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(tutut) - Immer diese Versprechungen. Was ist schon sicher.  Ohne Ausbildung geht Politik,  ohne dass die dicht ist, und mit offenen Grenzen ist ein Land kein Land mehr. Gutmenschen, die es am meisten mit sich selber gut meinten, gab es schon immer. So weist Gerhard Prause in "Tratschkes Lexikon für Besserwisser nach, dass der Titel "Freie und Hansestadt" Hamburgs gefälscht ist, wie der Historiker Heinrich Reincke nachwies. Eine "Kaiserurkunde" mit Privilegien stammte selbstgemacht aus dem Rathaus und nicht aus kaiserlicher Kanzlei. Dafür kann allerdings Olaf Scholz nichts, das war vor seiner Zeit als Erster Bürgermeister.  Normalerweise waren früher Klöster  für gefälschte Urkunden zuständig, weshalb so manches gefeierte Ortsjubiläum  ursprünglich  ihrer Phantasie entsprang. Wer lernt schon aus Geschichte, wenn es Geschichten auch tun? Selbst jüngste Fakten werden zu Fakes, wenn Erinnerung von jenen stammt, die sich nicht erinnern können, weil seinerzeit zukünftigen ungeborenen Generationen angehörig.  Sollte früher ein Ruck durch Deutschland gehen, fahren heute Rucksäcke auf dem Radl  über Land, getragen von jenen, die es laut falscher Erinnerung grüner Säcke aufgebaut haben, als die bösen Deutschen es von Amis und Tommys zu Ruinen schmeißen ließen, aus dem Sowjetdeutschland sich nicht mehr erholte. Wer wird sich noch an einen Frank-Walter Steinmeier erinnern, zwei Amtsperioden ersetzen alles Weitere,  aber einer seiner Vorgänger hat eine Rede gehalten,  die jetzt große Plakatwände verdient hätte, denn er meinte schon 1997 zum "Aufbruch ins 21.Jahrhundert",  es müsse ein "Ruck durch Deutschland gehen". Es war am 26. April  im Hotel Adlon in Berlin, auch aus dieser Stadt gibt es ab und zu positive Nachricht. Vorher war Roman Herzog (CDU) schon Kultus- und Innenminister in Baden-Württemberg gewesen, da war das Land noch Spitze,  später arbeitete der Jurist am Bundesverfassungsgericht als Richter und dessen Präsident, also kein Geschwätzwissenschaftler.  Roman Herzog sagte, stetige Erinnerung wert: Ich freue mich, heute abend im Hotel Adlon zu Ihnen zu sprechen. Vor 90 Jahren wurde das alte Adlon von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Ich für meinen Teil weihe heute nicht ein, sondern ich bin eine Art republikanischer Vorkoster, der sich allerdings nicht weniger darüber freut, daß dieses Traditionshaus an alter Stelle wieder entsteht. Das neue Adlon steht in gewisser Weise auch für das neue Berlin: Gebaut ist es an einer Stelle, an der über Jahrzehnte die Wunden des Krieges klafften: am Pariser Platz, wo während der Zeit der DDR das gespenstisch leere Sichtfeld auf das unerreichbare Brandenburger Tor gähnte. Heute werden in Berlins Mitte, der größten Baustelle Europas, die Konturen der neuen deutschen Hauptstadt sichtbar. In Berlin wird Zukunft gestaltet. Nirgendwo sonst in unserem Land entsteht soviel Neues. Hier spürt man: Wir können etwas gestalten, ja sogar etwas verändern. Einen neuen Aufbruch schaffen, wie ihn nicht nur Berlin, sondern unser ganzes Land braucht. Ich wünsche mir, daß von dieser Berlin-Erfahrung Impulse auf ganz Deutschland ausgehen. Denn was im Laboratorium Berlin nicht gelingt, das wird auch in ganz Deutschland nicht gelingen. Ich komme gerade aus Asien zurück. In vielen Ländern dort herrscht eine unglaubliche Dynamik. Staaten, die noch vor kurzem als Entwicklungsländer galten, werden sich innerhalb einer einzigen Generation in den Kreis der führenden Industriestaaten des 21. Jahrhunderts katapultieren. Kühne Zukunftsvisionen werden dort entworfen und umgesetzt, und sie beflügeln die Menschen zu immer neuen Leistungen. Was sehe ich dagegen in Deutschland? Hier herrscht ganz überwiegend Mutlosigkeit, Krisenszenarien werden gepflegt. Ein Gefühl der Lähmung liegt über unserer Gesellschaft. Dabei stehen wir wirtschaftlich und gesellschaftlich vor den größten Herausforderungen seit 50 Jahren: 4,3 Millionen Arbeitslose, die Erosion der Sozialversicherung durch eine auf dem Kopf stehende Alterspyramide, die wirtschaftliche, technische und politische Herausforderung der Globalisierung. Lassen wir uns nicht täuschen: Wer immer noch glaubt, das alles gehe ihn nichts an, weil es ihm selbst noch relativ gut geht, der steckt den Kopf in den Sand. Ich will heute abend kein Blatt vor den Mund nehmen, sondern die Probleme beim Namen nennen. Was ist los mit unserem Land? Im Klartext: Der Verlust wirtschaftlicher Dynamik, die Erstarrung der Gesellschaft, eine unglaubliche mentale Depression- das sind die Stichworte der Krise. Sie bilden einen allgegenwärtigen Dreiklang, aber einen Dreiklang in Moll. In der Tat: Verglichen mit den Staaten in Asien oder - seit einigen Jahren wieder - auch den USA ist das Wachstum der deutschen Wirtschaft ohne Schwung. Und: In Amerika und Asien werden die Produktzyklen immer kürzer, das Tempo der Veränderung immer größer. Es geht auch nicht nur um technische Innovation und um die Fähigkeit, Forschungsergebnisse schneller in neue Produkte umzusetzen. Es geht um nichts Geringeres als um eine neue industrielle Revolution, um die Entwicklung zu einer neuen, globalen Gesellschaft des Informationszeitalters. Der Vergleich mit Amerika und seinem leergefegten Arbeitsmarkt zeigt: Deutschland droht tatsächlich zurückzufallen. Wer Initiative zeigt, wer vor allem neue Wege gehen will, droht unter einem Wust von wohlmeinenden Vorschriften zu ersticken. Um deutsche Regulierungswut kennenzulernen, reicht schon der Versuch, ein simples Einfamilienhaus zu bauen. Kein Wunder, daß es - trotz ähnlicher Löhne - soviel billiger ist, das gleiche Haus in Holland zu bauen. Und dieser Bürokratismus trifft nicht nur den kleinen Häuslebauer. Er trifft auch die großen und kleinen Unternehmer und er trifft ganz besonders den, der auf die verwegene Idee kommt, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen. Bill Gates fing in einer Garage an und hatte als junger Mann schon ein Weltunternehmen. Manche sagen mit bitterem Spott, daß sein Garagenbetrieb bei uns schon an der Gewerbeaufsicht gescheitert wäre. Und der Verlust der wirtschaftlichen Dynamik geht Hand in Hand mit der Erstarrung unserer Gesellschaft. Die Menschen bei uns spüren, daß die gewohnten Zuwächse ausbleiben, und sie reagieren darauf verständlicherweise mit Verunsicherung. Zum ersten Mal werden auch diejenigen, die bisher noch nie von Arbeitslosigkeit bedroht waren, von Existenzangst für sich und ihre Familien geplagt. Das amerikanische Nachrichtenmagazin "Newsweek" sprach schon von der 

"deutschen Krankheit". Das ist gewiß übertrieben. Aber so viel ist doch richtig: wer heute in unsere Medien schaut, der gewinnt den Eindruck, daß Pessimismus das allgemeine Lebensgefühl bei uns geworden ist. Das ist ungeheuer gefährlich; denn nur zu leicht verführt Angst zu dem Reflex, alles Bestehende erhalten zu wollen, koste es was es wolle. Eine von Ängsten erfüllte Gesellschaft wird unfähig zu Reformen und damit zur Gestaltung der Zukunft. Angst lähmt den Erfindergeist, den Mut zur Selbständigkeit, die Hoffnung, mit den Problemen fertigzuwerden. Unser deutsches Wort "Angst" ist bereits als Symbol unserer Befindlichkeit in den Sprachschatz der Amerikaner und Franzosen eingeflossen. "Mut" oder "Selbstvertrauen" scheinen dagegen aus der Mode gekommen zu sein. Unser eigentliches Problem ist also ein mentales: Es ist ja nicht so, als ob wir nicht wüßten, daß wir Wirtschaft und Gesellschaft dringend modernisieren müssen. Trotzdem geht es nur mit quälender Langsamkeit voran. Uns fehlt der Schwung zur Erneuerung, die Bereitschaft, Risiken einzugehen, eingefahrene Wege zu verlassen, Neues zu wagen. Ich behaupte:Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Während die Auswirkungen des technischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt und die Folgen der Demographie für die sozialen Netze auch andere Industrieländer, etwa Japan, heimsuchen, gibt es für den Modernisierungsstau in Deutschland keine mildernden Umstände. Er ist hausgemacht, und wir haben ihn uns selbst zuzurechnen. Dabei leisten wir uns auch noch den Luxus, so zu tun, als hätten wir zur Erneuerung beliebig viel Zeit: Ob Steuern, Renten, Gesundheit, Bildung, selbst der Euro - zu hören sind vor allem die Stimmen der Interessengruppen und Bedenkenträger. Wer die großen Reformen verschiebt oder verhindern will, muß aber wissen, daß unser Volk insgesamt dafür einen hohen Preis zahlen wird. Ich warne alle, die es angeht, eine dieser Reformen aus wahltaktischen Gründen zu verzögern oder gar scheitern zu lassen. Den Preis dafür zahlen vor allem die Arbeitslosen. Alle politischen Parteien und alle gesellschaftlichen Kräfte beklagen übereinstimmend das große Problem der hohen Arbeitslosigkeit. Wenn sie wirklich meinen, was sie sagen, erwarte ich, daß sie jetzt schnell und entschieden handeln! Ich rufe auf zu mehr Entschlossenheit! Eine Selbstblockade der politischen Institutionen können wir uns nicht leisten. Innovationsfähigkeit fängt im Kopf an, bei unserer Einstellung zu neuen Techniken, zu neuen Arbeits- und Ausbildungsformen, bei unserer Haltung zur Veränderung schlechthin. Ich meine sogar: Die mentale und die intellektuelle Verfassung des Standorts Deutschland ist heute schon wichtiger als der Rang des Finanzstandorts oder die Höhe der Lohnnebenkosten. Die Fähigkeit zur Innovation entscheidet über unser Schicksal. 20 Jahre haben wir gebraucht, um den Ladenschluß zu reformieren. Die zentralen Herausforderungen unserer Zeit werden wir mit diesem Tempo ganz gewiß nicht bewältigen. Wer 100 Meter Anlauf nimmt, um dann zwei Meter weit zu springen, der braucht gar nicht anzutreten. Allzuoft wird versucht, dem Zwang zu Veränderungen auszuweichen, indem man einfach nach dem Staat ruft; dieser Ruf ist schon fast zum allgemeinen Reflex geworden. Je höher aber die Erwartungen an den Staat wachsen, desto leichter werden sie auch enttäuscht; nicht nur wegen knapper Kassen. Der Staat und seine Organe sind der Komplexität des modernen Lebens - mit all seinen Grenz- und Sonderfällen - oft einfach nicht gewachsen und sie können es auch gar nicht sein. Der Staat leidet heute besonders unter dem Mythos der Unerschöpflichkeit seiner Ressourcen. Man könnte das auch so sagen: Die Bürger überfordern den Staat, der Staat seinerseits überfordert die Bürger. Je höher die Steuerlast, desto höher die Erwartungen an den Staat. Dem bleibt dann nichts anderes übrig, als sich weiter zu verschulden oder erneut die Steuern zu erhöhen. Bei überhöhter Verschuldung bleibt nur noch die Roßkur der Haushaltssanierung mit schmerzhaften konjunkturellen Folgen. Ein Teufelskreis! Mit dem rituellen Ruf nach dem Staat geht ein - wie ich finde - gefährlicher Verlust an Gemeinsinn einher. Wer hohe Steuern zahlt, meint allzuleicht, damit seine Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft abschließend erfüllt zu haben. Vorteilssuche des Einzelnen zu Lasten der Gemeinschaft ist geradezu ein Volkssport geworden. Wie weit sind wir gekommen, wenn derjenige als clever gilt, der das soziale Netz am besten für sich auszunutzen weiß, der Steuern am geschicktesten hinterzieht oder der Subventionen am intelligentesten abzockt? Und jeder rechtfertigt sein Verhalten mit dem Hinweis auf die anderen, die es - angeblich - ja auch so machen. Führen wir angesichts dieser Probleme überhaupt noch die richtigen Debatten? Ich will ganz unten ansetzen: Die Welt um uns herum ist hochkompliziert geworden, der Bedarf an differenzierten Antworten wird infolgedessen immer größer. Aber gerade bei den Themen, die am heftigsten diskutiert werden, ist der Informationsstand des Bürgers erschreckend gering. Umfragen belegen, daß nur eine Minderheit weiß, um was es bei den großen Reformen derzeit eigentlich geht. Das ist ein Armutszeugnis für alle Beteiligten: die Politiker, die sich allzuleicht an Detailfragen festhaken und die großen Linien nicht aufzeigen, die Medien, denen billige Schlagzeilen oft wichtiger sind als saubere Information, die Fachleute, die sich oft zu gut dafür sind, in klaren Sätzen zu sagen, "was Sache ist". Statt dessen gefallen wir uns in Angstszenarien. Kaum eine neue Entdeckung, bei der nicht zuerst nach den Risiken und Gefahren, keineswegs aber nach den Chancen gefragt wird.

"Durch Deutschland muß ein Ruck gehen". 

Kaum eine Anstrengung zur Reform, die nicht sofort als "Anschlag auf den Sozialstaat" unter Verdacht gerät. Ob Kernkraft, Gentechnik oder Digitalisierung: Wir leiden darunter, daß die Diskussionen bei uns bis zur Unkenntlichkeit verzerrt werden - teils ideologisiert, teils einfach "idiotisiert". Solche Debatten führen nicht mehr zu Entscheidungen, sondern sie münden in Rituale, die immer wieder nach dem gleichen Muster ablaufen, nach einer Art Sieben-Stufen-Programm: Am Anfang steht ein Vorschlag, der irgendeiner Interessengruppe Opfer abverlangen würde. Die Medien melden eine Welle "kollektiver Empörung. Spätestens jetzt springen die politischen Parteien auf das Thema auf, die einen dafür, die anderen dagegen. Die nächste Phase produziert ein Wirrwarr von Alternativvorschlägen und Aktionismen aller Art, bis hin zu Massendemonstrationen, Unterschriftensammlungen und zweifelhaften Blitzumfragen. Es folgt allgemeine Unübersichtlichkeit, die Bürger werden verunsichert. Nunmehr erschallen von allen Seiten Appelle zur "Besonnenheit". Am Ende steht meist die Vertagung des Problems. Der Status quo setzt sich durch. Alle warten auf das nächste Thema. Diese Rituale könnten belustigend wirken, wenn sie nicht die Fähigkeit, zu Entscheidungen zu kommen, gefährlich lähmen würden. Wir streiten uns um die unwichtigen Dinge, um den wichtigen nicht ins Auge sehen zu müssen. Erinnert man sich heute noch an den Streit über die Volkszählung, der vor ein paar Jahren die ganze Nation in Wallung brachte? Scheinsachverständige mit Doktortitel äußern sich zu beliebigen Themen, Hauptsache, es wird kräftig schwarzgemalt und Angst gemacht. Wissenschaftliche und politische Scheingefechte werden so lange geführt, bis der Bürger restlos verwirrt ist; ohnehin wird die Qualität der Argumente dabei oft durch verbale Härte, durch Kampfbegriffe und "Schlagabtausche" ersetzt. Und das in einer Zeit, in der die Menschen durch die großen Umbrüche ohnehin verunsichert sind; in einer Zeit, in der der Verlust von eigenem Erfahrungswissen durch äußere Orientierung ersetzt werden müßte. Ich mahne zu mehr Zurückhaltung: Worte können verletzen und Gemeinschaft zerstören. Das können wir uns nicht auf Dauer leisten, schon gar nicht in einer Zeit, in der wir mehr denn je auf Gemeinschaft angewiesen sind. Können unsere Eliten über die dogmatischen Schützengräben hinweg überhaupt noch Entscheidungen treffen? Wer bestimmt überhaupt noch den Gang der Gesellschaft: diejenigen, die die demokratische Legitimation dazu haben, oder jene, denen es gelingt, die Öffentlichkeit für ihr Thema am besten zu mobilisieren? Interessenvertretung ist sicher legitim. Aber erleben wir nicht immer wieder, daß einzelne Gruppen durch die kompromißlose Verteidigung ihrer Sonderinteressen längst überfällige Entscheidungen blockieren können? Ich mahne zu mehr Verantwortung! In Amerika hat man Interessengruppen, die durch die Mobilisierung der öffentlichen Meinung ihre Sonderinteressen verfechten, "Veto-Gruppen" genannt, wahrlich eine treffende Bezeichnung. Sie führen dazu, daß über Probleme nur noch geredet, aber nicht mehr gehandelt wird. Die Parole heißt dann: Durchwursteln, unter angestrengter Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Folge ist der Verlust der großen Perspektive. Ich vermisse bei unseren Eliten in Politik, Wirtschaft, Medien und gesellschaftlichen Gruppen die Fähigkeit und den Willen, das als richtig Erkannte auch durchzustehen. Es kann ja sein, daß einem einmal der Wind der öffentlichen Meinung ins Gesicht bläst. Unser Land befindet sich aber in einer Lage, in der wir es uns nicht mehr leisten können, immer nur den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Ich glaube sogar: In Zeiten existentieller Herausforderung wird nur der gewinnen, der wirklich zu führen bereit ist, dem es um Überzeugung geht und nicht um politische, wirtschaftliche oder mediale Macht - ihren Erhalt oder auch ihren Gewinn. Wir sollten die Vernunft- und Einsichtsfähigkeit der Bürger nicht unterschätzen. Wenn es um die großen Fragen geht, honorieren sie einen klaren Kurs. Unsere Eliten dürfen den notwendigen Reformen nicht hinterherlaufen, sie müssen an ihrer Spitze stehen! Eliten müssen sich durch Leistung, Entscheidungswillen und ihre Rolle als Vorbild rechtfertigen. Ich erwarte auch eine klare Sprache! Wer - wo auch immer - führt, muß den Menschen, die ihm anvertraut sind, reinen Wein einschenken, auch wenn das unangenehm ist. Ich mache den 35jährigen Kohlekumpeln, die in Bonn für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes demonstriert haben, keinen Vorwurf. Ich weiß, daß den Bergleuten jetzt viel abverlangt wird, und ich fühle mit ihnen. Mein Vorwurf gilt aber denjenigen, die vor zwanzig Jahren die damals 15-Jährigen ermutigt haben, diesen Beruf zu ergreifen, indem sie ihnen wider besseres Wissen erzählt haben, er habe uneingeschränkt eine Zukunft. Die einfache Wahrheit ist heute doch: Niemand darf sich darauf einrichten, in seinem Leben nur einen Beruf zu haben. Ich rufe auf zu mehr Flexibilität! In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts werden wir alle lebenslang lernen, neue Techniken und Fertigkeiten erwerben und uns an den Gedanken gewöhnen müssen, später einmal in zwei, drei oder sogar vier verschiedenen Berufen zu arbeiten. Das Problempanorama ließe sich beliebig vervollständigen. Aber ich habe vorhin gesagt, es fehlt uns nicht an Analysen, sondern am Handeln. Deshalb will ich mich jetzt der Frage zuwenden: Was muß geschehen? Ich meine, wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag zugunsten der Zukunft. Alle, wirklich alle Besitzstände müssen auf den Prüfstand. Alle müssen sich bewegen. Wer nur etwas vom anderen fordert - je nach Standort von den Arbeitgebern, den Gewerkschaften, dem Staat, den Parteien, der Regierung, der Opposition -, der bewegt gar nichts. Zuerst müssen wir uns darüber klar werden, in welcher Gesellschaft wir im 21. Jahrhundert leben wollen.Wir brauchen wieder eine Vision.Visionen sind nichts anderes als Strategien des Handelns. Das ist es, was sie von Utopien unterscheidet. Visionen können ungeahnte Kräfte mobilisieren: Ich erinnere nur an die Vitalität des "American Dream", an die Vision der Perestroika, an die Kraft der Freiheitsidee im Herbst 1989 in Deutschland. Auch die Westdeutschen hatten einmal eine Vision, die sie aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges emporführte: die Vision der sozialen Marktwirtschaft, die Wohlstand für alle versprach und dieses Versprechen gehalten hat. Die Vision, das im Krieg geschlagene und moralisch diskreditierte Deutschland in die Gemeinschaft demokratischer Staaten und nach Europa zurückzuführen. Und schließlich die Vision der Vereinigung des geteilten Deutschlands. Niemand darf von mir Patentrezepte erwarten. Aber wenn ich versuche, mir Deutschland im Jahre 2020 vorzustellen, dann denke ich an ein Land, das sich von dem heutigen doch wesentlich unterscheidet. Erstens: Wäre es nicht ein Ziel, eine Gesellschaft der Selbständigkeit anzustreben, in der der Einzelne mehr Verantwortung für sich und andere trägt, und in der er das nicht als Last, sondern als Chance begreift? Eine Gesellschaft, in der nicht alles vorgegeben ist, die Spielräume öffnet, in der auch dem, der Fehler macht, eine zweite Chance eingeräumt wird. Eine Gesellschaft, in der Freiheit der zentrale Wert ist und in der Freiheit sich nicht nur durch die Chance auf materielle Zuwächse begründet. Zweitens: Wäre es nicht ein Ziel, eine Gesellschaft anzustreben, die nicht mehr wie heute strikt in Arbeitsplatzbesitzer und Menschen ohne Arbeit geteilt ist? Arbeit wird in Zukunft anders sein als heute: Neue, wissensgestützte Berufe werden unqualifizierte Jobs verdrängen und es wird mehr Dienstleistungen als industrielle Arbeit geben. Statt Lebensarbeitsplätzen wird es mehr Mobilität und mehr Flexibilität geben, auch zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Arbeit dient nicht nur dem Lebensunterhalt, Arbeit kann und soll auch Freude machen und Stolz vermitteln. Niemandem, der sich mit voller Kraft engagiert, darf deswegen ein schlechtes Gewissen eingeredet werden. Drittens: Wäre es nicht ein Ziel, eine Gesellschaft der Solidarität anzustreben - nicht im Sinne der Maximierung von Sozialtransfers, sondern im Vertrauen auf das verantwortliche Handeln jedes Einzelnen für sich selbst und die Gemeinschaft? Solidarität ist Hilfe für den, dem die Kraft fehlt, für sich selbst einzustehen. Solidarität heißt aber auch Rücksicht auf die kommenden Generationen. Viertens: Ich erwarte eine Informations- und Wissensgesellschaft. Das ist die Vision einer Gesellschaft, die jedem die Chance einräumt, an der Wissensrevolution unserer Zeit teilzuhaben. Das heißt: bereit zum lebenslangen Lernen zu sein, den Willen zu haben, im weltweiten Wettbewerb um Wissen in der ersten Liga mitzuspielen. Dazu gehört vor allem auch ein aufgeklärter Umgang mit Technik. Fünftens: Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die die europäische Einigung nicht als Technik des Zusammenlebens versteht, sondern die Europa als Teil ihrer politischen und kulturellen Identität empfindet und bereit ist, diese in der bunter werdenden Welt zu bewahren und zu bewähren. Sechstens: Ich wünsche mir deshalb eine Gesellschaft, die die internationale Verantwortung Deutschlands annimmt und sich für eine Weltordnung einsetzt, in der die Unterschiedlichkeit der Kulturen nicht neue Konflikt- und Kampflinien schafft. Auch im Inneren muß eine offene Gesellschaft entstehen, eine Gesellschaft der Toleranz, die das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen möglich macht. Wir brauchen aber nicht nur den Mut zu solchen Visionen, wir brauchen auch die Kraft und die Bereitschaft, sie zu verwirklichen. Ich rufe auf zur inneren Erneuerung! Vor uns liegt ein langer Weg der Reformen. Wir müssen heute mit dem ersten Schritt beginnen. Da sind zunächst die Reformen, über die wir schon viel zu lange reden: Beispiel Lohnnebenkosten:
Daß die Lohnnebenkosten zu hoch sind, weiß mittlerweile wirklich jeder. Wann endlich werden die Kosten der Arbeit von versicherungsfremden Leistungen befreit? Beispiel Arbeitsmarkt: Wann finden Arbeitgeber und Gewerkschaften endlich die Kraft zu Abschlüssen, die Neueinstellungen möglich machen? Beispiel Subventionen: Statt Subventionen mutig zu

kürzen, fallen uns immer wieder neue Vorschläge für staatliche Leistungen ein. Dabei hat manches Förderprogramm längst seinen guten Sinn verloren. Beispiel öffentliche Verwaltung:
Ich frage mich manchmal, ob mancherorts bei öffentlichen Baumaßnahmen ein Wettlauf zwischen Ausbau und Rückbau stattfindet. Und überall gilt: die vielen kleinen Fälle öffentlicher Verschwendung ergeben zusammen Milliardensummen. Wo bleibt ein modernes Haushaltsrecht, das Sparen belohnt und Verschwendung bestraft? Beispiel Deregulierung: Ist es wirklich ein Naturgesetz, daß man in Deutschland bis zu 19 Behörden fragen muß, wenn man einen Produktionsbetrieb errichten will, obwohl der neue Arbeitsplätze schafft? Beispiel Arbeitslosigkeit bei den Niedriglohngruppen: Alle wissen heute, daß Löhne und Sozialhilfeleistungen so weit auseinander liegen müssen, daß es sich für den Einzelnen auch lohnt zu arbeiten. Dabei geht es mir nicht um die vielzitierte Mutter mit vier oder fünf Kindern. Aber warum ist es so schwierig, das Lohnabstandsgebot für die durchzusetzen, die wirklich arbeiten könnten? Und sei es auch um den Preis öffentlicher Lohnzuschüsse, die immer noch billiger wären als die vollen Sozialhilfeleistungen? Beispiel Krankenversicherung: Warum finanzieren die Krankenkassen immer noch Erholungskuren, während auf der anderen Seite das Geld für lebenserhaltende Operationen knapp wird? Ständig steigende Beiträge sind hier gewiß kein Ausweg, denn sie gefährden Arbeitsplätze. Und schließlich Beispiel Steuerreform: Dazu fällt mir nach der Entwicklung der letzten Tage überhaupt nichts mehr ein. Der Weg in die von mir skizzierte Gesellschaft beginnt mit dem Nachholen all der Reformen, die bislang liegen geblieben sind. Wir müssen endlich die Reform-Hausaufgaben machen, über die wir schon so lange reden. Wir müssen aber ebenso schon heute den Blick darüber hinaus richten. Die angesprochenen Reformen werden für sich allein genommen nicht ausreichen, die Zukunft zu gewinnen. Ich möchte dazu etwas grundsätzlicher werden. Wir erleben heute, daß dem Menschen ein Zuwachs an Sicherheit durch staatliche Vorsorge oft wichtiger ist als der damit einhergehende Verlust an Freiheit. Wir fordern Freiheit - aber was ist, wenn die Bürger ihre Freiheit als kalt empfinden und statt dessen auf die Geborgenheit staatlicher Für- und Vorsorge setzen? Diese Frage läßt sich nicht mit dem Federstrich eines Gesetzestextes beantworten. Wir müssen also tiefer ansetzen: bei unserer Jugend, bei dem, was wir mit unserem Erziehungs- und Bildungssystem vermitteln. Wir müssen unsere Jugend auf die Freiheit vorbereiten, sie fähig machen, mit ihr umzugehen. Ich ermutige zur Selbstverantwortung, damit unsere jungen Menschen Freiheit als Gewinn und nicht als Last empfinden. Freiheit ist das Schwungrad für Dynamik und Veränderung. Wenn es uns gelingt, das zu vermitteln, haben wir den Schlüssel der Zukunft in der Hand. Ich bin überzeugt, daß die Idee der Freiheit die Kraftquelle ist, nach der wir suchen und die uns helfen wird, den Modernisierungsstau zu überwinden und unsere Wirtschaft und Gesellschaft zu dynamisieren. Deswegen gebe ich der Reform unseres Bildungssystems so hohe Priorität: Bildung muß das Megathema unserer Gesellschaft werden. Wir brauchen einen neuen Aufbruch in der Bildungspolitik, um in der kommenden Wissensgesellschaft bestehen zu können. Das ist nicht primär eine Frage des Geldes. Zuerst brauchen wir weniger Selbstgefälligkeit: Wie kommt es, daß die leistungsfähigsten Nationen in der Welt es schaffen, ihre Kinder die Schulen mit 17 und die Hochschulen mit 24 abschließen zu lassen? Es sind - wohlgemerkt - gerade diese Länder, die auf dem Weltmarkt der Bildung am attraktivsten sind. Warum soll nicht auch in Deutschland ein Abitur in zwölf Jahren zu machen sein? Für mich persönlich sind die Jahre, die unseren jungen Leuten bisher verloren gehen, gestohlene Lebenszeit.Auch die Ausbildungsinhalte gehören auf den Prüfstand. Es geht in Zukunft noch weniger als bisher nur um die Vermittlung von Wissen. Mit dem Tempo der Informationsexplosion kann der Einzelne sowieso nicht mehr Schritt halten. Also müssen wir die Menschen lehren, mit diesem Wissen umzugehen. Wissen vermehrt sich immer schneller, zugleich veraltet es in noch nie dagewesenem Tempo. Wir kommen gar nicht darum herum, lebenslang zu lernen. Es kann nicht das Ziel universitärer Bildung sein, mit dreißig einen Doktortitel zu haben, dabei aber keine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt. Unsere Hochschulen brauchen deshalb mehr Selbstverwaltung. Ich ermutige zu mehr Wettbewerb und zu mehr Spitzenleistungen. Ich weiß, daß solche Vorschläge schon lange auf dem Tisch liegen. Auch hier ist das Tempo der Umsetzung das Problem. Wir dürfen nicht so tun, als könnten wir die Schul- und Hochschulreform den Spezialisten überlassen. Es geht um eine zentrale Aufgabe. Sie betrifft die Zukunft unserer Gesellschaft insgesamt. Wenn ich von der Zukunft unserer Gesellschaft rede, spreche ich - wie schon gesagt - zwangsläufig von der Jugend. Unsere Jugend ist das größte Kapital, das wir haben. Wir müssen ihr nur Perspektiven geben. Dazu gehört nicht nur, daß wir keine Schuldenpolitik zu ihren Lasten betreiben, mit der wir ihr alle Spielräume verbauen. Ich frage weiter: Warum gibt es so wenige Angebote für Jugendliche zu einem freiwilligen sozialen Engagement? Es gibt sie doch wieder, die Jugendlichen, die dazu bereit sind. Ich erlebe es in persönlichen Begegnungen, und ich sehe durch die Umfragen bestätigt, daß wir längst eine Trendwende in diesem Land haben: Die Pflichtwerte gewinnen wieder an Bedeutung gegenüber dem, was die Soziologen so schön die "Selbstverwirklichungswerte" nennen. Man könnte vermutlich auch einfach sagen: Egoismus allein ist nicht mehr "in", gerade unsere Jugend ist wieder bereit, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Wir müssen sie dann aber auch gewähren lassen, ihr Spielräume geben, Erfahrungen jenseits der materiellen Werte zu gewinnen. Wir müssen unserer Jugend zu mehr Selbständigkeit, zu mehr Bindungsfähigkeit, zu mehr Unternehmensgeist und mehr  erantwortungsbereitschaft Mut machen. Wir sollten ihr sagen: Ihr müßt etwas leisten, sonst fallt ihr zurück. Aber: Ihr könnt auch etwas leisten. Es gibt genug Aufgaben in unserer Gesellschaft, an denen junge Menschen ihre Verantwortung für sich und das Ganze beweisen können. Wir Älteren aber müssen uns die Frage stellen: Was leben wir den jungen Menschen vor? Welche Leitbilder geben wir ihnen? Das Leitbild des ewig irritierten, ewig verzweifelten Versorgungsbürgers kann es doch wahrhaftig nicht sein! Die Jungen beobachten uns Alte sehr genau. Wirklich überzeugen werden wir sie nur, wenn wir ihnen unsere eigene Verantwortung glaubhaft vorleben. Und schließlich: Wir müssen von dem hohen Roß herunter, daß Lösungen für unsere Probleme nur in Deutschland gefunden werden können. Der Blick auf den eigenen Bauchnabel verrät nur wenig Neues. Jeder weiß, daß wir eine lernende Gesellschaft sein müssen. Also müssen wir Teil einer lernenden Weltgesellschaft werden, einer Gesellschaft, die rund um den Globus nach den besten Ideen, den besten Lösungen sucht. Die Globalisierung hat nicht nur einen Weltmarkt für Güter und Kapital, sondern auch einen Weltmarkt der Ideen geschaffen, und dieser Markt steht auch uns offen. Die meisten traditionellen Industriestaaten standen oder stehen vor ähnlichen Problemen wie wir. Eine ganze Reihe von ihnen hat aber bewiesen, daß diese Probleme lösbar sind. In Neuseeland hat man aus alten, ineffizienten Strukturen eine moderne Kommunalverwaltung aufgebaut. In Schweden hat man den überbordenden Sozialstaat erfolgreich modernisiert. In Holland hat man im Konsens mit den Tarifpartnern die Arbeitsbeziehungen flexibler gemacht. Folge: die Arbeitslosigkeit ist in Holland drastisch gesunken. In den USA hat eine gezielte Strategie neuartiges Wachstum ausgelöst, das Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Ich weiß, hier kommt gleich das Argument, daß nicht alles, was in Amerika geschieht, auf uns übertragbar ist und daß wir amerikanische Verhältnisse bei uns auch gar nicht wollen. Das ist sicher richtig, aber es darf uns nicht hindern, einmal genauer hinzuschauen. Ich fordere auf, von anderen zu lernen, nicht sie zu kopieren! Tatsache ist doch: die Mehrheit dieser Arbeitsplätze ist in Zukunftsindustrien und Zukunftsdienstleistungen wie Telekommunikation, Computer, Software, Finanzdienstleistungen entstanden. Das sind keine Billigjobs. Die Amerikaner haben nicht versucht, den Wandel aufzuhalten, sondern sie haben sich an die Spitze des Wandels gesetzt: Durch Förderung von Forschung und Technologie, durch Deregulierung, durch den Aufbau einer Infrastruktur für das Informationszeitalter. Sie haben das Potential der Durchbrüche in Mikroelektronik und Biotechnologie zur Schaffung neuer Produkte genutzt, aus denen ganz neue Industrien entstanden sind. Ein neues, wissensgestütztes Wachstum wurde zur Quelle für Millionen neuer Arbeitsplätze. Auch wir müssen rein in die Zukunftstechnologien, rein in die Biotechnik, die Informationstechnologie. Ein großes, globales Rennen hat begonnen: die Weltmärkte werden neu verteilt, ebenso die Chancen auf Wohlstand im 21. Jahrhundert. Wir müssen jetzt eine Aufholjagd starten, bei der wir uns Technologie- und Leistungsfeindlichkeit einfach nicht leisten können. Die Aufgaben, vor denen wir stehen, sind gewaltig. Die Menschen fühlen sich durch die Fülle der gleichzeitig notwendigen Veränderungen überlastet. Das ist verständlich, denn der Nachholbedarf an Reformen hat sich bei uns geradezu aufgestaut. Es wird Kraft und Anstrengung kosten, die Erneuerung voranzutreiben, und es ist bereits viel Zeit verloren gegangen. Niemand darf aber vergessen: In hochtechnisierten Gesellschaften ist permanente Innovation eine Daueraufgabe! Die Welt ist im Aufbruch, sie wartet nicht auf Deutschland. Aber es ist auch noch nicht zu spät. Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen: die Arbeitgeber, indem sie Kosten nicht nur durch Entlassungen senken,die Arbeitnehmer, indem sie Arbeitszeit und -löhne mit der Lage ihrer Betriebe in Einklang bringen, die Gewerkschaften, indem sie betriebsnahe Tarifabschlüsse und flexiblere Arbeitsbeziehungen ermöglichen, Bundestag und Bundesrat, indem sie die großen Reformprojekte jetzt rasch voranbringen, die Interessengruppen in unserem Land, indem sie nicht zu Lasten des Gemeininteresses wirken. Die Bürger erwarten, daß jetzt gehandelt wird. Wenn alle die vor uns liegenden Aufgaben als große, gemeinschaftliche Herausforderung begreifen, werden wir es schaffen. Am Ende profitieren wir alle davon. Gewiß: Vor uns liegen einige schwere Jahre. Aber wir haben auch gewaltige Chancen: Wir haben mit die beste Infrastruktur in der Welt, wir haben gut ausgebildete Menschen. Wir haben Knowhow, wir haben Kapital, wir haben einen großen Markt. Wir haben im weltweiten Vergleich immer noch ein nahezu einmaliges Maß an sozialer Sicherheit, an Freiheit und Gerechtigkeit. Unsere Rechtsordnung, unsere soziale Marktwirtschaft haben sich andere Länder als "Modell Deutschland" zum Vorbild genommen. Und vor allem: Überall in der Welt - nur nicht bei uns selbst - ist man überzeugt, daß "die Deutschen" es schaffen werden. John F. Kennedy hat einmal gesagt: Unsere Probleme sind von Menschen gemacht, darum können sie auch von Menschen gelöst werden. Ich sage: Das gilt auch für uns Deutsche. Und ich glaube daran, daß die Deutschen ihre Probleme werden lösen können. Ich glaube an ihre Tatkraft, ihren Gemeinschaftsgeist, ihre Fähigkeit, Visionen zu verwirklichen. Wir haben es in unserer Geschichte immer wieder gesehen: Die Deutschen haben die Kraft und den Leistungswillen, sich am eigenen Schopf aus der Krise herauszuziehen - wenn sie es sich nur zutrauen. Und wieder glaube ich an die jungen Leute. Natürlich kenne auch ich die Umfragen, die uns sagen, daß Teile unserer Jugend beginnen, an der Lebens- und Reformfähigkeit unseres "Systems" zu zweifeln. Ich sage ihnen aber: wenn ihr schon "dem System" nicht mehr traut, dann traut euch doch wenigstens selbst etwas zu! Ich bin überzeugt: Wir können wieder eine Spitzenposition einnehmen, in Wissenschaft und Technik, bei der Erschließung neuer Märkte. Wir können eine Welle neuen Wachstums auslösen, das neue Arbeitsplätze schafft. Das Ergebnis dieser Anstrengung wird eine Gesellschaft im Aufbruch sein, voller Zuversicht und Lebensfreude, eine Gesellschaft der Toleranz und des Engagements. Wenn wir alle Fesseln abstreifen, wenn wir unser Potential voll zum Einsatz bringen, dann können wir am Ende nicht nur die Arbeitslosigkeit halbieren, dann können wir sogar die Vollbeschäftigung zurückgewinnen. Warum sollte bei uns nicht möglich sein, was in Amerika und anderswo längst gelungen ist. Wir müssen jetzt an die Arbeit gehen. Ich rufe auf zu mehr Selbstverantwortung. Ich setze auf erneuerten Mut. Und ich vertraue auf unsere Gestaltungskraft. Glauben wir wieder an uns selber. Die besten Jahre liegen noch vor uns.

Ärztemangel mit bizarren Folgen
Ärztin weist Patientin ab, weil diese lange nicht mehr in der Praxis war
Bauchweh ist es nicht, eher der Magen. Immer wieder plagen die 30–jährige Tuttlingerin Alena R. (Name von der Redaktion geändert) Schmerzen und Unwohlsein. ..Als sie bei ihrem Hausarzt in Tuttlingen anruft, weigert sich die Arzthelferin, ihr einen Termin zu geben. Mit der Begründung, dass sie schon länger nicht mehr dort gewesen sei. „Die Frau Doktor kennt sie ja gar nicht mehr“, so die lapidare Auskunft. Viele Hausärzte im Kreis nehmen keine Patienten mehr auf, 23 Hausarztsitze sind nicht besetzt. Und nun? Wohin?..
(Schwäbsche Zeitung. War's am Sonntag? Preisfrage an Frau Schreiberin: Welches Geschlecht hat ein Hausarzt?)

Knapp bei Kasse?
Der Familienpass unterstützt Kinder und Eltern
Parallel zu den steigenden Verbraucherpreisen wurden der Berechtigungskreis für Familienpässe angehoben. Die Nachfrage danach steigt. Ob Kino, Tuwass oder Musikschule: Gutscheine ermöglichen Teilhabe. Und die Nachfrage bei der Stadt steigt. Parallel zu den steigenden Kosten..
(Schwäbische Zeitung. Die Wohlfahrtsstadt TUT blüht. Einfrau für den sozialen Zeitungsmontag?)

Schließung
Die Hebammenschule in Lahr verabschiedet die letzten Absolventinnen
Am Mittwoch haben die letzten 16 Hebammen ihre Berufszulassung in der Hebammenschule in der Kaiserstraße erhalten. Künftig geht die Ausbildung nur noch über ein duales Studium.
(Badische Zeitung. Genug Kinder-Einwanderung?)

Bundestagsabgeordnete äußern sich
Warum das Warten auf den Ausbau der Autobahn andauert
Die Ampel-Koalition hat in ihrer Mammutsitzung beschlossen, Engpässe auf Autobahnen zügig zu beseitigen. Doch was ist mit dem A5-Ausbau zwischen Offenburg und Freiburg? So äußern sich die Lahrer Abgeordneten.
(Badische Zeitung. Waren die Mammuts nicht schon vor ihrer Sitzung ausgestorben?)

Nectanet-Veranstaltung
Plädoyers für die Erneuerbaren und kostenloser Energiespar-Check für Ortenauer Unternehmen
Klare Plädoyers für die stärkere Nutzung regenerativer Energien haben eine Veranstaltung von Nectanet in Lahr geprägt. Für Unternehmen gibt einen kostenlosen Check auf Einsparpotenziale.
(Badische Zeitung. Aus dem Reich der Ahnungslosigkeit. Regenerative Energien  gibt es nicht. Ab in die Hilfsschule! Die Verschlimmbesserung Nectanet hieß früher "Wirtschaftsregion Ortenau".)

Neue Redaktionsserie
Walter Caroli stellt alle Ehrenbürger Lahrs vor
In der LZ informiert Lokalhistoriker Walter Caroli in den kommenden Wochen über die Geschichte der Lahrer Ehrenbürger. Auch im Stadtmuseum kann man viel über diese erfahren.
(Lahrer Zeitung. Ideen hat der, selbst unter den raren "Söhnen und Töchter" Lahrs von Wikipedia gelistet,  um in die Zeitung zu kommen, da die Lücke nach 18 Jahren für die SPD  im Landtag ihn ersetzt hat. Dort stehen auch die Lahrer Ehrenbürger,  die je nach Zeitenwende mit Streichung rechnen müssen.   Warum nicht über einen verdienten Lahrer schreiben, dem schon zu Lebzeiten auf der Nabu-Viehweide ein Weg gewidmet wurde? Das mit dem Lokalhistoriker stimmt, zuletzt hat er "Was Lahrer Gasthäuser erzählen"  geschrieben.)

Landesregierung stärkt Justiz
Mehr Richter in BW - auch wegen "Reichsbürgern"
Es gibt immer mehr Verfahren gegen sogenannte Reichsbürger in Baden-Württemberg. Vor allem deswegen bekommt das OLG Stuttgart fünf zusätzliche Richter.Mit mehr Personal will die baden-württembergische Justizministerin Marion Gentges (CDU) die Justiz im Land stärken. Weil die Staatsschutzsenate durch viele Verfahren mit Bezug zur "Reichsbürger"-Szene belastet würden, seien mit dem Doppelhaushalt 2023/2024 fünf zusätzliche Richterstellen für das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) geschaffen worden, so Gentges. Diese würden nun besetzt und ein zusätzlicher Staatsschutzsenat eingerichtet.
(swr.de. Phantome der Operette im Deutschen Reich. Gedenkt die Justizministerin auch was gegen die Migrationsministerin zu unternehmen?)

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Jung und Esken äußern sich
Nach Einigung im Heizungsstreit: Kritik und Lob aus BW
(swr.de. Wer? Was halten sie von umgefallenen Fahrrädern?)

Energiewende durch Bürokratie ausgebremst?
Aktenberge - nur für die Windenergie
(swr.de. Irgendwo oben muss der Sondermüll stehen?)

Buschmann fordert Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes
Kurz vor Auslaufen der letzten Corona-Regeln hat sich Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) für eine grundlegende Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes ausgesprochen. "Gerade jetzt, wo wir endlich aus dem Krisen-Modus heraus sind, werbe ich dafür, dass wir als Bundesregierung uns mit kühlem Kopf und wissenschaftlicher Expertise das Infektionsschutzgesetz in dieser Wahlperiode nochmals ansehen - so wie wir das in Aussicht gestellt hatten", so Buschmann in der "Welt am Sonntag". Er begrüßt, dass die letzten bundesweiten Corona-Regeln Anfang April auslaufen. "Die massiven Eingriffe in die Grundrechte waren die Ausnahme in der Pandemie - Freiheit ist nun wieder die Regel."
(swr.de. Von welcher Pandemie redet dieser Freiheitskämpfer verlorener Generation?)

Medienberichte: Trainer Labbadia beim VfB Stuttgart vor dem Aus
Bruno Labbadia steht Medienberichten zufolge nach dem 0:3 bei Union Berlin vor dem Aus als Trainer des VfB Stuttgart. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth will "dem Untergang nicht zuschauen".
(swr.de. Warum geht ein Sportdirektor nicht, statt zwei Jahre einem Abstiegskandidaten zuzuschauen? Labbadia hat ja noch gar nicht angefangen.)
Union zu eisern: VfB vergisst Herz und Hirn in der Halbzeitpause
(swr.de. Hat's denn jemand ra geworfen? Warum nicht den Fuß einsetzen?)

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Bürgerrat ab Juli:
Die Bundestagspräsidentin traut dem Bundestag nicht
Von Marco Gallina
Der Bürgerrat soll es richten, was der Bundestag nicht schafft: nah beim Bürger sein und Vertrauen wiederherstellen. Dass das eigentlich die Aufgabe des Parlaments durch vernünftige Gesetzgebung sein müsste, ist wohl zu viel verlangt.
In Deutschland herrscht die Gegenteil-Politik. Der Bundewirtschaftsminister sorgt für weniger Wohlstand. Die Außenministerin betreibt Weltinnenpolitik. Und die Parlamentspräsidentin agiert gegen das Parlament. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat angekündigt, dass der Bundestag bis Juli die Einsetzung eines Bürgerrats beschließen werde. Sie bezeichnet das Vorhaben als „persönliches Anliegen“. Ein zufällig ausgeloster Rat könne „Brücken bauen“. Die Bürger fänden sich nicht mehr in den parlamentarischen Debatten wieder.
(Tichys Einblick. Politiker und Bürger - ratlos. B'scheißerle für alle. Leser-Kommentar: "Ich möchte am liebsten, dass diese ganze Mischpoke im Parlament mit den roten, schwarzen, grünen und gelben Parteibüchern aus der Politik verschwindet. Ich kann die nicht mehr sehen und hören! Trappatonimässig: Flasche leer..")

Attacken auf „Ungläubige“
Deutsche Sicherheitsbehörden und die Angst vor neuem Terror
Der regionale Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Afghanistan gilt als eine der gefährlichsten Dschihadistengruppen der Welt. Sicherheitsbehörden fürchten, dass ausländische Kämpfer auch nach Deutschland kommen könnten. Die Veröffentlichung eines Propaganda-Magazins ließ jüngst aufschrecken.
(welt.de. Warum nicht vorher den Koran lesen?)

Manfred Haferburg
Haferburgs großer Kernkraft-Countdown (1)
Noch 15 Tage Kernkraft in Deutschland: Unser Autor Manfred Haferburg nimmt auf seine Weise Abschied, indem er an dieser Stelle die Restlaufzeit herunterzählt. In zwei Wochen, am 15. April 2023, wird der größte Sieg aller Grünen, Linken und Woken errungen sein: Die drei letzten Kernkraftwerke Deutschlands gehen für immer außer Betrieb. 40 Jahre haben die grünrotschwarzgelben Maschinenstürmer gegen eine Spitzentechnologie gekämpft, die noch vor zwölf Jahren in Deutschland fast ein Drittel des Strombedarfs deckte. Die Kernkraftgegner haben einen Grund zum Feiern, vielerorts werden die Sektkorken knallen. Sie sehen sich als Sieger in einem Kampf für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel...
(achgut.com. Zivilisationen gehen, neue wandern ein.)

Krieg gegen die Ukraine
Polen zu nuklearer Abschreckung bereit
Polen kann sich eine stärkere Beteiligung an der nuklearen Abschreckung der NATO vorstellen. Der ukrainische Botschafter Makeiev kritisiert den Friedensaufruf ehemaliger SPD-Politiker.
(swr.de. Was erlauben Polen, während Deutschland viren-, atom- und klimafrei wird? Geben sie Schlesien, Pommern und Ostpreußen zurück? Wo bleibt Annalena mit dem Völkerrecht?)

(Wikipedia)

Ein politischer Liedermacher
Zum 225. Geburtstag von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Seine liberalen Ansichten und sein Eintreten für ein einheitliches Deutschland kosteten ihn nicht nur seine Professur, sondern führten ihn auch ins Exil.
(Junge Freiheit. Selbst Lahrer durfte er nicht werden, da hatte der Großherzog was dagegen.)

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NACHLESE
Entwurzelung der Menschen als Programm
Grüne Restlaufzeiten: Nur Ur-Oma und Ur-Opa dürfen ihr Häuschen behalten
Selten zuvor hat eine Regierung mehr menschliche Kälte an den Tag gelegt: Über 80-Jährige dürfen ihre Öl- und Gasheizung weiterbetreiben. Bei allen anderen muss die Heizung raus. Zynischer geht keine Kombination von Restlaufzeiten.
VON Roland Tichy
Das ist also der „Kompromiss“ in der Ampel, der als Sieg der FDP und der Vernunft gefeiert wird: Denn nachdem er zunächst als Verlierer verkauft wurde, konnten sich Habeck und sein Ministerium in Wahrheit mit ihren Plänen durchsetzen. Ab 1. Januar 2024 dürfen nur noch neue Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäuser eingebaut werden, die mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden – eine wirtschaftlich katastrophale Entscheidung...
(Tichys Einblick. Wo bleibt der Katzen-Virus-Test für Politiker? Dümmer geht nicht, denn erneuerbare Energien gibt es so wenig wie grüne Perpetuum Mobiles. Statt die 10-Prozent-Grünen hinzuschicken, wo sie hingehören, werden nun viele Häuser an Ü 80 zu "verschenken" sein. In Deutschland ist die erste Revolution fällig. Falls auf Französisch - Freiheit, Gleichheit, Eigentum - stünde die Guillotine in Ludwigsburg bereit. nat.museum-digital.de: "Berliner Guillotine ('Tegel-Fallbeil') - Die Bezeichnung „Deutsches Fallbeil Modell T“ verweist auf den Produktionsort. Die Ludwigsburger Guillotine stammt aus Berlin-Moabit, wo sie bis 1949 zum Einsatz kam. Das Fallbeil ging über in den Besitz des Deutschen Historischen Museums und von dort wurde es als Dauerleihgabe an das Strafvollzugsmuseum in Ludwigsburg weitergereicht, versehen mit einer genauen musealen Beschreibung: '2 Holzböcke und ein Auflegebrett mit Ablaufrinne durch eiserne Auflagenstütze miteinander verbunden. An den vorderen Bock ist ein Rahmen angeschraubt. Im Rahmen läuft der Schlitten, der mit Hilfe der seitl. angebrachten Kurbel nach oben gezogen werden kann. An der gegenüberliegenden Seite eine Stange als Auslöser. In der Mitte des Rahmens 2 Halsbretter. Dort am Rahmen auch Hängevorr. für Spritzschutz und Ablaufbleche. Nach vorne ragend 2 gelochte Holme, in die der lederne Stirnriemen befestigt ist. Unter ihm gebogenes Ablaufblech. Seitlich, unter der Auslösestange Spritzschutzblech'".)
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Nach BILD-Bericht:
Mutter darf bei Tagesschau wieder Mutter heißen
Von MANFRED W. BLACK
Die „Tagesschau“ hat am Freitag in einem Bericht über das neue Familienstartgesetz, bei dem es um die zehntägige Freistellung beider Elternteile nach der Geburt eines Babys geht, das Wort „Mutter“ ersetzt durch den Gender-Begriff „entbindende Person“. An anderer Stelle ist nicht die Rede etwa von „Mama“, sondern von der „gebärenden Person“. Auch das Wort „Frau“ wurde gestrichen.
Sprach–Radikale wollen „weiblich“ und „männlich“ löschen
Erst nach Protesten der Bild-Zeitung bequemte sich die Tagesschau-Redaktion am Samstag, ihren Nachrichtenartikel im Netz zu modifizieren: Jetzt wird von der „Mutter“ gesprochen. Am Ende des Textes sind die ursprünglichen Formulierungen aber weiterhin nachzulesen. Auffällig ist, dass bis heute der mediale Mainstream den Versuch der ARD, die Gender-Sprache bei der Tagesschau zu erweitern – und die Empörung darüber –, durchweg schlicht totschweigt. Diese zusätzliche aktuelle linksideologisierte Sprach-Verhunzung in den redaktionellen Reihen der ARD ist freilich nicht zufällig. Verfechter der Gendersprache wollen die klassische Geschlechteraufteilung in „weiblich“ und „männlich“, also den klassischen Geschlechterdualismus, Schritt für Schritt beseitigen. Zugunsten einer gemischtgeschlechtlichen Sprache, in der beispielsweise mit Hilfe des Begriffs „divers“ die klassische Geschlechteraufteilung Männlich/Weiblich zu Grabe getragen werden soll.
Australien: Geschlechtsneutrale Begriffe
Die woke Sprache der ARD-Tageschau ist in der westlichen Welt längst kein Einzelfall mehr. Schon 2021 haben ähnliche sprachpolitische Ansätze beispielsweise in Australien landesweit und darüber hinaus Schlagzeilen gemacht.Damals ging es zunächst um die Gendersprache an der Australian National University (ANU) in Canberra. Dort ist schon vor zwei Jahren ein neues offizielles Handbuch für die „Lehrenden“ eingeführt worden. Die Autoren schlagen hier neue grundsätzliche Formulierungen vor – anstelle von tradierten Bezeichnungen.So sollen auch dort nicht länger ausschließlich die Bezeichnungen „Mutter“ und „Vater“ verwendet, sondern durch „geschlechtsneutrale Begriffe“ zumindest erweitert werden.Demzufolge ist die Mutter als „austragendes Elternteil“ zu bezeichnen und der Vater als „nicht-gebärendes Elternteil“. „Auf diese Weise soll künftig das soziale Geschlecht von Eltern inkludiert und in der Sprache abgebildet werden“, notierte damals – unverkennbar wohlwollend – der linksgrüne Stern.
Transmänner sind zu berücksichtigen
Damit noch nicht genug: Zur neuen gender-integrativen Lehre im australischen Bildungsbereich sieht das Handbuch der ANU auch einen geschlechtsneutralen Begriff für das Stillen vor, der in der deutschen Sprache allerdings nicht eindeutig wiederzugeben ist: Das Wort „breastfeeding“ soll durch „chestfeeding“ ersetzt werden. „Die neue Wortwahl soll ‚inklusiv‘ sein und stillende ‚Transmänner‘ mit Babys einschließen“ (Die Tagespost). Ebenfalls der Begriff „Muttermilch“ ist dem australischem Handbuch zufolge möglichst zu löschen und zu ersetzen durch die Wörter „menschliche Milch“ oder „Elternmilch“.Der Stern hat die neuen Sprachformen – zustimmend – so erklärt: „Mit diesen Neuerungen sollen Eltern der LGBTIQ+-Community nicht länger benachteiligt werden.“
Rechte der LGBT-Szene sollen erweitert werden
Mit anderen Worten: Die Rechte der LGBTIQ+-Menschen (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender), die auch in der heutigen Gesellschaft nur eine äußerst kleine Minderheit bilden, sollen endgültig den Rechten der Mehrheit, der heterosexuellen Bürger, mindestens gleich gestellt werden. Dahinter steckt auch die kühne Überzeugung, dass das Geschlecht nicht endgültig festgelegt werden darf. Schon gar nicht unmittelbar nach der Geburt.Da trifft es sich aus Sicht der deutschen Genderisten gut, dass man (frau) neuerdings ebenfalls in der Bundesrepublik einen Geschlechtseintrag im Geburtenregister auch als Minderjähriger durch einen einfachen Antrag bei der Verwaltung ändern kann. Notfalls auch gegen den Willen der Eltern.
Biologisches Geschlecht ist Linken ein Dorn im Auge
Die Bedeutung des biologischen Geschlechts wollen Gender-Deutsche, die hierzulande vor allem durch grüne und sozialdemokratische Politiker unterstützt werden, bis zur Bedeutungslosigkeit reduzieren.Nach Theorien der LGBT-Szene gibt es ohnehin keine zwei oder drei Geschlechter. Unter dem Etikett „divers“ oder „intersexuell“ verbergen sich angeblich etwa 60 weitere Geschlechter (etwa bigender, cisgender, transmännlich oder transweiblich).Die Sternchen-Schreibweise (Kolleg*innen) soll zumindest in der Schriftsprache dazu dienen, alle sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten darzustellen; diese Sprache hat den Zweck, das traditionelle bi-polare Geschlechtskonstrukt zu beseitigen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der Aprilscherz des Jahres 2023: Unser Genosse Präsident Frank-Walter verleiht Dr. Angela Merkel das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für ihre herausragenden Verdienste um Energiesicherheit, Grenzschutz, innere Sicherheit und politische Stabilität.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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In Thüringen
Sieben Tote nach schwerem Unfall - alle Opfer starben in ihren Autos
Es ist ein Bild der Zerstörung, das sich auf der Bundesstraße 247 in Thüringen bietet. Nur selten fordert ein Verkehrsunfall hierzulande so viele Menschenleben. Wie konnte es dazu kommen?
(focus.de. Mit dem Trabi wäre das nicht passiert.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: „Klimaseniorinnen“ in der Steilkurve
Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen „Klimaseniorinnen“, weil der Klimawandel ihr Leben unzulässig verkürzen könnte. Dabei gibt es viel einfachere und kreativere Wege, sein Dasein auf dem Planeten zu verlängern.
(achgut.com. Leben die noch?)

Lotterie im Wahlkreis
Von Christian Müller
Dass eine Veränderung des Wahlrechts ein weiterer Schritt zur Entmündigung des Wahlvolkes ist, wird nicht jedem einleuchten. Möglicherweise wird aber bei manchen Wählern künftig die Frage auftauchen, warum ihr Wahlkreiskandidat zwar gewonnen hat, aber nicht in den Bundestag einzieht.
(achgut.com. Auch das Wählen wird abgeschafft.)

Henryk M. Broder
Der Vorsitzende übergibt sich
Professor Stefan Huster ist nicht irgendein verwirrter Wunderheiler aus Haiti oder ein Kassenarzt aus Ouagadougou, nein, er ist ein Wissenschaftler, dem die Ehre zuteil wurde, zum Vorsitzenden einer Evaluationskommission in Sachen Corona berufen zu werden. Das scheint er irgendwie vergessen zu haben. .Am 28. März trat Gunter Frank, der kein Prof., aber immerhin ein promovierter Arzt ist, bei BILD-TV in der Sendung „Viertel nach Acht“ auf, wobei es um die Corona-Pandemie und deren Folgen ging. Und was Dr. Frank dabei sagte, trieb Prof. Huster dermaßen in Rage, dass er seine Reputation vergaß und sich auf Twitter übergab: *** Habe mir das angeschaut u bin schockiert, dass ein großer Verlag so etwas zulässt. Und ein jur. Kollege daneben steht und nicht extrem deutlich widerspricht. Fox News. Allesamt Totengräber der Demokratie. Widerlich. Muss in der Deutlichkeit gesagt werden.Ja, ja, Cancel Culture: Aber m.E. kann man Sendungen und übrigens auch Juristen, die derartigen verirrten Hetzern wie diesem Frank eine Bühne bieten, nur verachten und schneiden.***
(achgut.com. Schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht. Demokratie nicht sein Ding?)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 13 – Der große Wurf der Vorschriftskoalition
Das Wohnraumvernichtungsgesetz (Modernisierung!) wird jetzt „pragmatisch ausgestaltet“: Rentner über 80 müssen ihre Gebäude nicht mehr sanieren. Staatsgast Karl von England hatte in Berlin seinen Schirm vergessen und musste mit Steinmeier in einer Käserei ausharren …
VON Stephan Paetow
...Insgesamt dreißig Stunden saßen die Herrschaften umeinander, dreißig Stunden, in denen „sehr, sehr gute Fortschritte“ gemacht und „viele, viele Verständigungen gewonnen“ wurden (Chef Olaf), und etwa um die 25ste Stunde versprach der Chef den Bürgern: „Es wird sich gelohnt haben.“ Was eine gewagte grammatische Konstruktion in Zeiten der allgemeinen Sprachverblödung ist, deshalb fügte er in einfacher Sprache hinzu: Es komme am Ende ein „großes Gesamtwerk“ heraus, das überraschen werde. Das Wichtigste in einem Satz zusammengefasst: SPD und FDP haben Wirtschafts-Azubi Habeck geholfen, sein vermurkstes Heizungsgesetz „pragmatisch auszugestalten“ und halbwegs juristenfest auszuformulieren...LKW-Maut erhöht – Na und?, denkt da der PKW-Fahrer vor den ZDF- oder ARD-Nachrichten, schließlich bin ich kein LKW-Fahrer. Dass die Kosten ihn spätestens im Supermarkt erwischen, merkt er erst, wenn es so weit ist...
(Tichys Einblick. Bekloppt und bescheuert, aber (Noch)Deutschland.)

"Einsicht in die Notwendigkeit des Gitters" - Freiheit – ein rechter Diskurs
Ein ARD-Beitrag zeigt exemplarisch die Begriffspolitik der Öffentlich-Rechtlichen: Freiheit ist, dem zuzustimmen, was die Regierenden für notwendig halten. Wer das nicht einsieht, gefährdet die Gesellschaft. Der MDR kehrt damit wieder zu seinen Wurzeln zurück.
Von Jürgen Schmid
(Tichys Einblick. Wir wollen die Mauer wiederhaben, sollen sie die Aktuelle Kamera behalten.)

Sinnkrise
Die Kirchen leiden an sich selbst
Austritte in Rekordhöhe und mehr Beerdigungen als Taufen – die beiden großen Kirchen hadern mit ihrer Lage. Die Gründe für das Schrumpfen der beiden Institutionen sind vielfältig. Wie konnte es so weit kommen? Ein Erklärungsversuch.
(Junge Freiheit. Wer braucht sie?)

Grüne Transformation
Im Land der Verbote: Von oben bevormundet
Die grüne Verbotsliste wird immer länger und betrifft mittlerweile nahezu jeden Lebensbereich. Doch in Berlin zeigt das Ergebnis des Klima-Volksentscheids, daß den Einschränkungen im Namen des heiligen Klimas auch Grenzen gesetzt sind. Nicht jeder will bei der grünen Transformation mitmachen. Ein Kommentar von Holger Douglas.
(Junge Freihgeit. Grünen Rasen betreten verboten.)

Woker Kapitalismus
Blackrock und die grünen Billionen
Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock läßt seinen Einfluß spielen und setzt selbst global agierende Unternehmen über woke Investment-Kriterien unter Druck. Wie konnte der Konzern so mächtig werden? Und was hat es mit ESG-Kriterien auf sich? Eine Analyse.
(Junge Freiheit. Was hat Merz dort fürs Leben gelernt?)

Leben in der Multikulti-Gesellschaft
Alltag in den Schulen: Bedroht und verspottet
In den Schulen zeigt sich die dramatische Kehrseite der Multikulti-Gesellschaft. Hier schlägt der demographische Hammer der alternden Gesellschaft am härtesten zu. Deutsche Schüler sind in vielen Gegenden schon zur Minderheit geworden. Ihr Leiden spielt sich meist im Verborgenen ab. Ein Kommentar von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Umgevolkt.)

 

 

Deutschland – das Land der wahren und in der Jetztzeit lebenden Schildbürger?

Von MARTIN E. RENNER

Sicherlich kennt jeder das geflügelte Wort von den „Schildbürgerstreichen“. Ein Wort für wahnhaft närrisches Handeln – fern jeder Logik und damit auch ohne jede Aussicht auf erfolgreiche Resultate.

Für diejenigen, denen diese „Streiche“ nicht geläufig sind, ein gut bekanntes Beispiel: Die Schildbürger bauten ein Rathaus ohne Fenster. Als sie drinnen nun feststellten, dass es stockfinster war, liefen sie wieder hinaus und versuchten draußen mit Säcken und Eimern das Sonnenlicht einzufangen und so ins Rathaus zu bringen.

Ein Schelm, wer hier sofort an die aktuelle Energiepolitik der Bundes-Schilda-Regierung denkt. Kohleausstieg, Ausstieg aus der Kernkraft und Verteufelung von billigem Gas, da „russischer“ Herkunft – stattdessen aber Solarenergie und Windparks.

Man sieht die bundesdeutschen Grünen-Wähler schon massenhaft mit Taschenlampen vor den Solarpanels herumfuchteln, in geeignetem Abstand Windräder anpusten und auch in bereit gestellte Kartoffelsäcke pupsen.

Nicht alles, worüber man lachen muss, ist witzig.

Diese ironisierenden Beispiele zukünftigen Handelns eignen sich bestenfalls auf den ersten Blick zum neckischen Kopfschütteln. Wer die aktuellen Ergebnisse und Vorhaben der vielstündigen Unterredung des Koalitionsausschusses anschaut, der erkennt sofort, dass sich hier selbst schwärzester Galgenhumor verbietet.

Die Lage ist ernst. Die Zukunft unseres Landes ist bedroht
Dieses Ergebnispapier der rot-grün-gelben (nein, magentafarbenen) Koalition ist blanker, radikaler, grüner Klimarettungs-Irrsinn. Ganz nach dem Motto: Immer mehr, immer schneller, immer rigoroser und immer teurer. Für den Steuerzahler und Bürger, der dies alles nach dem Kommandoruf „Friss´ oder stirb‘“ zu stemmen hat.

Das ist offenbar den gänzlich enthirnten Autoren dieses Horror-Papiers – ganz am Schluss – wohl auch aufgefallen. Das Wort „Bürger“ kommt in diesem Pamphlet tatsächlich genau ein einziges Mal vor. Im vorletzten Satz. Und hier macht man sich Sorgen über die etwaige finanzielle Überforderung der Bürger.

Weshalb man im allerletzten Satz dann „heuchlerisch versöhnlich“ die Hand ausstreckt: Niemand werde „im Stich gelassen“, was ja auch Scholz beständig beteuert. Dumm nur, dass der Herr Bundeskanzler vermutlich auch das morgen wieder einmal scholzend vergessen hat.

Die Psychiatrisierung der Politik nimmt erschreckende Ausmaße an
Wesentlich aussagekräftiger als der ideologiegesättigte Inhalt ist, was gar nicht in diesem Papier steht. Und im Denken dieser irren Ampelregierung auch gar nicht mehr vorkommt. Was woke und ökosozialistische Ideologen nicht sehen wollen, das wird verschwiegen – und alles wird genauso weitergehen wie bisher.

Keine realitätsbezogenen Annahmen. Keine wissenschaftlich belegten Fakten. Kein „Pro“ und kein „Kontra“. Kein einziges Wort über die potentiell existenziellen Konsequenzen einer solchen öko-sozialistischen Politik, der in der Jetztzeit lebenden und das Sagen habenden Schildbürger.

1. Migrationspolitik
Angestrebte „Bekämpfung“ des sogenannten Fachkräftemangels durch bedingungslose Einwanderung von Hunderttausenden und demnächst wohl von Millionen minder- oder unqualifizierter Migranten aus den dysfunktionalsten Ländern dieser Welt. Scholz rechnet bereits jetzt mit 90 Millionen Einwohnern in Deutschland in den nächsten Jahren.

Deutschland wird so beileibe nicht zum erfolgreichen Champion in der „Bekämpfung des Fachkräftemangels“, sondern zum Importweltmeister von Chaos, Barbarei, Korruption und Kriminalität. So ganz nach dem Vorbild der schlimmsten Länder aus der „Dritten Welt“.

2. Wirtschaftspolitik
Die rasant an Geschwindigkeit zunehmende Deindustrialisierung (Linde aus dem DAX, BASF geht nach China) und das Absterben der Mittelstandsunternehmen – nach Habeck’scher Lesart handelt es sich hier doch nur um „vorübergehende Produktionsstopps“ – sollen hierzulande akzeptiert werden, um die Einhaltung der von den deutschen Politik-Schildbürgern formulierten Klimaziele zu erreichen.

Obwohl unser Land selbst bei völliger „Klimaneutralität“ – und wir Deutschen auf den Bäumen sitzend und hin und wieder eine Haselnuss ergatternd – rein gar nichts am globalen Klima ändern könnte.

3. Arbeitsmarktpolitik
Wohlstand durch Armut. Hurra, der „Great Reset“ wirkt: „Du wirst nichts besitzen und du wirst glücklich sein.“

An dieser Stelle möge sich der geneigte Leser seine eigenen Gedanken machen und den angedeuteten Punkt selber vervollständigen.

4. Kultur-, Integrations- und Identitäts-Politik
Das Bundesverfassungsgericht ermöglicht die Weiterführung von im Ausland geschlossenen Ehen mit Kindern. Also ist die immer wieder mal gehörte Feststellung, wonach „der Islam zu Deutschland gehört“, nunmehr amtlicherseits bestätigt.

Nicht mehr der Zugewanderte soll sich, geschweige denn, muss sich integrieren, sondern der „Schon-länger-hier-Lebende“ darf die augenfälligen kulturellen oder sonstigen Unterschiede nicht benennen und ansprechen, denn sonst ist er islamo-, homo-, trans-, x-, y- und z-phob.

Und – sowieso – mindestens aber immer sexistisch und rassistisch.

Über Integration brauchen wir zukünftig nun wirklich nicht mehr zu reden. Und folgerichtig brauchen wir auch keine Millionen und Abermillionen Euro in die entsprechenden Projekte mehr zu investieren.

Denn: Integration setzt Identifikation voraus. Und Identifikation hat etwas mit Identität zu tun, was schon derselbe Wortstamm verdeutlicht. Unsere politisch agierenden Schildbürger negieren und bekämpfen jedoch immer brachialer unsere – deutsche – Identität.

In was soll sich der „Neu-hierher-Gekommene“ also integrieren? Und, weil er hierzulande nichts Identitäres zu finden vermag, lässt er es halt einfach sein und lebt sein Leben, das durch seine – häufig uns befremdlich erscheinende – Sozialisation vorgegeben ist.

5. Rentenpolitik
Immer mehr Menschen – und vor allem auch immer mehr neue Migranten – in der sozialen Hängematte.

Hierfür arbeitet der deutsche Steuerzahler bis 67 und demnächst vielleicht bis 70 und zahlt inzwischen mehr an Steuern und Abgaben, als er Netto für sich selber behalten darf.

Tendenz: Steigend. Denn immerhin, muss auch das Klima gerettet werden. Dafür gehen immer mehr unserer Rentner Pfandflaschen sammeln, müssen für sich selbst oder für ihr treues lebensbegleitendes Haustier „Die Tafel“ aufsuchen. Sofern diese überhaupt noch etwas anzubieten haben, was nicht zuvor schon mit großen SUVs und ukrainischen Kennzeichen abgeholt worden ist.

6. Innere Sicherheit
Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu berichten. Einzelfälle dürfen nicht aufsummiert werden. Ausländerkriminalität gibt es gar nicht. Frechheit, die Vornamen wissen zu wollen. „Deutsche machen sowas auch.“ Massive psychische Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten werden zur neuen Volkskrankheit. Oder präziser: Zur „Neuvolks“-Krankheit. Letztes und ultimatives Abenteuer in dieser Welt: Zugfahren.

7. Justiz
Knast für GEZ-Verweigerer. Bewährung für – oftmals „kulturfremde“ – Mädchen-Vergewaltiger, häufig auch als Gruppenverbrechen durchgeführt. Ob dies jeweils Ausnahmen sind, spielt keine Rolle: Alleine die Tatsache, dass solche Urteile real existieren, zeigt die gewaltige Schieflage unserer Strafjustiz.

Unsere polit-medialen Schildbürger reißen uns in den Abgrund
Tatsache ist, dass sich unser Land wirtschaftlich in freiem Fall befindet. Es könnte natürlich auch sein (Achtung: Ironie), dass unsere Regierung hier eine geradezu „geniale“ Schildbürger-Strategie verfolgt.

Wer selbst zum gescheiterten Staat wird, der wird zukünftig keine Verantwortung für die EU oder die ganze „Weltgemeinschaft“ mehr tragen müssen und können. Der muss sich dann früher oder später selbst helfen lassen. Doch werden dann die bislang so wohlwollend von uns umsorgten Staaten wirklich an unserer Seite stehen?

Ist diese „Ampel“ närrisch oder ist es auch der Bürger und Wähler?
Immerhin waren die Schildbürger ganz ursprünglich das glatte Gegenteil von närrisch: Sie waren – anfangs – ausgesprochen klug. Auch wir Deutschen haben uns jahrelang in der Rolle des Exportweltmeisters gefallen und gesonnt.

Und auch heute noch exportieren wir etwas unwiederbringlich Wertvolles in alle Länder dieser Welt. Wir exportieren über unsere – leider etwas sprachgestörte und intelligenzreduzierte – Außenministerin, die überall so hoch geschätzte „feministische Außenpolitik“.

Hoffen wir, dass die Wähler endlich erkennen, dass heute die pure Narretei regiert. Da wir ja alle in einem Boot sitzen, machen wir doch bitte gemeinsam einen letzten Streich.

Wir fahren hinaus auf einen der beiden größten Seen in Deutschland – entweder auf die Müritz oder auf den Bodensee – und versenken diesen Öko-Sozialismus und diese grüne Politik an einer geeigneten Stelle.

Und für den Fall, dass wir den Sozialismus jemals wieder brauchen und diesen wieder finden wollen, schnitzen wir uns dort, wo wir ihn versenkt haben, eine dicke Kerbe ins Boot.

So, wie die altvorderen Schildbürger ihre Glocken vor durchziehenden Räubern geschützt haben und diese Glocken – nach der Bedrohung – durch diesen genialen Trick wieder zu finden hofften.

Leider vergebens.

(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD und war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne erscheint alle zwei Wochen am Samstagabend auf PI-NEWS)
(pi-news.net)

Schlechte Verlierer sind die Linken auch noch

Von Vera Lengsfeld

Der krachend gescheiterte „Klima“-Volksentscheid von Berlin hat im linken Lager zu einem mittleren Beben geführt und Gewissheiten erschüttert. Aber auch bei manchen dazu geführt, dass sie ihr wahres Gesicht zeigen.

Exemplarisch dafür ist der Kommentar von taz-Redakteur Gareth Joswig. Zur Erinnerung, die taz aus der linksten Hochburg der Republik, Berlin-Kreuzberg, war mal vor Jahrzehnten als alternatives Projekt gestartet und war die journalistische Schule für sehr viele Medienmacher, insbesondere derer, die das Vierteljahrhundert Schröder-Merkel-Republik bei Spiegel und Co. dominiert haben. Heutzutage scheint die taz vor allem eine Art linkes Neues Deutschland zu sein.

In der Jetztzeit steht das Framing – früher Spin genannt – über allem. Deshalb muss die Botschaft immer gleich in die Überschrift. Für Gareth Joswigs Kommentar: „Signal aus Spandauer Vorgärten“.

Das ist schon die erste Propagandalüge: Der Volksentscheid ist bezüglich Quorum berlinweit gescheitert. Einzige Ausnahme: Friedrichshain-Kreuzberg. Dort überschritten die „ja“-Stimmen das 25% Quorum mit 31%. Wirklich deutlich wird die Abneigung der Berlinerinnen und Berliner aber vor allem in den Plattenbaugebieten im Osten, insbesondere in Marzahn-Hellersdorf mit der deutlichsten Ablehnung. Für Nicht-Berliner: Spandauer Vorgärten sind der westliche Außenbereich – Marzahn-Hellersdorf das östliche Pendant.

Nach der Propagandaüberschrift steigt Gareth Joswig zunächst sachlich ein:
„Die Wahlbeteiligung ist niedrig, die Außenbezirke haben zu großen Anteilen überwiegend mit „Nein“ gestimmt: Der Volksentscheid von Klimaneustart Berlin verfehlt sein Ziel.“

Alles richtig. Doch wenige Sätze später kommt die eigentliche Hauptbotschaft des Kommentars:
„Das ist durchaus ein Tiefschlag für die Klimabewegung der Stadt. Das Signal, das um die Welt gehen sollte, wurde in den Spandauer und Reinickendörfer Vorgärten zwischen Swimmingpool und SUV erfolgreich abgewürgt.“

Lassen wir mal die Hybris von den deutschen Signalen, die aus Berlin „in die Welt gehen sollten“ weg. Die Schuldzuweisung ist klar: Spandauer und Reinickendorfer Vorgärten, zwischen Swimmingpool und SUV.

Hier zeigt der taz-Journalist seine ganze Verachtung für die Lebensweise seiner Mitbürger. Was ist nur aus der sprichwörtlichen Toleranz Preußens geworden? Die Pflege und Unterhaltung eines Vorgartens, solche gibt es tatsächlich gerade in Reinickendorf und Teilen von Spandau auch in einfacheren Wohnanlagen, als Feindbild? Man kann es kaum glauben…

Aber was ist mit Swimmingpools? Der Kreuzberger an sich assoziiert damit wahrscheinlich kalifornischen start-up-Reichtum.

Doch was ist die Realität? Es gibt tatsächlich immer mal wieder kleine Swimmingpools in den Gärten von Einfamilienhäusern in ganz Berlin – in der Regel die Erfüllung des Eigenheimtraums hart arbeitender Mittelstadtfamilien.

Aber Joswig setzt ja noch den SUV drauf! Haben wir da endlich die Bösewichte?

Jetzt bin ich persönlich auch nicht der größte Fan von PS-starken Offroadern in Innenstädten, aber das Bedürfnis von Größe und Sicherheit, oft sind SUVs auch bei einem bestimmten Typ erfolgreicher Mütter beliebt, als reinen konservativen Außenringlebensstil zu brandmarken, ist natürlich ein Witz.

Und eine weitere taz-Lüge – jeder, der sich ein wenig in Kreuzberg auskennt, weiß, dass auch dort auffällig viele SUVs rumkurven. Und die gehören garantiert nicht Pendlern aus Spandau oder Reinickendorf.

Im nächsten Joswig-Abschnitt geht es dann wieder sachlich zu.

„Der Entscheid hat damit den Trend der Berliner Wiederholungswahl, aus der die CDU als klarer Sieger hervorging, bestätigt: Das Ergebnis ist erneut ein Dämpfer für progressive Politik. Trotz einer großen und überall in der Stadt sichtbaren Kampagne für ein „Ja“ sind nicht genug Menschen an die Urnen gegangen. Und obwohl es keine Gegenkampagne gab, haben deutlich mehr Menschen mit „Nein“ gestimmt als erwartet.“

Und auch den folgenden Abschnitt zeichnet eine gewisse Nachdenklichkeit aus:

„Die Klimabewegung sollte analysieren, warum es nicht gereicht hat und welchen strategischen Anteil man daran haben könnte. Denn der größere Rahmen ist natürlich die sich zuspitzende Klimakrise: ein alarmierender IPCC-Bericht in der Vorwoche, unzählige Wissenschaftler*innen, die das Volksbegehren unterstützt haben, drohende Kipppunkte und nicht abreißende Hitzerekorde und Starkwetterereignisse weltweit.“

Der aus Bremen nach Berlin zugereiste Absolvent der Soziologie und Geschichte (Schwerpunkt Rechtsextremismus) Joswig übersieht aber natürlich eines: Vielleicht haben die Berlinerinnen und Berliner einfach schon weitergedacht? Und haben ihre eigenen Schlussfolgerungen aus den immer schriller werdenden Warnungen der immer kleiner werdenden Zahl echter aktiver Wissenschaftler, genannt „die Wissenschaft“ gezogen?

Wobei erste Ansätze auch bei Joswig zu ahnen sind:
„Hinzu kommt aber vermutlich auch eine gewisse Krisenmüdigkeit nach Pandemie, Krieg und eine von hohen Energiepreisen angeheizte Inflation. Vielleicht sollten daher soziale Antworten auf die Klimakrise beim nächsten Anlauf der Klimabewegung eine größere Rolle spielen als apodiktische Zielsetzungen und Fokussierung auf ein Datum. Aber wie immer gilt: Hinterher ist man immer schlauer.“

Nach der nächsten Denunziations-Zwischenüberschrift („Klein-Berlin ist zurück“) kommt es noch mal ganz dick.

„Klein-Berlin ist zurück, das am Grill über „Klima-Kleber“ meckert und aus den heckenbeschatteten Vorgärten und Carports die Politik bestimmt, während die Innenstadt weiter schwitzen muss.“

Man fragt sich fast ein wenig besorgt, ob die Innenstadterhitzung hier schon aufs Gemüt geschlagen hat?

Sind die Kreuzberger taz-Journalisten wirklich der Meinung, das Mikroklima in der Rudi-Dutschke-Straße oder im Wrangelkiez wird über das globale CO2 gesteuert?

Ging es in dem Volksentscheid nicht nur um mehr Bürokratie-Karrieren und um irre Subventionen für Balkon-Solarpanele, sondern um real mehr Bäume rund um das Kottbusser Tor? War das die Joswigsche Hoffnung?

Stadtgrün ist nun wirklich eine vor allem kommunale Aufgabe, oft betrieben von den Leuten, die Joswig als Vorgarten-Städtler denunziert.

Wer trägt denn die Verantwortung in den verbliebenen taz-Hochburgen? Ist Friedrichshain-Kreuzberg etwa in der Hand irgendwelcher finsteren Fossil-Grill-Mächte? Nein, Grüne und Linkspartei haben auch nach der Wiederholungswahl in Berlin in Friedrichshain-Kreuzberg eine absolute Mehrheit. Dies sollte der in diesem Bezirk angesiedelten taz eigentlich bewusst sein.

Tja, das ewige Nebelkerzenwerfen kann einen schon mal verwirren, Gareth Joswig.

Die Berlinerinnen und Berliner haben es vorgemacht: Wer die Kreuzberger Republik verhindern will (und eigentlich kann es hier außerhalb von Kreuzberg keine zwei Meinungen geben), der darf keine Stimme an Grüne oder Linke oder an von denen befeuerte Initiativen wie den gescheiterten Klimavolksentscheid geben. Niemals.

Quellen:
Kommentar von Gareth Joswig in der taz:

https://taz.de/Klima-Volksentscheid-in-Berlin-scheitert/!5924302&s=klima/

Infos zu Journalist Joswig in taz:

https://taz.de/Personenfuehrung-99-Gareth-Joswig/!162535/

Ergebnisse Klima-Volksentscheid:

Ergebnisse Volksentscheid Berlin 2030 klimaneutral in Berlin (wahlen-berlin.de)

Zusammensetzung der BVV (Bezirksparlament) von Friedrichshain-Kreuzberg:

Ergebnisse Wiederholungswahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen am Sonntag, dem 12. Februar 2023 (Hauptwahl vom 26.09.2021) in 02 – Friedrichshain-Kreuzberg (wahlen-berlin.de)
(vera-lengsfeld.de)

Für Deutschlands grün-islamophile Gutmedien kein Aufregerthema!

Von Alex Cryso

Während unsere Gutmenschen weiterhin sämtliche Schattenseiten des Islams mit Erfolg ignorieren, wird an anderer Stelle auf perverse Art deutlich gemacht, dass der Islam mit dem Wörtchen „Frieden“ nichts zu tun hat: Bereits Mitte März kam es im Nordosten des Kongos zu mehreren geplanten Terrorakten durch muslimische Extremisten, bei denen insgesamt 69 Christen getötet wurden.

Unter anderem hatte sich der islamische Staat (IS) zu dem Blutigsten der Massaker bekannt. Zahlreiche Verletzte und Entführungen gab es darüber hinaus. Aufgrund der anhaltendenden Unsicherheiten im Osten des besagten afrikanischen Staates wurden zirka 300.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben.

Nicht nur in Deutschland liegen Machetenmorde voll im Trend
Für die Angriffe in der Provinz Nord-Kivu zeigte sich unterdessen die Rebellengruppe der „Allied Democratic Forces“ (ADF) verantwortlich. Diese haben sich mit dem IS zusammengeschlossen, um im Name Allahs gezielt Christen und deren Einrichtungen zu bekämpfen. Heimgesucht wurde unter anderem das Dorf Mukondi, wobei über 40 Christen ermordet wurden, davon 15 Kinder. Bei etwa 30 Opfern wurde die Machete als Tötungswerkzeug verwendet. Bereits am Vortag ermordeten ADF-Mitglieder sieben Christen in dem Dorf Muvulya.

Nur wenige Tage später erfolgte das nächste Massaker: Dieses Mal wurde eine Krankenstation in Kirindera angegriffen, wobei 22 Christen starben. Anschließend wurde die Klinik in Brand gesetzt. Dem nicht genug fackelten die Islamisten auch noch ein Hotel ab (dessen Gäste sich ebenfalls den Gewaltausbrüchen ausgeliefert sahen) sowie mehrere Fahrzeuge und eine Apotheke.

Solange keine Moschee explodiert, ist alles gut?
Inzwischen hatte sich auch der IS zu einem der Massaker bekannt und beteuert, dessen Anhänger hätte 35 Christen umgebracht. Dabei wird eindeutig Stellung zu der Eskalation in Mukondi bezogen, wo die schwer bewaffneten Fanatiker ferner zahlreiches Eigentum zerstörten. Bereits im Januar diesen Jahres explodierte im Rahmen eines Taufgottesdienstes an der Grenze zu Uganda eine Bombe, die 17 Menschen in den Tod riss und 20 weitere Personen schwer verletzte. Einmal mehr zeigte sich der ADF verantwortlich für den Terror. Angeblich wurden sogar drei Bomben platziert, wobei jedoch nur eine explodierte.
(conservo.blog)

(tutut) - Palme rauf oder Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck, im Hauptberuf Kinderbuchautor, das Sonntagsläuten widmen? Palmsonntag und  Internationaler Kinderbuchtag ist's. Ohne Palmenwald keine Zeitung, aber auch kein Kinderbuch wie "Kleine Helden, große Abenteuer" über das Amazon schreibt: "Der Band versammelt fantasievolle Vorlesegeschichten für Kinder ab 4 Jahren – immer lustig, spannend und überraschend". Das lässt sich vom Autor nicht behaupten, wenn er nicht gerade im brasilianischen Urwald ein Dorf besucht. "So erhält Per mysteriöse Briefe aus der Vergangenheit und macht sich auf die Suche nach dem unbekannten Absender. Greta hingegen verbringt ihre Ferien auf einem Schiff und erlebt mit den Kindern der Besatzung jeden Tag neue Abenteuer an Bord. Fritz findet einen neuen Freund, der nicht von dieser Welt zu sein scheint – und plötzlich werden die aufregenden Abenteuer aus seinem Lieblingscomputerspiel Wirklichkeit. Mit den neugierigen und aufgeweckten Kinder-Charakteren in diesem vierfarbig illustrierten Vorlesebuch ist wirklich jeder Tag ein neues Abenteuer". Über die Autoren weiß der online-Laden: "Bereits vor seiner Zeit als Politiker hat er  zusammen mit Andrea Paluch, die als Schriftstellerin und Lernberaterin arbeitet, zahlreiche Romane (u. a. 'Hauke Haiens Tod' und 'Der Schrei der Hyänen') und Kinderbücher geschrieben. Das Paar hat vier Söhne und lebt in Flensburg und Berlin. Andrea Paluch, geboren 1970 in Hannover, arbeitet als Lehrbeauftragte, Übersetzerin und Autorin. Zusammen mit ihrem Mann Robert Habeck hat sie seit 1999 zahlreiche Romane und Kinderbücher veröffentlicht (z. B. Ruf der Wölfe, Flug der Falken und Kleine Helden, Große Abenteuer)".  Ein politisierender Kinderbuchautor oder  Politiker von Philosophie und Kinderbuch her  hat es besonders schwer, für irgendwas Anerkennung zu finden. Bleibt gerade grüne Politik  gegen Deutschland auf der Strecke, so erntet auch das Heldenbuch durchwachsene Kritik auf Amazon. Einmal humoristischer Art, obwohl auch Grüne bei Dschungelbesuchen nicht frei davon sind: "5,0 von 5 Sternen - Bedeutsames Werk der Literaturgeschichte - Kundenrezension aus Deutschland  am 20. September 2022 - Nur wenige Schriftsteller der Gegenwart sind in der Lage, die Bedeutung ihres Werkes und die Kraft des Wortes selbst ihren Nicht-Lesern eindrucksvoll zu vermitteln. Eine derartige Bekanntheit von Werken bei Nicht-Lesern war bislang nur historischen Größen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin vergönnt. In diesem Fall schafft es der Autor sogar, über 30 Nicht-Leser des Buchs dazu zu motivieren, erstmals selbst einen Text zu verfassen und als ihre und einzige Buchrezension bei Amazon einzureichen. Eine eindrucksvolle Leistung. Die meisten dieser Nicht-Leser werden nach dem mühsamen Zusammenstellen ihrer Propagandazeilen sogar verstanden haben, dass sie im Gegensatz zum Autor niemals in der Lage wären, einen längeren und lesenswerten Text zu erstellen. Somit schafft es der Autor auch noch, eindrucksvoll aufzuzeigen wie wichtig es ist, Freude am Lesen bereits im frühen Kindesalter zu vermitteln um einem hasserfüllten ein-Sterne-Leben vorzubeugen. Hass und das lebenslange Fernhalten von Kinderbüchern ist offensichtlich ein schlechter Nährboden für Kreativität und Intellekt". Sie dagegen meint es am 15. September 2022 gut mit ihm, dem Buch: "5,0 von 5 Sternen Schön  - Ich finde das Buch sehr schön, das Kind, dem ich es geschenkt habe, war begeistert. Diese vielen 1-Sterne-Bewertungen sind völlig ungerechtfertigt und das reinste Habeck-Mobbing. Es fällt jedenfalls auf, dass viele Bewertungen vom September 2022 sind und sich kaum auf das Buch, sondern eher auf die Politik von Robert Habeck beziehen. Zudem bezweifle ich, dass man als Habeck-Hasser seine Bücher kaufen würde. Daher sind diese Bewertungen wenig hilfreich und sollten gelöscht werden".  Habeck und Politik hin, Habeck und Kinderbuch her. Heute, Sonntag, ist Internationaler Kinderbuchtag. Eine Schweizer Erfindung.  Selbstauskunft: "Das Internationale Kuratorium für das Jugendbuch (IBBY) ist eine gemeinnützige internationale Organisation. Sie umfasst Menschen, die weltweit bestrebt sind, bei Kindern und Jugendlichen Freude und Interesse an Büchern und Literatur zu wecken. IBBY wurde 1953 in Zürich, Schweiz, gegründet und umfasst mehr als sechzig Nationale Sektionen. Die Ziele von IBBY: Internationale Verständigung durch Kinderliteratur, Kindern weltweit den Zugang zu Büchern mit literarischem und künstlerischem Anspruch zu ermöglichen, Schaffung der Voraussetzungen für die Veröffentlichung und Verbreitung qualitätvoller Kinderbücher, vor allem in Ländern, in denen die Bedingungen dafür noch nicht ausreichend vorhanden sind, Unterstützung und Weiterbildung für alle an Kinder- und Jugendliteratur Interessierten, Anregung zu wissenschaftlicher Befassung mit Kinderliteratur. Mitglieder der Nationalen Sektionen sind Frauen und Männer aus verschiedensten Berufe: Autoren und Illustratoren, Verleger und Lektoren, Übersetzer, Journalisten und Kritiker, Kindergärtner und Lehrer, Hochschulprofessoren und Studenten, Bibliothekare und Buchhändler, Sozialarbeiter und Eltern. Die Planung und Durchführung von IBBYs Aktivitäten wird vom Exekutivkomitee bestimmt, das alle zwei Jahre in der Generalversammlung während des IBBY-Kongresses von den Nationalen Sektionen gewählt wird. Es besteht aus dem Präsidenten und zehn Vorstandsmitgliedern aus verschiedenen Ländern. Die Geschäftsführung liegt beim IBBY Sekretariat in Basel. Die Jahresbeiträge der Nationalen Sektionen bilden das einzige regelmässige Einkommen von IBBY. IBBY ist deshalb auf zusätzliche Finanzierung für seine Aktivitäten angewiesen. Als nichtstaatliche Organisation mit offiziellem Status bei UNESCO und UNICEF ist IBBY in die Vorbereitung politischer Entscheidungen einbezogen und wirkt als Anwalt des Kinder- und Jugendbuchsektors. IBBY fühlt sich den Grundlagen des Internationalen Abkommens über die Rechte der Kinder verpflichtet, das 1990 von den Vereinten Nationen ratifiziert wurde. Eine der wichtigsten Forderungen dieser Konvention ist das Recht des Kindes auf umfassende Erziehung und Ausbildung und unmittelbaren Zugang zu Informationen. Dank einer Initiative von IBBY anlässlich der Formulierung richtet dieses Abkommen einen Appell an alle Nationen, sich für die Veröffentlichung und Verbreitung von Kinder- und Jugendbüchern einzusetzen. IBBY pflegt weltweit enge Kontakte mit zahlreichen anderen internationalen Organisationen und Kinderbuch-Institutionen. Alljährlich ist IBBY auf der internationalen Kinderbuchmesse in Bologna vertreten und nimmt auch an anderen internationalen Buchmessen teil. Seit 1967 wird am oder um den 2 April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, der Internationale Kinderbuchtag (ICBD = International Children’s Book Day) gefeiert. Damit soll die Freude am Lesen unterstützt und Interesse für das Kinder- und Jugendbuch geweckt werden. Jedes Jahr übernimmt eine Nationale Sektion von IBBY die Patenschaft über den Internationalen Kinderbuchtag. Sie entscheidet über das spezifische Thema und gewinnt einen führenden Autor aus ihrem Land dazu, eine an die Kinder der Welt gerichtete Botschaft zu verfassen, ein bekannter Illustrator gestaltet dazu den Poster. 2023 stellt die griechische IBBY-Sektion den Hans Christian Andersen-Tag unter das Motto „Ε?μαι ?να βιβλ?ο, δι?βασ? με.“ / „I am a book, read me.“ / „Ich bin ein Buch, lies mich.“ / „Je suis un livre, lis-moi.“. Die Botschaft des Autors Vagelis Iliopoulus sowie das Plakat, gestaltet von der Illustratorin Photini Stephanidi, stehen auf der IBBY-Website zum Download zur Verfügung.  Mit Hilfe dieser Materialien soll für Bücher und das Lesen geworben werden. IBBYs Nationale Sektionen verbreiten die Botschaft zum Internationalen Kinder- und Jugendbuchtag mit Hilfe der Medien und veranstalten einschlägige Aktivitäten in Zusammenarbeit mit Schulen und Bibliotheken. Oft wird der Internationale Kinderbuchtag in Verbindung mit speziellen Veranstaltungen wie Präsentation von Autoren und Illustratoren, Schreib-Wettbewerbe oder der Bekanntgabe von Buchpreisen festlich begangen". Gestern, kein Scherz,

war 1. April. Mit sechs Seiten Selbstgebasteltem "Meine Heimat"  und feministischem Zeilenwettangeln im Lokaljournalismus.  Vorneweg ein Priester mit der Reise nach Jerusalem zum Sonntagsläuten, womit nicht das Spiel um den letzten Stuhl gemeint ist: "'Ostern in Jerusalem -  So singen jüdische Lieder. Die Karwoche, das christliche Pascha, in Jerusalem mitzufeiern, wenigstens einmal im Leben, das wünschen sich viele Christen. Und wenn sich dieser Traum nicht erfüllt, geht es auch anders". Hat er vergessen,  wie die beiden Kirchenobersten in Jerusalem standen und ihre Kreuze versteckten? Meint er: passt scho? "Mit dem Palmsonntag haben wir den Schlüssel, der uns das Mysterium der Erlösung und das Ewige Leben aufschließt".  Warum werden dann die Seelsorgeeinheiten immer größer? Weil den Hirten die Schäfchen ausgehen. Ihre Botschaft von unterm Dreifaltigkeitsberg  scheitert an Schreibkultur und der Frage: Was ist Kultur?  Oder soll das ein Aprilscherz sein: "Kultur und Kirche - Wie passt das zusammen? - Anregen, sich auseinandersetzen, Menschen treffen - All das kann auch kirchliche Gemeindearbeit sein - Vier hochklassige Kulturveranstaltungen bietet die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Johannes Thiemann (links) im Jahr an".  War Jesus ein Gesangverein? Frau muss nicht Karl Kraus kennen, um wissen zu können, dass Kultur mehr ist als irgendein Tralala, welches Ämter aller Art als Kultur verkaufen. Cicero 

 bezeichnete mit Kultur die Arbeit, welcher der Mensch mit seinem Geist und an seinem Geist verrichten kann. Hat was mit Bildung zu tun. So aber schwurbelt sie: "Es ist wie bei allem, von dem man nur eine kleine Ahnung hat: Wenn man auf jemanden trifft, der sich darüber aus vielen Perspektiven bereits lange viele Gedanken gemacht hat, beginnt das Unterbewusste erst nach und nach das Erfahrene zu verarbeiten und ins Bewusstsein zu schicken. So auch beim Kammermusical 'Bonhoeffers Verlobte' im Martin-Luther-Haus. Was auf jeden Fall sofort auftaucht, wenn sich der Gedanke auch nur in die Nähe des Abends bewegt, ist ein Ohrwurm: 'Von guten Mächten wunderbar geborgen'“. Kleine oder keine Ahnung? An die Arbeit! Etwa so, wie frau anderswo schreibt? "Gemeinden fühlen sich 'am Limit' - Flüchtlinge, Ganztagsbetreuung, Gesundheitsversorgung - Kommunen fordern Hilfe vom Grünen-Fraktionschef".  Dazu alle grinsend auf einem Gruppenbild. Können sie denn nicht lesen, im Grundgesetz oder im Strafgesetzbuch, vielleicht auch einfach nur Zeitung über Demos von Bürgermeistern?  Und was macht ein Vereinsvorsitzender der Bürgermeister dabei, der demnächst nach 40 Jahren das Amtszeitliche auf dem nicht ganz autarken Dorf in einer Verwaltungsgemeinschaft segnet?  "'Es dauert alles viel zu lange und fehlt an der Finanzierung', fasste es Rudolf Wuhrer, Denkinger Bürgermeister und Kreisverbandsvorsitzender, in einem Pressegespräch zusammen. 'Das kann so nicht weitergehen, die Gemeinden sind am Limit'- Viele Themen brennen den Bürgermeistern und dem Landkreis unter den Nägeln: die Mängel bei der Gesundheitsversorgung, der starke Flüchtlingszuzug und die Frage der Unterbringung, dazu die ungeklärte Finanzierung beim Ausbau der Ganztagsbetreuung in Grundschulen - um nur einige zu nennen". Anderfrau meldet dazu aus einem kleinen Dorf mit knapp über 700 Einwohnern aber hauptamtlicher Bürgermeisterin: "Unterbringung von Flüchtlingen sorgt für Diskussion - Buchheim stellt zwei Mobilheime an verschiedenen Standorten auf - Bürger äußern ihre Bedenken - Die Bürgerinnen und Bürger in Buchheim hatten noch einige Fragen, was die Unterbringung von Geflüchteten in ihrer Gemeinde angeht".  Eher von Fakes statt von facts ist hier die Schreibe, denn von "Flüchtlingen" oder gar "Geflüchteten" - was soll das sein? - kann der Definition nach keine Rede sein. Sie dürften nicht im Land sein, so aber greift Horst Seehofers Wort von der "Herrschaft des Unrechts".  Was meint sie, wenn sie schreibt: "Es ist die Erfüllung einer Pflichtaufgabe, die die Bürgerinnen und Bürger Buchheims ganz genau beobachtet haben. Es geht um die Anschlussunterbringung von Geflüchteten in der Gemeinde. Weil in Buchheim keine Wohnungen zur Verfügung stehen, musste sich die Verwaltung etwas anderes überlegen". Wo steht denn das mit der "Pflichtaufgabe", wenn es Pflicht wäre, einen Rechtsstaat aufrechtzuerhalten?  Noch einmal zurück zu dem, was mancheine aus Unkenntnis für eingeengte Kultur halten.  Sie holpert: "Trossingen Open steht in den Startlöchern  -  Organisatoren stellen vorläufiges Programm vor - Auch bei Regen können Konzerte stattfinden".  Und sie von unterm  Dreifaltigkeitsberg wechselt die Anhöhe: "Raubkunst auf dem Hohenkarpfen - Wie Kustos Mark Hesslinger einem Geheimnis auf die Spur kam und es löste". Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? "Diese Geschichte ist ein Krimi mit so vielen Seitensträngen, dass man gut daran tut, dem Hauptstrang zu folgen, um sich nicht zu verlaufen. Es ist die Geschichte, wie ein wertvolles Ölgemälde des zu seiner Zeit als einer der bedeutendsten deutschen Maler geltenden Hans Thoma erst verkauft wurde, um die Flucht einer jüdischen Familie zu finanzieren, dann in den Besitz einer Versicherung kam und schließlich als Dauerleihgabe in das Kunstmuseum auf dem Hohenkarpfen". Wie heißt das Corpus Delicti? "Gemälde 'Sommerlandschaft mit Storch'". Erbarmendes schreibt Weiblichkeit  wie ein Wort zum Sonntag: "Mit der Wohnung kommt die Aussicht auf Arbeit - Stadt Tuttlingen und Caritas schauen nach Leerständen - Es gibt sie noch: Vermieter mit Herz - Zahlen sind das eine. Nehmen wir zum Beispiel die 149. So viele Namen stehen auf der Liste der Caritas im Dekanat Tuttlingen-Spaichingen. Es sind Menschen, die dringend eine Wohnung suchen, es auf dem Wohnungsmarkt aber schwer haben. Und noch eine Zahl: die Eins. Ein persönliches Schicksal bewegt mehr als reine Nummern. Da ist zum Beispiel die Geschichte des jungen Mannes aus Tuttlingen, der als 'Couch-Surfer' kurz vor der Wohnungslosigkeit die Wende geschafft hat". Überall "Flüchtlinge". Darunter solche, die die Realität fliehen, statt zu schreiben, was ist in diesem unseren Lande. Dann wäre da noch einmal sie mit Sorge: "Kreissparkasse schließt nachts einige Geldautomaten - Sorge vor Sprengungen - Vor allem Automaten in Innenräumen im Fokus. Geld abheben am Bankautomaten, das ist seit 1. April an einigen Standorten der Kreissparkasse Tuttlingen nachts nicht mehr möglich. Wie die Kreissparkasse in einigen Gemeindeblättern bekanntgegeben hat, sind Geldautomaten, die sich in Innenräumen befinden, zwischen 23 und 6 Uhr nicht mehr öffentlich zugänglich". Auch dieser Sprachklops  ist Frauensache: "Ukraine-Krieg belastet Zeppelin-Bilanz - Mit dem Umsatz in Russland fällt ein wichtiges Standbein weg - Doch der Baumaschinenverkäufer hat reagiert
Mietmaschinen und Baulogistik sind für den Zeppelin-Konzern ein Wachstumsmarkt". Landeskorrespondentin  versucht zu erklären: "Viele Grundsteuererklärungen stehen aus - Zum Fristende am Freitag fehlten noch drei von vier Erklärungen zur Grundsteuer A".  Aber Scherz muss doch sein: "Ade Bindestrich! - Justizminister Buschmann will das Namensrecht ändern - Künftig mehr Spielraum - Von Anne-Béatrice Clasmann". Was wird nun aus ihrem?  Gibt's keine Männer mehr?  Ihr Sach: "Schwache Frühjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt - Wirtschaft weiter mit hohem Bedarf an Fachkräften - Schlechte Konjunktur hinterlässt aber durchaus ihre Spuren". Und: "Schneise im Tarifdschungel - Der Vorverkauf des Deutschlandtickets beginnt - Für wen sich der Umstieg lohnt".  Lenin hat gesagt, Deutschland scheitert wegen der Bahnsteigkarte an der Revolution. Er aber meint: "Deutschland ist ein Dschungel, ein unüberschaubares Dickicht aus Tarifzonen und Verkehrsverbünden. Das 49-Euro-Ticket schlägt in diesen Wildwuchs eine Schneise: ein Festpreis für alle Regionalzüge, Busse, Straßen, S- und U-Bahnen. Auch wegen seiner Einfachheit sprechen Politiker und Branchenvertreter von einer Revolution - nicht nur wegen des Einstiegspreises von 49 Euro ab 1.Mai im monatlich kündbaren Abo". Wer aber tut sich noch Bus oder Bahn an wegen all der Horrormeldungen ?  Das ist noch die harmloseste: "Stürmischer Wind sorgt am Freitag im Südwesten für Zugausfälle - Wegen des stürmischen Wetters am Freitag in Baden-Württemberg ist es unter anderem zwischen Freiburg und Titisee zu einer Sperrung auf der Strecke der sogenannten Höllentalbahn gekommen. Mehrere Bäume waren auf die Gleise gefallen, erklärte ein Sprecher. Passagiere müssten mit Verspätungen und Teilausfällen rechnen. Ein Pendelverkehr wurde eingerichtet. Auf der Regionalbahn-Strecke zwischen Hechingen und Sigmaringen sei ebenfalls ein Baum auf die Gleise gefallen, hieß es auf dem Twitter-Kanal der Bahn".  Alle reden vom Wetter. "Zwischen St. Georgen und Konstanz mussten Züge mit verminderter Geschwindigkeit fahren, zwischen Freiburg Hauptbahnhof und Villingen ist der komplette Zugverkehr eingestellt worden". Bleibt eigentlich nur die Gäubahn, falls es den Leninzug noch gibt.  Erfreulicheres, so ist die Einordnung der Wichtigkeit am Leidpfosten  von Außerhaus zu vermuten, sendet Korrespondent aus Amerika: "Tabubruch - Richard Nixon kam in Watergate davon. Auch Bill Clinton vermied die Justiz in der Monica-Lewinsky-Affäre. Und George W. Bush musste sich nicht für den Angriffskrieg im Irak verantworten. Unabhängig von der Schwere der Vergehen hielt ein ums andere Mal die Staatsräson als Argument dafür her, warum Präsidenten in den USA juristisch nicht belangt werden sollen". Zur Sache: "Mit der Anklage Donald Trumps in New York wird die intendierte Absicht der amerikanischen Verfassungsväter vom Kopf auf die Füße gestellt. In einer Demokratie steht niemand über dem Recht. Historisch ist die Entscheidung des Chefanklägers von Manhattan eine Zäsur". Deutschland ist von Amerika weit entfernt. Hier ist  es Ordenssache, nicht zu klagen. Karl Kraus, wenn es um Kultur geht: "Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selbst". Nix Kultura?

Der Kreis sucht einen Sozialplaner
Nicht nur die Kosten für den Sozialetat des Landkreises Tuttlingen sind gewaltig. Sondern auch die Probleme und Herausforderungen in diesem Bereich. Nun will die Kreisspitze wieder einen Sozialplaner einstellen. Seit dem Ausscheiden von Wolfgang Hauser vor drei Jahren ist die Stelle nicht mehr besetzt. Bereits bei den Haushaltsberatungen für dieses Jahr gab es einen gemeinsamen Antrag von OGL, SPD und FDP auf eine Wiederbesetzung... „Gleichwohl ist es wichtig, im Sozialbereich den Gesamtüberblick zu behalten und den Blick über den Tellerrand zu wahren“, heißt es in einer Vorlage für die Kreisräte im Sozial- und Gesundheitsausschuss. Diese stimmten der Ausschreibung einstimmig zu, warnten aber auch davor, dass die Stelle nicht zu überfrachtet wird...
(Schwäbische Zeitung. Frau, kann's der Sozialdezernent  und Beisitzer  des CDU-Kreisvorstands nicht,  wird er überflüssig? Der Bär brummt. Den Sozialismus des Wohlfahrtsstaats mit Planwirtschaft in seinem Lauf halten weder Kannitverstan noch Ochs und Esel auf. Wieder einmal wird von der "Integration von Geflüchteten" geschwafelt. Was soll das sein?  Die haben in diesem Land nichts verloren!)

NS-Vergangenheit Oberndorfs
Ehemaliger Bürgermeister bringt Schicksale ans Licht
Der ehemalige Bürgermeister Klaus Laufer erforscht die NS-Vergangenheit Oberndorfs. Er will den Opfern des Regimes ein Gesicht geben und ihre Geschichte erzählen. Doch bei seiner Arbeit muss er einige Hindernisse überwinden...
(SchwarzwälderBote. Das dunkelste Kapitel haben er und Medien noch gar nicht endtdeckt bzw. aus Einäugigkeit und persönlicher Selbstbeweihräucherung ins Licht gerückt: Das KZ der Oberndorfer Mauserwerke in Spaichingen. Falsche Inschrift, merkt bei der Stadt niemand was?  Es war nicht "das Spaichinger Konzentrationslager".  Stanislaw Jerzy Lec: "Geschichte lehrt, wie man sie fälscht".)

Leitung repariert, jetzt vorsichtiges Fluten
Tausende Menschen in Schwenningen weiter ohne Wasser
In Schwenningen sind seit Freitagmorgen Tausende Bürgerinnen und Bürger von der Wasserversorgung abgeschnitten. Im Laufe des Samstags könnte das Wasser wieder fließen.
(swr.de. Grasen die nicht am Neckar?)

Große Liebe für Vögel auf dem Kirchturm
"Storchen-Papas" in Mühlheim schnäbeln am Nest
Ein Storchenpaar fühlt sich am Ort so wohl, dass es im Winter nicht in den Süden fliegt. Das dürfte auch an drei Männern liegen, die sich intensiv mit den Tieren beschäftigen. Seit 2019 leben in Mühlheim am Bach im Kreis Rottweil zwei Störche oben auf dem Kirchturm. In den Süden zu fliegen kam für sie nicht in Frage. Sie scheinen den Ort zu lieben. Kein Wunder, denn in Mühlheim kümmert man sich hingebungsvoll um Meister Adebar.
(swr.de. Sind sie schwul, die Schnäbler?)

Medizinermangel
Viele Kinder und Jugendliche im Ortenaukreis sind ärztlich unterversorgt
Einen Kinderarzt zu finden, ist für viele Familien in der Ortenau zunehmend schwieriger. In einer "Zukunftswerkstatt" im Ortenauer Gesundheitsamt wurde nun nach möglichen Lösungen gesucht.
(Badische Zeitung. Erst muss die Dritte Welt gerettet werden.)

Für erneuerbare Energien
Landrat Scherer will Geothermie in der Ortenau
Wie können erneuerbare Energien in der Ortenau ausgebaut werden? Landrat Frank Scherer stellte im Rahmen einer „Nectanet“-Veranstaltung Ideen für Tiefengeothermie vor. Er kritisierte zudem einschränkende Regeln für Windkraft- und Photovoltaikanlagen.
(Lahrer Zeitungg. Gründumme Politik. Warum bleibt der Jurist nicht bei seinen Leisten? Erneuerbare Enerie gibt es nicht. Durch Wiederholungen wird es nicht richtig. Wie oft soll es noch in der Gegend infolge von Bohrungen krachen?)

Gummibänder statt Würmer
Mannheimer Störche bringen immer mehr Plastik in die Nester
In den Storchennestern in Mannheim ist immer mehr Plastikmüll zu finden. Teilweise verhungern Jungtiere sogar mit Mägen voller Plastikkleinteile.
(swr.de. Kommen die nicht mehr iwwa die Brick?)

Angestellte Lehrkräfte in BW:
Bald auch Geld in Sommerferien
Befristet angestellte Lehrkräfte in BW haben bisher keine Bezahlung in den Sommerferien bekommen. Das soll sich jetzt ändern - "ein Meilenstein" für den Grünen-Fraktionschef.
(swr.de. Sind nur verbeamtete Lehrer mit grüner Regierungspropaganda als Hoheitsaufgabe beschäftigt?)

Kommunen kämpfen mit Personalmangel
Ungelernte Aushilfen in Kitas: Erzieherinnen fürchtenAbwertung ihres Berufs
(swr.de. Wohin sonst mit den ungelernten Fachkräften? Woher kommen die Kinder?)

Filderstadt
Polizei stoppt Peugeot 307 mit 17 Insassen
Eigentlich ist ein Peugeot 307 schon mit fünf Personen eng besetzt...Der Wagen des 32-Jährigen fiel einem aufmerksamen Zeugen am Freitagnachmittag auf der B 27 gegen 15.10 Uhr auf. ..Die Polizei stoppte das Fahrzeug daraufhin in der Nähe des Flughafens und zählte insgesamt 17 Personen an Bord. Insgesamt befanden sich nach Polizeiangaben sechs Erwachsene, sechs Jugendliche und fünf Kinder - vom sieben Monate alten Säugling bis zum Sechsjährigen- in dem Fahrzeug.
(Stuttgarter Zeitung. Dann passt auch ein Elefant in den Kühlschrank, um das Licht auszumachen.)

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2012 gab es noch eine CDU in Baden-Württemberg. Jetzt grünt sie wie Taubnesseln vor sich hin.

Fakenuss Spezial:
Klimapolitik – ein Jahrmarkt der Desinformation
Von Alexander Wendt
Nirgends finden sich so viele Falschbehauptungen wie bei dem öffentlichen Thema Nummer eins. Auch Minister leisten sich massive Irreführungen.Robert Habeck gehört zu den Politikern, die außerordentlich häufig im deutschen Fernsehen erscheinen. Harte oder sogar bohrende Nachfragen muss er dort praktisch nie befürchten. Bei seinem Ausflug zu dem dänischen Sender DR TV am 28. März 2023 erlebte der Bundeswirtschaftsminister ausnahmsweise eine hartnäckige Journalistin, die sich mit dem Sinn seiner Klimapolitik befasste...
(Tichys Einblick. Dass Zeitung eine Lügnerin ist, ist schon lange sprichwörtlich. Von Politik weiß es eigentlich auch jeder.Was von der verbreitet wird, ist bei den Altmedien Propaganda,also Lügenpropaganda, von Lügenpresse. Nichts Neues unter der Sonnenblume. Manchmal auch nur aus Dummheit von Ungebildeten. Man sehe sich nur die Vorbildung des Scholz-Kabinetts an. Leser-Kommentar: "Warum wird hier nicht klar rund deutlich gesagt, dass Habeck nicht nur die Unwahrheit sagt, sondern lügt wie gedruckt. Und Özdemir tut dasselbe. Und „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht“.)

"Fortschrittskoalition" gegen den Fortschritt
Sehr, sehr, sehr ernüchternd
Von Wolfgang Herles
„Niemand muss sich, weil seine Heizung kaputt geht, Sorgen machen.“ Das ist ein ungedecktes, unhaltbares Versprechen. Es verrät, wie Scholz die Bürger gern hätte, entmündigt und zu beschränkt, um von A bis B zu denken. Die Bürger sollen glauben, die grün illuminierte Zeitenwende, die „große Transformation“ sei harmlos, obwohl sich alles ändert. Das Knäckebrot im Kanzleramt kriegt sich nicht mehr ein. Ein „großes Werkstück“ sei gelungen. Zu verkünden seien, „sehr, sehr, sehr gute Ergebnisse“ auf dem „Weg in die Moderne“. Die Ampelkoalition der Bundesrepublik werde den „menschengemachten” Klimawandel „aufhalten“. Nicht mehr und nicht weniger. Und zwar mit „Deutschlandtempo“. Wenn ein derart nüchterner Mensch wie Scholz von sich selbst derart besoffen tönt, kann etwas nicht stimmen. Etwas nicht mit ihm, und etwas nicht mit der Koalition, die dieses Land selbstgefällig in den Abgrund regiert...
(Tichys Einblick. Deppert in die Höhle des Neandertals.)

Warum die Bundeswehr an der Corona-Impfpflicht festhält
Ganz Deutschland scheint sich aus der Umklammerung des Coronavirus gelöst zu haben – außer der Bundeswehr. Nur dort gilt noch eine Impfpflicht. Warum eigentlich? Klar ist: Bis heute agiert das Verteidigungsministerium mit fragwürdigen Informationen zu Corona, Impfung und sogar zur Grippe.
(Tichys Einblick. Darum diese Massenflucht.)

Zweiter Weltkrieg
Charles III. gedenkt der Opfer der Bombardierung Hamburgs
Zeichen der Versöhnung in Hamburg: Charles III. gedenkt an einer durch britische Bomber im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
(Junge Freiheit. Wann gibt er Kolonien zurück?)

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NACHLESE
Putin-Debakel, Atom-Ausstieg, Nord Stream - Und DAFÜR verdient Merkel einen Orden?
Kommentar von Michael Wolffsohn
Bundeskanzlerin a.D. Dr. Angela Merkel bekommt den höchsten Orden unserer Republik. Ich gratuliere, das gehört sich so.Respekt auch unserem Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier, der die Auszeichnung vergibt. Immerhin wollte der 2009 Merkel aus dem Amt kegeln, als Kanzlerkandidat der SPD. Doch als ihr Außenminister arbeitete Steinmeier vertrauensvoll und eng mit der Kanzlerin zusammen. Was mein Wohlwollen trübt: Sowohl Merkel als auch Steinmeier steuerten eine Russland- und Putinpolitik, deren Spätfolgen nun jedermann erkennt...Und für all das bekommt Frau Dr. Merkel unseren höchsten Orden? Auch für den vermasselten Panik-Ausstieg aus der Atomkraft (2011)? Auch für ihr „Wir schaffen das!“ im September 2015, das uns Hunderttausende Migranten bescherte, von denen nicht alle als Flüchtlinge ein Recht auf Schutz hatten und die ohne Sicherheitskontrolle ins Land strömten?..
(bild.de. Wagt BILD keine eigene Meinung, weil auch Merkel-Propagandist, muss es deshalb Wolffsohn machen, Prof. Michael Wolffsohn lehrte an der Bundeswehr-Universität inMünchen, ist Historiker, Autor. Soeben erschien sein Buch „Ewige Schuld? 75 Jahre deutsch-jüdisch-israelische Beziehungen“ und 2022 „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“.)
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Amberger protestieren vor Verlagshaus gegen einseitige Medienberichte
Zur Nachahmung empfohlen: Jeden Donnerstag um 10 Uhr protestieren Bürger vor dem Verlagshaus der Amberger Zeitung.In Anlehnung an die bundesweiten Proteste von leuchtturmard.de hat sich im bayerischen Amberg eine Gruppe gebildet, die seit dem 14. Juli 2022 jeden Donnerstag um 10 Uhr vor dem Verlagshaus der Amberger Zeitung (Onetz, Der Neue Tag) gegen die einseitige Berichterstattung im lokalen Medium protestiert. Die durchschnittlich 10 bis 25 Personen starke Gemeinschaft der Andersdenkenden versucht so mit den Verantwortlichen der schreibenden Zunft zu den Themen Corona, Impfung, Energie, Altersarmut und Ukrainekrieg ins Gespräch zu kommen, und eventuell sogar darüber zu berichten. Leider wird den Demonstranten von Verlagsseite seit Anbeginn die kalte Schulter gezeigt und sich nicht getraut, die warmen, vom Staat subventionierten („wes Brot ich ess, des Lied ich sing“) Schreibstuben zu verlassen und den Dialog auf der Straße zu suchen, um eventuell wieder etwas Vertrauen in das gedruckte Blatt herzustellen. Schade eigentlich für Leute, die mit ihrer vorgefertigten Meinung doch scheinbar die demokratisch wertvolleren „Argumente“ auf ihrer Seite haben. Aber totschweigen des Protestes liegt nun mal im Interesse der herrschenden Klasse. So wie auch die wöchentlichen Demos in Amberg zur aktuell politischen Situation, die keine Beachtung in der regionalen Presse erhalten. Denn montags um 19 Uhr wird vor der Marienkirche gegen die aktuelle Politik demostriert und danach mit einem Marsch durch die Stadt der Protest auf die Straße gebracht. (FidO)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die halbe Wahrheit ist die gefährlichste Lüge! Dagegen ist die ganze Wahrheit meistens die schlimmste Brutalität!
(Jüdisches Sprichwort)
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Meldeportale
Woher kommt die deutsche Lust an der Denunziation?
Das neueste Hobby vieler Organisationen in Deutschland: Sie richten Meldeportale ein, auf denen man Falschparker, Plastikverwender und Verweigerer der gendergerechten Sprache verpetzen kann. Demnächst werden dann wohl auch „Klimaskeptiker“ angezeigt.
(welt.de. Warum nicht als Österreicherin deutsche Geschichte kennenlernen und österreichische dazu? Schon der Dichter des "Lieds der Deutschen" schrieb über den größten Lump im ganzen Land.)

Laut Umfrage
Rückblickend breites Einverständnis zu Corona-Regeln
In einer Woche endet die Maskenpflicht für Besucher in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Der Umgang mit den Vorgaben machte einer Umfrage zufolge fast zwei Drittel der Befragten allgemein betrachtet keine größeren Probleme.
(welt.de. 1. April. Dumm gefragt, dumme Antwort? Leser-Kommentarw: "Diese fragwürdigen Umfragen, irgendwo auch immer erstellt, sind der eigentliche Groll. Es soll eine Mehrheit suggeriert werden, die es so nicht gibt". "Wer eine von der dpa in Auftrag gegebene Umfrage ernst nimmt, hat selber schuld".)

Regulierung der Forschung
So nimmt die Wissenschaft in Deutschland Schaden
Namhafte deutsche Wissenschaftsorganisationen kritisieren die Vorschläge von Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger (FDP) zur Regulierung der Forschung. Deutschland droht international zurückzufallen – mit Folgen für unseren Wohlstand.
(welt.de. Grüner Kommunismus Wissen abschafft.)

Fabian Nicolay
Hermeneutik oder Randbezirke der Verbrauchs-Proleten
Als Menschen sind wir Wesen, die sich die Welt in ihrer Deutung, im interpretierenden Verstehen erschließen. Den Sinn stiften wir selbst. Dass dabei gänzlich unterschiedliche Blasen produziert werden, bewies zuletzt der Klimavolksentscheid. Er zeigte, dass der große grüne Sinnzusammenhang nicht der des Volkes ist, sondern an ihm scheitert.
(achgut.com. Sinnlosigkeit ist die Mutter aller grünen Politik.)

Gesellschaftliche Agenda in der Wirtschaft
Woker Kapitalismus: „Das könnte im Totalitarismus enden“
Der US-Autor Stephen R. Soukup hat mit „The Dictatorship of Woke Capital“ ein aufrüttelndes Buch geschrieben. Gegenüber der JF schildert er, wie weitgehend die woke Weltanschauung den Kapitalismus bereits unterwandert hat – und wie sie von dort aus unsere Demokratie zerstört.
(Junge Freiheit. Was ist an Marx woke?)

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Auch Hamburger Senat bezahlte Journalisten
Auch die Stadt Hamburg spannte offenbar Journalisten aus öffentlichen und privaten Medien für Aufträge ein. Dafür flossen insgesamt mehrere Hunderttausend Euro.
(Junge Freiheit. Wer nicht?)

Trans-Ideologie
Transgendergesetz: der eigentliche Skandal fällt unter den Tisch
Kurz vor dem Verabschieden des „Selbstbestimmungsgesetzes“ kriselt es innerhalb der Ampel-Regierung. Was ist nun noch gleich eine Frau? Und wer hat den Feminismus für sich gepachtet? Ein Kommentar von Martin Voigt.
(Junge Freiheit. Wie's beliebt.)

Klima-Gruppe - Verfassungsschutz:
„Letzte Generation“ ist nicht verfassungsfeindlich
Prüfung abgeschloßen? Nachdem zu Beginn des Monats bekannt geworden war, daß der Verfassungsschutz die „Letzte Generation“ als Prüffall führt, stellt Haldenwang nun offiziell klar: die Klimagruppe sei nicht verfassungsfeindlich. Zugleich teilt er gegen einen CSU-Politiker aus.
(Junge Freiheit. In welcher Verfassung ist der Verfassungsschutz?)

Filz-Verdacht im Wirtschaftsministerium
Betreibt Habeck ein Kumpel-Netzwerk?
Zählen bei der Auswahl leitender Mitarbeiter persönliche Bindungen mehr als fachliche Eignung? Fakt ist: Robert Habeck hat seit Amtsantritt neun Referatsleiter-Posten nach individueller Auswahl besetzt – obwohl die Stellen ausgeschrieben werden sollten. Das geht aus einer Reaktion des Wirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Anfrage der CDU/CSU-Fraktion hervor (liegt BILD vor). Begründung: „Die Wahrnehmung der Funktion erforderte ein besonderes Vertrauensverhältnis zum Minister.“ Politologe Prof. Jürgen Falter (Uni Mainz) zu BILD: „Das ist sehr ungewöhnlich und ein Bruch mit deutscher Beamtentradition.“
(bild.de. Einer allein kann ja wohl nicht so viel Mist machen. Aber 2000?)

Masseneinwanderung stoppen – jetzt!

Will Deutschland nicht im Chaos versinken, muss es eine Wende in der Migrationspolitik geben – und das sofort!

Die Masseneinwanderung ist das größte und folgenschwerste Problem für Deutschland und uns Deutsche. Seit 2015 sind mehr als zehn Millionen Ausländer nach Deutschland eingewandert. Trotzdem erreicht der Arbeitskräftemangel ein Allzeithoch. Die sozialen Bindungskräfte sind erkennbar erschöpft. Die Politik der offenen Grenzen hat immensen Schaden angerichtet:

+ durch die Überforderung der Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen bei durchschnittlichen Kosten von 3.500 Euro pro Monat für jeden Asylbewerber,
+ durch die Überbeanspruchung unserer Infrastruktur, insbesondere des Wohnungsmarktes, auf dem Deutsche zunehmend durch Migranten verdrängt werden,
+ durch die Alimentierung einer großen und immer weiter steigenden Zahl von Personen, die niemals einen Beitrag zu unseren Sozialversicherungen geleistet haben,
+ durch den Verfall der Unterrichtsqualität an den Schulen und dramatisch verschlechterte Bildungschancen unserer Kinder,
+ durch die Einführung von Migrantenquoten zu Lasten der Bestenauslese,
+ durch die weit überproportionale Gewaltkriminalität von Migranten,
+ durch eine zunehmende Isolation Deutschlands in Europa, wo andere Regierungen selbst bestimmen wollen, woher und wie viele Migranten in ihr Land kommen.

Die Politik der offenen Grenzen ist gescheitert. Soll Deutschland nicht im Chaos versinken, müssen wir eine Wende in der Migrationspolitik vollziehen – um 180 Grad und das sofort!

Hierzu sind kurzfristig drei Schritte erforderlich:

1. Festung Deutschland: Lückenlose Kontrolle der Grenzen und Zurückweisung aller illegalen Migranten an den deutschen Grenzen und nachfolgend an den EU-Außengrenzen. Asylanträge von Einreisenden aus sicheren Drittstaaten und/oder ohne gültige Ausweisdokumente sind abzuweisen.
2. Remigration: Rückführung aller vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländer. Einsetzung von Remigrationsbeauftragten im Bund und in den Bundesländern, die auf allen Ebenen dafür sorgen, dass rechtskräftig getroffene Asylentscheidungen konsequent umgesetzt werden. Die Ausreise von freiwillig rückkehrwilligen Ausländern ist zu fördern.
3. Anreize beseitigen: Abschaffung des individuell einklagbaren Rechtes auf Asyl. Absenkung der Sozialleistungen für Asylbewerber und ihre Umstellung auf Sachleistungen sowie deutlich strengere Anforderungen für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft.

Mittel- und langfristig muss sich Deutschland am japanischen Zuwanderungsmodell, das seit zwei Jahren zum Programm der Alternative für Deutschland gehört, orientieren. Japan zeigt, dass Volkswirtschaften bzw. Nationalstaaten in Zeiten der Globalisierung ökonomisch prosperieren können, ohne dass die Staatsvölker dieser Nationen infolge offener Grenzen und damit verbundener Massenzuwanderung ihre Identität verlieren. Dabei sind über die Asyl- und Flüchtlingspolitik hinaus folgende Maßnahmen zu ergreifen:

Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe
Bereitstellung von Hilfen in angemessener Höhe für Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen in Krisenregionen vor Ort. Entwicklungshilfe ist grundsätzlich an die Rücknahmebereitschaft illegaler Zuwanderer durch die jeweils begünstigten Staaten zu koppeln.

Heimkehrprogramm
Ein Heimkehrprogramm mit gesellschaftspolitischen und ökonomischen Anreizen, um die Millionen zumeist gut ausgebildeten Deutschen, die ihre Heimat verlassen haben, zurückzuholen.

Familienpolitik
Verstärkung steuerlicher Anreize für Familien, Schaffung von familiengerechtem Wohnraum, Stärkung der Akzeptanz der Elternzeit sowie Erhebung der Mehrkinderfamilie zum gesellschaftlichen Leitbild bei Sicherstellung der Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie.

Bedarfsgerechte Ausbildung
Zur Kompensation eines verknappten Arbeitskräfteangebots bedarf es einer weit besser auf die Bedarfe ausgerichteten beruflichen und akademischen Ausbildung. Das Ansehen beruflicher Ausbildung muss gehoben werden. Der Überakademisierung muss entgegengewirkt werden.

Identitätspolitik
„Das Wunder des Nationalstaates ist es, dass er eine gemeinsame Identität schafft, die Solidarität ermöglicht. Zu viel Einwanderung zerstört dieses Arrangement.“ (Paul Collier) Wirtschaftliche und kulturelle Blüte, Wohlstand und innere Sicherheit gibt es nicht durch, sondern nur ohne massenhafte Einwanderung. Die Verächtlichmachung unserer Kultur und Tradition muss beendet, die linke Ideologie des deutschen Selbsthasses muss überwunden werden. Ein vitales Selbstbewusstsein des deutschen Volkes und der wirtschaftliche Erfolg unseres Landes bedingen einander.

Potsdam, den 30. März 2023

Dr. Hans-Christoph Berndt (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg)
Dr. Kristin Brinker (Vorsitzende der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin)
Björn Höcke (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Thüringen)
Oliver Kirchner (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt)
Nikolaus Kramer (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern)
Ulrich Siegmund (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt)
Jörg Urban (Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen)
(pi-news.net)

Im Gegensatz zu den Nazi-Verbrechen verschwinden die Kriegsverbrechen der Alliierten auf wundersame Weise

Von Doris Mahlberg

„Wir alle, ohne Ausnahme, erlitten dasselbe. Und – was noch schlimmer war – diese Ungeheuerlichkeiten wurden nicht heimlich hinter verschlossenen Türen begangen, sondern in Kirchen, auf Straßen und Plätzen in der Öffentlichkeit. Mütter wurden in Anwesenheit ihrer Töchter brutal vergewaltigt, kleine Mädchen geschändet, während ihre Brüder gezwungen wurden, dabei zuzusehen … “ (Eine deutsche Frau).

„Millionen vergewaltigt, Millionen ermordet, Millionen gefoltert und versklavt. Dies ist, in ihren eigenen Worten, ihre Geschichte.“ (Aus „Höllensturm. Die Vernichtung Deutschlands“, von Thomas Goodrich)

Folterlager der Briten
Normalerweise schreibe ich keine politischen Artikel, und auch dieser Beitrag soll nicht als solcher verstanden werden. Dieser Beitrag ist einzig den deutschen Zivilisten und Soldaten gewidmet, die nach Ende des 2. Weltkriegs Opfer barbarischer Grausamkeiten durch die Alliierten wurden. Wir alle kennen die Redewendungen „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst“, und „Der Sieger schreibt die Geschichte“. Aber welche Geschichte kann ein Sieger schreiben, wenn die Wahrheit schon längst vorher gestorben ist? Eine Antwort auf diese Frage gibt uns die britische Folterpraxis an deutschen Gefangenen zwecks Beschaffung eidesstattlicher Erklärungen, die dann für die „Geschichtsschreibung“ benutzt wurden. Ein solches Foltercamp befand sich im alten Schlammbadehaus in Bad-Nenndorf bei Hannover. Die Briten verfassten Geständnisse über deutsche Verbrechen, die erlogen und erfunden waren, und legten sie dann nach vorhergegangener tagelanger Folter den Gefangenen zur Unterschrift vor. Der Obergruppenführer Oswald Pohl erinnert sich:
„Ich wurde nackt an einen Stuhl gefesselt, drei Tage und drei Nächte wachgehalten und mit Alkohol abgefüllt. Dann hat man mich stundenlang verprügelt, mit Fußtritten traktiert und Salz in meine Wunden gestreut. In diesem Zustand hätte ich alles unterschrieben.“

Ähnlich äußerte sich der Gefangene Rudolf Höss im britischen Folterlager Minden an der Weser. Das Foltercamp Bad Nenndorf wurde im August 1947 aufgelöst, nachdem die fürchterlichen Zustände nach außen gedrungen waren. Es gab einen lächerlichen Scheinprozess. Keiner der britischen Folterknechte wurde bestraft. Im englischen Hungerlager Staumühle ging es ähnlich zu. Hier wurden die Deutschen systematisch ausgehungert und verprügelt, bis sie nach wenigen Tagen starben. Der deutsche Lagerarzt Erich Möllenhoff durfte mit keinem Wort über die Verbrechen der Briten sprechen, sonst drohte auch ihm die Folter.

Berüchtigt war auch das britische Foltergefängnis in Hameln an der Weser. Im Jahr 1986 ließ man in einer Nacht- und Nebelaktion mehr als 200 Gräber der Folteropfer abräumen und einebnen. Es sollte keine Erinnerung an die Schandtaten der Briten mehr geben. Im Frühjahr 1945 vereinbarten Heinrich Himmler und der Präsident des Schwedischen Roten Kreuzes, daß ca. 15.000 Kriegsgefangene aus Dänemark und Norwegen nach Schweden in Sicherheit gebracht werden sollten. Die Häftlinge wurden auf drei Schiffe verladen, auf die Cap Arcona, die Athen und die Thielbek. Auf dem Weg nach Schweden wurden alle drei Schiffe von britischen Bombern angegriffen, 8000 Menschen ertranken, verbrannten oder wurden erschossen. Um auch dieses Verbrechen zu vertuschen, logen die Briten das Blaue vom Himmel und versuchten, es der deutschen Regierung anzulasten.

Deutsche Gefangene als Minensucher in Dänemark missbraucht
Verlassen wir die englischen Folterkammern und wenden uns dem ach so freundlichen und liberalen Dänemark zu. Von Februar bis Mai 1945 waren ca. 250.000 deutsche Flüchtlinge auf dem Weg nach Dänemark. Sie versuchten, über die Ostsee den Truppen der russischen Armee zu entkommen und flohen in den sicheren Tod. Es waren fast ausschließlich Frauen, Kinder, Kleinkinder und alte Menschen. In Dänemark angekommen, wurden sie in Lager eingeschlossen, umzäunt von Stacheldraht und bewacht von schwerbewaffneten Aufsehern. Die dänischen Behörden entschieden, den Flüchtlingen weder Wasser noch Nahrung zu geben, und so starben binnen weniger Wochen Tausende den Hungertod, darunter 7.000 Kinder. Die dänische Ärztekammer entschied, den Flüchtlingen auch keine ärztliche Versorgung zukommen zu lassen. Das Rote Kreuz protestierte nicht einmal dagegen.

Die dänische Ärztin Kirsten Lylloff schrieb eine Doktorarbeit über das ihrer Meinung nach dunkelste Kapitel der dänischen Geschichte. „Welche Art von Ungeheuer, in der Verkleidung von Menschen, waren diese dänischen Ärzte von 1945?“, fragte sie. Die gefangenen deutschen Soldaten mußten den ganzen Tag auf Knien mit bloßen Händen Minen im Dünensand aufspüren und unschädlich machen. Hunderte wurden zerfetzt. Abends mußten die Überlebenden herumliegende Arme und Beine oder Hände und Füße einsammeln und in Säcken zum Friedhof bringen. (Focus Magazin Heft 49/1998, auch die Internetseite ist noch online).

Die außergewöhnilche Brutalität der russischen und polnischen Soldaten
Gäbe es eine Hitliste unfassbarer Greueltaten an deutschen Zivilisten und Flüchtlingen, würden Rußland und Polen die absoluten Spitzenreiterplätze einnehmen. Sie stachen deutschen Männern beide Augen aus, brannten auf ihren Wegen alles nieder und schlachteten alles ab, was ihnen in die Finger kam. All die Massaker hier aufzuzählen, ist nicht möglich. Im Januar, Februar und April 1945 torpedierten die Russen drei deutsche Flüchtlingsschiffe, die W. Gustloff, die Steuben und die Goya und schickten insgesamt ca. 20.000 Frauen, Kinder, Verwundete und alte Menschen auf den Grund der eiskalten Ostsee. Als ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte gilt der Bericht des Berliners R. Jungk in der Züricher Weltwoche:
„Hinter der Oder-Neiße-Linie beginnt das Land ohne Gesetz, das Land der Vogelfreien, das Land der Toten. In den weiten Gebieten zwischen der früheren deutsch-polnischen Grenze und der Oder herrschen nur Willkür und maßlose Gewalt. Dort liegen leergeplünderte Städte, leichenübersäte Straßen, Folterlager und Pestdörfer. Polnische Milizen lauern den Flüchtigen auf und rauben ihnen ihre letzte Habe.

Es ist wahr, daß auf öffentlichen Plätzen deutsche Mädchen, Frauen und Greisinnen von polnischen Soldaten vergewaltigt und manchmal auch getötet wurden.

Es ist wahr, daß auf Bahnhöfen Flüchtlingszüge regelmäßig ausgeraubt wurden.

Es ist wahr, daß in weiten Gebieten Schlesiens kein einziges Kind unter einem Jahr mehr am Leben ist, weil sie von polnischen Soldaten erschlagen wurden.

Es ist wahr, daß in Oberschlesien die von Syphilis angesteckten Frauen als „Behandlung“ einen Genickschuss bekamen.

Es ist wahr, daß in den polnischen Folterlagern deutsche Gefangene tage- und nächtelang bis zum Hals in eiskaltem Wasser stehen mußten. Wer dann immer noch stehen konnte, wurde zu Tode geprügelt.

Und es ist wahr, daß eine Selbstmordwelle ohnegleichen durch das Land geht.“

Massenselbstmorde der Deutschen
Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nahmen sich im April und Mai 1945 Zehntausende das Leben, um nicht der Roten Armee in die Hände zu fallen. In Scharen liefen die Menschen zur Müritz, um sich zu ertränken. Allein in Berlin nahmen sich mehr als 4.000 Menschen das Leben. Zyankalikapseln wurden Mangelware. Viele erschossen sich oder schnitten sich die Pulsadern auf. Noch Wochen nach Kriegsende wurden die Leichen aus den Flüssen Tollense, Trebel und Peene geborgen. Auf den Friedhöfen kam eine Wagenladung nach der anderen an. Särge gab es schon lange nicht mehr. Bis zu 18 Leichen verscharrte man je Massengrab.

Afrikanische Banden im Auftrag Frankreichs
Wenden wir uns nun den marodierenden französischen Besatzungstruppen zu, die sich aus nordafrikanischen und westafrikanischen Banden zusammensetzten. Mit ihnen kamen zahllose Morde, Plünderung und Räuberei, Brandschatzung und ein unvorstellbares Maß an Schändung und Vergewaltigung deutscher Frauen und Mädchen. Diese Horden waren der Bodensatz des Abschaums der Menschheit und aus gutem Grund von der französischen Regierung nach Deutschland geschickt worden. Wäre man für die Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen worden, hätte man die Schuld leicht auf die „Wilden“ schieben können. Aber man wurde nie zur Rechenschaft gezogen. In ganz Südwestdeutschland, von Stockach im Bodenseekreis bis hin nach Freudenstadt im Schwarzwald zog sich die brennende Spur abartiger französischer Kriegsverbrechen. So zog man den Frauen ihre wertvollen Ringe von den Fingern. Klappte das nicht schnell genug, hackte man den Frauen die Finger einfach ab. Jeder deutsche Mann, der sich schützend vor seine Frau und seine Familie stellte, wurde sofort von farbigen Soldaten durch einen Genickschuss getötet. Die französischen Söldner zündeten ganze Häuserreihen an und erschossen jeden, der löschen wollte.

Über die amerikanischen Rheinwiesenlager wurden schon einige Bücher und zahlreiche Dokumentationen verfasst. Soviel ich weiß, waren es 18 Lager, von Rheinberg bis Remagen und Sinzig, von Koblenz und Bad-Kreuznach nach Ludwigshafen bis hinunter nach Heilbronn. Die Amerikaner setzten kurzerhand die Genfer Kriegsgefangenen-Konvention außer Kraft, so daß das Internationale Rote Kreuz die Lager nicht besichtigen durfte. Der deutschen Bevölkerung wurde bei Todesstrafe verboten, die Lagerinsassen mit Wasser und Lebensmitteln zu versorgen. Deutsche Verwundete, die noch in Krankenhäusern lagen, wurden in die Lager gebracht, was ihren sicheren Tod bedeutete.

Es gab weder Unterkünfte noch sanitäre Einrichtungen, es gab weder Wasser noch medizinische Versorgung. Die Männer gruben mit bloßen Händen Löcher in die Erde, um ein wenig Schutz vor der Witterung zu finden, bis ihnen schließlich auch das verboten wurde. Bei schlechtem Wetter verwandelte sich der Boden in einen schlammigen, stinkenden Morast aus Urin und Exkrementen oder Erbrochenem, denn die Männer aßen oft Gras und tranken aus Pfützen. Es dauerte nicht lange und das erwünschte Massensterben begann. Fast täglich wurden die Leichen kreuz und quer auf einen Lastwagen geworfen und abtransportiert. Ein 17jähriger Junge stand oft am Zaun und weinte, weil er im Westen in der Ferne den Kirchturm seines Heimatdorfes sehen konnte. Eines Morgens hing er tot im Stacheldraht. Man hatte ihm das halbe Gesicht weggeschossen.

15 Millionen Deutsche wurden nach der Kapitulation von den Alliierten ermordet, Millionen aus ihrer Heimat vertrieben. Winston Churchill sagte in einer Besprechung:
„Machen Sie sich keine Sorgen über die paar Millionen Deutsche, die noch übrig bleiben. Darum wird sich Stalin kümmern. Sie werden einfach verschwinden. Sie werden aufhören zu existieren.“

Deutsche Politiker logen von Anfang an schamlos über die Verbrechen der Alliierten, und sie lügen bis heute. So nannte Richard von Weizsäcker die Vertreibung der Deutschen eine „humane Umsiedlung“. Beauftragten Historikern und Geschichtsschreibern wurde die Aufgabe zugeteilt, alle Schuld nur den Deutschen und Hitler zuzuschreiben, während die wahren Kriegstreiber und Kriegsverbrecher uns als „heilige Befreier und Retter“ angepriesen werden sollen. Bis heute wird gelogen und verschwiegen, daß mit der „Befreiung“ der wahre Horror erst begann.

Die an den Deutschen begangenen Verbrechen in der Nachkriegszeit sind offenkundig und wurden durch Zeitzeugen und Überlebende und auch durch zahllose Dokumente zweifelsfrei bewiesen und überliefert. Es ist von großer Wichtigkeit, die Verbrechen der Alliierten für die Nachwelt zu sichern. Sie dürfen niemals vergessen werden. Ich danke meinen deutschen Vorfahren, meinen Eltern und Großeltern für alles, was sie für mich ertragen und trotzdem wieder aufgebaut haben. Sie waren hart arbeitende, ehrbare und anständige Menschen.

Krieg gegen Deutsche dauert bis heute an
Der Krieg der Alliierten gegen Deutschland dauert bis heute an, und es sind immer noch dieselben skrupellosen Täter und ihre deutschen Handlanger, nur eine andere Generation. Heute findet der Krieg auf psychologischer Ebene statt, indem man historische Fakten mehr und mehr im Sinne der politischen Korrektheit zurechtbiegt. Die Verbrechen der Nationalsozialisten (die ich nicht leugne) werden ins Unendliche potenziert und instrumentalisiert, um bei jeder deutschen Nachkriegsgeneration einen dauerhaften Schuldkomplex zu erzeugen und kritische Fragen im Keim zu ersticken.

Im Gegensatz dazu verschwinden die Kriegsverbrechen der Alliierten auf geradezu wundersame Weise, je größer die zeitliche Distanz zu besagten Verbrechen wird. Man kann die abscheulichen Greueltaten an den Deutschen noch so sehr verharmlosen, minimieren, bagatellisieren oder ganz weglügen – die Wahrheit wird niemals ganz verschwinden. Niemals. Daran glaube ich.
(beischneider.net)