Nach nichtöffentlicher GR-Sitzung: Fragen an Christine Schumacher

(gh) - Die Luft scheint inzwischen wortwörtlich aus der linksgrünen ideologischen Wendeenergie raus zu sein. Die Zahlen sind eindeutig. Natur lässt nicht mit sich spaßen. Zuletzt war die Umpflanzung des Zundelbergs bei Spaichingen vom Kulturwald in sogenannten Senkrechtmüll, wie Kritiker Windräder nennen, im Gespräch. Sie, Frau Christine Schumacher, verfolgen die kommunalpolitisch laufende Diskussion in Spaichingen und in Hausen o.V. kritisch und standen der NBZ schon einmal zu diesen Plänen des Landes Rede und Antwort. Am Montagabend hat der Spaichinger Bürgermeister Markus Hugger zu diesem Thema aus nichtöffentlicher Sitzung berichtet.
Frau Schumacher, sind Windkraftanlagen auf dem Zundelberg vom Tisch, ist das Thema erledigt, wie von verschiedenen Seiten zu hören war?
Nein, die Windkraftanlagen sind nicht vom Tisch.
Sie sind im Moment nur vom Tisch des Spaichinger Gemeinderates.
Möglicherweise spielt die Zeit für den Zundelberg und gegen die Windkraft dort oben, aber das ist reine Spekulation.
Wie stellt sich die Situation nun konkret dar, sollen etwa Gegner von Windrädern so kurz vor der Landtagswahl ruhiggestellt werden?
Auf diese Gedankengänge bzw. diese Möglichkeit bin ich bisher noch nicht gekommen, darüber muss ich erst einmal nachdenken. Ich habe die Kommunalpolitik mit ihren örtlichen Themen bislang getrennt von der Landespolitik gesehen.
Bleiben Windräder auf dem Zundelberg für Spaichingen und Hausen o.V. aktuell oder herrscht nun absolute Windstille?
Das Thema Windräder bleibt aktuell, der Spaichinger Gemeinderat hat entschieden, daß sie zum jetztigen Zeitpunkt nicht aktiv werden. Die Entscheidung – oder besser gesagt die Verantwortung – wurde innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft an die Mitgliedsgemeinde Hausen o. V. abgegeben, da dort der finanzielle Handlungsdruck größer ist und die möglichen Pachteinnahmen aus der Windkraft eher rückläufig sind.
Eine gewünschte Zusammenarbeit mit Hausen o.V. ist betont worden, wie das aussehen könnte im Hinblick auf Informationsveranstaltungen kam nicht zur Sprache. Die Möglichkeit hier Fragen zu stellen, bekommen die Bürger bei der nächsten Gemeinderatssitzung.
