Googles Rache als Türsteher: „Du kommst hier nicht rein“
Von MEINRAD MÜLLER
Die Zensur wird immer dreister, sie spielt sich vor unseren Augen ab und schämt sich nicht einmal. Ganz vorne mit dabei: Google. Wer dachte, Google gehöre zu den „Guten“, ist bitter enttäuscht. Getäuscht werden Millionen von Besucher, für die Google immer noch das Tor zur Internetwelt ist.
Wen Google nicht kennen will, der existiert nicht. Unauffindbar, so gut wie tot. Ein Beispiel:
Wer bei Google nach dem neuen Online-Lexikon von Elon Musk, Grokipedia sucht, bekommt eine erstaunliche Antwort: „Meintest du: Wikipedia“. Nicht falsch geschrieben, nicht unklar. Sondern richtig und trotzdem korrigiert Google. Noch eklatanter ist es bei der Bildersuche – dort erscheint „Meintest du: Gurkipedia“. Das ist kein Versehen, kein Programmierfehler. Das ist eine bewusste Schädigung eines Wettbewerbers. Google übernimmt damit die Funktion eines bösen Türstehers. Der Nutzer will hinein, doch ihm wird höflich, aber bestimmt eine andere Tür gezeigt.
Wikipedia bekam 2025 endlich eine Konkurrenz
Über Jahre war die Sache eindeutig: Wer etwas wissen wollte, landete bei Wikipedia. Alternativen spielten kaum eine Rolle. Das änderte sich mit grokipedia.com, einer neuen Online-Enzyklopädie aus dem Umfeld von Elon Musks KI-Firma xAI. Seit Herbst 2025 online, millionenfach genutzt, schnell wachsend und plötzlich unbequem.
Grokipedia wirbt mit schnellen Aktualisierungen, offen einsehbaren Quellen und einem nüchternen Ton. Keine politische linke Einordnung, mehr Information. Die Aktualisierungen erfolgen in Echtzeit, durch Beobachtung der Einträge in X.com und grok.com. Die Welt dreht sich schneller als die Moderatoren von Wikipedia.
„Meintest du …?“ – Nein, meinte ich nicht
Dass Google selbst bei korrekt eingegebener Internetadresse auf Wikipedia umlenkt, ist gezielte Lenkung der Kunden. Wer Alternativen schon im Suchfenster ausbremst, beeinflusst die Auswahl, bevor überhaupt gesucht wird. Zahlreiche Nutzer berichten seit Monaten über dieses Muster. Videos und Bildschirmaufnahmen zeigen, wie grokipedia.com ignoriert wird, während Wikipedia beharrlich vorgeschlagen bleibt – auch dann, wenn der Nutzer ausdrücklich etwas anderes sucht.
Was früher wie ein nüchternes Nachschlagewerk wirkte, liest sich heute oft wie eine kommentierte grün-linke Weltsicht. Themenauswahl, Gewichtung und Sprache folgen erkennbarer linker Schlagseite. Technische Themen sind noch gut, doch sobald Politik ins Spiel kommt, ist Wikipedia die Presseabteilung aller versammelten Linken der Welt.
Die stille Rache der Künstlichen Intelligenz
Während Google sortiert und auswählt wie ein Museumswärter, liefern KI-Systeme wie X, Grok oder ChatGPT breitere und direktere Antworten. Wer das erlebt, beginnt umzudenken und meidet Google bereits heute wegen seiner einseitigen Auswahl der Suchergebnisse.
Probieren Sie es aus und geben Sie in das Google-Suchfeld grokipedia ein.
(pi-news.net)
