Der Irrtum als Motivation zum Kampf gegen das Böse
Von CONNY AXEL MEIER
Es kommt sehr selten vor, dass der Autor sich in seinen Prognosen und Einschätzungen der politischen Gesamtsituation irrt. Vor zwei Wochen war es soweit. Er lag am 12. April total daneben.
Entgegen seiner damals begründeten Erwartungen sind die Parlamentswahlen für die ungarischen Patrioten um Viktor Orbán krachend verloren gegangen. Sein Vertrauen in die politische Urteilsfähigkeit der Ungarn hat seitdem schwer gelitten.
Gewonnen haben die mit Ukrainehilfsgeldern gestopften Marionetten und Lakaien der ökosozialistischen Kolonialverwalter aus Brüssel, Berlin und Paris. Gewonnen hat der Frauenschläger und Perversling Péter Magyar, der seinem Sponsor und Befehlsgeber Alexander Soros als Nachfolger seines raffgierigen Vaters nun zum unbedingten Gehorsam verpflichtet ist und dem Erpresser aus Kiew alle Wünsche erfüllen muss, egal wieviel Menschenleben und Wohlstand der Ungarn es demnächst kosten wird.
Der Autor hatte sich geirrt
Gewonnen haben die Regenbogenfahnenstangenhalter und die ukrainischen Milliardäre, die nun nicht mehr nur von deutschem Steuergeld in Saus und Braus leben können, sondern auch von ungarischem Geld, das den Ärmsten der Armen abgepresst wird. Einer von ihnen, der Magyar-Freund Rinat Achmetow, hat sich vor lauter Übermut in Erwartung der nunmehr dauerhaft in Betrieb gehenden Geldpipeline aus der EU über vorerst 90 Milliarden Euro, in weiser Voraussicht gleich mal eine bescheidene Wohnung in Monaco für 471 Millionen Euro gegönnt.
Gewonnen haben die Kriegstreiber und die Rüstungsindustrie. Gewonnen haben die Zensurnetzwerke (DSA usw.) zur Meinungskontrolle und zur politischen Verfolgung aller „Feinde des (Öko-)Sozialismus“. Dazu zählen alle Mitglieder der bisherigen Fidesz-Partei, denen von den neuen diktatorischen Machthabern, noch nicht im Amt, aber lautstark bereits Verhaftung und Enteignung angedroht wird.
Der ungarische Analyst Tibor P. Tibor schreibt im Hinblick auf Péter Magyar, auf Ungarisch abfällig Golem-Péter („GÓLEMpeti“) genannt, zur nun anstehenden Genderisierung auf „X“ in recht grober, aber typisch ungarischer Weise:
„Die Tisza-Entwurfs-Bildungsministerin wird eine solche LMBTQ-Profilbild-Soziologin-Tante sein, die in ihrem ganzen Leben noch nie in einer öffentlichen Institution unterrichtet hat. Die in Budapest lebende, kinderlose Judit Lannert glaubt darüber hinaus blind an die Integration – ohne sich um die gesellschaftlichen Realitäten zu scheren. Bisher sind all ihre „segregationsgegnerischen“ Projekte gescheitert: Aufgrund ihrer „segnungswürdigen“ Tätigkeit mussten auf mehreren ländlichen Ortschaften schließlich ungarische Kinder die Schule wechseln, weil – wie es nun mal so ist – die zigeunerischen Schülerinnen und Schüler, die mitten in der großen Integration auf die grundlegenden Normen des Zusammenlebens pfeifen, das Lernen der anderen unmöglich machten. Macht nichts, Hauptsache, es fließt aus dem Arsch. Also aus dem SZDSZ [dem postkommunistischen Auffangbecken der Nachwendezeit]. Die Alternative wäre Rita Rubovszky gewesen, die katholische Gegnerin der erzwungenen Integration, aber was für ein Ministerpräsident wird GÓLEMpeti, wenn er sich schon jetzt „davonmacht“ vor solchen Nullnummern wie noÁr, Lili Pankotai und dem ganzen balliberalen Gesindel…?! Jetzt hätte er nur für einen Menschen eintreten müssen, aber er hat Ohren und Schwanz eingezogen! Mit großem Tamtam wird er dann nach Brüssel zu den Ratten gehen, um unser Land und die Interessen unserer Nation zu verteidigen? Fehlanzeige, der „Laut“ ist für die Gehirntoten gedacht, und die schlucken ihn bis zum Anschlag! Und diese Proteinmasse kommt dann beschämt, gedemütigt, ordentlich getreten zurück wie ein Seidenaffe, aber das „Schweigen“ hält nur so lange, bis sein Flieger landet, denn ab da ist er wieder der „Held“ für die Gehirntoten und erfüllt jeden Brüsseler Befehl, dieser Sardellenarsch! Für all das sind die Gehirntoten verantwortlich, alle 3,3 Millionen!“
Gewonnen haben also die „gehirntoten“ Bevölkerungsaustauscher, die Ungarn nach über 320 Jahren wieder unter mohammedanische Fremdherrschaft stellen wollen und zu diesem Zweck den EU-Migrationspakt umsetzen werden, auch wenn der Golem-Péter vor der Wahl das Gegenteil versprochen hat. Er will schließlich an den von Brüssel zurückgehaltenen Zaster, um seine Freunde und Unterstützer den von ihnen erwarteten geldwerten Vorteil zukommen zu lassen. Die Korruption, die von den Linken ständig Orbán vorgeworfen wurde, fängt jetzt erst richtig an, völlig konform mit den in Brüssel überall anzutreffenden Bargeld-Kofferträgern. Magyar will schließlich auch dazugehören und auch endlich mitkassieren. Das ist dann die ungarische Variante von „UnsererDemokratie“, wie sie Brüssel sich wünscht.
Verloren hat das ungarische Volk
Es wird nicht lange dauern, bis die Ungarn merken, dass sie in der ökosozialistischen Hölle gelandet sind. PI-NEWS veröffentlichte in einem Meinungsartikel des Autors kurz nach der Wahl einen 22-Punkte-Katalog, den der neue Tyrann im Auftrag des „deep state“ kurzfristig, seiner Meinung nach, umsetzen wird.
Dafür musste der Autor Kritik einstecken in der Form: Erstmal abwarten! Es wird nicht so schlimm kommen. Magyar wäre doch ein „Konservativer“ usw.usf. Und jetzt? Obwohl Magyar erst am 9. Mai vereidigt werden soll, hat er bereits elf der 22 Punkte abgearbeitet. Der Rest wird in den nächsten Wochen folgen. Wie in Polen bereits bei der sozialistischen Machtübernahme 2023 durchexerziert, sollen alle Mitarbeiter im staatlichen Rundfunk sofort durch linke Ideologen ausgetauscht werden, der Staatspräsident und andere hochrangige gewählte Staatsbeamte sollen freihändig aus dem Amt geworfen und gegebenenfalls aus politischen Gründen vor Gericht gestellt werden und dem konservativen Mathias Corvinus Collegium und anderen nichtlinken Organisationen sollen gesetzwidrig die Finanzierung entzogen werden.
Was bedeutet das für deutsche Patrioten, die in Ungarn ein ruhiges Leben in Friede, Freiheit und Sicherheit gesucht und auch bisher gefunden haben? Es wird in jedem Fall sehr viel schwieriger. Politische Verfolgung droht! Der europäische Niedergang macht auch in Ungarn Station. Die neue Regierung hat, trotz aller Warnungen, bereits die Euro-Einführung für 2031 angekündigt, mitsamt Verfassungsänderung, „digitalem Euro“, Unterwerfung der Bürger unter das Vermögensregister der neuen Geldwäsche-Behörde AMLA in Frankfurt, schleichend eingeführtem Bargeldverbot und penibler Ausgabenkontrolle der Bürger nach politischer Vorgabe.
Die Hoffnung besteht für Ungarn darin, dass die ökosozialistischen Zwangsmaßnahmen zur Einführung des Neo-Kommunismus Zeit brauchen. Die Ungarn sind aber historisch gesehen ein rebellisches Volk, das sich nicht alles gefallen lässt. Daran könnte der tödliche Globalismus in Ungarn scheitern. Das lässt Hoffnung aufkommen. Aus dem Irrtum kann Positives erwachsen. Das Böse kann erschwert und bestenfalls verhindert werden, wenn ihm der Kampf angesagt wird.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Das haben die Ungarn schon mehrfach erlebt. Sie haben den Überfall der Mongolen 1241/42, die Fremdherrschaft der mohammedanischen Osmanen 1526 bis 1686, den erfolglosen Aufstand gegen die Habsburger 1848/49, die Tragödie von Trianon 1920, die Horthy-Diktatur 1922 bis 1944, die Besetzung durch die Nationalsozialisten 1944/45, die Unterwerfung durch die Sowjetunion 1945 bis 1989 und den von Sowjetpanzern niedergewalzten Volksaufstand gegen die Kommunisten 1956 überlebt. Sie werden auch die Ökosozialisten unter Péter Magyar und die Eurokraten in Brüssel überleben, auch wenn es wieder Menschenleben kosten wird.
Das Böse ist immer endlich, wenn Leute sich zusammenfinden, die sich gegen Fremdherrschaft und Unfreiheit wehren. Danach kommen wieder bessere Zeiten für Ungarn. Dessen ist sich der Autor sicher. Ob das auch auf Deutschland zutrifft, da bestehen doch mittlerweile ernsthafte Zweifel. Hoffen darf man dennoch.
(pi-news.net)
