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Je edler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife

Von Arthur Schopenhauer

Mit den Mädchen hat es die Natur auf Das, was man im dramaturgischen Sinne, einen Knalleffekt nennt, abgesehen, indem sie dieselben, auf wenige Jahre, mit überreichlicher Schönheit, Reiz und Fülle ausstattet, auf Kosten ihrer ganzen übrigen Lebenszeit, damit sie nämlich, während jener Jahre, der Phantasie eines Mannes sich in dem Maße bemächtigen könnten, daß er hingerissen wird, die Sorge für sie auf Zeit Lebens, in irgend einer Form, ehrlich zu übernehmen; zu welchem Schritte ihn zu vermögen, die bloße vernünftige Ueberlegung keine hinlänglich sichere Bürgschaft zu geben schien. Sonach hat die Natur das Weib, eben wie jedes andere ihrer Geschöpfe, mit den Waffen und Werkzeugen ausgerüstet, deren es zur Sicherung seines Daseins bedarf, und auf die Zeit, da es ihrer bedarf; wobei sie denn auch mit ihrer gewöhnlichen Sparsamkeit verfahren ist. Wie nämlich die weibliche Ameise, nach der Begattung, die fortan überflüssigen, ja, für das Brutverhältniß gefährlichen Flügel verliert; so meistens nach einem oder zwei Kindbetten, das Weib seine Schönheit; wahrscheinlich sogar aus dem selben Grunde.

Dem entsprechend halten die jungen Mädchen ihre häuslichen, oder gewerblichen Geschäfte, in ihrem Herzen, für Nebensache, wohl gar für bloßen Spaß: als ihren allein ernstlichen Beruf betrachten sie die Liebe, die Eroberungen und was damit in Verbindung steht, wie Toilette, Tanz u. s. w.

Je edler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife. Der Mann erlangt die Reife seiner Vernunft und Geisteskräfte kaum vor dem acht und zwanzigsten Jahre; das Weib mit dem achtzehnten. Aber es ist auch eine Vernunft danach: eine gar knapp gemessene. Daher bleiben die Weiber ihr Leben lang Kinder, sehn immer nur das Nächste, kleben an der Gegenwart, nehmen den Schein der Dinge für die Sache und ziehn Kleinigkeiten den wichtigen Angelegenheiten vor. Die Vernunft nämlich ist es, vermöge deren der Mensch nicht, wie das Thier, bloß in der Gegenwart lebt, sondern Vergangenheit und Zukunft übersieht und bedenkt; woraus dann seine Vorsicht, seine Sorge und häufige Beklommenheit entspringt. Der Vortheile, wie der Nachtheile, die Dies bringt, ist das Weib, in Folge seiner schwächern Vernunft, weniger theilhaft; vielmehr ist derselbe ein geistiger Myops, indem sein intuitiver Verstand in der Nähe scharf sieht, hingegen einen engen Gesichtskreis hat, in welchen das Entfernte nicht fällt; daher eben alles Abwesende, Vergangene, Künftige, viel schwächer auf die Weiber wirkt, als auf uns, woraus denn auch der bei ihnen viel häufigere und bisweilen an Verrücktheit grenzende Hang zur Verschwendung entspringt. Die Weiber denken in ihrem Herzen, die Bestimmung der Männer sei, Geld zu verdienen, die ihre hingegen, es durchzubringen; wo möglich schon bei Lebzeiten des Mannes, wenigstens aber nach seinem Tode. Schon daß der Mann das Erworbene ihnen zur Haushaltung übergiebt, bestärkt sie in dem Glauben. – So viele Nachtheile Dies alles zwar mit sich führt, so hat es doch das Gute, daß das Weib mehr in der Gegenwart aufgeht, als wir, und daher diese, wenn sie nur erträglich ist, besser genießen, woraus die dem Weibe eigenthümliche Heiterkeit hervorgeht, welche sie zur Erholung, erforderlichen Falles zum Troste des sorgenbelasteten Mannes eignet.

In schwierigen Angelegenheiten, nach Weise der alten Germanen, auch die Weiber zu Rathe zu ziehn, ist keineswegs verwerflich: denn ihre Auffassungsweise der Dinge ist von der unsrigen ganz verschieden und zwar besonders dadurch, daß sie gern den kürzesten Weg zum Ziele und überhaupt das zunächst Liegende ins Auge faßt, über welches wir, eben weil es vor unserer Nase liegt, meistens weit hinwegsehn; wo es uns dann Noth thut, darauf zurückgeführt zu werden, um die nahe und einfache Ansicht wieder zu gewinnen. Hiezu kommt, daß die Weiber entschieden nüchterner sind, als wir; wodurch sie in den Dingen nicht mehr sehn, als wirklich da ist; während wir, wenn unsere Leidenschaften erregt sind, leicht das Vorhandene vergrößern, oder Imaginäres hinzufügen.

Aus der selben Quelle ist es abzuleiten, daß die Weiber mehr Mitleid und daher mehr Menschenliebe und Theilnahme an Unglücklichen zeigen, als die Männer: hingegen aber im Punkte der Gerechtigkeit, Redlichkeit und Gewissenhaftigkeit, diesen nachstehn. Denn in Folge ihrer schwachen Vernunft übt das Gegenwärtige, Anschauliche, unmittelbar Reale eine Gewalt über sie aus, gegen welche die abstrakten Gedanken, die stehenden Maximen, die festgefaßten Entschlüsse, überhaupt die Rücksicht auf Vergangenheit und Zukunft, auf Abwesendes und Entferntes, selten viel vermögen.

Demgemäß wird man als den Grundfehler des weiblichen Charakters Ungerechtigkeit finden. Er entsteht zunächst aus dem dargelegten Mangel an Vernünftigkeit und Ueberlegung, wird zudem aber noch dadurch unterstützt, daß sie, als die schwächeren, von der Natur nicht auf die Kraft, sondern auf die List angewiesen sind: daher ihre instinktartige Verschlagenheit und ihr unvertilgbarer Hang zum Lügen. Denn, wie den Löwen mit Klauen und Gebiß, den Elephanten mit Stoßzähnen, den Eber mit Hauern, den Stier mit Hörnern und die Sepia mit der wassertrübenden Tinte, so hat die Natur das Weib mit Verstellungskraft ausgerüstet, zu seinem Schutz und Wehr, und hat alle die Kraft, die sie dem Manne als körperliche Stärke und Vernunft verlieh, dem Weibe in Gestalt jener Gabe zugewendet.

Die Verstellung ist ihm demnach angeboren, deshalb auch fast so sehr dem dummen, wie dem klugen Weibe eigen. Von derselben bei jeder Gelegenheit Gebrauch zu machen ist ihm daher so natürlich, wie jenen Thieren, bei Angriff, sogleich ihre Waffen anzuwenden, und empfindet es sich dabei gewissermaßen als seine Rechte gebrauchend. Darum ist ein ganz wahrhaftes, unverstelltes Weib vielleicht unmöglich. Eben deshalb durchschauen sie fremde Verstellung so leicht, daß es nicht rathsam ist, ihnen gegenüber, es damit zu versuchen. – Aus dem aufgestellten Grundfehler und seinen Beigaben entspringt aber Falschheit, Treulosigkeit, Verrath, Undank u. s. w. Der gerichtlichen Meineide machen Weiber sich viel öfter schuldig, als Männer. Es ließe sich überhaupt in Frage stellen, ob sie zum Eide zuzulassen sind. – Von Zeit zu Zeit wiederholt sich überall der Fall, daß Damen, denen nichts abgeht, in Kaufmannsläden etwas heimlich einstecken und entwenden.

Weil im Grunde die Weiber ganz allein zur Propagation des Geschlechts da sind und ihre Bestimmung hierin aufgeht; so leben sie durchweg mehr in der Gattung, als In den Individuen, nehmen es in ihrem Herzen ernstlicher mit den Angelegenheiten der Gattung, als mit den individuellen. Dies giebt ihrem ganzen Wesen und Treiben einen gewissen Leichtsinn und überhaupt eine von der des Mannes von Grund aus verschiedene Richtung, aus welcher die so häufige und fast normale Uneinigkeit in der Ehe erwächst.

Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzheinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt: in diesem Triebe nämlich steckt seine ganze Schönheit. Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben. Das macht, sie sind keines rein objektiven Antheils an irgend etwas fähig, und der Grund hievon ist, denke ich, folgender. Der Mann strebt in Allem eine direkte Herrschaft über die Dinge an, entweder durch Verstehen oder durch Bezwingen derselben. Aber das Weib ist immer und überall auf eine bloße indirekte Herrschaft verwiesen, nämlich mittels des Mannes, als welchen allein es direkt zu beherrschen hat. Darum liegt es in der Weiber Natur, Alles nur als Mittel, den Mann zu gewinnen, anzusehn, und ihr Antheil an irgend etwas Anderem ist immer nur ein simulirter, ein bloßer Umweg, d. h. läuft auf Koketterie und Aefferei hinaus.

Sie sind sexus sequior [das geringere Geschlecht], das in jedem Betracht zurückstehende, zweite Geschlecht, dessen Schwäche man demnach schonen soll, aber welchem Ehrfurcht zu bezeugen über die Maßen lächerlich ist und uns in ihren eigenen Augen herabsetzt. Als die Natur das Menschengeschlecht in zwei Hälften spaltete, hat sie den Schnitt nicht gerade durch die Mitte geführt. Bei aller Polarität ist der Unterschied des positiven vom negativen Pol kein bloß qualitativer, sondern zugleich ein quantitativer. – So haben eben auch die Alten und die orientalischen Völker die Weiber angesehen und danach die ihnen angemessene Stellung viel richtiger erkannt als wir mit unsrer altfranzösischen Galanterie und abgeschmackter Weiberveneration, dieser höchsten Blüthe christlich-germanischer Dummheit, welche nur gedient hat, sie so arrogant und rücksichtslos zu machen, daß man bisweilen an die heiligen Affen in Benares erinnert wird, welche, im Bewußtsein ihrer Heiligkeit und Unverletzlichkeit, sich Alles und Jedes erlaubt halten.

(tutut) - Am blauen Zeitungsmontag fehlen meist die Worte im Kampf gegen den Leserschwund. Daran ändert auch eine Ampel nichts, die sie mit Aladins Wunderlampe verwechseln und jeden Tag Märchen in Wiederholungen auftischen. So ist es wichtig beim Ausschellen von Propaganda der Herrschenden, auf Sprache zu achten.  Nichts geht über Genderei des neuen Deutsch. Oder wie Dieter E. Zimmer in "Redensarten" (1986) hervorhob: "Die politische Auseinandersetzung ist, unter anderem, auch ein Sprachstreit. Nicht ein Streit mit Hilfe von Worten, sondern ein Streit um Worte. Jenem Machthaber gehöre die Zukunft, der neue Sprachregelungen durchsetzen könne, schrieb Nietzsche einmal. Und Friedrich Heer: 'Jeder weltgeschichtliche Kampf ist Kampf um Machtübernahme in der Sprache'". Denn Wörter, vor allem die großen Wörter, die gefühlssatten Kolossalbegriffe wie Freiheit, Frieden, Demokratie, Volk, Sozialismus, bezeichneten nicht nur, warum gestritten werde. Sie seien nicht nur Mittel. Sie gehörten selber zum Besitz, seien Teil der Sache, um die die Auseinandersetzung  gehe. Der Streit um Worte sei nicht ein Streit nur um Worte und als solcher überflüssig, er sei ein Streit um ein Stück Eigentum der streitenden politischen Faktionen, also der Untergruppe einer Partei oder politischen  Organisation, um ihr verbales Eigentum. Zimmer: "Dieses verbale Eigentum ist der Gruppe so wichtig,weil es Gemeinsamkeit schafft, ganz wie anderes immaterielles Eigentum, Fahnen, Lieder, Gesten, Embleme, Kleidung. Sehr genau hat dies der Philosoph Hermann Lübbe einmal  gesehen und beschrieben: 'Es handelt sich ... keineswegs um schlechterdings sinnleere sprachliche Elemente; sie alle haben Deutlicheit genug, um Freund-Feind-

Gruppierungen sichtbar zu machen  oder zu stiften. Man ist in Solidaritäten eingewiesen. Es sind  politische Kategorien, die zu sagen erlauben was man solle und wer man sei, und sie treffen wichtige Unterscheidungen. Dabei ist die geringe Präzision dieser Begriffe kein Mangel, sondern Bedingung ihrer politischen Wirksamkeit. Ihre hohe Allgemeinheit erlaubt es nämlich, sie durch geeignete Interpretationen an Unvorhergesehenes anzupassen ... Der Kampf gegen den politischen Gegner wird nicht zuletzt geführt als Kampf gegen seinen politischen Sprachgebrauch'". Der Autor erinnert an den Bundestagswahlkampf 1976, in den die CDU/CSU mit dem Slogan Freiheit statt Sozialismus einzog. "Sehr sinnvoll war seine Aussage nicht. Zum einen, weil es Begriffe sehr unterschiedlicher Dimension waren, so daß ihre Gegenüberstellung klang wie Sommerurlaub statt Scheuersand. Zum anderen, weil er unterstellte, der politische Gegner strebe sozialistische Sklaverei an - eine Verdächtigung, die selbst der schwärzeste Unionswähler für eine gelinde Verkennung der Realität  gehalten haben muß. Dennoch war der Slogan vermutlich wirkungsvoll. Er war nämlich gar keine Aussage , sondern eine Schaustellung.  Eine Gruppe marschierte auf und führte vor, daß sie im Besitz der Wortfahne Freiheit war; dem Gegner heftete sie den Wortwimpel Sozialismus an den Rücken.

Der Politologe Wolfgang Bergsdorf  notiert dazu, daß in demoskopischen Umfragen des gleichen Jahres Freiheit der als mit Abstand sympathischtepolitische Begriff  dastand - 93 Prozent der Deutschen zogen ihn jedem andern vor. Dagegen hatte Sozialismus den Deutschen seit 1961 immer negativer  in den Ohren geklungen. Die Parole konfrontierte nicht zwei politische Programme. Mit ihr reklamierte eine Partei einen in diesem Zusammenhang nahezu sinnleeren, aber jedenfalls hochsymphatischen Großbegriff, der bis dahin allen gehört hatte, für sich allein. Die SPD antwortete mit Freiheit und Sozialismus  und gab damit kund, daß sie sich das Logo Freiheit nicht wegnehmen lasse". Wer sich die neuerdings plakatierten Slogans anschaut, kann sehen, dass die Begriffe jeglicher Art fast unterschiedslos von allen Parteien und politischen Organisationen besetzt und vereinnahmt werden.  Alle gegen einen im Krieg der Worte. Die Guten gegen das Böse.

Schuidfrage noch ungeklärt
Sanierung der Gymnasien: Große Panne auf der Großbaustelle
Eine Panne führt dazu, dass ganze Wände abgerissen werden müssen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum alles um Millionen teurer wird...Ein allgemeines Gerichtsurteil hatte für unzulässig erklärt, im Falle einer Sanierung asbesthaltige Teile in der Dachdämmerung zu belassen. Wie Stefan Hermann vom Hochbau und Gebäudemanagement der Stadt jüngst im Technischen Ausschuss ausführte, handelte es sich beim OHG konkret um die Dampfbremse, eine Schicht innerhalb der Dachdämmung. Bei der Untersuchung des Dachs und den weiteren Bauarbeiten passierte es offenbar: Die Dachabdichtung wurde schwer beschädigt. Die Stadt Tuttlingen vermutet, dass es bei Rückbauarbeiten der Kiesschüttung geschah, doch bislang konnte die Schuldfrage offiziell nicht geklärt werden. Als es Ende Februar/Anfang März stark regnete, drang Wasser ins Gebäude ein. ..
(Schwäbische Zeitung. Murks as Murks can. Maden überall in Germany.)

Mit vielen Fotos
Spaichinger Flohmarkt ist wieder Publikumsmagnet
Voll war es am Samstag in der Innenstadt. Hier gibt es die Fotos dazu.
(Schwäbische Zeitung. Knipszeitung? Auch Ramsch zur Kommunalwahl dabei?)

Straftat
Unbekannte sind ins Rathaus in Talheim eingebrochen.
Unbekannte sind ins Rathaus in Talheim eingebrochen. (Foto: DPA/Müller)
Der Sachschaden ist offenbar erheblich. Die Verwaltungsbüros waren aber nicht das Ziel der Täter...,Durch ein Fenster im Untergeschoss stieg die Täterschaft ins Gebäude ein, öffnete im Inneren gewaltsam mehrere Türen und gelangte so in die Räumlichkeiten der Volksbank, teilt die Polizei mit. Dort gelang es den Tätern allerdings nicht, den Geldausgabeautomaten zu öffnen..
(Schwäbische Zeitung. Was nützt's, wenn der größte Sohn des Dorfes "Die Wacht am Rhein" dichtet.)

Stadt Lahr tritt der Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt und zur Pflege des Deportiertenfriedhofs bei
Gedenken in Gurs unterstützen
Die Stadt Lahr tritt zum 1. Mai 2024 der Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt und zur Pflege des Deportiertenfriedhofs in Gurs bei. Dort befinden sich 1073 Gräber, die an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors erinnern – darunter auch Menschen aus Lahr und Umgebung. Am 22. Oktober 1940 wurden mehr als 6500 badische, pfälzische und saarländische Bürgerinnen und Bürger jüdischer Abstammung festgenommen, in Sonderzügen nach Frankreich gebracht und im Internierungslager Gurs am Fuße der Pyrenäen eingesperrt. Alle registrierten Jüdinnen und Juden, die irgendwie transportfähig waren, mussten mitkommen: kleine Kinder, alte und gebrechliche Menschen, Männer und Frauen. Nur wer mit einem „arischen“ Partner oder einer „arischen“ Partnerin verheiratet war, konnte bleiben...
(Stadt Lahr. Die Nazis waren Deutsche, und Lahr war schon vor 1933 eine Hochburg der linken Nazis. Namen sind bekannt, werden aber nicht genannt? Mit jährlichen Falschwiederholungen wird Geschichte nicht richtiger. Es war ein französisches KZ, in dem die Deportierten landeten. Dann sollen sich auch die Frazosen mit um das kümmern, was sie als Helfer des Nazis angerichtet haben. Es wäre an der Zeit, dass der heutige Lahrer OB eine Hilfsschule besucht, um wenigstens grundlegende Fakten deutscher Geschichte zu lernen. Er hat davon nichts begriffen, wenn er Links und Rechts verwechselt und nun für eine kommunstisch gewordene "cdu" kandidiert. "'Am 3. Februar dieses Jahres haben sich etwa 4.000 Menschen aus Lahr und der gesamten Umgebung auf dem Rathausplatz versammelt, um Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage zu erteilen. Hierfür setzt die Stadt Lahr mit ihrem Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft zum Er'alt und zur Pflege des Deportiertenfriedhofs in Gurs nun ein weiteres Zeichen', betont Oberbürgermeister Markus Ibert". Wie sagte Stanislaw Jerzy Lec: "Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht". Wann besucht der OB in seinem Heimatdorf Wallburg die sogenannte Friedensstätte?)

Stadt- und Industriegeschichte
Das Lotzbeck-Palais in Lahr war die Zentrale einer Schnupftabak-Dynastie
Walter Caroli
Das Lotzbeck-Palais in Lahr wurde von der gleichnamigen Lahrer Familie erbaut. Es zeigt den Reichtum der Schnupftabakindustrie und ist noch dazu ein einzigartiges Bauwerk. .
(Badische Zeitung. Wenn schon Walter Carolis Geschichten, dann aber richtig aus jüngster Zeit.  Wann erzählt er mal die Geschichte vom Besuch von Spezialdemokraten wie ihm und Fritz Rinderspacher, beide inzwischen Namenspartone von Wegen und Straßen in Lahr, als sie 1979 den Verleger der Lahrer Zeitung besuchten als diese noch eine Lahrer Zeitung war und ihn von Pressefreiheit überzeugen wollten wie sie sie meinten?)

Ein Jahr 49-Euro-Ticket
Digitales Deutschlandticket in BW - Wer mobil sein will, muss digital sein
Für 49 Euro mit Bus und Bahn - das Deutschlandticket jährt sich. Seit dem Jahreswechsel gibt es das Abo nicht mehr in Papierform. Das stößt bei Teilen der Bevölkerung auf Kritik. ..
(swr.de. Fahren und fahren lassen. Und was ist mit der Deutschland-Card, gibt es ohne sie bei Edeka bald nichts mehr zu essen? Wann kommt endlich THE ÄLÄND-Karte für BW?)

Niemand wurde verletzt
Defekte Wasserbahn im Karlsruher Zoo: Sieben Personen gerettet
Im Karlsruher Zoo ist am frühen Samstagabend die Gondoletta-Wasserbahn ausgefallen. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und und die Wasserrettung der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) rückten mit einem Großaufgebot zum Zoo in der Südweststadt gegenüber des Hauptbahnhofes aus. Sieben Menschen wurden unverletzt gerettet..Die Gondoletta-Bahn ist eine Bahn, zu der mehrere Boote gehören, die mit einem unter der Wasseroberfläche geführten Seil über den See geführt werden. In den Booten saßen mehrere Menschen fest, die dann gerettet wurden. Weil sich ein Kind in einem der Rettungsboote verschluckte, wurde es an die Rettungskräfte übergeben. ..
(swr.de. Was für Menschen werden dort im Zoo ausgestellt, etwa Rääächte?)

Geruch ist harmlos
Verdächtige Post: Entwarnung nach Großeinsatz bei ZF Friedrichshafen
In einer Briefsendung ist am Samstagvormittag beim Automobilzulieferer ZF in Friedrichshafen (Bodenseekreis) ein verdächtiger Geruch aufgefallen und sorgte für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. In der Post hatten Mitarbeitende gegen 9 Uhr einen auffälligen Geruch wahrgenommen und diesen der Polizei gemeldet...Nachdem der Umschlag unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen geöffnet wurde, stellte sich laut Polizei heraus, dass ein öliger Gegenstand für den stechenden Geruch verantwortlich war. Eine Gefahr bestand somit nicht..
(swr.de. Öl am Bodensee ist noch seltener als Post.)

Umzug in Nachbar-Park verhindert
Polizei beendet Party mit 350 Menschen in Reutlinger Stadtpark
Mehrere Streifenwagen und eine Hundestaffel der Polizei haben im Reutlinger Volkspark eine Feier mit rund 350 Menschen beendet. Menschen aus der Umgebung hatten sich in der Nacht zum Samstag wegen des Lärms beschwert. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen wurden die Feiernden mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen dazu gebracht, den Park zu verlassen. .
(swr.de. Verdächtig, in Deutschland gibt es weder was zu spazieren noch zu feiern.)

Unternehmer nimmt Verlust in Kauf
Reinhold Würth: "Brief gegen AfD kostete Millionen-Umsatz"
In einem Brief an die Belegschaft des Würth-Konzerns hatte der Künzelsauer Unternehmer Reinhold Würth dazu aufgefordert, nicht die AfD zu wählen. Dieser Brief hatte offenbar Konsequenzen. Einige Kunden hätten angekündigt, nicht mehr bei Würth zu kaufen, so der 89-jährige Künzelsauer (Hohenlohekreis) im Handelsblatt-Interview. Aber darum sei es ihm nicht gegangen. Wahrscheinlich habe man deutlich mehr Aufträge aus Sympathie dazubekommen...Lob dafür bekam er unter anderem von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Der Brief sei "eine sehr abgewogene Haltung eines lebenserfahrenen Menschen". Bundespräsident a.D. Christian Wulff (CDU) bezeichnete die Positionierung gegen die AfD als vorbildhaft. ..
(swr.de. Wer zu viel hat, kann auf dem Altar der Linksgrünen opfern. Einbildung ist auch Bildung. Wofür steht Wulff als Vorbild?)

Großer Rettungseinsatz an Sporthalle im Rems-Murr-Kreis
Remshalden: Vier Kinder bei Sturz durch ein Dachfenster schwer verletzt
In Remshalden-Grunbach (Rems-Murr-Kreis) sind am Samstagabend vier Kinder im Alter von 13 Jahren durch das Dach einer Turnhalle gestürzt und schwer verletzt worden. Sie waren vermutlich zum Spielen auf das Dach geklettert, wie die Polizei dem SWR sagte. Aus bislang unbekannten Gründen stürzten sie durch ein Oberlicht des Daches in die Halle auf den Boden, also etwa acht Meter in die Tiefe. ..
(swr.de. Wo war die Aufsicht?)

46-Jähriger Gambier stirbt durch Schüsse der Polizei Nienburg
Am Samstagnachmittag demonstrierten in der Stuttgarter Innenstadt etwa 50 Menschen gegen gewaltsames und rassistisches Handeln der Polizei. Auslöser für die Demonstration ist der Tod des Gambiers Lamin Touray. Er starb am Karsamstag durch mehrere Schüsse bei einem Polizeieinsatz im niedersächsischen Nienburg. Die Demonstrierenden wollten darauf aufmerksam machen, dass die Polizeigewalt zunähme, so der Veranstalter Rex Osa..
(swr.de. Ist hier Niedersachsen? Gambier haben kein Demonstrationsrecht und in Deutschland nichts verloren, ihr Land wirbt um deutsche Urlauber.)

Durchmarsch von der Regionalliga
SSV Ulm schafft den Aufstieg: Riesenparty in Schwarz-Weiß
Der SSV Ulm 1846 Fußball schafft die Sensation und marschiert nach einem 2:0 gegen Köln in die 2. Fußball-Bundesliga. Und die Fans? Verwandeln das Stadion in eine schwarz-weiße Partymeile. Ulm feiert seine Spatzen: Der SSV Ulm 1846 Fußball steigt in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Der SSV ist nach dem Sieg gegen Viktoria Köln sogar vorzeitig Meister der 3. Liga - und die Stadt macht Party..
(swr.de. Wann kriegen sie Farbe? Jeder Spatz der oben ist, kommt auch wieder runter. Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga 1999 unter Trainer Ralf Rangnick, der gerade FC Bayern einen Korbgegeben hat, folgte direkt der Abstieg in die 2. Bundesliga. und weiter und durch eine Insolvenz sogar der Zwangsabstieg in die fünfte Liga! Die zweite und dritte Insolvenz kamen dann 2008 und 2014.)

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Neu-Hinzukommende
Verschwindet Deutschland und wird zum Kalifat?
Von Roland Tichy
Die Deutschen werden weniger und die wenigen sind bald überaltert. Zuwanderer übernehmen das Land, spätestens ihre Kinder. Verschwindet Deutschland einfach so? Schulen sind vielfach längst Orte, in denen der Islam vorherrscht und Anpassung erzwingt: In Fragen der Religion, Kleidung, Sport“, schildert der deutsch-türkische Islamkritiker Ali Utlu im TE-Wecker das Geschehen an Schulen, die längst nicht mehr mehrheitlich deutsch sind und in denen sich auch türkische Kinder längst dem arabischen Steinzeitislam als verbundene Kraft anschließen. Es geschieht schleichend, auf dem Schulhof, unter Gleichaltrigen. Um dem Druck zu entgehen, treten auch deutsche Kinder zum Islam über, warnt selbst der in der Hinsicht eher verschlafene Verfassungsschutz...
(Tichys Einblick. Deutschland ein Schnäppchenmarkt.)

Energiekonzerne widersprechen Darstellung
Robert Habeck hat gelogen – und die ganze Welt weiß es
Von Marco Gallina
Das Wirtschaftsministerium manipuliert Dokumente, um den Atomausstieg durchzusetzen. Robert Habeck behauptet, die Betreiber hätten sowieso zugestimmt. PreussenElektra und E.on widersprechen dieser Darstellung - und überführen ihn damit der Lüge. Die Affäre Atomausstieg wird zur Affäre Habeck.
(Tichys Einblick. Die Lüge ist grün.)

Interview
Joachim Steinhöfel: „Leichtmatrosin Baerbock und Roßtäuscher Habeck“
Abstürzende Umfragewerte, offensichtliche Inkompetenz, erwiesene Lügen – woher nehmen Grüne wie Baerbock und Habeck die Chuzpe für ihr selbstherrliches Auftreten? Das fragen wir den Polit-Kommentator, Polemiker und Medienanwalt Joachim Steinhöfel: Eine Abrechnung.
(Junge Freiheit. Grüne Frauchen und Männchen von einer anderen Welt.)

Neben der Spur
Andere zu Unberührbaren zu erklären, widerspricht der christlichen Nächstenliebe
Von Harald Martenstein
Der Präsident des evangelischen Sozialverbands Diakonie erklärt, dass dort AfD-Wähler nicht mehr als Arbeitnehmer erwünscht sind. Was würde Jesus dazu sagen? Aus meinem – katholischen – Religionsunterricht ist mir als wichtigste Botschaft die Nächstenliebe in Erinnerung. Ein Christ hasst nicht. .
(welt.de. Solche Leute hätte Jesus mutmaßlich zum Teufel gejagt.)

FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Kampf gegen Islamismus - Gott schütze uns vor Nancy Faeser
Warum wir uns nach Meinung der Innenministerin nicht so sehr vorm Islamismus fürchten müssen? Weil der Islamismus anders als der Rechtsextremismus nicht das System stürzen wolle. Mon Dieu! Es sind nicht die Rechten, gegen die man aufrüstet. Es sind die muslimischen Wirrköpfe, die man fürchtet, junge Leute mit Pali-Schal und Hamas-Gesinnung, die meinen, sie müssten ein Zeichen setzen, indem sie eine jüdische Schule attackieren...Man muss ja nur nach Hamburg schauen, wo sich die Freunde des Kalifats so sicher fühlen, dass sie für die Ausgrenzung aller Ungläubigen, angefangen bei den Juden, den Feministinnen und den Schwulen, offen demonstrieren..
(focus.de. Wenn sie doch endlich nicht Islam mit einem unbekannten Islamismus verwechseln würden, den es so wenig wie Christentumimus gibt.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 18 – Die Leiter und die Leiterin
Von Stephan Paetow
Die Kirchen rüsten sich für die Wahlen, Muslime fürs Kalifat, Faeser und Haldenwang schlafen den Schlaf der Gerechten, und wir haben endlich den Sinn des Genderns verstanden...Anfangs völlig unbehelligt marschierten hunderte Radikalislamisten (das ZDF nannte sie „Rechtsextreme“) durch Hamburg und forderten aggressiv die Errichtung eines Kalifats, während in Stuttgart neun Männer vor Gericht stehen, die den laut infantilen Journos „größten Umsturz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ geplant haben sollen. Mit einer Armbrust! Die Stuttgarter Richterinnen verschanzen sich entsprechend verängstigt hinter panzerdickem Glas und umgeben sich mit schwerbewaffneten Polizisten. Ach, wenn es doch nur ein Musical wäre!..
(Tichys Einblick. Sing-Sing. Ist Stammheim noch frei?)

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NACHLESE
Modemasochismus
Die linke Selbstversklavung vor dem Kalifat
Von Don Alphonso
Seit Jahrzehnten bettelt die deutsche Linke islamistische Terroristen um Liebe an – und das, obwohl wir in Deutschland viel bessere, reichere, friedliche und sexpositive Restkalifate hätten. Das Schwert des Islam ist winzig gegen den mächtigen Maibaum der Bayern. .
(welt.de. Nix Kultura.)
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Wolfgang Herles: Delegitimierung ist Kernaufgabe von Journalisten
„Es braucht Widerstand gegen einen Staat, der zunehmend reguliert und gängelt“, sagt Wolfgang Herles, langjähriger Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios in Bonn. Im Gespräch mit Martin Müller-Mertens bei „Berlin Mitte AUF1“ geißelt der ehemalige Moderator zahlreicher ZDF-Sendungen und Buchautor die heutige Politik. Er analysiert die Zeit der Bonner Republik und stellt sie den jüngsten Fehlentwicklungen gegenüber: „Früher machte man noch Polit-Karriere aufgrund rhetorischer Fähigkeiten.“ „Anarchie ist ein anderes Wort für Freiheit“, sagt Herles. Und er zitiert Immanuel Kant: „Aufklärung ist die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Bereits in den 80er-Jahren begann Herles‘ Karriere beim ZDF. Trotz seiner CDU-Nähe war Herles kritisch gegenüber Helmut Kohls Kurs im Zuge der Wiedervereinigung. Herles sagt: „Das ist für mich Anarchie. Dass der mündige Bürger seinen Kopf benutzt und nicht alles mit sich machen lässt.“ In diesem Zusammenhang weist Herles auf das Schweizer Modell der direkten Demokratie hin. „Die direkte Demokratie hat den größten Vorteil darin, dass die Bürger gezwungen sind, sich mit Politik auseinanderzusetzen.“ „Das Schlimme ist die Gesellschaft, die sich herausnimmt, allen vorzuschreiben, was das richtige Leben ist“, sagt Wolfgang Herles über die grüne Partei. Der Mensch werde als Zerstörer der Natur angesehen „von dieser grünen, woken Partei, die den Menschen hasst!“. Die Partei befinde sich in einem Kampf um Identitäten, Gendern und Wokeness. „Ich lasse mich nicht in eine Identitätskiste stecken!“. Die Umfragewerte zeigten den schwindenden Zuspruch für die Grünen. Zu der Aufgabe der alternativen Medien sagt Herles, der selbst für ein solches schreibt und Autor mehrerer Bücher ist: „Es wäre ein Riesenfehler, wenn wir immer nur für die eigene Blase produzieren.“ Und weiter: „Wir müssen auch für die Menschen, die die Mainstream-Medien lesen und schauen – und das ist nun mal die Mehrheit – Ansprechpartner und diskussionsfähig sein.“ Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich wieder seiner Aufgabe besinnen und nicht auf Quoten und Marktführerschaft schielen, so Herles. „Das hat mit Programmauftrag nichts zu tun!“, sagt der ehemalige Hauptstadt-Studioleiter.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Glaubt wirklich irgendein hoch bezahlter Volljurist im höheren Staatsdienst daran, ein Häuflein grotesker Reichsbürger wäre dazu in der Lage, die hiesige Demokratie gewaltsam auszuhebeln? Pardon wird hierzulande nur echten Demokratiefeinden gegeben. Staatsdiener setzen immer noch auf Toleranz gegenüber einem entfesselten politischen Islam. Die Frage ist gestattet: Wie verrückt muss sein, wer immer noch Parallelgesellschaften subventioniert, eine großzügigere Einbürgerungspraxis fordert, auf jegliche Ausbürgerungspraxis verzichtet und statt dessen lieber Islamkonferenzen veranstaltet?
(Wolfgabg Herles, Tichys Einblick)
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Vor CDU-Parteitag
„Angela Merkel fehlt der Politik insgesamt“, findet Ministerpräsident Günther
Daniel Günther gilt innerhalb der CDU als dafür aufgeschlossen, mit den Grünen zusammenzuarbeiten. Kurz vor dem Bundesparteitag legte der Ministerpräsident aus Schleswig-Holstein nach und bekennt sich zur Politik von Angela Merkel.
(welt.de. Büblein im Eis. Fehltihm mihre Brust? Das von ihr abgeschaffte Deutschland fehlt ihgm nicht? C wie Communism.)

Löcher und Propaganda
25 Jahre Staatsbürgerschaftsreform: Wer ist Deutscher?
Vor einem Vierteljahrhundert entschied sich die rot-grüne Regierung, die Staatsbürgerschaft viel leichter zu vergeben; mit verheerenden Folgen. Heute will die Ampel die Fehler der Vorgänger wiederholen. Ein Kommentar von Ulrich Vosgerau.
(Junge Freiheit. Der Prophet wird die Seinen schon erkennen.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Schiffbruch im Oderbruch
Katrin Göring-Eckardt wurde mit ihrem Dienstwagen von der Landbevölkerung stillgelegt. Das findet sie prinzipiell gut, nur nicht bei sich selbst. Im Deutschen gibt es so schöne Worte wie Umbruch, Aufbruch, Ausbruch und Dammbruch. Außerdem haben wir den berühmten Arzt Doktor Ferdinand Sauerbruch, der eine künstliche Hand entwickelte. Und dann ist da noch das Oderbruch. Es wird von aktuellen Schulabgängern für eine weder männliche noch weibliche Art der Mathematik gehalten, weil bei das Oderbruch das Ergebnis mal so oder mal so ausfallen kann. ..
(achgut.com. Wer hat sie denn gefahren, als sie noch FDJ-Agitprop-Funktionärin war einer Partei mit 2 Millionen Mitgliedern wie die politgrüne Angela, welche die "cdu" so vermisst?  Der Fachkräftemangel in der Politik ist gewaltig, wenn eine Katrin Göring-Eckardt ohne Ausbildung mit dem 5. Platz in ihrem Wahlkreis und 11,8 Prozent einen Bundestagsvizepräsidentenposten ergattern darf. Listenwahlen haben nichts mit Demokratie zu tun.)

Haushalt 2025
25 Prozent mehr Etat – diese Minister verstoßen gegen Lindners Sparvorgaben
Für den Bundeshaushalt 2025 hat der Finanzminister die Ampel zum Sparen aufgefordert. Doch mindestens drei Ministerien wollen sich nicht an seine Vorgaben halten. Vor allem die Offensive von Entwicklungsministerin Svenja Schulze überrascht. .
(welt.de. Wer? Däumling unter Zwergen.)

Von „Chayas“ und „Azzlacks“
Migranten-Wörterbuch: „Lo, diese Sharmuta macht den 31er“
„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch“, lautet eine bekannte Weisheit in der Einwanderungsgesellschaft. Das gilt insbesondere für die deutsche Sprache, die immer stärker von Migranten geprägt wird. Die JF stellt die neuesten Ausdrücke und ihre Bedeutung vor.
(Junge Freiheit. Kannitverstan ist Ehrengeselle in Tuttlingen.)

Das Recht auf Widerstand zum Schutz der Verfassung

Das Grundgesetz ist für den „Alltag“ gemacht. Seine Artikel – und die Gesetze, die auf ihnen fußen, finden jeden Tag Anwendung. Anders ist es jedoch mit Artikel 20 Absatz 4, dem Widerstandsrecht. Es ist für den Ausnahme- und Notfall gemacht und wird auch nur dann wirksam. Doch was heißt Notfall? Worum geht es eigentlich genau bei diesem Widerstandsrecht im Grundgesetz? Wer hat das Recht zum Widerstand? Und: Wann ist dieser legitim, wann nicht?

Adressat sind die Bürger
In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Gemeint ist die Ordnung der parlamentarischen Demokratie, des sozialen und föderalen Rechtsstaates, die in Artikel 20 Absatz 1 bis 3 genannt werden.

Der Widerstandsartikel richtet sich an die Bürger – ganz anders als die Regelungen, die gleichzeitig als Notstandsverfassung ins Grundgesetz eingefügt wurden. Während diese die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen stärken sollen, ermächtigt Artikel 20 Absatz 4 ausdrücklich die Bürger.
Geschützt wird der Verfassungsstaat

„Sie sind das letzte Aufgebot zum Schutz der Verfassung. Wenn nichts anderes mehr hilft, drückt diese ihnen die Waffe des Widerstandsrechts in die Hand, um ihr eigenes Überleben zu sichern“, schreibt der Staatsrechtler Josef Isensee in seinem Aufsatz „Widerstandsrecht im Grundgesetz“ im 2013 erschienen „Handbuch Politische Gewalt“.

So setze das Widerstandrecht private Gewalt frei und durchbreche die Bürgerpflicht zum Rechtsgehorsam. Das Ziel: Es geht in Artikel 20 Absatz 4 um eine Nothilfe der Bürger zu dem Zweck, Angriffe auf die Verfassung und die grundgesetzliche Ordnung abzuwehren. Das Schutzgut ist damit eng umrissen: der Verfassungsstaat.

„Der Widerstandsfall ist ein Staatsstreich“
Doch in welchen Situationen ist der Widerstand durch Artikel 20 Absatz 4 legitimiert? Laut Isensee geht es um Angriffe, die sich gegen die Verfassung als Ganzes richten und die grundgesetzliche Ordnung als solche von Grund auf bedrohen. „Der Widerstandsfall ist ein Staatsstreich“, schreibt er.

Der Widerstandsfall trete nicht ein, wenn „bei einer Bundestagswahl Unkorrektheiten“ auftauchten, die Regierung Grundrechte verletze oder der „Bundespräsident den Bundestag zu Unrecht“ auflöse, argumentiert der frühere Bonner Rechtsprofessor. Das allein sei nicht ausreichend.

Artikel 20 rechtfertigt keinen zivilen Ungehorsam
„Das Widerstandsrecht reagiert nicht auf einzelne Rechtsverstöße, für die ohnehin Abhilfe besteht.“ Daher decke es auch nicht den zivilen Ungehorsam, der sich gegen einzelne Handlungen oder Einrichtungen richte, die als „rechtswidrig, unmoralisch gefährlich“ empfunden würden – die Abschiebung eines Ausländers etwa, ein Verkehrsprojekt oder der Transport von Nuklearmaterial.

Um die Frage zu beantworten, wann denn Widerstand im Sinne des Artikel 20 gerechtfertigt ist, geben die letzten sechs Wörter Aufschluss: „..., wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Es geht also um den absoluten Ausnahmefall: Es müssten „alle Mittel der Normallage“ versagen, um die Gefahr abzuwehren, ehe die Bürger zu den „heiklen Mitteln des Rechtsbruchs und der Gewaltsamkeit greifen“, betont Isensee. Doch solange „Konflikte noch in zivilen Formen“ ausgetragen werden können, das demokratische System intakt ist und solange „friedlicher Protest noch Gehör“ finden kann, dürften sie es nicht.

„Staat soll handlungsfähig bleiben“
Fast 20 Jahre fehlte ein solcher Widerstandsartikel in der deutschen Verfassung. Vom Parlamentarischen Rat 1949 mit großer Mehrheit zunächst abgelehnt, da man ihn als eine „Aufforderung zum Landfriedensbruch“ (Carlo Schmid) ansah, fand er seinen Weg ins Grundgesetz erst 1968 – gemeinsam mit der Notstandsverfassung, den als Zusatz zum Grundgesetz vom Bundestag verabschiedeten Notstandsgesetzen.

Diese sollen die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen wie dem Katastrophen-, Verteidigungs- und Spannungsfall sichern und dürfen vorübergehend auch Grundrechte einschränken. Aus Furcht vor Missbrauch dieser Notstandsbefugnisse durch die Staatsgewalt war schließlich 1968 auch das Widerstandsrecht eingefügt worden. Doch den Ausnahmefall, die Voraussetzung, die es braucht, um überhaupt greifen zu können, hat es seitdem nicht gegeben. (sas/11.12.2013)
(bundestag.de)

„Der geheime Krieg gegen Deutschland“

Am 7. Mai erscheint das neue Buch von Stefan Schubert „Der geheime Krieg gegen Deutschland. Unser Land im Fadenkreuz globaler Eliten“. Mit dem mehrfachen Spiegel-Bestsellerautor setzt sich erstmals ein ehemaliger Polizist und international anerkannter Sicherheitsexperte mit den verborgenen Machenschaften einer globalen Elite auseinander. Seine Rechercheergebnisse sind gleichermaßen brisant und besorgniserregend. Durch sein analytisches Vorgehen ist es Schubert gelungen, geheime Netzwerke und deren Finanzierungen offenzulegen und einen immer wiederkehrenden Modus Operandi zu ermitteln.

Die multiplen Krisen unserer Tage sind alles andere als schicksalhafte Zufälle; sie sind von Netzwerken inszeniert, wurden von langer Hand geplant und werden systematisch forciert. Denn eine globale Elite führt einen geheimen Krieg gegen die Bürger. Zu dieser Elite gehören Big Tech und Big Pharma, die Finanzindustrie, aber auch Organisationen wie die UN, die EU oder das WEF. Zu den Globalisten zählen Milliardäre wie Bill Gates und nicht zuletzt NGOs und die US-Geheimdienste CIA und NSA. Das Ziel der Eliten ist die Abschaffung der demokratischen Rechte und Freiheiten sowie die Installation einer Weltregierung.

Die große Transformation läuft bereits auf allen Ebenen und greift die Menschen in ihren privatesten Lebensräumen an:
• BlackRock: Der Berliner Politikbetrieb wird zu einer Filiale der globalen Finanzindustrie
• Grüne Milliardäre: das perfide Geschäftsmodell der Klimaeliten
• Wer sind die tatsächlichen Hintermänner der WHO und des Great Reset?
• Der WHO-Pandemievertrag: globaler Staatsstreich im Namen der Pharmaindustrie
• Massenmigration als Waffe: Welche Rolle spielt Deutschland?
• Weltsicherheitsrat und NATO: Klimawandel als Kriegsgrund
• Ist Correctiv eine geheime Stasi der SPD?
• Palantir: die Überwachungssoftware der US-Geheimdienste im Einsatz bei der deutschen Polizei
• US-Geheimdienste agieren in Deutschland nach Besatzungsrecht
• Nord Stream, die CIA und Bundeskanzler Scholz

Jeder Mensch auf diesem Planeten gerät dadurch ins Fadenkreuz. Dies zu erkennen und sich der Folgen bewusst zu werden, ist der erste Schritt, um die Angriffe auf ein freies und selbstbestimmtes Leben abzuwehren. Es ist an uns allen, aufzustehen – für die Menschheit und für die Freiheit!

Mit dem vorherigen Text bewirbt der Verlag unter anderem das brisante Enthüllungsbuch und ein Blick auf die ersten Seiten verdeutlicht die explosiven Rechercheergebnisse vom Beststellerautor Stefan Schubert. Denn wir leben in einer Zeit, in der dem Bürger vorsätzlich die Möglichkeit geraubt wird, in Ruhe über Ereignisse nachzudenken und Geschehnisse einzuordnen. In atemlosem Galopp geht es in den Nachrichtenbeiträgen vom Kriegsgeschehen in der Ukraine über den Konflikt im Gazastreifen bis hin zu den staatlich orchestrierten Anti-Rechts-Demonstrationen und wieder zurück. Während die Protagonisten der letztgenannten Veranstaltung zur Ausgrenzung von politisch Andersdenkenden und zum Hass gegen die AfD und Millionen ihrer Wähler aufrufen, framen die Mainstream-Medien und die politischen Machthaber die Demonstrationen als einen wichtigen Beitrag im sogenannten Kampf gegen Hass und Hetze.

Wir erleben im »besten Deutschland aller Zeiten« eine Wiederauflage des bekannten Herrschaftsprinzips divide et impera (lateinisch für »teile und herrsche«). Die Machthaber spalten die Bevölkerung in unterschiedliche Gruppen auf, hetzen diese sodann aufeinander und können mithin in Ruhe ihre eigentlichen Pläne vorantreiben. Und es ist dieser Krieg gegen den Souverän, seine Rechte und seine Freiheiten, der die mit Abstand größte Bedrohung für die Menschen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges darstellt.

Dieses Buch deckt auf und analysiert, wie umfassend der Angriff der globalen Akteure und deren Netzwerke auf Deutschland und seine Bürger mittlerweile abläuft. Die Politik schützt nicht etwa ihre Bevölkerung, sondern liefert sie den Machteliten schutzlos aus – Akteuren, die sie obendrein mit Milliarden von Steuergeldern versorgt. Vergessen Sie die verbreiteten Narrative von Klimarettung, grüner Energie oder Nachhaltigkeit – diese Schlagworte dienen nur der Ablenkung von einer gigantischen globalen Umverteilungsmaschinerie von unten nach oben. Die Abschaffung demokratischer Rechte steht ebenso auf der Agenda wie die Installierung einer Weltregierung.

Der vorbereitete WHO-Pandemievertrag ist dabei nichts Geringeres als ein globaler Putsch gegen die Menschheit. Dieses totalitäre Gebaren kommt auch zur Anwendung bei der »Agenda 2030«, die eine systematische Zerstörung der Landwirtschaft betreibt, um durch eine globale Planwirtschaft die Lebensmittelversorgung zu kontrollieren und höchste Profite mit Laborfleisch und Insektennahrung zu generieren. Bei den Recherchen wurde erschreckenderweise deutlich, wie weit das Berliner Regierungsviertel bereits von international tätigen Finanzunternehmen wie BlackRock unterwandert und fremdgesteuert wird.

Ist dies auch der Grund, aus dem der ehemalige BlackRock-Statthalter für Deutschland, Friedrich Merz, die AfD dämonisiert und mehr oder weniger unverhohlen eine Regierung mit den Grünen vorbereitet? In diesem Buch erhalten Sie die Antwort.

» Stefan Schubert: „Der geheime Krieg gegen Deutschland. Unser Land im Fadenkreuz globaler Eliten“ 
» Telegramm-Kanal von Stefan Schubert: Schuberts Lagemeldung
(pi-news.net)

Wir müssen das Recht auf freie Meinungsäußerung gegen alle Versuche, es einzugrenzen, immer wieder erstreiten

Von Gastautor Peter Schewe

Vera Lengsfeld und ich folgten einer Einladung des Freiberger Forums zu einem Gesprächsabend im Festsaal der Stadt Freiberg.

Freiberg, die Silberstadt Sachsens ist immer eine Reise wert. Ihrer Entstehung verdankt sie dem Berggeschrei im 12. Jahrhundert, jedem stand es frei, nach Silber zu graben. Der Berg war freigegeben für jedermann, in Zeiten der feudalen Leibeigenschaft keine Selbstverständlichkeit. Diese Idee von Freiheit hat sich in der Bürgerschaft bis heute erhalten und die Stadt und ihre Bürger über manch dunkle Zeiten hinweggeholfen. Das Freiberger Forum e.V., ein Zusammenschluss Freiberger Bürger, die sich der Meinungsfreiheit und der Suche nach der Wahrheit verpflichtet fühlen, steht heute noch oder wieder dafür.

Dass die Stadtväter, allen voran ihr Oberbürgermeister, den städtischen Festsaal trotz mancher Anfeindungen der Medien dafür zur Verfügung stellen, ohne auf Inhalte des dort geäußerten Einfluss zu nehmen und auch ein russischer Botschaftsrat nebst Herrn Baab dort auftreten durfte, ist für mich in heutigen Zeiten ein hoffnungsvolles Zeichen bürgerlicher Freiheit, auch wenn ich persönlich zu Putin und dem Krieg eine andere Meinung vertrete. Traurig nur, dass es nicht mehr zu den Selbstverständlichkeiten unserer Zeit gehört, unbehelligt seine Meinung äußern zu können. Umso mehr sind die Aktivitäten des Freiberger Forums anzuerkennen.

Freiberg hat einiges zu bieten: Die älteste Bergakademie Deutschlands, heute TU, das älteste Stadttheater der Welt, das Schloss mit der größten Mineraliensammlung, der Dom mit Tulpenkanzel und Goldener Pforte, die wunderbaren Renaissancefassaden mit ihren Eingangsportalen und Fenstergewänden und nicht zuletzt der Stein am Obermarkt, der den Ort markiert, wo der Prinzenräuber Kunz von Kauffungen hingerichtet wurde. Abgesehen davon, dass es einer Stadt nicht zustand, einen Adligen ins Jenseits zu befördern, wie anders wäre die Geschichte Sachsens verlaufen, wenn den beiden Erbprinzen Ernst und Albrecht dabei etwas zugestoßen wäre. Die spätere Teilung wäre Sachsen evtl. erspart geblieben oder die Erbteilung hätte auch das albertinische Sachsen in eine unbedeutende Kleinstaaterei geführt, so wie es mit Thüringen nach Ernst dem Weisen geschah. Am Obermarkt findet alljährlich die große Bergparade statt. Ich habe sie vor einigen Jahren selbst erlebt, und es ist schon ein ergreifendes Gefühl, wenn das Steigerlied „Glück auf Glück auf…“, die Hymne des Erzgebirges, aus tausenden Kehlen erklingt. Wie oft habe ich selbst im Freitaler Männerchor zur Mettenschicht dieses berührende Lied gesungen.

Was uns als Gäste des Freiberger Forums erwartete und was die Freiberger von uns erwarteten, blieb für mich zunächst unklar. Als Motto einigte man sich auf den Begriff ‚Parallelen‘. Es galt, Erfahrungen aus der DDR-Vergangenheit mit heutigen Zeiterscheinungen zu vergleichen und ggf. Parallelentwicklungen aufzuzeigen. Dazu dienten mir meine 2021 verfassten Erinnerungen (Mein Leben in der DDR – Erinnerungen 1950-1990), Vera Lengsfeld schöpfte aus ihrem politisch bewegten Leben. Sie verglich das Agieren des Verfassungsschutzes heute mit dem der Stasi damals und kam zu dem Schluss, nicht DDR 2.0 sondern DDR 4.0 wäre hier zutreffender, wenn Herr Haldenwang meint, ‚falsche‘ Denkmuster schon bekämpfen zu müssen, ehe sie sich artikulieren und öffentlich verbreiten können.

Auch über die Rolle der Kirchen damals und jetzt wurde gesprochen. Während in der DDR sich die Kirchen noch vom Staat distanzierten, dienen sie sich jetzt eher dem Mainstream an und verlieren damit mehr und mehr an Bedeutung.

Natürlich kam auch die angeblich menschenverursachte Klimakatastrophe als neues Narrativ des Kampfes gegen den Kapitalismus zur Sprache und vieles andere, was derzeit faul ist im Staate Dänemark. So auch zum Beispiel die weitere Pervertierung unseres Wahlsystems durch die jüngste Wahlrechtsreform und dem daraus noch stärker erwachsenen Einfluss der Parteien auf das politische Geschehen. Zum Thema Klima wäre den Freibergern ein gesonderter Gesprächsabend zu empfehlen.

Nicht gut vorbereitet war ich auf die mehrfach vom Publikum aufgeworfenen Frage, wie man denn etwas ändern könne an den derzeitigen Verhältnissen, nur eine andere Partei zu wählen, das bringe ja wohl auch nichts. Und wie schwer es ist, als Parteiloser eine Wahl selbst auf kommunaler Ebene zu gewinnen, auch dafür wurden Beispiele genannt.

Mit unserer Empfehlung, immer und überall offen und jedem gegenüber seine Meinung zu vertreten und auf die Missstände hinzuweisen, sich dabei des eigenen Verstandes zu bedienen und alles kritisch zu hinterfragen, liefen wir wohl beim Freiberger Forum eher offene Türen ein. Aber ob das allein ausreicht, bestehende Machtstrukturen zu ändern und dem Individuum mehr Freiheit und Gewicht zu verschaffen, das blieb offen.

Wir müssen uns das Recht auf freie Meinungsäußerung gegen alle Versuche, es einzugrenzen, immer wieder erstreiten. Es reicht eben nicht, es nur in der Verfassung stehen zu haben. Auch die DDR hatte eine geschriebene Verfassung, weshalb ja immer noch einige meinen, sie könne deshalb kein Unrechtsstaat gewesen sein. Während man sich hier im alten Westen anlässlich des 75. Jubiläums der Verfassung im Wohlgefühl moralischer Überlegenheit badet, sollte man nicht vergessen, dass eine Verfassung allein weder Demokratie noch Rechtsstaat garantiert. Ohne das Vertrauen einer großen Mehrheit in die Organe der Verfassung nützt die beste Verfassung nichts.

Insgesamt war es für mich eine angenehme Erfahrung, vor ca. 150 Leuten meine Ansichten zur gegenwärtigen politischen Entwicklung darlegen zu dürfen und damit offenbar auf Zustimmung zu stoßen. Auch dass die 11 mitgebrachten Exemplare meines Buches im Handumdrehen verkauft waren, lässt auf weitere Nachfrage hoffen.

Zum Abschluss des Abends wurde gemeinsam das Steigerlied gesungen, auch das gehört zum Ritual des Freiberger Forums.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann jederzeit auf youtube unter
https://youtu.be/QV-4_ezgeUk verfolgt werden.
Regenstauf, den 22.04.2024
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) - "Religionen sind wieder mächtig im Kommen und waren auch nie richtig weg", stellt Fritz Senn in "Unser Urgebet" fest. "Christen marschieren an allen Fronten, Muslime, teils bewaffnet, erst recht, daneben regt sich das ganze Spektrum bizarrer Sekten. Fundamentalisten zeigen ihr Fundament. Gegen das Faktum istso wenig auszurichten wie gegen Erderwärmung oder Viren. Vielleicht bleibt nur Resignation, und die führt nicht weiter, sondern betäubt bestenfalls. Immerhin. Wahrscheinlich ist der Mensch in der Tat unheilbar religiös angelegt. Argumente bewirken nichts, schon wegen der gegebenen Schieflage: Atheismus wäre durch vernünftige Argumente entkräftet, Religion ist es nie. Auch wenn sich alles, was ungläubige Wissenschaft vorgibt, als falsch erweisen sollte, wäre damit die göttliche Erschaffung der Welt nicht bewiesen. Wir wüssten  dann einfach  gar nichts. 'Gott' ist für alles zur Stelle, was wir sonst nicht erklären können. Zaubern macht selig". Fritz Senn, geboren 1928, ist Schweizer Publizist und James-Joyce-Experte. Er bezeichnet sich selbst als Vertreter der Ochlokinetik, jener "fröhlichen Wissenschaft vom Menschen als einem Wesen, das den anderen grundsätzlich im Weg steht". Von ihm stammt auch die Lehre der Tychomatik, der "Kunde vom souveränen Fummeln des Schicksals zu meinen Ungunsten".  Verständlich, wenn er meint: "Freilich offenbart Gott in der Wahl seiner Sprachrohre einen eigenartigen Geschmack. Dass Religionen gegen Vernunft immun sind, versteht man ja noch, dass ihnen die Lächerlichkeit nichts anhaben kann, erstaunt manchmal doch. Die Immunität ist bewundernswert".  Der Nichtgläubige operiere unter dem Nachteil, dass er auf die von der Religion bereits vorgegebenen Prämissen eingehen müsse. Die Vorstellungen seien schon da. Man sei von vornherein an das Wort 'Gott' gebunden, das durch seine bloße sprachliche Existenz etwas zu Beweisendes bereits behaupte. "Es gibt keinen Gott!" setze schon einen voraus. "'Was gibt es nicht? Gott! Warum reden wir dann von ihm?' Es gibt noch Unzähliges, was es ebenfalls  nicht gibt, nur haben wir dafür keinen Namen und somit erübrigt sich die Diskussion. Zu 'Religion' gibt es keine Gegenposition, und das verleiht der Bezeichnung Atheismus den Anschein, gleichfalls eine zu sein. Wer sich mit Sekten anlegen will, wird selber dazu. Man soll sie, die Religionen, sogar, wie es fast einstimmig heißt, respektieren. Vielleicht sagt uns jemand, warum eigentlich. Solange noch alles Religiöse durch eine Hülle von Respekt unantastbar wird, kommen wir, auch gesetzlich, nicht weiter. Wir kommen nicht weiter. Wer auch nur 'glaubt', ist er schon versichert und geschützt. Die nachweislich

Allergläubigsten auf unserer Welt sind die Selbtmordattentäter, sie opfern sich in Dienst einer höheren Aufgabe, was als von sich aus hehres Motiv keiner Rechtfertigung bedarf. Man sagt dann, sie sind gläubig, aber irregeleitet".  Wie sagte der Hamburger Polizeichef nach der Demo gegen Deutschland und für ein Kalifat? "Fakt ist aber auch, dass unser Grundgesetz nun mal mit dem Blick auf die Versammlungs- und auch Meinungsfreiheit auch extremistische Meinungskundgebungen zulässt“. Da waren wohl die Corona-Spaziergänger von viel schwererem Kaliber, so wie die von Politik, Polizei und Justiz verfolgt wurden als anscheinend staatsgefährdend. Und die Piloten ins Jenseits von Hamburg waren irgendwie irregeleitet, als sie am 11. September 2001 in die Türme von Nev York steuerten.  Ein Problem bleibt, da läuten Sonntagsglocken Alarm. Fritz Senn: "Nicht alle Religionen können nebeneinander richtig seiin, wenn es die einzige Wahrheit gibt, die se vertreten. Alle, bis auf eine, müssen mindestens gelinde falsch  liegen.  Oder aber man einigt sich gerade auf die unverbindliche Relativität, die so integer bekämpft wird". Da walte der Kalif vor und brate einen Storch! In diesem Sinne sieht sich wohl eine Botin unter Dreifaltigkeitsberg als Inhaberin linksgrüner Religion, die zur Kommunalwahl lädt, welche die Zeichen der  Zeitung der Zeit nicht erkannt hat, sondern meint, zu  Tisch läuten zu können, ob Lokaljournalismus 99,9 Prozent Bockmist nach Martin Hecht oder gar 150 Prozent ist, da zur Zeitenwende Leserbastelseiten zahlenmäßig fast schon gleichauf liegen mit Redaktionsgewächsen. "Sieben Listen - 100 Bewerberinnen und Bewerber - So legen Parteien und Wählervereinigungen ihren Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2024 an". Als wäre Kommunalpolitik ein Stück von Lieschen Müller  hält sich da eine wohl für Domina von Spaichingen. Zeitung soll berichten, was ist, Sie: "Wir haben die Listen im Vorfeld gebeten, die groben Linien ihres Wahlkampfs zu skizzieren".  Und: "Der Heuberger Bote plant ein 'Speeddating für Gemeinderatskandidaten' am 3. Juni um 18.30 Uhr in der Stadthalle. Dabei sollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Sie auch

Wählerinnen und Wähler sind, möglichst viele der 100 Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen können. Wer Fragen an eine Partei oder Liste schicken will, bitte an ... oder eine Postkarte an Redaktion ... senden". Für entsprechende passende Propaganda wird dann schon wie gewohnt gesorgt? Was sagt das Landespressegesetz über die Aufgabe von Presse? "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt". Und: "Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen. Die Verpflichtung, Druckwerke von strafbarem Inhalt freizuhalten oder Druckwerke strafbaren Inhalts nicht zu verbreiten (§ 20 Abs. 2), bleibt unberührt". Dass inzwischen nicht nur Druckwerke Presse sind wie zu Gutenbergs Zeiten, hat THE ÄLÄND noch immer nicht erkannt. Kein Wunder, dass Bildungsgipfel als Geröllhalden enden und KIrchenbewohner laut frau so: "Knapp 25 Jahre ist es her, dass Alpensegler den Turm der Stadtkirche als Brutplatz in Beschlag nahmen. Inzwischen gilt die hiesige Kolonie gar als größte Einzelkolonie Deutschlands. Doch wie es weitergeht, ist ungewiss. Hoch über Tuttlingens Dächern treibt ein Parasit derart sein Unwesen, dass die Jungtiere inzwischen reihenweise sterben. Die Betreuer geben alles, um die Seuche in den Griff zu bekommen". Geschenkt, wenn ein Pfarrer zum Sonntag schwärmt: "Wie lieblich ist der Maien! - Die Bäume schlagen aus und färben die Wälder in ein herrliches Grün, in den Gärten duftet es nach Apfelblüten und Grillfeuern, die Sonne wärmt die Haut, und viele zog es hinaus in die Natur und zu den Festen rund um den 1. Mai. Wie schön, dass man nach dem nasskalten April bei sommerlichen Temperaturen draußen sitzen und feiern kann". Da ist er zwar nicht gerade auf Höhe des Wetterberichts. Was anderes treibt Kollegin um: "Siegfried Knop hofft auf 600 Unterschriften - Tuttlinger startet Petition für eine Hundewiese - Vierbeiner sollen dort frei laufen können", und Zweibeinern winken "Kunst, Kirche oder Kruschteln? - Noch nichts vor am Wochenende? Hier sind Veranstaltungstipps für den Kreis Tuttlingen".  Frau in Trossingen hat Sorge auf der Seite "Spaichingen":  "Apotheken stehen vor Herausforderungen - Probleme mit dem E-Rezept - Technische Infrastruktur ist da, Umsetzung nur schleppend", Platznot für Zeitungen im Sozialismus, wer kann da schon Lokaljournalismus, also Leute, strengt euch an: "Am 9. Juni ist Wahltag: Sowohl die Kommunalwahlen als auch die Europawahlen stehen an. Gerne kündigen wir die Termine der Listen, Fraktionen und Abgeordneten im Kreis Tuttlingen in unserer Rubrik 'Kurz berichtet' an. Bitte senden Sie die Ankündigungen mindestens drei Tage vor dem Termin an die entsprechende Redaktion ... Bitte senden Sie Berichte über politische Veranstaltungen ebenfalls an diese Adressen und nutzen Sie nicht die Storybox. Die Texte sollten eine Länge von 900 Zeichen nicht überschreiten. Wir bewerten die uns zugesandten Texte nach üblichen, journalistischen Kriterien und behalten uns vor, sie zu verändern oder nicht abzudrucken. Gerne können Sie die Redaktionen im Kreis Tuttlingen zur Berichterstattung zu Terminen einladen. Wir besetzen ausgewählte Termine, die eine hohe Relevanz und einen Mehrwert für unsere Leserinnen und Leser bieten". So also geht Lokaljournalismus heute. Macht's doch selber! Der andere geht so, ein bisschen Krieg gefällig und keine Erinnerungskultur? Es gibt doch den Mann vom Nordkurier als Alleserklärer für Schicksalsschläge: "So teuer wäre ein Krieg in Deutschland - Forscher haben die Konflikte der vergangenen 150 Jahre analysiert - Was der Ukraine-Krieg insgesamt kosten könnte - Nach der russischen Invasion der Ukraine tobt in Europa ein Krieg, der sich auf die Nato-Staaten auszuweiten droht. China strebt mit aller Macht nach einer Wiedervereinigung mit Taiwan, zur Not auch mit militärischen Mitteln. Iran und Israel haben sich zuletzt erstmals in ihrer Geschichte direkt angegriffen. Aufstrebende Wirtschaftsmächte wie Indien, Südafrika oder Brasilien emanzipieren sich zunehmend von den Hegemonialmächten, von denen sie lange abhängig waren".  Nun hat Nostradamus das Wort: "Kriege sind mit dramatischen Folgen für die betroffenen Menschen verbunden. Doch sie haben auch eine wirtschaftliche Dimension. Hier könnte ein Schlüssel zur Reduzierung der Wahrscheinlichkeit von kriegerischen Konflikten in der Zukunft liegen: Denn die ökonomischen Folgen militärischer Auseinandersetzungen sind auch außerhalb der Landesgrenzen der beteiligten Kriegsparteien spürbar, teilweise sogar in erheblichem Maße". Am schlimmsten scheint das Schwäbische Meer dran zu sein, denn seine Hiobsbotschaften häufen sich: "Eingeschleppte Arten als Gefahr für das Ökosystem Bodensee - Neobiota sind ein menschengemachtes Problem - Drei verschiedene Optionen mit drei Beispielen". Ein Fall für grüne Supersüdländer, "Hagel und Söder sehen bei der Ampel ro": "Bayern und Baden-Württemberg kämpfen gemeinsam für süddeutsche Interessen - zur Not gegen den Bund: Die sogenannte Südschiene war jahrzehntelang eine politische Selbstverständlichkeit. Inzwischen muss dem Bündnis offenbar in regelmäßigen Abständen Erste Hilfe geleistet werden". Noch ein fake am Grundgesetz vorbei - "Land verspricht mehr Tempo bei Klagen von Flüchtlingen - Bisher dauern Gerichtsverfahren zu Asylbescheiden im Schnitt fast ein Jahr - Künftig sollen es drei Monate sein". Und Berlinkorrespondentin putzt die Leidplanke, während "Handwerk übt scharfe Kritik - Branche fordert mutige Maßnahmen von der Politik". Noch mehr von Olafs Offenbarungen? Sie liest im Kaffeesatz, nachdem sie wohl mit dem Dritten das Zweite geguckt hat: "Der Druck im Kessel steigt - Wer am Donnerstagabend 'Maybrit Illner' im ZDF eingeschaltet hat, kann sich in etwa vorstellen, wie die Haushaltsverhandlungen in den kommenden Wochen laufen werden: zäh. Und zwar noch zäher als die Kompromisssuche in den Monaten nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil".  Also würfeln oder Eingeweideschau: "Dass sich die Koalitionäre auf Kompromisse verständigen können, wirkt wenig wahrscheinlich. Doch wer weiß schon, wie sich die Ergebnisse bei den Europa- und Kommunalwahlen im Juni auf die Ampel-Regierung auswirken werden? Bruch oder Fortbestand - beides erscheint möglich".  Meinungsfreiheit? Die hat Ausgang. Also auf zum

"speeddating "am 3. Juni zur Botin unterm Dreifaltigkeitsberg in die Spaichinger Stadthalle.  Wikipedia erklärt's: "Speed-Dating ist eine um 1998 in den USA entworfene Methode, neue Flirt- oder Beziehungspartner zu finden. Die maximale Teilnehmeranzahl pro Geschlecht ist normalerweise auf sieben bis zehn Personen beschränkt. Neben der Partnersuche ergibt sich auch die Möglichkeit, Bekanntschaften ohne sexuelle Absichten zu schließen. Als Urheber gilt Rabbi Yaacov Deyo, Mitglied der jüdischen-orhodoxen Organisation Aish HaTorah mit Sitz in Los Angeles. Sein Ziel war es, eine Kontaktplattform für die jüdische Gemeinde zu schaffen. Alleinstehende jüdischen Glaubens sollten sich dadurch kennenlernen und die Zahl jüdischer Ehen erhöhen. Wenig später folgten kommerziell ausgerichtete Veranstaltungen ohne religiöse Vorgabe, an denen alleinstehende Männer und Frauen in gleicher Anzahl teilnahmen. Mittlerweile finden auch außerhalb der USA, unter anderem in Deutschland, derartige Veranstaltungen statt. Während der gesamten Veranstaltung lernt jeder männliche Single jeden weiblichen Single kennen und umgekehrt. Hierzu wird die Veranstaltung in Runden aufgeteilt, die jeweils circa sieben bis acht Minuten dauern. In dieser eng bemessenen Zeit haben die Singles die Gelegenheit, sich gegenseitig ein wenig kennenzulernen, gemeinsame Interessen und Hobbys und eventuelle Kinderwünsche abzufragen. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Gong als Zeichen, das zum Partnerwechsel auffordert. Gleichzeitig notieren die Singles auf ihnen vorher ausgehändigten Zetteln, ob sie ihr Gegenüber gerne wiedersehen wollen oder nicht. Nun wird aufgerückt, so dass sich männliche Singles und weibliche Singles in neuer Konstellation gegenübersitzen. Dies wird so lange wiederholt, bis jede mit jedem einmal gesprochen hat. Nach dem Speed-Dating können die Singles entscheiden, ob sie die soeben kennengelernten Singles wiedersehen möchten. Früher sammelte der Veranstalter zu diesem Zweck die zuvor ausgehändigten Zettel ein und wertete sie manuell aus. Viele Veranstalter sind jedoch inzwischen dazu übergegangen, das Speed-Dating über einen Online-Bewertungsbogen auszuwerten. Ein bis zwei Tage nach dem Speed-Dating ist der Auswertungsprozess in der Regel beendet. Spätestens nach Ablauf dieser Frist erhalten die Singles eine Nachricht darüber, welche Singles des jeweils anderen Geschlechts sie wiedersehen wollen. Kommt es zu einer Übereinstimmung, so werden die Kontaktdaten zwischen den beiden Singles ausgetauscht. Speed-Dating-Veranstaltungen standen bereits im Mittelpunkt von wissenschaftlichen Untersuchungen. Hierbei kam

heraus, dass die vielbeschworenen 'inneren' Werte bei beiden Geschlechtern bei solchen Veranstaltungen völlig nebensächlich waren, dass auch die Inhalte des Gesprächs nicht zählten, sondern dass beide Geschlechter vor allem die Personen wiedersehen wollten, die ein attraktives Aussehen aufwiesen. Die Wissenschaftler teilten den Teilnehmern aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes imaginäre Ränge zu, die auffallend stark mit dem anschließenden Erfolg bei diesen Veranstaltungen korrelierten. Allerdings scheinen Männer und Frauen in diesem Rahmen ein unterschiedliches Suchverhalten an den Tag zu legen, auch wenn bei beiden das Aussehen im Vordergrund steht. So wollten die Männer quasi jede Frau wiedersehen, die eine gewisse 'Mindestattraktivität' aufwies. Frauen hingegen wollten nur wenige Männer wiedersehen, und das umso mehr, je attraktiver sie selber waren. Neuere Untersuchungen zeigten jedoch auch, dass derartige Quoten mit großer Wahrscheinlichkeit lediglich auf das typische Speed-Dating-Szenario zurückzuführen sein könnten, nachdem zumeist die Frauen sitzen bleiben und die Männer reihum wechseln. Amerikanische Forscher haben im Rahmen einer Studie nämlich herausgefunden, dass sich diese Quote bei einem Rollentausch (die Männer bleiben sitzen, die Frauen wechseln) verschob, und die Männer wesentlich wählerischer als unter den üblichen Umständen waren. Mögliche Gründe dafür werden im Einfluss körperlicher Aktionen auf die Wahrnehmung gesehen (Nähert man sich etwas, wird es attraktiver, entfernt man sich, nimmt die Anziehungskraft ab) oder aber darin, dass die Männer die sich bewegenden Frauen besser sehen und dadurch deren körperliche Attraktivität besser bewerten können. Allerdings waren die verschobenen Zahlen nach einem Szenariowechsel gering: wollten bei der üblichen Variante (Frau sitzt, Mann wechselt) 50 % der Männer die besichtigten Damen wiedersehen, so waren es bei dem umgekehrten Szenario „nur“ 43 %. Das Interesse der Frauen stieg dabei geringfügig an: Waren es zuvor 43 %, so stieg der Wert um 2 Prozentpunkte auf 45 %. Speed-Dating ist auch ein beliebtes Thema in Filmen und Fernsehserien. Während im deutschen Spielfilm Shoppen (2007) Speed-Dating den Kern des Films ausmacht, ist es in den US-amerikanischen Komödien Hitch – Der Date Doktor (2005) und Jungfrau (40), männlich, sucht … (2005) nur in einer Szene zu sehen. Auch in der US-Serie Sex and the City nimmt die vielbeschäftigte Miranda an einem Speed-Dating teil. Im Trend liegen heutzutage Speed-Dating-Events im Internet. Besonders die Verbreitung über verschiedene Medienformate hat zur Bekanntheit des Speed-Datings beigetragen. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben zur weiteren Verbreitung von Online-Speed-Dating beigetragen. Speed-Dating-Events werden im Internet von zahlreichen Online-Portalen angeboten, die sich nach Preis und Leistungsspektrum unterscheiden. Auf den meisten Portalen kann man Speed-Dating-Events über eine Suchfunktion nach Altersgruppe und Stadt filtern. Die Zuordnung der Teilnehmer zueinander findet je nach Anbieter manuell oder automatisch, z. B. mit Hilfe von Matching-Verfahren statt. Bei einem Matching-Verfahren werden die Teilnehmer beispielsweise basierend auf Persönlichkeit und Distanz den Dates zugeordnet. Darüber hinaus kommen Algorithmen zum Einsatz, die das mehrmalige Treffen derselben Gesprächspartner bei allen folgenden Speed-Dating-Events ausschließen. Die Teilnahme bei den Online-Events funktioniert in der Regel über den Browser, das Installieren einer neuen Software ist nicht notwendig. Nach Anmeldung werden zur Kontaktaufnahme Webcam und Mikrofon (oder Headset) genutzt. Man bekommt einen Speed-Dating-Partner zugeteilt und hat in der Regel vier bis sieben Minuten Zeit, um sich kennenzulernen. Unmittelbar danach stimmen beide Teilnehmer ab, ob sie mit ihrem Gegenüber in Kontakt bleiben wollen oder nicht. Nur wenn sich beide Teilnehmer einig sind, werden die Kontaktdaten ausgetauscht. Hier gleicht das virtuelle Verfahren der Auswertung der verteilten Handzettel bei traditionellen Speed-Dating-Treffen. Die Prinzipien des Speed-Dating werden heute nicht nur bei der Partnersuche, sondern z. B. auch bei der Suche nach einer Arbeitsstelle, einer Wohnung oder zum allgemeinen Diskussionsaustausch innerhalb von Fachmessen eingesetzt".

Nach Attacke durch Raubvogel
Kurioser Irrtum in Sulz: Verletzter Storch war gar kein Storch
Im kleinen Mühlheim am Bach, einem Teilort der Stadt Sulz (Kreis Rottweil), kennt man Hartmut Polet. Er kümmert sich als Weißstorchenbetreuer des Naturschutzbundes (NABU) Oberndorf-Sulz seit Jahren um die Störche dort. Er kennt sich aus mit den Tieren. Direkt neben seinem Esstisch, vor dem Kamin, hat er dem vermeintlichen Storchenbaby ein kuscheliges Nest eingerichtet. Nach einer Raubvogelattacke wollte er das Kleine wieder gesund pflegen. Doch jetzt hat der kleine Vogel ihn hinters Licht geführt...Ein Rabe hat ein Storchennest in Schramberg ausgeraubt, erzählte die Tierschützerin Polet. Dabei habe er das einzige, frisch geschlüpfte Storchenbaby mit seinen Klauen gegriffen. Die Storcheneltern hätten die Verfolgung aufgenommen, bevor der Rabe das Kleine aus etwa 30 Metern Höhe fallen ließ. Ein Tierarzt habe das Storchenbaby schon versorgt und die offene Brust zugenäht, so die Mitarbeiterin. Wie durch ein Wunder hat der kleine Vogel überlebt. Hartmut Polet eilt sofort zur Hilfe, um den Vogel bei sich aufzunehmen...Dass der Vogel in seinem Nest in Wirklichkeit eine Taube war, wusste er zu dem Zeitpunkt des Interviews noch nicht..
(swr.de. Wer kennt sich noch in Bio aus?)

Straftaten vermutet - aber auch andere Gründe
Derzeit werden laut LKA 1.274 Menschen in BW vermisst
In Baden-Württemberg zählt das Landeskriminalamt (LKA) aktuell 1.274 vermisste Menschen. Die Statistik (Stichtag 30. April) unterteilt sich in die Bereiche Kindesentziehungen, Entweichungen aus Heimen, Streuner, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Verdacht auf hilflose Lage, Suizidabsicht und vermutlich Opfer einer Straftat..
(swr.de. Außerdem wird viel mehr Hirn vermisst.)

Gedenken an verunglückte Biker
Schwarzwaldhochstraße bei Baden-Baden - "Schweigekilometer" für Motorradfahrer
Beim Helbingfelsen auf der B500 oberhalb von Baden-Baden wird am Samstag ein Schweigekilometer eröffnet. Die Strecke gilt als besonders gefährlich für Motorradfahrer. Zusätzlich wird ein Mahnmal eingeweiht..Zur Einweihung des Projekts wird unter anderem der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) erwartet. Bei der offiziellen Eröffnung veranstalten Motorradfahrer am Nachmittag eine Gedenkfahrt, bei der leise und andächtig gefahren werden soll. Der Präventionsverein "Rennleitung 110" will bei der Aktion mit zahlreichen Fahrern ein Zeichen setzen. ..
(swr.de. Leerlauf?)

Nach Freispruch von mutmaßlichem Dealer in Mannheim
BW-Justizministerin Gentges fordert Änderungen am Cannabis-Gesetz
(swr.de. Welchen Rausch hätte sie denn wohl gern?

Gottlos - aufgrund zu geringer Nachfrage abgesagt! (Stadt Lahr)

Neue brisante Details
Terrorverdacht: Jugendlicher soll Bombenanschlag in Stuttgart geplant haben
Wegen Terrorverdachts sitzen vier Jugendliche seit Ostern in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Anschlag mit Molotowcocktails geplant haben. Nun gibt es neue, brisantere Details. Der Fall ist womöglich schwerwiegender als bisher bekannt. Vier Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sollen einen islamistischen Anschlag auf mehrere Städte, unter anderem Stuttgart, geplant haben. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des NRW-Innenministeriums an den Landtag hervor. .
(swr.de. Kitaterror?)

Ohne chemischen Pflanzenschutz
Obstanbau in BW: Wie können Streuobstwiesen "klimafest" gemacht werden?
(swr.de. Wie haben sie bisher 4,6 Milliarden Jahre Klimawandel überstanden?)

Lohnenswerte Maßnahme
NRW-Kleinstadt streicht Parkgebühren – aus kuriosem Grund
..Jeder zweite Parkscheinautomat in der Innenstadt von Herzogenrath ist außer Betrieb. Die Reparatur wäre sehr teuer. Deshalb hat die Kleinstadt in NRW eine neue Idee: Weg von den Parkgebühren und hin zu der Parkscheibe. Das Parken für eine Stunde soll künftig gebührenfrei sein. Bürgermeister Benjamin Fadavian sieht darin eine lohnenswerte Maßnahme. „Wir haben uns dafür entschieden, dass wir keine Parkgebühren mehr erheben wollen. Wir glauben, dass wir das Geld, das wir in diese Automaten stecken, besser investieren können und dass wir vor allem unserem Einzelhandel hier etwas Gutes tun können“, sagt er...„Dadurch, dass hier die Parkgebühren wegfallen, kann es sein, dass auch viel mehr eingekauft wird und viel mehr Besucher hier in Herzogenrath sind“, meint ein Passant. Eine Verkäuferin pflichtet ihm bei: „Wenn sie eine Stunde Parkmöglichkeiten haben, mit einer Parkscheibe, dann ist das schon ein bisschen relaxter“. Ein weiterer Bürger berichtet, dass er oft nur für zehn Minuten einkaufen geht, aber dennoch für eine halbe Stunde Parkgebühren entrichten muss. Daher begrüßt er die neue Parkregelung...
(focus.de. Was ist daran kurios? So geht Erinnerungskultur.)

„Inschallah, das ist, wo alles begann“
Islamische Kandidaten triumphieren bei englischen Lokalwahlen
Von Matthias Nikolaidis
Bei den englischen Lokalwahlen haben reihenweise Kandidaten gewonnen, die offen als Vertreter eines politischen Islam auftreten. Im Gewand der „Unabhängigen“ sorgen sie für eine neue Kraft in Englands Stadt- und Gemeinderäten. So musste auch Labour einige schmerzhafte Niederlagen einstecken...
(Tichys Einblick. Wenn die in Deutschland antreten, kann das Deutsche Volk seine Kommunalwahlen vergessen.) Dann sind alle Weichen zum Propheten gestellt.)

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Zweierlei Maß
Der Krug zerbricht
Von Wolfgang Herles
Wir haben gelernt: Der offenbar zu Deutschland gehörende Ruf „Das Kalifat ist die Lösung“ wird von der Meinungsfreiheit geschützt. „Alles für Deutschland“ dagegen ist strafbar. Ein erster Prozess läuft schon, ein zweiter soll folgen. Zwei kurze Prozesse gegen Höcke, drei ganz lange Prozesse gegen Prinz-Reuß-Reichsbürger, kein kurzer Prozess gegen militante Islamisten: eine Woche zum Wundern über die deutsche Justiz. .. Die Forderung, den deutschen Rechtsstaat durch die islamische Scharia zu ersetzen, muss anscheinend im Rahmen der Willkommenskultur ertragen werden. Siebenundzwanzig (!) inhaftierten Reichsbürgern aber wird vor gleich drei deutschen Gerichten ernsthaft die Vorbereitung eines Staatsstreichs vorgeworfen. Mehr als tausend radikalislamistische Demonstranten, meist in Deutschland gezeugt und aufgezogen, haben so gut wie nichts zu befürchten...
(Tichys Einblick. Fruchtbare Juristen.)

„Können wir nicht stehenlassen!
“Interne Mail von AKW-Betreiber bringt Habeck erneut in Bedrängnis
Der Streit um die deutschen Atomkraftwerke geht weiter. Die Aussage Habecks, dass die Betreiber der AKWs einen Weiterbetrieb im Februar 2022 nicht für möglich gehalten hätten, kontern ein solcher entschieden. Diese Darstellung sei „erheblich verkürzt“ heißt es in einer internen Mail an Mitarbeiter..
(focus.de. Was gibt es über Dilettantismus und Stümperei in der Politik noch zu diskutieren?)

Gastbeitrag von Gabor Steingart
Wie uns Scholz mit Halb-Wahrheiten und leeren Worten seine eigene Welt verkauft
Die Politik von Olaf Scholz ist gespickt mit Unwahrheiten. Acht Fälle zeigen, wie Wort und Wirklichkeit im Leben des Bundeskanzlers auseinanderklaffen und wo er von der Wahrheit abweicht. Dass ein deutscher Bundeskanzler dem Wohle des Volkes verpflichtet ist, darauf legt er einen Amtseid ab. Dass er auch der Wahrheit verpflichtet ist, davon geht man stillschweigend aus...
(focus.de. Sie kennen ihn. Warum wurde er trotzdem Bundeskanzler?)

Handwerksbetriebe
Wieder Rückgang – seit 2015 ein Viertel weniger Bäckereien in Deutschland
Das Bäckerhandwerk in Deutschland steht unter Druck. 2023 mussten erneut viele Bäckereien aufgeben oder ihr Geschäft verkaufen. Die Zahl der Auszubildenden nimmt deutlich ab. Immerhin macht eine Zahl auch Hoffnung für mehr Qualität. .
(welt.de. Alles ko. macht HO.)

Europas Bedrohung entgegnen! Eine Stimme aus der Türkei
Von Uzay Bulut.
Die invasive Bedrohung in Europa durch den Islam wird immer deutlicher. In der Türkei ist diese Übernahme bereits vollzogen worden. Meine Damen und Herren, guten Tag. Ich bin heute hier, um Ihnen meine Beobachtungen über die kulturellen Gefahren, denen Europa ausgesetzt ist, mitzuteilen und zu erklären, warum eine konservative Zukunft den alten Kontinent retten könnte. Ein konservatives Europa würde für starke Grenzen, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, eine starke Verteidigung oder Frieden durch Stärke und sein christliches Erbe stehen. Ich komme aus einem Land, das jahrhundertelang mehrheitlich christlich, ethnisch griechisch, armenisch oder assyrisch war. Aber dieses Land ist islamisiert worden. ...Die Städte in der heutigen Türkei wurden von Griechen, Armeniern, Assyrern und anderen nicht-türkischen Völkern gebaut und bereichert. Diese Menschen sind die Vorfahren der meisten Menschen in der Türkei. Sie sind meine Vorfahren. Und sie wurden gewaltsam islamisiert. ..Heute gibt es in diesen Städten fast keine Christen mehr. ..
Uzay Bulut ist eine türkische Journalistin, die in Ankara arbeitete. Sie veröffentlichte u.a. in der Washington Times, The Jerusalem Post und Al-Ahram. Sie hielt diese Rede auf der National Conservatism Conference (kurz: NatCon), die am 17. April 2024 in Brüssel stattfand...
(achgut.com. Wacht auf am Rhein! Die EUdSSR hat sich ausgerechnet anlässlich dieser NatCon-Versammlung in Brüsel als nicht mehr wählbar gezeigt. Der Stadtteilbürgermeister Emir Kir, welcher die Veranstaltung verbot, wurde bereits vor vier Jahren aus der sozialistischen Partei ausgeschlossen. Er ist Moslem. Leser-Kommentar: "Eine wunderbare Frau. Setzen wir auf sie gegen den Standard-Moslem. Vielleicht gibt es auch ein paar vergleichbare Männer? Marshallah! Wir sollen mit Selbstbewusstsein den Islam als Ganzes zurückweisen, basta. Keine Hofierung wie einstens die Nazis, heute die meisten Parteien außer der AfD. “Die Islamisierung Europas muss gestoppt werden”, wie wahr. Denn Islam ist der Kontrapunkt zu allem, was uns ausmacht, was uns attraktiv macht - sogar für viele Moslems. Deshalb wollen sie alle zu uns - um dann hier ihren eigenen Saustall/Kalifat zu errichten. Dümmer geht’s nimmer. Draußen halten, bis auf Uzay und Freunde. Das sind auch unsere Freunde. Ansonsten: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.“ ―Houari Boumedienne, //gutezitate: /autor/houari-boumedienne (1978). Problem: Sie sind schon massenhaft da. Die Geister, die ich rief. Allah Waduhu ya’rif - Allah allein weiß es. Wir aber schon auch, falls wir nicht blöd sind".)

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NACHLESE
Rüstungsgeschäfte
Lindner macht Pistorius ein historisches Angebot. Und der schlägt es aus
Das Finanzministerium will der Bundeswehr mehr Spielraum bei Rüstungsgeschäften geben – und damit einer alten Forderung des Wehrressorts nachgeben. Obwohl Boris Pistorius (SPD) „sehr dafür“ ist, greift der Verteidigungsminister die Offerte nicht auf. Scheut er Ärger mit dem Parlament?.
(welt.de. Der eine war Obergefreiter und ist nun Feldherr, der andere ist Major der Reserve.)
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Die Polemik in der ARD-Tagesschau
Von CONNY AXEL MEIER
Die gute Nachricht zuerst: Die Europäische Union gibt dem noch vom Bürgerkrieg gezeichneten Libanon eine Milliarde Euro, um die libanesische Regierung dazu zu bewegen, illegale syrische Migranten davon abzuhalten, nach Zypern und somit in die EU weiterzureisen. So berichtet es die ARD-Tagesschau am Donnerstag. Ist diese Nachricht polemisch? Ja, sie ist es. Die tatsächliche Nachricht kommt im Text weiter unten: Die Finanzhilfe soll bis 2027 ausgezahlt werden und in Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Sicherheit sowie Grenzschutz fließen. „Darüber hinaus wäre es sehr hilfreich für den Libanon, eine Zusammenarbeit mit Frontex zu schließen“, der Grenzschutzagentur der EU, erklärte von der Leyen. Die Union wolle im Gegenzug legale Migrationswege aufrechterhalten und Aufnahmeprogramme für syrische Geflüchtete ermöglichen. Die Nachricht ist also, dass die EU anstatt illegale Migration zu beenden, „legale Migrationswege“ offenhalten und fördern will. Ferner, dass die EU dafür Geld ausgibt und die Schlepperschiffe mit Unterstützung von Frontex für die „legale“ Überquerung des Mittelmeers vom Libanon nach Zypern nutzen möchte. Von der Leyen will also nicht die EU-Außengrenzen besser schützen. Sie möchte keinen einzigen Syrer weniger in Europa, sondern sie will die illegalen Migranten legalisieren und dafür Geld an die libanesische Regierung zahlen. War das jetzt nicht eine gute Nachricht? Ja, für die linken NGO-Schlepperkapitäne. Die EU hat schon vorgesorgt und es den Mitgliedsstaaten verboten, die Menschenschleuser zu bestrafen. Die Schlepper-NGOs dürfen weiter als Shuttle-Service von Nordafrika nach Italien, Spanien und Griechenland pendeln. Ab jetzt, ohne von den italienischen Behörden bestraft zu werden. Nun kommt also eine weitere Route zwischen Beirut und Zypern hinzu. Waffen in die eine Richtung, Invasoren in die Gegenrichtung. War das jetzt auch polemisch? Ja, das ist es. Aber von Polemik leben Texte über gelebten Irrsinn. Es bleibt einem ja nichts anderes übrig, als polemisch auf Polemik zu antworten. Ansonsten wird man noch irre in diesen Zeiten. Auch wenn gelegentlich bewusst die Ereignisse und die Bewertungen überzeichnet sind. Sanfte Ironie und Sarkasmus sind beliebte Stilmittel der Polemik. Manchmal kommt noch eine Prise Zynismus dazu. Ohne Polemik wäre das Leben in grotesken Zeiten noch schwieriger zu ertragen. Das müssen auch die Leser ertragen. Die Leser müssen auch diese Bundesregierung ertragen. Sie müssen dazu die arrogante, bürgerfeindliche Politik, die Verfolgung der tatsächlichen Opposition, den Verlust der inneren Sicherheit, die fortschreitende Verwahrlosung des öffentlichen Raums, die Deindustrialisierung, Wohnungsnot und Armut ertragen. Nun könnte aber jemand auf den unaussprechlichen Gedanken kommen, die fragliche Milliarde in den Grenzschutz zu investieren und illegale Invasoren wieder zurückzuweisen, anstatt das Geld dem Libanon zu schenken. Nur ist das Ziel der EU-Eliten das Gegenteil. Lieber wird Ungarn, das seine Südgrenze vernünftig schützt, das Leben schwer gemacht, weil sie ihre Souveränität über die Grenzen beibehalten wollen. Das alles völlig ohne Polemik und auch ohne Tagesschau.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.
(Seneca)
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Karin Prien
CDU-Vizechefin hält Zusammenarbeit mit Bündnis Sahra Wagenknecht für möglich
Die Union diskutiert den Umgang mit dem BSW in den Ländern. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien nennt nun Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Ministerpräsident Günther hatte zuletzt die Linke vorsichtig gelobt. ..
(welt.de. Echt mit Kommunismus? Unmöglich die Frau.)

Räumung vor Humboldt-Uni
„Yallah, Yallah, Intifada“ – Israel-Hass erreicht Berliner Universität
Sie sind vermummt mit Corona-Masken und Palästinenser-Tüchern, singen beseelt gegen „Genozid“, „Kapital“ und „Bullenstaat“: Vor der Humboldt-Universität in Berlin schien eine Studentengruppe die israelfeindlichen Demonstrationen der US-Unis nachahmen zu wollen. Es ging nicht lange gut. .
(welt.de. Zumachen.)

Hendrik Wüst
„Populisten in Inhalt und Rhetorik nacheifern? Der Versuch ist krachend gescheitert“
NRW-Ministerpräsident Wüst (CDU) mahnt die Union zur Offenheit für Koalitionen auch mit den Grünen. Er verweist darauf, dass Konservative, die Populisten nacheifern, krachend scheitern. Gleichzeitig stärkt er dem Parteichef den Rücken: Ein „Merz-Problem“ gebe es nicht – aber massive Migrationsprobleme. ..
(welt.de. Der Mann muss nichts können. NIcht einmal Populist, denn sonst wäre er Politiker.

Claudio Casula
Wollt Ihr den totalen Stuss?
Jüngst brillierte SPD-Chefin Saskia Esken in einer unter deutschen Politikern beliebten Disziplin: dem Nazi-Vergleich, ohne zu begreifen, wie geschichtsvergessen und verleumderisch dieser ist.
(achgut.com. Baden-Württemberg und Bildung, das geht nicht mehr.)

Edgar L. Gärtner
Erfolgreicher Widerstand gegen Windparks in Frankreich
In Deutschland sorgt die herrschende grüne Energie-Ideologie dafür, dass der Windkraft schützenswerte Flora, Fauna und Landschaften geopfert werden. In Frankreich hingegen ordnen Gerichte inzwischen sogar den Rückbau von Windparks an.
(achgut.com. Der Deutsche macht des Prinzips wegen Stuss bis zum Überdruss.)

Von Warnstufe vier auf zwei
US-Reisewarnung vor Terror-Anschlägen für Deutschland
Alles Bestens in Deutschland. Die Reichsbürger hat Nancy Fieser im Griff, die Kalifatanhänger sind laut Grünen harmlos. Warum nur haben die USA jetzt eine gepfefferte Reisewarnung für US-Bürger herausgegeben, die nach Deutschland reisen wollen?
VON Susanne Heger
(Tichys Einblick. Nur das Deutsche Volk vor dem Volk warnt niemand.)

"Weit weg und doch so nah..."
Jetset-Ministerin Baerbock endlich Down Under
Nun durfte die maximal reisefreudige Außenministerin also endlich nach Australien, Neuseeland und in den Südpazifik starten. Eine entsprechende Reise war im August 2023 an einem Landeklappendefekt des Luftwaffenjets auf etwa halber Strecke gescheitert. Was ganz genau machen diese vielen sehr kostenintensiven Reisen auf Steuerzahlerkosten so notwendig? Klimaschonende Online-Meetings gehen nicht, nein?
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Reisen bildet, sie hat's nötig.)

Hamburg
AfD-Haß auf dem Schulhof: Grundschüler skandieren linke Parolen
Es sind Bilder, die in höchstem Maße irritieren. Dutzende Grundschüler skandieren in Hamburg während der Schulzeit Haßparolen gegen die AfD. Wußte die Schulleitung davon? Mit Video.
(Junge Freiheit. Woher haben sie das wohl?)

Folgerichtiger CDU-Flirt mit der Linkspartei
Von WOLFGANG HÜBNER
Nur CDU-Wähler, die noch immer nicht den wahren Charakter ihrer bevorzugten Partei erkannt haben, können irritiert oder empört über deren jüngsten Flirt mit der Linkspartei sein. Was das Merkel-Gewächs Daniel Günther, Ministerpräsident der schwarz-grünen Koalition in Schleswig-Holstein, jüngst zu diesem Thema von sich gegeben hat, ist längst keine Randmeinung mehr in der CDU. Denn schon lange behandelt sie im Bundestag die nun gespaltene Nachfolgepartei der SED viel wohlwollender als die verhasste und ausgegrenzte AfD, in der nicht wenige früher in der CDU Mitglied waren. Dass nun die Parteispitze um Merz und Linnemann beteuert, es komme eine Koalition mit der Linkspartei so wenig in Frage wie eine mit der AfD, dient kurz vor dem Parteitag, auf dem Merz als Vorsitzender wiedergewählt werden will, nur zur Besänftigung der Mitglieder und der Öffentlichkeit. Tatsächlich aber wird fieberhaft überlegt, wie es nach der Wahl in Thüringen gelingen kann, einen CDU-Ministerpräsidenten auch mit den Stimmen der Ramelow-Linken ins Amt zu hieven. Oder aber zur Verhinderung der Höcke-AfD notfalls sogar Ramelow an der Macht in Erfurt zu halten, ohne sich als CDU die Hände allzu schmutzig dabei zu machen. Bislang völlig ungeklärt ist, wie sich die CDU gegenüber der neuen Wagenknecht-Partei positionieren will. Die soll nach jüngsten Umfragen in Thüringen 16 Prozent bekommen, nicht weniger als die Ramelow-Linkspartei. Derweil schafft die CDU mit ihrem Kandidaten Voigt, der das Internet unter Kontrolle des Machtkartells bringen will, nur 20 Prozent gegenüber den 30 Prozent der AfD. Eine interessante Situation. Bundespolitisch geht es bei dem CDU-Flirt mit den Linken, also auch mit Wagenknecht, darum, sich wegen der absoluten Blockade gegenüber der AfD nach links offen und anschlussfähig zu geben. Wer wegen des Ampel-Desasters CDU wählt, wählt kein kleineres Übel, sondern ist Masochist.
(pi-news.net)

Familiennachzug
„Handschuh-Ehe“: Erstes Gericht erkennt Afghanen-Ritual an
Mit dem Urteil zu einer afghanischen „Handschuh-Ehe“ schafft ein Frankfurter Gericht einen Präzedenzfall. Die Ehe sei rechtens, die Frau dürfe bleiben. Spricht sich das herum, wird auf Deutschland eine Welle von Familienzusammenführungen zurollen. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Talibanbanana.)