Gefragt sind jetzt Organisationen und Netzwerker
Von MICHAEL HERRMANN
Die Anfänge eines politischen Wandels, der mehr und mehr von einer kleinen, globalen Elite durch ihre politischen Handlanger vorangetrieben wird, geht mindestens bis in die 1980er Jahre zurück. Es geht letztlich darum, die absolute Kontrolle über die Menschen zu erlangen, sie ihrer Grundrechte zu berauben und zu permanent überwachten Arbeitssklaven zu degradieren.
Die eingesetzten Methoden dazu sind eine unkontrollierte Massenzuwanderung Kulturfremder, die die Homogenität des Volkes zerstören soll, das Schüren von Ängsten wegen eines angeblich von Menschen verursachten Klimawandels, das Ausrufen einer weltweiten Pandemie aufgrund eines im Labor „veredelten“ Virus, inklusive eines verheerend wirkenden mRNA-Impfstoffes, die dauerhafte Indoktrination in Medien und Bildungsstätten, der Wokeismus und die umfassende Digitalisierung, um die wichtigsten zu nennen.
Die Digitalisierung betreffend stehen wir kurz vor den letzten entscheidenden Schritten ins digitale Gefängnis. Die EUDI-Wallet soll dieses Jahr noch eingeführt werden, Social Media-Plattformen sollen unter dem Vorwand des Kinder- und Jugendschutzes erst ab einem gewissen Alter genutzt werden dürfen, was letztlich die gewünschte Anonymität im Internet aushebeln wird. Als letzter Sargnagel gegen die Freiheit des Individuums wird die verpflichtende digitale ID kommen, auch weil sie eine wichtige Grundlage für den digitalen Euro darstellt.
Mit diesen Maßnahmen kann so ziemlich jeder Lebensbereich von jedem Einzelnen kontrolliert und bei Auffälligkeiten eine Verhaltenskorrektur durch entsprechende Maßnahmen initiiert werden.
Nebenbei: Im Zeitalter von sich rasant entwickelnder KI und Quantencomputer sind digitale Daten nicht sicher, selbst wenn sie noch so aufwendig und mit komplexen Sicherungssystemen versehen vermeintlich nicht zu knacken sind. Dass die EU nicht in der Lage ist, sensible Daten ihrer Bürger zu schützen, wurde erst kürzlich wieder unter Beweis gestellt.
Identitätsdiebstahl mit allen negativen, teilweise existenzbedrohenden Folgen, dürfte zukünftig zu einem relevanten Problem werden. Es gibt also mehr als genügend Gründe, dass sich die Masse endlich gegen diese Politik erhebt. Sie muss sich nur endlich ihrer Macht bewusst werden.
Elias Canetti analysiert in seinem 1960 erschienenen Hauptwerk „Masse und Macht“ die psychologischen und soziologischen Mechanismen, die Menschen dazu bringen, sich zu Massen zusammenzuschließen und Macht auszuüben. Laut Canetti kann die Masse eine gegen das Volk gerichtete Politik beenden, indem sie sich in eine revolutionäre Kraft verwandelt.
Aufstand gegen die Macht: Canetti betont, dass Machthaber nichts so sehr fürchten wie den Aufstand der Masse. Wenn die Masse, die normalerweise den Befehlen gehorcht, sich gegen die herrschende Macht erhebt, kann sie Könige oder Regierungen stürzen.
Entstehung der revolutionären Masse: Aus unterdrückten Einzelnen kann sich plötzlich eine revolutionäre Masse bilden. Dies geschieht, wenn das Bedürfnis nach Gleichheit und Überleben der Masse stärker wird als die Angst vor der bestehenden Macht. Historische Beispiele, die Canetti andeutet, sind der Aufstand von Sklaven gegen Kolonialherren oder von Arbeitern gegen Unternehmer.
Eigendynamik der Masse: Die Masse besitzt eine Eigendynamik. Sie will wachsen, liebt Dichte und Gleichheit und braucht eine Richtung. Wenn diese Energie gegen eine tyrannische Politik gerichtet wird, kann sie eine überwältigende Kraft werden, die die bestehende Ordnung zerstört.
Schauen wir uns die politische Situation in Deutschland an.
Bei der vergangenen Bundestagswahl 2025 erhielt die AfD 10.328.780 Zweitstimmen, was einem Stimmenanteil von rund 20,8 Prozent bei einer hohen Wahlbeteiligung von 82,5 Prozent entsprach. Hochgerechnet auf aktuelle Umfragen, bei denen die AfD bis zu 29 Prozent der Stimmen erhalten würde (PI-NEWS berichtete), wären dies ca. 14.400.000. Zweitstimmen.
Angenommen, man könnte nur 20 Prozent der potenziellen Wähler davon überzeugen, aktiv an Demonstrationen gegen die derzeitige Regierungspolitik teilzunehmen, sprechen wir bereits von 2.880.000 Teilnehmern. Damit auch jeder mit der derzeitigen Politik Unzufriedene ohne größeren Aufwand die Möglichkeit (und keine Ausrede mehr) hätte, an einer Demonstration teilnehmen zu können, könnten zeitgleich in allen 16 Bundesländern solche Demonstrationen organisiert werden. Wenn man die 2.880.000 Teilnehmer linear auf 16 Veranstaltungen aufteilt, wären das immer noch 180.000 Teilnehmer auf jeder einzelnen Demonstration.
Das Ganze müsste so lange wiederholt werden, bis die Politik dem Druck der Straße nachgeben würde. Ich denke, das würde relativ schnell passieren.
Gefragt sind jetzt Organisationen und Netzwerker, die in der Lage sind, dieses Szenario zum Wohle des deutschen Volkes in die Tat umzusetzen. Ich bin mir sicher, dass bereits die erste erfolgreich umgesetzte Demonstrationswelle ihre Wirkung nicht verfehlen würde und daraus fast ein Selbstläufer entstehen würde, mit wachsendem Zulauf.
Wir alle haben es selbst in der Hand, dieser selbstmörderischen Politik ein rasches Ende zu bereiten. Worauf warten wir also?
(pi-news.net)
