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Wer streut am besten?
Am Schmotzigen ziehen alle an einem Strang
Auf der Narrenschaukel erringt eine „Maus aus dem Volke“ den Rathausschlüssel
Wer am Schmotzigen abends nicht beim Bahnhofsjuck war, der hat ein echtes Erlebnis verpasst: Die Gemeinderäte und Bürgermeister Schuhmacher zogen – zumindest auf den ersten hundert Metern wirklich – alle an einem Strang. Oder Strick.
(Schwäbische Zeitung. Hängt Schwester Regina dran?)

Kunst kommt von Können: neuer Skulpturenpark  in der Spaichinger Mühlgasse.
Die Allermeisten „tun es“ bei der Kolpingsfamilie
Das Fasnetsprogramm im Kreuz-Saal hält die Lösung fast aller Probleme bereit
(Schwäbische Zeitung. Kinderei kindgemäß serviert von Regina Braungart. Da passt Zeitung in die Grundschule. Übrigens heißt das Ding Kolpingfamilie.)
Der Kaffee gluckert, die Spannung knistert
Die Kohlhaldaweibla stärken sich beim Narrenfrühstück für die kommenden Fasnettage
(Schwäbische Zeitung. Narrenrandgruppe.)
TV Aldingen verleiht 15 Mal das Sportabzeichen
(Schwäbische Zeitung. Kann er nicht, sondern nur der Olympische Deutsche Sportbund.)
Workshop-Teilnehmer gestalten ihr letztes Hemd
Ausstellung macht das Sterben zum Thema
Vom 16. März bis zum 1. April bringt die Ausstellung „Lebenskunst Sterben“ im „Kapuziner“ in Rottweil die Themen Sterben und Tod in die Öffentlichkeit.
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem. Sense.)
Trossingen ist im Fasnetsfieber
(Schwäbische Zeitung. Und sind sie nicht willig, verübt die Redaktion Gewalt.)
Eltern sammeln Unterschriften
Im Oberlin-Kindergarten spricht sich Mehrheit für Fasnet aus
(Schwäbische Zeitung. Schwachsinn ohne Ende.Wer den Kirchen die Kindergartenträgerschaft überlässt, muss sich über deren Regeln nicht wundern.)
Ansichtssache
Fasnetsfrieden
Von Sabine Felker
Die Diskussionen für und gegen Fasnet haben die Trossinger in den vergangenen Tagen beschäftigt. Nun hat das närrische Treiben seinen Höhepunkt erreicht – Grund genug, den Streit ruhen zu lassen. Alle Argumente sind ausgetauscht, jede Seite hat ihre Position klar gemacht...
(Schwäbische Zeitung.Keine Ahnung, aber über diesen alten Hut schreiben. Planerfüllung "Kommentar".)
Manches „Buu“ klingt wie ein „Wuff“
Die Eulentiere sind zur Zeit auf Partnersuche - Männchen bleiben dabei einsilbig
(Schwäbische Zeitung. Käuze auch in der Redaktion?)
77 Schüler haben viel Spaß im Schnee
Im Schullandheim erlebt die Klasse 10 am Gymnasium fünf Tage Skifahren bei toller Aussicht
(Schwäbische Zeitung. Können es nicht 78 gewesen sein? X-ter Schulschrott mit Schnee von gestern.)
Im Foyer der Eltahalle feiern Senioren Fasnet
Heide Marx und Ursel Liebermann haben eine große Feier vorbereitet – Überschuss kommt Frauenhaus zugute
(Schwäbische Zeitung. Eine Sensation jagt die nächste.)
Arbeitskreis Agrar und Landwirte besuchen Berlin
Auf Einladung von Volker Kauder MdB sind der Arbeitskreis Agrar aus dem Kreis Tuttlingen und Landwirte aus dem Kreis Rottweil sowie politisch Interessierte jüngst zu einer Informationsfahrt nach Berlin gereist.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Bauernexperte Kauder.)
Tuttlingen profitiert vom Tunnel
Nach einem Jahr fällt die Bilanz positiv aus – Doch in Sachen Verkehr gibt es in Tuttlingen noch viel zu tun
Der Tunnel hat sich bewährt. Exakt ein Jahr nach der Freigabe des Kreuzstraßentunnels zeigen sich die Stadt Tuttlingen, Polizei und Straßenmeisterei Spaichingen zufrieden: Wenige Unfälle, eine Verkehrsberuhigung insbesondere im betroffenen Stadtgebiet und eine positive Resonanz der Verkehrsteilnehmer lautet die übereinstimmende Bilanz. „Der Tunnel ist ein Gewinn für die Stadt“, sagt denn auch Polizeisprecher Wolfgang Schoch und steht mit dieser Auffassung nicht alleine da.
(Schwäbische Zeitung. Eine Redaktionsleiterin Havenstein hat die Tage gezählt und Licht am Ende der Röhre entdeckt. Wann kommt das Interview der Verkehrsexpertin mit dem Tunnel?)

Als Redaktionsmitglied disqualifiziert sie sich durch Abowerbung

Schon in diesem Schreiben zur Abwowerbung, wofür sich in Deutschland kein Redaktionsmitglied normalerweise hergeben darf, wird massive Wahlbeeinflussung durch die Schwäbische Zeitung, Redaktion und Verlag, unternommen. Denn Regina Braungart versucht den Kandidaten Tobias Schumacher hochzuschreiben, indem es heißt: "Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher (CDU) tritt wieder an, aber schon früh zeichnete sich ein starker Herausforderer ab: Tobias Schumacher (CDU). Beide kennen die Spaichinger Verhältnisse genau: der Rathauschef seit acht Jahren, der andere von Kindheit an, in politischen und gesellschaftlichen Ehrenämtern und im Gemeinderat"...Kann sich ein Redaktionsmitglied noch dümmer aus dem Fenster lehnen?

(tutut). Eigentlich steht sie jeglichem Journalismus schon lange fern. Durch einseitige, parteiliche und tendenziöse und lückenhafte Berichterstattung hat sich Regina Braungart in der Redaktion der Schwäbischen Zeitung längst als ernstzunehmende Journalistendarstellerin disqualifiziert. Der Verlag selbst lässt nun wohl keinen Zweifel daran, dass er auf Journalismus offenbar keinen Wert legt, sondern willige Hiwis braucht, die ihm seine Geschäfte erledigen. Nicht zum ersten Mal erfüllt Regina Braungart dieses Verlagsansinnen und stellt sich als vermutlich willfährige Aboenwerberin zur Verfügung. Sie verstößt damit gegen alle journalistischen Regeln in Deutschland.
Ob es um die Leserwerbung mit alten Hüten ging, indem aus Chroniken abgeschrieben worden ist, in Spaichingen hat sich ein Fritz Mattes für solche zweifelhaften Dienste hergegeben, oder jetzt um die Bürgermeisterwahl in Spaichingen. Jedes Mal wirbt Regina Braungart mit persönlichem Text und Foto für neue Abonnenten in Sonderangeboten. Information ist dabei wohl das Letzte, wofür sich Braungart und ihre Brötchengeber interessieren. Denn was sie bisher zur Bürgermeisterwahl geliefert hat, wird journalistischen Ansprüchen nicht im geringsten gerecht. Seit Wochen schon ist das, was sie zum Thema liefert, ungenierte Wahlwerbung für einen Bürgermeisterkandidaten namens Tobias Schumacher. Offenbar erhofft sie sich im Gegenzug bei einem Erfolg stillschweigende Duldung ihrer unübersehbaren fachlichen Mängel.

Regina Braungarts Einsatz als Abowerberin ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Das ist der Offenbarungseid einer Redakteurin der Schwäbischen Zeitung, die sich vermutlich für eine Journalistin hält. Um diesem Anspruch einigermaßen zu erfüllen, müsste sie zumindest die Forderungen von Landespressegesetz und Pressekodex erfüllen. Davon kann keine Rede sein.
Im Pressekodex heißt es: "Die im Grundgesetz der Bundesrepublik verbürgte Pressefreiheit schließt die Unabhängigkeit und Freiheit der Information, der Meinungsäußerung und der Kritik ein. Verleger,Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein. Sie nehmen ihre publizistische Aufgabe fair, nach bestem Wissen und Gewissen, unbeeinflusst von persönlichen Interessen und sachfremden Beweggründen wahr...Pressemitteilungen müssen als solche gekennzeichnet werden, wenn sie ohne Bearbeitung durch die Redaktion veröffentlicht werden. Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen,Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen...Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein".
Im Landespressegesetz steht: "Die Presse ist frei. Sie dient der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Die Freiheit der Presse unterliegt nur den Beschränkungen, die durch das Grundgesetz unmittelbar und in seinem Rahmen durch dieses Gesetz zugelassen sind...Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt...Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen".

In Wirklichkeit fällt Regina Braungart dadurch auf, dass sie Abowerbung für den Verlag unternimmt und dadurch Redaktionelles und Geschäftliches nicht trennt, wodurch die Anforderungen an die Presse nicht erfüllt werden. Fehlt jetzt nur noch, dass sie auch noch Zeitungen austrägt, wenn der Verlag es verlangt. Es werden in der Schwäz Pressemitteilungen veröffentlicht, ohne diese speziell zu kennzeichnen und Lesern die Quellen zu nennen. Es werden Nachrichten dem Leser vorenthalten, es werden Leserbriefe zu Artikeln umfunktioniert, es werden Meinungen. Behauptungen. Gerüchte, die von Dritten vorgetragen werden, offenbar ungeprüft veröffentlicht. Es wird lücken- und stümperhaft informiert über Anliegen von öffentlichem Interesse, man muss sich nur mal Berichterstattung zur Kommunalpolitik ansehen.
Auf der anderen Seite wird parteilich einseitig gelobsudelt, dass es selbst dem Verlag peinlich werden müsste, falls er noch eine geringe Ahnung von dem haben sollte, was Aufgabe der Presse ist. In Wirklichkeit aber werden Nachrichten gerne hausgemacht, ist die Selbstdarstellung wichtig, wichtiger als  beispielsweise der Informationsgehalt von Veranstaltungen, mit denen die Schwäz glaubt, die Leser befriedigen zu können. Die aber kriegen das Ganze nicht kostenlos, sondern zahlen einen hohen Preis für zum Teil gedruckte Sparausgaben. So wie sich die Zeitung darstellt, muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass Zensur stattfindet und Information unterdrückt wird. Mit ihrem Monopol im Kreis Tuttlingen, das noch verstärkt wird durch eigenen Rundfunk und eigenes Fernsehen, wäre es kein Wunder, wenn sich viele Bewohner als manipuliert ansehen würden.
Mal sehen, was der Deutsche Presserat und der Deutsche Journalistenverband von dem Fall Regina Braungart halten.


Mit Bürgern über die Zukunft diskutieren
So legt Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher seinen Wahlkampf an
Auf dem Bauernmarkt freuen sich in dieser Woche Passanten über eine Orange oder einen Apfel aus der Hand des Bürgermeisters. Ansonsten, so sagt Hans Georg Schuhmacher, beginne er seinen Wahlkampf erst am Aschermittwoch. Eine Homepage wurde am Dienstagabend freigeschaltet, aber schon seit einiger Zeit bestückt Schuhmacher einen Internet-Blog mit seinen Beiträgen.
(Schwäbische Zeitung. Auch wieder unter der Schirmherrschaft der drei Affen produziert. Journalistendarstellerin fragt nicht, Bürgermeister anwortet. Mit ihm hat sich Schwester Regina nicht entspannt zurückgelehnt wie mit einem ansonsten unbekannten Kandidaten, hat nicht drei Wochen Hausbesuche mit ihm gemacht und auch nicht Bürgersympathien vom Himmel herbeigeschrieben. Bei dem Bürgermeister hat sie die Ohren angelegt, denn von ihm hört sie manchmal auch öffentlich eine Meinung zu dilettantischen journalistischen Versuchen und Versagern, welche sie aber den Lesern vorenthält.)
Die ersten Jahre in Spaichingen schweißen zusammen
Margrit und Theo Höfle feiern heute das Fest der Diamantenen Hochzeit
(Schwäbische Zeitung. Alterserscheinungen in die Zeitung?)
„Ohne Aldis würde etwas fehlen“
Mit Spaß, Kaffee und Musik feiert der Senioren-Treff in Aldingen sein 20-jähriges Bestehen
(Schwäbische Zeitung. Altendiskriminierung.)
Winter hält die Polizei in Atem
(Schwäbische Zeitung. Dann leben sie ja noch.)
Die Denkinger Narren stehen bereit
Die fünfte Jahreszeit geht mit dem „Schmotzigen“ ins große Finale
(Schwäbische Zeitung. Holt sie jemand ab?)
Kinder auf Haiti beziehen ihre Heime
Gerd Rudolf hat mit dafür gesorgt, dass die Erdbeben-Opfer eine neue Bleibe finden
Es ist 16.53 Uhr Ortszeit am 12. Januar 2010, als die Erde mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala das mittelamerikanische Land Haiti verwüstet.
(Schwäbische Zeitung.Mit Gutmenschentum wird nichts gerettet.)
Medienprofis
(Schwäbische Zeitung.Ungekennzeichnete Reklame.)
Ältere Menschen wünschen Tempo 30
Ortsseniorenrat spricht sich in seiner Hauptversammlung für Begrenzungen aus
(Schwäbische Zeitung. Sind die Älteren gefragt worden? Alle schon deppert und tatterig? Ein Ortsseniorenrat hat keinerlei Kompetenz.)
Die „jungen Alten“ freuen sich gemeinsam
In der katholischen Seniorenfasnet sind Menschen aller Konfessionen willkommen
(Schwäbische Zeitung. Dreißigjähriger Krieg in Trossingen beendet?)
Thomas Binder hält seine letzte Predigt in Wehingen mit viel Humor
Mit seiner Familie tritt der Pfarrer am 1. März eine neue Pfarrstelle an – Vieles ist in zwölf Jahren entstanden
(Schwäbische Zeitung. Gehaltsempfänger mit schwarzem Behang.)
Schüler sind Profis im Erste-Hilfe-Leisten
Grund- und Hauptschule Möhringen hat jetzt einen 14-köpfigen Schulsanitätsdienst
(Schwäbische Zeitung. Schreibt eine Amateurin aus der Redaktion.)
Nachgefragt
„Suche der Stadt Bestes“
Die evangelische freikirchliche Gemeinde der Baptisten stellt ihr Gemeindezentrum am 17.Februar erstmals dem DRK für eine Blutspende-Aktion zur Verfügung. Wir haben mit Volker Loos von der Gemeindeleitung über die Gründe gesprochen.
(Schwäbische Zeitung. Plan "Interview" von Redaktionsamateurin erfüllt, auch wenn's Schwachsinn ist. Hat niemand mit dem umgefallenen Fahrrad gesprochen? Warum diese DRK-Werbung für Dummies?)
In Durchhausen gibt es Probenarren
Interessenten können den Umzug aus der Narrenperspektive erleben
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. War Guido Wolf auch Präsidentennarr auf Probe?)
Evangelische Gemeinde schließt Kirche
Schwenninger Markuszentrum fällt Mitglieder-Schwund und Sparzwang zum Opfer
„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Pfarrer Andreas Borchardt. Für ihn ist es besonders schwer, denn er muss das Ende der eigenen Pfarrei verkünden: 15 Jahre hat er hier, im Stadtteil Rinelen, gewirkt. Ende April wird im Markuszentrum, unweit des Deutenberg-Gymnasiums gelegen, der letzte Gottesdienst gefeiert.
(Schwäbische Zeitung. Rasender Reporter Lothar A. Häring findet immer wieder mal ein Korn. Wird Jesus freuen, denn der hat nie eine Kirche gegründet.)
Busse und Züge fahren zur Fasnet
(Schwäbische Zeitung. Wo ist die?)
Auch in VS unterstützt die SPD einen FW-Kandidat
(Schwäbische Zeitung. Wer schenkt Lothar A. Häring einen Duden?)
Lidl eröffnet Mammut-Lager in Hüfingen
(Schwäbische Zeitung. Wer hat die ausgegraben? Auch der Lothar A. Häring?)

Eine subjektive Analyse der Kandidaten zur Bürgermeisterwahl 2012
(tutut). Der ideale Bürgermeister sollte verwaltungserfahren, unabhängig, entscheidungsfreudig und kompetent sein. Er sollte die Stadt nach außen repräsentieren und alle Bürgerinnen und Bürger vertreten.
Teil 1: Tobias Schumacher

a) Verwaltungserfahrung
Der Kandidat ist 33 Jahre alt und verfügt schon altersbedingt über weniger Erfahrung.
Aber auch aus seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit kann er insbesondere keine Verwaltungserfahrung ableiten. Mehrere Jahre Mitarbeit im Wahlkreisbüro eines ebenso jungen CDU-Bundestagsabgeordneten, 2 Jahre Tätigkeit als selbstständiger Anwalt und
verschiedene Partei-und Vereinsämter können dieses Defizit nicht aufwiegen.
Er braucht also die Unterstützung des bestehenden Verwaltungsapparates im Rathaus. Genau diese erfahrenen Kräfte aber stehen bald nicht mehr zur Verfügung. Walter Stockburger als Bauamtsleiter wurde abgelöst durch eine neue Kraft, die die Spaichinger Situation naturgemäß noch nicht kennt. Die beiden weiteren Amtsleiter Kapp und Hagen werden ebenfalls im Laufe der nächsten Amtsperiode in den Ruhestand gehen. Das Spaichinger Rathaus steht also vor einem großen Umbruch und braucht gerade jetzt Führungserfahrung.
b) Unabhängigkeit
Tobias Schumacher ist CDU-Ortsvorsitzender und CDU-Kreisvorsitzender.
Wenn er nicht gegen die eigenen Partei-Statuten verstoßen will, dann darf er gar nicht unabhängig sein. Dies zeigt ein Auszug aus der CDU-Landessatzung bezüglich der Aufgaben eines CDU-Kreisvorsitzenden:
§ 20 Aufgaben
Die Kreisverbände haben die Aufgabe, durch ihre Organe, Organisationsstufen und sonstigen Einrichtungen:
c) das Gedankengut der CDU zu verbreiten und für die Ziele der Partei zu werben, sowie die Belange der CDU öffentlich zu vertreten,
e) die politischen Beschlüsse der übergeordneten Verbände durchzuführen,
h) die Zusammenarbeit mit den CDU-Kreisräten zu sichern.
Als Bürgermeister müsste Tobias Schumacher also das Gedankengut der CDU verbreiten und für die Ziele der Partei werben. Er müsste die Parteibeschlüsse durchführen und die Zusammenarbeit mit den CDU-Kreisräten sichern.
c) Entscheidungsfreude
Wenn jetzt Tobias Schumacher als Bürgermeisterkandidat Defizite in der hiesigen Stadtentwicklung aufzeigt, muss er sich fragen lassen, wo denn seine Initiativen in der Vergangenheit waren. Er ist seit 2009 Chef der größten Fraktion im Gemeinderat und seit 2004 Mitglied im Gemeinderat.  Er muss sich ebenfalls messen lassen an seinen bisherigen Taten:

Umbau Feuerwehrgerätehaus
Die CDU hat sich unter seiner Führung massiv gegen eine Standortverlegung ausgesprochen.
Die CDU hat der Feuerwehr Gelder für die Kameradschaftskasse gestrichen.
Innenstadtkonzept
Seit Jahren bezieht sich die CDU-Fraktion auf ein Innenstadtkonzept, ohne dies bislang offengelegt zu haben.
Kläranlagenerweiterung
Die CDU-Fraktion votierte für eine aufwändigere und teurere Kläranlagensanierung mit erheblichen Eingriffen in die bestehende Landschaft. Diese Maßnahmen werden u.a. damit begründet, dass eine Erweiterung nötig sei. Bei Wahlkampfveranstaltungen hingegen erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende, dass er davon ausgehe, dass Spaichingen nicht mehr weiter wachsen werde. Warum kann dann die Kläranlagenerweiterung nicht eine Nummer kleiner und damit billiger ausfallen?
Ebenso erklärt er, bislang sei nur über das Ingenieurbüro entschieden worden, das die Baumaßnahme durchführt. Noch nicht entschieden sei die Art und Weise der Ausführung Tatsächlich aber plant das Büro schon exakt auf Basis der überdimensionierten Planung. Es werden also Fakten geschaffen. Dies, obwohl jetzt schon, vor dem ersten Spatenstich, mitgeteilt wurde, dass die Maßnahme ca. 10% teurer werden wird.
Abrißprämie für Altbauten
Vor kurzem hat die CDU-Fraktionsvorsitzender Tobias Schumacher beantragt, eine Abrißprämie für alte Häuser mit rd. € 40.000,00 zu beschließen. Der Bürgermeisterkandidat Tobias Schumacher hat sein Wahlkreisbüro im ehemaligen Schuhhaus Merkt. Eigentümer ist ein ehemaliger CDU-Abgeordneter, der schon früher Interesse bekundet hat, dieses Objekt abreißen zu lassen.
Bebauungsplan im Bereich der Dreifaltigkeitsbergstraße
Als ein Eigentümer bei der Dreifaltigkeitsbergstraße ein Mehrfamilienhaus bauen wollte, wurde plötzlich die CDU-Fraktion in Marsch gesetzt mit dem Ziel, über einen Bebauungsplan dieses Vorhaben zu verhindern. Sofort stellte die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag.
d) Soziale Kompetenz
Tobias Schumacher lässt es zu, und hat es in der Bergsitzung noch einmal bekräftigt, dass Ratsmitglieder der Manipulation und Vorteilsnahme bezichtigt werden. Dieses Verhalten ist grenzwertig und weckt Zweifel an der sozialen Kompetenz.
e) Zukunftspläne
Niemand darf ernsthaft glauben, dass Tobias Schumacher im Falle einer Wahl in Spaichingen bleiben wird. Warum gibt er seine Parteiämter nicht auf? Weil er eine gewonnene Wahl in Spaichingen als Sprungbrett nutzen will in die größere Politik. Das ist legitim, sollte den Bürgern aber auch gesagt werden. Die Spaichinger CDU, geführt von Tobias Schumacher, hat öffentlich erklärt, sie wolle einen geeigneten Kandidaten gegen den amtierenden Bürgermeister suchen. Zuverlässigen Quellen zufolge ist der CDU dies zunächst auch gelungen. Dann aber bestand Tobias Schumacher darauf, selber zu kandidieren!
f) Prominente Unterstützer
Seine prominentesten Unterstützer sind neben dem Apotheker Dr. Oehrle auch Hubert Dreher-Hager.
g) Fazit:
Tobias Schumacher bringt wenig an Lebens- und gar nichts an Verwaltungserfahrung für dieses Amt mit. Als geselliger Mensch ist er mit vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt per Du. Ob ihn das dafür qualifiziert, auch unangenehme Entscheidungen durchzusetzen, bleibt abzuwarten. Ungeklärt ist die Frage, wie er seine Parteiämter vom Bürgermeisteramt abgrenzen will. Seine Stärken liegen mehr im Moderieren als im Gestalten. Nettsein allein reicht nicht, um Spaichingen zu führen.


Der Kandidat hat auch eine Kandidatin.
Mit allen Gruppen ins Gespräch kommen
So legt Tobias Schumacher seinen Wahlkampf an – Bürger reagieren positiv
Nachdem nun feststeht, dass es tatsächlich bei den beiden Bewerbern um das Amt des Bürgermeisters von Spaichingen, Hans Georg Schuhmacher und Tobias Schumacher, bleibt, stellen wir zum Auftakt der Wahlkampfberichterstattung vor, wie der Wahlkampf konzipiert ist. Heute: Der Wahlkampf des Herausforderers Tobias Schumacher.Entspannt lehnt sich Tobias Schumacher auf dem Stuhl zurück, auch wenn es etwas kalt ist in dem ehemaligen Ladenlokal. Hier, im Gebäude des früheren Schuhgeschäfts Merkt in der Hauptstraße 100 hat Schumacher seinen Wahltreff am 27. Januar eröffnet. An der Wand hängen professionell gemachte Fotos: Der Kandidat am Marktstand, der Kandidat im Fußballdress, der Kandidat in der Diskussion mit Bürgen. Die Botschaft der Bilder ist klar: Hier gehöre ich hin, hier kenne ich mich aus, hier bin ich verwurzelt...Seit drei Wochen macht Schumacher Hausbesuche, mal in diesem, mal in jenem Wohngebiet, klingelt nachmittags, überreicht seinen Wahlprospekt „Für ein neues Miteinander“ und stellt sich vor...Wenn er nicht selbst als Gemeinderat helfen kann, gibt er das Anliegen weiter. Zum Beispiel die Bitte um eine bessere Akustik in der Kirche...Parallel besucht Schumacher Schulen...Auf kommunaler Ebene sollte die Partei nicht die wichtigste Rolle spielen“.  
(Schwäbische Zeitung. Schwester Regina lehnt sich noch weiter aus dem Fenster und macht dickste Reklame für Tobias Schumacher, pardon: Gruppentherapie. Nach dem Motto der drei Affen: Journalistendarstellerin fragt nicht, Politikerdarsteller antwortet. Welche Bürger reagieren positiv? Macht sie mit ihm schon Hausbesuche? Woher will sie angesichts ihrer Knipserei wissen, ob ein Foto professionell ist? Ist der Kandidat Priester? Sein Beruf wird nicht genannt. Was macht er in Schulen? Dort hat er nichts verloren! Die Partei CDU ist für ihn alles, als Parteivorsitzender hat er zwei Rundschreiben an die Mitglieder geschrieben und vorgegeben, einen CDU-Kandidaten suchen zu wollen, um in einem zweiten Schreiben mitzuteilen, dass er der CDU-Kandidat ist. Will er die CDU jetzt verleugnen, für die er Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender in Spaichingen ist und auch Kreisvorsitzender? Warum will er jetzt etwas machen, zu dem er in sieben Jahren im Gemeinderat die Gelegenheit ausgelassen hat? Hat er in der Vergangenheit in Spaichingen niemand getroffen? Schwester Braungart scheint hin und weg zu sein, so dass ihr keinerlei Fragen einfallen und sie ein Werbeschreiben für Tobias Schumacher verfasst. Kann die Schwäz noch ihre Einseitigkeit steigern, indem weiter Nachrichten unterdrückt und Zensur ausgeübt wird  und Braungart durch die deutsche Sprache stolpert?)
Umfassend Informiert
Der Heuberger Bote und Radio 7 laden um 19 Uhr die ganze Bevölkerung am 1. März zur Podiumsdiskussion in die Stadthalle ein. Ihre drängendsten Fragen sollen dabei und in der Berichterstattung zur Bürgermeisterwahl in Themenblöcken geklärt werden.
Schicken Sie uns in den nächsten Tagen Ihre Anliegen und Fragen, wir kümmern uns darum...
(Schwäbische Zeitung. Wer's glaubt wird selig mit der Schwäz. Denen geht es nur um ihre eigene Selbstdarstellung. Alle anderen Teilnehmer sind Marionetten.)
Tempo 30 gehört in den Rat
Hermann Früh nennt Trossingen als positives Beispiel
Gemeinderat Hermann Früh nimmt Stellung zu dem Leserbrief der Anwohner in der Eisenbahnstraße. Der Gemeinderat habe gar keine Möglichkeit gehabt, sich um die Anliegen zu kümmern.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Noch ein Leserbrief als Artikel veröffentlicht. Kennt Früh die Gesetze nicht? Warum sagt die CDU den Anliegern nicht, dass sie ein Herz für Raser hat?)
Kolpingfasnet setzt Zeichen
Aixheimer blicken über ihren Kirchturm hinaus – Blasen soll die Energiewende schaffen
(Schwäbische Zeitung. Was sagt der Papst zum Blasen?)
Interview
„Wir verstehen uns ganz gut“
Florian Hönle und Kathrin Brugger sind in diesem Jahr Gaus und Gertrudis
Am Fasnets-Sonntag, 19. Februar, wird nach fünfjähriger Pause wieder das Dorfschauspiel „Die Befreiung von Gertrudis von Oberhohenberg“ auf dem Kirchplatz in Gosheim aufgeführt. Florian Hönle und Kathrin Brugger verkörpern die Figuren bereits im zweiten Jahr. Unsere Zeitung hat eine Zeitreise gemacht und Gaus (Florian Hönle) und Gertrudis (Kathrin Brugger) befragt.
(Schwäbische Zeitung. Interview nach Plan, auf das nur Kindsköpfe kommen können, die Zeitung für Grundschüler anbieten.)
Gemeinderatssplitter aus Egesheim
(Schwäbische Zeitung. Scherbengericht?)
Schulen übernehmen Vorreiterrolle
Energiesparmodelle für öffentliche Gebäude sollen zum Klimaschutz beitragen
(Schwäbische Zeitung. Zum Wiehern, hoppe, hoppe Reiter. Glaubt in der Redaktion jemand den Quatsch, den sie verzapft?)
Chiron-Mitarbeiter holen sich Tipps für ein gesünderes Leben
In Zusammenarbeit mit diversen Krankenkassen haben jetzt erstmals Gesundheitstage bei den Chiron-Werken stattgefunden. Mehr als 600 Mitarbeiter hatten dabei die Gelegenheit sich an verschiedenen Ständen über Themen wie aktive und gesundheitsbewusste Lebensweise, Belastungen im Arbeitsprozess und in der Freizeit zu informieren.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Die Gesundheitsfirma.)
Trauer um Frieda Beck
Mutter von OB Michael Beck stirbt im Alter von 92 Jahren
Plötzlich und unerwartet ist am 12.Februar im Alter von 92 Jahren Frieda Beck, die Mutter des Tuttlinger Oberbürgermeisters Michael Beck, an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. In Tuttlingen war sie häufig und gern gesehen: Zuletzt war sie vor zwei Wochen dabei, als ihr Sohn am 1. Februar erneut in sein Amt eingesetzt wurde.
(Schwäbische Zeitung. Beileid dem OB, ist aber seine familiäre Privatsache. Die Frau hat mit Tuttlingen nichts zu tun - oder hat die Schwäz ihre Hofberichterstattung ausgeweitet?)
Zeitung in der Grundschule
(Schwäbische Zeitung. Wann geht's in die Baumschule? Werden dort nicht  Schwäzer ausgebildet?)
Tipp des Tages
Bevor die Fasnetstage beginnen wäre es ratsam noch einmal richtig auszuschlafen. Alle Nichtnarren können ja schon einmal die Koffer packen, um weit wegzufahren. Aber Achtung: Auch in anderen Gegenden wird gefeiert.
(Schwäbische Zeitung. Als Schlaftablette empfehlenswert: das Käsblatt.)
Hiesige Narren besuchen „Präsi“
Beim Narrensturm auf das Regierungspräsidium am Montagmorgen hat sich Regierungspräsident Julian Würtenberger mit seinen Beamten froh gestimmt gezeigt und zum dreißigsten Mal die große Narrenschar verköstigt.Doch zeigten sich die Narren sehr erstaunt, da das Burenhemd des Präsidenten sich enorm geweitet hat, oder der Präsi einfach „geschrumpft“ ist. Aber nichts desto trotz war der Würtenberger unter den vielen badischen „Gelbfüßler“ gut drauf, zeigte sich wiederum als Freund aller Narren und lieferte eine Büttenrede wie nie zuvor.
(Schwäbische Zeitung. Jetzt wird er aus dem Amt entfernt, vielleicht haben die Narren noch einen Präsidentenposten frei für einen Grüßaugust?)

Landratsamt: keine Rechtsbelehrung notwendig

(Tutut). Zu den von Stadtrat Oliver Hirt aufgeworfenen möglichen Bedenken zur Rechtsgültigkeit der beiden  Bürgermeister-Kandidaturen in Spaichingen, hat Harald Bächle vomLandratsamt in Tuttlingen Zweifel zerstreut. Demnach, so das Amt, gelte die Belehrungspflicht nach § 27 Abs. 4 LVwVfG nur bei Aufnahme der Versicherung an Eides statt durch die Behörde. Gegen die Anerkennung der beiden vorgelegten Versicherungen an Eides statt durch den Gemeindewahlausschuss auf Grundlage eines Vordrucks des Kohlhammerverlags bestünden daher keine rechtlichen Bedenken.

Die Helden von Simplingen

Die Erleuchteten
(tutut). Und nun zu den Mächten des Guten, den Erleuchteten. Wiewohl sie nur drei Köpfe zählen, tragen sie heldengleich die Fackel der Erkenntnis und leuchten den Verirrten den Weg im ewigen Kampf gegen die Simpel.
Nemo, der Unverstandene ( seine Waffe ist das Wort), leidet schwer darunter, dass ihn die Simpel partout nicht verstehen wollen, und so brüllt er gelegentlich insbesondere dem Bau-Simpel seine Verzweiflung entgegen. Seine Stärke ist die Analyse. Kein Fachgebiet, in welchem er sich nicht über Nacht Expertenwissen erarbeitet.
Ferner gibt es noch den Pastor. Seine Kraft schöpft er aus der Beliebigkeit, mit der er geschickt seine Positionen wechselt und so im Gemeinen Rat für Verwirrung sorgt. Mal gibt er sich als Simpel, mal als Meister der Zwiefalt. Im Gegensatz zum Ober-Simpel verfügt er über mindestens 3 Meinungen zu jedem Thema und ist immer bereit, den Gemeinen Rat an dieser Vielfalt teilhaben zu lassen.
Geführt wird dieser muntere Haufen…überhaupt nicht. Erleuchtete brauchen keine Führung. Zwar haben sie einen der Ihren, Rumpelstilzchen, auf`s Schild gehoben. Jedoch ist diese Position naturgemäß eine wacklige. Klein an Wuchs, doch groß an Meinung, hält dieser grimmige Zwerg hoch oben auf dem Schild die Simpel unter Kontrolle.
So, liebe Simplingerinnen und Simplinger, jetzt kennt ihr die Protagonisten dieses Helden-Epos. Seid gespannt auf die weiteren Episoden.