Die wahren Ursachen der Großschadenslage
Von RAINER K. KÄMPF
Die Vorgänge in und um Berlin lassen die Politik nicht zur gewohnt verlogenen Ruhe kommen.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hat die Großschadenslage aufgehoben. Der kritische Blick auf die katastrophale Politik des Senats an sich läßt berechtigte Zweifel an der Richtigkeit dieser Entscheidung aufkommen.
Jetzt, nach dem linken Terroranschlag auf das Stromnetz der Hauptstadt, tritt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) aus der Deckung und verspricht vollmundig, daß den Linksextremisten und Klimaextremisten das Feld nicht überlassen werden sollte. Reichlich spät, die großen Worte.
Das Feld des öffentlichen Raums haben die Verbrecher schon lang besetzt. Sie mußten sich nie besonders anstrengen, um Raum zu fassen. Der Raum wurde ihnen angetragen, sie waren eingeladen und erhielten jegliche Unterstützung des Staates, um ihre Terrorzellen zu installieren.
Vernetzt bis in die Schaltstellen der Politik genießen die Paten nicht selten parlamentarische Immunität. Rein handwerklich dürfte es kein Problem sein, die Nester und Terrorzellen auszuheben und die Täter zur Verantwortung und für lange Zeit aus dem Verkehr zu ziehen.
Ein erfolgreicher Kampf gegen die gegenwärtige Bedrohung durch linke Terrornetze setzte voraus, den Konglomeraten an sich die finanziellen Zuwendungen zu kappen. Deren Zentrale in Brüssel hat jedoch die Finanzierung des linken Sumpfes für die Jahre 2028 bis 2034 mit über 8,5 Milliarden Euro sichergestellt. Niemals in der Geschichte war der Filz semiterroristischer Strukturen mit pseudostaatlichen Organisationen so offen, so deutlich und so kreuzgefährlich.
In der freundlichen Annahme, der Bundesinnenminister wolle ernsthaft den Terror in Deutschland bekämpfen, darf er die Konfrontation weder mit Brüssel noch mit der geschäftsführenden Regierungspartei um Klingbeil und Bas scheuen.
Abschließend soll festgestellt werden: Die Diskussion um den besseren Schutz des Berliner Stromnetzes und des Stromnetzes der Bundesrepublik im Ganzen ist zwar nachzuvollziehen, geht aber vom falschen Ansatz aus.
Schützt das Land, den Staat und die Menschen, dann ist auch das Stromnetz sicher!
(pi-news.net)
