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Deutschland transformiert sich  hin zum zivilisatorischen Abgrund

Von RAINER K. KÄMPF

Die Meldung über die abscheuliche Tat im Gelnhausener Bad geht seit Tagen über alle Kanäle und der Aufruhr im sächsischen Aue-Bad Schlema hat es bis in die Mainstream-Medien geschafft. Zwei Beispiele, die keinesfalls Einzelfälle sind, sondern den allgemeinen Verfall der Gesellschaft beschreiben. Sie stehen für die Mutlosigkeit, die Wehrlosigkeit und Gleichgültigkeit des deutschen Gemeinwesens, das sich, maximal die Tastatur quälend, in sein Schicksal ergibt.

Gelnhausen und Aue sind überall. Seit vielen Jahren, gar nicht mehr schleichend, transformiert sich Deutschland hin zum zivilisatorischen Abgrund. Anstatt, daß ein politischer Sturm über das Land fegt, versucht die Mehrheit offensichtlich, die Zustände vor sich selbst zu verleugnen und bestenfalls auszuhalten. Nur, irgendwann kommt für alle das böse Erwachen.

Ein konstant zementierter Teil der Wähler kreuzt pathologisch vehement die CDU an (Stockholmsyndrom), die Partei, die federführend und maßgeblich die Zustände im Land zu verantworten hat. Begeht man einen Fehler bewußt immer wieder, korrigiert sich dieser nicht, sondern wird zur Norm. Das ist wie bei Branka Kufall (45), Name geändert, die zum dritten Mal denselben Heiratsschwindler ehelicht und sich wundert, daß das erhoffte Glück sich nicht einstellt.

Unserem Land stehen drastische Veränderungen ins Haus. Solche, die wir alltäglich sehen und spüren. Dafür kann alles so bleiben, wie es ist: Nichtstun. Soll das Land wieder lebenswert (für uns), sicher und liebenswert sein, bedarf es drastischer Änderungen der aktuellen Zustände. Das allerdings muß schon eine Mehrheit wollen. Es reicht nicht, die Verantwortung Parteipolitikern zu überlassen und darauf zu warten, daß die viel zu wenigen die Kohlen aus dem Feuer holen.

Dieses Land zu retten, ist eine gemeinsame Aufgabe. Diesmal bedarf es keines Wirtschaftswunders, sondern eines gesellschaftlichen. Anderenfalls gehen wir in die Kollektivschuld. Aber dafür hat man uns ja erfolgreich gedrillt.
(pi-news.net)

In Steinmeiers „bestem Deutschland aller Zeiten“

Von CONNY AXEL MEIER

Es sind mittlerweile schon zwölf Jahre vergangen, seitdem der großartige Akif Pirinçci seine aufsehenerregende Streitschrift „Das Schlachten hat begonnen“ veröffentlichen ließ.

Der Anlass zu dem Text lieferte damals die Tötung eines jungen Deutschen durch Ausländer. Ein Einzelfall, der heutzutage landesweit fast täglich vorkommt, ohne dass er größere Aufmerksamkeit erregt und der mittlerweile von den Herrschenden und den Staatspropagandamedien als neue Normalität angepriesen wird. Messermorde, Gruppenvergewaltigungen und andere Verbrechen durch vorsätzlich ins Land hereingeholte Invasoren sind keine Aufregerthemen mehr, sondern die tägliche Begleitmusik durch den deutschen Großstadtdschungel.

Pirinçci wurde nach der Veröffentlichung seines Textes Opfer eines künstlichen Shitstorms, in Folge dessen nicht nur alle seine bisherigen Bücher flächendeckend vom Verlag aus dem Verkehr gezogen wurden und viele Buchhändler diese nicht mehr auslieferten, sondern sein makellos guter Ruf sollte für immer ruiniert werden. Er wurde durch die politkorrekte Wahrheitspolizei verfolgt und von linksgrün versifften Teilen der Justiz vor Gericht gestellt, was ihn sehr viel Zeit, Geld und Nerven gekostet hat und dessen endgültige Folgen auch heute noch nicht absehbar sind. Das alles in Steinmeiers „bestem Deutschland aller Zeiten“.

Akif Pirinçci blieb nicht der einzige politisch Verfolgte
Unzählige Islamkritiker, Maßnahmenkritiker in der Coronazeit, Friedensaktivisten, Freiheitskämpfer, Publizisten und kritische Autoren werden seitdem verfolgt, eingesperrt, sanktioniert, mit Geld- und Freiheitsstrafen belegt, mit schikanösen Hausdurchsuchungen behelligt und ihre Publikationen willkürlich verboten. Darunter befanden sich auch Leute, die nur eine Karikatur auf Facebook gepostet oder geteilt hatten. Ihre Bankkonten werden eingefroren und gekündigt, sie verlieren ihre Anstellungen, ihre Wohnungen, ihre Familien und ihre Reichweite in sozialen Medien und werden manchmal ins politische Exil vertrieben.

Es ist nun die Zeit gekommen, innezuhalten und ein Zwischenfazit zu ziehen: Das Schlachten muss aufhören! Im Kleinen wie im Großen! Der viel gescholtene US-Präsident Donald Trump macht es vor. Im eigenen Land zeigt er, wie „Remigration“ geht. Das Aufspüren von Bandenmitgliedern und anderen illegalen Invasoren, die ins Land kamen, um Straftaten zu begehen, ist nun Chefsache. Dafür setzt er notfalls auch die Nationalgarde und das Militär ein, wenn sich die linken Provinzfürsten in New York und Kalifornien störrisch verhalten. Dafür verließ er sogar vorzeitig den G7-Gipfel in Kanada; nicht wegen Teheran oder Kiew, wie Hamas-Freund Macron behauptet hat. Selenskyj und Merz ließ Trump links liegen und beschränkte sich bei ihnen auf sarkastische Begrüßungsfloskeln, bevor er nach dem Dinner wieder verschwand. Seine derzeitigen Aufgaben beschrieb Trump auf „Truth Social“ so:

„Die ICE-Beamten unseres Landes haben unglaubliche Stärke, Entschlossenheit und Mut bewiesen, als sie eine äußerst wichtige Mission – die größte Massenabschiebung illegaler Einwanderer der Geschichte – ermöglichten. Täglich sind die tapferen Männer und Frauen der ICE Gewalt, Schikanen und sogar Drohungen radikaldemokratischer Politiker ausgesetzt, doch nichts wird uns davon abhalten, unsere Mission auszuführen und unserem Auftrag gegenüber dem amerikanischen Volk nachzukommen. Die ICE-Beamten werden hiermit, unter Hinweis auf diese WAHRHEIT, angewiesen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das äußerst wichtige Ziel der Durchführung des größten Massenabschiebungsprogramms der Geschichte zu erreichen.“

Solch einen Satz hätte man in Deutschland mal vom Kanzler der großen Sprüche hören sollen. Remigration wäre das Gebot der Stunde, vor allem in Europa! Sie wird zwangsläufig kommen müssen, egal wie viele Buchvorlesungen von Martin Sellner noch abgesagt oder verhindert werden. Europa braucht noch ganz viele Viktor Orbáns und Robert Ficos, um wieder wettbewerbsfähig, freiheitlich, souverän und sicher zu werden. Die Meinungsfreiheit muss wieder die Oberhand über den totalitären Willkürstaat gewinnen und die Opposition darf nicht mehr verfolgt, benachteilgt und verboten werden. Auch dafür steht die aktuelle US-Regierung. Das Geschimpfe über angekündigte Zölle und Handelsbeschränkngen hilft da nicht weiter. Es zählen nur Ergebnisse.

Die Iraner müssen von den Mullahs befreit werden
Nach dem Angriff auf den iranischen Propagandasender IRIB, bei dem der Tschador der gegen Israel hetzenden Nachrichtensprecherin im Wallung geriet und plötzlich die Israelis den Strom ausgeknipst haben, kommentierte Akif Pirincci völlig zutreffend auf „X“: „Liebe israelische Bomberpiloten, ich weiß, ihr habt zurzeit alle Hände voll zu tun, aber wenn ihr dort fertig seid, ähm, wie soll ich sagen, wir haben hier ein ähnliches Problem … “ Die Zuschauer wollen informiert und nicht erzogen werden.

Das Schlachten muss aufhören. Auch in Teheran und in Tel Aviv. Der Iran, früher ein vergeichsweise florierendes Land, wurde mit der Machtergreifung der Mullahs 1979 in die Katastrophe geführt. Anstatt für Freiheit und Wohlstand zu sorgen, wurde die Bevölkerung geknechtet, entrechtet und islamisiert. Das oberste Staatsziel ist nicht das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung, sondern die vollständige Vernichtung Israels, obwohl beide Länder keine gemeinsame Staatsgrenze haben. Der Eliminierung des jüdischen Staates wird alles untergeordnet und selbst Sanktionen gegen den Iran ließen die Mullahs nicht einlenken, sondern weiterhin heimlich mit Unterstützung Frankreichs und Deutschlands, mit deren Diplomaten sie Pseudo-Verhandlungen führten, an Atomwaffen basteln.

Der Iran darf keine Kernwaffen besitzen. Soviel ist klar. Ansonsten gibt es kein Israel mehr. Deshalb muss das kurzfritige Ziel sein, dieses mögliche Szenario zu verhindern. Mittelfristig müssen die Iraner wieder von den Mullahs befreit werden. Erst dann herrscht dort voraussichtlich wieder Frieden. Das ist die große Hoffnung als auch der Wunsch der meisten friedliebenden Iraner.

Mit dem Verschwinden der Ayatollahs hätten sich auch Hamas, Hisbollah und Huthis erledigt, die allesamt den Proxi-Krieg gegen Israel führen und auf iranische Hilfe angewiesen sind und ohne diese Unterstützung nicht mehr weiterkämpfen können. Auch die humanitäre Hilfen könnten dann wieder funktionieren, weil diese erst dann Sinn machen, wenn auf die Helfer nicht mehr geschossen wird.

Das Schlachten muss auch im Ukraine-Krieg aufhören
Jeden Tag sterben dort sinnlos Menschen. Ukrainer und Russen. Dabei wäre die Lösung ganz einfach. Der Clown in Kiew mitsamt seinen Hitler-Verehrern in den Asow- und sonstigen Batallionen muss entmachtet werden, damit vernünftige Leute in Kiew schnellstens die Kampfhandlungen in der täglich kleiner werdenden Ukraine beenden. Die Ukraine wird als Gegenleistung auf die NATO-Mitgliedschaft verzichten, die mehrheitlich von Russen besiedelten Gebiete abtreten und einen Friedensvertrag mit Russland unter Beteiligung der USA abschließen müssen, solange es das Land noch gibt.

Andauernde Waffenlieferungen aus Europa als Ersatz für nicht mehr gelieferte Ausrüstung aus den USA ändern daran nichts. Sie verlängern das Schlachten allenfalls noch um mehrere Monate. Der Westen muss anerkennen, wenn ihr König in ein paar Zügen schachmatt gesetzt wird und dann rechtzeitig gesichtswahrend die Hand reichen und aufgeben.

Sie hatten schon dreimal die Chance dazu vertan: Zuerst 2014, als der auf Ausgleich bedachte, demokratisch gewählte Wiktor Janukowytsch durch den vom „Deep State“ organisierten Maidan-Putsch ersetzt wurde und die russophoben Kriegstreiber an die Macht brachte. Zweitens die Minsk I und Minsk II-Abkommen, die vorsätzlich von den westlichen Vertragspartnern nicht eingehalten wurden und nur zur Hochrüstung der Ukraine einen Zeitgewinn verschaffen sollte. Zum dritten mal hatten sie die Chance, das in Istanbul 2022 mit Russland verhandelte unterschriftsreife Abkommen zu unterzeichnen und den Konflikt sofort zu beenden.

Das wurde den Ukrainern von ihren westlichen Sponsoren untersagt und Boris Johnson wurde dafür extra nach Kiew geschickt. Sie wollten keinen Frieden. Sie wollten Russland besiegen oder wenigstens schwächen und Putin durch eine Marionette ersetzen. Das konnte nicht gelingen und wird auch in Zukunft nicht funktionieren. 17 Sanktionspakete, die den Sanktionierern in der EU weitaus mehr geschadet haben als den Sanktionierten führten nicht zur naheliegenden Einsicht. Sie wollen also genau das, was 17 mal nicht funktioniert hat, ein 18. mal tun.

Fazit
Fassen wir zusammen: Das Schlachten muss zuerst an diesen drei genannten Stellen beendet werden. In Westeuropa und in Nordamerika durch Remigration und Wiederherstellung der nationalen Souveränität der Nationalstaaten, der Demokratie und der unbedingten Meinungsfreiheit der Bürger. Im Iran durch Entmachtung der Mullahs, Koexistenz mit Israel und Beendung der atomaren Aufrüstung. In der Ukraine durch einen Frieden mit Russland, der die Sicherheitsinteressen beider Länder berücksichtigt und den Erhalt der Ukraine als eingenständigen, aber neutralen Staat gewährleistet und die unsinnigen Sanktionen beendet. Sollten diese drei Ziele erreicht werden, dann können auch alle anderen Konflike weltweit gelöst werden, so der politische Wille dazu vorhanden ist.

Die internationalen Konflikte um Taiwan/China, Pakistan/Indien, Korea und Westafrika/Boko Haram sind vergleichsweise einfach zu lösen, wenn der politische Wille, vor allem bei den Großmächten, dazu vorhanden ist. Die rational-sachliche Annäherung der Positionen der USA mit Donald Trump und Russlands mit Wladimir Putin könnte ein Anfang dazu sein. Den Europäern bleibt dann nur die Zuschauerrolle auf den billigen Stehplätzen. Das könnte die Welt verkraften.
(pi-news.net)

JEUNESSE DE FRANCE SOUS L'OCCUPATION 1940-1945
Französische Ausgabe von Bernard Lamorlette

À la suite du premier conflit mondial, et après l’Armistice de juin 1940, la société française a placé ses espoirs dans une jeunesse renouvelée et apte à promouvoir, désormais, un objectif de paix.

L’État français s’est donc saisi de cette perspective en encourageant la création de multiples mouvements de jeunesse, en mettant en place un Secrétariat Général à la Jeunesse, en développant le culte du sport et de la culture physique.

Par ailleurs, les différents partis de la collaboration ont, tous, institué une  branche « jeunes » au sein de leurs mouvements, souvent dans le cadre d’une concurrence acharnée, plus rarement à la faveur d’une unité idéologique, intervenue surtout à la fin de la guerre.
Le foisonnement incroyable de ces mouvements, aux fondements sociaux et politiques les plus variés, souvent assis sur le socle doctrinal minimal de la Révolution Nationale, a produit un éclectisme uniformologique à nul autre pareil.

Leurs chefs, venus de l’armée de métier, de l’extrême gauche ou encore de la tradition maurassienne, ont souvent conservé jusqu’à la fin de la guerre, un esprit de chapelle, que les autorités allemandes n’ont pas souhaité réduire.

C’est cette histoire des mouvements durant les quatre années de l’occupation que vient retracer cet album, richement illustré et avec de très nombreux documents inédits. (Amazon)
Buchbesprechung in Junge Freiheit: "Frankreichs Suche nach Neuordnung unter deutscher Besatzung - Karlheinz Weißmann 29 - Kollaboration, europäische Vision und Widerstand: Frankreichs Jugend schwankte von 1940 bis 1945 zwischen diesen Optionen. Ein neues Buch zeichnet nun das chaotische Bild der Zustände im von Deutschland besetzen Land...Frankreich stellte im Rahmen des von Hitler besetzten Europa einen Sonderfall dar. Das hatte vor allem damit zu tun, daß ihm nach der Niederlage im Sommer 1940 ein Rest an Selbständigkeit geblieben war. Deshalb konnten sich im Land einerseits Kräfte entfalten, die eine Zusammenarbeit mit der Siegermacht als Basis für die Schaffung eines Systems nach deutschem Modell betrachteten, und anderseits Gruppierungen entstehen, die die „Kollaboration“ gezwungenermaßen hinnahmen, aber gleichzeitig auf eine „Nationale Revolution“ hofften, die tatsächlich der Erneuerung Frankreichs dienen und helfen werde, seine Souveränität wiederherzustellen. Entsprechend buntscheckig war das Neben- und Gegeneinander verschiedener Ansätze und Initiativen..."