Die Einschläge sind da, und es werden immer mehr.)

Komisch: „Türkische und israelische Einrichtungen“?
Konstanz / Rottweil. Über Fasnet las man die seltsame Polizeimeldung aus Konstanz: „Polizei erhöht Schutzmaßnahmen für türkische und israelische Einrichtungen“. Und die dämliche NRWZ druckte alles wörtlich nach. Gemeint waren natürlich Moscheen und Synagogen. Wurde aber die Synagoge in Rottweil nicht von den Juden hier spendiert? Was hat Israel damit zu tun? Und sind alle Moscheen wirklich türkisch? Interessant!
(Rottweil Blog)

Coronavirus-Fall jetzt auch in Straßburg
In Straßburg wurde ein Coronavirus-Fall bestätigt. Das Gesundheitsamt in Offenburg appelliert derweil an alle Ortenauer, nicht in Panik zu verfallen.
(Badische Zeitung. Schlaf weiter, Deutschland.)

Weitere Infektion in Baden-Württemberg - Soldat in NRW positiv auf Virus getestet
Das Coronavirus breitet sich in Europa aus. Mittlerweile gibt es mehrere neue Fälle in Deutschland. Bundesgesundheitsminister Spahn spricht vom "Beginn einer Epidemie in Deutschland". Grund zur Panik gebe es dennoch nicht.
(focus.de.Tote machen keine Panik. Leser-Kommentar auf focus.de: "Worüber wird sich eigentlich beklagt? Hat man nicht den 2% der Bevölkerung (die Parteien) die Möglichkeit gegeben, ihre Laiendarsteller in Positionen zu schieben, denen sie nicht gewachsen sind? Es wird doch schon in der ganzen Merkel-Ära und wurde auch bei Schröder in einer Weise agiert, die jedem vernünftig denkenden Privatunternehmer die Haare zu Berge stehen ließ. Die ganzen Jahre ging es mehr schlecht als recht und wurde doch immer wieder von den Wählern mit Neuwahl abgesegnet. Jetzt kommt eine Sache auf DE zu, bei der viele vom kalten Grausen gepackt werden - und jetzt scheinen auch die Augen aufzugehen, daß nicht nur Spahn eine Fehlbesetzung, sondern das ganze Laienspieltheater. Ich würde vorschlagen, daß DE, wenn diese Epidemie vorüber ist, der Parteiendemokratie ein Ende setzt.)

Politischer Aschermittwoch im Land
CDU-Spitze in Baden-Württemberg will Merz als CDU-Vorsitzenden
(swr.de. Rollmopsinvasion. Was ist da Spitze? Auf dem falschen Dampfer. Hat's der Schwiegervater gesagt?)

Politischer Aschermittwoch der Grünen in Biberach
Grünen-Chefin Baerbock sieht "massives Rassismusproblem"
(swr.de. Nach den Kobolden sieht sie auch Rassen?)

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NACHLESE
Coronavirus in Europa
Es ist fahrlässig, wie hilflos Deutschland in diese Krise stolpert
Das Coronavirus breitet sich aus – und trifft in Deutschland auf ein erschreckendes Kompetenzwirrwarr. Nicht einmal über Inkubationszeit und Letalität des Virus ist man sich einig, geschweige denn darüber, wie lange eine Quarantäne dauern sollte...Geradezu fahrlässig wirkt in der sich zuspitzenden Lage, dass offenkundig noch nicht einmal bei den Behörden Klarheit herrscht, wer jeweils zuständig ist. Der zeitweilige Stopp des EC von Venedig nach München hat das deutlich gezeigt. Die simple Frage danach, wann der Bahnverkehr in ein Nachbarland wegen des Virus eingestellt oder unterbrochen werden kann, wurde in geradezu kafkaesker Weise vom Innen- an das Verkehrs- und von dort an das Gesundheitsministerium weitergereicht. Mit dem Ergebnis, dass keines der drei zuständig ist – sondern die Gesundheitsämter vor Ort...
(welt.de. Dummheit ist eine Meisterin aus Deutschland. Wann geht die Kanzlerin wieder nach Afrika und regiert?)
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Videokommentar von Markus Gärtner
Corona – sind wir vorbereitet?
Von MARKUS GÄRTNER
Ärztemangel, tausende nicht lieferbarer Medikamente, verschobene OPs, geschlossene Kliniken. Die Nachrichten aus dem deutschen Gesundheitswesen klangen schon vor der beginnenden Corona-Epidemie alarmierend.Jetzt kommen die Einschläge jedoch näher. Im Norden Italiens herrscht Ausnahmezustand. In Österreich Großalarm. Und in Deutschland weiterhin offene Grenzen.Sind das die Voraussetzungen, um eine Ausbreitung des Corona-Virus auf Deutschland zu verhindern? Wohl kaum.Diese Furcht bringen auch viele Teilnehmer in den sozialen Medien zum Ausdruck, während Gesundheitsminister Jens Spahn, der jetzt schwer beschäftigt ist mit der Vorbereitung einer Kandidatur für die CDU-Spitze, abwiegelt.Deutschland sei gut vorbereitet, heißt es weiterhin. Wir würden ihm das gerne glauben. Aber die Nachrichten aus dem hiesigen Gesundheitswesen werfen einige beunruhigende Fragen auf …
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
(deutscher Amtseid)
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Thilo Sarrazin
Ich, wir und die deutsche Geschichte
Ich wurde dieser Tage 75 und bin auf der Flucht in Gera bei Verwandten geboren worden. Am 27. Januar, 16 Tage vor meiner Geburt, war Auschwitz von russischen Truppen befreit worden. Einen Tag nach meiner Geburt, am 13. Februar, fand der große britische Luftangriff auf Dresden statt. So ist der Tag meiner Geburt von schrecklichen Gedenktagen eingerahmt...Das Tagebuch der Anne Frank las ich in der Grundschulzeit, und an meinem Gymnasium Petrinum in Recklinghausen gab es in Geschichte und Religion auch keine blinden Flecken des Erinnerns. Die fortwährende Erinnerung ist auch gut und richtig. Falsch finde ich eine Tendenz, dem jeweils Anderen Verdrängung vorzuwerfen und in eine Art Büßerwettbewerb einzutreten, aus dem man den Anspruch ableitet, auf Andere hinabzusehen. Noch falscher, ja geradezu gefährlich ist es, wenn man die Verbrechen des Nationalsozialismus und das Grauen des Zweiten Weltkriegs dazu benutzt, sich über Meinungen anderer, die einem nicht gefallen, moralisch zu erheben und einen großen Teil der Deutschen in die moralische Schmuddelecke zu stellen, nur weil sie anders wählen und auch nicht einsehen, weshalb sie kollektiv für Taten büßen sollen, die Andere weit vor ihrer Geburt begangen haben...
(achgut.com. Wer keine Erinnerung hat, hat seine selbstgebastelten Geschichten.)

Henryk M. Broder
Sudel-Ede ist wieder da!
In der letzten Ausgabe der Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ wurden „geistige Brandstifter“ entlarvt, die eine „Extermination“ des Fremden und der Fremden in der Bundesrepublik planen. Jetzt könne nur eine „antifaschistische Einheitsfront“ das Land retten, „die wirklich von den Konservativen bis zur Linken geht“. Aber haben wir die nicht schon? Zumindest in Thüringen....Nun ist Sudel-Ede wieder da. Er moderiert das ARD-Kulturmgazin ttt, eines der letzten salonbolschewistischen Biotope der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Max, eigentllich: Dieter Moor heißt er und badet gerne im eigenen Gallensaft, ein Hetzer vor dem Herrn, der es nur der Gnade der späten Geburt zu verdanken hat, dass er Sudel-Ede nicht zuarbeiten musste...
(achgut.com .Jeder hat seine Schuldigkeit zu tun.)

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Urteil
Bundesverfassungsgericht: Geschäftsmäßige Sterbehilfe in Deutschland erlaubt
Von Holger Douglas
Die lange Diskussion über die Zulässigkeit der Sterbehilfe ist nun zumindest rechtlich entschieden. Das Bundesverfassungsgericht gibt dem Recht auf den selbstbestimmten Tod den Vorrang...Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, sagte dazu am Mittwoch bei der Urteilsverkündung in Karlsruhe, das schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dabei Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen...Wie Voßkuhle weiter ausführte, habe der Gesetzgeber ein breites Spektrum an Möglichkeiten und könne Suizidprävention betreiben sowie ein palliativmedizinische Angebot ausbauen. Doch das Recht auf selbstbestimmtes Sterben bestehe in jeder Lebensphase eines Menschen. »Wir mögen seinen Entschluss bedauern, wir dürfen alles versuchen, ihn umzustimmen, wir müssen seine freie Entscheidung aber in letzter Konsequenz akzeptieren.«
(Thichys Einblick. Es handelt sich um die einzige Freiheit, die ein Mensch selbstverantwortlich hat. Klar, dass Religionen damit nichts am Hut haben, stört es ja auch Wohlfahrtsindustrie. Weniger "Personenschaden" bei der Bahn zu erwarten?)
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Roger Letsch
Berlin-Spandau: Die Linken wollen Reichtum überprüfen lassen
Die Bürger von Berlin-Spandau sollen auf Wunsch der Linksfraktion demnächst zur Volkszählung antreten – um ihr jeweiliges Vermögen und die Verwendung desselben zu ermitteln. Denn: „In der Wahrnehmung einer Mehrheit der Bewohner*innen des Bezirks ist Reichtum ungerecht verteilt." Na sowas! Der Bezirk wird morgen darüber tagen und sich über diesen bahnbrechenden Vorschlag mit Enteignungspotenzial beraten...
(achgut.com. Rettet Deutschland! Wer Kommunisten wählt, ist selbst schuld, wenn die machen, was sie ankündigen.)

Passend zum Rosenmontagszug
ARD-Reporter bewirbt live im TV Anti-AfD-Kampagne
Kein vernünftiger Mensch, kein Mensch mit Herz kann für den Nationalsozialismus sein. Patrioten, die ihr Land lieben und andere Länder und Völker achten, können schon deshalb nicht dieser menschenfeindlichen Ideologie anhängen. Und doch sind gerade sie es, die von einer Machtelite in Staat und Gesellschaft, von Anhängern linksextremer Ideologien, als „Nazis“ verunglimpft werden.Die ARD als Systempresse, als Hure der Herrschenden, spielt dieses Spiel eifrig mit. Auch wenn es nicht sicher ist, ob ihre eigenen Leute jubelten bei der 4,7 % – Prognose (wie der Merkur meint und wie auch wir vermuteten) oder ob sie ein Studio ohne Schutz gegen Lärm von außen hatten, wie sie jetzt behaupten, sicher ist: Die „Qualitätsjournalisten“, wie sie sich selbst nennen, zeigten Szenen des roten und des grünen Mobs, wie sie bei Verkündung des Ergebnisses „Nazis raus!“ brüllten, ohne auch nur an irgendjemanden dort die Frage zu richten, warum die AfD jetzt als „Nazis“ bezeichnet wird. Sie meinen es selbst so, von der ARD. Jüngstes Beispiel ist der ARD-Kommentator Sven Hieronymus, der beim Mainzer Karnevalsumzug die richtige politische Einstellung zu vertreten hatte. „Nazis raus aus unseren Stadien“ war auf seinem T-Shirt zu lesen, während er den Umzug kommentierte. Gegen so einen Spruch wäre nichts einzuwenden, wäre er durch das mediale Trommelfeuer nicht permanent in einen Kontext mit der AfD gestellt worden. Die Aktion, gegründet nach einem rassistischen Zwischenruf im Stadion von TV Babelsberg, hat mittlerweile viele Anhänger gefunden. Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, hatte sich Anfang des Jahres 2018 (WELT: „Nazis raus“ schlägt Wellen) im Rahmen dieser Kampagne offensiv gegen die AfD gestellt:
*** Von Werder Bremen über den FC St. Pauli, den 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf bis zum VfB Stuttgart spannt sich die quasi täglich wachsende Allianz der Vereine, die sich mit dem SV Babelsberg und seiner Kampagne solidarisieren. Ursprung von „Nazis raus aus den Stadien“ war Babelsbergs Zwist mit dem Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV). Der hatte in der Vergangenheit irritierend milde Urteile gegen Klubs gefällt, deren Anhänger durch rechtsradikale Gesänge aufgefallen waren. […]***
Von eben jenem Dachverband ist Eintracht-Präsident Fischer jedoch enttäuscht. „Meiner Meinung nach müssten die Dachorganisationen des Sports politisch mehr machen“, klagt er: „Es gibt zwar schon Aktionen, die signalisieren: Wir stehen für Vielfalt. Aber es wird sich noch zu wenig mit dem Thema auseinandergesetzt.“ Und wie man sich „mehr“ mit dem Thema auseinandersetzen soll, zeigt Eintracht-Präsident Fischer in seinem Verein und andere tun es ihm bereits nach:.. 220 Kilometer die A3 entlang wurden seine Worte offenbar gehört. Zweitligist 1. FC Nürnberg prüft ähnlich wie Frankfurt die Möglichkeit, gegen AfD-Wähler in der Mitgliedschaft aktiv zu werden. Diesen Kontext kennen viele Fußballfans, weil er ihnen zur Genüge eingehämmert wird. Es ist derselbe Kontext, den die ARD in ihrer Wahlsendung pflegte und es ist der Kontext, an den sie denken sollen, wenn sie letzten Montag die politische Werbung des ARD-Reporters Sven Hieronymus beim Rosenmontagszug in Mainz sahen. Gerne wüssten wir von der ARD, wie sie hier offiziell ihre Neutralität begründen (die sie vordergründig ja immer noch wahren müssen, obwohl sie das tatsächlich schon lange nicht mehr tun). „Das Erste“ liest hier mit, aber sie antworten uns leider aus Prinzip nicht, auch wenn wir ihre Stellungnahme ungekürzt und unverändert wiedergeben würden. Aber unseren Lesern und Kommentatoren wird man vielleicht Auskunft geben. Fragen Sie nach, ob sich die „Arbeitskleidung“ des ARD-Reporters entsprechend der aufgedruckten Kampagne gegen die AfD richtet und wie das mit dem Neutralitätsgebot zu vereinbaren ist, das sie offiziell ja noch beachten müssen. Sehr gerne werden wir die Antwort dann hier veröffentlichen...(Spürnase: Holger)
(pi-news.net)

Frankreich
Ex-Justizministerin spricht von Merkels »hohem Preis«
Funkenschlagen im Pariser Kommunalwahlkampf. Die konservative Kandidatin für das Bürgermeisteramt, ehemals Justizministerin unter Nicolas Sarkozy, wurde im Fernsehen zum Attentat von Hanau befragt – und ließ nicht den geringsten Zweifel daran, wer aus der Außensicht die Verantwortung für eine solche Eskalation trägt: eine Politik ohne Voraussicht,
Von Matthias Nikolaidis
Die ehemalige Justizministerin stellt dann ohne weitere Umschweife, mit großer Bestimmtheit fest, dass Angela Merkel heute den »hohen Preis« jener »massiven Öffnung der Grenzen« bezahle, die sie im Herbst 2015 anzettelte. In diesem Satz steht der Name der Regierungschefin für das ganze Land – so wie es im Ausland wohl oder übel der Brauch ist. Merkel habe die Folgen ihrer Entscheidung nicht gut bedacht und ermessen und auch nicht vorausschauend agiert. Die deutsche Bundeskanzlerin habe vielmehr insgesamt planlos gehandelt, »ohne Rahmen und Management«, und weder auf die öffentliche Meinung ihres Landes gehört, noch sie in irgendeiner Weise auf ihre Politik vorbereitet. Das meint Dati offenbar für die gesamte Migrationspolitik der Regierung Merkel...
(Tichys Einblick. Jeder Mensch mit Verstand sieht, was Merkel anrichtet, aber auch, wer sie anrichten lässt, was Deutschland abschafft.)

"Mehrsprachigkeit des Kulturraums“
Verein verteidigt arabische Lieder in sächsischen Kitas
Der Dresdner Verein „Erzählraum“ hat sein Projekt verteidigt, Kindern in sächsischen Kitas arabische Lieder und Märchen vorzutragen. In einer Zeit, in der sich die Zusammensetzung von Schulklassen und Wohngebieten zunehmend internationalisiere, könnten Märchen aus aller Welt Brücken bauen.
(achgut.com. Hier ist nicht arabischer Kulturraum. Ist das nicht irre? Angela Merkel: "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!")

"Zu viele Reiche"
Berlin: Ex-SED will Reichtum der Bürger erfassen und umverteilen
Von CANTALOOP
Kaum wittern diese in der Wolle gefärbten Kommunisten etwas Morgenluft, lassen sie sogleich ihre mühsam aufrechterhaltene Fassade demokratischer Attitüde fallen. Dieses Mal zeigen Neo-Marxisten einmal mehr ihr wahres Gesicht, indem sie tatsächlich eine Anfrage an die Spandauer Bezirksverordneten-Versammlung nach Erfassung des Vermögens der Bürger stellen: „Das Bezirksamt wird beauftragt, einen wissenschaftlichen Reichtumsbericht für den Bezirk zu entwickeln, der Verteilung, Entstehung und Verwendung, Form und Umfang von Reichtum in Spandau erfasst und analytisch beschreibt.“ Das ist in der Tat starker Tobak. Im scheinbar wissenschaftlichen Gewande. Denn jetzt geht es der verhassten und ausbeuterischen „Bourgeoisie“ endlich an den Kragen, da es ohnehin viel zu viele Reiche in Spandau gäbe. Doch damit ist die Linke noch lange nicht am Ende, mit ihren Ansprüchen an die Bezirksverordnetenversammlung. Auch Transparenz sei gefragt. Dieser Bericht solle demnach „problemlösungsorientiert“ Maßnahmen für eine sozial gerechtere Verteilung von Reichtum und gesellschaftlichem Wohlstand aufführen. Und dazu öffentlich gemacht werden.
Es gibt zu viele Reiche – deshalb müsse zwingend umverteilt werden
Es gehe darum, den ihrer Ansicht nach ungerecht verteilten Reichtum der wertschöpfenden Bürger zu erfassen, um selbigen dann gemäß ihrer Vorgaben entsprechend umzuverteilen. Nichts weniger. Anonyme Wohlhabende soll es also fortan nicht mehr geben. Fleiß und Leistung werden also bestraft.
(pi-news.net. Da Berlin auf Kosten anderer Bundesländer lebt, einfach mal das Geld entziehen, sonst wiederholt sich das Notopfer DDR auf Kosten anderer.)

Hört endlich auf, die Gesellschaft zu spalten!

Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Ich wende mich heute an Deutschlands Journalisten. An die vielen Lokalreporter, die Redakteure der Leitmedien, die Polittalker und nicht zuletzt an die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich habe Angst! Noch vor wenigen Jahren lebte ich in einem Land, das ich trotz aller Herausforderungen als beständig, sicher und gesellschaftlich stabil kannte. Vier Jahrzehnte lang fühlte ich mich zuhause in Deutschland, das mir eine neue Heimat bot, nachdem ich den Iran mit meiner Familie in den 1970er Jahren hatte verlassen müssen.

Umsichtige Politiker und verantwortungsvolle Journalisten gaben mir selbst zu Zeiten des „Kalten Krieges“ und des „RAF“-Terrors, aber auch in den schwierigen Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung und später in einer immer unübersichtlicheren Welt globaler Bedrohungen das Gefühl, ordentlich regiert und korrekt informiert zu werden. Viele Jahre lang hatte ich eine große überregionale Tageszeitung abonniert. Abend für Abend waren die Hauptnachrichten eine ausgewogene Quelle der Information. Ich habe Deutschlands Journalisten trotz aller Fehler und Fehltritte vertraut. Sie verstanden ihr Handwerk und sie verstanden ihre Rolle. Heute ist das anders. Inzwischen macht mir die „Vierte Gewalt“ Angst. Ja, Ihr Journalisten, ich habe Angst vor den Folgen Eures Treibens! Seit Haltung wichtiger geworden ist als Wahrhaftigkeit, seit der moralische Anspruch über dem Anspruch des Rechtsstaats steht und seit die „Einordnung“ von Nachrichten das zentrale Element Eurer Berichterstattung bildet, zerreißt Ihr unsere Gesellschaft. Ihr zündelt und spaltet mit parteiischen Beiträgen, seid anmaßend, intolerant und selbstgerecht.

Die Wechselwirkung aus staatlich finanzierten NGOs und Journalisten mit eindeutiger Agenda verleiht der „Vierten Gewalt“ Regierungsmacht

Heute kann – vom Kommunalpolitiker bis zum Bundesminister – niemand mehr nach bestem Wissen und Gewissen agieren. Wer sich linken und grünen Ideen entgegenstellt, ist zum Scheitern verdammt. Dabei beziehen die Redaktionen ihre Macht nicht zuletzt aus der Stärke der unzähligen einschlägigen Organisationen, mittels derer das links-grüne Spektrum ohne den Aufwand und die Ausdauer, die eine Mitarbeit in Parteien erfordert, Politik machen kann, weil es durch die Komplettberichterstattung eine überproportionale Präsenz erhält. Es ist diese Wechselwirkung aus staatlich finanzierten NGOs und den mit eindeutiger Agenda berichtenden Journalisten, welche der „Vierten Gewalt“ Regierungsmacht verleiht. Beeindruckt von der einheitlichen Sichtweise, die medial verbreitet und über Zehntausende beliebig aktivierbare Demonstranten transportiert wird, schließt sich die eher unpolitische Masse der häufig unterdurchschnittlich informierten Bürger dem gängigen Narrativ an, weil Zeit und Lust fehlen, die in extrem linke Schieflage geratene veröffentlichte Meinung zu hinterfragen. Der Normalbürger hat nun einmal nicht die Freiheiten des staatsalimentierten „Aktivisten“. Daran, dass es hierzulande eine wachsende Gruppe leistungsferner Menschen gibt, die auskömmlich vom Sozialstaat leben und sich in steuerfinanzierten Organisationen ganz der Durchsetzung ihrer gewünschten Gesellschaftsordnung widmen können, seid nicht Ihr Journalisten allein schuld. Doch Ihr bedient Euch dieser Menschen, um ohne die lästigen Pflichten des Parteienrechts Politik zu machen. Dabei seid Ihr gar nicht gewählt. Ihr habt keinerlei demokratische Legitimation durch uns Bürger.

Ich habe Angst vor Euch Journalisten, weil Ihr unser Land zugrunderichtet und eine intakte Gesellschaft durch Misstrauen und Hass zerstört

Fragt man nach dem Ausgangspunkt der unheilvollen Entwicklung, so könnte die Staatsschuldenkrise einen Ansatz liefern. Damals waren die Regierenden auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, ihr Geschäftsmodell einer politisch gewollten Gemeinschaftswährung durch eine Allianz mit der Presse zu retten. Seither hat sich viel ereignet, und immer mehr bestimmten nun linke Journalisten den Kurs. Das einschneidende Ereignis der Massenzuwanderung der Jahre 2015 und 2016 besiegelte letztlich den Zusammenschluss von Medien und Politik. Aus Angst vor dem eigenen Scheitern übertrugen die politisch Verantwortlichen nicht gewählten Journalisten de facto die Regierungsgewalt. Vermutlich ist es schierer Größenwahn, der Euch Medienschaffende ergriffen hat. Es muss sich großartig anfühlen, aus seinem tristen Dasein herauszutreten und Millionen von Menschen die engen Fesseln der eigenen Ideologie anzulegen. Wie gut muss es dem Ego tun, am Ende des Tages vor dem Fernseher zu sitzen und zu erleben, dass die eigentlich mit dem Regierungsauftrag Ausgestatteten wie Marionetten um Euch herumtanzen. Doch Ihr treibt ein teuflisches Spiel. Ich habe Angst vor Euch, weil Ihr unser Land zugrunderichtet und eine intakte Gesellschaft zerstört. Ihr schafft Misstrauen, Hass und Gewalt. Und während die Saat Eures diabolischen Treibens aufgeht, facht Ihr das Feuer immer weiter an. Ihr habt jedes Maß verloren und jedes Gefühl für das, was Ihr anrichtet. Ich rufe die verbliebenen Journalisten mit Verantwortungsgefühl dazu auf, mit der einseitigen Parteinahme aufzuhören, bevor es zu spät ist. Es gibt schreckliche Irre in unserem Land. Stachelt sie nicht weiter an, sondern macht endlich wieder Eure Arbeit – zu Eurem eigenen Wohl und dem der Gesellschaft!
(vera-lengsfeld.de)