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Besetzt. Das bin ich und nicht er. Wer sitzt dort sonst? KI: "Die Zahl 666 gilt im Christentum, speziell laut der Offenbarung des Johannes (13,18), als `'Zahl des Tieres' (Antichrist) und Symbol für das Böse. Sie ist ein apokalyptisches Rätsel, das oft als Verschlüsselung für den römischen Kaiser Nero interpretiert wird. In Populärkultur und Okkultismus wird sie als Teufelszahl genutzt, führt aber auch zu abergläubischer Angst (Hexakosioihexekontahexaphobie). KI: "In der aktuellen 10. Wahlperiode (2024–2029) des Europäischen Parlaments wird der Sitzplatz 666 im Plenarsaal in Straßburg von Vasilis Mouzalas (Griechenland) eingenommen. Details zum Sitzplatz 666: Abgeordneter: Vasilis Mouzalas. Land: Griechenland. Fraktion: The Left (Die Linke im Europäischen Parlament – GUE/NGL). Nationale Partei: SYRIZA (Koalition der Radikalen Linken)".

(tutut) - Dies ist kein Aprilscherz! Die Frage geht nicht an Radio Eriwan, sondern an KI: Hat Gut oder Böse nicht auch was mit Rechts oder Links zu tun, um das tägliche Polit- und Mediengeschwurbel, manche nennen es Kartell, auf einen Nenner zu bringen? "In der Theorie und im Idealfall haben diese Begriffe erst einmal wenig miteinander zu tun. 'Rechts' und 'Links' beschreiben unterschiedliche Ansätze, wie eine Gesellschaft organisiert sein sollte (z. B. Fokus auf Eigenverantwortung und Tradition vs. Gleichheit und soziale Gerechtigkeit). 'Gut' und 'Böse' sind hingegen moralische Urteile. Was du ansprichst, ist jedoch die Realität im politischen Diskurs: Moralisierung der Politik: Anstatt über die beste Lösung für ein Sachproblem zu streiten, wird die Gegenseite oft moralisch abgewertet. Wer nicht der eigenen Meinung ist, ist dann nicht mehr nur 'anderer Meinung', sondern 'böse' oder eine Gefahr für das Gemeinwohl. Lagerbildung: In den Medien und der Politik führt das oft zu einer starken Vereinfachung. Komplexität wird weggelassen, um klare Narrative (Erzählungen) zu schaffen. Das ' Wir gegen Die' stärkt die eigene Basis, macht aber den Kompromiss fast unmöglich.  Etikettierung: Begriffe wie 'Rechts' oder 'Links' werden heute oft als Kampfbegriffe genutzt, um jemanden ohne inhaltliche Diskussion auszugrenzen.Das Gefühl eines 'Kartells' entsteht meist dann, wenn man den Eindruck hat, dass in den großen Medien nur noch ein sehr enger Korridor dessen, was als 'gut' gilt, zugelassen wird. Soll

ich dir ein paar  Beispiele heraussuchen, wie sich die Bedeutung der Begriffe 'Rechts' und 'Links' über die letzten Jahrzehnte im Sprachgebrauch verändert hat?" Nur zu, wer weiß das denn  schon, wenn er als linker Nazi rechts besternt wird. "Die Begriffe Links und Rechts haben sich von einer rein ökonomischen Einteilung hin zu einer vielschichtigen kulturellen Identitätsfrage entwickelt. Hier ist der grobe Wandel der letzten Jahrzehnte:Vom Klassenkampf zu Werten: Früher ging es primär um Verteilungsgerechtigkeit (Links = Arbeiter/Sozialstaat, Rechts = Unternehmertum/Markt). Heute definieren sich die Lager stärker über gesellschaftliche Werte (Progressiv vs. Konservativ). Identitätspolitik: 'Links' wird heute oft mit dem Schutz von Minderheiten, Antidiskriminierung und Klimafragen assoziiert, während „Rechts“ verstärkt den Erhalt nationaler Souveränität und traditioneller Identitäten betont. Auflösung der Mitte: Begriffe wie 'links-grün versifft' oder 'rechter Mob' zeigen eine starke Polarisierung. Die Grenzen verschwimmen zudem: Früher war 'Heimatschutz' klar rechts, heute wird lokaler Naturschutz oft links verortet. Wirtschaftliche Umkehrungen: Manchmal fordern heute rechte Bewegungen den Schutz des Sozialstaats (für die eigene Gruppe), während linke Parteien teils marktliberale Klimainstrumente unterstützen.Kurz gesagt: Es geht weniger um 'Wer bekommt wie viel Geld?' und mehr um 'In welcher Art von Gesellschaft wollen wir leben?' Soll ich dir die Unterschiede zwischen der klassischen Sitzordnung im Parlament und der heutigen Hufeisentheorie näher erläutern?" Die da wären?  "Die Begriffe 'klassische Sitzordnung' und 'Hufeisentheorie' beschreiben zwei unterschiedliche Konzepte: Während das eine die physische Anordnung der Abgeordneten im Plenarsaal betrifft, ist das andere ein politisches Erklärungsmodell für das Parteienspektrum.Die klassische Sitzordnung (Links-Rechts-Schema)Die traditionelle Sitzordnung in Parlamenten geht auf die Französische Nationalversammlung von 1789 zurück. Sie basiert auf einem linearen Kontinuum:Anordnung: Die Parteien werden nebeneinander auf einer Achse von links nach rechts platziert. Bedeutung: Links saßen historisch die Veränderer (Revolutionäre), rechts die Bewahrer (Adel/Konservative). Abstand: In diesem Modell sind die äußeren Enden (Links- und Rechtsextremismus) am weitesten voneinander entfernt. Heutige Praxis: Auch im Deutschen Bundestag oder im Europäischen Parlament orientiert sich die Verteilung der Fraktionen noch grob an diesem Schema, wobei die genaue Platzierung (z. B. der FDP in der Mitte) oft Gegenstand politischer Debatten ist.Die Hufeisentheorie (Politisches Modell) - Die Hufeisentheorie ist kein Architekturplan für den Sitzungssaal, sondern ein politikwissenschaftliches Denkmodell, das die Nähe politischer Ränder beschreibt:Form: Das politische Spektrum wird nicht als Gerade, sondern als gebogenes Hufeisen dargestellt. Kernaussage: Die extremen Enden (ganz links und ganz rechts) biegen sich so weit zueinander, dass sie sich in ihren Methoden, ihrer Staatsablehnung oder ihrem Hang zu Autoritarismus näherstehen als der gemäßigten Mitte. Wissenschaftliche Einordnung: Die Theorie ist umstritten. Kritiker werfen ihr vor, sie sei zu eindimensional und würde die inhaltlichen Unterschiede zwischen linker und rechter Ideologie unzulässig einebnen.Vergleich der Unterschiede

Merkmal Klassische Sitzordnung Hufeisentheorie
Typ Physische/Organisatorische Struktur Theoretisches Analysemodell
Geometrie Lineare Achse oder Halbkreis Gebogenes Hufeisen
Verhältnis der Ränder Maximaler Abstand zueinander Große Nähe zueinander
Fokus Parlamentarische Ordnung und Protokoll Extremismusforschung und Ideologievergleich
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Sitzordnung legt fest, wer neben wem im Parlament arbeitet, während die Hufeisentheorie behauptet, dass die Parteien an den jeweiligen Außenseiten sich in ihrem Wesen ähnlicher sind, als es ihr Sitzabstand vermuten lässt". Und wenn jeder nun schön sitzt, halte er sich fest: "66 Werkzeuge für die Gesundheitsreform".  Da macht ihr Ding nicht eine Bundesregierung, auch nicht der Teufel, sondern: "66 hängt stark vom Kontext ab. Hier sind die gängigsten Interpretationen: 1. Spirituelle Bedeutung & Numerologie -In der Numerologie gilt die 66 als eine Engelszahl, die für Gleichgewicht, Harmonie und bedingungslose Liebe steht. Sie soll dazu ermutigen, sich auf das Familienleben und zwischenmenschliche Beziehungen zu konzentrieren, um innere Ruhe zu finden".  Aber: "Rechtsextremer Code: In der Neonazi-Szene wird die 66 manchmal als Code für "F_H" (den 6. Buchstaben des Alphabets doppelt) genutzt, was für 'Freikorps Heimeyer' stehen kann". Darauf ein Hopsassa: "Country-Flair in der Musikstadt: Deshalb ist Line Dance beliebt - Line Dance boomt auch in der Region. Das spüren auch die „Black Eagle“ aus Trossingen - und zeigen, was ihr Hobby so besonders macht". Sonst nxh gesund? Täusche frau sich da nicht: "Besonders bei Frauen werden Symptome der schlimmen Krankheit unterschätzt - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Frauen die Todesursache Nummer eins in Deutschland. Dennoch gilt der Herzinfarkt vielerorts noch immer als typische Männerkrankheit. Ein Irrtum mit Folgen". Nur der Tod ist hundertprozentig. Schlimm genug für sie aber auch dies, ob Redakteurin da vielleicht auch an sich: denkt, wegen KI und so? "Stellenabbau in der Industrie - Mit Mitte 50 zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: 'Hab gedacht, ich bin im falschen Film' - Stefanie Weiss war nach 35 Jahren plötzlich wieder auf Jobsuche. Jetzt arbeitet sie im Kindergarten. Wie es sich anfühlt, wenn es einem den Boden unter den Füßen wegzieht, das weiß Stefanie Weiss ganz genau. Mit 54 verlor sie ihren Job". Schlimmer geht immer, offenbar eine Himmelsmacht: "Krieg - Golfstaaten unter Beschuss - Öltanker vor Dubai getroffen". Und im Morgenand Auge um Auge, während sie in Deutschlans noch demonstrieren: "Konflikte - Israel führt die Todesstrafe wieder ein, genau genommen aber nur für Palästinenser". Denn das 4. Gebott heißt richtig übersetzt: "Du sollst nicht morden" und nicht einfah nur "Du sollst nicht töten". ZUrück zu den Engeln in Weiß: "Gesundheit - Zuzahlung für Medikamente, Krebsvorsorge, Steuern: Hier will die Gesundheitsbranche Milliarden sparen". Krankheit ist Pech. Warum nicht mal über den Rhein schauen? Da hält der Doktor in Frankreich schon die Hand auf? Schön, dass der Patient ohn besuchen kommt. Wie wär's mit 90 Euro? Klar, Ihre OP machen wir. Bringen Sie schon mal 1600 Euro mit. Leben in der EUdSSR kostet. Bei medizinischen Problemen kennt sich Chefin aus. Aber auch daheim wird's Klima prima, wer weiß denn schon, was das ist, nur der Deutsche Wetterdienst, aber der sitzt nicht mit im Zeitungswagen: "Wir sind dabei: Bündnis für klimafreundliche Fahrzeugflotten - Auf Initiative des Landesverkehrsministeriums haben wir uns gemeinsam mit weiteren namhaften Unternehmen wie Amazon, DPD, Hermes Germany, Sixt sowie Wirtschafts- und Branchenverbände zum Bündnis „Flottenumstellung von Nutzfahrzeugen“ für einen klimaschonenden Güterverkehr zusammengeschlossen.Insgesamt 15 Unternehmen, Wirtschafts- und Branchenverbände sowie die Landesagentur e-mobil haben das Bündnis „Flottenumstellung von Nutzfahrzeugen“ gegründet. Der Zusammenschluss macht sich für mehr Klimaschutz im Straßengüterverkehr stark. Das Ziel lautet: Bis 2030 sollen mindestens 50 Prozent der eingesetzten leichten und mittleren Nutzfahrzeuge bis zwölf Tonnen klimaneutral fahren. Verkehrsminister Winfried Hermann stellte am Mittwoch die gemeinsame Bündniserklärung vor und betonte: 'Ich freue mich sehr, dass dieses Bündnis für klimafreundliche Fahrzeugflotten zustande gekommen ist. Für einen wirksamen Klimaschutz sind klimafreundliche Antriebe im Güterverkehr ein wichtiger Beitrag. Die Ziele sind ambitioniert, gleichwohl machbar. Diese Unternehmen und Verbände zeigen, dass sie aktiv Verantwortung beim Klimaschutz übernehmen. Sie sind auch Vorreiter bundesweit"“. Aufs Pferd, ein Königreich für ein Pferd. Da werden Hirsch und Greif staunen. Glaubenssache wie "christliche Kultur und Politik". Nun dürfen alle raten mit dem Staatsfunk: "Wetterumschwung möglich - Kehrt der Frühling rechtzeitig zurück? So wird das Wetter an Ostern in BW - Noch ist es nasskalt in Baden-Württemberg und gelegentlich schneit es sogar. Doch rechtzeitig zu Ostern gibt es erste Anzeichen für einen möglichen Wetterumschwung".

Szenen in Kehl wie in Crans-Montana!:
Feuer-Fontänen an Schampus-Flaschen vor Disco-Inferno
Feuershow am Tisch, dann das Inferno: Nach dem Großbrand in der Disco „K Club“ in Kehl verdichten sich die Hinweise, dass feuersprühende Sektflaschen die Katastrophe ausgelöst haben könnten. ..
(bild.de. Sie lernen nichts?)

Betrug und Urkundenfälschung
Viereinhalb Jahre Haft: Falsche Lehrerin in Heidelberg verurteilt
Weil sie jahrelang ohne entsprechende Qualifikation Schülerinnen und Schüler unterrichtet hat, muss eine Frau in Haft. Die 41-Jährige wurde schuldig gesprochen..
(swr.de. Da haben die mit der Lizenz aber Glück.)

Forderung nach finanzieller Hilfe
Welche Folgen haben hohe Dieselpreise für die Mobilität auf dem Land? Busunternehmen warnen vor Aus für Linien
Steigende Dieselpreise setzen Busunternehmen im ländlichen Raum unter Druck. Der Verband warnt vor Einschränkungen im Nahverkehr und fordert finanzielle Hilfe vom Staat..
(swr.de. THE LÄND am Stock. Haben sie denn keine Füße?)

B33-Ausbau am Bodensee
Belasteter Bauabfall nahe Bodensee? Streit um Lagerfläche bei Allensbach
Rund 200 Meter vom Bodensee entfernt lagert bei Allensbach Bauabfall der B33. Behörden sehen kein Problem - ein Unternehmer warnt vor Risiken durch Schadstoffe..
(swr.de. Steinewerfen nicht gefährlicher? Was ist mit dem in die Ukraine verschckten Müll?)

Das Bierhaus der Demokratie
Bruchsal kämpft um das "Gasthaus zum Bären"
Im historischen "Gasthaus zum Bären" tagten einst die badischen Revolutionäre. Seit Jahren steht es leer. Eine Bürgerinitiative will "den Bären" retten...
(swr.de. Wie's ausging, wissen sie nicht mehr? Es gab keine Revolution.)

Schulkrise in Rheinland-Pfalz
"Manifestiert sich in den Klassenzimmern unsere Bundeslandes mit voller Wucht"
Krasser Leistungsrückgang, kaum beschulbare Kinder, Gewalt...
(welt.de. Wo ist eigentlich die Dipl.-Soziologin aus Bayern aus der grünen Regierung in THE LÄND?)

War's der Manuel? 

Bäcker und die teure Energie
Kleinere Brote backen
Viele Verbraucher fürchten, dass die Preise für Lebensmittel wieder stärker steigen. In Betrieben ist der Druck vor allem da groß, wo viel Energie verbraucht wird. Wie eine Bäckerei damit umgeht. .
(tagesschau de. Zuerst die Menschen schrumpfen!)

IG Metall: "Absolut unverständlich"
Unerwarteter Stellenabbau bei Walter AG: So viele Arbeitsplätze könnten betroffen sein
Der Werkzeughersteller Walter AG baut Stellen ab. Das hat die Gewerkschaft IG Metall bestätigt. Ein Teil der Fertigung wird nach Schweden verlegt. Davon sind Mitarbeitende in Münsingen betroffen..
(swr.de. Machen weniger Arbeit und Genderei frei?)

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NACHLESE
Al-Sharaa heute bei Merz
Syrien-Machthaber "gehört vor Gericht, nicht ins Kanzleramt"
Im Januar wurde der Deutschlandbesuch wegen eines neuen Gewaltausbruchs in Syrien verschoben. Nun ist der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa am Sonntagabend in Berlin gelandet. Am Montag wird er von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen und soll an einem Runden Tisch mit Unternehmern teilnehmen. An dem Besuch von al-Scharaa gibt es massive Kritik, es sind mehrere Demonstrationen mit insgesamt rund 5000 Teilnehmern angemeldet. Insbesondere die Minderheiten in Syrien werfen dem neuen Machthaber in Damaskus Unterdrückung vor. Die kurdische Gemeinde Deutschland (KGD) spricht von "Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit"...
(focus.de. Wieso?)
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Verteilungskämpfe und Futterneid im Milieu
Von RAINER K. KÄMPF
Der Staat im Staate fühlt sich bedroht. Die Fundamente scheinen zu wanken und die vereinigten Tochterfirmen fürchten um die sicher gewähnten Trogfüllungen.
Was ist geschehen? Bildungsministerin Karin Prien (CDU), bisher nicht als ausgesprochene Kritikerin der aus dem Ruder gelaufenen Versuchsanordnung UnsereDemokratie™ aufgefallen, tritt den outgesourcten Tochterfirmen des entgleisten Staates offensichtlich ans Schienbein. Es geht um satte 200 Millionen Euro Förder-, Schutz- und Schweigegeld, dem Steuerbürger abgezwackt, um die zum großen Teil klandestine Unterwanderung und Zersetzung der Bürgergesellschaft voranzutreiben. Mitnichten will Prien die Schattengesellschaft trockenlegen. Wer könnte dies auch wagen? Im Scheinstaatgeflecht „Demokratie leben“ sollen wohl die Finanzströme nur den aktuellen Erfordernissen angepaßt werden. Daß allein dieses Ansinnen schon seismische Erschütterungen auslöst, läßt erkennen, wie abhängig der Staat längst vom Homunkulus der entarteten Schattenwelt geworden ist. Da verwundert es nicht, wenn jetzt auch die Politikone der geschäftsführenden Regierungspartei, Saskia Esken, die Bühne des Geschehens betritt und mit der ihr eigenen charismatischen Intelligenz dazwischenhaut. Republikweit heulen und jaulen die sich getroffen fühlenden Hunde auf. Offensichtlich brennt der Kittel so gewaltig, daß stehenden Fußes die vermeintliche „Kulturzeit“ (10:40 min.) auf 3sat (öffentlich-rechtlich, wer wundert sich da noch?) den Geschäftsführer der höchst fragwürdigen Amadeu-Antonio Stiftung dem Zuschauer ins Wohnzimmer flennen läßt. Mit professionellem Abstand und von oben betrachtet wird uns klar, welche gewaltige Aufgabe wir einer Regierung aufbürden, die nach unserem Wählerwillen die Gesellschaft geraderückt und den Staat wieder ins richtige Fahrwasser bringt. Man kann sich ausmalen, was losgehen wird, wenn, so bald wie möglich, vielleicht eine AfD-Familienministerin den politisch entgleisten Klüngel auf radikalen kalten Entzug setzt. Die Zukunft wird stürmisch, rau und vielversprechend spannend. Gehen wir’s an!
(pi-news.net)
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DAS WORT DES TAGES
Wenn Menschen gottlos werden, dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos; dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetlos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos.
(Antoine de Saint-Exupery)
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Teuerungsrate rauf:
Inflation jetzt bei 2,7 Prozent
Die Inflation ist zurück. Und sie trifft die Deutschen wieder direkt im Alltag. Im März lag die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent – so hoch wie seit Anfang 2024 nicht mehr. Im Februar waren es noch 1,9 Prozent. Besonders deutlich: Auch im Monatsvergleich zogen die Preise kräftig an. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich von Februar auf März um 1,1 Prozent..
(biöd.de. Als wenn die Inflation schon weg gewesen wäre bei einer Lügenregierung.)
Comeback des Schreckgespenstes
Warum die Kohle 2026 zur globalen Lebensversicherung wird
Von Holger Douglas
Das Ende des fossilen Zeitalters wurde bereits beschworen. Doch im März 2026 ist die Welt eine andere. Der „Schwarze Schwan“ Iran hat das globale Energiegefüge zerrissen und die Kohle zurück ins Zentrum der Macht gerückt. Kohle ist nicht einfach nur „dreckig“, sie ist energetisch hochgradig effizient und krisenfest. In China und Indien etwa wird Kohle nicht als Problem, sondern als Lösung gesehen..
(Tichys Einblick. Verschläft Deutschland die nächste Zukunft?)

Zucker, Tabak und Alkohol
Grüne fordern: Um Bürgergeldempfänger zu finanzieren, sollen Steuern steigen
Die Kosten der Krankenkassen für Bürgergeldempfänger laufen bereits seit Jahren völlig aus dem Ruder. Nun wollen die Grünen die Steuern erhöhen, um Einsparungen bei den Patienten zu vermeiden..
(Junge Freiheit.Grüne Kommunisten verbieten.)

JF-Recherche
Rüdiger Maas: Wer ist der Generationenforscher aus dem öffentlichen Rundfunk wirklich?
Er ist einer der Lieblingsexperten des öffentlichen Rundfunks: Generationenforscher Rüdiger Maas. Doch JF-Recherchen fördern zahlreiche Ungereimtheiten im Lebenslauf zu Tage. Nun steht eine Strafanzeige im Raum..
(Junge Freiheit. Zwangsgebühren gegen Journalismus.)

Später Zittersieg in Stuttgart
Undav rettet uns! Deutschland schlägt Ghana in letztem Test
Deniz Undav führt die deutsche Nationalmannschaft mit seinem späten Tor zu einem mühsamen Sieg im Test gegen Ghana..
(focus.de. Imerhin schon mal Afrikameister?)

Sie ist schwer verletzt
Wolf greift Frau in Hamburg an und beißt ihr ins Gesicht
..Laut "Bild" attackierte der Wolf die Frau im Bereich der Ikea-Filiale an der Großen Bergstraße in Hamburg-Altona. Der Gesundheitszustand der verletzten Frau ist zunächst unklar, sie wird im Krankenhaus behandelt..
(focus.de. Wie's bei Jack London geschrieben steht.)

DER PODCAST AM MORGEN
Berlin rollt roten Teppich für Ex-Terroristen aus – TE-Wecker am 31. März 2026
Von Holger Douglas
++ Empfang für Syriens al-Sharaa – Berlin feiert, Kritik wächst, Merz will 80 Prozent zurückführen – Realität oder Illusion? +++ Staatsschutz ermittelt bei Achgut.com wegen eines historischen Zitats +++ riesiger Zensur-Komplex in Deutschland: 330 Organisationen – Studie warnt vor Zensur-Netzwerk +++ Schüsse in Berlin – Festnahmen in Darmstadt +++ 13-Jähriger niedergestochen – Lebensgefahr vor Schule +++ Hamburg: Wolf greift Frau mitten in der Großstadt an +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Wer will noch mehr Mauern? Auch Gaddafi wurde in der DDR gefeiert.)

Treffen mit al-Scharaa
Merz strebt Ausreise von 80 Prozent der Syrer an – Experte hält Plan für „Illusion“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) strebt die Rückkehr von 80 Prozent der mehr als 900.000 Syrer in Deutschland in ihr Heimatland an. „In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre, das ist auch der Wunsch von Präsident Scharaa gewesen, sollen rund 80 Prozent der in Deutschland jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren“, sagte er auf einer Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin..
(welt.de. Was hat Deutschland sonst außer Illusionen?)

Mehr als 3 Millionen ohne Job: Dauer-Krise am Arbeitsmarkt!
Der deutsche Arbeitsmarkt kommt einfach nicht vom Fleck! Auch im März bleibt die Lage massiv angespannt: Zwar sank die Zahl der Arbeitslosen leicht um 49.000 auf 3,021 Millionen – doch von einer echten Entlastung kann keine Rede sein. Die Zahl der Arbeitslosen liegt damit den dritten Monat in Folge über der Marke von drei Millionen!..
(bild.de. Die Regierung hat damit nichts zu tun, denn sie tut ja nichts.)

Inflationsschock
Iran-Krieg treibt Preise in Deutschland spürbar in die Höhe
Führende deutsche Wirtschaftsexperten schlagen Alarm. Der Iran-Krieg führt zu einem erheblichen Anstieg der Inflation. Diese könnte sich sogar branchenübergreifend „durch die Wertschöpfungsketten fressen“..
(Junge Freiheit. Wo bleibt Steinmeiers Grußwort?)

Betreigszahler werden doppelt belastet
Krankenkasse-Reform-Vorschläge: Mehr zahlen, weniger bekommen
Von Redaktion
Die Krankenkassen implodieren. Die Kasse ist leer, die Ideen zu ihrer Rettung für die Politik billig, für die Beitragszahler teuer. Ehepartner sollen künftig für zwei bezahlen, Bürgergeldempfänger bleiben außen vor. Die gesamte Last trifft erneut nur die Beitragszahler..
(Tichys Einblick. Such is life. Sie ist Juristin.)

Deutsche Krankenhausgesellschaft
„Syrer stellen größte Gruppe unter ausländischen Ärzten dar“ – Kliniken kritisieren Rückkehrpläne
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat vor den Folgen der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angestrebten Rückkehr eines Großteils der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer in den nächsten Jahren gewarnt. „Syrische Ärzte stellen die größte Gruppe unter den ausländischen Ärzten in Deutschland dar“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG, Henriette Neumeyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). „Sie haben damit eine erhebliche Bedeutung für die Gesundheitsversorgung.“..
(welt.de. Sonnenuntergang.)

Kreuze, Kippa und Kopftücher
Brandenburg will religiöse Symbole aus den Richterbänken verbannen
Kein Kopftuch, kein Kreuz, keine Kippa – geht es nach dem brandenburgischen Justizministerium, sollen religiöse Symbole aus der Justiz verschwinden. Es wäre nicht das erste Bundesland mit einer solchen Regelung..
(Junge Freiheit. Auf einmal normal?)

„Keine strafrechtliche Relevanz“
Spanien will den Fall Ulmen/Fernandes nicht vor Gericht bringen
Die Hoffnung von Schauspielerin Collien Fernandes, spanische Staatsanwälte könnte ihre Vorwürfe gegen Ex-Mann Christian Ulmen zur Anklage bringen, sinkt auf den Nullpunkt. Die Ankläger lehnen das jetzt ab..
(Junge Freiheit. Das kommt denen deutsch vor.)

Expertenkommission zur GKV-Reform
Stoppt endlich das Plündern der Krankenkassen
Die Krankenkassen geraten in Not, weil sie für Bürgergeldempfänger Milliarden Euro hinblättern müssen. Die Expertenkommission will das Problem auf die Steuerzahler verschieben. Dabei müsste eine Radikallösung her. Ein Kommentar..
(Junge Freiheit. Zuerst sollte die Ministerin gehen, denn für Gesundheit braucht's keine Juristin. Der ganze Merz-Verein könnte durch eine Kommission ersetzt werden. Ist die Quote vielleicht das Problem?)
Ausgerechnet Bremen als Vorbild?
Berlin: Zwangsabgabe für Betriebe, die nicht ausbilden
Von Josef Kraus
Ausbildungsplätze fehlen? Die Berliner Politik reagiert mit Zwang, statt an die Ursachen heranzugehen. Betriebe sollen zahlen, wenn sie nicht ausbilden – auch wenn Bewerber wegen der katastrophalen Schulpolitik fehlen: Berlin hat pro Jahr rund 3.000 Schulabgänger ohne Schulabschluss...Cansel Kiziltepe (SPD), Berliner Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Berlin, 18.12.2025..
(Tichys Einblick. Expertin für sozialistisches Gemüse?)

Trump plant US-Truppenabzug aus Deutschland

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:

Paukenschlag: Trump plant US-Truppen-Abzug aus Deutschland
Jahrzehnte lang haben sich die Deutschen als Schutzbefohlene der Amis verlassen. Jetzt heißt es: Deutschland muss endlich selbst für seine Sicherheit zahlen – oder eben nicht. Der Mainstream schreit „Isolationismus“, Köppel nennt es Souveränität.

Kickls Spritpreis-Rebellion gegen die EU
Österreichs FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt der EU den Mittelfinger. Statt grüner Öko-Steuern und Brüsseler Preistreiberei will er die Spritpreise drastisch senken – für die arbeitende Bevölkerung, nicht für irgendwelche Klimaretter. Die EU-Kommissare kochen vor Wut. Gut so.

Deutschland: Staatsfinanzen im Schatten des Iran-Kriegs
Während Berlin weiter Milliarden in die Ukraine pumpt und sich gleichzeitig auf einen möglichen Iran-Krieg vorbereitet, stehen die Kassen leer. Köppel rechnet gnadenlos vor: Die Energiepreise explodieren, die Reserven schmelzen, und die Merz-Regierung träumt weiter vom großen Wandel.

Ukrainer nach Hause: AfD verschärft den Ton
Die AfD verschärft den Ton: Wer Kriegsflüchtling war, kann jetzt nach Hause. Die Zahlen sind klar: Hunderttausende Ukrainer sitzen in deutschen Sozialsystemen, während deutsche Rentner aufs Existenzminimum gedrückt werden. Endlich mal jemand, der ausspricht, was die Mehrheit denkt.

Geopolitik: Trump greift nach Irans Rohstoffen
Während Merz & Klingbeil noch moralische Predigten halten, spielt der US-Präsident Power-Poker. Energie für den Westen statt Mullah-Diktatur. Köppel analysiert: Das ist nicht „böse“, das ist Realpolitik.
(pi-news.net)

Collien Ulmen-Fernandes bei Caren Miosga – Eine Analyse der Gästezusammensetzung

Von David Cohnen

Im Vorfeld der Sendung vom 29. März 2026 der Talkshow Caren Miosga wurde in einem Artikel von Focus Online die Frage aufgeworfen, ob die Zusammensetzung der Gäste als ausgewogen gelten könne. Der Autor äußerte Zweifel daran und stellte eine mögliche inhaltliche Schlagseite der Diskussionsrunde in den Raum.

Für diejenigen, die regelmäßig Talkshows im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfolgen, stellt dies längst keine Überraschung mehr dar.

Diese Kritik soll im Folgenden aufgegriffen und anhand der eingeladenen Gäste näher untersucht werden.

Aufbau der Sendung

Die Sendung folgte einem klaren dramaturgischen Aufbau.

Zunächst erhielt die Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes die Gelegenheit, ihre Sicht auf das Thema darzulegen. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Fragen der digitalen Gewalt sowie gesellschaftliche Entwicklungen im Umgang mit Betroffenen.

Im Anschluss daran wurde die Thematik mit weiteren Gästen diskutiert:

  • der Bundesjustizministerin Stefanie Hubig
  • der Aktivistin Theresia Crone
  • sowie dem Journalisten Ronen Steinke

Profile der Diskutanten

Collien Ulmen-Fernandes

Collien Ulmen-Fernandes ist seit vielen Jahren als Moderatorin, Schauspielerin und Autorin im deutschen Fernsehen präsent. Bekannt wurde sie durch Musikformate bei VIVA und MTV, bevor sie sich zunehmend auch dokumentarischen und gesellschaftspolitischen Themen zuwandte.

Ihre Arbeit konzentriert sich auf:

  • Kinderrechte
  • Gleichberechtigung
  • Medienkompetenz
  • digitale Gewalt

Ihr Engagement ist deutlich werteorientiert und zielt auf gesellschaftliche Veränderungen sowie stärkeren Schutz vulnerabler Gruppen ab.

Stefanie Hubig

Stefanie Hubig ist Juristin und seit 2025 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Als Mitglied der SPD verfügt sie über umfangreiche Erfahrung in Justiz und Politik.

Ihre politischen Schwerpunkte umfassen:

  • Bekämpfung digitaler Gewalt
  • Modernisierung der Justiz
  • Stärkung von Persönlichkeitsrechten im digitalen Raum

Ihre Positionen sind im Kontext einer sozialstaatlich geprägten Politik zu verorten, in der staatliche Maßnahmen eine zentrale Rolle bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme einnehmen.

Theresia Crone

Theresia Crone ist eine junge Aktivistin, die insbesondere durch ihr Engagement im Umfeld von Fridays for Future bekannt wurde. Darüber hinaus engagiert sie sich in gesundheitspolitischen Themen.

Ihr Einsatz ist geprägt durch:

  • Forderungen nach strukturellen gesellschaftlichen Veränderungen
  • einen starken Fokus auf soziale und ökologische Gerechtigkeit
  • die Unterstützung politischer Maßnahmen zur Problemlösung

Ronen Steinke

Ronen Steinke ist Jurist und Journalist bei der Süddeutsche Zeitung mit Schwerpunkt auf Rechtspolitik und gesellschaftlichen Grundsatzfragen.

Seine Arbeit ist gekennzeichnet durch:

  • eine starke Betonung von Rechtsstaatlichkeit
  • Engagement für Minderheitenschutz
  • kritische Auseinandersetzung mit staatlichen Institutionen

Er ist keiner Partei zuzuordnen, vertritt jedoch klare normative Positionen im Bereich Bürgerrechte und gesellschaftlicher Verantwortung.

Analyse der Diskussionsstruktur

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die Teilnehmer trotz unterschiedlicher beruflicher Hintergründe in zentralen inhaltlichen Punkten übereinstimmen.

Gemeinsam ist ihnen insbesondere:

  • die Betonung von Schutzmechanismen für Betroffene
  • die Befürwortung staatlicher Maßnahmen zur Regulierung gesellschaftlicher Probleme
  • der Fokus auf Gleichstellung, Antidiskriminierung und gesellschaftliche Sensibilisierung

Unterschiede bestehen vor allem in der Perspektive, nicht jedoch in grundlegenden Annahmen über gesellschaftliche Entwicklungen.

Einordnung

Die vertretenen Positionen lassen sich insgesamt einem linksliberalen gesellschaftspolitischen Spektrum zuordnen.

Dabei handelt es sich nicht um vollständige inhaltliche Übereinstimmung, wohl aber um eine deutliche Nähe in zentralen Grundannahmen. Diese prägt den Verlauf der Diskussion maßgeblich.

Auffällig ist, dass eine klar konträre Perspektive – etwa mit stärkerem Fokus auf individuelle Freiheitsrechte gegenüber staatlicher Regulierung oder mit konservativen gesellschaftspolitischen Ansätzen – in der Runde nicht vertreten war.

Fazit

Die im Vorfeld von Focus Online geäußerte Kritik an einer möglichen Unausgewogenheit der Gästezusammensetzung erscheint vor diesem Hintergrund nachvollziehbar.

Die Diskussion bewegte sich innerhalb eines relativ engen Meinungsspektrums, in dem grundlegende Annahmen weitgehend geteilt wurden. Eine echte Kontroverse im Sinne gegensätzlicher gesellschaftspolitischer Grundpositionen war somit nur eingeschränkt erkennbar.

Für diejenigen, die regelmäßig Talkshows im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfolgen, stellt dies längst keine Überraschung mehr dar.

Baku, 1901: Die Geburt der Energiegeopolitik

Von Gastautor Shoumojit Banerjee

Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in ‚The Perfect Voice‘ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für freundliche die Genehmigung zu Übersetzung und Abdruck.

Der Ölboom am Kaspischen Meer zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigte erstmals, wie Erdöl Märkte, Imperien und Revolutionen prägen konnte.

Ludvig Nobel
Lange bevor der Persische Golf ins Zentrum der modernen Energiegeopolitik rückte, entstand dessen erste große Bühne im 19. Jahrhundert rund um Baku, wo die Ölfelder der kaspischen Region einen industriellen Boom und einen erbitterten Kampf zwischen Imperien, Finanziers und Ölpionieren auslösten.

Die Konflikte, die man dort um Technologie, Transportwege und Marktbeherrschung austrug, legten die Muster fest, die später die globale Politik des Erdöls bestimmen sollten.

Für einen kurzen Moment konnte Baku in Aserbaidschan mit jeder industriellen Pionierregion der Welt mithalten. Ölfördertürme säumten die Skyline, Raffinerien spuckten Rauch und Vermögen wurden in erstaunlicher Geschwindigkeit gemacht. Um die Wende zum 20. Jahrhundert hatte die Region Pennsylvania überholt und war zur weltweit führenden Ölquelle aufgestiegen.

Joseph Stalin
Öl war in der Region schon seit Jahrhunderten bekannt. Reisende berichteten von geheimnisvollen Flammen, die aus der Erde schossen, wo Erdgas durch Spalten im Gestein entwich. Der venezianische Entdecker Marco Polo hielt fest, dass er von Quellen in der Nähe von Baku gehört habe, die Öl förderten, das zwar ungeeignet zum Kochen war, aber gut brannte und bei der Behandlung von Räude bei Kamelen half.

Doch erst im 19. Jahrhundert, im expandierenden Russischen Reich, erlangte Bakus Öl weltweit Bedeutung. Jahrzehntelang blieb die Industrie klein, eingeschränkt durch ein staatliches Monopol. In den frühen 1870er Jahren dann hob die zaristische Regierung das Monopol auf und öffnete die Region für private Unternehmen. Was folgte, war eine rasante unternehmerische Aktivität, als man handgegrabene Gruben durch Bohrlöcher wurden und Raffinerien aus dem Boden schossen.

Bald war Baku eines der dynamischsten Industriezentren in Eurasien. Investoren aus ganz Europa strömten an die kaspische Grenze, angezogen von der Aussicht auf gigantische Gewinne. Der rasante Ölboom verwandelte Baku in eine kosmopolitische Stadt.

Die Familie Nobel
Zu den Persönlichkeiten, die durch Bakus fieberhaftem Boom angezogen wurden, gehörten auch Mitglieder der bemerkenswerten Familie Nobel. Die Dynastie ist heute vor allem durch Dynamit und für die von Alfred Nobel gestifteten Preise bekannt, doch das industrielle Vermögen der Familie verdankte sich zu einem großen Teil dem Öl.

Die Geschichte begann im Jahr 1873, als Robert Nobel in Baku eintraf, um nach Walnussholz zu suchen, das er für die Herstellung von Gewehrschäften für das russische Militär brauchte. Obwohl er mit Geldern für den Kauf von Holz betraut war, erlag er dem Ölfieber das die Region erfasst hatte, und nutzte das Geld, um eine kleine Raffinerie zu kaufen.

Mit finanzieller Unterstützung seines Bruders Ludvig Nobel modernisierte Robert die Raffinerie und etablierte sich rasch als einer der effizientesten Produzenten in Baku. Im Jahr 1876 erreichten Lieferungen von Nobel-Kerosin St. Petersburg, wo Kerosinlampen die traditionellen Talgkerzen ersetzten und die städtische Beleuchtung revolutionierten.

Ludvig schloss sich bald seinem Bruder an und brachte eine industrielle Vision mit, deren Ausmaß mit dem von John D. Rockefeller vergleichbar war. Unter seiner Führung bauten die Nobels ein integriertes Ölunternehmen auf, das Produktion, Raffination und Transport kontrollierte. Ludvig gab zudem den weltweit ersten Öltanker in Auftrag, um Erdöl sicher über die oft stürmischen Gewässer des Kaspischen Meeres zu transportieren.

Andere Investoren folgten. Bankhäuser wie die Rothschilds stiegen in den Ölhandel von Baku ein, während ein ehrgeiziger Londoner Kaufmann namens Marcus Samuel innovative Tankerrouten entwickelte, um Kerosin vom Kaspischen Meer zu den globalen Märkten zu transportieren. Samuels Unternehmungen sollten später den Grundstein für Royal Dutch Shell legen, einen der Giganten der Erdölindustrie des 20. Jahrhunderts.

Wie der Energieexperte und Historiker Daniel Yergin in seinem Meisterwerk The Prize: The Epic Quest for Oil, Money and Power (1991) schildert, stieg Baku in den 1890er Jahren zum Zentrum eines globalen Energiesystems auf, das das Russische Reich mit Märkten in ganz Europa und Asien verband. Neben Raffinerien entstanden palastartige Villen, und die Stadt erhielt sogar eines der prächtigsten Opernhäuser der Welt – ein ungewöhnliches Symbol kultureller Ambitionen inmitten einer Industrielandschaft aus Bohrtürmen und Pipelines.

Der russische Ölboom
Die rasante Expansion der Ölindustrie in Baku war zu einem Gutteil das Werk Sergei Wittes, der zwischen 1892 bis 1903 als Finanzminister des Russischen Reiches diente und Russlands Industrialisierung vorantrieb. Als Mathematiker hatte er in diversen Eisenbahnverwaltungen gearbeitet und suchte ausländische Investoren für die Industrieentwicklung zu gewinnen. Der Ölsektor profitierte enorm von diesem Kapitalzufluss.

Doch der Wandel legte auch die Schwächen des russischen Staates offen. Das Reich blieb politisch instabil, regiert von Nikolaus II., dessen Hof für Inkompetenz und Realitätsferne berüchtigt war. Die Industrialisierung brachte schwere soziale Spannungen mit sich. Arbeiter in den Ölfeldern lebten in überfüllten Massenunterkünften, getrennt von ihren Familien, und plagten sich unter harten Bedingungen viele Stunden am Tag.

Der wachsende russische Ölhandel alarmierte bald Standard Oil in den Vereinigten Staaten. John D. Rockefellers Imperium, das die globalen Kerosinmärkte dominierte, sah sich plötzlich einem mächtigen neuen Konkurrenten gegenüber, der billigen kaspischen Brennstoff nach Asien und Europa exportierte. Der Kampf zwischen amerikanischen und russischen Ölproduzenten wurde zu einer der ersten echten globalen Rivalitäten unter Energiekonzernen.

Eine Zeit lang schienen die von den Interessen der Nobel- und Rothschild-Familien unterstützten russischen Exporteure in der Lage zu sein, den Griff von Standard Oil auf die Weltmärkte zu brechen. Ihr Kerosin gelangte kostengünstig über das Kaspische Meer und durch das Schwarze Meer nach Europa und Asien und eroberte in den 1890er Jahren bedeutende Marktanteile. Doch die immense Raffineriekapazität, das globale Vertriebsnetz und aggressive Preiskämpfe von Standard Oil stellten letztendlich seine Dominanz wieder her.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts dann eskalierten die sozialen Konflikte im russischen Reich, und der Kaukasus wurde zu einer der unruhigsten Regionen. Insbesondere Baku entwickelte sich zu einem Zentrum revolutionärer Unruhen.

Schmelztiegel der Revolution
Versteckt in den labyrinthartigen Gassen des tatarischen Viertels von Baku befand sich eine geheime Druckerei namens ‚Nina‘. Aus dieser Untergrunddruckerei strömten Tausende von Exemplaren der Iskra, der von Wladimir Lenin herausgegebenen revolutionären Zeitung, und das Vertriebsnetz der Ölindustrie trug unbeabsichtigt dazu bei, revolutionäre Propaganda im ganzen Reich zu verbreiten.

Die Stadt wurde zudem zu einer Ausbildungsstätte für zukünftige bolschewistische Führer. Unter ihnen befand sich ein junger georgischer Revolutionär namens Josef Stalin, der unter den Ölarbeitern tätig war und Streiks und Proteste organisierte. Unter dem Decknamen ‚Koba‘ leitete Stalin die Arbeiteragitation gegen die Interessen ausländischer Ölgesellschaften.

Im Jahr 1903 riefen die Ölarbeiter einen Streik aus, der sich über das gesamte Reich ausbreitete und Russlands ersten Generalstreik auslöste. Die sozialen Unruhen verschärften sich, als ethnische Spannungen in Gewalt ausarteten.

Das zaristische Regime, das darum kämpfte, die innenpolitischen Unruhen einzudämmen, suchte Ablenkung in einem Auslandseinsatz. Im Jahr 1904 zog Russland gegen Japan in den Krieg – ein verheerender Konflikt, der im Mai 1905 mit der dramatischen Niederlage und fast kompletten Zerstörung der russischen Flotte in der Seeschlacht von Tsushima gipfelte – und die Schwäche des imperialen Russland bloßlegte, und unmittelbar zur ersten Russischen Revolution von 1905 führte.

Streiks breiteten sich in ganz Baku aus und legten die Ölindustrie lahm. Es kam zu ethnischer Gewalt zwischen Armeniern und Tataren, Ölanlagen wurden attackiert und in Brand gesetzt.

Die Zerstörung war gigantisch. Ölquellen wurden zerstört. Die Produktion brach zusammen. Flammen brennender Bohrtürme und explodierende Lagertanks füllten den Himmel mit Rauch. Ein Augenzeuge verglich die Szene mit den letzten Tagen von Pompeji.

Zum ersten Mal in der modernen Geschichte unterbrachen politische Umbrüche die globale Energieversorgung. Die Folgen waren weit über den Kaukasus hinaus zu spüren. Durch das Unterbrechen russischer Lieferungen konnte Standard Oil Märkte in Asien zurückgewinnen, die sie zuvor an russischen Exporteuren verloren hatte. Fast zwei Drittel der Ölquellen Bakus waren, und die Exporte brachen dramatisch ein.

Die Ereignisse in Baku offenbarten eine tiefgreifende Wahrheit: Öl war eine strategische Ressource, die gegenüber politischen Umwälzungen äußerst anfällig war. Das Muster aus Unternehmensrivalität, ausländischen Investitionen, Arbeitsunruhen und geopolitischem Wettbewerb, das sich im Kaukasus etablierte, sollte sich im Laufe des Jahrhunderts über die Ölgrenzen hinweg vom Nahen Osten bis nach Lateinamerika wiederholen.

Als die Sowjetunion Jahrzehnte später zusammenbrach, rückte die Kaspische Region erneut in den Mittelpunkt des globalen Energiewettbewerbs. Westliche Unternehmen beeilten sich, die neu zugänglichen Ölreserven Aserbaidschans und der Nachbarstaaten zu erschließen, und lösten damit einen modernen Kampf aus, den einige Kommentatoren als neues „Great Game“ bezeichneten.

Baku bot einen ersten Einblick in die Fragilität des globalen Ölsystems, als Revolution, Streiks und ethnische Gewalt Ölquellen in Brand setzten, die Produktion abrupt zum Erliegen kam und Schockwellen durch die Weltmärkte schickten.

Da der Krieg der USA und Israels gegen den Iran die Schifffahrtswege im Persischen Golf bedroht, bleibt das moderne Energiesystem anfällig für dieselben Kräfte, die einst Baku erschütterten.
(vera-lengsfeld.de)