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Unort Land

Das Problem ist die dissoziale Versorgungsgarantie

Von RAINER K. KÄMPF

Mit der Überschrift in der WELT geht es schon wieder los. Das Verklärende. Man kneift die Augen zu, um sich selbst und der Gesellschaft zu suggerieren, daß es wohl eine überdimensionale Macht sein muß, die über uns herfällt und sich marodierend durchs Land mordet.

„Diese Leute haben nichts mehr zu verlieren, verhalten sich dissozial“, titelt das Blatt und läßt defensiv die Flügel hängen. Oder unternimmt den Versuch zu triggern: Wir sollten doch genauso denken. Beides erweist sich schon auf den ersten Blick als grundfalsch. Daß wir auf diesen Blödsinn hereinfallen und daß die Täter nichts zu verlieren hätten.

Der signifikante Importüberschuß an Hochkriminellen hätte sehr viel bis alles zu verlieren, verfügte der Wirtskörper, also die deutsche Gesellschaft, um nicht vom Volk zu reden, über ein gesundes und funktionierendes Immunsystem. Daß dem leider Gottes nicht so ist, vermittelt den Tätern die Gewißheit, im sicheren Raum einer garantierten woken Immunität, straffällig am Band werden zu dürfen.

Sie erhielten alles und werden es definitiv behalten. Denn sie verlieren nichts, gar nichts. Sie verlieren nicht die Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, sie verlieren weder die garantierte Rundum-Wohlfühlversorgung noch die vorausgreifende Fürsorge ihrer linken Paten in Politik und Gesellschaft. Sie sind und werden behütet bleiben, selbst wenn es unumgänglich wäre, daß sie einen flüchtigen Durchlauf in einer von der Justiz bewirtschafteten Herberge auf sich nehmen sollten.

Ein Heer von Sozialarbeitern und Psychologen, vor allem -innen, scharrt dann in den Startlöchern, um einen verkümmerten Mutterkomplex auszuleben, an dessen verkorkstem Ende eine positive Sozialprognose stehen wird. Die in jedem Fall schuldige deutsche Gemeinschaft war dann so hart und schoflig, um dem aus dem Ruder gelaufenen Racker die erforderlichen, plüschig-zartrosa Streicheleinheiten vorenthalten zu haben.

Orientierungslose Berufseinsteiger kommen zuweilen auf die Idee, in die stets florierende Resozialisierungsindustrie einzusteigen, die eine sozial sichere Beschäftigungsgarantie gewährt, wie vormals nur Volkswagen.

Aus der Sicht der Importstraftäter ist es nur allzu logisch, wenn sie sich in Deutschland niederlassen. Sie wären dumm, täten sie es nicht. Liest man dann noch solchen Unsinn, besteht die Gefahr, gänzlich vom deutschen Glauben abzufallen: „Ein Bahnhof darf kein Unort werden – auch wenn sich dort auch schwieriges Klientel aufhält“, sagt Christian Kromberg, Ordnungsdezernent in Essen.

Nicht der Bahnhof ist der Unort, sondern das Land. Die „schwierige Klientel“ allerdings hockt in Berlin und läßt zu, daß das Land mit Kriminellen geflutet wird, deren dissoziale Entwicklung als Ergebnis eines Förderprogramms der Wirtsgesellschaft scheinen mag.

Und zum Schluß darf die obligatorisch hoffnungslose Anbetung der KI nicht fehlen. Mann, tut das weh! Hätten die Entscheidungsträger das sittliche Verantwortungsgefühl, gepaart mit dem damals gängigen und durchaus ausreichenden IQ eines Sippenchefs aus dem Neandertal, könnten wir in Frieden leben!
(pi-news.net)

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