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Betreutes Sterben der CDU

Woidke allein im Minenfeld

Von RAINER K. KÄMPF

Während der Berliner Senat im selbstverschuldeten Chaos durch linken Terror jegliche Legitimation verliert, wird im benachbarten Brandenburg der Hexenkessel zum politischen Super-GAU für die Regierung Woidke.

Das BSW, einst Hoffnungsträger für Linke mit der Affinität zum Realismus, erweist sich als Spikeprotein für die Brandenburger Landespolitik. Die Landes-SPD unter der Führung von Dietmar Woidke klammerte sich nach der letzten Landtagswahl verzweifelt an Sahra Wagenknechts mutierten Linksableger. Gleich und gleich gesellt sich gern, dachten wohl die Sozialdemokraten, und legten sich mit dem parlamentarischen Newcomer ins frisch gemachte Koalitionsbett. Einziges Ziel der Frischvermählten: die politische Macht im Land.

Die Honeymoon-Stimmung verklang recht schnell, und die Partner zofften sich. Koalitionskrach und -krise bestimmten den Potsdamer Alltag. BSW-Abgeordnete traten aus dem Bündnis aus und wieder ein.

Dem BSW-Landeschef und Vize-Ministerpräsidenten Robert Crumbach schwammen die Felle weg und Ministerpräsident Woidke beschlich das kalte Grausen bei dem Gedanken, die Staatskanzlei des Landes Brandenburg räumen zu müssen.

Woidke, im Herbst 2025 angetreten mit der Vision, im blutroten Sonnenuntergang als Held des sozialdemokratischen Infernos seinen Abgang von der politischen Bühne zu krönen, sieht seine Vision hochgradig gefährdet. Bei seiner Hoffnung, das BSW würde sich mittels zweitem Eheversprechen auf die Treue zu ihm einschwören lassen, ist sicher eher der surreale Wunsch Vater des Gedankens.

Da kommt Plan B ins Spiel und flugs, wer hätte das gedacht, wird Ex-BSW-Häuptling Crumbach Turbo-Sozialdemokrat. Heureka!

Die Weichen scheinen gestellt für eine rot-schwarze Koalition, also das, was in Berlin gerade filetiert wird. Die CDU, bundesweit im Prozeß des betreuten Sterbens, wäre als Regierungspartei in Brandenburg der landespolitische Suizid.

Woidke erwartet für die Regierungsarbeit im und für das Land Stabilität. Genau das erwarten die Brandenburger Bürger auch. Der einzig gangbare Weg dahin ist Dietmar Woidkes Rücktritt, darauf folgende Neuwahlen mit der Option einer AfD-geführten Landesregierung!
(pi-news.net)

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