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Latenter Nazismus

Zickenkrieg in den Reihen der Nationalen Front

Von RAINER K. KÄMPF

Leicht haben sie es nicht, die Genossen der
CDU. Nachdem die Tagesschau Anfang Mai meldete, daß Daniel Günther, CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, einen offenen Umgang mit den Linken anstrebt, konnte der verwunderte Wähler annehmen, daß endlich zusammenwächst, was seit Merkel zusammengehört. Optimisten gingen davon aus, die Geburtsstunde der Nationalen Front 2.0 miterleben zu dürfen.

Am vergangenen Wochenende jedoch tagten die avancenbetörten Linken in Potsdam, und die flirteten nun so gar nicht zurück. Daniel Günther mag düpiert sein. Aber so ist das. Die Linken, in der bunten Republik verhätschelt, gefördert und bewußt außerhalb jeglicher gesellschaftlicher Normen und Umgangsformen gefördert, über zweifelhafte NGOs mit Steuergeldern gemästet, fühlen sich stark genug, sich als furchteinflößender Homunkulus aus dem Pfuhl der gesellschaftlichen Verwahrlosung zu erheben. Zu erheben über ihre Meister, als dessen Werkzeug sie gedacht waren.

Getreu dem Motto „Viel Feind, viel Ehr'“ brechen sie aus dem Korsett heraus, den Gegner lediglich in den Reihen der AfD zu verorten. Die Unionsparteien sind offenbar prädestiniert, den erweiterten Klassenkampf zu optimieren und als Faschisten gebrandmarkt zu werden.

In erster Linie ist das undankbar und auch unanständig. Gerade Merz & Co. brauchen die Linken, um sich gerade mal so, Oberkante Unterlippe, retten zu können.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Unionisten winden werden, um aus der hochnotpeinlichen Situation herauszukommen. Falls das möglich sein sollte. Der Gesichtsverlust ist ohnehin schon immens und furchtbar entstellend. Daß in den Reihen der Mitgliedschaft noch keine Suizidwelle gemeldet wurde, mag dem Sommerloch geschuldet sein.

Und zum Thema zurück. Es gibt in unserem Land in der Tat ein beachtliches Reservoir an nationalsozialistischem Potential:

  • Kriegshetze und Feindschaft gegen Rußland.
  • Abschaffung der Pressefreiheit durch Sanktion und Verbot von „Feindmedien“.
  • Schaffung eines flächendeckenden Netzes von Denunziationsmeldestellen und den diesbezüglichen Mißbrauch der Justiz.
  • Installation und Protegierung von Antisemitismus, Judenhetze und -haß durch gezielte Ansiedlung und Förderung potentieller und tatsächlicher Täter.

Das Verorten dieser Kriterien läßt zweifellos erkennen, wo sich der latente Nazismus gar nicht mehr verbirgt, sondern offen zutage tritt.
(pi-news.net)

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