(gh) - Muss das Grundgesetz neu geschrieben werden? Oder ist dies schon geschehen? Wer hat das Sagen darüber, was Meinungsfreiheit ist? Will ein an einem Gemeinwohl orientierter Staatsjournalismus dem, was normalerweise unter Journalismus zu verstehen ist, den Boden entziehen auch mit Hilfe von Steuergeld, wie jüngst eine Veranstaltung in einem Haus namens Publix stattfand, wo in Anwesenheit einer Ministerin Prien versucht wurde, einen Nius-Reporter rauszuwerfen, ohne dass diese Ministerin darauf reagierte? KI: "Bei der von Ihnen beschriebenen Veranstaltung handelt es sich um einen Vorfall im Medienhaus Publix in Berlin am Abend des 28. April 2026. Im Rahmen der Gesprächsreihe 'Sind wir noch zu retten?', organisiert von CORRECTIV und Publix, wurde der NIUS-Reporter Jens Winter des Hauses verwiesen, während Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) auf dem Podium saß.
Hier sind die Details zum Vorfall und dem Kontext: Der Vorfall im Haus Publix - Rauswurf und Hausverbot: Der Reporter Jens Winter sowie die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss nahmen an der öffentlichen Diskussion teil. Nach etwa 20 Minuten wurde Winter von Veranstalterinnen aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Ihm wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Begründung der Veranstalter: Als Grund wurde angeführt, Winter habe bei einem früheren Besuch (einem Tag der offenen Tür) „unsauber recherchiert“ und sich für die aktuelle Veranstaltung nicht ordnungsgemäß angemeldet. Rolle der Ministerin: Ministerin Karin Prien reagierte während der laufenden Veranstaltung nicht unmittelbar auf den Vorgang im Zuschauerraum. In der anschließenden Berichterstattung wurde ihr Schweigen dazu kritisiert.
Hintergrund: Gemeinwohl und Steuergelder - Finanzierung von Publix: Das Haus Publix versteht sich als Innovationszentrum für 'gemeinwohlorientierten Journalismus' und wird maßgeblich durch die Schöpflin Stiftung getragen. Kritiker wie NIUS verweisen jedoch darauf, dass das Projekt sowie dort ansässige Organisationen (wie CORRECTIV oder HateAid) auch von erheblichen staatlichen Fördermitteln (Steuergeldern) profitieren.
Debatte um 'Staatsjournalismus': Der Begriff wird oft von Kritikern verwendet, um eine ihrer Meinung nach zu große Nähe zwischen staatlich geförderten Medienprojekten und der Regierungspolitik zu beschreiben. Befürworter des Modells hingegen sehen darin eine notwendige Stärkung der Demokratie gegen Desinformation.
Der Vorfall hat eine Debatte darüber befeuert, ob öffentlich oder durch Stiftungen geförderte Institutionen, die sich der 'Stärkung der Demokratie' verschreiben, Kritiker von ihren Veranstaltungen ausschließen dürfen".
Vielleicht ist es dringlh angebracht, zu definieren, was unter Demokratie verstanden werden soll, denn da konkurrieren die Definitionen mit allen Windrichtungen.Kein Wunder, dass sich auch das, was einmal unter Journalismus verstanden wurde, sich nach dem Wind dreht, mit dem Geld in immer leerere Kassen weht.