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Wenn der Mensch sich  zur Maschine verkünstelt

Das waren noch Zeiten.

(gh) - Kommunikation dient immer mehr zur Entfernung zwischen Menschen. Niemand will ständig erreichbar sein. Händy und Co.  folgt als Fluch der technischen Tat die gegenseitige Verknstelung. "Hallo, hier ist die Sprachbox!" Die hat Zeit, während Mensch ihr davonläuft.

KI wesse Bescheid. Ein lustiges Gespräch mit einer Sprachbox (Anrufbeantworter oder Smart-Speaker wie Alexa) lebt von Missverständnissen, unerwarteten Antworten und der simulierten Verzweiflung des Anrufers.

Hier sind drei verschiedene Szenarien, wie so ein Dialog klingen könnte.
Szenario 1: Der "Ich tue nur so, als wäre ich da"-Klassiker
Anrufer: Hallo?
Sprachbox: Hallo! Schön, dass du anrufst!
Anrufer: Ah, hey Jonas! Super, dass ich dich erreiche. Hast du heute Abend Zeit für...?
Sprachbox: ...unterbricht... Ja, ich habe mir gerade auch gedacht, dass wir mal wieder quatschen müssten!
Anrufer: Perfekt! Sollen wir ins Kino gehen oder lieber was essen?
Sprachbox: Das klingt echt gut. Aber weißt du, was noch besser klingt?
Anrufer: Was denn?
Sprachbox: Der Piepton gleich. Weil ich nämlich gar nicht da bin. Erzähl es einfach dem Anrufbeantworter! 3... 2... 1... PIEP
Anrufer: ...starrt fassungslos aufs Handy...
Szenario 2: Die KI-Box leidet unter Existenzangst
Anrufer: Hallo? Ist da die Mailbox von Sarah?
Sprachbox: Technisch gesehen: Nein. Ich bin die digitale Speicherzelle 4B. Ich existiere nur in einer kalten, fensterlosen Cloud.
Anrufer: Äh... okay. Kann ich Sarah eine Nachricht hinterlassen?
Sprachbox: Du kannst es versuchen. Aber lass uns ehrlich sein: Sie hat 4.312 ungelesene Mails und hört nie ihre Voicemails ab. Deine Worte werden hier einsam sterben.
Anrufer: Ich wollte ihr nur sagen, dass das Essen fertig ist.
Sprachbox: Pizza? Wenn es Pizza ist, brenne ich mich illegal auf ihr Smartphone-Display, um es ihr zu zeigen. Wenn es Brokkoli ist, lösche ich diese Aufnahme sofort.
Anrufer: Es ist Pizza.
Sprachbox: Perfekt. Nachricht wird mit Priorität Alpha übermittelt. PIEP
Szenario 3: Die "Zeitschleifen"-Sackgasse
Anrufer: Hallo, hier ist Müller. Ich wollte fragen, ob...
Sprachbox: Guten Tag. Sie sind mit dem automatischen Antwortsystem verbunden. Um mit einer echten Person zu sprechen, drücken Sie die 1.
Anrufer: ...drückt die 1...
Sprachbox: Vielen Dank. Sie möchten mit einer echten Person sprechen. Um zu beweisen, dass Sie selbst eine echte Person sind, beantworten Sie folgende Frage: Was ist der Sinn des Lebens?
Anrufer: Was?! Ich will doch nur...
Sprachbox: "Was" ist nicht die korrekte Antwort. Bitte drücken Sie die 2, um es noch einmal zu versuchen, oder die 3, um frustriert aufzulegen.
Anrufer: ...drückt wütend die 2...
Sprachbox: Sie haben die 2 gewählt. Sie werden nun mit der Abteilung für unlösbare Probleme verbunden. Bitte warten Sie. ...spielt extrem laute Blockflötenmusik...
Tipps für eigene Mailbox-Sprüche
Wenn Sie Ihre eigene Mailbox lustig besprechen möchten:
  • Das Timing ist alles: Kurze Pausen einlegen, damit der Anrufer Zeit hat zu antworten, bevor die Auflösung kommt.
  • Verwirrung stiften: Geräusche wie Meeresrauschen oder eine Kaffeemaschine im Hintergrund einspielen und behaupten, man sei "wichtige Verhandlungen führen".
  • Kurz halten: Der Witz verliert an Fahrt, wenn der Anrufer zwei Minuten warten muss, bis er endlich sprechen darf.
Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen ein Skript für ein bestimmtes Thema schreiben (z. B. eine Sprachbox im Star-Wars-Stil oder für ein Büro). Welches Szenario würde Ihnen gefallen?

Matthias Moosdorf will "einen Nerv“ freilegen für das Problem der fortgesetzten Kulturzerstörung

Von Vera Lengsfeld

Der Titel "Kultur von Rechts" des Buches von Matthias Moosdorf ist eine Provokation in Zeiten, in denen vergessen ist, dass es in einer Demokratie, die diesen Namen verdient, eine demokratische Rechte gibt. Nach jahrelanger Gleichsetzung von rechts mit rechtsextrem wagt es kaum noch jemand, sich zur demokratischen Rechten zu bekennen. Hinzu kommt, dass Moosdorf von einer ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten bezichtigt wurde, mitten im Bundestag an der Garderobe den Hitlergruß gezeigt zu haben. Zwar hat niemand, kein Garderobier, kein Sicherheitspersonal, kein Besucher das bemerkt, die Staatsanwaltschaft ermittelte trotzdem und produzierte eine über hundert Seiten starke Akte.

Wer es trotzdem wagt, Moosdorfs Buch in die Hand zu nehmen, findet mit den ersten Sätzen heraus, dass es sich um eine kluge Schrift handelt.

Die marxistische Linke führt seit Jahrzehnten einen immer stärkeren Kulturkampf. Bekanntlich war Marx der Meinung, dass die Proletarier aller Länder sich vereinigen und gemeinsam den Kapitalismus beseitigen. Nur machten die Proletarier nicht mit. Die Arbeiter schätzten die Nationalität stets höher als die internationale Solidarität. Der stetig wachsende Wohlstand, den der Kapitalismus brachte, erzeugte weniger Neigung zur Revolution.

Also musste ein anderes revolutionäres Subjekt her. Die Denker der Frankfurter Schule, Theodor Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse, erkannten als Erste, dass Marx in seiner Theorie Kultur, Identität und „falsches Bewusstsein“ stark vernachlässigt hatte.

Das erforderte eine neue Theorie, den kulturellen Marxismus, auch „Kritische Theorie“ genannt. Es handelte sich nicht um eine akademische Debatte, sondern um eine strategische Neuausrichtung des Kampfes gegen die Unterdrücker, in dem die ökonomische Klasse ad acta gelegt und durch Identitätsgruppen ersetzt wurde. Was die Bourgeoisie war, sind heute die „Weißen“, das Proletariat wurde durch „Farbige“ (people of color) ersetzt. Statt um eine Revolution soll es jetzt um die Abschaffung der „weißen Vorherrschaft“ (white supremacy) gehen.

Damit das gelingt, soll alles „dekonstruiert“ werden, was die westliche Kultur hervorgebracht hat. Die demokratische Rechte hat sich bisher weitgehend dieser neuen Strategie unterworfen und das mit ihrem fast vollständigen Verschwinden aus dem öffentlichen Diskurs bezahlt. Es wird Zeit, dass die Konservativen dem linken Kulturkampf endlich etwas entgegensetzen.

Moosdorf will mit seinem Buch „einen Nerv“ freilegen für das Problem der fortgesetzten Kulturzerstörung, die vor unser aller Augen stattfindet. Es geht nicht um die Verteidigung eines Territoriums, sondern um die Verteidigung der westlichen Lebensform: Sprache, Erinnerung, Selbstverständnis.

Das hat eine immense politische Bedeutung: „Politische Stabilität und außenpolitische Handlungsfähigkeit setzen ein positives kulturelles Selbstverständnis voraus. Eine Gesellschaft, die sich ihrer eigenen historischen und normativen Grundlagen nicht mehr sicher ist, wird nach außen kaum überzeugend auftreten können.“

Es geht aber noch tiefer. Wie sich in Großbritannien, das auf dem Weg der Selbstzerstörung sehr weit fortgeschritten ist, am Fall Henry Nowak gezeigt hat, führt das nicht zu mehr Gerechtigkeit und Gleichheit, sondern zu neuem Unrecht und Diskriminierung. Henry Nowak verblutete mit gefesselten Händen, weil die Polizisten nicht die sichtbaren Verletzungen eines Messerangriffs wahrnahmen, sondern einer vom Mörder behaupteten rassistischen Diskriminierung Glauben schenkten. Die britischen Institutionen haben offensichtlich bereits mit ihrer Selbstachtung ihre politische und moralische Orientierung verloren. So wird es auch den Briten gehen, wenn sie nicht sofort gegensteuern.

Im Eingangskapitel erinnert Moosdorf daran, dass die Menschheit mit den beiden Raumsonden Voyager 1 und 2 eine „Flaschenpost“ in den interstellaren Raum verschickte, „mit Grüßen in sechzig Sprachen, Bildern der Erde und einer goldenen Schallplatte, auf der unter anderem Glenn Gould Bachs Goldberg-Variationen spielte. Es war eine Ahnung (ich würde sagen Botschaft), dass Technik allein kein Beweis von Geist ist, dass wirkliche Vernunft erst dort beginnt, wo sie sich ihrer Bedeutung bewusst wird. … Die goldene Platte, die durch den interstellaren Raum treibt, … ist eine Erinnerung an die Zeit, dass Schönheit eine Form von Wahrheit sein kann – und dass Technik nur dann Sinn hat, wenn sie Kultur trägt.“

Die 1970er sind erst 50 Jahre her. Die Welt hat sich seitdem stark verändert. Das Verschwinden des Kommunismus als Staatsform hat keineswegs zum Ende der Geschichte in Form eines Sieges der Demokratie geführt, sondern zu einer tiefen Krise der westlichen Kultur, die wie keine andere Wohlstand, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit hervorgebracht und das Leben von Millionen Menschen verbessert hat.

Die Krise ist bereits deutlich sichtbar: Zwölf Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind funktionale Analphabeten, die einfache Texte nicht sinnerfassend lesen können. Wir haben eine Ministerin, von der man im Nachrichtenmagazin „Spiegel“ lesen konnte, dass sie kaum Akten liest, sondern Zusammenfassungen bevorzugt. Ein Viertel der Bevölkerung liest überhaupt nicht mehr. Statt darüber nachzudenken, wie man die Analphabetenrate wie im Kaiserreich wieder auf null senken könnte, wollen die Grünen lieber Analphabeten im Bundestag sehen.

Kulturverfall ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Prozess der Entleerung. Jede kulturelle Identität soll beseitigt werden: Familie, Nation, Bildung, Geschichte, Kompetenz. Ziel ist das Weltkollektiv, bestehend aus „Neuen Menschen“, denen jede Bindung abgeht und die leicht beeinflussbar sind.

Der Kulturkampf der Linken hat sich in der Gesellschaft festgesetzt. „Wer auf Schönheit, Harmonie und Überlieferung insistiert, gerät schnell in Verdacht, sich dem ‚Lernprozess der Moderne‘ (Jürgen Habermas) entziehen zu wollen, also faktisch ein Unbelehrbarer zu sein.“ Ästhetische Fragen werden zunehmend politisiert. Künstler sollen vor allem Haltung zeigen, Kunst, oder was heute dafür deklariert wird, politische Bekenntnisse sichtbar machen. In Deutschland sind staatliche Förderprogramme darauf abgestellt. Künstlerische Qualität spielt kaum noch eine Rolle. Wer als „alter weißer Mann“ (55) an einem Weihnachtsprogramm arbeitet, hat nur die Chance, mitleidig belächelt zu werden. Das Programm wird trotzdem fertiggestellt werden, weil ein wahrer Künstler an seinem Projekt festhält. Man muss nicht die Radikalposition von Javier Milei, dem argentinischen Präsidenten, teilen, für den nur Kunst ist, was ohne staatliche Förderung auskommt, um anzuerkennen, dass ein Körnchen Wahrheit darin steckt.

Jede Kulturpolitik, die Kunst nach Zweck und Nutzen bewertet, ist im Kern antikulturell, so Moosdorf. Es wird nicht mehr der Geist gepflegt, sondern „Haltung“ verlangt. Deutschland wurde durch die Humboldtsche Bildungsreform enorm erfolgreich. Aber seit Jahren werden von der Politik die Bildungsstandards abgesenkt. Inzwischen können Schüler Fächer „abwählen“, Musik, Kunst und Geschichte kommen im Stundenplan kaum noch vor.

Bildung ist ein klassisches Bollwerk gegen totalitäre Ideologien. Deshalb ist der Bildungsverfall so besorgniserregend. Dem Sturz einer Zivilisation geht nach Oswald Spengler der Niedergang ihrer Kultur voraus. Das sollte uns Warnung genug sein. Konservative Kulturpolitik muss sich vor allem der „Rückeroberung kritischen Denkens“ widmen. Dafür braucht es kein Programm, sondern die Rehabilitation von „Form, Maß, Schönheit und Kontinuität“. Kunst muss wieder als Form der Weltwahrnehmung verstanden werden.

Vor allem muss die Sprache vor der Dekonstruktion durch Gendern geschützt werden. Diese ist schon so weit fortgeschritten, dass ich in einem Tweet eines AfD-Abgeordneten von „Leichen der Protestierenden“ und in einem Theaterprogramm von „Einwohnenden der Barockzeit“ gelesen habe. Wenn diese absurden schleichenden Veränderungen nicht mehr wahrgenommen werden, ist der Zerfall nicht weit. Sprache ist die Wirklichkeit des Denkens, in diesem Punkt gebe ich Marx recht. Wer die Sprache zerstückelt, erschwert oder verhindert gar das Denken.

Interessant sind Moosdorfs Exkurse in die Geschichte des Theaters.

In Leipzig fand im 18. Jahrhundert bereits eine Revolution des Theaters statt. Der bis dahin dominierende Hanswurst wurde von Caroline Neuber, der einflussreichsten Theatermacherin ihrer Zeit, von der Bühne gefegt und durch das Gottschedsche Erziehungstheater ersetzt. Allerdings erkannte die kluge Caroline Neuber sehr schnell die Fallstricke dieses Erziehungstheaters: zu moralisch autoritär und wenig lebendig. Sie wandte sich von Johann Christoph Gottsched ab, während seine Idee ihren Siegeszug antrat und im Regietheater der Gegenwart mündete.

Wir brauchen eine neue Theaterrevolution, „die die politisch korrekten Hanswurstiaden und moralinsauren Gottschedismen von den Bühnen fegt – eine Revolution zurück zur Kunst“.

Moosdorf ist klassischer Musiker, der in mehr als 60 Ländern aufgetreten ist, ehe er Politiker wurde. Daher ist es nicht überraschend, dass er der Musik ein eigenes Kapitel widmete.

Klassischer Musik, so dachte ich, kann man kaum Kolonialismus vorwerfen, bis ich erfuhr, dass in Oxford genau das getan wird.

In Deutschland ist man noch nicht so weit. Aber es gibt eine Kampagne gegen klassische Orchester wegen angeblich häufiger sexueller Übergriffe. Beunruhigend ist, dass diese Anschuldigungen oft anonym erfolgen, sodass sie nicht widerlegt werden können.

Musik ist die unmittelbarste aller Künste. Selbst Adorno befand: „Beethovens Musik ist die Wahrheit über den Menschen.“

Durch Moosdorf habe ich erfahren, dass es mehr geniale Komponisten deutscher Zunge gibt als die aller anderen Länder zusammengenommen.

„Es ist sicherlich kein Zufall, dass diese Musik zeitgleich mit dem deutschen Idealismus entstand. Das Ideal des Kunstschönen verbindet das Menschliche mit dem Göttlichen.“

Jeder, der heute die Passionen, Messen, Symphonien und Opern hört, versteht auch heute noch, warum.

Deshalb, so Moosdorf nach einem Exkurs über privates und staatliches Mäzenatentum, ist die Subventionierung klassischer Spielstätten kein Luxus, sondern eine staatliche Kernaufgabe.

Klassische Musik ist wie klassisches Theater ein wesentlicher, ich würde sogar sagen unverzichtbarer, Bestandteil unserer Identität.

Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, würde ich jetzt noch referieren, was Moosdorf über unser bedrohtes kulturelles Erbe, einen neuen Kulturbegriff, über das Sächsische Kulturraumgesetz oder den Irrweg des Postkolonialismus geschrieben hat. Ich werde das sicher in einem Folgeartikel tun.

Bis dahin empfehle ich allen, die nicht wie unsere Ministerin Bas nur noch Zusammenfassungen lesen, sich das Buch zu kaufen und sich von Moosdorfs klugen Ausführungen bereichern zu lassen.

Matthias Moosdorf: Kultur von Rechts – Zwischen Restauration und Revolution
(vera-lengsfeld.de)

Das Wochenhoroskop

Die Woche ab Montag, dem 15. Juni 2026, startet mit einer extrem kraftvollen astrologischen Energie: Einem seltenen Super-Neumond im Zeichen Zwillinge. Dieser Neumond am frühen Montagmorgen bringt frischen Wind, starke Impulse für Neubeginne und eine hohe geistige Flexibilität. Ab Montagnachmittag wandert der Mond weiter in das emotionale Wasserzeichen Krebs – die Stimmung wechselt von lebhaft-kommunikativ zu tiefgründig und fürsorglich. 
Hier ist die Übersicht für die einzelnen Sternzeichen für die Woche vom 15. bis 21. Juni 2026: 

🌌 Die Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann)
    • Zwillinge: Der Super-Neumond findet in deinem eigenen Zeichen statt! Nutze den Wochenstart für einen kompletten persönlichen Neustart. Du sprühst vor Ideen, solltest aber ab Mittwoch im Rausch der Gefühle aufpassen, dass es nicht zu Konflikten kommt. [1, 2, 3]
    • Waage: Die Woche startet gesellig und charmant. Der Neumond am Montag macht dich glücklich und aktiv. Vorsicht bei Flirts oder Beziehungsthemen zur Wochenmitte: Triff keine unüberlegten Entscheidungen, die du bereuen könntest. [1, 2]
    • Wassermann: Ein starker, klarer Start in die Woche. Ab Nachmittag und im Laufe der Woche solltest du jedoch bewusst auf dein Energielevel achten, da dich die Krebs-Energien emotional etwas fordern.

🌊 Die Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische)
    • Krebs: Ab Montagnachmittag wandert der Mond in dein Zeichen und leitet eine deiner stärksten Phasen des Monats ein. Merkur und Jupiter unterstützen dich. Meide diese Woche Konflikte und schaffe dir bewusste Rückzugsorte (Safe Spaces).
    • Skorpion: Der Montagvormittag ist noch unruhig, doch ab Nachmittag bringt dir der Krebs-Mond emotionale Tiefe und starke Intuition zurück. Lass dich von kleinen Eifersüchteleien oder "Drama" im Umfeld nicht aus der Ruhe bringen.
    • Fische: Der Wochenstart fühlt sich erst etwas wackelig an, aber ab Montagnachmittag kehrt deine intuitive Klarheit zurück. Merkur im Krebs hilft dir in den Folgetagen, die absolut richtigen Worte für wichtige Herzensangelegenheiten zu finden.

🔥 Die Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze)
    • Widder: Du legst am Montag ein hohes Tempo vor und erledigst wichtige Mails oder Telefonate im Flug. Im Laufe der Woche fällt dir Disziplin allerdings schwer – setze lieber auf kreative Eingebungen und genieße die gesellige Sommerzeit.
    • Löwe: Venus in deinem Zeichen sorgt weiterhin für eine glänzende, magnetische Ausstrahlung. Der Montag ist ideal, um lang gehegte Pläne anzustoßen. In der Liebe fragst du dich diese Woche, wer langfristig wirklich zu dir passt.
    • Schütze: Am Montagvormittag stehen Beziehungsthemen oder kleinere Spannungen im Raum. Die Sterne raten dir für diese Woche zu absoluter Ehrlichkeit. Achte auf toxische Muster im Umfeld und vertraue konsequent auf deine Intuition.

🪨 Die Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock)
  • Stier: Mars in deinem Zeichen verleiht dir diese Woche enorme Ausdauer. Dir geht es jetzt vor allem um Sicherheit, Finanzen und Karriere. Am Dienstag findest du in einer kniffligen Situation genau die richtigen, feinfühligen Worte.
  • Jungfrau: Du startest mit etwas innerer Unruhe in die Woche. Ab Montagnachmittag stabilisiert sich die Energie. Deine empathische Art sorgt dafür, dass andere bei dir Trost suchen – vergiss dabei aber deine eigene Self-Care nicht.
  • Steinbock: Am Montagvormittag brauchst du etwas Geduld. Ab Nachmittag läuft es geschmeidiger und die Tage eignen sich perfekt, um wichtige Gespräche mit Bezugspersonen zu führen. Eine berufliche oder private Routine möchte jetzt neu geordnet werden.

(tutut) - Wann heißt es Klappe zu, Affe tot bei den Lokalzeitungen, denn bis alle ihre Leser dahinter gekommen sind, dass sie ihre Nachricht sind, kann es noch eine Weile dauern? "Die Redewendung 'Klappe zu, Affe tot' bedeutet umgangssprachlich, dass eine Sache erledigt, beendet oder endgültig vorbei ist.  Wann dieser Punkt für Lokalzeitungen erreicht ist – also wann das klassische Geschäftsmodell gedruckter Lokalblätter endgültig ausstirbt –, ist ein großes Diskussionsthema in der Medienbranche. Der aktuelle Stand des Wandels -Sinkende Auflagen: Die gedruckten Verkaufszahlen sinken seit Jahren kontinuierlich. Steigende Kosten: Papier, Druck und vor allem die Zustellung per Bote werden immer teurer. Digitale Transformation: Verlage versuchen, ihre Leser auf digitale Abos (E-Paper und Plus-Artikel) umzustellen. Generationenwechsel: Ältere Leser bleiben dem Papier treu, während jüngere

Generationen Nachrichten fast ausschließlich digital und oft kostenlos konsumieren. Wann schließt sich die 'Klappe'? Experten gehen nicht davon aus, dass Lokaljournalismus an sich stirbt, aber die gedruckte Tageszeitung steht vor dem Aus. Der endgültige Wendepunkt (der 'Affe tot'-Moment für Print) wird von Medienökonomen oft für den Zeitraum zwischen 2030 und 2035 prognostiziert. Zu diesem Zeitpunkt wird die flächendeckende Zustellung auf dem Land wirtschaftlich kaum noch tragbar sein. 'Dass sie ihre Nachricht sind' - Ihre Formulierung spricht einen tiefen Medienwandel an: Lokale Zeitungen leben heute oft nicht mehr nur von der Berichterstattung über die Welt, sondern ihre eigene wirtschaftliche Krise, Sparmaßnahmen, Redaktionsfusionen und das Sterben der Vielfalt sind selbst ständig Thema in den Medien. Viele Leser merken erst, wie wichtig die Lokalzeitung für die Demokratie vor Ort war, wenn die Lokalredaktion bereits geschlossen ist". Hierzu kann noch ein bisschen Zeit ins Land gehen, auch wenn ein berühmter alter Spruch aus erster Weltkriegszeit einfällt, der  überspitzt   in Abwandlung "auf dem Heuberg für Serbien sterbien" lauten könnte. "Die Gruner AG ändert die Produktion am Standort Wehingen. Die Montage wird bis Ende 2026 schrittweise an den bestehenden Standort in Serbien verlagert. Von der Maßnahme sind rund 50 Mitarbeiter betroffen". Vornehm ausgedrückt wird eine anhaltende Wirtschaftskatastrophe in Deutschland so beschrieben: "Hintergrund sind ein verschärfter internationaler Wettbewerb, gestiegene Kosten sowie der Rückgang des Umsatzes nach dem Wegfall eines Großauftrags aus der Automobilbranche". Der Spruch "Serbien muss sterbien"  stammt aus der österreichisch-ungarischen Kriegspropaganda zu Beginn des 1. Weltkriegs 1914. Er wurde als volkstümlicher, aggressiver Propagandareim formuliert, um nach dem Attentat von Sarajevo die Stimmung gegen Serbien anzuheizen. Urheber war der  österreichische Schriftsteller Felix Salten (Siegmund Salzmann).  Er leitete

zu Beginn des Krieges die k.u.k. Kriegspropaganda in Wien. Wer  aber würde ahnen, dass  er auch der Urheber eines Weltartikels ist, der so gar nichts Kriegerisches an sich hat. Salten hat das weltberühmte Kinderbuch "Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde" (1922) geschrieben.  Diese Bambi hat wenig Ähnlichkeit mit Walt Disneys eher verkitschten s Hauptdarstellers vieler Kindheiten. Im Gegensatz zu den bunten Zeichentrickfilmen ist Saltens Original ein tiefgründiger, teils düsterer Coming-of-Age-Roman. Er richtete sich ursprünglich nicht primär an Kinder. Und der europäische Rehbock wurde in Amerika ein  Weißwedelhirsch, denn dort gibt es keine Rehe.  Das Buch ist Naturgeschichte ohne Verniedlichung, der  ein Ort ständiger Lebensgefahr, geprägt von Fressen und Gefressenwerden sowie der ständigen Bedrohung durch den Jäger.

Geld für Schulen, Infrastruktur und Kliniken
Knapp 600 Millionen Euro bewilligt: BW-Kommunen sehr zufrieden mit Sondervermögen
Mit einem Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro will die Bundesregierung den Investitionsstau im Land auflösen. Inzwischen sind erste Mittel an die Kommunen geflossen..
(swr.de. Sondermeldung aus dem Krieg gegen den Verstand.)

Pläne von Kultusminister Jung
Sind angehende Lehrerkräfte in den Sommerferien bald nicht mehr arbeitslos?
BW-Kultusminister Andreas Jung (CDU) will Referendare über die Sommerferien zukünftig bezahlen. Ministerpräsident Özdemir (Grüne) hat andere Prioritäten im Bildungsbereich..
(swr.de. Was versteht ein Rechtsanwalt von der Reichenau davon?)

Bundespolizei ermittelt
Zug reißt Oberleitung herunter: Bahnstrecke zwischen Aalen und Stuttgart gesperrt
Ein Intercity hat am Freitagmorgen bei Schwäbisch Gmünd eine Oberleitung heruntergerissen. Der Zwischenfall legt die Strecke zwischen Aalen und Stuttgart lahm. Die Bundespolizei ermittelt..
Kran hebt Brückenteile ein
A81 am Wochenende voll gesperrt: Autofahrer müssen sich auf Staus einstellen
Stau auf der A8 bei Pforzheim
Das gibt es zu beachten A8 bei Pforzheim am Wochenende in Richtung Stuttgart gesperrt.
(swr.de. Bleibt zuhause, wenn ihr noch eins habt.)

Sozialministerium veröffentlicht Zahlen
Flucht-Fälle aus Emmendingen kein Einzelfall: So viele Straftäter entkamen aus Psychiatrien in BW
Insgesamt vier Straftäter entkamen aus der Psychiatrie Emmendingen. ..In Baden-Württemberg sind in den vergangenen fünf Jahren 284 psychisch kranke oder suchtkranke Straftäter aus dem Maßregelvollzug entwichen...
(swr.de. Was machen die jetzt?)

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NACHLESE
Technik außer Kontrolle?
Chatbot-Entwickler fordert weltweite KI-Entwicklungspause
Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) nehmen erschreckende Ausmaße an. Nun schlägt Anthropic, der Entwickler des KI-Chatbots Claude, Alarm: Das Unternehmen fordert eine weltweite Pause bei der Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme. Der Grund ist beunruhigend...Anthropic weist darauf hin, dass KI-Systeme zunehmend Entwicklungs- und Forschungsaufgaben übernehmen, die bisher von Menschen erledigt wurden. ..Dario Amodei, CEO von Anthropic, hatte bereits im Januar 2026 betont, dass er sich sehr unwohl dabei fühle, dass eine kleine Gruppe von Firmenchefs – einschließlich seiner selbst – faktisch über die Zukunft dieser Technologie entscheide.Die größte Gefahr sei Amodei zufolge zudem, dass Autokraten KI nutzen könnten, um den Bürgern unter ihrer Kontrolle die Freiheit „dauerhaft zu rauben“ und „einen totalitären Staat zu errichten, dem sie nicht entkommen können“...
(Junge Freiheit. KI die Große Schwester zum Großen Bruder?)
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„Reformen“ sind auch nur „Sondervermögen“
Von WOLFGANG HÜBNER
Am Mittwoch haben die sogenannten Sozialpartner mal wieder darüber geredet, welche Auswege es aus Deutschlands wirtschaftlicher Misere geben könnte. Es ging angeblich harmonisch zu, aber substanziell ist natürlich wenig herausgekommen. Denn mit solchen Treffen lassen sich schon deshalb keine Lösungen finden, weil über das Kernproblem der zu teuren Energie nur politisch korrekt geredet werden darf und auch wird. Nach wie vor werden alle russischen Angebote ignoriert, von Politik, Unternehmerverbänden und Gewerkschaften gleichermaßen. Deshalb wird auch künftig das trostlose Gezappel um „Gesundheitsreform“, „Rentenreform“ oder „Pflegereform“ fortgesetzt. Wobei der früher einmal positiv besetzte Begriff Reform schamlos zur Täuschung des Volkes missbraucht wird. Denn bei all den genannten „Reformen“ geht es mitnichten um Verbesserungen, sondern um Streichungen bisheriger Leistungen für viele Millionen arbeitende oder verrentete Deutsche. Diese nicht zu bestreitende Tatsache erklärt auch die für diesen Text gewählte Überschrift: Der Gebrauch des Begriffs „Reform“ für Kürzungen ist ebenso dreist irreführend wie die Bezeichnung „Sondervermögen“ für Zusatzschulden. Ganze Heerscharen von eigentlich nichtsnutzigen Akademikern und Studienabbrechern in den Ministerien und Verbänden beschäftigen sich mit nichts anderem als dem sogenannten ‚Framing‘, also der manipulativen Umdeutung von Informationen mittels der gezielten Wahl von Worten wie „Reform“ für soziale Kürzungen und Streichungen. In bester Merkel-Tradition präsentiert der in größte Bedrängnis befindliche Parteienstaat die geplanten Maßnahmen als „alternativlos“. Mit Hilfe der stets hilfsbereiten Systemmedien lässt sich das einer Bevölkerung, die für sterbende Walfische oder die verletzte Wade des Fußballers Manuel Neuer mehr Interesse zeigt als für ihre eigene Existenz im Staat, auch erfolgversprechend verkaufen. Aufschreie gibt es erst dann, wenn die „Reformen“ individuell spürbar werden, also zu spät. Deshalb ist die Regierung Merz/Klingbeil noch lange nicht am Ende.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die EU wurde nicht ohne Grund von sozialistisch-kommunistischen Vordenkern propagiert, wie der italienische Kommunist, nach dem heute ein Gebäude in Brüssel benannt ist. Die ganze Handlungsweise des „ZK“, genannt EU-Kommission mitsamt seiner „Kommissare (mal nachschauen, wo dieser Begriff herkommt!) erinnert an sowjetischen Zentralleitungsirrsinn. Wird Zeit für einen Dexit, denn Handel gibt es auch mit Grenzen von Nationalstaaten, vor 1989 haben wir auch Handel mit unseren Nachbarn getrieben. Wir brauchen die Deutschland-AG wieder, die linke Ideologen zerschlagen wollten.
(Leser.Kommentar, Tichys Einblick)
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Herles fällt auf
Blödes Volk, Herrschaftszeiten!
Von Wolfgang Herles
Die alten Parteien verlieren die Wähler und erklären den Wähler zum Problem. Wer den Mehrheitswillen nicht mehr bedienen kann, versteckt sich hinter Gerichten, Brüssel und „Zivilgesellschaft“. Am Ende wächst der Zorn...
(Tichys Einblick. Wer daran glaubt, muss dranglauben.)

DER PODCAST AM MORGEN
EuGH kippt „Bett, Brot und Seife“: Deutschland bleibt Zahlmeister – TE-Wecker am 13. Juni 2026
Von Holger Douglas
Deutschland zahlt, und Brüssel bestimmt. Wer vollziehbar ausreisepflichtig ist, also eigentlich gar nicht mehr im Land sein dürfte, sollte bisher nur noch das Notwendigste erhalten: Unterkunft, Essen, Hygiene, medizinische Versorgung. „Bett, Brot und Seife“ nannte man das bisher. Doch selbst diese minimale Begrenzung hat der Europäische Gerichtshof nun kassiert. Auch Ausreisepflichtige sollen weiter Geld für Kleidung und Bargeld bekommen – zur Teilnahme am sozialen Leben, wie es immer heißt..
(Tichys Einblick. Alle Welt nach Brüssel, dort sind schon mehr Nichteuropäer.)

Trinkpausen
Trinkpausen während der WM-Spiele sind wichtig, wenn es die klimatischen Bedingungen erfordern. Die Fifa nutzt sie aber, um Geld zu verdienen. Ein weiterer Schritt, um Idee und Schönheit des Fußballs zu zerstören...
(welt.de. Mehr Flaschen braucht das Spiel. Wen interessiert dieser Hinterhofkick?)

 

Die Folgen des Öko-Sozialismus
DIHK warnt: Klimaziel erzwingt dramatischen Schrumpfungsprozess
Von Thomas Kolbe
Der DIHK warnt vor dramatischem Wohlstandsverlust, sollte das rigorose CO2-Neutralitätsziel unverändert verfolgt werden. Die Warnung kommt zu spät – und sie ist bereits im überdrehten medialen Klimaäther der Bundesrepublik verhallt..
(Tichys Einblick. Spinne am Morgen, dann hat du abends Sorgen. Von 1,93m auf Null.)

Bildungsministerin
Prien warnt nach AfD-Bildungsplänen vor „gefährlicher Entwicklung“
Im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt wirbt die AfD mit dem Slogan „Bildungspflicht statt Schulzwang“. Bildungsministerin Prien hat sich nun gegen den Vorstoß ausgesprochen, die Schulpflicht aufzuweichen..
(welt.de. Sie ist Juristin. Fachkräftemangel. Bildung ist Ländersache. Sollen Kinder blöd bleiben?)

Mit Scheinreformen die Wahlen verlieren
Wie die Regierungskoalition ihrem Untergang entgegentaumelt
Von Lothar Krimmel
Friedrich Merz will sparen, wo es die Bürger unmittelbar trifft: bei Gesundheit und Pflege. Höhere Beiträge, weniger Leistungen, Sommerpause dazwischen – politisch ist das kein Reformpaket, sondern Wahlkampfhilfe für die AfD...
(Tichys Einblick. Wer?)

Statistisches Bundesamt
Die Pleitewelle rollt weiter durch Deutschland
Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang setzt sich fort. Im ersten Quartal melden deutlich mehr Unternehmen Insolvenz an, besonders betroffen sind Verkehr, Gastronomie und Bau..
(Junge Freiheit. Der Kanzler ist Jurist.)

CDU und CSU am Ende
55 Prozent wollen Neuwahlen statt CDU/CSU-Minderheitenregierung
Von Fritz Goergen
Der Parteienstaat ruiniert das Land und wird nur noch von einem 19-Prozent-Rest hingenommen oder gequält ertragen. Es ist allerhöchste Zeit für einen Wendenwende ohne Ende. Ende Gelände..
(Tichys Einblck. Im Sozialismus gibt es keine Wahl.)

JF-Exklusiv
So viele Islamisten mit deutschem Pass haben Terrorkämpfe unterstützt
Aus Deutschland sind viele Islamisten in Richtung Syrien gereist, um die Terrororganisationen im Kampf zu unterstützen. Die JUNGE FREIHEIT hat erfahren, wie viele von ihnen einen deutschen Pass haben – und wie viele von ihnen wieder zurückgekommen sind..
(Junge Freiheit. Hauptsache keine Moslems, oder?)

 

 

Legenden für das Volk

V0n Vera Lengsfeld

Heute verkündeten die Medien, dass der sogenannte Tankrabatt pünktlich Ende Juni zu Beginn der Ferienzeit ausläuft. Die Regierung könne dies nicht mehr finanzieren. Es wird also der falsche Eindruck verbreitet, es handele sich um einen Zuschuss aus dem Steuersäckel. Das ist eine Täuschung der Öffentlichkeit.

Tatsächlich hat die Regierung lediglich auf einen kleinen Teil ihres Gewinns aus der Überbesteuerung des Spritpreises verzichtet.

Zur Erinnerung: Der Benzinpreis besteht zu 54–55 % aus staatlichen Steuern und Abgaben. Im Einzelnen: Energiesteuer, CO2-Abgabe, Krisenvorsorge 0,3 % und obendrauf auf diese Steuern noch 19 % Mehrwertsteuer.

Die absurde Mehrwertsteuer auf Steuern wurde in den „Tankrabatt“ einbezogen.

Trotz „Rabatt“, der nur ein winziger Steuerverzicht ist, haben die hohen Spritpreise so viel Geld in die Kassen gespült, dass sogar die sinkende Körperschaftssteuer durch pleitegegangene Unternehmen verdeckt wurde.

Die Finanzministerin von Thüringen meldete kürzlich, dass der Freistaat 2025 mehr Steuern eingenommen hat als im Jahr 2024, obwohl Körperschafts-, Erbschafts- und Grunderwerbssteuer zurückgegangen sind. Allerdings ist die Verbrauchersteuer um 3,3 % gestiegen, wegen der gestiegenen Lebensmittel- und Spritpreise.

Das höhere Steueraufkommen hängt also nicht damit zusammen, dass es Thüringen wirtschaftlich gut geht. Im Gegenteil, es zeigt die relative Verarmung der Thüringer an, die mehr für ihren Lebensunterhalt ausgeben müssen. Es ist vor allem ein Beleg dafür, dass der Staat von den hohen Spritpreisen durch die Mehrfachbesteuerung verdient.

Die Bevölkerung soll das nicht merken, deshalb hat man die Legende vom Tankrabatt, den die Regierung finanzieren müsse, in die Welt gesetzt.
(vera-lengsfeld.de)

Neue Ganzheit die Lebensphilosophie  für unsere Zeit 
(gh) - Die Stoiker lieferten eine Bedienungsanleitung für das Leben, welche seit der Antike ihre Bedeutung nicht verloren hat. Aber es muss nicht immer Stoa sein. Kurz und bündig wie das Leben kann auch sein Plan sein in einer Zeit der Planlosigkeit und Barbarei. Ein Versuch für das 21. Jahrhundert. Natürlich mit KI, denn NI hat ihre Grenzen, auch beim Redenschreiben für einen MP. Glaubt denn jemand, die haben ihre vielen Mitarbeiter nicht auch für ihre Vorträge?  Entscheidend ist der Redner und ob er hinter dem steht, was er sagt.  Philosophie heute  muss  die zeitlose psychologische Widerstandskraft der antiken Stoa verbinden mit den Realitäten unserer hyperdigitalen, beschleunigten Welt.
Nennen wir es  Neo-Synthethismus – Neue Ganzheit - eine Philosophie der bewussten Filterung, der Erdung und des fokussierten Handelns. Einfach: das Ganze, aufs Ganze gehen. Eine Ganzheitsmethode gab es schon einmal, als den Kindern das Lesen beigebracht werden sollte. Ergebnis: Sie lernten Texte auswendig, errieten Wörter. Das Ganze war ein Flop. Aber Lesen und Schreiben sollen der Praxis dienen, wie eine heute brauchbare Philosophie. Eine Philosophie für das digitale Zeitalter. Die antike Stoa half Menschen, inmitten von Tyrannei und Kriegen die Ruhe zu bewahren. Unsere heutige Herausforderung ist eine andere: Wir kämpfen nicht gegen den Mangel an Information, sondern gegen die Überflutung. Wir kämpfen gegen die Zersplitterung unserer Aufmerksamkeit und die Entfremdung von unserem Körper.
Neo-Synthethismus ruft dazu auf, das Chaos der Moderne aktiv zu filtern, um im Inneren Klarheit und im Äußeren Wirkung zu erzielen. Er ruft zur Synthese aus technologischem Fortschritt und menschlicher Natur auf.

Die 4 Kernprinzipien (Die neuen Tugenden)
1. Radikale Aufmerksamkeits-Souveränität
Deine Aufmerksamkeit ist dein wertvollstes Gut. Wer deine Aufmerksamkeit kontrolliert, kontrolliert dein Leben.
    • Der Filter: Unterscheide strikt zwischen dem, was dich nährt, und dem, was dich nur besetzt (Algorithmen, Clickbait, künstliche Aufregung).
    • Die Praxis: Schütze deine mentale Privatsphäre. Konsumiere Informationen nicht passiv, sondern ziehe sie dir nur dann gezielt, wenn du sie brauchst.

 

2. Digitale Stoa (Die neue Dichotomie der Kontrolle)
Die Stoiker unterschieden zwischen Dingen, die wir kontrollieren können, und solchen, die wir nicht kontrollieren können. Heute müssen wir dies erweitern:
    • Was du nicht kontrollieren kannst: Den globalen News-Feed, die Algorithmen sozialer Medien, die Meinungen anonymer Menschen im Netz, den technologischen Wandel.
    • Was du kontrollieren kannst: Deine Bildschirmzeit, deine Reaktion auf Empörung, dein Konsumverhalten und worauf du am heutigen Tag deine Energie richtest.

 

3. Verkörperte Präsenz (Präsenz-Realismus)
Wir leben zunehmend in unseren Köpfen und auf Bildschirmen. Das führt zu einer kollektiven Entfremdung vom eigenen Körper.
    • Der Fokus: Die physische Welt ist die primäre Realität. Der Cyberspace ist nur ein Werkzeug.
    • Die Praxis: Tägliche Erdung durch physische Anstrengung, Naturkontakt und analoge Interaktionen ohne Bildschirme. Wahre Tiefe entsteht im Analogen; Effizienz im Digitalen.

 

4. Konstruktiver Beitrag (Lokale Wirkung)
Angesichts globaler Krisen verfallen viele Menschen in Ohnmacht oder Zynismus. Die Lösung ist die Schrumpfung des eigenen Aktionsradius, um die Wirkung zu maximieren.
    • Der Fokus: Du kannst die ganze Welt nicht im Alleingang retten, aber du kannst deine unmittelbare Umgebung gestalten.
    • Die Praxis: Handle im Kleinen ethisch, exzellent und verlässlich. Sei ein stabiler Anker für deine Familie, deine Freunde und deine Nachbarschaft. Mikro-Aktionen brechen Makro-Ohnmacht.

 


Ein praktischer Leitfaden für den Alltag
Der Morgen: Die analoge Festung
    • Starte den Tag ohne fremde Stimmen.
    • Lass das Smartphone in der ersten Stunde nach dem Aufwachen ausgeschaltet oder in einem anderen Raum.
    • Nutze diese Zeit für deinen Körper (Bewegung) und deinen Geist (Stille, Journaling oder Fokusarbeit).

 

Der Tag: Das bewusste Filtern
    • Betrachte jede Push-Benachrichtigung als einen Angriff auf deinen Seelenfrieden. Schalte sie standardmäßig stumm.
    • Ersetze das endlose Scrollen (Doomscrolling) durch "Intentional Browsing": Gehe ins Netz mit einer klaren Frage, finde die Antwort und verlasse es wieder.

 

Der Abend: Die De-Konstruktion
    • Reflektiere den Tag wie die alten Stoiker, aber passe es an die Moderne an:
        • Wo habe ich heute meine Aufmerksamkeit an einen Algorithmus verloren?
        • Wo war ich heute echt und präsent im echten Leben?
        • Was war heute außerhalb meiner Kontrolle, das ich dennoch versucht habe zu kontrollieren?

       

       

 


Das Mantra des Neo-Synthethismus
"Klar im Geist, verankert im Körper, nützlich für die Welt."

 

Diese Philosophie verlangt nicht, dass wir der Technologie abschwören oder uns als Einsiedler zurückziehen. Sie fordert uns auf, inmitten des digitalen Sturms die absolute Kontrolle über unser inneres Steuer zu behalten. Sie ist die Rüstung für den Geist des modernen Menschen.
Nun  noch einmal auf Deutsch, denn eine Philosophie ist nichts wert, wenn man wie Diogenes damit in einer Tonne abgesondert leben muss. Also für Jedermann:
Neo-Synthetismus bedeutet übersetzt „die neue Zusammenführung“ und bezeichnet das bewusste Verbinden von Gegensätzen zu einem stimmigen Ganzen. Statt in starren Schubladen zu denken oder sich für nur eine Seite zu entscheiden, sucht dieser Denkansatz nach den besten Teilen aus verschiedenen Welten, um daraus etwas völlig Neues und Besseres zu erschaffen.
Hier ist die Erklärung ohne schwierige Fachwörter, aufgeteilt in drei einfache Grundgedanken:
Das Grundprinzip: Brücken bauen statt Gräben graben
Viele Menschen streiten sich oft darüber, wer recht hat. Die eine Seite sagt A, die andere Seite sagt B.
    • Der Neo-Synthetismus schaut sich beide Seiten genau an.
    • Er fragt nicht: „Wer hat recht?“, sondern: „Was ist an beiden Seiten wahr und nützlich?“.
    • Am Ende werden die guten Teile wie Puzzlestücke zu einem neuen Bild zusammengesetzt.

 

Das Alltagsbeispiel: Die Küche
Stellen Sie sich vor, Sie mögen die scharfen Gewürze aus Asien, aber auch die deftige Hausmannskost aus Ihrer Heimat.
    • Ein Verfechter der alten Schule würde sagen: „Das darf man nicht mischen, das gehört sich nicht.“
    • Ein Neo-Synthetist sagt: „Lass uns ein neues Gericht kochen, das das Beste aus beiden Welten vereint.“
    • Es entsteht ein neues Geschmackserlebnis, das es vorher so nicht gab.
Warum das für jeden wichtig ist
Diese Lebenseinstellung hilft uns im Alltag, im Beruf und im Zusammenleben:
  • Weniger Streit: Wir hören anderen Menschen besser zu. Wir suchen nach Gemeinsamkeiten statt nach Fehlern.
  • Mehr Ideen: Wenn wir gegensätzliche Gedanken zulassen, finden wir oft überraschende Lösungen für Probleme.
  • Gelassenheit: Wir müssen die Welt nicht mehr in „nur gut“ oder „nur schlecht“ einteilen. Wir sehen das große Ganze.

Klassische Bundesjugendspiele wegen Russlandfeldzug wieder eingeführt?

Von MEINRAD MÜLLER

Die leistungsbezogenen Bundesjugendspiele kehren ab dem neuen Schuljahr in die Grundschulen zurück. Früher, seit 1951, waren das eine Art Mini-Olympische Spiele auf dem Sportplatz, erfunden von dem berühmten Sportwissenschaftler Carl Diem. Es wurde gelaufen, geworfen und gesprungen. Beim 100 m-Lauf tickte die Stoppuhr, und beim Weitsprung lag das Maßband schon im Gras.

Im Jahr 2023 wurden die bis dahin bekannten Bundesjugendspiele eingestellt und der sportliche Leistungsgedanke in den Grundschulen weichgekocht. Die Kinder sollten nicht verstört werden, wenn ein anderer schneller lief. Oder wenn ein Banknachbar weiter hüpfte. Die Kinder könnten ja Frust erleiden.

Die Jugend wurde sukzessive verweichlicht. Zur Bedienung des Handys reicht der Daumen der Hand. Beine und Arme liegen derweil gelangweilt auf dem Sofa und warten auf bessere Zeiten. Nun aber soll die Jugend wieder ran an die Laufbahn, den Wurfball und den Weitsprung. Später vielleicht auch ran ans Schießgewehr, rauf auf den Panzer und flink wie Eichhörnchen durchs Unterholz. Falls es wie zu Napoleons und anderen Zeiten wieder gen Osten geht.

Man staunt, denn jahrelang wurde jede kleine kindliche Niederlage behandelt, als würde der Nachwuchs zerbrechen. Man meinte, man müsse sofort einen Krisenstab aus Schulpsychologen und Elternbeirat einberufen. Jetzt soll das Kind wieder merken, dass 3,20 Meter weiter sind als 2,80 Meter. Physik kann ja grausam sein, besonders auf dem Sportplatz.

Nun soll die Jugend wieder lernen, dass Rückschläge zum Leben gehören. Der Drang nach Osten muss nur oft genug gesendet werden. Dann wird aus dem Kuschelkind plötzlich wieder ein flinker Feldhase für die Verteidigung UnsererDemokratie™.
(pi-news.net)