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Alle Krisen wieder: Merkels Brandstifter als Biedermänner

(www.conservo.wordpress,com)

Von Gerold Keefer

Der bequeme Zugriff auf Dokumente einer aufschlussreichen Vergangenheit erlaubt es jedem, der sich die kleine Mühe macht, den Reinfall auf so manches salbungsvolle Politikerwort dieser Tage zu vermeiden.

Volksfreund Schäuble

„Aber vor allem gebührt unser Dank und unsere Anerkennung den Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und den Gesundheits- und Sicherheitsbehörden, die täglich an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen sowie all denen…“

So brachte es Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble in der Bundestagsdebatte am 25.03.2020 auf den Punkt und für diese Dankesworte gab es stehende Ovationen von den Abgeordneten aller Fraktionen.Wer wollte nun dem Herrn Bundestagspräsidenten, der noch dazu schwerbehindert im Rollstuhl sitzt, in der Stunde der nationalen – Verzeihung – multikulturellen Not in diese Parade fahren?

Gewiss es gab sie, die dunklen Flecken auf der Weste des betagten Herrn. Er war Kofferträger von Bimbes-Kanzler Kohl. Und Herrn Schreiber hat er doch mutmaßlich ganz gut gekannt, auch wenn er das vor jenem versammelten Bundestag, einem Gremium, dem er heute vorsteht, leugnete. Legendär auch jene Fehde, die er sich mit der damaligen Schatzmeisterin der Bundes-CDU, Brigitte Baumeister, über die Verbuchung seines Koffergeldes lieferte.

Zehn Jahr zuvor deichselte er die Wiedervereinigung mit seinem Einigungsvertrag um die grundgesetzlich vorgesehene Volksabstimmung über eine neue Verfassung herum und ließ in seiner neuen Version der Präambel des Grundgesetzes die „nationale und staatliche Einheit“ zu Gunsten eines „vereinten Europas“ gleich mal unter den Tisch fallen.

Und als der stellvertretende CDU-Vorsitzende Lothar de Maizière Ende 1990 als hochrangiger Stasi-Spitzel aufflog, bagatellisierte er dessen geheimdienstliches Wirken als IM „Czerni“ und veranlasste damals den späteren Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Entlassung zweier Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde, die Gegenteiliges nachweisen konnten. Noch heute ist de Maizière übrigens mit Angela Merkel freundschaftlich bestens verbunden. Auch wenn diese in ihrer Biographie von Wolfgang Stock im Hinblick auf die Stasi-Zuträger der Ost-CDU mit dem Satz „Mit solchen Leuten konnte man sich nicht an einen Tisch setzen.“ zitiert wird.

De Maizière hatte seine Kanzlei jahrelang jedenfalls drei Stockwerke unter der Privatwohnung des Ehepaars Merkel/Sauer im Haus Am Kupfergraben 6 in Berlin Mitte. Ein Zufall dürfte das kaum gewesen sein. Sowohl diese freundschaftliche Beziehung als auch die Stasi-Profession ist bereits generationenübergreifend zu beobachten: Bereits Angelas Vater Horst hatte gemeinsam mit Lothars Vater und Stasi-Mitarbeiter Clemens nach dem Bau der Mauer erfolgreich die Spaltung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg betrieben, wie sich in damaligen Berichten aus DDR-Zeitungen nachlesen lässt.

Nun könnte man das alles als kalten Kaffee bezeichnen, der spätestens in Corona-Zeiten längst in der Tasse eingetrocknet ist.

Wäre da nicht eine wenig bekannte Entscheidung aus dem Jahre 2007 als Schäuble Innenminister war. Damals wurde beschlossen, alle Schutzräume für die Zivilbevölkerung in Deutschland aufzugeben. Bemerkenswert ist diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass in jenen Jahren ein Raketenabwehrsystem der NATO unter Führung der USA vorangetrieben wurde. Die Gefahr eines Atomkriegs war also nie gebannt, nur die Schutzräume fürs Volk, die gibt es in Deutschland seither nicht mehr. Eine besondere Fürsorge für das eigene Volk hat Herr Schäuble damit jedenfalls nicht gezeigt.

Gleiches lässt sich auch von jener niederträchtigen Äußerung sagen, die er 2016 fünf Monate nach den massenhaften sexuellen Übergriffen auf der Kölner Domplatte tätigte:

„Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe. Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“

Abschottung, Corona, Corona, Abschottung – da war doch was? Ach ja, es gibt eine Reihe asiatischer Staaten, die sich unverschämterweise abgeschottet haben. Zufällig haben diese bisher kaum Todesopfer und verschwindend geringe Infektionszahlen zu melden. Von „degenerierender Inzucht“ ist in diesen Ländern übrigens nichts bekannt…

Dank offener Grenzen wanderten allein 2015 1.255 Migranten nach Deutschland ein, bei denen Tuberkulose diagnostiziert wurde. Unter allen in Deutschland geborenen Menschen gab es 2016 im Vergleich dazu nur 1.427 Fälle.

In einem Fall war ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling mit offener Tuberkulose zwecks guter Integration als Praktikant in einer Kita in Waldsee eingesetzt. In einem anderen Fall wurde ein Jugendlicher trotz positiver Diagnose versehentlich nicht isoliert und lebte monatelang mit seiner Familie in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln, die zu dieser Zeit auch von Schulklassen besucht wurde. Und wer die Quelle des Tuberkulose-Ausbruchs an einer Schule in Bad Schönborn war, bei der 2019 über 100 Schüler und Lehrer infiziert wurden, blieb bisher offen.

Die Sorglosigkeit mit der diese Infektionsrisiken behandelt wurden, passen jedenfalls sehr gut ins Bild, das Politik und Behörden auch bei der COVID-19-Pandemie an den Tag legen.

Krankheitsminister Seehofer

Wer sich heute fragt, warum es in der Corona-Krise ein Wirrwarr von Zuständigkeiten, kaum klare Ansagen, wirre Zahlen und einen Mangel an Fachkompetenz gibt, dem kann möglicherweise Horst Seehofer Antwort geben. Immerhin war er von 1992 bis 1998 Bundesgesundheitsminister und man muss schon bis in die siebziger Jahre zurückblicken, um einen Gesundheitsminister mit ähnlich langer Amtszeit zu entdecken. In seine Amtszeit fällt ein Geniestreich: Die Abwicklung des Bundesgesundheitsamts, das dem politikgetriebenem Ministerium bis dahin dringend benötigten Sachverstand zur Seite stellte.

Als Seehofer 1993 wegen Fehlinformationen im Zusammenhang mit dem HIV-Bluter-Skandal in die Kritik geriet, suchte er einen Blitzableiter, den er beim Bundesgesundheitsamt fand. Zunächst wurde dessen Chef, Dieter Großklaus, gefeuert. Seehofer war das aber offenbar nicht genug. Es mag sein, dass beim Bundesgesundheitsamt so manches im Argen lag, viel schlimmer als es gegenwärtig beim RKI zugeht, kann es aber nicht gewesen sein.

Die ZEIT berichtete seinerzeit von einer Expertenanhörung wie folgt:

„Unter den 43 geladenen Sachverständigen gab es keinen, der uneingeschränkt gutheißen mochte, was Seehofer will: die Hinrichtung des Bundesgesundheitsamtes in Berlin.“

Spätestens heute wissen wir, warum die Experten dieser Meinung waren.

Dieter Großklaus, der letzte BGA Präsident, kommt in einem Papier aus dem Jahre 2012 zu folgendem Resümee:

“Auch noch nach 18 Jahren einer Neuordnung und in Kenntnis der Aufgabenstellung der Nachfolgeeinrichtungen bleibt festzustellen, dass bei Erhalt des Bundesgesundheitsamtes und nach erfolgter interner Reorganisation alle gegenwärtigen Aufgaben und Pflichten optimal zu erledigen gewesen wären.“

Seehofer war es auch, der den Einstieg in die medizinische Mangelwirtschaft erschuf und damit die Medikamentenherstellung im Ausland beförderte. Noch in den neunziger Jahren wurden 80% der pharmakologischen Wirkstoffe in Europa und Nordamerika hergestellt. Mittlerweile dominiert China die Herstellung, Indien folgt mit einigem Abstand. Die kostenorientierte und gewinnmaximierte internationale Arbeitsteilung kommt dem Sparzwang entgegen, gefährdet aber Qualität und Versorgungssicherheit erheblich.

Lobbyminister Spahn

Wer sich fragt, was Gesundheitsminister Spahn neben einer Bankkaufmannslehre, einem Fernstudium der Politikwissenschaft und der Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2017 noch so alles für den Beruf Gesundheitsminister qualifiziert, stößt schnell auf den Namen Max Müller.

Bis vor kurzem war dieser Herr Müller im Vorstand der Versandapotheke DocMorris und früher traf man sich gemeinsam mit Jens Spahn und Eckart von Klaeden bei der Jungen Union in Hannover und später auch beim Gesprächskreis „Politik & Wein“. Man nimmt sich vor „die Gesundheitsbranche ein bisschen aufzumischen“. In diesem Umfeld wurden auch die Jungtalente Theodor von und zu Guttenberg sowie der frühere Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gesichtet.

Gemeinsam mit Müller und dem Büroleiter des damaligen Bundestagsabgeordneten Spahn, Markus Jasper, wurde Spahn Eigentümer der Lobby-Agentur Politas, die u.a. Pharmafirmen zum Kundenkreis zählte.

„Das war eine Dummheit. Ich hätte Markus einfach Geld leihen sollen“, wird Spahn zitiert.

Betrachtet man die Äußerungen, die Spahn noch kurz vor dem Ausbruch der Corona-Krise im Land öffentlich tätigte und die Tatsache, dass in Deutschland eine angemessene Vorbereitung zur Bewältigung der Krise fehlt, war das wohl nicht seine letzte Dummheit …

Risiko-Studien ignoriert!

Wer nun die Regierung angesichts einer in Geschwindigkeit und Tragweite kaum vorhersehbaren Pandemie zu entlasten versucht, muss in Anbetracht zweier Studien aus den Jahren 2012 und 2013, eines Besseren belehrt werden.

Die Studie ‚Pandemie durch Virus „Modi-SARS“’ aus dem Jahre 2012 wurde von einer Bundesbehörde, nämlich dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, verfasst und war als Bericht an den Bundestag nicht nur der Regierung, sondern auch alle Bundestagsabgeordneten verfügbar. In beängstigender Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Verlauf der COVID-19 Pandemie beschreibt diese Studie ein Krisenszenario wie folgt:

„Ein Impfstoff steht ebenfalls für die ersten drei Jahre nicht zur Verfügung. Neben Einhaltung von Hygienemaßnahmen können Schutzmaßnahmen in dem Sinne also ausschließlich durch Absonderung Erkrankter bzw. Ansteckungsverdächtiger, sowie den Einsatz von Schutzausrüstung wie Schutzmasken, Schutzbrillen und Handschuhen getroffen werden. Absonderung, Isolierung und Quarantäne sind aber nur von begrenzter Wirksamkeit, da schon bei Beginn der Symptomatik eine sehr ausgeprägte Infektiosität besteht.“

Das kommt einem doch in der Tat bekannt vor. Wohl ebenso bekannt wie folgende Schilderung aus der Studie ‚Pandemische Influenza in Deutschland 2020’ aus dem Jahr 2013:

„Bestimmte Verbrauchsmaterialien oder Geräte können nach dem Ausbruch einer Pandemie schnell knapp werden. Deshalb empfiehlt sich hier u. a. eine ausreichende Bevorratung, auch wenn Verbrauchsmaterialien regelmäßig erneuert oder Geräte in Stand gehalten werden müssen. Dazu zählen medizinische Einwegmaterialien wie Einwegspritzen, Atemmasken oder auch Desinfektionsmittel, medizinische Gerätschaften wie Beatmungsgeräte, technische Ausrüstung wie die Verteilung von Ausrüstung und Materialien optimiert werden.“

Diese zweite Studie stammt vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen in Euskirchen und sagt die Pandemie sogar aufs Jahr genau voraus. Es gibt darin ein Szenario Nr. 3 „Wir sind auf alles vorbereitet“. Es ist das Szenario, dass die Bundesregierung seit Ende Januar verkündete und das offenbar Herrn Außenminister Maas dazu veranlasste noch Mitte März tonnenweise Schutzausrüstung an China zu verschenken, die kurze Zeit später Pflegern, Krankenschwestern und Ärzten im eigenen Land fehlte.

Die Realität erinnert allerdings eher an Szenario 1 „Krisenanzeichen trotz beherrschbarer Pandemielage“ oder gar 2 „Schlechte Vorbereitung führt zu Krise in Deutschland“:

Für das Szenario 1 lesen wir folgendes:

„Die Bereitschaft der Entscheidungs- und Funktionsträger, innovative Technologien und Strategien zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz anzuwenden, ist gering. Für die Verteilung und Bevorratung technischer Ausrüstung, darunter auch effektives Ressourcen- und Logistikmanagement für betroffene Regionen und Krankenhäuser, existiert keine Strategie. Eine qualitativ hochwertige Lagebilderfassung in Echtzeit kann ihr Potenzial nicht entfalten. Trotz der umfassenden Pandemieplanung in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere auf kommunaler Ebene, mangelt es bei der Umsetzung, da die Koordination fehlt: Es gibt kein durchgängiges nationales Krisenmanagement. Vor allem in der Zusammenarbeit von Bund und Ländern weisen die Entscheidungs- und Zuständigkeitsstrukturen Lücken auf.“

Das kann mindestens in groben Zügen für die gegenwärtige Realität bestätigen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Situation durch schnelle Professionalisierung des Krisenmanagements nicht weiter in Richtung auf Szenario 2 eskaliert, das wie folgt beschrieben wird:

„Das medizinische Personal ist nicht flächendeckend für den Katastrophenfall geschult und die Kapazitäten der Krankenhäuser sind nicht auf die Anzahl der zu behandelnden Patienten vorbereitet, insbesondere da nicht genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen. Eine Überlastung der Krankenhäuser ist die Folge. 103.000 Menschen können von der Influenza nicht geheilt werden und sterben.“
—–
PS: In einer aktuellen Mitteilung vom 26.03.2020 teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Folgendes mit:  „Ob und welche Maßnahmen in den Ländern auf Grundlage der Risikoanalyse 2012 getroffen wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.“

Nun, liebes Bundesamt, die aktuelle Lage gibt darauf erschöpfende Antwort. Man hätte in den vergangenen acht Jahren aber vielleicht auch mal nachfragen können.

Sein 'Überlegenes System' besiegt das Coronavirus

Von Gordon G. Chang

(Englischer Originaltext: China's Fake News: Its 'Superior System' Defeats Coronavirus, Übersetzung: Daniel Heiniger)

Das Virus trifft China in einer zweiten Welle. Die zweite Welle fordert Opfer, einschließlich der Propaganda-Narrative der Partei. Das gefährlichste dieser Narrative ist, dass der Herrscher Xi Jinping mit dem Mandat des Himmels die Verpflichtung hat, das internationale System zu beherrschen.

Um Amerika beiseite zu drängen und die globale Führung zu übernehmen, brachte China den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu, zu sagen, dass Chinas Reaktion auf das Coronavirus die "Überlegenheit des chinesischen Systems zeigt, und diese Erfahrung ist es wert, dass andere Länder ihm nacheifern". Dann machte sich Peking daran, eine große Show zu veranstalten und medizinische Geräte und Diagnostik-Kits zu "spenden", vor allem an das besonders betroffene Europa.

Die ursprüngliche Politik von Xi hat einen lokalen Ausbruch in eine Pandemie verwandelt, und jetzt macht sie noch mehr Menschen krank und zwingt China in eine weitere Seuchengrube. Chinas ungenauen Diagnosekits und minderwertige Schutzausrüstung, die weltweit zusammen mit den neuen Infektionen gespendet wurden, werden die Wahrheit zeigen: Der Kommunismus ist unfähig, wenn nicht sogar schlicht bösartig.

China kann mit Statistiken lügen, aber das Virus hat das letzte Wort. Der "Sieg" über COVID-19 und die Vereinigten Staaten ist noch lange nicht in Sicht.

China hat das Coronavirus "besiegt" und den "Sieg" erklärt, wie die Medien der Kommunistischen Partei berichten.

Auf dem Weg zum Sieg ist jedoch etwas Komisches passiert. Das Virus trifft China in einer zweiten Welle. Die zweite Welle fordert Opfer, einschließlich der Propaganda-Narrative der Partei. Das gefährlichste dieser Narrative ist, dass der Herrscher Xi Jinping mit dem Mandat des Himmels die Verpflichtung hat, das internationale System zu beherrschen.

Nachdem China am 19. März keine neuen Infektionen gemeldet hatte, sagte es, das Virus sei eingedämmt. Seitdem meldet Peking jeden Tag Dutzende neuer Fälle, behauptet aber, dass praktisch alle "importiert" seien - mit anderen Worten, die Infizierten seien aus anderen Ländern gekommen.

Von den sehr wenigen Übertragungen innerhalb des Landes seien die meisten, so Peking, Übertragungen von den importierten Fällen.

Die offiziellen Zahlen Chinas zu Todesfällen und Neuinfektionen müssen jedoch gefälscht sein. Chinesische Beamte ergreifen Maßnahmen, die in der Praxis nicht mit den Berichten über keine-neuen-Infektionen vereinbar sind.

So hat Peking beispielsweise am 27. März alle Theater im ganzen Land erneut geschlossen, nachdem sie erst in der Woche zuvor wieder geöffnet worden waren.

In Schanghai wurden Touristenattraktionen, die gerade erst ihren Betrieb wieder aufgenommen hatten, erneut zugemacht. So schloss die Stadtverwaltung beispielsweise die Aussichtsplattform des Shanghai-Turms, des höchsten Gebäudes in China, und des nahe gelegenen Oriental Pearl Tower wieder. Der Jin-Mao-Turm ist nun geschlossen, "um die Pandemievorbeugung und -bekämpfung weiter zu stärken". Madame Tussauds, das Shanghai Ocean Aquarium und der Shanghai Haichang Ocean Park sind jetzt dunkel, ebenso wie die Innenbereiche von weiteren 25 Attraktionen.

Shanghai Disneyland? "Vorübergehend bis auf weiteres geschlossen."

Shanghai ist nicht die einzige Metropole, in der die Lichter ausgehen. Auch in Chengdu wurden Karaoke-Bars und Internet-Cafés nur wenige Tage, nachdem die Provinz Sichuan alle Unterhaltungsstätten geöffnet hatte, wieder geschlossen.

Fuyang in der Provinz Anhui ordnete die Schließung von "Unterhaltungsorten" und Hallenbädern an. Die Provinz Henan schloss Internet-Cafés.

Henan stellte sogar eine ganze Region, den Bezirk Jia, unter Quarantäne, da die Ärzte dort positiv auf den Käfer getestet wurden.

Am 31. März berichtete ESPN, dass die chinesische Zentralregierung die Wiederaufnahme von Mannschaftssportarten verzögert habe.

Die landesweite Hochschulaufnahmeprüfung, die Gaokao, wurde um einen Monat auf den Juli verschoben.

Das Regime hat auch seine wichtigsten politischen Veranstaltungen, die Jahrestagungen des Nationalen Volkskongresses und die Chinesische Politische Beratende Volkskonferenz, die beide ursprünglich für Anfang März geplant waren, verschoben.

Schließlich lassen die Behörden der Provinz Jiangxi Menschen aus dem benachbarten Hubei nicht einreisen, was darauf hindeutet, dass sie nicht glauben, dass die Epidemie in dieser von der Krankheit befallenen Provinz vorbei ist.

Spielt das alles irgend eine Rolle? Ja, das tut es: Xi Jinping denkt, er sollte den Planeten regieren. "China, das Land, in dem das Virus zuerst auftauchte und mehrere tausend Menschenleben forderte, nutzt jetzt die weltweite Ausbreitung der Krankheit, um ein immer lauter werdendes, durchsetzungsfähiges Gebot für eine globale Führung zu propagieren, das einen jahrelangen Konflikt mit den USA verschärft", schrieb das Wall Street Journal am 1. April.

Wie die Global Times der Kommunistischen Partei am 30. März triumphierend feststellte: "COVID-19-Fehlleistungen signalisieren das Ende des 'amerikanischen Jahrhunderts'".

Um Amerika beiseite zu drängen und die globale Führung zu übernehmen, brachte China den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Adhanom Ghebreyesus dazu, zu sagen, dass Chinas Reaktion auf das Coronavirus die "Überlegenheit des chinesischen Systems zeigt, und diese Erfahrung ist es wert, von anderen Ländern nachgeahmt zu werden". Dann machte sich Peking daran, eine große Show zu veranstalten und medizinische Geräte und Diagnostik-Kits zu "spenden", vor allem an das besonders betroffene Europa.

Schließlich zwang Xi Jinping etwa ab der ersten Februarwoche China wieder an die Arbeit, um zu zeigen, dass China die Epidemie beendet habe.

Keine dieser auffälligen Vorführungen wird jedoch irgend jemanden überzeugen, wenn das Virus China erneut heimsucht. Zu Xi's Unglück passiert genau das: Die Menschen in China infizieren sich wieder gegenseitig. In der Industriezone Dongguan im Süden der Provinz Guangdong beispielsweise haben Arbeiter, die an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, das Coronavirus mitgebracht, was die Gesundheitsbehörden dazu gezwungen hat, weitere Arbeiter unter Quarantäne zu stellen. Chinas Führer kann die Wirtschaft ankurbeln oder das Coronavirus drosseln, aber er kann nicht beides gleichzeitig tun.

Wenn die zweite Welle von Coronavirus-Infektionen China hart trifft, werden Xi Jinpings Prahlereien über die Überlegenheit des chinesischen Kommunismus anfangen, hohl und gar absurd zu klingen.

Xi's anfängliche Politik hat einen lokalen Ausbruch in eine Pandemie verwandelt, und jetzt macht sie noch mehr Menschen krank und zwingt China in eine weitere Seuchengrube. Chinas ungenauen Diagnosekits und minderwertige Schutzausrüstung, die weltweit zusammen mit den neuen Infektionen gespendet werden, werden die Wahrheit zeigen: Der Kommunismus ist unfähig, wenn nicht sogar schlicht bösartig.

Inkompetenter und bösartiger Kommunismus wiederum bedeutet, dass der von Xi vorhergesagte Niedergang Amerikas erneut auf einen anderen Tag verschoben werden muss.
(Gordon G. Chang ist der Autor von The Coming Collapse of China und ein Gatestone Institute Distinguished Senior Fellow. Quelle: Gatestone Institute)

(tutut) - Die Steinlaus (Petrophaga lorioti) hat es in das medizinische Wörterbuch Pschyrembel als fingierten Lexikonartikel (Nihilartikel) geschafft. Dies führte zu weiteren Artikeln und Ausführungen in diversen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen und Einlassungen. Das Urviech des Nonsens ist ein von Loriot gezeichnetes fiktives Nagetier, das dieser 1976 in seinem Sketch "Die Steinlaus" als imitierter TV-populärer Frankfurter Zoodirektor Prof. Grzimek präsentierte. Er beschreibt die Steinlaus als scheuen Nager, der sich von Silicaten, also von Steinen, ernähre. Gelegentlich würde ein Eisenträger nicht verschmäht. Das geschlechtsreife Männchen habe einen Tagesbedarf von etwa 28 Kilogramm Beton und Ziegelsteinen, das Weibchen verzehre in der Schwangerschaft beinahe die doppelte Menge. Der "possierliche kleine Kerl" sei vom Aussterben bedroht, bei wissenschaftlichen Grabungen im Erdreich seien jedoch in mehr als 20 Metern Tiefe noch einzelne Tiere gefunden und in zoologische Gärten verbracht worden. Loriot hatte auch eine Steinaus ins Fernsehstudio mitgebachtAm Anfang des Sketches informiert Loriot die Zuschauer, er habe eine Steinlaus mitgebracht. Auf dem Tisch lagen einige Steinbrocken, von denen nach einem Einspielfilm mit einstürzenden Gebäuden, darunter sogar eine Kirche, als vermeintlicher Steinlausfraß gezeigt wurden. Ob in Radio, Fernsehen oder Zeitung, Loriot könnte heute ins Volle des deutschen Medienbiotops greifen. Die Steinlaus wäre nicht mehr allein, zu ihr müssten sich Lügenbeutler und Spruchbeutler gesellen, denn die Natur ist Evolution und nicht nachhaltig. Corona frisst auch die Steinlaus mitsamt Ausbeutlern.  Im politisch korrekten Pschyrembel des Bessergutmenschen gehört ihnen ein Ehrenplatz. Schon das Urgestein deutscher Politik, Jakob Maria Mierscheid, seit 1979 für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages, hat jüngst aus dem Quarantänequartier des Parlaments, manche vermuten es im ehemaligen Regierungsbunker in der Eifei, telepathiert, was gerade nicht zur Lieblingsnahrung der Steinlaus gehört, aber auch aus 2 Meter Abstand als Ausscheidung von Lügenbeutler und Spruchbeutler, beide gehören zur Familie der Einsacker, zu identifizieren sind. Jakob Maria Mierscheid hat sich einen Namen gemacht als Autor wissenschaftlicher Werke über allgemeine Sozialfragen, Probleme der Berufsausbildung, Aufzucht und Pflege der geringelten Haubentaube in Mitteleuropa und anderswo, Untersuchung des Nord-Süd-Gefälles im Bundesgebiet. Als Mitinhaber diverser Pressedienste, sein Kürzel "pm" ist nicht zu übersehen, verdankt Deutschlands Leserschaft ihm einen bedeutenden Teil der Frühstücksbildung vom Vortag. Deren Höhepunkte sind Vergangenheit: "Regierung rechnet mit steigenden Infektionszahlen - Kanzleramtsminister Braun: Höhepunkt liegt noch vor uns – Auch in den USA breitet sich Corona rasant aus", "Marshallplan für Europa gefordert - Von der Leyen will Milliarden in Bewältigung der CoronaKrise investieren – Streit um Bonds". Erstmals erfahren die Völker der EUdSSR aus nicht gewähltem Mund, dass sie gerade einen dritten Weltkrieg hinter sich haben. Ob Deutschland nach verlorenem Gemetzel gegen Corona nun ein zweites Wirtschaftswunder schafft, denn das erste kam auch ohne Marshallplan aus, während andere damit auf der Strecke blieben. Was wird nun aus Müllers Marshallplan für Afrika?  Ahnungslos im Hier und Jetzt. Sie wissen nicht, was sie reden und schreiben. Erst verwirklicht Merkel den Morgenthauplan, dann bettelt Leyen Trump um Care-Pakete an!  Die Welt eines Chefredakteurs erklärt dieser selbst: "Europa wird nicht gelebt - Die kommenden Tage und Wochen entscheiden über die Zukunft der Europäischen Union und über den Euro. Die Corona-Krise macht deutlich, welchen Fliehkräften Brüssel und die europäischen Institutionen ausgesetzt sind. West gegen Ost, Nord gegen Süd. Politisch nutzen osteuropäische Staaten wie Polen und Ungarn den Kampf gegen das Virus, um autoritäre Strukturen aufzubauen. Proteste vor allem von westeuropäischen Mitgliedsländern werden ignoriert, denn sie sind längst einkalkuliert. Wirtschaftlich zerlegt sich die Union einmal mehr zwischen Nord- und Südeuropa". Warum macht er's nicht wie die von allen heiligen Geistern verlassenen Bischöfe:  Hosen voll  German Angst vor Himmel und Hölle ohne Bedarfshalt im Fegefeuer.  "Leere Kirchen in der Karwoche – Bischof will Ostermesse ins Netz stellen". Petrus war Fischer. Sie sind  ohne Angelschein.  Merkel hat's gesagt, Chefrdakteur wiederholt's: "Wir stecken in der größten Krise nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dennoch streiten die europäischen Regierungen wie zu Beginn der Finanzmarktkrise 2008".  Dabei haben beide keine Erinnerung  an den Krieg. Wenn Leser nicht die Krise kriegen, hilft ihnen nichts mehr. "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Doktor Eisenbart meldet aus dem grünen Bett: "'Wir können auch sehen, wie viele Covid-19-infizierte Menschen aktuell im Krankenhaus behandelt werden', teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit. Die Auswertung biete die Entscheidungsgrundlage für den Fall, dass landesweit Patienten verteilt werden müssen. Auf Landesebene könne die Oberleitstelle in Abstimmung mit dem Innenministerium Patienten den einzelnen Krankenhäusern zuweisen. Am Sonntagmorgen waren nach Ministeriumsangaben im 'Resource-Board' 963 Intensivbetten ohne Beatmung und 2035 Intensivbetten mit Beatmung sowie 935 Beatmungsbetten außerhalb von Intensivstationen eingegeben". Noch Platz im baden-württembergischen Bettenlager. Kein Wecker weit und breit. Nun aber sind sie dran: "Hauk will Bibern auf den Pelz rücken - Landwirtschaftsminister erwägt Abschuss der Nagetiere – Modellprojekt soll Population kontrollieren". Da hat die Steinlaus noch einmal Glück gehabt. Es ist die Stunde der Sternschnuppen im Journalismus. Ein Berufsstand verglüht. Auch wenn er noch so laut im Friedwald  vor sich hin pfeift: "'Wir erleben eine Art Sternstunde für regionalen Journalismus' - Journalismusforscher Klaus Meier spricht darüber, was Medien in der Coronavirus-Krise leisten – und was sie besser lassen sollten". Wissen sie nicht, dass sie es sich nicht leisten können, noch einen zu lassen? "'O Spaichingen wie bist du schön' - Das Gästebuch des Dreifaltigkeitsbergs erzählt Geschichte(n) Erster Teil". Grausamkeiten bleiben Grausamkeiten, daran ändert die bunteste Schleife nichts. "Die 2020er - für Trossingen ein Jahrzehnt der runden Jubiläen - Stadtarchivar Martin Häffner blickt auf längst vergangene Zeiten Erlangung der Stadtrechte als Höhepunkt". Kindisch ist die lokale Zeitungswelt. "Kindergartenkinder bemalen Steine", "Mühlheim will mehr als 1000 Bäume pflanzen". Luther beschränkte sich auf ein Apfelbäumchen. "Regenbogen Challenge - Vielen Dank an alle Künstler - Überall auf der Welt haben Kinder Regenbögen gemalt – als Zeichen der Hoffnung während der Corona-Krise. Die Jungen und Mädchen im Landkreis Tuttlingen haben ganz besonders fleißig gemalt und gebastelt". Was ist mit Corona? Weiß der Landrat over the rainbow was? Oder ist es Zeit für die Nachtkrabb?

Jugendliche: Massenversammlung gegen Pärchen
Tuttlingen (ots) - Vier Jugendliche haben am Sonntagabend im Bereich der Jet-Tankstelle in der Bahnhofstraße ein junges Pärchen angegriffen. Gegen 18.40 Uhr war das Pärchen im Alter von 15 und 18 Jahren zu Fuß in Richtung des Tankstellenareals unterwegs, als es zunächst verbal und anschließend handgreiflich von vier Jugendlichen angegangen wurde. Anschließend flüchteten die vier Jugendlichen, einer davon mit einem Fahrrad, in Richtung Innenstadt, wo sie noch kurz von einer Polizeistreife im Bereich des Rathaus-Hinterhofes gesehen wurden, jedoch dann nicht mehr festgestellt werden konnten. Einer der vier Jugendlichen im Alter von etwa 16 bis 17 Jahren trug eine weißes Sweat-Jacke und eine graue Basecap. Ein anderer der vier Täter war mit einer Lederjacke und ein weiterer mit einer blauen Sweat-Jacke bekleidet. .
(Polizeipräsidium Konstanz)

Zahlungsunfähigkeit droht
Kommunen fordern Corona-Schutzschirm vom Land
Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg fordern angesichts der Corona-Krise einen finanziellen Schutzschirm für die Kommunen. Es ist ein Hilferuf und gleichzeitig eine Warnung.
(swr.de. Warum kümmern Kommunen sich nicht um die Angelegenheiten ihrer Bürger, sondern üben nur Kadavergehorsam aus?)

Polizei Konstanz kann kein Deutsch
Unser zuständiges Polizeipräsidium Konstanz kann kein Deutsch. Sie haben zwei richtige Fahrraddiebe geschnappt, schreiben aber, es seien „vermeintliche“ Fahrraddiebe:
Tuttlingen
Fahrraddiebe auf frischer Tat ertappt
Dank einer aufmerksamen Bürgerin sind der Polizei in Tuttlingen am Freitagabend zwei vermeintliche Fahrraddiebe ins Netz gegangen. Gegen 20:45 Uhr wurden zwei Personen dabei beobachtet, wie sie sich am Bahnhofsplatz an einem Fahrrad der Marke Bulls zu schaffen machten. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei konnten zwei 39-jährige Männer an dem besagten Fahrrad angetroffen werden. Die Personen hatten bereits den Kunststoffmantel des Spiralschlosses am Fahrrad angeschmolzen und bearbeiteten die innenliegenden Metallfäden. Offensichtlich waren sie im Begriff, das Fahrradschloss zu knacken, um das Fahrrad zu entwenden. Die vermeintlichen Fahrraddiebe müssen sich nun wegen versuchtem besonders schweren Fall des Diebstahls verantworten.
Sehr verehrter Herr Polizeipräsident,
„vermeintlich“ bedeutet „irrtümlich vermutet“ oder „scheinbar“. Ein vermeintlicher Dieb ist also in Wirklichkeit gar keiner! Wollten Sie uns das mitteilen? Vermutlich nicht. Ich weiß aber, wo die verschwurbelten Meldungen herkommen. Sie und die Presse wollen die Bürger immer nach Möglichkeit desinformieren. Berüchtigt ist der Ausdruck „Männer“ oder „junge Männer“, den wir bis zum Erbrechen vorgesetzt kriegen. Schreiben Sie doch gleich zum Beispiel „zwei Osteuropäer“ oder „zwei Neger“ oder „zwei Asylanten“ oder: „Zwei Zigeuner wollten ein Fahrrad klauen und wurden erwischt“. Dann weiß jeder gleich Bescheid, und ihre Mitarbeiter müssen sich nicht so verrenken. Gruß Ronne!
(Rottweil Blog. Früher mussten angehende Polizeioffiziere ein Praktikum in Lokalredaktionen absolvieren. Wo aber sollten sie heute hin, um das Schreiben von Berichten zu lernen? Da müssten ja erst einmal aus Qualitätsjournalisten echte Journalisten gemacht werden.)

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NACHLESE
EEG-Umlage festgemauert
Ökoenergieanlagen: Betreiber kassieren auch in der Krise
Nun ist es halt da, das Virus. Der wirtschaftliche Einbruch wird gewaltig sein, Existenzen sind bedroht, bei anderen wird zumindest eine neue Bescheidenheit einziehen. Während ganze Branchen ums Überleben kämpfen, kassieren die Betreiber von Ökoenergieanlagen ungestört weiter.
VON Frank Hennig
....Mit dem schrumpfenden Stromabsatz fallen die Preise an der Börse, auch etwas die der CO2-Zertifikate. Den Haushaltskunden nutzt das nichts, 53 Prozent Staatsanteil am Strompreis bleiben und auch die EEG-Umlage steht festgemauert in deutscher Erden. Zurücklehnen können sich die Betreiber der Ökoenergieanlagen, deren Strom unabhängig vom Bedarf zum Festpreis abgenommen wird. Sie bekommen das Geld vom EEG-Umlagekonto, das über die Netzbetreiber gefüllt wird. Fallen Einzahler am Anfang der Kette aus, zum Beispiel weil Mieter die Stromrechnung nicht mehr zahlen können, haben die Netzbetreiber das Inkassoproblem, nicht die Windmüllerin oder der Biogasmann. Der Streichelzoo der Erneuerbaren ist krisenfest, egal, wie das Virus heißt. Dafür sollten sich die Profiteure dann doch auch mal bedanken.
(Tichys Einblick. Schon vergessen, wie die DDR untergegangen ist?)
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Corona-Medienkrise
Auch die Zeit plant Kurzarbeit / Klambt reduziert Heftumfänge
Zeit-Chef Rainer Esser plant Kurzarbeit gegen Corona-Anzeigeneinbrüche
Nach Funke, der Zeitungsholding SWMH und dem Spiegel plant nun auch der Zeit Verlag aufgrund von Werbeeinbrüchen infolge der Corona-Wirtschaftskrise mit Kurzarbeit. Die Mediengruppe Klambt dagegen druckt dünnere Hefte und verschiebt Investitionen. Während Funke bei seinen Regionalzeitungen Kurzarbeit bereits beantragt hat und der Spiegel noch prüft, plant die SWMH (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Frankenpost) laut einem Medienbericht entsprechende Schritte – und nun auch die Zeit. ... Die Verluste im Anzeigenmarkt und anderswo – wohl gerade bei den Leserreisen und Veranstaltungen – habe der Verlag mit höheren Vertriebserlösen nicht kompensieren können, heißt es...„Das Ausmaß werden wir erst einschätzen können, wenn wir absehen können, wie lange diese Krise anhält“, zitiert Unter Zwei den Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser. Staatliche Subventionen seien für ihn kein Thema, dafür aber Anzeigenschaltungen: „Es wäre ausgesprochen hilfreich und sehr sinnvoll, wenn die Bundesregierung und alle öffentlichen Stellen die Zeitungen intensiv für ihre Kommunikation in Zeiten von Corona nutzen.“..
(horizont.net. Bleibt ja noch der Weg als Regierungs-Anzeigenblätter mit hanebüchener Reklame der Bundesregierung. Warum sollen Leser Merkels Wiederholungen bezahlen? Das sollten sich mal noch immer Unentwegte fragen. )

Videokommentar von Markus Gärtner
Ungarn irritiert die Globalisierer
Von MARKUS GÄRTNER
Er hat den IWF vor die Tür gesetzt, die internationalen Banken verprellt und die Dependance der Open Society Foundation von George Soros zum Rückzug aus Ungarn gezwungen. Zudem gilt er als ein Regierungschef, der ziemlich wenig von der EU und den Brüsseler Bürokraten hält.Kein Wunder daher, dass Viktor Orban für seinen eigenen Weg seit zehn Jahren von westlichen Politikern und Medien im Mainstream kritisiert, gescholten, verhöhnt und als Möchtegern-Diktator diffamiert wird. Die europaweite Kampagne erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt 2015 und 2016, nachdem Orban mit einem Zaun an der serbischen Grenze mitten in der Migrationskrise die Balkanroute abschnitt – und dann auch noch seinen Aufwand den Nachbarländern in Rechnung stellte.Jetzt, in der Corona-Krise dient der ungarische Ministerpräsident Globalisierern, Linken und Haltungs-Journalisten mit starkem Konformitätsdrang wieder einmal als willkommene Zielscheibe, weil er harsche Corona-Gesetze erlassen hat. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber: andere Länder gehen bei der digitalen Kontrolle, dem Einsatz von Geheimdiensten und der eigenen Armee noch weiter. Schon nach kurzer Prüfung bricht die ganze Kampagne gegen Orbans angeblichen Versuch, „unbegrenzte Macht“ an sich zu reißen, in sich zusammen. Die Maßnahmen sind zeitlich klar begrenzt auf 15 Tage, verlängern müsste das Parlament und eine „umfassende Machtausübung“ findet nicht statt, weil sich das Corona-Gesetz klar auf die medizinische Krise beschränkt. Und die nächste Nationalratswahl, die angeblich verhindert werden soll, wird in dem Corona-Gesetz gar nicht erwähnt.Trotzdem fordert Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn mit der Brüsseler Arroganz, die Millionen Europäer in Rage versetzt, Ungarn gehöre „in politische Quarantäne“. Eine lange währende Kampagne erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Doch die, die mit dem Finger auf Orban zeigen, neben Medien und deutschen Politikern vor allem die EU durch ihre Repräsentanten, sollten sich lieber an die eigene Nase fassen …
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich könnte nun Fakten über Fakten zu meiner Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland auflisten, verbunden mit den Fragen, die ich immer stelle, wenn mir jemand allzu euphorisch schildert, wie der Stand der Undinge in demokratische Bahnen zurückgeführt werden kann. Fragen wie: Wie will man Bärchenwerfer, die Gays for Refugees, die Omas gegen rechts, die Feministinnen für das Kopftuch auf den Boden der Tatsachen holen? Wie den kriminellen, linksterroristischen Sumpf austrocknen? Wie den täglich zunehmenden Rassismus gegen die Menschen, die schon länger hier lebten, stoppen? Bitte ganz konkret, ohne die Worte „irgendwie“ und „irgendwer“ zu verwenden! Wer denkt denn noch allen Ernstes, dass das friedlich möglich wäre?
(Archi W. Bechlenberg, eigentümlich frei)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Generalprobe für den Notstand?
Video. Gestern noch das Hohelied auf offene Grenzen und heute sind alle Grenzen geschlossen, selbst die Landesgrenzen nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Und jetzt muss ich auch noch der gleichen Meinung sein, wie Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung, der findet, dass es jetzt um die Grundrechte gehen muss, die uns einfach genommen wurden.
(achgut.com. Ein vorhandener Notstand muss nicht geprobt werden.)

Wolfgang Meins
Der Hanau-Attentäter, die Psychiatrie und das Schweigen
Kürzlich berichteten Medien, das BKA habe festgestellt, der Attentäter von Hanau sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen und habe „offensichtlich an Paranoia gelitten“. In weiser Voraussicht titelte Achgut.com zurückhaltend: „Bestätigt BKA das Offensichtliche?" Und, siehe da: Das BKA bestätigt das inzwischen nicht mehr. Die psychiatrische Fachwelt duckt sich indes weg. Warum bloß?
(achgut.com. Im europäischen Psychohaus sind alle Duschvorhänge blutig gerissen. Leser-Kommentar auf Tichys Einblick: "Es ist erschreckend, eigentlich schon beängstigend, wie weit Opportunismus und Verlogenheit sich in den eigentlich staatstragenden ( jetzt eher staatzersetzenden ) Institutionen von Politik, Justiz, Verfassungsschutz, Polizei und Medien etabliert haben".)

Wolfgang Zoubek
Europa und Japan – ein Vergleich in der Krise
Es gibt in Japan in der Corona-Krise keine hysterischen Reaktionen wie in Europa, keinen von der Regierung angeordneten Shutdown. Wie sich schon nach dem Atomunfall in Fukushima 2011 zeigte, reagieren die Japaner in Krisen allem Anschein nach besonnener als die Europäer. Ich fühle mich in Japan derzeit sicherer als in Europa, und kann mir dieses Urteil aufgrund eigener Erfahrungen erlauben.
(achgut.com. Eine Frage zwischen Philosophie und Hysterie.)

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News-Redaktion
Innenministerium stellt klar: Für Asylbewerber Grenzen noch offen
Das Bundesinnenministerium hat klar gestellt, dass der seit 16. März geltende Zurückweisungserlass für die meisten Ausländer nicht für Asylbewerber gilt. Durch die neuen Grenzschutzmaßnahmen hätte sich „am bisherigen Asylverfahren keine Änderung ergeben“, habe das Bundesinnenministerium (BMI) laut „Welt am Sonntag“ mitgeteilt...„Wir können nicht auf der einen Seite EU-Bürgern die Einreise nach Deutschland untersagen und auf der anderen Seite Asylbewerbern den illegalen Grenzübertritt erlauben“, habe der CDU-Politiker Armin Schuster (CDU) der „Welt am Sonntag“ gesagt: „Gesundheitsschutz geht jetzt vor, deshalb muss das Einreiseverbot auch auf Asylsuchende ausgeweitet werden und zwar an allen deutschen Landgrenzen. Nur wenn wir alle Grenzabschnitte kontrollieren, sind die üblichen Ausweichbewegungen zu verhindern.“ ...
(achgut.com. Ist Parlamentarismus erst ruiniert, geht der Rest ganz ungeniert. Drehhofer als Entdecker des "Unrechtsstaats" lässt sich sein Patent des Absurden zur Abschaffug von Demokratie, Rechtsstaat und Grundgesetz nicht nehmen.)
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 Erntehelfer sind keine Sozialschmarotzer
Es stimmt etwas nicht in Deutschland
Von WOLFGANG HÜBNER
In den letzten Tagen gab es gerade in den Leserforen rechter oder konservativer Internetseiten einiges an Aufregung über die Entscheidung der Bundesregierung, im April und Mai jeweils 40.000 ausländische Erntehelfer einfliegen zu lassen. Völlig undifferenzierte Vergleiche zu Scheinasylanten und Messerstechern wurden gezogen.Die nette deutsche Verkäuferin am Spargelstand ist hingegen erleichtert: Jetzt dürfen nach anfänglichen Widerständen doch bekannt fleißige Helfer aus Osteuropa einreisen. Und die Landwirte müssen deshalb auch nicht mehr um die Einbringung der Ernte zittern. Denn die meist polnischen und rumänischen Erntehelfer sind in der Regel weder Sozialschmarotzer noch Kriminelle. Sie wollen hier auch nicht siedeln, sondern reisen nach getaner Arbeit wieder zurück in ihre Heimat. Würden sie nicht kommen, wären nicht nur die Ernten von Spargel oder Erdbeeren gefährdet. Es käme auch zu massiven Einbrüchen in der Ernte von Salaten, Kohl, Rhabarber, Salatgurken und vielen anderen Gemüsesorten.Ähnlich sieht es auf den Frankfurter Baustellen aus, an denen ich täglich vorbeigehe. Während sich die Straßen ansonsten in Leere zeigen, wird dort noch sichtbar im öffentlichen Raum gearbeitet. Es sind ganz überwiegend ausländische, meist aus Osteuropa stammende Männer, die dort ihrem Tagwerk nachgehen.
Ohne fleißige Ausländer geht es nicht
Bauarbeiter und Erntehelfer verrichten dabei einen harten Knochenjob. Auf den Feldern müssen letztere oft Stunden lang in gebückter Haltung arbeiten. Es gibt im Internet Berichte von Deutschen, die es mal ein paar Stunden ausprobiert haben und den ganzen nächsten Tag mit Kreuzschmerzen auf der Couch zubrachten. Ohne ausgezeichnete Fitness geht da nichts. Und das für eine im bundesdeutschen Maßstab nicht sehr hoch bezahlte Arbeit mit einem Stundenlohn von neun bis elf Euro brutto. Von diesem werden in der Regel noch die Kosten für die Unterkunft auf dem Bauernhof, Verpflegung und eventuell Anfahrt abgezogen.Manche, die sich über die Saisonarbeiter aufregen, übersehen, dass ohne sie die Versorgung mit heimischen Nahrungsmitteln zum Teil gefährdet wäre.Vorschläge, hiesige Asylbewerber oder Deutsche für die Arbeit auf den Feldern einzusetzen, werden die Bauern dankend ablehnen. Mit unmotivierten und verwöhnten Zwangskräften kommt die Ernte nun einmal nicht in die Scheunen. Auch wenn es einen charmanten Reiz hätte, wenn Fridays For Future-Kids zur Rettung des Klimas nach dem Abitur ein Jahr in die hiesige Landwirtschaft abgeordnet würden, statt zum Auslandssemester in die USA oder als Backpacker nach Australien zu fliegen.
Aus Neuseeland werden keine Erntehelfer zurückgebracht
Derzeit lässt das Auswärtige Amt wegen der Virus-Krise (auf Staatskosten?) nicht weniger als rund 12.000 Deutsche, darunter viele junge Leute, aus dem fernen Neuseeland zurück nach Deutschland fliegen. Denn die Neuseeländer haben jetzt andere Sorgen als die Beherbergung deutscher Touristen. 12.000 Flugpassagiere für eine Strecke von 18.364 Kilometer, das sind etwa 50 Flüge von je 20 Stunden Dauer. Und Neuseeland ist ja nicht das einzige ferne Land auf der Erde, wo Deutsche jetzt so schnell wie möglich weg wollen. Keiner dieser Reisenden wird allerdings nach der Rückkehr auf dem Bau arbeiten, Spargel stechen oder mit dem Bauer auf dem Traktor sitzen. Das werden auch die Heerscharen abgelehnter Sozialasylanten ebenso wenig machen wie die meisten anerkannten Asylbewerber. Denn das, so hat jüngst die ehemalige Weinkönigin als Ministerin für Landwirtschaft in Merkels Regierung vorgerechnet, würde ihre materielle Lage verschlechtern, weil das Abzüge von staatlichen Unterstützungsleistungen zur Folge hätte. Ein irres Land, die bunte Republik.
Und trotz der gigantischen Neuverschuldung wegen der Virus-Krise müssen weder Politiker um ihre Diäten, noch Ministerialdirektoren und Behördenchefs um ihre Beamtengehälter und Pensionen bangen. Die Amtskirchen erhalten trotz ängstlich verrammelter Kirchen weiterhin ihre Kirchensteuer und die Asylanwälte laufend neue Klienten. Denn auch bei geschlossenen Grenzen wird jeder aufgenommen, der das Zauberwort Asyl auswendig gelernt hat. Dass das so bleibt, darauf werden besonders manche derer genau achten, die jetzt als klimasensible Grünwähler aus Neuseeland zurückgeflogen werden.Was machen diese übrigens, wenn sie wieder zu Hause sind? Sie bestellen im Online-Handel. Mehr Pakete denn je werden derzeit nach meinen Beobachtungen in dem Haus, in dem ich wohne, wie auch den Nachbarhäusern abgeliefert. Von wem? Die jungen Männer, die das tun, sind in großer Mehrheit Ausländer.
(pi-news.net)

Corona-Beschränkungen
Integrationsbeauftragte will Moslems vor Ramadan ermahnen
Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan hat sich Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) besorgt gezeigt, daß Moselms sich nicht an die Corona-Ausgangsbeschränkungen halten könnten. Am Freitag hatten sich in Berlin etwa 300 Moslems vor einer Moschee versammelt.
(Junge Freiheit. Hohoho! Sollte sie nicht erst etwas lernen? Allah ist größer als jedes Gesetz.)

UNSERE ELITE VERSTEHT „MARKTWIRTSCHAFT“ NICHT
Eine Beerdigungsrede auf die Marktwirtschaft
Von Pfarrer Achijah Zorn
Es ist zu Ende mit der Marktwirtschaft in unserem Land. Ihre Grundlagen werden nicht mehr verstanden: nicht vom Wirtschaftsminister und nicht vom FDP-Vorsitzenden.....Peter Altmaier aus?..beschwert sich lauthals darüber, dass die Banken in der Coronakrise die staatlichen Kreditlinien nicht schnell genug an die Wirtschaft weitergeben... Marktwirtschaftlich das 1×1 der Kreditindustrie: Kann ich einem von Insolvenz bedrohtem Kunden Geld verleihen, wenn ich selber teilweise mit diesem Geld im Risiko stehe und wenn mir selber in dieser dramatischen gesellschaftlichen Krisensituation das Wasser bis zum Halse steht... Und selbst Christian Lindner... kann.. in der ARD hinausposaunen, dass Deutschland in Sachen Klima und Migrationen einen parteiübergreifenden „Konsens aller staatstragenden Parteien“ bräuchte.Statt den marktwirtschaftlichen Grundprinzipien von freier Vielfalt und fruchtbarer Konkurrenz im progressivem Wettstreit der politischen Meinungen, vertritt der FDP-Chef also den Konsens, die Gleichschaltung, die Eintönigkeit, den populistischen Einheitsbrei...Und so läuten in der Coronakrise die Totenglocken für die Marktwirtschaft. Darum diese Totenrede. Womit ich als Pfarrer ganz in meinem Metier bin.
(Tichys Einblick. Das Land ist ein einig SED-Nest von Grabräubern geworden.)

ARD-Flüchtlings-Propaganda
Bilder „minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge“ in der Tagesschau
Von SARAH GOLDMANN
Neben Corona gibt es in Politik und Mainstream-Medien noch andere wichtige (grüne / linke) Themen. Eines ist zum Beispiel die „Aufnahme von Kindern aus griechischen Lagern“. So lautet der Titel eines Beitrags in der 20 Uhr-Tagesschau vom 5. April. Die Nachrichtensendung erinnert daran, dass es bereits vor einem Monat im Koalitionsausschuss die Zustimmung gegeben habe, im europäischen Verbund „Minderjährige“ aufzunehmen. Der „europäische Verbund“, das waren acht Länder, von denen aber bislang keines konkrete Schritte eingeleitet hat. In gewohnter Manier berichtet die deutsche Hauptnachrichtensendung am Sonntagabend um 20 Uhr nicht unparteiisch über den genannten Sachverhalt, sondern hebt lobend die Initiative Luxemburgs hervor, einen Anfang zu machen und 12 (!) Kinder aufzunehmen (ab 27:26 min, siehe Video am Ende dieses Beitrags): „Ausgerechnet das kleine Luxemburg hat in den vergangenen Wochen Druck gemacht!“ Die Hoffnung des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn sei es zunächst, kommende Woche allein „ein Dutzend Kinder aufzunehmen und so ein Zeichen [zu] setzen.“ Interessanterweise werden aus den „Minderjährigen“ des Koalitionsausschusses in Berlin hier für Luxemburg nun „Kinder“, so wie es auch im Titel des Beitrags formuliert wird. Und die werden im Verlauf des ganzen Tagesschau-Berichts fast fortlaufend gezeigt, hier eine Zusammenstellung...Das sind die Dargestellten, die den Tagesschau-Beitrag neben Bildern von Merkel oder dem Flüchtlingsstrom 2015 begleiten. Wirkliche Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Es stellt sich die Frage, wie solche Kinder es jemals geschafft haben sollen, nach Griechenland zu „flüchten“. „Unbegleitet“ jedenfalls nicht. Entsprechend „begleitet“ wird man sie also auch nur nach Deutschland holen können. Das wird natürlich nicht erwähnt und auch nicht gezeigt, siehe Bilder, die die Erwachsenen (wahrscheinlich die Eltern oder andere Verwandte) bewusst ausblenden. Kleinkinder als Mitleids-Erreger für das europäische (will sagen: deutsche) Publikum. Genau so sind sie eingeplant von den Absendern und Begleitern (den Eltern vermutlich) dieser „Minderjährigen“. Und so werden sie ausgenutzt auch von deutscher Regierung und begleitender Staatspropaganda, warum auch immer. Allerdings, nach all diesen rührenden Bildern lässt die ARD am Schluss die Katze aus dem Sack. Der Tagesschaubericht, der in seinem Titel und den nachfolgenden Bildern fast nur echte Kinder genannt und gezeigt hatte, spricht am Schluss dann doch von denen, die tatsächlich eingeplant und gemeint sind, die nach Deutschland geholt werden sollen. Es sind junge, kräftige Männer, Anfang 20, die man gerade noch als „Minderjährige“ durchwinken kann. Tagesschau-Reporter Michael Stempfle spricht entsprechend am Ende des Beitrages in seiner Mahnung an die Bundesregierung auch nicht mehr von „Kindern“, sondern von „Minderjährigen".. Nach Ansicht der Bundesregierung soll sich die EU-Kommission um die Verteilung der Minderjährigen kümmern. Dabei zeigt der Vergleich zu Luxemburg: Deutschland hätte selbst aktiv werden können. So also die Meinung der Tagesschau, wie meistens nicht als Kommentar gekennzeichnet. Allerdings: Solle später niemand kommen und sagen, die Tagesschau hätte nur Kinder gezeigt. Hat sie nicht. Das werden im Zweifelsfalle „Symbolfotos“ gewesen sein und die wahren „Minderjährigen“ habe man ja schließlich „auch“ gezeigt. So haben sie sich abgesicher. und so werden sie später ihre Propaganda erklären und sich herausreden, wenn sie es denn überhaupt jemals tun müssen.
(pi-news.net)

Fox News contra ARD und ZDF – helfen uns die Amis noch einmal?

Von DR. VIKTOR HEESE

Die Corona-Hysterie hat derzeit alle wichtigen Themen verdrängt. So wurde kürzlich an den Medien vorbei die GEZ-Erhöhung ab 2021 wie gehabt durchgewunken. Einige Wochen zuvor blieb ebenso fast unbemerkt die spektakuläre Bitte deutscher Juden an US-Botschafter Grenell, sich bei US-Präsident Donald Trump für ein Äquivalent von Fox News in Deutschland einzusetzen. Wie realistisch ist diese Hoffnung? Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, dass ein solcher Schritt eigentlich überfällig wäre, sind die Amerikaner doch selbst in der Türkei oder China präsent.

Profit, keine Missionierung – harte Wirtschaftsfakten zur Fox News
Die Jüdische Rundschau holt weit aus. Sie appelliert an die Verantwortung Amerikas – wie einst im Kalten Krieg mit dem Radio Free Europe – für die Bewahrung der Meinungsvielfalt in Deutschland. Anders als damals sind heute keine amerikanischen Steuergelder nötig. Fox News könnte es richten.

Der weltweit ausstrahlende TV-Sender ist in Bezug auf Einnahmen, Gewinne und Zuschauerzahlen mittlerweile die Nr. 1 in den USA und finanziert sich ausschließlich aus Werbegeldern. Hinter dem großen Teich herrscht ein harter Wettbewerb und die drei Konkurrenten von Fox News – CNN, ABC und NBC – kämpfen mit dem Sender verbissen um Marktanteile. Konkrete Finanzzahlen sind nur als Schätzung zu erfahren. Mit einem Jahresgewinn von 700 Millionen Euro soll Fox News aber die Konkurrenz um Wellenlängen schlagen.

Profil – was macht „Trumps Liebling“ so beliebt?
Was die „rechten Meinungsmacher“ trotz konzentrierten Dauerbeschusses erfolgreich bleiben lässt, beschreibt sehr anschaulich der Artikel „Fox News: Die Geschichte einer Machtübernahme“ auf republik.ch. In Zeiten der Migrations- und Klimahysterie, des Multi-Kulti, Populismus und Nationalismus – erfreulicherweise auch des unerfreulichen Massensterbens linker Medienadressen – belegt FOX eindrucksvoll, wie sich das Konservative auch ohne Staatsgelder (ARD lässt grüßen!) behauptet und durchsetzt.

Die Branche kämpft gegen den erfolgreichen Parvenü daher mit harten Bandagen: Vorwürfe über Skandale, Propaganda, Fake News und nicht zuletzt hochkarätige Androhung gerichtlicher Schritte gibt es wie Sand am Meer und nicht erst seit heute.

Gewinnchancen und Zuschauerpotential in Deutschland unstrittig
Warum der US-Sender in Deutschland noch nicht Fuß gefasst hatte, bleibt ein Rätsel. Vielleicht halten die Amerikaner den deutschen Michel noch nicht reif genug für den kritischen Fernsehkonsum? Vielleicht sind sie mit ihren bisherigen Investitionen in Westeuropa (Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien) unzufrieden? Schließlich gibt es ja offiziell keine Renditezahlen.

Dennoch sei in der aktuellen Corona-Krise auch wegen der offensichtlichen Angst unserer und der EU-Eliten vor „Fake News“ aus nicht autorisierten Stellen (Alternativer Medien) folgende These gewagt: Die Gefahr, die für sie von Andersdenkenden ausgeht, ist – auch im Fox News-freien Osteuropa – klar bemerkt worden. Die Dauerkritik gegen das Politsystem und das systemhörige ARD-Monopol in Deutschland könnten in eine neue bedrohliche Phase – die „Gefahr sozialer Unruhen“ wird urplötzlich in Italien entdeckt – geraten. Das Nachfragepotential für ein unabhängiges Bürgerliches Fernsehen – und damit für üppige Werbeeinnahmen des risikobewussten Anbieters – ist gestiegen.

Fernsehen ist kein Youtube-Kanal – die New Yorker könnten die Medienlandschaft durchrütteln
Summa summarum: Die New Yorker Nachrichten- und Talk-Profis hätten das Potential, die Karten in einer von Gutmenschen, ARD und Soros beherrschten hiesigen Medienwelt krass durchzumischen. Ein TV-Sender richtet sich anders als ein Youtube-Kanal an den passiven Nachrichtenkonsumenten und ist imstande, hohe Neukundenzahlen zu akquirieren. Mit der Wut lassen sich dicke Milliarden verdienen, stellen selbst neidische Konkurrenten fest.

Bereits der erste Vergleich der Abo- und Klickzahlen der Youtube-Kanäle von ARD/ZDF und Fox News zeigt die enormen Dimensionen für eine geschäftliche Expansion in den ergiebigen deutschen Markt. Folgende Erleichterung kommt hinzu: Vor dem politischen und wirtschaftlichen Druck sowie juristischen Tricks des Establishments wären die Amerikaner schon wegen ihrer wirtschaftlichen Potenz und des Standings geschützt.

Auch wenn damit ein politischer Umsturz gänzlich unrealistisch ist und die AfD keine Verdoppelung ihres Stimmenanteils erfährt, bleibt immer noch die latente Bedrohung unserer Politeliten – wie einst das Westfernsehen für die DDR-Oberen. Der Feind sitzt dauernd im Rücken.

Die geschäftstüchtigen Amis machen ihr Geschäft mit den Werbeeinnahmen, und der deutsche Michel freut sich über Merkel-Witze und Kabaretts, in denen die Arbeitsmoral der Neubürger durch den Kakao gezogen werden darf – wie wäre es mit dieser Minimalerwartung? Als klassischer Nachrichtensender ist Fox News durchaus in dieser Sparte mit ARD/ZDF gleichzuziehen.

Heute möchte der eingesperrte Untertan ohnehin zuerst Meinungen von regierungsunabhängigen (bitte kein Prof. Dr. Lesch oder der RKI-Papst Prof. Dr. Wieler!) zur „Corona-Krise“ hören, die ihm seine Bewegungsfreiheit wiedergäben.

Fazit
Die Initialidee der Jüdischen Rundschau sollte unbedingt weiterverfolgt werden. Auch ohne explizite Hilferufe kann den geschäftstüchtigen Amerikanern durch ein Aktivitätenbündel das deutsche Zuschauerinteresse an der TV-Investition (Presse, Marktanalysen, Fox News-Fanclubs, Petitionen usw.) kundgetan werden. Die Befürchtung einer zu starken Kommerzialisierung der deutschen Nachrichtenszene ist unbegründet – im Wettbewerb liefert der Anbieter dem Publikum weitgehend das, was dieses wünscht, sonst brechen die Werbeeinnahmen weg.
(pi-news.net)

Ramadan-Veranstaltung mit 50.000 in Dortmund nicht abgesagt!

(www.conservo.wordpress.com)

Von David Berger *)

Jetzt ist es sicher: Das christliche Ostern fällt in Deutschland aus, aber der muslimische Ramadan soll wie geplant stattfinden. So zum Beispiel mit einer Mega-Feier, bei der sich drei Wochen lang etwa 50.000 Muslime in Dortmund zum Feiern versammeln. Dies hat gestern die Stadt Dortmund bestätigt.

Vor einigen Tagen galt die Nachricht noch als eine „Fakenews“, die bewusst von Islamophoben und Corona-Leugnern gestreut wird, ab seit spätestens Sonntag ist endgültig klar:
Europas größte Ramadan-Veranstaltung mit 50.000 Besuchern (!) wird in den Westfalen-Hallen Dortmunds stattfinden. Trotz angeblich großer Gefahren wegen Corona und obwohl man die (freilich bereitwillig mitspielenden) Kirchen kurz vorher dazu angehalten hat, das Osterfest ausfallen zu lassen. Und diese sich bis auf ganz wenige rühmliche Ausnahmen haben einschüchtern lassen.3 Wochen lang werden 50.000 Menschen auf engstem Raum zusammen feiern

Das einzige Zugeständnis an die angeblich zu unserer Sicherheit aufgestellten Kontakt- und Ausgangssperren, das man machen muss: Das Ganze findet nicht unter freiem Himmel, sondern in den Hallen statt. Und das obwohl einige Fachleute davon sprechen, dass dadurch (Beengung des Raumes!) die Gefahr, dass dort – sollte das, was uns Spahn, Merkel und ihre Medien täglich erzählen überhaupt stimmen – eine Corona-Verteilaktion nicht gekannten Ausmaßes stattfindet, kräftig steigt.

Der WDR schreibt: „In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Konflikte, weil das Fest unter freiem Himmel durchgeführt wurde und sich Anwohner belästigt fühlten. Das Festival soll diesmal von vier auf drei Wochen verkürzt werden und vom 1. bis 24. Mai dauern. Beginn ist täglich um 18 Uhr …“

Was die Christen nicht wollten, haben die Muslime geschafft!
Da kann man nur sagen: Meinen großen Respekt für unsere muslimischen Mitbürger, die es geschafft haben, sogar den sich derzeit extrem autoritär gebärdenden Staat in die Knie zu zwingen! Und meine Verachtung für die gleichgeschalteten christlichen Hirten, die völlig unnötig vor genau diesem in die Knie gegangen sind: Ihr habt Euch Euren eigenen Untergang wirklich verdient!

Und für alle Übrigen, denen sowohl Islam wie Christentum als Religionen völlig egal sind: Entweder war Corona nie eine wirkliche Gefahr für weite Teile der Bevölkerung und wurde nur dazu benutzt, um die totalitären Züge des Systems Merkel weiter auszubauen und die eigentlich Schuldigen für den anstehenden Wirtschafts- bzw. Eurocrash zu entschuldigen. Oder die Muslime wurden in Deutschland wirklich zu Übermenschen promoviert, für die die Gesetze und Restriktionen von Kuffars für Kuffars nicht gelten. Vielleicht bin ich da etwas zu sehr mit Scheuklappen unterwegs, aber eine dritte Konsequenz fällt mir zu diesem Vorgang beim besten Willen nicht ein.
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*) Der Berliner Philosoph und Theologe Dr. Dr. David Berger (Jg. 1968) betreibt den Blog PHILOSOPHIA PERENNIS, mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.

Der Weg Gottes oder der IS ist unter uns

Von Vera Lengsfeld

Eine weniger beachtete Meldung dieser Tage bei n-tv war, dass der IS die Corona-Krise ausnutzen will und zu Anschlägen in Europa aufruft. Nicht zu großen, organisierten Attacken, sondern zu „kleinen“ von entschlossenen Aktivisten, mit dem Auto oder dem Messer. In Paris scheint dieser Aufruf schon befolgt worden zu sein, darauf lässt eine kürzliche terroristische Messerattacke schließen. Um so wichtiger ist, sich diese Gefahr bewußt zu machen und Aufklärung darüber zu betreiben, welcher Sprengstoff sich schon mitten unter uns angesammelt hat.

Dieser Aufgabe hat sich der Dresdener Autor Tom Wendner gewidmet, der zum Thema einen Thriller geschrieben hat, der sehr ungewöhnlich ist. Er enthält neben dem spannenden Plot jede Menge Informationen über den Islam und seine geistigen Grundlagen. Im Anhang finden sich über 200 Quellen, auf die sich der Autor gestützt hat.

Die Handlung spielt an einem Tag in Berlin. Der Religionswissenschaftler Paul Kampel, dessen Sohn zum Islam konvertiert ist und sich dem IS angeschlossen hat, bekommt Besuch von der Kommissarin Lisa Albers vom Bundeskriminalamt, die einer Spezialeinheit zur Terrorismus-Bekämpfung angehört. Der Kommissarin war es gelungen, einem Anwärter, der vom IS rekrutiert werden soll, den Anhänger abzunehmen, in dem die erste Anweisung für die Probe, die der IS-Anwärter für seine Aufnahme zu bestehen hat, enthält. Die Kommissarin braucht die Hilfe des Islamspezialisten, um die Anweisungen zu entschlüsseln. Sie gewinnt Kampels Mitarbeit durch den Hinweis, dass die Lösung der Aufgaben zu dem Mann führen würde, der in Berlin auch Kampels Sohn Dominic für den IS rekrutiert hat.

Es beginnt eine Jagd durch das vorweihnachtliche Berlin, denn die beiden werden von einem IS-Kämpfer verfolgt, der sich selbst Dschinn, der Geist, nennt und der Mann für spezielle Missionen ist. Er hatte den Auftrag, den Anwärter auf dem Weg der Lösung seiner Aufgaben zu überwachen. Er hat beobachtet, wie die Kommissarin, die den Rekruten, den sie ihrerseits unter Beobachtung hatte, in einer stillen Nebenstraße außer Gefecht setzte und ihm den Anhänger abnahm. Der zweite Auftrag an den Dschinn lautet, der Kommissarin den Anhänger wieder abzunehmen.

Die Jagd führt auf fünf verschiedene Schauplätze von Berlin, im Finale zur Sehitlik-Moschee in Neukölln, wo zwei islamische „Märtyrer“ in Ehrengräbern liegen, die von einem osmanischen Kriegsgericht wegen ihrer Verbrechen während der Armenier-Verfolgung zum Tode verurteilt worden waren. Am Ende treffen die Kommissarin und Kampel in einer weiteren Moschee, die sich in einer ehemaligen Kirche befindet, auf den Mann, der für den IS Dschihadisten rekrutiert. Es war ein bekannter Vorzeige-Muslim, der als scheinbar gut integrierter Vertreter eines friedlichen Islam gern gesehener Talkshowgast war.

Auf dem Weg zur Lösung der fünf Rätsel der Fitna, so wird die Prüfung für die IS-Anwärter genannt, lernt der Leser alles Wissenswerte über die theologischen Begründungen der Islamaktivisten, aber auch viel über den Islam. Im Grunde handelt es sich um ein Sachbuch in Gestalt eines Thrillers. Warum der Dschinn, als er am Ende in Schussweite von Kampel, der Kommissarin und dem Anwerber des IS kommt, nicht die beiden Ungläubigen, sondern seinen Glaubensbruder erschießt, wird hier nicht verraten, denn das ist das wirklich überraschende Ende der Geschichte.

Bevor sich ihre Wege wieder trennen, beantwortet Kampel die Frage der Kommissarin, ob der Islam nun eine Religion des Friedens oder der Gewalt sei, mit einem interessanten Vergleich.

Vor dreihundert Jahren führten die Physiker eine hitzige Debatte über das Licht. Die Partei von Isaac Newton war der Meinung, das Licht bestehe aus einzelnen Teilchen, die Gegenpartei war der Auffassung, das Licht bestehe aus Wellen. Erst die Quantenphysik löste vor hundert Jahren das Rätsel: Das Licht besteht aus Wellen und aus Teilchen. Seitdem spricht man vom Welle-Teilchen-Dualismus. Der Islam ist von einem ähnlichen Dualismus geprägt. Er ruft sowohl zum Frieden, als auch zur Gewalt auf, obwohl sich das eigentlich ausschließt. Warum das so ist, weiß der Leser am Ende des Thrillers, der ihm neben spannender Unterhaltung jede Menge Informationen über den Islam geliefert hat.

Den Thriller gibt es leider nur als E-Book, dafür aber kostenlos, weil Tom Wendner mit seinem Werk kein Geld verdienen, sondern aufklären möchte. Bleibt zu hoffen, dass der Autor sich das noch anders überlegt und eine Printausgabe in Auftrag gibt, denn dieses Buch würde man gern verschenken.
(vera-lengsfeld.de)