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"Neustruktirierung" bei Burda

(gh) - Wenn die Geschäfte der Altmedien schlechter gehen und Leute entlassen werden, dann klingt die BZ über Burda so: "Burda in Offenburg startet Neustrukturierung - und baut Stellen ab - In Offenburg stellt Burda die Weichen neu. Vor allem der Zeitschriftenbereich soll gebündelt werden. Die Belegschaft hofft auf einen moderaten Umbau - trotz eines geplanten Stellenabbaus".

Zeitschriftenbündel, oder was hat sich der Schreiber dabei gedacht. Nun muss KI ran: "Der Medienkonzern Hubert Burda Media baut an seinem Stammsitz in Offenburg das Verlagsgeschäft grundlegend um, indem er das Print- und Digitalgeschäft zusammenlegt. Ziel dieser tiefgreifenden Neustrukturierung ist es, den stark unter Druck stehenden Zeitschriftenbereich zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Die Transformation wird von der neuen Führungsspitze um Vorstandssprecher Maximilian Preisser koordiniert.

Was genau wird umgebaut? Zusammenlegung der Sparten: Bislang getrennte Print- und Digitalbereiche werden organisatorisch miteinander verschmolzen. Fokus auf Eigenmarken: Der Burda Verlag stellt das sogenannte Mandantengeschäft (Abo-Dienstleistungen für andere Verlage) ein und konzentriert sich im Vertrieb nur noch auf die Vermarktung der eigenen Medientitel.

Die Umstrukturierung fällt mit dem verstärkten Engagement der vierten Generation der Verlegerfamilie (Elisabeth Burda Furtwängler und Jacob Burda) zusammen, die strukturelle Probleme des Konzerns anpacken muss. Entlassungen sind eine direkte Folge des anhaltenden Strukturwandels in der Medienbranche und einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Folgende Kernfaktoren führen zum Stellenabbau: Sinken von Auflagen und Werbeüberschüssen: Das klassische Verlagsgeschäft leidet unter dem sogenannten 'Print-Sterben' – die gedruckten Auflagen gehen zurück und zeitgleich versiegen wichtige Anzeigeneinnahmen.

Durch den Rückzug aus dem Mandanten-Geschäft fallen insbesondere Arbeitsplätze in den Offenburger Callcentern und im Online-Marketing weg.Bundesweit wurden im Zuge dieses Radikalumbaus auch unrentable Unternehmenszweige wie die Bewegtbild-Einheit Burda Studios mangels digitaler und linearer TV-Perspektiven komplett geschlossen.

Die Belegschaft am Gründungsstandort Offenburg hofft im Zuge der Verhandlungen über den Sozialplan auf einen möglichst moderaten und sozialverträglichen Umbau".

9-Euro-Ticket, Schlaglöcher flicken, Wohnungen enteignen

Von Albrecht Künstle

Die “Badische Zeitung” (BZ) macht mit ihrem halbseidenen (pardon: halbseitigen) Interview vom 9. Oktober mit Isabella M. Weber – sie lehrt an der University of Massachusetts in Amherst in den USA – unkritische Reklame für deren Buch „Antifaschistische Wirtschaftspolitik: Wie der Aufstieg der extremen Rechten mit der richtigen Wirtschaftspolitik gestoppt werden kann“, das gerade erscheint; hier eine Kurzwerbung des einst altehrwürdigen Suhrkamp-Verlags, der solche subversiven Machwerk heutzutage herausbringt. Das Interview trägt den emblematischen Titel “Wir brauchen wieder das 9-Euro-Ticket”. Nachdem ich mit der Lektüre des Interviews fertig war, war ich auch ansonsten fertig. So simpel also geht Antifaschismus?!

Ich war spontan geneigt, der Zeitung einen Leserbrief zu schicken, aber es gehört zur leidigen neuen Medien-(Un)kultur auch dieser ehemals liberalen Zeitung, keine Zuschriften mehr von mir zu veröffentlichen, obwohl ich dort sogar einmal als freier Mitarbeiter für die Wirtschaftsredaktion tätig war. Eben Pressefreiheit, die sie meinen. Dann aber dachte ich eher an eine Glosse für Ansage!, mit der Möglichkeit einer etwas ausführlicheren kritischen Befassung mit Webers Äußerungen, die in ihrer sozialistischen Naivität und gedanklichen Lückenhaftigkeit zwingend zum Widerspruch reizen.

So verkündet diese „Wissenschaftlerin“ (der Verweis auf ihr Fachgebiet Volkswirtschaft wurde von der BZ aus welchen Gründen auch immer unterlassen), „Antifaschismus“ funktioniere eigentlich ganz einfach: Zum Beispiel durch „das Ausbessern von Schlaglöchern“. Nach dieser Definition dürfte Adolf Hitler dann nicht nur der “größte Führer aller Zeiten“ gewesen sein, sondern auch ein großer Antifaschist: Denn er ließ nicht nur Schlaglöcher ausbesseren, sondern ganze Autobahnen bauen (nach Plänen aus der Weimarer Republik übrigens, die vor ihm übrigens vor allem der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Fritz Tarnow propagiert hatte, dann aber durch Reichskanzler Heinrich Brüning von der Zentrumspartei (er regierte vom 30. März 1930 bis zum 30. Mai 1932) auf Eis gelegt wurde.

Werte wegnehmen statt neue schaffen
Aber die Buchautorin hat noch mehr auf Lager: Ein noch “größeres Beispiel” als Schlaglöcher auszubessern wäre “Wohnraum schaffen”. Dabei geht es ihr natürlich weniger darum, Werte zu schaffen, sondern Werte wegzunehmen: Ihre Antwort auf die Frage, ob sie Wohnungsbestände vergesellschaften wolle, lässt tief blicken und zeigt, dass Weber durchaus auch das Zeug für eine Regierende Bürgermeisterin von Berlin (oder anderen deutschen Großstädten) hätte: „Dass wir in unserem Grundgesetz die Möglichkeit zur Vergesellschaftung von Produktionsmitteln haben, ist eine Lektion aus dem Faschismus“, meint sie. Ergo ist Enteignung also ebenfalls Antifaschismus. Soso. Hält diese Behauptung einer historisch-wissenschaftlichen Überprüfung stand? In Artikel 15 Grundgesetz heißt es zwar: “Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz … in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden”.

Aber gilt das auch für die Immobilien, die auf dem Grund und Boden stehen und die ein Vielfaches des Wertes der Grundstücke betragen? Natürlich nicht; gemeint waren diese von den Vätern des Grundgesetzes niemals, weshalb sie auch keine Immobilienkonzerne in die Aufzählung mit aufnahmen? Vielleicht ja nur deshalb, weil unter den 19 Steigbügelhaltern Hitlers, die Hindenburg in der “Industrielleneingabe“ aufforderten, Hitler endlich zum Reichskanzler zu ernennen, kein einziger Immobilienmagnat war. Lediglich Joachim von Oppen, Präsident der Brandenburgischen Landwirtschaftskammer, und Kurt Gustav Ernst von Rohr-Manze, ein Gutsbesitzer, gehörten dazu.

Immobilienbesitz war und ist jedenfalls nicht faschismusverdächtig. Aber das muss offenbar weder eine Migrationsherkünftlerin wie die nächste Regierende Bürgermeisterin in spe Elif Eralp, noch die in die USA ausgewanderte „Wissenschaftlerin“ mit Lehr-, besser: Leerstuhl in Massachusetts Isabella M. Weber wissen. In solche Niederungen des Verfassungsrechts und der Rechtspolitik hinabzusteigen, überfordert sie vermutlich oder sie sind sich dafür zu schade. Zustimmen kann man Weber allenfalls für die Aussage: „Der Staat muss die konkreten Probleme der Menschen lösen“. Aber für ein solch triviales Statement braucht es keine neuen Buchweisheiten und Professuren. Mit den Ewiggestrigen kollektivistischen Rezepten aus der sozialistischen Mottenkiste gelingt das jedenfalls nicht; im Gegenteil. Diese sind auch 36 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR noch so wenig erfolgreich wie ein Arzt, der eine Therapie verordnet, die auf einer falschen Diagnose beruht. Doch es hat ja niemand behauptet, dass aus der deutschen Geschichte je gelernt worden wäre…

Antifaschismus – oder kommunistische Mangelwirtschaft?
Übrigens: Nach Redaktionsschluss erreichte mich dann noch die aktuelle Wochenausgabe der “taz”. Die schwarze Titelseite schmückt in großen Lettern: “Prof. Dr. Antifa” – und gemeint ist natürlich die „VWL-Professorin Isabella Weber“. Aus Anlass ihres besagten neuen Buches „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ sind ihr die Seiten 18 und 19 gewidmet; aus Zeit- und Platzgründen sowie mit Rücksicht auf die Nerven normaldenkender Leser will ich ihre dortigen Aussagen hier nicht näher kommentieren, genannt seien nur einige Zitate: „Neoliberalismus und Faschismus haben eine gemeinsame Grundlage.“ Interessant! Man darf gespannt sein, ob das Freiburger Walter-Eucken-Institut die Unterstellung widerspruchslos hinnimmt, eine faschistische Ökonomie zu lehren.

Ein weiteres Schmankerl von Weber: “Bei einem Ernteausfall explodiert der Preis, ohne dass das Angebot von Getreide bis zur nächsten Ernte steigt. Deshalb braucht es in diesen volatilen Märkten öffentliche Reserven, die Preis, Angebot und Nachfrage stabilisieren können. Wenn das Angebot zu klein ist, kann der Staat aus den Beständen verkaufen und dadurch den Preis , aber auch die Profite senken. Dadurch sichern wir die Nahrungsmittelversorgung und beschränken die Machtkonzentration der Konzerne. Wenn das Angebot zu groß ist und die Preise niedrig sind kann der Staat Getreide einkaufen und so die Preise auch für die Landwirte auf ein erträgliches Niveau steigern.“

So also geht Antifaschismus? Oder meinte Weber nicht vielleicht eher kommunistische Mangelbewirtschaftung? Und woher sollen eigentlich all die noch mehr benötigen Beamten kommen, die erst einmal diese “antifaschistische“ Wirtschaftslehre verinnerlichen und dann auch noch besser sein müssen als die Experten der freien Wirtschaft?

ser Artikel ist mit „KI“, mit Künstle-Intelligenz erstellt; zuerst hier https://ansage.org/9-euro-ticket-schlagloecher-flicken-wohnungen-enteignen-antifaschismus-leicht-Diegemacht/ erschienen

Weidel und Chrupalla fordern Volksabstimmung zur Ukraine-Finanzierung

Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla haben am Dienstag auf einer Pressekonferenz der AfD-Fraktion klargestellt, was die schwarz-rote Koalition unter Friedrich Merz lieber verschweigt: Deutschland finanziert den Ukraine-Krieg fast im Alleingang mit über 100 Milliarden Euro plus EU-Hilfen und Bürgschaften – und niemand hat die Bürger gefragt.

„Wer hat die deutschen Wähler dazu befragt, ob wir damit überhaupt weitermachen wollen?“, so Weidel. Die AfD verlangt deshalb eine Volksabstimmung über die weitere Finanzierung. Das Ergebnis wäre klar: Die Deutschen wollen diesen Krieg nicht länger bezahlen.

Während Merz Klausuren abhält und Überschriften produziert, sterben Traditionsbetriebe. In Kahla endet nach 180 Jahren die Porzellanherstellung, in Coswig schließt eine 134 Jahre alte Walzengießerei – kein Investor interessiert sich noch für den Standort Deutschland. Grüne Staatssekretäre hatten die Abwanderung energieintensiver Industrie ausdrücklich begrüßt, CDU, CSU und SPD führen das fort. Merz ist der Kanzler der Insolvenz, der Unternehmen verwaltet, statt sie zu retten. Günstige Energie, Bürokratieabbau und echte Sozialreformen bleiben aus.

Die Sozialkassen sind längst am Tropf. Rente, Kranken- und Pflegeversicherung werden mit Milliarden-Darlehen gestopft, Zuschüsse gekürzt. Die angekündigte Pflegereform ist Etikettenschwindel: Beiträge steigen über die Hintertür, Entlastungen für Pflegegrad 1 entfallen. Chrupalla fordert klare Sätze ohne Tricks, steuerfinanzierte versicherungsfremde Leistungen und bessere Unterstützung häuslicher Pflege. Denn jeder geschlossene Betrieb fehlt den Kassen.

Gleichzeitig gibt es keine Migrationswende. Offene Grenzen, Familiennachzug in Großstadtgröße und lächerliche Abschiebungszahlen treiben die Kosten weiter – Schätzungen liegen bei 400 Milliarden Euro seit 2016, realistisch eher über einer Billion. Ausländer sind in der Kriminalstatistik massiv überrepräsentiert, Messerangriffe gehören zum Alltag. Die AfD fordert lückenlose Zurückweisungen, konsequente Abschiebungen und das Ende aller Pull-Faktoren.

Während die CDU in Sachsen-Anhalt vor der eigenen Mehrheit flüchtet, setzt die AfD auf Frieden statt Prolongierung des Sterbens. Einzelmeinungen für Waffenlieferungen gibt es, die Linie ist klar: Verhandlungen, Energie-Deals wie in den USA und ein Stopp der Milliarden.
(pi-nes.net)

Großfächiger Cyberangriff auf Kühlanlagen

(gh) - Leere Regale in Süpermärkten, Waren verdorben und vernichtet. Ein großflächiger Cyberangriff in Frankreich hat nicht nur Millionenschäden verursacht, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung gefährdet.

Was los ist, wird hier auch mit Hilfe durch KI verucht zu berichten.

Bei einem großflächigen Cyberangriff in Frankreich haben Hacker in der Nacht zum 12. Oktober 2026 die vernetzten Kühlanlagen von Hunderten Supermärkten sabotiert. Die Angreifer stellten die Kühl- und Gefriersysteme aus der Ferne in einen extremen Auftaumodus um.

Was genau passiert ist
Extreme Hitze statt Kühlung: Die Hacker manipulierten die Steuerung der online vernetzten Kühlanlagen so, dass diese die Temperatur mitten in der Nacht auf bis zu 50 Grad Celsius hochheizten.

Lebensmittel-Katastrophe: Durch die Hitze verdarben tonnenweise frische Lebensmittel und Tiefkühlwaren. Die betroffenen Filialen mussten ihre gesamten Kühl- und Gefriervorräte komplett entsorgen.

Brandausbrüche: Die Staatsanwaltschaft in Paris teilte mit, dass das extreme Aufheizen der Anlagen in einigen Supermärkten sogar zu kleineren Feuern geführt hat.

Wer und was betroffen ist
Der Angriff richtete sich gezielt gegen vernetzte Steuerungssysteme des dänischen Herstellers Danfoss, für die in der Vergangenheit Sicherheitslücken bekannt geworden waren. Betroffen sind namhafte französische Ketten im ganzen Land, darunter:
Intermarché & Netto (Handelsgruppe Les Mousquetaires): Schätzungsweise 150 bis 200 Filialen
Coopérative U (Super U): Knapp 100 Geschäfte
Carrefour, E.Leclerc und Monoprix: Ebenfalls von Störungen in zahlreichen Filialen betroffen

Einen detaillierten Bericht über das Ausmaß der Sabotage an den Kühlsystemen und die betroffenen Handelsketten zeigt dieser Nachrichtenbeitrag:
Cyberangriff stört Kühlanlagen französischer Supermärkte
vor 19 Stunden
Die Folgen und Ermittlungen
Der wirtschaftliche Schaden geht laut Medienberichten in die Millionenhöhe. Laut Angaben der Supermarktkette Intermarché sind derartige Schäden durch Cyberkriminalität nicht von den klassischen Versicherungen abgedeckt. Der Chef der Coopérative U sprach von einem "nie dagewesenen Anschlag auf die Lebensmittelversorgung der Franzosen".

Die auf Cyberkriminalität spezialisierte Abteilung der Staatsanwaltschaft Paris hat die Ermittlungen übernommen. Wer hinter der Attacke steckt und welche Motive die Täter hatten, ist zurzeit noch völlig unklar.

(tutut) - Jesus war Jude und Semit, Christen setzen auf ihn, Araber sind Semiten, als was ist Berliner Antisemitismus zu verstehen, seit wann ist Deutschland mit seinen Germanen'semitisch geworden? "Der Begriff 'Antisemitismus'hat eine spezifische historische Bedeutung, die oft zu sprachlichen Missverständnissen führt", meint KI. "Antisemitismus bedeutet ausschließlich Judenhass und richtet sich nicht gegen alle Sprecher semitischer Sprachen. Zudem ist und war Deutschland zu keinem Zeitpunkt in seiner Geschichte semitisch, da die Germanen und die heutige deutsche Bevölkerung eine indogermanische Sprache sprechen. Hier ist die historische und sprachliche Aufschlüsselung der einzelnen Punkte:1. Was ist 'Berliner Antisemitismus'? Der Begriff 'Berliner Antisemitismus' bezieht sich historisch meist auf den sogenannten Berliner Antisemitismusstreit (1879–1881).Der angesehene Berliner Historiker Heinrich von Treitschke veröffentlichte 1879 einen Aufsatz, in dem er das Judentum als Fremdkörper in Deutschland darstellte und den Satz prägte: 'Die Juden sind unser Unglück'. Dieser Streit markiert den Übergang vom alten, religiös begründeten Judenhass (Antijudaismus) zum modernen, politischen und rassenideologischen Antisemitismus. Berlin war damals das Zentrum dieses neuen, bürgerlich-akademischen Judenhasses. Wenn heute von Antisemitismus in Berlin gesprochen wird, meint man schlicht judenfeindliche Vorfälle oder Strömungen in der Hauptstadt.2. Warum heißt es Antisemitismus, wenn Araber auch Semiten sind? Das Wort 'Antisemitismus' ist ein historisches Kunstwort, das sprachwissenschaftlich ungenau ist. Der Begriff wurde 1879 von dem deutschen Judenhasser Wilhelm Marr populär gemacht. Marr suchte nach einem wissenschaftlich und modern klingenden Begriff für seinen Judenhass, um ihn vom altmodischen religiösen Judenhass abzugrenzen. Er griff auf die Sprachwissenschaft zurück, die Sprachen wie Hebräisch und Arabisch als 'semitische Sprachen' (nach dem biblischen Urvater Sem) zusammenfasst. Marr und seine Zeitgenossen meinten mit 'Semiten' jedoch ausschließlich Juden. Obwohl Araber

ebenfalls eine semitische Sprache sprechen, richtete sich der Begriff von seiner Entstehung an nie gegen Araber. Ihn auf Araber auszuweiten, widerspricht der historisc n Definition.3. Seit wann ist Deutschland 'semitisch'?Deutschland ist niemals semitisch geworden. Es gibt hierbei eine klare Trennung zwischen Herkunft, Sprache und Religion: Die Germanen gehörten zur indogermanischen Sprachfamilie (aus der sich das Deutsche, Englische, Lateinische, Persische etc. entwickelt hat). Die deutsche Sprache und die ethnische Mehrheit in Deutschland sind bis heute indogermanisch, nicht semitisch. Mit der Christianisierung übernahmen die Germanen eine Religion (das Christentum), die ihre Wurzeln im jüdischen (semitischen) Kulturraum hat. Jesus war Jude und lebte in diesem Kulturraum. Das Übernehmen einer Religion macht ein Volk jedoch weder ethnisch noch sprachlich 'semitisch'". Wenn's um Geld geht, können auch andere: "500 reichsten Deutsche: Hiesige Unternehmerfamilie macht Plätze gut - Mehrere Unternehmerfamilien aus dem Südwesten zählen zu den vermögendsten in Deutschland. Die neue Rangliste zeigt: Die Familie eines Tuttlinger Unternehmens hat an Vermögen zugelegt.Wie in den Vorjahren steht ein Name recht weit vorne: Karl Storz Endoskope. Die Unternehmerfamilien, die hinter der Tuttlinger Firma stehen, besitzen das wohl größte Privatvermögen in der weiteren Region Das geht aus dem Ranking der 500 reichsten Deutschen hervor, das die Zeitschrift Manager Magazin jetzt veröffentlicht hat. Demzufolge verfügen die Familien Karl-Christian Storz (Sohn der im November 2025 verstorbenen Firmenmatriarchin Sybill Storz) und Gudrun Heine (zweite Tochter der Firmengründers Karl Storz) über Privatbesitz in Höhe von 2,6 Milliarden Euro (2025: 2,3 Milliarden Euro). Im Ranking verbindet sich damit ein Aufstieg um zehn Ränge auf nunmehr Platz 102".

Viel Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Wie das MINT-Exzellenzgymnasium Baden-Württemberg Hochbegabte fördert
Baden-Württemberg setzt mit dem neuen Exzellenzgymnasium mit Schwerpunkt Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Bad Saulgau auf hochbegabte Jugendliche. Was ist dort anders?..
(swr.de. Wohin?)

Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn
Ab Mitte Dezember: Mehr ICE-Verbindungen und Europa-Ziele bei der Bahn für BW
Der Fahrplanwechsel 2027 bringt zahlreiche Änderungen und Vorteile für Reisende in BW. So fährt der ICE-Sprinter häufiger nach Berlin und es gibt neue Nacht‑ICE nach Wien..
(swr.de. Berlin oder Wien, Hauptsache Italien.)

Weniger Besucher als die Jahre zuvor
Cannstatter Volksfest ist vorbei: Wirte, Veranstalter und Schausteller sind zufrieden
Obwohl insgesamt weniger Menschen den Wasen besucht haben, zeigen sich die Organisatoren sehr zufrieden. Laut Polizei kam es zu keinen größeren Straftaten. ..
(swr.de. Kommt es nicht auf die Besucher an?)

Weltmädchentag am 11.Oktober
Interview: Mannheimer Mädchenbeauftragte kritisiert "Tradwife"-Frauenbild
Elena Seipel ist Mädchenbeauftragte der Stadt Mannheim. Im Interview mit dem SWR erklärt sie, was sie von den sogenannten "Tradwives" in den sozialen Medien hält..
(swr.de. Wann gibtyy#sden Baden-Württemberg-Beauftragten.?)

Heimsieg gegen Schalke
"Richtig stolz" - Freiburgs Wahnsinnslauf geht auch in Unterzahl weiter
Der SC Freiburg bleibt in der Bundesliga das Team der Stunde. Nach dem Spiel gegen den FC Schalke 04 spricht Trainer Julian Schuster über den "größten Trumpf" im Breisgau...
(swr.de. Quatsch. So schlecht ist der deutsche Fußball. Der FFC war 1907 sogar Deutscher Meister.)

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NACHLESE
Staatsfeind Nr. 1
Das erste Interview nach vier Jahren Haft: Heinrich XIII. Prinz Reuß
Seit fast vier Jahren sitzt Heinrich XIII. Prinz Reuß in Untersuchungshaft – nun spricht er erstmals über angebliche Umsturzpläne, die ihm vorgeworfen werden. Im exklusiven Gefängnis-Interview konfrontiert Roland Tichy ihn mit den schwerwiegenden Vorwürfen: Was bleibt vom Staatsstreich?
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Wer aber ist schuld daran, dass es im Land drunter und drübber geht?)
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Syrien: 10.000 Mal mehr Einwanderung als Abschiebungen
Von MANFRED ROUHS
Friedrich Merz hat bei seinem Amtsantritt im Mai 2025 den Deutschen eine Migrationswende versprochen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stand dabei Syrien, wo im Dezember 2024 ein Regime von Mördern und Halunken durch ein anderes Regime von Mördern und Halunken ausgetauscht wurde. Vergleichen wir die Zahl der Abschiebungen, die aus Deutschland seither nach Syrien erfolgte, mit der Zahl der syrischen Neuzuwanderer nach Deutschland, dann ist das Ergebnis genauso schockierend wie die gesamte bisherige Bilanz der Regierung Friedrich Merz. Die Zahlen sind derart verblüffend, dass man sie kaum glauben mag.Nach dem Regierungswechsel in Berlin wurde 2025 genau eine Person von Deutschland nach Syrien abgeschoben. Und im Jahr 2026 waren es bislang drei. Macht zusammen – sozusagen als Regierungsbilanz – vier. Die Zahlen ergeben sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, die zuletzt am 1. Oktober 2026 aktualisiert worden ist. Dem stehen rund 40.000 Zuzüge von Syrern nach Deutschland von Januar bis September 2025 gegenüber. Dabei handelt es sich um die aktuellsten derzeit verfügbaren Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Offensichtlich ist, dass von Mai 2025 bis September 2026 mehr als 40.000 Syrer nach Deutschland eingewandert sind. Dies bedeutet ein Missverhältnis zwischen Abschiebungen und Fällen von neuer Zuwanderung nach dem Ende des Assad-Regimes von mehr als den Faktor 10.000. Diese Zahlen werden von ARD, ZDF & Co. nicht veröffentlicht. Ohne unsere alternative Recherche-Arbeit würden sie vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Bitte helfen Sie uns dabei, diese Fakten in den sozialen Netzwerken zu verbreiten!..
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich bin dafür, dass Berlin einen Sonderstatus erhält und eine Mauer rundherum mit KI-Intelligenzdetektoren an den Grenzstellen für solche, die mal rüber machen wollen .
(Leser-Kommentar, welt.de)
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KfW-Studie
Die Billionenlast der deutschen Klimaneutralität
Deutschland braucht bis 2045 sechs Billionen Euro für die angestrebte Klimaneutralität, zeigt eine Studie der Staatsbank KfW. Den größten Teil dieser Summe werden Unternehmen und private Haushalte stemmen müssen...
(welt.de.Irren im Wirren.)

Im CDU-Parteiführungs-Bunker
Von Peter Grimm • Die Klausurtagung der CDU-Parteiführung am Sonntag und Montag weckte Erwartungen. Würde sich ein Kanzler- oder gar Kurswechsel abzeichnen? Befreit sich die CDU aus dem Brandmauer-Gefängnis? Wer am Ende dem Auftritt von Friedrich Merz und Generalsekretärin Franziska Hoppermann vor der Presse beiwohnte, sah nur die Entschlossenheit zum konsequenten Weiterwursteln. .
(achgut.com. Auch Herzen brechen.)

Neues CDU-Positionspapier
Alter Wein in alten Schläuchen
Die CDU stellt ein mit Spannung erwartetes neues Papier vor, um Deutschland vor dem Abstieg zu bewahren. Das Ergebnis ein Abklatsch des Wahlprogramms – und lässt sich mit der SPD ohnehin nicht umsetzen. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Zur Apocalypse reicht's nicht mehr.)

Analyse
Im Namen des Kampfs gegen die AfD: Politik und Medien blasen zum Angriff auf das freie Mandat
Weil Abweichler der CDU für einen AfD-Landtagspräsidenten gestimmt haben sollen, blasen Politiker und Medienvertreter zum Angriff auf das freie Mandat. Die neue Eskalationsstufe im Kampf gegen die AfD gibt vor, die Demokratie zu schützen, bezweckt jedoch das Gegenteil..
(apollo-news.net. Wer hat die Demokratie verraten?)
Sachsen-Anhalt
CDU will bei Ministerpräsidentenwahl den Plenarsaal verlassen
Nachdem CDU-Abgeordnete in Sachsen-Anhalt wahrscheinlich für den AfD-Landtagspräsidenten gestimmt haben, wollen Christdemokraten eine Wiederholung bei der Ministerpräsidentenwahl im Dezember verhindern. Um Abweichungen bei einer geheimen Wahl zu verhindern, soll die Fraktion geschlossen den Plenarsaal verlassen.
Von Redaktion
(apollo-news.net. Sie müssen dann auch immer draußen bleiben.)

Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk
Böhmermanns Gewaltfantasien, finanziert durch Zwangsbeiträge
Von Richard Schmitt
Es ist eine klare Anspielung auf Ulrich Siegmund (AfD) und seine Mopedausfahrt mit einer Simson: In einem Clip in „ZDF Magazin Royale“ spielt der Satiriker Jan Böhmermann einen Mopedfahrer, der dann von einem LKW überrollt wird. Mehrfach..
(Tichys Einblick. Statt Journalismus für Zwangsbeiträge.)


Brandmauer
Derzeitiges Vorgehen sei „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“: Kölner CDU ändert Umgang mit AfD-Stimmen
Die Brandmauer bröckelt weiter: Die Kölner CDU will eigene Anträge künftig nicht mehr aus Angst vor AfD-Stimmen zurückziehen. Parteichefin Serap Güler spricht von „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“ und räumt ein, ihre Partei habe sich von Rot-Grün „erpressbar“ gemacht.
Von Redaktion
(apollo-news.net.Wer regiert eigentlich die CDU, der Islam?)

Gegen "unmenschliche und rücksichtslose" CDU
Die Frau gegen Blau wird jetzt die Frau gegen Merz
Von Fritz Goergen
Manuela Schwesig hat schon ihren Landtags-Wahlkampf in MeckPomm als Vorwahlkampagne zugleich für den Vorsitz und die Kanzlerkandidatur der SPD angelegt. Mit ihr geht im Bund garantiert nichts..
(Tichys Einblick. Frau braucht wenig, um in der CDU Spitze zu sein.)

Union
Merz versteht es nicht. Er fühlt es nicht. Und er kann es nicht
Von Ulf Poschardt
Stand: 16:07 UhrLesedauer: 3 Minuten
Mit einer gespenstischen Pressekonferenz stößt die CDU ins Endstadium der Realitätsverleugnung vor. Es fehlen die mutigen Kräfte, die Friedrich Merz zu verstehen geben, dass seine Zeit vorbei ist..
(welt.de. Er konnte nie.)

Berliner Linksfraktion
„Bedeutet, dass wir Sondierungen unterbrechen müssen“, sagen SPD und Grüne nach Eralp-Auftritt
Entgegen Grünen- und SPD-Forderungen ist eine Israelfeindin nun Teil der Berliner Linksfraktion. Das hat Konsequenzen..
(welt.de. Wer mit den Kommunisten der Partei der Mauerschützen kungelt, ist gegen Deutschland.)

Umbau bei der SPD
Zäsur für Schwarz-Rot
Mitten in der schwersten Koalitionskrise muss Schwarz-Rot sich neu sortieren: Der Rückzug von SPD-Chefin Bas stürzt die Sozialdemokraten in eine neue Orientierungssuche. Das stellt auch die Union vor eine Belastungsprobe..
(welt.de. Noch mehr Belastung Deutschlands geht'm nicht. eine Beerdigung, nicht nur ein Trauerfall Bas, deren Stieftochter fast so alt wie sie selbst ist, vor 16! Tagen gestorben.)

Desaster Volkswagen
Volkswagens Kollaps scheint unaufhaltsam
Von Thomas Kolbe
Ganz gleich, welche Maßnahmen die Konzernführung auch ergreift: Die Krise des Volkswagen-Konzerns verschärft sich weiter. Auch im dritten Quartal meldeten die Wolfsburger Katastrophenzahlen..
(Tichys Einblick. Kraftlos ohne Freude.)

Wenn Gaza-Lügen Wahlen gewinnen

In der aktuellen Ausgabe von „Achtung, Reichelt!“ geht Julian Reichelt hart ins Gericht mit den Palästina-Protesten, dem grassierenden Antisemitismus und der stillen, aber massiven Umgestaltung des deutschen Wahlvolkes. Während in Berlin, Brüssel, Paris, London und Amsterdam die Fahnen des palästinensischen Terrorismus wehen und die Schlachtrufe der Intifada ertönen, wird in Deutschland das demokratische Fundament neu gemischt – durch Sterbefälle, Nachrücker und vor allem durch Einbürgerungen in Rekordhöhe.

Besonders konkret wird es bei der Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen, oft als kleine Bundestagswahl bezeichnet. Seit 2022 dürften statistisch mehr als eine Million damalige Wahlberechtigte verstorben sein. Gleichzeitig kommen durch neue Jahrgänge – erstmals dürfen auch 16-Jährige wählen – und stark steigende Einbürgerungszahlen rund 1,27 Millionen neue Wahlberechtigte hinzu. Nach der Modellrechnung, die Reichelt vorstellt, sind darunter etwa 277.000 Eingebürgerte. Damit wäre ungefähr jeder fünfte neue Wahlberechtigte seit der letzten Landtagswahl durch Einbürgerung ins Wahlvolk gelangt. Die Einbürgerungszahlen in NRW sind explodiert: von rund 26.000 im Jahr 2015 auf 76.000 im Jahr 2025. Der Trend setzt sich massiv fort. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern demografische Mathematik.

Parallel dazu feiert die Hamas die Vergabe des Friedensnobelpreises an Navi Pillay und preist deren Kampf gegen das angebliche „Apartheidsregime“ Israel. Die antiisraelischen Proteste in den europäischen Hauptstädten entlarvt Reichelt als Eröffnungsschlacht eines Krieges gegen den Westen, gespeist durch illegale Migration und deren Geburtenrate. Die Linkspartei habe in Berlin bereits mit den Stimmen dieser neuen Wählerschaft gesiegt. Der Vorwurf eines Völkermords in Gaza sei eine Lüge: Weder die Zahlen noch die Hilfslieferungen Israels passen zum Tatbestand. Wer diese Lüge verbreitet oder duldet, bereite den Boden für ein Kalifat in Europa.

Reichelt warnt unmissverständlich: Wer Israel und die Juden nicht als unverhandelbaren Teil des freien Westens verteidigt, wird den Islamismus hierzulande nicht stoppen können. Die Juden sind die Vorhut unserer Freiheit – gehen sie, gehen wir alle. Die Zahlen aus NRW zeigen, dass der Austausch des Wahlvolkes nicht in Jahrzehnten, sondern jetzt stattfi
(pi-news.net)

Wir haben es längst verloren!

Von Vera Lengsfeld

Als Liv von Boettichers Buch „Wir verlieren dieses Land – Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht“ erschien, hätte es einen Aufschrei geben müssen, mindestens so laut wie bei Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“. Aber es blieb still. Das ist beunruhigender als der verstörende Inhalt des Werkes.

Die Zustände, die Boetticher beschreibt, sind nicht über Nacht, auch nicht erst seit 2015 entstanden. Sie haben sich über Jahrzehnte entwickelt.

Als ich noch hinter der Mauer saß, hörte und sah ich in den Westmedien Berichte über die gewaltsamen Ausschreitungen der „Revolutionären 1.-Mai-Demo“ in Berlin-Kreuzberg. Als ich später selbst vor Ort war, sah ich u. a. eine während der Krawalle durch Brand zerstörte Kaufhalle. Aber jedes Mal wurde von links-grünen Politikern das angeblich unangemessene Verhalten der Polizei lautstark kritisiert.

Schließlich hatte man sich so an diesen Missstand gewöhnt, dass er nicht mehr als unangemessen empfunden wurde. Ein CDU-Politiker, Innensenator Frank Henkel, sprach 2013 von einem „friedlichen 1. Mai“, obwohl es 76 Festnahmen und 54 verletzte Polizisten gab. Die linksextremistischen Krawalle wurden als eine Art Berliner Folklore angesehen, mit der man nachsichtig umgehen musste.

Die Polizei ist ein Seismograf der Gesellschaft, und diese Gesellschaft ist zutiefst zerrüttet.

Das Ausmaß dieser Zerrüttung legt Boetticher in ihren Gesprächen mit Polizisten aus dem ganzen Land offen.

„Was sie schildern, ergibt ein klares Bild: eine schleichende Erosion der inneren Sicherheit. Mehr Gewalt, weniger Respekt. Mehr Parallelstrukturen, weniger Kontrolle. Einsätze, die jederzeit eskalieren können, Angriffe, die brutaler werden, Stadtteile, die faktisch aufgegeben sind. Dazu kommt mangelnde politische Rückendeckung – und teilweise der Eindruck politischer Einflussnahme.

Viele sprechen auch von einer Justiz am Limit. Verfahren ziehen sich. Anzeigen verlaufen im Sande. Polizeiarbeit verpufft. Täterschutz geht vor Opferschutz … Wir haben … das Problem, dass Straftäter oftmals schneller wieder auf der Straße sind, als die Polizei ihren entsprechenden Bericht fertig geschrieben hat.“

Wer Boettichers Buch gelesen hat, weiß, dass diese Sätze mit äußerster Zurückhaltung formuliert wurden.

Tatsächlich ist politische Einflussnahme ganz direkt. Da wird „gebeten“, das Wort Vergewaltigung aus dem Bericht zu nehmen, da wird verfügt, dass die Täter aus Rumänien und Bulgarien, die nach der EU-Osterweiterung für einen steilen Anstieg von Eigentums- und Betrugsdelikten sorgten, nicht näher bezeichnet werden durften. Unbegleitete „Jugendliche“ mit einem Bartwuchs von Dreißigjährigen dürfen nicht auf ihr wahres Alter überprüft werden.

Dieser politische Druck findet manchmal auch in aller Öffentlichkeit statt. Auf der jährlichen Pressekonferenz eines von der SPD regierten Landes stellte die Polizei fest, dass jugendliche Straftäter deutlich überproportional zu anderen Bevölkerungsgruppen vertreten waren.

Plötzlich schaltete sich der anwesende SPD-Staatssekretär ein und erklärte, diese Zahlen seien gelogen! Wenn es um den politischen Willen geht, wird selbst die fachliche Arbeit der Polizei diskreditiert. Die Polizei versucht immer wieder, trotz politischer Knebelung der Bevölkerung Hinweise zu geben. So warnte sie z. B., dass Frauen mit langen schwarzen Haaren und Klauschürzen unterwegs seien.

„Wer Probleme benannte, galt schnell als unbequem, als politisch unzuverlässig. Kritik wurde relativiert, Sprache reguliert und Hinweise wurden abgeschwächt. So entstand ein Vakuum. Eine Politik, die Erfolge erzählen wollte, und Sicherheitsbehörden, die mit Problemen arbeiteten, die sie nicht klar benennen durften. Die Folge: Zeit ging verloren, Strukturen verfestigten sich und kriminelle Netzwerke etablierten sich – nahezu widerstandslos.“

Inzwischen ist ein Schlaglicht auf das Ausmaß dieses Prozesses geworfen worden: Auf der Wahlparty der siegreichen Berliner Linken erschien der Chef des Remmo-Clans, der das Bodemuseum und das Grüne Gewölbe um unermessliche Schätze bestohlen hat, und verkündete, er fühle sich erstmals von der Politik unterstützt.

Er kann sich bereits auf den Abbau der Berliner Polizei freuen, denn die Sozialarbeiter, die Polizisten ersetzen sollen, werden sicher Verständnis für künftige Raubzüge in Museen haben. SPD und Grüne, die unbedingt mit der Linken koalieren wollen, werden dem Abbau der Polizei nicht widersprechen. Wer Boettichers Buch gelesen hat, weiß, warum: Die öffentliche Sicherheit, der Schutz der Bevölkerung vor Gewalt- und Straftaten, ist für die Politik kein Thema.

Liv von Boetticher: „Wir verlieren dieses Land“, DWV 2026
(vera-lengsfeld.de)