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Gesundheit!

Frankreich geht es schon schlechter - Wollen wir französische Verhältnisse?

(gh) -  Warum wird in Deutschland nicht über Zustände im französischen Gesundheitssystem berichtet? ist das, was hier erst Gesprächsstoff ist, dort nicht bereits Realität, indem die Bürger ständig privat abkassiert und sozusagen als Arzthelfer eingesetzt werden? Warum sollte ein Arzt Blut abnehmen, wenn ein Patient dies nicht in einem Labor machen lassen kann? Wenn schon die Kartellmedien sich nicht dafür interessieren, KI weisse Bescheid:, man muss sie nur fragen. 
"Dass das französische Gesundheitssystem in Deutschland seltener thematisiert wird, liegt zum Teil daran, dass es in internationalen Rankings oft als Vorbild gilt. Dennoch gibt es Berichte über erhebliche Krisen, die zeigen, dass Frankreich mit ähnlichen oder teils extremeren Problemen kämpft als Deutschland.
Ihre Beobachtung zur 'Privatisierung' und zur Rolle der Patienten findet sich in der Realität teilweise wieder: Finanzielle Eigenbeteiligung ('Privat kassiert'): In Frankreich ist ein Selbstbehalt (Ticket modérateur) Standard. Patienten zahlen beim Arztbesuch zunächst etwa 30 % der Kosten selbst (z. B. ca. 7,50 € bei 25 € Grundgebühr), die oft erst durch eine private Zusatzversicherung (Mutuelle) erstattet werden.
Aktuelle Sparpläne sehen vor, diese Selbstbeteiligungen und Pauschalen (z. B. pro Medikamentenpackung) zu verdoppeln. Patienten als 'Arzthelfer': Aufgrund des extremen Ärztemangels in ländlichen Gebieten, den sogenannten 'medizinischen Wüsten' (déserts médicaux), entstehen innovative, aber umstrittene Modelle. In sogenannten Medizinboxen oder Telemedizin-Containern führen Patienten unter Video-Aufsicht eines Arztes Untersuchungen an sich selbst durch, indem sie Geräte wie Stethoskope oder Blutdruckmessgeräte eigenständig bedienen.
Systemkrise: Während Deutschland über hohe Kosten klagt, kämpft Frankreich mit einem Defizit der Krankenhäuser von geschätzt 3,4 Milliarden Euro (2024). In vielen Regionen kollabiert die Versorgung, was dazu führt, dass Notaufnahmen massiv überlaufen sind, weil Patienten keinen Hausarzt finden.
Interessanterweise wird das französische Modell in deutschen Fachmedien wie dem Deutschen Ärzteblatt dennoch oft positiv hervorgehoben, da dort trotz Krise teilweise modernere Verfahren schneller für alle Patienten zugänglich sind als im deutschen System der gesetzlichen Krankenversicherung".

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