Deutschland steht am Abgrund – politisch, kulturell, moralisch. Rolf Stolz analysiert in seinem neuen Werk die tiefgreifende Krise der Nation mit der scharfen Feder eines streitbaren Denkers.
Zwischen demografischem Niedergang, ideologischer Gleichschaltung, Identitätsverlust und medialem Meinungsmonopol fordert er nicht weniger als eine radikale Umkehr: eine Notwende, bevor der Karren vollends gegen die Wand fährt.
In elf Kapiteln seziert Stolz die Entwicklungen, die Deutschland in ein „Wohlstandsmuseum“ verwandeln, stellt unbequeme Fragen zu Migration, Werteverfall und Demokratieverständnis, und fordert eine offene Debatte über nationale Selbstbehauptung, Souveränität und kulturelle Identität.
Dabei spart er nicht mit Kritik an den politischen Eliten, der Rolle der Medien und der Selbstlähmung großer Teile der Gesellschaft. Ein leidenschaftliches, provozierendes und hochaktuelles Buch – für alle, die sich nicht mit dem „Weiter so“ abfinden wollen und nach echten, demokratischen Alternativen suchen. (Amazom) --- Junge Freiheit: "Ein Urgestein der Grünen rechnet ab - Einst gründete er die Grünen mit, nun steht er mit ihnen über Kreuz: In der Bibliothek des Konservatismus plaudert Schriftsteller und Publizist Rolf Stolz aus dem Nähkästchen. Die JF war vor Ort".)
Habe ich ein Problem? Oder doch nur eine Schwäche?
Blasenschwäche, nüchtern betrachtet der medizinische Begriff für Harninkontinenz.
Ich versuche meine Gedanken zu diesem Thema zu sortieren, gar nicht so einfach. Die KI rät mir zu clustern! Ich muss lachen und habe Spaß daran, einfach mal loszuschreiben. Ich beginne mit dem „Problem“. Für mich ist das die Verfolgung von Kürbis und grünem Vogel, ich glaube, ein Algorithmus hat meine Spur in der Digitalwelt aufgenommen und bedient mich überall mit bunten Anzeigen. Oder ist's doch der Baader-Meinhof-Effekt, was bedeutet mein eigenes Hirn setzt hier den Filter, also bin ich es selbst, die den Fokus auf dieses Problem – STOPP diese Schwäche lenkt.
Nun zur „Schwäche“. Blasenschwäche, was hat sie für eine Bedeutung im Leben der Menschen – meist ab 55 Jahren, ich schmunzele und werde nachdenklich: Auf den ersten Blick wirkt diese BlasenSchwäche harmlos oder sogar ein bisschen lustig. Du verlierst Urin beim Niesen oder Lachen. Genau betrachtet ist es doch wieder einmal genau andersrum und verdreht. Diese Schwäche hat einen massiven Einfluss auf die eigene Lebensqualität und Menschenwürde. Man verliert die Kontrolle über den eigenen Körper. Ein einfaches Lachen, ein Niesen, eine Bewegung – und plötzlich passiert etwas, das man weder verhindern noch vollständig kontrollieren kann. Das ist echt krass, ein Tabuthema als Schwäche degradiert. Es ist nicht nur ein medizinisches Problem, sondern auch eine psychische Belastung, die in der Öffentlichkeit als leichte Schwäche suggeriert wird.
Schreibkunst oder kann das weg? Für mich ein Weg in das nächste Thema:
Körperliche Einschränkungen und „ihre Hilfen“:
Blasenschwäche: Inkontinenzeinlagen oder medizinische Präparate
Schwache Fußgelenke: Einlagen oder orthopädische Schuhe
Sehschwäche: Brillen, Kontaktlinsen oder Sehkorrekturmaßnahmen
Dabei denke ich jetzt an Sport und Training. Ich denke an Muskeln. Ich denke an die Blase, sie besteht aus Muskelgewebe. Ich denke an die Augen, sie bestehen aus vielen Muskeln, meine Gedanken fangen wieder an zu sprudeln, und ich beginne zu clustern……
(tutut) - "Lebensziel ist, sein Selbst zu finden", schreibt Theo Roos in seinem Buch "Philosophische Vitamine - Die Kunst des guten Lebens", wo er sich mit "Ethos und Poesie" von Hannah Arendt beschäftigt. Ein guter Tipp in einer Welt der Verlorenen. Irren ist menschlich vor allem unter Politikern, sie verlieren sich und finden nimmermehr zurück zu dem, wofür sie gewählt wurden. "Denken kann sich in unterschiedlichen Wissensmodi ereignen. Der eine ist schmückend und kennzeichnend für die Kultur einer Bildung, die nichts anderes mehr zu tun hat, als sich weiter mit Wissen zu schmücken. Die andere Art des Wissens ist ein seinsveränderndes Wissen, das derjenige braucht, dessen Lebensziel es ist, sein Selbst zu bilden". Handeln sei Hannah Arendts Thema. Am Anfang des Handelns, sage sie, sei die Unruhe, der Zwiespalt. Ein innerer Taumel verschiedener Empfindungen und Gedanken. Dieses Gewahrwerden der eigenen Schwäche gegenüber dem Notwendigen sei der Anfang der Philosophie. Genauso wie wir die Waage erfinden würden, um mit Gewichten , und das Lineal, um mit Graden und Krummen umzugehen, suchten wir einen Maßstab
für unser Handeln. Wir wüssten nicht, was wir täten! Es könne auch nicht nur die abwägende Vernunft sein, die uns zum richtigen Handeln anleite, denn es gebe genug Beispiele bloßer Mundphilosophie, die in der Ptaxis kläglich versage. Reflexion und Rückzug, die Vita activa, eine Schulung des Willens beim Arbeiten, Herstellen und Handeln, während des tätigen Lebns, müsse hinzukommen. Beides müsse eingeübt werden. Und das Einüben dr Handlungen sei um so wirkungsvoller, je mehr Bereiche des Menschlichen daran beteiligt seien. Wichtig sei der Bezug auch auf unsere Stimmungen, auf die Signale unseres Körpers. Und selbst das Nichtstun , das schwiergste Tun für den Homo Faber, den sich über seine Arbeit definierenden Menschen der Moderne, wie sie sage, müsse eingeübt werden. Am Schluss stellt der Autor fest: "Hannah Arendt besaß die Gabe, poetisch zu denken. Ihr philosophisches Vitamon lautet:'Wenn das Herz denkt und der Kopf fühlt', dann öffnen wir einen Raum des Realen, in dem es sich zu leben lohnt". Frau heute hat offenbar andere Probleme in der Zeit von Aufundzu. Ob in Kleinststadt an der Donau - "Liebe, Sex und Zärtlichkeit - bei Hausarzt Alexander Lux sind das alltägliche Themen. Er hat als einer der Ersten in Baden-Württemberg die Weiterbildung zum Sexualmediziner absolviert und weiß: Das Thema betrifft jeden" - oder Tagesrätsel: "Das Medizintechnikunternehmen erzielt Rekordumsätze und wächst. Am Heimatstandort ist ein Entwicklungszentrum geplant. Dieses hat ein besonderes Herzstück". Lieber etwa dies: "Lohnt sich eine Wärmepumpe?". Botin an der Prim gibt zu denken: "Kurzarbeit - Flaute erwischt Maschinenbauer: Es rumort in der Belegschaft. Immer noch müssen Beschäftigte kurzarbeiten, auch in der MS UTG in Spaichingen. Aber die Lage zeigt sich besser als vor einem Jahr". Geht's aufwärts mit Friedrich im März? Deutschland im Handelwandel: "Schweizer Investor zieht sich zurück: Medizintechnik-Gruppe aus der Region ist verkauft - Die Hipp Technology Group hatte sechs Jahre lang Schweizer Eigentümer. Nun hat ein deutscher Investor die Mehrheit übernommen". Deutschland vor: 4:3 in der Schweiz. 1954 kann kommen. Wichtiger im "Blick": "Zu Besuch bei Schweinezüchter Peter Anderhub -'Ich lebe mit den Säuli – und ich lebe von ihnen". Wer rennt da noch einer Plastikbloder nach. Höchstens Toren. "Lachgas, USB-C, Tarife – was ändert sich im April?" Keine Gewalt, wie oft muss frau das noch sagen, während Messerverbote zunehmen: "Warum sexualisierte Gewalt ein strukturelles Problem ist - Tausende Menschen versammeln sich seit Tagen in ganz Deutschland auf den Straßen. (Archivbild) (Foto: Marcus Brandt/dpa) - Meistens sind es Frauen, die bloßgestellt, gedemütigt oder Opfer von Gewalt werden. Fast immer sind Männer die Täter. Was oft wie ein Einzelfall wirkt, hat laut Expertinnen ein System". focus de warnt: "Der schwarze Kanal -Durch den Ulmen-Fernandes-Fall droht Männern Generalverdacht". apollo -news.de warnt: "Der linke Feminismus stürzt sich auf 'digitale Gewalt' – und ignoriert die echte - Die feministische Linke mobilisiert gegen 'digitale Gewalt', während sie die Vertuschung einer Vergewaltigung in einem Neuköllner Jugendzentrum ignoriert. Sobald die Täter 'marginalisiert' sind, rutschen Frauen in der Opferhierarchie nach unten". Nicht erst den Hausarzt in Mühlheim fragen? Da guckt Expert wohl lieber aus dem Fenster und sieht dies: "Es wird drastisch: Wetter-Überraschung für Baden-Württemberg am Wochenende". Zeitungsleser wissen immer weniger? "Winzerin und Spediteur berichten - 'Wir hören seit über 20 Jahren die gleichen Floskeln' - was Unternehmer von einer neuen Landesregierung erwarten - Grüne und CDU führen erste Gespräche für eine neue Landesregierung. Wegen hohen Preisen oder schwacher Nachfrage haben Unternehmer im Land wichtige Forderungen". (swr.de)
Schuttertal wehrt sich erfolgreich gegen weitere Windräder – mehrere Flächen gestrichen In Schuttertal gibt es bereits genügend Windräder. So sehen es Verwaltung und Gemeinderat. Daher gab es Einwände gegen potentielle Flächen im Regionalplan. Das zeigte Wirkung.
(Badische Zeitung. Wo ist nun das Grün hin unter einem grünen Bürgermeister, der zum Regierungspräsidenten aufstieg. Der letzte Schrei? Dass schon Windräder da sind, ist kein sachliches Argument.)
Ehemaliger EnBW-Vorstand „Die Konzerne tragen besondere Schuld am Atomausstieg“
(welt.de. Wenn das Volk mal merken w+rde, das es sich dauernd selbst ausnimm. Es ist das EnBW.)
Abitur mal anders Am Schiller-Gymnasium in Offenburg zählt eine Party zur Abi-Prüfung Emil Schnirch und Milian Fix vom Offenburger Schiller-Gymnasium machten eine besondere Abi-Prüfung: Sie stellten eine Spring Break Party auf die Beine. Es gab viel zu planen und zu organisieren..
(Badische Zeitung. Bildung? Schiller: "Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“.)
Für Comic-Zeichner von Morgen Stuttgart: Berufsbegleitender Comic-Studiengang geplant Die Merz Akademie in Stuttgart hat eine Professur für Comics und Comicforschung besetzt. Außerdem soll ein neuer, berufsbegleitender Masterstudiengang entstehen..
(swr.de. Neue Helden braucht The LÄND: Wenn es Öz hagelt.)
Licht aus für mehr Klimaschutz Wahrzeichen und Kirchen bleiben dunkel: Viele Städte und Gemeinden in BW bei "Earth Hour" dabei Städte, Gemeinden und Privatleute in BW machen am Samstagabend bei der "Earth Hour" für den Klimaschutz mit. Um 20:30 Uhr gehen an öffentlichen Gebäuden und in Wohnungen die Lichter aus...
(swr.de. Dunkel ist's in Deutschland, nur der Mond scheint helle, als der Putin auf die Schnelle ein par Gramm Hirn ra wirft?)
Nur eine Frau an der Spitze Trotz Wirtschaftskrise: So viel verdienen die Top-Manager in BW Ob Autobauer, Softwarekonzern oder Baustoffhersteller: Chefs großer Unternehmen in BW bekommen meist Millionen-Gehälter. Doch bei einigen zeigt sich jetzt die Krise...
(swr.de. Ohne Benzin ist alles nix.)
Neue Initiative in Freiburg "Männer gegen sexualisierte Gewalt": 300 Teilnehmer bei Demo in Freiburg Trotz Regen und Kälte haben am Samstag circa 300 Personen demonstriert. Sie möchten Solidarität bekunden und Verantwortung übernehmen - denn "kein Täter" zu sein, reiche nicht. .
(swr-de. Männer?)
Eisdiele "Rino" in Rottenburg überrascht "Kameleis" gewinnt bei Weltmeisterschaft in Las Vegas einen Preis Eissorten wie Schoko, Vanille oder Erdbeere sind die Klassiker. Aber Eis aus Kamelmilch? Bei der Eis-Weltmeisterschaft in den USA gab es dafür einen extra Preis...
(swr.de. Auf die Höcker kommt es an.)
Offizielle Eröffnung Erlebnispark Tripsdrill startet in die Saison: neue Attraktion und Spielplatz Mit neuer Attraktion und großen Plänen startet der Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn die neue Saison. Nach Rekordzahlen im vergangenen Jahr setzt der Park weiter auf Wachstum..
(swr.de. Grips auf dem Grill?)
Landratsamt erteilt neue Genehmigung Europa-Park darf 3,6 Millionen Kubikmeter Grundwasser pro Jahr verwenden - zu viel? Der Europa-Park verwendet pro Jahr fast so viel Grundwasser, wie die ganze Stadt Offenburg im Jahr verbraucht. Wie das Wasser eingesetzt wird und was Umweltschützer dazu sagen...
(swr.de. Ja, wenn der Wein auch Wasser wär'.)
Inklusiver Fußballverein Blau-Weiß Wiehre: Ein Platz für jeden, der Lust auf Fußball hat Fußball ist eine der beliebtesten Sportarten in Deutschland. Schon die Kleinsten starten bei den Bambinis ihre Karriere, oft steht auch da schon der Leistungsaspekt im Mittelpunkt. Das klappt so nicht für jedes Kind...
(swr.de. Fahren und fahren lassen alle Hoffnung trotz Hopp in der Schwyz?)
Beliebte Touristenattraktion Nach elf Jahren Planungs- und Bauzeit: Marienschlucht am Bodensee öffnet wieder Elf Jahre war die Marienschlucht gesperrt. Jetzt öffnet sie wieder - mit neuem Sicherheitskonzept, spektakulärem Panoramasteg und Schiffsanleger...
(swr.de. Maria hilft?)
Hohe Strafe der Uefa Jesus Christus hat Stadionverbot Ein riesiges Banner mit Jesus-Darstellung im Belgrader Stadion wird teuer: Die Uefa verhängt insgesamt eine Geldstrafe von 95.500 Euro. Wegen „nicht geeigneter Botschaften“ der Fans von Roter Stern..
(Junge Freiheit. Weiß die Uefa mehr als alle Welt, nämlich wie Jesus aussah?)
Wichtiger Austausch zwischen Militär und zivilem Gesundheitswesen Wie versorgt man verletzte Soldaten? Großübung von Bundeswehr und SLK-Kliniken Gemeinsam mit der Bundeswehr haben die SLK-Kliniken Heilbronn den Ernstfall geprobt. Im Kriegsfall kommt den zivilen Krankenhäusern in Baden-Württemberg eine wesentliche Rolle zu..
(swr.de. Was haben die vor?)
Strafverfahren in München Sexueller Missbrauch nach Oktoberfest? Priester aus Erzbistum Freiburg vor Gericht Ein Priester aus dem Erzbistum Freiburg soll 2005 zwei Teenager nach einem Wiesn-Besuch missbraucht haben. Möglicherweise nicht seine erste Tat. Jetzt steht er in München vor Gericht..
(swr.de. Leben die noch?)
Fremde Arten werden heimisch in Deutschland Hohenheimer Student entdeckt in Stuttgart neue invasive Ameisenart In der Wilhelma hat ein Hohenheimer Student einen zunächst unscheinbaren Fund gemacht. Nun ist klar: Es ist der erste Nachweis einer für Deutschland neuen invasiven Ameisenart..
(swr.de.Sind Ameisen nicht auch Menschen?)
Tödliche Verkehrsunfälle Wie sicher sind Städte in BW für Fußgänger? Immer wieder gibt es tödliche Verkehrsunfälle mit Fußgängern in BW, zuletzt in Schramberg. Wie Fußgänger geschützt sind, welche Unfälle sich verhindern lassen - und welche nicht..
(swr.de. Was ist mit Messern?)
Für das Sommersemester 2026 Iran-Krieg: Universität Freiburg erlässt iranischen Studierenden Gebühren Ab dem 1. April erlässt die Universität Freiburg iranischen Studierenden für ein Semester die Studiengebühren. Der Grund: Viele von ihnen sind seit Kriegsbeginn in einer Notlage...
(swr.de. Wer hat sie reilasse?)
Rheinland-Pfalz Schulleiter nennt Deutschlandfarben „Verunstaltung“ – Schüler müssen Schwarz-Rot-Gold übermalen Deutschlandfarben gelten einem Schulleiter als „Verunstaltung“: Eine Grundschule in Rheinland-Pfalz lässt von Schülern in einer Kunstaktion eine schwarz-rot-goldene Treppe übermalen. Mit Video..BAD BERGZABERN. Eine in Schwarz-Rot-Gold bemalte Treppe hat an einer Grundschule in Rheinland-Pfalz für Aufsehen gesorgt. Die Schulleitung bezeichnete die Deutschlandfarben als „Verunstaltung“ und lässt sie im Rahmen eines Projekts von Schülern übermalen...Mehrere Klassen beteiligen sich daran, die Treppe neu zu gestalten. Dabei entsteht unter anderem ein großflächiges Froschmotiv, das die Flagge vollständig überdeckt. Ziel sei es gewesen, etwas „Wunderschönes“ zu schaffen...
(Junge Freihet. Quark. Wer hat den eingestellt? Raushüpfen sollte er.)
================ NACHLESE Vorwand Kinderschutz EU-Nein zu Chatkontrolle – jetzt will Merz „nationale Lösung“ Von Richard Schmitt Nur wenige Stunden nach dem Aus für die europaweite Chatkontrolle kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz eine „Lösung auf nationaler Ebene“ an – unter dem Vorwand des Kinderschutzes. Familienministerin Karin Prien soll Vorschläge ausarbeiten, noch vor der Sommerpause soll eine politische Entscheidung getroffen werden...
(Tichys Einblick. Mit 70 wieder kindisch? Merz hat seine Chance gehabt, er muss gehen.) =================
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder Die Berliner Zeitung (B.Z.) veröffentlichte am Samstag auf ihrer Homepage zwei Meldungen nebeneinanderstehend. Die eine erschüttert zutiefst, die nächste verwundert überhaupt nicht und scheint lediglich eine logische Konsequenz zu sein. Nachdem in den vergangenen Tagen ausführlich über eine vermutliche Gruppenvergewaltigung in einem Neuköllner Jugendzentrum berichtet wurde, die in Rede stehende Tat soll von Mitarbeitern der Einrichtung und dem zuständigen Jugendamt verdeckt worden sein, ging es bei der zweiten Nachricht um ein ähnlich gelagertes Delikt in Niedersachsen. In der anderen Meldung ging es darum, daß im brandenburgischen Falkenberg Kinder und Jugendliche ein Lied sangen. Über den Partyhit „L’Amour toujours“ regt sich die verlogene paranoid-woke Gesellschaft künstlich auf, Ministerpräsident Woidke zeigt sich pflichtgemäß fassungslos und das rettungslos kranke Establishment tut alles dafür, daß die kulturelle Einlage des brandenburgischen Nachwuchses über Falkenberg hinaus gewürdigt wird und schier zur Nachahmung aufruft. Ja, es sind die Kinder, die sich Gott sei Dank mit ihren Mitteln wehren, wenn sie feststellen müssen, daß ihre Zukunft geschrottet wird. Im Namen und auf dem Altar einer selbstmörderischen Ideologie, die den Staat bereits usurpiert hat und nun die Gesellschaft zersetzt. Wenn Schulen und Freizeitzentren vom geschützten Raum zum Versuchslabor für praktisch angewandte Kriminalität mutieren, Staat und Gesellschaft verharmlosen und vertuschen und die Familien allein gelassen werden, dann wehren sich die, die unseres Schutzes und unserer Fürsorge bedürfen. Und sei es mit einem Liedchen. Noch können sie nicht anders. Das seismische Feingefühl der Kinder ist unverdorben und real. Wenn die nachkommende Generation ihre Zukunft bedroht sieht, wenn sie befürchtet, keine mehr zu haben, dann hat diese Gesellschaft ihr Recht auf Fortbestand verwirkt. (pi-news.net)
************** DAS WORT DES TAGES Das Herz kann denken, wenn noch Hirn vorhanden.
(Richard Salis) *************
Desinteresse, Fatalismus, Wurschtigkeit Freizeit statt Freiheit
Von Wolfgang Herles
In München wurde Krause nicht gewählt, weil er grün ist, sondern weil der Amtsinhaber ein Sozi war. Wie in Baden-Württemberger Cem Özdemir nicht Ministerpräsident wird, weil er ein Grüner ist, sondern obwohl..Schuld daran ist nicht der Wahlsieger, der neue „Oberbürgaymeister“ Krause, sondern sind Desinteresse, Fatalismus, Wurschtigkeit wohlstandsverwahrloster Bürger, denen die Wahl am Allerwertesten vorbei ging. Der Leitspruch Berlins gilt neuerdings auch an der Isar: Ist ja egal...
(Tichys Einblick. Es geht nur noch um Rechts oder Links, Gut oder Böse. Scheißegal.)
Kritik an Doppelmoral „Müssen wir ansprechen“ – Merz fordert Grüne zu Debatte über Frauenbild im Islam auf
(welt.de. CDU interessiert ihn nicht? Der Mann hat fertig, wer sagt's ihm endlich?)
Neueste politmediale Kampagne Der große Fernandes-Neubauer-HateAid-Hayali-Flachfake Von Alexander Wendt Selten gab es eine derart durchsichtige und zusammengestümperte politmediale Kampagne wie im Fall der angeblichen „Deepfakes“ von Collien Fernandes. In Wirklichkeit geht es um viel Geld und Deutungshoheit. Dafür treten die Wohlgesinnten den Rechtsstaat mit Freuden in die Tonne...
(Tichys Einblick. Schon vergessen, was Wolfgang Herles am 30. November 2019 auf diesem Blog schrieb: "Nicht anders, nur schlimmer - Frauen an der Macht. Und warum das selten gut geht. In der Politik zählt noch immer Hierarchie mehr als Können, blinde Gefolgschaft mehr als Überzeugungskraft, Filz mehr als intelligentes Zusammenspiel. Heute mach ich mal was Neues. Mich unbeliebt. Das geht ganz einfach: Reden wir über Frauen in der Politik".)
Sündenböcke, Hassobjekte und Melkkühe Berlin erhöht die Schlagzahl im Kampf gegen seine Unternehmer Von Thomas Kolbe Mit einer „Ausbildungsplatzabgabe“ werden in Berlin künftig Unternehmen für fehlende Ausbildungsplätze bestraft. Die Botschaft der Politik ist klar: Unternehmer gelten als Schuldige an der heraufziehenden Beschäftigungskrise, ihr vermeintlicher Egoismus wird als Ursache sozialer Verwerfungen ausgemacht...
(Tichys Einblick. Idiotie ist auch eine Seuche.)
Merz muss gehen Der Kanzler des Wortbruchs beim großen Ausverkauf Deutschlands Die Bürger sehen vielfachen Wortbruch, Schulden, Abgabenbelastung, den Verrat an freiheitlichen Werten. Gerade weil sie es immer deutlicher sehen, will Merz jetzt durchgreifen. Nach dem Scheitern der Chatkontrolle in Brüssel soll das freie Netz in Deutschland unter Kontrolle gebracht werden. Dieser Kanzler ist zur Gefahr für Deutschland geworden und muss gehen. VON Sofia Taxidis
(Tichys Einblick.Merz oder Deutschland.)
Debatten-Format „Die 100“: Die Plünderung des Sozialstaats heißt in der ARD jetzt „Stresstest“ Von Katharina Schmieder Die ARD verkauft eine Debatte über den Sozialstaat und liefert doch nur das nächste gebührenfinanzierte Täuschungsstück. Migration, Sozialmissbrauch und Schieflasten werden verharmlost, Zahlen entkernt, Kritik weichgespült..
(Tichys Einblick. Da helfen keine Pillen gegen Dummverfunkerei.)
Die Nebelwand der Propaganda Wenn Ausplünderung plötzlich Reform heißt Von Klaus-Rüdiger Mai Propaganda statt Politik. Was als Aufbruch verkauft wird, entpuppt sich als Steuererhöhungsprogramm. Während Medien ihren Klassenauftrag erfüllen und die Steuererhöhungen als angebliche Reformen feiern, wächst der nimmersatte Staat immer weiter und damit die Belastungen für die noch arbeitenden Bürger und die noch produzierenden Unternehmen..
(Tichys Einblick.Hauptsache, es wird gefrühsückt.)
Die Mauer im Kopf Osten und Westen, zwei Varianten des Wahnsinns Die mentalen, politischen und kulturellen Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschland wirken auch nach über 30 Jahren Mauerfall noch fort. Doch für eine tatsächliche Wiedervereinigung ist es noch nicht zu spät. Ein Essay von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Dabei ist das erst die Mittel, Osten hat Putin.)
„Fulda stellt sich quer“ Bischof segnet junge Katholiken vor Anti-AfD-Fest – 1000 Demonstranten protestieren friedlich
(welt.de.Wie war das noch mit Arm hoch und Segen für den Führer?)
Die Maulheldin am Samstag: Schulmädchenreport und Teppichschlampen Von Achgut.tv • Die neue Vorkämpferin für Frauenrechte Collien Fernandes ließ ihr schauspielerisches Talent schon früh erkennen und unterhält die Republik nun angeblich sogar mit Auftritten in schusssicherer Weste. Dagegen verblassen die übrigen Darsteller der Woche etwas, sie bemühen sich aber, den Anschluss nicht zu verlieren. .
(achgut.com. Wann kriegt Fernandes das Bundesverdienstkreuz für Themenumlenkung?)
Fake-News Christian Ulmen und seine Anwälte zerlegen den SPIEGEL Ulmens Anwälte Schertz Bergmann greifen den Spiegel frontal an: keine Deepfakes, keine einseitige Gewaltlage, kein geladener Gerichtstermin, Verfahren in Spanien ausgesetzt. Und trotzdem lief die große Maschine schon. Basiert die Kampagne mit Fernandes, Deepfakes und Klarnamen auf Lug und Trug?.
(Tichys Einblick. Scherben bringen Pech?)
Schlechte Nachrichten für Sanchez Juristen befinden: Spaniens umstrittene Migranten-Amnestie kollidiert mit EU-Recht Von Redaktion Madrid will bis zu 700.000 irregulären Migranten einen legalen Status verschaffen. Juristen wenden ein, dass diese Massenregularisierung mit zentralen Regeln des EU-Rechts kollidieren..
(Tichys Einblick.Wer die Macht ist, hat recht. Egal wer mit wem. KRÄTSCH-Sprüchwort.)
Zwischen Deal und Eskalation - Wie weiter im Irankrieg? Das sind Trumps Optionen In dieser Woche sprach US-Präsident Donald Trump viel von Verhandlungen mit dem Iran. Doch können die beiden Seiten zueinander finden? Und über welche Eskalationsmöglichkeiten verfügt Trump?
(Junge Freiheit. Wo bleibt die Kavallerie?)
Trans-Ideologie „Wenn sich ein Kind als Welpe identifiziert, muss man das ernst nehmen“ Eltern an einer Berliner Schule erheben schwere Vorwürfe: Eine Lehrerin soll felsenfest davon überzeugt sein, dass sich Kinder als Hundewelpen „identifizieren“ können. Die Eltern fragen kritisch nach. Jetzt wirft die Schule ihre drei Kinder raus. Mit Video..
(Junge Freiheit. Wer hat Berlin zur Hauptstadt gemacht?)
Ehegattensplitting vor dem Aus Statt an Reformen denkt die Regierung nur ans Abkassieren Was als Reformen verkauft wird, sind Steuer- und Abgabenerhöhungen. Die geplante Abschaffung von Ehegattensplitting und beitragsfreier Mitversicherung für Ehepartner trifft die produktive Mittelschicht. Die Regierung rüttelt an Grundpfeilern der Gesellschaft. Ein Kommentar von Ulrich van Suntum.
(Junge Freiheit. Heirat war gestern. Wozu, wenn alle gleich sind.)
Zwischen Reichstag und Kanzleramt Hauptsache, Klöckners Haar ist schön Die Bundesregierung verspricht weniger Personal im Staatsdienst. Doch die Zahl der Beschäftigten steigt seit 2024 deutlich an. Selbst im Bundestag bleibt der Abbau aus – stattdessen wird für Bundestagspräsidentin Klöckner neues Personal gesucht.
(Junge Freiheit. In Weinkönigin Veritas?)
Hohe Strafe der Uefa Jesus Christus hat Stadionverbot Ein riesiges Banner mit Jesus-Darstellung im Belgrader Stadion wird teuer: Die Uefa verhängt insgesamt eine Geldstrafe von 95.500 Euro. Wegen „nicht geeigneter Botschaften“ der Fans von Roter Stern..
(Junge Freiheit. Weiß die Uefa mehr als alle Welt, nämlich wie Jesus aussah?)
Trump freut sich Olympisches Komitee verbietet Transfrauen Teilnahme bei Frauen-Wettkämpfen Das IOC zieht eine klare Grenze im Frauensport: Transfrauen werden ausgeschlossen, verpflichtende Geschlechtertests eingeführt. US-Präsident Trump reklamiert den Beschluss für sich und sieht seine Politik bestätigt..
(Junge Freiheit. Wen meint er?)
Deutschland bangt mit dem Ostsee-Wal Der Wal hängt schon wieder fest Der Buckelwal vom Timmendorfer Strand ist offenbar erneut auf einer Sandbank gestrandet. Ein erstes Foto zeigt den Rücken des Meeressäugers in der Wismarer Bucht aus dem Ostseewasser ragen. Dort hatten Zeugen bereits am Vormittag Hinweise auf Sichtungen gegeben. Gegen 13.30 Uhr meldete BILD-Reporter Marco Dittmer, den Wal von der Seebrücke Bad Wendorf aus sehen zu können...
(bilde. EinBILDung. Schmarren statt Zeitung für Transusen?Wann gibt der EUdSSR-Gerichtshof Harpune frei? Jährlich werden etwa 1.200 bis 1.500 Großwale (wie Zwergwale oder Finnwale) durch kommerziellen und indigenen Walfang getötet. Die Zahl der weltweit gejagten Kleinwale ist wesentlich höher. Schätzungen gehen von jährlich über 100.000 getöteten Tieren aus. )
Alle sind sich einig: Unser Steuersystem ist zu kompliziert, ungerecht, leistungsfeindlich und mittelstandsdiskriminierend – es muss korrigiert werden.
Keine Zeit wäre günstiger, um ein Steuersystem zu reformieren als jetzt, wo eine neue Regierung Steuersenkungserwartungen ihrer Wähler befriedigen muss.
Eine Steuerreform soll nämlich nicht nur die Belastungen gerechter verteilen, sondern auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen verbessern, z.B.:
– Wir müssen aus der Sozialleistungsgesellschaft (zwei Drittel der Bevölkerung bekommen öffentlichen Leistungen) wieder zu einer Leistungsgesellschaft werden.
– Selbständigkeit muss wieder attraktiver werden als Unselbständigkeit.
– Statt wie bisher Konsum und Sozialleistungen zu finanzieren, müssen wieder mehr Betriebe und Investitionen gefördert werden.
Vor allem in letzter Hinsicht hat sich eine verhängnisvolle Tendenz ergeben: Die großen Konzerne sind international, verschieben ihre Gewinne dorthin, wo sie keine Steuern zu zahlen haben, verlangen aber Macht in den Verbänden, in der Politik und im Staat. Während sich also die Konzerne vor der Finanzierung unserer Gesellschaft drücken und flüchten können, muss der standorttreue Mittelstand über 80 Prozent unserer Nettobelastung durch Staat, Sozialsystem und Gesellschaft tragen. Die Steuerbelastung der für unsere Volkswirtschaft wichtigsten mittelständischen Unternehmen ist bis zu doppelt so hoch wie die der Kapitalgesellschaften.
Gewinndefinition nur auf ausgeschüttete Gewinne
Das war zu Zeiten von Ludwig Erhard anders. Sein Wirtschaftswunder hatte einen ganz einfachen Grund: Als Gewinn wurde nur das besteuert, was aus dem Betrieb herausgenommen wurde. Was dagegen investiert und für Arbeitsplätze wiederverwandt wurde, wurde nicht besteuert. Diese „Steuerfreiheit“ (eigentlich nur Steuerstundung) des im Unternehmen verbleibenden Gewinns hat damals den Unternehmen erlaubt, aus eigener Kraft zu wachsen, Arbeitsplätze zu schaffen und wurde zur Ausgangsbasis des „Wirtschaftswunders“.
Würde die Gewinndefinition nur auf ausgeschüttete Gewinne wieder eingeführt, würde dies dazu führen,
– dass die gewinnträchtigsten Betriebe auch am meisten wachsen können,
– dass von den Umsatzerträgen zuerst Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum statt Konsum finanziert werden,
– dass die Eigenkapitalquoten unserer Betriebe wieder aus der Gefahrenzone (unter 20 Prozent) herauswachsen und die Betriebe mit Eigenkapital wieder stabil werden können,
– dass die inzwischen steuerrechtlich zu komplizierte Gewinnermittlung vereinfacht würde, es nämlich auf Abschreibungsdauer (Scheingewinne) und auf Verrechnungssätze nicht mehr ankommt, weil nicht mehr innerbetriebliche Vorgänge, sondern nur der ausgeschüttete Gewinn steuerrelevant ist,
– dass auch bei internationalen Konzernen die nationalen Ausschüttungen entscheiden würden, also sich Steuerflucht nicht mehr lohnen würde
– und dass dafür nahezu alle Subventionen gestrichen werden könnten – die Grauzone der Kapitalgesellschaften.
Die Verlierer der Gewinnreduzierung auf Ausschüttungen bzw. Entnahmen waren in den 50er Jahren die Banken, weil die Unternehmen sich selbst finanzierten und den Banken das Kreditgeschäft (Anleihen) entging. Dies spielt aber heute nur noch eine geringe Rolle. Dagegen könnte die Eigenkapitalstärkung der Wirtschaft für die Banken ein sehr viel größeres Interesse haben, weil dadurch ihr Ausfallrisiko sinkt.
Mittelstand muss bluten
Bleibt der Widerstand der internationalen Konzerne, deren Gewinnverschiebung national besteuert werden würde, müsste die Regierung aber Farbe bekennen, ob sie weiter Konzerninteressen oder die immer wieder beschworenen und nie gehaltene Mittelstandsinteressen vertreten will. Den Mittelstand bluten zu lassen, um die Konzerne zu verschonen, dürfte nicht mehr lange mehrheitsfähig bleiben.
Umfragen des Mittelstandsinstituts Niedersachsen bei Unternehmern haben ergeben, dass diese jede Steueränderung begrüßen würden, die ihren Unternehmen mehr Luft zum Atmen lässt als ihre Entnahmen. Der Mittelstandsunternehmer steckt schon jetzt von seinem Betriebsergebnis mehr in den Betrieb als in die eigene Tasche. Die Kapitaleigner der Kapitalgesellschaften wollen dagegen nur Dividenden, also hohe Ausschüttungen. Dann sollen sie auch diese nicht mehr zu Vorzugssteuern bekommen.
Das Mittelstandsinstitut glaubt, dass ein möglicher Ausfall von Gewinnsteuern durch die Definitionsänderung auf ausgeschüttete Gewinne wegen des Wegfalls von Subventionen zu finanzieren wäre. Wir hätten dann jedenfalls die Möglichkeit, wieder Bedingungen herzustellen, die einmal das Wirtschaftswunder Deutschland herbeigeführt haben: Die Reduzierung des Gewinnbegriffs auf ausgeschüttete Erträge. (pi-news.net)
Diese Analyse der Ergebnisse der Wahl in Rheinland-Pfalz kommt über zwei Tage nach Schließung der Wahllokale – die Wahl ist damit im politischen Berlin schon wieder eine kleine Ewigkeit her, aber ein Blick zurück und ein Blick auf die Optionen lohnt sich trotzdem noch. Und bringt uns in die Position auch einige Reaktionen (oder eher Nichtreaktionen gleich mit zu analysieren).
Unstreitig die Wahl gewonnen hat die CDU und der Herausforderer Gordon Schnieder, der neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz werden wird. Das Ergebnis ist mit 31.0% für die heutigen Verhältnisse sehr ordentlich. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die SPD Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren regiert hat und der Amtsinhaber mit dem in Deutschland immer sehr starken Amtsbonus ins Rennen gegangen ist und einen leidenschaftlichen und intensiven Wahlkampf geführt hat.
Insbesondere die staatsmännische Reaktion der CDU („keine Häme, kein Triumph“) und die soliden Pläne von Gordon Schnieder für Rheinland-Pfalz lassen einen doch zu dem Gedanken kommen, dass man die Staatspartei Union vielleicht doch nicht zu früh abschreiben sollte.
Großer Verlierer war dagegen die SPD, insbesondere der Absturz um fast 10 Punkte auf einen deutlichen zweiten Platz schmerzt sehr. Verstärkt wird dieser Effekt sicherlich durch die politische Brutalität von Bündnis 90/Die Grünen – hatten die SPD-Unterstützer vor zwei Wochen im Nachbarland den Grünen und Cem Özdemir den knappen Sieg gegen die Union gesichert (und dabei die SPD sogar gefährlich nah an die 5%-Hürde gebracht), so ist dieser Effekt in Rheinland-Pfalz nicht eingetreten. Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben lieber ihren vierten Platz und ihr altes Ergebnis gesichert (und dies wie einen Sieg gefeiert) – es wäre sehr verwunderlich, wenn die SPD diesen unsolidarischen Egoismus schnell vergessen sollte.
Auf der Bundesebene hat die schlimme SPD-Niederlage zwar Erschütterungen ausgelöst, aber – bis jetzt jedenfalls nicht- zu Veränderungen geführt – eine wirklich wichtige Rochade auf der Bundesebene (am Kabinettstich von Merz sitzen beide Parteivorsitzende der SPD, die auch noch mit Finanzen und Arbeit und Soziales die beiden sozialdemokratischen Schlüsselressorts besetzen – in dieser Konstellation sind soziale Reformen praktisch undenkbar) wurde bis dato vermieden. Was immer hier der Plan sein sollte, er wird nicht aufgehen – spätestens nach den krachenden Niederlagen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird sich die Bundes-SPD bewegen müssen.
An dritter Stelle lief die AfD ein, die mit 19,%% ein hervorragendes Ergebnis für eine westliches Bundesland errungen hat und trotzdem hellsichtig sein sollte: Sowohl der massive Jubel in Baden-Württemberg, als auch die Wiederholung um 18:00 in Mainz ist letztlich nicht angemessen. Sondern wohl eher ein Hinweis auf die typisch deutsche Parteiverein-Complancency. Das Ergebnis ist gut, aber bei Weitem nicht gut genug um dafür zu sorgen, dass die AfD für ihre Wählerinnen und Wähler wirklich bessere Politik durchsetzen kann.
Bei den beiden anstehenden Wahlen im Osten muss deshalb in mindestens einem Bundesland eine Mehrheit gegen den „unsere Demokratie“-Kartellblock errungen werden und dann in Verantwortung (Koalition oder Minderheitenregierung) überführt werden. Passiert das nicht, wird aus Stagnation (20% im Westen, 36-40% im Osten) schnell ein Abschmelzen. Die Probleme in Deutschland sind zu groß, als dass sich die Wähler eine Blockade und Isolation noch länger akzeptieren. Und für die Binnenproblem einer deutschen Partei interessiert sich letztlich niemand – das sind alles Herausforderungen, die geräuschlos und vor allem schnell gelöst werden müssen – der kommende Bundesparteitag im Juli ist dann ein Erfolg, wenn er große Routine bis hin zu Langeweile verbreitet.
Zu den Grünen gibt es nichts weiter zu sagen: Es gibt eine hardcore-followership von weniger als 10% (angesichts der Wahlbeteiligung sind es sogar nur ungefähr 5%), von deren ideologischer Borniertheit und Selbstgefälligkeit sich das ganze Land emanzipieren muss – wir müssen den Ungeist des Grünismus aus unserem gesellschaftlichen Körper ausschwitzen. Bei der Energie- und Umweltpolitik ist es am Offensichtlichsten, aber es betrifft noch einige andere Politikfelder, die sich die anderen Parteien endlich zurückerobern müssen.
Die Ergebnisse der verbleibenden drei kleineren Parteien sind positiv zu bewerten: Es ist sehr gut, dass die FDP direkt aus der Landesregierung in der außerparlamentarischen Versenkung verschwunden ist – es ist die FDP, die in beiden Südländern durch keinerlei innovative oder reformerischen Vorschlag aufgefallen ist – weder wird der katastrophale Atomausstieg in Frage gestellt (das muss die AfD machen), noch werden die offenkundigen Schwächen „unserer Demokratie“ angegangen – ein Nichterlaubnis von verbundenen Listen zur Überwindung der 5%-Hürde führt eben dazu, dass in Summe 6,3% liberal-demokratischen Wähler (FDP + Freie Wähler) nicht im Landtag von Rheinland-Pfalz vertreten sind. Warum rüttelt die FDP nicht an den ideologischen Dogmen der Kartellparteien? Weil sie selber eine Kartellpartei ist und dies Preis des eigenen Untergangs offenbar nicht mehr ändern kann oder will.
Auch hier ist die Reaktion der Bundesebene absurd: Christian Dürr inszeniert einen Rücktritt ohne Rücktritt und aus dem verbliebenen Reservoir einer ehemals wichtigen Stimme der Liberalität in Deutschland meldet sich MdEP Agnes Strack-Zimmermann mit dem Vorschlag der Renaissance der FDP als linksliberale Kraft. Sarkastisch könnte man sagen: Darauf hat die Welt gewartet. Aber im Ernst, falls nicht eine Listenverbindung als Option für die Bundesebene etabliert wird und falls die Grünen dann trotz dieser Option dieser Links-FDP eine Absage erteilen, scheint kein Szenario denkbar, dass eine solche FDP wieder aus der Kiste rauskommt. Aus den Resten der FDP sollte Personen und Positionen in eine neue freiheitlich-liberal-konservative Kraft überführt werden.
Durch das Ausscheiden aus dem Landtag von Rheinland-Pfalz werden die Freien Wähler auf eine rein bayerische Veranstaltung zurückgestutzt – wenn die Freien Wähler und Hubert Aiwanger nicht aus den Kartell-Denkgefängnissen ausbrechen, werden sie keine bundepolitische Rolle spielen. Auch hier gilt, dass sich Personen und Positionen in eine neue politische Kraft einbringen könnten (und dies auch tun sollten).
Bleiben die Linken: Zum Glück scheitern die neuen Extremisten auch in Rheinland-Pfalz – Heidi Reichinnek wird jetzt bei den Umfragen lernen: Ein komfortabel aussehende Position schmilzt wie Eis in der Sonne, wenn man größere politische Fehler macht (hier der unsägliche offene Antisemitismus der Linken) – das BSW von Sahra Wagenknecht habt es vorgemacht, die neo-antisemitischen Linken von Heidi Reichinnek werden den gleichen Weg gehen – es gibt für diese Truppe auch keinen legitimen Platz im politischen Spektrum.
Das Fazit dieser Landtagswahl?
Angesichts der großen Probleme im Land ein erstaunlich unaufgeregtes Ergebnis mit wichtigen Weichenstellungen und Signalen an alle Akteure, die verstanden werden müssen.
Deutschland muss seine Probleme angehen und lösen, jeder an seinem Platz – wer das nicht macht, kommt unter die Räder. (vera-lengsfeld.de)
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