
Autor: tutut
Gelesen 13. 12. 25

(tutut) - Die letzten erscheinen gerade, haben ihre Daseinsberechtigung hinter sich, aber so "wie die ersten regelmäßig erscheinenden Zeitungen wenig Ähnlichkeit mit den heutigen Blättern hatten" (Das populäre Lexikon der ersten Male): "Es waren handgeschriebene Berichte auf Papyrusstreifen, die an Abonnenten verschickt wurden, die auf dem Land wohnten oder sich im Ausland über die Ereignisse in der Heimat auf dem laufenden halten wollten. Die ersten erschienen wahrscheinlich in griechischer Sprache in den kosmopolitischen Zentren der hellinistischen Zeit (nach 323 v. Chr.), wie zum Beispiel Alexandria. Ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. gab es Zeitungen in lateinischer Sprache, die im ganzen Römischen Reich verschickt wurden". Während Thomas Baumann und Dirk Roß in ihrem Buch "Garantiert Deutsch!" die erste deutsche Tageazeitung als Jungspund melden, gedruckt 1650 vom Leipziger Timotheus Ritzsch, sechsmal wöchentlich erschienen, hatte die erste Tageszeitung schon ihr erstes Mal und ihr letztes lange hinter sich. "Acta Diurna, zu deutsch etwa 'Das Tagesgeschehen'. Sie wurde vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. von der römischen Regierung herausgegeben. Diese Zeitung hatte bereits mehr Ähnlichkeit mit den heutigen: Sie enthielt aktuelle Nachrichten, Berichte aus den Senatssitzungen und Reportagen über spektakuläre Gerichtsfälle, offizielle Bekanntmachungen, Geburten und Todesfälle, Finanzberichte, Sportveranstaltungen und Sportergebnisse sowie Kurzgeschichten. Es war die erste Zeitung mit einer ständigen und personell gut ausgestatteten Redaktion, Reporter und Sekretärinnen eingeschlossen.

Die Veröffentlichung bestand darin, jeden Tag Kopien der Zeitung an Wandtafeln an öffentlichen Plätzen aufzuhängen". Der Preis der ersten gedruckten Zeitung gebührt vermutlich den "Kai Yuan Nachrichten" (Kai Yuan Ca Bao). "Seit der Kai-Yuan-Periode (713-741 n. Chr.) in der Tang-Dynastie (618-907) n. Chr. ) erschien diese Zeitung regelmäßig in Chang'an als offizielles Organ der Zentralregierung. Ein Originalexemplar des Blattes ist erhalten und damit die älteste gedruckte Zeitung. In Chang'an gab es zu dieser Zeit noch eine weitere Zeitung mit Namen Di Bao ('Hauptstadtbericht') die vom Amt für offizielle Berichte herausgegeben wurde. Sie ist die einzige, die den 'Kai Yuan Nachrichten' eventuelll noch den Ruhm, die erste gedruckte Zeitung gewesen zu sein, streiting machen könnte. Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. (noch bevor das Drucken erfunden war) hatte es mehrere Zeitungen mit dem Namen Di Bao gegeben, und es ist unklar, wann der Di Bao der Tang-Zeit erstmals in gedruckter Form erschien". Was in Leipzig in einer Auflage von 200 Stück und nur vier Seiten dick erschien, erinnert an die Nachrufe, welche heute den Tageszeitungen gewidmet werden, die mehr und mehr dazu übergehen, rathaus- und regierungsamtlich zu sein und auf das zu verzichten, was sich mal Kommentar nannte. "Ein Hofkanzler schäumte über 'eitles, unnötiges, unzeitiges und daher arbeitsstörendes, mit unersättlicher Begierde getriebenes Zeitungslesen'. Und was stand drin in den ersten 'Einkommenden Nachrichten'? Dass ein Moskauer Fürst Rebellen bezwungen hat und mit 1000 Soldaten weiterzieht, um noch mehr Rebellen zu bezwingen". Es hat sich in den letzten 573 Jahren wenig getan. Oder ist es gerade umgekehrt - zwischen Fürst und Rebellen? Erwachsene brauchen

Märchen und Zeitung. Weihnachen ohne Aschbrödel ist wie Politikgeblödel ohne Kopfnüsse. Dritter Advent, Kleineuropa brennt. Der mit dem Osten kam, weiß Bescheid, wie Sozialismus geht. Ein Spielverderber für die böse Stiefmutter der Brüsseler Spitzen, dort, wo der Hirsch das Gold der Heimat ist und im Glase schäumt, die amateurhaften Versuche "Meine Heimat" als Zeitung zu verkaufen, zählen nicht, präsentiert Bote unterm Dreifaltigkeitsberg ein Stadtbild: "Weihnachtsaktion: Spaichingen zum Ausmalen - Mit seiner Weihnachtsaktion wendet sich der Gewerbe- und Handelsverein dieses Jahr ausdrücklich an Kinder. Dabei kam auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz". Natürliche keineswegs am Ende: "Unterstützt von der Bürgerstiftung Spaichingen und der heimischen Industrie hat der GHV ein Malbuch mit Spaichinger Motiven für Kinder gestaltet". Schwer was los: "Bei der Fairtrade-Nikolausaktion haben sich viele über fairen Handel informiert", "Zum 1. Januar übernimmt Werner Reisbeck die Leitung der AOK-Kundencenter in Trossingen und Spaichingen". Weiter geht's nur mit frau zu Strandbild und Palmen, was sonst Volontärsarbeit als Blattfüller wäre : "Ab ins Warme: Dieses Reiseziel ist 2026 besonders beliebt - Die Welt ist groß und doch gibt es einige Urlaubsziele, die bei den Menschen in der Region besonders beliebt sind. Drei Reisebüros aus dem Kreis berichten". Es musste auch geknipst werden: "Fridolin Henzler hat die Ruine der Wallfahrtskirche Maria Hilf auf dem Welschenberg bei Mühlheim fotografiert. Ein schönes Foto und ein erfolgreiches Foto. Es wurde beim Fotowettbewerb des Naturparks Obere Donau als eines 100 Bildern von 38 Fotografen eingereicht und landete auf dem dritten Platz". O Heimat! "Wenn jeder jeden verdächtigt, macht's am meisten Spaß - Bei einem Krimi-Dinner geht's nicht nur um die Frage, wer der Mörder ist, sondern auch darum, einen lustigen Abend zu erleben. Eine Spieleentwicklerin verrät, wie das Konzept aufgeht". "An der B14 entsteht ein neuer Geh- und Radweg". Gibt's Schöneres als Zeitungspoesie mit Stolpersteinen? "Ein weiterer Meilenstein für Vetter - Mit einem neuen Werk im Saarland will der Pharmadienstleister Vetter künftig die globale Marktversorgung mit Medikamenten sicherstellen. Für die Umsetzung der Großinvestition war eine Entscheidung aus Brüssel wichtig. Die ist nun gefallen". Diese auch, eventuell: "EU kippt Verbrenner-Aus". Tichys Einblick liest genauer: "Entschieden ist noch gar nichts - Falscher Jubel: Das Verbrenner-Verbot kippt - nicht - Und wieder jubeln die Oberflächen-Medien: Das Verbrennerverbot, also das Todesurteil für die Autoindustrie und gutes Fahren, sei gekippt. Leider stimmt es nicht. Noch ist nichts gekippt und wenn, kippt nur ein mickriger Rest. Hier die Tatsachen". Und Atomstrom liefern andere: "Weiterer Kühlturm in Biblis abgerissen". Nachkriegszeit beginnt: "Streit um billige Butter eskaliert - Die Bauern beklagen 'Dumpingpreise' für Butter. Ein Verband schaltet nun das Kartellamt ein. Die kritisierten Discounter wehren sich". Haben sie denn keine Margarine? dpa sorgt sich um das Bruttosozialprodukt, schaffen sie davon doch knapp 1 Prozent: "Bauern befürchten schwierige Geschäfte - "Die deutschen Landwirte haben alles in allem relativ stabile Ergebnisse eingefahren. Doch die Marktlage trübt die Geschäftsaussichten ein". swr warnt: "Neue Studie der Universitäten Tübingen und Bonn 'Hangry' sein: Wie Hunger unsere Stimmung beeinflusst". Die Seite Werbung für Jedermann: "Diskretion ist ihr zweiter Name - Silke Kröller ist Concierge im Luxushotel Traube Tonbach – und seit kurzer Zeit eine von nur sehr wenigen Frauen in der Vereinigung 'Le Clefs d’Or', der weltweit lediglich 3500 Menschen angehören. Diesen exklusiven Club umgibt etwas Mystisches – denn seine diskreten Mitglieder sind vor allem auch eins: Geheimnisträger". Noch ein Geheimnis

enthüllt dpa: "Wie die Grünen die Wahl gewinnen wollen - Derzeit sehen die Umfrage nur wenig Chancen, dass die Grünen auch den nächsten Ministerpräsidenten im Südwesten stellen werden. Wie will sich die Partei für den Wahlkampf aufstellen?" Wann sind sie denn umgefallen? Für Farbenblinde: "Schwarz-rote Versprechen - Die Bundesregierung kündigt nach dem Koalitionsausschuss Verbesserungen für die Mehrheit der Bürger an: in Sachen Verkehr, bei der Rente und beim Bürgergeld". Wer zahlt's? Putin, oder? "Nato-Chef warnt vor Russland", eine Bodenseefahrt ist lustig: "Die Jahresbilanz liegt noch nicht vor, aber bei der Betriebsversammlung haben die Beschäftigten von Rolls Royce Power Systems (RRPS) in Friedrichshafen erfahren, dass eine Sonderprämie mehr als doppelt so hoch ausfällt wie erwartet. Nicht nur die Rüstung, auch die Bereiche Marine und Batteriespeicher laufen sehr gut". An der Leidplanke steht er: "Eingeschnappter Kanzler - Auch Friedrich Merz hat also Strafanträge wegen Beleidigung gegen Bürger des Landes gestellt – Hunderte, wie die 'Welt' herausgefunden hat. Juristisch mag er dazu berechtigt sein und die Beleidigungen, um die es geht, sind ohne Zweifel völlig daneben. Politisch wirft Merz' Verhalten trotzdem Fragen auf. Er reiht sich damit ein in eine wachsende Zahl von Politikern, die Beschimpfungen nicht mehr einfach als Begleiterscheinung des Amtes begreifen, sondern als persönlichen Kriegsfall". Er ist doch Jurist. Noch Fragen?

Wer bei der AfD ist, darf keine Leben retten
Die DLRG Württemberg verschärft ihre Satzung und schließt AfD-Unterstützer von der Mitgliedschaft aus. Grundlage ist die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz..
(Junge Freiheit. Das wäre ja noch schöner, wenn ein AfD'ler ein Herz für ersaufende Kommunisten hätte.)

Vorwürfe wegen hohem SF6-Ausstoß
BW-Umweltministerin zu Treibhausgas-Leck: Solvay muss Grenzwerte einhalten
Umweltministerin Thekla Walker fordert sinkende Treibhausgas-Emissionen am Solvay-Standort in Bad Wimpfen. Die Vorwürfe gegen das Chemiewerk waren vor einer Woche bekannt geworden..
(swr.de. Die gibt's noch? Wann reitet sie gegen Windmühlen? Grenzwertig.)

Gute Armutsprävention, mangelnde frühkindliche Bildung
Kinderrechte-Index 2025: Junge Menschen in BW haben durchschnittlich gute Chancen
Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht die Umsetzung der UN-Kinderrechte in Baden-Württemberg als solide an. Verbessert habe sich wenig, in einigen Bereichen gebe es Nachholbedarf..
(swr.de. Reich ohne Bildung?)

Über 130 junge Menschen warten auf Behandlungsplatz
Landtag stimmt zu: Freiburger Kinder- und Jugendpsychiatrie erhält 40 Millionen Euro Förderung
Die Uniklinik Freiburg kämpft seit Jahren für mehr Platz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie - mit Erfolg! Mit der Fördersumme soll der Ausbau der Klinik vorangetrieben werden..
(swr.de. Freiburg psycho?)

Unterlagen bisher nur in Frankreich einsehbar
Riefenstahl und Heidegger: Staatsarchiv Freiburg digitalisiert Entnazifizierungsakten
Mehr als 200.000 Akten aus der Zeit der Entnazifizierung sind jetzt online beim Staatsarchiv Freiburg abrufbar. Mit dabei sind Dokumente von prominenten Namen wie Leni Riefenstahl..
(swr.de. Was ist mit den Millionen, die mitgegangen sind?)

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NACHLESE
"DIE 100"
Totalschaden des ÖRR
Witzig und ironisch wollte der WDR herausfinden, was Deutschland gerade bewegt. Die Sendung "Die 100" zeigt aber vor allem: Fernsehen sollte der WDR öieber nicht mehr machen. Zwischen Blackfacing und Bierbike liegt nämlich die Hölle.
(welt.de. Links ist humorlos. Was zu beweisen war.)
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Wie politisch zurechnungsfähig sind die Deutschen?
Von WOLFGANG HÜBNER
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat in einem aktuellen Interview mit Politico (im Video oben bei 8:40 min.) scharfe Kritik an der Migrations- und Bevölkerungspolitik in Europa formuliert. Diese Kritik richtet sich vor allem gegen die derzeitigen politischen Eliten auf dem alten Kontinent. Doch sieht es bei deren Völkern besser aus, haben diese verstanden, wie sehr ihre historische gewachsene Existenz durch eigene Geburtenschwäche, Überfremdung und kulturelle Degeneration gefährdet ist? In Deutschland offenbar nicht. Darauf deutet auch eine im Auftrag der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung erfolgte repräsentative Umfrage hin. Demnach stimmen knapp drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen ohne familiäre Einwanderungsgeschichte dieser Aussage zu: „Der Rechtsextremismus in Deutschland macht mir Angst“. Das ist absurder Weise ein deutlich höherer Prozentsatz als die 66 Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund, die Angst vor Rechtsextremismus äußern. Unter den hierzulande lebenden Ausländern sind es sogar nur 55 Prozent.Wenn nur 26 Prozent Bio-Deutsche diese Angst nicht oder nur nachrangig pflegen, sind wir genau bei den 26 Prozent, die in den gegenwärtigen Umfragen die Wahl der AfD bevorzugen würden. Nun sei dahingestellt, ob tatsächlich nur 26 Prozent der Landsleute der Bevölkerungsentwicklung weniger Wichtigkeit zumessen als ihrer „Angst“ vor Rechten. Doch so lange diese „Angst“ groß bleibt, ist an eine entschlossene Politik der Abschiebungen und Einreiseverweigerungen in Deutschland nicht zu denken. Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass ein Großteil der Deutschen vor Realitäten die Augen verschließt, die noch nicht einmal Blinden und Sehbehinderten verborgen bleiben. In meinem Heimatort genügt zum Beispiel ein Blick auf die aus öffentlichen Schulen strömenden Kinder und Jugendlichen, um zu wissen, dass die Stadt Frankfurt am Main in 20 Jahren einen so hohen islamisch geprägten Bevölkerungsanteil haben wird, der die jetzt noch lebhaften Diskussionen um Judenfeindlichkeit zu nostalgischen Erinnerungen in Teilen der deutschen Minderheit machen wird. Trump hat zweifellos recht mit seiner Elitenkritik. Aber die nutzt wenig, wenn die europäischen Völker ihre politischen Führer weiter demokratisch legitimieren und darauf vertrauen, die Probleme würden sich schon irgendwie gütlich lösen lassen. Doch die Demographie rechnet nicht mit Wundern, sondern mit sehr belastbaren Zahlen. Und die erzählen von einer ganz anderen Zukunft.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich frage mich, weshalb hier überhaupt ein umfänglicher Beitrag auf diese Endsieg-Schmonzette eines an ideologisch vernebelter, schierer Unfähigkeit, Hybris, Arroganz, Opportunismus und Korruption gescheiterten Regimes und dessen medialer (Zwangsbeitrags-)Claqueure verschwendet wird – oder wäre vielleicht vielleicht zu sagen: Einer gescheiterten Medien-Tyrannei und deren Polit-Claqueuren? Einfach ignorieren diese Gestalten – lasst die innerhalb ihrer abgeschotteten Blasen weiterwurschteln im Delirium des Irrsinns. Irgendwann laufen die auf die Realität auf – und die wird weder wie eine Kettensäge noch wie ein Eisberg wirken, sondern wie C5-Sprengstoff.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Schock in Herford
16-Jähriger wird am Rand von Weihnachtsmarkt niedergestochen – Polizei jagt Täter
(welt.de. Hinterher. Alltäglichkeit.)

Korruptionsskandal im EU-Kern
Parlamentsmehrheit von der Leyens blockiert Debatte zum EU-Korruptionsskandal
Ursula von der Leyen steht einem Apparat vor, der vor Korruptionsvorwürfen nur so strotzt – und ihre Mehrheit im Parlament sorgt dafür, dass darüber möglichst nicht gesprochen wird. Eine nicht vom Volk gewählte Präsidentin, die Transparenz predigt und Aufklärung regelmäßig blockiert, ist selbst zum größten Risiko geworden.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Seit wann ist das ein "Parlament"? Wer die EUdSSR mit dem Blondhelm nicht verlässt und wieder für normale Verhältnisse wie zu EWG-Zeiten sorgt, ist Feind Nr. 1 der Völker Europas.)

Um das Einstimmigkeitsprinzip zu brechen
Das EU-Kommissionskommissariat will den Notstand ausrufen
Von Fritz Goergen
EUvdL, Macron, Merz, Starmer und Selenskyj müssen weiter Krieg führen (lassen) und dürfen keinen Frieden schließen, weil das ihr persönliches politisches Ende bedeutete..
(Tichys Einblick. Was können die eigenlich, was nicht jeder kann?)

Eskaliert die EU und bricht sie das Recht?
„Eine Brüsseler Diktatur hat sich etabliert“
Von Klaus-Rüdiger Mai
Brüssel erklärt russische Guthaben zur Kriegsfinanzierung, beerdigt die Einstimmigkeit und biegt sich Artikel 122, bis er bricht. Orbán und Fico sprechen von Rechtsbruch – in Brüssel installiert sich eine enthemmte "Bürokraten-Diktatur" auf Kriegs- und Schuldenkurs..
(Tichys Einblick. Was sagt der Europäische Hühnerhof?)

DER PODCAST AM MORGEN
Zensur, Deindustrialisierung, Gewalt: Deutschland am Kipppunkt – TE-Wecker am 12. Dezember 2025..
VON Holger Douglas
+++ Fünf Behörden gegen einen Journalisten – Medienaufsicht im Großeinsatz gegen Alexander Wallasch +++ Wähler wenden sich ab: Regierung in Thüringen ohne Mehrheit +++ Billigstahl aus Asien: Thyssenkrupp stoppt Schlüsselproduktion, 1.200 Jobs in Gefahr +++ Deutschland zerstört Kernkraftwerke, Polen bekommt EU-Geld für neues Kernkraftwerk, Kühlturm 3 von KKW Biblis ist jetzt auch zerstört +++ Gewalt in Dresden: Rettungskräfte angegriffen – Sanitäter müssen fliehen +++ Gewalt in Herford: Messerattacke auf Weihnachtsmarkt – 16-Jähriger in Lebensgefahr +++ sogenannte Prominente fordern Aufnahme von Afghanen, wollen aber selbst keine Verantwortung tragen +++ Gericht kippt Silvesterfeuerwerksverbot – Bund zuständig, nicht Aktivisten +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++.
(Tichys Einblick. Schland.)

2026 wird sich vieles ändern
Industrieabriss, Klima, CO2, Kernkraftwerke, KI, neue US-Strategie, EU in Ukrainekrieg verstrickt
Von Fritz Goergen
Bis zur Wintersonnenwende 2025 dauert es noch neun Tage. Hingegen ist die Klimakampfwende schon im Gange. Und auch die anderen Wendenwenden, die den Irrweg des Wokommunismus beenden..
(Tichys Einblick. Ist ein Land der Dichter und Denker ohne Hirn ra noch zu retten?)

Blick in die Glaskugel
Einbruch in der Chemie ist böses Omen
Von Thomas Kolbe
In der Vergangenheit erwies sich die Chemiebranche als exzellenter Frühindikator schwerer Krisen. Die gegenwärtige Lage der Branche sollte eine Warnung sein: Das Klimaregime befindet sich am Beginn seines Zusammenbruchs. Und Berlins Schuss mit der dicken Schulden-Berta wird daran nichts mehr ändern..
(Tichys Einblick. Auch Knallgas-Experimente haben mit Chemie zu tun.)

Die Kesselflicker machen einen auf Harmonie
Von Peter Winnemöller • Der Koalitionsausschuss macht auf Friede, Freude, Eierkuchen, und hinter den Kulissen heißt es tricksen, tarnen und täuschen. Ob, wann und wie es beispielsweise zu einer Einigung über die Bürgergeld-Reform kommt, steht in den Sternen..
(achgut.com. Ohne Geld keine Bürger, nur noch Räuber.)

Millionen Deutsche hoffen
Was meint Merz damit, Habecks Heizungsgesetz werde „abgeschafft“?
Wie beim Bürgergeld behauptet Merz, das Heizungsgesetz werde „abgeschafft“. Erster Schritt ist eine Umbenennung. Jetzt kommt es auf die CDU-Wirtschaftsministerin und die SPD-Bauministerin an. Was ist für die um ihre Existenz zitternden Immobilienbesitzer möglich?..
(Junge Freiheit. Sprachlos in Deutschland. Wer dolmetscht Merz?)

Reise nach Washington
„Wasserträger laufen uns hinterher“ – Die AfD stürzt die Union in ein Dilemma
Für Aufsehen sorgt weniger die Nato-Versammlung, sondern das Besuchsprogramm einiger AfD-Politiker in Washington. Nach WELT-Information gehören dazu Treffen mit einer höherrangigen Vertreterin der MAGA-Fraktion im US-Außenministerium als auch mit der republikanischen Abgeordneten Anna Paulina Luna, eine MAGA-Politikerin aus Florida. .
(welt.de. Wie die Reise nach Jerusalem. Die alte Welt quengelt mit Angela-Murks.)

Analyse von US-Experte Braml
In Donald Trumps neuer Weltordnung verkommt Europa zum unwichtigen Zuschauer
Donald Trumps neue Sicherheitsstrategie setzt ein klares Zeichen: Europas Illusionen zerbrechen – jetzt wankt die globale Machtordnung gehörig. In der aktuellen geopolitischen Lage offenbart sich eine grundlegende Verschiebung der internationalen Machtverhältnisse, die insbesondere durch die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA unter Donald Trump geprägt ist. Während europäische Politiker in der Vergangenheit versuchten, durch Anpassung und Zugeständnisse das Verhältnis zu Washington zu stabilisieren, macht das aktuelle Strategiedokument deutlich, dass solche Unterwerfungsgesten allenfalls einen zeitlichen Aufschub, aber keine dauerhafte Sicherheit bringen..
(focus.de. Wen der frühe Vogel fängt, ist der Wurm.)

Shopping-Deal mit FOCUS online
Für nur 54,95 Euro: Überwachungskamera für die Weihnachtszeit zum Top-Preis
Ob im Urlaub oder daheim, mit der PetTec Cam Free behalten Sie Ihr Zuhause immer im Blick. Wir haben die smarte Kamera jetzt im exklusiven Angebot für nur 54,95 Euro (statt 84,95 Euro UVP) oder im praktischen Doppelpack für nur 99,95 Euro (UVP 169,90 Euro). ..
(focus.de. Leeren Sack nicht verpassen.)

Kritik an Sicherheitsstrategie
„Wir können das, wie wir jetzt angesehen werden, nicht akzeptieren“, sagt Merkel über die US-Pläne
Die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet eine harte Auseinandersetzung mit den USA über notwendige Regeln für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz. „Ich finde das einerseits faszinierend, aber andererseits schreit es danach, dass wir Leitplanken einsetzen, dass wir regulieren“, sagte sie bei einer Veranstaltung des Magazins „Stern“ in Berlin..
(welt.de. Klappe auf? Wie sieht sie denn aus, gehupft bei Springer?)

Thüringen
AfD steigt in Umfrage auf neuen Rekord – und ist jetzt stärker als CDU, SPD und BSW zusammen
(welt.de. Wetten, dass? Hauptsache regieren, weiß der KRÄTSCH.)

Vetternwirtschaft beim ÖRR
Ex-RBB-Intendantin Schlesinger wegen Untreue angeklagt
Es geht um dutzende Fälle: Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die RBB-Skandalchefin Patricia Schlesinger wegen Untreue – und nicht nur sie..
(Junge Freiheit. Auch mit Nichten?)

Chefärztinnen: Wenn Frauen einfach nicht wollen
Von Wolfgang Meins • Der Frauenanteil an den Medizinstudium-Erstsemestern liegt mittlerweile bei über 70 Prozent, der der Chefärztinnen an Großkrankenhäusern seit Jahren konstant bei 12 Prozent. Liegt das – wie wohlfeil behauptet – an männerbündischen Strukturen im Gesundheitssystem – oder schlicht am Knochenjob, den sich viele Frauen nicht zumuten wollen oder können? Ein Blick in die berufliche Praxis. .
(achgut.com. 75 Prozent links und Deutschland abwärts.)

Linksextremismus
Die Radikalisierung zum Antifa-Täter darf ruhig etwas dauern
Ist ein Jugendlicher über erste Kontakte ins Antifa-Milieu gekommen, kann er sich dort wie auf einem Abenteuerspielplatz austoben. Der Übergang in kriminelle, prototerroristische Strukturen verläuft fließender und leichter, als Außenstehende sich vorstellen. .
(Junge Freiheit. Aus RAF nichts gelernt?)

Massenproteste in Gießen
Unsere Demokratie. Idiotie. Agonie.
Die Hysterie um den AfD-Parteitag in Gießen zeigt auf, wie sektenartig „unsere Demokratie“ agiert – Endzeitstimmung inklusive. Doch das Grundübel der Gesellschaft reicht viel länger zurück und geht tiefer. Ein Essay von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Insekten sind mehr.)

Brandbrief aus Cottbus
„Keine Kraft mehr“ – Eltern an Migrantenschule schreien um Hilfe
Schläge, Tritte, Reizgas: An einer Cottbuser Grundschule mit hohem Migrantenanteil eskaliert die Gewalt. Selbst ein Sicherheitsdienst bringt die Lage nicht unter Kontrolle. Nun wehren sich verzweifelte Eltern mit einem offenen Brief. Die JF kennt die Details..
(Junge Freiheit. Wozu Briefe verbrennen, wenn es Grundgesetz und Schulgesetze gibt gegen KI, Keine Intelligenz?)
Identischer Fall in Leipzig
Syrer schmuggeln Syrer ein: Wie deutsche Behörden beim Schleusen helfen
Von Matthias Nikolaidis
Der Fall eines Schleuserrings aus 50 Syrern, meist Frauen, die ihre Verwandten mittels dreist gefälschter Pässe nach Deutschland schmuggelten, zeigt die ganze Absurdität der deutschen Migrationspolitik. Während Ausländer großzügig eingebürgert werden, nutzen die diese Gunst schamlos aus. Und deutsche Behörden assistieren..
(Tichys Einblick. Bürgerkrieg. Er muss raus. Wenn die Asylindustrie das Land pfeffern und pfaffern will, soll sie dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst. )

20 Mio. Aufrufe in drei Tagen
„Was soll ich denn fressen, ich bin ein Wolf“ – Ist das der beste Weihnachtsspot des Jahres?
Der französischen Supermarktkette Intermarché ist eine Werbeaktion geglückt: Ein von ihnen ins Leben gerufener vegetarischer Wolf geht derzeit in den sozialen Medien viral. .
(welt.de. Mehrheit überall doof?)

Praktiziertes Mißtrauen
Allensbach: Vertrauen ins Bundesverfassungsgericht schwindet
Von RAINER K. KÄMPF
„Die repräsentative Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Bürger denjenigen, die sie selbst als ihre Vertreter bestimmt haben, ein Mindestmaß an Vertrauen entgegenbringen“, stellt Thomas Petersen vom Institut für Demoskopie Allensbach in der neuesten Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen fest.
Damit mag er grundsätzlich richtig liegen. Nur, und darum geht es in diesem Beitrag, haben nach dem Dafürhalten der bundesdeutschen Eliten die Deutschen das irgendwie nicht begriffen. Das Vertrauen, soweit es vorhanden war und noch ist, schwindet.
Selbst das Bundesverfassungsgericht sei betroffen, wird mißmutig festgestellt. Woher das nur kommt? Richtig ist sicher die Erkenntnis, daß Kritik gegenüber dem Parlament, dem Staat an sich und der Regierung der Ausdruck politischer Reife ist.
Das hören wir gern und fühlen uns bestätigt, ständig an Reife zu gewinnen und im Turbo zu der Erkenntnis zu kommen, daß die Demokratie in unserem Land eben nicht mehr repräsentativ ist, sondern von denen vereinnahmt wurde, die sie als die ihre mißbrauchen. Insofern ist wachsendes Mißtrauen das Resultat des fortschreitenden Reifeprozesses des Volkes und der Wähler.
Daß kaum noch jemand den staatstreuen Medien vertraut, ist logisch und die zwingende Voraussetzung, nicht weiter in die Irre zu laufen und den Falschen Vertrauen zu schenken. Wir gehen in einen Prozeß des Wandels und praktiziertes Mißtrauen wird zur Grundlage der gesellschaftlichen Erneuerung.
Sollte allerdings jemand vermuten, in den abgehobenen Blasen praktizierter Dekadenz würde sich so etwas wie Reflexion breitmachen, irrt sich der. Das Gegenteil ist der Fall und sie erklären uns einfach für zu dumm, „ihre“ Politik zu begreifen.
Diese Frage zeigt das Ausmaß der Politiker- und damit auch der Institutionenskepsis, die in Deutschland herrscht. Nebenbei bemerkt zeigt sie auch das Ausmaß der Unkenntnis politischer Praxis, denn man kann annehmen, dass die Lektüre eines beliebigen Parlamentsprotokolls bei den meisten Menschen die Erkenntnis fördern würde, dass sie vielleicht doch nicht so viel von Politik verstehen wie die Abgeordneten.
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und genau diese Arroganz bringt Euch in die Bredouille, ein 1989 zu erleben, das das vor 36 Jahren weit in den Schatten stellen wird!
pi-news.net)
Die Welt schaut weg
Der Iran baut ein Raketenimperium auf
(Englischer Originaltext: Iran Is Building a Missile Empire, the World Looks Away - Übersetzung: Martin Christen)
Dem Iran wird nach dem 12‑Tage‑Krieg nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, doch die Bedrohung, die er nun darstellt, wächst erheblich. Während sich der globale Fokus auf andere Krisen verlagert hat, hat der Iran seine Produktion ballistischer Raketen rasant und aggressiv – nahezu mit Lichtgeschwindigkeit – beschleunigt. Das iranische Regime verkündet stolz die Herstellung großer Mengen von Raketen, erweitert die Produktionslinien und prahlt offen mit seinem wachsenden Arsenal. Der Iran verbirgt diese Entwicklungen nicht; er brüstet sich damit. Das Regime scheint sich trotz einer verheerenden Dürre ermutigt, gestärkt und entschlossen zu fühlen.
"Die Raketenmacht des Iran übertrifft heute bei weitem die des 12‑Tage‑Krieges", erklärte kürzlich der iranische Außenminister Abbas Araghchi. Seine Bemerkungen wurden durch Verteidigungsminister Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh bekräftigt, der sagte, die Verteidigungsindustrie habe sich nicht nur von den Belastungen des Krieges erholt, sondern sei dramatisch gewachsen. "Die Verteidigungsproduktion des Iran hat sich sowohl in Quantität als auch Qualität im Vergleich zur Zeit vor dem 12‑tägigen, von Israel im Juni aufgezwungenen Krieg verbessert", sagte er und betonte, dass neue Raketen nun schneller als je zuvor von den Produktionslinien rollen. Die Regierung scheint zu glauben, dass sie Schwung hat – und ist offenbar begierig, dies zu zeigen.
Einige Politiker und Analysten mögen diese Proklamationen als bloße Einschüchterung von Gegnern, zur Verhinderung von Angriffen und zur Aufrechterhaltung regionalen Einflusses abtun. Die Realität jedoch ist, dass die Raketenproduktion des Iran höchstwahrscheinlich erneut zum Kriegführen gedacht ist – entweder direkt oder über seine Stellvertreter. Das Regime hat eine dokumentierte Geschichte des Abschusses seiner Raketen auf US‑Militärbasen, auf Ziele im Irak, auf Israel und des Abfeuerns von Raketen nach Katar. Der Iran hat zudem ballistische Raketen an militante Gruppen wie die Huthi im Jemen geliefert und liefert auch Raketen‑ und Drohnentechnologie an Russland zur Verwendung gegen die Ukraine. Irans Stellvertreter haben Raketen auf zivile Flughäfen, Handelsschiffe, Städte und Infrastruktur in der gesamten Region abgefeuert. Wer diesen Aufbau als "defensiv" interpretiert, ignoriert Jahrzehnte gegenteiliger Beweise.
Darüber hinaus prahlt der Iran damit, dass seine Raketen US‑Städte, europäische Hauptstädte und Ziele im gesamten Nahen Osten treffen können. Iranische Funktionäre betonen weiterhin ihren Wunsch, Israel auszulöschen. Der Iran scheint die Raketenentwicklung als Rückgrat seiner Strategie zu betrachten, um konventionelle militärische Schwächen auszugleichen. Was wäre, wenn der Iran nur eine dieser Raketen mit einem nuklearen Sprengkopf bestücken sollte? Das Zeitfenster, um die Fähigkeiten des Iran einzuschränken, könnte sich rasch schließen. Die USA hätten Israel weitermachen lassen sollen, als es dies wollte, nachdem die Trump‑Regierung drei iranische Atomanlagen außer Gefecht gesetzt hatte: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiß, was er tut.
Der Westen täte gut daran, wieder eine glaubwürdige militärische Option auf den Tisch zu legen: Dem Iran muss klar gemacht werden, dass eine fortgesetzte Raketenexpansion, Drohungen und Proliferation erneut eine direkte und kraftvolle Antwort provozieren werden. Dies würde beinhalten, strategisch die Einrichtungen zu identifizieren, die an Entwicklung, Montage, Test und Verteilung ballistischer Raketen beteiligt sind.
Der zweite Schritt sollte umfassende, unerbittliche Sanktionen umfassen. Jede Einzelperson, jedes Unternehmen, jede ausländische Bank oder staatliche Einrichtung, die an der Unterstützung des iranischen Raketenprogramms beteiligt ist, sollte ohne Verzögerung sanktioniert werden. Ebenfalls einzubeziehen wären Lieferanten von Rohmaterialien, Transportnetzwerke, Tarnfirmen und Finanzinstitutionen, die dem Iran helfen, Beschränkungen zu umgehen. Die Sanktionen müssen mit Strafen durchgesetzt werden, die schwer genug sind, um andere davon abzuhalten, den Iran zu unterstützen, und sollten das Einfrieren von Auslandsvermögen, den Ausschluss vom globalen Bankensystem und umfassende Handelsbeschränkungen für jedes Unternehmen oder Land umfassen, das das iranische Raketenprogramm unterstützt.
Vielleicht der wichtigste wirtschaftliche Druckpunkt ist die Unterbindung oder drastische Einschränkung der iranischen Ölexporte, um seine Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der schnellen Raketenproduktion zu lähmen. Dies bedeutet, intensiven diplomatischen Druck auf die Hauptabnehmer des Iran auszuüben, damit sie ihre Importe einstellen. Jeder verkaufte Barrel iranischen Öls finanziert direkt Raketenkomponenten, Waffenlieferungen an Stellvertreter, Drohnenflotten und destabilisierende Operationen in der gesamten Region.
Die Raketen des Iran bleiben nicht innerhalb der Landesgrenzen. Sie werden an militante Organisationen verteilt, die weit außerhalb des iranischen Territoriums operieren, wodurch Teherans Reichweite erweitert wird. Wenn der Westen es ernst meint mit dem Stopp der iranischen Raketenexpansion, muss die Zerschlagung dieser Raketennetzwerke Teil der Strategie sein. Jede abgefangene Lieferung verzögert Teherans Ambitionen und schwächt seine Fähigkeit, Drohungen auszusenden.
Das Raketenarsenal des Iran war bereits vor dem 12‑Tage‑Krieg groß, doch es ist nun erheblich größer, ausgefeilter und wächst in einem beispiellosen Tempo. Das Selbstvertrauen und die Aggression des Regimes steigen parallel zu seiner Produktionskapazität. Es ist wichtig zu handeln, bevor die Raketen des Iran die geopolitische Landschaft in einer Weise verändern, die schwer umkehrbar sein könnte. Den Ausbau zu stoppen erfordert die Kombination einer glaubwürdigen militärischen Option mit strengen Sanktionen, der Unterbindung der Öleinnahmen des Regimes und der gezielten Bekämpfung jedes Knotens seines Proliferationsnetzwerks. Dem Iran darf nicht erlaubt werden, stärker, gefährlicher und selbstbewusster zu werden. Es steht viel auf dem Spiel und betrifft jede Nation, die auf eine sichere und freie Welt angewiesen ist.
(Dr. Majid Rafizadeh ist Politikwissenschaftler, an der Harvard University ausgebildeter Analyst und Vorstandsmitglied der Harvard International Review. Er hat mehrere Bücher über die US‑Außenpolitik verfasst. Er ist erreichbar unter dr.rafizadeh@post.harvard.edu. Quelle: Gatestone Institute)
Leselust?
Seht Ihr sie auch, diese gebückte Sklavenhaltung?
Wenn Sie das nächste Mal in der Bahn, im Wirtshaus oder auf der Straße nur noch gesenkte Köpfe, leuchtende Rechtecke und diesen leeren, tranceartigen Blick sehen – dann wissen Sie: Genau für diesen Moment hat Martin Lichtmesz sein neues Buch „Smarte Welt“ geschrieben.
Der Titel klingt erstmal harmlos, fast ironisch. Aber was drinsteht, ist ein schonungsloser, glasklarer und brandgefährlicher Rundumschlag gegen die größte Entmenschlichungsmaschinerie unserer Zeit. Die Freundinnen der Hells Angels müssen das jedes Mal tun, wenn die Männer von einer langen Fahrt zurückkommen.
Lichtmesz erzählt, wie er im Sommer 2023 in Ljubljana plötzlich „aufwacht“: Vier Bauarbeiter starren synchron in ihre Smartphones, und in diesem Augenblick bricht bei ihm die Mauer der Verdrängung zusammen. Ab dann sieht er nur noch diese „Körperfresser“: Überall. In Wien, in Triest, in jeder deutschen Innenstadt. Die Aliens sind längst da –, aber sie kommen nicht aus den Weiten des Weltalls, sondern aus Cupertino, Shenzhen und Mountain View.
Was folgt, ist eine der besten, wütendsten und gleichzeitig traurigsten Kulturkritiken der letzten Jahre. Mit Jonathan Haidt, Manfred Spitzer und – ja, auch Ted Kaczynski als Kronzeugen legt Lichtmesz gnadenlos offen, wie die „Große Neuverdrahtung“ seit 2010 bis 2015 eine ganze Generation psychisch kaputtgemacht hat. Wie wir unsere Kinder den Tech-Konzernen opfern. Wie die „neue Normalität“ in Wahrheit eine schleichende Entseelung ist, an die sich die Masse begeistert gewöhnt – weil sie so verdammt bequem ist.
Besonders stark: Seine Alltagsbeobachtungen treffen wie Faustschläge. Der bärtige Salafist, die Kopftuchmutter, der afrikanische Großfamilienvater, der Hipster, der Lederhosen-Träger, der Priester, die Oma mit Rollator – alle gleichgeschaltet in derselben gekrümmten Sklavenhaltung vor dem leuchtenden Götzen. Und ja, Lichtmesz sagt es klipp und klar: Gerade bildungsferne Migranten- und Unterschicht-Milieus setzen ihren Kleinkindern noch skrupelloser die Dinger vor die Nase – mit verheerenden Folgen für Sprache, Motorik und Hirnentwicklung. Hier wird nicht drum herum geredet, hier wird die Wahrheit ausgesprochen.
„Smarte Welt“ ist kein Jammerbuch eines verbitterten Boomers (dazu ist Lichtmesz auch deutlich zu jung!), der irgendwie nicht mehr klarkäme mit dieser „modernen Welt“. Es ist ein Weckruf. Ein Buch, das wütend macht – wütend genug, um endlich wieder etwas zu tun. Um den Kindern das Ding aus der Hand zu reißen. Um sich zu weigern, zum Zombie zu werden. Um zu erkennen: Wer heute noch glaubt, das Smartphone sei „nur ein Werkzeug“, der hat schon verloren.
„Smarte Welt“ von Martin Lichtmesz ist Pflichtlektüre für jeden, der noch eine Seele hat und seine Kinder vor der totalen Verdummung und Entmenschlichung bewahren will. Kauft es, verschenkt es, diskutiert es – und legt danach das verdammte elektronische Ding weg. Ein Buch, das uns wieder zu Menschen machen kann.
(pi-news.net)
Gefragt
Warum ist Deutschland eine Lachnummer der Welt?
Chatelaine meint…

Lächeln für die Zukunft
Der Windpark nimmt die nächste Hürde, eine Schlagzeile heute in der Tageszeitung.
Neuhausen ob Eck mit strahlenden Gesichtern bei der Vertragsunterzeichnung.
HERZLICHEN GLÜCKWÜNSCH – kurze Erinnerung an längst vergessene oder verdrängte Zeiten.
Corona hat gezeigt, dass man hinterher oft schlauer ist.
In der Pandemie hieß es: “Bitte vertraut den Experten.“
Heute sprechen wieder ganz demokratisch DIE Experten.
Wollen wir wieder warten auf den Moment, wo wir erfahren wer wirklich die richtigen Experten waren?
Chatelaine wartet aber diesmal nicht, ohne alles sauber zu dokumentieren und zu archivieren.
Als Anwältin der Heimat, der Natur mit all den Bäumen und Lebewesen wird sie es zur rechten Zeit wiederverwenden, und es wird hoffentlich diesmal Menschen geben, die Verantwortung für ihr Tun und Handeln oder auch Nichttun und Wegschauen übernehmen müssen.
Die Lüge kämpft mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung steht oder besser formuliert mit allen Menschen die sich ihr zur Verfügung stellen.
Es sind dieselben Medien, die uns wie zu Pandemiezeiten informieren, derselbe Typ Mensch, der über Expertenwissen verfügt, und es sind einfache Menschen, die alles aus diversen Gründen mitmachen.
Keine Eigenverantwortung in Sicht, es ist leicht, sich zu verstecken und noch leichter, dem Geruch der Bratwurscht oder dem Geld zu folgen.
Lahrifahri

Gelesen 12. 12. 25

(tutut) - Wer schenkt noch heute? Etwa an Weihnachten? Ja, auf Kosten anderer, da kennt eine zum Gehampel mutierte Bundesregierung nichts, alles andere wäre maßlose Übertreibung, keine Grenzen. Geschenkt an alle, was sich noch Politik und deren Medien nennt. Manchmal, aber nicht immer, waren Grips und Phantasie im Geschenkpaket. Ein paar deutsche Geschenke zählt das "Lexikon der wissenswerten Nebensachen - Zeys Sammelsurium" auf. "Gerhard Schröder schenkte Papst Johannes Paul II. am 18.5. 1999 einen Kupferstich mit einer Stadtansicht Krakaus aus dem 18. Jahrhundert". Ob der seine Heimat wiedererkannt hat? "Lion Feuchtwanger machte seiner Frau Marta Löffler am 12.5. 1912 die Goldstücke , die er von seinen Eltern vererbt bekam, zum Hochzeitsgeschenk". Da blieb das Gold wenigstens in der Familie. Wie auch hier: "Albert Einstein schenkte das Preisgeld, das er 1921 für den Nobelpreis für Physik bekam, einer ersten Ehefrau Mileva Maric". Noch einer, der rechnen konnte. "Am 26.6.1987 schenkte Erich Honecker Udo Lindenberg eine Schalmei - als Dank für die ihm zuvor von Lindenberg überreichte Lederjacke". Ob ein Hintergedanke dabei war, als der Portugiese Armando Rodrigues de Sá am 10. 9. 1964 bei seiner Ankunft in Deutschland als einmillionster Gastarbeiter ein Moped der Marke "Zündapp Sport Combinette" geschenkt bekam? Wann erhält der x-millionste Illegale ein Lastenfahrrad? Oder zählen die nicht mehr aufgrund der Vielfalt? "Bei einem Besuch der Bundeswehrsoldaten in Mazedonien und Bosnien am 23. und 24. 12. 1998 schenkte Verteidigungsminister Rudolf Scharping jedem der rund 2600 deutschen Soldaten einen Telefongutschein über 50 Mark. Zum 25. Jubiläum der Möbelhauskette IKEA schenkte Firmengründer Ingvar Kamprad am 9.11. 1999 den weltweit 38 000 Mitarbeitern die Tageseinnahme aller Filialen. Bei einem Umsatz von 73,37 Millionen Euro blieben jedem Mitarbeiter durchschnittlich 1840 Euro. Jeder IKEA-Angeastellte - vom Manager bis zur Putzfrau - erhielt den selben Anteil. Der Mineralölkonzern Aral spendierte 1998 zum 100-jährigen Bestehen der AG seinen Mitarbeitern originellerweise Tankgutscheine". Falls die jemand aufgehoben hat, wurden sie von der Ampel gevespert. Nachrichten vom Wochenende, ein 2. Advent?

Geschenkt! Selbst gebastelt oder komplett gekauft. Gibt's da noch einen Unterschied? Das Schicksal scheint zu würfeln, wer oder was Zeitung ist. Das war los, daheim, was nicht jeder hat, aber nicht geschenkt, sondern selber gemacht. Nun ist Bastelzeit. Wirtschaftsredaktionschef an der Leidplanke ist dabei - "Aus Angst muss Mut werden - Die Menschen haben Angst. Immer mehr Baden-Württemberger sorgen sich massiv um ihren Arbeitsplatz. Schon 15 Prozent der Beschäftigten fürchten ganz konkret um die Sicherheit des eigenen Jobs. Entsprechend verwundert es kaum, dass fast ein Drittel der Bürger davon ausgeht, in den kommenden Jahren Wohlstandsverluste erleiden zu müssen" - wie 1000 umgefragte Allensbacher Zeitungsspezies von über 11 Millionen LÄNDLERN meinen: "Baden-Württembergs Schlüsselindustrie wankt, die Bürger sind in großer Sorge". Verständlich angesichts der vielen Ruinen, die mal Schlösser waren. Mehr MUHT sagt die Kuh, nun muss geochst werden: "Menschen im Südwesten etwas optimistischer - Die Stimmung der Menschen im Südwesten hat sich im Vergleich zu Jahresbeginn etwas aufgehellt. Die wirtschaftliche Lage erfüllt aber weiterhin viele mit Sorgen". Merz der Bauer die Rößlein ausspannt. Vorsicht, ihr Kinder, geht erst einmal in den Gemeinderat, macht Bürgermeister oder wählt nächstes Jahr THE LÄND zu Baden-Württemberg, falls es Erinnerungskultur nicht weggehagelt hat. Gehopst ist wie gesprungen, sagt das Känguru: "Debatte über Social-Media-Verbot - In Australien dürfen Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 sind, keine Accounts mehr auf Plattformen wie Tiktok, Youtube oder Instagram nutzen". Reitende Leichen warten schon auf ihren Steckenpferden: "Baden-Württemberg ist Vorreiter bei digitaler Justiz". Da können die sich auf etwas gefasst machen: "Angst vor Kahlschlag bei Porsche", "Rekord bei Beschwerden über Post", "Ulmer Bahnhof im Ausnahmezustand - Es ist die erste von mehreren geplanten Teilsperrungen..", "Ex-Formel 1-Manager Willi Weber ist nach Medien-Angaben in seiner Stuttgarter Villa überfallen und ausgeraubt worden". Daheim nicht schlimmer, sondern Frau Holle: "Viel Kurzarbeit, weniger Stellen - doch es gibt Hoffnungsschimmer - Die Wirtschaft im Kreis tritt auf der Stelle – viele Betriebe federn die Flaute mit Kurzarbeit ab. Es gibt deutlich weniger Jobs in der Region als noch vor einem Jahr. Doch einige Unternehmen spüren erste Erholungen - Im Landkreis Tuttlingen hat sich die Wirtschaft abgekühlt: Aufträge kommen verzögert oder gar nicht, Budgets werden strenger kalkuliert, und selbst solide aufgestellte Unternehmen reagieren zunehmend nervös". Am einstigen Senkrechtstarter, wer erinnert sich noch, kann es nicht liegen: "Guido Wolf erneut in CDU-Landes vorstand gewählt - Beim Landesparteitag der Christdemokraten in Heidelberg wurde der frühere Landesjustizminister und Vertreter des Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen als Beisitzer in das Gremium aufgenommen. Darüber informiert der CDU-Kreisverband Tuttlingen". Per reitenden Boten? Ein Prost zum Trost: "Zwei Schulen haben jetzt Trinkwasserspender". Ihnen sei ein Trullala! Und Merz springt mit der Donau? "Auf den neuen Kanzler warten viele Aufgaben - Seit Dezember verstärkt Andreas Friedrich das Rektorat der Hochschule Furtwangen, zu der auch der Campus Tuttlingen gehört". Überall kann man sich nützlich machen. "Das teilt die Hochschule mit". Auf der Alb kei Sünd: "Deutschlands Bester kommt vom Heuberg - Einer der besten deutschen Azubis kommt aus Bubsheim. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat Jiahe Li als Besten im Beruf 'Fachkraft für Metalltechnik (Fachrichtung Zerspanungstechnik)' geehrt". Andere stolpern über Maulwurfshaufen, wie der große Kungfumeister lehrt. Noch ein Hopser ins linksgrüne Nirwana: "Der Windpark nimmt die nächste Hürde - Nachdem sich die Gemeinderäte für das Projekt ausgesprochen haben, folgte der nächste Schritt für den Bau von Windkraftanlagen im Schindelwald". Heißt es nicht schon lange "Wald tot"? Platz da! "Ende einer Ära: Mit 70 Jahren gibt er den Taktstock weiter - Eigentlich wollte Rudolf Barth eine schöpferische Pause einlegen. Daraus wurde mehr als ein Vierteljahrhundert voller Schaffenskraft. Eines lag ihm all die Jahre besonders am Herzen". Andere werden Kanzler. Und was macht der Volksredakteur als FDP-Fraktionsvorsitzender demnächst im Kreistag? Aufwärts immer: "Schülerzahlen steigen: Gymnasium Trossingen bekommt Anbau". An der Leidplanke steht's geschrieben: "Die Politik muss den Fokus jetzt voll und ganz auf die Wirtschaft richten und alles dafür tun, um die Unternehmen zu entlasten, Innovationen zu fördern und Wachstum zu begünstigen. Aber auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in der Pflicht. Erstere müssen wieder mehr im Inland investieren, zweitere müssen dabei helfen, dass dies möglich wird – auch durch Mehrarbeit und Verzicht an der einen oder anderen Stelle. Wenn die Angst nicht lähmt, sondern aufrüttelt und wieder in neuen Mut umschlägt, könnte der Moment für Veränderungen gekommen sein. Eine erste Stimmungsaufhellung macht durchaus Hoffnung". Das war der Donnerwetterbericht mit Vorzeigen von Sack und Rute.

TE-Interview mit Marcel Crok (Clintel)
„Es gibt keinen Klimanotstand“
Von Anna Diouf
Marcel Crok ist Mitbegründer und Direktor der Climate Intelligence Foundation (Clintel), die übliche Narrative von der Klimakatastrophe kritisch hinterfragt. Er spricht über das Ringen zwischen Ideologie und Wissenschaft und darüber, wie Europa gesichtswahrend aus der Klimapanik aussteigen könnte...
(Tichys Einblick. Wer sagt's Bürgermeistern und Gemeinderäten, welche sich von der linksgrünen Seuche ins Bockshorn jagen lassen?)

Krise in der Autoindustrie
Porsche-Betriebsrat fürchtet um deutsche Standorte - und fordert Zukunftsplan
Der kriselnde Autobauer Porsche ringt um seine Zukunft. Bei Betriebsversammlungen wurden die Beschäftigten in Zuffenhausen und Weissach informiert. Der Betriebsrat fürchtet um die deutschen Standorte..
(swr.de. China, China, China.)

Fahrer tödlich verunglückt
Bad Saulgau: Autofahrer an Bahnübergang von Zug erfasst
Am Mittwochabend ist ein Autofahrer in Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) an einem Bahnübergang in einen Zug gerammt. Laut Polizei erlag der Fahrer seinen Verletzungen..
(swr.de. Ein Zug im Nirgendwo?)

Digitale Souveränität und Datenschutz für Schulen
Office-Paket für Lehrkräfte: Sicher, unabhängig - unbeliebt
Mit der Plattform Schule@BW will das Land die digitale Souveränität an Schulen fördern. Doch die datenschutzfreundliche Lösung überzeugt noch nicht alle Lehrkräfte..
(swr.de. Was ist aus Bildung geworden?)

VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv
"Solange es um Fußball geht, wird alles okay sein"
Vor dem Europa-League-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv vermischen sich verschiedene komplexe Themen. Fußball und Politik lassen sich nicht trennen..
(swr.de. Viermal Weltmeister und nun Hausmeister.)

Landtag ändert Schulgesetz
Kommt jetzt ein Handy-Verbot? Schulen müssen verbindliche Regeln aufstellen
Die Schulen in Baden-Württemberg müssen künftig genau festlegen, wie und wo private Handys und andere mobile Endgeräte genutzt werden dürfen. Möglich ist auch ein Handy-Verbot..
(swr.de. Waren Klassenzimmer früher Telefonzellen?)

"Faktenbasis" zur Landtagswahl
Droht ein XXL-Landtag? Warum es 2026 deutlich mehr Abgeordnete in BW geben könnte
Neues Wahlrecht, Stimmensplitting und Überhangmandate: Experten erwarten nach der Landtagswahl einen stark wachsenden Landtag - mit möglichen Mehrkosten in Millionenhöhe..
(swr.de.Weniger Nullen braucht das Land.)
Cem Özdemir im Wahlkampf
Bei Maischberger: Grüner Wolf im schwarzen Schafspelz
Von Gastautor Fabian Kramer
Özdemir will das Verbrenner-Aus für 2035 so schnell wie möglich kippen. Hört, hört! Weil es für den Spitzenkandidaten der Grünen im Autoland Baden-Württemberg schwer ist zu punkten, geht Özdemir bei seinem plumpen Wahlkampfauftritt auf maximale inhaltliche Distanz zur grünen Programmatik...
(Tichys Einblick. Wenn es Nacht wird auf dem Bildschirm. Wie unterhaltsam ist ein Kindergärtner, der mutmaßlich gerne meilenweit fliegt? Erinnert sich niemand mehr? KI: "Flugmeilen-Affäre (auch Freiflug-Affäre genannt) im Jahr 2002, bei der der damalige grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir und andere Politiker dienstlich gesammelte Bonusmeilen privat nutzten, was zu einem großen politischen Skandal führte, der seinen Rückzug aus der Bundespolitik damals mit auslöste, auch wenn er später zurückkehrte". Da wurde das EU-Parlament zur Srafkolonie.)
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Stuttgarter Studie zu KI-Sicherheit
Wenn ein KI-Sprachmodell eine andere KI hackt - und Tipps zum Bombenbau gibt
Eine KI hackt eine andere KI. Plötzlich errät das KI-Sprachmodell, wie man eine Bombe baut oder ein Auto knackt. Das sind die Ergebnisse eines Stuttgarter Forschungsteams..
(swr.de. Bombig ohne Hirn ra.)

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NACHLESE
Klima-Hysteriker versinken in Panikmodellen
Der Potsdamer AMOC-Lauf: Droht Deutschland jetzt der Kältetod?
Von Gastautor Lothar Krimmel
Beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung heißt die Devise: Hauptsache Klimapanik. Wenn man mit Erderwärmung niemanden mehr hinterm Ofen hervorlockt, wird eben vor einer neuen Eiszeit gewarnt. Die Fachwelt hält von den dilettantisch fabrizierten „Daten“ eher wenig..
(Tichys Einblick. Sind Panikorchester von Deutschland die neue Klassik? Dabei tönt alle halbe Stunde vom Potsdamer Glockenspiel "Üb' immer Treu und Redlichkeit". Aber Preußen war einmal.)
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Alternativ-WEF in Prag:
Eröffnungsrede von Václav Klaus
In Prag fand am 22. November das zweite vom österreichischen Privatsender AUF1 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen organisierte Alternativ-WEF mit vielen Protagonisten der deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit statt. Auch PI-NEWS war wie im Vorjahr mit einem Team dabei. Die Eröffnungsreden hielten AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet und im Anschluss der frühere tschechische Präsident Prof. Dr. Václav Klaus. Laut Magnet habe sich das A-WEF mittlerweile als „Gegenbewegung zum globalistischen Great Reset“ etabliert, auf dem mit klugen und bedeutenden Persönlichkeiten der Aufklärungsbewegung Lösungen für eine freie Welt von morgen entwickelt werden. Unabhängigkeit mache die Kraft des A-WEF aus, denn man habe keine Oligarchen oder Konzerne im Hintergrund, sondern würde von vielen freiwilligen Kleinspendern getragen, sagt A-WEF Mitgründer Stefan Magnet in seiner Rede. „Das macht uns stark. Und gemeinsam können wir Berge versetzen.“ Daher diene man auch nicht den Zielen von Konzernen, Lobbys oder Banken, sondern der Wiederherstellung der Souveränität der Bürger und Völker. Die Chance dazu sei intakt: „Auch wenn das Establishment der EU sich alle Mühe gegeben hat, die Menschen kaputt zu machen… – noch lebt Europa, unter dem Schutt der fahrlässigen Zerstörung, unter dem Terror der Gleichmacherei und der Dekadenz“. Dann macht Magnet klar, wofür die Teilnehmer des Alternativ-WEF kämpfen: „Die EU ist nicht Europa! Europa, das ist das Europa der Kulturen, der Vaterländer, der Identitäten, der Werte und Vernunft – und natürlich das Europa der Völker und damit bereits in sich ein Bekenntnis zur Vielfalt statt zur globalistischen Gleichmacherei.“ Magnet stellte die drei großen Themenschwerpunkte der Jahrestagung 2025 vor: Kräfte bündeln für den Frieden. Europa von der EU zurückerobern. Das Schuldgeldsystem überwinden. Den Krieg zu verhindern sei die dringlichste Aufgabe für das kommende Jahr 2026: „Wir sagen mit aller Entschlossenheit NEIN zum Krieg. Und auch unser Tagungsprogramm hat als großen Bogen die Frage: Wie verhindern wir einen Krieg in Europa, ehe er ausbricht?“. Eine besondere Ehre für die Veranstalter war die neuerliche Schirmherrschaft durch den ehemaligen Präsidenten der Republik Tschechien, Prof. Dr. Václav Klaus. Der nach wie vor rüstige 84-Jährige begrüßte die Teilnehmer herzlich in seiner Heimat Prag. Er betonte, wie wichtig es gerade in dieser Zeit sei, gegen Krieg und für ein Europa der Vaterländer einzustehen. Er zeigte sich erfreut, dass das 2. A-WEF abermals in Prag stattfinden würde. Einerseits wäre es „ein Zeichen der relativen, noch existierenden Freiheit in unserem Land“, doch es wäre auch ein Zeichen für den dramatischen Zustand Mitteleuropas. „Es zeigt auch die fehlende Freiheit in Deutschland, was ich für sehr gefährlich halte.“ Die Rede von Klaus wurde mit stehendem Applaus der Zuhörer im Saal beendet.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Eine der Haupteigenschaften der heutigen Politiker ist deren ABSOLUTE Schmerzfreiheit: Völlig egal womit sie erwischt und konfrontiert werden – es geht ihnen am Allerwertesten vorbei. Denn sie wissen, dass man sie damit durchkommen lässt!
(Leser-Kommentar,Tichys Einblick)
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RA Schmitz über Sondereinsatzgruppe Wallasch
Fünf Landesmedienanstalten jagen einen Journalisten
Von Gastautor
Eine „Sondereinsatzgruppe“ aus fünf Landesmedienanstalten, tausende Euro Strafe für drei Artikel, die Aufforderung zur Totalüberprüfung des gesamten Archivs und bei Nichtbezahlung Zwangsgeld plus Ersatzhaft: Der Staat holt zum großen Schlag gegen ein einziges kritisches Online-Portal aus. Rechtsanwalt Dirk Schmitz erklärt, warum das der offene Versuch ist, unabhängigen Journalismus in Deutschland wirtschaftlich zu vernichten...
(Tichys Einblick. Einheitsmeinung gegen Journalismus?)

„Damit ist es vom Tisch“ –
EU beschließt offenbar Aus vom Verbrenner-Verbot
Die EU-Kommission will nach Angaben des EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber das Verbrenner-Aus kippen. „Bei Neuzulassungen ab 2035 soll nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO₂-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden“, sagte Weber der „Bild“-Zeitung..
(welt.de. Uschi-Offenbarung? Was geht sowas die EUdSSR an? Morgen wieder neues Geschwätz.)

Mit knapp 95
Wegen Antisemitismus und AfD – Armin Mueller-Stahl denkt übers Auswandern nach
..Die politischen Entwicklungen seien nicht sehr erbaulich „Der zunehmende Antisemitismus, das Erstarken der AfD – ich habe das alles schon einmal erlebt.“ Er habe die Nazizeit und den Zweiten Weltkrieg erlebt und wolle das nicht noch einmal durchmachen..
(welt.de. Tilsiter Käse. Eine Frage des Alters? Als zehn Jahre jüngerer Stadt-Landsmann muss ich, Jochen Kastilan, ihm widersprechen, da verwechselt er Links und Rechts.)

(Symbolbild)
„Tagebuch eines Gefangenen“
„Donnerschlag“ in Frankreich – Sarkozy enthüllt in Buch Telefonat mit Le Pen
20 Tage hat der verurteilte französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy im Gefängnis verbracht. In seinem Buch schreibt er über diesen „Alptraum“ – und findet überraschende Worte über seine einstige Rivalin Marine Le Pen. ...Er enthüllt, dass er als Häftling mit der rechtsnationalen Politikerin Marine Le Pen telefoniert habe, die einst für ihn eine große Rivalin war. Die Partei Rassemblement National von Le Pen sei „keine Gefahr für die Republik“, schreibt Sarkozy. Die Mitglieder der Partei „respektieren die Ergebnisse der Wahlen und beteiligen sich am Funktionieren unserer Demokratie“, schreibt er weiter...Der Politikanalyst Roland Cayrol teilte mit, die Kommentare von Sarkozy seien „ein Donnerschlag“ angesichts einer jahrzehntelangen Haltung französischer Konservativer, wonach es zwischen ihnen und dem Rassemblement National keine gemeinsamen Werte gebe und auch kein Wahlbündnis mit dem rechtsnationalen Lager möglich sei...
(welt.de. Muss Merz erst in den Knast, bevor er auch ein solches Buch schreiben kann?)

Klima-Debatte
Wenn die Energiewende nicht gestoppt wird, scheitert der Staat
Von Manfred Haferburg • Wann gilt ein Projekt als gescheitert? Alle nachprüfbaren Indikatoren weisen darauf hin, dass dies bei der Energiewende der Fall ist. Deutschland hält aber eisern daran fest. Doch ein gescheitertes Projekt muss beendet werden – je früher, desto besser..
(achgut.com. Nur Gescheite sehen das Scheitern.)

Neuer Koalitionskrach
Der nächste Bas-Crash
Erst die Eigenmächtigkeit beim Rentenpaket, dann die Ansage, Arbeitgeber zu „bekämpfen“ und nun Entschärfungen beim Bürgergeld. SPD-Chefin Bärbel Bas fühlt sich bestärkt in ihren sozialistischen Alleingängen. Denn der Kanzler unterwirft sich ihr. Eine Analyse..
(Junge Freiheit. Marx, Murks, Merz.)
Keine Rücküberstellungen
„Solidaritätspool“ der EU: Deutschland behält tausende Dublin-Migranten aus Griechenland
Von Matthias Nikolaidis
Mit Athen handelt Dobrindt einen „reinen Tisch“ aus – und liefert damit Berlin ans Messer: Zigtausende offene Dublin-Altfälle werden gestrichen und verbleiben in Deutschland. Was als harter Kurs verkauft wird, ist in Wahrheit ein Blankoscheck für dauerhafte nekundärmigration..
(Tichys Einblick. Wo bleibt die Polizei mit dem Grundgesetz und dem Minister am Arm?)

Tagung des Koalitionsausschusses
Friedrich Merz ist der größte Reformkanzler aller Zeiten – denkt er von sich selbst
Von Mario Thurnes
Der Koalitionsausschuss hat getagt. CDU, CSU und SPD wollen künftig Straßen und Schienen schneller bauen, drücken sich aber um das Thema steigende Kassenbeiträge. Friedrich Merz feiert sich indes als größter Reformkanzler aller Zeiten..
(Tichys Einblick. 1,93m. Die Form muss erst noch erfunden werden, in die er passt.)

Toiletten-Historie
Monarchen empfingen Gäste auf dem Klo sitzend – ein US-Präsident in den 1960ern ebenso
(welt.de. Heute wird die Spülung gezogen.)

Mindestanzahl für Deutschland
US-Kongreß begrenzt Truppenabzug in Europa deutlich
Washington setzt eine klare Untergrenze: Die US-Truppen in Europa dürfen langfristig nicht unter 76.000 sinken. Damit schließt das neue Gesetz größere Abzüge faktisch aus. .
(Junge Freiheit. Indianershow am Ende?)

Böhmermann Mitinitiator:
Kabuler Appell – 2000 weitere Afghanen nach Deutschland?
Mit einem offenen Brief unter dem Titel „Kabuler Appell" fordern einige Prominente und NGOs die sofortige Aufnahme von 2000 Afghanen – ohne die Ergebnisse der nötigen Sicherheitsprüfungen abzuwarten.
VON Richard Schmitt
(Tichys Einblick. Taliban regieren Deutschland per Ballermann.)

Der Ideologiezug rast in den Crash
Der US-Zug und der EU-Zug rasen nicht aufeinander zu, sondern aneinander vorbei
Die Nichtregierungskoalition setzt die Wahnsinns-Kombination von Monsterschulden, verrottender Staats-, Sozial- und Gesundheitsleistungen und noch mehr Abzockung der Steuerzahler fort. Und Berlin wundert sich, dass Trump etwas anderes propagiert.
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Wie viele Wiederholungen braucht die Klappe?)
Wo bleibt der Aufhebungsvertrag?
Antideutsche Gleichstellungsbeauftragte noch immer im Amt
Eigentlich ist so ein Aufhebungsvertrag eine Sache von wenigen Minuten. Im Fall der deutschlandfeindlichen Gleichstellungsbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern allerdings scheint es plötzlich kompliziert zu werden. Nun muß die Landesregierung eingestehen: Sie ist noch immer im Amt – und kassiert dafür fürstliche Bezüge. .
(Junge Freiheit. Mondo cane.)

Der Wischiwaschi-Kanzler in der bizarrsten Sendung des Jahres
Kanzler Merz hat jeglichen Schwung aus Wahlkampfzeiten verloren und ist zum Leisetreter geworden. Nach dem abgeblasenen Herbst der Reformen verpaßte er nun vor dem Millionenpublikum der ARD die letzte große Chance, Klartext zu reden und aus der Defensive zu kommen..
(Junge Freiheit. Was er nicht kann, das kann er gut.)

Korruption in Brüssel
Zwei Rücktritte sind nicht genug
Zwei einflußreiche EU-Spitzenleute reichen Rücktritte ein, um die Korruptionsvorwürfe gegen sich prüfen zu lassen. Das ist nichts außer Show – der Sumpf ist viel tiefer und hat einen Namen: Ursula von der Leyen. Ein Kommentar von Albrecht Rothacher. .
(Junge Freiheit. Bekannt aus Deutschland. Reicht's noch immer nicht?)

Längere Fassung der Sicherheitsstrategie
In Geheimpapier planen die USA, vier Länder aus der EU „herauszuziehen“
US-Präsident Donald Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus in Washington, D.C. am Dienstag letzter Woche
Die nationale Sicherheitsstrategie der USA sorgt weiter für Wirbel. Nun gibt es Berichte über eine längere Version. Darin unter anderem enthalten: Österreich, Italien, Ungarn und Polen sollen aus der EU "herausgezogen" werden..
(focus.de. Nicht alle Indianer sind gute Indianer, wenn der Fluss sich biegt.)

Wind-Strom
Osten beklagt dieungleiche Belastung durch die Energiewende - Experten raten zu Strompreiszonen
(welt.de. Ansichtssache. DDR war schon immer zonig.)

Private Altersvorsorge
Eine bodenlose Dummheit der ganz großen Koalition unter Realkanzlerin Bas
Von Don Alphonso
(welt.de. Kollision zwischen Topf und Kopf.)

„Die Arena“ und „Die 100“
ARD dreht völlig frei – Propaganda am Limit
Von Gastautor Brunhilde Plog
Es sind die letzten Zuckungen des öffentlich-rechtlichen Systems. In Sendungen wie „Die Arena“ und „Die 100“ manifestiert sich, dass der Staatsfunk absolut unreformierbar ist. Systemtreue Moderatoren und handverlesene Studiogäste liefern für den Kanzler und das Volk ein Feuerwerk der Parolen. .
(Tichys Einblick. Wer sich sowas leistet, der braucht keine Demokratie.)

Brisanter Bericht
Trumps Ukraine-Plan soll russische Energielieferungen für Europa vorsehen
Der Ukraine-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump sieht einem Medienbericht zufolge die Wiederherstellung von russischen Energielieferungen nach Europa vor. Zudem seien US-Investitionen in Ölprojekte und strategische Bereiche Russlands wie Seltene Erden geplant, berichtet das „Wall Street Journal“. Demnach sollen auch eingefrorene russische Vermögenswerte in Höhe von 200 Milliarden Dollar für Projekte in der Ukraine genutzt werden, darunter ein neues Rechenzentrum, das vom derzeit von russischen Streitkräften kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja mit Strom versorgt werden soll. .
(welt.de. Die kleinen Großsprecher hängen sich selber auf.)

(Symbolbild)
Hamburger Polizei
Shisha-Bars dienen straffällig gewordenen Personen als Rückzugsort
In Hamburgs Shisha-Bars nehmen die Rechtsverstöße rasant zu. Kontrollen decken immer mehr Delikte und massive Sicherheitsmängel auf. Während der rot-grüne Senat nicht von Clanstrukturen spricht, warnt die AfD vor einem „Shisha-Sumpf“..
(Junge Freiheit. Wer ist noch ohne?)

Internes Schreiben
In diese Länder soll deutsche Entwicklungshilfe in Zukunft verstärkt fließen
(welt.de. Doofer geht immer.)

Steuergeld in Stahl und Pulver
Ein toter Soldat im Ukraine-Krieg kostet ca. 3,7 Millionen Euro
Von MEINRAD MÜLLER
Seit Februar 2022 wurden 860 Milliarden Euro für den Krieg in der Ukraine ausgegeben. Für Waffen, Munition, Drohnen, Panzer, Treibstoff, Logistik. Und das „Ergebnis“ dieser Ausgaben sind etwa 235.000 tote Soldaten (ukrainische und russische zusammen), zusätzlich zehntausende Zivilisten. Und viele, viele Verletzte.
Stellt man die Rechnung „860.000.000.000 Euro geteilt durch 235.000 Tote“ auf, ergibt sich ein Betrag von 3,7 Millionen Euro pro totem Soldaten. 3,7 Millionen Euro pro Leichnam – das ist der offizielle „Marktwert“, den die Welt gerade bereit ist zu zahlen, um einen 20- bis 30-jährigen Mann unter die Erde zu bringen.
Das Geld fließt in Waffen, die zerstören. Hier die Kosten einiger typischer europäischer und amerikanischer Militärprodukte, basierend auf aktuellen Beschaffungspreisen und Verträgen. Jede Zahl ist ein Nagel in den Sarg der Vernunft:
- Panzer (Leopard 2 A8): Hersteller KNDS Deutschland (Krauss-Maffei Wegmann / Rheinmetall). Kosten: ca. 15 Millionen Euro pro Einheit (basierend auf Vertrag für 18 Stück zu 525,6 Millionen Euro; oder 105 Stück für 2,9 Milliarden Euro). Gesamtsumme für 18 Einheiten: 525,6 Millionen Euro.
- Artilleriegeschoss (155 mm, z. B. DM121): Hersteller Rheinmetall (Europa). Kosten: 3.000–3.600 Euro pro Geschoss (Rahmenvertrag für 333.000 Stück zu 1,2 Milliarden Euro; Preisanstieg seit 2022 um 50 Prozent).
- Kugel (7,62 mm NATO, Vollmantel): NATO-Standard (z. B. RUAG Schweiz oder Nammo Norwegen). Kosten: 0,5 bis 2 Euro pro Patrone (militärische Massenware).
- Maschinengewehr (MG3): Hersteller Rheinmetall (Deutschland). Kosten: 10.000 bis 20.000 Euro pro Einheit (Standardwaffe der Bundeswehr).
- Haubitze (PzH 2000): Hersteller Krauss-Maffei Wegmann (Deutschland). Kosten: ca. 15 Millionen Euro pro Einheit (basierend auf Vertrag für 12 Stück zu 190,7 Millionen Euro; oder 10 Stück für 184 Millionen Euro). Gesamtsumme für 12 Einheiten: 190,7 Millionen Euro.
CEOs feiern Quartalsberichte
Diese Preise sind nicht abstrakt. Sie sind Steuergelder, die in Stahl und Pulver umgewandelt werden. Ein einziger Leopard-Panzer kostet mehr als das Jahresgehalt von 300 Bundeswehr-Soldaten. Ein 155 mm-Geschoss – das in Sekunden explodiert – frisst das Budget für hunderte Schulbücher. Und eine Haubitze? Sie feuert für Millionen, was man in ein Krankenhaus stecken könnte.
Während das Geld versickert, steigen die Aktienkurse der Hersteller ins Unermessliche. Rheinmetall, der deutsche Riese hinter Leopard, Munition und MG3, hat seit Kriegsbeginn über 1700 Prozent zugelegt – ein Rekordjahr 2024 mit explodierenden Gewinnen durch die Ukraine-Aufträge. BAE Systems in Großbritannien verdoppelt sich durch Granatenproduktion, Aufträge im Wert von 80 Mrd. CHF. Lockheed Martin in den USA, Lieferant von Himars und Excalibur, notiert stabile Gewinne, während der Sektor insgesamt 43 Prozent im MSCI World Aerospace and Defense Index 2025 steigt. Diese Firmen – Rheinmetall, BAE, Lockheed – machen Milliarden, während parallel tausende Kämpfer zwei Meter tief unter der Erde liegen, namenlos und vergessen.
Die Parlamente debattieren „Pakete“ und die Börsen jubeln. Aber die Wahrheit ist: Jede Rakete, jeder Panzer, jede Kugel ist ein Stück von uns, verbrannt für Profite, die nur wenige bereichern. Für 3,7 Millionen Euro pro Totem hätten wir bauen können. Stattdessen zerstören wir. Und die Rechnung kommt irgendwann – nicht für die Aktionäre, sondern für uns alle.
Lektion aus der Vergangenheit nicht gelernt
Das Geld ist nicht „investiert“. Es ist weg. Für immer. Und während das passiert, sitzen in Berlin und Brüssel Menschen an Tischen und beschließen die nächste Milliarde, die nächste Lieferung, das nächste „Paket“. Keiner von ihnen muss seinen eigenen Sohn in den Krieg schicken. Keiner von ihnen wird je 3,7 Millionen Euro für das Leben seines Kindes verlangen müssen. Das ist organisierte Menschenvernichtung in industriellem Maßstab.
Für all jene, die den Zweiten Weltkrieg so tief verabscheuen – die Humanisten, die geschworen haben „Nie wieder“ –, ist das der ultimative Verrat. Die, die die Bombennächte als Mahnung in die Verfassung geschrieben haben, tun es jetzt selbst wieder: Sie pumpen Milliarden in Maschinen des Todes, die Städte in Schutt legen und Generationen vernichten.
Es ist dasselbe Muster – nur mit moderner Technik und unter dem Deckmantel der „Verteidigung“. Die Gräber sind dieselben, die Witwen und Eltern weinen gleich, und die Profiteure lachen lauter. Wir haben die Lektion nicht gelernt. Wir wiederholen sie. Und das ist die größte Schande dieser Zeit.
(pi-news.net)
