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Ausbeutung

Eingeforderte Solidarität der Fleißigen

Von PROF. EBERHARD HAMER

Der Finanzminister verlangt von den „starken Schultern“ mehr Solidarität, das heißt höhere Steuerabgaben. Auch der Gewerkschaftstag stimmte in diese Forderung ein. Die Sozialisten wollen nach ihrem Zustimmungsabsturz eine neue populäre Parole und haben deshalb die Steuererhöhung für die „Reichen“ bzw. die „höheren Abgaben für die Besserverdienenden“, also Steuererhöhungen für den Mittelstand und die Oberschicht zu ihrem Programm der „sozialen Gerechtigkeit“ erklärt.

Steuerliche Wirklichkeit ist aber, dass schon jetzt die oberen zehn Prozent 50 Prozent aller Einkommenssteuer zahlen und dass die Mittelschicht oberhalb des Medianeinkommens unseren Staat und unsere Gesellschaft zu netto 80 Prozent finanziert, weil sie einerseits die Subventionen für die Oberschicht, andererseits die immer größeren Sozialleistungen an die Unterschicht zahlen muss.

Diese Zahlungen haben sich in den letzten 20 Jahren immer wieder erhöht, weil die Oberschicht mit ihren steuerlichen Wohnsitzen flexibel und deshalb zunehmend in Steueroasen ausgewandert ist, wo der deutsche Fiskus sie nicht mehr erreicht, die Unterschicht aber durch Massenzuwanderung kräftig zugenommen hat, aber zunehmend nicht mehr arbeitet, weil die Sozialleistungen netto höher als Arbeitserträge geworden sind (Grundsicherung, Asylbewerber u.a.).

Höchste Abgabenquote der Welt für den Mittelstand

Zwei Drittel unserer Bevölkerung leben deshalb mittlerweile ganz oder teilweise von öffentlichen Transferleistungen. Während also die Oberschicht sich der Besteuerung entziehen kann, wird die Unterschicht verschont, so dass der fleißige Mittelstand immer mehr, nicht nur für den Staat, sondern auch für die Randgruppen, zahlen muss – inzwischen die höchste Abgabenquote der Welt.

Schon Merkel verstand unter Solidarität der Bevölkerung einseitig, dass der Mittelstand noch „mehr Verantwortung (also mehr Zahlungen) übernehmen“ müsse und wurde dafür sogar von ihrer Mittelstandsvereinigung beklatscht. Der BlackRock-Vertreter Merz und der Alt-Sozialist Klingbeil betreiben die gleiche weitere Belastungserhöhung für den Mittelstand, wobei sich seit der von der Ampel betriebenen Deindustrialisierung und grünen Rezession die wachsenden Belastungen durch von den gleichen Regierungen ständig verschlechterte Rahmendaten (Energieverteuerung, Heizkostenhammer, Inflation, Betriebssterben durch Deindustrialisierung o.a.) zu einer Doppelquetsche auswirken, die die Existenz von hunderttausenden Selbständigen und ihren Betrieben inzwischen vernichtet, den Mittelstand seit 50 Jahren wieder reduziert – und seine Leistungsmöglichkeiten ebenso.

Der Anspruch auf „Solidarität“ des Mittelstandes für den Staat und für die Randgruppen ist also immer mehr zur Ausplünderung des Mittelstandes selbst geworden.

Auch der ethische Anspruch der Solidarität verschwindet

Die Solidarität eines Volkes gibt es nur auf ethischer Basis einer Gemeinschaft, des Gemeinsinns, des Lebens gemeinsam füreinander. Das fängt mit der Familie an, im Bezirk, im Dorf, in der Stadt und schließlich im Nationalstaat.

Schon letzteren darf man aber nicht mehr nennen, ohne vom Linkskartell der Brandmauerparteien als „rechts“ und radikal bezeichnet zu werden. Wer das Wort Vaterland – was immerhin in unserer Nationalhymne noch besungen wird – nennt, wird zum Rechtsextremisten abgestempelt. National dürfen wir nicht mehr sein. Dann gibt es auch keine nationale Solidarität mehr.

Aber auch die Familie soll nicht mehr Leitbild unserer Kultur sein. Konzerne und Sozialkassen wollen keine Mütter, sondern Arbeiterinnen und Beitragszahlerinnen und die Emanzentheorie lehnt sogar die Bindung an den Mann ab.

Wenn nicht mehr die Arbeit Lebensaufgabe und nicht mehr die Familie bzw. die Kinder Sinn des Lebens sein sollen, wenn egoistischer Lustgewinn oder die Angst vor dem Weltenende durch Klimawende die Motive menschlichen Handelns werden, dann hört jede kollektive Verantwortung für Familie, in der Gemeinde und im Staat auf. Dann geht es statt um Liebe und Hilfe für den Nächsten nur noch um Ego-Trip auf Kosten aller anderen. Dann löst sich alle Gemeinschaft und Gemeinschaftsverantwortung zum Kampf aller gegen alle in Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft auf.

Warum sollte ich Solidaritätsverantwortung übernehmen?

  • Für fremde Menschen aus fremden Völkern, die sich auf meine Kosten hier ein üppiges Leben ohne Arbeit verschaffen wollen?
  • Für Menschen, die wegen ihrer Krankheit hier nach Deutschland einwandern, um sich hier kostenlos unseres teuren Gesundheitssystems zu bedienen?
  • Für Leute, die produktive Arbeit ablehnen und sich in unproduktive – meist öffentliche – Beschäftigung flüchten?
  • Für Leute, die mich als unproduktiven Bürokraten dirigieren, kontrollieren, manipulieren wollen und dafür immer mehr Vorschriften erfinden, mit denen sie meine Freiheit begrenzen?
  • Für Leute, die zwar von mir leben, sich aber nicht meiner Kultur anpassen, sondern mich mit ihrem kämpferischen Islam unterjochen wollen?
  • Für Menschen, die mit einer ideologischen Brandmauer mein Denken, sogar mit Denunzianten kontrollieren und mich mit Gewalt unter ihre Ideologie zwingen wollen (Corona, CO2-Ideologie, die grüne Sekte u.a.)?
  • Generell für Leute, die mich immer mehr ausplündern, um selbst immer besser davon leben zu wollen?

Dafür bin ich nicht mehr solidarisch

Die von Schmarotzer-Typen eingeforderte Solidarität der Fleißigen ist nichts anderes als Ausbeutung, ist nicht ethisch begründet, sondern Räuber-Mentalität. Das gilt auch für Politiker, die die deutschen Steuerzahler – ihre Wähler – zugunsten fremder Länder, fremder Interessen oder fremder Organisationen ausbeuten, wie zum Beispiel für Aufrüstung, für das internationale Kapital, für die Korruption der Entwicklungshilfe, für fremde Ideologie (Umwelt), die Finanzierung uns nichts angehender Kriege und für fremde Bevölkerungen (Ukraine-Finanzierung, Übernahme der Ukraine-Renten) oder für die Zahlung von politischen Fremdrenten an Ausländer, die mit uns nichts zu tun haben.

Solidarität fühle ich nur mit Menschen, mit denen ich gemeinsame Ethik und Leben habe, zum Beispiel mit meiner Familie, nicht aber mit Leuten, mit denen ich keine menschlichen Bindungen, keine gemeinsame Kultur, keine gemeinsamen Interessen habe, sondern die mich sogar kulturell, politisch oder sozial bekämpfen.

Die Forderung nach „mehr Verantwortung“ ist also meistens nur Vorwand für höhere Belastung, Plünderung, Raub an meinem Einkommen oder Vermögen oder für Leute, die es sich auf meine Kosten als Dauergäste hier in Deutschland bequem machen wollen.

Vorsicht vor den Forderungen nach Solidarität! Sie meinen es meist nicht ehrlich!
(pi-news.net)

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