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Vom Deutschen Wetterdienst zum Klimapanik-Dienst

Von Peter Helmes/Wolfgang Thüne

Wieviel Unfug wird mit den Begriffen „Wetter“ und „Klima“ getrieben! Viele Menschen kennen den Unterschied nicht und plappern munter drauflos. Am Auffälligsten ist dies beim Gebrauch des Wortes „Klimaschutz“. Man kann weder das Klima noch sich selbst vor dem Klima schützen.

Ein Fachmann, der sich seit Jahrzehnten um Klärung der Begriffe und Darlegung der Fakten bemüht, ist unser langjähriger konservativer Autor, Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne – vielen älteren Lesern noch bestens als „Wetterfrosch des ZDF“ (1971–1986) bekannt, dem ich seit fast 50 Jahren politisch freundschaftlich verbunden bin.

Seine klare Sprache und seine deutlichen Hinweise werden besonders heute in der von der „political correctness“ beherrschten „Klima-Diskussion“ schmerzlich vermißt. Große Bekanntheit erreichte Thüne auch durch seine ab 1998 in Büchern, auch bei den Deutschen Konservativen, vertretene These, daß es keinen Treibhauseffekt gäbe. Das war eine Kampfansage an das politische Establishment, dem er letztlich zum Opfer fiel. Er mußte nach 16 Jahren nahezu täglicher Kommentierungen das ZDF verlassen.

Deutscher Wetterdienst: 70 Jahre und kein bisschen weise…
Wolfgang Thüne hat in dem folgenden Original-Beitrag die gesamte Diskussion um „Wetter“ und „Klima“ vom Kopf auf die Füße gestellt – und sorgt somit für Klarheit. Er berichtet über den Anfang des Deutschen Wetterdienstes und seine meteorologischen Erkenntnisse und Erfahrungen:

Fast sieben Jahre nach Ende des Krieges wurde das „Wetter“ in deutsche Hände übergeben. Von Bad Kissingen zog das „Zentralamt für den Wetterdeinst in der US-Zone“ um nach Offenbach am Main und wurde per Gesetz zum „Deutschen Wetterdienst“ für alle westalliierten Besatzungszonen erhoben. Das Wetter wurde dem Bundesminister für Verkehr zugeordnet. Seine Aufgaben wurden per Gesetz festgelegt. Der DWD hatte meteorologische Dienstleistungen zu erbringen und die Luft-und Seefahrt zu sichern, also kurz- und langfristige Vorhersagen zu erstellen, sowie die meteorologischen Prozesse zu überwachen und zu bewerten, wie die Struktur und Zusammensetzung der Atmosphäre zu beobachten.

Mit Messungen im „Turm der Winde“ in Athen begann die Meteorologie der Antike. Im 4. Jh. v Chr. bemühte sich Aristoteles in seiner „Meteorologica“ um erste „wissenschaftliche“ Erklärungen. Doch erst 1780 wurde von Karl Theodor von der Pfalz die „Societas Meteorologica Palatina“ mit 39 Stationen über eine Fläche von Grönland bis Russland errichtet. Beobachtet wurde einheitlich um 7, um 14 und 21 Uhr, die „Mannheimer Stunden“, mit geeichten Instrumenten! So wurden die Werte vergleichbar! Die Messwerte reichen von 1781 bis 1793 und wurden in den „Mannheimer Ephemeriden“ publiziert. Zwölf Jahre meteorologischer Daten liegen vor. Sie dienten Alexander von Humboldt bei seiner „Klimatologie“.

Wetter-Konkurrenz im „Klima“
Wie der Name „Wetterdienst“ ausdrückt, dient er einzig und allein dem Wetter, seiner Analyse und Prognose. 1816 ist der Beginn der empirischen Wetteranalyse durch Heinrich Wilhelm Brandes. Im Jahr 1847 wurde in Berlin das Preußische Meteorologische Institut gründet und 1934 der Reichswetterdienst. Im Jahre 1939 wurde eine „Zentrale Wetterdienstgruppe“ unter Führung von Prof. Dr. Richard Scherhag gebildet, die handgezeichnete synoptische Wetterkarten herausgab Ab 1952 entstand in Offenbach am Main das Zentralamt des DWD.

Ab 1960 wurde der DWD bundesweit bekannt durch seine Fernsehmeteorologen Dr. Haarländer, Dr. Teich, Frau Dr. Wege – besonders durch Wolfgang Thüne etc. Sie gaben dem Wetter ein Aussehen und dem DWD Ansehen! Ob Wind, Sturm, Regen, Hagel, Schnee, Gewitter, Glatteis, Sturmfluten, alles wurde den Zuschauern bildhaft präsentiert. Das Wetter ist und bleibt unverzichtbar!

In den 60er Jahren bekam das Wetter Konkurrenz, im „Klima“. Klima ist vom Wetter abgeleitet, ein Abstraktum. Menschen haben das über „30 Jahre gemittelte Wetter“ den Namen „Klima“ gegeben. Die Griechen waren klüger und haben es „Neigung“ genannt! Auf der Erdkugel hat jeder Punkt eine andere Neigung zur Sonne! Doch der „Glaube“ an das „Klima“ erhob es zur Wirklichkeit. Es wurde „wirklich“. Im Sprachgebrauch des Zeitgeistes im Zuge der Globalisierung bekamen Abstraktionen zunehmend Gestalt und verwirren die Massen. Abstrakte Werte bestimmen, wie das Klima, fortan das Wetter, eine „Ironie der Geschichte“!

CO2 – ein unverzichtbarer Bestandteil für alles Leben
Auch bei den Meteorologen bekam diese abstruse Sichtweise Anhänger, die heute den Ton im Wetterdienst und seiner Politik bestimmen. Wer heute dem Abstraktum Klima widerspricht und darauf besteht, dass es in der Natur nur einen physikalischen Vorgang gibt, das Wetter, der wird mundtot gemacht, geächtet und diffamiert, zum „Staatsfeind“ abgeurteilt.

Der Wind weht einem eisig ins Gesicht, zumal die Klimaforschung politisch massiv unterstützt und gefördert wird, und alle Medien auf das Klima fest eingeschworen sind. Hauptagitator ist die UNO, die 1972 die Konferenz über die menschliche Umwelt in Stockholm abhielt. 1972 veröffentlichte der Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“, und 1992 wurde in Rio de Janeiro in Brasilien die erste „Weltklimakonferenz“ abgehalten, der inzwischen Dutzende weitere folgten mit dem Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen und den CO2 -Gehalt der Luft auf eine klimaneutrales Niveau zu senken.

Dabei ist das CO2 ein unverzichtbarer Bestandteil der Luft und unabkömmlich für alles Leben auf der Erde. Bevor die Photosynthese die grünen Pflanzen wachsen ließ und die Atmosphäre mit dem Sauerstoff anreicherte, auf 21 %, bestand die Luft überwiegend aus Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Die Lufthülle war ein „Treibhaus“, trotzdem kühlte sich die Erde unter 100 Grad Celsius ab und verursachte nach Schellnhuber eine 40 000 Jahre anhaltende „Sintflut“. Und in dem Wasser entwickelte sich das Leben, das später auf die Landmassen besiedelte und die Erde „ergrünen“ ließ. Das „grüne Kleid“ der Erde ist lebensnotwendig und muss geschützt werden.

Der Deutsche Wetterdienst ist ein wichtiges Glied in der internationalen „Klima-Allianz“!
Der DW ist auch Akteur in dem Konzert der „Großen Transformation“ und dem „Weltklimarat“, den „Scientists for Future“, dem „Deutschen-Klima-Konsortium“ etc. Unzählige Institutionen wie Organisationen wollen das Klima schützen und melken den opferbereiten klimaschützenden Staat.

Inzwischen hat sich der Deutsche Wetterdienst weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, während die Medien beim Wetter den Ton vorgeben. Nach Maurice Strong,  gilt: „Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch“, und „Freiheit ist ein Irrtum in der Geschichte der Menschheit“. Nach Kants Spruch „Sapere aude“ soll jeder Mensch dem Mut aufbringen, „seinen eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien“.

Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt
Der Deutsche Wetterdienst sollte sich gemäß „DWD-Gesetz“ ganz auf seine Kernaussage konzentrieren, die Atmosphäre sowie ihre Veränderungen zu erforschen und möglichst präzise Wettervorhersagen zu machen. Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt sollte den Klimatologen und Statistikern überlassen werden. Wie kann man das 30jährige mittlere Wetter je in die Zukunft projizieren? Aus der „Klimapolitik“ sollte sich der Wetterdienst total herausziehen. Ein Blick in einen „Klimaatlas“ zeigt im Vergleich zu den sich stündlich und täglich ändernden Wetterkarten, dass „Klima“ etwas Ruhendes, dagegen das Wetter etwas quicklebendiges, sich sekündlich veränderndes Gebilde, ein lebender Vorgang, ist.

Das Wetter möglichst exakt vorherzusagen, ist eine herausfordernde staatliche Aufgabe, die unabhängige und objektive Arbeit. Es ist eine hochqualifizierte Arbeit, die ein Studium voraussetzt und an keine „Schauspieler“ in den Medien übertragen werden kann. Alle Menschen der Erde ergeben die „Menschheit“, doch diese ist ein abstrakter Begriff, und damit nicht lebendig! Nur der einzelne Mensch ist zur Vernunft fähig, kann denken, überlegen und dann entscheiden. Dies betrifft insbesondere den „synoptischen Meteorologen“, der den Kant`schen Imperativ „Sapere Aude“, das eigen- und selbständige Denken aufgrund des intensiven Studiums der Wetterkarten, verinnerlicht hat.

Versammelt man hundert Meteorologen alle mit denselben Wetterdaten, dann mögen sie alle zu der gleichen Wetteranalyse kommen. Trennt man dann diese Menge Meteorologen und gibt ihnen die Aufgabe, eine möglichst exakte Vorhersage für den folgenden Tag zu erstellen, dann findet man exakt hundert verschiedene Prognosen!

Fazit
Es gibt keine hundertprozentige Vorhersage des Wetters, die den genauen Tagesablauf an jedem Ort, in jeder Region Deutschlands für alle Wetterelemente wiedergibt. Alle diesbezüglichen Versprechen des Deutschen Wetterdienstes, dies sei mit immer größeren und schnelleren Computern und immer perfekteren Modellen möglich, sind Versprechungen ohne Wert. Das Wetter war immer, ist es und wird immer eins sein, ein Rätsel! Und, das Wetter wird auch in Zukunft tun, was es will und einen Blick hinter seine Geheimnisse dem Menschen verwehren! (Ende des Berichts von WolfgangThüne)
(conservo.blog)

Bei uns schlecht, in China gut!

Von WOLFGANG HÜBNER

Bei allem, was wir hierzulande über die Null-Covid-Politik und die daraus resultierenden Maßnahmen in China wissen können, ist es verständlich, dass es zu Protesten dagegen kommt. Verwunderlich ist eher, warum diese nicht schon früher die aktuellen Dimensionen angenommen haben. Denn die Chinesen sind ein großes und intelligentes Volk, das sich auf Dauer nicht nach Belieben gängeln lassen wird – ausgeklügelte soziale Kontrolle des Staates hin oder her. Es empfiehlt sich für die Führung in Peking nicht, diesem Protest nur mit Repression zu begegnen. Warten wir also ab, wie sich alles Weitere entwickelt.

Wer jedoch in Deutschland überhaupt keinen guten Grund hat, die Geschehnisse in China zu bejubeln, das sind die allermeisten politischen Kräfte und Medien. Denn es ist und bleibt unvergessen, wie die teils massiven, doch immer friedlichen Proteste zwischen Flensburg und Konstanz diffamiert wurden als Werk von „Schwurblern“, „Impfverweigerern“ und „Extremisten“, die sich ohne Rücksicht auf die Volksgesundheit im Lauterbachschen Sinne gegen die höhere Vernunft von Söder, Drosten, Spahn und Co. aufzulehnen wagten. Fotos und Filme brutaler Polizeieinsätze aus deutschen Städten sind genügend dokumentiert. Und es ist und bleibt unvergessen, wie gezielt und unbedenklich die gesamte Gesellschaft bis in die Familien hinein polarisiert und gespalten wurde.

Wer sich an der damaligen Hetze beteiligt hat – es waren mehr als genug auch prominente Persönlichkeiten darunter -, hat nicht die geringste Glaubwürdigkeit, nun über chinesische Proteste zu frohlocken. Es sollte ohnehin klar sein: Dass Politik und Medien in Sachen Corona derzeit keine Hysterie schüren, sondern bei diesem Thema auf Tauchstation gegangen sind, ist fast ausschließlich den großen Problemen wie Inflation, Wirtschaftskrise und Sanktionsfolgen gegen Russland geschuldet. Nur deshalb wirkt der notorische Corona-Profiteur Lauterbach wie ein Rufer in der Wüste, doch Minister ist dieser politische Psychopath noch immer.

Hoffen wir auf eine erfreuliche Lösung in China, aber behalten wir gut im Gedächtnis, wer kompetente und mutige Warner wie Professor Sucharit Bhakdi mit skrupelloser Infamie ins Abseits gedrängt, Millionen Ungeimpfte faktisch zu Aussätzigen erklärt und entsprechend behandelt hat, wer die Verantwortung für die Traumatisierung unzähliger Kinder trägt und das einsame elende Sterben in Pflegeheimen auf dem Gewissen hat. Die fällige Abrechnung mit diesem düsteren Kapitel steht noch immer aus. Und so lange das so ist, sollen die damaligen Täter und Mittäter gefälligst über China schweigen.
(pi-news.net)

Sehr empfehlenswert: Auf Arte (mediathek) als Dokumentar-Film: "Rom - Untergang einer Weltmacht"

In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung herrschte das Römische Reich über Europa und den Mittelmeerraum. Dank neuester Erkenntnisse sind die Ursachen für den Zusammenbruch des Imperiums heute genauer bekannt: tödliche Pandemien und das Klima. Mehr als die Barbaren oder die Unfähigkeit der Kaiser brachten die Launen der Natur die größte Macht ihrer Zeit zu Fall.

Der Dokumentarfilm „Rom - Untergang einer Weltmacht“ behandelt den schleichenden, aber unaufhaltsamen Prozess, der letztendlich zum Zusammenbruch des größten Reiches der Antike führte. Hauptverantwortlich für den Untergang Roms sind weder die Unfähigkeit seiner Kaiser noch die Kühnheit seiner Gegner oder die Schlagkraft ihrer Heere, sondern mehrere Pandemien und eine Reihe von Klimaschocks, die das Römische Reich vom 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung an heimsuchten.

Neue Erkenntnisse der Wissenschaft machen diesen Prozess des Niedergangs heute besser verständlich. Drei aufeinanderfolgende Pandemien – wahrscheinlich die Pocken, ein hämorrhagisches Fieber und die Beulenpest – dezimierten Roms Bevölkerung stark und fügten Armee und Wirtschaft großen Schaden zu.

Man geht davon aus, dass Rom dreimal hintereinander ein Drittel bis die Hälfte seiner Bevölkerung verlor, was seinen Gegnern gelegen kam, um die angeschlagene Weltmacht weiter zu schwächen. In Europa, den USA und Russland versuchen Archäologen und Historiker sowie auf antike Krankheiten spezialisierte Genetiker, die Pandemien des Römischen Altertums zu identifizieren und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung zu ermitteln.

Neben diesen Forschungen zeigt der Dokumentarfilm die Arbeit der Dendrochronologen, die an den Jahresringen von Hölzern die Klimaschwankungen durch die Jahrhunderte hindurch ablesen: Sie entdeckten im 3. Jahrhundert in Europa und Eurasien eine plötzliche Klimastörung, aufgrund derer die landwirtschaftlichen Erträge zurückgingen. Dies habe sich gravierend auf die Ernährung der Bevölkerung ausgewirkt und sei auch verantwortlich für die Migration der Hunnen aus der Mongolei und Südsibirien nach Europa – mit der tiefgreifenden Erschütterung des Römischen Reiches als Folgeerscheinung.

Wie andere Untersuchungen zeigen, haben ungeheuer starke Vulkanausbrüche Anfang des 6. Jahrhunderts eine spektakuläre Abkühlung hervorgerufen und das Römische Reich in eine nie dagewesene Krise gestürzt. Diese spätantike kleine Eiszeit in Verbindung mit der ersten Beulenpest-Epidemie in diesem Teil der Welt soll den Versuch Roms, ein letztes Mal wieder zu erstarken, vereitelt haben.
(arte.tv/)

(tutut) -  Sechs vor Zwölf. Auch eine Landeszentrale für politische Bildung (lpb) ist nur so gut oder schlecht wie die Bildung, welche eine Regierung  verantwortet.  Da spielt Baden-Württemberg gerade unter der Tarnkappe of THE  ÄLÄND Mau-Mau. Nicht zuletzt durch eine politische Pandemie der Corona-Diktatur hat sich gezeigt, dass  Kommunalpolitik auf ein Niveau heruntergekommen ist,  wie es in Gemeinderatsprotokollen  aus dem tausendjährigen Reich nachgelesen werden kann. Ewig lockt das Führerprinzip zur Einmann-Willkür. Dabei versucht Hans-Georg Wehling in seinem Beitrag zum "Handbuch Kommunalpolitik" der lpb doch alles, um den Eindruck abzumildern, den er nicht umhinkommt festzustellen in seinem Kapitel "Die 'Profis' und die 'Feierabendpolitiker'", indem er schreibt: "Der Bürgermeister als Verwaltungschef hat gegenüber den  Mitgliedern des Gemeinderats zwei Vorzüge, deren Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann: 1. Er ist hauptamtlich für die Kommunalpolitik da, er steht also als 'Profi' den 'Feierabendpolitikern' des Gemeinderats gegenüber. 2. Er verfügt über einen Apparat von 'Profis', der ihm zuarbeitet oder entsprechend seinen Anweisungen in seinem Namen handelt. Je komplexer ein System, je größer also eine Gemeinde und je komplizierter die Aufgabenfülle  und Aufgabenverschränkung wird, desto entscheidender wird die Verfügungsgewalt über den Apparat". Wenn es in der Gemeindeordnung heißt "Der Gemeinderat ist das Hauptorgan der Gemeinde", ist  Wunschdenken und hat mit der Realität wenig zu tun. Der Gemeinderat soll der Verwaltung Aufträge erteilen und deren Ausführung kontrollieren. Dabei ist er der Hase im Wettlauf mit den Igel. Viele  Bürgermeister lassen  ihre Gemeinderäte spüren, wer ihrer Meinung nach eigentlich Herr im Rathaus ist.  Nicht nur bequemerweise  macht die Mehrheit das mit.  Es spricht nichts dagegen, wenn in Großstädten Gemeinderäten notwendigerweise bezahlte politische Mitarbeiter zugebilligt  werden. Solche fachliche Beratung bräuchten kleinere Gemeinden fast noch dringlicher. Von Politikern wird für ihr Amt,  auch ein Bürgermeister ist Politiker, keinerlei Kompetenz gefordert. Am Ende winkt nach kalten und warmen Büffets ein Ehrengrab. Zu  einem Reim von Wilhelm Busch: "Wirklich, er war unentbehrlich! Überall, wo was geschah zu dem Wohle der Gemeinde, er war tätig, war er da.  Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgericht, Liedertafel, Spritzenprobe, ohne ihn, da ging es nicht. Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hatt er frei. Gestern, als sie ihn begruben, war er richtig auch dabei". Ein Mythos zu glauben, sie brächten alles Notwendige ins Rathaus mit, sogar falls sie eine Verwaltungshochschule absolviert haben, weil diese sich gerne "Bürgermeisterschmieden"  nennen. Nichts falscher als das.  Die Erfahrung  mit solchen Amtssesselbesetzern spricht immer öfter oft fürs Gegenteil. In erster Linie sind nicht

Verwalter, sondern Gestalter gefragt.  Fürs Verwalten steht ja meist (hoffentlich) nicht zu knapp versiertes Fachpersonal zur Verfügung. Ein Gemeinderat hat es sogar doppelt schwer, weil die Kommunalaufsicht in Landratsämtern oft nicht ihrem Auftrag gemäß nachkommt, da viele Bürgermeister  mit Sitzen im Kreistag in enger wechselseitiger Beziehung zu Landräten stehen, welche vom Kreistag und nicht vom Volk gewählt werden, im Gegensatz zu Bürgermeistern.Wehling: "Plebiszite verleihen dem jeweiligen Amtsinhaber im allgemeinen Verständnis eine höhere Weihe und damit mehr Macht: Der so Gewählte fühlt sich 'höher legitimiert' als die einzelnen Mitglieder des Gemeinderats und wird auch so angesehen. Der Bürgermeister kann sich auch darauf berufen, dass er mehr Stimmen als jedes Gemeinderatsmitglied erhalten hat, mehr  als die Hälfte der Stimmen, bei Wiederwahl sogar nicht selten 'Traummehrheiten' , die bis über 90 Prozent gehen können. Entsprechend kann er vor dem Gemeinderat seinen Durchsetzungsanspruch begründen. Geschwächt werden kann ein solcher Wahlsieg allenfalls durch eine niedrige Wahlbeteiligung. Die 'kritische Grenze' dürfte hier zwischen 20 und 30 Prozent liegen".  In vielen Fällen kann von Wahl keine Rede mehr sein bei Alleinkandidaten, und Zustimmung unter 20 Prozent sollte  Abwahl bedeuten müssen. Denn Demokratie spricht dies Hohn. Mit Blick auf die  Gemeindeordnung stellt Wehling klar: "Diese Dominanz des Gemeinderates nach der Kompetenzverteilung durch die Gemeindeordnung entspricht indessen nicht der kommunalen Verfassungswirklichkeit. Vielmehr ist hier  die Stellung des Bürgermeisters so stark, dass es sinnvoller scheint, eher von einer 'Ratsverfassung mit Bürgermeistersuprematie' in Baden-Württemberg zu sprechen. Die Gründe dafür sind teilweise bereits selbst angelegt. Es wäre jedoch verfehlt, die Kompetenzverteilung isoliert zu betrachten. Gesetzmäßigkeiten der Alltagspraxis  kommen hinzu. Schließlich wirken sich auf die lokalen Machtverhältnisse auch Traditionen, gesamtgesellschaftliche politische und ökonomische Entwicklungen aus". Altes deutsches Sprichwort sagt:  "Wo der Bürgermeister selbst ein Beck ist,  da backt man das Brot zu klein".

Landkreis Tuttlingen stellt Corona-Dashboard ein
Tuttlingen informiert auf seiner Webseite nicht mehr über die aktuelle Corona-Situation. Das Landratsamt teilte mit, dass Interessierte die aktuellen Fallzahlen im Kreis immer noch auf den Internetseiten des Landes oder des Robert Koch-Instituts finden könnten. Grund sei, dass sich die Corona-Lage entspannt habe.
(swr.de. Alles wieder normal, brummt der Landrat Bär nicht mehr? Wer sagt's den Bürgern jetzt, wenn sie krank sind?)

Dennis Nieborowsky aus Ringsheim ist auf dem Sprung ins Metzger-Nationalteam
(Badische Zeitung. Metzelei gegen wen?)

Spritpreise auf Mehrmonatstief
Tanken in Frankreich lohnt kaum noch
Wer in Baden-Württemberg in Grenznähe wohnt und zuletzt vergleichsweise günstig tanken wollte, konnte sich an den Zapfsäulen in Frankreich bedienen. ..Aus Sicht des ADAC war es «längst überfällig», dass die Kosten nach unten gingen - und es gebe «weiter erheblichen Spielraum für Preissenkungen». Wie es in Zukunft weitergeht, sei unter anderem von den politischen Entwicklungen abhängig. «Autofahrerinnen und Autofahrer können den Wettbewerb und damit auch den Preisrückgang an den Zapfsäulen weiter befeuern, indem sie sich beim Tanken preisbewusst verhalten: vor der Fahrt zur Tankstelle über die aktuellen Preise im Umkreis informieren, gezielt die günstigste Tankstelle ansteuern und am besten abends zwischen 20 und 22 Uhr tanken», hieß es. Nach ADAC-Angaben können Autofahrer abends im Schnitt zwölf Cent je Liter gegenüber den Morgenstunden sparen.
(baden online. Der späte Wurm hat keinen Vogel. Aber leerer Tank fährt auch in Frankreich nicht.)

Baden-Württemberg schafft Anlaufstelle für Gründerinnen
Die Landesregierung will Frauen stärker bei der Gründung eines Unternehmens unterstützen. Für Gründerinnen soll es eine eigene Anlaufstelle geben.
(swr.de. Habecks Grüninnen?)

Hoffnung auf treue Kundschaft
Zoos in BW sparen in der Energiekrise und erhöhen Preise leicht
(swr.de. Gibt's sonst Giraffenschnitzel?)

Poetin zwischen Sprachen und Kulturen
Mannheimer Schillerpreis 2022 für Emine Sevgi Özdamar
(swr.de. Wandert Schiller aus?)

Fit für Rückkehr in Gesellschaft
Internet und PC in der Haftzelle: BW startet Modellversuch
(swr.de. Knast muss sich lohnen?)

Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke bis April
Rund 120 Atomkraftgegner blockieren Neckarwestheim 2
(swr.de. Spinnen und senden?)

Evangelische Kirche
Kirchenaustritte auf Rekordniveau
Eine bittere Botschaft hat Fabian Peters vom Finanzdezernat der evangelischen Landessynode am Wochenende überbracht: In den ersten zehn Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Kirchenaustritte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel gestiegen. Ein entscheidender Grund dafür sei die Inflation, die wie ein Katalysator wirke. Damit werden die Austritte 2022 ein Rekordniveau erreichen...
(baden-online. Ho-Ho-Ho. Genau, der inflationäre Austritt ist die Inflation. Hat nichts mit linksgrüner Kirche zu tun. Gemeint ist aber die Württembergische Landeskirche, wenn Nachrichten aus Stuttgart stammen.)

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Bürokratie
Milliardenschwere Ampel-Hilfspakete stürzen Ämter in „heilloses Durcheinander“
Die Verwaltungen blicken mit Angst auf den Jahresanfang. Für die anstehenden Entlastungen der Bürger sind sie schlichtweg nicht gerüstet. Deutschland muss sich auf verzögerte und fehlerhafte Auszahlungen einstellen. Jetzt ist sogar die Rede von einem „Kollaps“.
(welt.de. Politiker, die nichts können müssen, leiten Ämter.)

Deutsche Wirtschaft in Zange der USA
Von Gastautor Gabor Steingart
Die Amerikaner mischen den internationalen Markt der neuen Technologien mit Milliarden-Subventionen auf. Darunter leidet auch die deutsche Wirtschaft. Minister Robert Habeck kündigt an, dass die Politik sich nun stärker in den freien Markt einmischen werde. Die deutsche Wirtschaft ist in eine gefährliche Zangenbewegung geraten. Das Verrückte: Beide Arme der Zange werden nicht von Russen oder Chinesen, sondern von Amerikanern bewegt, die offenbar fest entschlossen sind, ihren künftigen Wohlstand zulasten von Chinesen und Europäern zu organisieren. Trump ging, sein Motto blieb: America First.
(focus.de. Das war und ist immer das Motto der USA. Besonders eine Allianz fürchten sie seit dem 19.Jahrhundert: Deutschand-Russland.)

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NACHLESE
Claudio Casula
Eine Staatsbürgerschaft wird verramscht
Innenministerin Nancy Faeser plant, Millionen Ausländern im Land fast ohne jede Gegenleistung die deutsche Staatsangehörigkeit hinterherzuwerfen. So billig war der deutsche Pass noch nie zu haben...Nun nervt das Volk schon länger. Es murrt, wegen der hohen Inflation, wegen der Vollversorgung von Millionen, die noch nie einen Cent in die deutschen Sozialversicherungssysteme eingezahlt haben, wegen Maskenpflicht und Impfnötigungen, wegen allerlei Gängelungen und wegen Staus, die von Klima-„Aktivisten“ vorsätzlich herbeigeführt werden. Daher ist die Regierung jetzt unzufrieden mit dem Volk, sie will es ummodeln,..Bertolt Brecht bestätigend: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”
(achgut.com. Vor lauter Deutschen gibt es dann keine Deutschen mehr.)
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Zweitwohnungssteuer in Lahr wird eingeführt
Der Lahrer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Montag, 21. November 2022, die Einführung einer Zweitwohnungssteuer beschlossen. Die Stadtverwaltung wird nun alle 1640 Bürgerinnen und Bürger, die aktuell mit Zweitwohnsitz in Lahr gemeldet sind, per Brief anschreiben und sie über die neue Regelung informieren. Die Steuerpflicht entsteht erstmals zum 1. Juli 2023. Mit der Zweitwohnungssteuer werden künftig auch Einwohnerinnen und Einwohner, die in Lahr lediglich mit Nebenwohnsitz gemeldet sind, an der Finanzierung der kommunalen Aufgaben beteiligt. Die mit Zweitwohnsitz Gemeldeten können Mieterinnen und Mieter sein, aber auch Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Personen, denen die Wohnung unentgeltlich oder zu einem Entgelt unterhalb der ortsüblichen Miete überlassen wird. Wer einen Nebenwohnsitz angemeldet hat, wird damit grundsätzlich zweitwohnungssteuerpflichtig. Sollte die Nebenwohnung in Lahr nicht mehr bestehen, ist diese bei der zuständigen Behörde des Hauptwohnsitzes abzumelden. Wird die Nebenwohnung mittlerweile überwiegend genutzt, ist sie nach den melderechtlichen Vorgaben zur Hauptwohnung umzumelden. In Lahr erfolgt dies über das Bürgerbüro.Die Stadtkämmerei wird alle Inhaberinnen und Inhaber einer Nebenwohnung in Lahr im ersten Quartal 2023 zur Abgabe einer Steuererklärung auffordern und dazu die entsprechenden Steuererklärungsunterlagen zusenden.Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen zur Zweitwohnungssteuer an Tabea Lehmann von der Abteilung Beteiligungen, Betriebswirtschaft und Steuern wenden – per E-Mail an tabea.lehmann@lahr.de oder telefonisch unter 07821 / 910-0221. Bei melderechtlichen Fragen ist das Bürgerbüro per Telefon unter 07821 / 910-0333 oder per E-Mail an buergerbuero@lahr.de erreichbar.Bei vermieteten Zweitwohnungen beträgt der Steuersatz zehn Prozent der Jahresmiete ohne Heiz- und Nebenkosten. Für Wohnungen, die im Eigentum des oder der Steuerpflichtigen stehen, ist die Nettokaltmiete in der ortsüblichen Höhe anzusetzen. Dies gilt auch für Wohnungen, die der steuerpflichtigen Person unentgeltlich oder zu einem Entgelt unterhalb der ortsüblichen Miete überlassen sind.Ein weiteres Ziel einer Zweitwohnungssteuer ist, die Zahl der gemeldeten Erstwohnsitze zu erhöhen. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass es nach der Einführung dieser Steuer zu entsprechenden Verschiebungen kommt. Die Stadt Lahr erhält je zusätzlichem Erstwohnsitz jährlich circa 1000 Euro aus Einkommensteueranteilen und Landeszuweisungen.Die Verwaltung schätzt, dass die Steuer einen direkten Ertrag von jährlich etwa 100 000 Euro erbringen wird. Aufgrund zusätzlicher Erstwohnsitze könnten weitere Mehreinnahmen für die Stadt von jährlich mindestens 100 000 Euro möglich sein. Darüber hinaus kann die Einführung der Steuer dazu führen, dass nicht oder wenig genutzte Zweitwohnungen endgültig aufgegeben werden. Damit könnte sie ein weiterer Baustein dafür sein, den Wohnungsmarkt in Lahr zu entlasten.
(Stadt Lahr)

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DAS WORT DES TAGES
Die Wortschöpfung „Klimaschutz“ ist genauso ein Unsinn wie „erneuertbare Energien“. Klima ist ein statistischer Wert, also eine reine Rechengröße. Was gibt es daran zu schützen und wie sollte man das anstellen? Energie läßt sich nach dem Ersten Hauptsatz der Thermodynamik zwar in ihrer Erscheinungsform umwandeln aber weder erschaffen noch erneuern.Wann räumt endlich einmal jemand diesen physikalischen Unsinn ab?
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 47 – Die Moralweltmeister
Von Stephan Paetow
Nancy Faeser trug den Protest in die VIP-Lounge, und Frank-Walter kramt schon mal ein Verdienstkreuz hervor. Habeck würde auch Bekenntnis-Binden tragen, wenn er Torwart wäre, aber er wurde leider nicht aufgestellt. Seit 12 Jahren liegen die Einladungen auf dem Tisch, niemand hat die Zeit genutzt, abzusagen, kaum aber führt der Emir von Katar stolz sein WM-Eröffnungs-Feuerwerk vor, nehmen deutsche Sportreporter Haltung an und wandeln sich in Kriegsberichterstatter. Nein, der deutschen Presse, so hat es den Anschein, missfällt alles an der Fußballweltmeisterschaft. Sie sieht die fröhlichen Zuschauer im Stadion nicht, nur das getrocknete Blut von Zwangsarbeitern auf den Sitzen. Sie beklagt, dass keine Regenbogen-Fahnen und Diversitäts-Partys in Doha erlaubt sind – wie soll da Freude aufkommen? Oder ist es Long-Covid, das manchem Staatsfunker auf die Stimmung schlägt? Die Inflation eher nicht, die wird ja ausgeglichen...
(Tichys Einblick. Gegen den Katzenvirus plappert keine Mühle de Lauterbach na.)

„Nieder mit Xi Jinping!“
Protest gegen Chinas Corona-Politik erreicht Shanghai und Peking
Seit einem Wohnungsbrand mit zehn Toten kommt es in China zu Demonstrationen gegen die strenge Corona-Politik. Nun gingen auch im Finanzzentrum Shanghai und in der Hauptstadt Peking Hunderte auf die Straße. Solche offenen Proteste sind in dem Land extrem ungewöhnlich. In der Nacht zu Sonntag zogen Hunderte junge Menschen auf die Straße. Wie in Online-Videos zu hören war, riefen die Demonstranten unter anderem: „Nieder mit der kommunistischen Partei! Nieder mit Xi Jinping!“ Laut den Aufnahmen wurden mehrere Personen von der Polizei abgeführt. Solche offenen Proteste sind in der autoritär regierten Volksrepublik mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern extrem ungewöhnlich. Laut einem Augenzeugen setzte die Polizei in Shanghai Pfefferspray gegen etwa 300 Protestierende ein.
(welt.de. Irgendwann erreicht jede Diktatur ihr Ende.)

Neben der Spur
Was Deutschland betrifft, hilft nur noch ein Wunder
Von Harald Martenstein
Ob in der Ukraine-Politik oder bei der Fußball-Weltmeisterschaft: Deutschland ist gut im Zeichen setzen, aber nicht im Handeln. Und aus Fehlern zu lernen wurde längst aufgegeben. Eine Haltung, die auch mit Blick auf die Clan-Kriminalität zum Problem wird.
(welt.de. Die Menetekel an der Wand liest niemand.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Kein Winter für Frösche
Das Froschgleichnis besagt, dass ein Frosch sofort aus heißem Wasser springt, dort aber sitzen bleibt, wenn das Wasser langsam erhitzt wird. Allerdings versichern Zoologen, dass Frösche nicht so blöd seien, allenfalls Menschen. Eine Feldstudie aus Berlin.
(achgut.com. Der Mensch rechnet in jedem Frosch mit einemPrinzen.)

Das rotgelbgrüne Land
Das neue Deutschland nach der Großen Transformation durch die Ampel nimmt Gestalt an
Das Deutschland, wie wir es kennen, wird transformiert und abgewickelt. Im ersten Teil einer Serie geht es um die Abschaffung wirtschaftlicher Eigenverantwortung, des Mittelstands, das Ende von Wohlstand und Marktwirtschaft. Es folgt eine Analyse über die Parteipolitisierung des Rechtsstaats, Eingriffe in den Kern des Privaten, Kulturkampf, Zerstörung der EU ... mehr »
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Das bunte Grün ist grau, das Grauen höchst persönlich.)

Wählerverspottung
Berlin-Wahl: Keine Reue, nirgends
Franziska Giffey zieht aus der Berlin-Wahl dieselben Konsequenzen wie bei ihrer gefälschten Promotion. Und Bausenator Andreas Geisel, während der Berlin-Wahl Innensenator und Hauptverantwortlicher für das Debakel, mimt Heide Simonis.
VON Marco Gallina
(Tichys Einblick. Von wem oder was ist die Mutter des Plagiats das Plagiat?)

Verpaßte Zeitenwende
Bundeswehr: Hundert Mann und kein Befehl
Die angekündigte Zeitenwende hat die Bundeswehr längst verpaßt. Ein selbstreferentielles Bürokratieungeheuer verwaltet den Niedergang einer personell ausgezerrten Truppe. Welchen Sinn hat der Dienst an der Waffe in unserer postheroischen Gesellschaft überhaupt noch? Ein Kommentar von Konstantin Fechter.
(Junge Freiheit.Krieg schaffen ohne Waffen.)

Deutschland im Umbau
Migration: Was nicht „geframet“ werden kann, wird beschwiegen
In den Reihen des Establishments gibt es niemanden, der willens wäre, bei der aktuellen Migrationspolitik eine echte Kurskorrektur vorzunehmen. Es handelt sich nicht um fehlgeleiteten Idealismus, sondern eine Agenda mit dem Ziel, Deutschland zu einer bunten Weltrepublik zu machen. Ein Kommentar von Karlheinz Weißmann.
(Junge Freiheit. "Deutschland schafft sich ab" war für Merkel und ihre Jünger*innen ungelesen nicht hilfreich.)

 

Die gefährliche Radikalisierung der "Klimaschützer"

Von Vera Lengsfeld

Die grüne Frontfrau Katrin Göring-Eckardt hat kürzlich in einer Talkshow geäußert, die Regierung müsste radikaler werden. Damit gießt sie Öl ins Feuer des grünen Radikalisierungsprozesses, der bereits in vollem Gange ist.

"Klimaschützer" aller Couleur werden in ihren Aktionen immer häufiger straffällig. Sie kleben sich nicht nur an Gemälden und Dirigentenpulten an, wobei sie jede Erklärung schuldig bleiben, welchen Einfluss das auf die Klimarettung haben soll.

Inzwischen stören sie nicht nur den Verkehr und haben damit bereits ein Todesopfer zu verantworten, sondern auch den Flugbetrieb im Hauptstadtflughafen.

Trotzdem haben sie nicht nur den Verfassungsschutzpräsidenten Haldenwang an ihrer Seite, der solche Taten „großartig“ findet und nichts Verfassungsfeindliches darin findet, wenn Fridays für Future sagt, wir hätten keine Zeit mehr für Demokratie.

Auch Kirchenvertreter wie Bischof Bilz stärken den Klima-Radikalen den Rücken.

Er frage sich, ob es sinnvoll sei, die Aktivisten als Straftäter abzustempeln: “Wir sollten vielleicht mehr auf die Geschichte des zivilen Ungehorsams schauen und seine Verankerung in der Demokratie.” Das Rechtssystem werde durch die Klimaaktivisten nicht außer Kraft gesetzt. Er habe “Sympathie für kreative Klimaaktivisten”.

Inzwischen hat diese „Kreativität“ ein gefährliches Ausmaß angenommen. Wer nicht auf die Forderungen der "Klimaaktivisten" hören will, muss deren Konsequenzen fühlen.

So ging es den Betreibern der "Pfänner Hall" in Braunsbedra, die der Aufforderung, dem Europäischen Institut für Klima und Energie, EIKE, den Raum für ihre jährliche Klimakonferenz zu kündigen, nicht nachgekommen sind.

Als die Tagungsteilnehmer ihre Arbeit fortsetzen wollten, standen sie vor einem Gebäude, das mit großflächigen Graffitis verunstaltet war. Die Türen ließen sich zunächst nicht öffnen, weil die Schlösser verklebt waren, Scheiben waren zerschlagen worden.

Sieht so ziviler Widerstand in einer Demokratie aus, möchte man Bischof Bilz fragen.

Dass die "Klimaschützer", die doch meinen, die satte Mehrheit der Wissenschaftler hinter sich zu haben, so gewalttätig auf Andersdenkende reagieren, gibt zu denken. Aus der Geschichte wissen wir, dass erst Sachen angegriffen werden und die Angriffe auf Menschen später folgen.

Dabei sind die Aktivisten auch noch feige. Sie arbeiten mit Denunziation und Verleumdung und scheuen die direkte Kontroverse. Statt die „Leugner“ mit guten Argumenten zu widerlegen, sollen sie mundtot gemacht werden.

Da spielt gewiss eine Rolle, dass hinter der Radikalität, mit der in Deutschland „Klimaschutz“ eingefordert wird, von der Tatsache abgelenkt werden muss, dass Deutschland mit weniger als 2% zum globalen CO2-Ausstoß beiträgt, während China nicht nur größter Emittent ist, sondern laut Pariser Abkommen in den nächsten Jahren seine Emissionen planmäßig erhöhen darf. Deutschland ruiniert seine Wirtschaft also ganz vergebens, denn was hier eingespart wird, kann China ausstoßen. Wenn diese Tatsache im Bewusstsein der Öffentlichkeit wäre, würde dies das Ende der Akzeptanz für den "Klimaschutz" bedeuten.
(vera-lengsfeld.de)

“One Love”-Binde Geßler-Hut einer vollkommen durchgeknallten linken Elite

Von DR. PHIL MEHRENS

Die “One Love”-Binde ist der Geßler-Hut einer vollkommen durchgeknallten linken Elite, die endlich alle Hemmungen abgelegt hat, ihren Totalitarismus offen zu zeigen. Noch schlimmer ist allerdings ihre hemmungslose Heuchelei.

Wenn man in einer Echokammer sitzt, dann hört man bekanntlich wenig von dem, was da draußen vor sich geht. Zum Beispiel, dass die ganze Welt westliche Werte hasst. Oder was der Westen eben für Werte hält. Seit einiger Zeit stehen abwegige sexuelle Orientierungen ganz oben auf der Liste. Die gesamte nicht-westliche Welt reibt sich verwundert die Augen, sagt aber nichts. Der dekadente Konsumismus Westeuropas und Nordamerikas füllt auch ihre Kassen. Doch so dekadent werden möchte keiner: Islamische Länder verachten das ehemals christliche Abendland sowieso. In China werden homoerotische Szenen aus Spielfilmen entfernt. In Rußland hat die Duma soeben einstimmig ein Zeichen gegen den westlichen Geschlechtsrevisionismus gesetzt, für das man Putin nicht genug danken kann, weil er endlich all denjenigen auf der Welt, die die westlichen Eliten für nicht mehr ganz dicht halten, eine Stimme gegeben hat.

Das hatte – und damit zur Fußball-WM –, ganz unerschrocken und zweifellos ein wenig naiv, auch Katars-WM-Botschafter Salman im Gespräch mit ZDF-Agitprop-Kanone Jochen Breyer versucht. Er nannte Homosexualität einen “geistigen Schaden”. Nun ja, nennen wir die Formulierung einfach mal … unglücklich. Er wäre vielleicht besser bei der strikt religiösen Analyse geblieben, die das Phänomen als “haram”, also sündhaft einstuft. Wenn er dann noch geschickt Toleranz gegenüber religiösen Überzeugungen eingefordert hätte, wie sie immerhin auch unser Grundgesetz unter Schutz stellt, und das Ganze wie FIFA-Chef Infantino mit einem Schuss Kritik am westlichen Ethnozentrismus gewürzt hätte, Breyer wäre geschlagen gewesen.

Womit haben wir das verdient?
Der hätte übrigens gar nicht so weit reisen müssen, um zu erfahren, was man im Orient von einer Moral hält, die die LGBT-Agenda wie einen Gallierhäuptling auf den Schild heben möchte, ohne über den Druiden-Zaubertrank zu verfügen, der daraus eine leichte Fingerübung macht. Ein Blick in Constantin Schreibers “Inside Islam” oder, falls der Sportstudio-Moderator zum Lesen keine Zeit hat, in die österreichische Komödie “Womit haben wir das verdient?” (2018) hätte genügt. Dort treten Imame auf, die im Prinzip dasselbe von sich geben wie Salman.

Aber wer braucht einen Zaubertrank, der die Logik aufhebt, wenn er sich wie Breyer und seine vielen Gesinnungsgenossen aus westlichen Redaktionsstuben, NGO-Zentralen und politischen Kaderschmieden, an der Macht der Propagandamittel berauschen kann? Mit dem Zweiten sieht man schon lange nicht mehr besser, inzwischen gilt: auf beiden Augen blind! Spätestens seit dem von Breyers Sender unterstützten Gender-Putsch ist das jedem kritischen Deutschen klar. Es geht nur noch um Vernebelung und nicht mehr um klare Sicht: Ganz Deutschland soll eingehüllt werden in einen rot-grünen Gesinnungsnebel, in dem selbst einfachste Wahrheiten (wie die über Mann und Frau) nur noch in schwachen Konturen erkennbar sind. ARD und ZDF verdanken Papa Staat die Zwangsabgabe zur Verbreitung linker Propaganda. Und auf sage und schreibe 1.100.000.000 (1,1 Milliarden) TEURO können sich Agitpropper wie die Amadeu-Antonio-Stiftung freuen, wenn Echokammer-Insassin Nancy Faeser im nächsten Jahr Fördergelder zum Schutz der Demokratie ausschüttet. Deren Experten erklären uns dann später im Rundfunk – CoVid lässt grüßen – die Nachteile von zu viel Freiheit.

Demokratie: Beherrschung des Volkes
Mit Demokratie ist dabei nicht wie dem ursprünglichen Wortsinn nach die “Herrschaft des Volkes” gemeint, sondern die “Beherrschung des Volkes” (man könnte auch sagen: des dummen Pöbels): Die Fördermittel sind Propagandamittel. Sie finanzieren Aufklärungskampagnen gegen Rechtsabweichler, Aktionspläne zur Akzeptanz perverser Vielfalt, Betüdelungsstellen, in denen linke Irrlehren vermittelt werden. Gleichstellungs- und Seenotretter kriegen, notfalls über Umwege, auch was ab. Im Grunde reicht es völlig aus, sich mal den AStA einer durchschnittlichen deutschen Universität anzuschauen, um zu begreifen, wie eine von extrem Linken dominierte Exekutive Gelder einsetzt, um ihre eigene Ideologie erst subtil unters Volk zu bringen, dann propagandistisch zu unterfüttern, dann zum Konsens und schließlich zur Regel zu erklären, gegen die kein Widerspruch – auch kein demokratisch legitimierter – mehr zulässig ist.

Dazu wurde in den USA bereits in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts die Hassrede erfunden, ein sozialistisches Konzept, das früher als “Herabwürdigung des Sozialismus” und noch früher, in seiner national-sozialistischen Ausprägung, als “Wehrkraftzersetzung”, dafür sorgte, daß die falschen Meinungen fein zu Hause bleiben. Sonst wird ihr neues Zuhause der Pranger, der Kerker, das KZ, Bautzen II – suchen Sie sich das Beste aus!

Wie weit die Mobbing-Weltmeister mit dieser Methode gekommen sind, enthüllt nun schmerzlich die erbärmliche B(l)inden-Aktion des DFB, die auch gleich adäquat mit einer erbärmlichen Leistung seiner Kicker beglaubigt wurde. Man hätte natürlich wissen können, daß der Marsch der postmodernen Jakobiner durch die Institutionen nicht vor einer Institution wie dem Fußball Halt machen würde, aber irgendwie geschockt ist man doch, wenn man als ganz einfacher Freund des Ballsports jetzt mit ansehen muss, wie die Werte des Sports auf groteske Weise missbraucht werden für billigste Propaganda, und das ohne Rücksicht auf Verluste in dem Bereich, um den es mal gegangen war: Völkerverständigung, Respekt gegenüber fremden Kulturen, Toleranz für andere Werte.

Geßlerhut und Hand vor dem Mund
Wie schlimm es inzwischen geworden ist, welche absurden Auswüchse die Politisierung der Fußball-WM durch die geisteskranken Geschlechtsrevisionisten aus den Jakobinerstuben angenommen hat, zeigen nicht nur die Heuchler von ARD und ZDF, die erst teuer Übertragungsrechte einkaufen, um anschließend über die falsche Gesinnung des Gastgebers herzuziehen, sondern auch die anderen Medien. Bei RTL, dem Schmuddelsender aus der Homo-Hochburg Köln, war am Abend der WM-Pleite gegen Japan Bayern-Ikone Uli Hoeneß zu Gast. Der Ex-Bayern-Boss musste sich prompt eine irritierte Nachfrage gefallen lassen, als er den zuvor verbal installierten Geßler-Hut nicht mit so richtig tiefer Verbeugung grüßen wollte. Wir erinnern uns: Es war ein Kotzbrocken von Landvogt namens Geßler, der den freiheitsliebenden Wilhelm Tell dereinst zwingen wollte, als Symbol seiner Hoheit den irgendwo im Wald aufgehängten Hut seines Herrn zu grüßen. Das Ergebnis war ein Aufstand, der Bevormundung und Tyrannei ein Ende machte. Wer weiß, welcher Kotzbrocken Deutschlands Nationalkicker würgte, als sie sich vor der Pleite gegen Japan demonstrativ den Mund zuhielten!

Dass die Nationalmannschaft regelmäßig einbricht, sobald sie für Propaganda missbraucht wird, ist gewiss kein Zufall. Gegen Ungarn ging die Sache bei der EM bekanntlich schon einmal schief. Und glaubt irgendwer da draußen tatsächlich, ein Fußballer wie Ilkay Gündogan, der sich propagandawirksam mit dem türkischen Großmufti Erdogan hat ablichten lassen, findet Homosexualität klasse? Da kann dann ein überfälliges 2:0 schon mal an der Hirnrinde hängen bleiben, wenn der Kopf noch weniger frei ist als das Tor.

Als Vorhut zu Flicks Jungs, die im Nobel-Resort eines Landes, das sie der Sklavenarbeit bei der Errichtung eben solcher Anlagen bezichtigt, in Saus und Braus leben, ohne daß ihnen für so viel Doppelmoral irgendwer einen geistigen Schaden attestierte, erklomm die Bundesinnenministerin den Gipfel der Heuchelei: Sie brachte es fertig, mit dem Symbol der sozialistischen Einheitsliebe Deutschlands im Oligarchen-Bereich eines Stadions zu sitzen, das nach SPD-Menschenrechtsstandards nie hätte gebaut werden dürfen. Fragen wir lieber nicht weiter nach, wie viel CO2 der Flieger sinnlos in die Weltgeschichte hinausgeblasen hat, mit dem Faeser anreiste, um ein Großereignis mit ihrer Anwesenheit zu beehren, deren Organisatoren sie verachtet.

“Töten, Bruder, ja, direkt töten.”
Auf jeden Fall wäre wäre es zweckdienlicher und vor allem klimaneutraler gewesen, wenn sie mit demonstrativer Liebesbinde am Arm die vielfältige Liebesfähigkeit der bislang in diesem Jahr verzeichneten Neuankömmlinge aus Syrien (50.180), Afghanistan (26.497), der Türkei (15.018) und dem Irak (12.779)[1] einem kurzen Einwanderungstest unterzogen hätte. Etwa mit der Frage: “Stellt euch mal vor, euer Sohn, eure Tochter kommt zu euch und sagt: ‘Papa, ich bin homosexuell.’ Wie würdet ihr darauf reagieren?”

Weil Faeser für so was keine Zeit hat, hat ein verwegener Youtuber ihr die Arbeit abgenommen und eine Straßenumfrage gestartet. Und hier die Antworten: Wie also würden junge Zugewanderte auf so viel “Vielfalt” in der eigenen Familie reagieren?

“Töten, Bruder, ja, direkt töten.” – “Wieso?” – “Steinigen, schlachten. Schlimmer als Schwein, Bruder.”

“Bei uns gibt’s so was nicht. Bei uns wird direkt geköpft oder gesteinigt, weil … so was gibt’s nicht. Das ist haram, will ich nicht.”

Jan Fleischhauer hatte das Youtube-Video in seiner Sendung “Fleischhauers 9 Minuten” gezeigt. Ob Nancy Faeser es gesehen hat, war bisher nicht zu ermitteln. Sie schaut jetzt erst mal Fußball.

[1] Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Zahlen beziehen sich auf das laufende Kalenderjahr, Stand: November 2022
(beischneider.net)

Nein, erste demokratiefeindliche Nachkriegsgeneration!

Von Alex Cryso

Ist hier wirklich jemand an der Rettung des Klimas interessiert oder lebt man ganz einfach nur ganz unverhohlen seine Profilneurose aus? Fast täglich liest man von den Zerstörungsattacken der angeblichen Klima-Aktivisten um die „Letzte Generation“, die sich mitunter gegen millionenschwere historische Kunstwerke richtet.

Das Prinzip ist leicht zu durchschauen: Wer in jedem Denkmal eine Verherrlichung des Kolonialismus sieht, der macht auch vor wertvoller europäischer Kultur nicht mehr Halt, die es zugunsten von Moscheen, Dönerbuden und Migranten-Ghettos abzuschaffen gilt.

Umtrage zu Anschlagszielen: Gut das Baader/Meinhof noch kein Twitter hatten
Dabei ist die ist die „Letzte Generation“ gewillt, das Spektrum an Zielobjekten ihrer terroristischen Anschläge noch weiter auszubauen: So wurde auf Twitter vor Kurzem eine Umfrage gestartet, welche Einrichtungen als nächstes ins Visier genommen werden sollen: 38,2 Prozent der Benutzer stimmten dabei für fossile Kerngebäude, 29,4 Prozent für Ministerien, 17,6 Prozent für Medienhäuser und 14,7 Prozent für Geschäfte mit teuren Luxusartikeln.

Die Generation der Selbstabschaffer reiht sich damit nahtlos in das fragwürdige Tun der Linksextremen Antifa ein, die schon seit geraumer Zeit die Büros von Immobilienfirmen angreift, Fahrzeuge der Bundeswehr abfackelt und die Deutschen enteignen will. Schon früher fertigte die RAF Todeslisten, auf denen zahlreiche Gegner und Kritiker zu finden waren.

So vermutet der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust, auf einer solchen gelandet zu sein. Auch der ehemalige Finanzminister Theo Waigel (CSU) soll sich in akuter Gefahr befunden haben. Unterschiedliche Gruppen, aber eine politische Gesinnung und ideologisch derselbe Guss: Gewalt als Umsetzung so fadenscheiniger wie fragwürdiger Ziele, deren Vorgaben bei genauerem Hinsehen schon längst gescheitert sind.

Eíne rotgrüne Sekte, sponsored by ARD und ZDF
Dennoch fühlt sich bei den Klima(aktivisten)-Terroristen jeder Zweite gefährdet, oder zumindest belästigt, wohingegen 72 Prozent der Meinung sind, dass die „Letzte Generation“ mit ihren Aktionen eh nichts erreichen wird. Zumindest bei unseren österreichischen Nachbarn ist das so. Befragt wurden über 1.000 Personen im Alter zwischen 16 und 50 Jahren.

Schon jetzt wird die „Letzte Generation“ landläufig als Endzeitgruppierung oder als Weltuntergangssekte bezeichnet, wenngleich selbsternannte Experten wie etwas der ehemalige RAFler Karl-Heinz Dellwo die Entwicklung zur Klima-RAF noch nicht sehen. Dellwo war 1975 an der Geiselnahme und den Ermordungen in der deutschen Botschaft in Stockholm beteiligt, bei der zwölf Menschen gefangen genommen und zwei davon getötet wurden. Der heute 70-Jährige wurde daraufhin gleich zwei Mal zu lebenslanger Haft verurteilt. In einem Artikel in der taz machte sich der ehemalige Terrorist zum Fürsprecher für die Klima-Nervtöter und damit deutlich, dass der Apfel nie weit vom Stamm fällt.

Die Frage, was die Zerstörung Europas jahrhundertealter Kultur mit der vermeintlichen Rettung unserer Zukunft zu tun hat, konnte auch ein Karl-Heinz Dellwo nicht beantworten. Die Auslöschung der Identität scheint dabei viel wahrscheinlicher als die Rettung der Zukunft zu sein.
(conservo.blog)