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Über 500 rot-grüne NGO-Hilfstruppen

Was passiert nach dem Bürgerkrieg?

Von PROF. EBERHARD HAMER (Teil 3 von 3)

In der Regel führt Bürgerkrieg zu einem Regimewechsel, zumindest zu einem Regierungswechsel. Die Zustände des Bürgerkrieges haben aber so viele Hemmungen beseitigt und so viele Angstregelungen geschaffen, dass sich die Regierungen in einer Notfallsituation sehen und außerparlamentarische diktatorische Rechtsausübung beanspruchen. Das war mit Erdogan ebenso wie mit Selenskyj, Putin, Assad und anderen.

Würde etwa die AfD die politischen Fehlsteuerungen der Altparteien korrigieren wollen, würde dies bedeuten:
Sparmaßnahmen in den Sozialsystemen, Einschränkung der Sozialansprüche, Existenznot aller, die sich nur auf Sozialansprüche verlassen haben.
Schluss mit der Finanzierung der Entwicklungshilfe sowie der über 500 rot-grünen NGO-Hilfstruppen mit entsprechenden Demonstrationen und Reaktionen dieser nun finanziell trockengelegten Berufs-Demonstranten.
Abbau der Subventionen für ausländische Konzerne.
Abbau der Ideologie-Bürokratie (grüne Wolfsbüros, Gender- und Umweltbürokratie) mit entsprechendem Wutgeheul dieser arbeitslos gewordenen Umweltbürokraten.

Die öffentliche Umverteilung hat bisher zwei Drittel der Bevölkerung mit Transferleistungen beglückt (auf Kosten des mittelständischen Drittels der Werteschaffenden). Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich deshalb darauf eingerichtet, nicht von Eigenleistung, sondern von Staatsleistung zu leben. Dies wäre schon längst nicht mehr finanzierbar gewesen, wenn die Altparteien nicht in Maxi-Verschuldung ausgewichen wären.

Nach einem Bürgerkrieg werden aber große Teile der Bevölkerung wirtschaftliche Nachteile hinnehmen, wenn wieder Ruhe und Frieden herrscht. Nur bedarf es dazu politischer Ziele und politischer Härte, die die Gefälligkeitsparteien nicht aufbringen können und die eine etwa zur Macht kommende AfD nicht überleben würde. Der Undank bei Entzug einer Wohltat ist nämlich zehnmal so hoch wie vorher der Dank der Wähler. Deshalb sind nach Bürgerkriegen immer Führungspersönlichkeiten für harte Einschnitte notwendig gewesen, kann also wie bei einer Sucht auch politische Verwüstung nur mit hartem Entzug korrigiert werden.

Wenn der Druck der Bevölkerung und Wähler gegen falsche Politik ihrer Regierung wächst, diese Regierung aber nicht mehr zu Reformen fähig ist, sondern die steigende Opposition mit Machtmitteln und sogar durch eine Brandmauer zu verhindern versucht, funktioniert der eigentlich die Demokratie auszeichnende friedliche Wechsel durch Wahlen nicht mehr, sondern staut sich die Unzufriedenheit mit der Regierung auf, bis entweder die Opposition eine Wählermehrheit erreicht oder die wütenden Bürger keine demokratische Lösung mehr sehen und zur Selbsthilfe greifen, den Regierungswechsel gewaltsam erzwingen wollen. Die meisten Bürgerkriege sind so entstanden.

Wenn die Regierungen Merkel bis Merz die Armen und Gescheiterten der Welt mit dem Angebot locken, sie bei uns Vollkasko auch ohne Arbeit zu unterhalten, sie zu versorgen, ihnen Wohnung zu geben und alle Sozialrechte, werden die Immigranten diese Existenzbasis verlieren und ohne was dastehen, wenn die Minderheit unseres fleißigen Mittelstandes (ein Drittel) trotz der höchsten Steuern und Sozialabgaben durch eigene Verarmung nicht mehr zahlen kann.

Oder anders ausgedrückt: Wenn mehr als sechs Millionen in Wohnblocks lebende Zuwanderer keine Arbeit, kein Einkommen, aber auch keine Sozialleistungen wie bisher mehr haben, werden sie sich mit Gewalt holen, was ihnen versprochen wurde und weshalb sie überhaupt zu uns gekommen sind. Durch den Verzicht auf Reformen sind also gewaltsame Verteilungskämpfe vorprogrammiert.

Wird dann noch von rot-grünen Politikern die Neidkampagne angeblicher „sozialer Ungerechtigkeit“ betrieben, erscheint revolutionäre Gewalt sogar noch gerechtfertigt. Aber nicht nur Deutschland treibt so zum Bürgerkrieg, sondern auch die anderen europäischen Staaten und die USA selbst, wie Trump in seinen Planungen voraussieht.

» Teil 1: Missbrauch von Demokratie führt zu Bürgerkrieg und Diktatur
» Teil 2: Wer den Regierungswechsel verhindert, züchtet Bürgerkrieg
(pi-news.net)

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