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In zwanzig Jahren ein intaktes, geräuschlos funktionierendes Land, das auf der Welt bewundert wurde, in ineffektives, ängstliches Gebiet verwandelt

Von Vera Lengsfeld

Nachdem Deutschland im Schnee versinkt, den es laut Klimaforschern schon seit 2000 in unseren Breiten nicht mehr geben soll, tritt zutage, wie ineffizient, ja hilflos unser Land inzwischen geworden ist. Heute morgen wurde im Radio eine schier endlose Liste von Straßensperrungen verlesen. Züge fallen massenhaft aus. Danach habe ich mich gefragt, wer sich in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen überhaupt noch von A nach B bewegen konnte, obwohl es lediglich 5 cm Schnee waren, die über Nacht gefallen sind. Fehlen wie in der DDR die Räumgeräte, weil man sie verschrottet hat, im Glauben, dass es keine Winter mehr gäbe? Was machen die Verantwortlichen? Verstecken sie sich hinter Extremwetterwarnungen?

Mit solchen werden wir tatsächlich überschüttet. Auf meiner Wetter-App erschein heute eine „Mittlere Kältewarnung“ vom Deutschen Wetterdienst. Es ist 1°C. Wenn man auf dieses Feld klickt, erscheint die Mitteilung, die Alarmstufe sei niedrig, es bestünde keine Gefahr für Leben und Besitz. Das heißt, wir können das Haus verlassen, aber nur mit äußerster Vorsicht. Warum wird dann Alarm gegebenen? Ach ja, der leichte Frost könnte sich auf 5°C steigern. Man solle sofort Maßnahmen ergreifen, gemäß den Anweisungen der Beschreibung. Leider kann ich die Beschreibung nicht finden, was nun?

Zum Glück bin ich schon etwas länger auf dieser Erde und weiß, wie man sich im Winter verhält. Raus aus der Stube und rein in die Schneeballschlacht. Mach Skier und Schlitten startklar, schippe Schnee auf den Gehwegen und genieße die frische, klare Luft.

Was sollen solche „Unwetterwarnungen“, die auf alle Smartphones geschickt werden, bewirken? Dass die Leute sich nach einem Winter-Lockdown bis zum nächsten März sehnen sollen? Aber dann besteht die Gefahr, dass die Äquinoktialstürme heranfegen und neue Unwetterwarnungen nötig sind. Kein Wunder, dass Menschen, die permanent infantilisiert werden, nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Parallel zum unerwarteten Schneeeinbruch liest man heute die Berichte über die gestrige Regierungserklärung unseres Kanzlers, der tatsächlich die Stirn hatte, seine Regierung für ihre angeblich effektive Hilfe für die Bewohner des Ahrtals zu loben, obwohl sie da total versagt hat. Nur ein winziger Teil der zugesagten staatlichen Mittel sind in dem Gebiet, das eine tatsächliche Katastrophe erleben musste, angekommen. Die Trümmer wurden überwiegend von freiwilligen Helfern beseitigt und der Wiederaufbau aus privaten Spenden finanziert.

Was geschieht, wenn es tatsächlich eine größere Katastrophe geben sollte, die nicht nur ein Tal betrifft, mag man sich nicht vorstellen. Zwanzig Jahre haben ausgereicht, um ein intaktes, geräuschlos funktionierendes Land, das auf der Welt bewundert wurde, in eine ineffektives, ängstliches Gebiet zu verwandeln, eine internationale Lachnummer; die sich von ideologiegesteuerten Machthabern in den Abgrund führen lässt.

Wer warnt vor den Politikern, die das vorsätzlich tun?
(vera-lengsfeld.de)

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Austritt aus der CDU

Aus aktuellem Anlass – VL-Blog wird bis zum Jahresende Kampagnenseite

Von Vera Lengsfeld

Liebe Leserinnen und Leser,

Deutschland steht an einem Scheideweg – durch jahrzehntelanges falsches Regieren und ein Mittuen auf allen gesellschaftlichen Ebenen von Medien, über Wissenschaft, Industrie, Kirchen und anderen gesellschaftlichen Akteuren ist unser Land an einem Punkt, wo unser Wohlstand, unsere Zukunftsfähigkeit und unser sozialer Zusammenhalt massiv gefährdet sind.

Wir sind aber auch ein freies Land, eine Demokratie, die von Wettbewerb und Kreativität lebt. Liberal-Konservative setzen dabei auf Eigenverantwortung, Freiheit und Leistung. Deshalb ist jeder Einzelne, der die Einschätzung zur Lage teilt, aufgefordert seinen Teil zu dem notwendigen Umsteuern zu liefern.

Das gilt auch für diesen Blog: Aus der gegebenen Situation werde ich bis Jahresende aus der Rolle einer unabhängigen Medienstimme in eine politische Kampagnenseite wechseln.

Ich unterstütze dabei offen die Bemühungen für ein liberal-konservatives Bündnis für Europa (Arbeitsname) für die so wichtige Europawahl im Juni nächsten Jahres, aber auch das Bündnis für Thüringen, welches sich für die ebenfalls enorm wichtige Landtagswahl in Thüringen im September 2024 formiert.

Dabei ist meine Positionierung ausdrücklich nicht gegen die Union oder gegen die AfD gerichtet. Aber gegen die Kräfte in beiden Parteien, die nicht die vorhandenen gesellschaftlichen Mehrheiten gegen die linksgrüne Wahnsinnspolitik einsetzen. Ich setze mich ein für eine Politik ohne Brandmauern.

Auch die Situation in Sachsen und in Brandenburg, wo ebenfalls im Herbst 2024 Landtagswahlen anstehen, darf nicht vergessen werden. Hier gibt es momentan noch keine überzeugende Kraft zwischen CDU und AfD, aber das muss sich ändern.

Als Kampagnenseite wird dieser Blog nicht als eine politische PR-Plattform agieren, sondern natürlich liefere ich weiterhin inhaltliche Analysen, aber eben zielgerichtet, denn die Zeit einer reinen Kommentierung ist vorbei.

Jeder muss tätig werden.

Mit Start dieser Kampagne beende ich meine in den letzten Jahren eh nur noch passive Mitgliedschaft in der CDU Deutschland, die ich vor allem für die moralische Stärkung der immer kleineren liberal-konservativen Kräfte in der Union beibehalten habe. Ab jetzt gilt es für die dort verbliebenen aufrechten Kämpfer für eine nicht-linke, liberal-konservative christliche Union: Wir kämpfen getrennt, aber schlagen den politischen Gegner vereint.
(vera-lengsfeld.de)

Treffen von 250 grünen Heuchlern in Dubai

Vor fast vier Jahren empfahl die grüne umweltpolitische Sprecherin aus Niedersachsen, Imke Byl, dass Schulklassen wegen des Klimas möglichst auf Flugreisen verzichten sollten. Zusammen mit der jetzigen Kultusministerin Willie Hamburg redete sie damals Lehrern und Schülern ins Gewissen:

Wattenmeer statt Westküste, Dangast statt Denver: Geht es nach den Grünen im niedersächsischen Landtag, sollen Lehrerinnen und Lehrer aus Gründen des Klimaschutzes möglichst darauf verzichten, mit ihren Schülerinnen und Schülern in die Ferne zu fliegen. „Viele Schulen machen den Klimaschutz bereits zum Thema, auch ganz praktisch im Schulalltag“, lobten die beiden.

So weit die Aufforderung an die anderen. Wenn es für die eigenen Leute nach Dubai geht, darf es allerdings etwas mehr sein.

Im Folgenden sind die erwachsenen Teilnehmer von Fernreisen aufgeführt, die vom 30.12. bis zum 12.12. an der „Klimakonferenz“ in Dubai teilnehmen werden. Die CDU/CSU-Bundesfraktion hatte eine entsprechende Anfrage an die Bundesregierung gestellt und folgende Antwort von der Staatssekretärin Jennifer Morgan erhalten:

„Laut dem Schreiben vom 21. November werden „Vertreterinnen und Vertreter der folgenden Bundesbehörden an der UN-Klimakonferenz 2023 COP 28 in Dubai teilnehmen:
Bundeskanzleramt (40 Personen),
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (47 Personen),
Bundesministerium der Finanzen (sieben Personen),
Auswärtiges Amt (60 Personen),
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (fünf Personen),
Bundesministerium für Gesundheit (fünf Personen),
Bundesministerium für Digitales und Verkehr (vier Personen),
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (25 Personen),
Bundesministerium für Bildung und Forschung (drei Personen),
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (36 Personen),
Deutsche Bundesbank (vier Personen),
Umweltbundesamt (elf Personen),
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (drei Personen),
Thünen-Institut (eine Person),
Deutscher Wetterdienst (drei Personen).“

Auch Personenschützer des Bundeskriminalamtes sind Teil der Delegation. […]
Hierzu sind nach Angaben Morgans weitere 64 Personen akkreditiert.

Es stellt sich die Frage, ob nicht auch von zu Hause aus viel Kommunikation innerhalb der deutschen Delegation hätte bewältigt werden können. Angesichts eines verfassungswidrigen Haushaltes gäbe es hier die Möglichkeit, viel Geld zu sparen.

Und was das CO2 angeht, wer will, kann es sich ausrechnen: Über 250 Teilnehmer nur aus Deutschland, dazu die Personenschützer. Pro Person ca. 20 kg CO2 auf 100 Flugkilometer, mal 300 Personen, mal 46 (4600 km von Berlin nach Dubai) plus dieselbe Menge noch einmal für den Rückflug. Wer mag, kann das dann auch noch auf die 70.000 gesamten Teilnehmer hochrechnen…
(pi-news.net)

(tutut) - "Wo Wackeldackel und Gummibär regieren", dort ist 's  "Garantiert deutsch!" (2010), und da kennen sich Thomas Baumann und Dirk Roß aus, denn sonst hätten sie darüber kein Buch geschrieben.  Einen haben sie dabei vergessen, Thomas Gottschalk, der zum letzten Mal als einer der Allerletzten des "öffentlichen Rechts auf Zerstreuung"  Abschied nahm von der Generation der Gewesenen. "1950 wurde die 'Arbeotsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik' gegründet. Für die Jüngeren unter Ihnen: Es handelt sich dabei um die ARD, bekannt unter anderem für ihren Fernsehkanal 'Das Erste', der früher auf Fernbedienung den Alleinanspruch auf die Taste mit der Eins besaß. Ihren Eltern werden vermutlich auch die 'Tagesschau'  und der 'Tatort'  etwas sagen. Einfach mal nachfragen! Sollten Sie dann mal probeweise reinschauen und erschreckt feststellen: 'Das ist ja genauso langweilig wie Privatfernsehen - nur für Senioren!' dann warten Sie einfach ab, bis Ihnen Ihre Großeltern das ZDF ans Herz legen!" Da Thomas Gottschalk altershalber sicher kein Nazi oder gar bei der  SS sein konnte wie Dereck, so hat er gute Chancen auf Wiederholung der Wiederholung. Er wird ja wohl kein Wiedergeborener sein? Wetten, dass! Auf diesen Moment wartet nur noch das Grundgesetz, ebenfalls garantiert deutsch. "Seit 1949 steht in der deutschen Verfassung, dass sie keine 'Verfassung' ist, und dass das Volk sie docih endlich mal beschließen sollte. Laut dem letzten Artikel des Grundgesetzes verliert dieses 'seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist'. Inzwischen wurde die deutsche Verfassung über 50-mal geändert. Hätte man bei irgendeiner x-beliebigen Gelgenheit - EU-Beitritt, Wiedervereinigung - nicht diesen Artikel 146 nebenbei mal in die Grüne Tonne werfen können? Ein schöner Beleg für die Erkenntnis, dass nichts stabiler ist als ein Provisorium. Die Verfassung als Buch kommt auf einen Umfang von git 60 Seiten. Zum Vergleich: Auch Estland hat zum Beispiel eine Verfassung, kommt aber mit 30 Seiten aus. Ach so, weil Estland kleiner ist?" Dafür hat Deutschöand wohl den kleinsten - Weihnachtsbaum, und das aber muss typisch deutsch sein: "Stammt aus Recklinghausen, wurde von einem Modelleisenbahner gebastelt und ist 14 Millimeter groß - und das geschmückt!" Garantiert deutsch! Wer mehr Granatenmäßiges von Deutschland weiß, bevor die Erinnerung verblasst, der schreibe sein eigenes Buch, egal in welcher Verfassung er sich befindet. Die Freiburger sind schon hierfür reif, dort warnen sie Fußballfreunde gerade vor Ko-Tropfen. Es langte immerhin noch zum 1:1 gegen Darmstadt. Pforzheim wartet nicht, das liegt aber noch tiefer in einer anderen Liga. Dort, wo alles Glaubenssache ist. Zur "christlichen Kultur und Politik" gehören zweifellos Ende und Wiederauferstehung der Welt in einem Paradies. Dort, wo ein Wirtschaftsredaktionschef das Wir aller Gleichen propagiert, und wenn grüne Teufel nur noch 12 Prozent Widerhalle bei ihren Jünger'innen finden, macht das über dem Strich noch immer 80 Prozent: "Gemeinsame Kraftanstrengung - Regierung und Automobil-Industrie suchen den Schulterschluss. Nach dem Autogipfel im Kanzleramt sind sich die Teilnehmer zumindest im Prinzip darin einig, dass der Ausbau der E-Mobilität massiv vorangebracht werden muss. Klar ist: Die deutsche Autoindustrie - jahrzehntelang erfolgsverwöhnt - hat gewaltige Probleme mit dem E-Auto. Die Stromer made in Germany hinken zum Teil technologisch hinterher, sie treffen in Sachen Design und Benutzerfreundlichkeit nicht so recht den Geschmack der Kundschaft. Außerdem sind sie schlicht und einfach viel zu teuer. Entsprechend entpuppen sie sich als regelrechte Ladenhüter". E wie Exot, so fahren diese umgekehrten Badewannen auf Rädern herum. Wer das nicht will, wird müssen. Warum  verhampeln ihre Anhänger eine Bundesregierung als Ampel? Funktionieren doch diese Ampeln, was tut's, wenn eine darunter ausfällig ist. Solidarität dem Olaf-Trabi! Alle für alle, dann klappt's auch wie bei den Nachbarn. Was wäre Deutschland ohne sie und ihren Atomstrom. "Die Lösung könnte in einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Akteure liegen. Steuergelder für die Transformation hin zum E-Antrieb ja, aber nur, wenn alle ihren Beitrag leisten. Es bleibt zu hoffen, dass dem Gipfel nun Taten folgen. Die Zeit drängt. Während die Debatte weiterläuft, machen die Chinesen etwas ganz anderes: Sie bauen E-Autos - in guter Qualität, zu geringen Kosten und in riesigen Stückzahlen". Macht er nun den umgedrehen Kiesinger? China, China. China. Deren Problem möchte er haben und Taiwan als Vorspeise? Spaichingen macht es vor, wo sie am Gymnasium nicht nur Hühner züchten, sondern auch Genies, während der Bürgermeister weniger glücklich Motorrad fährt in Bosnien. "Auf dem Olymp der Wissenschaften - Schülerin und Schüler des Gymnasiums bei der Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina".  Aus der heimischen Genderei. "Vier Tage lang, so berichtet das Gymnasium Spaichingen in einer Pressemitteilung, bekamen die beiden Kursstufenschüler Ende September Einblicke in die Arbeit und Geschichte der Leopoldina, hörten wissenschaftliche Vorträge, lernten Wissenschaftler kennen und knüpften Freundschaften". War da nicht mal was mit Leopoldina und Corona? Zugabe: "Mit Arnold Schwarzenegger zum Sieg - Zwei Spaichinger Schüler gewinnen Wissenswettbewerb an der größten Schule der Welt in Indien - Mühelos springt Arnold Schwarzenegger über die völlig eingedellte Autotür und quetscht seinen muskulösen Körper hinter das Lenkrad des gelben Porsche 911 Cabrios. Zwei Einstellungen später fahren er und seine Begleitung mit quietschenden Reifen in die Nacht davon. Die zuvor ramponierte Fahrertür: wie neu. Diese Szene aus dem Film 'Das Phantom-Kommando' aus dem Jahr 1985 ist ein klassisches Beispiel für das, was man in der Filmbranche einen Anschlussfehler nennt. Jakob Wengerin und Jonas Müther vom Gymnasium Spaichingen, beide 16 Jahre alt, haben diesen Fehler erkannt. Nicht etwa zuhause vorm Fernseher mit einer Schüssel Chips vor sich, sondern auf einer Bühne vor Publikum in Indien. Und weil sie diesen Fehler schneller erkannt haben als Teams aus Thailand, Russland oder Brasilien, dürfen sie sich heute 'Champion of Quanta' nennen. Quanta - so heißt der jährlich ausgetragene internationale Wissenswettbewerb der 'City Montessori School' in Lucknow, Indien. Mit knapp 60.000 Schülerinnen und Schülern ist sie die größte Schule der Welt". Da war die CDU doch damals vor 23 Jahren wohl auf dem Holzweg, als einer der Ihren mit "Kinder statt Inder" war. Heißen die überhaupt noch so, wollten die sich nicht umtaufen? Irgendwie kindisch klingt die Chose schon. Erst einmal zu Schwarzenegger in den Hummer steigen und anderen die Fahrertür verbeulen. Oder so. Ex-Priester und Redakteur hat wieder was: "'Die Generation Z tickt gänzlich anders' - Managementberater Francesco Gerweck über den starken Trend zu Individualisierung und Anspruchsdenken - Die Loyalität der jungen Mitarbeiter nimmt immer weiter ab, sagt Managementberater Gerweck" . Ob er auch was für den "Markenkern" der neuen deutschen katholischen Kirche was hat? Weihnachten ist Nussknackerzeit. Neben der Spenderei von Leser für ihr Blatt. "Der Schwabenpokal wird zum Magneten - 'Wunderschön, auf dem Platz zu stehen' - Jesidischer Frauenfußball hilft gegen Traumata - Das dichte Gedränge am Zaun des Fußballplatzes lässt erahnen, dass am heutigen Tag nicht nur ein normales Trainingsspiel im Flüchtlingscamp Mam Rashan in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak stattfindet. Gleich wird das Finale 2023 des Schwabenpokals ausgetragen, um den Dutzende Mannschaften aus drei umliegenden Camps Mam Rashan, Sheikhan und Esjan kicken. Alleine in diesen drei Camps leben rund 25.000 Menschen, die von den Terroristen der Terromiliz ('Islamischer Staat“'(IS) gewaltsam vertrieben worden sind. ...Doch ein jesidisches Frauen-Fußballturnier ist weltweit einzigartig. 'Das hat schon was!' lächelt Thomas Shairzid von der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen, der seit

Jahren Projekte vor Ort umsetzt'". Daheim verlernen Männer und Frauen das Fußballspielen. Wie wär's damit, wer sich selbst hilft, dem hilft Gott? "2018 hatte die 'Schwäbische Zeitung' mithilfe der Spendenaktion 'Helfen bringt Freude' den Fußballplatz in Mam Rashan gebaut.'". Nix hat mit Nix zu tun., sagt der Mangementberater: "Wir sehen multiple Krisen: Corona begleitet uns seit 2020, der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine seit Februar vergangenen Jahres. Hinzu kommt der Konflikt in Berg-Karabach und seit einigen Wochen der Terror der Hamas gegen Israel. Gleichzeitig stehen wir vor einer immensen wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderung und das im globalen Kontext"'. Alles Globallaballa. "Klimagipfel ohne US-Präsident Biden - US-Präsident Joe Biden wird voraussichtlich nicht an der UN-Weltklimakonferenz in Dubai teilnehmen". Zu sehr auf Sand gebaut, hat's ihm jemand verraten? Darauf eine Doppelte: "Doppelte Menge Cannabis erlaubt - Die geplante Cannabis-Legalisierung war zuletzt vom Jahreswechsel auf das nächste Jahr verschoben worden. Nun hat die Ampel-Koalition auf Druck der Grünen die Pläne überarbeitet. Die künftigen Regeln für den Besitz und Konsum von Cannabis werden demnach weniger streng ausfallen als geplant. Sie sollen ab 1. April 2024 gelten. Im Eigenanbau soll die erlaubte Menge laut der Grünen-Gesundheitspolitikerin Kirsten Kappert-Gonther von 25 auf 50 Gramm getrocknetes Cannabis verdoppelt werden". Sie weiß was? Wikipedia: "Kappert-Gonther ging in Marburg die ersten Jahre zur Schule. Ihre Familie zog dann ins Ruhrgebiet, wo sie in Bochum 1985 ihr Abitur ablegte. Danach studierte sie Humanmedizin an der Universität Marburg und in Brisbane / Australien. Sie promovierte zu psychosozialen Folgen des Grubenunglücks von Stolzenbach. Nach einer Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bei Klaus Dörner in Gütersloh wurde sie dort ärztliche Leiterin einer

Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke. 2002 bis 2005 baute sie eine psychiatrische Ambulanz in Bremen auf und leitete diese auch. Von 2005 bis zum Einzug in den Bundestag im Jahr 2017 führte sie eine eigene Praxis für Psychotherapie". Nun also bei den Zwölfprozentern.  Das Leben ist schön, wie ein Traum: "Heikle Operation - Ewigkeitschemikalien sollen vom Markt verschwinden - Medizintechniker sehen Patientenwohl bedroht". "Bock als Gärtner? - Vor der Weltklimakonferenz wächst die Kritik am Gastgeber Vereinigte Arabische Emirate".  "Europas Träume vom Mond". "Förderung um jeden Preis - Wirtschaftsminister wollen an allen Projekten aus gestopptem Klimafonds festhalten". "Söder plädiert für Neuwahlen im Juni - CSU-Chef schlägt große Koalition vor - Ampel billigt Nachtragshaushalt für 2023". Man gönnt sich ja sonst nichts. Außer mal eine Traumreise: wie im Fernsehen: "Einmal Karibik und zurück - FDP-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki wegen Luxus-Kreuzfahrt unter Druck - FDP-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki gerät in Erklärungsnot. Der Frontmann der FDP schoss in einer von Sabine Christiansen moderierten Talkrunde gegen Ampel-Partner Robert Habeck und dessen Heizungsgesetz und forderte dessen Aus. Die Alternative, so Kubicki: 'Oder der Habeck muss weg'. Doch jetzt ist Kubicki selbst in die Defensive geraten - denn für den Auftritt ließ er sich eine Luxus-Kreuzfahrt bezahlen. Auf der Kreuzfahrt fand auch die besagte Talkshow statt. Acht Tage schipperte der FDP-Mann auf dem Luxusliner 'MS Europa 2' zwischen Martinique und Miami umher - und wurde dabei von seiner Frau Annette begleitet. Die Kosten dafür übernahm die Firma von Sabine Christiansen. Neben der eigentlichen Karibik-Rundfahrt (Kabinenpreis ab 7000 Euro pro Woche) ließ sich Kubicki auch die Flugreisen für sich und Ehefrau Annette erstatten, von Deutschland nach Martinique und von Miami zurück in die Heimat (Gesamtpreis mehr als 2000 Euro). Zunächst hatte die 'Bild'-Zeitung berichtet". Wer hat, dem wird gegeben. Ein Fall für Rülke und die Subventionen? Mal dort fragen: "Was ChatGPT über Baden-Württemberg sagt - Wissen der Künstlichen Intelligenz über den Südwesten hat seine Grenzen". Nur eine Frage der Bildung. Wo diese auf allen Gipfeln Ruh' hat, gibt der Dalaff Laut. Oder schreibt ein Buch.Ein Fall für Rülke und die Subventionen? Mal dort fragen: "Was ChatGPT über Baden-Württemberg sagt - Wissen der Künstlichen Intelligenz über den Südwesten hat seine Grenzen". Nur eine Frage der Bildung. Nur eine Frage der Bildung. Wo diese auf allen Gipfeln Ruh' hat,  gibt der Dalaff Laut. Oder schreibt ein Buch.

Umdenken dauert nur 38 Minuten
L277: Drohung aus Freiburg bewirkt Sinneswandel in Tuttlingen
Die Stadt Tuttlingen wird der Vereinbarung, ein Drittel der Kosten für die Behelfsbrücke über die L277 zu übernehmen, nun doch zustimmen. Das hat Oberbürgermeister Michael Beck in einer E-Mail an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer erklärt. Damit endet plötzlich ein monatelanges Hickhack, wie hoch der Anteil der Stadt an den Kosten für das provisorische Bauwerk sein soll. Mitten in die Haushaltsberatungen des Tuttlinger Gemeinderats platzte die Nachricht aus Freiburg. ..
(Schwäbische Zeitung. Brückenschlag für Kannitverstan. Eine Farce fürs dumme Volk. Die Gesamtrechnung kriegt der Steuerzahler.)

Montag in Kamerun gestorben
Traurige Nachricht
Der kleine Krebspatient Daniel ist am Montag in Kamerun gestorben
Der kleine Daniel aus Kamerun ist am Montag gestorben. Der Krebs hat ihn besiegt. (Foto: Moni Marcel)
Das Schicksal des kleinen Daniel aus Kamerun hat viele bewegt. Auch aus Spaichingen und Umgebung. Nun ist der Sechsjährige nur drei Wochen nach seiner Heimkehr gestorben...
(Schwäbische Zeitung. Gefühlsduselei. Auch in Afrika sterben die Leut".)

Umbenennung der Gaswerkstraße in Lahr ist vollzogen
Eine Straße für das E-Werk Mittelbaden
.. „Das E-Werk Mittelbaden hat insbesondere in den vergangenen Jahren immer mehr auf die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gesetzt. Mit alten Gaswerken dagegen wird oft eine große Umweltbelastung verbunden. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Lahr als größter kommunaler Anteilseigner den Vorschlag des E-Werks Mittelbaden zur Umbenennung der Straße gerne aufgenommen“, sagt Markus Ibert, Oberbürgermeister der Stadt Lahr und Aufsichtsratsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden...
(Stadt Lahr. Sowas kann nur machen, wer von der Stadtgeschichte keine Ahnung hat. Dummschwätz eines OB, denn "erneuerbare Energie" gibt es nicht. Hat er den letzten Stromausfall nicht mitgekriegt? Auf welcher Schule war der Wallburger?)

„Immer wieder sonntags“
Vorverkauf für die kommende Saison im Europa-Park hat begonnen
Stefan Mross freut sich auf ein neues Jahr und ein Jubiläum als Moderator von „Immer wieder sonntags“. Im kommenden Jahr wird er die Show, die in der ARD läuft, im 20. Jahr präsentieren. Die Sendung kommt sonntags live aus der „Immer wieder sonntags“-Arena im Europa-Park in Rust.
(Lahrer Zeitung. Wird's nicht ein Freitag sein und dann ausfallen?)

Wintereinbruch in Deutschland
„Akute Lebensgefahr“ – Landrat ruft Bürger auf, zu Hause zu bleiben
(welt.de. Wird Zeit, dass ein Landrat Winterwandern im Donautal verbietet und die Bürger abends zuhause einsperrt - oder haben die schon alles vergessen? Leser-Kommentar: "Nach Corona-, Klima- und Hitze kommen mit dem ersten Schnee wohl bald auch noch die Winter-Lockdowns". "Schnee im Winter - Klimawandel halt". "Die Vorboten der Klimakatastrophe. Jetzt helfen nur noch drastische Maßnahmen: Ausgangssperren bei Minustemperaturen und Fahrerlaubnis nur mit Sondergenehmigung".)

In BW fehlen 60.000 Kitaplätze
In Baden-Württemberg fehlen immer mehr Betreuungsplätze in Kitas. Das jedenfalls belegt die neue Studie der Bertelsmann-Stiftung, die heute veröffentlicht wird: Die Zahl habe sich noch einmal um 1.800 auf 59.400 Plätze erhöht, heißt es da. Zugleich fehlen tausende Erzieherinnen und Erzieher - und zwar vor allem bei der Betreuung der Unter-Dreijährigen. Damit unterläuft Baden-Württemberg weiterhin in vielen Teilen des Landes den Rechtsanspruch der Eltern auf eine Betreuung.
(swr.de. Das mit der DDR und betreutem Leben funktioniert auch nicht? Bertelsfrau ist eine Freundin von Angela.)

Gewerkschaft kritisiert Reifenhersteller
600 Arbeitsplätze weg: Michelin schließt Werk in Karlsruhe
Der Reifenhersteller Michelin hat angekündigt, seine Werke zur Reifenproduktion in Deutschland zu schließen - darunter die Werke in Karlsruhe und Trier. Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Mainz kritisiert die geplanten Werksschließungen und Stellenstreichungen bei Michelin. Durch die Schließung würden bundesweit rund 1.500 Menschen ihren Job verlieren, warnte die Gewerkschaft, 600 Stellen würden allein in Karlsruhe wegfallen.
(swr.de. Franzosen ist immer die eigene Haut näher als das Hemd anderswo. Rund 120 000 Mitarbeiter weltweit.)

Standort-Schwäche
Jetzt auch Michelin – Deutsche Reifenindustrie vor dem Kahlschlag
Von den noch zwölf Reifenfabriken in Deutschland sollen in den kommenden Jahren vier geschlossen werden. Hohe Energiekosten und starke Konkurrenz: Der Standort ist aus Sicht der Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig, die Industrie befinde sich in einer Abwärtsspirale.
(welt.de. Deutschland reif für die Tonne.)

Kein Luxushotel: Umbaupläne für Neues Schloss in Baden-Baden gestoppt
Eine Firmengruppe aus Kuwait ist Eigentümerin des Neuen Schlosses in Baden-Baden - und hatte große Pläne. Der Gemeinderat hat dem Ganzen aber nun einen Strich durch die Rechnung gemacht: Die Pläne für ein Luxushotel sowie moderne Villen im Schlosspark wurden abgeschmettert. Das imposante Gebäude wird also weiter vom Verfall bedroht bleiben.
(swr.de. Selberbaden in Baden-Baden.)

Waldrappe vor Wintereinbruch in den Alpen gerettet
Eine Gruppe Waldrappe startete vor einigen Wochen eigenständig vom Bodensee ins Winterquartier nach Italien. Weil die seltenen Vögel es aber nicht rechtzeitig über die Alpen schafften, griffen Helfer und Helferinnen ein. In der Nähe von Bonaduz im Kanton Graubünden fing das sogenannte Waldrapp-Team die Tiere ein und brachte sie gestern nach Locarno in der Schweiz. Von dort sollen die Vögel dann eigenständig in die Toskana weiterfliegen.
(swr.de. Künstliche Natur.)

Unterrichtsausfälle wegen Warnstreiks der Lehrer erwartet
Wegen des Tarifstreits im öffentlichen Dienst müssen Schülerinnen und Schüler heute mit Unterrichtsausfällen rechnen. Die Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung (GEW) geht beim bundesweiten Warnstreik von mehreren Tausend ausfallenden Unterrichtsstunden aus. Alleine in Baden-Württemberg sind nach GEW-Angaben rund 12.000 angestellte Lehrkräfte sowie Hochschulbeschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Unter anderem soll in Karlsruhe sowie in Berlin, Hamburg und Leipzig demonstriert werden. In Karlsruhe werden auch Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bayern erwartet.
(swr.de. Vereinigte Nationale der Verweigerer.)

Stromausfall wegen Schneefall(s!) in Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis
Weil es in der vergangenen Nacht im Rhein-Neckar-Kreis heftig geschneit hat, hat die Polizei wegen umgestürzter Bäume mehrere Straßen gesperrt. In Heiligkreuzsteinach fiel sogar der Strom aus. Etwa 1.500 Haushalte waren deshalb gestern Abend für etwa eine Stunde ohne Elektrizität. Wie die Polizei mitteilte, war ein Baum unter dem Gewicht des Schnees umgestürzt und auf eine Leitung gefallen. .
(swr.de. Alle reden vom Wetter, nur Klimaschützer nicht.)

Firmen in Esslingen und Friedrichshafen betroffen
BW-Polizei schnappt Hacker in der Ukraine
(swr.de. Mitten im Krieg?)

Auf dem Weg zum Windpark Kallenwald
Ortenau: Transport von Windradflügel erneut gestoppt
(swr.de. Der Running Gag der Restepresse in THE ÄLÄND.)

»Nichts geregelt!«
Ahrtal-Katastrophe im Untersuchungsausschuss
Von Holger Douglas
Im Untersuchungssausschuss geht es nicht um irgendwelche Papiere und Dokumente oder übliche politische Fehlleistungen, sondern um eine der größten Katastrophen der Nachkriegszeit - verantwortet von einer mehr als hanebüchen unfähigen Landesregierung.
(Tichys Einblick. Steiner und das Eiserne Kreuz, pardon: Marie-Luise Dreyer und das Bundesverdienstkreuz. Und sie schämt sich noch immer nicht?)

Woke Hauptstadtzeitung
Abo-Kündigungen zwingen „Tagesspiegel“ zum Gender-Aus
Seit zwei Jahren schreibt der „Tagesspiegel“ auch in Gender-Sprache. Doch das gefällt dem linksliberalen Publikum gar nicht. Um das Blatt zu retten, zog die Berliner Redaktion nun die Reißleine.
(Junge Freiheit. Wie lange lässt sich Islam des Friedens noch als "christliche Kultur und Politik" verkaufen?)

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Sonntagsfrage
Forsa
CDU/CSU: 30 Prozent
AfD: 21
Grüne: 15
SPD: 14
FDP 5
Die Linke: 4
Sonstige: 11

Abrechnung mit Bundesregierung
Polizeigewerkschafter über Ampel: „Erinnert an dunkelste Zeiten der DDR“
„Die Bundesregierung läßt endgültig die Maske fallen“, kritisiert ein prominenter Polizeigewerkschafter. Was bringt ihn so in Rage? Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, hat die geplante Einsetzung eines Bundespolizeibeauftragten durch die Bundesregierung scharf kritisiert. „Der nächste unsägliche Streich. Die Bundesregierung läßt endgültig die Maske fallen. Es erinnert doch stark an dunkelste Zeiten der DDR.“ Laut Ostermann werden die Einsatzkräfte damit unter einen Generalverdacht gestellt. „Diese, durch Grüne getriebene, Bundesregierung läßt nichts aus, um verfassungsfragliche Diskreditierungskampagnen gegen die eigenen Beschäftigten zu starten.“ ...
(Junge Freiheit. Wer hat eigentlich Merz beauftragt, sich als "Oppositionsführer" zu fühlen?)

Deutschland im Winter-Chaos!
Mindestens zwei Tote - 100 Menschen aus Autos evakuiert
Der Wintereinbruch hat den Verkehr in mehreren Bundesländern hart getroffen und für zahlreiche Glatteis-Unfälle gesorgt - dabei starben mindestens zwei Menschen. Im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg kam ein 71 Jahre alter Mann am Montagabend bei einem Frontalzusammenstoß auf schneeglatter Straße ums Leben. Eine 54-jährige Autofahrerin starb bei Denzerheide in Rheinland-Pfalz bei einem Glatteisunfall. In vielen Teilen Deutschlands geht es am Dienstag mit Schnee und Schneeregen weiter, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagte..
(focus.de. Vom heißen Schnee kalt erwischt. Waren die vier Jahreszeiten von Klimamanagerinnen nicht abgeschafft? Nun sind die Schneegänse gelandet.)

Autofreie Stadt gescheitert
„Ideologische Starrheit“: SPD beendet Rot-Grün in Hannover
Rot-Grün in Hannover ist geplatzt. Die SPD wirft dem Koalitionspartner vor, mit „ideologischer Starrheit“ eine autofreie Innenstadt durchboxen zu wollen. Die Grünen sind geschockt. Die SPD hat die rot-grüne Koalition im Rat der niedersächsischen Hauptstadt beendet. Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne), der die Innenstadt unbedingt autofrei machen wollte und auch einen Pakt mit der „Letzten Generation“ geschlossen hatte, steht nun ohne eigene Mehrheit da. Sämtliche Parkplätze sollten nach den Plänen der Grünen wegfallen, kein Auto mehr durch die City rollen. Diesen Alleingang ohne Beteiligung von Politik, Wirtschaft, Sozialverbänden und Kultur wollten die Sozialdemokraten nicht mehr mitmachen...
(Junge Freiheit. Fehlt's an Tankstellen für Kamele? In THE ÄLÄND müssten sie nun gewarnt sein, aber dort regiert Grün ohne Verstand allein.)

Autoriese in der Krise
VW gibt zu: „Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig“
Der deutsche Autoriese VW kommt immer mehr ins Schlingern. Hochrangige Funktionäre stellen die Belegschaft deshalb auf Entlassungen ein und fordern mehr Teilzeitstellen für Senioren.
(Junge Freiheit. Kommt nach Adolf nun Erich?)

Für E-Autos und Wärmepumpen
Bundesnetzagentur schließt Strom-Rationierungen 2024 nicht aus
Erfolgsgeschichte Energiewende? Die von einem Grünen-Mitglied geleitete Bundesnetzagentur bereitet die Bürger auf Strom-Rationierungen vor. Vor allem zwei Energiefresser wären betroffen.
(Junge Freiheit.  Spannungslos in die Apokalypse der Mangel-DDR.)

Grundrechte sind nicht verhandelbar
Notstandsgesetze – nichts aus der Geschichte gelernt?
Von Gastautor Roland Wiesendanger.
Notlagen, Notverordnungen und Notstandsgesetze häufen sich. Dabei waren solche Verfahren von den Vätern des Grundgesetzes wegen des erlebten Missbrauchs ausdrücklich abgelehnt worden, so Roland Wiesendanger...So äußerte sich der damalige Vizekanzler Willy Brandt am 30. Mai 1968 wie folgt:
„Ich bin davon überzeugt, dass jeder auch nur entfernt ausdenkbare Versuch zu einem Missbrauch der Notstandsgesetze auf unseren leidenschaftlichen Widerstand stoßen würde. […] Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“...
(Tichys Einblick. Vielleicht meint diese Regierung Notdurft? Sie verhandelt nicht, sie ordnet an.)

Nachtragshaushalt 2023:
Die Ampel will Verfassungsbruch durch Verfassungsbruch heilen
Von Klaus-Rüdiger Mai
Die „außergewöhnliche Notsituation“ konnte die deutsche Regierung schon im Februar 2022 nicht für sich in Anspruch, sie kann es erst recht nicht im Jahr 2023. Nichts von dem, was sie bewusst und gezielt unternahm, entzog sich ihrer Kontrolle.
(Tichys Einblick. Die Jäger der Elche sind selber welche. Wie steht's mit der Verfassung des  "Verfassungsschutzes"?)

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NACHLESE
Bundesparteitag in Karlsruhe
Habeck im Delirium – Die Wahrnehmungsstörung grüner Politik
Von Anna Diouf
„Unsere Ideologie ist die Wirklichkeit.“ So schließt Robert Habeck seine Rede bei der Bundesdelegiertenkonferenz in Karlsruhe. Selbstkritik spielt in dieser „Wirklichkeit“ keine Rolle, wie die grünentypische Larmoyanz beweist, mit der Habeck zuvor zwanzig Minuten lang eben jene Wirklichkeit beklagt...Grüne Politik fußt nicht auf opportunistischem Machtstreben oder politischem Kalkül. Viel schlimmer: Sie beruht auf einer veritablen Wahrnehmungsstörung. Weder Argumente noch Fakten werden hier ein Umdenken bewirken, ja, nicht einmal der eigene Niedergang. Dass die Grünen sich im Umfragetief befinden, dass die Ampelregierung sich vor allem als Hauptstratege des AfD-Wahlkampfes betätigt – der Mangel an Realitätssinn ist so gravierend, dass auch selbstschädigendes Verhalten nicht als solches erkannt werden kann. ... Die Ideologie der Grünen ist die Realität in ihren Köpfen. Wenn diese mit der real existierenden Wirklichkeit kollidiert, sind die anderen schuld.
(Tichys Einblick. Worüber könnte Scholz als "Chef" dieses politischen Kindergartens denn sonst stehen?)
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Impfzwang, Klima, Transgender
Wo steht die Katholische Kirche?
Die Kirche beteiligte sich an der Hexenjagd auf Ungeimpfte, fordert weitere Millionenmigration nach Europa und bietet neuerdings Transpersonen eine eigene Bühne. Sie befürwortet Waffenlieferungen und verharmlost Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen. Ist der Kirche nichts mehr heilig? Sollte sie nicht für Mensch und Leben eintreten, anstatt sich den Mächtigen mit ihren zerstörerischen Plänen anzubiedern? Das fragen sich immer mehr Katholiken – aber auch Elsa Mittmannsgruber in ihrer neuen „Elsa AUF1“-Sendung „Die Katholische Kirche und der Great Reset: Wenn der Weg der Macht Zerstörung bringt“. Sie lässt darin auch verschiedene Fachleute, darunter die Historikerin Dr. Renate Reuther und den Pfarrer Herbert Stichaller zu Wort kommen. Mittmannsgruber beleuchtet verschiedene Aspekte des Weges, den die Kirche eingeschlagen hat und sucht nach Erklärungen für die steigende Zahl an Kirchenaustritten. „Die katholischen Kirchenaustritte in Deutschland nahmen 2021 mit rund 360.000 Austritten bereits ein historisches Ausmaß an“, sagt die AUF1-Frontfrau. „2022 wurde diese Rekordzahl nochmals weit übertroffen und lag bei rund 520.000 Austritten.“ In Österreich und der Schweiz zeige sich ein ähnliches Bild. Dabei neu ist aber, dass die Austritte immer mehr den harten Kern der Gläubigen, die sogenannte Basis, betreffen. Was die Hintergründe sein könnten, dem geht Elsa Mittmannsgruber in ihrer neuen Ausgabe von „Elsa AUF1“ nach.
Kirchlicher Corona-Kurs als Katalysator
Eine Ursache liegt für Mittmannsgruber ganz klar beim Kurs der Kirche während der Corona-Zeit. „Das übertrieben staatstreue Verhalten während Corona und vor allem der brutale Umgang mit Kritikern und Ungeimpften“, sagt die Journalistin und gelernte Soziologin. Schlagzeilen wie „Dompfarrer hat kein Mitleid mit Ungeimpften“ oder „Kardinal Schönborn zu Impfgegner: ,Gott, lass Hirn regnen‘“ hätten bei vielen Gläubigen starke Zweifel aufkommen lassen. Impfzwang, Hitze-Hysterie, Kriegstreiberei, Ausbeutung und Enteignung der Bürger, Spaltung und Zersetzung der Gesellschaft, Schwächung und Verwirrung der Menschen, Zerstörung der Familien, Raub von Freiheit und Leben: All dem seien wir gegenwärtig ausgesetzt und müssten uns dagegen verteidigen. „Doch wo ist die Kirche?“, fragt sich Mittmannsgruber stellvertretend für hunderttausende Gläubige in ihrer Sendung. „Sollte sie nicht für Mensch und Leben eintreten, anstatt sich den Mächtigen mit ihren zerstörerischen Plänen anzubiedern?“
Kirche im Kielwasser des Great Reset
Ganz abgesehen davon, seien auch die immer häufiger ans Tageslicht kommenden kircheninternen Missbrauchsfälle, die teilweise in die Tausenden pro Täter gehen und die verharmlosende Reaktion oder gar Vertuschungsaktionen der Mächtigen für immer mehr Menschen ein No-Go. Der offensichtliche Schwenk in der Haltung zur Regenbogenszene, die explizite Einladung an Transpersonen und vor allem auch das öffentliche Gutheißen von Waffenlieferungen an Kriegsparteien, bringen für viele Gläubige das Fass zum Überlaufen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die heutigen Klimaforscher erinnern mich immer wieder an die deutschen Forscher der technischen Hochschulen und Universitätsinstitute im Zweiten Weltkrieg, die unter dem Dach des ehemaligen Reichsforschungsrats organisiert waren. Ich habe über deren größtenteils abstruse Forschungstätigkeiten über zehn Jahre akribisch recherchiert und bin (genau wie die Alliierten nach dem Krieg) zu der Erkenntnis gelangt, dass es letztendlich nur darum ging, Forschungsgelder zu erhalten, um damit die Institute und Labore personell und materiell auszustatten. Damals reichte hierfür der Begriff „rüstungsrelevant“ aus, heute ist es der Begriff „klimarelevant“. Und schon fließen die Forschungsgelder…
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Es waren Männer dabei:
Frau droht Hausverbot, weil sie auf Frauenparkplatz parkt
Eine 26-Jährige hat ihr Auto in Hamm auf einem Frauenparkplatz geparkt. Der Parkhaus-Mitarbeiter hatte da allerdings etwas dagegen. Denn im Fahrzeug befanden sich auch Männer.
(focus.de. Ein Parkhäusler kann so wenig wie ein Postminister dauernd mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen. Und wenn die Männer alle Frauen waren?)

Die Reste, die nach Gottschalk von der alten BRD bleiben
Von Don Alphonso
Steiniger, Sittenwächter, Judenhasser und Gulagbetreiber haben damit kein Problem, die Deutschen aus der alten BRD schon: Wer keine klare Identität hat, wird zwangsläufig zum Opfer von Identitätsextremisten, die auf Konventionen keine Rücksicht nehmen. Die Zivilisation ist nichts anderes als ein Farbanstrich, der vom nächsten Regen fortgewaschen wird, sagte einmal so trefflich der Bildhauer Auguste Rodin, und wie schnell und hart solche Kulturbrüche sein können, erleben Gesellschaften sehr unterschiedlich.
(welt.de. Gott muss ein Schalk sein, wenn er die BRD durch die Aktuelle Kamera laufen lässt.)

Regierungserklärung
Trotzig verweigert Scholz jede Selbstkritik
Mit einer demonstrativ uneinsichtigen Regierungserklärung reagiert der Kanzler auf das desaströse Urteil des Bundesverfassungsgerichts über seine Haushaltspolitik. Die Opposition wechselt daraufhin die Strategie: CDU-Chef Merz versucht, die persönliche Reputation des Amtsinhabers zu zerstören.
(welt.de. Was sagen Arzt und Apotheker?)

CDU-Chef
„Sie sind ein Klempner der Macht“ – Merz attackiert Scholz direkt
(welt.de. Die Deichelmaus, die brüllte. Was hat er als Jurist dagegen zu bieten? Klempner ist ein ehrenwerter Beruf. Mit dem will Merz regieren.)

Hohle Politiker-Parolen
Die Geister der Zersetzung, die sie riefen
Spätestens seit Angela Merkel ist es in Deutschland üblich, statt auf klare Pläne nur noch auf hohle Parolen zu setzen. Was ist etwa bei der Migration nicht schon alles angekündigt worden! Politik wird so zu einer Scheinwelt – mit einer heiklen Konsequenz für die Demokratie als solche.
(welt.de. Die WELT hängt an einer langen Leitung.)

Russland als große Gefahr?
Die überraschende Naivität der Deutschen
Seit fast zwei Jahren führt Moskau Krieg in der Ukraine, nur wenige hundert Kilometer von Deutschland entfernt. Trotzdem schätzen die Deutschen die Gefahr, die von Russland ausgeht, als viel geringer ein als die Amerikaner. Und auch bei einer anderen Großmacht sind sie überraschend entspannt.
(welt.de. Krieg ist schon seit 2014. Vom Mantel der Geschichte nicht gestreift.)

Dirk Maxeiner
Geheimdienst von „Moderna“: So spioniert Big Pharma uns aus
Der Pharma-Riese Moderna spioniert systematisch jene aus, die eine Gefahr für ihre Covid-Impfstoff-Geschäfte darstellen. Dies ergab eine aufsehenerregende Recherche des britischen Online-Magazins „UnHerd“. Und dies dürfte nur die Spitze des Eisberges sein.
(achgut.com. Geschäft und Geschwätz regieren die Welt, ab und zu gibt's den Stich.)

Orit Arfa
Der „Geisel-Deal“ ist eine Niederlage für Israel
​​​​​​​Der sogenannte „Geisel-Deal“ ist eine Kapitulation vor der Hamas, die sich Israel von außen hat aufzwingen lassen. Seitdem Netanjahu der Erpressung nachgegeben hat, statt die Hamas zu vernichten, bin ich deprimiert.
(achgut. com. Da war Helmut Schmidt ein anderes Kaliber, kriegserprobt. Nun erscheinen die 7.-Oktoberbarbaren mit täglichen Schlagzeilen wie Helfer der Menschheit.)

Claudio Casula
Die 10 dümmsten Zitate vom Grünen-Parteitag
Was für ein Parteitag war das in Karlsruhe! Vier Tage, 825 Delegierte – und jede Menge Sätze für die Tonne. Warum sollten wir uns mit dem Marathon auseinandersetzen, wenn die dümmsten Zitate das Event eigentlich prägnant zusammenfassen?
(achgut.com. Zeitungsleser wissen davon mehr.)

Förderung anti-israelischer Hetze
EU-Hilfen an Palästinenser: Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!
Von Sandro Serafin
Geliefert wie bestellt: eine Prüfung soll belegen, dass keine EU-Gelder an den Hamas-Terror fließen. Dabei war schon vorher klar, dass die EU die Zahlungen an die Palästinenser nicht einstellen würde. Umso mehr wirft der oberflächliche Bericht Fragen auf. Die Aufregung war groß, als EU-Kommissar Olivér Várhelyi zwei Tage nach dem Hamas-Massaker in Israel vom 7. Oktober verkündete, die Palästinenserhilfen des Staatsverbunds in Höhe von knapp 700 Millionen Euro würden sofort ausgesetzt und überprüft. Das Ausmaß des Hamas-Terrors und der Brutalität gegen Israel seien ein „Wendepunkt“, begründete der Ungar seinerzeit die Ankündigung..
(Tichys Einblick. Ist der Absender nicht eine Ungewählte aus Deutschland?)

Klimaschutz nach Grünen-Art
Baerbocks Kurztrip nach Barcelona: Buenos dias und adios
Außenministerin Baerbock fliegt für vier Stunden nach Barcelona und zurück. Warum der enorme CO2-Ausstoß dabei eine Rolle spielt und Deutschland andere Länder zu mehr Klimaschutz drängen will.
(Junge Freiheit. Die Grünen im Klimakterium. Nicht nur die FDP kann Traumreisen.)

Stephans Spitzen:
Wo bleibt der internationale große Aufschrei der Feministinnen?
Feministinnen (und Feministen) bilden eine Sekte frauenfeindlicher Art. Ihre Solidarität ist überaus speziell. Der „intersektionale Feminismus“ sorgt für westlichen Selbsthass. Wer weiß und erfolgreich ist, verdient keine Solidarität. Der Feminismus ist erledigt. Das hat er sich selbst zugefügt.
VON Cora Stephan
(Tichys Einblick. Der größte Feind der Frauen scheinen sie selbst zu sein.)

Nachtragshaushalt beschlossen
Wie Lindner sich zu 72,2 Milliarden Euro Neuverschuldung trickst
Die Ampel beschließt im Eilverfahren, die Neuverschuldung für 2023 drastisch zu erhöhen. Lindner erklärt die „Notlage“ nun auch mit der Ahrtalflut von vor 30 Monaten. Die CDU/CSU signalisiert Zustimmung.
(Junge Freiheit. Auch er hat mal klein angefangen, einfach Wiki lesen.)

FDP im Chaos
Das „Good Cop, Bad Cop“-Spiel der FDP an seinem Ende
Von Olaf Opitz
Einst wehrte sich Parteichef Lindner gegen Verschuldungspolitik, heute als Bundesfinanzminister setzt er ein ums andere Mal die für die FDP so heilige Schuldenbremse aus. Parteivize Kubicki schießt auf einer Kreuzfahrttour gegen Wirtschaftsminister Habeck, damit die Wähler glauben, die Liberalen würden sich wehren...Der einst hoffnungsvoll gestartete jüngste FDP-Bundesvorsitzende aller Zeiten, Christian Lindner, muss in seinem zehnten Amtsjahr eine schwere Schlappe nach der anderen einstecken. Acht Wahlen hat er allein nach der Bundestagswahl 2021 wegen seines höchst umstrittenen Ampelbündnis mit SPD und Grünen verloren. Inzwischen ist der Bundesfinanzminister auch als „Herr der Schulden“ bekannt. Kein Wunder: Schließlich hat Lindner sein Mantra – „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“ – einmal an der Macht, eiskalt umgekehrt in: Lieber schlecht regieren, als nicht regieren.
(Tichys Einblick. Persönlich bringt's, da kann man das Volk nicht auch noch vertreten. Leser-Kommentar: "Durchhalten, einfach nur durchhalten! Ab Nikolaus ist die Pension unverfallbar. Nur noch 10 Tage! Durchhalten, Leute!)

JF-Exklusiv
„Stimmenkauf“: AfD ficht OB-Wahl in Bitterfeld an
Wurde die AfD um ihren ersten Oberbürgermeister-Posten betrogen? Die Partei legt Einspruch gegen die Wahl in Bitterfeld-Wolfen ein. Der JF liegt das Dokument vor, das unfaßbare Zustände beschreibt.
(Junge Freiheit. Deutschland ist doch verfassungslos.)

„helpukraine“-Ticket
So oft fuhren Ukrainer gratis nach Paris
Ukraine-Flüchtlinge bekommen nicht nur sofort Bürgergeld, sie können im Gegensatz zu Deutschen auch kostenlos mit der Bahn durch Europa fahren. Wie teuer das die Bürger kommt, wollte nun der AfD-Abgeordnete Brandner wissen.
(Junge Freiheit. Grüne Dummheit hat sich noch nie gerechnet.)

Vollendete Tatsachen für EU
Niger hebt Gesetz zur Schleuserbekämpfung auf
Von Matthias Nikolaidis
Die Militärjunta im Niger hat ein Gesetz von 2015 aufgehoben. Das Land gilt als Drehscheibe der illegalen Migration. Nun soll auch der Transport von Migranten wieder legal sein. Für die EU kommt das zur Unzeit. Unklar ist, ob der Staatenbund einem höheren Migrationsdruck aus Westafrika Stand halten könnte.
(Tichys Einblick. Afrika ist größer, und sie sind mehr. An den Barbaren ging das Römische Reich unter.)

Über Hubert Aiwanger  zu  Josef von Eichendorf und Dean Reed

Von Vera Lengsfeld

Inspiriert von der künstlichen Aufregung über Hubert Aiwanger, der es gewagt hat, von Taugenichtsen in unserer Regierung zu sprechen, habe ich mich Josef von Eichendorf zugewandt. Da das Buch trotz Amazon Prime noch nicht bei mir angekommen ist, habe ich mir die zauberhafte DEFA-Verfilmung der Novelle mit Dean Reed angesehen.

Man kann sich den Film bei Amazon Prime schon für unter 5 Euro leihen. Man wird den Einsatz nicht bereuen. Es war nicht alles schlecht in der DDR. Die DEFA produzierte während ihres Bestehens nicht nur immer wieder Filme, die sofort, oder nach kurzer Aufführungszeit, verboten wurden. Sie war unschlagbar in der Verfilmung von klassischer Literatur. Die „Wahlverwandtschaften“ nach Goethes Meisterwerk sind Klassen besser als die Hollywood-Produktion.

Aber zurück zum „Taugenichts“. Dieser Film ist etwas ganz Besonderes, denn der Hauptdarsteller ist Dean Reed, ein amerikanischer Sänger, Songwriter, Schauspieler und Drehbuchautor. Er begeisterte mit seinen Songs sein Heimatland, er rockte die amerikanischen Billboards oder den Madison Square Garden. Auf seiner Tour durch Lateinamerika musste die Polizei die Straßen sperren, damit Reed zu seinen Auftrittsorten kam, wo die Zuhörer des “Magnificent Gringo”, zu Hunderttausenden zählten. Dean Reed war aber auch politischer Aktivist.

Als solcher störte er sich als empathischer Mensch an Ungerechtigkeiten, für die sein Heimatland aus seiner Sicht die Verantwortung trugt. Er engagierte sich gegen Atomtests der USA und nahm an verschiedenen Freidesaktivitäten, die überwiegend von Linken organisiert werden, teil. Nachdem er die amerikanische Flagge von den Verbrechen der amerikanischen Regierungen reingewaschen hat, geht Reed für ein paar Jahre in die Sowjetunion und wird zum Beatles- und Rolling Stone-Ersatz zwischen Leningrad und Perm. Die Diktatur der Sowjets mit ihren Lagern hält er für so etwas wie ein notwendiges und deshalb nicht vermeidbares Übel. Er bleibt schließlich in der DDR kleben, weil er in Leipzig, wo er seinen Film über Chile vorstellte, seine zweite Frau Wiebke kennenlernt, die er Jahre später für die schönste Schauspielerin der DDR, Renate Blume, verlässt. Er lebt in der DDR ein Leben, das nichts mit der DDR zu tun hat. Er reist, lernt den kubanischen Diktator Fidel Castro kennen, befreundet sich mit ihm und singt für Jassir Arafat. Er tritt aber auch vor dem Arbeiterclub in Bitterfeld auf. Bei den Weltfestspielen der Jugend 1973 wird er von den Besuchern aus aller Welt im Walter-Ulbricht-Stadion, umbenannt in Stadion der Weltjugend, gefeiert.

Für die SED war er ein propagandistischer Glücksfall, für die DEFA ein Sechser im Lotto. Im „Taugenichts“ kam der amerikanische Götterliebling besonders gut zur Geltung. Eichendorff wäre entzückt gewesen, hätte er den Mimen seiner Novellen-Figur kennengelernt. Reed war ein absolut glaubhafter Darsteller eines liebenswürdigen Außenseiters, der mit seinen Liedern und akrobatischen Kunststücken besonders die hochgeborenen Damen begeisterte. Auf einer Bootstour mit der Gräfin (Hannelore Elsner) sang er „Die Gedanken sind frei“, obwohl das Lied verboten war.

Als zeitweiliger Zollwärter, an einer Station, an der niemand vorbeikam, weil kein Weg dorthin führte, wurde er über die Ewigkeit der Gesetze belehrt, deren Befehlen man folgen musste und fragte, was denn wäre, wenn diese Gesetze unsinnig geworden seien. Unerhörte Gedanken für die DDR. Er verliebte sich in eine schöne Frau, die er für die Gräfin hielt, beschloss aber, nach Italien zu ziehen, weil sie ihm unerreichbar schien. In Italien traf er auf Rinaldo Rinaldini, war aber bald mit dessen Raubzügen, an deren Sozialverträglichkeit er zweifelte, nicht einverstanden. Bevor es zum Bruch kam, erreichte ihn die Nachricht aus Deutschland, dass seine Angebetete ihn liebte, weil sie, wie sich am Ende herausstellte, keine Gräfin, sondern die Nichte eines Schlossangestellten war.

Der ganze Film lebte von Reeds Charme und Glaubwürdigkeit. Der Mann, der nicht nur umwerfend aussah, sondern auch sechs Sprachen sprach, war ein Phänomen. So sah es wohl auch Hannelore Elsner, die 1973 zwischen zwei Filmen, die sie in der BRD drehte, für eine kleine Rolle im „Taugenichts“ in die DDR kam. Das Honorar in DDR-Mark war kaum der Pull-Faktor gewesen.

Reed schrieb auch Drehbücher. Sein bekanntester und erfolgreichster Film war „Blutsbrüder“, den ich mir gleich am nächsten Abend ansah. An der Seite von Gojko Mitic, der unschlagbare DEFA-Indianer-Häuptling, spielt Reed einen desillusionieren US-Soldaten, der nach einem Massaker an den Cheyennen, das unter amerikanischer Flagge stattfand, die Seiten wechselt und sich den Indianern anschließt. Das Zusammenspiel der beiden begehrtesten Männer in der DDR ist absolut sehenswert. Das sind noch Menschen, keine abgehobenen Kunst-Figuren.

Die Kampagne gegen Aiwanger hat mit zwei köstliche Filmabende beschert. Ich kann allen meinen Lesern nur empfehlen, sich so eine Auszeit vom irre gewordenen Deutschland zu gönnen. Es tut der Seele gut.

Reed konnte auf die Dauer in der DDR nicht glücklich werden. Er war zu groß für dieses kleine Land. Am Ende war er verzweifelt, er sehnte sich nach dem kalifornischen Himmel, wusste aber, dass er wegen seiner Flaggenaktion nicht in die USA zurückkonnte. In Chile, seinem zweitliebsten Land, herrschte Pinochet, weshalb es für ihn als Zufluchtsort ausfiel. Die Ehe mit Renate Blume scheint die Hölle gewesen zu sein, wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was in seinem 15-seitigen Abschiedsbrief steht, den er seinem Betreuer im ZK geschickt hat.

Trotzdem gibt sein Freitod Rätsel auf. Der exzellente Schwimmer wurde im knietiefen Wasser des Zeuthener Sees mit aufgeschnittenen Pulsadern entdeckt. Da sein Abschiedsbrief, solange die DDR existierte, unter Verschluss gehalten wurde, kam bald das Gerücht auf, die Stasi hätte ihn ermordet, weil er die DDR verlassen wollte. Es bleibt ein Restzweifel…
(vera-lengsfeld.de)

Diekmann war 2015 in der ersten Reihe der Teddybär-Werfer, der Willkommensfetischisten, der „Wir schaffen das“-Claqueure

Von CONNY AXEL MEIER

Man kann natürlich Interviews mit allen möglichen Leuten führen. Auch mit Heuchlern. Vielleicht auch mit ehemaligen Kollegen, die in eigener Sache Geschichtsklitterung betreiben. Zumal mit derartigen Heuchlern, die heute Erstaunen über den öffentlich demonstrierten Judenhass in Deutschland vortäuschen, indem sie jahrelang das Regierungsversagen kaschiert, die Augen vor den Tatsachen verschlossen hatten und die Merkel-Propaganda der offenen Grenzen für alle maßgeblich unterstützt haben.

Kai Diekmann war von 2001 bis 2015 Chefredakteur der BILD. Seit 2017 ist er nach 30 Jahren nicht mehr beim Axel-Springer-Verlag beschäftigt. Über die Umstände seines Ausscheidens gibt es unterschiedliche Darstellungen. Diekmann war 2015 in der ersten Reihe der Teddybär-Werfer, der Willkommensfetischisten, der „Wir schaffen das“-Claqueure, die Hunderttausende von Migranten an den Bahnhöfen der deutschen Großstädte euphorisch begrüßten. Er war derjenige, der dafür verantwortlich war, dass die pseudo-journalistische Propaganda für die unkontrollierte Zuwanderung junger Mohammedaner als „alternativlos“ gefeiert wurde, obwohl die Konsequenzen eben dieser illegalen Zuwanderung erkannt werden konnte, dies aber interblieb. So titelte BILD noch am 1. September 2015 in großen Lettern: „Refugees Welcome! Warum wir uns auf auf euch freuen.“

Die Stichwortgeber dieses Totalversagens, nicht nur der Bildzeitung, waren Angela Merkel und Friede Springer, die Bundeskanzlerin („Nun sind sie halt da“) und die Hauptaktionärin der Springer-Presse. Diekmann war das ausführende Zentralorgan. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn über das hier kommentierte Interview mit Kai Diekmann berichtet wird.

Jan Mainka ist der Chefredakteur der deutschprachigen “Budapester Zeitung“ und einer der wenigen deutschsprachigen Journalisten, die sich nicht als Aktivisten für das angeblich „Gute“ und „Richtige“ hervortun, sondern sich durch tatsächliche regierungskritische Berichterstattung sowohl an der deutschen als auch der ungarischen Regierung auszeichnen.

Die „Budapester Zeitung“ wurde 2022 vom Fernsehsender RBB verleumdet und angegriffen. Man wollte die kritische Zeitung zerstören, indem Anzeigenkunden dazu aufgefordert wurden, keine Anzeigen mehr dort zu schalten.

Mainka erhielt daraufhin die Möglichkeit zu einem ausführlichen Gespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Dieses aufschlussreiche Interview wurde von den meisten deutschen Leitmedien verschwiegen. Es passte nicht zu dem in Deutschland vorherrschenden Narrativ vom „rechtsextremen Diktator“.

Mainka nutzte also den Besuch seines Ex-Kollegen, Kai Diekmann, in Budapest, um mit ihm ein Interview zu führen. Es war entlarvend. Er betont seine innige Freundschaft mit Helmut Kohl und sein letztes Treffen mit ihm 2016, kurz vor dem Ableben des Altkanzlers. Diekmann erzählt, dass Viktor Orbán unter den engsten Trauergästen Kohls war. Jener Orban, den die BILD seit 2010 als den bösen Diktator und Autokraten darstellt. Kohl und Orban verband auch eine persönliche Freundschaft. War doch Ungarn das Land, das nach der Meinung von Helmut Kohl, den ersten Stein aus der Mauer, dem eisernen Vorhang, der Europa teilte, herausgeschlagen habe. Nur hat sich Diekmann hier verrannt. Orbán in der Bildzeitung als Diktator verteufeln und gleichzeitig Kohl für die Freundschaft mit eben dieser „Unperson“ loben, passt nicht zusammen. Auch nicht, dass sich Diekmann nunmehr beim rechtskonservativen „Mathias Corvinus Collegium“ einbringt, obwohl dieses in den deutschen Leitmedien als rechtsextremer „Thinktank“ gilt.

So besteht Diekmann darauf, dass die Kanzlerin 2015 richtig gehandelt habe. Wörtlich sagt er:
„Es war 2015 richtig, Menschen, die an Leib und Leben bedroht waren, ein „freundliches Gesicht“ zu zeigen. Vor allem, wenn man ein so reiches Land ist wie Deutschland, und erst recht mit unserer Geschichte. Das ist das eine. Die Aussage von Angela Merkel, wir schaffen das, war ein mutmachendes Statement. Was dann aber gefehlt hat, war die Ansage, wie wir das denn schaffen sollen. Was wir seinerzeit versäumt haben, ist, für die entsprechende Integration zu sorgen. Dafür zu sorgen, dass diejenigen, die zu uns kommen, und auch bei uns bleiben wollen, sich unseren Werten verpflichtet fühlen und unsere Werte leben. Das aber haben wir aus falsch verstandener Toleranz und Liberalität nicht eingefordert. Und das ist ein Fehler.“

Wir! Wir! Wir! Nein, es waren nicht wir. Es war die Bundesregierung unter Angela Merkel. Wechselnd vom Rechtfertigungsmodus in den Beobachterstatus merkt Diekmann, wie sehr er sich selbst widerspricht. Es war eben nicht so, dass die „Ansage“ gefehlt hätte, wie „wir“ das schaffen sollen. Streng gläubige Mohammedaner lassen sich nirgendwo auf der Welt integrieren. Das hat man vorher gewusst. Es ist das, was PI-NEWS, die „Bürgerbewegung PAX Europa“ und andere seit zwei Jahrzehnten predigen. Wo war Diekmann da? Auf dem Mond? Ist er einsichtig? Nein. Lesen Sie das Interview und Sie werden sehen, dass es genau so ist.

Heuchler erkennt man daran, dass sie heute behaupten, die Ideen, die sie gestern vertreten haben, so nie gemeint zu haben.
(pi-news.net)

»Gesinnungsethik« versus »Verantwortungsethik«

Von Max Weber

Da liegt der entscheidende Punkt. Wir müssen uns klarmachen, dass alles ethisch orientierte Handeln unter zwei voneinander grundverschiedenen, unaustragbar gegensätzlichen Maximen stehen kann: es kann »gesinnungsethisch« oder »verantwortungsethisch« orientiert sein. Nicht dass Gesinnungsethik mit Verantwortungslosigkeit und Verantwortungsethik mit Gesinnungslosigkeit identisch wäre. Davon ist natürlich keine Rede. Aber es ist ein abgrundtiefer Gegensatz, ob man unter der gesinnungsethischen Maxime handelt – religiös geredet: »Der Christ tut recht und stellt den Erfolg Gott anheim« –, oder unter der verantwortungsethischen: dass man für die (voraussehbaren) Folgen seines Handelns aufzukommen hat.

Sie mögen einem überzeugten gesinnungsethischen Syndikalisten noch so überzeugend darlegen: dass die Folgen seines Tuns die Steigerung der Chancen der Reaktion, gesteigerte Bedrückung seiner Klasse, Hemmung ihres Aufstiegs sein werden, – und es wird auf ihn gar keinen Eindruck machen. Wenn die Folgen einer aus reiner Gesinnung fließenden Handlung üble sind, so gilt ihm nicht der Handelnde, sondern die Welt dafür verantwortlich, die Dummheit der anderen Menschen oder – der Wille des Gottes, der sie so schuf. Der Verantwortungsethiker dagegen rechnet mit eben jenen durchschnittlichen Defekten der Menschen, – er hat, wie FICHTE richtig gesagt hat, gar kein Recht, ihre Güte und Vollkommenheit vorauszusetzen, er fühlt sich nicht in der Lage, die Folgen eigenen Tuns, soweit er sie voraussehen konnte, auf andere abzuwälzen. Er wird sagen: diese Folgen werden meinem Tun zugerechnet. »Verantwortlich« fühlt sich der Gesinnungsethiker nur dafür, dass die Flamme der reinen Gesinnung, die Flamme z.B. des Protestes gegen die Ungerechtigkeit der sozialen Ordnung, nicht erlischt. Sie stets neu anzufachen, ist der Zweck seiner, vom möglichen Erfolg her beurteilt, ganz irrationalen Taten, die nur exemplarischen Wert haben können und sollen.

Aber auch damit ist das Problem noch nicht zu Ende. Keine Ethik der Welt kommt um die Tatsache herum, dass die Erreichung »guter« Zwecke in zahlreichen Fällen daran gebunden ist, dass man sittlich bedenkliche oder mindestens gefährliche Mittel und die Möglichkeit oder auch die Wahrscheinlichkeit übler Nebenerfolge mit in den Kauf nimmt, und keine Ethik der Welt kann ergeben: wann und in welchem Umfang der ethisch gute Zweck die ethisch gefährlichen Mittel und Nebenerfolge »heiligt«.

Für die Politik ist das entscheidende Mittel: die Gewaltsamkeit, und wie groß die Tragweite der Spannung zwischen Mittel und Zweck, ethisch angesehen, ist, mögen Sie daraus entnehmen, dass, wie jedermann weiß, sich die revolutionären Sozialisten (Zimmerwalder Richtung) schon während des Krieges9 zu dem Prinzip bekannten, welches man dahin prägnant formulieren könnte: »Wenn wir vor der Wahl stehen, entweder noch einige Jahre Krieg und dann Revolution oder jetzt Friede und keine Revolution, so wählen wir: noch einige Jahre Krieg!«

Auf die weitere Frage: »Was kann diese Revolution mit sich bringen?«, würde jeder wissenschaftlich geschulte Sozialist geantwortet haben: dass von einem Übergang zu einer Wirtschaft, die man sozialistisch nennen könne in seinem Sinne, keine Rede sei, sondern dass eben wieder eine Bourgeoisiewirtschaft entstehen würde, die nur die feudalen Elemente und dynastischen Reste abgestreift haben könnte. – Für dies bescheidene Resultat also: »noch einige Jahre Krieg«! Man wird doch wohl sagen dürfen, dass man hier auch bei sehr handfest sozialistischer Überzeugung den Zweck ablehnen könne, der derartige Mittel erfordert. Beim Bolschewismus und Spartakismus, überhaupt bei jeder Art von revolutionärem Sozialismus, liegt aber die Sache genau ebenso, und es ist natürlich höchst lächerlich, wenn von dieser Seite die »Gewaltpolitiker« des alten Regimes wegen der Anwendung des gleichen Mittels sittlich verworfen werden, – so durchaus berechtigt die Ablehnung ihrer Ziele sein mag.

Hier, an diesem Problem der Heiligung der Mittel durch den Zweck, scheint nun auch die Gesinnungsethik überhaupt scheitern zu müssen. Und in der Tat hat sie logischerweise nur die Möglichkeit: jedes Handeln, welches sittlich gefährliche Mittel anwendet, zu verwerfen. Logischerweise. In der Welt der Realitäten machen wir freilich stets erneut die Erfahrung, dass der Gesinnungsethiker plötzlich umschlägt in den chiliastischen Propheten, dass z.B. diejenigen, die soeben »Liebe gegen Gewalt« gepredigt haben, im nächsten Augenblick zur Gewalt aufrufen, – zur letzten Gewalt, die dann den Zustand der Vernichtung aller Gewaltsamkeit bringen würde, – [ebenso] wie unsere Militärs den Soldaten bei jeder Offensive sagten: es sei die letzte, sie werde den Sieg und dann den Frieden bringen. Der Gesinnungsethiker erträgt die ethische Irrationalität der Welt nicht. Er ist kosmischethischer »Rationalist«. Sie erinnern sich, jeder von Ihnen, der Dostojewski kennt, der Szene mit dem Großinquisitor, wo das Problem treffend auseinandergelegt ist. Es ist nicht möglich, Gesinnungsethik und Verantwortungsethik unter einen Hut zu bringen oder ethisch zu dekretieren: welcher Zweck welches Mittel heiligen solle, wenn man diesem Prinzip überhaupt irgendwelche Konzessionen macht.
(Aus einem Vortrag 1919 beim Freistudentischen Bund in München)