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Was ist schlecht am Slogan “Alles für Deutschland”?

Von Michael van Laack

Man muss Björn Höcke nicht mögen, aber man muss sich als Demokrat mit ihm solidarisch zeigen, wenn Himmlers, Heydrichs und Freislers mutmaßlich gelehrige Schüler Faeser, Haldenwang und Harbarth ihre Legionen aussenden, um die Demokratie in “unsere Demokratie” und somit in einen linken Unrechtsstaats zu verwandeln.

In nicht wenigen Staaten der EU und auch in der Schweiz schaut man nicht erst seit gestern irritiert und sorgenvoll auf die Bundesregierung und jene Claqueure, die mittlerweile sogar Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze das Potenzial zuweisen, die sogenannte Delegitimierung des Staates voranzutreiben; eine Wortneuschöpfung, die bewusst schwammig und nebulös daherkommt, um wie bereits seit längerer Zeit unter den Begriff “rechts” auch hier alles fassen zu können, was den ideologischen Zielen der Ampel zuwiderläuft, Kritik am Regierungshandeln übt und keinen zivilgesellschaftlichen (sozialistischen) Geist atmet.
Die spinnen, die Deutschen

Doch auch bei manchen bereits seit längerer Zeit bestehenden deutschen Gesetzen reiben sich Demokraten diesseits und jenseits des großen Teiches immer wieder und auch häufiger verwundert die Augen. So nun auch Elon Musk, der sich nach einem Tweet von Höcke zunächst erkundigt, was dieser denn Böses gesagt habe… …und nach dessen Antwort
…zu einem konkretsierenden Tweet eines anderen Users irritiert nachfragte:

Alles für die Kriminalitätsstatistik
Das Dilemma, für Petitessen vor deutsche Gerichte gezerrt zu werden, erleben in diesen Tagen nicht nur Björn Höcke und andere AfD-Mandatsträger. Nicht wenige Bürger werden Jahr um Jahr nach zumeist aufwendigen Ermittlungen des Staatsschutzes angeklagt, weil sie z. B. eine Strophe aus einem verbotenen Lied zitiert haben. Denn auch das gilt im besten Deutschland aller Zeiten als Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole:

Die meisten dieser Verfahren (so auch meines) gehen aus wie das Hornberger Schießen und werden auf Kosten der Staatskasse eingestellt. Aber ihr primäres Ziel (das sekundäre ist die Erzeugung möglichst hoher Zahlen im Deliktbereich „Rechts“ in der BKA-Statistik) verfehlen solche Akte dennoch häufig nicht (bei mir allerdings schon): Denn sie sollen vor allem jene, die in ganzen Sätzen sprechen und sachlich-kritisch argumentieren können, einschüchtern.

Ihre Zielpersonen sind nicht jene Zeitgenossen, die virtuell mit Fäkalien um sich werfen, beleidigend schreiben oder einfach nur unterirdisches Zeug absondern, sondern jene als “rechts” identifizierten Personen, die immer wieder Finger in Wunden legen, die Wahrheit nicht fürchten und Freiheit nicht im sozialistischen Sinn als Belohnung für Wohlverhalten definieren. Dabei ist deren Reichweite für den Staat zunächst einmal zweitrangig. Selbstverständlich gilt es, die Großen aus der Bewegung zu nehmen, aber je früher man auch die Kleinen abschalten kann, umso geringer die Gefahr, dass diese sich irgendwann einmal einer wachsenden Anhängerschaft erfreuen können.

Zur Belohnung eine Dosis Freiheit
Freiheit ist freilich ein großes Wort und wird leider von deutlich mehr Menschen in seiner Bedeutung vollumfänglich umfasst und/oder missbräuchlich verwendet, als gelebt und ermöglicht. Das ist zweifellos nicht erst so, seit die unselige Ampel und vor ihr die “letzte Verteidigerin der freien Welt” die Zerstörung der Demokratie beschloss, eingeleitete und seit geraumer Zeit in kleinen (allerdings in der Länge bereits wachsenden) Schritten den Weg in den Totalitarismus fortsetzt.

Doch so bedroht wie in diesen Tagen waren Freiheit, Demokratie und damit verbunden unser aller Wohlstand seit Gründung unserer Republik von nunmehr fast 75 Jahren noch nie. Dies nehmen auch viele Bürger wahr, aber zu wenige wollen daraus Konsequenzen ziehen, solange der eigene Bauch noch gut gefüllt ist. Es ist zu bequem, sein Kreuz am Wahlabend dort zu machen, wo man sich auf soziale Sicherheit bis in alle Ewigkeit verlassen zu können glaubt.

Zudem gilt auch heute noch Jean-Jacques Rousseaus Wort:
Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die,
die den Anschein der Freiheit wahrt.
Damit läßt sich selbst der Wille gefangen nehmen.

Und in der Disziplin “Anschein wahren” haben die Merkels, Scholzens, Merzens, Lindners und Habecks unseres Tage im einstmals geeinten Vaterland gemeinsam mit ihren Institutionen, Medien und gut gefütterten NGOs eine wahre Meisterschaft entwickelt.
(conservo.blog)

Offline-Bevölkerung in Baden-Württemberg ungefähr so groß wie die Stadt Mannheim

Nach Zahlen der Erhebung zur Internetnutzung in privaten Haushalten 2023 haben in Baden-Württemberg ungefähr 329 000 Menschen zwischen 16 und unter 75 Jahren bislang noch nie das Internet genutzt. Dies entspricht in etwa der Bevölkerung Mannheims.

Wie das Statistische Landesamt weiter feststellt, stehen diesen sogenannten »Offlinern« gut 8 Millionen (Mill.) Menschen zwischen 16 und unter 75 Jahren gegenüber, die das Internet in der Vergangenheit bereits genutzt haben. Davon waren 7,8 Mill. innerhalb der drei Monate vor der Befragung online aktiv. Das waren etwa 94 % der nahezu 8,3 Mill. Menschen zwischen 16 und unter 75 Jahren im Südwesten.
Weitere Informationen

Methodische Hinweise
Seit dem Erhebungsjahr 2021 wird die EU-weite Haushaltebefragung zur privaten Nutzung von Internet- und Telekommunikationsleistungen in Deutschland im Rahmen des Mikrozensus erhoben. Der Mikrozensus selbst ist die größte repräsentative Haushaltsbefragung in Deutschland, mit der seit 1957 wichtige Daten über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung ermittelt werden. Befragt wird 1 % der Bevölkerung, das sind in Baden-Württemberg jährlich rund 65 000 Haushalte. Die ermittelten Ergebnisse werden auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

Der Erhebungsteil Internetnutzung des Mikrozensus ist freiwillig und wird nur einem Teil der für den Mikrozensus ausgewählten Haushalte in den Monaten März bis Juni gestellt. Zur Auskunft aufgerufen sind in diesen ausgewählten Haushalten alle Personen zwischen 16 und unter 75 Jahren am Hauptwohnsitz. Da die Befragung zur Internetnutzung in privaten Haushalten in den Monaten März bis Juni erfolgte, wird als Vergleichswert die Bevölkerungsgröße des Stadtkreises Mannheim im 2. Quartal 2023 herangezogen.
(Statistisches Landesamt)

(tutut) - "Wir leben in Zeiten, in denen Krieg und Frieden schwer zu unterscheiden sind. Die Grenzen zwischen Dienst und Verbrechen sind durch Schattierungen verwischt", schreibt Ernst  Jünger in "Der Waldgang" (1951) über die Figur des Anarchen, der sich von der Gesellschaft gedanklich unabhängig macht und einem übermächtigen Staat Widerstand leistet. An Aktualität nicht zu überbieten, wie das neueste Buch von Wolfgang Herles , ein wöchentlicher Kommentator auf Tichys Einblick, zeigt: "Mehr Anarchie, die Herrschaften!: Eine Anstiftung". Amazon: "Wolfgang Herles zieht eine 'Schadensbilanz' der Berliner Republik. Der Wohlstand der Deutschen schmilzt schneller als das Eis der Arktis. Ein Nebel aus Inkompetenz, Selbstüberschätzung, Wirklichkeitsverweigerung, bürokratischer Selbstknebelung und ideologischer Verblendung liegt über dem Land. Wer sollte ihn vertreiben, wenn nicht die Deutschen selbst! Messerscharf analysiert Herles das Versagen der politischen Klasse, spießt Moralismus, Konformismus und Staatsgläubigkeit auf und fordert tiefgreifende Reformen und mehr direkte Demokratie. Eine provokante Streitschrift für die Revitalisierung der deutschen Demokratie und die Entfesselung der bürgerlichen Mitte, denn 'ohne anarchische Lust kann es nicht besser werden' (Wolfgang Herles)".  Ernst Jünger, das Original, fährt wie ein Leidartikler sein sollte fort: "Das täuscht selbst scharfe Augen, denn in jeden Einzelfall fließt ja die Zeitverwirrung, die Allgemeinschuld ein". Ein DDR-Kanzler verwechselt das gerade mit einer Zeitenwende.  "Erschwerend wirkt ferner, daß Fürsten fehlen, und daß die Mächtigen alle über die Stufen der Parteiung aufgestiegen sind. Das mindert vomUrsprung an die Begabung für Akte, die sich auf das Ganze richten, also für Friedensschlüsse, Urteile, Feste

Spendungen und Mehrungen. Die Kräfte wollen vielmehr vom Ganzen leben; sie sind unfähig, es zu erhalten und zu mehren durch inneren Überfluß: durch Sein. So kommt es zum Verschleiß des Kapitals durch siegreiche Fraktionen, für Tageseinsichten und -absichten, wie das bereits der alte Marwitz befürchtete. Das einzig Tröstliche an diesem Schauspiel liegt darin, daß es sich um ein Gefälle handelt, das in bestimmter Richtung und zu bestimmten Zielen wirkt. Abschnitte wie diesen bezeichnete man früher als Interregnum, während sie sich heute als Werkstättenlandschaft darbieten.  Sie zeichnen sich dadurch aus, daß letzte Gültigkeiten fehlen, und es ist bereits viel erreicht, wenn man erkennt, daß das notwendig ist und auf jeden Fall besser, als wennman abgebrauchte Elemente als gültig einzuführen oder zu halten sucht. Ähnlich wie unser Auge die Verwendung gotischer Formen in der Maschinenwelt ablehnt, verhält es sich auch im Moralischen". Alexander Pschera, Schriftsteller und Vorsitzender der Ernst und Friedrich Georg Jünger-Gesellschaft, stellt 2018 in einer Sendung von SWR2 bei einem Rundgang in dem zum Museum umgestalten Haus Ernst Jüngers fest: "So hat sich bei Jünger schon in sehr frühen Jugendjahren eine Faszination für das Draußen, für das Ungezähmte, für das herauskristallisiert, was der Gesellschaft und der Zivilisation entgegengesetzt ist" und "Der 'Anarch' schließt sich von der Welt ab, geht im Wald spazieren (…) und

entwickelt eine Weltsicht, die vielleicht genauso radikal der konkreten Welt widerspricht wie die Weltsicht des Anarchisten. Aber er sieht sich nicht aufgerufen, diese Welt zu verändern, das ist der große Unterschied. Er glaubt auch nicht an Veränderung, er glaubt auch nicht daran, dass es tatsächlich etwas bringt, eine Bombe in einen Bahnhof zu werfen. Der Widerstand ist ein innerer, ist ein intellektueller, ästhetischer, charakterlicher"..Und: "Das was nach dem Krieg kommt (…) ist natürlich ganz stark geprägt zunächst mal von einer Reaktion auf den Nationalsozialismus, also auf die technische Vernichtungsmaschine, von der Jünger sehr

schockiert war. Und dann später, in seinen späten Jahren, die Begegnung mit der globalisierten Technik, mit der Atomkraft. (…) So wie sich seine Technikkritik in den späten Tagebüchern äußert, war da auch eine ganz große Verzweiflung angesichts der Verbindung von Massengesellschaft und Technik. (…) Er hatte da sicherlich Positionen, die damals schon mit denen der 'Grünen' in den 70/80er Jahren übereinstimmten". Ernst Jünger ein linker Grüner? Wo war da Ministerpsident Erwin Teufel u.a. hingeraten, als er Jünger 1995 zum 100. Geburtstag beim Festakt in Bad Saulgau gratulierte?  Der Schriftsteller Heiner Müller weist auf den Sprengsatz von Ernst Jüngers Buch hin: "'Der Waldgang' war gerade in den letzten Jahren der DDR ein Text zum Vorlesen, in Gesprächsrunden. Besonders, natürlich ganz oberflächlich, das Kapitel über die Situation eines Mannes, der am Sonngtagmorgen in der Diktatur aufwacht, mit dem Entschluss, mit Nein zu stimmen". Rolf Hochhuth zur Einordnung Ernst Jüngers: "Die Einreihung als konservativer Autor ist vollkommen absurd. Es gibt keine radikalere Fibel zur Verteidigung des namenlosen Bürgers als  'Der Waldgang'". Waldeslust? Wer sonst kein Buch zuhause hat:  "Der Waldgang" muss es sein! Ein deutsches Vermächtnis, ein deutsches Testament.

Unterwandert alle Bereiche der Gesellschaft
Mafia-Hochburg Baden-Württemberg: LKA-Chef geht von hoher Dunkelziffer aus
Baden-Württemberg gilt als Deutschlands Mafia-Hochburg. Das LKA warnt, dass sie die Gesellschaft immer weiter unterwandert. Auch dort, wo man vielleicht nicht damit rechnet. Mehr als 170 Personen habe man in Baden-Württemberg auf dem Radar, die der Mafia zugerechnet werden, sagt der Chef des baden-württembergischen Landeskriminalamts, Andreas Stenger. Schon aus rechtlichen Gründen könne man sie aber nicht durchgängig bewachen. Er geht zudem von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus...
(swr.de. Ist irgendwas mutmaßlich in THE GREEN ÄLÄND nicht mafiös? Licht an!)

Bauernproteste zeigen Wirkung
Landwirte fordern Bürokratieabbau und Entlastungen – auf Kosten der Umwelt?
Die Bauernproteste haben gezeigt: Viele Landwirte sind unzufrieden - und sie haben weitreichende Forderungen. Die Politik kommt ihnen entgegen. Naturschützer sehen das mit Sorge. Landwirte arbeiten nicht nur auf dem Feld oder im Stall. "Landwirt" ist manchmal auch ein Schreibtisch-Job. Dabei klagen viele Bäuerinnen und Bauern über ausufernde Bürokratie, wie Hartmut Kümmerle aus dem Landkreis Heidenheim. Er bewirtschaftet 175 Hektar Land – unter anderem mit Brotweizen. Und er hat etwa 900 Schweine. Dabei klagen viele Bäuerinnen und Bauern über ausufernde Bürokratie, wie Hartmut Kümmerle aus dem Landkreis Heidenheim. Er bewirtschaftet 175 Hektar Land – unter anderem mit Brotweizen. Und er hat etwa 900 Schweine. Saatgut, Düngemittel, Tierfutter – alles, was auf seinen Hof kommt, müsse er bis ins kleinste Detail festhalten und auch alles, was ihn wieder verlässt. Der Aufwand für den Betrieb sei "gigantisch"...
(swr.de. Der Mensch ist Teil der Natur, und der will auch essen. Dort ist nichts gleich. Sind "Naturschützer" nicht spinnerte Idiologen, die ohne Mandat überall reinreden wollen?)

Gute Spargelqualität und frühe Früchtchen
Positives Fazit bei Spargel und Vorfreude auf Erdbeeren
Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) zieht ein positives Zwischenfazit der Spargelsaison. Erste Erdbeeren werde es vermutlich recht früh geben. Der Start der Spargelsaison in diesem Jahr war sehr früh und noch etwas zögerlich, heißt es vom Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeerbauer (VSSE). Er ist mit rund 630 Mitgliedern Deutschlands größter Verband für Spargel- und Erdbeeranbauer. .
(swr.de. Nichts ohne Verein. Alles schon gegessen?)

Ausufernde Kriminalität
Ein ganz normaler Tag im Allgäu
Ein Tag im Allgäu: Ein kleines Mädchen wird im Supermarkt von einem Syrer niedergestochen, ein SEK-Einsatz endet mit Schußwaffenabgabe und ein untergetauchter IS-Terrorist wird festgenommen. Wer das einfach so hinnimmt und nicht mehr aufbegehrt, der schafft sich selbst ab.
(Junge Freiheit. Hört niemand die Kuhglocken läuten?)

Diesseits staubt Afrika.

Wert von 3,3 Millionen Euro
Zoll Karlsruhe: 330 Kilo Drogen in Lkw entdeckt
Das Karlsruher Hauptzollamt hat in einem Lastwagen auf der A5 mehrere hundert Kilogramm Drogen sichergestellt. Die Drogen seien im Dachhimmel der Fahrerkabine versteckt gewesen. Das Karlsruher Hauptzollamt hat in einem Lastwagen auf der A5 mehrere hundert Kilogramm Drogen sichergestellt. Der rumänische Lkw war den Zöllnern vergangene Woche bei einer Kontrolle auf der Autobahn zwischen Bruchsal und Heidelberg aufgefallen...
(swr.de. Früher standen Zöllner an der Grenze, heute finden sie irgendwo zufällig irgendetwas Abnormales in einer grenzenlosen EUdSSR, die ein Verbrecherparadies geworden ist.)

Spekulationen über Kretschmann-Nachfolge
BW-Grüne nach Bericht über Özdemir-Spitzenkandidatur: "Es gibt keinen neuen Stand"
Der Landesverband der Grünen dementiert einen Bericht der "BILD"-Zeitung, wonach Der Landesverband der Grünen in Baden-Württemberg hat einen Bericht der "BILD" zurückgewiesen, wonach eine Entscheidung für Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir als ihr Spitzenkandidat bei der Landtagswahl 2026 gefallen sei. Die Zeitung hatte berichtet, Özdemir habe seinem Landesverband sowie Spitzen-Grünen im Bund zugesichert, als Spitzenkandidat anzutreten. Er solle die Nachfolge des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann antreten, der nach dieser Legislaturperiode nicht mehr kandidieren will. Das Blatt berief sich dabei auf Informationen aus dem Landesverband..
(swr.de. Dementieren die sich selbst? Hauptsache Gerede. Das mit dem Özdemir ist doch nichts Neues. Wen haben sie denn sonst im grünen Revier mit Hagelschaden?)

Bundesgerichtshof verwirft Revision
Sexuelle Nötigung: Freispruch für ranghöchsten BW-Polizisten wohl rechtskräftig
Der Freispruch im Prozess gegen den ehemaligen ranghöchsten Polizisten Baden-Württembergs, den Inspekteur der Polizei, soll rechtskräftig sein. Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung" unter Berufung auf die Verteidigung des Inspekteurs. Demnach hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision verworfen, die Staatsanwaltschaft und der Anwalt der Nebenklägerin eingereicht hatten..
(swr.de. Passt's dem Staatsfunk nicht? Dauergeschrei um nichts?)

(Symbolbild)

Fast jeder Schlag ein Ass
Weltmeisterin im Minigolf kommt aus Stuttgart
Sarah Schumacher schwingt den Schläger auf einem anderen Niveau: Die 24-Jährige aus Stuttgart ist Minigolf-Weltmeisterin. Ihr nächstes Ziel ist die Europameisterschaft. Kurz konzentrieren, Schläger schwingen und eingelocht: Sarah Schumacher ist gut in Form. Auf der Minigolf-Anlage auf der Stuttgarter Uhlandshöhe darf der SWR die 24-Jährige begleiten, während sie von Bahn zu Bahn zieht. In der Szene ist sie ein bekanntes Gesicht, denn Sarah Schumacher ist Weltmeisterin in Minigolf...
(swr.de. Rollt Deutschland den Sport im Kleinen auf? Wie steht's mit der Tipp-Kick-WM?)

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Gastbeitrag von Manuel Ostermann
Polizist zu Messer-Attacken: „Viele Täter sind Migranten - müssen uns ehrlich machen“
...Wir müssen uns politisch ehrlich machen. Ja, der im Verhältnis überwiegende Teil der Tatverdächtigen sind Migranten. In Deutschland sind wir Weltmeister im Tabuisieren und Ignorieren aus Angst in falsche Ecken gestellt zu werden. Dieses Verhalten löst aber keine Probleme. Im Gegenteil, denn dieses Verhalten schafft erst Probleme. Es sollte nicht nur eine moralische, sondern vor allem eine rechtsstaatliche Selbstverständlichkeit sein, dass Straftäter, die hier Schutz suchen und derartige Straftaten begehen, Deutschland umgehend zu verlassen haben. Nach Rechtskraft des Urteils sind wir es den in Deutschland friedlich lebenden Menschen jeglicher Herkunft schuldig, diese Straftäter aus der Abschiebehaft heraus schlussendlich abzuschieben, und zwar ohne die Perspektive, erneut nach Deutschland einzureisen. ..
(focus.de. Natürlich hat Ausländerkriminalität mit deren Kultur zu tun, kein Grund aber, daraus benötigte Vielfalt abzuleiten oder sich in Krankheitsbilder zu flüchten, statt fremde Mentalitäten hzu erkennen, welche nicht zu Deutschland gehören.)

Baufällige Strecken
Im Nato-Ernstfall droht ausgerechnet die Deutsche Bahn zum Problem zu werden
Wenn Russland die Nato angreifen würde, müsste die Bundeswehr viele Panzer in den Osten Europas verlegen. Das soll vor allem mit der Bahn gelingen. Doch die marode Infrastruktur könnte dem Ganzen im Weg stehen. Die Deutsche Bahn ist nicht gerade für militärische Präzision bei ihren Fahrplänen bekannt. Im Ernstfall muss sich die Bundeswehr allerdings auf das Unternehmen verlassen können. Denn wenn sich der russische Präsident Wladimir Putin zum Angriff auf die Nato entschließen sollte, würden Tausende Militärfahrzeuge durch Deutschland Richtung Osten rollen – vor allem auf Zügen...
(focus.de. Wie viele Panzer haben sie denn? Aus zwei verlorenen Weltkriegen nichts gelernt?)

Deutsche Fregatte „Hessen“ wehrt Angriff auf Frachtschiff im Roten Meer ab
Die deutsche Fregatte „Hessen“ hat im Roten Meer einen Angriff gegen ein ziviles Frachtschiff abgewehrt. Das teilte die Bundeswehr am Samstagabend auf der Plattform X (früher Twitter) mit. „Ein anfliegender Flugkörper konnte zerstört werden.“ Die „Hessen“ ist seit Ende Februar im Roten Meer im Einsatz, um Handelsschiffe gegen Angriffe der aus dem Jemen agierenden Huthi-Miliz zu schützen. Der Einsatz ist Teil der EU-Militärmission „Aspides“. An ihrem vierten Einsatztag hatte die Fregatte bereits zwei Huthi-Drohnen abgeschossen. Mitte März wehrte sie nach Bundeswehr-Angaben einen Angriff mit einer Überwasserdrohne gegen einen zivilen Schleppverband ab...
(focus.de. Nach der verlorenen Verteidigung Deutschlands im 20-jährigen Krieg am Hindukusch nun Marineverschrottung in Roten Meer?)

Beitrag unseres Partnerportals „Economist“
Mit beunruhigendem Ehrgeiz arbeitet China an „industrieller Revolution“
Digitale Zwillinge, Kernfusion und andere Ideen: Die chinesische Führung sucht nach Wegen, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Xi hat einen Plan und fordert die Kultivierung „neuer Produktivkräfte“...
(focus.de. China, China, China geht's auch schlecht mit statt Deutschland ohne?)

Kongress der Israel-Hasser
Wenn sich die „Querfront“ von Terror-Unterstützern und Antisemiten in Berlin trifft
Am kommenden Wochenende sollen in der Bundeshauptstadt Hunderte Israel-Feinde zu einem sogenannten Palästina-Kongress zusammenkommen. Einige Referenten haben Kontakte zu palästinensischen Terroristen. Nun werden aus der Politik Rufe laut, notfalls Einreiseverbote zu verhängen. ..
(welt.de. Was gegen österreichische Andersdenkende verspätet geht, darf gegen mutmaßliche Terroristen nicht sein?)

Massenproteste in Kuba
Der brutale Kampf der Linksdiktatur gegen die eigene Bevölkerung
Ohne Rücksicht auf Verluste schlägt das kubanische Regime die Sozialproteste im Land nieder. Befürchtungen vor einem Massenexodus mehren sich. Unterstützung erhält die sozialistische Regierung vom russischen Verbündeten – der damit ein strategisches Interesse verfolgt. ..
(welt.de. Diktiert Links denn nicht auch gegen Deutschland, und viele marschieren mit und halten das für Demokratie und Menschenrechte?)

Gerhard Schröder
Der Mann, der die SPD als Volkspartei demontierte
Von Thomas Schmid
Gerhard Schröder ist für viele politische Beobachter ein Rätsel: Hier der bewunderte Reformkanzler, da der verachtete Freund eines der größten Verbrecher der Gegenwart, Wladimir Putin. Doch beide Seiten ergeben ein durchaus schlüssiges Bild. Zum 80. Geburtstag des SPD-Mannes. ..
(welt.de. Ist das Journalismus, wenn dies ein Mitbegründer der Grünen ausschellen darf gegen Russland?)

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NACHLESE
Rheinmetall
Leopard 3 mit Superkanone – Zäsur im deutschen Panzerbau
Rheinmetall plant, künftige Panzer mit einer größeren Kanone auszustatten. Es ist das erste Mal seit mehr als 40 Jahren. Sie soll „neue Maßstäbe in der Duellfähigkeit“ erreichen. Der Chef des Unternehmens gibt sich bereits euphorisch. Doch die Kanone ist hochpolitisch. .
(welt.de. Ist ein Krieg nicht immer die Fortsezung gescheiterter Politik mit der Keule? Wartet die Superdrohne schon?)
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Molekularmediziner bei AUF1:
„Welt stürzt in Zombie-Modus“
Der Arzt und Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls schlägt Alarm: „Es findet ein gezielter globaler Angriff auf unser Immunsystem statt, der uns letztendlich die Denkfähigkeit raubt.“ Die Individualität des Menschen soll zerstört werden, sagt der Arzt und Bestseller-Autor, der auch im US-Raum mit seiner Sichtweise Aufsehen erregte. Um die Menschen geistig zu schwächen, wurde die Corona-Krise inszeniert, erklärt Nehls im Gespräch mit AUF1-Moderatorin Sabine Petzl.
Startschuss Corona
Die Vitalität des Hippocampus werde durch Existenzängste, Mangelernährung, Isolation und durch Spike-mRNA zum Schrumpfen gebracht. Bewusstes Denken und aktives Handeln gingen dadurch verloren. Nehls weiter: „Es ist notwendig, dass wir an Dingen, die uns erzählt werden, Zweifel haben können!“. Die Corona-Maßnahmen stellten den Startschuss für den Übergang in diese „Neue Welt“ dar, in der die Demokratie komplett abgeschafft werden soll. „Es soll dahin gehen, eine Gesellschaft zu schaffen, die hinnimmt, dass ihr alle Freiheiten genommen werden – sogar die Redefreiheit!“, so Nehls. Und weiter: „Wenn das Grundrecht der Redefreiheit, die Meinungsfreiheit, nicht mehr gilt, dann sind wir zurück im Mittelalter!“
Neues Betriebssystem für Menschen
Durch die Zerstörung und das Löschen der Gedächtniszellen komme es zu einer Reduktion und einem Überschreiben der Persönlichkeit des Menschen. Erinnerungen gehen verloren. „Die Persönlichkeit wird Teil der Narrative. Es ist im Endeffekt das Implantieren eines neuen Betriebssystems“, sagt Nehls. Maßnahmen wie Isolation, Aufspaltung der Familie und eine KI-gesteuerte Gesellschaft seien „Gift für das mentale Immunsystem“ des Menschen. Durch die Isolation werde die Bildung des Hormons Oxytocin gehemmt. Nehls dazu: „Oxytocin ist der Wachstumsmotor schlechthin für die Bildung neuer Hirnzellen, die wiederum die Voraussetzung für das mentale Immunsystem bilden.“ Ein Mangel an Vitamin D und Lithium führe zum Verlust der Demokratiefähigkeit und schlussendlich der Denkfähigkeit der Menschen, so Nehls. Die Welt stürze in einen „Zombie-Modus“.
Was dagegen tun?
Ein gesunder Lebensstil, Bewegung, menschliche Beziehungen und ein Sinn im Leben seien essenziell für ein gesundes körperliches und mentales Immunsystem. Neben Vitamin D hält Nehls auch die Einnahme von Lithium als unerlässlich für ein starkes Immunsystem und die mentale Gesundheit. „Unzählige Studien zeigten, dass die rechtzeitige Gabe von Vitamin D und Lithium die Todesfälle und schweren Verläufe bei Covid-Patienten drastisch senkte. Niemand müsste an Covid sterben“, erklärt Nehls. Doch das Narrativ der inszenierten Corona-Krise musste aufrechterhalten werden. Daher wurde eine regelrechte Kampagne gegen Vitamin D losgetreten. Die Empfehlung zur Einnahme von Vitamin D wurde sogar als rechtsextrem propagiert, kritisiert Nehls. „Die Macht des Volkes hängt von der Hirngesundheit des Volkes ab!“. Michael Nehls will Überzeugungsarbeit leisten, um diesen Angriff gegen die Menschheit abzuwehren. Er sagt: „Jeder kritische Mensch hat die Aufgabe, andere aufzuklären, damit alle aufwachen!“.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich denke an de Gaulles Europa der Nationen. Ich denke nicht an ein Europa mit einer gemeinsamen Verteidigungs- und Außenpolitik, das ist jenseits aller Möglichkeiten. Europa, das sollte eine nüchterne Beziehung unter Freunden sein. Dass wir Briten das größte Handelsbündnis der Welt verlassen, das im Westen von Irland bis tief in den Osten nach Griechenland reicht, ein Bündnis, in dem wir nach Deutschland die zweitstärkste Wirtschaftsmacht sind, das ist, als ob wir uns freiwillig in den Fuß schießen.
(David Cornwell alias John le Carré, britischer Autor, 2017 im SPIEGEL-Interview)
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Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Betteln um die Pleite
Trotz der gescheiterten E-Auto-Wende betteln einflussreiche Autohersteller darum, das Verbrennerverbot nicht infrage zu stellen. Die Wünsche der Kunden sind längst egal. Ein todsicheres Zeichen für Planwirtschaft. Wer hält länger durch?
(achgut.com. Wann erfinden sie den Trabi?)

Wirtschaft klagt über Regierung
Frust in deutschen Unternehmen wächst
Die deutsche Wirtschaftspolitik steht in der Kritik. Branchenvertreter sehen das Land im Abwärtstrend. Überregulierung und Ignoranz gegenüber Unternehmenssorgen prägen das Bild. Die Reaktion von Kanzler Scholz auf die Vorwürfe offenbart tiefe Gräben..
(n-tv.de. Ohne Wirtschaft ist das Nichts besser.)

Polizeistatistik
Stark ansteigende Gewaltkriminalität: Deutschland wird zum Raub der Verbrecher
Von Redaktion
Deutschland wird zum gefährlichen Pflaster: nach den Corona-Jahren explodieren die Zahlen der Delikte förmlich. Das betrifft Gewalttaten, Ausländerkriminalität, aber auch Wohnungseinbrüche. Am gefährlichsten ist es in der Hauptstadt Berlin..
(Tichys Einblick. Thomas Hobbes: Ein Staat der nicht für die Sicherheit der Bürger sorgen kann, hat seine Existenzberechtigung verloren.)

Energiepolitik
Beteiligung an Rohstoff-Konzernen: Alternativloses Unterfangen?
Bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen macht sich Deutschland dauerhaft von China abhängig. Nun rät eine Studie der Bundesrepublik, sich an wichtigen Unternehmen zu beteiligen. Ist das sinnvoll? Von Paul Leonhard.
(Junge Freiheit. Studien gehen über Studieren?)

"Fall Loretta“
Denunziation an Schulen – von Wolf und Schaf
Der Gesinnungsstaat begnügt sich nicht mit Gesetzestreue, er will ideologische Homogenität erzwingen. Wer sich verweigert, muß mit Sanktionierung rechnen. Von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Was Hänschen und Lieschen nicht lernen,lernt Michel nimmermehr. Erst im kommunistischen Paradies streichelt der Wolf das Schaf.)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 14 – Die Lümmel von der ersten Bank
Von Stephan Paetow
Eintrag ins Klassenbuch dieser Woche: Pistorius bemüht, Fratzscher wieder dumm, Maaßen albern, Haldenwang und Faeser gefährlich. Versetzung gefährdet...Kaum war das Bekenntnis zu „journalistischen Prinzipien“ abgegeben, war es schon von der Wirklichkeit umzingelt: Die Tagesschau berichtete ausführlich über das Kirschblütenfest in Tokio, aber zum „niederländischen Syrer“, der im Allgäu ein 4-jähriges Mädchen niedergestochen hatte, kein Wort. Rundfunkgebühren for nothing and the bullshit for free. Der polizeibekannte syrische Messermann wurde juristisch sogleich als strafunfähig eingestuft, schließlich hatte es Tage zuvor schon sechs Polizisten gebraucht, ihn festzunehmen, nachdem er in einem Einkaufszentrum randaliert hatte. Der Irre mag schuldunfähig sein, wir würden Teile von Polizei und Justiz definitiv als nicht lernfähig einstufen...
(Tichys Einblick. Blitzschamanen im Staatsdienst?)

Wie eine Moralelite die Bürgergesellschaft bedroht

Von Vera Lengsfeld

- und wie wir sie verteidigen können. Das ist der Titel des neuesten Buches von Alexander Wendt. Es ist meines Erachtens das wichtigste politische Buch seit Beginn dieses Jahrtausends, denn es liefert eine klare Analyse des Kulturkampes, der sich vor unser aller Augen abspielt. Vom Zaun gebrochen von einer selbst ernannten Moralelite, deren Ziel es ist, das Erfolgsmodell des Westens, die Bürgergesellschaft, durch tribalistische Verhältnisse zu ersetzen. Wendt zeigt, welche neuen Strukturen sich entwickelt haben und wie sie die Welt, wie wir sie kennen, bereits verändert haben. Historiker beschreiben das Römische Reich vor seinem Untergang als einen ausgehöhlten Koloss auf tönernen Füßen. So könnte man durchaus auch den gegenwärtigen Westen beschreiben. Er steht noch, ist aber bereits innerlich ausgehöhlt und wird einstürzen. Dieser Sturz ist gewiss, der Zeitraum ungewiss. Es sei denn, die noch vorhandenen Bürger machen sich daran, das bereits verlorene Terrain zurückzuerobern.

Um den Prozess der Tribalisierung zu stoppen, muss er erst einmal als solcher erkannt werden. Bereits Rolf Peter Sieferle hatte in „Finis Germania“ darauf hingewiesen, dass die unkontrollierte Masseneinwanderung in Deutschland zu einer Retribalisierung der Gesellschaft führen würde. Dass die Bundesregierung bereit ist, diesen Prozess nicht etwa zu stoppen, sondern zu befördern, kann man spätestens seit dem Papier der Integrationsbeauftragten der Regierung Merkel, Aydan Özogus, wissen, dass Regeln des gesellschaftlichen Lebens „einem steten Wandel“ unterworfen“ seien und „permanent“ neu ausgehandelt werden müssten. Das ist die Frau, die behauptet hat, eine spezifisch deutsche Kultur sei „jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“.

Wendt zeigt, dass der Prozess der Zersetzung der bürgerlichen Gesellschaft nicht auf Deutschland beschränkt, sondern global ist. Angetrieben wird er von einer neuen globalen Kraft, einer Tugendbewegung, die alle westlichen Gesellschaften einem permanenten Reinigungsprozess unterzieht. Diese Bewegung, die von den Universitäten ausgeht, hat nichts mit den klassischen Machtstrukturen zu tun, obwohl ihre Methoden denen der historischen Hexenjäger oder stalinistischen Partei- und Gesellschaftssäuberer ähneln. Die Tugendwächter verlangen vom Rest der Gesellschaft Regeln, die sie selbst nicht befolgen. Ihr Furor richtet sich aber keineswegs nur gegen die Unerleuchteten, sondern gegen die eigene Klientel.

Je herausgehobener die Position des Tugendhaften, desto größer ist die Fallhöhe bei seinem Sturz und der Triumph derer, die seine Vernichtung bewirkt haben. Wie bei der Hexenjagd oder im Stalinismus genügt die Anzeige, um als schuldig zu gelten. Verteidigung ist praktisch nicht möglich, weil moralische Prinzipien höher stehen als Argumente und selbst die Realität. Heute wird nicht mehr verbrannt, gefoltert oder mit Kopfschuss hingerichtet, heute wird sozial vernichtet. Man kann der Vernichtung auch nicht durch Buße oder Reue entgehen, denn sie wirkt wie ein Brandmal, das man früher Ketzern auf die Stirn drückte. Der Reinigungsprozess trifft keineswegs nur Individuen, sondern ganze gesellschaftliche Gruppen, unabhängig davon, wie die einzelnen Gruppenmitglieder denken oder sich verhalten.

So ist nach den Anhängern der kritischen Rassentheorie jeder Weiße des Rassismus schuldig, egal ob Baby, woker Jugendlicher, schuldbewusster, bußwilliger Erwachsener oder reuelose Greisin. Entkommen kann dieser Schuld niemand, abgetragen werden kann sie auch nicht, denn dann stünden die Ankläger eines Tages ohne Thema da. Bei den Kommunisten hatte Leo Trotzki die permanente Revolution ausgerufen, heute ist es die permanente Transformation und der damit verbundene permanente Reinigungsprozess. Wendt liefert zahllose Beispiele dafür, dass es sich nicht um eine graue Theorie, sondern um einen bereits im Gang befindlichen globalen Prozess handelt.

„Mit der großen Anklage-und Reinigungswelle an westlichen Universitäten, in Medien und selbst privaten Unternehmen muss sich jeder wohl oder übel beschäftigen, der eine Antwort auf die Frage sucht, wie sich das Denksystem der Erleuchteten, die keinen Widerspruch dulden, so schnell und fast geleichzeitig im Westen ausbreiten konnte“.

Am Anfang seines Buches steht eine spannende Analyse, warum der „Aufbruch“ von Sarah Wagenknecht scheiterte, obwohl er spontan hunderttausende Unterstützer und kluge Vordenker fand. Letztere dachten aber noch in den alten linken Kategorien, die längst obsolet waren. Ihr neues Bündnis ist erfolgreich, weil es aus diesem Fehler gelernt hat.

Haben die klassischen Linken immer das Recht verteidigt, die da „oben“ zu kritisieren und stürzen zu wollen, ist es heute längst umgekehrt. Kritik an der Regierung ist, besonders in Deutschland, nicht mehr opportun. Es wurde von Verfassungschef Haldenwang der Begriff der „Delegitimierung des Staates“ erfunden und die Verfolgungsschwelle auf nicht strafbare kritische Äußerungen gesenkt. Trotzdem ist die Staatsmacht keineswegs das einzige „Oben“. Das neue Oben definiert sich nicht mehr durch traditionelle Macht oder den Kontostand, „sondern durch das Privileg, andere sozial vernichten zu dürfen, ohne selbst dabei das kleinste Risiko einzugehen.“

Es ist, was man in Deutschland gut am „Kampf gegen rechts“ sehen kann, eine „wohlorganisierte und von wenigen Hemmungen belastete Machtentfaltung“ einer Anklagebewegung, die mit Steuergeldern finanziert wird und der die Angeklagten nicht adäquat begegnen können. Sie haben weder die Reichweite der teilnehmenden staatsnahen Medien noch das Geld. Außerdem fehlen die Organisation und die Unterstützer.

Wie kann man dennoch den Zersetzungsprozess der bürgerlichen Gesellschaft stoppen? Indem sich die Bürger darauf besinnen, dass sie keine gesichtslosen Kollektivwesen sind, sondern Individuen, die bereit und in der Lage sind, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, sich vom Staat unabhängig machen und den Mut haben, zu widersprechen. Die woke Ideologie steckt voller Widersprüche, die man nicht müde werden darf, aufzudecken.

Man darf den Moralaposteln nicht durchgehen lassen, dass sie sich nicht an die Regeln halten, die sie für andere aufstellen. Die Woken sind sich der Schwachheit und Widersprüchlichkeit ihrer Theorie wohl bewusst – das macht sie angreifbar. Und sie sind neidisch auf diejenigen, die sich die Freiheit nehmen, ihre absurden Unterstellungen zurückzuweisen. Sie präsentieren ihre Ideologie, wie der sprichwörtliche Kaiser seine neuen Kleider. Aber sie sind nackt, wie der Kaiser. Wenn sich das rumspricht, ist es mit ihrer Macht vorbei.

Alexander Wendt: Verachtung nach unten, Lau-Verlag 2024
(vera-lengsfeld.de)

Gut gemeinte Denkfehler bringen den größten Schaden

Von PROF. EBERHARD HAMER

Man kann der Ampel-Regierung nicht absprechen, dass sie mit öko-religiösem Sendungsbewusstsein die Welt vor angeblichem Umweltzusammenbruch allein retten, alle Armen, Gescheiterten und Queeren der Welt bei uns aufnehmen, viele andere Völker mit deutschem Geld erziehen und ebenso mit deutschem Geld den Ukraine-Krieg eskalieren will.

Leider zeigt die Wirklichkeit, dass die Klima-Ökologen menschlich sympathisch handeln wollen, aber an den Realitätsgesetzen scheitern.

Es ist kein Zufall, dass Schul- und Studienabbrecher, Halbgebildete und Öko-Träumer in Wirtschaft und Verwaltung keine Aufstiegschancen haben, weil sie dort Qualifikationsnachweise vorlegen bzw. Erfolg nachweisen müssen. Allein in der Politik sind Unqualifizierte im Vorteil: Schon in den Parteien sind Leistungsverweigerer und Dümmere der Feind aller Qualifizierten und Klügeren, weil letztere ihnen überlegen sind. Weil nämlich die Leistungsträger tagsüber gefordert sind und morgens ausgeruht sein müssen, die Leistungsverweigerer nicht, bleiben letztere unter sich, je länger die Parteisitzungen dauern.

Also werden die Schwätzer und Versager in die Parteipositionen gewählt und aus diesen weiter in die Mandate. Sie haben unendlich Zeit, könnten nun in der Partei jederzeit helfen, Netzwerke bilden und sich auf die abendlichen Versammlungen konzentrieren, während die qualifizierte Konkurrenz umso unverzichtbarer in ihrem Job und Arbeitsplatz ist, je besser sie sind. Deshalb können auch Unternehmer keine Politiker werden, sie sind in ihrem Betrieb unverzichtbar und haben nur Erfolg, wenn ihre volle persönliche Leistung im Betrieb wirkt.

Die meiste Zustimmung erreicht also der, der die meisten und am längsten Parteisitzungen besuchen, in ihnen Netzwerke bilden kann, der die politisch vorherrschenden Schlagworte ohne Kritik nachplappert und den jeweiligen politischen Führern bedingungslos folgt.

Dabei hilft vor allem eine gemeinsame Ideologie, wie „die soziale Gerechtigkeit durch mehr Umverteilung von den Erfolgreichen auf die Erfolglosen“ oder „die Rettung der Welt vor Klimawandel“ oder „wer die Massenzuwanderung von ausländischem Proletariat kritisiert, ist rassistisch, anti-demokratisch und gesellschaftlich zu ächten.

Wo eine Ideologie vorherrscht, geht es nicht mehr um Wahrheit und Nutzen, sondern nur um Durchsetzung der Ideologie. Das war bei den Nazis und Kommunisten nicht anders als heute bei den Klima-Ideologen. Gegenargumente der Erfolglosigkeit, der ideologischen Einseitigkeit oder sogar normaler Vernunft werden da nicht zugelassen. fiat ideologica, pereat mundus! (Ideologie muss siegen, auch wenn die Welt dabei zugrunde geht). Im politischen Kampf zwischen gutgemeintem Wahn und einer von Realzwängen bestimmter Wirklichkeit kommt den Ideologie-Politikern zugute, dass sie ihre Ziele zwar mit Gesetzen kurzfristig durchsetzen können, deren Folgen meist aber erst mittel- und langfristig verhängnisvoll wirken.

1. Weil die Grünen glauben, das für unsere Wälder und Pflanzen wichtige CO2 (Anteil in Atmosphäre nur 0,04 Prozent) sei für den Klimawandel und den Untergang der Welt verantwortlich, kämpfen sie fanatisch um die CO2-Reduzierung. Dafür wurde das billige russische Gas gekündigt, die drei letzten Atomkraftwerke geschlossen, irrsinnig teure Heizungs- und Wohnungsdämmgesetze beschlossen, eine wachsende CO2-Steuer eingeführt und die weltführende deutsche Automobilindustrie durch Verbrennerverbot tödlich stranguliert.

Die Folgen: Die deutsche Industrieproduktion wird zu teuer und verliert international an Wettbewerbsfähigkeit, wichtige Zukunftsbranchen wandern aus, hunderttausende von Betrieben geraten wegen der gesetzlich gestiegenen Kosten in Existenzgefahr, die Wirtschaft in Rezession, Deutschland ist für Neuansiedlungen internationaler Investoren zu teuer, mit seiner Deindustrialisierungspolitik auch unattraktiv. Die Folge daraus: Neue Betriebe siedeln sich nur noch an, wenn der Staat sie mit hohen Milliardenbeträgen subventioniert (Infineon, Northvolt u.a.).

Führende Wirtschaftsbereiche der Automobilindustrie, die Chemie, der Werkzeugbau stürzen ab, weil sie für deutsche Kosten und nach deutschen Öko-Vorschriften international nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Es kommt zur Deindustrialisierung auf breiter Front, weil auch die Zulieferer und der Mittelstand mit Klima- und Sozialvorschriften stranguliert werden, Insolvenzzahlen steigen, Arbeitsplätze werden abgebaut, der Lebensstandard der Bevölkerung sinkt.

Die Regierungspolitik „Ökologie statt Ökonomie“ hat im Eifer des Idealismus übersehen, dass die Wirtschaft nach eigenen Gesetzen läuft und dass unökonomische Ideologie nicht nur auf Kosten der Wirtschaft, sondern des Lebensstandards und des Wohlstands geht.

2. Wer die politische Macht erringt, kann auch über staatliche Einnahmen und Ausgaben verfügen.

Die Ampel-Genossen, die bisher nie gearbeitet und nie eigenes Geld verdient haben, waren plötzlich über viele Milliarden Euro verfügungsberechtigt und sind über die Staatsfinanzen hergefallen wie eine Räuberbande über eine erbeutete Kriegskasse.

Über eine Billion Euro öffentliche Einnahmen, davon 450 Milliarden im Bundeshaushalt, reichen aber nicht, wenn man tausende eigener Funktionäre in Beamtenstellungen hievt, die Umwelt- und Sexualorganisationen mit Milliardengeschenken bedient, mehr als 33 Milliarden unsinnige ökologische und sexual-relevante Geschenke an die ganze Welt macht, im Inland dagegen die produktiven Arbeitsplätze reduziert und gegen unproduktive Beschäftigungsverhältnisse ersetzt, insgesamt die wertschöpfende Produktion „deindustrialisiert“, dafür aber Verwaltungs-, Kontroll- und Ideologiebürokratie multipliziert, Deutschland also vom Produktions- zum Verwaltungsland macht und sich allen internationalen Organisationen als zweitgrößter Zahler aufdrängt.

Ein Privatmann und ein Unternehmen können nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen. Der Staat kann aber unbegrenzt Schulden machen, solange ihm noch jemand Geld gibt. Deshalb haben die Politiker die Zentralbankvorstände mit eigenen Parteigenossen besetzt und bekommen von diesen Kredite, stellen die Schulden dann sogar noch als „Vermögensfonds“ dar und nehmen so immer hemmungsloser Schulden auf, dass weder diese noch die nächste Generation sie zurückzahlen können. Darüber hinaus übernimmt aber unsere Regierung auch noch die Haftung für alle Schulden Europas (3 Bio. Euro) und beteiligt sich am Raub russischen Eigentums, um damit Waffen für die Ukraine kaufen zu können.

Die Folgen: Aus üppigen Höchsteinnahmen an Steuern und Sozialabgaben treibt die Ampel-Regierung für ihre ideologischen Zwecke die Verschuldung dennoch weiter hoch. So hoch, dass die Finanzsolidität nur noch durch Geldvernichtung (Inflation, Währungsreform) und Vermögensabgaben (wirtschaftliche Enteignung, Lastenausgleich), also durch Engeignung und Verarmung der Bevölkerung wiederhergestellt werden kann. Die Regierung hat zwar bisher diese Folge mit Tricks herauszuschieben verstanden, dabei aber die Probleme nicht gelöst, sondern letztlich mit jeder Vergrößerung der Probleme nur Zeit gekauft, um die eigene Regierungsperiode noch zu überstehen.

Dass die Bevölkerung diese Schuldenlawine nicht beachtet und nicht rechtzeitig dagegen protestiert hat, war der Denkfehler der Bevölkerung. Dass aber überhaupt die Schuldenlawine immer weiter getrieben wurde, ist ein Denkfehler der jetzigen Finanzpolitiker, bis es zur Zwangsbereinigung durch Crash, Währungsreform und Wohnungsenteignung kommt.

3. Dass sog. „11. Gebote“ der christlichen Nächstenliebe verpflichtete Christen, alten, kranken, in Not geratenen und verfolgten Mitmenschen zu helfen. Diese Hilfe war freiwillig, aus christlicher Mitverantwortung.

Die Sozialisten haben daraus einen Rechtsanspruch auf Hilfe gemacht. Sie forderten eine Solidarität aller Staatsbürger, um alle Menschen zu unterstützen, die nicht nur in Not und Krankheit, sondern auch in Schwierigkeiten waren – erst nur national, dann weltweit. Vor allem die Sozialfunktionäre haben immer neue Betreuungsgruppen entdeckt, denen sie noch staatliche Hilfe „aus Solidarität“ zukommen lassen wollten und damit Rechtsansprüche auf „gleiche Teilhabe“ nicht nur am gesellschaftlichen Leben, sondern auch am Ertrag der fleißigen Leistungsträger geschaffen. Letzter Schritt war das sog. „Bürgergeld“, die Bezahlung und der notwendige Unterhalt für alle, die nicht arbeiten wollen oder können.

So muss nun ein Drittel unserer Bevölkerung (die wertschaffenden Leistungsträger) weitere zwei Drittel unseres Volkes unterhalten – allerdings einschließlich ihrer Angehörigen und Rentner –, aber auch Dauerkranke, Gescheiterte, vorübergehend Arbeitslose und Millionen von Arbeitsverweigerern und nicht bzw. nie arbeitende Einwanderer.

Gerade für Letztere stellt sich die Frage der Solidarität unserer Bevölkerung. Wenn schon die Regierung mit Volksgemeinschaft „nichts anfangen kann“ oder sie „zum Kotzen findet“ (Habeck), sogar Leute, die von Volksgemeinschaft sprechen, als Rassisten und Rechtsextreme verfolgt, kann von einer Volksgemeinschaft und der daraus entstehenden Solidarität eigentlich keine Rede mehr sein. Die Basis der Umverteilung, die Solidarität untereinander, ist rot-grün aufgekündigt und deshalb von ihnen nicht mehr begründbar.

Es war deshalb in ihrem Sinne nur folgerichtig, dass sie die Freiwilligkeit der Hilfe zur Nächstenliebe durch Rechtsansprüche und Sozialfälle gegen die Fleißigen ersetzten, weil sie in ersteren ihr Wählerpotenzial sahen.

Ähnlich ist es mit der Immigration. Während man bei Merkels unverantwortlicher Öffnung der Grenzen noch christliche Nächstenliebe unterstellen kann, ist die endgültige Öffnung der Grenzen für Zuwanderung aller, die im Leben nicht zurechtkommen, sexuell queer, gescheitert oder verarmt sind, weder mit Nächstenliebe noch mit Solidarität zu rechtfertigen, sondern mit der schon von Fischer verkündeten unchristlichen Politik, man müsse das Proletariat zu uns holen, ihnen Bürger- und Wahlrecht verleihen und damit „stabile Mehrheiten für uns“ schaffen.

Seitdem will unsere Politik quantitative Masseneinwanderung und behauptet, dass dies auch wirtschaftlich und gesellschaftlich unser Vorteil sei, weil sie nicht wissen, dass alte Immigrationsländer nur qualitative Einwanderung betreiben, also Einwanderung von Intelligenten, Qualifizierten, von Fachleuten, die für sich selbst sorgen, statt von anderen leben wollen.

Folgen: Während andere Länder durch qualitative Einwanderung soziale und wirtschaftliche Vorteile gewinnen, bringt uns das masseneinwandernde unqualifizierte Proletariat zu 70 Prozent dauerhaft (bei den Ukrainern 80 Prozent) Sozialanspruchsteller, also Kostgänger, die nicht arbeiten wollen und nach unseren Gesetzen auch nicht müssen, sondern zur lebenslangen Rundumversorgung zu uns gekommen sind. Deren Sozialkosten werden schon jetzt auf mehr als 50 Milliarden jährlich geschätzt und stoßen in der werktätigen Bevölkerung immer mehr auf Widerspruch, weil diese sich dadurch ausgenutzt fühlt.

Diesen Widerspruch können die Altparteien nicht mehr lange als „Rassismus oder Rechtsextremismus“ unter dem Deckel halten, da inzwischen jeder bei sich selbst die Kostenfolgen spürt durch Erhöhung der Sozialabgaben, der Gesundheitsabgaben, durch zunehmende Wohnungsnot, wachsende Kriminalität und ein wachsendes Bedrohungsgefühl der einheimischen Bevölkerung durch die Flut der Zuwanderer.

So hat ursprünglich Gutmenschentum durch Denkfehler zur Zerstörung, zum Austausch und zur Ausbeutung der deutschen Bevölkerung geführt.

Gut gemeint und schlecht gemacht ist auch unsere Ukraine-Politik.

Aus der Empörung über den Einmarsch Russlands in der Ukraine war unser 70 Jahre Frieden gewohntes Volk über neuen Krieg mit Recht empört. Die amerikanische und von der Regierung bezahlte Presse hat diese Empörung inzwischen durch Hetze zu Hass gesteigert, so dass die meisten Bürger die Politik der Regierung, die Ukraine mit Geld und Waffen zu unterstützen, mittragen.

Auch hier könnte aber ein Denkfehler vorliegen:

+ Der Ukraine-Krieg ist Kampf um die Rohstoffe der Ukraine zwischen Amerika und Russland. Deutschland hat von keiner Seite einen Vorteil, ist sogar durch Zwangsbeendigung unserer billigen russischen Energie, Sprengung unserer Nordseeleitungen sowie durch Verlust unseres Außenhandels in Folge von Sanktionen sowie durch den Ersatz der billigen russischen durch dreimal so teures amerikanische Energie, durch Lieferkettenverluste in Russland, durch Lieferung von Waffen im Wert von mehr als 43 Milliarden Euro, durch direkte oder indirekte Finanzierung des ukrainischen Staates und Krieges sowie durch die Übernahme von 22 Milliarden Euro für die von der Ukraine nicht mehr zahlbaren Renten durch Deutschland,
+ durch Ausplünderung unserer Bundeswehr an Waffen und Munition für die Ukraine
+ und weil wir alle diese Leistungen – zweitgrößter Leister – als Geschenke und nicht wie alle anderen Länder auf Kredit liefern,

der größte Verlierer des Ukraine-Krieges der westlichen Welt, ohne dass wir eigene Interessen oder Vorteile an diesem Krieg hätten.

Die von der westlichen Presse durch Hetze bis zum Hass gesteigerte angebliche Mitverantwortung der westlichen Welt und insbesondere Deutschlands hat nicht nur die Spaltung Europas und die Gefahr der Eskalierung des Ukraine-Kriegs zum Euro-Krieg, sondern die von den Amerikanern verlangte deutsche Führung im Kampf gegen die Ukraine nach Rückzug der USA den militärischen und finanziellen Ballast der Ukraine zum Sinkgewicht des deutschen Wohlstands gebracht.

Wieder einmal hat falsche politische Solidarität gegen Vernunft gesiegt, wieder einmal wurden gute menschliche Gefühle zu ihrem eigenen Schaden missbraucht.

Unsere Politik ist tatsächlich befallen vom „Geist, der stets das Gute will und doch das Böse schafft“ (Goethe, Faust). Das muss man auch der Ideologen-Regierung zugutehalten. Studienabbrecher und falsch ausgebildete können einfach die Folgen nicht bedenken, die ihr Handeln für Wirtschaft und Gesellschaft in der Realität bringt.

Und wenn eine Regierung die Presse ihres Landes durch Bestechung in der Hand hat, werden die Bürger auch nicht über die Folgen des Regierungshandelns aufgeklärt. Und gegen die Opposition wurde wie in Diktaturen gesellschaftliche Ausgrenzung und eine „Brandmauer“ gezogen, so dass erst fühlbare Folgen für die Bürger selbst die Mehrheitsmeinung verändern können.
(pi-news.net)

Über den Beifall und das Schweigen

Von Gaius Rufus Musonius

Wenn sich ein sogenannter Philosoph in Mahnungen, Warnungen, Ratschlägen und Vorwürfen ergeht oder irgend ein anderes Thema aus dem Bereich der Wissenschaften erörtert, und wenn dann die Zuhörer lauthals und aus voller Brust die alten, üblichen und abgedroschenen Beifallskundgebungen von sich geben, ein Riesengeschrei erheben, sich übermütig gebärden, sich durch den rhetorischen Glanz seines Vortragsstils, sein Silbengeklingel und seine ständigen Wortwiederholungen beeindruckt und erregt geben: dann kannst du überzeugt sein, dass für Sprecher wie Hörer alles vergeblich war, und du könntest den Eindruck gewinnen, dass dort nicht ein Philosoph einen Vortrag hält,s ondern ein Flötenspieler aufspielt.

Sind nämlich die Worte des Philosophen nützlich und heilsam gegen Irrtümerund Laster, wird die Seele des Zuhörers weder Zeit noch Anlass finden, in maßlosen und weitschweifenden Beifall auszubrechen. Jeder Zuhörer muss sich, wenn er noch nicht gänzlich verkommen ist, durch den Vortrag eines echten Philosophen völlig erschüttert fühlen und ohne zu sprechen, von Reue und Scham erfüllt und von Freude und Bewundwerung durchdrungen werden.

Er wird sogar sein wechselndes Mienenspiel und die Wandlungen seiner Empfindungen nicht verbwergen könen, je nachdem, wie der Vortrag des Philosophen die gesunden und kranken Teile der Seele anspricht und das Gewissen berührt.