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Verrat

EU drängt Ukraine, Zugang zur Pipeline für russisches Öl zu gestatten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat es tatsächlich getan: Die große Russland-Hasserin bettelt bei Selenskyj, die Druschba-Pipeline – jene sowjetische Ölleitung, die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei pumpt – doch bitte wieder flottzumachen. Genau die, die im Januar nach russischen Angriffen (laut Kiew) Feuer fing, zerstört wurde und seitdem stillsteht. Nun drängt Brüssel die Ukraine, Inspekteure reinzulassen und die Reparaturen zu beschleunigen – weil plötzlich europäische Energiesicherheit auf dem Spiel steht.

Jahrelang wurde jedes russische Molekül verteufelt, Sanktionen gestapelt, Nord Stream gesprengt (wer’s war, wissen wir ja angeblich nicht), Importverbote gebrüllt – und jetzt? Kaum steigen die Preise und Orban blockiert mit Veto die nächste Ukraine-Milliarden-Überweisung, dreht sich die Fahne im Wind. 360-Grad-Wende in Rekordzeit. Die heilige Allianz gegen Putin? Schnee von gestern, wenn man friert.

Während man offiziell Russland boykottiert, fließt das schwarze Gold heimlich weiter – über Indien, die Türkei, Schattenflotten, Umwege. Russisches LNG? Kommt munter in EU-Häfen an. Nur die direkte Nord-Stream-Röhre nach Deutschland, die noch intakt ist, die darf auf gar keinen Fall angefasst werden. Zu symbolisch, zu sehr „Putins Pipeline“. Lieber teuer importieren aus Katar oder den USA, deutsche Industrie abwürgen, Strompreise explodieren lassen – Hauptsache ideologisch rein.

Das ist keine Energiepolitik mehr, das ist antideutsche, wirtschaftsfeindliche Symbolpolitik auf höchstem Niveau. Verrat an den eigenen Bürgern und Unternehmen, nur um das das eigene Weltbild nicht zu gefährden. Die EU zeigt wieder einmal: Prinzipien gelten nur, solange sie nichts kosten. Wenn’s ernst wird, kriecht man sogar vor Kiew, damit russisches Öl wieder fließt – aber wehe, Deutschland nutzt seine eigene Leitung.
(pi-news.net)

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