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Erfolgreicher als 1918 und 1945?

Deutschland füttert den Ukrainekrieg am stärksten

Von WOLFGANG HÜBNER

Mit dieser Verantwortung muss die Merz/Klingbeil-Regierung leben: Nach einer Berechnung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hat kein Land auf der Erde dem Regime in Kiew im vergangenen Jahr 2025 so viel Militärhilfe geleistet wie Deutschland. Mit 9,01 Milliarden Euro lag es deutlich vor Britannien mit 5,44 Milliarden Euro. Demgegenüber haben die USA ihren Beitrag 2025 um nicht weniger als rund 99 Prozent reduziert, nämlich von 46,38 Milliarden Euro auf nur noch 480 Millionen Euro.

Damit ist klar: Ohne die deutschen Milliarden müsste Kiew einen Verhandlungsfrieden suchen. Doch diese Möglichkeit wollen auf Kosten der deutschen Steuerzahler Lügenkanzler Friedrich Merz sowie die Kriegstreiber und Kriegsprofiteure hierzulande offenbar um jeden Preis verhindern. Zu den neun Milliarden Militärhilfe kommen im deutschen Fall noch viele Milliarden Finanzhilfe hinzu für die längst insolvente Ukraine sowie auch die Unterstützungszahlungen für nach Deutschland gelangten ukrainischen Staatsangehörigen.

Diese Fakten sollten allen bewusst sein, die tagtäglich dem Ruf nach sogenannten „Sozialreformen“ in Politik und Medien ausgesetzt sind. Es handelt sich bei der deutschen Finanzierung des Ukrainekriegs um eine Politik zu Lasten der sozial schwächeren Masse der Deutschen, betrieben von der wohlhabenden Minderheit, die sich vor negativen Folgen dieser Kriegspolitik sicher zu glauben scheint.

Wie in zwei verlorenen Weltkriegen des 20. Jahrhunderts ist die herrschende Schicht in Deutschland entschlossen, die Ukraine ihren Interessen dienstbar zu machen. Allerdings deutet nichts darauf hin, dieses Projekt könnte diesmal erfolgreicher enden als 1918 und 1945.
(pi-news.net)

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