
Spieglein, Spieglein an der Wand…..
Ich wundere mich über uns Menschen, den Homo sapiens = der weise Mensch.
Ich sehe Menschen, ihr tägliches Handeln und Tun.
Ich höre ihre Stimmen, die uns die Welt erklären.
Ich sehe Institutionen wie Zeitungen, sie leisten einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Diskussion, das verdient besondere Anerkennung. Sie bieten Raum für des Lesers eigene Meinung.
Ich höre Führungskräfte, die sich beklagen über fehlende, engagierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, selbstständig Lösungen zu SCHAFFEN.
Selbstreflexion oft Fehlanzeige – einfach mal einen Spiegel in die Hand nehmen.
Auch das Wasser selbst zu trinken, dass so großzügig angeboten wird,
um dann heimlich - oder auch ganz offen - ein Glas Wein sich zu gönnen.
Ich bin skeptisch über diese besonders gut dargestellte Lesermeinung, sie sticht heraus. Durch den Titel „Was Enkeltrick, Brokkoli und Rechtsruck gemeinsam haben“, ein sympathisches Bild, dazu ein exzellenter Werdegang, einfach großartig.
Ich möchte ebenfalls über das Thema Angst im Zusammenhang mit Entscheidungen schreiben.
Gerne genauso viel Raum in der Schwäbischen Zeitung erhalten, wie Rike Wagner, am Samstag, 31. Januar 2026.
Dem Thema Corona fehlt die Aufarbeitung, das Thema Angst würde ich gerne weiterführen.
Diese Zeit mit Corona in seiner vollen Breite mit allen Auswirkungen ausleuchten, Betroffene aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen sollen zu Wort kommen.
Ihr Empfinden, ihre eigene Angst, Wut und Enttäuschung von der Seele reden. Wie sie es damals gesehen und erlebt haben und wie sie es heute, mit Abstand, mit neuen Erkenntnissen, vielleicht nach einer Selbstreflexion sehen.
Ich habe gesehen, was Menschen aus Angst und Verzweiflung machen oder mit sich machen lassen. Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen! Ich habe längst verziehen und bitte um Verzeihung, wenn meine Wortwahl in der Hitze des Gefechts unglücklich war. Die Angst, die mit Corona damals im Raum stand, habe ich selbst nicht empfunden – aus der Perspektive hatte ich leicht reden.
Ich will Journalist sein – reflektiert, kritisch, manchmal unbequem, immer ECHT mit Herz und Seele.
Schreiben, um zu verstehen, zu hinterfragen und aufzurütteln; berichten, um zu informieren als Grundlage für Entscheidungen.
