Deutschland ist, wenn Mamas Vollbart kitzelt
Von RAINER K KÄMPF
Wer im Jahre 2026 in einem einigermaßen zivilisierten Land behaupten würde, als Mann Mutter seiner Tochter zu sein, würde zwangsläufig diagnostiziert und erhielte Vollverpflegung.
Das war früher in Deutschland auch so. In Vorzeiten, als kollektiver Schwachsinn noch nicht zur Staatsräson erhoben war. Heute wird der Bock zum Gärtner gemacht, respektive die Mutter zum Onkel, und wer das kritisch anmerkt, erlebt die Verfolgung durch die woke Inquisition.
Der neutrale Beobachter aus dem Ausland muß zu dem Schluß kommen, daß ein Morgenkreis in der Geschlossenen wie ein Kolloquium von Geisteswissenschaftlern scheint im Vergleich mit der öffentlichen Debatte im gesellschaftlichen Raum. Historisch orientierte Mitbürger werden unterschwellig deutlich an ein Haarpflegemittel erinnert.
In einem behördlichen Antrag auf die Beurkundung einer Auslandsgeburt wird doch tatsächlich nach der Möglichkeit gefragt, ob die Mutter des Kindes nicht gegebenenfalls ein Mann wäre. Das hat nichts mehr mit Karneval zu tun, sondern eher mit Therapiebedürftigkeit.
In Anbetracht der intellektuellen Verwahrlosung Deutschlands sollte man wirklich überlegen, sich jenseits unserer Landesgrenzen als Bundesdeutscher zu outen. Ausgelacht zu werden, wäre die noch harmlose Reaktion.
Dessenungeachtet bleibt abzuwarten, welche Reaktion erfolgt, wenn das Oberhaupt eines gut integrierten Clans in Berlin-Neukölln oder Duisburg gefragt werden wird, ob die Mutter seines Stammhalters eventuell ein vollbärtiger Kollege sein könnte. Spätestens an der Stelle wird Schluß mit lustig sein.
(pi-news.net)
