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Trumps Rede in Davos

Darum will der US-Präsident Grönland

Von CONNY AXEL MEIER

Warum in „Sednas“ Namen (auch „Nuliajuk“ genannt), der mächtigen Göttin der einheimischen Inuit, des Meeres, der Tiere und des Totenreichs unter dem Meer, will Donald Trump unbedingt Grönland für die USA in Besitz nehmen? Warum will er ein riesiges eisbedecktes, unwirtliches Land, das sechsmal so groß wie Deutschland ist, aber nur 56.000 Einwohner hat, dem Königreich Dänemark abkaufen? So wie einer seiner Vorgänger, Präsident Andrew Johnson, dem russischen Zar 1867 Alaska für nur 7,2 Millionen US-Dollar abkaufte.

Westeuropäischen Beobachtern scheint das Vorhaben derart absurd, dass sie am Verstand des US-Präsidenten zu zweifeln beginnen. Aber Donald meint es ernst, wie er auch in seiner Rede in Davos am Mittwoch unter Beweis stellte (im Video oben ab 20:10 min.). Die Welt ist im Wandel. Die Zeit der „regelbasierten“ Weltordnung ist vorbei. Es zählt nur noch die geopolitische Realität. Die Reaktion der Westeuropäer ist bizarr. Die Bundeswehr besitzt seit etwa 20 Jahren keinen einzigen Eisbrecher mehr, will aber im Eismeer Grönland gegen die Amis verteidigen.

Dass Deutschland nicht nur „Blitzkrieg“ kann, sondern auch den „Blitzrückzug“, haben sie dieser Tage bewiesen, nachdem ein paar Bundeswehrsoldaten am Flughafen der grönländischen Hauptstadt Nuuk für etwa eine Stunde den Duty-Free-Shop überrannten und den einzigen Souvenierladen besetzten, bevor sie wieder den Rückzug antraten. Immerhin haben sie den zurückgebliebenen Eingeborenen höflich zugewinkt. Dann gab der Kanzler bekannt, dass er sich jetzt doch nicht mehr um Grönland, sondern – nein, nicht um Deutschland – lieber wieder um die Ukraine kümmern will.

Donald Trump macht keine Späße damit. Angedrohte Zölle von 200 Prozent auf französische Weine und Champagner greifen die Statusymbole des französischen Exporthandels an. Das war Emmanuel Macron anzusehen. Nicht umsonst musste er bei seinem Auftritt in Davos eine Sonnenbrille tragen, worüber sich Trump in seiner Rede unter dem Gelächter des Publikums sogleich lustig machte. Und wo war Merz? Versteckte der sich wieder sicherheitshalber bei den Topfpflanzen?

Das große Rätselraten der Propagandamedien über die Gründe, warum Trump meint, Grönland sei in US-Hand sicherer geschützt als beim kleinen Dänemark, ist dabei überflüssig wie ein Kropf, weil jeder, der das im November 2025 veröffentlichte „Nationale Sicherheits-Strategie-Papier“ gelesen hat, weiß, worum es geht. Nur will es niemand so genau wissen. Es trifft nämlich voll ins Schwarze.

Hier zusammengefasst die entscheidenden Faktoren:

  • Die USA haben Westeuropa als geopolitischen Faktor aufgegeben und gehen davon aus, dass Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Skandinavien und Benelux innerhalb der nächsten zwei bis drei Dekaden demografisch verändert, islamisch dominiert und letztlich auch durch Mohammedaner regiert werden und die Scharia Schritt für Schritt Einzug hält. In London, Brüssel und Berlin kann das jetzt schon live und in 3D beobachtet werden.
  • Eine NATO, in deren westeuropäischen Ländern, die teils sogar mit Atomwaffen ausgerüstet sind, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Zerfall begriffen sind und in denen die Meinungs- und Pressefreiheit sukzessive abgebaut und durch ökosozialistische Bevormundung ersetzt wird, kann nicht überleben.
  • Ein islamisiertes Dänemark, für das dann die USA und Israel der große und der kleine Teufel sind, ist nicht in der Lage, die geopolitischen Interessen der USA im Wettbewerb mit China und Russland zu schützen und die Kontrolle über die arktischen Seefahrtsrouten, deren Bedeutung für den Welthandel rasant zunimmt, abzusichern. Dabei fällt Grönland sowohl eine militärische als auch eine wirtschaftliche Schlüsselrolle zu.
  • Die Auswirkungen der Islamisierung Westeuropas, ausgelöst durch eine vorsätzlich herbeigeführte Masseninvasion integrationsunwilliger islamischer Migranten, nehmen weiterhin zu und bedeuten den wirtschaftlichen und kulturellen Bankrott weiter Teile des Kontinents.
  • Die östlichen Nachbarn und vielleicht auch einige südliche Nachbarländer der islamisierten EU-Kernländer werden weitere Anstrengungen ergreifen, um ihre Länder vor der islamischen Landnahme zu bewahren. Hoffentlich haben sie damit Erfolg!
  • Europa hat sich als weltpolitischer Faktor selbst aus dem Spiel genommen. Die EU-Kommission plustert sich zwar mächtig auf, hat aber keine Relevanz mehr, weder für die eigenen Mitgliedsländer noch auf internationaler Bühne. Es liegt nun an den europäischen Nationalstaaten, inwieweit sie bereit sind, künftig für ihre ureigensten nationalen Interessen einzustehen und diese verteidigen.

Einer der wenigen, die dieses selbstverschuldete Dilemma, in das sich Westeuropa begeben hat, klar benennt, ist der Außenpolitiker und AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf, der dazu auf „X“ schreibt:

„Die Grönlandfrage widerspiegelt die Angst der Amerikaner vor einer möglichen „zivilisatorischen Auslöschung Europas“ durch die Migration, die sie in ihrer nationalen Sicherheitsstrategie thematisiert haben. Der entscheidende Punkt dort: mit islamistisch beeinflussten Regierungen, wie sie Michel Houellebecq schon vor Jahren beschrieben hat, dürfte sich kaum eine NATO-Koalition bilden lassen, die erfolgreich darüber wacht, dass die Amerikaner keine Probleme mit Russen und Chinesen am Nordpol bekommen. Daraus folgt:

  1. Die NATO hat sich über den Verlust gemeinsamer Substanz erledigt.
  2. Die Europäer haben sich das alles selbst zuzuschreiben. Der EuGH z.B. stuft ALLE afghanischen Frauen als schutzbedürftig ein. Das allein wären 20 Millionen Frauen. Wir haben diesen Stuss Leuten wie Baerbock & Co. zu verdanken.
  3. Die Friedensverhandlungen mit der Ukraine haben den USA gezeigt, dass man mit Europa nicht mehr reden kann. Warum? Auch das steht in der Sicherheitsstrategie: Weil sich die Politik unseres Kontinents in ideologische Trugbilder verrannt hat: Klima, Energiewende, Verbrennerverbot, Migration, Deindustrialisierung, Abbau der Meinungsfreiheit, „unsere“ Demokratie usw.“

Diesen vorsätzlichen Absturz in den islamisierten Abyss hat das überschuldete Westeuropa sich selbst zuzuschreiben. Alle Bemühungen der letzten 25 Jahre, auf die Gefahren der Islamisierung hinzuweisen und den politischen Islam zu bekämpfen, wurden durch die jeweiligen Regierungen konterkariert, verunglimpft und bekämpft. Daran ist weder Russland noch die Ukraine oder China und schon gar nicht Donald Trump schuld. Wer Islamkritiker bekämpft anstatt die Bannerträger Mohammeds zurückzudrängen, der trägt auch die Verantwortung für die daraus folgende Misere, die nun nicht mehr geleugnet werden kann.

Man kann es also den Amis nicht verdenken, dass sie ihre ureigensten Interessen vertreten, so wie es jede normale, souveräne Nation tun würde. Ihr Umgang mit Grönland ist deshalb aus ihrer Sicht nachvollziehbar, ohne dies als Europäer unbedingt gutheißen zu müssen. Man muss es nur verstehen.

(pi-news.net)

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