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Ein guter Vorsatz für’s neue Jahr

Braucht das Land nicht mehr arbeitslose Systempolitiker?

Von RAINER K. KÄMPF

Seit Jahren geistert das Märchen vom herbeiphantasierten Fachkräftemangel durch das Land. In sämtlichen Talkshows wuchern die Experten, die uns weismachen wollen, Deutschland brauche Einwanderung, um den Arbeitsmarkt produktiv zu erhalten.

Die Deutschen seien nicht mehr in der Lage, aus dem eigenem Bevölkerungsreservoir offene Stellen zu besetzen und deshalb muß das Land mit Einwanderern geflutet werden. Durch reguläre und illegale Zuwanderung, egal wie, Hauptsache rein.

Daß eine beträchtliche Anzahl der invasiv auftretenden Fachkraftsurrogate nicht mal eine Stellenausschreibung lesen kann, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Irgendwo scheint etwas hängengeblieben in puncto Allgemeinbildung, und Bertolt Brechts Rat befolgend, sich eine neue Wählerschaft zu organisieren, glauben sie, uns hinter die Fichte führen zu können mittels der Lüge vom Fachkräftemangel.

Auch diesmal steckt der Teufel wie immer im Detail. Unter der Rubrik „Dumm gelaufen“ kommt Genossin Andrea Nahles (SPD), wir erinnern uns mit flauem Gefühl im Magen, nicht umhin, in ihrer Eigenschaft als Chefin der Bundesagentur für Arbeit das Narrativ vom Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern ad absurdum zu führen.

Umso erfreuter nehmen wir zur Kenntnis, daß selbst das Flaggschiff der woken Volksverdummung nicht umhin kann, mit der Meldung der einzigartigen Chancenlosigkeit für Arbeitslose, das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen.

Der „Deutschlandkurier“ berichtet, daß allein im Jahr 2025 170.000 Industriearbeitnehmer ihren Job verloren haben. Wir dürfen getrost davon ausgehen, daß es sich nicht mehrheitlich um geringfügig beschäftigte, unqualifizierte Saisonarbeiter handelt.

In Verantwortung für das Land und die Deutschen soll und muß das Bestreben von Politik und den Gewerkschaften sein, diese Menschen wieder adäquat in Lohn und Brot zu bringen. Das Land in dieser Zeit mit lohndrückender Konkurrenz zum eigenen Volk zu fluten, ist Verrat an den in die Arbeitslosigkeit gestürzten Bürgern im Besonderen und an der deutschen Gesellschaft an sich.

An den Deutschen selbst liegt es, die Arbeitslosigkeit von Systempolitikern systematisch in schwindelerregende Höhen zu treiben. Das könnten wir uns zum neuen Jahr vornehmen.
(pi-news.net)

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