Springe zum Inhalt

„Compact“-Urteilsbegründung: Spektakuläre juristische Abfuhr für Verbotsphantasten

Von MANFRED ROUHS

Im August 2024 hob das Bundesverwaltungsgericht ein auf das Vereinsrecht gestütztes Verbot des Magazins „Compact“ im einstweiligen Verfahren auf. Dem folgte im Sommer 2025 eine gleichlautende Entscheidung des Gerichtes in der Hauptsache, die von den Mainstream-Medien als das Resultat einiger Besonderheiten des Falls „Compact“ abgetan und wie eine Art politisch-juristischer Betriebsunfall behandelt wurde.

Die „tagesschau“ äußerte dazu am 24. Juni 2025: „Die Meinungs- und Pressefreiheit sind für das Gericht aber so hohe Güter, dass es hier trotzdem nicht für ein Verbot des gesamten Magazins reicht. Für ein Verbot wäre die Voraussetzung, dass die verfassungsfeindlichen Inhalte das Gesamtangebot des Magazins ‚prägen‘. Genau diese Schwelle sei hier ‚noch‘ nicht überschritten, so das Gericht. Weil es dort auch um viele andere Themen und Äußerungen gehe, die noch von der Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt seien.“

Das heißt: Etwas weniger Themenbreite, und schon könnte eine hinreichend politisch „böse“ Publikation doch verboten werden.

Als aber jetzt, Anfang November 2025, das BVerwG die vollständige schriftliche Begründung der Aufhebung des „Compact“-Verbots öffentlich machte, schwiegen nicht nur ARD und ZDF, sondern auch deren privatwirtschaftlich organisierte Konsorten. Denn aus dem Text ergibt sich ein Scheitern der innenministeriellen Verbotsbemühungen gegen „Compact“ – wie potentiell auch gegen andere Medien – nicht nur im Detail, sondern auf ganzer Linie.

Deutsches Verfassungsrecht „steht der Anwendbarkeit des Vereinsgesetzes auf Presse- und Medienunternehmen nicht entgegen“, stellt das Gericht zunächst in der Randnummer 36 fest. Das heißt: Die Träger notorisch krimineller Medien können nach dem Vereinsrecht verboten werden. Das ist beispielsweise für Projekte wie „Indymedia“ bedeutend.

Aber die verfahrensgegenständlichen, seinerzeit vom Bundesinnenministerium zitierten Ausführungen in „Compact“ zur Migrationspolitik sind nicht verfassungsfeindlich, wie das Gericht in der Randnummer 161 festhält:

„Größtenteils lassen sich die im angefochtenen Bescheid als verbotsrelevant angeführten Äußerungen unter Berücksichtigung der Deutungsvorgaben der Meinungsfreiheit noch als Ausdruck einer polemisch formulierten Machtkritik und der verfassungsrechtlich unbedenklichen Forderung nach einer Verschärfung des Zuwanderungs- und Staatsangehörigkeitsrechts verstehen. Dies betrifft die weit überwiegende Zahl der von der Beklagtenseite zur Begründung des Vereinsverbots angeführten Aussagen. Die vorstehend als verbotsrelevant gewürdigten Beiträge werden dadurch in beachtlichem Maße relativiert.“

Nancy Faesers politischer Einschüchterungsversuch in Richtung aller Migrationskritiker ist also voll nach hinten losgegangen.

Zudem ist es nicht verboten, „rechtsradikale“, ja sogar verfassungsfeindliche politische Auffassungen zu äußern. Unter der Randnummer 159 führt das Gericht aus:
„Sie unterfallen dem grundrechtlichen Schutz der Meinungs-, Presse- und Rundfunk- bzw. Medienfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG. Das Grundgesetz gewährt die Meinungsfreiheit im Vertrauen auf die Kraft der freien öffentlichen Auseinandersetzung grundsätzlich auch den Feinden der Freiheit. Das Äußern und Verbreiten verfassungsfeindlicher Ideen – auch in Presse- und Medienerzeugnissen – überschreitet als solches noch nicht die Grenze der freien politischen Auseinandersetzung. Die Verfassung setzt grundsätzlich auf die freie, öffentliche Kommunikation und die Kraft des Diskurses. Rechtsradikales Gedankengut ist hiervon nicht per se ausgenommen, erst recht gilt dies für bloße Geschmacklosigkeiten oder wissenschaftliche Halbwahrheiten.“

Diese Wertung des höchsten deutschen Verwaltungsgerichtes entzieht allen gesinnungsorientierten Verbotsphantasten – auch beim „Verfassungsschutz“ – die rechtliche Grundlage. Kein Wunder, dass sie im etablierten Medienbetrieb keine Berücksichtigung gefunden hat. Nach dem Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien gegenüber der Öffentlichkeit werden wir in diesem Zusammenhang nicht fragen müssen: Es gibt ihn offenbar nur auf dem Papier.
(pi-news.net)

Alle nach Halle – außer MDR-Kultur

Von Vera Lengsfeld

Die linke Meinungs-Blase hat Mega-Muffensausen, denn Samstag startet in Halle die Buchmesse „Seitenwechsel“, von der ich auf diesem Blog schon häufiger berichtet habe. Die Idee dazu und die Organisation hat die Dresdener Buchhändlerin Susanne Dagen. Das Ganze ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Immer noch kommen Anmeldungen. Der Ticketverkauf übertrifft alle kühnsten Erwartungen. Sobald das Vorhaben bekannt wurde, gab es Forderungen an die Messe-Besitzerin, „Seitenwechsel“ abzusagen. auch der Hallenser Bürgermeister sollte einschreiten, das tat er aber nicht. Dann plante eine Hallenser Buchändlerin ein Festival „Wir“, als Gegenveranstaltung, was aber nicht besonders öffentlichkeitswirksam wurde, wohl weil es an Geldquellen fehlte.

Dann übernahm die Antifa. Nach den jüngsten Anschlägen dieser linksextremen Terrorgruppe muss man deren Ankündigungen als ernste Bedrohung ansehen. Als sich auch die Antifa als nicht genügend abschreckend erwies, wurde erneut die Nazi-Keule geschwungen. Man fand einen Aussteller heraus, der angeblich verfassungsfeindliche Symbole benutzt. Die Aufregung war groß, die Linken forderten eine sofortige Stellungnahme von Dagen. Wenig später stellte sich heraus, dass dieser Aussteller sich durch die Hintertür in die Anmeldeliste getrickst hatte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt? Der Mann flog jedenfalls achtkantig raus.

Freitagmorgen, als ich MDR Kultur hörte, vernahm ich gegen 7 Uhr die Ankündigung, dass morgen die Messe „Seitenwechsel“ stattfinde. Aus diesem Anlass hätte man gern Susanne Dagen interviewt, das wäre aber nicht geglückt. Nach der Musik würde man dazu Näheres erfahren. Was da geboten wurde, war ganz großes Framing-Theater. Der Journalist, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe, beschwerte sich, dass seine Fragen vom Pressebeauftragten von „Seitenwechsel“ nicht, oder mit Gegenfragen beantwortet worden seien. So behindere man fairen Journalismus, der beiden Seiten die Möglichkeit geben wollte, sich zu der „umstrittenen“ Messe zu äußern. Ihm persönlich sei Gewaltaufruf unterstellt worden, das sei unerhört.

Aus diesem Anlass veröffentliche ich hier die Fragen des MDR-Mitarbeiters und die Antworten des Pressebeauftragten Bernd Zeller.
Zeller wird währen der gesamten Messe eine Messezeitung herausgeben, genannt das „Organ“, in der er laufend von den aktuellen Ereignissen berichtet.
MDR-Kultur will bei der Messe dabei sein, aber nicht mit diesem Journalisten.

Um einen Grund zu zeigen, warum das ist, ein Beispiel: Auf die Frage der Moderatorin, dass die Unterstützer von „Seitenwechsel“ beklagen, dass ihre Aussteller von anderen Buchmessen ausgeschlossen worden wären, antwortete er, er hätte die Leipziger Buchmesse angefragt und die hätte geantwortet, sie vergebe ihre Stellplätze nicht nach weltanschaulichen Kriterien. Dem Zuschauer soll damit nahegelegt werden, dass die Messeveranstalter gelogen haben. Was er verschwieg ist die Tatsachen, dass die Frankfurter Buchmesse, nach einigen Schikanen, wie Platzierung in einer Sackgasse, „rechte“ Verlage ganz ausgeschlossen hat. Das wurde in den Mainstream-Medien als Beitrag zur Verteidigung „unserer Demokratie“gefeiert.

Aber nun die Fragen, damit sich jeder ein Bild machen kann:
Wie beschreiben Sie das Spektrum der Aussteller auf Ihrer Messe und welche Inhalte haben die im Gepäck?
Das Spektrum reicht von Prosa bis Sachbuch.
Die Inhalte sind vorwiegend Texte, aber auch Fotos und Cartoons.

Sie haben auch Verlage aus dem Mainstream-Spektrum eingeladen. Wie waren die Reaktionen aus diesem eher nicht-rechten Feld?
Das eher nichtrechte Feld ist Ihre Phantasie und eine Metapher aus dem Militärischen, das ist keine literarische Kategorie. Es handelt sich vollständig um Zuschreibungen von Linksgrün.
Viele der Angefragten haben Angst vor Anschlägen oder davor, aus dem Kulturbetrieb ausgestoßen zu werden, aber das muss ich Ihnen gewiss nicht darlegen. Stellen Sie sich vor, Sie würden ein normales Buchmesseinterview machen, Sie wären unverzüglich umstritten.

Was stört sie an dem Etikett „rechte Messe“?
Erstens, dass es ein Etikett ist. In Etiketten denken vielleicht die linken Kulturschaffenden und Redakteure und Nichtregierungsaktivisten, wir nicht.
Zweitens: Rechts wovon? Rechts von Heidi Reichinneck, rechts von TAZ und Frankfurter Rundschau? Rechts von Lars Klingbeil, rechts von MDR, rechts von NDR, rechts von RBB? Rechts von der Grünen Jugend? Rechts von denen, deren Arbeitsethos lautet: „Wir sind links, gebt uns Geld!“? Rechts vom Protestfestival „WIR“?
Drittens: Die Titulierung „rechts“ ist eine Zielmarkierung für das gewalttätige linke Milieu. Welche Gewalttätigkeit gegen die Messe würden Sie denn für angebracht halten, und möchten Sie sich schon vorab von Anschlägen distanzieren?
Das ist, was mich stört.

In der Berliner Zeitung haben Sie gesagt, die Inhalte der Messe und die Aussteller seien konservativ, rechts oder freiheitlich ambitioniert. Der Jung Europa Verlag oder der Verlag Antaios, die auch kommen, werden von Sozialwissenschaftlern, Investigativ-Journalisten oder Behörden als rechtsextrem beschrieben. Wie gehen Sie damit um?
Meine Benennung sollte verdeutlichen, dass die Zuschreibungen aus dem linksgrünen Förderkulturbetrieb reine Feindmarkierungen sind. Wenn es denen nicht passt, können die doch eine linke Buchmesse machen. Oh, gibt es schon.
Da ich weder Sozialwissenschaftler, Investigativ-Journalist noch Behörde bin, gehe ich damit derart um, dass ich den Besuchern nicht vorschreibe, was sie angucken und lesen dürfen.

Haben Sie rote Linien? Welche Aussteller könnten Sie nicht akzeptieren?
Sind Sie sicher, dass Sie für das Kulturradio fragen? Das sind Fragen von Politkommissaren.
Im übrigen ist dazu das zu sagen, was das Bundesverfassungsgericht zu Compact gesagt hat. Wenn Sie von der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtes abweichen wollen, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Verfassungsschutz.

Ein Unterstützerkreis um Uwe Tellkamp und Uwe Steimle spricht von „Bevormundung, Zensur und Denkverboten“ in Deutschland. Deswegen sei Ihre Messe wichtig. Wie verstehen Sie diese Stellungnahme?
Nicht der Kreis spricht, die Personen sprechen, und die haben etwas zu sagen. Wenn bei Ihnen die Rezeption bei den Wörtern endet, weiß ich nicht, wie ich Ihnen helfen kann, ich gebe nur den Spoiler: genau das ist es.
(vera-lengsfeld.de)

Zerstörung nationaler Identität durch Technikfeindlichkeit

Von David Cohnen

Jan Fleischhauer beschreibt in seiner Kolumne "Unsere Taliban" nicht nur eine politische Fehlentwicklung, sondern eine gezielte Selbstzerstörung der deutschen Industrie und Technologie unter ideologischer Führung der Grünen. Seine Wortwahl - der Vergleich mit den Taliban - ist bewusst provokant gewählt, um zu zeigen, dass die grüne Politik für ihn nicht nur fahrlässig, sondern kulturzerstörerisch ist.

Er stellt Deutschland als ein Land dar, das seine eigene Hochkultur - einst Symbol für Fortschritt, Ingenieurskunst und Weltruhm - bewusst demontiert, indem es Kernkraftwerke sprengt, Rohstoffe ungenutzt lässt und Hightech-Projekte wie den Transrapid einstampft. Diese Politik löscht nicht nur technologische Infrastruktur aus, sondern auch das kollektive Bewusstsein für Fortschritt und Innovation.

In dieser Lesart geht es nicht bloß um Energiepolitik, sondern um eine Zerstörung nationaler Identität durch Technikfeindlichkeit. Fleischhauer sieht darin einen "Bildersturm" gegen alles, was an deutsches Können erinnert - ein ideologischer Puritanismus, der den Wohlstand der Zukunft opfert, um einer vermeintlich moralischen Reinheit zu dienen.

Sein Vergleich mit den Taliban macht deutlich, dass er diesen Prozess als eine Art inneren Fanatismus deutet: nicht durch Gewalt, sondern durch politische Entscheidungen, die das industrielle Fundament Deutschlands untergraben. So entsteht der Eindruck eines Landes, das seine größten Leistungen nicht verteidigt, sondern mit Stolz beseitigt - und damit seine Zukunft gleich mit.

SPD und CDU: Historische Verantwortung und aktuelle Lage
Die SPD, ehemals Teil der Ampelkoalition, wirkte als "Helfershelfer" der Grünen und trug damit historisch zur Umsetzung der kritisierten Politik bei. In der neuen Koalition mit der CDU führt sie nun offenbar ein Rückzugsgefecht, um sich selbst zu retten, während die CDU zwischen Fortsetzen der früheren grünen Linie und Abstand nehmen schwankt. Diese innere Zerrissenheit zeigt, wie stark vergangene Entscheidungen bis heute nachwirken.

Grüne Politik: Ad absurdum und Folgen für Deutschland
Die Grünen führen sich selbst ad absurdum, je deutlicher wird, welche Folgen ihre Politik hat. Die von ihnen angestoßene Zerstörung betrifft nicht nur die Industrie, sondern das gesamte Land - Kultur, Wirtschaft, gesellschaftlichen Zusammenhalt und das alltägliche Zusammenleben. Was politisch durch die Grünen in Bewegung gesetzt wurde, kann daher treffend als politische Selbstzerstörung Deutschlands bezeichnet werden.

Fazit
Fleischhauers Kolumne mag bewusst überspitzt sein, doch sie verweist auf ein reales Spannungsfeld zwischen ökologischer Moral und technologischem Fortschritt. Die historische Verantwortung der SPD, die innere Zerrissenheit der CDU und die selbstzerstörerische Politik der Grünen machen deutlich, dass politische Entscheidungen weitreichende Folgen für die Zukunft Deutschlands haben. Auch wenn man nicht jede Formulierung teilen muss, ist die Warnung vor einer umfassenden Selbstzerstörung ernst zu nehmen.

Quelle: Jan Fleischhauer, "Unsere Taliban: Jetzt sprengen sie weg, was Deutschland groß gemacht hat", erschienen am 8. November 2025 in der Onlinezeitung FOCUS
https://www.focus.de/politik/deutschland/unsere-taliban_349d2c51-ff5d-47b6-88c4-475584421d1a.html

(tutut) -  "Die Zeitung ist eine Lügnerin", daran lassen die meisten Zeitungen, vor allem alteingesessene, keinen Zweifel. Wikipedia lässt  hierzu nassforsch Ki einfach erklären, was abgedankte Ni dann wohl als Glaubenssache wie eine Hostie schluckt: "Es gibt kein weit verbreitetes Sprichwort 'Die Zeitung ist eine Lügnerin'. Diese Formulierung könnte jedoch eine kritische Sichtweise auf Medien darstellen, die ihre Nachrichten mit Täuschung oder Entstellung darstellt". Was mag sich da bloß Karl Simrock ausgedacht haben, wenn er in seinem  Buch "Die deutschen Sprichwörter"   festhält: "Die Zeitung ist eine Lügnerin"? Hinter sogenannter künstlicher Intelligenz steckt halt immer mehr oder weniger natürliche. Er gibt der Zeitung nochzweimal das Wort: "Neue Zeitung hört man gern" und "Wer gern neue Zeitungen hört, dem werden auch viele zugetragen". Nicht von ungefähr ist  die Ente  das Wappentier der Zeitung. So schreibt Kurt Krüger-Lorenzen in seinem Buch "Deutsche Redensarten - und was dahinter steckt" über die Zeitungsente: "Eine Ente: eine lügenhafte Nachricht. - Unsere 'Zeitungsente'  ist die Übersetzung für das französische canard, das sowohl Ente als auch Flugblatt  und später die Falschmeldung bedeutet. Es gibt kein Tier, über das so viele Fabeln verbreitet worden sind wie über die Ente. Schon zu Luthers Zeiten sind die 'blauen

Enten'

eine Bezeichnung für Schwindel. Die Ente ist  als Brüterin sehr unzuverlässig. Das hat ihr wahrscheinlich den schlechten Ruf eingetragen". Um noch einmal Ki zu zitieren, die  der Zeitung keinen grundsätzlichen Persilschein ausstellt, wenn entsprechend gefragt wird: "Die Aussage, eine Zeitung sei eine Lügnerin, ist eine pauschale Verurteilung, die aber oft durch einzelne Fälle von Falschdarstellung oder Fehlern in der Berichterstattung ausgelöst wird.  Zeitungen haben eine große Verantwortung, die Bevölkerung zu informieren, zu kommentieren und zu analysieren, wobei sie sich im Idealfall an journalistische Grundsätze halten sollten. Wenn eine Zeitung tatsächlich Falschinformationen verbreitet, kann sie dies durch falsche Tatsachen, manipulative Formulierungen oder Auslassungen tun".  Warum nicht einfach  mal die Spreu vom Weizen trennen und heutige maßgebliche Pressegeflogenheiten als Propaganda bezeichnen, zum Unterschied zu Journalismus, der Pegasus und keine Enten reiten sollte?  "Der erste Christbaum des Jahres". Im Ernst? Schabernack: "Entlastung von Gaskunden beschlossen. Für die sogenannte Gaspreisumlage musste ein vierköpfiger Haushalt bislang zwischen 30 und 60 Euro pro Jahr aufbringen. Auf Vorschlag der schwarz-roten Bundesregierung übernimmt diese Summe künftig der Staat". Woher drei weitere Köpfe nehmen? "Merz will heimischen Stahl schützen". Mit Worten? Vorsicht, grüne Krokodile: "Appell am Amazonas - Brasiliens Präsident Lula formuliert vor dem Start der Weltklimakonferenz in Belem deutliche Ziele. Die Weltgemeinschaft dürfe die Pariser Klimaziele nicht aufgeben". Gottes B'scheißerle sind nichts dagegen. "München sucht verschwundene Eisbachwelle". Söder in Afrika. Analog. "Fahrzeugschein ab sofort auch digital". Blitz und

Himmeldonner von Ex-Priester an der Leidplanke: "Ohne Stahl keine Souveränität - Beim Stahl geht es nicht nur um Geld – es geht um nationale Sicherheitsinteressen. Die Stahlproduktion muss in Deutschland bleiben, aus industriepolitischen, sicherheitspolitischen und strategischen Gründen. Unser Land hängt schon heute in zentralen Bereichen gefährlich stark von internationalen Lieferketten ab: bei Halbleitern, Batterierohstoffen, seltenen Erden und Energie. Diese Abhängigkeiten haben uns in den letzten Jahren schmerzhaft vor Augen geführt, wie verwundbar eine hochentwickelte Volkswirtschaft ist, wenn sie ihre Grundstoffe fremden Mächten überlässt. Wenn nun auch noch die Stahlproduktion ins Ausland abwandert, bricht das industrielle Rückgrat Deutschlands". Was würde Jesus sagen? Mal bei "In Stahlgewittern" von Ernst Jünger lesen. Am Besten eben nichts Neues in der Zeitung. Da bleibt halt nur "Der Waldgang" vom selben Autor. "Jüngers Figur des Anarchen, der sich von der Gesellschaft gedanklich unabhängig macht und einem übermächtigen Staat Widerstand öeistet, verleiht diesem Essay auch heute noch Aktualität". Kein Wunder, dass KRÄTSCH auf altem Friedhofsgesetz beharrt. Die Grünen sind in die Jahre gekommen und wollen in ihrer Urne bleiben. So wie Ex-Priester, der eine naturferne Fabel auftischt: "Natürlich muss der Stahl klimaneutral werden – aber das darf nicht als Vorwand dienen, ihn ins Ausland zu verlagern". Sind denn die Leopards in der Ukraine aus Plastik? "Als Folge des Ukraine-Kriegs bleibt Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall bei seinen Geschäften auf Rekordkurs". Märchenwald ist überall: "Biosphärengebiet spaltet Region und Landtag - Im Stuttgarter Landtag wird über das Für und Wider eines Biosphärengebiets in Oberschwaben gestritten. Eine Anerkennung durch die Unesco ist inzwischen vom Tisch". Kusch! "Kohlendioxid soll unter den MeeresbodenBedeck". Windräder dreht euch, ihr kriegt eine Extraseite: "Wenn der Himmel tobt - Schon wieder hat ein Tornado den deutschen Südwesten heimgesucht - dieses Mal die Gegend nordöstlich von Stuttgart. Am Bodensee ist das Phänomen inzwischen häufiger zu beobachten. Warum künftig noch mit viel mehr Windhosen zu rechnen ist". Deutschland hat die Hosen voll. Gut, dass es dpa gibt: "Neue Hotline soll Notaufnahmen entlasten - Wenn abends oder am Wochenende dringende Beschwerden auftauchen, gehen viele direkt in Rettungsstellen der Krankenhäuser – stundenlanges Warten inklusive. Eine Reform soll effizientere Wege schaffen". Agentur fragt Bescheid: "Was bringt die Klimakonferenz am Amazonas?" Botin unterm Dreifaltigkeitsberg weisse mehr: "Wie Autos zu gigantischen Stromspeichern werden - Man fährt auf öffentlichen Parkplatz und ab da wird das Auto geladen - oder stellt seinen Strom dem Netz zur Verfügung. Noch ist letzteres nicht Realität. Innovation aus der Region ist genau da dran. Es ist mit Mahle Charge Big aus Stuttgart, ausgerechnet die Tochter eines der weltweit größten Automobilzulieferer, die mit ihrer Erfindung zum Laden von Elektrofahrzeugen dazu beitragen will, dass die Reduzierung der Treibhausgasemission schnell voranschreitet. Seit September liegen die Vorschläge auch der Bundesnetzagentur vor, die Einspeisung und Vergütung von Strom so zu standardisieren, dass ein flächendeckendes Netz von sogenanntem bidirektionalen Laden möglich wird, ohne dass die verschiedenen Tarife durcheinander kommen". "Christliche Kultur und Politik" kann es nicht sein, denn für sie sind offenbar alle Götter gleich, wie sie Zeitung auch einen Ehrenbürger von Spaichingen, den es nicht gibt, preisen lässt mit einem Weg. Was erlauben Zeitung? Sie versuchts auch anders: "Sprachnachrichten belasten den Angeklagten schwer - Ein tödlicher Streit, geheime Sprachnachrichten und nachträgliche Pilzfunde: Der Totschlagprozess um Sergej B. wirft erschütternde Fragen auf". Und dies hat sie auch: "Was sich hinter den 'Gangstern von Gosheim' verbirgt - Jugendarbeit im ländlichen Raum braucht vor allem eines: Respekt und Beteiligung. Aber warum schleppen Jugendliche Sofas in den Wald?" Kollegin zieht daheim Spülung: "In Tuttlingen steckt die Heizung im Abwasserkanal - Klospülung drücken und weg damit: Abwasser ist da am besten aufgehoben, wo wir es nicht sehen. Aber so unnütz ist Abwasser gar nicht - das zeigt ein Projekt in Tuttlingen". Der Fortschritt marschiert rückwärts: "Der Dorfladen in Hausen ob Verena öffnet am Samstag, 8. November, nach einer längeren Pause wieder seine Türen". Frauen schreiben gerne: "Mit 87 Jahren veröffentlicht sie ersten Roman - Schreiben war immer die Leidenschaft von Gisela Wössner. Mit ihrem Erstlingswerk 'Li im Lebenskarussell' hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt. Dabei ist der Hintergrund der Geschichte ein trauriger...80 Jahre nach Kriegsende liegt 'Li im Lebenskarussell - eine Familientragödie im Schatten des Zweiten Weltkrieges' druckfrisch in zwei Bänden vor". Wer wird da gleich in den Wald gehen? Lokalchef begügt sich mit einem Dorfgang: "Das Haus von 'Dr. Allmächtig' wird abgerissen - aber wie geht es weiter? Der Bauzaun steht, das Gebäude ist entkernt. Bald wird das Haus in der Hinteren Gasse dem Erdboden gleich gemacht. Damit verschwindet ein Stück Geschichte". Rückwärts immer, Kollegin hat dies: "Heimatverein zeigt Ausstellung mit 450 nachkolorierten Fotos - Thorsten Buhl und der Heimatverein Renquishausen planen eine Ausstellung mit Bildern längst vergangener Tage. Das älteste stammt von 1865. Zu sehen sind die Fotos am 15. und 16. November". Beweisen Fotos etwas? Gleich zum "Rübengeisterumzug in Frittlingen", "Schaurig schönes Halloween-Schießen in Möhringen" und darunter die "Totentafel". Wenn das nicht "Meine Heimat" ist. Oder Deine, Eure gar unsere? "Ökumenisches Männervesper in der Hirsch Bierwelt - Wertschätzung und Ermutigung". Prost!

Höhere Preise, weniger Wohnungen
Vor allem in Städten: Wer umzieht, zahlt meist mehr Miete als davor
Nach einem Umzug müssen Menschen lauter einer Studie deutlich mehr Miete zahlen als zuvor - vor allem in den Metropolen. Ein Fachbegriff fasst die Probleme für Mieter zusammen...
(swr.de. Gilt das auch für die, welche von draußen hereinkommen?)

Aufwändige Löscharbeiten
Lkw mit Altpapier fängt auf der A5 Feuer: Bis zu 14 Kilometer Stau
Ein mit Altpapier beladener Lkw-Anhänger ist auf der A5 bei Malsch in Brand geraten. Die Fahrbahn musste gesperrt werden. ..
(swr.de. Keine Zeitungsente.)

Stadt Freiburg erstattet Anzeige
Unbekannte malen Fahrradweg auf Straße
In der Nacht auf Donnerstag haben zwei Unbekannte falsche Radwegmakierungen in Freiburg angebracht. Die Stadt Freiburg hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet..
(swr.de. Quak.)

Neue Nistplätze, mehr Schutz und Nahrung
Artenschutz am Bodensee: Zehn Kilometer Hecken für Vögel
In Deutschland sind viele Vogelarten gefährdet. Am Bodensee sollen deshalb insgesamt zehn Kilometer Hecken gepflanzt werden. Sie bieten den Vögeln Schutz, Nistplätze und Nahrung..
(swr.de. Piep.)

Betrieb in Ottenhöfen fehlen Mitarbeiter
Metzger gibt das Schlachten auf - Warum das Auswirkungen auf das Tierwohl haben kann
(swr.de. Angscht.)

Viel Bürokratie, zu wenig Wertschätzung
Selbstständige und Kleinstunternehmer fordern weniger Hürden
Im Land der Tüftler und Erfinder haben es Selbstständige und Kleinstunternehmer nicht leicht. Zwei Selbstständige berichten von zu wenig Wertschätzung und zu viel Bürokratie..
(swr.de. Nur noch Finder?)

Tiere gelten als menschenscheu
Sechs Augen und nachtaktiv: Chilenische Giftspinnen an der Universität Tübingen entdeckt
In einem Gebäude der Uni Tübingen wurden 20 chilenische Einsiedlerspinnen gesichtet. Es ist das erste Mal, dass die Spinnenart in Deutschland aufgetaucht ist. Sie gilt als giftig..
(swr.de. Palmer muss her.)

Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Drohne verfolgt Zeppelin über Friedrichshafen
Eine Drohne ist am Mittwoch einem Zeppelin über Friedrichshafen gefährlich nahegekommen. Außer der Besatzung waren keine Passagiere an Bord des Luftschiffes..
(swr.de. Heimisch.)

==========
NACHLESE
OpenAI, Sora und Co.
Wie eine KI-App für Kriegspropaganda mißbraucht wird
Ein virales Video zeigt einen weinenden, zwangsrekrutierten Ukrainer. Doch was viele nicht erkennen: Es ist eine KI-Fälschung. Inzwischen fällt es auch jüngeren Menschen immer schwerer, Fakes zu erkennen. Diese Entwicklung ist brandgefährlich. Ein Kommentar von Julian Islinger..
(Junge Freiheit. Kunst von Können, hinter jeder KI steckt ein natürliches Kasperle.)
===========

Die Brandmauer-Front scheut keine Infamie
Von WOLFGANG HÜBNER
Es ist reine Heuchelei, wenn sich CDU/CSU, SPD und Grüne betroffen über die Brandanschläge der kriminellen „Antifa“ auf Autos von AfD-Politikern geben. Denn die demagogische Infamie, mit der die vereinte Brandmauer-Front die AfD im Bundestag in den Verdacht bringen will, wegen ihrer differenzierten Russland-Politik ein Sicherheitsrisiko zu sein und sich „am Halsband vom Kreml durch die Manege führen“ zu lassen, hat mit harter politischer Auseinandersetzung nichts mehr zu tun. Das ist vielmehr der gezielte Versuch, die einzige relevante Opposition im Bundestag als „Handlanger russischer Interessen“ zu brandmarken. Am Mittwoch dieser Woche beantragten die Unions- und SPD-Fraktionen eine „Aktuelle Stunde“ mit dem Thema „Auswirkungen des Verhältnisses der AfD zu Russland auf Deutschlands Sicherheitsinteressen – kein Patriotismus, sondern mögliche Gefährdung unserer Sicherheit“ (PI-NEWS berichtete). Stellt schon allein diese Betitelung eine Provokation mit haltlosen Unterstellungen dar, so zielten die Anschuldigungen aus den Reihen der Antragsteller sowie der Grünen sogar darauf ab, ohne jegliche handfeste Fakten die AfD als Gefahr für die nationale Sicherheit darzustellen. Dabei verstieg sich die Grünen-Abgeordnete Irene Mihalic zur Behauptung: „Die AfD will Deutschland in vorgrundgesetzliche Zeiten zurückführen und wird dabei von Autokratien wie Russland unterstützt“, weil diese ein Interesse an einer Destabilisierung Deutschland hätten. „Im Gegenzug hält die AfD dem Aggressor Putin die Einfallstore sperrangelweit auf“. Und die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede unterstellte der AfD, „eine gefährliche Rolle in Putins geopolitischem Machtspiel“ zu haben. Natürlich wiesen Sprecher der AfD diese Vorwürfe zurück. Und natürlich ist es geradezu abartig, wenn ausgerechnet transatlantische Vasallenpolitiker der AfD mangelnden Patriotismus zum Vorwurf machen. Doch die Absicht ist offensichtlich: Diese Partei soll als „Spion“ und trojanisches Pferd Russlands dem erhofften Volkszorn ausgeliefert werden. Auch die „Antifa“ wird das Signal verstehen: Es reicht nicht, Autos von AfD-Politikern abzufackeln, es gilt auch Landesverräter unschädlich zu machen!
(pi-news.net)

************
DAS WORT DES TAGES
„‚Wohlstand für alle‘ und ‚Wohlstand durch Wettbewerb‘ gehören untrennbar zusammen; das erste Postulat kennzeichnet das Ziel, das zweite den Weg, der zu diesem Ziel führt.“
(Ludwig Erhard 1957, Tichys Einblick)
*************

125. Jubiläum
DFB verzichtet im neuen Logo auf Schwarz-Rot-Gold
Zum 125. Jubiläum zeigt sich der Deutsche Fußball-Bund im neuen Gewand – und verzichtet dabei erstmals auf die Nationalfarben..
(Junge Freiheit. Wurde aus dem Adler ein gerupftes Huhn? Besser so. Ballaballa unterm Regenbogen und ferner Kicken in Buntheit.)

Moral-Planetarier, willkommen auf der Erde
Lebenshaltungskosten und Wohnungsnot verdrängen die Moral-Themen der Woken
Von Fritz Goergen
Ob Wadephul durch Spahn ersetzt wird und der durch Frei, ist für das Scheitern der Regierung Klingbeil-Merz einerlei. Das Versagen der Herrschenden ist Worte, Worte, Worte und keine Taten..
(Tichys Einblick. Es fehlen die Vorsager.)

Infratest-Dimap-Umfrage
Jeder zweite Deutsche hat Angst in Bahnen, Parks und auf Plätzen
Das Sicherheitsgefühl hat seit 2015 dramatisch abgenommen. Eine Mehrheit meint, die AfD habe es besser verstanden als die anderen Parteien, daß die Menschen Angst im öffentlichen Raum haben. Das ergibt der „Deutschlandtrend“..
(Junge Freiheit. Muss ein Führer her?)

Meinungsfreiheit unter Druck
Wenn „Vielfalt“ zur Ausgrenzung wird
Gegen Andersdenkende wird mit finanzieller, medialer und juristischer Härte vorgegangen – und kaum jemand stört sich daran. Wie „bunt“ soll eine Demokratie sein, die fast die Hälfte aus dem kollektiven „Wir“ ausbürgert? Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
(Junge Freiheit. Niemand hat etws zu meinen, außer der Kleine Bruder.)

Ki-Boom
Für die Revolution fehlt der Strom - Deutschland steuert auf einen fatalen Engpass zu
Die Welt hat mit dem Energiehunger der Künstlichen Intelligenz zu kämpfen. In Deutschland sind diese Probleme aufgrund der hohen Preise und fehlender Akw-Kapazitäten besonders groß. Auffallend eklatant bzeigt sich das in Frankfurt a.M. - dem führenden Standort für Datenzentren in Europa..
(welt.de. Sie werden doch wohl noch genügend Papier und Kulis finden, um alles in gewohnter Technik und mit natürlicher Intelligenz aufzuschreiben?)

JF-Recherche
So viele Bürger werden wegen Meinungsdelikten verurteilt
Der Fall Norbert Bolz ist nur einer von vielen. Jeden Tag werden in Deutschland Bürger für Meinungsdelikte angezeigt und verurteilt. Wie viele sind es genau? Recherchen der JUNGEN FREIHEIT zeigen einen krassen Anstieg. Besonders die Göttinger Staatsanwälte fallen auf. .
(Junge Freiheit. Meiner sind Staatsverbrecher?)

Transparenz oder heimliche Zensur?
Joachim Steinhöfel: Brüssels Angriff auf freie Presse und Politik
Von Maximilian Tichy
Eine neue EU-Verordnung soll den freien Meinungswettbewerb vor Propaganda schützen. In der Praxis richtet sich die Verordnung aber gegen kritische Parteien und die freie Presse, wie Staranwalt Joachim Steinhöfel im Interview erklärt..
(Tichys Einblick. Klappe zu, Affe lebt.)

Linksextreme Gewalt eskaliert
Dobrindt warnt vor „erhöhter Gefährdung“ für AfD-Politiker
Täglich werden vier AfD-Politiker Opfer politischer Gewalt. Zuletzt verübte die Antifa verheerende Brandanschläge. Nun meldet sich das Innenministerium zu Wort..
(Junge Freiheit. Falsche Partei, keine Umgehung Dunningen?)

Reich, steuerfrei, skrupellos?
Dubai-Millionär im TV: „Je schlechter es den Deutschen geht, desto besser geht es uns“
Reich werden nur mit einem Laptop auf dem Schoß – und dann nicht mal Einkommenssteuer zahlen. Das Wüsten-Emirat Dubai reizt nicht nur die Generation Z wie eine Goldgräberstadt. ProSieben-Reporter Jenke von Wilmsdorff ist hingeflogen – und aus dem Staunen nicht herausgekommen..
(focus.de. Die einen gehen, die anderen kommen.)

Alle Abgeordneten verlassen den Saal
Grünen-Antrag sorgt für Tumult im Bundestag: Klöckner ruft zu "Hammelsprung" auf
(focus.de. Sollten sie nicht draußen bleiben, wer braucht Schafe?)

Die Renaissance des Überwachungsstaates
Von Hubertus Knabe •
Der deutsche Inlandsgeheimdienst hat sich zum Aufseher über die politischen Meinungen der Bürger entwickelt. Äußerungen in sozialen Medien werden großflächig überwacht. Ausgerechnet der Verfassungsschutz verstößt damit gegen das Grundgesetz. .
(achgut.com. Früher nannten sie das Stasi?)

Weltklimakonferenz
Bundeskanzler Friedrich Merz reist nach Brasilien
Zur Weltklimakonferenz in Belem kommen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in der brasilianischen Amazonas-Stadt zusammen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt an dem Klimagipfel teil..
(welt.de. Der glaubt jeden Scheiß? Was soll er in Deutschland, wo's Winter wird?)

Richtungsstreit bei Tesla
Elon Musk triumphiert über die „Unternehmens-Terroristen“ – Weg für Billionen-Paket ist frei
Jubelstürme brechen aus, als Elon Musk auf die Bühne läuft. „Elon, Elon“-Sprechchöre schallen dem Tesla-Chef entgegen, als er vor die Investoren bei der Hauptversammlung im texanischen Austin tritt. Viele der Gäste in der abgedunkelten Halle recken die Faust in die Höhe, einer schreit „Yee-haw“ und schwingt seinen Cowboy-Hut durch die Luft. .(welt.de. Da kann nur Cowboy Merz mit SondervermÖgen mithalten.)

Trump-Initiative
Eintrag im Pass muss mit Geburtsgeschlecht übereinstimmen, urteilt der Supreme Court
Der Oberste Gerichtshof der USA hat der Trump-Regierung Einschränkungen bei der Auswahl der Geschlechtszugehörigkeit in Reisepässen erlaubt. Nach dem Urteil vom Donnerstag kann die Regierung ihre Maßnahme durchsetzen, die es Transgendern und nicht binären Menschen verwehrt, für ihren Pass das Geschlecht auszuwählen, das ihrer Genderidentität entspricht. .
(welt.de. Große Auswahl?)

Toxische Weis(s)heit: In den grünen Katakomben des Auswärtigen Amtes
Von Cora Stephan •
Bundesaußenminister Johann Wadephul lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus. Passt niemand auf den Mann auf? Lassen die Staatsminister, Staatssekretäre und weitere Mitarbeiter in den Katakomben des AA ihn absichtlich auflaufen? Alles Getreue von Frau Baerbock? .
(achgut.com. UN-tauglich?)

Die Russen im Reichstag
Von Peter Grimm •
Kleine Anfragen der AfD versuchen die Betroffenen zu Auftragswerken des Kreml zu erklären. Dazu veranlassten die Regierungsparteien gestern im Bundestag eine Aktuelle Stunde über die AfD und Russland. Die Nähe, die andere Parteien einst zu Moskau pflegten, war kein Thema. .
(achgut.com. Hatten die Russen nicht den Reichstag erobert?)

Geheimdienstaufsicht bleibt Regierungssache
Parlamentarisches Kontrollgremium ohne parlamentarische Kontrolle
Die Stimmen von Rot-Rot-Grün reichen nicht: Erneut scheitert eine Linken-Politikerin mit dem Einzug in den Geheimdienst-Kontrollausschuß. Dies sei ein „schlechter Tag für die Demokratie“. Auch die AfD ist außen vor..
(Junge Freiheit. Regieren bleibt auch geheim.)

Frankreich
Amokfahrer hat „Befehle von Allah“ erhalten
Ein 35jähriger fährt mehrere Menschen absichtlich an. Nach seiner Festnahme erklärt er, er habe „Befehlen Allahs“ gehorcht und seltsame Geräusche im Kopf. .
(Junge Freiheit. Was sonst?)

Hoher Unternehmenswert
Steuer-Millionen für berüchtigtes Berliner Zigeuner-Hotel
Während Polizei und Bezirksamt wegen Sozialbetrugs und Menschenhandels ermitteln, verbucht das „BB-Hotel“ im Berliner Regenbogenkiez Millionengewinne mit Steuergeld..
(Junge Freiheit. Gar lustig?)

Nicht Menge, sondern Qualität der Migration und Struktur des Bildungssystems entscheidend

Von David Cohnen

Die Entwicklung des durchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ) in Deutschland lässt sich nur ungefähr bestimmen, da die Datenlage begrenzt ist und die zugrunde liegenden Studien methodisch unterschiedlich sind. Dennoch zeigen sich einige klare Trends. Zwischen 1971 und 2007 stieg die kristalline Intelligenz - also wissen- und erfahrungsbasierte Fähigkeiten - um rund 3,5 Punkte pro Jahrzehnt, ein klassischer Flynn-Effekt, der auch in anderen westlichen Ländern beobachtet wurde. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch eine Umkehr dieses Trends: Von 2012 bis 2022 ging die figural-räumliche, also fluide Intelligenz, um etwa 4,7 bis 5,2 Punkte pro Jahrzehnt zurück. Für 2023 wurde der durchschnittliche IQ in Deutschland mit etwa 100,7 Punkten angegeben.

Der Flynn-Effekt, der bis Ende des 20. Jahrhunderts den Anstieg der IQ-Werte erklärt, wird vor allem auf verbesserte Bildung, Ernährung und Gesundheitsversorgung zurückgeführt. Dass sich dieser Trend inzwischen abschwächt oder umkehrt, deutet auf tiefere gesellschaftliche Veränderungen hin. Besonders bei der fluiden Intelligenz zeigen sich moderate Rückgänge, die jedoch nicht bedeuten, dass Menschen insgesamt "dümmer" werden. Unterschiede in Testnormen, Testarten, Bildungswegen, kulturellen Einflüssen und demographischen Veränderungen spielen eine wesentliche Rolle.

Der absolute Durchschnittswert von 100 Punkten ist definitionsgemäß für ein Land wie Deutschland konstant, da die Testnormen regelmäßig angepasst werden. Maßgeblich ist daher die relative Position Deutschlands im internationalen Vergleich. Langfristig lag Deutschland leicht über dem globalen Durchschnitt. Auch 2023 befindet sich das Land mit einem IQ von etwa 100,7 im mittleren bis oberen Bereich, vergleichbar mit der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden.

Allerdings zeigen aktuelle Analysen, dass der Rückgang der fluiden Intelligenz ein international verbreitetes Phänomen ist, das auch in Skandinavien, Großbritannien oder den USA zu beobachten ist. Studien deuten jedoch darauf hin, dass der Rückgang in Deutschland etwas stärker ausgeprägt sein könnte. Diskutierte Ursachen hierfür sind Veränderungen im Bildungssystem und in den Leistungsanforderungen, eine geringere Lesekompetenz und Konzentrationsfähigkeit, kulturelle und technologische Einflüsse wie Digitalisierung und Multitasking sowie die veränderte demografische Zusammensetzung der Bevölkerung.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Deutschland in den letzten rund 30 Jahren zunächst einen moderaten Anstieg der IQ-Werte erlebte, während seit etwa 2012 ein messbarer Rückgang vor allem in der fluiden Intelligenz zu beobachten ist. Damit spiegelt sich in Deutschland ein internationaler Trend wider, der auf eine allmähliche Abschwächung des früheren Flynn-Effekts hinweist.

IQ im internationalen Vergleich: Methodik, Entwicklungen und Trends

Die verfügbaren internationalen IQ-Schätzungen liefern nur Annäherungen, da verlässliche, einheitliche Zeitreihen für alle Länder fehlen. Viele "IQ-nach-Land"-Tabellen beruhen auf Aggregationen älterer Studien, Raven-Tests, PISA-/TIMSS-Daten oder Online-IQ-Plattformen. Historisch prägend war das Werk von Lynn & Vanhanen, später aktualisiert von Lynn & Becker, das jedoch, von einigen als methodisch unschlüssig angesehen wird. Neuere Aggregationen, etwa von Cognidna oder WorldPopulationReview, liefern Schätzungen für die 2020er-Jahre, wobei absolute Werte oft variieren.

Die folgenden Top-20-Ränge (geschätzter Mittelwert) geben die relative Position der führenden Nationen von 1995 bis 2025 wieder; die Zahlen dienen primär der Vergleichbarkeit, nicht der Messung individueller Intelligenz.

Top-20-Nationen nach geschätztem Durchschnitts-IQ (1995-2025, gerundet)

  • Japan: 1995 ~106  2025 ~106,5
  • Singapur: 1995 ~105  2025 ~106,6
  • Taiwan: 1995 ~104  2025 ~106,5
  • Hongkong: 1995 ~105  2025 ~105,4
  • China: 1995 ~103  2025 ~104,1
  • Südkorea: 1995 ~104  2025 ~102,3-102,4
  • Finland: 1995 ~101  2025 ~101-101,6 (Cluster mit Belarus, Estland)
  • Estland: ab 2010 ~100  2025 ~101-101,6
  • Belarus: ab 2015 ~101,5  2025 ~101-101,6
  • Niederlande: 1995 ~101  2025 ~100,7-100,8
  • Deutschland: 1995 ~100  2025 ~100,6-100,7
  • Schweiz: 1995 ~100  2025 ~100,5
  • Liechtenstein: 2023-2025 ~101,1 (in manchen Listen Top-10)
  • Schweden: 1995 ~100  2025 ~97-100 (quelleabhängig)
  • Kanada: 1995 ~99  2025 ~99,5
  • Österreich: 1995 ~99  2025 ~99-99,5
  • UK: 1995 ~99  2025 ~99
  • Belgien: 1995 ~99  2025 ~99
  • Norwegen: 1995 ~99  2025 ~98,8
  • Australien: 1995 ~99  2025 ~99
  • USA: 1995 ~98  2025 ~97-99 (quelleabhängig)
  • Frankreich: 1995 ~97  2025 ~96,7
  • Neuseeland: 1995 ~98  2025 ~99

Analyse der Trends

  • Ostasien: Japan, Singapur, Taiwan und Hongkong bleiben konstant an der Spitze.
  • Europa: Länder wie Finnland, Niederlande, Schweiz und Deutschland bewegen sich meist in der mittleren Spitzengruppe (Rang 6-12). Deutschland hält stabil Werte knapp über 100.
  • USA: Schwanken je nach Quelle zwischen oberen Mittelfeld und leicht darunter (Rang ~15-30).
  • Allgemein: danach gibt es keine dramatischen Auf- oder Absteiger entwickelter Staaten über die letzten 30 Jahre; beobachtete Veränderungen werden oft als unterschiedlichen Datenquellen, Testtypen oder Anpassungen für den Flynn-Effekt interpretiert.

Methodische Hinweise

  • Absolute Werte sind nicht präzise; entscheidend sind Rang-Tendenzen und relative Positionen.
  • Verschiedene Tests, Korrekturen und Schätzmethoden können Rangplätze verändern. Historische Datensammlungen wie Lynn/Vanhanen waren prägend, aber neuere Internet-Aggregationen sind oft weniger transparent.

Die folgende Übersicht dient der Darstellung internationaler Tendenzen in der Intelligenzentwicklung und sollte als Orientierung verstanden werden, nicht als exakte Messung individueller Fähigkeiten.

Betrachtet man die Top-20-Länder nach durchschnittlichem IQ über die letzten Jahrzehnte, zeigt sich ein klares Muster in Bezug auf Migration: Fast keines dieser Länder wies über längere Zeiträume eine dauerhaft sehr geringe Migration auf, mit den markanten Ausnahmen Japan und China.

Japan hat einen Anteil im Ausland Geborener von etwa 2-3% und verfolgt eine sehr restriktive Migrationspolitik mit stark regulierter Zuwanderung sowie hohen kulturellen und sprachlichen Eintrittsbarrieren. China liegt unter 1%, wobei die geringe Migration auf die staatliche Struktur zurückzuführen ist. Beide Länder rekrutierten ihre Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten nahezu ausschließlich aus der eigenen demografischen Basis. Südkorea liegt ähnlich niedrig bei etwa 3-4%, zeigt aber in jüngerer Zeit leichte Öffnungen, etwa für Arbeitskräfte aus Südostasien. Taiwan liegt bei rund 3-5% und beschränkt Migration weitgehend auf kontrollierte Arbeitsmigration.

Andere ostasiatische Spitzenländer unterscheiden sich deutlich: Singapur weist einen Anteil im Ausland Geborener von etwa 40%, wobei die Zuwanderung streng selektiv nach Qualifikation erfolgt. Hongkong liegt ähnlich hoch bei 35-40%, überwiegend aus China.

In Europa und Nordamerika liegt der Anteil im Ausland Geborener meist zwischen 8% und 30%. Finnland stieg von unter 3% früher auf etwa 8-9%. Deutschland erreicht heute 18-20% (in dieser Darstellung), die Schweiz rund 30% - beide Länder weisen hohe Migration auf, bei der Schweiz stark selektiv auf qualifizierte Arbeitskräfte. Niederlande, Schweden, Norwegen, Kanada, Australien und Neuseeland haben 15-30% Zuwanderer, überwiegend qualifiziert, während die USA bei etwa 15% liegen, inklusive hoher illegaler Zuwanderung. Frankreich, Belgien und das Vereinigte Königreich bewegen sich zwischen 15-20% und sind ebenfalls migrationsstark.

Zusammenfassend lassen sich die wichtigsten Tendenzen festhalten: Von den Top-20-Hoch-IQ-Ländern weisen Japan und China dauerhaft sehr geringe Migration auf, Südkorea und Taiwan nur leicht höhere Anteile. Andere Top-Nationen sind entweder stark einwanderungsgeprägt oder betreiben selektive Migration. Letztlich zeigt sich, dass Migration allein keine IQ-Werte erklärt; entscheidend sind Bildung, Selektionskriterien und gesellschaftliche Integration.

Die grafische Darstellung zeigt den durchschnittlichen IQ der Länder als blaue Balken und den Migrationsanteil in Prozent als rote Linie. Auf den ersten Blick lässt sich erkennen, dass Länder mit sehr geringer Migration - insbesondere China, Japan, Südkorea und Taiwan - im oberen IQ-Bereich liegen. Länder mit hoher Migration, wie Singapur, Schweiz, Kanada oder Australien, zeigen ebenfalls hohe IQ-Werte, was zunächst den Eindruck erwecken könnte, dass Migration den Durchschnitts-IQ nicht senkt.

Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass diese Interpretation stark verzerrt ist, da die rote Linie lediglich den Migrationsanteil insgesamt abbildet, ohne die Qualität oder Selektivität der Migranten zu berücksichtigen. In Singapur und Hongkong stammen viele Migranten aus den gleichen Ethnien, wodurch die Diversität im IQ gering bleibt. Kanada und Australien verfolgen gezielt die Anwerbung gut ausgebildeter, hochqualifizierter Migranten, während die Schweiz einen hohen Anteil von Zuwanderern mit tertiärer Ausbildung aufweist - 2020 hatten etwa 61% der neu Zugewanderten eine Hochschulausbildung, in Regionen wie Zürich, Zug oder Basel sogar bis zu 75%. Damit ist die Migration in diesen Ländern selektiv gesteuert oder ethnisch homogen und beeinflusst den Durchschnitts-IQ nicht negativ.

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren verschwindet der negative Zusammenhang zwischen Migration und IQ weitgehend. Länder mit sehr geringer Migration wie China, Japan, Südkorea und Taiwan erreichen hohe IQ-Werte aufgrund der demografischen Stabilität und eines leistungsorientierten Bildungssystems. Länder mit hoher, aber selektiv gesteuerter Migration - Singapur, Hongkong, Kanada, Australien und die Schweiz - erreichen ebenfalls hohe Werte, wobei der Erfolg hier maßgeblich auf gezielte Zuwanderung und hochwertige Bildungssysteme zurückzuführen ist.

Für eine realistischere Darstellung müsste die rote Linie für Länder mit selektiver oder ethnisch homogener Migration auf null gesetzt werden. So würde sichtbar, dass Migration an sich den IQ nicht senkt, sondern nur unkontrollierte, heterogene Migration möglicherweise Einfluss haben könnte. Die korrekte Interpretation lautet daher: Nicht die Menge der Migration, sondern die Qualität der Migration und die Struktur des Bildungssystems sind entscheidend für den durchschnittlichen IQ einer Nation.

Erläuterungen zur Darstellung:

  • Blaue Balken: Durchschnittlicher IQ der Länder (höchster IQ links, absteigend nach rechts).
  • Rote Linie: Migrationsanteil. Länder mit selektiver oder ethnisch homogener Migration (Singapur, Hongkong, Schweiz, Kanada, Australien) wurden auf 0% gesetzt.
  • Die Grafik zeigt deutlich: Migration senkt den IQ - wenn nicht auf die Qualität der Zuwanderung Einfluss genommen wird.

Die bisherige Migration nach Deutschland ist nicht selektiv gesteuert, weshalb ein hoher Anteil der Kinder von Migranten die schulischen Mindeststandards nicht erreicht - teilweise 30%, in bestimmten Fächern sogar bis zu 60%. Diese Werte liegen weit über dem, was bei einer normalverteilten Leistungsfähigkeit ("Gauß'sche Glocke" 2%)

zu erwarten wäre, und führen dazu, dass die Grundlage für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte fehlt. Ohne diese Basis drohen langfristig ein Rückgang des Bildungsniveaus, Facharbeitermangel und wirtschaftliche Minderleistungen in Deutschland. Vor diesem Hintergrund wirkt die aktuelle Migration, gemessen an Bildung und kognitiven Fähigkeiten, potenziell negativ auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes.

– alles Quacksalber!

Von M. SATTLER

Kein einziger der Tausenden sogenannter „Migrationsexperten“ hat vorhergesehen, dass wir unsere Weihnachtsmärkte schließen müssen, weil sogenannte „Migranten“ unseren Lebensstil bedrohen. Kein einziger dieser angeblichen „Wissenschaftler“ hat während der Katastrophe von 2015 vor den massiven Folgen für unsere heutige Lebensqualität gewarnt: der Zerstörung des Sicherheitsgefühls in Deutschland, der Zerstörung unserer Schulqualität, der Zerstörung unseres Gesundheitswesens und unseres Sozialstaats, der Zerstörung des gesamten gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Gewarnt haben vor den real existierenden Zuständen der Gegenwart immer nur die angeblichen „Rechten“. Vor genau den erschütternden Verhältnissen des Jahres 2025 gewarnt hat man allein in den Kreisen der AfD. Erstaunlicherweise haben also genau die Leute mit ihrer Einschätzung richtig gelegen, die angeblich zu dumm und ungebildet sind, um mit ihrer prägnanten, auf den Punkt gebrachten Einschätzung die vermeintliche „Komplexität“ der sogenannten „Migration“ – in Wahrheit ein großes staatliches Umvolkungsprojekt – zu verstehen. Die vom Staat bezahlten neunmalklugen Schlaumeier aus der „Migrationsforschung“ hingegen, die uns jeden Tag in ARD und ZDF die Welt erklären, haben alle falsch gelegen, sie haben alle versagt.

Tatsächlich sind diese sogenannten „Migrationsexperten“ auch keine Experten, sondern Propagandisten. Sie sollen nicht vorschen, sie sollen keine wirklich wissenschaftlichen Abhandlungen schreiben und Sachlagen neutral aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Ihre einzige Funktion besteht darin, dem Umvolkungsstaat genau diejenige Propaganda zu liefern, die dieser Staat für sein gigantisches Projekt, Deutschland zu einem europäischen Libanon umzubauen, benötigt.

Sie sollen nur die Lügen produzieren, die der Staat anschließend in den Talkshows seiner Staatssender ARD und ZDF den Deutschen als angebliche „Wissenschaft“ präsentiert, damit sie eingeschüchtert den Mund halten und nicht gegen die gewollte gesellschaftliche Zerstörung ihres Vaterlands aufbegehren. All diese „Migrationsexperten“ sind nichts als Propagandisten im Dienste eines großen politischen Unrechts.

Deshalb haben diese „Migrationsexperten“ auch seit Jahrzehnten niemals recht. Alles, was sie jemals vorhergesagt haben, hat sich ein paar Jahre später immer als falsch entpuppt. Die türkischen Gastarbeiter („werden sich integrieren wie die Polen“) haben sich auch durch ihre Einbürgerung nicht besser integriert als vorher. Sie sind auch nicht zurückgekehrt in ihre geliebte Türkei, nachdem sie sich dort ihre Häuser gebaut haben, wie uns jahrelang eingeredet wurde. Die türkischen Mädchen („zwischen Tradition und Moderne“) haben ihre Kopftücher nicht abgelegt, sie haben sich ihre deutschen Freundinnen nicht zum Vorbild genommen, ganz im Gegenteil ziehen sich heute die deutschen Freundinnen in den Schulen keine kurzen Röcke mehr an.

Der Islam („wird es ergehen wie dem Christentum“) hat in Deutschland trotz der Verlockungen der Konsumgesellschaft an Bedeutung nicht verloren, sondern erlebt in ganz Westeuropa gerade in der jungen Generation von Türken und Arabern einen einzigartigen, zunehmend gewaltbegleiteten Zulauf. Auch von den regelmäßigen Attacken sogenannter „Migranten“ gegen Juden in Deutschland kein Wort in den Tausenden von Doktorarbeiten der letzten Jahrzehnte zur sogenannten „Migration“.

Im Rückblick auf die angeblichen „wissenschaftlichen Forschungen“ und sonstigen Behauptungen sogenannter „Migrationsexperten“ der letzten 50 Jahre drängt sich also die Schlussfolgerung auf: Diese Leute sind nichts als Quacksalber! Alles, was sie uns jemals erzählt haben, war Unsinn. Wer wissen will, wie es tatsächlich weitergeht mit der sogenannten „Migration“, soll daher keine staatsbezahlten Propagandisten fragen, die uns pseudowissenschaftlichen Kram einreden wollen, sondern sich an jene Experten wenden, die mit ihren Vorhersagen bis heute stets recht behalten haben: Die wahren Migrationsexperten an jedem deutschen Dorfstammtisch, die schon in den 1960er-Jahren klug erkannt haben, dass sich die Türken nie integrieren werden, der Islam nicht verschwinden und die sogenannte „Migration“ für die Deutschen in einer epochalen Katastrophe enden wird.
(pi-news.net)

Tanger/Marokko und die Straße von Gibraltar

Von Albrecht Künstle

- Wie fast jede Stadt erlebte auch sie ein stetiges Auf und Ab

- Deren „goldene Zeit“ endete mit dem Exodus der Juden

- Mit der Passage von Gibraltar enden meine Berichte

Tanger ist eine Millionenstadt an der Nordwestspitze Marokkos westlich der Straße von Gibraltar. Dank ihrer Lage zwischen Afrika und Europa war Tanger über Jahrhunderte ein bedeutendes Handels- und Kulturzentrum. Heute ist die Stadt ein wirtschaftlicher Knotenpunkt Marokkos und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Seehandel. Wir hatten einen Busausflug zu den interessanten Herkules-Grotten der griechischen Mythologie gebucht. Dort habe Herkules das Meer und mit ihm die beiden Kontinente gespalten. Die imposanten Grotten liegen unweit der Stelle, an der sich der Atlantik und das Mittelmeer treffen. Entgegen der landläufigen Annahme liegt die Meerscheide nicht an der engsten Stelle gegenüber Gibraltar. Die Marokkaner legten Wert auf den Unterschied, denn das Mittelmeer ist bekanntlich wärmer, meinte der örtliche Busbegleiter. Ob das die Badegäste merken, wenn sie um den „trennenden“ Felsen herumschwimmen?

Weil der Busbegleiter nicht so gut Deutsch sprach, greife ich nachfolgend auf verschiedene Quellen zurück, die ich in der gebotenen Kürze verwende. Nur drei Punkte seien erwähnt. Gefühlt ein Viertel der Erklärungen des Busbegleiters war Juden gewidmet, was mich überraschte. Darauf werde ich noch eingehen. Der zweite Punkt war seine Klage, dass es seit sechs Jahren nicht geregnet habe. Ich neckte ihn mit der Frage, ob es denn nichts helfe, dass er mit seinen unzähligen Muslimen viermal täglich Richtung Mekka zu Mohammed bete und dann auch noch der König Mohammed (der VI.) heiße. Wir beten seltener, aber unser Gott erhört uns und lasse es immer wieder mal regnen. Ich machte ihm auch das Angebot, zu uns zu konvertieren, unsere Gebetskette (der Rosenkranz) sei nur halb so lang wie die islamische 😊. Aber er winkte ab. Als wir aus dem Bus ausstiegen, warnte er uns, dass wir auf unsere Taschen aufpassen sollten. Das war auf den vier besuchten portugiesischen Inseln nicht der Fall. Andere Länder, andere Kultur. Das trifft auch für die Kleidung zu. Seit etwa 15 Jahren sind die Frauen wieder verschleiert, teilweise vollverschleiert. Allerdings bunter als bei uns, wo man sie fast nur in schwarz oder grau sieht.

Die Bevölkerung der Stadt besteht fast ausschließlich aus Angehörigen verschiedener Berberstämme der Umgebung. Die meisten sind seit den 1970er Jahren zugewandert. Der Busbegleiter scheint Araber zu sein, man hörte abwertende Bemerkungen heraus, auch zu Kinderzahl. Die Einheimischen hätten zwei Kinder, Berberfamilien „zehn“, was natürlich eine Übertreibung war.

Zur Geschichte im Zeitraffer. Wahrscheinlich wurde Tanger im 5. oder 6. Jahrhundert v. Chr. von Karthagern gegründet. Das ist jenes Volk, das es „nach dem dritten Krieg nicht mehr gab“ (Bert Brecht). Später war das Städtchen römisch und byzantinisch. Dann war Schluss mit lustig, als die Stadt im Jahr 702 von Muhammads Jüngern erobert wurde. Geherrscht hat nicht das Wort, sondern das Schwert, und das 770 Jahr lang. Nur ein Jahrhundert lang machten sich Portugiesen, Spanier und Engländer breit. Doch wurde Tanger 1684 an Marokko unter den Alawiten übergeben, die auch heute wieder herrschen.

Im Jahr 1912 verlor Marokko jedoch seine Unabhängigkeit und wurde faktisch zwischen Frankreich und Spanien aufgeteilt, wobei letzteres gleich ganz Nordmarokko und einen Teil der Atlantikküste im Süden besetzte. Im Jahr 1923 wurden die Stadt und ein kleines Gebiet um sie herum zur Internationalen Zone von Tanger erklärt und von acht europäischen Mächten verwaltet. Der Hafen von Tanger war zollfrei, und so wurde der Schmuggel zum einträglichen Geschäft.

Wie entwickelte sich die Einwohnerstruktur? Tanger hatte im Jahr 1927 etwa 60.000 Einwohner, davon waren 35.000 Muslime und 15.000 Juden. 10.000 Einwohner waren Ausländer. Im Jahr 1950 lebten etwa 150.000 Einwohner in der Stadt, darunter 43.000 Christen und 15.000 Juden. So etablierte sich eine multiethnische Gemeinschaft von christlichen Nationalitäten sowie den jüdischen und muslimischen Untertanen des Sultans. Tanger konnte damals mit seiner Infrastruktur und Kultur als modernste Stadt in Afrika mit vielen Weltenbummlern bezeichnet werden. 1956 traten aber die „Protokolle von Tanger“ in Kraft, die ihre Freizügigkeit beendeten. Danach begann auch der Exodus der rund 13.000 Juden oder Hebräer, wie sie sich nannten. Der marokkanische Busbegleiter sprach anscheinend aus diesem Anlass vom „Ende der goldenen Jahre“.

Seit etwa 2015 zählte die Stadt über eine Million Einwohner. Nur noch 70 einheimische Juden blieben übrig, und nur etwa 5000 Ausländer werden von den verschiedenen Konsulaten gemeldet. Trotzdem erwähnen die örtlichen Reiseleiter die Existenz von Synagogen, an einer wurden wir vorbeigeführt. Wäre keine Tafel an der Haustür in der Ecke einer Gasse angebracht gewesen, hätte niemand dahinter eine Synagoge vermutet, die natürlich „außer Betrieb“ war und Eintritt für den Besuch kostete. Es gibt es noch zwei Kirchen, andere wurden jedoch von Moscheen überbaut.

Nach dem Exodus der Juden in den 50er Jahren machte Tanger in den 1960er und 70er Jahren einen Niedergang durch. Erst ab etwa 2000 erlebte die Stadt eine neue Blüte. Urbane Großprojekte, wie etwa die Freilegung der alten Stadtmauern oder die Verlagerung der Hafenfunktionen in den neuen Seehafen sowie ein Umbauprogramm, gestalten den Charakter Tangers seit etwa 2010 auf grundlegende Weise neu. Aber …

Mit dem Zuzug von Marokkanern aus dem Hinterland, den Berbern, insbesondere seit den 2000er Jahren, hat sich auch die kulturelle Prägung der Stadt stark verändert. Heute findet man auch in Tanger fast nur noch verschleierte Frauen. Bis dahin zeichnete sich die Stadt durch einen legeren Kleidungsstil aus, insbesondere auch von Frauen (europäische Kleidung, offene Haartracht). Diese Veränderung ist sichtbarstes Zeichen der allgemeinen Entwicklung der lokalen Kultur seit der Jahrtausendwende, weg von einem fast europäisch-mediterranen, hin zu einem zunehmend traditionellen Lebensstil typisch islamischer Länder. Mein Fazit zur Stippvisite in Tanger: Ich freute mich über die Millionen Muslime in Marokko, denn je mehr sie in ihren islamischen Ländern sind, desto weniger sind sie bei uns – rein denklogisch betrachtet, nicht rassistisch.

Zur nächtlichen Passage der Straße von Gibraltar. Eigentlich sollte sie Straße von Tanger heißen, denn während auf der europäischen Seite kaum Zivilisation auszumachen war, sah man auf marokkanischer Seite ein Lichtermeer ohne Ende. Kann gut sein, dass sie auch von den beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla stammen, die von Afrikanern immer wieder gestürmt werden, um nach Europa zu gelangen. Am frühen Morgen machte unser Kreuzfahrtschiff in Malaga fest, wo es auch Besseres zu trinken gab als Tee und Mokka in Mokkako; Verzeihung, in Marokko.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst erschienen bei https://ansage.org/