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Chatelaine meint…

Der Terroranschlag in Berlin hat uns kalt erwischt. Ob wir eine Lehre daraus ziehen werden, denn was helfen all die Windräder und Sonnenfänger, wenn die Steckdosen nicht liefern? Was wollten gewisse Leute eigentlich damit beweisen?

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, der ja kein Fremder im Reich der Naturgewaltigen ist, weist darauf hin, dass die globale Temperatur letztes Jahr deutlich abgenommen hat. Sie liege nur noch 0,3 Grad Celsius höher als das langjährige Mittel. 2025 war kühler als das Vorjahr. Kein Grund also, in Panik auszuflippen wegen eines Klimakollers.

Nachdenken aber, so der Prof., müssten wir trotzdem. Nämlich darüber, ob wir mit der sogenannten Energiewende nicht wegen ihrer Anfälligkeit auf dem Holzweg ins Dickicht sind. Varenholt sagt: "Ziel der Energiewende ist es ja, nicht nur die Stromversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen, sondern auch die beiden anderen Säulen der Energieversorgung, nämlich die Wärmeversorgung und den Verkehrssektor auf Strom umzustellen".

Das ist teuer, aber kein Spaß. Sondern es ist und bleibt ein ideologischer Wunschtraum auch für E-Autofahrer, denn die konnten in Berlin vergebens Ladekabel in Bäumen suchen. Allenfalls hätten sie diese für Holzvergaser aus grausiger Kriegszeit zerhacken können. Berlin hat wieder einmal nur gezeigt, dass Schlimmes passieren kann, dabei sogar Menschen sterben, aber Rechthaberei  über alles geht. 

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