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Auf zum Endkampf auch mit China!

Von WOLFGANG HÜBNER

Die Folgen der Sanktionen gegen Russland sind für kein Land so negativ und folgenreich wie für Deutschland. Und das spüren die deutschen Bürger längst auch materiell. Doch der konflikt- und kriegslustigen Ampel-Regierung samt der nicht besseren Scheinopposition der Union reicht das noch nicht. Nun ist China ganz offiziell zum „systemischen Rivalen“ bestimmt worden. Das ist die Vorstufe zum „systemischen Feind“, zu dem Moskau nach nur kurzer 80-jähriger Pause schon wieder geworden ist. Daran, dass auch China diesen privilegierten Status noch erlangen wird, sollte nicht gezweifelt werden.

Denn unter welchem künftigen US-Präsidenten auch immer: Das besetzte Vasallendeutschland wird das machen, was die sympathische Weltmacht überm Teich für richtig hält. Und dass Russland, China und andere Schurkenstaaten dem Dollarimperialismus ein Ende bereiten wollen, ist Grund genug für Washington, gegenüber den Verbündeten erzieherisch tätig zu werden. Die deutschen Wirtschaftsbosse, die noch renitent sind und unbedingt weiter mit und in China Profite machen wollen, tun das sozusagen schon auf eigene Gefahr. Und wenn die Propagandamaschine erst richtig anläuft und Chinesen in Tibet Mönche bei lebendigem Leib grillen, dann werden auch VW und BASF die Segel im Fernen Osten streichen.

Das wird alles der deutschen Bevölkerung schaden, den Wohlstand noch mehr vernichten? Vielleicht gibt es sogar den dritten Weltkrieg? Welch Kleinmut! Stehen westliche Werte auf dem Spiel, müssen halt auch Opfer gebracht werden. Resilienz ist deshalb die Modevokabel unserer schweren Zeit – wir alle brauchen jetzt und in Zukunft Widerstandskraft: Gegen Russen, Chinesen, AfD und dieses verdammte Anspruchsdenken auf soziale Sicherheit, auskömmliche Renten, gute Schulen und all das andere Gedöns.

Seit der „Zeitenwende“, die der Bundeskanzler im Vorjahr ausgerufen hat, gibt es andere Prioritäten. Zum Beispiel den Börsenkurs von Rheinmetall oder die Visagistin der feministischen Außenministerin. Wer systemische Feinde und Rivalen hat, muss in jeder Weise gut gerüstet sein!
(pi-news.net)

Braucht Deutschland 1,5 Millionen Zuwanderer?

Gastkommentar von Wolfgang Schulze

Aus welchen Gründen manche Leute ,weise‘ genannt werden, ist auch nicht mehr so recht ersichtlich. Also gut, zumindest nicht in diesem Fall. Zum Thema Fachkräftegesetz und Arbeitskräftemangel fordert die Wirtschaftsweise Schnitzer eine Zuwanderung von 1.500.000 Fachkräften jährlich. Die Süddeutsche Zeitung zitiert sie mit dem Satz, der in der selben Form auch vom Stern, der Welt und vielen anderen übernommen wurde: „Deutschland braucht 1,5 Millionen Zuwanderer im Jahr, wenn wir abzüglich der beträchtlichen Abwanderung jedes Jahr 400.000 neue Bürger haben und so die Zahl der Arbeitskräfte halten wollen.“ Hm, etwas unverständlich, hätte der Vorsitzende der Kolchose vor dem Haufen der Bauern ausgerufen, nachdem Grigori Kossonossow, der Wächter der Fliegerschule, sie auf seinem Heimaturlaub etwas ungeschickt zur Spende für ein neues Flugzeug aufrief. (hier schnell der Link zur Kuh im Propeller: https://spotify.link/uoWtCb0Q8Ab). Also lassen wir den Satz so stehen. Nehmen wir an, was natürlich auch längst nicht mehr stimmt, dass die Nachwachsenden die jährlich in Rente gehenden in einem 0-Summenspiel ersetzen. 400.000 Fachkräfte wandern jedes Jahr aus Deutschland ab.

Ich hab zwar gelesen, das es 268.167 Deutsche in 2022 waren, aber egal. Es wandern ja auch ausländische Fachkräfte ab. Nehmen wir also 400.000 Fachkräfte.

Sucht man nach Zahlen zu derzeit fehlenden Fachkräften, findet man je nach Quelle Zahlen zwischen 300.000 und 500.000. Das passt ja in etwa zu den jährlich abwandernden Arbeitskräften. Dem gegenüber stehen dann (2022) 3,9 Millionen Personen, die Bürgergeld beziehen, also nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen. Dazu kommen pro Jahr noch ein paar sog. Asylanten, deren Zahl keiner kennt. Man munkelt, gerade seien es soviel wie 2015. Da waren es ca. 1 Million. Na gehen wir hier mal von 500.000 aus.

Nun sind das ja nicht alles Fachkräfte, wie uns eigentlich versprochen wurde, aber einfache Arbeiten, die auch erledigt werden müssen, könnte jeder leisten, so man sich dazu durchringen könnte, das zu fordern.

Man weiß jetzt freilich nicht, ob die geforderten 1.500.000 Arbeitskräfte pro Jahr die neu Hinzuziehenden bereits beinhalten oder ob die dazu gerechnet werden müssen. Aber bleiben wir bei den 1,5 Millionen. Jetzt sehen wir uns den Wohnungsmarkt an. Gehen sie weiter, da gibts nichts zu sehen. Knapp ist untertrieben. Und darauf nun noch mal 1,5 Mio Zuzug im Jahr. Das wäre pro Jahr eine Stadt in der Größenordnung wie München.

In München gibt es derzeit 141 Grundschulen, 44 Mittelschulen, 15 Förderschulen, 24 Realschulen (20 städtische und vier staatliche), 42 Gymnasien (14 städtische und 28 staatliche), zwei städtische Schulen besonderer Art und 93 berufliche Schulen, davon 87 städtische. 2021 gab es in München rund 821.000 Wohnungen. Das nur mal so. So eine Stadt jedes Jahr neu dazu. Sagt zumindest die Wirtschaftsweise Schnitzer.

Dabei habe ich noch gar nicht die 3,9 Millionen Bürgergeldbezieher bedacht, deren Bürgergeld irgendwer erwirtschaften muss. Statt man von denen aber einfach ein Viertel zum Arbeiten ‚anstubbst‘, um das Problem elegant zu lösen, indem man ihnen nur noch 50% Bürgergeld zahlt, denkt man über neue Millionenstädte nach, in denen Millionen arbeitswillige Neuzugänge untergebracht werden könnten. Und da wundern wir uns über Inflation, bei der so ein Staat prima verdient und von seinen Schulden runterkäme, wenn er nicht noch schneller neue anhäufen würde.

Wann ist die Bildung im Lande nur so krass abgebogen? Das verrückteste aber, es scheint kaum jemanden zu stören.
(vera-lengfeld.de)

Ukraine: Gedankensplitter zur fast eingefrorenen Front, Putins Lage und Russlands Perspektiven

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

Die zugesagte militärische Unterstützung an modernen Waffen und Gerät durch westliche Staaten an die Ukraine verzögert sich – auch durch Deutschland. Instandsetzung und Ausbildung sind wohl nacheinander erfolgt. Das kostete Zeit, die man nicht hatte.

Es geht schneller, wenn man ein intaktes Fahrzeug zur Ausbildung nutzt und zeitgleich ein defektes Fahrzeug instand setzt oder aber ein weiteres intaktes Fahrzeug zur Ausbildung abstellt. Es ist ein Kampf um Zeit. Es muss das Ziel sein, die jeweilige Übernahme zu beschleunigen.

Die Folge ist, dass die ukrainischen Streitkräfte bei ihrer Gegenoffensive nicht die notwendige Durchschlagskraft erreichen konnten. Die russischen Streitkräfte haben die Zeit genutzt – z.B. durch starke Befestigung ihrer Verteidigungsanstrengungen. Beobachter sprechen von den „21 Meilen der Hindernisse“ für die ukrainischen Angriffskräfte. Ohne ausreichendes Artilleriefeuer und durch die mangelnde Luftunterstützung wird die ukrainische Gegenoffensive verlangsamt. Es macht wenig Sinn, die modernen Kampfpanzer weitgehend allein den Angriff führen zu lassen. Hohe Ausfälle dieser Kampfpanzer sind die Folge.

Das „Gefecht der verbundenen Waffen“ mit Unterstützung durch Erdkampfflugzeuge und Kampfdrohnen ist die „hohe Schule“ für einen erfolgreichen Kampf der Bodenkampftruppen. Beide Seiten erreichen kleine Geländegewinne, die das große Bild allerdings nicht verändern: Abnutzungskrieg, den Putin bevorzugt, um den Krieg in die Länge zu ziehen. Er sieht für Russland auf lange Sicht größere Vorteile bei seinen Truppen in der Fähigkeit, Reserven zu schaffen und zur Verstärkung einzusetzen.

Das Chaos in der russischen Führung war ein großer Vorteil für die Ukraine
Der überraschende militärische Angriff der Wagner-Truppe unter Führung des kriegserfahrene Prigožin von Rostow am Don in Richtung Moskau hat die russische Führung offensichtlich überrascht. Das Hauptquartier der Russen konnte die Wagnertruppe kampflos übernehmen. Bis rd. 200 Km vor Moskau gab es kaum Widerstand – im Gegenteil gab es gelegentlichen Beifall auf den Straßen.

Es ist unverständlich, dass zwischen Rostow am Don und Moskau keine operativen Reserven gab, die die Wagner-Truppen hätten aufhalten können. Es ist bis heute noch nicht klar, was Prigožin veranlasst hat, den Vormarsch abzubrechen und nach Rostow zurückzumarschieren. Sehr bald gab es auf russischer Seite wichtige Personalentscheidungen:

Verteidigungsminister Schoigu wurde aus dem Verkehr gezogen und nicht mehr gesehen. Dem Oberbefehlshaber Gerassimow der russischen Truppen wurde die Befehlsgewalt entzogen. General Gerassimow war der General, den Prigožin am schärfsten kritisiert und persönlich beleidigt hat. War seine Absetzung ein Geschenk an den Wagner-Chef?

Es stellte sich heraus, dass die „Wagnertruppe“ komplett vom Verteidigungsministerium bezahlt worden war – einschließlich deren Einsätze in Afrika. Der Deal – von Putin initiiert – wurde angeblich vom belarussischen Diktator Lukaschenko zu Papier gebracht. Prigožin und seine Truppen sollen nach Belarus „verlegt“ werden. Surowski, der wegen seiner Brutalität den Beinamen „General Armageddon“ erhalten hatte, wurde festgenommen und verhört. Er wurde verdächtigt, den „Marsch nach Moskau“ mit Prigožin abgesprochen zu haben, was offiziell nicht bestätigt wurde.

Prigožin durfte offiziell nicht mehr nach Russland zurückkehren. Er wurde jedoch in seiner Heimatstadt St. Petersburg gesehen. Sein Vermögen durfte er aus seinem Haus mitnehmen. Er ist Oligarch und vermutlich Milliadär. Er war bei seinen Söldnern wegen seiner Professionalität hoch angesehen. Ein brutaler Menschenführer. Angeblich hat es nach Ende des Zwischenfalls ein Gespräch mit Putin und Prigožin gegeben, dessen Ergebnis jedoch nicht bekannt wurde.

Die Schwächung der militärischen Führung hat sich nach außen wenig ausgewirkt. Allerdings – Putin gilt als geschwächt. Seine Autorität ist angeschlagen. Er soll noch vorsichtiger und misstrauischer geworden sein. Er soll sich nicht im Kreml aufgehalten haben. Michael Chodorkowski ist in seinem Exil in London hervorragend informiert. Neben Alexej Navalny ist er der schärfste Kritiker Putins. Natürlich ist er in einem Straflager in Russland in seinen Aktivitäten deutlich eingeschränkt. Allerdings hat er ein kleines Team, das ihn in seiner Arbeit mutig unterstützt. Es wird spannend, wer die verlassenen hohen Posten im Kreml besetzen wird.

Einige bemerkenswerte Einzelerfolge der Ukraine
Russland hat sog. „Kamikazepanzer“ voller Sprengladungen eingesetzt. Sie sollen ferngesteuert ukrainische Einrichtungen zerstören. Bei einem der ersten Einsätze ist ein derartiger Panzer durch ukrainische Kräfte komplett zerstört worden. In der Ukraine – einschließlich der Halbinsel Krim – stationierte Partisanenkämpfer führen Sabotageanschläge gegen russische Partisanen und deren Versorgungseinrichtungen durch. Es sind Gruppen wie „Legion Freiheit Russlands“ und „Russisches Freiwilligen“, die behaupten, nicht von der Ukraine geführt zu werden. Sie überschreiten die russisch-ukrainische Grenze, führen ihre Anschläge durch und kehren in die Ukraine zurück. Diese Anschläge zwingen Russland dazu, Truppen aus der Front abzuziehen und als „operative Gruppen“ im Hinterland einzusetzen.

Ukrainischen Truppen ist eine Teileinkreisung von Bachmut gelungen. Bachmut ist für beide Seiten nicht von „strategischer Bedeutung“, sondern die hohen Verluste verleihen der teilzerstörten Stadt „Symbolcharakter“.

Ein Wort zu den russischen Soldaten
Sie wenden sich an Putin über das Internet und beklagen ihre dramatische Lage. Ihr Fazit: „Keine Verpflegung. Kein Wasser. Nichts“. Sie fordern von Putin die Beseitigung der Mängel in der Verpflegung und fordern Putin auf, geeignete Mittel für ihren Kampf zu liefern. Die Moral der kämpfenden Truppe ist wichtiger als manche Waffen in den Depots. Für mich ist es kein Wunder, dass bei den russischen Soldaten die Zahlen von Fahnenflucht deutlich zunehmen.

Wie geht es weiter?
Die ukrainische Führung muss die Einsatz- und Kampffähigkeit sowie den Ausbildungsstand der Soldaten und ihrer Führer überprüfen und – falls notwendig – austauschen und ergänzen. Bei den westlichen Unterstützern muss eine aufkommende Kriegsmüdigkeit bekämpft werden. Diese müssen die versprochenen Waffen und Geräte rasch liefern. Es geht um einen Krieg, nicht um eine Übung. Diese Staaten müssen bei jeder NATO-Tagung motiviert werden – auch im kleinen Kreis – den militärischen Sieg zu erreichen.

Eine gute Analyse stammt von dem Sicherheitsexperten der SPD, Ralf Füchs: „Zu wenig – zu spät“. Diese Analyse sollte auch in der „Ampelkoalition“ gelesen werden.
(conservo.blog)

(tutut) - Was auf dem Acker und im Vorgarten die Getreidedrescher  und die Grasabschneider sind, lärmt kleinlaut in Leidartikeln und digitalen Wüsteneien mit schiefen leeren Bilderrahmen scheinbarer Wirklichkeit des Zombie-Journalismus. Dieser klettert über Trümmer von Säulen, welche mal von Marktschreiern eines geträumten Qualitätsjournalismus für Garderobeständer von  Demokratiemäntelchen bezeichnet wurden. Welchen Sprachflachsinn haben sie heute Platz machen müssen. Früher adelten Zeitungen Ausrutscher auf dem Glatteis deutscher Sprache noch mit Titeln wie "Meister des Worts",  aktuell gibt es fast nur noch solche Kunsthandwerker. Wer sprechen und schreiben will,  lese in einem Brevier des Papstes deutschen Journalismus, Wolf Schneider,  wie zum Beispiel "Deutsch fürs Leben", und er wird staunen, Deutsch ist keine tote Sprache, im Gegensatz zum Genderwahn der Wortsexisten. Sie, die "leergedroschenen Bilder" sind noch nicht tot, sie lassen natürlich jede künstliche Intelligenz  schamvoll erblassen: "konstante Bosheit herbe Enttäuschung, bitterer Ernst, hektisches Trieben, volles Verständnis, Sturm der Enrüstung, Hageln der Proteste, Bild des Grauens". Wer kann sie noch zählen? "Da sind beispielsweise der große Bahnhof, der rote Teppich, das grüne Licht für,  die Spitze des Eisbergs. Auch der Stellenwert ist Bildersprache, was kaum noch einer heraushört - nämlich eine Übertragung aus der Mathematik, wo die Stellen vor und hinterdem Komma über den Wert einer Ziffer entscheiden". Während im Jetzt Einsilbigkeit als Vielfalt von Kulturen gefeiert wird - horch, was kommt von draußen rein - haben es zwei Politiker zu einem der bedeutendsten Präsidenten der USA bzw. einem der bedeutendsten Dichter Deutschlands geschafft. Beide waren Meister der Einsilbigkeit im Gegensatz zur allgemein geübten geschwätzigen Vielsilbigkeit. Abraham Lincoln : Johann Wolfgang Goethe: 0:1. Sie hätten sich sogar begegnen können. Als Goethe starb, war Lincoln 23. "Unter den Reden Abraham Lincolns (er schrieb sie selber) ragt eine heraus, die amerikanische Sprachkritiker noch bemerkenswerter finden als seine Ansprache auf dem Schlachtfeld von Gettysburg; die zu seiner zweiten Amtseinführung als Präsident. Von ihren 701 Wörtern haben 505 nur eine Silbe". Der Weltgeist in Weimar übertraf ihn aber: "Während der Präsident es auf 72 Prozent Einsilbigkeit brachte, hat Goethe in einem der berühmtesten Gedichte deutscher Sprache , der Ballade vom Fischer, eine Quote von 76 Prozent erreicht: Unter den 170 Wörtern des Gedichts befinden sich 130 Einsilber, 30 Zweisilber, 9 Dreisilber und ein einziges viersilbiges Wort: 'wellenatmend', In der letzten Strophe ('Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm...') haben von 48 Wörtern sogar 41 nur eine Silbe, das sind 85 Prozent". Dass kann laut Martin Hecht prozental nur Lokaljournalismus steigern: "Journalisten sind eine Plage. Besonders schlimm sind deutsche Lokaljournalisten. In den allermeisten Fällen richten sie zu 99,9 % einen erheblichen Bockmist an". Zweisilbig. Es geht noch mehr.  Verlieh dieser Vielsilber  einer Botin unterm Dreifaltigkeitsaberg nicht Unsterblichkeit? "Liebe Leute, wir haben so ein ruhiges Städtle, so schöne Dörfer, so eine begnadete Lebensqualität. In der sollen wir baden und sie genießen und: dankbar sein".  Wer braucht da in der Hochsaison ein Freibad, das  nicht lang aufhalten kann, weil Arbeitskräfte fehlen, denn Millionen Facharbeiter kommen,  aber aus wüsten Gegenden, wo Badekultur ein Fremdwort ist, wie Berichte über Zusammenstöße verschiedener Kulturen zeigen. Sie aber, die "Mit Journalismus die Welt erklären" möchte und ihr Tun schon mal so verklärt: "Professioneller Journalismus ist wichtig in einer Demokratie: Das lernten die Berufsschüler bei einem Vortrag" von ihr. Naturfreundin auf ihre Art ist sie natürlich auch - alles Bio oder was? Wenn der Wald stirbt, damit ein Flattermann lebt, wie jüngst zu lesen war, dann gibt's dazu  noch 'nen Gedicht: "Eleganter Älbler im Purpurmantel liebt Wehingen - Die 'Zygaena angelicae elegans' vermehrt sich dank Projekt wieder - Achtung: blausäurehaltig! Forstmeister Patrick Zeller, Wissenschaftlerin Nora Dalüge und Abteilungsleiter bei Forst BEW in Meßstetten, Stephan Kemper, haben Adleraugen. Sie entdecken jeden (s!) Elegans-Widderchen am Wegesrand und sogar einige seltene Orchideenarten, die denselben Lebensraum der Steppenheidewälder brauchen". Heidenei! Da geht das Heidentor auf, welches die Kelten an der Alb in der Nähe so anziehend als Opferstock fanden. Wunderwelt Natur, Evolution macht's möglich, denn schon dreimal sind fast alle Lebenwesen ausgestorben, Neues entwickelte sich nach. Wie beispielsweise kleiner Schmetterling, dem diese Hymne gilt: "Vier der wertvollen Wehinger 'Zygaena angelicae elegans', und ein Platterbsen-Widderchen tummeln sich auf einer ihrer Lieblingsblumen, einer Knautie. Sie leben unterhalb der Wehinger Burg. Sie haben einen purpur-schwarzen Mantel. Sie tragen auch noch das Wort 'Eleganz' im Namen. Sie bilden hier in Wehingen die größte Population ihrer Art weltweit". Dafür können sie ja nichts, es sorgen sich andere. "So wie sie aussehen, nämlich mit sechs Flecken, sind sie echte Älbler, denn sie kommen nur auf der Schwäbischen Alb zwischen Wehingen und Bad Urach vor". Werden Fleckle sonst hier nicht nur in der Karnevalszeit getragen? "Die 'Zygaena angelicae elegans', eine Unterart des 'Elegans-Widderchen', eine tagaktive Nachtfalterart, hat inzwischen wieder eine Population von mehreren Hundert Tierchen hier im Wehinger Wald. Dank einer gezielten Naturschutzmaßnahme von Forst BW mit der forstlichen Versuchsanstalt Freiburg und dem Artenschutzprogramm des Regierungspräsidiums Freiburg erholt sich die vom Aussterben bedrohte hübsche Schmetterlingsart wieder". Sterben müssen Menschen trotzdem. Vorher aber können im Wald Heiden, feministische,  so richtig das Radl loslassen, da läuft Naturfreundin Herzelein über, aber Hoppla: "Interview: Girls haben Fun am MTB-Trail - Erster Girlsday zeigt, dass waghalsige Manöver und Sprünge auch was fürs weibliche Geschlecht sind". Dabei ist ein Sprung nicht immer Gutes, vor allem, wenn die Tasse einen hat. Aber wahrscheinlich gibt's dann noch mehr im Schrank. "In Spaichingen ist die einzige legale Montainbike-Strecke der näheren Umgebung - eigentlich drei Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Biker kommen teils von weit her, um am Zundelberg ihrem Hobby zu frönen. Die Szene ist gut vernetzt und so sind auch beim Girlsday des SAV Mädchen aus Spaichingen und der näheren Umgebung, aber auch dem Allgäu, Ravensburg und Löffingen gekommen. Corinna Knaier hat die 25 jungen Frauen angeleitet und die Erfahreneren haben den Unerfahreneren ihre Kunst gezeigt". Hier spricht frau Englisch, selbst die Busse

verkünden  mit großer Aufschrift "Move", was bewegen bedeuten soll, wenn sonst schon alles schläft in THE ÄLÄND. "Beim Pausen-Snack hatten die Frauen einen guten Blick auf den neuen Sprung auf der roten Strecke - den sie nach Herantasten in vielen Fällen am Ende selbst leicht nahmen". Fangfrage von der Welterklärerin,  wo linksgrün alle gleich sind: Sie "hat bei Corinna Knaier nachgefragt: Gibt es einen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen MTB-Fahrern? 'Girls days' kennt man" - nicht frau? - "aus der Arbeitswelt. Mädchen und Frauen sollen an Berufe herangeführt werden, die traditionell 'männlich' waren. Ist Mountainbiken eigentlich männlich?" Antwort: "Der Anteil der weiblichen Mountainbikerinnen nimmt nach meiner Einschätzung stetig zu". Vermutlich gibt es auch männliche Mountainbikerinnen, wo alle alles sein können. "Ich selbst bin schon immer sehr gerne Fahrrad gefahren. Das Enduro fahren betreibe ich allerdings erst seit etwa zwei Jahren, und habe es meinem Freund zu verdanken, eine so tolle Sportart für mich entdeckt zu haben. Wissen und Kenntnisse habe ich mir im Freundeskreis (unter anderem am Zundelberg), bei verschiedenen Fahrtechnikkursen und durch 'learning by doing' angeeignet". Eine andere Männerdomäne ist längst weiblich geworden, womit aber nichts zum Bildungsniveau im Land gesagt sein soll: "Alexandra Bormann wird neue Rektorin - Nachfolge für Rolf Schofer an der Spitze der Hochschule Furtwangen - Amtsübernahme im März 2024". Schwarzwald o Heimat. Deine Heimat, "Meine Heimat ist, wo der Leser Zeitung bastelt. Das klingt dann so: "TV Spaichingen sind beim BW Leichtathletik" oder so: "Neuhauser Senioren auf hoher See - Gemeinde gibt sich spendabel. Auf dem Schiff herrschte schon ausgelassene Stimmung". Die Neuhauser Senioren erlebten einen herrlichen Nachmittag, die auf Einladung der Gemeinde mit dem Bus ans 'Schwäbische Meer' reisten, um in Friedrichshafen das Zeppelinmuseum zu besichtigen. Bürgermeisterin Marina Jung stimmte schon bei der Hinfahrt die Seniorinnen und Senioren auf einen wunderschönen Ausflug auf Kosten der Gemeinde ein. Gemeindejugendreferent Markus Sell hatte wieder ein tolles Ausflugsziel ohne große Hindernisse organisiert". Jugendreferent für Senioren. Sind die denn kindisch? Das Geld aber stammt von Bürgern für sich selbst, ist nicht der Bürgermeisterin ihres. TUT-Frau meldet "Stadtfest findet statt, Stadthüpfen fällt aus". Ist keine Hüpfburg frei? "Einige Veranstaltungen werden in diesem Sommer in Tuttlingen neu geplant, andere fehlen". Fällt der Weihnachtsmarkt aus? Papierverarbeitung geht auch anders, wer wollte nicht schon immer wissen, wer den ruinösen Festungsberg nicht zum Sackhüpfen erklimmt. Frau schreibt das: "Sie sind dann mal auf dem Honberg - Diese Fans haben seit Jahren Festivalpässe - Das sind im Rückblick ihre Tops und Flops". Top oder Flop. Die Zeitung. Noch einmal, weil's schon tags zuvor aktuell überall drin war: "Tote nach Aufprall mit Rettungswagen - Junge Frau erkennt Rettungsgasse wohl zu spät - Unfälle mit Krankenwagen häufen sich".Alle Jahre wieder kommt das Jahrgangskind: "Kinder von Kassetten und Schallplatten - Der Jahrgang 1973 erinnert sich und blickt voraus auf das Spaichinger Heimatfest 2023". Alle hinterlassen, was niemand wegzuräumen wagt: "Auch die 73er haben sich mit einem Jahrgangsprojekt, dem 'Panoramablick-Häusle' in Spaichingen verewigt". Die Realität spricht eine andere Sprache: "Böses Omen - Chemiebranche dampft ihre Jahresziele ein - Das verheißt nichts Gutes für die Konjunktur". - "2000 Gaststätten vor dem Aus - Branchenverband Dehoga schlägt wegen auslaufender Umsatzsteuersenkung Alarm".  Dafür spannt Ampel mit Gehampel den Rettungsschirm auf, wenn's Trockenheit regnet. Frau hat Krise und schellt aus: "Bundesregierung will besser vor Extremwetter schützen - Neues Klimaanpassungsgesetz soll die Folgen der Krise abmildern - Weniger Versiegelung und mehr Bäume in Städten und Kommunen - Dürren und Waldbrände oder Starkregen und Fluten: Die Klimakrise hat bereits jetzt weitreichende Folgen für Umwelt, Natur, Wirtschaft und Gesundheit. Die Bundesregierung will Deutschland mit einem Klimaanpassungsgesetz besser auf die Auswirkungen vorbereiten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete das Bundeskabinett am Donnerstag, hieß es aus Regierungskreisen. 'Schon heute verursacht die Klimaerhitzung in Deutschland und Europa enorme Schäden', sagte Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne)". Schon gemerkt? Klimaerwärmung zieht nicht, nun muss Klimaerhitzung dran. Dabei handelt es sich nur um eine langjährige Statistik, die heiß abgefackelt werden kann wie jedes Papier. Woher soll das eine grüne Ministerin wissen? Die hat das nicht gelernt beim Briefeaustragen. Die Tastatörin wohl auch nicht. Glaubenssache. "Schon jetzt hat sich die Erde um etwa 1,1 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit aufgeheizt, in Deutschland sind es sogar 1,6 Grad. Nach Ansicht des Präsidenten des Umweltbundesamts, Dirk Messner, lässt sich der Klimawandel nicht mehr komplett stoppen. 'Wir werden den Klimawandel nur noch begrenzen können. Die globalen Temperaturen werden wahrscheinlich um über zwei Grad ansteigen, wenn wir uns nicht radikal verbessern. Deswegen ist Klimaanpassung mittlerweile ein ebenso wichtiges Stichwort wie der Klimaschutz selbst', sagte Messner". Hat er etwa in der Schule gefehlt als 4,6 Milliarden Jahre Klimawandel dran waren? Nun auch noch sie, der Mann mit der schwarzen Maske gibt ihnen eine Seite, ohne was einzuwickeln: "Die Krise der Metzer - Immer mehr Fleischereien müssen schließen - Branche leidet unter vielfältigen Problemen - Manche davon sind hausgemacht", Wie die Wurscht.  Oder er. "Das traditionelle Froschkuttelnessen in Riedlingen gehört zu den Lieblingsterminen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). In diesem Jahr sowieso, wurde die Narrenveranstaltung zuletzt doch durch Corona und den Ukraine-Krieg ausgebremst. Also frohlockte der Politiker am Fastnachtsdienstag beim Verzehr der braunen Suppe, sprach von einer 'großen Tradition' und einem 'Gefühl der Beheimatung'. Obwohl an diesem Tag etwas anders war als sonst. Denn die Kutteln wurden nach mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr von der Metzgerei Hagmann serviert, die ihren Familienbetrieb nach 125-jähriger Geschichte an die Metzgerei Frick GmbH abgegeben hatte. Nach nur einem Jahr hat das Nachfolgeunternehmen den Laden nun allerdings ganz aufgegeben".

Mir sind mir, da kennen sie nichts, während auf deutschen Schildern aus Straßburg Strasbourg wird, gemeindet Frankreich Offenburg ein. 

O Heimat! "Grüne wollen gentechnikfreie Äcker - Positionspapier zu neuen Agrotechnologien - Nobelpreisträger kritisieren Haltung scharf". Was eine 10-Prozent Partei vom grünen Kommunismus will, ist einer Politredaktionsleiterin Schreibbefehl? "Seit Jahren plädieren Wissenschaftspolitiker der Grünen, wie die ehemalige Südwest-Ministerin Theresia Bauer, dafür, die Haltung zu NGT zu überdenken. Doch die Mehrheit der Partei hält die Chancen der Technologie für kleiner als die Risiken. Nun gewinnt die Debatte an Fahrt. Die EU-Kommission will die Zulassungsverfahren für NGT-Pflanzen lockern. Die Organismen müssten nicht mehr als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden, die Zulassung würde einfacher. Kontrollen zur Verbrauchersicherheit gäbe es aber weiterhin". Grüne und Wissenschaft, ist das nicht ein Widerspruch in sich selbst? Noch ein Zauberer mit weißem Geldkaninchen aus dem grünen Zylinder: "Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) will die Kliniken in Baden-Württemberg mit einem Hilfspaket finanziell entlasten. 'Ich möchte noch vor der Sommerpause ein Landesentlastungspaket zur Verfügung stellen', sagte Lucha am Donnerstag bei einer Veranstaltung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) in Stuttgart. Das Paket werde derzeit unter den Ministerien abgestimmt. Eine Summe, die die Kliniken zur Entlastung erhalten sollen, nannte Lucha nicht. Die Krankenhäuser im Land klagen seit Monaten über eine schwierige Finanzlage". Noch einer Zeitung füllend aus dem Sommerloch: "Verkehrsminister Hermann fordert Senioren zu Verkehrsfitness-Checks auf - 'Wir erhoffen uns, dass Seniorinnen und Senioren, aber auch andere, das ernst nehmen und sich selber überprüfen', sagte er am Donnerstag bei der Auftaktveranstaltung der landesweiten Kommunikationskampagne 'Team Vision Zero' in Stuttgart. Wie der Name schon verrät, ist Ziel der Kampagne, dass es künftig im Straßenverkehr keine Toten oder Schwerverletzten mehr geben soll. Den Angaben zufolge sterben im Land jährlich immer noch über 300 Menschen und mehr als 6000 verletzen sich schwer".  Nun sterben die Leut' nur noch daheim. Eine Nullnummer, wie die Übersetzung aus dem Englischen verrät.  Zukunftsangst geht um mit der DDR-Erfindung: "In Deutschland fehlen weiter Kita-Plätze - Familienministerin Paus will mit Ländern Gesetz erarbeiten - Kritik aus dem Südwesten".  Gehupft wie Trampolin gesprungen: "Baerbock warnt Firmen - Außenministerin präsentiert China-Strategie des Bundes". Meint Zeitung das im Ernst, Außenministerin? Während frau aus Paris mit Grinseportrait den Untergang der Westfranken sieht - "Macron sucht die Antwort - Nach Unruhen in den Vorstädten findet der französische Nationalfeiertag heute unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt", darf sie  dazu einenLeidpfosten setzen: "und hierfür einen Leidpfosten setzen: "Es wird einsam um Macron - Emmanuel Macron gilt als Hitzkopf, der sich schnell zu einem Kommentar hinreißen lässt. Doch nach den Unruhen in den französischen Vorstädten nimmt sich der Präsident viel Zeit für eine Reaktion. Dass eine Analyse der komplexen Situation in den Banlieues nicht von heute auf morgen geschieht, ist klar. Vor allem, weil die Krawalle diesmal auch andere Städte erfassten und sich gegen Einrichtungen des Staates wie Rathäuser oder Schulen richteten". O wie schön ist doch Deutschland. Nur Krawällchen. Der Schlafwandler am Rhein sieht keinen Bürgerkrieg der Kulturen. Überall Feste  druff.  "Für Emmanuel Macron bedeutet das nichts Gutes. Er bewegt sich nicht nur von Krise zu Krise. Um ihn wird es auch immer einsamer". Warum schickt sie ihm nicht mal ihr Bild? Kein Anschluss unter seiner Nummer? "Es ist deshalb verständlich, dass der Staatschef nicht wie erwartet am Nationalfeiertag im Fernsehen spricht. Ein solcher Auftritt hat nur Sinn, wenn er etwas anzukündigen hat". Das schreiben sie auch  immer von Olaf Scholz, fremder Bruder im Geiste. Darum sagt er auch nichts.  Oder war er nicht schon immer nichtssagend? Nein! Doch! Ooo!

Stress, finanzielle Sorgen, Pandemie-Folgen
Immer mehr Studierende nehmen Antidepressiva
(swr.de. Grüne Seuche.)

#MeToo-Verfahren BW
Staatsanwaltschaft will Freispruch für Polizei-Inspekteur anfechten
Im Prozess gegen den baden-württembergischen Inspekteur der Polizei ist der Angeklagte freigesprochen worden. Das entschied das Landgericht Stuttgart am Freitag. Dem 50-jährigen Spitzenbeamten wurde vorgeworfen, im November 2021 eine jüngere Hauptkommissarin sexuell genötigt zu haben. In dem Verfahren ging es um die Frage, ob der ranghöchste Polizist des Landes seine Machtstellung als Vorgesetzter missbrauchte, um die Kommissarin zu sexuellen Gefälligkeiten zu drängen.
(swr.de. Welche Politik hat die Staatsanwaltschaft hierzu angewiesen?)
Meinung: Freispruch ein verheerendes Signal für belästigte Frauen
Der Inspekteur der Polizei ist im Prozess um sexuelle Nötigung einer Kollegin freigesprochen worden. SWR-Redakteurin Edda Markeli kommentiert das Urteil. Ich bin entsetzt - das will ich gleich vorweg sagen. Mir geht es wie vielen Frauen und Männern, die die Urteilsverkündung im Gerichtssaal verfolgt haben. Ein Freispruch, wie bitte? Es gab doch so viele Indizien, die die Glaubwürdigkeit der Polizistin untermauert haben. Und im Gegenzug deutlich gemacht haben, dass Andreas R. seine Machtposition gegenüber jüngeren Kolleginnen nicht zum ersten Mal ausgenutzt haben soll. Ich weiß natürlich, auch in diesem Prozess gilt: Im Zweifel für den Angeklagten aus Mangel an Beweisen. An diesem Grundsatz ist nicht zu rütteln. Darauf stützt sich im Kern die Begründung des Richters. Ob er damit richtig liegt, überprüft die nächste Instanz.,,
(swr.de. War sie dabei? Kann sie nicht hören und lesen? Frauen haben immer recht? Was für ein verheerendes Rechtsverständnis.)

Geschlechtergerechte Sprache
Deutsche Rechtschreibung weiterhin ohne Gender-Sternchen
Gendergerechtes Schreiben bleibt weiterhin vom amtlichen Regelwerk ausgeschlossen. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich am Freitag bei einem Treffen im belgischen Eupen gegen eine neue Empfehlung zum Gendern ausgesprochen. Er wolle die Entwicklung geschlechtergerechter Sprache mit Sonderzeichen wie Genderstern und Doppelpunkt weiter beobachten, hieß es in einer Meldung der Katholischen Nachrichtenagentur. In Deutschland werden immer wieder kontroverse Debatten über das Gendern geführt - auch in Baden-Württemberg.
(swr.de. Was soll der Schmarren? In Deutschland wird Deutsch gesprochen und nicht grünes Kauderwelsch.)

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Gute Wettbewerbsfähigkeit
Autozulieferer Leoni schafft 7.000 neue Arbeitsplätze – in Marokko
Eben aus Finanznöten gerettet, schafft der Autozulieferer Leoni neue Arbeitsplätze im Ausland. Wie begründet das Unternehmen seine Entscheidung?
(Junge Freiheit. Auch der Dacia von Renault kommt aus Marokko und füllt mehr und mehr das Straßenbild.)

Die SED hat immer recht.

AfD-Anfrage deckt auf
So einseitig wird in Deutschland gegen Extremismus gekämpft
Für den „Kampf gegen rechts“ gibt die Bundesregierung ein Vielfaches im Vergleich zur Bekämpfung von Linksextremismus aus. Profitieren auch linksextreme Gewalttäter von diesen Geldern?
(Junge Freiheit. Wer erwartet einen Kampf von Links gegen Links?)

Sport ist Nazi, linker nationaler Sozialismus.

Woke Wellness Reform
Bundesjugendspiele: Weitere Abkehr vom Leistungsprinzip
Bloß keine Diskriminierung wegen unterschiedlicher Leistungen! Deshalb werden die Bundesjugendspiele woke reformiert. Was den Kindern Spaß am Sport bringen soll, wird fatale Folgen nach sich ziehen. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Alle gleich schlecht. Der Allerletzte kriegt eine Sonnenblume vo,m Steinmeier.)

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NACHLESE
#MeToo-Verfahren BW
Inspekteur der Polizei vom Vorwurf der sexuellen Nötigung freigesprochen
Der Inspekteur der Polizei ist im Prozess um sexuelle Nötigung einer jüngeren Kollegin freigesprochen worden. Das verkündete Richter Volker Peterke am Freitag im Landgericht Stuttgart. Die Nebenklägerin, die den Inspekteur angezeigt hatte, muss die Kosten des Verfahrens tragen. Richter Volker Peterke erklärte am Freitag im Landgericht Stuttgart, es sei nicht zu klären, ob der Inspekteur in der Nacht zum 13. November 2021 die jüngere Kollegin vor einer Stuttgarter Bar genötigt habe, ihn intim zu berühren. Nach Einschätzung des Gerichts sei der Austausch von Zärtlichkeiten in der Bar "einverständlich". Dies zeige das Überwachungsvideo aus der Kneipe. Die Polizistin, die in den höheren Dienst befördert werden wollte, sei "geschmeichelt" vom Interesse des Inspekteurs gewesen. Richter Peterke erklärte zudem am Freitag: "Es liegt eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation vor." Die Gefahr eines falschen Urteils sei deswegen besonders hoch. Es gebe besondere Anforderungen an die Beweise. Der Grundsatz "in dubio pro reo" (zu Deutsch: Im Zweifel für den Angeklagten) liege hier vor, auch wenn der Angeklagte vor Gericht die Aussage verweigert hat...Der Argumentation der Staatsanwaltschaft, das mutmaßliche Opfer habe sicher nichts erfunden, folgte das Gericht nicht. "Denn die Aussage kann auch übertrieben oder durch nachträgliche Ereignisse verzerrt sein. Und dafür gibt es hier große Anhaltspunkte." ..
(swr.de. Was haben sich Staatsfunk und Medien übermäßig in die Angelgenheit verhakt, und nun? Hornberger Danebenschießen.)
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Habecks Masterplan:
Migranten sollen Wärmepumpen einbauen
Von CLAUDIO MICHELE MANCINI*
Wir können aufatmen. Wenn wir ursprünglich gedacht haben, dass unser Land von Raketenwissenschaftlern, Ärzten, Kosmonauten oder Diplom-Mathematikern geflutet wird, also von Menschen, denen es in Afrika zu heiß geworden ist, stellt sich nun heraus, dass wir uns alle gründlich geirrt haben. Dank der überragenden politischen Köpfe in der grünen Partei erfahren wir, dass sich in unserem Land inzwischen nicht etwa 2,5 Millionen Sozialgäste mit kriminellen Neigungen aufhalten, vielmehr beherbergen wir ein enormes Potential engagierter und wissensdurstiger Neubürger, die nur darauf gewartet haben, endlich in Deutschland anpacken zu können. Robert Habeck hat gemeinsam mit seinen hochkarätigen Assistenten aus dem grünen „Think-Tank“ einen genialen Masterplan entwickelt, mit dem er zwei der fünf größten Herausforderungen unseres Landes binnen kürzester Zeit bewältigen wird. [..]
Worum geht es?
Um nichts Geringeres, als die weltweite Klimakrise in einem Aufwasch mit der deutschlandweiten Ofenkrise zu beenden und das mit einem geradezu verblüffend überzeugenden Lösungsansatz. Dabei wird in seinem Gesetzesentwurf zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung (FEG-Novelle) und deren beschlossene Eckpunkte mit der Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten verknüpft. So heißt es, dass die „Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung branchenübergreifend zur Linderung von Fachkräfteengpässen beitragen“ würde. Die Bundesregierung sieht daher bei den bereits Anwesenden Migranten und der weiteren Zuwanderung von Neubürgern einen elementaren Lösungsansatz für das Fachkräfteproblem – und somit auch für die fehlenden Monteure. Und wer da jetzt glaubt, das sei ein Witz, der irrt. Der nordrhein-westfälische AfD-Bundestagsabgeordnete Harald Weyel wollte in einer kleinen Anfrage Genaueres wissen. Die Antwort sorgte beim Fragensteller für Irritationen, zumal laut Wirtschaftsministerium bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen installiert werden sollen. „Das Wirtschaftsministerium ist sich des Arbeitskräftemangels bewusst und beziffert die Lücke auf bis zu 14.000 Fachkräfte, die durch ein Aufbauprogramm geschlossen werden soll“, so das offizielle Statement der Koalitionsregierung. [..] Mit diesem Geistesblitz, der seinesgleichen sucht, will Robert Habeck 14.000 Migranten rekrutieren, die in der Regel nicht lesen und schreiben können, die Landessprache nicht beherrschen und vom Lehrberuf eines erfahrenen Installateurs für hoch komplexe Heizsysteme so weit entfernt sind, wie die russische Weltraumsonde Phobos vom Mars. [..] Laut Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima fehlen etwa 60.000 zusätzliche Installateure, um das Ofen-Rettungs-Ziel zu erreichen. [..]
Nun ja, der Plan scheint mir ambitioniert, aber, wie die meisten der grünen High-End-Pläne unmöglich umsetzbar zu sein. Ganz abgesehen von den lästigen Arbeitszeiten, die für die Migranten wenig arbeitnehmerfreundlich sein dürften, zumal sie mit den Öffnungszeiten des Sozialamts kollidieren. Doch zu allererst benötigte man mindestens 500 Lehrer. Die allerdings müssten, um einen ordentlichen Deutschunterricht durchführen zu können, schon der Verständigung wegen, mindestens ein Dutzend arabische Dialekte einschließlich Suaheli beherrschen. Mir ist zwar kein Lehrer bekannt, der fließend arabisch spricht, aber das kann daran liegen, dass ich nicht hinreichend recherchiert habe. Gleiches gilt dann natürlich auch für die sich anschließende berufliche Fachausbildung mit Ausbildern mit ebensolchen Sprachkenntnissen. [..] Machen wir es kurz: Wenn Grüne eine Idee entwickeln oder gar innovativ sind und dann noch die Pläne durchziehen, wird unsere Welt hinterher eine vollkommen andere sein. So viel steht fest. Ich sehe es kommen, wir werden in einem Land voller schwarzer, bärtiger Installateure leben, die mit ihren Gebetsteppichen am Arbeitsplatz erscheinen. Nachdem der Muezzin seinen „Segen“ gegeben hat, werden sie Tag und Nacht Habecks Öfen in unsere Häuser einbauen und nicht eher ruhen, bis Deutschland vollkommen klimafrei sein wird. Außer, im Fastenmonat Ramadan…, da haben die deutschen Bürger dann ofenfrei.
(Den ganzen Text kann man bei „Mancinis Scharfblick“ lesen.)
* Claudio Michele Mancini wurde kurz nach Kriegsende als Sohn einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters geboren und wuchs in der Provinz Verbania am Lago Maggiore auf. 1964 machte er auf einer Klosterschule sein Abitur, studierte in München Psychologie und arbeitete danach als Dozent und Unternehmensberater in Frankreich, Italien, Deutschland und den USA. Im Jahr 2003 erschien seine Satiren-Sammlung Finsterland. Bekannt wurde er durch sein Romandebüt Infamità.
(pi-news.net)

 

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DAS WORT DES TAGES
..Die Gruppe der Fluchtmigranten, die seit 2015 aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten nach Deutschland kamen, weist unter ihren jungen Männern altersbereinigt eine dreimal so hohe Gewaltkriminalität (Raub, Vergewaltigung, Mord und Totschlag) auf, wie die übrige altersmäßig vergleichbare Bevölkerung in Deutschland. Das zeigen die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS). Deutschlands öffentliche Orte wurden durch die Fluchtmigration unsicherer, und diese Bedrohungslage betrifft überproportional junge Frauen, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Die weiterhin ungebremste Fluchtmigration aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten wird diese Problematik künftig noch verschärfen...
(Thilo Sarrazin, achgut.com)
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Ausländische Spieler im Amateursport
FC Straubing pfeift sich selbst ab
Sportvereine kämpfen schon seit Jahren mit schwindenden Mitgliederzahlen. Ein Beispiel aus Straubing zeigt, wie ein Club den Niedergang herbeiführt, wenn er auf internationale Spieler setzt und die eigenen Fußballer dann Konsequenzen ziehen.
(Junge Freiheit. Diesseits im Dorf Afrika.)

Kommentar
Scholz treibt Journalisten in den Wahnsinn und entlarvt sich selbst
Für Olaf Scholz ist fast Halbzeit: Rund die Hälfte der Legislaturperiode ist vorbei. Bei der traditionellen Sommerpressekonferenz blickte der Kanzler heute zurück und nach vorne. Wie wir Deutschen unseren Wohlstand erhalten, blieb offen. Für ein paar Minuten war die Stimmung weihnachtlich in der Bundespressekonferenz: Ein Handy klingelte und war nicht abzuschalten – der Klingelton: Jingle Bells. Es war einer der wenigen lustigen Momente dieser Veranstaltung. Praktisch der einzige, wo Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Emotionen zeigte. Wie so oft, indem er über seine eigenen Witze lachte. Wer den weit-vorweihnachtlichen Wunsch hatte, dass in dieser Halbzeitbilanz klar wird, was die selbsternennte „Zukunftskoalition“ so ganz genau mit dem Standort Deutschland vorhat – der wurde enttäuscht.
Scholz freut sich auf Urlaub, aber beantwortet viele Fragen nicht...
Dieser Beitrag erschien durch Kooperation mit WirtschaftsKurier
(focus.de. Mit unter 20 Prozent Kanzler. Entsprechend seiner Erinnerungskultur wird er sich an die Fragen nicht erinnern. Wahnsinn ist, auf Antworten zu hoffen.)

Blutige Attacke in Görlitz
Nach Angriff auf Abi-Feier "schlägt Stimmung gegen Flüchtlinge um“
Der Angriff einer Gruppe von Migranten auf eine Abiturfeier in Görlitz erschüttert die Stadt. „Das Verständnis für Flüchtlinge und Migranten sinkt, die Stimmung schlägt in ungehemmten Hass um“, warnt Ex-SPD-Politiker Peter Wirth. Schuld an den Vorkommnissen sei unter anderem auch eine „gescheiterte Integration“, ärgert sich der einstige SPD-Fraktionschef.
(focus.de. Welche "Flüchtlinge"? Diese Ausländer haben nicht hier zu sein und sind integrationsresistent.)

Soziologe Armin Nassehi
„Die Grundidee des linken Denkens ist ein intellektueller Grundirrtum“
Für Soziologe Armin Nassehi steht fest: Das Vertrauen der Deutschen in Eliten nimmt ab – und davon profitiere die AfD. Den Wählern der Ultrarechten gehe es weniger um Verteilungskämpfe als um Identitätsfragen.,
(welt.de. Deutsche wollen Deutschöand nicht abgeachafft haben, mit Rechts und Links hat Geradeaus nichts zu tun, dazu braucht's keine Soziologen, sondernPsychotherapeuten für Marxens Murkser.)

Wir werden alle sterben
Die gemeine Vertuschung der allgemeinen Lebensrisiken
Von Don Alphonso
Was sind schon ein paar Tage Sommer gegen vier Jahre Ampel mit Lauterbach? Auch die hektisch ausgerufene Kampagne wegen der Hitzewelle wird nichts an den Gefahren ändern, die dem Bürger vom Staat zugemutet werden. Die Klugheit des Fuchses besteht zu fünfzig Prozent in der Dummheit der Hühner, ist eine Erkenntnis des spanischen Philosophen José Ortega y Gasset, der bekanntlich ganz erhebliche Vorurteile gegen Menschenmassen hatte, was ihm den Ruf einbrachte, er sei Konservativer und Befürworter von Eliten, die nicht jeder Ideologie und allen einfachen Versprechen nachlaufen. Das ist nicht ganz zu bestreiten, aber das Schöne ist, dass man sich jederzeit seine Bücher bestellen und überlegen kann, was ihn zu dieser Einsicht brachte, und im Folgenden darüber sinnieren, welche Dummheit heutiger Massen in 40 oder 50 Jahren Kopfschütteln hervorrufen wird. Meines Erachtens werden dazu FFP-2-Maskengebote im Freien gehören, 2-G-Regeln vermutlich auch,...
(welt.de. Gustave Le Bon hat's in "Psychologie der Massen" schon 1895 erklärt. Die menschliche Dummheit ist unendlich, heute wieder Maskenträgern auf Fahrrad, im Auto und als Jogger begegnet.)

Berliner Freibad-Maßnahmen
„Man hat sich bei uns angewöhnt, die Wirklichkeit zu negieren“
Von Henryk M. Broder
Nach gewaltsamen Ausschreitungen in Berliner Freibädern soll es nach dem Willen der Landesregierung jetzt eine Ausweispflicht beim Einlass geben. Kolumnist und Autor Henryk M. Broder kommentiert das angekündigte Maßnahmen-Paket des Berliner Oberbürgermeisters Kai Wegner (CDU) im WELT-Studio.
(welt.de. Sind die nicht ohne Ausweis zu erkennen?)

 

Impfskandal am Fließband
Von Kay Klapproth
Offizielle Zahlen der dänischen Gesundheitsbehörden offenbaren alarmierende Nebenwirkungsraten bei bestimmten Impfstoffchargen von BioNTech/Pfizer. Gesetzlich vorgeschriebene Qualitätskontrollen finden offenbar nicht statt. Haben Hersteller und Behörden die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Risiken der mRNA-Präparate getäuscht?
(achgut.com. Politik und Medien lügen.)

Claudio Casula
Flughafensicherheit: Oma gefilzt, Klima-Kleber ungestört
Gestern Morgen verschafften sich Klimaextremisten der „Letzten Generation“ Zugang zu zwei Hochsicherheitsbereichen: den Flughäfen in Hamburg und Düsseldorf. Wie konnten die Täter aufs Rollfeld gelangen? Wurde hier weggesehen?
(achgut.com. Kinder der Regierung.)

Heute 36 Aktionen in 26 Städten geplant
Letzte Generation: Staatlich geförderter Klimaextremismus
Von Klaus-Rüdiger Mai
Was gestern auf den Flughäfen, was heute auf den Straßen geschieht, würde nicht stattfinden, wenn die Letzte Generation sich nicht der Nachsicht und der Unterstützung von Politikern erfreuen dürfte. Was wir gestern und heute erleben, ist Politikversagen und politisch gewolltes Versagen des Rechtsstaates.
(Tichys Einblick. Wann werden Einbrecher staatlich geförderte Aktivisten?)

Folgen der ökologischen Klimapolitik
Mit Habeck in die Deindustrialisierung
Unter den Prämissen der ökologischen Klimapolitik hat ein großer Teil der Industrie keine Zukunft in Deutschland. Mit Subventionen und Propaganda soll dies möglichst lange verschleiert werden.
VON Alexander Horn
(Tichys Einblick. Grüner Kopfsalat.)

Vorwürfe an die Politik
Siemens-Chef Busch warnt vor „Dunkelflauten“
Aufgrund der hohen Energiepreise ergebe es für viele Unternehmen wenig Sinn, in Deutschland zu investieren, so der Siemens-Chef. Die Politik setze Ziele, sage aber nicht, „wie wir sie erreichen“.
(Junge Freiheit. Wo lässt er schlafen?)

 

Sie haben nicht mehr Gutes zu bieten

Von WOLFGANG HÜBNER

Scholz überweist weitere 700 Millionen Steuergelder nach Kiew; CDU wechselt den Generalsekretär, aber nicht den Vorsitzenden aus; die offizielle Inflationsquote steigt wieder; die Mittelschicht schrumpft; die CDU in Thüringen bereitet schon die künftige Koalition mit der Linkspartei vor; Habeck will nicht mehr über den Heizhammer, sondern nur noch über die „Transformation der Wirtschaft“ reden; die Witwenrente wird schlecht gemacht; das Ehegattensplitting wackelt; auch Sarrazin plädiert für die Rente ab 70; Firmenpleiten mehren sich; die Rezession kommt mit 80-prozentiger Gewissheit. Und das sind nur die aktuellsten Publikumsverlockungen im Sortiment des deutschen Machtkomplexes.

Wollte ich alle drohenden „Wohltaten“ unserer Obrigkeit aufführen, würde das ein viel zu langer, vor allem aber ein viel zu deprimierender Text. Ich mache es deshalb lieber kürzer: Die derzeitige „Elite“ in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat nichts Gutes mehr zu bieten! Deshalb müssen ihre Verkäufer in den Blockparteien und den systemtreuen Medien sich allesamt in der Kunst einüben, die schlechte Ware mit schönen oder drohenden Worten zu verkaufen.

Ob und wie das gelingt, wird zu beobachten sein. Klar ist aber für die rechte Opposition: Der Gegner ist blank, er hat für die Massen außer Manipulation und Verschleierung der realen Misere kein attraktives, in der Lebenswirklichkeit spürbares Angebot mehr zu machen. Es sollte nicht schwer sein, diese strategische Lage zu erkennen und zu nutzen.
(pi-news.net)

„Letzte Generation“ plant die Unterwanderung der Polizei

Von Vera Lengsfeld

Dies ist ein Beitrag von Apollo-News, eine Netz-Initiative von jungen Journalisten, deren Beiträge ich seit Jahren schätze. Mit dem Relaunch ihrer Seite wollen sie sich professionalisieren. Ich möchte mein Leser ermuntern, sich die gut recherchierten Beiträge anzusehen und das Unternehmen zu unterstützen:

Die „Letzte Generation“ plant die Unterwanderung der Polizei und damit des Staatsapparates. Das zeigen nun exklusive Recherchen von Apollo News: Über Wochen haben wir die internen Vorgänge bei der „Letzten Generation“ beobachtet, haben uns in Chatgruppen eingeschleust und an zahlreichen Meetings teilgenommen.

Intern wurde nun von der „Letzten Generation“ ein großangelegter Aufruf zur Unterstützung der „Polizeivernetzung“ veröffentlicht. Hinter dem Begriff „Polizeivernetzung“ versammeln sich diverse Mitglieder der „Letzten Generation“, die die Polizei infiltrieren wollen.

Welchen Stellenwert und welchen Zufluss die Einflussnahme auf die Polizei wirklich findet, zeigen folgende Zeilen: „Die Polizeivernetzung platzt aus allen Nähten – das ist genial – Bei uns ist so viel los und wir brauchen dringend Unterstützung“.
Weiterlesen auf Apollo News
(vera-lengsfeld.de)

Sommerfest im Mekka des rechten Geistes

Von WOLFGANG HÜBNER

Noch nie wurden auf der großen Wiese am Ortsende von Schnellroda so viele Autos aus so vielen unterschiedlichen Herkunftsregionen geparkt wie am extrem heißen zweiten Juliwochenende. Ihre Fahrer und Insassen hatten oft lange Fahrten hinter sich gebracht, um in das inzwischen berühmte Dörfchen in der ländlichen Idylle von Sachsen-Anhalt zu gelangen. Der Anlass: Das dort beheimatete Institut für Staatspolitik (IfS) hatte wieder zum Sommerfest eingeladen – und rund 500 Menschen aus ganz Deutschland waren dem Ruf gefolgt, etlichen Interessenten musste aus Platzgründen sogar eine Absage erteilt werden.

Der Andrang zur Teilnahme war in diesem Jahr von ganz besonderer Bedeutung. Denn erst vor wenigen Monaten war das IfS von Regierungsschutzpräsident Thomas Haldenwang zur „gesichert rechtsextremen“ Einrichtung erklärt worden. Zwar mit absurden „Argumenten“, aber zur Einschüchterung und Isolierung der wichtigsten geistigen Nahrungsquelle der Neuen Rechten in Deutschland bestimmt. Genutzt hat das jedoch nichts. Denn die Besucher des rundum gelungenen, bestens organisierten Sommerfestes kamen in Scharen, darunter auffällig viele junge Frauen und etliche Kinder.

Auch diese Zusammensetzung der Besucher machte die zwei Tage in Schnellroda zu einem stimmungsvollen, optimistisch in die Zukunft blickenden Ereignis. Dazu beigetragen haben natürlich die erstaunlich hohen Zustimmungswerte für die AfD bei Umfragen im gesamten Land. Denn das IfS ist auch ein intellektuelles Kraftzentrum der AfD, wie einmal mehr die Teilnahme bekannter Politiker der Partei dokumentierte. Aus Brandenburg waren Christoph Berndt, aus Hessen Andreas Lichert, aus Sachsen Maximilian Krah und aus dem Bundestag Roger Beckamp und Marc Jongen vertreten, dazu viele Mitglieder und Funktionäre der AfD.

Gleichwohl war es in Schnellroda kein Sommerfest der AfD. Denn das IfS ist keine Unterorganisation der Partei, sondern deren kritischer, unabhängiger Begleiter. Das wurde auch in den vielen Veranstaltungen im großen Saal des Dorfgasthauses deutlich. Dort mussten sich in oft spannenden Diskussionen AfD-Politiker mit rechten Autoren wie Martin Sellner, Martin Lichtmesz, Benedikt Kaiser oder Simon Kiessling auseinandersetzen. Und die IfS-Köpfe Kubitschek und Erik Lehnert sorgten dafür, dass vor lauter Umfrage-Euphorie nicht die vielfach mangelnde theoretisch-ideologische Bildung und Standfestigkeit von rechten Politikern aus dem Blick geriet.

Das änderte aber nichts daran, dass bei dem Sommerfest in Schnellroda Aufbruchstimmung und Optimismus vorherrschte. Unter den Besuchern herrschte ein unausgesprochener Konsens, zur besseren Zukunft Deutschlands zu gehören. Deswegen wurde weniger über die Miseren der Vergangenheit und Gegenwart geredet, sondern über Perspektiven für die Zukunft. In wildem Radikalismus schwelgte niemand, aber die Zeiten sind vorbei, in denen es der Neuen Rechten sowohl an relevanten Anhang wie an Selbstvertrauen mangelte.

Das haben sicher auch die kleinen Antifa-Trupps gespürt, die sich unter Polizeibeobachtung in der Nähe des Festes versammelt hatten. Noch nie wirkte dieses Häuflein kläglicher und überflüssiger als an diesem Wochenende. In Schnellroda mit von der Partie waren übrigens auch Haldenwang und SPD-Innenministerin Faeser: Nämlich in Form von Gesichtsmasken mit den Bildern der beiden geschworenen IfS-Feinden. Mittels dieser Masken konnten sich Festbesucher vor Internet-Denunziationen durch die offenbar unvermeidlichen Antifa-Fotografen schützen.

Dass bei weitem nicht alle IfS-Freunde davon Gebrauch machten, zeigte anschaulich das gewachsene Selbstbewusstsein der deutschen Neuen Rechten, die auf dem langen Weg zur Massenbasis und politischen Macht ist.
Video von Martin Sellner:...
(pi-news.net)