Springe zum Inhalt

Angstmacherei

Wenn Politik zum Psychoterror wird - Medizin gegen die Seuche unserer Zeit

(gh) - Angst essen Seele auf, hieß ein Fassbinder-Film. Inzwischen verzehrt Angst als PIsychoterror der Politik ganze Völker. Nicht von ungefähr steht ein Völkerschlachtdenkmal ausgerechnet in Deutschland. Erst schlachten sie Deutschland, dann die ganze Welt?

KI, was bietet die Philosophie der Stoa gegen Angst? "Die Philosophie der Stoa bietet gegen Angst eine systematische Schulung der eigenen Wahrnehmung und der Vernunft, um psychische Widerstandskraft (Resilienz) und Seelenruhe (Ataraxie) zu erreichen. Die Stoiker betrachten Angst nicht als unveränderliches Schicksal, sondern als das Resultat falscher Urteile über die Außenwelt.
Die stoische Dichotomie der Kontrolle - Die wichtigste psychologische Säule gegen Angst ist die Unterscheidung zwischen zwei Kategorien:  Dinge in unserer Kontrolle: Unsere Gedanken, Absichten, Begierden und Reaktionen. Dinge außerhalb unserer Kontrolle: Das Verhalten anderer Menschen, das Wetter, die Vergangenheit, die Zukunft und der Tod.  Angst entsteht laut der Stoa immer dann, wenn Menschen versuchen, Dinge außerhalb ihrer Kontrolle zu erzwingen oder zu beeinflussen. Die Lösung liegt in der radikalen Akzeptanz des Unabänderlichen und der Fokussierung auf das eigene Handeln.
Praktische Werkzeuge der Stoiker gegen Angst - Premeditatio Malorum (Die Vorwegnahme des Schlimmsten): Stoiker stellen sich bewusst und detailliert potenzielle Katastrophen, Misserfolge oder den Verlust von geliebten Dingen vor. Durch dieses mentale Training verliert das Unbekannte seinen Schrecken, die emotionale Wucht im Ernstfall wird abgemildert und man bereitet sich rational auf Krisen vor. Fokus auf die Gegenwart: Zukunftsängste werden durch die menschliche Vorstellungskraft künstlich aufgebauscht. Der Umgang mit Angst und Furcht bei Stoa Heute rät dazu, im Hier und Jetzt "auf Sicht zu fahren", da die Gegenwart konkret bewältigbar ist.
Kognitive Distanzierung: Gefühle werden nicht unkontrolliert ausgelebt, sondern mit Vernunft analysiert. Ein Stoiker fragt sich bei einem Angstsymptom: 'Ist das, was mich bedroht, wirklich schlimm, oder ist es nur meine Bewertung des Ereignisses, die mich erschreckt?' Die Tugend des Mutes: Mut (Tapferkeit) zählt zu den vier Kardinaltugenden der Stoa. Mut bedeutet hierbei nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das rationale Wissen darüber, was im Leben wirklich zu fürchten ist (moralisches Fehlverhalten) und was nicht (äußere Umstände).
Memento Mori (Bedenke, dass du sterblich bist): Die vertraute Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit relativiert alltägliche Sorgen, Ängste und gesellschaftlichen Druck".

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert