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Skandal, Skandal: die dritte Strophe vom Ave Regina

(tutut) - "Skandal (Skandal) im Sperrbezirk - Skandal Skandal um Rosie" sang die bayerische Rock-’n’-Roll-Band "Spider Murphy Gang" 1981. Es war ihr einziger Nummer-1-Hit. Neue Deutsche Welle. Am Fuße des Dreifaltigkeitsbergs, noch kein Sperr-, wenngleich Meinungsmonopolbezirk,  werden andere Wellen gekräuselt von einer "Redaktionsleiterin", manchmal sogar "unterm Berg", die hin und wieder vor sich hin plätschern oder gar lauen Windhauch im Wasserglas ihrer Erzeugerin verursachen. Als ihre eigenen wohl schon unzähligen Nummer-1-Hits. Am 7. Juli war es mal wieder soweit. Kein Skandal im Sperrbezirk, sondern Bericht aus der Spaichinger Stadthalle. Skandal auch nicht um Rosie, sondern um Regina.

Zwei Strophen hat das Liedchen, welches im "Blauen Salon" dem Song vom "Heubergbähnle" Konkurrenz hätte machen können, wenn es das einstige Spaichinger Nachtkabarett mit  Apfelblüten-Kabinett noch gäbe zum Amüsement von Wiener Würstchen in der einstigen K- und K-Metropole an der schönen blauen Prim, soweit sie sich nicht vor dem Tageslicht in der Kanalisation versteckt. Versickerung überall.

Wie es in Märchen so zugeht, wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute auf das Ende vom Lied. Hat es sie so verstört, dass der Texterin zum Verrecken einfach die dritte Strophe nicht einfallen will? Als Qualitätsjournalistin mit linksgrüner Schreibseite scheint Regina Braungart nun eine Blockade ergriffen zu haben. Dabei hat sie Jugendlichen in einer nach Erwin Teufel noch zu dessen Lebzeiten benannten Berufsschule mal erklärt, was sie in Wirklichkeit umtreibt mit sich selbst: "Mit Journalismus die Welt erklären - Professioneller Journalismus ist wichtig in einer Demokratie: Das lernten die Berufsschüler bei einem Vortrag von Redaktionsleiterin Regina Braungart".

Wie klingt es nun, das Lied von der Wacht am Berg? 1. Strophe, 7. Juli 2020, mit gehörigem Corona-Abstand aus einer Gemeinderatssitzung in der Stadthalle: "Spaichinger FDP-Gemeinderat geht Ex-Kollegen im Streit 'an die Gurgel'“ Lesedauer: 7 Min Regina Braungart Redaktionsleiterin". Dann folgt eine Nacherzählung. Welterklärung, ohne selbst dabei zu sein.  Wird wohl das sein, was ihr Chef unter Qualitätsjournalismus versteht. Vergleichbar mit dem beschwerlichen Gang über eine Spaichinger Hühnerleiter, der unlösbaren Sisyphusarbeit Spaichinger Grüner und einer Welterklärerin.

"In der Pause zwischen öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung hat, so mehrere Quellen, Gemeinde- und Kreisrat Leo Grimm (FDP) seinen Kreistagskollegen und früheren Spaichinger Gemeinderat Hermann Polzer (Grüne) tätlich angegriffen. Der Grund: Polzer hatte ihn im Gespräch mit dem Blogger Jochen Kastilan aus Lahr fotografieren wollen". Seriöser Journalismus nennt seine Quellen und fragt Betroffene, wie beispielsweise ihren Vorgänger in der Redaktionsleitung während 20 Jahren, den sie sehr wohl nicht nur als "Blogger aus Lahr" kennt, sondern sogar in der Redaktion Gelegenheit hatte, eventuell etwas zu lernen. So aber setzt sie eine Zeitung in die Welt über ein Gespräch, das gar nicht stattgefunden hat. Zeitung heißt Nachricht und nicht Märchen, das aber geht bei ihr frei nach Gonzo so: "Und so stand Kastilian (wer Namen falsch schreibt, disqualifiziert sich selbst) mit Grimm gegen 21.45 Uhr im Gespräch nach der öffentlichen Ratssitzung beisammen". Aus welchen Quellen trinkt sie ihre Weltklärungen? Islam heißt Frieden, Holocaust in Spaichingen, was kommt als Nächstes?  Können der Verlag, der Chefredakteur erklären, was sie  unter Qualitätsjournalismus verstehen? Oder weiter so - bis wohin?

Wo hat sie, die Umstrittene, als Pausenfüller noch Zeilen geangelt und dabei übersehen, dass der Vorsitzende der Spaichinger Grünen und Kreisrat offenbar heimlich zwei Personen fotografieren wollte und dabei Geschubse wie auf dem Sportplatz auslöste, denn sein Versuch verstieß nicht nur gegen Anstand, sondern auch gegen §201a StGB: Fremde Personen zu fotografieren ist laut Gesetz verboten. Wieder einmal das Pferd von hinten aufgezäumt und rücklings bestiegen. Dabei war es mausetot. Ende ohne Geländer. Weiter im Text des freien Flunkerns einer Dichterin, frei von allem, was Journalismus ausmacht, ein Offenbarungseid: "Unter den Zuhörern auch der frühere Berater Leo Grimms im Landtag, der umstrittene Blogger, der Rentner Jochen Kastilan, der seit Herbst 2011 von Lahr aus das Spaichinger politische Geschehen auf seinem Blog aus der Perspektive des 'Schuhmacher-Lagers' kommentierte". Lieber Rentner  ohne arbeitsfreie Tage, als früh vergreist  auf Dümmlichkeitswettbewerben.  Da erklärt eine ihre eigene enge kleine Welt unterm kleinkarierten Spießergrünkäppchen , die mit der Realität nichts zu tun haben muss, denn sonst würde sie ja wohl vor dem Schreiben nicht nur nachdenken, sondern auch nachfragen. Recherche nennt das Journalismus, der sich Sorgfaltspflicht verpflichtet sieht.

Was sie nicht gesehen hat, worüber sie aber schreibt, dafür benennt sie Zeugen wie den Fraktionsvorsitzenden der Grünen oder gar den neuen Bürgermeister, dem kurz zuvor eine ganze Seite "Sonderveröffentlichung" gewidmet wurde. Und er, am anderen Ende der Stadthalle, hat auch, hoppla!, was gesehen: "Bürgermeister Hugger sagte auf unsere Anfrage, er habe vorne im Saal gesessen, als die laute und emotionale Auseinandersetzung los ging, weshalb er nichts detailliert gesehen hatte".

Nachdem das alles in der Zeitung stand, hat er auch was gelesen, und schon ist es da, das alte Problem mit sogenannten Zeitzeugen. Denn im Anzeigenblatt "Südfinder" der Schwäbischen Zeitung, deren Redaktionshalterin in Spaichingen die Schreiberin ist, erinnerte sich der Bürgermeister, veröffentlicht am 15.Juli, plötzlich genau an das, was er nicht gesehen, pardon: gesehen hatte:  "..Hugger habe das Geschehen von seinem Platz aus verfolgt, sagt er.."

Und nun zur zweiten Strophe des Lieds von Regina Braungart, veröffentlicht am 17. Juli, mit Portraitfoto, ohne den Betroffenen dazu offenbar zu befragen, was Gerichte inzwischen bei einstweiligen Verfügungen mit saftigen Strafen belegen, weil dies als Verstoß gegen journalistische Regeln geahndet wird: "Nach dem Zwischenfall im Gemeinderat kommt auf Leo Grimm ein Ermittlungsverfahren zu. Lesedauer: 2 Min Regina Braungart Redaktionsleiterin - Die Staatsanwaltschaft hat nach Kenntnis der Berichterstattung dieser Zeitung vom 8. Juli ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen den Spaichinger FDP-Stadt- und Kreisrat Leo Grimm eingeleitet". Haben Leser*in gut aufgepasst? "...nach Kenntnis der Berichterstattung dieser Zeitung vom 8. Juli". Lesen die jeden Tag in Rottweil das Spaichinger Blatt, oder war da jemand so freundlich, und hat Lesehilfe geleistet?

Die Tage und Monate gehen, der Winter kommt, Ende Oktober ist's, und noch immer ertönt nicht Reginas Ave als dritte Strophe. Erst Skandal, Skandal in Spaichingen,  mutmaßlches Geschrei und Geschrieb von Grünschnäbeln - und nun das: Nix. Keine Nachfrage. Denn sonst wüssten Zeitungsleser mehr und würden  mit der Nachricht aller Nachrichten bedient: Die Staatsanwaltschaft hat die
Ermittlungen eingestellt. Wer aber will das denn wissen? Passt nicht!

Nun alle zusammen das Lied, o Heimat, welches einst Regina Braungart hat gesungen:
"Liebe Leute, wir haben so ein ruhiges Städtle, so schöne Dörfer, so eine begnadete Lebensqualität. In der sollen wir baden und sie genießen und: dankbar sein".

Danke, Danke, Danke! Zeitung? "Es wär' so schön gewesen,
es hat nicht sollen sein". Ein letztes Halali nicht nur vom Grüselhorn aus Lahr als NBZ, sondern auch vom Trompeter vom Säckingen. Normalerweise ist jeder Ton hier zu viel für Gewäsch diverser Art,  doch noch immer soll es Leute geben, die für Wahrheit halten, was in der Zeitung steht und bezahlen das sogar.

Nicht alles ist Glaubenssache. Arzt oder Apothker fragen. Gilt auch für Politiker. 

(tutut) - Wenn der Leiter eines Gesundheitsamtes in Bayern gegen einen bayerischen Ministerpräsidenten die lodernde Flut aufschäumt oder glutende Loder entfacht, dann ist Deutschland noch nicht verloren. Denn wenn es um Geld und Land und Leute geht, begleitet ein Arzt sogar einen König ins Wasser des Starnberger Sees. Auf wen können Markus Söder und Angela Merkel sich stützen, wenn die ganze Corona-Masche sich als neue Wattestäbchen-Affäre entpuppt oder als Veitstanz mit Maske auf Abstand? Sie haben nicht einmal ein schönes Schloss gebaut, sondern aus Deutschland einen Riesenknast gemacht und das Volk hineingesteckt. Da dieses nicht einmal Arzt oder Apotheker fragt, sondern glaubt, dass allein Selbstmord vor dem Tod rettet, sehen sich immer mehr Ärzte und Wissenschaftler berufen, die Menschen aus dem Scheintod zu wecken - oder wie Immanuel Kant einst versucht hat, aufzuklären, sie aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit zu befreien, aus dem Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Führung eines anderen zu bedienen. Kant: "Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen". "Sapere aude!" Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist der Wahlspruch der Aufklärung. Das ist 18.Jahrhundet. Da wurden noch Gipfel erstürmt. 2020 gibt's Nobelpreise für schwarze Löcher. Dort wird's den Menschen grün und rot und ganz bunt vor Augen. Zu bunt, ein Arzt geht gegen Bretter und Splitter vor, versucht Mumien aus ihren Särgen zu befreien und wiederzubeleben. Corona-Fehlalarm schrillt die Aufweckerlinie. Gotteslästerung in Bayern: "Gesundheitsamtsleiter kritisiert Staatsregierung", leuchtet es nicht von der Watzmannwand, sondern steht klein in der "Aichacher Zeitung", von der die meisten Bürger in Deutschland bisher sicher nichts gehört haben. Die Helden*innen von heute sitzen nicht nur an der Supermarkt-Kasse oder retten den Reichstag vor einem immerhin denkbaren Sturm von rechten Anhängern des demokratischen rechtsstaatlichen Grundgesetzes. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg, Dr. Friedrich Pürner versucht, was jeden Deutschen beschämen muss. Er kritisiert im "Nachrichtenportal des Bayerischen Rundfunks, BR24", die "Anti-Corona-Strategie von Ministerpräsident Markus Söder - und damit auch seines obersten Dienstherren. Mit seiner Meinung ist Pürner nicht allein". Der BR berichtet: "Konkret hadert er mit den Maßnahmen, die er umsetzen soll: Er hält es zum Beispiel für falsch, dass für den Inzidenzwert nur positive Testergebnisse herangezogen werden". Da sei er nicht dereinzige. In der Fachwelt gebe es eine Diskussion über die Bedeutung falscher Testergebnisse. Modellrechungen zufolge sei die Zahl 'falsch Positiver' hoch. Gesundheitsamtschef Pürner plädiert trotzdem, für den Inzidenzwert auch andere Parameter zu verwenden als positive Tests: "Ich würde beobachten, wie viele tatsächlich an Covid Erkrankte es gibt". Die Meldepflicht von Corona-Fällen möchte Pürner erweitern: Auch die Stärke der Erkrankung sollte erfasst werden. Außerdem würde der Beamte und Mediziner berücksichtigen, wie viele Erkrankte ins Krankenhaus und auf die Intensivstation müssen. Was der Arzt sagt, dürfte jede Binse als Weisheit unterschreiben. Fehlt es an denen, gibt es zu wenige Ärzte und Binsen in der Politik, aber zu viele "Gesundheits-Experten" und -Minister? Ab bestimmten Inzidenzwerten sollten Anti-Corona-Maßnahmen verschärft werden Bei einem Wert von über 50 Infizierten gerechnet auf 100.000 Einwohner pro Stadt oder Landkreis gelten strengere Maßnahmen. Ab diesem Schwellenwert sei nach Einschätzung der "Superexperten von RKI und Universitäten" der Punkt, an dem die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten schwierig werde, argumentierte Söder beim CSU-Parteitag. Dr. Pürner darf dagegen wohl abgenommen werden, was er sagt. Bevor er das Gesundheitsamt Aichach leitete war er Chef der Abteilung Epidemiologie und Leiter der Taskforce Infektiologie am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Dr.Pürner fordert, Kinder sollten in der Schule keine Maske tragen müssen. Sie sollten in der Pause rausgehen und miteinander spielen dürfen und verweist darauf, dass die Kinder sich ja nach der Schule auch privat ohne Maske träfen. Diesen Gesundheitsamtsleiter zeichnet noch etwas Besonderes aus, im Gegensatz zu vielen Bürgern und ihren täglichen Erfahrungen. "Negative Konsequenzen fürchtet Pürner deshalb nicht. Er glaube an 'Meinungsfreiheit und Demokratie'". Glaubenssache? Manche wissen es inzwischen leider besser.

Schamane mit Maske, glaubt an ein Gespenst, das in Europa umgeht.

Kreis Tuttlingen überschreitet Inzidenzwert 50: Eine Regelverschärfung steht schon fest
Der Landkreis Tuttlingen hat am Wochenende den kritischen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 50 überschritten. Dieser lag laut Julia Hager, Sprecherin des Landratsamts, am Sonntag bei 59,4 und steigt am Montag nochmals auf 61,5. Jeweils 15 neue Fälle seien am Samstag und am Sonntag hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der aktuell Infizierten am Sonntag auf 120. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle im Kreis Tuttlingen liegt nun bei 821, die Zahl der Todesfälle unverändert bei 25...Durch den Anstieg des Inzidenzwerts stehe laut Hager nun fest, dass eine Sperrstunde ab 23 Uhr kommen werde. Das sei Landesvorgabe...
(Schwäbische Zeitung. Weiß das Virus, dass es ab 23 Uhr wüten darf? Was sind denn "Corona-Fälle"? Bürger, wollt Ihr weiter verarscht werden? Eine Volontärin (!) und eine "Sprecherin des Landratsamts" erklären's! Noch Fragen? Weiß ein Herr Landrat vielleicht mehr? "Deutschland ist ein Irrenhaus".)

Joggen ist nur „Sterben mit Anlauf“
Die bayerische Kabarettistin Lizzy Aumeier ist am Samstagabend in der Stadthalle aufgetreten. Zwei Monate vor Heiligabend hat sich eine knappe Hundertschaft auf Abstand sitzender Gäste quasi selber beschenkt. Mit einem hochklassigen Kabarettabend, der mehr Zuschauer verdient gehabt hätte...Angelika Feldes begrüßte die Zuschauer im Namen des Kulturarbeitskreises...
(Schwäbische Zeitung. Was ist denn das für eine "Kulturarbeit", von wem? Worin liegt die Kompetenz? Haben die Leute nicht erst einmal damit zu tun, überhaupt Geld zu verdienen. Geht's noch? Mehr als Kabarett Merkel braucht niemand.)

Sprayender Minister
Der Trossinger Jugendliche Oliver Muller hat mit Justizminister Guido Wolf ein Graffiti mitten in der Stuttgarter Innenstadt gesprayt.
(Schwäbische Zeitung. Der sprüht ja vor Witz. Wer wählt sowas? Nun ist er auch noch Künstler! Können die Stuttgarter nicht selbst kindisch?)

"Psychischer Ausnahmezustand"
53-Jähriger durch Polizeikugel getötet!
Kehl (ots) - Der mutmaßlich psychische Ausnahmezustand eines Mannes hat am Sonntag in der Berliner Straße einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zeuge meldete sich kurz nach 10 Uhr über Notruf bei der Polizei und berichtete von einem Mann, der offenbar mit einem Messer bewaffnet auf der Straße herumlaufen würde. Anschließend hätte sich der Bewaffnete in eine Wohnung zurückgezogen. Mehrere Polizeistreifen kamen vor Ort und versuchten mit dem Mann in Kontakt zu treten. Hierbei zeigte sich der 53-Jährige, weiterhin mit einem Messer bewaffnet, von Zeit zu Zeit an einem Fenster. Die Einsatzkräfte konnten erkennen, dass der Mann offenbar verletzt war. Hinzugezogene Spezialkräfte betraten daraufhin gegen 16:30 Uhr die Wohnung des Mannes. Hierbei kam es zu einer Schussabgabe durch die Einsatzkräfte, in deren Verlauf der 53-Jährige tödlich verletzt wurde.
(Polizeipräsidium Offenburg)

Bundestagswahl 2021: Schäuble mit Traumergebnis nominiert
Mit 97,6 Prozent der Stimmen nominierten die Mitglieder der CDU aus dem Wahlkreis Offenburg (284) Wolfgang Schäuble am Donnerstag zum Kandidaten für die Wahl des Deutschen Bundestags 2021. Der amtierende Bundestagspräsident tritt zum 14. Mal seit 1972 für die Christdemokraten an.
(Miba-Presse. Das ist wohl eher ein Albtraum für Deutschland. Wo gibt es Christdemokraten? 97.6 Prozent von wie vielen, das berichtet kein regionales Medium, dagegen ha jedes eine  andere Prozentzahl. Was kommt nach Qualitätsjournalismus als tiefere Klasse? Wenn er sich selbst als einziger Anwesender wählte, hätte er 100 Pozent!)

Bauskandal in der Region Stuttgart
Zu weicher Stein lässt ganze Häuser brüchig werden
Weiche Steine, instabile Häuser: Aus zunächst unerklärlichen Rissen in Gebäudewänden wurde ein Skandal von ungeahntem Ausmaß. Betroffen sind mehr als 30 Hausbauer in der Region, und es könnten noch viel mehr werden.
(Stuttgarter Zeitung. Schaffe, schaffe, Häusle verbaue.)

Bundeswehr im Stuttgarter Gesundheitsamt
Das Jägerbataillon 292 im Corona-Einsatz
Durch die wachsende Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind die Gesundheitsämter im Land mit der Nachverfolgung von Infektionsketten überfordert. Nun werden sie von der Bundeswehr unterstützt. Der größte Einsatz mit 60 Kräften ist in Stuttgart.
(Stuttgarter Zeitung. Wo ist der Rommel mit der Gespenster-Division?)

Maske, Abstand und Quarantäne
Polizei und Ordnungsamt kontrollieren verstärkt Corona-Regeln
Maske, Abstand und Quarantäne – Ordnungsamt und Polizei in Baden-Württemberg kontrollieren verstärkt das Einhalten von Corona-Regeln.
(Stuttgarter Zeitung. Diktatur gegen das Volk.)

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NACHLESE
Deutsche und Franzosen im Clinch
Dem neuen Kampfflugzeug droht der Strömungsabriss schon vor dem ersten Start
Das künftige deutsch-französische Kampfflugzeug (FCAS) offenbart schon in der Planungsphase grundlegende Probleme. Die Franzosen erleben ihr blaues Wunder mit deutscher Ineffizienz. Sollte sich Frankreich andere Partner suchen (müssen), droht der deutschen Militärpolitik ein Waterloo.
VON Richard Drexl
Es waren keine prophetischen Gaben nötig, um grundlegende Probleme beim deutsch-französischen Rüstungsvorhaben Future Combat Air System (FCAS) vorherzusagen. Bei nichts weniger als dem unterschiedlichen Staatsverständnis zwischen Deutschland und Frankreich beginnen die fundamentalen Schwierigkeiten. Im französischen Verteidigungsministerium verfügt die Rüstungsabteilung DGA auf der Basis operationeller Forderungen des Bedarfsträgers, also der Luftwaffe (Armée de l’Air) weitgehende Handlungsfreiheit bei der Realisierung von Rüstungsprojekten. ...Währenddessen doktert Deutschland mit verteilten Zuständigkeiten auf unterschiedlichen Ebenen in bürokratisch perfekter Manier im Militär, in der zivilen Beschaffungsbehörde, im Verteidigungs- und Wirtschaftsministerium und in den Bundestagsausschüssen für Verteidigung und Haushalt an allen möglichen Fragen herum...
(Tichys Einblick. Falls das Ding mal fertig sein sollte, fliegen nur noch Drohnen. Deutschland kann nicht einmal mehr Flugplatz. Wann wurde zuletzt ein Flugzeug gebaut?)
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Wolfgang Röhl
Die Enthüller tragen Aluhut de luxe
Unablässig zaubern linke Journalisten, Recherchepools und neue Stiftungen, gegen die Demokratie verschworene Pappkameraden aus dem Hut. Es geht allein um „Rechte“, klar. Jüngst rückten „Reichsbürger“ in den Fokus der Medien. Demnächst sind Gruselstory-Spreader der Marke „QAnon“ an der Reihe. Ironie dabei: Die den Aluhüten wie besessen auf der Spur sind, haben selber welche auf.
(achgut.com. Sie klettern jede Stange hoch, um Geßlerhüte auf Augenhöhe zu grüßen.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Garagenvolk
Video. Garagen sind Orte der Freiheit und Kreativität, vorausgesetzt ihre Lage befindet sich weit genug entfernt vom nächsten Denunzianten. Inzwischen hat sich diese Spezies in Deutschland aber vermehrt wie ein Stall voll Wildkaninchen. Es ist also an der Zeit, sich nach in sicherer Entfernung vom Zeitgeist liegenden Alternativen umzusehen. Nirgendwo ist man sicherer vor Angela Merkel und Robert Habeck als in einer Garage in Sibirien.
(achgut.com. Nicht immer lauert hinter der Tür ein Fabrikle.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 43 – Völlig von der Rolle
Lauterbach malt den Teufel an die Wand, Spahn muss in die Quarantäne. Und Heiko ist der Dschungel-Held, der wieder auf die Twitternase fällt. Lichtblick: Regierung gibt Klopapier-Garantie ...
VON Stephan Paetow
In der Corona-Zeit entfalten sich wie schon beim Klimawandel einmal mehr die Magier der Zahlen. Vielleicht ist Dr. Karl Lauterbach im Buch der Weisheit über die Lobpreisung des Herrn „Du aber hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet“ (Weish. 11,20) gestolpert und hat sich gedacht, das kann ich auch. Jedenfalls hat der Corona-Experte der SPD mal genau gerechnet, und kam zu dem Ergebnis, dass wir in Deutschland bis Weihnachten 50.000 Corona-Tote haben werden. Auch die Prophezeiung der Seherin Angela aus Meckpomm von täglich 19.200 Neu-Infizierten korrigierte er leicht nach oben auf 500.000 Infizierte täglich. Da staunte das Volk. Zwar gab der SPD-Gesundheitsguru zu, dass es sich lediglich um „eine berechnete Zahl“ handelt, die von einem „völlig unrealistischen Szenario“ ausgeht, aber er konnte damit immerhin aufzeigen, wie leicht man auch die Erderwärmung in hundert Jahren bis aufs Komma genau vorhersagen kann...
(Tichys Einblick. Verrückte Zeiten, gute Zahlen.)

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DAS WORT DES TAGES
Diejenigen, die die Wahrheit aussprechen, wurden zunächst geächtet und beiseite geschoben, jetzt werden sie mit Hilfe der Medien kriminalisiert. Die gekauften und bezahlten westlichen Medien erwarten nicht mehr, frei zu sein. Sie helfen, den letzten westlichen Journalisten – Julian Assange – zu zerstören. Ohne freie Medien gibt es keine rechenschaftspflichtige Regierung und keine Demokratie. Wahlen dienen nur noch zur Legitimierung dessen, wofür auch immer die Regierung sich entschieden hat.Donald Trump wird der letzte amerikanische Präsident sein, der versucht hat, das Interesse des Volkes über das der herrschenden Eliten zu stellen. Von nun an werden alle Präsidentschaftskandidaten verstehen, dass ihr politischer Erfolg allein davon abhängt, die beste Marionette für das Establishment zu sein.
(Paul Craig Roberts, stellvertretender Finanzminister unter Ronald Reagan und Mitherausgeber des Wall Street Journal)
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Großeinsatz in Berlin
Polizei löst Fetisch-Party mit 600 Gästen auf
Je länger die Pandemie andauert, desto mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus. Dennoch werden die verhängten Schutzmaßnahmen oft nicht eingehalten. Bei Kontrollen in Berlin hilft nun auch die Bundespolizei – und löst eine Fetisch-Party auf.
(Stuttgarter Zeitung. Sind Masken kein Fetisch?)

Peinlicher Versprecher
Joe Biden: Wir haben Wahlbetrugsorganisation zusammengestellt
Seit längerem wird den US-Demokraten vorgeworfen, die Wahlsicherheit zu ihren Gunsten schwächen zu wollen. Jetzt hat Biden gesagt, dass sie die umfassendste Wahlbetrugsorganisation in der Geschichte zusammengestellt hätten. Hätte Trump so etwas gesagt, wäre der mediale Aufschrei grenzenlos - und weniger das Gelächter.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Wieso Versprecher, Freud wusste Bescheid.)

Alles vergessen? - Sozialistische Rezepte sind in zur Bewältigung der politischen Krisen dieses Jahrhunderts

Von Vera Lengsfeld

In einer Zeit, da sozialistische Rezepte zur Bewältigung der politischen Krisen dieses Jahrhunderts propagiert werden, ist es nötiger denn je, sich mit der kommunistischen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Aber gerade das geschieht immer weniger. Unserer Gegenwart, wie Marc Bonnant im Vorwort des neuen Buches von Oskar Freysinger richtig feststellt, fehlt es an Vergangenheit. Deshalb ist die Zukunft enterbt.

„Der moderne Mensch findet seine Freiheit in seiner Unwissenheit“.

Dass die „Oktoberrevolution“ von 1917 in Russland in Wahrheit ein Putsch gegen die erste demokratische Regierung war und kein Coup gegen den Zaren, weiß heute fast niemand mehr. Die schreckliche Wahrheit hinter der Bürgerkriegsromantik – Rot gegen Weiß – ist verblasst. Eine Troika war damals kein Schlittengespann mit drei Pferden, sondern eine Dreiergruppe, die im Minutentakt Menschen zum Tode verurteilte, die gleich hinter dem Haus, in dem das Standgericht stattfand, erschossen wurden.

„Hundert Millionen Tote. Kein Nürnberger Prozess. Ein kollektiver Gedächtnisschwund als einziges Urteil der Geschichte“.

Oskar Freysinger schreibt mit seinen Romanen gegen das Vergessen an.

Die Geschichte, die er erzählt, fesselt den Leser von Anfang an. In Zaryzin, dem späteren Stalingrad, wird ein gefangener Rotarmist 1918 vom weißen Kommandeur gezwungen, mit ihm Schach zu spielen. Verliert er, wird er gehenkt, gewinnt er, wird er erschossen. Gagarin, gerade 17 Jahre alt, versucht das Spiel hinauszuzögern und ein Remis zu erreichen.

Einen Zug vor dem nicht mehr abwendbaren Ende des Spiels, erobern die Roten das Terrain zurück. Oleg und Ilja heißen die Retter. Die Drei werden unzertrennlich. Auch als Gagarin Mitglied der Tscheka wird und Teil der Vernichtungsmaschine gegen „Konterrevolutionäre“ wird, bleiben sie zusammen. Gagarin arbeitet eng mit seinem Vorgesetzten Radek zusammen. Das Duo funktioniert ebenso mitleidlos, wie effizient. Bis eines Tages Mascha, Tochter aus einer St. Petersburger Adelsfamilie in den Raum geführt wird. Sie fordert die beiden Henker als erstes auf, ihr Feuer zu geben, was der verblüffte Radek auch tut.

Dann will sie einen Stuhl, um ihre letzte Zigarette im Sitzen genießen zu können. Radek gibt ihr tatsächlich seinen Stuhl. Dann sagt sie, dass sie nicht daran denke, um Gnade zu betteln und provoziert die beiden, sie sofort zu erschießen. Radek stellt fest, dass er das nicht kann, als Gagarin es tun will, wird er von seinem Vorgesetzten daran gehindert und verlässt wütend den Raum. Er sucht bei Oleg und Ilja Unterstützung gegen Radek, die er aber nicht bekommt. In tiefem Groll lässt Gagarin sich an einen anderen Frontabschnitt versetzen.

In Moskau 1937 ist Gagarin einer der erfolgreichsten Vernehmer in der Ljubljanka, dem berüchtigten Gefängnis des NKWD, später KGB, mitten in der Stadt. Er schlägt seine „Patienten“, wie er sie nennt, nicht, sondern spielt mit ihnen Schach. Er ist der einzige Mensch, den die Gefangenen in ihrer Einzelhaft zu Gesicht bekommen.

Radek ist inzwischen Armeegeneral und lebt mit seiner Ehefrau Mascha ebenfalls in Moskau, wohin es auch Oleg und Ilja in niedrigeren militärischen Rängen verschlagen hat. Als Erster fällt Ilja den Säuberungen zum Opfer. Er kommt noch mit Verbannung in den Gulag davon. Radek, der von Mascha erfährt, welches Schicksal seinem Freund beschieden war, kann noch durch Beziehungen erreichen, dass Ilja freigelassen wird. Kurz darauf werden Radek und Oleg verhaftet. Sie geraten in die Fänge von Gagarin. Der inszeniert ein mörderisches Spiel mit den beiden und mit Mascha, der er vorgauckelt, sie könne die Erschießung von Radek verhindern.

Besonders perfide ist die Idee Gagarins, Radek die Partie, die er mit Mascha spielt, zur Kenntnis zu geben. Was Gagarin nicht bemerkt ist, dass Mascha, Radek eine Botschaft zu übermitteln konnte. Durch scheinbar erratische Züge gelingt es ihr, die weißen Figuren zu einem Kreuz aufzustellen. Radek erkennt, dass sie das Spiel durch Selbstmord beendet hat. Radek entkommt lebend, weil er statt des wahnsinnig gewordenen Oleg in eine sibirische Irrenanstalt gebracht wird. Oleg wird im Keller der Ljubljanka statt Radeks erschossen. Dafür hat Ilja, der sich nach seiner Freilassung als Gefängniswärter anheuern ließ, gesorgt.

Wer wissen will, wie es gelingt, Gagarin 1951 mittels einer Fernpartie ins tiefste Sibirien zu locken und dort in einer Irrenanstalt schachmatt zu setzen, muss das Buch lesen. Es ist ein hochspannender Thriller, der nebenbei viele Geschichtskenntnisse vermittelt. Wer will, kann anschließend die Partie nachspielen.

Marc Bonnant, der Nietzsche-Kenner, verweist darauf, „dass die Zeit kein Pfeil ist, sondern das Versprechen oder die Bedrohung einer ewigen Wiederkehr in sich trägt“.

Freysinger schreibt dagegen an, es sind ihm viele Leser zu wünschen.
(vera-lengsfeld.de)

Klima-Hysteriker kooperieren mit dem STERN

Von L. SCHMIDT

Als ich noch Schüler war, kauften meine Eltern regelmäßig den STERN, ein buntes Magazin, das ich damals immer wieder in die Hand nahm. Ja, unser STERN. Die Hefte lagen gestapelt im Wohnzimmer. Dieses Wochenblatt hat mir immer wieder gute Einblicke in verschiedene Themen gebracht, da es damals auch für die Jungleser entsprechende Artikel gab.

Am 13. Oktober berichtete der Spiegel unter dem Titel „Studie für FfF: Deutschland müsste schon in 15 Jahren CO2-frei sein“ über den Zusammenhang zwischen dem Grundnahrungsmittel der Pflanzen, dem Kohlendioxid, und der Erderwärmung – auf laienhaftem Niveau. Und das nicht zum ersten Mal: Als ich kürzlich nach dem Lesen dieses gelungenen PI-NEWS-Artikels von Wolfgang Hübner beim Einkaufen im Supermarkt den gerade aktuellen STERN (Nr. 40 vom 24.9.) durchgeblättert habe, fiel mir fast der Zwangs-Maulkorb vom Gesicht. Die Schlagzeile auf dem Titel:
„Eine Ausgabe zusammen mit Fridays for Future – Kein Grad weiter – Die Klimakrise ist längst da, Was wir jetzt tun müssen, um uns zu retten“. Im Vorwort wird dann gleich die Katze aus dem Sack gelassen: „Was die Klimakrise angeht, ist der STERN nicht mehr neutral…“

Nachdem also der STERN das Thema Corona im Panikmachermodus ausgeschlachtet hat, kommt jetzt die Klimawandel-Angstmaschine erneut in Gang. Es scheint für bestimmte interessierte Kreise unheimlich wichtig zu sein, dass wir vor irgendetwas Angst haben.

Wer aber Angst hat, denkt nicht mehr klar und entscheidet auch nicht mehr unbedingt selbst, sondern läuft stattdessen in eine bestimmte Richtung, so wie es Schafe tun, die getrieben werden. Wir sollten aber nicht Schafe sein, die sich selbst von den schlechten Hirten aus Politik und Medienwelt treiben lassen, sondern lieber Wölfe, die selbst entscheiden, in welche Richtung sie laufen.

Beim Thema „Klimawandel“ fällt mir auf, dass man bei den Mainstreammedien von den entscheidenden Fakten viel zu wenig erfährt. Man soll offenbar gar nicht in der Lage sein, hinterfragen zu können. Ich habe vor kurzem ein Buch gelesen, das jetzt hier auf PI-NEWS immer beworben wird, nämlich „Klimawandel im Notstandsland“ von dem Evolutionsbiologen Prof. Ulrich Kutschera.

Ich empfehle es als Gegengift gegen die Propaganda der Mainstreammedien, gerade auch beim Thema „Klimawandel“, aber auch zu den anderen tabuisierten Themen unserer Zeit, also zu der Corona-Panik und der Massenzuwanderung. Ich war auf das Buch hier gestoßen. Vieles, was der Autor zum Klimawandel schreibt, war mir neu. Vermutlich weiß es kaum einer. Ich kann jetzt zwar nicht selbst die fachliche Qualität solcher Bücher beurteilen, aber ich bin eher von einem Standford-Wissenschaftler wie Kutschera, der zu Kohlendioxid, Klima und Photosynthese forscht zu überzeugen als von einem jungen Mädchen wie Greta Thunberg, die gar keine Qualifikation hat.

In den Mainstreammedien hört man von solchen Büchern nie was. Aber das ist ja auch kein Wunder: Denn was ist aus diesen Medien nur geworden? Da ist der STERN nur ein Beispiel von vielen. Dass die ganz offen sagen, nun in der Klimafrage nicht mehr neutral zu sein, ist kaum noch zu glauben. Warum soll man dieses Blatt dann eigentlich noch kaufen?

Als Fazit bleibt mir da nur noch: Leute, lest nicht die Propagandapresse, sondern alternative Medien, die Bücher, die dort vorgestellt werden, und guckt nicht Fernsehen, sondern die Video-Formate aus den alternativen Medien.

Guckt nur „Westfernsehen“ und lest die „Schundliteratur“, die ihr nicht lesen sollt, solange es noch erlaubt ist! Das oben erwähnte Klimawandel-Corona-Replacement-Migration-Buch wurde übrigens bei der Selfpublishing-Plattform BoD abgelehnt, obwohl die normalerweise jedes Buch in ihr Programm aufnehmen. Die waren wohl zu feige, um politisch inkorrekte Wahrheiten zu publizieren! Auch das kann man als Zensur interpretieren. Solche Methoden sind heutzutage wohl die versteckte und daher besonders perfide Art der Bücherverbrennung.

Übrigens: Wie bei Kutschera (2020) ausführlich dargelegt, wäre eine CO2-freie Atmosphäre, die ja von den STERN-SPIEGEL-FfF-Gläubigen gewünscht wird, eiskalt, etwa minus 15 Grad Celsius. Wir haben es neben dem Wasserdampf und anderen klimawirksamen Spurengasen dem Kohlendioxid-Gehalt der Luft (derzeit ca. 0.04 Vol Prozent), zu verdanken, dass die Lufthülle der Erde eine gemütliche Durchschnittstemperatur von etwa plus 15 Grad Celsius hat. Offensichtlich sind bei SPIEGEL, STERN & Co. diese „biologischen Realitäten“ noch nicht angekommen…
(pi-news.net)

An die Redaktion der »Lustigen Blätter«

Auch uns, in ehren sei's gesagt,
Hat einst der Karneval behagt,
Besonders und zu allermeist
In einer Stadt, die München heißt.
Wie reizend fand man dazumal
Ein menschenwarmes Festlokal,
Wie fleißig wurde über nacht
Das Glas gefüllt und leer gemacht,
Und gingen wir im Schnee zuhaus,
War grad die frühe Meße aus,
Dann konnten gleich die frömmsten Fraun
Sich negativ an uns erbaun.
Die Zeit verging, das Alter kam,
Wir wurden sittsam, wurden zahm.
Nun sehn wir zwar noch ziemlich gern
Die Sach uns an, doch nur von fern
(Ein Auge zu, Mundwinkel schief)
Durch's umgekehrte Perspektiv.
(Wilhelm Busch)

Mehl geht aus, Klopapier geht aus, nur Merkel geht nicht, die ist noch immer da.

(tutut) - Heute schon gepennt oder gar verpennt? Alles hat mit allem zu tun. Wer da glaubt, das gibt es nicht, der wird zuschauen müssen, wie die Euros nur so beim Beruferaten in einem Schweinderl verschwinden. "'Die Zeit schert sich nicht um die Uhrumstellung' - Ob der Zeiger eine Stunde vor- oder eine Stunde zurückgedreht wird, lässt den Zeitforscher Karlheinz Geißler kalt - Er orientiert sich an seinem eigenen Zeitempfinden". Wer hätte das von einer kompletten 3. Seite gedacht. Zeitforscher, sind wir das nicht alle? Wenn der Kuckuck ruft, schert sich die Armbanduhr einen Dreck darum, ob es schon Zeit ist, um mit den Kindern und ihren grünen Lehrern auf der Straße gegen den Weltuntergang zu hüpfen, denn der hat mit oder ohne Sommers- und Winterszeit noch 1 Milliarde Jahre. Was ist schon 1 Milliarde, wenn sich dieses Land 2 Billionen Schulden leistet, da es die Zeichen der Zeit nicht lesen kann, weil der Analphabetismus zunimmt, auch durch Zuwanderung von Akademikern und Raketenforschern aus Kalkutta. Wer aber die Milliarde nicht schätzt, was ist dem die 3. Seite gegen die 11. wert? Einmal im Leben für 5 Minuten Bessermensch sein und vom Rewe-Konzern geduzt zu werden: "Eure neuen Förderpenny-Gewinner stehen fest: Sagt 'Stimmt so!' und tut Gutes". Penny? Das ist ein Kind von Rewe, und Wikipedia weiß: "Rewe ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Köln. Mit rund 3600 Märkten ist es nach Edeka der zweitgrößte Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland. Rewe ist die Stammmarke der Rewe Group. Mitarbeiterzahl: 140.000". Die gibt's sogar in Trossingen, und keineswegs hinter der Fichte, denn Redaktionsleiterin liefert "Gesprächsstoff" aus der Stadt, die noch Töne hat: "Ohne Fichte geht kaum was - Der Wald leidet unter dem Klimawandel - Junge Bäume könnten die Wende bringen". Wenn es die Bloggerinnen Grüner- und Krankenblätter dieser unserer Welt nicht gäbe, kein Mensch wüsste, dass es die Erde ohne Klima nie gegeben hat. Psalm 23,4: "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich". Ohne Rute geht nix, und sei sie ein Wink von der Fichte. Apropos Tal, runter müssen sie immer, kein Aufstieg ohne Abstieg, und den feiern sie sogar mit ihren Schafen. Nun waren sie wieder unterwegs, die Kumpel von Denkingen: "'Schönster Albaufstieg im Land' ist fertig - Autos können nach Straßensanierung für 3,5 Millionen Euro wieder aufs Klippeneck fahren". Stürzen sie sich dann über die Klippe, denn das Fliegen lernen sie da von den Seglern nimmer mehr. Wer erinnert sich noch: "Es führt zwar keine Autobahn von Denkingen auf das Klippeneck, doch nach Jahrzehnten geduldigen Wartens ist nach längerer Bauzeit die L 433 a als quasi nagelneue Straße im Beisein von 50 Personen wieder eröffnet worden. 'Wir müssen zeigen, dass das öffentliche Leben nicht stillsteht und dass wir die vorgegebenen Regeln ernst nehmen und dennoch eine Veranstaltung wie die heutige durchführen können', sagte Bürgermeister Rudolf Wuhrer. Er dankte allen, die zur Sanierung beigetragen haben. Diese kostete 3,5 Millionen Euro". Den Zahlemann hat er vergessen, den Steuerzahler. Und was sagte der allerschönste Minister Baden-Württembergs und nun auch Straßenmeister? "Eine qualifizierte Sanierung, schon wegen der Hangsicherung, sei ihm stets wichtig gewesen, sagte Guido Wolf. Mit der heutigen Veranstaltung sei in schwieriger Zeit ein Zeichen gesetzt worden, 'dass es weiter geht'“. Dem Himmel näher, mit dem Klippeneck. Der Dritte im Bunde, der Landrat fehlte in Denkingen: "Erster Landesbeamter Stefan Helbig freute sich, dass der 'Weg zum Sonnenbalkon des Landkreises wieder frei' sei". Frei ist auch eine andere Stelle in Deutschland, "pm" bemühte sich um Zeitung: "Mögliche Kauder-Nachfolgerinnen diskutieren - CDU Aldingen-Aixheim begrüßt Birgit Hakenjos-Boyd und Maria-Lena Weiss". Ist der Wähler gar nicht mehr gefragt? Wer aber ist die CDU? Irgendwann hatte der Mohr seine Schuldigkeit getan, und Merkel ließ ihn gehen und fallen. Wasdie Frauen "diskutieren", darüber schweigt "pm"s Höflichkeit. Nicht aber der Redaktionsleiter von allen, denn schließlich ist die eine Kandidatin IHK-Vorsitzende, und diese Institution fällt nicht: "Digitalisierung: Region ist gut aufgestellt
IHK stellt Ergebnisse einer Studie vor - Starke Wirtschaft treibt Entwicklung voran". Sollte er etwas nicht mitbekommen haben, mit Corona und so auch in der "Gewinner-Region"? Bevor die Zukunft ganz das Regiment übernimmt - "Das Traktorpulling-Team hat jüngst dem Irndorfer Kindergarten 'Gute Betha' zwei Trettraktoren im Wert von insgesamt 500 Euro gespendet",  eine Firma in Spaichingen ein langes "55-JÄHRIGES-JUBILÄUM" feiert, wenn das keine "Sonderveröffentlichung" wert ist, sowas kriegen sonst nur Bürgermeister. Eine  "Landeskorrespondentin" leidartikelt sich in  das Gewerbe von Fleischereifachverkäuferinnen - "Vertrauen verspielt - Das Vertrauen ist weg. Agrarminister Peter Hauk hat es selbst verspielt. Nach der aufgedeckten Tierquälerei 2018 in einem Schlachthof in Tauberbischofsheim hat er sich als Anwalt der Tiere und rigoroser Aufklärer präsentiert". Was erwartet sie von einem Förster, der den Wald retten muss? Halloween rückt näher - "Bundesliga fürchtet neue Geisterspiele" - um den Drehwurm in der Regierung wird es auch immer gespenstischer: "Seehofer für Abschiebungen - Straftäter sollen auch nach Syrien zurückgeführt werden". Werden noch Wetten angenommen? Wenn der Banker mit Corona das liest, Nachricht aus Spaichingen, ist er ein Käpsele: "Pflegeform geht 'in die richtige Richtung' - Ein Angehöriger, ein Betreuer und eine Heimleiterin zu den Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn". Noch einmal im Zeichen des Horrors: "Gericht lehnt Eilantrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab". Erstmal lernen, was Halloween wirklich ist! Sie sind mit dabei: "Ärztekammer bearbeitet Beschwerden wegen zweifelhafter Masken-Atteste". Weiter geht's in neuen Bräuchen: "Wirtshaus lockt Gäste mit Freibier zu korrekten Kontaktangaben", "Medizinstudenten sollen in Gesundheitsämtern aushelfen". Was meint nun noch der Sonntagsprediger am Geläut? "'Lebe in der Gegenwart - Wenn uns Verzweiflung überkommt, liegt das gewöhnlich daran, dass wir zu viel an die Vergangenheit und an die Zukunft denken', so die Erkenntnis der Heiligen Therese von Lisieux". Nix Jenseits? Da waren aber die unheiligen Binsen mit ihrer Wahrheit früher dran, dass der Mensch nämlich nur in der Gegenwart lebt, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft.

Sie sind inzwischen überall, selbst mitten in vom Verkehr umtosten Straßenbrennpunkten stehen sie herum, was auch die Hamsterei von Klopapier erklären dürfte. Oder ist das alles nur Tarnung, sitzen Blockwarte,  Verfassungsschützer, Denunzianten darin, sind das alles kleine Stasiwachhäuschen?

Zu dpa/lsw „Kontaktverfolgung: Reinhart fordert Konzentration auf Risikogruppen“
Rülke: Brauchen Corona-Protektionsstrategie vulnerabler Bevölkerungsgruppen
Starre Fixierung auf positive Testergebnisse keine ausreichende Basis für Corona-Bekämpfung
Dr. Hans-Ulrich Rülke, Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, erklärt zur aktuellen Diskussion zur Corona-Bekämpfung: „Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie müssen wir uns weiterentwickeln von der starren Fixierung auf positive Testergebnisse hin zu vielschichtigeren Parametern. Dazu gehört beispielsweise die Zahl noch freier Intensivbetten in den Krankenhäusern und die Anzahl besonders schwerer Covid-Krankheitsverläufe. Dies bildet dann die Basis für eine Weiterentwicklung von einer reinen Containmentstrategie hin zu einer Protektionsstrategie vulnerabler Gruppen. Am wichtigsten ist es, besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Hier stimme ich der Äußerung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Reinhart zu.“
(FDP-Landtagsfraktion. Versteht der Herr Lehrer was davon? Warum wird der Landtag nicht aufgelöst wegen Überflüssigkeit, und Parteien beschränken sich auf kurze Leserbriefe dieser Art, da sie längst aufgegeben haben, Politik zu machen, sondern wie hier, ein "Spitzenkandidat" gar nicht merkt, dass das Parlament von der Regierung nicht für voll genommen wird und täglich Grundgesetz und Gesetze mit Füßen getreten werden, da ein Herr Seehofer im Februar 2016 den Unrechtsstaat ausgerufen hat?)

Große Fahndungsaktion im Grenzraum zum Elsass
An der Grenze zu Frankreich hat die Bundespolizei einen jungen Mann festgenommen, der per Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht worden war. Die Festnahme erfolgte am Freitagabend im Rahmen einer großen Fahndungskation im Grenzraum zum Elsass. Bei Kehl (Ortenaukreis) erwischten die Beamten außerdem einen Mann, für den ein Einreiseverbot für Deutschland bestand. Er wurde nach Frankreich zurückgeschickt. Auch am Grenzübergang Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) waren zwei Personen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Die Fahndungsaktion der Polizei Offenburg, Weil am Rhein, Freiburg und vom Hauptzollamt Lörrach hatte zum Ziel, illegale Migration, grenzüberschreitende Betäubungsmittel- und Waffenkriminalität sowie Diebstahl aufzudecken.
(swr.de. Im Ernst? Legalisieren Polizei und Justiz nicht im Auftrag der Politik illegale Grenzübertritte?)

Antwort auf eine Anfrage von Norbert Kleinwächter (AfD)
Bundesregierung: Alltagsmasken ungetestet und hochgefährlich!
Sogenannte „Alltagsmasken“, deren Tragen uns von der deutschen Bundesregierung vorgeschrieben wird, sind potentiell gefährlich. Das ergibt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Norbert Kleinwächter. Die Frage lautete, welche Erkenntnisse der Regierung bezüglich Ausdünstungen von Mikroplastik und chemischen Stoffen vorliegen.Da Alltagsmasken von der Regierung als „Bekleidungstextilien“ geführt werden, liegen hierzu keine Erkenntnisse vor. Eine Überprüfung findet ebenfalls nicht statt.Wir können also davon ausgehen, dass die meisten in Anwendung befindlichen Masken bei ordentlichen Tests keine medizinische Zulassung erhalten würden und damit potentiell eine Gesundheitsgefahr darstellen.
(pi-news.net)

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NACHLESE
Manfred Haferburg
Frankreich und der kleine Unterschied
Am Mittwoch fand eine bewegende staatliche Trauerfeier im Ehrenhof der Sorbonne für den von einem Moslem bestialisch ermordeten Lehrer Samuel Paty statt. Auf Großprojektionen in vielen Teilen des Landes wurden gleichzeitig Karikaturen Mohammeds von Charly Hebdo eingeblendet. Der Präsident hielt eine Trauerrede in Anwesenheit der Regierungsmitglieder, Familienmitglieder und der Freunde, die Ehrenlegion trug den Sarg. Die Nationalhymne erklang. Dann Samuel Patys Lieblingslied „One“ von U2. Alle französischen Nachrichtensender übertrugen die bewegende Trauerfeier. Kennt eigentlich irgendjemand in Deutschland die Namen des Todesopfers oder des Schwerverletzten des islamischen Mordanschlages durch einen Syrischen Terroristen in Dresden vor zwei Wochen?..
(achgut.com. Frankreich ist Frankreich, Deutschgland ist nicht Deutschland. Gehört dem Islam.)
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„Links und Gewalt schließen einander aus“
Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit – in Theorie und Praxis
Von Josef Kraus
Extremismus-Experte Karsten D. Hoffmann handelte sich 40 Absagen von Verlagen ein, bevor sein Buch über die militante Linke erscheinen konnte. Jeder politisch und publizistisch halbwegs Interessierte kennt den Artikel 5 (1) des Grundgesetzes in dem die Meinungsfreiheit geregelt ist... Wer sich die Ergebnisse der Hoffmann’schen Recherchen genauer anschaut, kommt zu einem empörenden Ergebnis: Für die Parteien und deren Stiftungen, auch für die Sozialwissenschaften, ja für die ganze neue „bürgerliche“ Mitte ist die militante Linke ein Tabu-Thema. Man konzentriert sich auf den „Kampf gegen Rechts“, den man nach Schätzungen Hoffmanns qua Bund, Länder, Kommunen und Stiftungen mit bislang rund einer halben Milliarde Euro forciert hat. Das ist geschätzt das 50fache dessen, was in den Kampf gegen Linksextremismus investiert wird...es scheint das Wort des damaligen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz zu den G20-Krawallen in Hamburg vom 7./8. Juli 2017 zu gelten: “Links und Gewaltanwendung schließen einander aus.“...Den verschlafenen Bürgerlichen aber schreibt Hoffmann ins Stammbuch: „Gebt den Rechtsstaat preis! Zieht Eure Zäune höher! Opfert Eure Freiheit jeden Tag ein Stückchen mehr! Aber wenn der kommende Aufstand vor Eurer Haustür steht, dann ruft mich bitte nicht an!“...
<<Karsten D. Hoffmann, Gegenmacht. Die militante Linke und der kommende Aufstand. Hess-Verlag, 252 Seiten, 16,99 €
(Tichys Einblick. Das ist wie mit der Glatteiswarnung: Alle rutschen trotzdem in den Graben.)

Die Amtssprache in Merkels Reich
Buntsprech für Anfänger: „Asylzuwanderer“
Von LEO
Jeder Ideologiestaat entwickelt seine eigene verkorkste Propagandasprache, auch Angela Merkels totale „Bunte Republik“ bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Wer das Buntsprech, die Amtssprache in Merkels Reich, korrekt erlernen möchte, muss wie bei jeder Fremdsprache als erstes Vokabeln pauken – Thor Kunkels gelungenes Buntsprech-Wörterbuch „Das Wörterbuch der Lügenpresse“ ist ja nicht immer zur Hand. Es gibt allerdings ein paar Eselsbrücken, die das Erlernen von Buntsprech erleichtern. Nehmen wir als anschauliches Beispiel aus unserem Lebensalltag einmal den üblichen Drogenhändler an der nächsten Straßenecke. Der Normalbürger würde diesen Mann schlicht und einfach als einen „nach Deutschland illegal eingedrungenen Ausländer aus einem Staat in Arabien oder Afrika“ einschätzen. Diese ganz sachlich-nüchterne Beschreibung kommt der Wahrheit nämlich am nächsten. Das amtliche Buntsprech allerdings bezeichnet diese Person als einen „Asylzuwanderer“.Schauen wir uns diesen Begriff einmal näher an:Gleich am Wortanfang sticht der Begriff „Asyl“ ins Auge, laut Grundgesetz-Artikel 16a, wie jeder weiß, ein Schutz, der „politisch Verfolgten“ gewährt wird, die nicht (!) aus einem EU-Land nach Deutschland eingereist sind. Tatsächlich aber ist der Drogenhändler an der nächsten Straßenecke aus dem EU-Land Österreich eingereist, und politisch verfolgt war er daheim ganz und gar nicht. Wir lernen: In Zeiten der Herrschaft des Unrechts richtet sich natürlich auch das amtliche Buntsprech nach dem Staatsmotto der Bunten Republik. Es gilt: „legal, illegal, scheißegal“. Wenden wir uns nun dem zweiten Teil des Wortes zu: Laut Buntsprech handelt es sich bei unserem Drogenhändler an der Straßenecke um einen „Zuwanderer“, also eine besondere Unterkategorie des Oberbegriffs „Wanderer“. Das Wort „Wanderer“ (auf Latein für alle Neunmalklugen: „Migrant“) ist im Buntsprech bekanntlich das übliche Ersatzwort für das in Merkels Reich ausrangierte Wort „Ausländer“. Alle Menschen dieser Erde, sofern es sich nicht um Deutsche oder Touristen handelt, gelten im Buntsprech als „Wanderer“. Diese seltsame Umdeutung von „Ausländern“ zu „Wanderern“ ist ideologisch leicht erklärbar: In der Ideologie des Buntismus gibt es ja keine Staatsgrenzen, also gibt es auch keine auswärtigen Staaten, also gibt es auch keine Ausländer. Alle Menschen dieser Erde sind im Buntismus quasi Nomaden, die, wie seit eh und je die Zigeuner, die lustige Freiheit haben, nach Belieben kreuz und quer umherzuwandern und immer gerade da ihr Lager aufzuschlagen, wo es ihnen am besten gefällt. Wir lernen: Im Buntsprech folgt die Sprache einzig und allein der amtlich vorgegebenen Ideologie.Die Vorsilbe „Zu-“ vor dem „Wanderer“ hat ebenfalls eine besondere ideologische Bedeutung. Der Normalbürger würde bei einem Wechsel des Wohnsitzlandes von „Auswanderung“ und „Einwanderung“ sprechen, denn das Wort „Zuwanderung“ ist eine sprachliche Kunstschöpfung, die erst vor ein paar Jahren in den Sprachlabors unserer Bunten Republik erfunden wurde.Dass dieses „Zuwanderung“ künstlich geschaffen werden musste, hat ideologisch seinen guten Grund: Im üblichen „Auswanderung“ und „Einwanderung“ legt das „Aus-“ und „Ein-“ vor dem „Wanderung“ ja nahe, dass es eine Landesgrenze gibt, die der „Wanderer“ bei seiner „Aus-“ und „Ein-reise“ überschreitet, wie man auch durch eine Zimmertür „aus“ einem Zimmer geht oder in das Zimmer „ein-tritt“. Diese Landesgrenze aber soll sprachlich unsichtbar gemacht werden – im Buntismus gibt es keine Landesgrenzen mehr. Ideologisch konsequent kann es im Buntsprech daher nicht nur keine „Aus-länder“ geben, sondern auch keine „Aus-wanderung“ oder „Ein-wanderung“.Wie aber nun jenen Drogenhändler an der nächsten Straßenecke ideologiekorrekt bezeichnen, wenn er nicht „ein-gewandert“ sein kann, aber trotzdem offensichtlich nicht von hier ist? Die Lösung des Problems: Da die meisten Ersatzworte ohne „ein-“ und „aus-“, wie zum Beispiel „Hin-wanderer“, „Her-wanderer“ und „Weg-wanderer“, noch verkrampfter klingen, haben sich die buntistischen Wortklauber letztlich für das „Zu-wanderer“ entschieden. Außerdem hat das „Zu-“ noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es ist nicht nur eine Richtungsangabe wie „hin-“, „her-“ und „weg-“, sondern legt doppeldeutig sogar noch einen Mehrwert nahe: Das „Zu-“ kennen wir ja auch aus „dazu“ im Sinne von „mehr“. Der „Zuwanderer“, so soll uns mit diesem Wort eingetrichtert werden, ist also nicht nur „hergewandert“, sondern er ist darüber hinaus noch eine Art Zugabe zu uns und schafft einen gesellschaftlichen Mehrwert.Das vollständige sprachliche Bild unseres Drogenhändlers stellt sich laut Buntsprech also wie folgt dar:
Der Drogenhändler an der nächsten Straßenecke ist kein „illegal nach Deutschland eingedrungener Ausländer“, wie man ihn im Normaldeutsch bezeichnen würde, sondern er ist angeblich ein „politisch verfolgter Nomade, der einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft“. Genau das ist die insgesamte Bedeutung des Kunstworts „Asylzuwanderer“.
Wir lernen: Alles Lüge!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Seit dem Landesverrat von 2015 – ich meine den Begriff nicht formaljuristisch, sondern im Wortsinne; für das, was die Willkommensputschisten getan haben, gibt es keine adäquate juristische Formulierung, weshalb sie samt und sonders ungeschoren davonkommen werden – traue ich diesen Figuren und auch dieser "Gesellschaft" alles zu.
(Michael Klonovsky)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Angst vorm linken Strafgericht: Wie die „Süddeutsche Zeitung“ Stolz und Unabhängigkeit verlor
Wie weit darf eine Polemik gehen? Nun ja, es gibt nicht viele Freiheiten, bei denen wir vor 100 Jahren schon mal weiter waren: Die Freiheit zur Boshaftigkeit ist so eine, wie der Fall des Pianisten Igor Levit zeigt. Das erste Quartal seiner neu gegründeten Zeitschrift „Die Fackel“ schloss Karl Kraus mit einem „Rechenschaftsbericht“ ab. Er lautete wie folgt: „Anonyme Schmähbriefe: 236, Drohbriefe: 83, Überfälle: 1“. Wie man sieht, bemaß Kraus den Erfolg einer Zeitschrift nicht an Auflage oder Umsatz, sondern an der Ablehnung, die sie hervorrief. Das war die Währung, die für ihn zählte.Kraus erhob die Beleidigung zur Kunstform, deshalb ist es noch nach hundert Jahren eine Freude, ihn zu lesen...Die „Süddeutsche Zeitung“ hat vor einigen Tagen einen Text über den Pianisten Igor Levit veröffentlicht...Er war in Krausscher Manier abgefasst, das heißt, der Autor machte gar nicht den Versuch, fair und unvoreingenommen zu sein. ...Einen Effekt hat der Netz-Krawall allerdings: Weniger beherzte Redakteure werden sich nächstes Mal genau überlegen, ob sie sich trauen wollen, über einen Helden der Szene einen bösen Satz zu schreiben...Die Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ hat sich jetzt bei Levit und den Lesern entschuldigt...Das Einzige, was die Vertreter der neuen Linken anstreben, ist, einen guten Eindruck bei der eigenen Crowd zu machen...Wie soll man dieses Twitter-Strebertum nennen? Ziemlich einfach, würde ich sagen: ordinärer Konformismus.
(focus.de. Einfacher gesagt: Wenn der Kluge nachgibt, ist er der Dumme. Also lieber gleich den Dummen machen.)

Jesko Matthes
Wie man eine Pandemie garantiert nicht besiegt
Achgut.com-Autor Jesko Matthes ist Arzt und lebt in Deutsch-Evern. Hier schreibt er sich aus Sicht seiner täglichen Praxis von der Seele was er von der gegenwärtigen Corona-Politik, Anspruch und Wirklichkeit, Panikmache und Politisierung hält: Gar nichts...Wer sich nicht an den Kriterien einer offenen, kritischen und falsifizierbaren Wissenschaft orientiert, sondern weiterhin versucht, sich im Licht der Öffentlichkeit zu sonnen und die Natur per Dekret zu besiegen, der ist ein Narr und wird scheitern. Nein. Er ist von vornherein gescheitert. Er erzeugt darüber hinaus statt Sicherheit Verunsicherung, reagiert mit Druck, regiert – im doppelten Sinne – mit Angst. Auf gesellschaftlicher Ebene riskiert er daher den größten denkbaren Kollateralschaden: Er untergräbt den letzten Rest an Vertrauen in das Funktionieren der Demokratie und des Rechtsstaats in Deutschland. Prognose wird Diagnose: Exakt das ist die Lage, in der wir uns befinden.
(achgut.com. Wer sich von Dilettanten regieren lässt, ist selber einer.)

Thomas Rietzschel
Dem Deutschen Volke: Spaßbad statt Reichstag!
Was nützt es, wenn Wolfgang Schäuble verlangt, der Bundestag müsse „seine Rolle als Gesetzgeber und öffentliches Forum deutlich machen“? Wozu braucht es ein Parlament, dessen Präsident so defensiv bemüht ist, den schönen Schein zu wahren? Wenn die Politik ohnehin freihändig schaltet und waltet, wäre es da nicht sinnvoller, den alten Reichstag anderweitig zu nutzen, etwa als einen Wellness-Tempel mit Spaßbad?
(achgut.com. Sollte er nicht 100 000 Mark suchen, bevor es zu spät ist?)

GRÜNE UND ISLAM(ISMUS)
Die Grünen: Das Jonglieren mit dem politischen Islam
Wenn Grünen-Chef Robert Habeck plötzlich ein konsequentes Vorgehen gegen Islam(ismus) fordert, ist die Unglaubwürdigkeit groß. Denn von allen Parteien ergattern die Grünen den ersten Platz bei der Unterstützung von Islam(ismus). Ihre Ideologie von Multikulturalismus führt zu einem Beschützen des Politischen Islams.
VON Zara Riffler
(Tichys Einblick. Es wäre gut, wenn "freie Medien" nicht das Gebrabbel der unfreien Medien von einem nicht vorhandenen "Islamismus" übernähmen.)

Feigheit und Duckmäusertum allerwege
Dreimal nach Canossa. Wie die „neue Normalität“ selbst ohne Corona funktioniert
Von Wolfgang Herles
Berlin im geistigen Lockdown, der S.Fischer Verlag kapituliert vor dem Gruppendruck aus dem Juste Milieu, die SüZ bestellt beim Musikritiker Helmut Mauró eine Kritik des Pianisten Igor Levit und fällt ihrem Autor in den Rücken, Söder verrät für seine Karriereträume die Unabhängigkeit des Freistaats, eine Überdosis Neues Normal.Vier höchst unterschiedliche Beispiele aus den letzten Tagen, große und kleine, zeigen, wie fundamental sich dieses Land verändert hat.....In Zeichen von Corona splittert das Fundament der Demokratie. Und niemand rebelliert gegen Söder. Neue Normalität auch dies.
(Tichys Einblick. Nicht nur die Fahne hat ein Loch, die deutsche Welt ist ein Käse aus lauter grünschimmeligen Löchern.)

Coronavirus
Merkel wählt ungewöhnlichen Schritt bei Podcast-Ausstrahlung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund deutlich steigender Corona-Infektionszahlen erneut an die Bürger appelliert, durch weniger Kontakte bei der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. „Wir sind nicht machtlos gegen das Virus, unser Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell es sich ausbreitet. Und das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen“, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast...
(welt.de. Blödsinn, auch die Fakes von den "Infektionen". Was ist ungewöhnlich am üblichen politischen Prinzip der Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung? Platte mit Sprung. Affenzirkus!)

Wie Politik und Medien die Wahrheit über Corona-Tests verschweigen

Von  STEFAN SCHUBERT

Seit nunmehr zehn Monaten werden 83 Millionen Bürger dieses Landes durch die Corona-Zwangsmaßnahmen drangsaliert. Über 60 verhängte Einschränkungen haben Gerichte deutschlandweit per sofortiger Verfügung wieder aufgehoben. Diese seien schlicht »rechts- und verfassungswidrig«, so lauteten die Urteile. Um den Anschein eines demokratischen Rechtsstaates zu wahren, wird seit Monaten eine perfide Angstkampagne betrieben, die regelrecht Panik verbreitet und dazu die durch PCR-Tests festgestellte Anzahl der »Infizierten« benutzt.

Doch diese Testergebnisse werden nicht vollständig kommuniziert, wichtige Erkenntnisse werden den Betroffenen und der Bevölkerung verschwiegen. Die Quarantäne-Pflicht beispielsweise hätte nach den vorliegenden vollständigen Testergebnissen niemals verhängt werden dürfen.

Ausgangssperren, Maskenpflicht, Berufsverbote, Reisebeschränkungen, Quarantäne, Zensur und Denunziation sind seit Monaten Teil der Repressionen im neu installierten Corona-Staat. Der Bundestagsvizepräsident Kubicki fordert aktuell, was ich bereits seit Monaten, auch in meinem Buch "Vorsicht Diktatur!", eingefordert habe. Einem regierungskritischen Journalisten wird das, was Monate später nun endlich auch ein Bundestagsvizepräsident anprangert, jedoch als Verschwörungstheorie ausgelegt. So darf laut Grundgesetz weder das Parlament, noch die demokratische Gewaltenteilung permanent ausgehebelt und vorsätzlich übergangen werden. »Wenn wir als Parlament unsere Aufgabe jetzt nicht wahrnehmen, dann hat die Demokratie einen dauerhaften Schaden. Es ist die Aufgabe des Parlaments, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und nicht die Aufgabe von Regierungsmitgliedern«, lautet der eindringliche Warnruf von Kubicki.

Corona-Diktatur droht dauerhaft installiert zu werden
Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, Lars Brocker, fährt schwere Geschütze auf und wirft der Bundesregierung die Installierung eines »Corona-Sonderrechtsregimes« vor.

Dass die Politikelite, wie eine Frau Merkel, ein Herr Söder oder ein Herr Spahn, sich dieser fundamentalen Kritik verweigert und ihr antidemokratisches Wirken trotzdem immer weiter vorantreibt, belegt auch der geplante Ausbau der Sonderrechte für Jens Spahn. Auch dies soll am Parlament vorbei beschlossen werden. Am Wochenende war durchgesickert, dass das Bundesgesundheitsministerium im Eilverfahren die Sonderrechte für Spahn über den 31. März 2021 hinaus verlängern und zudem noch ausbauen will. Dazu soll eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes Spahn dazu ermächtigen, eigenverantwortlich Verordnungen zu erlassen, »soweit dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist«, heißt es in dem Entwurf.

0,05 Prozent »Infizierte« klingt nicht dramatisch genug
Als Rechtfertigung für diesen totalitären Corona-Staat führen Politik und Medien vornehmlich den sogenannten Inzidenzwert an. Wenn »50 von 100 000« Einwohnern positiv auf Corona getestet werden, erklärt die Politik das Gebiet kurzerhand zum Risikogebiet und verhängt weitreichende Zwangsmaßnahmen. Die Grenze des Inzidenzwertes 50 ist recht willkürlich von der Politik festgelegt worden, eine wissenschaftliche Rechtfertigung dafür ist nicht bekannt.

Dass dieser Wert nun auch immer öfter auf 35 herabgesetzt wird, ist rational nicht mehr nachvollziehbar, sondern scheint eher dem Ego der Politik geschuldet zu sein.

Die wenigsten Bürger haben sich wahrscheinlich bewusst gemacht, was 50 von 100 000 in der Realität bedeutet. Dieser Wert der »Corona-Positiven« beläuft sich nämlich auf 0,05 Prozent – in einem sogenannten Risikogebiet. Stellen Sie sich einmal vor, in der mit apokalyptischer Freude verbreiteten Schlagzeile »Hamburg hat bei den Corona-Neuinfektionen eine kritische Marke überschritten: Der Inzidenzwert überstieg am Montag die Grenze von 50. Jetzt drohen weitere Einschränkungen« würde anstatt der 50 der Wert von 0,05 Prozent stehen.

Die verbreitete Panik von Politik und Medien würde sich umgehend selbst entlarven und der Lächerlichkeit preisgeben.

Nun nähern wir uns dem entscheidenden Punkt.

Nehmen Sie einen Alkoholtest an, bei dem das Gericht anschließend nicht unterscheidet, ob er bei Ihnen 0,1 Promille oder 2 Promille anzeigt? Die verhängten Zwangsmaßnahmen gegen Sie wären identisch.

Ähnlich verhält es sich mit dem PCR-Corona-Test, der nicht unterscheidet, ob Sie erkrankt sind, Symptome zeigen, eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus benötigen oder vollkommen symptomfrei sind und gesund im Wald joggen können. Wenn das Gesundheitsamt Sie als »Infizierten« einstuft, werden Sie unweigerlich zum Adressaten schwerster Grundrechtseinschränkungen (Quarantäne, Reise- und Berufsverbote etc.). Dazu Ihre Familie meist gleich mit. Nahezu alle Labore wissen dann über den Grad Ihrer Corona-Viruslast genauestens Bescheid und melden dies den Gesundheitsämtern weiter. Das Perfide dabei ist, dass das vollständige Testergebnis den Betroffenen dennoch systematisch und flächendeckend verschwiegen wird. Die Behörden wissen also ganz genau, ob Ihre Viruslast so gering ist, dass man Sie weder als »Infizierten« bezeichnen kann, noch, dass eine Gefahr von Ihnen als Virusverbreiter besteht. Dieser Ct-Wert entsteht automatisch bei jedem PCR-Test und liegt allen Laboren ohne jegliche weitere Testungen vor. Der Ct-Wert ist der Hauptbestandteil des Tests, denn er zeigt an, wie viele Runden die PCR laufen muss, bis der hochsensitive Test einen positiven Corona-Befund ergibt.

So ist es mittlerweile wissenschaftlich unbestritten, dass ein Ct-Wert von 10–15 auf eine hohe Viruslast hinweist, aber ein Ct-Wert von mehr als 30 als unbedenklich gilt. Viele Labore stoppen die Analyse aber nicht bei 30, sondern führen diese bis zu einem Ct-Wert von 40 durch.

Selbst in der New York Times werden diese Zusammenhänge nun offen eingeräumt: »Für Aufsehen sorgte in dieser Woche ein Artikel in der ›New York Times‹, der berichtete, dass Testdaten aus Nevada, Massachusetts und New York nahelegen, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests so hohe Ct-Werte zeigen, dass die Patienten kaum noch Viren hatten. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard Universität plädiert deshalb dafür, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen.«

Selbst in der regierungskonformen Süddeutschen Zeitung findet man einen entsprechenden Artikel. Dort heißt es: »Ob jemand trotz eines positiven Corona-Tests nicht mehr ansteckend ist, kann der sogenannte Ct-Wert zeigen. Dieser Laborwert gibt an, wie viele Zyklen ein PCR-Test durchlaufen musste, um ein positives Ergebnis zu zeigen. Je höher der Wert, desto weniger Virusmenge ist vorhanden. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlägt der Test oft schon nach 15 Ct-Runden an. Ab etwa 30 Runden findet sich in der Regel aber kein Virus mehr, das vermehrungsfähig wäre (…) Der Reiserückkehrer Traxel hatte bei seinem Test im September einen Ct-Wert von 40, einen der höchstmöglichen überhaupt. Sein Gesundheitsamt im Rhein-Erft-Kreis zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Obwohl er das Amt darauf hingewiesen habe, dass er im März schon erkrankt war, ordnete es erneut eine zehntägige Isolation an. Seine Freundin musste als enge Kontaktperson trotz negativem Corona-Test ebenfalls 14 Tage in Quarantäne. ›Ich verstehe das nicht‹, sagt Traxel.«

Was in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist – in vielen Krankenhäusern arbeiten Ärzte und Krankenschwestern mit einem positiven Corona-Test weiter, wenn der Ct-Wert höher als 30 liegt. Dies bestätigt der Virologe Dittmer aus Essen, der angibt, dass Ärzte mit einem hohen Ct-Wert und einem zusätzlichen Antikörpertest als gesund betrachtet und entsprechend weiter praktiziert hätten.

Das Robert-Koch-Institut verzeichnet in seinen Lagemeldungen für Deutschland 2020 die Summe von rund 20 Millionen Tests und kommt so auf eine Anzahl von knapp 380.000 »Positiv-Getesteten«. Wie viele Zehn- oder Hunderttausende willkürlich trotzdem mit Zwangsmaßnahmen drangsaliert wurden, ist nicht bekannt. Durch das Beherbergungsverbot zur Herbstferienzeit, was mittlerweile in den meisten Fällen als rechts- und verfassungswidrig von Gerichten aufgehoben wurde, waren Hundertausende vollkommen gesunde Menschen gezwungen, sich und ihre Familien testen zu lassen. Wie viele Bürger dann als »Infizierte« eingestuft wurden, trotz eines widerlegenden Ct-Wertes, ist nicht bekannt. Die Bundesregierung, das Robert-Koch-Institut und die Gesundheitsämter verweigern den Bürgern in vielen Fällen ihre vollständigen Resultate. Medizinische oder organisatorische Gründe gibt es dafür nicht. Eines hingegen wird nun immer deutlicher: Die Zwangsmaßnahmen für Millionen Menschen hätten nach den vollständigen Testergebnissen niemals verhängt werden dürfen.

» Stefan Schubert: Vorsicht Diktatur!, 320 Seiten, 22,99 Euro
» Brigitte Hamann: Pandemie – gefährdet eine Seuche die Welt?, 330 S., 19,99 Euro
(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).
(pi-news.net)