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NiUS-LIVE: CSD-Terror – Die Spur führt zum NGO-Komplex

Der Merz-Infarkt: CDU zerlegt sich selbst
Es brodelt in der Union. Prominente CDU-Größen aus Rheinland-Pfalz stellen sich inzwischen offen gegen ihren Vorsitzenden – und laden ihn öffentlich wieder aus. Was als geschlossene Machtübernahme gedacht war, entwickelt sich zum offenen Zerfall. Merz, der jahrelang als konservativer Hoffnungsträger verkauft wurde, entpuppt sich für viele in der eigenen Partei als Fortsetzung der Merkel’schen Beliebigkeit.

Der Richter und der Mörder:
Wie skandalös das Urteil ist, durch das der CSD-Terrorist vor einigen Wochen wieder auf freien Fuß kam
Besonders skandalös wirkt der Umgang mit dem islamischen Terroranschlag auf den CSD in Berlin. Während Bürger noch unter Schock stehen, liefert Kanzler Merz blöde Witze statt klarer Worte. Statt den importierten Islam beim Namen zu nennen, bagatellisiert er die Bluttat und verteilt mahnende Zeigefinger in Richtung Bevölkerung: Die Deutschen seien irgendwie mitschuldig, durch mangelnde Toleranz oder zu wenig „Zusammenhalt“. Klassische Täter-Opfer-Umkehr, nur diesmal aus dem Mund des CDU-Kanzlers. Die eigene Klientel reibt sich die Augen.

Noch empörender ist der Fall des CSD-Terroristen selbst. Vor wenigen Wochen kam der Attentäter durch ein gnädiges Richter-Urteil wieder auf freien Fuß. Ein Gericht, das offenbar mehr Wert auf Resozialisierungschancen eines radikalisierten Migranten legt als auf den Schutz potenzieller Opfer, setzte ihn zurück in die Gesellschaft. Der Richter und der Mörder – eine unheilige Allianz, die das Vertrauen in den Rechtsstaat weiter zerstört. Während normale Bürger für Bagatelldelikte hart bestraft werden, scheint für islamische Gewalttäter ein anderer Maßstab zu gelten.

„Staatsbürgerschaft entziehen“: Warum die CDU plötzlich wie die AfD klingt
In dieser Atmosphäre der Verharmlosung wagt die CDU nun einen bemerkenswerten rhetorischen Schwenk: Plötzlich ist von „Staatsbürgerschaft entziehen“ die Rede. Nach Jahren des Leugnens und Schönredens klingt die Union auf einmal wie die AfD. Die gleichen Politiker, die jahrelang jede scharfe Abschiebung als „menschenfeindlich“ verteufelten, entdecken jetzt die harten Töne. Zu spät, sagen viele. Der Schaden durch offene Grenzen und falsche Einwanderungspolitik ist bereits immens. Vertrauen verspielt, Städte verändert, Sicherheitsgefühl zerstört.
(pi-news.net)

Bevor das Kind in den Brunnen fällt!

Von RAINER K. KÄMPF

Die Gesellschaft habe ein Anrecht darauf, daß Straftäter außer Landes geschafft werden, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Das ist korrekt und dem ist auch nichts weiter hinzuzufügen. Es sollte in einem funktionierenden Staat selbstverständlich sein und weder einer Beteuerung noch einer Absichtserklärung des Ministers bedürfen.

Selbstverständlich muß aber auch sein, daß dieser Staat alles, aber auch alles dafür tut, daß eben diese Straftaten nicht begangen werden können. Prävention ist das Stichwort. Diese tatsächlich angewandt, erübrigten sich im Nachhinein scheinheilige Diskussionen.

Denn zuallererst hat die Gesellschaft ein Anrecht auf ein geschütztes und sicheres Leben. Dafür bezahlen die Bürger den Staat, seine Institutionen und die Politiker, denen sie, manchmal auch fälschlich, das Vertrauen ausgesprochen und ihnen die erforderlichen Befugnisse übertragen haben. Die Übertragung des Gewaltmonopols an den Staat ist seitens des Bürgers ein Vertrauensbeweis auf Vorschuß und vonseiten des Staates eine verpflichtende Garantieübernahme zugunsten der Gesellschaft.

Kann oder will der Staat dieser Übereinkunft nicht nachkommen, hat er versagt. Ob fahrlässig oder vorsätzlich, spielt in Bezug auf das Ergebnis keine wesentliche Rolle.

Die Krux bei dieser Sache ist nun, daß, wer sich auch immer an entscheidender Stelle ernsthaft der Sache annehmen und ehrlich dringend erforderliche präventive Schritte einleiten wollte, diesem Staat und den Verantwortlichen für die katastrophalen Mißstände bezüglich der inneren Sicherheit die Maske vom Gesicht reißen und sie als Tatbegünstigende entlarven müßte.

Gesellschaftlicher und politischer Suizid, zumindest für Mitglieder eventuell tatbegünstigender Parteien.

Wenn Justiz, Politik und Gesellschaft es zur gerade noch machbaren Maxime erheben, erst dann handeln zu wollen, wenn der Schaden bereits eingetreten ist, dann sind wir verloren, alle.
(pi-news.net)

1,62 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern

WIESBADEN – Momentan wird über eine Reform des staatlichen Unterhaltsvorschusses für Kinder von Alleinerziehenden diskutiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, lebten im Jahr 2025 rund 1,62 Millionen Alleinerziehende in Deutschland. Damit gab es in knapp jeder fünften (19,4 %) Familie mit Kindern unter 18 Jahren nur ein Elternteil. Im Vergleich zu 2015 zeigt sich ein leichter Rückgang: Damals hatte es 1,65 Millionen Alleinerziehende gegeben, der Anteil der Alleinerziehenden-Familien an allen Familien mit minderjährigen Kindern hatte bei 20,5 % gelegen.

Anteil der alleinerziehenden Väter gestiegen
Der Großteil der Alleinerziehenden ist nach wie vor weiblich. Im Jahr 2025 gab es 1,37 Millionen alleinerziehende Mütter. Damit waren mehr als vier von fünf (84,4 %) Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Frauen. Zehn Jahre zuvor hatte ihr Anteil bei 88,9 % gelegen. Der Anteil der Väter unter den Alleinerziehenden ist entsprechend gestiegen: von 11,1 % im Jahr 2015 auf 15,6 % im Jahr 2025. Zuletzt gab es 253 000 alleinerziehende Väter, die mit ihren minderjährigen Kindern in einem Haushalt lebten.

Mehr als ein Fünftel der Alleinerziehenden hat Kinder im Alter von 16 und 17 Jahren
Ein Vorschlag für die Reform des Unterhaltsvorschusses sieht vor, diesen künftig nur noch für Kinder unter 16 Jahren zu gewähren. Bisher liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren. Im Jahr 2025 waren 15,8 % der minderjährigen Kinder von Alleinerziehenden 16- und 17-Jährige. Insgesamt waren dies 373 000 Jugendliche. Betroffen von der Reform des Unterhaltsvorschusses wären 21,2 % der Familien Alleinerziehender.

Insgesamt lebten im Jahr 2025 rund 2,36 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit nur einem Elternteil zusammen. Das waren 16,8 % aller Minderjährigen in Deutschland.

Alleinerziehende Mütter arbeiten häufiger in Vollzeit, alleinerziehende Väter seltener als Mütter und Väter in Paarfamilien
Alleinerziehende Mütter arbeiten häufiger in Vollzeit als Mütter mit einem Partner oder einer Partnerin, bei alleinerziehenden Vätern ist es umgekehrt. Im Jahr 2025 arbeiteten 38,6 % der 956 000 erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter mit Kindern unter 18 Jahren in Vollzeit. Bei Müttern, die in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft lebten, lag die Vollzeit-Erwerbstätigenquote bei 30,7 %. Der Anteil der erwerbstätigen alleinerziehenden Väter mit minderjährigen Kindern, die in Vollzeit arbeiten, war mit 83,8 % hingegen niedriger als der von Vätern in Partnerschaft (91,5 %).

Insgesamt lag die Erwerbstätigenquote von Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren im vergangenen Jahr bei 71,8 %. Väter (82,8 %) waren dabei häufiger erwerbstätig als Mütter (69,8 %).

Armutsgefährdungsquote von Personen in Alleinerziehenden-Haushalten mehr als doppelt so hoch wie von Personen in Paarhaushalten mit Kindern

Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders stark von Armutsgefährdung betroffen. Nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 hatten zuletzt 28,9 % der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit war die Armutsgefährdungsquote von Menschen in Haushalten von Alleinerziehenden mehr als doppelt so hoch wie die von Menschen in Haushalten von Paaren mit einem oder mehreren Kindern (12,0 %). Zum Vergleich: Über alle Haushaltstypen hinweg waren 16,1 % der Bevölkerung von Armut bedroht.
(Statistisches Bundesamt)

(tutut) - Bedeutet Vielfalt, dass auch jeder Spinner freien Auslauf bekommt und von der Mehrheit bewundert werden soll? "Nein, Vielfalt bedeutet weder absolute Narrenfreiheit noch eine Pflicht zur Bewunderung", sagt KI und übersieht dabei vielleicht, dass auch die Stadt von  Kannitverstan nun sich mit 500 unter Regenbogenfahne für groß hält. "Das Konzept der Vielfalt (Diversity) basiert auf demokratischen Prinzipien, Menschenrechten und klaren gesellschaftlichen Spielregeln. 1. Vielfalt ist keine Regellosigkeit - Grundrechte als Grenze: Meinungsvielfalt endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden (z. B. bei Volksverhetzung, Beleidigung oder Diskriminierung). Kein Freibrief für Extremismus: Demokratische Vielfalt schützt nicht das Bestreben, die Freiheitliche Demokratische Grundordnung oder die Rechte von Minderheiten abzuschaffen. 2. Toleranz bedeutet Aushalten, nicht Bewundern - Akzeptanz vs. Applaus: Vielfalt fordert, dass abweichende Lebensentwürfe oder Meinungen existieren dürfen, solange sie friedlich sind. Niemand muss diese jedoch gutheißen, bejubeln oder bewundern. Das Recht auf Widerspruch: In einer vielfältigen Gesellschaft gehört es dazu, dass unsinnige, wissenschaftlich widerlegte oder exzentrische Ansichten öffentlich kritisiert, hinterfragt oder auch ignoriert werden dürfen.  3. Der Zweck von Vielfalt - Chancengleichheit: Es geht darum, dass Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Identität die gleichen Chancen erhalten. Fortschritt durch Diskurs: Der Austausch unterschiedlicher Perspektiven hilft einer Gesellschaft, Probleme besser zu lösen – erfordert aber gleichzeitig die Fähigkeit, Argumente rational zu prüfen und Unsinn als solchen zu benennen". Könnte es sein, dass sich KI unterm Regenbogen verrannt hat? "Anfang des Jahres beschloss der Kreistag eine grundlegende Reform des ÖPNV. Denn: Dieser fährt massiv rote Zahlen ein. Das jährliche Defizit liegt bei acht Millionen Euro. Von der Reform erhofft sich das Landratsamt ein bis zwei Millionen Euro Einsparungen. Dazu könnten etwa 500.000 Euro zusätzliche Einnahmen kommen, die dadurch entstehen, dass die Rufbusse effektiver eingesetzt werden.

Was verstand Perikles unter Demokrate, etwa Regierung durch Vielfalt? "Nein, Perikles verstand unter Demokratie keine 'Regierung durch Vielfalt' im modernen Sinne, sondern primär die Herrschaft der Mehrheit zum Wohle des Gesamten. Der Begriff setzt sich aus demos (Volk) und kratein (herrschen) zusammen. Seine berühmteste Definition ist uns durch den Historiker Thukydides in der sogenannten Gefallenenrede (Epitaphios) aus dem Jahr 431 v. Chr. überliefert. In seiner Rede charakterisiert Perikles die attische Demokratie durch drei fundamentale Säulen: Ausrichtung auf die Mehrheit: Die Verfassung heißt Demokratie, weil sie nicht auf eine Minderheit (wie in einer Oligarchie), sondern auf die Mehrheit der Bürger ausgerichtet ist. Gleichheit vor dem Gesetz (Isonomie): In privaten Streitigkeiten haben alle Bürger das gleiche Recht. Herkunft oder sozialer Status spielen vor Gericht keine Rolle. Leistungsprinzip (Meritokratie): Der Aufstieg in öffentliche Ämter erfolgt nach Talent und Verdienst, nicht nach Klassenzugehörigkeit oder Wohlstand. Auch Armut hindert niemanden daran, dem Staat zu dienen. Auch wenn Perikles den Begriff Vielfalt nicht im heutigen soziokulturellen Sinne nutzte, lobte er eine bestimmte Form von Vielseitigkeit und Toleranz: Liberale Lebensführung: Er betonte, dass die Athener im privaten Alltag tolerant miteinander umgehen und dem Nachbarn seine persönliche Freiheit lassen.  Der vielseitige Bürger: Er rühmte die Athener dafür, dass ein einzelner Mann sich ohne Mühe den verschiedensten
Lebensformen anpassen und dabei geistig wie körperlich gewandt agieren kann (Vielseitigkeit des Individuums). Die historische Einschränkung (Exklusion) - Die vermeintliche 'Vielfalt' der antiken Demokratie hatte im Vergleich zu modernen Systemen radikale Grenzen. Politische Mitsprache war exklusiv und betraf nur rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung: Wahlberechtigt waren ausschließlich freie, volljährige Männer athenischer Abstammung. Frauen hatten keinerlei politische Rechte. Sklaven und dauerhaft ansässige Fremde (Metöken) blieben komplett von der Teilhabe ausgeschlossen. Unter Perikles wurden zudem die Diäten (Tagegelder für politische Ämter) eingeführt. Dies ermöglichte es erst recht unbemittelten Bürgern (wie den Kleinbauern), an der Politik teilzunehmen, da sie für den Zeitausfall entschädigt wurden".Bussi, Bussi, kann man da nur sagen. Obwohl, Kannitverstan aufgepasst: "Busverbindungen - Acht Millionen Euro Minus: Alles, was nicht läuft, wird radikal umgekrempelt - Schluss mit leeren Bussen: Auf Passagiere kommen etliche Änderungen zu. Fest steht nun, was gestrichen und was fortgeführt wird".  Wohl dem, der noch ein Auto hat und nicht vom Landrat durch TUT chauffiert wird. "Wie geht es ab 2029 mit dem Busverkehr im Landkreis Tuttlingen weiter? An dieser Frage tüftelt das Landratsamt bereits seit einiger Zeit. Denn: Die aktuellen Verkehrsverträge im Regionalverkehr und On-Demand-Verkehr enden".  Wer ist denn schhon auf Busse scharf? Eine Umfrage im Ortenaukreis förderte einst gebremste  Begeisterung ans Tageslicht. Ortenauer legen nur 4 Prozent ihrer Wege mit dem ÖPNV zurück."Anfang des Jahres beschloss der Kreistag eine grundlegende Reform des ÖPNV. Denn: Dieser fährt massiv rote Zahlen ein. Das jährliche Defizit liegt bei acht Millionen Euro. Von der Reform erhofft sich das Landratsamt ein bis zwei Millionen Euro Einsparungen. Dazu könnten etwa 500.000 Euro zusätzliche Einnahmen kommen, die dadurch entstehen, dass die Rufbusse effektiver eingesetzt werden".

 

Extremwetter im Südwesten
Hitze, Hagel, Hochwasser: Darum sind manche Orte immer wieder von Unwettern betroffen
Gewitter mit Hagel, Starkregen, Hochwasser oder wochenlange Trockenheit: Im Südwesten trifft Extremwetter manche Regionen deutlich häufiger als andere. Zufall ist das nicht. .
(swr.de. Wann verbietet der Verfassungsschutz extremistischen Wetterdienst?)

Drei tödliche Unfälle allein im Juli
Zahl der Motorradunfälle im Nordschwarzwald extrem angestiegen
Die Schwarzwaldhochstraße gilt als eine der beliebtesten Motorradstrecken im Land. Mit einer Verkehrskontrolle am Samstag wollte die Polizei auf die Gefahren dort aufmerksam machen..
(swr.de. Der Tod fährt auch Motorrad.)

Von der Fahrbahn abgekommen
Motorradfahrer stirbt nach Unfall im Kreis Tuttlingen
Nach einem Sturz mit seinem Motorrad ist ein 76-jähriger Mann im Krankenhaus gestorben. Er war von der Fahrbahn abgekommen und über eine Wiese geschleudert worden..
(swr.de. Nichts ist unmöglich.)

Reformen im Sozialstaat
Demo gegen Sozialabbau: Hunderte demonstrieren in Freiburg
Hunderte Menschen sind am Samstag in Freiburg auf die Straße gegangen, um gegen die Reformpläne der Bundesregierung im Sozialstaat zu protestieren. Ihr Motto: "Es reicht."..
(swr.de. Bürgergeldwehr?)

Landmarke im Naturschutzgebiet
Moderne Architektur: Konstanzer Studierende bauen Kapelle
Am Bodensee bauen Architektur-Studierende der Konstanzer HTWG eine Kapelle aus Holz. Aufgestellt werden soll sie an einem alten Wegkreuz. Auftraggeber ist ein Landwirt. ..
(swr.de. Für die Imperia? Von Geschichte wohl keine Ahnung. Neben der Kapp.)

Ohne Helm, alkoholisiert, zu zweit
Unfälle mit E-Scootern: Junge Menschen sind besonders gefährdet
Kleine Rollen, hohes Tempo: Mit E-Scootern passieren immer mehr tödliche Unfälle. Vor allem junge Menschen trifft's. Die Uniklinik Freiburg warnt vor einer unterschätzten Gefahr...
(swr.de. Alte bevorzugen Rollstuhl.)

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NACHLESE
Lehrerin 17 Jahre krank
„Was ich daran so großartig finde, ist dieses völlig fehlende Unrechtsbewusstsein“
Eine Lehrerin aus Duisburg war 17 Jahre lang krankgeschrieben und erhielt durchgehend ihr volles Gehalt. „Eine herrliche Glosse. Mich erinnert das an den Hauptmann von Köpenick, der die Stadtkasse geraubt hat“, sagt Kolumnist Henryk M. Broder..
(welt.de. Unterrichten oder nicht unterriichten, was kann Schülern mehr nützen?)
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Richard Wagners Kunst überlebt alles
Von WOLFGANG HÜBNER
Wenn ein periodisch stattfindendes Kulturereignis 150-jähriges Jubiläum feiert, ist das in dem von schweren Umbrüchen gepeinigten Deutschland etwas ganz Besonderes. Aber besonders waren Bayreuther Festspiele mit den Opern von Richard Wagner seit ihrem Anfang im Jahr 1876, als das Kaiserreich noch in vollem Glanz stand. Danach haben die Festspiele zwei Weltkriege, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Diktatur und bislang auch die Wagners Werk nicht sonderlich geneigte Bundesrepublik überstanden. An diesem Samstag werden die Festspiele im Jubiläumsjahr mit der Aufführung von Wagners Frühwerk „Rienzi“ eröffnet. Das ist eine Neuerung, denn bislang zählte „Rienzi“ nicht zu den zehn Opern, die der bereits 1883 gestorbene Meister der Aufführung in dem eigens für seine Werke errichteten Festspielhaus für würdig hielt. Doch wer schon so lange im Grab liegt, kann nicht mehr protestieren. Wozu auch kein Anlass bestände, denn „Rienzi“ ist eine großartige Oper. Wagners Urenkelin Katharina Wagner, seit etlichen Jahren Festspielchefin, geht mit dieser Neuerung kein Risiko ein. Sehr viel riskanter ist ihre Entscheidung, ausgerechnet den notorischen Hetzer und wagnerunkundigen Schwätzer Michel Friedman als Festredner verpflichtet zu haben. Das verdankt Friedman allein einem Thema, das mit hoher Zuverlässigkeit jedes Jahr neu aufgewärmt und, wie verkrampft auch immer, skandalisiert wird: Wagners Antisemitismus, der sich nicht in seinen Opern, aber Schriften und Äußerungen dokumentiert. Und natürlich auch der Vorliebe von Adolf Hitler für Bayreuth und die Opern des ehemaligen steckbrieflich gesuchten Revolutionärs von 1848.Antisemitismus und Hitler hätten in der bußfertigen Bundesrepublik eigentlich gereicht, um die Festspiele nach 1945 zu beenden. Dass es nicht dazu kam, ist dem nationalen wie internationalen Triumph der grandiosen Musik und Dramatik des Leipziger Genies zuzuschreiben. Sollte eines Tages nichts von dem politisch, wirtschaftlich und demografisch niedergehenden, an erbärmlicher kultureller Impotenz leidenden Deutschland übrigbleiben – Richard Wagners Kunstwerke sind und bleiben unvergängliches Welterbe, das zudem nur in deutscher Sprache gesungen werden kann. Diese Erkenntnis kann auch von den zu erwartenden Auslassungen Friedmans nicht beeinträchtigt werden. Und wie heißt es doch so schön am Ende der „Meistersinger von Nürnberg“: „Ehrt eure deutschen Meister, dann bannt ihr gute Geister…“
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Newsticker ARD: „Ein Auto ……. hat mehrere Menschen verletzt.“
Das Auto war's.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick, zum Anschlag in Berlin)
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Islamisten-Szene in Deutschland:
So viele Gefährder leben unter uns
Allein in Berlin gibt es 900 gewaltorientierte Islamisten
Ein Attentäter, der dem IS angehören soll, schlägt in Berlin zu: Er tötet eine Frau, verletzt weitere 25. Dabei hatten die Sicherheitsbehörden Abdul Ballout (21) auf dem Schirm. Er soll bereits früher einen Anschlag geplant haben, saß im Gefängnis. Die Sicherheitsbehörden listen ihn als Gefährder. Eigentlich höchste Alarmstufe! Und trotzdem konnte er das Attentat verüben. Wie viele Menschen gibt es in Deutschland noch, denen die Sicherheitsbehörden ähnliche Taten zutrauen?..
(bild.de. Dummheitskartell von Politik und Presse. Islam heißt das, stupids!)
„Zur Unterwerfung bereit“
Warum der Islam keine Widerrede duldet
Mit seinem neuen Buch legt der Chemnitzer Politikwissenschaftler Lothar Fritze eine gründliche Arbeit über die Grundlagen des islamischen Expansionsdrangs vor. Dass das Buch bei Jungeuropa erscheint, darf dabei als interessante Randnote gelten.Braucht es wirklich noch ein weiteres Buch über den Islam? Spätestens die Attentate vom 11. September 2001 in den USA sowie die verheerenden Anschläge in Zügen und Bussen in Madrid 2004 und London 2005 haben verdeutlicht, was eine zunehmende Islamisierung ethnokulturell vormals relativ homogener Staaten für Konsequenzen nach sich ziehen kann...
(Junge Freiheit. Verbieten. Wer den Koran nicht liest, bleibt dumm.)
Von da an ging's bergab
Abwärts nach Helmut Kohl und Gerhard Schröder
Von Gastautor
Für Thilo Schneider zeichnete sich nach Helmut Kohl und Gerhard Schröder der Niedergang der Politik-Kaste ab. Für TE zählt er die Trostlosigkeiten auf, die der Bundesbürger seither zu ertragen hat...
(Tichys Einblick. Stümper an der Macht.)

DER PODCAST AM MORGEN
Berlin Attentäter: Der Islamist, den sie kannten und nicht stoppten – TE-Wecker am 27. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ Anschlag in Berlin: Terror trotz Warnungen +++ Maaßen fordert Antworten: Wurden bei der Terrorabwehr falsche Prioritäten gesetzt? +++ Windrad-Rückbau: Gericht verdreifacht die finanzielle Sicherheit +++ Kanzlerchaos um Schnieder: Merz demontiert seinen Verkehrsminister +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Schaut auf Berlin und lernt daraus.)

Die Politisierung des Wetterberichts
Die Brisanz des Klimawandels soll noch häufiger in den Medien betont werden. Dafür sorgt ein neues EU-Büro, das umstrittene Simulationen nutzt. Es verfolgt politische Ziele..
(welt.de. Alle Wetter für Dommies. Nach 3 Milliarden Jahren den Klimawandel entdeckt.)

Kommentar
„Unsere Art zu leben“ ist tot – es ist Zeit, kompromisslos zu werden
Mantraartig erklären Politiker nach islamistischen Terroranschlägen: „Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen.“ Dabei wurde sie uns längst genommen – es ist Zeit, kompromisslos zu werden..
(apollo-news.net. Beim Barte des Propheten.)

Trauerrede
Merz über CSD-Anschlag: „Dumme Redensarten und schlechte Witze“ waren Wegbereiter der Tat
Bundeskanzler Merz hat am Sonntag bei seiner Trauerrede zum CSD-Anschlag nicht etwa den Islamismus in den Vordergrund gestellt, sondern eine allgemeine Diskriminierung, die bereits bei „schlechten Witzen“ beginne und „Teil einer solchen Gewalt“ sei. ..
(apollo-news.net. Witzbold als Kanzler?)

Der deutsche Gesinnungskatalog
Von Stefan Frank • Sie wollen wissen, was die vom Staat gepamperten NGO's so von sich selber denken? Öffentliche Kritik empfinden sie als schwer belastend und weinen gar bitterlich. Jetzt haben sie als Antwort eine Art politisches Glaubensbekenntnis veröffentlicht. Die Broschüre heißt: „Das stimmt! …so nicht. Eine Argumentationshilfe..
(achgut.com. Ist das nicht irre?)

Bilger wird Verkehrsminister
„Unwürdig”: Schnieder wirft Merz sein Amt vor die Füße
Bundeskanzler Friedrich Merz (l, CDU) und Bundesverkehrsminister
Der Bundesverkehrsminister tritt zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte ihn loswerden, holte sich bei dessen Nachfolge-Kandidaten aber einen Korb...
(focus.de. In den Korb passt Merz.)

Terror ohne Konsequenzen
Von Birgit Kelle • Verlassen können sich die Deutschen leider aktuell vor allem auf eines: Die Islamisten im Land demonstrieren ihren eigenen Tatendrang deutlich besser als die wechselnden deutschen Regierungen..
(achgut.com. Hat Merz je was gelernt?)

Reaktionen aus dem Ausland
Solidaritätsbekundungen zum CSD-Anschlag: Platitüden, Phrasen und die eigentliche Frage
Von Redaktion
Die heikle Frage, warum ein einschlägig verurteilter und als radikalisiert bekannter IS-Anhänger freikam, wird bisher vor allem von internationalen Medien gestellt – weniger von ausländischen Regierungen. Die kondolieren der "SLGBTQIA+-Community". Ross und Reiter nennen sie nicht.
(Tichys Einblick. Für die linke Blase ist das natürlich ein Anschlag von rechts. Wieviel Vielfalt braucht Deutschland noch, bis alles fällt?)

Alpha, Beta oder Greta:
Welche Generation sind wir denn gerade?
Von Roland Tichy
Wer sind wir eigentlich? Generationen-Bücher wechseln einander noch schneller ab als Klimakatastrophen. Auf die Generation Alpha (Internet-geprägt ab 2013) folgt schon Generation Beta (KI). Und dazwischen Generation Greta und Corona. Zeit, sich mit wirklichen Generationen-Schicksalen zu beschäftigen, die uns hervorgebracht haben..
(Tichys Einblick. Die Generation, die nicht bis 3 zählen kann.)

Gefährliche Nagetiere
„Dann werden wir Probleme wie im Mittelalter bekommen: Ratten, die auf der Straße rumlaufen“
Rattenbefall ist für die Wirtschaft hochgefährlich. Doch mit der Prävention per Gift ist bald Schluss. Schon werden Warnungen vor einer neuen Plage laut. Auch das Arbeitsministerium von Bärbel Bas (SPD) spielt im neuen deutschen Rattenstreit eine Rolle..
(welt.de. Passt scho.)

Terroranschlag
Nach dem CSD wird die Liebe zur „Vielfalt“ zum Stockholm-Syndrom
Der Anschlag auf den CSD erschüttert. Und er macht klar: Es passt nicht zusammen, was offiziell zusammengehören muss: Islamische Zuwanderung und Queerness sollen Ausdruck unserer „Vielfalt“ sein. Diese Liebe ist sehr einseitig. Ein Kommentar...
(Junge Freiheit. Selbst in TUT halten sich schon Minderheiten für Vielfalt.)

Pressekonferenz am Tatort
Dobrindt stuft CSD-Anschlag als islamistisch ein
Nun bestätigt Bundesinnenminister Dobrindt die neuen Erkenntnisse zum Islamisten, der den Anschlag auf den Berliner CSD verübte. Dass es einen Beifahrer gab, kann die Polizei hingegen auf JF-Nachfrage nicht bestätigen..
(Junge Freiheit.  Immer diese Dunninger Umfahrungen. Islamismus gibt es nicht, nur Islam, sagt Erdogan, Herr Soziologe.)

 

Extremwetter im Südwesten
Hitze, Hagel, Hochwasser: Darum sind manche Orte immer wieder von Unwettern betroffen
Gewitter mit Hagel, Starkregen, Hochwasser oder wochenlange Trockenheit: Im Südwesten trifft Extremwetter manche Regionen deutlich häufiger als andere. Zufall ist das nicht. .
(swr.de. Wann verbietet der Verfassungsschutz extremistischen Wetterdienst?)

Drei tödliche Unfälle allein im Juli
Zahl der Motorradunfälle im Nordschwarzwald extrem angestiegen
Die Schwarzwaldhochstraße gilt als eine der beliebtesten Motorradstrecken im Land. Mit einer Verkehrskontrolle am Samstag wollte die Polizei auf die Gefahren dort aufmerksam machen..
(swr.de. Der Tod fährt auch Motorrad.)

Von der Fahrbahn abgekommen
Motorradfahrer stirbt nach Unfall im Kreis Tuttlingen
Nach einem Sturz mit seinem Motorrad ist ein 76-jähriger Mann im Krankenhaus gestorben. Er war von der Fahrbahn abgekommen und über eine Wiese geschleudert worden..
(swr.de. Nichts ist unmöglich.)

Reformen im Sozialstaat
Demo gegen Sozialabbau: Hunderte demonstrieren in Freiburg
Hunderte Menschen sind am Samstag in Freiburg auf die Straße gegangen, um gegen die Reformpläne der Bundesregierung im Sozialstaat zu protestieren. Ihr Motto: "Es reicht."..
(swr.de. Bürgergeldwehr?)

Landmarke im Naturschutzgebiet
Moderne Architektur: Konstanzer Studierende bauen Kapelle
Am Bodensee bauen Architektur-Studierende der Konstanzer HTWG eine Kapelle aus Holz. Aufgestellt werden soll sie an einem alten Wegkreuz. Auftraggeber ist ein Landwirt. ..
(swr.de. Für die Imperia? Von Geschichte wohl keine Ahnung. Neben der Kapp.)

Ohne Helm, alkoholisiert, zu zweit
Unfälle mit E-Scootern: Junge Menschen sind besonders gefährdet
Kleine Rollen, hohes Tempo: Mit E-Scootern passieren immer mehr tödliche Unfälle. Vor allem junge Menschen trifft's. Die Uniklinik Freiburg warnt vor einer unterschätzten Gefahr...
(swr.de. Alte bevorzugen Rollstuhl.)

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NACHLESE
Lehrerin 17 Jahre krank
„Was ich daran so großartig finde, ist dieses völlig fehlende Unrechtsbewusstsein“
Eine Lehrerin aus Duisburg war 17 Jahre lang krankgeschrieben und erhielt durchgehend ihr volles Gehalt. „Eine herrliche Glosse. Mich erinnert das an den Hauptmann von Köpenick, der die Stadtkasse geraubt hat“, sagt Kolumnist Henryk M. Broder..
(welt.de. Unterrichten oder nicht unterriichten, was kann Schülern mehr nützen?)
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Richard Wagners Kunst überlebt alles
Von WOLFGANG HÜBNER
Wenn ein periodisch stattfindendes Kulturereignis 150-jähriges Jubiläum feiert, ist das in dem von schweren Umbrüchen gepeinigten Deutschland etwas ganz Besonderes. Aber besonders waren Bayreuther Festspiele mit den Opern von Richard Wagner seit ihrem Anfang im Jahr 1876, als das Kaiserreich noch in vollem Glanz stand. Danach haben die Festspiele zwei Weltkriege, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Diktatur und bislang auch die Wagners Werk nicht sonderlich geneigte Bundesrepublik überstanden. An diesem Samstag werden die Festspiele im Jubiläumsjahr mit der Aufführung von Wagners Frühwerk „Rienzi“ eröffnet. Das ist eine Neuerung, denn bislang zählte „Rienzi“ nicht zu den zehn Opern, die der bereits 1883 gestorbene Meister der Aufführung in dem eigens für seine Werke errichteten Festspielhaus für würdig hielt. Doch wer schon so lange im Grab liegt, kann nicht mehr protestieren. Wozu auch kein Anlass bestände, denn „Rienzi“ ist eine großartige Oper. Wagners Urenkelin Katharina Wagner, seit etlichen Jahren Festspielchefin, geht mit dieser Neuerung kein Risiko ein. Sehr viel riskanter ist ihre Entscheidung, ausgerechnet den notorischen Hetzer und wagnerunkundigen Schwätzer Michel Friedman als Festredner verpflichtet zu haben. Das verdankt Friedman allein einem Thema, das mit hoher Zuverlässigkeit jedes Jahr neu aufgewärmt und, wie verkrampft auch immer, skandalisiert wird: Wagners Antisemitismus, der sich nicht in seinen Opern, aber Schriften und Äußerungen dokumentiert. Und natürlich auch der Vorliebe von Adolf Hitler für Bayreuth und die Opern des ehemaligen steckbrieflich gesuchten Revolutionärs von 1848.Antisemitismus und Hitler hätten in der bußfertigen Bundesrepublik eigentlich gereicht, um die Festspiele nach 1945 zu beenden. Dass es nicht dazu kam, ist dem nationalen wie internationalen Triumph der grandiosen Musik und Dramatik des Leipziger Genies zuzuschreiben. Sollte eines Tages nichts von dem politisch, wirtschaftlich und demografisch niedergehenden, an erbärmlicher kultureller Impotenz leidenden Deutschland übrigbleiben – Richard Wagners Kunstwerke sind und bleiben unvergängliches Welterbe, das zudem nur in deutscher Sprache gesungen werden kann. Diese Erkenntnis kann auch von den zu erwartenden Auslassungen Friedmans nicht beeinträchtigt werden. Und wie heißt es doch so schön am Ende der „Meistersinger von Nürnberg“: „Ehrt eure deutschen Meister, dann bannt ihr gute Geister…“
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Newsticker ARD: „Ein Auto ……. hat mehrere Menschen verletzt.“
Das Auto war's.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick, zum Anschlag in Berlin)
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„Zur Unterwerfung bereit“
Warum der Islam keine Widerrede duldet
Mit seinem neuen Buch legt der Chemnitzer Politikwissenschaftler Lothar Fritze eine gründliche Arbeit über die Grundlagen des islamischen Expansionsdrangs vor. Dass das Buch bei Jungeuropa erscheint, darf dabei als interessante Randnote gelten.Braucht es wirklich noch ein weiteres Buch über den Islam? Spätestens die Attentate vom 11. September 2001 in den USA sowie die verheerenden Anschläge in Zügen und Bussen in Madrid 2004 und London 2005 haben verdeutlicht, was eine zunehmende Islamisierung ethnokulturell vormals relativ homogener Staaten für Konsequenzen nach sich ziehen kann...
(Junge Freiheit. Verbieten. Wer den Koran nicht liest, bleibt dumm.)
Von da an ging's bergab
Abwärts nach Helmut Kohl und Gerhard Schröder
Von Gastautor
Für Thilo Schneider zeichnete sich nach Helmut Kohl und Gerhard Schröder der Niedergang der Politik-Kaste ab. Für TE zählt er die Trostlosigkeiten auf, die der Bundesbürger seither zu ertragen hat...
(Tichys Einblick. Stümper an der Macht.)

 

DER PODCAST AM MORGEN
Berlin Attentäter: Der Islamist, den sie kannten und nicht stoppten – TE-Wecker am 27. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ Anschlag in Berlin: Terror trotz Warnungen +++ Maaßen fordert Antworten: Wurden bei der Terrorabwehr falsche Prioritäten gesetzt? +++ Windrad-Rückbau: Gericht verdreifacht die finanzielle Sicherheit +++ Kanzlerchaos um Schnieder: Merz demontiert seinen Verkehrsminister +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Schaut auf Berlin und lernt daraus.)

Die Politisierung des Wetterberichts
Die Brisanz des Klimawandels soll noch häufiger in den Medien betont werden. Dafür sorgt ein neues EU-Büro, das umstrittene Simulationen nutzt. Es verfolgt politische Ziele..
(welt.de. Alle Wetter für Dommies. Nach 3 Milliarden Jahren den Klimawandel entdeckt.)

Kommentar
„Unsere Art zu leben“ ist tot – es ist Zeit, kompromisslos zu werden
Mantraartig erklären Politiker nach islamistischen Terroranschlägen: „Wir lassen uns unsere Art zu leben nicht nehmen.“ Dabei wurde sie uns längst genommen – es ist Zeit, kompromisslos zu werden..
(apollo-news.net. Beim Barte des Propheten.)

Trauerrede
Merz über CSD-Anschlag: „Dumme Redensarten und schlechte Witze“ waren Wegbereiter der Tat
Bundeskanzler Merz hat am Sonntag bei seiner Trauerrede zum CSD-Anschlag nicht etwa den Islamismus in den Vordergrund gestellt, sondern eine allgemeine Diskriminierung, die bereits bei „schlechten Witzen“ beginne und „Teil einer solchen Gewalt“ sei. ..
(apollo-news.net. Witzbold als Kanzler?)

Der deutsche Gesinnungskatalog
Von Stefan Frank • Sie wollen wissen, was die vom Staat gepamperten NGO's so von sich selber denken? Öffentliche Kritik empfinden sie als schwer belastend und weinen gar bitterlich. Jetzt haben sie als Antwort eine Art politisches Glaubensbekenntnis veröffentlicht. Die Broschüre heißt: „Das stimmt! …so nicht. Eine Argumentationshilfe..
(achgut.com. Ist das nicht irre?)

Bilger wird Verkehrsminister
„Unwürdig”: Schnieder wirft Merz sein Amt vor die Füße
Bundeskanzler Friedrich Merz (l, CDU) und Bundesverkehrsminister
Der Bundesverkehrsminister tritt zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte ihn loswerden, holte sich bei dessen Nachfolge-Kandidaten aber einen Korb...
(focus.de. In den Korb passt Merz.)

Terror ohne Konsequenzen
Von Birgit Kelle • Verlassen können sich die Deutschen leider aktuell vor allem auf eines: Die Islamisten im Land demonstrieren ihren eigenen Tatendrang deutlich besser als die wechselnden deutschen Regierungen..
(achgut.com. Hat Merz je was gelernt?)

Alpha, Beta oder Greta:
Welche Generation sind wir denn gerade?
Von Roland Tichy
Wer sind wir eigentlich? Generationen-Bücher wechseln einander noch schneller ab als Klimakatastrophen. Auf die Generation Alpha (Internet-geprägt ab 2013) folgt schon Generation Beta (KI). Und dazwischen Generation Greta und Corona. Zeit, sich mit wirklichen Generationen-Schicksalen zu beschäftigen, die uns hervorgebracht haben..
(Tichys Einblick. Die Generation, die nicht bis 3 zählen kann.)

Gefährliche Nagetiere
„Dann werden wir Probleme wie im Mittelalter bekommen: Ratten, die auf der Straße rumlaufen“
Rattenbefall ist für die Wirtschaft hochgefährlich. Doch mit der Prävention per Gift ist bald Schluss. Schon werden Warnungen vor einer neuen Plage laut. Auch das Arbeitsministerium von Bärbel Bas (SPD) spielt im neuen deutschen Rattenstreit eine Rolle..
(welt.de. Passt scho.)

Terroranschlag
Nach dem CSD wird die Liebe zur „Vielfalt“ zum Stockholm-Syndrom
Der Anschlag auf den CSD erschüttert. Und er macht klar: Es passt nicht zusammen, was offiziell zusammengehören muss: Islamische Zuwanderung und Queerness sollen Ausdruck unserer „Vielfalt“ sein. Diese Liebe ist sehr einseitig. Ein Kommentar...
(Junge Freiheit. Selbst in TUT halten sich schon Minderheiten für Vielfalt.)

Pressekonferenz am Tatort
Dobrindt stuft CSD-Anschlag als islamistisch ein
Nun bestätigt Bundesinnenminister Dobrindt die neuen Erkenntnisse zum Islamisten, der den Anschlag auf den Berliner CSD verübte. Dass es einen Beifahrer gab, kann die Polizei hingegen auf JF-Nachfrage nicht bestätigen..
(Junge Freiheit.  Immer diese Dunninger Umfahrungen. Islamismus gibt es nicht, nur Islam, sagt Erdogan, Herr Soziologe.)

Warum: Europa es möglicherweise nicht schaffen wird

Von Drieu Godefridi

(Englischer Originaltext: Do the Math: Why Europe May Not Pull Through - Übersetzung: Martin Christen)

Europa, wie wir es seit Jahrhunderten kennen – eine Zivilisation, die auf einer einheimischen Mehrheitsbevölkerung, einer gemeinsamen Kultur, industriellem Wohlstand und einer bestimmten Vorstellung von Freiheit und Eigentum gründet –, scheint dazu bestimmt zu sein, zu verschwinden.

Dies wird nicht in einer spektakulären Katastrophe geschehen, sondern durch eine langsame, unaufhaltsame Erosion. Sie wird durch strukturelle Trends unausweichlich gemacht, die mittlerweile zu mächtig sind, als dass sie in der verbleibenden Zeit noch umgekehrt werden könnten.

Selbst wenn in den kommenden Jahren in mehreren europäischen Ländern sogenannte "rechte" Koalitionen an die Macht gelangen sollten, die noch nie regiert haben, kann dies das kollektive Schicksal Europas nicht mehr grundlegend ändern. Das Problem ist längst nicht mehr rein politischer Natur; es ist demografisch, energetisch, ökonomisch und institutionell. Diese vier Prozesse greifen ineinander und verstärken sich gegenseitig in einem düsteren, aber erschreckend effizienten Mechanismusses.

1. Der Kollaps der einheimischen Demografie
Im Jahr 2024 lag die Gesamtfruchtbarkeitsrate in der Europäischen Union – einschließlich Migranten – bei 1,34 Kindern pro Frau und damit weit unter der Bestandserhaltungsgrenze von 2,1.

In fast allen Ländern weisen die einheimischen Europäer sogar noch niedrigere Geburtenraten auf. Die ältere Bevölkerung wächst rasch, während die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter schrumpft und die Zahl der Rentner explodiert. Dies ist nicht bloß eine "Herausforderung", die sich mit ein wenig mehr Einwanderung bewältigen ließe; das eigentliche Fundament einer Gesellschaft bricht zusammen. Weniger europäische Kinder bedeuten weniger zukünftige Steuerzahler, weniger Innovatoren, weniger Soldaten und weniger Eltern, die die nächste Generation großziehen. Es ist ein langsamer, multifaktorieller und unerbittlicher demografischer Selbstmord.

Nehmen wir das niederländische Beispiel. Hier haben wir ein Land, das im Namen des Naturschutzes das Bauen fast im gesamten Staatsgebiet verboten hat. Gleichzeitig hat die Niederlande die Schleusen für eine Masseneinwanderung aus der Dritten Welt geöffnet. Das Ergebnis ist, dass ein halb verfallener Bungalow für eine Million Euro verkauft wird. Diese Kosten machen Wohneigentum – und oft selbst angemessene Mietwohnungen – für die überwältigende Mehrheit der jungen einheimischen Niederländer schlicht unmöglich, obwohl dies eine Grundvoraussetzung für die Familiengründung ist. Man bekommt mit 30 Jahren keine Kinder, wenn man noch bei den Eltern oder in einem überteuerten Einzimmerappartement wohnt. Eine Studie des Interdisziplinären Demografischen Instituts der Niederlande führt bis zu ein Viertel des Geburtenrückgangs auf diese Wohnraumkrise zurück, die durch Masseneinwanderung und ökologische Baubeschränkungen noch verschärft wird.

2. Demografische Dritterweltisierung
Gleichzeitig "kompensiert" die Masseneinwanderung aus Afrika, dem Nahen Osten und Südasien – wie die Linke gerne sagt – die niedrigen einheimischen Geburtenraten; allerdings nur teilweise. Im Jahr 2023 wanderten fast 6 Millionen Menschen in die EU ein, davon 4,9 Millionen aus Ländern der Dritten Welt.

Im Jahr 2025 lebten etwa 64 Millionen außerhalb der EU geborene Menschen in der Union, was etwa 14 % der Gesamtbevölkerung entspricht.

Im Jahr 2024 stammten 15 % der Lebendgeburten in der EU von Müttern, die keine Staatsbürgerinnen eines EU-Landes waren. In Deutschland, Spanien, Portugal, Luxemburg und anderen Ländern liegt dieser Wert bei über 20 %.

Eine Assimilation der Einwanderer hat nicht stattgefunden. Im Gegenteil: In mehreren Ländern beobachten wir Phänomene der Segregation, parallele Identitätsansprüche (hauptsächlich islamistischer Natur, wenn auch nicht nur) sowie steigende kulturelle und sicherheitspolitische Spannungen. Europa gelingt es nicht nur nicht, sich zu "erneuern": Es verändert sich, mutiert und verwandelt sich in etwas radikal Anderes, das langfristig weniger europäisch, weniger produktiv und weniger kohärent ist.

Die Zahl der Vergewaltigungen in Europa explodiert. Wo Kriminalstatistiken nach nationaler Herkunft verfügbar sind, zeigen sie alle eine massive Überrepräsentation bestimmter Populationen aus der Dritten Welt unter den Vergewaltigungstätern. Wer die Dritte Welt importiert, wird selbst zur Dritten Welt.

3. Eine irrsinnige Energiepolitik
Unter dem Einfluss grüner Ideologie und europäischer Politikverpflichtungen wie dem Green Deal und CO₂-Steuern hat Europa seine Energiemärkte freiwillig sabotiert. Das klarste Beispiel bleibt Deutschland mit seiner Energiewende: die Abschaltung von Kernkraftwerken, das Diktat von Solar- und Windenergie, die Explosion der Strompreise und eine beschleunigte Deindustrialisierung. Die Energiepreise werden in Europa daher strukturell höher bleiben als in Asien oder den meisten Teilen der USA. Man kann nicht ungestraft zwei parallele Stromerzeugungsnetze unterhalten und bezahlen: ein unstetiges, um den Ideologen zu gefallen, und ein reales, damit die Menschen zu Hause Licht und Wärme haben.

Die Schwerindustrie – Chemie, Stahl, Automobilbau, Glasherstellung – hat ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren. Unternehmen verlagern ihre Standorte oder schließen ganz. Diese Politik ist nicht nur teuer; sie ist grundlegend ideologisch und selbstzerstörerisch. Sie schwächt die produktive Basis, die das gesamte System finanziert. Die USA erfinden, China kopiert, Europa reglementiert: eine Binsenweisheit, aber erschreckend treffend. Leider hat diese Binsenweisheit ihren Preis: den relativen Niedergang der europäischen Wirtschaft in einer wachsenden Welt.

In Belgien beispielsweise ist Strom dreimal so teuer wie im US-Durchschnitt und Erdgas fünfmal so teuer. Es gibt keinen einzigen Industriezweig, der auf den Weltmärkten erfolgreich konkurrieren kann, während er einen solchen Klotz am Bein mit sich herumschleppt. Billige Energie ist die Voraussetzung für alles. In Europa haben wir das vergessen. Jetzt könnte es zu spät sein.

4. Der wirtschaftliche Zusammenbruch
Die Staatsverschuldung ist in mehreren großen Ländern, darunter Frankreich, bereits außer Kontrolle geraten. Die Kosten für staatliche Renten einer alternden Bevölkerung, die universelle Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen für Migranten explodieren und werden in den kommenden Jahrzehnten weiter explodieren. Berichte des IWF unterstreichen, dass der mit der Alterung verbundene Budgetdruck die öffentlichen Finanzen erheblich belasten wird.

Das Umlageverfahren der Rentenversicherung, das auf dem Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern basiert, wird mit dem Kollaps der einheimischen Demografie und der Last von Einwanderern, die staatliche Zahlungen und Leistungen beziehen, aber nicht zum Wirtschaftswachstum beitragen, mathematisch unhaltbar. Rechnen Sie nach. Regierungen stehen vor einer unmöglichen Wahl: Drastische Rentenkürzungen oder eine massive Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben, was einer verstärkten Enteignung privaten Eigentums gleichkommt. Dies ist die "Lösung", die von sogenannten "Ökonomen" im Stile eines Thomas Piketty verfochten wird – und sie ist in der Wirtschaftsgeschichte immer und überall das Präludium zum kollektiven Kollaps. Kapitalismus ohne Kapital ist eine jener Illusionen verquerer französischer Theorie.

5. Die EU als ultimative Blockade
Die Europäische Union ist kein gemeinsamer Markt; sie ist ein ungewähltes, untransparentes und nicht rechenschaftspflichtiges supranationales System, das die Politik für alle Mitgliedsstaaten festschreibt. Der "Binnenmarkt" ist unvollständig, wackelig und von Ausnahmen durchsetzt. Ein belgischer Unternehmer, der sein Geschäft nach Frankreich ausweiten möchte, muss sich durch tausend rechtliche und administrative Schikanen kämpfen, die ihn davon abhalten sollen; genau das ist der eigentliche Grund für ihre Existenz: privaten Erfolg zu verhindern. In Wirklichkeit ist der europäische Markt nicht "gemeinsam"; gemeinsam sind nur die Millionen europäischen Regulierungen.

Die Vorschriften zu Migration, Asyl, Energie, Klima, Wettbewerb und staatlichen Beihilfen schränken den Handlungsspielraum der Mitgliedsstaaten massiv ein. Selbst eine nationale Regierung, die entschlossen ist, die Kontrolle über ihre Grenzen zurückzugewinnen, die Kernkraft wiederzubeleben oder die Sozialausgaben drastisch zu senken, wird an den Verträgen, den Richtlinien, dem Europäischen Gerichtshof und der Drohung finanzieller Sanktionen scheitern.

Die EU fungiert somit als permanenter Blockademechanismus gegen die radikalen Reformen, die so dringend benötigt werden.

Was "rechte" Wahlsiege verändern werden – und was nicht
In den kommenden Jahren könnten wir Wahlsiege bei nationalen Wahlen von Parteien erleben, die eine härtere Haltung bei der Einwanderung einnehmen und der erzwungenen Energiewende skeptischer gegenüberstehen. In einigen Ländern sind diese Wahlsiege bereits im Gange. Doch was werden solche Parteien konsequent ausrichten können, wenn sie mit Millionen zusätzlicher Rentner konfrontiert sind, die aus einer schrumpfenden Beitragsbasis finanziert werden müssen? Oder mit bereits eingegangenen Schuldenverpflichtungen? Oder mit europäischen Regelungen, die viele Lösungen verbieten?

Die Antwort ist einfach: Sie werden wie alle anderen gezwungen sein, den wirtschaftlichen Druck auf diejenigen weiter zu erhöhen, die noch arbeiten und sparen – durch Einkommensteuern, Vermögensteuern, Erbschaftsteuern, sonstige Abgaben und eine schleichende Inflation. Betrachten Sie den Trend bei Kapitalerträgen: Zuerst wird die Börsentransaktion besteuert. Dann die realisierten Gewinne. In den Niederlanden werden sogar unrealisierte Gewinne besteuert – also Gewinne, die gar nicht existieren und am Ende als Verluste enden könnten. Am Ende bleibt nur ein Steuerzahler übrig, der, um zu retten, was noch zu retten ist, das Land verlässt. Er entdeckt dann die Freuden der Wegzugsteuer, die ihn ziehen lässt, aber erst, nachdem sie sich einen großen Happen seines Eigentums gesichert hat.

Diese neuen "rechten" Parteien könnten hoffentlich auch das Entbürokratisieren beschleunigen, unnötige Regulierungen abschaffen, Steuern senken und Anreize für Wirtschaftswachstum schaffen.

Bis dahin läuft all dies auf eine Form der schleichenden Enteignung privaten Eigentums hinaus – die einzige Stellschraube, die übrig bleibt, wenn man sich weigert, die Tabus rund um Demografie, Einwanderung und Energie anzutasten.

Das klassische römische Beispiel
Die klassische römische Zivilisation ging nicht in einer spektakulären Katastrophe unter: Sie löste sich langsam und unsichtbar durch Erschöpfung auf. Ab dem zweiten Jahrhundert erlebten die einheimischen Römer einen Kollaps ihrer Geburtenrate – späte Heiraten, Abtreibungen, Kindstötungen und Zölibat unter den Eliten –, trotz der verzweifelten geburtenfördernden Gesetze von Augustus und seinen Nachfolgern.

Während sich das demografische Herzstück leerte, öffnete das Römische Reich seine Tore für fremde Völker – zunächst als Verbündete, Siedler und Soldaten eingeladen, später als ganze Stämme mit eigenen Anführern und Gesetzen angesiedelt. Die Assimilation, die anfangs teilweise gelang, scheiterte letztlich; die Neuankömmlinge bewahrten ihre Identität und fragmentierten das kulturelle und ethnische Gefüge des weströmischen Reiches unwiderruflich.

Gleichzeitig geriet die Produktionsmaschinerie ins Stocken: relative "Deindustrialisierung", massive Entwaldung, steigende Energiekosten, verödende Villen und ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit an die Peripherie. Um Renten, das Heer und die Getreideverteilung zu finanzieren, wählte Rom den klassischen Weg niedergängiger Reiche: erdrückende Steuern, Münzverschlechterung, Requisitionen und Knechtschaftsgesetze, die den Menschen an die Scholle banden.

So wurde das weströmische Reich – abgesehen von wenigen symbolischen Episoden wie im Jahr 476 – ohne eine einzige große, entscheidende Schlacht nicht erobert: Es mutierte langsam von innen heraus zu einem Mosaik aus romanisch-barbarischen Königreichen. Die klassische Zivilisation starb und wurde durch etwas anderes ersetzt. Das Frühmittelalter war nicht die Fortsetzung Roms, sondern sein Nachfolger auf den Trümmern. Das Feudalwesen hatte nichts Römisches an sich, außer dem Schutt, auf dem es entstand.

Europa, wie wir es gekannt haben – jene Zivilisation, aus der Amerika hervorgegangen ist –, sieht zum jetzigen Zeitpunkt nicht so aus, als würde es diese Krise überstehen. Es weicht etwas anderem: einer Gesellschaft, die fragmentierter, ärmer, abhängiger vom Staat, weniger frei und weniger europäisch ist. Die umliegenden Großmächte werden der Versuchung dann nicht widerstehen können, sich ihren Teil der Beute zu holen: der Maghreb, der bereits eine virtuelle Armee auf europäischem Boden hat; die imperialistische islamistische Türkei; Russland, seit tausend Jahren ein Imperium; und schließlich die Vereinigten Staaten, die es nicht zulassen können, dass die Nuklearwaffen Frankreichs und Großbritanniens in die Hände islamistischer Herrscher gelangen. Michel Houellebecqs Albtraum – ein islamistischer Präsident in Frankreich – wird höchstwahrscheinlich Wirklichkeit werden; es ist nur eine Frage der Zeit.

Dies ist weniger eine Vorhersage als eine Beobachtung. Die Trends sind da, dokumentiert, und die institutionellen Blockademechanismen sind installiert. Der Rest ist bloßes politisches Theater.

Das Europa des 21. Jahrhunderts ähnelt immer mehr dem, was Belgien im 19. Jahrhundert war: dem Schlachtfeld der es umgebenden Mächte.

(Drieu Godefridi ist Jurist (Universität Saint-Louis, Universität Löwen), Philosoph (Universität Saint-Louis, Universität Löwen) und promovierte in Rechtstheorie (Paris IV-Sorbonne). Er ist Unternehmer, CEO einer europäischen privaten Bildungsgruppe und Direktor der PAN Medias Group. Er ist der Autor von The Green Reich (2020). Quelle: Gatestone Institute)

Die bittere Wahrheit der Energiewende

Es ist eine der großen Krisen unserer Zeit: Explodierende Strompreise belasten die Industrie, treiben Werke ins Ausland und vernichten Zehntausende Arbeitsplätze. Deutschland gehört seit Jahren zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen weltweit – lange vor dem Ukraine-Krieg oder anderen Ausreden. Das Problem ist hausgemacht.

Die Energiewende mit ihrem massiven Ausbau von Wind und Sonne sowie der ideologisch getriebene Atomausstieg haben das Fundament zerstört. Früher sorgten zuverlässige Grundlastkraftwerke – Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie – für stabile, günstige Preise. Heute fluktuiert der „grüne“ Strom mit dem Wetter, zwingt konventionelle Kraftwerke in teure Regel- und Reservefunktion und treibt Systemintegrationskosten in die Höhe: Netzausbau, Redispatch, Ausfallvergütungen und Subventionen. Die EEG-Umlage wurde zwar abgeschafft, doch die Kosten landen nun über Steuern und Netzentgelte beim Bürger.

Die Zahlen sind eindeutig: Trotz fast verdreifachter installierter Leistung durch Erneuerbare sinkt der Verbrauch durch Deindustrialisierung, und Deutschland muss Strom importieren. Die „grünen“ Versprechen von günstigem, stabilem Ökostrom haben sich als Illusion erwiesen. Stattdessen explodieren die Kosten überall – nur nicht in den Fraunhofer-Modellen.

Die Lösung ist verblüffend einfach und sofort machbar. Deutschland muss die vorhandenen Braunkohle- und Kohlekraftwerke wieder als Grundlast einsetzen, statt sie gegen Wind und Sonne zu regeln und mit CO2-Preisen künstlich zu verteuern. Das senkt den Preis an der Börse spürbar. EEG-Vorrangeinspeisung und feste Vergütungen gehören auf den Prüfstand. CO2-Preise müssen zumindest auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden. Kernenergie – Laufzeitverlängerung oder Reaktivierung – wäre der nächste logische Schritt für CO2-arme, preisstabile Grundlast.

Statt weiterer Milliarden für Gaskraftwerke und chinesische Speicher braucht Deutschland endlich ökonomische und technische Vernunft. Die Kraftwerke stehen, der Rohstoff liegt unter unseren Füßen. Wer die Braunkohle jetzt opfert, verspielt die letzte Chance auf Energieunabhängigkeit und bezahlbaren Strom. Die Altparteien haben uns in diese Krise geführt. Zeit, sie zu beenden – bevor die letzte heimische Energiequelle ebenfalls geopfert wird.
Vortrag von Marco Pino (Youtube-Kanal „Adlerauge“) am 12. Juni in Frankfurt am Main in Kooperation mit der Desiderius-Erasmus-Stiftung
(pi-nrws.net)

Poseidons Zorn
Von Wolfgang Herles

Vier Männer an Bord einer Yacht, aber der Skip ist eine Frau. Alma hat sie zu einem zweiwöchigen Segeltörn durch die Inselwelt der Ägäis eingeladen.

Es ist ein reichlich verwegenes Experiment. Denn mit allen vieren hat sie eine Rechnung offen, ihre Geschichten sind noch nicht zu Ende, die Gefühle füreinander nicht verglüht. Die Suche nach der verlorenen Zeit und die Lust auf neue Abenteuer hält sie lebendig.
Die Mythen der antiken Helden und Götter wirken wie Brennspiegel. Aber die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen, Versäumtes nicht nachholen, Verletzungen nicht totschweigen, und Poseidon bleibt unberechenbar.

Auf engstem Raum herrscht Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein leichter, doch keineswegs harmloser Sommerroman. Psychothriller und virtuoses Kammerspiel, packende Sea Novel und tragikomische Reisegeschichte. (Amazon)