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Ehrlich währt am kürzesten

Bertelsmann weiß, was Politiker lieben? 

(gh) - Ehrlichkeit währt am längsten? Das steht nicht auf den Fahnen von Wahlkämpfern geschrieben. Sollten sie trotzdem Erfolg haben, werden sie in Kürze verschwunden sein. Wer's nicht glaubt, darf nun mit einem Kanzler Merz dranglauben. Da beißt auch KI in den sauren Apfel. "Wahrnehmung und Realität klaffen bei der Ehrlichkeit im Wahlkampf weit auseinander. Während ein Großteil der Bevölkerung (ca. 89 %) den Versprechen misstraut, zeigen wissenschaftliche Langzeitstudien ein überraschend positives Bild der tatsächlichen Umsetzung. Bertelsmann weiß, was Politiker lieben?

Die 'Ehrlichkeits-Lücke': Wahrnehmung vs. Fakten - Öffentliches Misstrauen: Nur etwa 11 % der Deutschen haben großes Vertrauen in Wahlkampf-Aussagen. Viele Bürger empfinden Programme als unverständlich oder vermuten strategische Inszenierungen statt echter Dialoge. Hohe Umsetzungsrate: Studien der Bertelsmann Stiftung und anderer Institute belegen regelmäßig, dass deutsche Regierungen (wie die Große Koalition oder die Ampel) den Großteil ihrer schriftlich fixierten Wahl- bzw. Koalitionsversprechen tatsächlich umsetzen oder zumindest angehen".

Glaubenssache. Auch Studien arbeiten mit und für Geld. Kirchenkollekten reichen da kaum aus. "Strategien und Grauzonen im Wahlkampf - Parteien nutzen verschiedene Techniken, die oft als „unehrlich“ wahrgenommen werden, auch wenn sie rechtlich zulässig sind: Framing & Inszenierung: Botschaften werden durch gezielte Bilder und Begriffe so 'verpackt', dass sie positive Emotionen auslösen oder Ängste triggern. Vermeidung von Wahrheiten: Experten kritisieren einen 'Überbietungswettbewerb' unrealistischer Versprechen. Oft trauen Parteien den Wählern nicht zu, die Wahrheit über notwendige Einschnitte (z. B. bei Sozialsystemen) zu ertragen.

Negative Campaigning & Desinformation: Der Einsatz von Negative Campaigning und die Verbreitung von Fake News (teilweise durch KI unterstützt) nehmen zu, um politische Gegner zu diskreditieren.Warum der Eindruck der Unehrlichkeit entsteht - Der Fokus auf Kompromisse in Koalitionen führt oft dazu, dass einzelne Wahlversprechen nicht 1:1 umgesetzt werden können. Da die öffentliche Debatte sich stark auf diese 'gebrochenen' Punkte konzentriert, wird die Vielzahl der tatsächlich erfüllten Punkte oft übersehen. Zudem erschweren komplexe Krisen (z. B. Pandemie oder Wirtschaftskrisen) die Einhaltung ursprünglicher Pläne".

Nun mal ehrlich, KI, war Courona nicht eine politische Pandemie? "Der Begriff 'politische Pandemie' wird in unterschiedlichen Kontexten verwendet, um die politische Dimension der Corona-Krise zu beschreiben. Während COVID-19 medizinisch eine Pandemie war, löste sie weltweit tiefgreifende politische Krisen und Debatten aus. Hier sind die zentralen Punkte zur Einordnung: Politische Krise & Polarisierung: Deutschland und viele andere Länder gerieten in eine politische Krise, die durch Misstrauen, Verunsicherung und eine starke gesellschaftliche Polarisierung geprägt war. Instrumentalisierung: Kritiker und politische Bewegungen (insbesondere populistische Gruppen) nutzten die Pandemie, um gegen 'Eliten' in Politik und Wissenschaft zu mobilisieren. Einige Verschwörungstheorien bezeichneten die Pandemie sogar als reines 'Ablenkungsmanöver' politischer Akteure". Wer sind den die wahren Verschwörer für die Demokratie mit ihren Demokratiunsern?

"Staatliche Maßnahmen: Die tiefgreifenden Einschränkungen von Grundrechten (wie Versammlungsfreiheit oder Bewegungsfreiheit) machten die Pandemie zu einem hochpolitischen Thema, bei dem die Balance zwischen Gesundheitsschutz und Freiheit ständig neu verhandelt werden musste. Delegitimierung des Staates: In Deutschland beobachtete der Verfassungsschutz während der Proteste eine neue Form der 'verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates', die über klassische politische Lager hinausging.Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Pandemie war zwar ein biologisches Ereignis, wurde aber durch die Art der staatlichen Reaktion, die gesellschaftlichen Folgen und ihre gezielte Nutzung durch politische Akteure zu einer 'politischen Krise' von historischem Ausmaß".

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