Springe zum Inhalt

KI muss Kanzler werden

Moderner Konservatismus statt Freiheit?

(gh) - Das waren noch Zeiten, als die CDU für Freiheit statt Sozialismus warb. Heute, da der Sozialismus wieder einmal auf dem Sprung zum Kommunismus ins Paradies ist, findet in THE LÄND Drachensteigen aus dem grünen Bett statt. Ein politischer Jungspund wird schon als Merznachfolger angeboten, und der alte Sozialismus als "moderne Konservatismus, wohl in Erinnerung an die DDR-CDU, welche als  "christlicher Realismus" innerhalb einer Blockpartei  verkauft wurde. Warum nicht gleich "KI muss Kanzler werden!", zuerst aber einmal Ministerpräsident in Baden.Württemberg. Dabei stehen schon genug Senkrechtstarter im Land herum, die vor lauter fehlender Windkraft Müll werden, Senkrechtmüll.

Was ist sozialistischer Konservatismus? "Moderner Konservatismus ist eine vielschichtige Strömung, die versucht, traditionelle Werte (wie Stabilität, Identität, Eigentum, Autorität) mit den Realitäten der modernen, technisierten Welt zu verbinden, oft durch behutsame Reformen statt radikaler Umbrüche, einen starken Rechtsstaat und nationale Interessen, während er sich von der reinen Bewahrung alter Strukturen löst und teilweise sogar technologischen Fortschritt integriert – aber oft mit Skepsis gegenüber utopischen Fortschrittsversprechen und einem Fokus auf Sicherheit und Kontinuität. Er kann aber auch radikalisiert werden, indem er sich durch Tabubrüche, Populismus und die Schaffung einer Gegenrealität auszeichnet, um Macht zu gewinnen.  Kernmerkmale des modernen Konservatismus: Bewahren durch Reformieren: Anders als der klassische Konservatismus, der das Alte bewahren wollte, akzeptiert der moderne Konservatismus Veränderungen, strebt aber danach, diese zu steuern und das Wesentliche zu erhalten, was oft als "Disruption innerhalb der Stabilität" beschrieben wird. Starker Staat und Rechtsstaat: Betonung eines starken Rechtsstaates zur Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung, auch als Schutz vor chaotischen oder unkontrollierten Entwicklungen.

Werte und Identität: Fokus auf nationale Identität, traditionelle Lebensformen und gemeinsame Werte, um ein Gefühl der Zugehörigkeit und Sicherheit zu vermitteln.  Skepsis gegenüber reinem Fortschritt: Misstrauen gegenüber der Vorstellung, dass technischer oder sozialer Fortschritt automatisch zu einer besseren Gesellschaft führt; es fehlt oft ein klares gesellschaftliches Ziel jenseits der Technik. Individualität und Eigentum: Im angloamerikanischen Raum oft mit starkem Individualismus, Selbstverantwortung und privatenigentumsrechten verbunden, manchmal im Gegensatz zu staatlicher Macht.  Formen des modernen Konservatismus: Pragmatischer Konservatismus: Integriert Fortschritt, betont aber Sicherheit und Stabilität, wie es etwa die Konrad-Adenauer-Stiftung beschreibt. Neokonservatismus: Verbindet konservative Werte mit Liberalismus (freie Märkte) und dem aggressiven Eintreten für Demokratie und nationale Interessen, auch international. Radikalisierter Konservatismus (z.B. Trumpismus): Nutzt Populismus, Tabubrüche, Polarisierung und die Erzeugung einer Gegenrealität, um traditionelle politische Diskurse zu untergraben und Macht zu sichern, was sich oft von inhaltlicher Politik entfernt und zu einem "Lifestyle" wird.  Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der moderne Konservatismus eine flexible Reaktion auf die Herausforderungen der Moderne ist, die versucht, eine Balance zwischen Bewahrung und Anpassung zu finden, wobei die genaue Ausrichtung je nach politischem Akteur und Kontext stark variiert.  Da scheint was überhört worden zu sein.

Nochmals auf den Punkt gefragt: Was ist sozialistischer Konservatismus? Sozialer Konservatismus (oder Sozialkonservatismus) ist eine Strömung, die traditionelle konservative Werte (wie Ordnung, Hierarchie, Autorität) mit sozialen Anliegen verbindet, indem sie die soziale Frage (Armut, Ungleichheit) ernst nimmt und den Staat zur Sicherung des sozialen Zusammenhalts einsetzt, oft mit Wurzeln im 19. Jahrhundert und christlicher Soziallehre, um die sozialen Folgen des Kapitalismus abzumildern, ohne sozialistische Systemwechsel anzustreben. Es geht um die Bewahrung einer stabilen Gesellschaft, die auch die Schwachen schützt, im Gegensatz zu rein liberaler Marktfreiheit oder revolutionärem Sozialismus.  Kernmerkmale - Starke Rolle des Staates: Sie sehen den Staat als notwendig, um soziale Stabilität zu gewährleisten und Armut zu bekämpfen, anders als die Liberalen, die staatliche Eingriffe minimieren wollen. Soziale Frage: Historisch reagierte diese Bewegung auf die Not der Arbeiterklasse (Pauperismus) und wollte soziale Missstände beheben, oft aus einer christlich-ethischen Motivation heraus. Konservative Grundhaltung: Bewahrung traditioneller Institutionen, Werte und gesellschaftlicher Ordnungen, aber mit einer modernen, sozialen Komponente. Organische Gesellschaft: Betonung des Gemeinwohls und der Solidarität, statt rein individualistischen Denkens; die Gesellschaft wird als Gemeinschaft gesehen, nicht nur als Ansammlung von Individuen. Abgrenzung: Steht sowohl dem ungezügelten Liberalismus als auch dem revolutionären Sozialismus entgegen, indem er soziale Sicherheit innerhalb einer bewährten Ordnung anstrebt.  

Historisches Beispiel - Im Deutschland des 19. Jahrhunderts entstanden Sozialkonservative (z.B. Adolph Kolping, Wilhelm Emmanuel von Ketteler, Lorenz von Stein) als Reaktion auf die Industrialisierung und bekämpften den Pauperismus mit staatlichen Maßnahmen und kirchlicher Fürsorge, während sie die monarchische Ordnung stützten. Heutige Relevanz - Moderne konservative Parteien, wie die Union in Deutschland, greifen sozialkonservative Ideen auf, um einen Sozialstaat zu erhalten, der Tradition und soziale Verantwortung verbindet und gegen Überforderung und Individualismus wehrt".  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert