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Schuldenunion EU

Jeder Fünfte ist armutsgefährdet

93,3 Millionen Menschen in der EU sind armutsgefährdet – das sind 21 Prozent der Bevölkerung. Auch Deutschland liegt inzwischen nur noch im EU-Durchschnitt. 2019 waren es noch 91 Millionen Betroffene. Seit 2020 stieg die Zahl im Zuge der Corona-Politik und der explodierenden Energiepreise deutlich an. Das zeigen die aktuellen Daten von Eurostat.

Vergangene Woche rief die EU in Straßburg den „Kampf gegen die Armut“ aus. Für AfD-Außenpolitiker Petr Bystron ist das widersprüchlich. Er sieht die Ursachen der sozialen Krise in der EU-Politik selbst – vom Ukrainekrieg über den Energieausstieg bis hin zur Migrationspolitik.

Bystron: Das Gift kommt aus Brüssel
„Das Gift kommt aus Brüssel“, erklärte Bystron in einer Rede im Europäischen Parlament. Deutschland habe 107 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen, um die Brüsseler Agenda umzusetzen: 50 Milliarden für Migration, 16 Milliarden für den Atomausstieg, 18 Milliarden für EEG und Elektromobilität sowie weitere 15 Milliarden für die Ukraine. Zusätzliche Kriegskosten seien dabei noch nicht eingerechnet.

Bystron: „Das, liebe Freunde, brauchen wir nicht. Wir brauchen starke, souveräne Länder, die sich für die Bürger engagieren, für ihre Bedürfnisse und nicht für eine globalistische Agenda.“

Woher soll das Geld kommen? Parallel steckt die Industrie in einer schweren Krise. Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnte Ende 2025 vor der tiefsten Standortkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Industrieproduktion sank 2025 das vierte Jahr in Folge um zwei Prozent und ist seit neun Quartalen rückläufig. Vom Niveau 2018 ist Deutschland weit entfernt – ein Aufschwung ist nicht in Sicht.
(pi-news.net)

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