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Die Reisen des Johann Wadephul

Von RAINER K. KÄMPF

Nachdem es kurzfristig mit der Fahrt ins Reich der Mitte nichts wurde, war guter Rat teuer. Wohin, um die angeschlagene Hybris zu reparieren und dem verblendeten Wahlvolk agile Außenpolitik zu suggerieren?

Eine Stegreifvorstellung mußte her, und flugs bot sich an, so ganz unangekündigt mal in Damaskus aufzukreuzen. Die Damaszener waren sicher hochbeglückt, daß ein deutscher Außenminister die Übergangsregierung anmahnte, ein Leben in Würde und Sicherheit zu ermöglichen.

Hoffen wir für die Syrer, die noch daheim sind und nicht in Deutschland, daß Würde und Sicherheit sich nicht an den Zuständen ausrichten, auf die die alteingesessenen Deutschen jetzt gedrillt werden.

Es gibt viel zu tun, nachdem Assad weg ist. Wer aber zum Fuchs soll nun in die Puschen kommen und in Damaskus und drumherum aufräumen und das Land zukunftstauglich aufbauen? Klar, wird jeder normal tickende Mensch vermuten, die Syrer selbst. Das ist ja auch irgendwie logisch, sollte man meinen. Zumindest bei uns war das so. Die Deutschen für sich haben das Land aus Ruinen auferstehen lassen. Es gibt zwar immer wieder aussichtslose Versuche, das Wirtschaftswunder den Türken in die Schuhe schieben zu wollen, die aber bis dato nicht auf fruchtbaren Boden fallen.

Zurück nach Damaskus und Johanns Reisetagebuch. Der deutsche Außenminister sieht die Problematik vollkommen anders.

„Hier können wirklich kaum Menschen würdig leben“, so sein Credo. Kurzfristig könne da keiner zurück. Nein, um Gottes Willen, die bleiben hier. Das walte Hugo.

Wadephul erklärt, daß natürlich Deutschland eine besondere Verantwortung auf sich nehmen müsse, für Syrien natürlich, und die Syrienhilfe wird flugs und unbürokratisch auf 110 Millionen Euro aufgestockt.

Wer vor Ort aber Hand anlegen soll, wird der springende Punkt bleiben. Nachdem kategorisch klargestellt ist, daß unsere Syrer hierbleiben, gebe es die Möglichkeit des THW. Oder die Bundeswehr, die zumindest Erfahrung einbringen kann, wenn es um Brunnen geht.

Es könnte auch ein freiwilliges Syrienjahr ins Leben gerufen werden für die, die keinen Bock auf die weiten Steppen des Donbas haben.

Es ist halt ein Kreuz, mit dem überhöhten Sendungsbewußtsein und der Verantwortung für die große Unbill der weiten Welt.

P.S.: Natürlich werden die Syrer begleitet werden. Beim Bau klimafreundlicher Unterkünfte. Von Deutschland.
(pi-news.net)

Auf den Azoren, dem eigentlichen Reiseziel

Von Albrecht Künstle

- Die Inselgruppe war schon für Columbus und Co. wichtig

- Ein kurzer Einblick in die Geschichte und Gegenwart

- Der „Hürdenlauf“ durch den Atlantik ging weiter

Am Reiseziel Azoren angekommen. Aber der Einlauf in den Hafen Porta Delgada auf der Insel Sao Miguel verzögerte sich wegen des strammen Windes um zwei Stunden, bis zwei leistungsstarke Schlepper unsere ARTANIA in den Hafen bugsieren konnten. Der verzögerte Busausflug zu einem der interessantesten Vulkane fiel halbwegs ins Wasser. Regen erlaubte keinen Blick vom Kraterrand hinunter auf die unterschiedlich gefärbten Kraterseen. Eigentlich besteht die ganze Inselgruppe aus Vulkanen. Es sind 5 große und etwa 500 kleine, die inzwischen große Hügel sind und landwirtschaftlich genutzt werden. Als zweiter Hafen auf den Azoren war Horta auf der Insel Faial vorgesehen. Aber dort angekommen, mussten wir wieder abdrehen, weil sich der heftige Wind immer noch nicht gelegt hatte. Nichts sehen, nichts berichten. Deshalb hier einige allgemeine Infos.

Die Azoren sind ein Eldorado für Wassersportler, insbesondere für Taucher und Segler. Taucher sind dort mit Großfisch auf Du und Du. Für Segler ist diese Inselgruppe, ein Drittel des Seewegs von Portugal nach Amerika, elementar. Doch auf der zweitägigen Schifffahrt zu den Inseln war nicht ein einziges Segelschiff zu sehen. Das hatte gute Gründe. Wind und Wellen wären für sie ein Himmelfahrtskommando gewesen. 9 Beaufort Windstärke aus ungewohnter Richtung und 6 Meter hohe Wellen wäre nur etwas für lebensmüde Segler. Unsere ARTANIA steckte das weg, aber nicht alle Passagiere. Schon wieder musste einer der Passagiere mit einem Helikopter abgeholt werden. Es war ein Militärhubschrauber, über dem ein Militärflugzeug kreiste. Anscheinend musste diese Rettung gleichzeitig als Übung herhalten. Eine Landung auf dem Schiff war wegen Wind und Wellen nicht möglich, weshalb ein Soldat mit Bahre nach Achterschiff abgeseilt wurde.

Die Inseln sind erstmals auf den Landkarten des 14. Jahrhunderts verzeichnet. Dies könnte auf Sichtungen zurückgehen, die Seefahrer bei der Rückkehr von den Kanarischen Inseln gemacht haben. Die Azoren wurden 1427 von Diogo de Silves im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer aufgesucht und für Portugal in Besitz genommen (heute werden Länder ohne Auftrag in Besitz genommen). Die Besiedlung der Azoren begann Mitte des 15. Jahrhunderts, zuerst ab 1431 auf der Insel Santa Maria.

Die Azoren wurden bald ein wichtiger Stützpunkt auf dem Weg zu europäischen „Besitzungen“ in Mittel- und Südamerika. Hier wurden noch einmal Vorräte und Wasser an Bord genommen. Auch auf dem Rückweg waren die Azoren wichtig. So besuchte Christoph Kolumbus die Inseln 1493 auf seiner ersten Entdeckungsfahrt. 1580 wurde Philipp II. König von Spanien, in Personalunion Philipp I. von Portugal. Die Azoren versagten aber dem spanischen König zunächst die Anerkennung. So kämpften die Bewohner der Insel Terceira mit allen Mitteln, unter anderem mit Stieren gegen die spanischen Truppen. Noch heute erinnern Volksfeste daran, bei denen freigelassene Stiere, wagemutige Männer durch Straßen jagen und auch ins Meer treiben wie damals.

Doch 1583 unterwarf sich Terceira der spanischen Krone. Erst 1640 wurde Portugal wieder unabhängig. 1759 wurden die Jesuiten von den Inseln vertrieben. 1770 erklärte Minister Sebastião José de Carvalho e Melo, Marquês de Pombal, die Azoren zur Kolonie. Nach dem Niedergang des Zuckerrohranbaus mit Beginn des 19. Jahrhunderts erlebten die Azoren wieder eine wirtschaftliche Blüte. Doch Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Landwirtschaft durch Schädlinge schwer getroffen. Deshalb wurde der Walfang durch den Aufbau einer Walfangflotte intensiviert. Zu dieser wirtschaftlichen Entwicklung trugen die guten Beziehungen zu den USA bei. Viele Bewohner der Azoren heuerten auf amerikanischen Walfangschiffen an und wanderten dauerhaft aus.

Mit der zunehmenden Technisierung wurden die Azoren zur Schaltstelle zwischen Amerika und Europa. Die aufkommende Dampfschifffahrt benötigte Häfen zur Versorgung mit Kohle, weshalb Kohlebunker angelegt wurden. Ab 1893 verband das erste Unterseekabel über die Insel Faial die beiden Kontinente Europa und Amerika. In den 1930er Jahren landeten die ersten Transatlantikflüge im Linienverkehr mit großen Wasserflugzeugen im Hafen von Horta.

1941 planten die USA mit dem War Plan Gray die Inseln zu annektieren. Der Plan wurde zwar abgesetzt, aber die USA entdeckten die versteppte Westseite der Insel Santa Maria als geeignetes Gelände für einen Großflughafen. Ab 1944 bauten sie den Flughafen Santa Maria, der bis in die 1970er Jahre als Zwischenstopp für Transatlantikflüge diente. 1943 bauten die Amerikaner auf der Insel Terceira ihren bereits 1913 gegründeten Stützpunkt aus. Das Flugfeld ermöglichte es der US-Luftwaffe, im Zweiten Weltkrieg große Flugverbände einzusetzen.

1975/1976 wurden die Azoren autonome Region Portugals mit einer Regionalregierung in Ponta Delgada und einem Regionalparlament in Horta. Der Vertreter der Republik Portugal residiert in Angra do Heroismo. Etwa wie im EU-Europa mit der Zentrale in Brüssel, dem Abnick-Parlament in Straßburg und der Residenz von der Leyen aus dem Haus des Lächelns. Nach dem EU-Beitritt Portugals wurde die Milchwirtschaft erheblich intensiviert und verdrängte zum Teil die Plantagenwirtschaft. Es soll auf dem Archipel mehr Rinder als Einwohner geben. Auch der Tourismus, insbesondere der „Ökotourismus“, werden für die Azoren immer wichtiger.

Es gibt auch eine Attraktion, bei der den Touristen gezeigt wird, wie sie ohne Strom oder Gas „klimaneutral“ kochen können – in heißen Vulkanritzen. Nur gibt es solche zu Hause nicht. Und nicht nur auf den Azoren sind Vulkane regelrechte Dreckschleudern fürs „Klima“. Immobilienhaie bieten an den Hängen der Vulkane Grundstücke zum Bebauen an, die Fußbodenheizung liege schon. Spaß beiseite. 2008 wurde auf der Hauptinsel São Miguel ein neuer Yachthafen eingeweiht, neue Straßen gebaut usw. So, wie jedes neue EU-Beitrittsland mit solchen Nettigkeiten angelockt wird. Auf der Insel Sao Miguel wurde eine Autobahn gebaut, auf dem Inselchen Terceira sogar eine für 6000 Einwohner!

Die Azoren wurden immer wieder von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht. Der letzte Ausbruch führte 1957 zur Entstehung des Vulkans Capelinhos an der Küste der Insel Faial. Etwa 2000 Menschen mussten umgesiedelt werden, viele Bewohner wanderten in die USA aus. 1980 erschütterte ein Erdbeben die Insel Terceira und zerstörte deren Hauptstadt Angra do Heroísmo. Das letzte größere Beben ereignete sich 1998, dabei kamen auf der Insel Faial zehn Menschen um und Tausende wurden obdachlos. Da verblassen die politischen Beben im Kerneuropa, die machen „nur“ arbeitslos und dadurch ärmer.

Auf den Azoren leben insgesamt 250.000 Einwohner, die überwiegend Portugiesen und zu 95 Prozent römisch-katholisch sind. Im 15. und frühen 19. Jahrhundert sowie 1933–1945 kam es zur verstärkten Einwanderung von Juden. So wanderten 1818/19 viele jüdisch-marokkanische Händlerfamilien ein, die erheblich dazu beitrugen, den Fernhandel der Azoren zu entwickeln. Eine Synagoge wurde 1836 in Ponta Delgada auf São Miguel erbaut. Dort und auf den Inseln Terceira, Faial und Graciosa gibt es noch heute jüdische Friedhöfe.

Zur Wirtschaft. Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der EU, ausgedrückt in Kaufkraft, erreichen die Azoren einen Wert von etwa zwei Dritteln. Die Azoren gelten als eine, im europäischen Maßstab gesehen, noch wirtschaftsschwache Region Europas und erhalten Fördergelder der EU. Da die Azoren während der Diktatur Portugals bis 1974 stark vernachlässigt wurden, sind die Kosten des Aufbaus enorm. Aber wir in Europa haben‘s ja.

Zum Tourismus. Wegen ihrer Ursprünglichkeit und des einzigartigen Klimas (eine Klimakatastrophe kennt man dort nicht) mit milden, nie extremen Temperaturen gewinnt auch der Tourismus auf den immergrünen Azoren zunehmend an Bedeutung. Neben den Festland-Portugiesen und internationalen Seglern stellen Touristen aus Deutschland, Frankreich und Italien eine große Besuchergruppe dar, ebenso wie Reisende aus den Neuengland-Staaten der USA sowie aus Kanada, die oft ausgewanderte Vorfahren von den Azoren haben.

Es gibt keine ausgedehnten Sandstrände. Die Azoren-Urlauber sind meist Naturliebhaber und Wanderer. Transatlantische Segler nutzen die Häfen von Horta (Faial) und Ponta Delgada (São Miguel) für Zwischenstopps. Auf mehreren Inseln wird Walbeobachtung angeboten. Aufgrund ihrer exponierten Lage im offenen Atlantik und dem Golfstrom, der relativ warmes Wasser anspült, gibt es rund um die Azoren zahlreiche Großfische und Meeressäuger, weshalb die Azoren auch bei uns Tauchern beliebt sind. Die stellenweise starke Strömung macht jedoch die Tauchgänge eher anspruchsvoll und für Anfänger ungeeignet. Auf allen neun Inseln gibt es inzwischen Tauchbasen.

Verschiedene Heil- und Thermalquellen machen den Ort Furnas (auf der Hauptinsel São Miguel) seit langem zu einem attraktiven Kurort, nicht nur für Festland-Portugiesen. Weitere heiße Quellen, die zum Baden genutzt werden, befinden sich in der Caldeira Velha unterhalb des Pico da Barrosa sowie im Meer bei Ginetes (Ponta da Ferraria), beides auf São Miguel. In den Kraterseen selbst ist nix los, auch wenn es dort kostenlos warmes „Badewasser“ gäbe. Und auf ein vulkanisches Dampfbad muss man länger warten als auf einen „Aufguss“ in der heimischen Sauna 😊.

Mal sehen, was der letzte Halt auf der mittig der Azoren gelegenen Insel Terceira Neues bringt. Ansonsten geht es erst mit einem Bericht aus Funchal über die ebenfalls portugiesische Insel Madeira weiter. Die Portugiesen haben ihre Spuren bis nach Brasilien hinterlassen, wo man portugiesisch spricht. Bis dahin genieße ich die kopftuchlose Woche im Atlantik.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst erschienen bei https://ansage.org/

Generation arbeitsunfähig: -
Von Rüdiger Maas

Faul, unverbindlich, arbeitsunfähig - der jungen Generation von heute wurde schon viel nachgesagt. In Bezug auf ihre Arbeitsmoral selten Positives. Im Vergleich zu Generationen vor ihr, hat die Generation Z – jene Altersgruppe, die zwischen 1996 und 2010 geboren wurde – eine andere Einstellung zur Arbeit entwickelt: Sie wünscht sich weniger Überstunden, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem Freizeit.

Sie strebt nach einer strikten Trennung von Arbeit und Privatem statt des Work-Life-Blendings älterer Generationen, die im Job auch häufig nach der privaten Sinnerfüllung suchen. Gerade weil der Beruf nicht mehr mit Vorstellungen einer sinnvollen Lebensgestaltung vereinbar ist, muss zwangsläufig eine Balance geschaffen werden zwischen der leidvollen Arbeit und dem freudvollen Privaten. Die Zeiten von Workaholics sind vorbei: Dienstwagen, Betriebsausflüge am Wochenende, Workouts mit den Kolleg*innen sind für die Generation Z undenkbar geworden.

Der Bestseller-Autor und Psychologe Rüdiger Maas ist Deutschlands bekanntester Generationenforscher und beschreibt hellsichtig, wie Generationen von unterschiedlichen Denkmustern geprägt werden und welchen Einschnitt die digitalen Medien gebracht haben.

Unter Bezugnahme aktuellster Forschungsergebnisse und zahlreicher Interviews bietet er einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Konflikte in der Arbeitswelt. Maas tritt ein für mehr Verständnis zwischen den Generationen und macht deutlich: Wir können am Ende alle profitieren, wenn wir für einen Wandel des Arbeitsmarkts bereit sind. (Amazon)

Ich höre oft: BRINGT EH NIX.  Wollen wir uns nicht reiben? Reibung ist doch Wärme. Lieber schweigen, Angst vor schlechter Stimmung? Worte können gefährlich sein. Und verletzen. 

Wie alles Menschliche. Und wenn sie wahr sind? Wie die Heimat? Einfach Heimatliebe. Bringt was. Für die Menschen. Reden wir miteinander statt gegeneinander.

Reden ist Gold. Schweigen ist nur Silber. Was jedem Team nützt, wenn es produktiv und erfolgreich sein will und es miteinander komuniziert, bringt auch ein Volk voran statt nix.  Auf die gemeinsamen Ziele kommt es an.

 

 

(tutut) - Würde sich die Justiz konsequent an biblische Geschichten halten, müsste längst wieder die Kreuzigung eingeführt sein. Wer hasst und hetzt durch Wald und Wind, es kann nicht sein das Jesuskind. Was auch immer  ihm untergeschoben wird bis zum Ende am Holz, es kann nicht vorbildhaft für eine Religion sein, denn sonst wäre deren Anhängerschaft schon ausgestorben, noch bevor sie austreten kann.  Der jüdische Neutestamentler Pinchas Lapide geht der Frage "Ist die Bibel richtig übersetzt?" nach und meint, der Normalfall sei es nicht, wenn es heiße "Wer dich auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin," weil das im Normalfall gar nicht gehe. "Versuchen Sie

doch einmal, eine Person, die vor Ihnen steht, auf die rechte Backe zu schlagen! Nur Linkshänder  oder Akrobaten bringen das fertig. Da aber Jesus weder das eine noch das andere war, müssen wir tiefer  schürfen, um seiner Aussage gerecht zu werden. Auch hier hilft uns der Talmud aus der Patsche". Kein Wunder, sei er doch in Jesu Muttersprache in seiner Heimat um seine Lebzeten herum anfänglich verfasst und atmet Geist von seinem Geiste" Im Talmudtraktat über Körperverletzungen sei zu lesen: "Wenn jemand seinem Nachbarn eine Ohrfeige gebe, so zahle er ihm vor dem Richter 200 Sus als Wiedergutmachung, etwa 30 Euro. Geschah es aber mit verkehrter Hand, also mit dem Handrücken, so zahle er ihm 400 Sus, das Doppelte. Der Talmud erkläre, der Schlag mit dem Handrücken schmerze zwar weniger, gelte aber als Geste der Verachtung, die zweifach bloßstelle und blamiere. Also sei nicht allein vom Schmerzensgeld die Rede, sondern von einer gezielten  Verunglimpfung, wie sie zu Jesu Zeiten  von Römerhand nur allzu häufig begangen worden sei, auf  die Jesus aber den Seinen rate, mit äußerster Zurückhaltung  zu reagieren. Was hat's ihm geholfen? Die Macht hat's stets in der Hand, diese zu führen, wohin er sie will. Dagegen hilft weder Kreuz noch Kreuzer. 

Transformation in die Armut
Der Tod des Mittelstands: Wie die grüne Ideologie Deutschlands Rückgrat bricht
Von Hannes Märtin
Der deutsche Mittelstand bricht weg. Nicht wegen einer ominösen Weltlage, sondern wegen politischer Sabotage am Standort. Teure Energie, absurde Bürokratie, grün-woke Ideologie statt Rationalität. Die Regierung ruiniert das Rückgrat der Wirtschaft und nennt es Transformation...
(Tichys Einblick. Die DDR braucht keinen Mittelstand. Merz als Sozialismusführer zum Paradies von Marx.)

Eier und Pyrotechnik
Bilanz zu Halloween: Hunderte Polizeieinsätze im Land
Halloween trieb vor allem viele feiernde Jugendliche und junge Menschen auf die Straße. Dabei kam es immer wieder zu Zwischenfällen. Eine Bilanz der Nacht..
(swr.de. Aus Irland in die Irre.)

Auftritt von Rapper Jazeek
Stuttgart: Mehrere Verletzte bei Halloween-Party - Verdacht auf K.o.-Tropfen
Nach einer Feier in Stuttgart-Wangen mussten mehrere Menschen ins Krankenhaus...
(swr.de. Keine Tote unter den Opfern?)

Alternativer Handelspartner neben den USA
Neue Märkte in Übersee: BW eröffnet Repräsentanz in Kanada
Das Land baut seine internationalen Wirtschaftsbeziehungen weiter aus und eröffnet ein Büro in Kanada. Damit werden Unternehmen aus BW Alternativen neben dem US-Markt aufgezeigt...
(swr.de. Alles verpennt? Von 1967 bis 1994 hatte Kanada sein militärisches Europa-Hauptquartier in Lahr, BW. Das kennt man dort. Was sollen die aber anfangen mit THE LÄND?)

Immer wieder werden Blumengebinde von Gräbern entwendet
Raum Heilbronn: Diebstähle auf Friedhöfen häufen sich rund um Allerheiligen
Leere Gräber statt Blumenschmuck: Immer mehr Friedhöfe sind von Diebstählen gerade vor Allerheiligen betroffen. Friedhofsverwalter in Heilbronn-Franken raten zur Vorsicht..
(swr.de. Und was ist mit den Wiederauferstandenen?)

Risiken sind immens
"Kröten lecken" für den Rausch - Universität Ulm warnt vor diesem gefährlichem Drogenkonsum
Menschen lecken oder rauchen das Gift bestimmter Kröten, um in einen rauschhaften Zustand zu kommen. Die Universität Ulm warnt jetzt davor. Derartiger Drogenkonsum sei lebensgefährlich..
(swr.de. Rettet die Kröten! Sondervermögen geht auch ohne.)

"Große Aufgabe liegt vor uns"
Nach Eichbaum-Insolvenz: Mannheimer Brauerei will sich neu aufstellen
Eichbaum ist insolvent. Damit unter anderem Arbeitsplätze erhalten werden können, will die Mannheimer Brauerei ihre Produkt-Palette erweitern..
(swr.de. Eichen gegen Klima pflanzen statt trinken.)

Brandgeruch in der Luft
Vaihingen/Enz: Luxus-Auto mit Bremsklötzen aus Holz gestoppt
Das fällt unter die Kategorie "Kaum-zu-glauben": Ein Mann sollte einen Wagen der Luxusklasse überführen. Allerdings funktionierten die Bremsen nicht. Der Grund: Sie waren aus Holz..
(swr.de. Ist Holz nicht nachhaltiger Luxus?)

Wegen Chip-Krise
Autozulieferer ZF Friedrichshafen plant Kurzarbeit an einzelnen Standorten
Der Automobilzulieferer ZF in Friedrichshafen bereitet wegen Lieferengpässen des Chipherstellers Nexperia Kurzarbeit an einzelnen Standorten vor. Das bestätigte ein Sprecher dem SWR..
(swr.de. Kuchen essen.)

Feierliche Einweihung mit OB Palmer
Bundesweit drittgrößter Solarthermie-Park steht in Tübingen
Mit der Sonne Wasser erhitzen und das Fernwärmenetz speisen. Das will der Solarthermie-Park Au in Tübingen. Für OB Palmer ein wichtiger Schritt, um bis 2030 klimaneutral zu werden..
(swr.de. Sein Glaube ist grün.)

Historische Innenstadt von Vaihingen an der Enz
Kaum Platz für Wärmepumpen: Scheitert die Wärmewende in engen Altstädten?
Die Altstadt von Vaihingen an der Enz ist eng. Platz für Wärmepumpen findet sich auf den ersten Blick nicht. Dazu kommt der Denkmalschutz. Wie wird dort künftig geheizt? Eine Spurensuche..
(swr.de. Da wird dem Staatsfunk schon was einfallen gegen Erderwärmung. Mehr Sondervermögen vom Bürger pumpen.)

165 Unterschriften zu wenig
Stuttgart 21: Kein Bürgerentscheid über Gleisvorfeld
Die Stuttgarter Bürgerinitiative "Bahnhof mit Zukunft" wollte über die Bebauung des Gleisvorfelds am Hauptbahnhof abstimmen lassen. Doch sie sammelte nicht genug Unterschriften..
(swr.de. Nun müssen Politiker selber denken.)

Im Sommer ausverkauft gewesen
Playmobil-Figur "Schwarzwald Marie" in die Läden zurückgekehrt - in Freiburg auch auf die Straße
Die zweite Auflage der "Schwarzwald Marie" ist da. Auf einen möglichen Ansturm sind die Läden vorbereitet: Es sind doppelt so viele Playmobil-Figuren auf dem Markt wie im August..
(swr.de. Kann die auch kicken?)

Denkmalschutz
Mecklenburg-Vorpommern streitet über Umgang mit Lenin-Statue
Seit 1. Oktober steht eine Lenin-Statue in Schwerin unter Denkmalschutz. Das sorgt quer durch verschiedene politische Strömungen für Unverständnis. Doch über den Umgang mit dem Bauwerk herrscht Uneinigkeit..
(Junge Freiheit. In die Gäubahn mit ihm, wo er hingehört!)

Putzig oder gefährlich?
Waschbären in BW: FDP fordert, invasive Art stärker zu bekämpfen
Sie vermehren sich rasant und gelten als invasive Art: Waschbären. Die FDP-Fraktion im Landtag hält die Tiere für hoch problematisch, denn sie gefährden heimische Tierarten..
(swr.de. Alles ungewaschene Nazis? Endlich ein Wahlziel.)

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NACHLESE
Klimageschäft adé
In Amerika KI- und Kernkraft-Boom – BRD sprengt Kühl-Turm um Kühl-Turm
Von Fritz Goergen
Wirtschaftsdiplomatie macht US-Trump und punktet geopolitisch. Für schwache Moraldiplomatie rügen Grüne und SPD ihren CDU-Kanzler Merz beim Antrittsbesuch in Ankara beim Osmanen Erdoğan. Die Polit-Sandburgen in Berlin und Brüssel bröseln...
(Tichys Einblick. Unheilige Feiertage für Seelenlose.)
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Sachsen: Deutsche Kinder – ab in die zweite Reihe!
Von MEINRAD MÜLLER
Die sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und „Gesellschaftlichen Zusammenhalt“, Petra Köpping (SPD), lehnt kostenlosen Mittagstisch für Schüler ab, wenn das Geld aus dem „falschen Topf“ kommt. Während Milliarden in Integrationsprojekte und NGOs fließen, werden also deutschen Kindern die Spaghetti vom Teller gerechnet. In der ZDF-Sendung Markus Lanz von Dienstag erklärte Köpping, der AfD-Antrag auf kostenloses Schulessen sei „keine Lösung“. Begründung: Die Mittel kämen aus dem Asyl- und Integrationsetat. Für Köpping ist das der falsche Topf – für Eltern ist es eine Frechheit.
Wenn das Kind hungrig bleibt
Sachsen hat rund 49 Milliarden Euro im Haushalt. Über eine Milliarde fließt in Integration, Asyl und NGO-Förderung. Für Schulessen bleibt da kein Spielraum. Der Hunger der Kinder bleibt. Und die Bürokratie duldet ihn. Sie schaut zu, wie in den Schulküchen gespart wird, während Gäste aus aller Welt hofiert werden. Würde eine Feuerwehr ein brennendes Haus stehen lassen, nur weil das Löschwasser aus dem falschen Teich stammt? Genau so absurd klingt die Argumentation der SPD-Ministerin. Der Teich ist wichtiger als das Feuer. Das Formular wichtiger als das Kind. Politik ohne Herz.
Wer die Kinder vergisst, verliert das Land
Die Menschen spüren, dass hier etwas zerbricht. Wenn der Staat eigene Kinder nach Kassenlage behandelt, wird er den Rückhalt verlieren. Wer die eigenen Kinder hinter NGOs und Asylprojekten einreiht, steht nicht mehr auf der Seite des Volkes. Die Stunde wird kommen, in der die Bürger zeigen, wer ihre Freunde sind und wer nicht.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
..für unsere zeit gilt: nie zuvor waren die linken so dumm, die bürgerlichen so unfähig, die frauen so nachlässig und die männer so feige. wie fauliges fallobst werden die doofmichel von den eroberern vom baum geschüttelt und zu matsch zertreten werden. ein verdientes ende für eine umfassende und kollektiv verinnerlichte häßlichkeit. ich bin rechts. battle on.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Nullwachstum und Schockstarre
Wunderwaffe Sondervermögen versandet
Von Thomas Kolbe
Die Regierung pumpt Milliarden in eine stagnierende Wirtschaft. Bei einer Neuverschuldung von 4,7 Prozent und einer Staatsquote von über 50 Prozent fällt die Privatwirtschaft de facto in sich zusammen. Nur so lässt sich mathematisch der Nullwert beim Wachstum erklären. Dies ist die eigentliche Botschaft der Katastrophenmeldung aus Wiesbaden..
(Tichys Einblick. Nur Sand und kein Getriebe.)

Milliardenregen für NGOs im Regenwald
Brasilien: Treffen der Klimafreunde – Some like it hot
50.000 „Freunde des Klimas“ treffen sich im November zur UN-Klimakonferenz im brasilianischen Dschungel. Offiziell, um die Welt zu retten. Inoffiziell, um Milliarden aus dem CO₂-Handel zu verwalten. Ein Blick hinter die Kulissen der Klimabewegung.
Von Dr. Hans Hofmann-Reinecke
(Tichys Einblick. PlemPlem regiert.)

AfD-Mitgründer
„Gegen den Versuch, die CDU zu zerstören“ – Gauland hofft auf Annäherung an Union
(welt.de. Der kennt seine Papierheimer.)

Werbung ohne Zustimmung
Klöckner erhebt schwere Vorwürfe gegen Weimer-Gruppe
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wirft der Mediengruppe von Kulturminister Weimer vor, ihren Namen ohne Zustimmung für Werbung verwendet zu haben. Das Unternehmen steht bereits wegen ähnlicher Verstöße unter Druck..
(Junge Freiheit. Vor das Stockacher Narrengericht!)

Wende bei der Holland-Wahl:
Haben sich die Wilders-Gegner zu früh gefreut?
Wilde Wilders-Wende bei der Wahl in Holland! Nach den ersten Prognosen am Mittwoch galt Geert Wilders (62) bereits als geschlagen. Er lag nur noch auf dem zweiten Platz, Beobachter sprachen von einer Klatsche für ihn. Doch dann holte der Rechtspopulist und Islamkritiker auf, liegt in aktuellen Hochrechnungen mit an der Spitze. ..
(bild.de. Können de nicht warten, bis ausgezählt ist?)

Bericht des Bundesrechnungshofs
Prüfer zerpflücken die Träume von einer Energieversorgung durch Wasserstoff
Von Mario Thurnes
Es gibt etwas, das CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP miteinander verbunden hat: Sie hatten allesamt Fieberträume davon, dass sich die Energieversorgung einer Industrienation durch Wasserstoff sichern ließe. Den Traum beendet der Bundesrechnungshof..
(Tichys Einblick. Politiker müssen nichts können. Darin sind sie offenbar nachhaltig. Deppenrepublik?)

Intellektuelle Verwahrlosung
Der Blöde ist immer der Gute
Von Wolfgang Herles
Was die Fälle Merz und Bolz verbindet, ist die Beschneidung der Realität. Ursächlich sind zwei verhängnisvolle Entwicklungen, die vereint zu intellektueller Verwahrlosung führen: Bildungsdefizite führen zum Sprachzerfall, Moralisierung zur Sprachverödung. Gesagt werden kann nur, was ausdrücklich erlaubt wird – und zwar von den Guten...
(Tichys Einblick. Der Dumme kennt nicht für Idioten, also ist Laie.)

Dauert nur wenige Sekunden
„Alter Mann“-Test zeigt schnell, wie gesund Sie wirklich sind
Als promovierter Athletik- und Gesundheitsberater weiß ich: Ein starker Körper beginnt mit Balance und Stabilität. Der „Alter-Mann-Test“ zeigt auf einfache Weise, wie es um Ihre Beinkraft und Koordination steht – und damit um Ihre Gesundheit..
(focus.de. Nimm Dein Bett und wandle!)

Deutschlands Denunzianten-Stadl
Thema im schwarzen Kanal ist das Antifa-Bollwerk SPD: Friedrich Merz soll ein Neonazi sein? Okay. Aber muss man dann nicht als aufrechter Sozialdemokrat eigentlich sofort die Regierung verlassen? Von Jan Fleischhauer und Carolin Blüchel
(focus.de. Nazis waren links, und was ist SPD?)

Analyse eines Ökonomen
Das große Risiko der grünen Umverteilungsdebatte
In der aktuellen, von den Grünen angestoßenen Debatte um Klima- und Verteilungsfragen werden Instrumente wie eine Vermögensbesteuerung oder -abgabe oder „Übergewinnsteuern“ ins Spiel gebracht. Diskutiert werden auch Abgaben für Ölkonzerne, um die Reduktion der CO₂-Emissionen Deutschlands oder Klimaanpassungsmaßnahmen zu finanzieren. Ein Irrweg – oder die richtige Richtung angesichts der Kosten, die der Umbau hin zu einer klimaneutralen Republik verursacht und der schwierigen Frage, wer den Umbau bezahlen soll?.
(welt.de. Ohne grüne Propaganda geht nichts? Am Schluss bleibt nur Murks von Marx.)

Lesen nur unter Aufsicht?
"Schutz der Bibliotheksnutzer vor extremen Inhalten"
An der Uni Würzburg herrscht Aufruhr über den Umgang mit Büchern aus "(neu)rechten und linksextremen..
(welt.de. Verbrennen und Lesen abschaffen. Zurück ins Mittelalter.)

Die Auferstehung eines verbotenen Corona-Buches
Von Peter Grimm •
Vor zwei Jahren wurde ein kritisches Corona Buch von der Evangelischen Verlagsanstalt "depubliziert". Jetzt feiert es Auferstehung. Im Lichte der heutigen Erkenntnisse entfaltet der aktualisierte Sammelband seine volle Sprengkraft. Hier Stimmen von Beteiligten. .
(achgut.com. Das Grab ist wieder leer.)

Die Corona-Protokolle des RKI
Beruhte die Corona-Impfkampagne auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen?
Ein brisanter Sammelband gewährt tiefe Einblicke in die lange unter Verschluss gehaltenen Protokolle des COVID-19-Krisenstabs am Robert-Koch-Institut. Wie unabhängig war das RKI wirklich? Welche wissenschaftlichen Einschätzungen wurden ignoriert – und warum?
VON Buchauszug
(Tichys Einblick. Regiert nicht weiter die Macht der Doofen?)

LOGISTIK UND KI
Zum Glück nimmt KI uns diese Arbeit ab
KI ist stark: Im neu eröffneten Innovation Center untersucht DHL, wie KI in Zukunft Menschen Arbeit abnehmen kann – den Teil, der sehr schwer oder potenziell gefährlich ist. Die Logistikbranche braucht mehr Mitarbeiter, KI macht die Arbeit leichter und Logistikjobs so attraktiver..
(welt.de. Wann bringt KI das Paket die Treppe hoch?)

In allem abhängig von Ankaras Launen
Merz in der Türkei: Nett sein aus „zwingenden Gründen“
Von Matthias Nikolaidis
In Ankara machte Merz seinen ersten Antrittsbesuch abseits von EU und Washington. Er wollte gefallen, angeblich zuhören. Die Chance ließ sich Erdogan nicht entgehen und rückte eine angeblich wachsende „Islamfeindlichkeit“ in Deutschland in den Vordergrund. Merz parierte aufs Wort und versprach prompt die Durchsetzung der Islam-Freiheit in Deutschland..
(Tichys Einblick. Wer rettet Deutschland vor Merz?)

Evangelische Kirche
Der Reformationstag braucht neue Reformatoren
Am Reformationstag erinnern sich die Kirchen gern an Martin Luther – doch sein Geist scheint ihnen abhandengekommen zu sein. Statt Predigten über Gnade und Glauben gibt es Rückblicke, Rituale und Regenbogenflaggen. Christus hätte die Polit-Händler vermutlich aus dem Tempel geworfen..
(Junge Freiheit. Der Luther konnte nicht anders, andere können nichts.)

Studie aus Nordrhein-Westfalen
"Migrantenkinder werden immer brutaler"
Eine neue Studie zeigt einen drastischen Anstieg der Jugendgewalt. Immer häufiger geraten Kinder in die Statistik. Während deutsche Kinder immer friedlicher werden, ist bei Migranten das komplette Gegenteil zu beobachten.
(Junge Freihet. Wozu Studien? Den letzten beißen die Hunde.)

Arbeitsmarktpolitik
Bundesagentur gibt Millionen aus – kaum Fachkräfte gewonnen
Millionen gibt die Bundesagentur für Arbeit zur Anwerbung für sogenannte Fachkräfte aus. Wie eine Regierungsantwort auf Anfrage des AfD-Abgeordneten Feser zeigt: ohne nennenswerten Erfolg. Das Schreiben aus dem Arbeitsministerium liegt der JF exklusiv vor. .
(Junge Freiheit. Wissen schändet.)

Kreistag in Vorpommern-Greifswald
Linke Parteien entsetzt: CDU stimmt im Kreistag für AfD-Antrag
Politisches Novum in Mecklenburg-Vorpommern: Im Kreistag Vorpommern-Greifswald hat die CDU erstmals einem Antrag der AfD zugestimmt – dem Bau einer Hängebrücke nach Usedom. Grüne, Linke und SPD toben..
(Junge Freiheit. Kommunismus oder Nix, das ist die Alternative.)

 

Merz nur Kellner in der Regierung?

Von Vera Lengsfeld

Als ich vor vierzehn Tagen meine Kolumne über die Stadtbild-Bemerkung von Kanzler Merz schrieb, war nicht abzusehen, dass zwei Wochen später das Thema immer noch für künstliche Aufregung sorgt. Ein Ende ist nicht abzusehen. Es kam während der Debatte zu dem unfassbaren Ereignis, dass Vizekanzler Klingbeil Kanzler Merz bei einem öffentlichen Auftritt indirekt Rassismus vorwarf. Warum erstaunt es nicht mehr, dass Merz diese Demütigung, ja Verleumdung, völlig ohne öffentliche Reaktion ließ? Es sagt etwas darüber aus, wer in der Regierung Koch und wer Kellner ist. Eine inzwischen linksradikale 13%-Partei hat unser Land voll im Griff.

Eine weitere Absurdität wurde grell beleuchtet, als die Dauer-Protestierer Luisa Neubauer, Ricarda Lang und ihre Schwestern im Geiste einen Aufmarsch vor dem Kanzleramt organisierten, der sich gegen Merz richtete, weil der – wenigstens nach seiner Stadtbild-Bemerkung, für die er von der Mehrzahl der Bevölkerung unterstützt wird – nicht gleich einknickte, sondern sagte, man solle die Töchter fragen, was er gemeint habe. Daraufhin meinte Langstrecken-Luisa, wie die Frau, die anderen das Fliegen am liebsten verbieten würde, im Volk, das es für sie schon längst nicht mehr gibt, genannt wird, sie sei eine Tochter und blies zum Angriff. Noch am Tag der Demo stellte sich heraus, dass die Amadeu Antonio Stiftung maßgeblich dabei war – die vom Innenministerium finanziell unterstützt wird. Es ist wohl in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig, dass die regierende Partei die Aktionen gegen sich unterstützt.

Da ihre Demo offensichtlich nicht die erhoffte Wirkung hatte, veröffentlichten 50 Töchter einen Offenen Brief an Kanzler Merz, in dem sie ihn aufforderten, mehr für die Sicherheit von Frauen zu tun. Das ist an Verlogenheit schwer zu überbieten. Auf der Demo so tun, als gäbe es kein Problem, und im Brief mehr Polizeipräsenz in den Städten zu fordern. Warum eigentlich, wenn unsere öffentliche Sicherheit nicht beeinträchtigt ist?

Und wie soll die Polizei das anstellen, wo sie doch überlastet ist mit der Verfolgung von Gedankenverbrechen, die von den Denunziations-Meldestellen pausenlos gemeldet und von einer willigen Staatsanwaltschaft – auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze – mit Hausdurchsuchungen und Bußgeldzahlungen sanktioniert werden? Polizisten, die morgens um sechs Bürger aus dem Bett klingeln und ihre Wohnungen durchsuchen müssen, können nicht für die öffentliche Sicherheit sorgen, sondern tragen zur Verunsicherung bei.
(vera-lengsfeld.de)

Sachlichkeit oder emotionalisierte Inszenierung?

Von David Cohnen

Die Talkshow vom 30.10.2025 unter der Moderation von Markus Lanz versammelte die Teilnehmer Sahra Wagenknecht, Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), Kerstin Münstermann, Journalistin, Maria Aljochina, politische Aktivistin, sowie Carlo Masala, Militärexperte. Ziel der Sendung war es, aktuelle politische Themen, insbesondere den Ukraine-Krieg, zu diskutieren und die Positionen der einzelnen Teilnehmer zu beleuchten. Schon zu Beginn der Sendung kritisierte Frau Wagenknecht die mangelnde Neutralität vieler Talkshows und der Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie verwies auf die Gefahr eines Abrutschens in totalitäre Bereiche und betonte die Notwendigkeit sachlicher, ausgewogener Berichterstattung.

Im Verlauf der Sendung wurde Frau Wagenknecht wiederholt unterbrochen, sowohl von den Mitdiskutanten als auch vom Moderator. Lanz stellte zwar sachliche Fragen, unterbrach Wagenknecht jedoch mehrfach mit neuen Fragestellungen, teilweise unter Begleitung von Lachen und auslachenden Gesten. Dieses Verhalten erschwerte es ihr erheblich, ihre Argumente vollständig darzulegen, und trug zu einer inszenierten Übermacht der Gegenpositionen bei. Trotz dieser widrigen Diskussionsumstände bewahrte Frau Wagenknecht Haltung und versuchte, ihre Positionen sachlich zu vermitteln.

Bezüglich des Ukraine-Krieges vertrat Wagenknecht die Auffassung, dass ein Ende des Konflikts nur durch faktenbasierte Verhandlungen erreicht werden kann, wobei die Rolle westlicher Truppen als unparteiische Friedensgaranten ausgeschlossen ist. Frau Wagenknecht betonte, dass eine Friedenssicherung durch neutrale Staaten erfolgen müsste. Die Argumentation von Carlo Masala, dass "keine NATO-Soldaten, sondern Soldaten europäischer Staaten" eingesetzt würden und dies eine völlig andere Funktion darstelle, erschien in diesem Zusammenhang unsinnig und kann als Farce gewertet werden. Genau diese Differenzierung trägt in der Praxis nicht dazu bei, die eigentliche russische Sorge um NATO-Präsenz zu entkräften.

Maria Aljochinas Schilderungen wirkten stark theatralisch und emotionalisiert. Sie berichtete von persönlichen Erlebnissen als politische Aktivistin, die zweifellos schwerwiegend sind, jedoch in der Sendung primär dazu dienten, ein emotionales Narrativ zu erzeugen. Diese Darstellungen trugen nicht zur sachlichen Diskussion über Lösungen des Ukraine-Krieges bei. Markus Lanz nahm diese Schilderungen emotional auf, obwohl der Inhalt bereits bekannt gewesen sein dürfte, und verstärkte damit die Emotionalität der Sendung.

Auch die Beiträge der Journalistin Kerstin Münstermann waren überwiegend emotional geprägt und wenig faktenbasiert. Ihr Auftreten, das durch eine sichtbare Anspannung charakterisiert war, trug weiter zur Dominanz einer emotionalen statt einer sachlichen Diskussionskultur bei.

Insgesamt zeigte sich, dass die Sendung stark auf Inszenierung und die Hervorhebung von Konflikten zwischen den Teilnehmern setzte. Frau Wagenknecht gelang es trotz ständiger Unterbrechungen, lauter Gegenmeinungen und emotionaler Überhöhung anderer Teilnehmer, ihre Positionen zu bewahren und sachlich zu vermitteln. Ihre Haltung im Ukraine-Krieg, die auf Verhandlung und Einbeziehung neutraler Akteure zur Konfliktlösung abzielt, blieb konsequent, wenngleich sie in der Sendung selbst nicht vollständig zur Darstellung kam.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Sendung weniger auf eine faktenbasierte Auseinandersetzung setzte als auf emotionalisierte Inszenierung. Argumente, die zu einer Beendigung des Ukraine-Krieges beitragen könnten, blieben weitgehend unbeleuchtet. Die Diskussionsleitung, die kontinuierliche Unterbrechungen, Lachen und teilweise auslachende Gesten zeigte, trug erheblich dazu bei, dass sachliche Positionen, wie die von Frau Wagenknecht, nicht adäquat vermittelt werden konnten.

Was ist typisch deutsch? Diese Frage an sich ist für den Deutschen gemeinhin schon seltsam anmutend, denn wenn der irgendwas nicht sein will, dann mit Sicherheit »typisch deutsch«. Doch ist es wirklich so schlimm, auf die Errungenschaften und Eigenheiten unseres Landes stolz zu sein? Denn »Deutsch-Sein« ist eigentlich ziemlich gut.

Findet zumindest Michael Köckritz und begibt sich deshalb pünktlich zum 75. Jubiläum der Bundesrepublik in seinem neuen Bildband »Einfach Deutsch« auf die Pfade seines Heimatlandes. In seiner gewohnt holistischen Art nähert er sich dabei dem Thema von allen Seiten an und zeigt das »Deutsch-Sein« aus unterschiedlichsten Perspektiven. Ob es dabei die blaue Nivea-Creme ist, deren Geruch untrennbar mit dem Lifestyle einer ganzen Generation verknüpft ist oder die Brezel, die nicht einfach nur ein Lebensmittel ist, sondern fast schon kulturellen Charakter hat und stellvertretend für die bayerische Lebensart steht, praktisch jeder Deutsche findet sich mit Sicherheit in diesem hochwertigen Bildband wieder.

Der Herausgeber und Chefredakteur des international vielfach ausgezeichneten Ramp Magazin-Portfolios verzichtet aber nicht auf das für ihn typische Augenzwinkern, wenn er den German-Way of Life für seine Leser:innen aufbereitet und zeigt dabei, dass es den Deutschen, nicht nur um Fleiß, Pünktlichkeit und Qualität geht. Neben Humor und Marken Made in Germany streift der Autor auch die Themen Mode, Sport und Design und liefert so ein grandioses Gesamtwerk ab, das die Lebensart in der BRD perfekt einfängt.

Der Bildband »Einfach Deutsch« ist ein wundervolles Geschenk für alle, die sich für die Kultur, Politik und Geschichte Deutschlands interessieren und dabei gerne auch mal in »guten alten Zeiten« schwelgen. (Fröhlich & Kaufmann)

Was ist typisch deutsch? Diese Frage an sich ist für den Deutschen gemeinhin schon seltsam anmutend, denn wenn der irgendwas nicht sein will, dann mit Sicherheit »typisch deutsch«. Doch ist es wirklich so schlimm, auf die Errungenschaften und Eigenheiten unseres Landes stolz zu sein? Denn »Deutsch-Sein« ist eigentlich ziemlich gut. Findet zumindest Michael Köckritz und begibt sich deshalb pünktlich zum 75. Jubiläum der Bundesrepublik in seinem neuen Bildband »Einfach Deutsch« auf die Pfade seines Heimatlandes. In seiner gewohnt holistischen Art nähert er sich dabei dem Thema von allen Seiten an und zeigt das »Deutsch-Sein« aus unterschiedlichsten Perspektiven. Ob es dabei die blaue Nivea-Creme ist, deren Geruch untrennbar mit dem Lifestyle einer ganzen Generation verknüpft ist oder die Brezel, die nicht einfach nur ein Lebensmittel ist, sondern fast schon kulturellen Charakter hat und stellvertretend für die bayerische Lebensart steht, praktisch jeder Deutsche findet sich mit Sicherheit in diesem hochwertigen Bildband wieder. Der Herausgeber und Chefredakteur des international vielfach ausgezeichneten Ramp Magazin-Portfolios verzichtet aber nicht auf das für ihn typische Augenzwinkern, wenn er den German-Way of Life für seine Leser:innen aufbereitet und zeigt dabei, dass es den Deutschen, nicht nur um Fleiß, Pünktlichkeit und Qualität geht. Neben Humor und Marken Made in Germany streift der Autor auch die Themen Mode, Sport und Design und liefert so ein grandioses Gesamtwerk ab, das die Lebensart in der BRD perfekt einfängt.Der Bildband »Einfach Deutsch« ist ein wundervolles Geschenk für alle, die sich für die Kultur, Politik und Geschichte Deutschlands interessieren und dabei gerne auch mal in »guten alten Zeiten« schwelgen. (Frölich & Kaufmann).