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(tutut) - Gäbe es den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg nicht, was wäre dann noch der Mensch? Nur ein dressierter Affe etwa, der es vom Baum hinab und vielleicht nach Berlin geschafft hat? Janosch sagt: "Ich halte den Menschen weder für ein gutes, noch für ein angenehmes Wesen. Aber ich liebe mich. Der Gruppenvirus liebt sich auch, ohne angenehm oder gut sein müssen". Die Menschen sieht er selbstaufgeteilt "in drei Kategorien. Zur oberen zählen sich die, welche sich selbst dazu zählen. Etwa die Reichen, auch manche Intelligenzler. Zur mittleren zählen sich die, welche noch daran arbeiten, sich zu trauen, sich zur oberen zu zählen. Zur unteren gehören jene, die von den anderen beiden diesen zugeordnet werden. Auch Gott, sagt man, bestünde aus drei Kategorien. Oben einer als Taube. In der Mitte einer mit Bart, und unten einer als Sohn. Im Grunde genommen könnte man alles in dre Kategorienteilen". Die Menschheit selbst sei von oben gesehen "wie ein Schimmelpilz, der die Erde mehr und mehr überwuchert, auffrißt und zerstört. Eine kosmischw Infektion dieses Planeten. Ein Pilz, der sich zur Zeit anschickt,

sich von ihr abzuheben und andere Planeten zu befallen. Wie bei einem Apfel. Und da ist doch auch nichts dagegen zu sagen, oder was?" Da walte Straßburg davor, welches sich zur grünen Erde gewandelt hat, denn blau blüht nur der Enzian und die Afd. "Wenn sich in den Zeitungen die Erwähnungen des Wortes 'Menschenrechte' häufen", schreibt Manfred Kleine-Hartlage in "Die Sprache der BRD", dürfe man sicher sein, daß ein Krieg vor der Tür steht". Sie wolle ihn ja reilasse. "Im Vorfeld solcher Kriege, sofern es sich um geplante Angriffskriege handelt, pflegt der Angreifer den jeweils aufs Korn genommenen Gegner als einen Feind der 'Menschenrechte' zu brandmarken und damit als Machthaber zu delegitimieren - was unter anderem zur Folge hat, daß man es mit dessen eigenen Menschenrechten nicht so genau zu nehmen braucht, wie von Ludwig XVI. bis zu Gaddafi viele Potentaten erfahren mußten, die das Pech hatten, ins Fadenkreuz von politischen Kräften und Mächten zu geraten, die sich ideologisch auf die Idee der Menschenrechte stützen". Zum Propagandaslogan taugt das Wort unter anderem deshalb, weil der, der sich abstrakt auf die "Menschenrechte" berufe, in aller Regel keine kritische Nachfrage zu erwarten habe, von welchen Rechten er eigentlich konkret spreche. Daß man Freiheit und und Sicherheit - beides Dinge, auf die man einem freiheitlichen Rechtsstaat gegenüber einen Anspruch habe - normalerweise nicht gleichzeitig im selben Maß bekommen könne, sei ein alter Gemeinplatz, der aber regelmäßig vergessen werde, sobald die "Menschenrechtre" auf den Plan träten und mit dem Anspruch auf absolute Geltung eingefordert würden". Wer sich die Aufmärsche wegen gewisser Lügen aus Potsdam angesehen hat, mußte einer Sache gewahr werden: "Eine Gesellschaft, die angesichts pseudoreligiös daherkommender Begriffsblasen nicht den Mut zu kritischen Nachfragen hat, ist nach Belieben von Meinungsmultiplikatoren manipulierbar, und um ihre Autonomie und demokratische Substanz ist es kaum besser bestellt als um die einer Schafherde". Wo also ist eine Gästin an der Leidplanke herdenmäßig einzuordnen, wenn sie offenbar den Endkampf um den letzzten Platz in Europa zwischen Albanien und Deutschland ums Internet meint, aber schreibt: "Fluch und Segen zugleich - Der vor wenigen Tagen 70 Jahre alt gewordene Komiker Helge Schneider schimpfte unlängst in einem Interview darüber, dass ältere Menschen bei der Digitalisierung gern vergessen würden. Mit Blick auf die technischen Anforderungen sprach er von einer 'gewissen Unverschämtheit gegenüber älteren Menschen' – und hat damit ohne Zweifel Recht. Wer einmal versucht hat, einem betagten Verwandten die Online-Buchung eines Zugtickets zu erklären, weiß, wovon die Rede ist". Wer wartet denn noch auf einen Zug? Nirgendwo ist überall. "Aber das Problem liegt weitaus tiefer. Es ist ein Irrglaube zu denken, Jüngere wären per se digital begabter. Ein 20-Jähriger mag sich auf TikTok zu Hause fühlen, aber das heißt noch lange nicht, dass er auch begreift, wie die Technologie dahinter funktioniert. Auch diese Generation wächst in einer Welt auf, in der sie sich permanent an neue Trends, Geräte und Apps anpassen muss". Schon erstaunlich, früher war lebenslanges Lernen angesagt. Heute kommt die Zeitung von gestern noch auf den Tisch statt gleich in die Tonne. Manchmal sträubt sich selbst das Internet, Nachnachrichten zu verbreiten, vor allem, wenn der Mond dazu finstere Miene macht. Hauptsache, de Titel stimmen, mögen die Texte auch vertauscht wirken: "Entspannte Faultiere trotz Nachwuchs" und "Union und SPD geloben Besserung" gegenüber AFP und dpa. Gäbe es das Schwäbische Meer nicht, was bliebe dann noch Unterirdisches? "Das Geheimnis der sagenumwobenen Hügel im Bodensee - Noch behält der Bodensee ein großes und vor allem schweres Geheimnis für sich. Dr. Simone Benguerel vom Amt für Archäologie des Kantons Thurgau sorgt jetzt mit einem Vortrag in der Mitgliederversammlung des Fördervereins Seenforschung Bodensee für weiteren Gesprächsstoff – wie auch Professor Gunter Schöbel, Leiter des Pfahlbaumuseums Unteruhldingen". Das kann doch nur heißen, das Ungeheuer gibt es, aber nicht in Loch Ness. Berlinkorrespondentin wird's heiß: "Da ist Luft nach oben - Während in Baden-Württemberg und Bayern die Menschen noch in Ferienstimmung sind, werden in Berlin schon längst wieder die Ärmel hochgekrempelt. Auch die Präsenz von Spitzenpolitikern in Nachrichtensendungen und Talkshows hat sich deutlich erhöht". Ist Hänschen Rosenthal wiederauferstanden und ruft: "Das ist Spitze!"? The Show must goe on: "Schwarz-Rot startet in den 'Herbst der Reforme' - Union und SPD wollen zur Reformkoalition werden". Wird der Reichstag zum Reformhaus? "Ob sie das schaffen, ist noch völlig unklar. Am Abend soll ein erster Aufschlag gemacht werden. Die Baustellen sind groß". Noch nicht genug abgebaut? "Während die SPD vermögende Erben stärker besteuern möchte, wollen Teile der Union die Erbschaftsteuer komplett abschaffen. Am Ende könnte Karlsruhe entscheiden". Aber demokratisch muss es aussehen, wie ein Transparent im Karlsruher Schloss, das an Perikles erinnert. Atemlos ein Männlein im Walde daheim: "Er wartet teils Stunden auf den richtigen Moment - Wenn andere am Handy zocken, sitzt Finn im Wald. Das hat einen ganz besonderen Grund". Oink, oink! "Pure Begeisterung spricht aus dem 13-Jährigen, wenn er von seinem Hobby erzählt, das er fast schon profimäßig betreibt: das Fotografieren von Wildtieren. Eine Rotte mit drei Bachen und elf Frischlingen hat er über ein Jahr lang beobachtet, gefilmt und fotografiert". Der Alemanne jagte einst die Römer fort und baute dann in ihre Paläste Holzhütten, wie hier: "Ein Nachmittag bei den Römern - Kinderferienprogramm in der villa rustica".  Klingelingeling, hier kommt nicht der Eiermann, sondern das Hämmerchen, man sollte Klavier spielen können. Wer mag's geschrieben haben? "Lehrling bei einer der ältesten Pianomanufakturen der Welt - Er absolviert eine ungewöhnliche Ausbildung in einem besonderen Unternehmen: Dennis Engelhard arbeitet in einer der ältesten Pianofortemanufaktur der Welt". Gibt's Preise für die Rätsellösung? "Engelhard absolviert derzeit eine Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer in Spaichingen bei der Carl Sauter Pianofortemanufaktur. Einer der ältesten der Welt". Noch älter scheint das Schreibhandwerk zu sein. Trara, die Post ist da, und auch schon der eine oder andere abgegangen: "Urlaubsfotos unserer Leser", mit Todesanzeigen. 

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Fußballspielen verlernt?
Slovakei : Deutschland = 2 : 0
(gh) - Statt Kicken scheint den vierfachen Weltmeister nur noch der Handel mit Fußballspielern zu bewegen. Eine bunte Truppe, die auf dem 9. Platz der Weltrangliste gelandet ist, reicht sich weiter nach unten durch. Mit einem katastrophalen 0:2 in der Slovakei am Donnerstagabend stehen hierfür die Aussichten gut.

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Gegen Widerstand der Stadt
Als letzte Kommune in BW: Freiburg muss Bezahlkarte für Geflüchtete einführen
Das Regierungspräsidium Freiburg hat die Stadt angewiesen, die Bezahlkarte für Asylsuchende einzuführen. Die muss sich fügen, doch eine Initiative leistet weiter Widerstand...
(swr.de.  Grüne unter sich. Wer hindert die Freiburger, selbst in der Dritten Welt zu asylisieren?)

Heftige Gewitter und Starkregen in BW erwartet
..Vor allem im Osten des Landes drohen Unwetter. Mit Wassermengen von bis zu 60 Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei bis sechs Stunden sei zudem mit Sturmböen von bis zu 90 km/h zu rechnen..
(swr.de. Putin als himmlisches Kind?)

Bericht der Landesanstalt für Umwelt
Heißer, trockener, gefährlicher: Neue Daten zeigen drastische Klimafolgen in BW
(swr.de.Draußen in THE LÄND of Idiotie regnet es. Was bedeutet Anstalt? Genau!)

Gegendemos geplant
Streitgespräch zwischen Tübinger OB Palmer und der AfD am Freitag: Darum geht es
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer diskutiert am Freitagabend mit dem AfD-Landesvorsitzenden Markus Frohnmaier. Das Streitgespräch hat schon vorher für viel Wirbel gesorgt...
(swr.de. Was für ein Geschiss, dabei hat der Grüne davon so wenig Ahnung wie von Corona oder grünem Strom, mit dem er 2012 in der Uni Tübingen gegen den Spaichinger FDP-MdL Leo Grimm stritt, wonach kein Hahn beim Staatsfunk krähte.)

Deutsche Börse: Porsche fliegt aus dem Dax
Die Hiobsbotschaften bei Porsche wollen nicht aufhören. Nach zuletzt deutlichen Gewinneinbrüchen steigt der Sportwagenbauer aus dem deutschen Aktien-Leitindex Dax in den Index für mittelgroße Unternehmen (MDax) ab. Das teilte die Deutsche Börse gestern Abend mit. Das liege daran, dass der Börsenwert von Porsche in den letzten zwei Jahren um mehr als die Hälfte gesunken ist. ..
(swr.de. Deutscher Arbeiter fährt Ferrari.)

Tödlicher Unfall in Öpfingen - zwei Menschen gestorben
Bei einem Verkehrsunfall in Öpfingen (Alb-Donau-Kreis) sind in der Nacht zwei Männer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, ist die B311 zwischen Öpfingen und Oberdischingen aktuell gesperrt. Gegenüber dem SWR sagte ein Sprecher, dass das Auto vermutlich bei einem missglückten Überholmanöver in den Gegenverkehr geraten sei. Die Bergung der Unfallopfer dauere derzeit an..
(swr.de. Links gegen Rechts.)

Schweres Unglück in Portugal: Viele Tote bei Standseilbahn-Unfall
In der portugiesischen Hauptstadt ist am Mittwochabend die bekannte Standseilbahn "Elevador da Glória" aus noch unbekannter Ursache entgleist. Mindestens 15 Menschen sind laut der portugiesischen Polizei ums Leben gekommen. Weitere 18 Personen wurden verletzt. Fünf von ihnen sind in einem ernsten Zustand, wie das Nationale Institut für Medizinische Notfälle mitteilte. Demnach sollen sich unter den Opfern auch Ausländer befinden. Zu den Nationalitäten gab es bisher keine Informationen. ..
(swr.de. Das Leben hängt immer am Seil. )

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NACHLESE
Peter Grimm
Neuauflage von „Kein Geld von rechts“
Weil der Staat spart, muss eine Grundschule in der Provinz für die Ganztagsbetreuung um Spenden betteln. Ein Spender ist der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla und plötzlich ist der Vorgang ein Skandal, der viel über den Geisteszustand eines Landes sagt.. Nun ist aber Bad Muskau auch die Heimatstadt von AfD-Chef Tino Chrupalla. Da die deutschen Steuerbürger ihren gewählten Volksvertretern im Bundestag bekanntlich ein äußerst auskömmliches Einkommen bescheren, kann der Privatmann Chrupalla auch Geld für Spenden aufbringen und tut selbiges auch. Für die Ganztagsbetreuung in der Grundschule, auf die früher auch seine Kinder gegangen sein sollen, überwies er 4000 Euro. ..Luise Neuhaus-Wartenberg, bildungspolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Linken-Landtagsfraktion in Sachsen findet es skandalös: „Die ganze Nummer ist demokratiefeindlich“, erklärt sie, schließlich komme das Geld von „Demokratiefeind*innen“..
(achgut.com. Warum werden Vertreter dummdemokratischer Kommunisten nicht eliminiert und erst einmal zum Demokratielernen auf eine Schule geschickt?)
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Sind Deutsche zu faul für den „Merz-Aufschwung“?
Von WOLFGANG HÜBNER
Eine bestürzende Erkenntnis verbreitet sich im einstigen Land der „Schaffe, schaffe Häuslebauer“: Die Mehrheit der arbeitenden Deutschen soll einer repräsentativen Studie unter 2000 volljährigen Zeitgenossen zufolge nicht bereit sein, mehr und intensiver zu arbeiten, um ihren Beitrag zum ersehnten Aufschwung der schwächelnden Wirtschaft zu leisten. Und was noch schlimmer ist: Sie wollen noch weniger arbeiten, statt sich, wie es in einer Zeitungsmeldung so schön heißt, „für den Standort einzusetzen“, den einige übrigens auch als Heimat betrachten. Nicht weniger als 67 Prozent möchten demnach ihre Arbeitszeit sogar reduziert sehen! Das geht natürlich gar nicht, wenn Deutschland nach den Plänen von Kriegskanzler Friedrich Merz Westeuropas stärkste Militärmacht werden und so nebenbei China und andere Emporkömmlinge ökonomisch wieder auf die hinteren Plätze verweisen soll. Das weiß auch Christoph Ahlhaus (CDU), Bundesgeschäftsführer des Mittelstandverbands, und fordert: „Politik muss den Mut haben, den Menschen zu sagen, dass wir im wirtschaftlichen Abstiegskampf stecken und wieder mehr und produktiver arbeiten müssen.“ Leicht gesagt, doch nicht leicht realisiert. Denn warum sollten sich vollbeschäftigte Menschen zu höherer Ausnutzung ihrer Arbeitskraft bereitfinden, wenn Steuern, Sozialabgaben und Inflation ihre Löhne und Gehälter immer schneller auffressen und sie danach mickrige Renten demnächst erst ab 70 Jahren erwarten? Wie motivierend ist es für die wertschöpfende Minderheit im Lande zu wissen, dass Manager, Krankenkassenverbandsvorsitzende, Politiker ohne jede Berufspraxis oder NGO-Schmarotzer Monat für Monat so viel mehr Geld einstecken können als Handwerker, Pflegekräfte oder Verkäuferinnen? Offenbar wollen auch nur recht wenige Deutsche mehr malochen, damit Merz, Klingbeil und andere Figuren Milliarde um Milliarde hart erarbeitete Steuergelder in das Kiewer Korruptionsloch versenken können. Wenn prominente Ökonomen dann noch solchen Blödsinn von sich geben, ohne längere Arbeitszeiten fehle die „Grundlage für Wachstum“, fällt sogar einigen ARD-Konsumenten ein, dass nichts die deutsche Wirtschaft so schädigt wie die hohen Kosten für Energie und Strom. Offenbar muss einer schon Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft sein und Michael Hüther heißen, um diese Tatsache schlichtweg zu ignorieren. In Frankreich wird in wenigen Tagen der Großteil der arbeitenden Menschen gegen eine Politik aufstehen, die ihren existenziellen Interessen widerspricht. Ihnen wird bereits mit der Reaktion der „Kapitalmärkte“ gedroht, um sie wieder zur Räson zu bringen. Im streikfaulen Nachbarland Deutschland ist die Mehrheit im Volk offenbar still entschlossen, sich von Kapitalvertretern und geltungssüchtigen Politikern nicht zu unbezahlten Überstunden-Junkies oder willigen Standort-Sklaven machen zu lassen. Diese unspektakuläre Form des Widerstands könnte sich gegenüber traditionellem französischen Aufruhr sogar als wirksamer erweisen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Sozialpolitik ist der verzweifelte Entschluss, an einem Krebskraken eine Hühneraugenoperation vorzunehemen.
(Karl Kraus)
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Bierselige Harmonie
Merz knickt wieder ein
Nach öffentlichem Dissens und Streit um die Zukunft des Bürgergeldes haben sich die Unionsparteien mit der SPD darauf geeinigt, den Reformprozess zu verschleppen. Die gespielte Harmonie im Anschluss des Koalitionsausschusses steht im scharfen Kontrast zum ökonomischen Absturz Deutschlands.
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Flaschen für die Flaschensammler?)

Parlament drängt Rat zum Ja
EU stellt die Lauscher auf: Auf dem Weg zur absoluten Chatkontrolle
Die Verhandlungen zur sogenannten „Chatkontrolle 2.0“ laufen weiter. Dabei sind sich doch schon (fast) alle einig – oder wollen es langfristig sein. Nun drängt das EU-Parlament den EU-Rat zu einem „Ja“. Zuletzt hatte Deutschland sein „Nein“ zurückgenommen.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Was für ein Parlament?)

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Linkspartei
Der blinde Fleck unserer Demokratie
Im Gegensatz zur AfD taucht die Linkspartei im Verfassungsschutzbericht des Bundes nicht mehr auf..
(welt.de. 1990 hat der Sozialismus gesiegt, warum soll er Deutschland gegen sich selbst schützen?)

Merz braucht weder Wadephul noch Pistorius
Den Krieg gegen Russland um jeden Preis gewinnen, schlägt jede Innenpolitik
Berufspolitiker müssen die Wirklichkeit nicht im Blick haben. Polit-Berlin-Mitte ist sich selbst genug, dreht sich um sich selbst. Je kritischer die Lage, desto mehr haben die zwei, drei Dutzend Hauptakteure dann mit sich selbst zu tun. Und wenn sie nicht abgewählt wurden, drehen sie sich noch immer..
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Napoleon und Hitler haben es vorgemacht, nun Friedrich der Lange.)

Peter Grimm
Der Elefant im Sozialraum
Wird die Koalition einen tragfähigen „Kompromiss“ zwischen Bullshit und Bürgergeld-Kürzung finden? Einig ist sie sich bislang nur darin, eine gewichtige Krisen-Ursache zu beschweigen – die Sozialkosten für Migranten sind der Elefant im Raum. ..
(achgut.com. Im Tinyhouse kein Platz.)

Eva Welskop-Deffaa
Caritas-Chefin fordert Zugeständnisse älterer Menschen in Rentendebatte
..In der aktuellen Debatte um Sozialreformen hat Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa auch Zugeständnisse älterer Menschen gefordert. Besonders die gesetzliche Rentenversicherung stütze sich auf ein "Ethos beziehungsreicher Generationengerechtigkeit", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Dienstag. "Das bedeutet heute, dass angesichts der demografischen Entwicklung die ältere Generation gefordert ist, ihre Leistungsansprüche nicht um jeden Preis zulasten der aktiven Generation durchzusetzen", so Welskop-Deffaa...
(focus.de. Was würde dazu Jesus sagen angesichts neunmalkluger milliardenreicher Kirche? Paulus: "Eure Frauen sollen in den Gemeindeversammlungen schweigen".)

DER PODCAST AM MORGEN
Deutschland geht der Strom aus – Österreich plant Kopftuchverbot für alle Mädchen unter 14 – TE-Wecker am 4. September 2025
Deutschland geht der Strom aus. +++ Der Koalitions-Gipfel bringt nichts außer Absichtserklärungen. +++ In Nordrhein-Westfalen sind nun schon sieben AfD-Kandidaten tot. +++ Österreich plant Kopftuchverbot für alle Mädchen unter 14. +++ Berlin will Olympia, hat aber erstmal Probleme mit Klimaanlagen...
(Tichys Einblick. Ist Berlin-Olympia nicht Nazi?)

Abschaltungen „wahrscheinlich“
Deutschland verliert die Kontrolle über seine Stromnetze
Von Alexander Heiden
Unsere sensiblen Netze lassen sich immer schwerer regulieren. Mal wird zu viel Strom produziert, mal zu wenig. Kraftwerke fehlen, gleichzeitig warnen Netzbetreiber vor Abschaltungen. Der Schuldige ist bekannt: die Energiewende..
(Tichys Einblick. Deutschland schafft und schaltet sich ab.)

Deutschlandtrend
Deutsche schreiben AfD in Asylpolitik größere Kompetenz zu als der Union
Die politische Stimmung im Deutschlandtrend hat sich nicht grundlegend verändert – doch im Detail offenbart sich eine spektakuläre Entwicklung: Erstmals bekommt die AfD auf einem Politikfeld die größte Kompetenz zugesprochen. Das zeigt die repräsentative Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und WELT im September: Demnach wird der Rechtsaußenpartei im Vergleich zu den anderen Parteien am ehesten zugetraut, Probleme in der „Asyl- und Flüchtlingspolitik“ zu lösen – trotz rückläufiger Migrantenzahlen auch aufgrund intensiverer Grenzkontrollen...
(welt.de. Was nützen Grenzkontrollen, wenn Flieger Merz sie mit dem Flugzeug holt.)

Redaktion
USA: Der Impf-Aufarbeitungskrimi geht weiter
Donald Trump mischt sich jetzt persönlich in den Streit um die Gefährlichkeit der Covid-Impfstoffe ein und fordert die Pharmahersteller auf, endlich alle Zahlen und Studien für Öffentlichkeit und Fachwelt vorzulegen...
(achgut.com. Gilt nicht für Reservate?)

Achgut-Recherche:
Deutschland 2045 – verarmt, zerstört und nicht klimaneutral!
Die Dampflokomotive Richtung „Klimaneutralität 2045“ kesselt trotz Regierungswechsel weiter. Daten und Fakten zeigen, dass sie damit in einen Sackbahnhof dampft..
(achgut.com. Puff-Puff-Puff, gerade wird die Bahn doch neu erfunden.)

Wegen „Hexerei“?
Bootsmigranten sollen Mitflüchtlinge über Bord geworfen haben
Auf einem Boot mit Migranten soll es zu Gräueltaten gekommen sein: Einige der Afrikaner sollen Mitflüchtlinge der Hexerei bezichtigt und über Bord geworfen haben. .
(Junge Freiheit. Wasser brennt nicht.)

Intervention in Islamabad
Rückschlag für Wadephul beim Import von Afghanen
Pakistan schiebt auch nach Intervention aus Berlin weiter Afghanen ab, denen Berlin bereits die Aufnahme zusagte. Das Programm entpuppt sich immer mehr als teurer Irrweg...
(Junge Freiheit. Islamische Brüder und Schwestern. Kein Zoll drauf?)

Richterwahl
Ex-Ministerpräsident Koch wirbt für Gespräche mit der Linkspartei
Der langjährige CDU-Ministerpräsident Hessens, Roland Koch, regt vor der geplanten Wahl zum Bundesverfassungsgericht Gespräche mit der Linkspartei an. Deutlich schärfer fallen seine Töne gegen die AfD aus. Wer sie wähle, stärke die politische Linke...
(Junge Freiheit. Roland ließ auch Karl den Großen nicht verkommen, Hauptsache regieren wie Erich?)

 

 

Leserbrief zu "Alltag im Land der Lügen"

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,

zu Ihrem Beitrag “Alltag im Land der Lügen” passt die Berichterstattung in der ARD-Tagesschau vom 31. August 2025, 20:00 Uhr. Da sollte uns ein positives und ein negatives Beispiel für die Entwicklung zehn Jahre nach Merkels “Wir schaffen das” präsentiert werden. Kleinlaut mussten die “Berichterstatter” aber einräumen, dass in ihrem “positiven Beispiel” der syrische Kardiologe in Haldensleben nicht als “Flüchtling” nach Deutschland gekommen ist, sondern bereits 2013, um hier Medizin zu studieren. Aber das gesamte übrige “sehr gut ausgebildete” medizinische Personal im Krankenhaus Haldensleben sei als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Wenn dem wirklich so ist, warum wurde keiner von ihnen in dem “Bericht” vorgestellt? Warum ist kein einziger von ihnen zu Wort gekommen?

Diese halb-wahre, zurechtgebogene Geschichte lief um 21:45 Uhr noch einmal unverändert in der Nachrichtensendung des MDR-Fernsehens.

Ich habe ein Leben lang als Redakteur beim Rundfunk gearbeitet, erst beim RIAS, dann bei der Deutschen Welle in Berlin.

Was die meisten deutschen Journalisten heute an staatsnaher Regierungspropaganda und grün-linker Ideologie als “ausgewogenes, unvoreingenommenes” Programm abliefern, ist eine Schande für den ganzen Berufsstand der Journalisten. Da waren in der Wendezeit in der DDR Radio Aktuell, ehemals Radio DDR 1, und der Deutsche Fernsehfunk, ehemals DDR-Fernsehen 1 tausendmal besser, hörens- und sehenswerter.

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Meinhardt,
Berlin
(vera-lengsfeld.de)

Wer für sein Anliegen wirbt, muss Spielregeln der offenen Gesellschaft respektieren

Von David Cohnen

Die Entstehung des Staates Israel markiert einen der zentralen Wendepunkte des 20. Jahrhunderts. Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion den jüdischen Staat aus - heute, am 3. September 2025, besteht Israel seit 77 Jahren, 3 Monaten und 20 Tagen. Vorausgegangen war die britische Mandatszeit im Gebiet "Palästina", das zuvor Teil des Osmanischen Reiches gewesen war. Dort existierte kein palästinensischer Nationalstaat, sondern ein Mosaik aus Bevölkerungsgruppen: überwiegend arabische Muslime, daneben christliche Araber und eine wachsende jüdische Gemeinschaft - in Jerusalem, Jaffa, Haifa und neu gegründeten Siedlungen. Jerusalem war seit Jahrhunderten religiös wie kulturell gemischt, mit Juden, Christen und Muslimen, die in Spannung, aber auch in jahrhundertealten Verflechtungen lebten.

Die UN-Resolution 181 von 1947 sah eine Teilung in einen jüdischen und einen arabischen Staat vor. Während die jüdische Führung zustimmte, lehnten die arabischen Führungen ab. Auf die Unabhängigkeitserklärung folgte sofort der Krieg von 1948/49, als Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon und Irak Israel angriffen. In den Jahrzehnten danach kam es zu weiteren Kriegen - Suez 1956, Sechstagekrieg 1967, Jom-Kippur 1973. Erst die Friedensschlüsse mit Ägypten (1979) und Jordanien (1994) brachten eine gewisse Stabilität, während andere Konfliktlinien bestehen blieben.

Ein Teil der palästinensischen Bewegung radikalisierte sich in Organisationen wie der Hamas oder dem Palästinensischen Islamischen Dschihad, deren Ziel nicht ein Kompromiss, sondern die Beseitigung Israels ist. Ihr Slogan "From the river to the sea" - vom Jordan bis zum Mittelmeer - bedeutet in diesem Kontext nicht Koexistenz, sondern die Auslöschung des jüdischen Staates. Seit Jahrzehnten greifen diese Gruppen Israel mit Raketen, Anschlägen und Geiselnahmen an. Der 7. Oktober 2023 markierte den grausamsten Einschnitt: Die Hamas ermordete über tausend Zivilisten in Israel und verschleppte Hunderte Geiseln nach Gaza. Man muss kein Anhänger von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sein, um zu verstehen, dass ein demokratischer Staat auf ein solches Massaker mit Härte reagiert. Über das Maß der Reaktion kann man streiten - nicht aber über das Recht und die Pflicht Israels, seine Bürger zu schützen.

Diese historische und moralische Ausgangslage ist entscheidend, wenn man Proteste bewertet, die sich gegen Israel oder gar seine Existenz richten - und dafür Sportereignisse als Bühne missbrauchen. Sport ist eigentlich ein Schutzraum: Er soll fairen Wettbewerb ermöglichen, Freude stiften und Menschen verbinden. Zuschauer kommen, um Sport zu sehen; Athleten haben hart trainiert, um bei diesem Ereignis ihr Bestes zu geben. Wer diesen Raum gezielt stört, überschreitet eine Grenze - und nimmt Unbeteiligte in Mithaftung, die keine Entscheidungsträger im Nahostkonflikt sind.

Genau das geschah am 3. September 2025 in Bilbao. Bei der 11. Etappe der Vuelta a España drängten pro-palästinensische Aktivisten in den Zielbereich, blockierten Abschnitte und zwangen die Organisatoren dazu, die Zeitnahme drei Kilometer vorzuverlegen um die Sportler zu schützen. Das Rennen endete ohne regulären Sieger. Fahrer forderten mehr Sicherheit, die Polizei musste massiv eingreifen. Medien wie Reuters und AP berichteten von chaotischen Szenen, die nicht nur den sportlichen Wettbewerb zerstörten, sondern auch die Sicherheit von Fahrern und Zuschauern gefährdeten. Das Anliegen der Aktivisten erhielt Aufmerksamkeit - aber nicht durch Argumente, sondern durch Einschüchterung und Gefährdung. Das ist keine demokratische Debatte, sondern Erpressung des öffentlichen Raums.

Natürlich gehört Protest zum Kern freier Gesellschaften - auch in Spanien. Aber dieses Recht endet dort, wo die Rechte und die Sicherheit anderer verletzt werden. Wer eine Radstrecke stürmt, Hindernisse platziert und das schnelle, enge Fahren des Pelotons stört, riskiert Massenstürze, Panik und Verletzte. Solche Aktionen sind nicht zivil, sondern verantwortungslos - und politisch kontraproduktiv: Statt Mitgefühl für Palästinenser zu wecken, erzeugen sie Abwehr und Ablehnung.

Zudem ist es eine verzerrte Argumentation, westliche Demokratien zum Hauptgegner zu erklären, während die eigene Führung - etwa in Gaza - Geiseln nicht freilässt, zivile Räume missbraucht und Kompromisse verweigert. Wer Frieden will, muss zeigen, dass er Israels Existenz akzeptiert. Wer das nicht tut, bleibt Gefangener einer Ideologie, die Protest in Gewalt umschlagen lässt und so den Frieden selbst sabotiert.

Für Spanien, seine Sportler und die Fans bedeutet das: Sie sind nicht verpflichtet, sich die Vereinnahmung ihres Sports durch Gruppen gefallen zu lassen, die Einschüchterung über Argumente stellen. Ja zum Grundrecht auf friedliche Kundgebung - nein zu Methoden, die Athleten gefährden, Rennen sabotieren und die Öffentlichkeit erpressen. Staat und Veranstalter haben die Pflicht, klare Grenzen zu ziehen und konsequent für Sicherheit zu sorgen.

Am Ende sollte gelten: Wer für sein Anliegen wirbt, respektiert die Spielregeln der offenen Gesellschaft. Wer die Regeln bricht, darf nicht mit Bonusaufmerksamkeit rechnen, sondern muss Konsequenzen tragen. Weder Spanien noch Deutschland, noch irgendein anderer Staat auf der Welt muss sich solche Demonstrationen gefallen lassen, die in Ton und Methode an Terror erinnern. Sportler und Fans haben ein Recht auf Schutz - und gerade weil der Sport verbindet, verdient er Schutz vor jenen, die ihn missbrauchen und zerstören wollen.

Vom Stellvertreterkrieg zur neuen Weltordnung

Von ELENA FRITZ

Der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin und die anschließenden russisch-chinesischen Konsultationen markieren mehr als ein routinemäßiges Treffen. Sie zeigen eine tektonische Verschiebung in der internationalen Politik – und die vielleicht größte Überraschung betrifft Indien.

Im Kern geht es um eine Frage, die der Westen bislang verdrängt: Kann eine Globalisierung ohne seine Führungsrolle funktionieren? Die Antwort fällt differenziert aus. Russland geht bewusst in die offene Konfrontation mit dem Westen. China setzt auf graduellen Machttransfer und die Akzeptanz ökonomischer Realitäten. Viele Staaten des globalen Südens sind zögerlicher, doch sie teilen die Einschätzung, dass der Westen seinen ökonomischen Zenit überschritten hat. Nur Washington klammert sich unter Trump offen an die Wiederherstellung einer Unipolarität, die längst nicht mehr herstellbar ist.

Indien – der geopolitische Kipppunkt
Besonders ins Gewicht fällt die Rolle Indiens. Jahrzehntelang galt Neu-Delhi als Gegengewicht zu Peking – hofiert von den USA als Baustein einer „Indo-Pazifik-Strategie“. Doch das Bild hat sich radikal verschoben. Unter massivem Druck Washingtons hat Indien begonnen, sich von den USA zu distanzieren und sucht nun aktiv die Nähe zu Moskau und Peking.

Damit entsteht ein geopolitisches Dreieck Delhi–Peking–Moskau, das mehr ist als nur eine Zweckgemeinschaft. Es stellt den Versuch dar, eine eigenständige eurasische Ordnung zu formen – mit einer Bevölkerungs- und Wirtschaftsbasis, die den Westen mittelfristig übertrifft.

Für die USA ist dieser Wandel ein selbstverschuldeter strategischer Verlust. Trumps Administration hat Indien de facto verloren. Und ohne Indien verliert das gesamte Konzept einer anti-chinesischen Allianz im Indo-Pazifik seine Substanz.

Drei sichtbare Trends
1. Von der Konfrontation zur Architektur: Der Konflikt Russland–Westen ist zum Ausgangspunkt für den Aufbau einer alternativen Sicherheitsordnung geworden. Das „regelbasierte System“ verliert Akzeptanz.

2. Das eurasische Dreieck: Indien rückt – gegen alle Erwartungen – näher an Russland und China heran. Damit verschiebt sich das Machtzentrum der multipolaren Weltordnung nach Eurasien.

3. Das Ende der Sanktionsdrohung: Sekundäre Sanktionen, einst Washingtons letzter Trumpf, greifen nicht mehr. Russlands wichtigste Partner verweigern sich, was Moskau strategischen Spielraum verschafft.

Russland als Präzedenzfall
Russland bleibt dennoch Sonderfall. Aus einer geplanten „kurzen Operation“ ist der größte Krieg Europas seit 1945 geworden. Das hat Moskau überfordert, zugleich aber paradoxerweise gestärkt: Russland hält stand – und das allein verändert die globale Wahrnehmung.

Das Signal: Ein Staat kann den Druck des Westens aushalten und zugleich handlungsfähig bleiben. Für viele Staaten des Südens ist das ein historischer Tabubruch.

Die aktuelle Lage ist weder stabil noch endgültig. Doch Tianjin hat klargemacht: Der Westen verliert nicht nur an ökonomischer Schwerkraft, sondern zunehmend auch an politischer Gestaltungsmacht. Die multipolare Ordnung ist nicht mehr eine Frage des Ob, sondern nur noch des Wann – und Indien könnte dabei zur entscheidenden Figur werden.
(pi-news-net)

(tutut) - Ist der Merz doch ein Gutester? Ludwig Marcuse sagt, "da man Macht haben muss, um das Gute durchzusetzen,  setzt man zunächst das Schlechte durch, um Macht zu grwinnen". Das wird es sein, nur das Deutsche Volk hat es noch nicht verstanden. Wer sich umschaut oder herumblättert, stellt mit Erstaunen fest, dass  dem wichtigsten Faktor in der Politik, ja im Leben, der Macht, am wenigsten Aufmerksamkeit gewidmet wird. Ohne sie geht nichts, was philosophische oder politische Träumereien sich ausdenken. Wer zum Beispiel wie die AfD in Deutschland Umfragen gewinnt, hat damit noch lange keine Macht. Demnächst könnte Schluss  hiermit sein, denn den Linken wird  Rechts zu bunt und damit ist es Zeit, dass die neue Richtertyrannei sich auf ihre Macht besinnt und dem Spuk gegen die linken Nazis ein Ende bereitet. Weit und breit ist kein Berlusconi in Sicht, welcher in Italien vormachte, was Rechts gegen Links bedeutet. Dagegen ist eine Weidel mit schönen Reden  noch lange nicht prädestiniert Land zu gewinnen. Hat jemand gemerkt, dass sie inige Zeit die AfD in Baden-Württemberg führte? Slavoj Žižek stellt in einem Beitrag für "Demokratie?" in der edition suhrkamp fest: "Sowohl Putin als auch Berlusconi regier(t)en in einer Demokratie, die zunehmend zur leeren, ritualisierten Hülse ihrer selbst wird, und beide erfreu(t)en  sich trotz der sich rapide verschlechternden wirtschaftlichen Situation  großer Unterstützung im Volk (über zwei Drittel der Wähler). Da nimmt es nicht wunder, daß sie auch persönlich befreundet sind. Beide neigen zu gelgentlichn 'spontanen' skandalösen Ausbrüchen(die zumindest bei Putn von langer Hand geplant sind, damit sie zum russischen 'Volkscharakter' passen)".  Die Figur Berlusconi sei hier von zentraler Bedeutung,  denn das Italien unter seiner Führung stellte eine Art Versuchslabor für unsere Zukunft dar.Angesichts der Spaltung der politischen Szene in einen permissiv-liberalen Technokratismus und einen fundamentalistischen Populismus bestehe seine große Leistung darin, die beiden zu vereinigen und beides gleichzeitig zu sein. Diese Kombination hätte ihn -zumindest für lange Zeit - unschlagbar gemacht. Die Überreste der italienischen "Linken" hätten ihn resigniert als "Schicksal" hingenommen. Diese stumme Akzeptanz Berlusconis sei vielleicht der traurigste Aspekt seiner Regierungszeit. Sie stehe gewissermaßen für eine Demokratie der kampflosen Sieger, die durch zyniasche Demoralisierung regierten.  Was Berlusconi als politisches Phänomen so interessant mache, sei die Tatsache, daß er als der mächtigste Politiker seines Landes zunehmend schamloser agiert hätte. Wahre Demokratie, so der Autor,  sei unser letzter Fetisch, aber einer, der uns vor der Demokratie selbst und ihrem "nichtdemokratischen" Kern  schütze, dem gewalsamen "terroristischen" Exzeß, den die komplexen demokratischen Regeln in Schach zu halten versuchten.  In einer Demokratie erreichten politische Auseinandersetzungen nie die Stufe eines grundlegenden Antagonismus, alleAntagonismen würden in Agonismen überführt, die durch die demokratiischeForm reguliert werden  könnten. Was letztlich zähle, sei nicht die Art und Weise, wie die Regierung gewählt werde, sondern der Druck, der durch diie Mobilisierung und Selbstorganisation des Volkes auf sie ausgeübt werde.

(tutut) - Die Krise ist da. Schuld daran kann nur das Volk sein. So oder so. Denn wer nach einer Wahl noch immer glaubt, was vorher versprochen wurde, hat weder einer Angela Merkel noch einem Volker Kauder zugehört, als sie vor Vertrauensseligkeit warnten. Lesen die Leute nicht mehr, zum Beispiel "1984" von George Orwell, sondern laufen mit dem Handy vor der Nase durch den Alltag, immer bereit wie Puppen an der Schnur zu spuren, wenn's ein kleiner Bruder will? Was mit dem Manöver Corona als politische Pandemie funktionierte, müsste doch in jedem Krieg erst recht die Herde in den gerade passenden Pferch treiben. Was täglich vom Kartell und seinen Medien als Krise bs hin zur Extremkatastrophe aufgetischt wird, folgt der Bedienungsanleitung von Orwell. Johannes Menath nennt es in seinem Buch "Moderne Propaganda - 80 Methoden der Meinungslenkung" sozusagen "Die Lösung zum künstlichen Problem", denn in Krisenzeiten seien die Menschen viel eher bereit, sich unliebsamen Maßnahmen zu beugen. "Wer also Kontrolle ausüben möchte, kann eine Krise künstlich erzeugen, um dann abzuwarten, bis die Bevölkerung nach Maßnahmen schreit, die sie ohne Krise nie befürwortet hätte". Diese Technik werde auch in George Orwells Roman '1984' beschrieben. Künstlich erschaffene Feinde lieferten darin den Vorwand für Überwachung und totale Kontrolle.

Von der im Roman dargebotenen Bevölkerungskontrolle werden hier acht Methoden aufgeschlüsselt. So sei Angst ein wirkungsvoller Hebel in der Propaganda. In einem gewissen Grad baue jedes staatliche Gebilde auf Angst, sei es vor Ausgrenzung, vor rechtlicher Strafe oder vor polizeilicher, geheimdienstlicher oder militärischer Bedrohung. Eine Sonderform sei die allgegenwärtige Angst. Sie könne sehr erfolgreich zur Lenkung der Massen genutzt werden, vor allem, wenn der Auslöser nicht sichtbar sei. Trotz wahrscheinlicher Abwesenheit schwebe die Bedrohung wie ein Damoklesschwert durchgehend über der Masse. Medienberichte, welche die Bedrohung zum Thema machten, würden in so einem Grundzustand unreflektiert aufgesogen als eigene übernommen und unterbewusst zur steuernden Größe. In Orwells "1984" werde die allgegenwärtige durch einen permanenten Krieg erzeugt, den das "Ministerium für Frieden" künstlich aufrechterhalte. Was würden Politik und ihre Medien ohne Ukraine und Putin machen? Erinnert dies nicht an heutige Aktualität: "Die Unterordnung der Bevölkerung kann noch verstärkt werden, indem man Gegenmaßnahmen mit dem Anschein der Alternativlosigkeit versieht. Dies hebelt kritisches Denken vollständig aus, nimmt den Menschen die eigene Entscheidungsfindung und dämonisiert Gegner, da sie eine Gefahr darstellen würden". Die Kontrolle darüber, was die Bevölkerung als wahr akzeptiere und was nicht, erlaube eine effiziente Steuerung der öffentlichen Meinung. Da wären z. B. die alltäglich gewordenen selten unabhängigen "Faktenchecker", die mit dafür sorgen, dass abweichende Stimmen als unwahr gebrandmarkt werden. Hierzu brauche es nicht extra ein "Ministerium für Wahrheit". Zur Steuerung öffentlicher Meinung gehöre auch das Brandmarken sprachlicher Begriffe. Was bedeutetet denn eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz oft anderes? Die "falschen" Begriffe verwendet, und schon ist man dabei. Also schön "Neusprech" lernen! Und dann wäre da noch die Geschichte, die lehrt, wie man sie fälscht. "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit", heißt es in "1984". Und welche Rolle spielen etwa die sogenannten "NGO", deren Alimentierung die Regierung gerade erhöht hat? Sind dies nicht künstlich geschaffene scheinbare Oppositionsgruppen, die einer echten Opposition den Wind aus den Segeln nimmt? Was war denn da los mit den Demos für "unsere Demokratie"? Wer die heutige ständig angerufene Demokratie verstehen will, muss nur wissen, was eine reale Deutsche Demokratische Republik bedeutete. Ein Ziel, mehrere Methoden, Propaganda hat sie alle drauf. Damit niemand auf richtige Gedanken kommt, gibt's ja noch Beschäftigungstherapie. Mit allerlei Unwichtigen. Zeitung ist voll davon. Warum spielt gerade Kriegsertüchtigung auf allen Ebenen eine große Rolle? Johannes Menath erinnert in seinem Buch an "Die Kunst des Krieges" von Sunzi aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., dass man eine zögerliche Armee dadurch zum Kampf entschlossen machen könne, indem mn sie tiefer in Feindesland führe. Denn die damit verbundenen Strapazen führten würden die Armee psychologisch an den Feldzug binden. Diese Prinzip eigne sich auch für die Politik, "wenn man die Bevölkerung dazu bringt, für eine unbeliebte Agenda persönliche Opfer und Einbußen hinzunehmen, und die Agenda als alternativlos

hinstellt". Warum wohl wird Angela Merkel zur Zeit wie Urmel aus dem Eis aufgetaut? Nun aber los: "Die Amigos in der Stadthalle Tuttlingen", "Montanas Mega Hüpfburgenpark baut in Immendingen auf". Oder gleich zum "Volksmusiktag im Freilichtmuseum"?  Im Falle eines Fall "Neue Maschine hilft bei Herz-Kreislauf-Stillstand". Vor allem, weil "Senioren sehen Folgen der Digitalisierung kritisch - Die Digitalisierung ist allumfassend - doch gerade viele Ältere kommen damit nicht klar. Und sehen Gefahren für die Gesundheit, wenn Arzttermine nur noch online vereinbart werden". Bewegung! "Bald ist wieder Erlebnissonntag auf dem Heuberg" und "Bald ist wieder Erlebnissonntag auf dem Heuberg" und Sport: "Hausen ob Verena wird Höhepunkt von Radsportevent... Zum 25. Mal startet am Freitag, 5. September, in Bad Dürrheim der Riderman, das Drei-Etappen-Rennen für Hobby-, Freizeit- und Amateur-Radfahrer". Das Wetter von gestern?  Ein Kamel, wer noch pennt: "Es gab im August sogar einen 'Wüstentag'“. Brav sind sie - "Beim Müllsortieren sind Kreisbewohner diszipliniert" -  mit einzelnen Ausreißern, wei frau anklagt: "Wenn der Fluchtversuch vor dem Laden endet - 700 Euro Beute wollten sie ergaunern, doch ein Fehltritt macht den Plan zunichte. Ladendiebe werden immer dreister. Den Schaden tragen alle mit". Berlinkorresondentin gibt Rat: "Fußfesseln für Gewalttäter könnte Frauenleben retten - Das Bundesjustizministerium will Frauen besser vor Gewalttätern schützen – mit Fußfesseln und Anti-Gewalt-Trainings. Wie das funktionieren soll". Wer stimmt nicht in Nietzsches Gedicht "Herbst" mit ein: "Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz. Flieg fort! flieg fort! 'Ich bin nicht schön' - so spricht die Sternenblume 'Doch Menschen lieb′ ich Und Menschen tröst′ ich sie sollen jetzt noch Blumen sehn, nach mir sich bücken ach! und mich brechen - in ihrem Auge glänzt dann Erinnerung auf, Erinnerung an Schöneres als ich: Erinnerung an Glück, an Menschenglück: - ich seh′ s, ich seh′ s - und sterbe so".  Kollegin gibt Bescheid, wer muss ihnen folgen: "Bevor es zur Zwangsräumung kommt, haben die Wohnsitzlosen inzwischen freiwillig ihr Hüttendorf in der Nähe des Tuttlinger Bahnhofs verlassen". Naht das Ende, "In Bayern soll das Sterben am günstigsten sein".  Darauf eine Seite Mittwochsläuten vom Mann mit der schwarzen Maske ohne Distanzierung der Redaktion: "'Für mich ist die AfD nicht wählbar' - Gabriele Wulz ist Prälatin der Evangelischen Landeskirche Württemberg in Ulm. Im Interview mit der 'Schwäbischen Zeitung' erklärt die Theologin, weshalb sie die Werte des Evangeliums bei der AfD nicht erkennen kann".  Unchristen auch im Kartell? welt.de. behauptet: "Schwäche der Regierung - AfD zu wählen, ist in diesem Kontext einwandfrei demokratisches Verhalten". Wie war das noch mit den Gänsefüßchen? "Wenn wir also Begriffe in Anführungszeichen setzen, geschieht das in vielen Fällen im Sinne einer Distanzierung von der durch die Urheber beabsichtigten Interpretation der sprachlichen Formulierung". 1,0 - was sonst: "Notenschnitt der Abiturienten konstant - Zehntausende junge Menschen absolvieren mit dem Abitur die bis dahin größte Prüfung ihres Lebens. Was steht in den Zeugnissen? Das Kultusministerium gibt einen ersten Einblick". Piep, piep, piep, alle haben ihn lieb: "Wahl zum 'Vogel des Jahres' 2026 hat begonnen". Prost! "Winzer setzen verstärkt auf Mixgetränke". Und unter der schwarzen Maske tönt's an der Leidplanke: "Kinder brauchen mehr als Worte -  Die Fakten über Kinderarmut in Deutschland sind teils dramatisch. Nun muss die Politik endlich die richtigen Gegenmaßnahmen ergreifen. Zunächst zu den Fakten. Rund drei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben in Deutschland in Armut und brauchen staatliche Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts. Viel bekommen sie allerdings nicht: In den Regelsätzen des Bürgergeldes sind nur etwa vier bis sieben Euro pro Tag für die Ernährung eines Kindes vorgesehen. Selbstverschuldet befinden sich die Schwächsten nicht in dieser Lage, auch können sie sich ohne Hilfe nicht daraus befreien". Facts oder fakes? Egal! "Angst vor Armut belastet immer mehr Familien - Eltern in Deutschland sehen ihre finanzielle Situation zunehmend pessimistisch. Gleichzeitig nimmt die Kinderarmut zu, auch im Südwesten. Einer Umfrage zufolge ist ein Viertel der Väter und Mütter besorgt, dass sie die Grundbedürfnisse ihrer Familie wie Wohnung, Heizung und Nahrung nicht mehr ausreichend erfüllen können. Seit Jahresbeginn ist dieser Anteil von 15 auf 25 Prozent gestiegen - das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der Organisation 'Save the Children' hervor. An der repräsentativen Erhebung nahmen 1003 Eltern minderjähriger Kinder teil". 1003 gefragt, 84 Millionen haben es gesagt,  Dreh dich nicht um, German Angscht geht um. Schlag nach bei Orwell. "1984" ist jetzt. 

Landes-CDU will KI-gestützte Videoüberwachung ausweiten
Baden-Württembergs CDU-Landeschef Manuel Hagel will es den Kommunen erleichtern, Videoüberwachung zur Kriminalitätsbekämpfung einzusetzen. Bislang sei das nur bei erhöhter Kriminalitätslage erlaubt - die Hürden dafür seien aber zu hoch, sagte Hagel der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Dieses Kriterium dürfe nicht länger allein ausschlaggebend sein...
(swr.de. Ohne natürliche Intelligenz Wahlen gewinnen?)

Politik fordert längere Arbeitszeit
Mehrheit der Beschäftigten will weniger arbeiten und nicht mehr: Das sagen Experten in BW
Eine Mehrheit der Beschäftigten möchte nicht noch mehr arbeiten - und hält es volkswirtschaftlich auch nicht für notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 2.000 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Online-Karrierenetzwerks Xing. Zwei Drittel der Befragten gaben sogar an, dass sie anstatt mehr lieber weniger arbeiten möchten...
(swr.de. Friedrich Schiller: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt". Hans Hartz in seinem Lied: "Was machen denn die Politiker? Sie reden und reden und reden...")

Reizgas-Alarm in Flixtrain: Zug muss in Rastatt halten
Ein Flixtrain, der unterwegs nach Basel war, musste gestern Abend am Bahnhof Rastatt halten, weil neun Fahrgäste wegen Reizungen der Augen und der Atemwege klagten. Nach Informationen der Bundespolizei meldeten sich die Reisenden beim Zugführer und die Fahrt wurde unterbrochen. Die Fahrgäste wurden auf dem Bahnsteig von Rettungskräften versorgt. Was die Reizungen ausgelöst hatte, konnte laut der Bundespolizei nicht nachgewiesen werden..
(swr.de. Reizend, da fährt sie mal, und schon wieder Stillstand.)

Unfall mit zwei LkW auf der A5 - Fahrbahn teilweise gesperrt
Auf der A5 hat es am frühen Mittwochmorgen zwischen der Anschlussstelle Walldorf-Wiesloch und dem Autobahnkreuz Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) in Fahrtrichtung Karlsruhe einen Unfall zwischen zwei Lkw gegeben. Ein Fahrer eines Lastwagens sei deshalb mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei mit. Wegen des Einsatzes der Rettungskräfte sind aktuell zwei Fahrspuren gesperrt..
(swr.de. Wo sind die vielen, vielen anderen Lkw?)

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NACHLESE
Wachsende Schulden
Der Schneeball entwickelt die Kraft einer Lawine
Die faktische Verschuldung Deutschlands sei um ein Viertel gestiegen, auf mittlerweile rund 20 Billionen Euro, sagt ein Ökonom. Nicht die einzige Statistik, die zeigt: Was unter Merkel und Scholz als Schneeball begonnen hat, entwickelt sich zu einer Lawine.
VON Mario Thurnes
...Lauterbach leitet nun einen wichtigen Ausschuss. Spahn ist als Fraktionsvorsitzender der Union einer der wichtigsten Politiker der schwarz-roten Koalition. Zumindest sollte er das qua Amt sein. Dass die beiden gescheiterten Gesundheitsminister in Verantwortung geblieben sind, zeigt, dass der Bürger die Regierungen Merkel und Scholz zwar abgewählt hat – aber trotzdem nicht los wird. Merz setzt die Regierungen Merkel und Scholz fort. Teilweise mit dem gleichen Personal..
(Tichys Einblick. Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.)
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Insa-Chef Binkert: Wählerpotenzial der AfD auf Rekordhoch!
Immer mehr Bundesbürger können sich vorstellen, die AfD zu wählen. Wie die „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa meldet, liegt das Wählerpotenzial der AfD mittlerweile bei 34 Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als in der Vorwoche und der höchste von Insa bisher festgestellte Wert. Damit kann sich jeder dritte Wähler vorstellen, sein Kreuz bei der nächsten Bundestagswahl bei der AfD zu machen. Insa-Chef Hermann Binkert: „Union und SPD haben seit der Bundestagswahl jeden zehnten Wähler verloren. Die AfD erreicht mit 34 Prozent das höchste jemals bei Insa gemessene maximale Potenzial.“
Vortragsabend mit Hermann Binkert in Berlin
Am 16. September veranstaltet die “Akademische Erasmus Stiftung e.v.” (AES)* in Berlin einen Vortrags- und Gesprächsabend (19 Uhr) mit Hermann Binkert, bekannt für die Sonntagsfrage und Autor von „Wie Deutschland tickt: Ein Meinungsforscher packt aus“. Gegen die Mehrheitsmeinung regieren – wie lange kann das betrieben werden, ohne dass es zu einer Revolte kommt? Wie sehr lässt sich die Politik von den Forschungsinstituten beeinflussen? Wieso liegen Umfragen teilweise so daneben? Für die Antworten von Hermann Binkert auf diese und viele weitere spannende Fragen bittet die AES um Anmeldung unter info@akademische-erasmus-stiftung.de. Der genaue Veranstaltungsort in Berlin-Charlottenburg wird in der Bestätigungsmail mitgeteilt.
*Hinweis: Die Akademische-Erasmus-Stiftung ist nicht die von der AfD anerkannte Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES). Die AES wurde vorher gegründet.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Tja, liebes Regime und liebe Mittelstrahlmedien; der Volksmund sagt „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, …“ Beide haben sich zu einer sehr unheiligen Allianz auf Gedeih und Verderb zusammengeschweißt, wo sie doch wissen sollten, daß Vertrauen ihr (einziges) Kapital ist. Aber wo rotgrüne Ideologie herrscht, ist derlei vollkommen überflüssig – denn diese Ideologie verträgt sich weder mit Logik, noch Vernunft, noch Vertrauen.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Infratest
Rekordtief: Schwarz-Rot stürzt in Wählergunst weiter ab
Von Redaktion
Tiefer geht immer: Während CDU und SPD im Regierungs-Showtheater Einigkeit mimen, kollabieren ihre Zustimmungswerte auf historische Tiefstände. Vertrauen verspielt, Mehrheit verfehlt und trotzdem macht das Kartell einfach weiter. Wähler wenden sich ab. Aber das scheint ihnen egal zu sein...Nur noch 18 Prozent der Deutschen zeigen sich mit dem Umgang der Koalitionsparteien untereinander zufrieden. Ganze 77 Prozent sind explizit unzufrieden. Auch die Gesamtbilanz der Regierung fällt vernichtend aus: Nur 22 Prozent attestieren Schwarz-Rot eine gute Arbeit – ein Rückgang um sieben Punkte gegenüber dem Vormonat. .
(Tihys Einblick. Wer sind die 22 Prozent?)

Ist die “Energiewende” noch zu retten?
Industrie erwartet Kosten von fünf Billionen Euro – auch für private Haushalte
Die Handelskammer will die “Energiewende” retten und eine Billion Euro sparen. Nur: Zum einen müsste die Regierung dafür alles anders machen als bisher – und dann würde der ganze Spaß immer noch über vier Billionen Euro kosten...
VON Mario Thurnes
(Tichys Einblick. Schlappschwanzdeutschland für Dummies.)

„Nicht verfassungsfeindlich“
Brisantes Urteil könnte Bewegung in Debatte um „ethnischen Volksbegriff“ bringen
Mit ähnlichen Argumenten wie gegen die AfD stuft der Verfassungsschutz ein Buch als rechtsextrem ein. Der Verlag soll deshalb staatliches Fördergeld zurückzahlen. Der Fall landet vor Gericht – und es fällt ein Urteil..
(Junge Freiheit. Wie viel Dummheit verträgt Deutschland?)

Größte Militärparade
„Die Wiedergeburt Chinas ist unaufhaltsam“, sagt Xi vor Putin und Kim – Trump wittert Verschwörung
Mit einer großangelegten Militärparade hat China in Peking den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs begangen. Im Zentrum der Hauptstadt zog die Volksbefreiungsarmee am Platz des Himmlischen Friedens vorbei. Staats- und Parteichef Xi Jinping nahm die Schau mit mehr als 10.000 Soldaten, Hunderten Fahrzeugen und Flugzeugen ab. Bei seiner Rede zum Auftakt der großen Militärparade bezeichnete Xi sein Land als „unaufhaltsam“. Die Wiedergeburt „der chinesischen Nation ist unaufhaltsam und die Sache des Friedens und der Entwicklung der Menschheit wird triumphieren“, sagte er...
(welt.de. "Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke" heißt es in "1984".)

CEO bestätigt
Software-Riese ersetzt Tausende Stellen durch KI
Die Software-Firma Salesforce entlässt Tausende Mitarbeiter des Kundenservices. Stattdessen unterstützt nun eine KI die Kunden. Wie Salesforce-CEO Marc Benioff im "Logan Bartlett"-Podcast bestätigte, hat der Konzern rund 4000 Mitarbeiter entlassen. Damit sei das Kundenservice-Team von 9000 auf 5000 Angestellte geschrumpft. Ersetzt werden die Stellen durch eine künstliche Intelligenz, die laut Benioff bereits 1,5 Millionen Kundengespräche geführt hat - mit einer ähnlichen Kundenzufriedenheit. .
(focus.de. Regiert KI nicht schon Deutschland? Habe jüngst eine solche KI angeschrien, Aufregung mag sie gar nicht.)

Streit mit SPD
„Hart Arbeitende fühlen sich benachteiligt“ – Union pocht auf Einschnitte im Sozialstaat
Vor dem dritten Koalitionsausschuss von Union und SPD an diesem Mittwoch in Berlin verschärft sich der koalitionsinterne Streit über die Zukunft des Sozialstaats. „Deutschland muss wieder wettbewerbsfähig werden. Das Land braucht tiefgreifende Strukturreformen in allen Zweigen der Sozialversicherungen“, sagte Gitta Connemann, Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU/CSU, dem „Spiegel“. Die CDU-Politikerin pocht auf Einschnitte: „Die Sozialausgaben wachsen schneller als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wenn wir nur zusehen, sind Finanzierungslücken und höhere Lohnnebenkosten vorprogrammiert.“.
(welt.de. Die Weichen stellt die SPD. Was Ausschuss ist, weiß jeder.)

Migration
Kölner Parteien kritisieren Elon Musk – und verteidigen „Fairness-Vereinbarung“
Die „Fairness-Vereinbarung“ der Kölner Parteien im Kommunalwahlkampf sorgt für Aufsehen. Darin verpflichteten sich CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und Volt dazu, sich gegen Rassismus und Antisemitismus zu engagieren sowie das Thema Migration nicht zu instrumentalisieren. Die AfD blieb außen vor. Wörtlich heißt es in der Vereinbarung: Die Parteien treten für „Toleranz und ein friedliches Miteinander“ ein und willigen ein, „Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge nicht für negative gesellschaftliche Entwicklungen wie die Arbeitslosigkeit oder die Gefährdung der inneren Sicherheit verantwortlich zu machen.“.
(welt.de. Die eine Partei hat immer recht. Karnevalisten, hört die Signale.)

Salonstalinismus
Die Babyboomer müssen jetzt endlich Verantwortung gegen die Plünderer übernehmen
Von Don Alphonso
(welt.de. Wer regiert, hat  Macht und recht.)

Auf der Flucht vor der Wirklichkeit
Als Kriegskanzler will Merz gewinnen, Wirtschaft, Wohlstand, Freiheit und Recht bleiben auf der Strecke
Merz willl als Medien-Kriegskanzler sein Komplettversagen wettmachen. Er hat den Sieg der Ukraine gegen Putins Russland zu seinem einzigen Ziel gemacht. Doch damit zieht er sich nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf der versinkenden BRD.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Krieg der Knöpfe.)

Schulden und politische Blockade
Frankreichs Weg in den Staatsbankrott – Vorbild für Deutschland?
Von Redaktion
In Paris steht die Regierung wieder einmal vor dem Ende. Das politisch blockierte Land bekommt seine Schulden nicht Griff. Möglicherweise braucht es Hilfe vom Internationalen Währungsfonds..
(Tichys Einblick. Freundschaft! hat Friedrich dem fränkischen Bruder zugerufen.)

Der Raubzug am Steuerzahler
Rotstift beim Staat? Nicht mit Bas – tiefer Griff in Taschen der Steuerzahler soll weitergehen
Von Josef Kraus
Immer schamloser wird der Steuerzahler ausgebeutet und für dumm verkauft. Milliarden über Milliarden fließen in Bürgergeld, NGO-Projekte und in die ganze Welt – doch statt den Rotstift beim Staat anzusetzen, ersinnt die SPD, hier Bärbel Bas, immer neue Wege, wie man noch tiefer in die Taschen der Leistungsträger greifen kann..
(Tichys Einblick. Schillernde Räuber.)

Michael W. Alberts
E-Mobil-Wende: Ein amtlicher Totalschaden
Trotz regelmäßiger Jubelmeldungen ist der forcierte Umstieg auf Elektroautos hierzulande ein verkehrs- und industriepolitisches Debakel. Dass zeigt ein unverstellter Blick auf die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts..
(achgut.com. Schon Churchill glaubte nur seinen Zahlen.)

Peter Hemmelrath
Solingen-Prozess: Warnung vor Wiederholungsgefahr
Der Solinger Messer-Attentäter Issa al-H. ist voll schuldfähig. Nach eindringlichen Warnungen eines forensischen Psychiaters deutete das Gericht am Dienstag die Möglichkeit einer Sicherheitsverwahrung nach der Verbüßung der eigentlichen Haftstrafe an..
(achgut.com. Glaubenssache, bis alles zur Wahrheit wird.)

Manfred Haferburg
Das Schweigen der Frauen
Einer sah nicht weg und griff ein. Auch etliche Tage nach dem Messerangriff auf den jungen Amerikaner, der in einer Dresdener Straßenbahn Frauen vor Belästigungen durch Syrer schützen wollte, bleiben viele offene Fragen...
(achgut.com. Sind das nicht Männer?)

Peter Grimm
Gruppentherapie in der Wagenburg
Video. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, dass er Europa führen muss, weil es ja sonst keiner macht, während innenpolitisch die Koalitionsspitzen so richtig gute Laune haben, wenn sie gemeinsam nicht sagen, was sie gerade aushecken..
(achgut.com. Friedrich kann fliegen.)

Mord durch abgelehnten Asylbewerber
Fall Liana K.: Dobrindt räumt Staatsversagen ein
Innenminister Dobrindt wirft den Behörden im Umgang mit dem Iraker, der die 16jährige Liana gegen einen durchfahrenden Zug stieß und tötete, Versäumnisse vor. Er spricht erstmals von der „Dysfunktionalität dieses Systems“..
(Junge Freiheit. Und was ist mit der Umgehung Dunningen?)

Brandenburg
Asylbewerber attackiert brutal Verkäufer und Kunden
Mit einem Pflasterstein schlägt ein Kameruner auf Mitarbeiter und Kunden eines Geschäfts in Fürstenwalde ein. Es war nicht die erste Gewalttat des Asylbewerbers. Dennoch blieb er auf freiem Fuß..
(Junge Freiheit. Es war kein Messer.)

Niedersachsen will wahres Ausmaß der Ausländerkriminalität weiter vertuschen
In Nordrhein-Westfalen werden in der Kriminalstatistik künftig auch mehrfache Staatsangehörigkeiten von Tatverdächtigen erfaßt. Niedersachsens Innenministerin gibt sich verwundert und fragt: „Wo ist der Erkenntnisgewinn?“.
(Junge Freiheit. Eben, weiß doch jeder.)

Die EZB und ihr Rettungsköfferchen
Am Vorabend der nächsten Schuldenkrise
Die Märkte testen die Eurozone und Frankreich droht zum Epizentrum der nächsten Schuldenkrise zu werden. Während Renditen steigen und Staaten unter der Last ihrer Defizite ächzen, setzt die EZB auf die alte Medizin. Geldschwemme, Zinsmanipulation, Hinterzimmergeschäfte. Ob das Pflaster noch einmal hält?
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Das Kartell lässt seine Muskelkätzchen spielen.)

80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg
Gipfeltreffen in Shanghai: Xi mobilisiert gegen den Westen
Mit „America First“ trifft Trump traditionelle Allianzen. China, Russland und Indien nutzen die Gelegenheit, um ihre eigene Vision einer multipolaren Weltordnung zu präsentieren. Eine Allianz gegen die USA ist jedoch in weiter Ferne.
VON Seyed Alireza Mousavi
(Tichys Einblick. Zwischen Menschen sind immer Rechnungen offen. Eine Frage der Macht.)

Linken-Fraktionschefin
„Das in der DDR war kein Sozialismus“, sagt Reichinnek
Heidi Reichinnek will einen „demokratischen Sozialismus“. Mit der DDR habe das nichts zu tun, beteuert die Linken-Frontfrau in einem Interview. Dort habe es schließlich gar keinen Sozialismus gegeben..
(Junge Freiheit. Deshalb Wiederholung? Wischiwaschi. Dummschwätz verbieten. In der DDR war die CDU auch wie unter Merz "christlicher Realismus".)

Wurde die Bundesrepublik am 4. September 2015 zum Unrechtsstaat?

Von C. JAHN

Jede Umvolkungspolitik ist ein politisches Verbrechen, das gilt auch für die Umvolkung Deutschlands. Die Katastrophe des 4. September 2015, als die damals de facto autokratisch herrschende Angela Merkel unter Rechtsbruch des Grundgesetzes und am Bundestag vorbei die Massenansiedlung von Millionen Arabern in die Wege leitete, gilt daher richtigerweise als tiefgreifende Zäsur und Wendepunkt der sich bis dahin halbwegs rechtsstaatlich vollziehenden bundesdeutschen Geschichte.

Beschlossen wurde an diesem Tag im Kanzlerbunker ja nicht nur die zeitlich befristete Aufnahme von sogenannten „Flüchtlingen“ eines tausende Kilometer und sechs sichere Länder von Deutschland entfernt tobenden Bürgerkriegs. Beschlossen wurde damals zugleich eine radikale ethnische Neugestaltung Deutschlands. Horst Seehofers damalige Einschätzung der Entscheidung im Berliner Merkelbunker war zutreffend: „Die Kanzlerin hat sich meiner Überzeugung nach für eine Vision eines anderen Deutschland entschieden.“ Am 4. September 2015 begann die Merkel-Clique an der deutsch-österreichischen Landesgrenze mit der Umsetzung dieser Vision.

Rechtswidrige Masseninvasion
Die Rechtswidrigkeit der an diesem Tag einsetzenden arabischen Masseninvasion ist im Großen und Ganzen unstrittig: Das Grundgesetz regelt in Artikel 16a völlig eindeutig, dass aus EU-Ländern einreisende Ausländer keinen (!) Asylanspruch in Deutschland haben. Zugleich sollte rechtlich ebenfalls unstrittig sein, dass die damals für jeden halbwegs verständigen Menschen unverkennbare Tragweite der arabischen Invasion zumindest eine Anhörung des Deutschen Bundestages erfordert hätte.

Die arabischen Massen waren ja nicht erst Anfang September aus heiterem Himmel nach Salzburg eingeflogen, sondern rückten zu Fuß und per Bahn von Griechenland aus bereits seit Wochen vor. Zeitlich wäre es also kein Problem gewesen, die demokratisch gewählte Volksvertretung der Deutschen vor dieser folgenschweren Entscheidung einer „Vision eines anderen Deutschland“ wenigstens zu konsultieren. Dass Angela Merkel als de facto Autokratin im Vorfeld der herannahenden Katastrophe wie bei vielen anderen ihrer besonders radikalen Alleingänge die gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestags zu bedeutungslosen Statisten herabwürdigte, rückt ihre quasi diktatorische Entscheidung ebenfalls in rechtliches Zwielicht.

Kriegsführung gegen die indigene Bevölkerung
Die Unrechtmäßigkeit des gesamten staatlichen Handelns seit 2015 ergibt sich aber nicht nur aus Angela Merkels Rechtsbruch des Grundgesetzes und der damit fehlenden Rechtsgrundlage sowie der für die Regierungsweise dieser Frau typischen Verachtung gegenüber der Volksvertretung. Die Unrechtmäßigkeit des gesamten staatlichen Handelns seit 2015 folgt bereits allein aus dem Tatbestand der mit dem 4. September 2015 unverkennbar beginnenden Umvolkung Deutschlands in industriellem Ausmaß – dieser schwerwiegende Tatbestand tritt heute im Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre einer extrem radikalen ethnischen Siedlungspolitik immer deutlicher zutage.

Jede Umvolkungspolitik, also eine sich im Ergebnis gegen die indigene Bevölkerung richtende staatlich betriebene Umgestaltung der ethnischen Struktur eine Landes, ist immer ein politisches Verbrechen. Zugleich ist jede Umvolkungspolitik immer eine Form von Kriegsführung gegen die Indigenen: Endziel der Umvolkung ist es ja, die Indigenen in ihrem historisch eigenen Territorium in eine Minderheitenrolle abzudrängen und sie auf diese Weise schutzlos der Willkür der staatlich angesiedelten neuen ethnischen Mehrheit auszuliefern. Wie nach einem verlorenen Krieg verliert die mit Hilfe der Umvolkung unterworfene indigene Bevölkerung also nicht nur ihr Land, sondern zugleich ihre politische Macht und dadurch ihren physischen Schutz. Jede Umvolkung ist daher immer auch eine Form von Kriegsführung gegen die Indigenen mit nichtmilitärischen Mitteln.

Polyethnisches Pulverfass
Wer heute durch deutsche Innenstädte läuft, kann die Folgenschwere der Katastrophe vom 4. September 2015 gar nicht mehr übersehen: Deutschland ist zehn Jahre nach 2015 nicht mehr das Land der Deutschen, sondern ein Libanon Europas, ein polyethnisches Pulverfass, dass nur auf den Funken zur Entzündung wartet. Die arabische Invasion vom 4. September zur Umsetzung von Angela Merkels autokratischer „Vision eines anderen Deutschlands“ bildete daher unzweifelhaft zugleich den Startschuss zu einem der größten politischen Verbrechen der deutschen Geschichte: Mit dieser Massenansiedlung von Arabern wurde durch den eigenen Staat die vollständige ethnische Umgestaltung Deutschlands in die Wege geleitet. An diesem verhängnisvollen Tag wurde der bis dahin politisch eher gemäßigte Staat „Bundesrepublik“ zu einer kalten, rücksichtslosen Maschinerie im Dienste einer äußerst radikalen, im Endergebnis gegen die indigene Bevölkerung Deutschlands gerichteten Umvolkungspolitik.

Die Beantwortung der in der Überschrift aufgeworfenen Frage ist daher aus Sicht des Autors vollkommen eindeutig: Ja, der Staat „Bundesrepublik“ ist seit dem 4. September 2015 der Staat eines großen politischen Unrechts.
(pi-news.net)

Im ideologischen Schlagabtausch wird Deutsch oft zur Randerscheinung

Von David Cohnen

Die deutsche Sprache ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Kultur. Sprache ist nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Träger von Identität, Geschichte und kollektiven Erfahrungen. Wenn die Sprache sich in eine Richtung verändert, die Klarheit, Genauigkeit und Ursprünglichkeit verliert, wirkt sich das unweigerlich auf Kultur und Gesellschaft aus. Es stellt sich die Frage, ob manche dieser Veränderungen zufällig sind oder ob sie bewusst als Instrument eingesetzt werden, um bestimmte politische Haltungen zu transportieren oder zu festigen.

1. Verhunzungen im Alltagsgebrauch
Ein besonders auffälliges Beispiel ist das Wort "ganz". Ursprünglich bedeutet es "vollständig, unversehrt, heil" - das Gegenteil von "kaputt" oder "zerstört". Heute wird es im Alltag inflationär als Verstärkungsformel benutzt: "ganz toll", "ganz anders", "ganz viel". In dieser Übernutzung wird die ursprüngliche Bedeutung ausgehöhlt. Manchmal entstehen groteske Wortgebilde wie die Aussage eines Sportreporters während eines Radrennens: "Ganz viel mehr Stürze weniger." Die sprachliche Logik wird auf den Kopf gestellt.

Ein weiteres Beispiel ist der Begriff "nachhaltig". Ursprünglich stammt er aus der Forstwirtschaft und bezeichnete die Praxis, nur so viel Holz zu schlagen, wie auch nachwachsen konnte. Heute wird er als politisches Schlagwort für nahezu jede Maßnahme verwendet, unabhängig davon, ob sie tatsächlich eine langfristige Tragfähigkeit besitzt. Damit verliert der Begriff seine präzise Bedeutung und wird zum ideologischen Schlagwort.

Auch der Ausdruck "Herausforderung" ist ein solches Modewort. An die Stelle klarer Begriffe wie "Probleme", "Schwierigkeiten" oder "Krisen" tritt eine weich gespülte Formulierung, die dramatische Sachverhalte verharmlost. Wenn man nicht mehr von "gewaltigen Problemen" spricht, sondern von "Herausforderungen", wird die Dringlichkeit verschleiert.

2. Die Rolle der Medien
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und das Fernsehen tragen eine besondere Verantwortung. Ihrem Bildungsauftrag nach sollten sie sprachliche Qualität fördern und ein gutes Deutsch pflegen. Doch das Gegenteil geschieht: In Filmen, Serien und sogar in Nachrichtensendungen werden sprachliche Fehler und Lautverschiebungen verbreitet. Aus "Häfen" wird "Hefen", aus "Ferien" werden "Färien", aus "Städten" werden "Steten". Mit der Verwendung dieser als Slang zu bezeichnenden Umgangssprache trägt man dazu bei, dass sich fehlerhafte Ausdrucksweisen dauerhaft verfestigen.

3. Sprache, Kultur und Nation
Die deutsche Sprache ist ein wesentliches Element dessen, was Deutschland ausmacht - neben Land, Geschichte und Menschen. Wird die Sprache beschädigt, verändert oder sogar zerstört, geht ein Kern der Kultur verloren. Und mit der Kultur auch das Selbstverständnis einer Nation, die sich über Jahrhunderte, sogar Jahrtausende entwickelt hat. Wer die Sprache schwächt, schwächt unweigerlich auch das kulturelle Fundament des Landes.

4. Politische Dimensionen der Sprachskepsis
Dass diese Entwicklung nicht zufällig sein könnte, zeigen politische Äußerungen führender Repräsentanten. Robert Habeck, früherer Wirtschafts- und Umweltminister erklärte: "Mit Deutschland, mit Vaterlandsliebe konnte ich noch nie etwas anfangen. Ich fand das stets zum Kotzen." Eine Aussage, die tiefes Unbehagen gegenüber nationaler Identität ausdrückt.

Im ARD-Sommerinterview vom August 2025 wurde der grüne Politiker Felix Banaszak auf Habecks Zitat angesprochen. Anstatt sich klar zu distanzieren, wich er aus: Er liebe seine Frau, seine Tochter und Duisburg - zur Vaterlandsliebe jedoch äußerte er sich nicht direkt. Damit übernahm er zwar nicht Habecks Formulierung, verweigerte aber ebenso den Widerspruch. Diese Haltung verdeutlicht, dass die Skepsis gegenüber Begriffen wie Patriotismus und Vaterlandsliebe in Teilen der politischen Elite geteilt wird.

5. Debatte um die Nationalhymne
In die gleiche Richtung weist die Forderung von Bodo Ramelow, ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen und führender Politiker der Linken, die heutige Nationalhymne abzuschaffen. Der Text der Hymne ist die dritte Strophe des "Liedes der Deutschen", 1841 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfasst. Sie ist eine poetische Liebeserklärung an Land und Nation. Anstatt diese kulturelle Tradition zu bewahren, verlangen führende Politiker ihre Abschaffung - ein deutliches Signal der Entfremdung von nationaler Identität. Gerade deshalb sollte nicht nur die dritte Strophe, sondern das gesamte "Lied der Deutschen" wieder zur Nationalhymne erhoben werden.

6. Migration, Sprache und kulturelle Verständigung
Parallel dazu forcieren SPD, Grüne und Linke eine Politik, die die Migration von Millionen kulturfremder Menschen nach Deutschland begünstigt. Das Ergebnis ist, dass Verständigung im Alltag zunehmend schwieriger wird. Die deutsche Sprache wird zur Randerscheinung, während gleichzeitig im Amtsgebrauch eine "leicht verständliche Sprache" eingeführt wird, um Kommunikationsprobleme zu überbrücken. Damit wird eine zweite Sprachordnung etabliert - und die ursprüngliche deutsche Sprache abgewertet.

7. Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Umfragen zufolge bekennen sich bis zu 70-80 % der Mitarbeiter in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu grünen oder linksnahen Positionen. Damit wird auch erklärt, warum gerade dort eine bestimmte ideologische Sprachverwendung gepflegt und verbreitet wird. Die Sprachveränderungen sind also nicht nur zufällige Fehlentwicklungen, sondern eingebettet in ein politisches und kulturelles Programm.

8. Vergangenheitsbewältigung und kulturelle Identität
Auch wenn es notwendig und richtig ist, die zwölf Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft kritisch aufzuarbeiten, bedeutet dies nicht, dass man die Verdienste der eigenen Kultur und des eigenen Volkes unter den Scheffel stellen muss. Andere Nationen haben in ihrer Geschichte ebenfalls Schuld auf sich geladen, doch kaum ein Land geht so weit wie Deutschland, die eigene Geschichte derart einseitig in den Mittelpunkt zu stellen und gleichzeitig patriotische Gefühle oder die Liebe zum eigenen Land zu leugnen. Gerade in Teilen der deutschen Eliten zeigt sich eine Haltung, die nationale Identität nicht bewahrt, sondern in Frage stellt. Diese Entwicklung schwächt jedoch die kulturelle Selbstachtung und die Fähigkeit, in einer globalisierten Welt selbstbewusst zu bestehen.

Fazit
Die beschriebenen Tendenzen - von der alltäglichen Sprachverhunzung über den Missbrauch von Begriffen bis hin zur politischen Relativierung von Vaterlandsliebe und Hymne - sind keine isolierten Erscheinungen. Sie fügen sich zu einem Gesamtbild, das den Eindruck erweckt, dass Sprache gezielt entkernt und umgedeutet wird, um kulturelle Bindungen zu lockern und nationale Identität zu schwächen. Wer die Sprache zerstört, zerstört Kultur. Und wer Kultur zerstört, verändert das Land in seinen Grundfesten.

Quellen & Leseempfehlungen
Eisenberg, Peter: Das Wort und seine Bedeutung. München 2013.
Humboldt, Wilhelm von: Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues. 1836.
Habeck, Robert: Patriotismus - ein linkes Plädoyer. Hamburg 2010.
Hoffmann von Fallersleben: Das Lied der Deutschen. 1841.
Kepplinger, Hans Mathias: Publizistik und Demokratie. Wiesbaden 2018.